News

 Mittwoch, 15. November 2006 

WM: Elf Münsteranerinnen sind dabei
USC: Gegen Lichtenvoorde einen Zahn zulegen
Hella und Rieke kämpfen um Olympia-Quali
Pressekonferenz vor den Überkreuzspielen
arena berichtet von den Platzierungsspielen
DVV-Männer schlagen die NEC „Blue Rockets“ klar
Chef de Mission in Japan: Hartmut Giebels
Nationalteams für Olympia-Qualifikation festgelegt
Sinsheim: Nach zwei Niederlagen muss Sieg her
SSC: Bundesligavorbereitungen auf Hochtouren
Männer starten am Freitag in die WM
Ausland lockt Mittelblockerin Christiane Fürst
Münster: Teilziel erreicht

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Deutschland - USC Münster-News

 Mittwoch, 15. November 2006

    

WM: Elf Münsteranerinnen sind dabei

Elf ehemalige und aktuelle Spielerinnen des USC Münster sind bei der WM in Japan noch im Rennen. Während sich Atika Bouagaa mit dem deutschen Team mit den Spielen um die Plätze neun bis zwölf begnügen muss, erreichte Vesna Citakovic mit der Auswahl Serbien und Montenegros das Halbfinale

Kaum zu glauben, aber wahr: Bei der Frauen-Weltmeisterschaft in Japan ist der USC Münster mit so vielen ehemaligen und aktiven Spielerinnen vertreten wie kaum ein anderer Verein. Sage und schreibe elf Actricen, die schon einmal für die Unabhängigen am Ball waren beziehungsweise noch immer sind, nehmen mit den Teams aus Serbien und Montenegro, den Niederlanden und natürlich Deutschland an den Welttitelkämpfen teil.

Erfolgreichste Münsteranerin ist Vesna Citakovic, die in der vergangenen Saison das USC-Trikot trug. Die Spielführerin der Auswahl Serbien und Montenegros schaffte mit ihrer Mannschaft sensationell den Einzug ins WM-Halbfinale und trifft hier am Mittwoch (15. November, 6 Uhr MEZ) auf Brasilien. Zuvor legte das Team vom Balkan eine beeindruckende Serie mit Siegen über Weltmeister Italien, Kuba und Europameister Polen hin. „Wir haben es uns verdient, im Halbfinale zu stehen“, sagte Vesna Citakovic, konnte ihr Glück aber kaum fassen: „Wir haben so lange darauf gewartet, an einer WM teilzunehmen. Ich hätte mir nie erträumt, dass wir es bis ins Halbfinale schaffen.“

Um die Plätze fünf bis acht spielen Kim und Chaine Staelens, Alice Blom, Janneke van Tienen sowie Caroline Wensink mit der niederländischen Nationalmannschaft. In einem packenden Fünfsatzspiel bezwangen sie in der Zwischenrunde China, schoben sich damit unter die besten acht Teams der WM und schickten Deutschland zugleich in die Runde um die Plätze neun bis zwölf. Chaine Staelens und Caroline Wensink zählten zur Stammformation der Oranjes – Alice Blom konnte als Joker im Außenangriff wichtige Akzente setzen. Am Mittwoch (15. November, 11 Uhr MEZ) treffen die Niederlande im Überkreuzvergleich auf Gastgeber Japan.

Im deutschen Team nützten den früheren Münsteranerinnen Birgit Thumm, Tanja Hart, Conny Dumler und Angelina Grün sowie der aktuellen USClerin Atika Bouagaa teilweise hervorragende Leistungen am Ende nicht viel. Nach einer phantastischen Vorrunde mit einem Sieg über Olympiasieger China bleiben ihnen nach vergebenen Matchbällen in den Zwischenrundenpartien gegen die Niederlande und die USA nur noch die Spiele um die Plätze neun bis zwölf. „Wir haben nie Glück bei solchen Sachen, das Gleiche hatten wir in Athen bei den Olympischen Spielen“, haderte Zuspielerin Tanja Hart, die in den beiden vergangenen Spielzeiten für den USC die Bälle verteilte, mit dem Schicksal. „Unsere Mannschaft hätte es einfach verdient, es ist uns aber nie gegönnt.“ Mit zwei Siegen über die Türkei (15. November, 10 Uhr MEZ) sowie den Sieger der Begegnung Taiwan-USA könnten die Deutschen als Neunte dennoch wieder in die höchste deutsche Förderstufe aufsteigen.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Mittwoch, 15. November 2006

    

USC: Gegen Lichtenvoorde einen Zahn zulegen

Im zweiten Testspiel in zwei Wochen trifft der USC Münster am Mittwoch (15. November, 19 Uhr) in Ostbevern auf den niederländischen Europapokalteilnehmer Plantina Longa Lichtenvoorde. Dabei hofft USC-Trainer Axel Büring auf die Unterstützung vieler Zuschauer: „300 wären toll. Aber vielleicht werden es ja sogar noch mehr.“

Eine Woche ist es nur noch bis für die Volleyballerinnen des USC Münster beim Auswärtsspiel gegen den Schweriner SC der Startschuss für Teil zwei der Bundesliga-Saison fällt. Höchste Zeit also, um sich den nötigen Feinschliff zu holen und noch einmal Wettkampfluft zu schnuppern. Nachdem die Münsteranerinnen am vergangenen Mittwoch einen ersten Test gegen den niederländischen Erstligisten ARKE Pollux Oldenzaal mit 3:1 gewannen, treffen sie an diesem Mittwoch (15. November, 19 Uhr) in der Beverhalle in Ostbevern auf Plantina Longa Lichtenvoorde (Niederlande).

Dass der Europapokalteilnehmer aus den Niederlanden, in dessen Kader mit Nathalie Dambendzet eine Spielerin aus der Münsteraner Meisterschaft 2005 steht, ein anderes Kaliber ist als Oldenzaal, unterstrich man bereits Mitte Oktober. Damals verlor der USC glatt in vier Sätzen und konnte nur während zwei Abschnitten Paroli bieten. „Damals hat uns Lichtenvoorde abgefackelt“, erinnert sich USC-Trainer Axel Büring und gibt entschlossen das Ziel vor: „Wir wollen jetzt besser spielen und mindestens einen Satz gewinnen.“

Dabei kann der Coach mit einem Kader von zehn Spielerinnen planen. Außer Atika Bouagaa, die mit der deutschen Nationalmannschaft derzeit an der WM in Japan teilnimmt, sind alle acht Spielerinnen aus dem festen Erstligaaufgebot an Bord. Dazu kommen die beiden Talente Teresa Mersmann und Lea Hildebrand. Von allen wünscht sich Büring noch einmal eine Leistungssteigerung. „Was wir gegen Pollux gezeigt haben, war okay“, sagt er. „Jetzt hoffe ich, dass wir noch einmal zulegen können.“

An dem Rahmen für die Begegnung wird das nicht scheitern – da ist sich Büring sicher. Schließlich wird die Partie gegen Lichtenvoorde als Bestandteil des USC-Partnerkonzepts vom BSV Ostbevern, einem der fünf Partnervereine des USC Münster, organisiert. „Wir waren schon oft in Ostbevern zu Gast und jedes Mal war es perfekt“, sagt er und freut sich schon jetzt auf viele Zuschauer: „300 wären toll. Aber vielleicht werden es ja sogar noch mehr.“

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Mittwoch, 15. November 2006

    

Hella und Rieke kämpfen um Olympia-Quali

Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich werden vom Deutschen Volleyball-Verband (DVV) ins Rennen um die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2008 in Peking (China) geschickt. Das Beachvolleyball-Duo vom USC Münster ist eines von offiziell drei Teams, die im Kampf um die nötigen Punkte mehr finanzielle Unterstützung erhalten als bisher. Neben Brink-Abeler/Jurich wurden Stephanie Pohl/Okka Rau (Hamburger SV) und Helke Claasen/Antje Röder (VCO Berlin) nominiert. Als „Perspektivteam 2012“ erhalten Sara Goller/Laura Ludwig (Hertha BSC) ebenfalls Unterstützung.

„Für uns bedeutet das mehr Förderung als in den vergangenen beiden Jahren“, sagte Rieke Brink-Abeler, fügt aber hinzu: „Aber es wird wohl nicht erreichen, um die Kosten für Reisen und Trainer komplett abzudecken.“ Besonders freute sich die 26-Jährige über die Nominierung von Claasen/Röder: „Ich bin positiv überrascht. Helke und Antje haben sich das wirklich verdient.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 15. November 2006

    

Pressekonferenz vor den Überkreuzspielen

Der Platz auf dem Podium reichte kaum aus: Die zwölf Trainer der zwölf im Turnier verbliebenen Teams der Frauen-WM stellten sich am Nachmittag auf einer Pressekonferenz den Journalisten. Im Mittelpunkt waren natürlich die Trainer der vier Halbfinalisten, die um die Medaillen spielen: Jose Guimaraes (BRA), Zoran Terzic (SCG), Massimo Barbolini (ITA) und Giovanni Caprara (RUS). Aus deutscher Sicht sind natürlich die Aussagen von Giovanni Guidetti und R. Yaziciogullari (TUR) interessant.

Guimaraes (BRA): „Das Turnier lief bislang sehr gut für uns. Serbien & Montenegro ist ein sehr gutes Team, die Spielerinnen haben Erfahrung und spielen sehr schnell. Meine Spielerinnen haben keine Verletzungen und sind alle fit.“

Barbonlini (ITA): „Es wird sehr schwer gegen Russland. Russland ist ein sehr starkes Team, und wir müssen unser Bestes geben, um eine Chance zu haben. Beide Teams sind sehr stark im Angriff und Block. Unser Aufschlag und unsere Abwehr werden entscheidend für uns sein. Wir wissen nicht, ob Paggi spielen kann.“

Caprara (RUS): „Wir haben in den ersten zwei Runden sehr gut gespielt. Morgen gegen Weltmeister Italien müssen wir sehr gut spielen, es wird ein sehr hartes Match. Der russische Volleyballstil hat viel mit Power zu tun, das italienische Spiel ist schneller und phantasievoller, auch weil sie eine sehr gute Zuspielerin haben. Wir wollen natürlich gewinnen, alle Spielerinnen sind einsatzfähig.“

Terzic (SCG): „Wir haben bislang ein sehr gutes Turnier gespielt. Dass wir das Halbfinale erreicht haben, ist etwas völlig Neues für uns, wir spielen nun gegen die weltbesten Teams. Wir spielen mit großer Motivation und einem Lachen im Gesicht, und ich hoffe, dass dies auch am Ende des Turniers so sein wird. Unsere Spielerinnen sind fit, nur ich bin etwas müde.“

Guidetti (GER): „Meine Mannschaft hatte sehr viel Pech, wir haben die Gelegenheiten, die wir hatten, um unter die ersten acht Teams zu kommen, nicht genutzt. Nichtsdestotrotz sind wir froh, in der Endrunde zu stehen.“

Yaziciogullari (TUR): „Wir sind froh, bei unserer ersten WM unter den ersten zwölf Teams zu sein, auch weil wir früh im Turnier Verletzungen zu beklagen hatten. Wir wollen die beiden letzten Spiele gewinnen.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 15. November 2006

    

arena berichtet von den Platzierungsspielen

WM-Sender arena zeigt natürlich auch die abschließenden Platzierungsspiele der Frauen-WM live und als Aufzeichnung. Am 15. November werden das Halbfinale Italien – Russland und die Partie Deutschland – Türkei live übertragen, zudem gibt es das zweite Halbfinale zwischen Brasilien – Serbien & Montenegro als Zusammenfassung.

Am Finaltag berichtet arena zunächst vom Spiel um die Bronzemedaille, um anschließend das Finale live zu übertragen. Nach dem großen Finale folgt das Platzierungsspiel der deutschen Mannschaft. Frank Winkler und Sylvia Roll werden weiter das kompetente Moderatoren-Duo abgeben.

Einen Tag später dürfen sich die arena-Fans schon auf die nächsten Übertragungen freuen, wenn die Männer-WM beginnt.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 15. November 2006

    

DVV-Männer schlagen die NEC „Blue Rockets“ klar

Letzte Phase der Vorbereitung

Im 2. Vorbereitungsspiel traf die deutsche Nationalmannschaft am Dienstagnachmittag auf das NEC-Werksteam „Blue Rockets“ und konnte klar mit 3:0 (25-18, 25-23, 25-17) gewinnen. Die Mannschaft um Zuspieler Frank Dehne zeigte sich frisch und motiviert und sorgte damit für einen positiven Abschluss der Vorbereitungen im NEC-Sportzentrum. Auch Trainer Stelian Moculescu war zufrieden, wollte das Ergebnis aber nicht überbewertet wissen.

Startsechs Deutschland: Dehne-Pampel, Kromm-Siebeck, Bergmann-Walter, Libero: Kröger
Startsechs „Blue Rockets“: Takahashi-Okutani, Maeda-Omura, Oksumi-Suzuki, Libero: Hamashima

Das deutsche Team dominierte den ersten Satz von Beginn an und ging mit 8:3 und 16:8 in Führung. Vor allem der deutsche Block bereitete dem japanischen Angriff erhebliche Schwierigkeiten, da sich die deutsche Sechs frühzeitig auf die Außenangriffe der Japaner (Mitte vernachlässigt) eingestellt hatte. Der japanische Trainer hatte schon vor dem Spiel den Ausfall seiner beiden etatmäßigen Mittelangreifer beklagt.

Im zweiten Durchgang ließ die Konzentration im deutschen Team etwas nach und die Mannschaft um den quirligen Zuspieler Takahashi konnte, da auch die japanische Abwehr etwas besser geworden war, lange Zeit mithalten.

Im 3. Satz ging das deutsche Team erneut voll konzentriert „an die Arbeit“ und erzielte früh einen sicheren Vorsprung. Vor allem über den Bereich Aufschlag konnten eine ganze Reihe von Punkten erzielt werden – entweder direkt oder durch erzwungene hohe Angriffe, die dann vom deutschen Block gestoppt wurden. Die deutsche Mannschaft nutzte vor allem auch ihre physische Überlegenheit in der Mitte beim Block und Angriff.

Bemerkenswert, dass vor dem Spiel vier Offizielle vom NEC-Konzern nacheinander eine Ansprache an die NEC-Mannschaft richteten. Dabei auch Makoto Maruyama, der sowohl im Konzern eine wichtige Rolle spielt wie auch in der japanischen Volleyball Liga. (Japan Volleyball League Organisation) – Maruyama begrüßte auch Trainer Moculescu und Delegationschef Giebels persönlich und ließ ein Gastgeschenk überreichen.

Stimmen zum Spiel

Trainer Yoh vom NEC-Team „Blue Rockets“: „Das deutsche Team hat nur wenige Fehler gemacht und hat uns vor allem im Aufschlagbereich beeindruckt. Auch der Block war sehr stark. Unsere Außenangreifer bekamen sofort Probleme, wenn wir nicht schnell spielen konnten.“

Trainer Moculescu: „Die Japaner haben ein schnelles, quirliges Spiel aufzuziehen versucht – wir konnten aber in mehreren Elementen kontern. Mit Kromm in der Annahme war ich zufrieden – auch Pampel scheint wieder seinen Rhythmus gefunden zu haben. Er hat mich heute auch im Aufschlag überzeugt.“

Mannschaftsführer Frank Dehne: „Wir wollten heute unsere „second six“ testen und zeigen, was wir können. Wir wollten hier im letzten Spiel vor Beginn der WM Stärke zeigen, und das ist uns auch gut gelungen. Ich war zufrieden.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 15. November 2006

    

Chef de Mission in Japan: Hartmut Giebels

Mit seinen 67 Jahren zählt Hartmut Giebels, Chef de Mission der Männer bei der WM in Japan, zu den Ikonen des DVV. Ein Leben ohne Sport ist für den „multifunktionalen“ Aktivisten nicht vorstellbar – vom gemeinsamen Fußballspielen in der Schule mit Ex-Fußball-Bundestrainer Erich Ribbeck bis zur aktuellen Mission in Japan spannt sich der Erlebnisbogen für den ehemaligen Berufsoffizier, der jetzt in Vallendar bei Koblenz seinen „Unruhestand“ genießt.

Seit fast 25 Jahren hat Hartmut Giebels für den Deutschen Volleyball-Verband wichtigste Aufgaben übernommen: Bundesspielwart, Vizepräsidentschaft im DVV, Competition Director und Supervisor für die FIVB, Supervisor für die CEV in der Champions League und Delegationsleitungen für die Männer und Frauen bei DVV-Expeditionen – die Liste würde zu groß, wollte man die anderen Aufgaben, denen sich Giebels mit Freude an der Sache und militärischer Disziplin stellte, alle noch aufzählen. Dabei hat der gebürtige Wuppertaler, der bei der Panzertruppe war und zuletzt seinen Dienst im Stab des III. Corps in Koblenz verrichtete, nie seine Position im „öffentlichen Dienst“ ausgenutzt. Giebels. „Ich habe meinen Jahresurlaub immer auf den Aktionsplan des DVV abgestimmt. Nur einmal, bei der EM 89 in Stockholm, habe ich um Sonderurlaub gebeten.“

Der Sport hat Giebels früh fasziniert und nie losgelassen: als Schüler spielte er in der Elberfelder Turngemeinde Handball, in der Schule war er Torwart in dem Team, wo Erich Ribbeck als Mittelläufer agierte. In der Offiziersschule in München lud ihn ein gewisser Hermann Pfletschinger in den 60iger Jahren zum Volleyball ein. Da war´s um ihn geschehen: nach dem Erwerb des Trainerscheins in Warendorf und der Stationierung in Nordhessen in Korbach wurde er Spielertrainer beim SV Korbach 09 und führte dort „einen jungen Mann, der vom Volleyball bei den Olympischen Spielen in München begeistert war“ in das Spiel ein: es war Burkard Sude. Mit ihm spielte er sogar eine Saison in der „Bezirksklasse, wenn ich mich recht erinnere.“ Es folgten, nach Kontakten mit Arno Herrmann, Aufgaben im Landesverband Rheinland – und da alles zur Zufriedenheit erledigt wurde – nach Ansprache vom damaligen Vizepräsidenten Mathias Fell auch Aufgaben auf Bundesebene. Highlights waren die Teilnahme an der WM in Athen in 1994 mit den Herren und die Führung der ersten gemeinsamen Frauen-Mannschaft nach der Wiedervereinigung beim Bremer Turnier im Jahre 1991.

Natürlich gab es auch heikle Aufgaben und Probleme zu lösen: so erinnert sich Giebels, dass er als FIVB-Supervisor bei einem Weltliga-Wochenende in Frankreich nach dem Freitagspiel in Lyon die zweite Spielhalle (in St. Etienne) kurzfristig nicht freigeben konnte, weil sie bei weitem nicht den Vorgaben der FIVB entsprach: man war – ohne die FIVB zu benachrichtigen – stillschweigend in eine andere Spielstätte umgezogen, weil die neue Halle in St. Etienne nicht fertig geworden war. Nur einen Tag vor dem 2. Spiel gelang mit Druck und Hilfe des Ausrichters eine logistische Meisterleistung: Fernsehzeiten mussten und konnten verschoben werden, eine Busflotte transportierte die Zuschauer und in der Nacht vom Samstag auf Sonntag wurde die Halle in Lyon wieder spielfertig gemacht. Giebels hatte sich durchgesetzt.

Jetzt ist „der Mann für alle Fälle“ mit den Männern auf dem Sprung nach Fukuoka zur WM-Vorrunde. Über all die Jahre hinweg hat er viel erlebt – die jetzige Mannschaft erfüllt ihn mit Begeisterung. Giebels: „Wir sind so stark wie lange nicht, und das besondere ist der Zusammenhalt in der Mannschaft. Ein Symptom dafür ist die Tatsache, dass wir hier mit einem 13. Mann angereist sind – ich erinnere mich an Weltligazeiten, wo wir froh waren, dass wir 10 Spieler für den Kader melden konnten. Da hat sich eine Menge geändert!“ Gerne nimmt Giebels alle Aufgaben wahr, die auf die Delegationsleitung zukommen – und findet immer noch Zeit, sich um die persönliche Fitness zu kümmern. So lässt es sich der „Chef“ nicht nehmen, regelmäßig mindestens eine Stunde zu walken: täglich in Tokio bei strahlendem Sonnenschein rund um den NEC-Sportkomplex.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 15. November 2006

    

Nationalteams für Olympia-Qualifikation festgelegt

Der „Leitungsstab Beach“ des Deutschen Volleyball-Verbandes hat die Namen der Nationalteams bekannt gegeben, die in der Olympia-Qualifikation (1. Januar 2007 bis 20. Juli 2008) die notwendigen Punkte holen sollen, damit das Maximum an vier Duos, je zwei Frauen- und Männer-Teams, in Peking 2008 an den Start gehen kann.

Bei den Männern sind dies Julius Brink/Christoph Dieckmann (beide VC Olympia Berlin), David Klemperer/Kjell Schneider (MTV 48 Hildesheim/FT Adler Kiel) und Jonas Reckermann/ Mischa Urbatzka (Seaside Beach Club Essen/FT Adler Kiel).

Bei den Frauen werden Stephanie Pohl/Okka Rau (beide Hamburger SV), Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (beide USC Münster) und Helke Claasen/Antje Röder (beide VC Olympia Berlin) als Nationalteams gefördert.

Das Duo Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC) erhält als „Perspektivteam 2012“ ebenfalls Unterstützung.

Der Leitungsstab, dem sieben Personen angehören, darunter mit Bernd Schlesinger und Markus Dieckmann auch ein Trainer- bzw. Spieler-Vertreter, hielt sich dabei strikt an objektive Kriterien und zog die Weltrangliste heran, von der 60% der Turniere gewertet wurden. Damit wurde das gleiche Verfahren angewendet, wie es auch die FIVB bei der Olympia-Qualifikation macht. Dort fließen die besten acht Turnierergebnisse der FIVB World Tour in die Wertung ein.

Die Nationalteams erhalten leistungsbezogenen Reisekostenunterstützung für Wettkämpfe und Trainingslager, sowie Trainerzuschüsse.
Außerdem wird der DVV, wie bereits in der Saison 2006, den Teams im nächsten Jahr bei den wichtigsten Turnieren einen Physiotherapeut und einen Beobachter zur Verfügung stellen.

DVV Beach-Volleyball Koordinator Lars Elsäßer: „Natürlich gibt es immer Unzufriedene, aber der Leitungsstab war sich einig, dass dies die Teams sind, die nach objektiven Kriterien die weitere Förderung verdient haben, außerdem haben wir mit dem „Perspektivteam 2012“ eine Möglichkeit geschaffen zusätzlich ein junges Nachwuchsteam zu fördern.“

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Mittwoch, 15. November 2006

   www.volleyballer.de 

Sinsheim: Nach zwei Niederlagen muss Sieg her

Der SV Interroll Sinsheim muss in der 2. Bundesliga endlich wieder Punkte sammeln, wenn er nicht den Abstand zur Spitze vergrößern will und ins Mittelfeld abrutschen will. Gelegenheit zu einem Punktgewinn gibt sicherlich der nächste Gegner des SV Interroll, der VC Olympia Dresden, die Nachwuchsschmiede in Sachsen, am kommenden Samstag. Gegen diesen Gegner muss gepunktet werden.

Der VC Olympia ist schlecht in die Runde gestartet, hat sich zwischenzeitlich jedoch stabilisiert und rangiert derzeit auf Platz 9 mit 8:10 Punkten. Der Anschluss ans Mittelfeld ist geschafft für die Sachsen und man will natürlich mehr. Die jüngste Mannschaft der Liga wird von Spiel zu Spiel besser und kann ihren Gegnern das Leben schwer machen. Im aktuellen Kader sind derzeit mehrere Spielerinnen mit Doppelspielrecht für die 1.Liga vertreten, die natürlich die Stützen des Teams sind. Wenn sie ins Spiel kommen, dann wird es für jeden Gegner schwer, sich durchzusetzen.

Der SV Interroll Sinsheim macht derzeit ein kleines Tief durch. Zwei Niederlagen in Folge, wobei die zweite Niederlage in Erfurt mehr als unglücklich zustande kam, haben den SVS zurückgeworfen auf Rang 5. Es besteht die Gefahr den Anschluss an die Spitze zu verlieren. So ist man aktuell 4 Punkte hinter einem Aufstiegsplatz gelegen. Eine weitere Niederlage und es würde schwer werden, wieder nach oben zu kommen. Deshalb ist der Druck auf die Mannschaft und den Trainer natürlich sehr groß.

Am Samstag muss deshalb sehr konzentriert, besonders jedoch kämpferisch das Spiel angegangen werden. Es dürften wieder alle Spielerinnen an Bord sein, denn Natascha Antanowitsch hat ihre Verletzung weitgehend auskuriert und ist wieder einsatzfähig. Deshalb kann der Trainer nicht nur aus dem Vollen schöpfen, er kann auch wieder seine altbewährte Aufstellungsform einsetzen. Dies hatte zuletzt beim Spiel in Erfurt doch für Unsicherheit im Team gesorgt. Alle Spielerinnen können also wieder auf ihrer gewohnten Position spielen. Dies bringt Ruhe ins Spiel und die Abstimmung ist sicherlich wesentlich besser als zuletzt.

Gegen die Sachsen muss Ruhe auf dem Feld herrschen und die Positionen müssen bestens besetzt sein. Vor allem wird es wichtig sein, dass das Blockspiel, welches den SVS bisher ausgezeichnet hatte, wieder gut funktioniert und die gegnerischen Angriffe entschärft werden können. Zusätzlich müssen die Angreifer endlich wieder druckvoll agieren können, um den Gegner unter Druck setzen zu können. Dann kommt er nicht zur Entfaltung und kann seinerseits sein gutes Angriffsspiel nicht aufziehen.
Hoffen kann man, dass der SVS am Samstag wieder zu alter Stärke zurückfinden wird.

Heinz Stegmeier

 

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 15. November 2006

   www.volleyball-bundesliga.de 

SSC: Bundesligavorbereitungen auf Hochtouren

Schwerin vs. Tianjin 1:3

Nachdem in der letzten Wochen der Dresdner SC in Schwerin zu einem gemeinsamen Trainingslager verweilte, befindet sich momentan die Mannschaft des „BRIDGESTONE TIANJIN VOLLEY TEAMS“ beim deutschen Meister und Pokalsieger. Der mehrfache chinesische Meister ist bereits am Samstag angereist und befindet sich zurzeit mit der Bundesliga-Mannschaft des Schweriner SC im Trainingslager in Güstrow.

Im Sport- und Bildungszentrum des Landessportbundes MV wird zusammen trainiert und gegeneinander gespielt. Am Montagabend stand ein offizielles Freundschaftsspiel in der renovierten Güstrower Sport-und Kongresshalle auf dem Programm. Mehr als 200 Zuschauer kamen und sahen ein Spiel mit teilweisen langen, sehenswerten Ballwechseln.

Die Schweriner Mädels die durch Verletzungspause von Kapitän Syliva Roll und durch die beiden WM-Teilnehmer Kathleen Weiß und Cathrin Schlüter ohne drei Stammspieler des letzten Saison an den Start gehen mussten, begannen sehr konzertiert sowie aggressiv und gewann den ersten Satz in 19 Minuten. In den folgenden Sätzen ließ die Aufmerksamkeit der Mecklenburgerinnen nach und das Team aus dem Reich der Mitte war eigentlich immer eine Nasenlänger voraus.

Besonders gut hat sich die Nachwuchsspielerin Berit Kauffeld in das Team integriert. Sie ist eingesprungen weil Jana Schumann verletzt ist. Trainer Tore Aleksandersen ließ sie in den Sätzen 3 und 4 durchspielen, und hatte Ihre Sache gut gemacht.
Das chinesische Team aus Tianjin absolviert gerade seinen Gegenbesuch in der mecklenburgischen Landeshauptstadt. Im letzten Jahr waren die Schwerinerinnen zur der Saisonvorbereitung in China gewesen.
Am Dienstag reist die Mannschaft nach Schwerin und wird dort das Trainingslager fortsetzten.

Ein weiteres offizielles Freundschaftsspiel zwischen den beiden Teams ist für diesen Mittwoch angesetzt. Bei freiem Eintritt können die Fans und Freunde des Volleyballsports dieses Spiel live verfolgen. Spielbeginn in der Schweriner Volleyballhalle ist 18 Uhr.

Frank Wehnert

Spieldaten: Schwerin vs. Tianjin 1:3 (25:20; 15:25; 16:25; 18:25) Spielzeit: 1:12 Stunden.
Beste Spielerinnen: Patricia Thormann (+13); Yanan YANG (+10)

 

 

Deutschland - Mitteldeutsche Zeitung

 Mittwoch, 15. November 2006

   www.mz-web.de 

Männer starten am Freitag in die WM

Deutsches Team seit zwölf erstmals wieder dabei - Schwere Vorrunde

Fukuoka/dpa. Die Volleyball-Weltmeisterschaft der Frauen in Japan ist gerade vorbei, da starten am Freitag bereits die Männer ihren Titelkampf.

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Mittwoch, 15. November 2006

   http://de.sports.yahoo.com 

Ausland lockt Mittelblockerin Christiane Fürst

Osaka (dpa) - Es ist nicht leicht, an Christiane Fürst vorbei zu kommen. Die 21-Jährige aus Dresden hat schon so manche Gegnerin zur Verzweiflung gebracht; sei es nun die 2,02 m große Russin Jekaterina Gamowa oder auch die wuchtige Natalja Mammadowa aus Aserbaidschan.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Mittwoch, 15. November 2006

   www.westline.de 

Münster: Teilziel erreicht

Münster. Bei der Weltmeisterschaft im fernen Japan kämpfen Deutschlands beste Volleyballerinnen derzeit um wertvolle Fördergelder. Aber auch in der Heimat wird am Rad der Zukunft kräftig gedreht. Vielen voran schreitet wieder einmal der Westdeutsche Volleyball-Verband (WVV) mit seinem Präsidenten Matthias Fell an der Spitze.

 

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel