News

 Dienstag, 14. November 2006 

Pokal ohne Oststeinbek
Zwangspause für Peter Nagy
USC: Endspurt bei der Trikotversteigerung
Leipzig siegt in Eltmann
DVV-Frauen: Der Tag danach
DVV-Frauen: Der schnellste Arm im Team
DVV-Männer: 2:3 im Trainingsspiel gegen USA
Noch ein Mann mit Erfahrung pur: Dr. Dieter Heinold
DSC-Talent klopft laut an das Tor zur Weltklasse
Am Mittwoch beginnt der Showdown
Grün und Fürst dürfen auf Geldsegen hoffen
Die EM im Visier
Volleyball-Damen völlig frustriert
Bronzemedaille für MTV beim Pokalfinale
Nordpokal: Oststeinbek gescheitert
Erster Sammelband über Korruption im Sport

November 2006

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Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Dienstag, 14. November 2006

    

Pokal ohne Oststeinbek

Pokalspiele trotzen oft den Erwartungen. Die Ausrichter zum Beispiel hatten an diesem Pokalsamstag erwartet, dass zumindest eine ihrer zwei angetretenen Mannschaften das Finale erreicht. Dass sich dann alerdings Cowboys und Pirates auf den beiden letzten Plätzen wiederfanden, lag an einer deutlich erkennbaren physischen und psychischen Müdigkeit bei den Cowboys und an einer sehr verhaltenen Spieleröffnung der Pirates, die sie zwei Sätze kostete.

„Wenn man im ersten Satz mit 3:13 zurückliegt, sagt das schon alles“, sagte Cowboys-Trainer Joachim Müller. Aufzuholen war der Rückstand nicht mehr, dafür spielte die „Erste“ im zweiten Satz Warnemünde an die Wand. Warum die Cowboys im dritten Satz nicht dort weitermachten, wo sie Ende des zweiten aufgehört hatten, bleibt ihr Geheimnis. Müller machte jedenfalls „viele Fehler, einen zu schlechten Block und insgesamt zu wenig Spannung“ seiner Spieler aus. Die hatten schwere und erfolgreiche Wochen in der Liga hinter sich, wer will ihnen eine kleine Ruhepause im dann doch nicht so entscheidenden Pokal verdenken. Schade nur, dass sie den 19:15-Vorsprung im vierten Satz nicht mehr in den Tie-break retteten, das Spiel zwischen den beiden Zweitligakontrahenten wäre sicher noch einmal spannend geworden. „Die Orientierung liegt nun eindeutig auf der Liga“, sagte Müller.

Die Pirates gestalteten ihre Partie gegen Ligakonkurrent Kiel offener. Abgezeichnet hatte sich jedoch eine schnelle 0:3 Pleite, nachdem die Bundesliga-Reserve die ersten beiden Sätze in einer Art Tiefschlaf weilte. Dass die Pirates sich durch eine ansehnliche Leistungssteigerung noch in den Tie-break kämpften, ist bemerkenswert, auch wenn ihnen der Triumph am Ende verwehrt blieb durch das knappe 14:16. Verloren haben sie die Begegnung sicher nicht am Schluss.

Abgehakt also, der Pokal. Für beide OSV-Teams. Und nun muss der Blick wieder Richtung Liga gehen.

OSV Cowboys –Warnemünde 1:3
OSV Pirates – FT Adler Kiel 2:3
Finale: Warnemünde – Adler Kiel 3:0

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Dienstag, 14. November 2006

    

Zwangspause für Peter Nagy

Kaum ist Diagonalspieler Jochen Schöps vom VfB Friedrichshafen nach seiner Verletzung wieder fit, fällt Peter Nagy, der bislang eine hervorragende Saison gespielt hat, für knapp sechs Wochen aus. Nachdem der ungarische Nationalspieler des VfB Friedrichshafen immer wieder über Rückenschmerzen geklagt hat, stellte Dr. Just in Ravensburg bei einer Untersuchung nun einen Bandscheibenvorfall fest.

Weitere Untersuchungen finden in den kommenden Tagen durch den Neurochirurgen Dr. Wagner im Zentrum für Psychiatrie Weissenau statt. Nach der notwendigen Operation Mitte kommender Woche, kann der Diagonalspieler voraussichtlich in rund sechs Wochen wieder mit dem Mannschaftstraining beginnen.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Dienstag, 14. November 2006

    

USC: Endspurt bei der Trikotversteigerung

Die dritte und letzte Runde bei der Versteigerungsaktion des USC Münster ist eingeläutet. Bis Sonntag (19. November) kann für die Trikots von Doreen Engel, Claudia Bimberg, Andrea Berg und Caroline Wensink geboten werden

Endspurt ist bei der großen Trikotversteigerung des USC Münster angesagt. Die dritte und letzte Runde ist eingeläutet – noch bis Sonntag (19. November) kann auf die Shirts der Saison 2005/2006 von Doreen Engel, Claudia Bimberg, Kapitän Andrea Berg und der niederländischen Nationalspielerin Caroline Wensink geboten werden. Die vier Trikots sind die letzten bei der diesjährigen Versteigerungsaktion zugunsten der Kinderheilstätte Nordkirchen.

Auch weiterhin packt der USC zu den wertvollen Trikots noch einen besonderen Leckerbissen dazu. Die Auktionsgewinner nämlich erhalten je zwei Eintrittskarten für das erste Bundesligaspiel nach der WM-Pause am 26. November gegen die Roten Raben Vilsbiburg und haben damit die Möglichkeit, die Trikots im Münsteraner Volleydome am Berg Fidel persönlich in Empfang zu nehmen.

An den ebay-Auktionen teilzunehmen, ist übrigens kinderleicht. Einfach im Internet die Website www.ebay.de besuchen, den Begriff „USC Münster“ eingeben und schon finden Sie die entsprechenden Seiten. Wer mitbieten will, muss sich dann einfach bei dem Auktionshaus registrieren und dann sein Gebot abgeben.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 14. November 2006

    

Leipzig siegt in Eltmann

Der VC Leipzig geht gestärkt in die WM-Pause. Nach knapp zwei Stunden Spannung gelang es den Sachsen die SG Eschenbacher Eltmann in fremder Halle mit 3:2 (25:23, 23:25, 23:25, 25:21, 11:15) zu bezwingen. Die 850 Zuschauer in der Georg-Schäfer-Sporthalle sahen ein ausgeglichenes Spiel mit dem glücklicheren Ende für die Gäste, bei denen Christoph Helbig mit über 30 Punkten maßgeblich zum Erfolg beitrug.

Durch diesen Sieg ist Leipzig als Siebter der Tabelle weiterhin auf Playoffkurs. Doch auch Eltmann kann sich durchaus noch berechtigte Hoffnungen auf einen Startplatz machen.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 14. November 2006

    

DVV-Frauen: Der Tag danach

Die Tränen waren getrocknet, doch auch am Tag nach dem Schock mit dem Verpassen der Endrunde um die Plätze fünf bis acht waren die Blicke der Spielerinnen anfangs noch leer, konnte keine so richtig nachvollziehen, was im Spiel gegen die USA und anschließend in der Partie China – Niederlande vor sich gegangen war. Dieser schlechte Film wird sich wohl ein Leben lang in den Köpfen der zwölf Spielerinnen einbrennen… Erst am Abend wurde wieder gelacht, durchbrach das schallende Lachen von Margareta Kozuch den Essensraum.

Spielbeobachter Alberto Salomoni, der in Nagoya war, um die anderen Teams unter die Lupe zu nehmen, meinte nur: „Ich saß vor dem Liveticker, und mir liefen die Tränen runter.“ Tanja Hart, erfahrenste deutsche Spielerin, ergänzte: „Unsere gute Leistung, die wir im Turnier gebracht haben, kommt mit dem Ergebnis nicht rüber. Der eine schlechte Tag gegen die Niederlande hat uns das Genick gebrochen.“
Der Montag wurde zum Ausschlafen und zum Shopping sowie Sightseeing genutzt. Für viele war das „Osaka Castle“ ein Highlight, der Prachtbau im asiatischen Stil ist über 55 Meter hoch und ist (zur Zeit) von einer schönen Herbstlandschaft sowie zahlreichen Wolkenkratzern umgeben.

Anschließend bat Bundestrainer Giovanni Guidetti seine Spielerinnen zum Krafttraining, der Ball wurde bewusst nicht angefasst. DVV-Vize-Präsident Götz Moser reiste am Morgen ab, nachdem er sich zuvor von der Mannschaft mit den Worten verabschiedet hatte: „Ich bedanke mich bei der Mannschaft, ihr habt den deutschen Volleyball wieder hoffähig gemacht. Euch hat einfach das Quäntchen Glück gefehlt, aber ich bin mir sicher, dass diese Mannschaft in Zukunft den anderen Mannschaften das Fürchten lehrt.“ Und als gutes Zeichen für die Zukunft fügte er an: „Wir machen mit Giovanni Guidetti weiter, da ist sich der Vorstand einig.“ 

Sayonara aus Osaka/Japan.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 14. November 2006

    

DVV-Frauen: Der schnellste Arm im Team

Cathrin Schlüter erlebt ihre erste WM auf dem Spielfeld

Sie hat den schnellsten Armzug im Team und gilt in der Bundesliga als eine der gefährlichsten Angreiferinnen. Bei der WM in Japan konnte Cathrin „Cathi“ Schlüter (26 Jahre, Schweriner SC) dies noch nicht allzu oft zeigen, die Mittelblockerin kam gegen Mexiko und Brasilien bei ihrer ersten WM-Teilnahme nur zu Kurzeinsätzen.

Schlüter ist eine Spätstarterin im Volleyball. Erst mit 15 Jahren fand sie zufällig den Weg zu dem Sport, der ihr nun eine WM-Teilnahme bescherte. „Wir hatten in Schwerin ein Sportfest aller Schulen und ich sollte im Hochsprung und Sprint starten. Da waren dann irgendwelche Volleyballtrainer da, sahen mich und sagten, die springt ganz gut“, erinnert sich Schlüter. Wenige Tage später kamen die Volleyball-Trainer in die Schule, fragten und sichteten die Schwerinerin für den Volleyballsport. „Erst einige Zeit später erfuhr ich von den Leichtathleten, dass sie mich auch gerne gehabt hätten“, fügt die 1,85 Meter große Mittelblockerin an.

Sie landete in der C-Jugend und absolvierte die ganze Jugend beim Schweriner SC. Mit der A-Jugend gewann sie die Deutsche Vizemeisterschaft, wichtiger war aber, dass sie die Aufmerksamkeit von Juniorinnen-Bundestrainer Rudi Sonnenbichler auf sich zog. Schlüter machte die Juniorinnen-EM 1998 mit (11. Platz), war nach ihrer Juniorinnenzeit jedoch nie wieder zu Maßnahmen der Nationalmannschaft eingeladen worden, obwohl sie bereits 1999 – also vier Jahre nach ihrem ersten Volleyballtraining - in der 1. Bundesliga beim Schweriner SC im Kader stand. Das Jahr zuvor hatte sie mittels Doppelspielrecht in der 2. Bundesliga beim TVDB Bremen sowie in der Regionalliga beim Schweriner SC II gespielt, war Freitag abends immer nach Bremen zum Training gefahren, spielte am Samstag und reiste dann zurück nach Schwerin.

Früh war Schlüter auf der Siegerseite, die Mannschaft Schwerins gewann 2000 bis 2002 die Deutsche Meisterschaft, zudem 2001 noch den Pokal. Allerdings hatte Schlüter in den ersten beiden Jahren überhaupt keine Spielanteile, und im dritten Jahr nur geringe. Kein Wunder: Mit Olessya Kulakova und Christina Schultz standen gestandene Nationalspielerinnen auf ihrer Position, von denen Schlüter viel lernen konnte. „Vor allem von Stine (Schultz) habe ich viel profitiert. Ihre Art und Weise auf, aber auch außerhalb des Feldes war beeindruckend. Ich konnte mir viel abgucken und sie hat mir viele Tipps gegeben“, sagt Schlüter rückblickend. Ihr Beitrag für die Schweriner Mannschaft ist seit 2004 gewaltig gestiegen, seit dem spielt sie im Stamm. Seitdem der Norweger Tore Aleksanderson Trainer ist, ging es mit Schlüter bergauf: „Spielerisch gesehen war er meine Rettung. Er hat mir vertraut und mich spielen lassen“, sagt die gelernte Mittelblockerin. Das Vertrauen und der Einsatz haben sich gelohnt: In der vergangenen Saison zählte Schlüter zu den besten Schweriner Spielerinnen und hatte maßgeblichen Anteil am Gewinn des Doubles. Ihre große Stärke ist dabei der Angriff, wohl keine andere Spielerin in der deutschen Nationalmannschaft ist so dynamisch und hat einen so schnellen Armzug. 

Um sich weiter zu verbessern, muss sie natürlich auch in weiteren Elementen zulegen: „Im Block und im Aufschlag habe ich Verbesserungspotenzial“, meint sie selbstkritisch. Unter Bundestrainer Giovanni Guidetti hat sie im Sommer akribisch daran gearbeitet: „Ich mache jetzt einen Sprung-Flatteraufschlag, den ich aber weiter stabilisieren muss. Außerdem habe ich unter Giovanni meine Blocktechnik geändert und gehe mit mehr Armeinsatz („Swingblock“) zum Block auf die Außenpositionen“, so Schlüter. Und der Bundestrainer bestätigt seine Mittelblockerin, die mit 60 Kilogramm bei 1,85 Meter Größe fast zerbrechlich wirkt: „Vom ersten Tag an, als ich sie gesehen habe, war ich von ihrem schnellen und starken Angriff beeindruckt. Im Sommer hat sie sich auch in Block, Aufschlag und Zuspiel stark verbessert. Sie hat hart gekämpft, um hier dabei zu sein, und ich bin froh, dass sie hier ist.“

Guidetti hat sie einiges zu verdanken, denn unter dessen Vorgänger Hee Wan Lee war Schlüter nie berücksichtigt worden. Im Juni 2006 nahm sie am Lehrgang in Kienbaum teil, danach machte sie das ganze Programm bis einschließlich der WM mit. Bereut hat sie den aufwändigen Sommer aber keineswegs: „Es war seit sieben Jahren, seit der Juniorinnenzeit, der erste Sommer, in dem ich durchgängig mit Volleyball unterwegs war. Das war eine Umstellung, hat aber auch Spaß gemacht, weil ich auch die anderen Spielerinnen privat kennen gelernt habe“, lacht sie Corina Ssuschke an, mit der sie gerade eine Partie Rommé spielt.

In Japan bestreitet Schlüter ihre erste WM auf dem Feld, vier Jahre vorher nahm sie aber bereits an der WM in Deutschland teil, nur in anderer Funktion: „Ich war 2002 Assistentin von WM-OK-Chef Burkhard Wiebe in Schwerin“, lacht sie und kann ihre steile Karriere selber kaum glauben. Im Vergleich zur WM in Deutschland schneidet die aktuelle WM in Japan vor allem bei den Zuschauern schlecht ab: „Ich weiß, was wir alles gemacht haben, damit bei allen Spielen viele Zuschauer in der Halle waren. Hier passiert leider nicht viel“, moniert sie die fehlende Resonanz bei Spielen ohne Beteiligung der Gastgeber. Dennoch empfindet sie die erste WM als Spielerin als „aufregend“, auch wenn sie noch nicht viele Einsätze hatte. „Ich freue mich, überhaupt dabei zu sein. Das war im Sommer nicht absehbar, ich hatte nicht damit gerechnet. Deswegen hält sich die Enttäuschung auch in Grenzen, dass ich nicht so viel reinkomme.“

Über das Abschneiden ist sich Schlüter mit ihren Kolleginnen einig: „Es ist schade, dass wir nicht um die Plätze fünf bis acht spielen, weil wir im Sommer sehr viel dafür getan und gute Partien abgeliefert haben. Allerdings sind wir auch selber schuld, denn ein 11-5 im fünften Satz gegen die Niederlande oder ein 24-21 im vierten Satz gegen die USA muss einfach reichen.“

Doch Schlüter stand draußen und „konnte nicht wahrhaben, was passierte. Es ist doch nur ein Punkt.“ Ein Punkt, der irgendwann vielleicht auch mal ansteht, ist ein Auslandsengagement: „Zur Zeit fühle ich mich in Schwerin wohl. Dort ist meine Familie und meine Freunde, aber man sollte nie nie sagen, die Zukunft ist noch völlig offen“, meint Schlüter. Steht sie nicht in der Volleyballhalle arbeitet die 26-Jährige halbtags als Sachbearbeiterin dem Abteilungsleiter Sport im LSB Mecklenburg-Vorpommern zu.

Und was gibt es sonst noch, was man über die ruhige Schlüter wissen muss? Ihre Schweriner Mitspielerin (seit 2000) und Zimmerkollegin Kathleen Weiß schmunzelt: „Cathrin schläft mit offenen Augen. Das habe ich das erste mal gemerkt, als sie mich in Heidelberg in der Nacht anguckte, aber nicht reagiert hat, als ich sie ansprach.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 14. November 2006

    

DVV-Männer: 2:3 im Trainingsspiel gegen USA

Die Vorbereitung auf die WM-Vorrunde in Fukuoka nimmt ihren Lauf: am Montagnachmittag traten die USA und das deutsche Team im NEC-Sportzentrum zu einem Trainingsspiel an um fünf Tage vor Turnierbeginn die Form zu überprüfen. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel auf gutem Niveau, welches die USA nach 7 Spielbällen (zwischendurch einer für das deutsche Team!) für sich entscheiden konnten. GER-USA 2:3 (15-25, 25-22, 28-30, 25-23, 21-23). Morgen absolviert die deutsche Mannschaft ein zweites Trainingsspiel. Gegner ist das NEC Werksteam. Spielbeginn 16.30 Uhr.

Startsechs Deutschland: Tischer-Schöps, Hübner-Walter, Andrae-Popp, Libero: Kröger
Startsechs USA: Suxho-Stanley, Eatherton-Millar, Salmons-Priddy, Libero: Lambourne

Beide Trainer hatten sich vor Beginn der Partie auf 4 Sätze geeinigt und wollten dann nach dem Gleichstand doch noch wissen, wer den Tiebreaker für sich entscheiden könnte. Bundestrainer Stelian Moculescu hatte vorab entschieden, eine Sechs durchspielen zu lassen – morgen soll dann die andere Sechs gegen das NEC Werksteam die Gelegenheit erhalten, auch durchzuspielen.

Nur im ersten Satz hatte die deutsche Mannschaft Probleme ins Spiel zu kommen: der Aufschlag war zu zaghaft und ermöglichte den US Boys einen rasanten Spielaufbau. Darüber hinaus konnte Diagonalspieler Stanley mit seinen wuchtigen Aufschlägen mehrfach direkt punkten, da die deutsche Annahme schwächelte. Nach 0:3 und 5:8 Rückstand nutzte auch eine Auszeit bei 6:12 nichts – die Mannschaft konnte sich nicht vom Druck der Amerikaner befreien. Der zweite Durchgang sah die deutsche Mannschaft bei 8:7 und 16:15 mit leichten Vorteilen – das 22:17 wurde mit schönen Angriffen von Schöps und gutem Blockverhalten erzielt. Im dritten Satz hatte man bei engen Zwischenergebnissen bei 25:24 einen Satzball erarbeitet, konnte diesen aber nicht nutzen und verlor den 3. Durchgang, nachdem zunächst einmal drei Satzbälle der Amerikaner abgewehrt hatte. Auch der vierte Satz blieb ausgeglichen. Im 5. Satz konnte eine 5:2 und 8:5 Führung nicht weiter entwickelt werden. Über viele Einstände holten die Amerikaner schließlich 5. Spielbälle – erst den 6. Spielball konnten sie verwandeln. Bei 20:19 hatte auch das deutsche Team einen Satzball. Im 5. Satz entschloss sich Bundestrainer Moculescu dann doch zu zwei Einwechselungen: Siebeck kam zweimal für den Aufschlag (mit einer Dreier-Serie), in der Satzmitte übernahm Frank Dehne bis zum Spielende die Regie.

Beide Trainer zeigten sich hernach sehr zufrieden mit dem Spielniveau. Bundestrainer Bundestrainer Stelian Moculescu: „Bis auf den ersten Satz war das ein gutes Spiel. So ein erster Satz kann immer passieren, aber ich bleibe bei meiner Meinung, dass man nicht lange drüber sprechen muss, wenn man sich aufbäumt und zurück ins Spiel findet. Ich bin zufrieden mit dem Spiel – das war in Ordnung. Wir hatten unsere Chancen.“

US Trainer Hugh McCutcheon: „Das war wonderful. Wir haben ein gutes Vorbereitungsspiel gesehen mit vielen wichtigen Situationen, aus denen wir wertvolle Schlüsse ziehen können. Wir sind ja beide in schweren Vorrunden-Gruppen gelandet, ich denke, dass mein Kollege auch zufrieden sein kann. Natürlich wollen wir beide alles noch besser machen.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 14. November 2006

    

Noch ein Mann mit Erfahrung pur: Dr. Dieter Heinold

Auf der Japan-Mission ist die DVV-Delegation im medizinischen Bereich mit jeder Menge Erfahrung ausgestattet: für Dr. Dieter Heinold ist es nach 1994 in Athen bereits die 2. WM mit den Männern – neben einer ganzen Reihe von Europameisterschaften, Weltligen und Länderspielen. Seit 1988 ist der jetzt 51-jährige bei den Männern bei unzähligen Events dabei gewesen.

Dabei wollte ihn Siggi Köhler vor den Olympischen Spielen in Atlanta sogar einmal für das Frauenteam abwerben. „Ein reizvoller Gedanke,“ so Heinold. Aber die Herren hatten die Olympia-Qualifikation verpasst und „da wollte ich das sinkende Schiff nicht verlassen,“ so Heinold weiter. Studiert hat Heinold Orthopädie und Reha-Medizin und ist – wenn er nicht mit den Männern unterwegs ist - in Freiburg im Medizinischen Versorgungszentrum tätig, wo er sich im Bereich Sport-Traumatologie spezialisiert hat. Dort hat er vor längerer Zeit die Nachfolge des legendären Prof. Dr. Klümper – erst gerühmt, dann in der Kritik - übernommen. Gelernt hat „Doc“ Heinold u.a. in den Kruppschen Krankenanstalten in Essen, wo er sieben Jahre tätig war und unter anderem den Olympiastützpunkt Rhein/Ruhr versorgte.

Ein Jahr verbrachte er auch beim Fecht-Guru Emil Beck in Tauberbischofsheim. Als er in Essen arbeitete, gehörte auch Borussia Dortmund eine Zeit lang zu seinem Arbeitsbereich. Ohne Sport geht es nicht beim „Doc“ – er selbst spielte Volleyball bis zur Regionalliga. Seine eigentliche Leidenschaft war jedoch der Zehnkampf, wo er es auf über 7500 Punkte brachte und an mehreren Deutschen Meisterschaften teilnahm. Das Zehnkampftraining stellte er erst vor kurzem ein.

Natürlich ist Dr. Heinold für die akuten Fälle bei den DVV-Missionen zuständig – ein besonderes Anliegen ist für ihn jedoch der präventive Bereich. Heinold: „Wenn ich nichts zu tun habe, bin ich nicht traurig. Dann hat alles geklappt und die Arbeit im Vorfeld war okay.“
Der „Doc“ ist bei jedem Training dabei, hilft und beobachtet sorgfältig Haltungen, Bewegungsabläufe und Reaktionen der Spieler, um möglichst frühzeitig eingreifen zu können und den Bewegungsapparat zu schützen. In direkter Absprache mit dem Trainer werden dann einzelnen Spieler gezielt beraten und versorgt – und damit mögliche Verletzungen im Vorfeld vermieden.

Auf seinen endlosen Reisen erlebt der „DVV-Doc“ viel und „verdient wenig.“ Heinold erinnert sich: bei einer Weltliga-Mission flog man von Frankfurt aus nach Sao Paulo, von dort aus über Rom nach Athen und dann zurück nach Frankfurt. Um die Zeit zu vertreiben, wurde mit den Nationalspielern Oliver Heitmann und Michael Dornheim (beide damals BWL-Studenten) ein Skat-Marathon gespielt. Heinold: „Beim Start in Frankfurt war ich auf Null, in Sao Paulo hatte ich 120 DM Schulden und als wir wieder in Frankfurt landeten war ich bei 5 DM Gewinn. Ein schlechtes Kilometergeld.“

 

 

Deutschland - Dresdner SC/Sächsische Zeitung

 Dienstag, 14. November 2006

    

DSC-Talent klopft laut an das Tor zur Weltklasse

Volleyball-Bundesligist Dresdner SC beschäftigt nach der Weltmeisterschaft von Japan eine der gegenwärtig besten Mittelblockerinnen der Welt. Hat etwa ein Mäzen den knappen Saisonetat der Sachsen aufgefüllt und der Meisterschafts-Dritte der letzten Saison leistet sich nun doch den vielbeschworenen „Kracher“? Nein – Christiane Fürst ...

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Dienstag, 14. November 2006

   www.volleyball.de 

Am Mittwoch beginnt der Showdown

Die Würfel für die Endphase der Frauen-WM sind gefallen, die besten zwölf Teams, die an der Endrunde am 15. und 16. November in Osaka teilnehmen, ermittelt. Diese wird in zwei Hallen ausgetragen, so dass beispielsweise die DVV-Frauen nicht das Finale der WM sehen können, da ihr Platzierungsspiel in etwa zeitgleich mit dem Höhepunkt der WM stattfindet. Der Clou: Das Platzierungsspiel der Japaner soll um 18.00 Uhr stattfinden und somit nach dem Finale (14.30 Uhr).

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Dienstag, 14. November 2006

   http://de.sports.yahoo.com 

Grün und Fürst dürfen auf Geldsegen hoffen

Die Zwischenrunde bei der Volleyball-Weltmeisterschaft verlief für Angelina Grün und Christiane Fürst frustrierend. Dennoch können sich die beiden deutschen Nationalspielerinnen weiter Hoffnungen auf harte Dollars machen.

 

 

Deutschland - ZDF.de

 Dienstag, 14. November 2006

   www.zdf.de 

Die EM im Visier

Die WM hat den DVV auf den Geschmack gebracht

Eine EM-Medaille 2007, die Olympia-Qualifikation in Hamburg und Giovanni Guidetti mit mehr Kompetenzen als Bundestrainer - trotz des frustrierenden Resultats soll die WM für Deutschlands Volleyballerinnen die Initialzündung für eine erfolgreiche Zukunft sein. 

 

 

Deutschland - Netzeitung

 Dienstag, 14. November 2006

   www.netzeitung.de 

Volleyball-Damen völlig frustriert

Bei den deutschen Volleyball-Damen hat die Ursachenforschung für das verpasste WM-Ziel begonnen. Hinzu kommt, dass bei Nichterreichen des neunten Ranges finanzielle Folgen drohen.

 

 

Süddeutschland - MTV München-News

 Dienstag, 14. November 2006

   

Bronzemedaille für MTV beim Pokalfinale

(tg) Die Volleyballer des MTV München sicherten sich beim Bayerischen Pokalfinale in Schwaig die Bronzemedaille. Nach einem 2:0 (-12, 16) Sieg über den TSV Mühldorf musste man sich im Halbfinale dem SV Schwaig mit 0-2 (18, 16) geschlagen geben.

Mit einem „Rumpfkader“ machte sicher der MTV München auf dem Weg zum Bayerischen Pokalfinale in Schwaig. Alle Rekonvaleszenten blieben zu Hause sowie beide Zuspieler waren auf Grund von Auslandsaufenthalten verhindert. Sieben Spieler blieben schließlich übrig, so dass man das Pokalfinale als eine Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen für die Bereiche Feldzuspiel und Sicherung.

Die Auslosung ergab, dass man im ersten Spiel gegen den Ligakonkurrenten TSV Mühldorf antreten musste. In der Regionalliga konnte man den Gegner in der Hinrunde bereits einmal mit 3-0 besiegen, so dass man sich auf Münchner Seite Hoffnungen machen konnte auf ein Weiterkommen, da auch die Mühldorfer ohne Zuspieler in die Partie gingen. Schnell zeichnete sich ab, dass der MTV München klar überlegen ist in diesem Spiel. Im ersten Satz demontierte man den Gegner regelrecht mit 25-12, der das Fehlen ihres Zuspielers überhaupt nicht verkraften konnte. Im zweiten Durchgang zeigte sich ein ähnliches Bild, der MTV spielte souverän sein Programm herunter und siegte schließlich mit 25-16. Durch den 2-0 Erfolg stand der Halbfinaleinzug fest und auch die Leistung, vor allem das Feldzuspiel der Mittelblocker Jakob Piloty, Alex Lingg und Sebastian Brehme, stellte MTV-Trainer Tom Gailer zufrieden.

Im Halbfinale wartete nun der SV Schwaig, im Moment Dritter der Zweiten Liga, auf den MTV München. Die Schwaiger setzten sich im Viertfinale  gegen den zweiten Zweitligisten im Turnier, den SV Lohhof, souverän durch. Selbst in voller Besetzung wäre man in diesem Spiel krasser Außenseiter, so dass man sich keine großen Hoffnungen machen konnte. Die Mittelfranken nutzen dieses Spiel um zwei jungen Spielern im Kader Spielpraxis zu geben. Doch diese Chance ergriff der MTV und man konnte bis Mitte des ersten Satzes gut mithalten, sich sogar eine knappe 12-10 Führung erspielen. Dann wurde es aber dem Trainer des SV Schwaig aber zu riskant und er brachte seine Stammspieler ins Spiel. Diese agierten deutlich souveräner und so stand es am Ende des Satzes 18-25 gegen den MTV München. Im zweiten Durchgang konnte die Mannen um MTV-Kapitän nicht mehr mithalten und so zogen die Schwaiger Punkt um Punkt bis zum 25-16 davon. Damit stand der SV Schwaig im Finale, dass sicher dieser auch mit einem sehr deutlichen Erfolg über die VSG Grub/Coburg sichern konnte.

Am kommenden Wochenende kehrt der Regionalliga-Alltag wieder ein für den MTV München. Am Samstag tritt man beim derzeitigen Tabellenschlußlicht ASV Dachau an. Einen Tag später muss man dann zum Aufsteiger TSV Nittenau reisen, der sich durch gute Leistungen im Mittelfeld der Tabelle befindet.

Tom Gailer

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Dienstag, 14. November 2006

   www.abendblatt.de 

Nordpokal: Oststeinbek gescheitert

OSTSTEINBEK - Da hatten einige Spieler offenkundig nicht so viel Lust auf den DVV-Pokal wie ich", stellte Joachim Müller, der Trainer der Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV, ernüchtert fest. Der hatte eigentlich auf eine Begegnung in der ersten Hauptrunde mit dem Top-Klub SCC Berlin gehofft. Doch die "Ostbek Cowboys" scheiterten schon im Halbfinale des Nordpokal-Wettbewerbs am Zweitliga-Konkurrenten SV Warnemünde mit 1:3.

Allerdings hatte Müller mit Oliver Kook, Oliver Schmäschke und Fridolin Lippens drei Aktive in die Anfangsformation gestellt, die sonst die Spiele eher an der Seitenlinie als Reservisten beginnen. "Patrick Stellmann und Felix Braun fehlten berufsbedingt, Zuspieler Timo Timpe ist leicht erkrankt in das Spiel gegangen", so der Coach zur Ausgangslage der Partie. Auch Diagonalangreifer Gil Ferrer Cutino musste von Grippe geplagt geschont werden. Trotzdem enttäuschend, dass im vierten Satz ein 19:15-Vorsprung verspielt wurde.

Die Warnemünder setzten sich im Finale mit 3:0 gegen den Regionalliga-Vertreter FT Adler Kiel durch. Die Kieler hatten im zweiten Halbfinale die zweite Vertretung des OSV mit 3:2 geschlagen.

masch

 

 

Deutschland - Infocomma Netz

 Dienstag, 14. November 2006

   http://net.infocomma.de 

Erster Sammelband über Korruption im Sport

Der erste internationale Report über die "Umwidmung von gemeinschafts-stiftenden Kraftfeldern in egoistischen Eigenbedarf" hat seine Stärken und Schwächen.

 

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel