News

 Freitag, 17. November 2006 

VC Sch werte 02: Reise in die Heimat des Trainers
USC 2: Gegen Braunschweig Platz vier festigen
YoungStars wollen an die Tabellenspitze
Kangaroos empfangen Vorjahres-Meister SV Lohhof
Der TVR beim Benefizspiel in Waldenburg
Schwarze Serie für die Roten Raben
arena macht nahtlos mit Männer-WM weiter
Moculescu: "Mannschaft ist reifer und stabiler"
DVV-Männer: Pressekonferenz der Trainer
DVV-Männer lernen Wettkampfhalle kennen
Christiane Fürst beste Blockerin der WM!
DVV-Frauen: Die beste Technikerin
Russland ist neuer Weltmeister
China Fünfter, Kuba Siebter, USA Neunter
DVV-Frauen belegen Platz elf
Guidetti: "Holland-Niederlage hat uns gekillt"
Kein Sekt. Männer starten leicht beklommen in WM
Der nimmersatte Volleyball-Bauleiter
Potsdam: Vertraute Gegnerin
Auswärtsspiele für den VCN
Urbatzka/Reckermann für Deutschland
Christiane Fürst freut sich über 50.000 Dollar
Leichtes Spiel für die WSU
Ende in Japan Anfang in Münster
SSC: Auch zweiten Test gegen Tianjin verloren
VC Wiesbaden knüpft Kontakte zu SV Wehen

November 2006

Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30      

Oktober 2006

Mo Di Mi Do Fr Sa So
            1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31

Zum Medien-Überblick

Aus Copyright-Gründen darf zu Berichten von Zeitungen, die ihr Einverständnis zur direkten Wiedergabe 
nicht erteilt haben, nur ein Link gesetzt werden. Sollte ein Link nicht mehr funktionieren, kann auf individuelle 
Nachfrage unter Angabe von Datum und Titel der Bericht aus dem Privat-Archiv angefordert werden.

 

 

 

Deutschland - VC Schwerte 02-News

 Freitag, 17. November 2006

    

VC Sch werte 02: Reise in die Heimat des Trainers

Wenn der VC Schwerte 02 am Samstag (18. November, 15:00 Uhr) zum Auswärtsspiel nach Parchim fährt, ist dies für Trainer Thomas Schmidt kein normales Spiel. Denn die Fahrt nach Mecklenburg-Vorpommern wird für Schmidt eine Reise in die Vergangenheit.

Zwischen 2000 und 2004 trainierte der Schwerter Coach die Zweitligamannschaft des 1. VC Parchim. Leider ist keine seiner ehemaligen Spielerinnen mehr im Aufgebot der Mannschaft um Trainer Stefan Bräuer. Daher kennt Schmidt seinen Gegner nur von Videoanalysen.
"Wir fahren nach Parchim um ein gutes Spiel abzuliefern." gibt sich Schmidt betont kleinlaut. Er weiß aber auch "das wir bei einem Sieg in der Tabelle etwas nach oben klettern können, da Norderstedt in Essen spielt."

Für den VC Schwerte 02 beginnen mit dem Spiel in Parchim die angekündigten Wochen der Wahrheit. Denn dann folgen drei Heimspiele hintereinander gegen Münster II, Essen-Borbeck und Norderstedt sowie das letzte Hinrundenspiel in Braunschweig. Alles Mannschaften, mit denen man sich auf Augenhöhe befindet.
An seine sportlichen Erfolge mit Parchim denkt Thomas Schmidt gerne zurück. Schließlich wurde er als der Trainer der A-Jugend zweimal deutscher Meister sowie einmal Vizemeister.

Aber auch privat verbindet ihn einiges mit der Region. Beim Schweriner SC lernte er seine Frau Petra (Mutter der Zuspielerin im deutschen Nationalteam Kathleen Weiß) kennen, mit der er immer noch in der Nähe von Schwerin lebt. Somit wird es für ihn nicht nur eine Reise in seine Vergangenheit sondern auch eine Reise in seine Heimat.

Markus Schneider

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Freitag, 17. November 2006

    

USC 2: Gegen Braunschweig Platz vier festigen

Im letzten Heimspiel in diesem Jahr empfängt das Zweitligateam des USC Münster am Samstag (18. November, 16 Uhr) den Tabellenletzten aus Braunschweig. Nach vier gewonnenen Spielen in Folge will sich die Mannschaft mit einer erneut guten Leistung und einem Sieg empfehlen

Im Moment haben die Zweitliga-Volleyballerinnen des USC Münster kräftig Rückenwind. Nach vier Siegen in Folge rangiert das junge Team um Kapitän Jennifer Schräder auf dem vierten Tabellenplatz. Und die Chancen, auch nach dem nächsten Spieltag an der Spitze des Mittelfeldes zu verweilen, stehen gut. Schließlich empfängt Münster am Samstag (18. November, 16 Uhr) Schlusslicht USC Braunschweig. „Wir dürfen uns nicht auf der guten Leistung aus dem Spiel gegen Parchim ausruhen“, mahnt USC-Trainer Christoph Kesselmeier, der seit dieser Woche sein Staatsexamen als Lehrer in der Tasche hat. „Braunschweig hat zwar bislang nur ein Spiel gewonnen, aber in vielen anderen Partien gute Ansätze gezeigt.“

Und deshalb erwartet der Coach eine spannde und umkämpfte Begegnung. „Wir wollen uns bei unseren Zuschauern mit einer Topleistung für die bislang tolle Unterstützung bei den Heimspielen bedanken“, so Kesselmeier. „Dazu müssen wir aber wieder konzentriert und aggressiv ins Spiel gehen.“

Dabei allerdings muss Kira Boge aufgrund einer Rückenverletzung noch immer passen. Und auch Julia Rudloff und Ester Volicerova steigen erst am Ende der Woche wieder ins Training ein und stehen damit wahrscheinlich nur für Kurzeinsätze zur Verfügung. „Auch in dieser Besetzung wollen wir Braunschweig von Beginn an unter Druck setzen. Dass wir das können, haben wir in Parchim gezeigt“, sagt Kesselmeier. Und weiter: „Wir hoffen, dass wir die zahlreichen Zuschauer auf die kommenden Heimspiele der ersten Mannschaft einstimmen können (nächstes Heimspiel: 26. November, 15.30 Uhr USC Münster – Rote Raben Vilsbiburg) und wollen uns zugleich mit einer guten Leistung empfehlen.“

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Freitag, 17. November 2006

    

YoungStars wollen an die Tabellenspitze

FRIEDRICHSHAFEN - Spitzenvolleyball trotz Bundesliga-Pause: Am Sonntag um 16 Uhr steigt das Topspiel der Zweiten Liga Süd in Arena Friedrichshafen. Die Volley YoungStars Friedrichshafen, derzeit auf Platz drei, empfangen den Bundesliga-Absteiger TG Rüsselsheim, der auf Platz zwei rangiert.

„Dass wir gegen Rüsselsheim zum Spitzenspiel antreten würden, hätte ich mir vor der Saison nicht träumen lassen“, sagt YoungStars-Trainer Söhnke Hinz. Sechs Siege in Folge haben seinem Team diese tolle Ausgangsposition vor der Partie gegen den Absteiger und heißesten Anwärter auf den Wiederaufstieg ins Volleyball-Oberhaus verschafft. Rein vom Leistungspotenzial schätzt Co-Trainer Florian Mack die Rüsselsheimer stärker als die Häfler ein: „Ein Team, gegen das wir nicht unbedingt gewinnen müssen“. „Wir wollen aber gewinnen“, ergänzt Kapitän Sören Schneider. Neben dem guten Lauf spricht noch etwas Anderes für die YoungStars. Außenangreifer Simon Quenzer: „In dieser Saison kann jeder jeden schlagen“.

Rüsselsheim hat sich vom Abstieg aus der Bundesliga nicht entmutigen lassen. „Unser Saisonziel ist Platz eins bis drei, natürlich hoffen wir auf den direkten Wiederaufstieg“ lässt Thilo von Hagen, TG-Zuspieler und DVV-Pressesprecher in einer E-Mail aus Japan verlauten. „Dann muss aber alles passen“.

Das scheint in Rüsselsheim derzeit allerdings nicht der Fall zu sein. Zuletzt verloren die Opelstädter in Wiesbaden und anschließend trotz 2:0-Führung im Heimspiel gegen Sonneberg. „Es muss nur jedem klar sein, dass es schwerer wird, als wir am Anfang gedacht haben“, kommentierte Edgar Tetsuekoué die Niederlagen. Der Kameruner kam aus Eltmann nach Rüsselsheim und ist der prominenteste Neuzugang.

Bedingt durch Verletzungen (Jonas Hemlein, Christian Scholze, Rene Bahlburg, Michael Kasprzak), Krankheiten (Markus Steuerwald) und den Zivi-Lehrgang von Lukas Lampe ist die Vorbereitung nicht optimal gelaufen. „Aber das muss nichts heißen“, sagt Florian Mack. Schließlich sei er am vergangenen Samstag beim 3:1-Sieg in Gotha auch positiv überrascht worden. Rene Bahlburg, der hofft, nach seiner Bänderdehnung wieder mitspielen zu können, ist trotz personeller Engpässe optimistisch: „Die komplette Start-Sechs ist fit. Wir haben nur keine Auswechselspieler.“

So treten die YoungStars am Wochenende an: Sören Schneider, Felix Arenz, Lukas Lampe, Pere Vrdoljak, Rene Bahlburg, Markus Steuerwald, Simon Quenzer, Valters Lagzdins, Fabian Kohl.

 

 

Deutschland - Fighting Kangaroos Chemnitz-News

 Freitag, 17. November 2006

    

Kangaroos empfangen Vorjahres-Meister SV Lohhof

Am Samstag, 19.00 Uhr steigt für die Volleyballerinnen der Fighting Kangaroos das erste Heimspiel-Highlight der aktuellen Spielzeit. Denn mit dem SV Lohhof gibt sich der ungeschlagene Tabellenführer und Vorjahres-Meister die Ehre.

Die Mannschaft aus Unterschleißheim gilt auch in dieser Saison als der Meisterschaftsfavorit schlechthin. Mit den erstligaerfahrenen Spielerinnen Martina Galgenmüller, Sabine Schramm, Oksana Roppel, und Claudia Pavlicek stehen Gästetrainer Hannes Müllegger gleich vier Spitzenvolleyballerinnen zur Verfügung. Die junge Außenahngreiferin Stephanie Utz kann ein Spiel ganz alleine entscheiden.

Langsam wird es rekordverdächtig: Mit 18:0 Punkten führen die Gäste aus Bayern - als einzige Mannschaft noch ungeschlagen - die Tabelle der 2. Bundesliga souverän an. Die beeindruckende 3:0-Siegesserie der Lohhofer Volleyballerinnen hält seit nunmehr 5 Spieltagen. Das Team von Gäste-Trainer Müllegger lässt sich vom Saisonziel "Meisterschaft" nicht abbringen und will die Weichen frühzeitg in Richtung Aufstieg stellen.

"Lohhof hat die Stammformation aus der letzten Saison auf nur einer Position verändert. Sie sind also eine eingespielte Gemeinschaft. Wer Sinsheim, Erfurt und Sonthofen besiegt, ohne auch nur einen Satz abzugeben, ist eigentlich auch für uns eine Nummer zu groß. Wir müssen versuchen, unseren Block auf die superschnellen Pässe von Zuspielerin Pavlicek einzustellen, da viel und schnell über die Mitte gespielt werden wird", analysiert Pansa den Gast aus Lohhof.

Nichts Positives gibt es von der Chemnitzer Krankenfront zu berichten. Die Kangaroos müssen weiterhin ohne die beiden Dauerverletzten Carolin Bilz und Susann Nitzsche auskommen. Jetzt hat es auch Neuzugang Brook Coulter erwischt. Die  29-Jährige verletzte sich im Spiel gegen Grimma. Seitdem konnte sie an keinem Training mehr teilnehmen.

Aber jammern hilft nicht. Die Chemnitzer Volleyballerinnen haben Respekt vor dieser Leistung, wollen dem Tabellenführer aber die Stirn bieten. Im letzten Jahr waren knapp 700 Zuschauer in der Sporthalle an der Forststraße und haben ein packendes Spiel gesehen. „Wir wollen solange wie möglich mithalten. Mal sehen wohin uns unser Kampfgeist und die Zuschauer diesmal tragen können“, erzählt Kangaroo-Coach Mirko Pansa.

Die Rollen sind also klar verteilt. Alles andere als ein sicherer Sieg für den Favoriten aus Bayern wäre eine Riesenüberraschung. Im letzten Jahr war die Überraschung kurzzeitig zum greifen nah. Nach einer 2:0-Satzführung mussten sich die Chemnitzer Spielerinnen am Ende mit 2:3 geschlagen geben. “Spielerisch ist uns Lohhof sicher überlegen. Also müssen wir mit Herz und Leidenschaft zu Werke gehen und auf die Zuschauer bauen“, meint der 33-jährige Pansa abschließend.

Mathias Vogel

 

 

Deutschland - TV Rottenburg-News

 Freitag, 17. November 2006

    

Der TVR beim Benefizspiel in Waldenburg

Am kommenden Montag, 20.11.2006, nutzen die Erstligavolleyballer des TV Rottenburg die spielfreie Zeit, um sich bei einem Benefizspiel in Waldenburg (Hohenlohekreis) zu präsentieren und für einen guten Zweck zu schmettern. Gegner im Rahmen der Benefizveranstaltung ist der heimische Landesligist, die SG Sportschule Waldenburg.

Gerne nahmen die Verantwortlichen des TV Rottenburg die Einladung der Spielgemeinschaft aus Waldenburg an: „Es geht um einen guten Zweck, zudem möchten wir uns auch in Nordwürttemberg präsentieren und für den Volleyballsport werben“, so Manager Jörg Papenheim zum anstehenden Benefizspiel seiner Mannschaft am kommenden Montag im nördlichen Württemberg.

Die 1. Herrenmannschaft der 3100 Einwohner zählenden Stadt wird versuchen, dem Erstligisten zumindest einen Satz zu klauen. Doch das Ergebnis ist sekundär, hauptsächlich geht es den Veranstaltern darum, dem Publikum etwas zu bieten und Geld für gute Zwecke zu sammeln.

50 % der Einnahmen gehen an den Sozialfond vom Berufskolleg Waldenburg, weitere 50 % an die Jugendarbeit der SG Sportschule Volleyball. Bewirtet wird das Event zudem vom örtlichen Förderverein Grund- und Hauptschule, welcher seine Gewinne zur Unterstützung eigener Projekte verwenden wird.

Bei den Heimspielen des Landesligisten gelten die Eintrittskarten gleichzeitig als Lose, dies möchte Organisator Jörg Palmer von der SG auch beim Benefizspiel beibehalten: „Am Ende der Saison werden unter den Losen z.B. Einkaufsgutscheine verlost – beim Benefizspiel gibt es zudem zwei Freikarten für eines der Heimspiele des TV Rottenburg in der TüArena zu gewinnen“.

Neben dem guten Zweck möchte Palmer auch die Werbetrommel für Volleyball in Waldenburg rühren: „Mit im Schnitt 200 Zuschauern bei den Heimspielen besteht schon großes Interesse – dies möchten wir aber noch steigern“ so Palmer. Und da kommt der TVR als Aushängeschild für Volleyball in Baden-Württemberg gerade recht.

 

 

Deutschland - Rote Raben Vilsbiburg-News

 Freitag, 17. November 2006

    

Schwarze Serie für die Roten Raben

Nach Nadja Jenzewski und Inga Vollbrecht fällt nun auch Katja Wühler verletzungsbedingt aus

Die Roten Raben sind derzeit nicht gerade vom Glück verfolgt. Nach Nadja Jenzewski und Inga Vollbrecht hat sich jetzt auch noch Spielführerin Katja Wühler verletzt. Beim Mittwochs-Training knickte sie um und zog sich einen dreifachen Bänderriss im Sprunggelenk zu. Nach eingehenden Untersuchungen und Beratungen von Mannschaftsarzt Dr. Karl-Heinz Attenberger wird sich „Wühli“ am Montag einer Operation unterziehen. Damit fällt sie voraussichtlich sechs bis acht Wochen aus.

Der neue Raben-Trainer Igor Arbutina ist derzeit um seine Aufgabe nicht zu beneiden. Am nächsten Wochenende startet die Volleyball-Bundesliga nach der WM-Pause wieder in den Bundesligaalltag. Dabei haben die Roten Raben in den folgenden Wochen gleich ein hammerhartes Programm zu absolvieren. So warten als Gegner der Dresdner SC, der USC Münster, der Schweriner SC, der VfB Suhl und NA. Hamburg. Dann müssen die Raben im DVV-Pokal beim VC Wiesbaden antreten und eine Woche später im Top Teams Cup in Brünn. Ein Programm also für das die Roten Raben eine topfite Mannschaft brauchen, um ihre ehrgeizigen Ziele zu erreichen.

Da passt die Verletzung von Katja Wühler natürlich in keinster Weise ins Konzept. Es war eigentlich eine ganz alltägliche Situation im Volleyball. Katja Wühler war in der Vorwärtsbewegung, als sie – ohne Einwirkung einer anderen Spielerin – umknickte; und schon war es geschehen. Der Knöchel wurde dick und die Untersuchung bei Mannschaftsarzt Dr. Karl-Heinz Attenberger bestätigte die schlimmsten Befürchtungen: drei Bänder im Sprunggelenk sind gerissen. Am Montag wird die Spielführerin operiert und fällt dann etwa sechs bis acht Wochen aus. Ein bitterer Schlag für das Rabenteam, da „Wühli“ nicht nur eine der Leistungsträgerinnen der Mannschaft, sondern auch ihre unumstrittene Leitfigur ist.

Damit muss Trainer Igor Arbutina nicht nur Mittelblockerin Inga Vollbrecht ersetzen, sondern sich auch eine geeignete Alternative auf Diagonal- und Außenangreiferposition überlegen. Gott sei Dank ist wenigstens Zuspielerin Nadja Jenzewski soweit hergestellt, dass sie wieder spielen kann. So sind die Roten Raben in dieser noch jungen Saison bereits arg gebeutelt, was Verletzungen anbelangt. Das bedeutet, dass alle noch enger zusammenrücken müssen, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Hier sind natürlich jetzt auch die Fans mehr als sonst gefordert, dass sie der Mannschaft die notwendige Unterstützung geben und sie mit ihren Anfeuerungen durch diese schwierige Phase tragen.

Harald Schwarz

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 17. November 2006

    

arena macht nahtlos mit Männer-WM weiter

Keine Verschnaufpause für arena. Der Pay-TV-Sender ist auch für die Männer-WM vom 17. November bis 3. Dezember der WM-Sender und startet am 17. November um 5.50 Uhr deutscher Zeit mit Live-Übertragungen der Partien CUB - BRA, SCG - RUS und GER - AUS (ab 10.00 Uhr).

Alle Spiele mit deutscher Beteiligung werden live übertragen, ebenso die Halbfinal- und Finalspiele. Zudem gibt es am Abend Highlightsendungen.

Smash-Info: Alle deutschen Spiele werden im „Kick & Company“ (Klausstraße 1) live auf Großbildleinwand gezeigt!

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 17. November 2006

    

Moculescu: "Mannschaft ist reifer und stabiler geworden"

Herr Moculescu, wie stellt sich am Tage vor dem WM-Auftaktspiel gegen Australien die deutsche Mannschaft dar, wie ist ihr gegenwärtiger Zustand?
Moculescu:Es geht uns allen gut, und die Mannschaft ist in einem guten Zustand. Diese Mannschaft hat jetzt ein paar richtig schöne Tage verdient. Rückblickend muss man sagen, dass sich dieses Team stetig entwickelt hat, auch wenn das nicht immer so wahrgenommen wurde. Hinzu kommt, dass mit der Rückkehr von Hübner und Popp wertvolle Substanz dazugekommen ist – Kröger ist auch ein Gewinn für die Mannschaft geworden.“

Wie erklären Sie sich diese deutliche Steigerung grundsätzlich? Liegt es nicht auch daran, dass diese Spieler im Ausland dazugelernt haben?
Moculescu
: "Ich habe ja daran mitgewirkt, dass bestimmte Spieler diesen Weg gehen. Ich meine, dass die sportliche Entwicklung dieser jungen Männer nur möglich geworden ist, weil sie sich auch persönlich – und vor allem persönlich entwickelt haben. Weg von zu Hause – da muss der junge Mensch selbst Entscheidungen fällen, muss selbständig werden, muss sich durchsetzen. Diese persönliche Entwicklung ist von größter Bedeutung. Hinzufügen muss man, dass wir natürlich in all den Jahren im Sommer eine Menge gearbeitet haben.“

Man hatte nicht immer den Eindruck, dass sportliche und persönliche Entwicklung parallel gelaufen sind.
Moculescu: "Wir wissen doch aus der Trainingslehre, dass sportliche Entwicklungen zwar stetig verlaufen können, in Wirklichkeit aber doch immer wieder stagnieren. Man bewegt sich eben von Plateau zu Plateau – und in einer Mannschaft ist es eben so, dass nicht immer alle gleichzeitig ihre Entwicklungsschritte machen."

Über lange Zeit wurde das Endkampfverhalten der Mannschaft kritisiert.
Moculescu: "Zu Recht – wir haben in Freundschaftsspielen geglänzt, dann, wenn es um etwas ging, lief es nicht mehr so. Über lange Phasen gut gespielt, zum Schluss kam der Knick. Ich denke, dass wir durch dieses Verhalten weitgehend durch sind. Kritische Tage oder Einbrüche gibt´s immer mal wieder, das wissen doch – das ist nicht nur im Sport so. Ich will mich nun nicht zu weit aus dem Fenster lehnen – aber diese Mannschaft ist im Wettkampf reifer und stabiler geworden – auch durch die Erfahrungen im Ausland.“

Darf man die Hoffnung haben, dass sich dieses auch im vor uns liegenden Turnier zeigen wird?
Moculescu: "Also – ich freu mich wahnsinnig auf dieses Turnier, die Jungs auch. Wir werden nach dem Turnier sehen, inwieweit das alles gefestigt ist, worüber wir gesprochen haben. Wir werden dann auch sehen was die Zukunft bringen wird und wie es mit der Perspektive EM und Olympisches Qualifikationsturnier aussieht. Mehr sage ich nicht – es müssen jetzt erst einmal Spiele gespielt werden. Da sind eben noch ein paar Mannschaften, die das abtesten werden, was ich vorhin gesagt habe.“

Mehr kann man Ihnen nicht entlocken?
Moculescu: "Glücklicherweise weiß ich, dass die Jungs hier keinen Gegner auf die leichte Schulter nehmen werden –unterschätzt wird niemand! Beim Rückspiel in Tschechien haben wir ein wenig Glück gehabt – wir hatten es auch mal verdient. Das hoffe ich jetzt auch – ab und an braucht man eine Fügung. Das ist ganz wichtig, denn daran kann man sich in kritischen Momenten dann fest machen.“

Waren sie mit der Vorbereitung insgesamt zufrieden?
Moculescu: "Absolut ja – wir haben hart gearbeitet – besser geht´s nicht. Die Spiele, die wir gespielt haben waren wertvoll, die dazu notwendige Reiserei und die damit verbundenen Belastungen kennen die Jungs ja – das hat uns nicht mürbe gemacht. Die Jungs sind selbständiger geworden und das ist für mich das wichtigste: der selbständige Spieler, der Entscheidungen fällt. Der Weg dahin ist etwas länger, aber er lohnt sich. Wer durchgekommen ist, ist stabiler.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 17. November 2006

    

DVV-Männer: Pressekonferenz der Trainer

Die offizielle Pressekonferenz vom Pool B einen Tag vor Turnierbeginn brachte im Wesentlichen eine Erkenntnis: „Wir spielen in einer sehr schweren Gruppe.“ So vermeldeten dann auch bei der Zielangabe die Trainer unisono: „Wir wollen in die nächste Runde!“
Lediglich der Coach der brasilianischen Nationalmannschaft, Bernardinho Rezende, kündigte an, dass für seine Mannschaft das Erreichen des Halbfinals das erklärte Ziel sei. Weiter wollte er aber auf die Frage von Journalisten, die den amtierenden Weltmeister an 2002 erinnerten und auf die glänzende Weltliga-Bilanz hinwiesen, nicht antworten. Rezende räumte allerdings ein, dass seine Mannschaft zwar auf drei Positionen verändert sei (so fehlt Zuspieler Mauricio), doch spiele er fast mit derselben „Sechs“ wie in 2002.

Die kurzen Statements der einzelnen Trainer

Russel Borgeaud, AUS: „Einige Spieler haben zwar schon WM-Erfahrung, aber wir treten mit einer jungen Mannschaft in einer schweren Gruppe an und wollen lernen – und vielleicht die 2. Gruppe erreichen.“

Bernardo Rezende, BRA: „Wir haben die Absicht, das Semifinale zu erreichen. Das wird nicht leicht werden, denn die Gruppe in der wir weiter spielen müssen, wird sehr schwere Gegner haben.“

Roberto Garcia, CUB: „Wir sind in einer harten Gruppe, aber wir wollen die 2. Runde erreichen. Wir haben gut gearbeitet und müssen jedes Spiel sehr ernst nehmen,“

Philippe Blain, FRA: „Wir haben eine schwere Gruppe. Da wird eine Vorhersage schwer. Wenn es uns gelingt wie in der Weltliga zu spielen, können wir die zweite Runde erreichen.“

Stelian Moculescu, GER: „Deutschland hat lange nicht mehr an einer Weltmeisterschaft teilgenommen – alle meine Spieler sind WM-Debütanten. Wir sind in einer schweren Gruppe und mit etwas Glück wollen wir versuchen, die nächste Runde zu erreichen.“
Kosntantinos Charitonidis, GRE: „Unsere Gruppe scheint eine sehr schwere Gruppe zu sein. Wir wollen alles versuchen, eine Runde weiter zu kommen.“

Die Sensation in der Pressekonferenz war der Ausschluss des kubanischen Ausnahmespielers Juantorena. Auf Nachfrage in der Pressekonferenz wurde ausweichend („administrative reasons“) geantwortet, weitere private Nachfragen ergaben, dass Juantorena im Hotel sei und dass vor 24 Stunden bei der „preliminary inquiry“ noch „alles in Ordnung gewesen“ sei. Ein FIVB Offizieller mit freundlicher Unverbindlichkeit: „Wir können nicht mehr sagen – es wird eine offizielle Presseerklärung der FIVB geben.“

Juantorena ist ein wichtiger Akteur im kubanischen Team –in der Weltligasaison 2005 war er der beste Akteur der Kubaner.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 17. November 2006

    

DVV-Männer lernen Wettkampfhalle kennen

Die deutschen Männer trainierten am Donnerstagmittag erstmals in der Halle, in welcher auch die Spiele der Vorrunde in Fukuoka stattfinden werden. Die „MARINE MESSE FUKUOKA“ liegt im Hafengebiet und ist eine großzügig ausgestattete Sportstätte mit sämtlichen Einrichtungen. Als Mehrzweckhalle konzipiert, liegt das Spielfeld allerdings relativ weit von den Zuschauerrängen entfernt.

Auch die anderen Mannschaften in der Gruppe erhielten je ein Stunde auf dem Centercourt – aufwärmen mussten sich die Teams in einer Nebenhalle. Neben einem großen Fernsehteam waren eine ganze Reihe von Personen mit den letzten Vorbereitungen befasst – es rumorte überall. Auch das Pressezentrum war schon besetzt – Informationen lagen allerdings noch nicht aus.

Bundestrainer Moculescu ließ noch einmal die „Basics“ trainieren: gezielte Aufwärmung, Angriff aus einer leichten Abwehr, Angriffszüge ohne und mit Block nach Einwurf, Aufschlag-Annahme. Während der Cool down Phase kamen schon die Australier auf´s Feld, der erste Gegner der deutsche Mannschaft morgen um 18.00 Uhr Ortszeit (in Deutschland um 10.00 Uhr vormittags.

Moculescu zeigte sich zufrieden mit den Konditionen in der Halle: „Ein schönes Exemplar, da muss man zufrieden sein.“ Auch die Spieler waren angetan. Marcus Popp: „Sehr angenehm. Ich mag keine Hallen, die im Innenraum nur eine Farbe haben oder Ton in Ton sind. Die unterschiedlichen Flächen kommen gut.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 17. November 2006

    

Christiane Fürst beste Blockerin der WM!

Am Ende gab es für die deutsche Mannschaft doch noch richtig was zu feiern: Christiane „Fürstl“ Fürst wurde zur besten Blockerin der WM gekürt, erhielt eine nette Plakette und satte 50.000 US Dollar Prämie. 35 Bälle ließ die deutsche Mittelblockerin ihren Gegnerinnen vor die Füße prallen, keine andere schaffte mehr. Am Ende hatte Fürst einen um 0,05 besseren Quotienten gegenüber der Weltklasse-Mittelblockerin Walewska (BRA) und die deutsche Mannschaft damit endlich auch mal Glück auf der Seite. Fürst hatte einen Wert von 0,88 Blocks/Satz, Walewska von 0,83 Blocks/Satz.

Fürst war überwältigt von der Auszeichnung und der Prämie und nahm sie kopfschüttelnd entgegen: „Wow, damit habe ich natürlich nicht gerechnet. Ich habe teilweise gezittert, es ist unfassbar.“ Die gesamte deutsche Mannschaft jubelte der „Fürstin“ von der Tribüne zu.

Auch Bundestrainer Giovanni Guidetti freute sich, zumal auch er nicht leer ausgeht: „Ich hatte in Heidelberg mit ihr vereinbart, dass Alessandro Beltrami und ich ein Geschenk von ihr in diesem Fall bekommen. Ich bin sehr glücklich, sie hat das ganze Programm in diesem Jahr mitgemacht und hart gearbeitet. Sie hat das Potenzial, eine der besten Spielerinnen der Welt zu werden.“ Fürst weiß noch nicht genau, was sie mit dem großen Batzen Geld anfangen soll, auf jeden Fall gehen die anderen nicht leer aus: „Ich bin schon die ganze Zeit am Rechnen, wie ich das Geld an die Mannschaft aufteile. Und natürlich auch, was ich Gio und Ale schenke.“

Von Zufall kann dabei überhaupt keine Rede sein: Bereits 2003 heimste Fürst bei einer WM den Preis als beste Blockerin ein. Damals war sie Juniorin und ließ bei der Juniorinnen-WM in Thailand die Angreiferinnen verzweifeln. Ich war dort mit die Jüngste, es war ein geiles Gefühl, auch von der Aufmachung, mit dem Einlaufen und dem Abdunkeln.

Angelina Grün verpasste nur um fünf Punkte die Auszeichnung als beste Punktesammlerin der WM, Kerstin Tzscherlich belegte Platz zwei in der Libero-Statistik.

Als wertvollste Spielerin der WM wurde Japans Zuspiel-Zwerg Yoshie Takeshita ausgezeichnet, die auch als beste Zuspielerin bewertet wurde. Sie erhielt dafür insgesamt 150.000 US Dollar. Lioubov Sokolova, beste Spielerin der WM, ging somit in der Individualwertung leer aus. 

Alle Sieger der Individualpreise:

Wertvollste Spielerin: Yoshie Takeshita (JPN) – 100.000 US Dollar
Beste Punktesammlerin: Neslihan Demir (TUR) – 75.000 US Dollar
Beste Angreiferin: Rosir Calderon (CUB) – 50.000 US Dollar
Beste Blockerin: Christiane Fürst (GER) – 50.000 US Dollar
Beste Aufschlägerin: Elena Godina (RUS) – 50.000 US Dollar
Bester Libero: Suzana Cebic - 50.000 US Dollar
Beste Zuspielerin: Yoshie Takeshita (JPN) – 50.000 US Dollar

Die wertvollste Spielerin, die beste Zuspielerin und Libero wurden vom FIVB Kontroll-Komitee gewählt. Die anderen Sieger wurden nach der offiziellen Statistik gekürt.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 17. November 2006

    

DVV-Frauen: Die beste Technikerin

Birgit Thumm zeigt bei der WM ihre Allroundfähigkeiten

Sie kann fast alle Positionen spielen und ist aufgrund dieser Allroundfähigkeiten und ihrer herausragenden Technik unverzichtbar für die DVV-Frauen. Birgit „Thummi“ Thumm ist seit 1999 im Kader der Frauen-Nationalmannschaft und bestreitet in Japan ihre zweite WM.

Bereits frühzeitig deutete sich eine Ballspielsportkarriere für Thumm an. „Meine Eltern haben mich dahingehend unterstützt, dass ich mich körperlich betätige, und so lief ich auf unserem Hof immer mit einem Ball in der Hand rum“, erinnert sich Thumm. Und fügt lachend an: „Die Nachbarn haben sich damals schon beschwert wegen der ständigen Ballgeräusche…“. Ein guter Freund der Eltern und Bekannter in Volleyballkreisen wies „Thummi“ den Weg in ihre Volleyball-Karriere: Klaus Fezer, bis vor kurzem noch internationaler Schiedsrichter und aktuell in der Regelkommission der FIVB, machte einen neuen Volleyballkurs beim TSV Herbrechtingen auf. Thumm, die sich zuvor bereits in Tischtennis, Schwimmen und Leichtathletik versucht hatte, fiel ihm sofort auf: „Er hat mein Ballgefühl erkannt und mich öfter als die anderen korrigiert“, erzählt Thumm. Bereits mit zwölf Jahren spielte sie in der A-Klasse der Erwachsenen mit, an der Seite von 26-Jährigen, „was natürlich völlig ungewohnt für mich war.“ Fezer unterstützte Thumm weiter und schickte sie zu Sichtungslehrgängen des Bereichs Württemberg Ost. Das zahlte sich aus, denn kurze Zeit später wurde sie bei der Kadersichtung in den 12-er Kader der Württemberg-Auswahl aufgenommen. Die nächsten Schritte waren nur folgerichtig: Thumm ging auf das Volleyball-Internat nach Creglingen, wo sich Michael Gabler, Bernd Werscheck und Leni Dohmen um die Talente kümmerten und sie weiter ausbildeten. Bereits mit 14 Jahren spielte Thumm als Mittelblockerin in der Regionalliga, ein Jahr später stand sie im Kader des Erstligisten, der die Relegation erfolgreich überstand. Nebenher gewann Thumm mit Creglingen zwei Deutsche Jugendmeisterschaften (B- und A-Jugend) und wurde in die Jugend-Nationalmannschaft berufen. Thumm blieb bis zum 19. Lebensjahr in Creglingen und wurde fortan in der 1. Liga von Matthias Eichinger trainiert. Nebenher machte die 26-Jährige ihren Realschulabschluss und beendete ihre Schornsteinfegerlehre (vom Bruder geprägt, der das gleiche gemacht hat).

Um ihre sportliche Karriere so professionell und gut wie möglich voran zu bringen, schloss sich Thumm 1999 der Bundeswehr an, wo sie noch heute als Sportsoldat im Rang eines Stabsunteroffiziers angestellt ist. In der Saison 1999/00 schloss sie sich Ulm an, um nach nur einer Saison nach Karbach zu wechseln, wo sie in Tanja Hart eine perfekte Zuspielerin fand: „Das war eine schöne Zeit mit Tanja, ich habe als Mittelblockerin viel gelernt“, bedauert Thumm noch heute den Karbacher Rückzug wegen Insolvenz. Es folgte eine Saison beim USC Münster, die mit der Vizemeisterschaft, aber auch einer schweren Verletzung endete: Im Training riss Thumm die Achillessehne. Doch die Kämpferin Thumm begab sich sofort in die Rehabilitation an den Olympiastützpunkt nach Heidelberg („die verlief sehr gut“), und nach nur sechs Monaten stand sie schon wieder in der Halle auf dem Feld. Mittlerweile bei den Roten Raben Vilsbiburg, denen sie bis heute treu ist, und mit denen zwei weitere Vize-Meisterschaften gelangen. Das Thema Ausland hat sich aufgrund ihres beruflichen Werdegangs nie gestellt, „auch wenn ich Anfragen hatte, aber wegen der Bundeswehr war das nie ein Thema.“

Das Thema Nationalmannschaft wurde 1999 akut: „Ich bekam kurzfristig einen Anruf von Hee Wan Lee, ob ich nicht zu einem Wochenend-Lehrgang komme wolle“, so Thumm. Das tat sie natürlich, überzeugte und war bei der EM-Endrunde 1999 in Italien völlig überraschend dabei, als der jungen deutschen Mannschaft ein starker 4. gelang. Ihre Spielanteile waren gering und auch 2000 war sie noch nicht ganz in der Auswahl angekommen: Lee berief die „Alten“ wie Susanne Lahme und Christina Schultz für die Olympia-Qualifikation zurück in die Auswahl, und diese spielten als Lohn auch die Olympischen Spiele in Sydney. Nach Sydney folgte der Umbruch, und Thumm war fortan gesetzt im Mittelblock. Bei der WM in Deutschland zählte sie zu den stärksten deutschen Spielerinnen, konnte jedoch auch nicht verhindern, dass das Aus in der Zwischenrunde kam. Wegen ihrer Achillessehnenverletzung musste Thumm 2003 passen und war auch nicht beim „Wunder von Baku“, der Olympia-Qualifikation 2004 dabei. Danach ergab sich eine erneute Umstellung für Thumm: „Lee meinte, meine Zukunft läge mehr im Außenangriff und sprach auch mit Vilsbiburg, damit ich dort diese Position spielen solle“, weiß „Thummi“ zu berichten. 

Mit Erfolg: Gleich bei ihrem ersten Turnier als Außenangreiferin (Montreux 2004) avancierte Thumm zur besten Annahmespielerin, im Angriff hatte sie noch ihre Probleme: „Es ist ein völlig anderer Bewegungsablauf, und ich war oft zu früh. Aber ich liebe den Volleyball, und was tut man nicht alles, um an Olympischen Spielen teilzunehmen. Da war mir die Position egal“, sagt Thumm. Nach dem Höhepunkt Athen 2004 folgte der nächste Rückschlag: Thumm knickte beim Turnier in Montreux 2005 um, eine Verletzung, die weitaus komplizierter war, als vermutet. Erst zur Bundesligasaison war sie wieder fit.

Und auch unter Neu-Bundestrainer Giovanni Guidetti hat es für Thumm abermals eine Positionsänderung gegeben: „Nach einem Spiel in Schwerin sagte er mir, dass er mit mir auf diagonal plant. Da habe ich ihn mit großen Augen angeschaut, aber es hat sich zum Positiven geändert.“ In der Tat: Bei der WM überzeugte Thumm auf der Diagonalposition mit konstant guten Leistungen und war zweitbeste deutsche Punktesammlerin. Vor allem mit ihren Einbeinern sorgte sie für zahlreiche Punkte. Und das, obwohl sie die gesamte WM unter Kniebeschwerden litt und stets mit einem dicken Verband und Schmerztabletten auflief.

Für die Zukunft wünscht sich Thumm verständlicherweise Gesundheit: „Ich spiele gerne Volleyball, aber die Gesundheit geht vor“, spricht die schon Leidgeprüfte. Gerne würde sie einen Titel in der Bundesliga gewinnen und nochmals an Olympischen Spielen teilnehmen.

Wenn sie nicht mit dem Volleyball unterwegs ist, verbringt sie ihre Zeit gerne mit ihren Freunden, mit Leo, dem Hund ihres Bruders, oder auch musikalisch. Thumm spielt Trompete im Posaunenchor. Wenn sie an die Zeit nach der aktiven Karriere denkt, könnte sich Thumm vorstellen, beim Volleyball zu bleiben: „Das steht noch alles in den Sternen, generell spricht aber nichts dagegen, dass ich mich später im Jugendbereich engagiere. Dort sind zu wenige erfahrene Spielerinnen aktiv, die ihr Wissen gut weitergeben könnten“, sagt Thumm.

Und was sagen die anderen über die auf dem Spielfeld stets emotionale Vilsbiburgerin: Zuspielerin Tanja Hart sagt: „Sie ist, was in einem Frauen-Team nicht alltäglich ist, überhaupt nicht nachtragend. Man kann sie anmachen, aber zehn Minuten später ist von ihr aus alles vergessen.“ Und Physiotherapeut Patrick „Pecke“ Rißler ergänzt: „Eine Kämpferin, die sehr teamorientiert denkt und sich stets fürs Team einsetzt.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 17. November 2006

    

Russland ist neuer Weltmeister

3:2 gegen Brasilien – Serbien & Montenegro holt Bronze

Russland heißt der neue Frauen-Weltmeister: Das Team des Italieners Giovanni Caprara gewann ein hochklassiges und spannendes Finale gegen Brasilien mit 3:2 (15-25, 25-23, 25-18, 20-25, 15-13). Für die Russinnen war es der sechste WM-Titel (rechnet man die Erfolge der Vorgängerstaaten Sowjetunion und GUS mit), Brasilien konnte erneut nicht triumphieren und wartet weiter auf einen großen Titel bei Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften. Die WM-Überraschung gelang Serbien & Montenegro, das sich mit einem 3:0 (25-22, 25-22, 25-21) gegen Italien bei der ersten WM-Teilnahme die Bronzemedaille sicherte.

Zunächst sahen die Zuschauer des Finales das erwartet ausgeglichene Spiel mit den unterschiedlichen Spielverständnissen: Auf der einen Seite Russland mit seinen groß gewachsenen Spielerinnen, die im Block und Angriff in einer anderen Liga spielen. Auf der anderen Seite die technisch versierte Brasilianerinnen, die vom Ideenreichtum und der Präzision ihrer Weltklasse-Zuspielerin Fofao profitieren. Nachdem es bis zur 13-11-Russlands im ersten Satz „normal“ lief, kippte das Spiel völlig: Die Brasilianerinnen legten eine 12:1-Serie hin und gingen mit 14-23 in Führung. In dieser Phase war Russland, war auch Super-Star Lioubov Sokolova, von der Rolle. Im zweiten Satz schien alles auf einen erneuten brasilianischen Satzgewinn hinzudeuten, als die Südamerikanerinnen beim 21-23 nur noch zwei Punkte zur 2:0-Satzführung benötigten. Doch auf ein mal bauten die Russinnen ihre Block-Wand auf, versagten den Brasilianerinnen die Nerven.

Vier Punkte in Folge brachten Russland ins Spiel zurück. Brasilien hatte den Faden verloren, die Russinnen waren nun selbstbewusster und spielten ihre unglaubliche Athletik aus. Während bei Russland nun alles klappte, haderten die Brasilianerinnen zu viel mit sich und dem russischen Block. Russland erwischte auch im vierten Satz den besseren Start, doch als Fofao bei einer Rettungsaktion in die Bande krachte und mehrere Sekunden am Boden liegen blieb, drehte sich das Spiel abermals. Das brasilianische Spiel wurde wieder variabler, schneller und vor allem erfolgreicher. Als 2,02 Meter Angreiferin Gamova geblockt wurde, stimmten auch die Emotionen wieder. Letztlich wurde der Satz sicher eingefahren.

Der fünfte Satz verlief dramatisch: 6-6, dann 8-6-Führung für Russland. Als zwei „Dankebälle“ bei den Russinnen ohne Berührung auf den Boden fielen, hatte Brasilien ausgeglichen (10-10), als Sokolova ein Angriffsfehler unterlief, die Führung übernommen (11-13) und war nur noch zwei Punkte von der Goldmedaille entfernt. Gamova holte den Anschlusspunkt, und Sokolova ging an den Aufschlag. Sie brachte ihre Sprungaufschläge rüber, und Sheilla (aus) sowie Jaqueline (in Block) scheiterten. Gleich der erste Matchball sollte es sein: Wieder ein Aufschlag von Sokolova, den Steinbrecher nicht kontrollieren kann: Gamova „dunkt“ den Ball über die zwei Köpfe kleinere Fofao ins brasilianische Feld. Jubelknäuel auf der russischen Seite, Fassungslosigkeit bei den Brasilianerinnen.

Punktbeste Spielerinnen waren Ekaterina Gamova (28) und Lioubov Sokolova (19) sowie Sheilla (22) und Jaqueline (19).
Giovanni Caprara, Trainer Russlands, sagte: „Russland konnte erstmals seit 16 Jahren wieder eine WM gewinnen, weil die Mannschaft drei Spielerinnen auf dem höchsten Level hat: Godina, Gamova und Sokolova. Diese drei haben eine große Motivation, und ohne Motivation geht es nicht. Zudem haben wir eine Zuspielerin, die fünf Stunden laufen würde, wenn nötig, und immer noch hohe Bälle zu spielen kann, einen Libero, der zuerst an die Annahme denkt und zwei Mittelblockerinnen, die über das Blocken denken.“

Serbien & Montenegro zeigte mit dem Erfolg im Spiel um Platz drei, dass der 3:1-Auftaktsieg im ersten WM-Vorrundenspiel gegen Italien kein Zufall war. Im Gegenteil: Das Ergebnis verdeutlicht nicht, die Überlegenheit der großen WM-Überraschung. Die Sätze hätten auch viel deutlicher ausgehen können, Italien hatte keine Chance. Vor allem die Außenangreiferinnen Jelena Nikolic (10 Punkte), Ivana Djerisilo (14) und Anja Spasojevic (13) machten den Italienerinnen schwer zu schaffen – sie wurden immer wieder hervorragend von Maja Ognjenovic in Szene gesetzt. Beim entthronten Weltmeister Italien konnte allenfalls Mittelblockerin Paola Paggi (8) mithalten.

Zoran Terzic. Trainer von Serbien & Montenegro war begeistert von seinem Team: „Es ist eine Sensation, wenn man bedenkt, dass wir die erste Runde der WM-Qualifikation machen mussten und neben Costa Rica die am schwächsten platzierte Mannschaft in der Weltrangliste waren. Unsere Motivation war höher, Bronze zu gewinnen, als die der Italienerinnen.“

Massimo Barbonlini, Trainer der Italiener meinte: „Wir haben eine gute WM gespielt, aber man wird nur an die letzten beiden Spiele denken, und die waren schlecht.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 17. November 2006

    

China Fünfter, Kuba Siebter, USA Neunter

In den weiteren Überkreuzpartien des Tages setzten sich China (gegen Japan), die USA (gegen die Türkei) und Kuba (gegen die Niederlande) durch.

CHN – JPN 5/6: Im asiatischen Duell setzte sich Olympiasieger China gegen Gastgeber Japan durch. Mit 3:0 (25-19, 25-22, 25-22) sicherten sich die Chinesinnen den fünften Platz. Punktbeste Spielerinnen waren Wang Yimei (14) und Shuka Oyama (17).

CUB – NED 7/8: Die Sprungwunder aus der Karibik setzten sich souverän gegen die Niederlande durch. Am Ende hatten sich die Kubanerinnen durch ihr 3:0 (25-22, 25-16, 25-23) Platz sieben gesichert. Punktbeste Spielerinnen waren Nancy Carillo (15) und Chaine Staelens (12)

USA – TUR 9/10: Die US-Girls spielten gegen die Türkinnen ihre körperliche Überlegenheit aus und packten immer wieder im Block zu. Beim 3:1 (25-22, 23-25, 25-17, 25-16) machte Türken-Star Neslihan Demir 23 Punkte und überflügelte Angelina Grün somit um fünf Punkte. Punktbeste Spielerinnen waren Nancy Metcalf (18) und Neslihan.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 17. November 2006

    

DVV-Frauen belegen Platz elf

Die DVV-Frauen haben die WM in Japan mit Platz elf beendet: Das Platzierungsspiel gewann die Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti deutlich mit 3:0 (25-15, 25-19, 25-15) gegen Taiwan. Punktbeste Spielerinnen waren Angelina Grün (25) und Cornelia Dumler (12) sowie Nai Han Kou (9) auf Seiten Taiwans. Grün kann noch hoffen, punktbeste Spielerin der WM zu werden, wenn Neslihan Demir nicht mehr als 18 Punkte gegen die USA macht. Nach dem Spiel fuhr die Mannschaft sofort in die andere Halle, um das Finale Russland – Brasilien zu sehen. Der Rückflug ist am 17. November und geht über Tokio und Mailand nach Frankfurt. Um 22.00 Uhr deutsche Zeit soll Ankunft sein.

Die DVV-Frauen haben sich anständig von der WM in Japan verabschiedet. Nach der Pleite und schlechten Leistung vom Vortag gegen die Türkei waren die Spielerinnen sichtlich um Wiedergutmachung bemüht. Zudem wollten alle Spielerinnen ihrer Spielführerin Angelina Grün helfen, doch vielleicht noch das Turnier als punktbeste Spielerin zu beenden. Taiwan präsentierte sich als nicht gleichwertiger Gegner. Neben der körperlichen Unterlegenheit waren die Taiwanesinnen – überraschend - auch technisch schwächer. Auch das typisch schnelle, asiatische Spiel mit Kombinationen blieb aus, stattdessen wurde häufig mit hohen Bällen über die Außenpositionen angegriffen. Der deutschen Mannschaft konnte das recht sein, so können sie zumindest mit einem Erfolgserlebnis die WM in Japan beenden.
Spielbericht

Bundestrainer Giovanni Guidetti begann mit Kathleen Weiß im Zuspiel, Birgit Thumm auf der Diagonalen, Angelina Grün und Cornelia Dumler auf den Annahmepositionen, Corina Ssuschke und Christiane Fürst im Mittelblock sowie Kerstin Tzscherlich als Libero.
Taiwan trat an mit Chun Yi Lin, Nai Han Kou, Shu Li Chen, Mei Ching Chen, Ching I Lin, Hsiao Li Wu und Hi Fang Szu.

1. Satz
Der erste Satz begann ausgeglichen, die Teams „beschnupperten“ sich und ihre Spielweise erst ein mal. Als Thumm und Grün im Angriff erfolgreich waren, lag die DVV-Auswahl erstmals vorne (4-2), doch ein Block gegen Thumm sorgte für den Ausgleich (4-4). Aber die deutsche Block- und Feldabwehr stand, und Dumler verwertete zwei Punktbälle aus dem Rückraum (7-4). Als aber Grün und Ssuschke zwei Fehler im Angriff unterliefen, hieß es erneut Gleichstand, ein Netzkanten-Ass von Kou ließ die Taiwanesinnen dann gar in Führung gehen (7-8). Ein „Roller“ von Grün sowie ein Außenangriff von Dumler brachten die deutsche Führung zurück (9-8), eine nächste Punktchance vergab Dumler (10-10). Kurz darauf machte es die Italien-Legionärin besser, vom taiwanesischen Block flog der Ball ins aus (12-10). Als den Gegnerinnen ein Missverständnis zwischen Zuspiel-Angriff unterlief, nahm Taiwans Trainer Hung Lin Kuang seine erste Auszeit (13-10). Dumler erhöhte auf 14-10, doch nach zwei deutschen Fehlern betrug der Vorsprung nur noch zwei Zähler (14-12). Gut, dass Fürst per Schnellangriff vollstreckte und anschließend ihren ersten Blockpunkt setzte (16-12). Die Taiwanesinnen, die mit relativ hohen Bällen über die Außenpositionen angriffen, hatten nun große Probleme, den Ball im deutschen Feld unterzubringen. Zwei Angriffsfehler sowie ein mal Grün im Gegenangriff schraubten den Spielstand auf 19-12. Der Satz war gelaufen, die deutsche Mannschaft hatte den Gegner in dieser Phase fest im Griff (23-14). Grün holte per Angriff über den Block den ersten Satzball, Ssuschke verwandelte diesen knallhart nach Thumm-Aufschlag (25-15).

2. Satz
Erneut verlief der Beginn ausgeglichen, dann punktete Grün zwei mal per Lob und Angriff (5-3). Bei der ersten technischen Auszeit war der Vorsprung auf drei Zähler angewachsen, weil Ssuschke im Angriff und Grün im Aufschlag punkteten (8-5). Die deutsche Mannschaft blieb am Drücker und spielte ihre körperliche Überlegenheit aus, Fürst punktete per Lob (11-7). Dann kam Taiwan wieder ran, weil Thumm einen Angriff ins aus setzte und Dumler ein Annahmefehler unterlief (12-11). Beim 14-13 führte Guidetti seinen bekannten Doppelwechsel durch und brachte Margareta Kozuch und Tanja Hart (für Weiß und Thumm). Grün über und Dumler an den Block machten daraus das 16-13, als Fürst per Block zupackte, hieß es beruhigend 18-14, und Taiwan nahm eine Auszeit. Dumler schlug geschickt den Block an und hielt die vier Punkte (20-16), Fürst packte per Blockpunkt noch einen drauf (21-16). Trainer Lin Kuang wollte seine Spielerinnen mit seiner zweiten Auszeit nochmals wachrütteln und den Satz drehen, doch die Mittel scheinen nicht vorhanden (23-18). Grün holt per Block die ersten Satzbälle und verwertet den zweiten knallhart die Linie runter zum 25-19.

3. Satz
Deutschlands Top-Scorerin Grün machte auch im dritten Satz die ersten drei Punkte, ihre Zähler 17 bis 19 in diesem Spiel. Mit einer hohen Punktzahl hat Grün evt. noch die Chance, den Titel beste Punktesammlerin zu erhalten, vor dem Spiel lag sie sieben Punkte hinter der Türkin Neslihan Demir. Neben Grün beorderte Guidetti die Startformation der ersten beiden Sätze aufs Feld. Das Spiel verlief, wie in den Sätzen zuvor, zunächst ausgeglichen, der 20. Punkt von Grün bringt das 8-7. Die deutsche Spielführerin wird von Zuspielerin Weiß weiter fleißig bedient, und Grün bedankt sich mit weiteren Punkten (10-8). Als Ssuschke im Block erfolgreich ist, steht es 11-8, Kozuch und Hart kommen wieder aufs Feld. Die Jüngste im Team, Kozuch, fügt sich gleich per Block gut ein (14-9), anschließend punktet Ssuschke per Zwei-Meter-Schuss knallhart (15-10). Nach einem Netzfehler von Ssuschke sowie einer Annahme-Unstimmigkeit zwischen Tzscherlich und Grün verkürzen die Taiwanesinnen auf 15-13, ehe Kozuch zum 16-13 abschließt. Grün macht per Rückraum Sechs das 18-14, ein technischer Fehler auf Seiten der Gegner führt zum 19-14 und Auszeit TPE. Dumler per Block, Grün aus dem Hinterfeld und ein Fehler Taiwans machen daraus ein 22-14 – eine klare Sache heute. Fürst holt per Einbeiner die ersten Matchbälle, gleich der erste wird durch einen Fehler Taiwans genutzt (25-15).

Stimmen zum Spiel

Giovanni Guidetti: „Das Spiel war gestern sehr ärgerlich, heute bin ich traurig, weil es das letzte Spiel in diesem Jahr war. Wir haben teilweise sehr guten Volleyball in diesem Turnier gespielt. Wichtig ist, dass wir die Mannschaft wieder unter an die Top Ten zurück gebracht haben. Ich bin zufrieden, weil wir die Endrunde erreicht haben, weil man auch sehen muss, in welchen Gruppen wir waren. Wenn man sieht, was wir verfehlt haben, lag es nicht an anderen Teams, sondern an uns. Das gibt Hoffnung für die Zukunft. Jede wäre zu Beginn des Turniers froh gewesen, hier bis zum 17. November da zu sein.“

Angelina Grün: „Natürlich wollten wir heute gewinnen, vor allem nach dem gestrigen Spiel, wo wir uns von unserer schlechten Seite gezeigt haben. Wir wollten mit einem Sieg nach Hause fahren und uns wieder anders präsentieren. Alles in allem war die WM sehr lehrreich, auch bitter natürlich. Wir haben gesehen, wo wir anknüpfen können. Wenn wir 110 Prozent bringen, haben wir gesehen, wo wir landen können. Wir brauchen diese konstante Leistung, ansonsten ist man schnell wieder unten. Diesen Ansporn und vielleicht auch innere Wut nimmt jede jetzt nach Hause, um im nächsten Jahr wieder anzugreifen.“

Kathleen Weiß: „Wir wollten noch ein mal gut spielen, und haben das auch geschafft. Wir haben versucht, Grüni die Chance zu geben, ihr die Chance zu geben, sich in der Scorerliste zu verbessern. Das hat ja ganz gut geklappt. Insgesamt ein versöhnlicher Abschluss. Wir haben stark angefangen, dann stark nachgelassen. Zwischendurch haben wir gekämpft und ordentlich gespielt, aber die entscheidenden Bälle nicht tot gemacht. Danach haben wir gemerkt, wie schnellt es bergab gehen kann, wenn man nur mit halbem Herzen dabei ist. Schwer zu sagen, ob das Positive oder Negative überwieg.“

Christiane Fürst: „Ich bin froh, dass wir 3:0 gewonnen haben und die WM gut zu Ende beigebracht haben. Ich freue mich für „Grüni“, dass sei bei den besten Scorerinnen ganz vorne ist. Ich hoffe, dass sie da bleibt. Es war der erste Tag vom kommenden Jahr, wo wir anknüpfen wollen.
Turnierfazit: Wir haben eine Klasse-Vorrunde gespielt, teilweise waren wir selbst von uns überrascht. Gegen die Türkei haben wir ein ganz schlechtes Spiel gemacht, wo man nicht die Mannschaft gesehen hat, die wir vorher waren. In der Zwischenrunde ist uns vielleicht irgendwann die Puste ausgegangen.“

Kerstin Tzscherlich: „Ich freu mich, dass wir wieder unser Spiel gemacht haben. Unser Aufschlag war wieder druckvoller und damit auch unser Spiel. Wir haben endlich wieder gekämpft und hatten damit auch Erfolg.
Turnierfazit: Wir sind gut gestartet, das letzte Spiel war auch gut, zwischendrin haben wir nicht an unser Ziel geglaubt. Für Deutschland haben wir etwas im Volleyball erreicht, selbst als es nicht mehr so lief. Dennoch überwiegt bei mir das Negative, das Scheitern bleibt im Kopf hängen. “

Corina Ssuschke: „Wir haben mal wieder unser eigenes Spiel gefunden, und auch ich habe wieder ein Gefühl für den Block gehabt. Zum Abschluss war es noch ein schönes Spiel für uns.“

Cornelia Dumler: „Froh, dass wir mal wieder gewonnen haben, und es auch wieder ganz gut lief. Es war wichtig, dass wir nicht mit einem schlechten Gefühl hier raus gehen.
Turnierfazit: Nach einer geilen Vorrunde konnten wir nicht an die Leistungen anknüpfen.“

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Freitag, 17. November 2006

   http://de.sports.yahoo.com 

Guidetti: "Holland-Niederlage hat uns gekillt"

Stark gestartet und stark nachgelassen. Nach einer tollen Vorrunde haben die deutschen Volleyballerinnen das WM-Turnier in Japan nach einem Sieg über Taiwan nur auf Platz elf abgeschlossen. In einem Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (sid) zieht Bundestrainer Giovanni Guidetti Fazit und äußert sich auch zum neuen Weltmeister Russland.

 

 

Deutschland - junge welt

 Freitag, 17. November 2006

   www.jungewelt.de 

Kein Sekt. Männer starten leicht beklommen in WM

Trotz des traumhaften Blicks aus dem 17. Stock des Hotels in Fukuoka aufs Meer sind Urlaubsgefühle für die deutschen Volleyballer in Japan beim ersten WM-Auftritt seit zwölf Jahren tabu. Nach knochenharter Vorbereitung soll im heutigen Auftaktspiel gegen den vermeintlichen Underdog Australien unbedingt ein Sieg her, um das Ziel Zwischenrunde nicht gleich aus den Augen zu verlieren.

 

 

Deutschland - FAZ.net

 Freitag, 17. November 2006

   www.faz.net 

Der nimmersatte Volleyball-Bauleiter

Genugtuung? Stelian Moculescu schüttelt den Kopf. "Nein", er lacht, "wirklich nicht. Darum geht's ja gar nicht. Es geht nicht um mich. Es geht um diese Mannschaft." Diese Mannschaft, das ist das Volleyball-Nationalteam der Männer.

 

 

Deutschland - Maerkische Allgemeine

 Freitag, 17. November 2006

   www.maerkischeallgemeine.de 

Potsdam: Vertraute Gegnerin

SC Potsdam trifft bei VC Olympia auf Michaela Sabrowske

Wenn die Zweitliga-Volleyballerinnen des SC Potsdam am Samstag (17 Uhr, Saefkow-Halle) beim VC Olympia Berlin antreten, ist der Respekt vor einer Gegnerin besonders groß. 

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Freitag, 17. November 2006

   www.abendblatt.de 

Auswärtsspiele für den VCN

Peter Schulz will seine Bilanz verbessern

NORDERSTEDT - Nein, von einem Abstiegsduell mag Thomas Broscheit , Trainer des 1. VC Norderstedt, noch nicht sprechen, wenn seine Frauen am Sonntag zum Zweitliga-Vergleich beim 1. VC Essen-Borbeck antreten. "Dazu ist es in der Saison einfach noch zu früh", so Broscheit. Ein Schlüsselspiel sei es aber durchaus, räumt der Coach ein. Gewinnen die Norderstedterinnen, könnte der Anschluss ans Mittelfeld klappen. Verlieren sie, bleibt nur der Überlebenskampf im unteren Tabellenbereich.

Die Voraussetzungen für einen Erfolg sind nicht gerade optimal zu nennen. Weiterhin sind Cornelia Nick (Daumen) und Katrin Salbach (Schulter) außer Gefecht gesetzt. Bei Nick ist klar, dass sie frühestens im nächsten Jahr wieder blocken und schmettern kann.

Wie lange Salbach noch ausfällt, darüber soll kommende Woche eine Kernspin-Tomografie Auskunft geben. Erst einmal bleibt es bei der Notbesetzung mit nur sieben Spielerinnen.

Einen Ausfall unter den Aktiven haben die Regionalliga-Männer des Vereins vor dem Auswärtsspiel beim TSV Kronshagen am Sonnabend (20 Uhr) nicht zu verzeichnen. Wohl aber fehlt Trainer Andreas Meinken , der wie im Vorjahr auf Urlaubsreise gegangenen ist.

"Ich hoffe, die Mannschaft schneidet mit mir in dieser Saison besser ab als in der letzten Spielzeit", sagt Peter Schulz . Der Jugendtrainer vertritt Meinken erneut und hat die Mannschaft in dieser Woche im Training vorbereitet. In der vergangenen Serie hatte Schulz das Team bei der Niederlage gegen den späteren Aufsteiger SVF Neustadt-Glewe betreut.

masch

 

 

Deutschland - Elmshorner Nachrichten

 Freitag, 17. November 2006

   www.en-online.de 

Urbatzka/Reckermann für Deutschland

Ein Freifahrtschein für die Olympischen Spiele in Peking ist die Nominierung indes nicht.

Elmshorn/Kiel. Gestern hatte der Leitungsstab Beach-Volleyball die Entscheidung über die insgesamt sechs Nationalteams (drei Frauen- und drei Männermannschaften) bekannt gegeben. 

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Freitag, 17. November 2006

   www.dnn-online.de 

Christiane Fürst freut sich über 50.000 Dollar

Osaka. Als Russlands Volleyballerinnen mit Gold um den Hals und einer Prämie von einer Million Dollar in der Tasche durch die Halle tanzten, schaute das deutsche Team auf der Tribüne traurig zu. Platz elf war die magere Ausbeute nach dem 3:0 (25:15, 25:19, 25:15) im Platzierungsspiel gegen Taiwan und einer Weltmeisterschaft im Wechselbad der Gefühle. Als Trost gab es am Ende in Osaka immerhin 50.000 Euro für Christiane Fürst als beste Blockerin des Turniers.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Freitag, 17. November 2006

   www.westline.de 

Leichtes Spiel für die WSU

-wol- Warendorf. Dieses Spiel ist leicht für uns wir haben nämlich nichts zu verlieren, erklärte Peter Janotta. Seine WSU-Volleyballerinnen haben am Sonntag mit dem SC Union Emlichheim schließlich einen der Titelanwärter zu Gast, der ...

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Freitag, 17. November 2006

   www.westline.de 

Ende in Japan Anfang in Münster

-wis- Münster. Für die Frauen-Nationalmannschaft endete die Weltmeisterschaft in Japan gestern mit einem enttäuschenden elften Platz. Zeitgleich wurde in Münster ein Anfang gemacht.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Freitag, 17. November 2006

   www.svz.de 

SSC: Auch zweiten Test gegen Tianjin verloren

SSC-Volleyballerinnen unterliegen mit 0:3

Schwerin (mark) - „Wir müssen uns noch in allen Bereichen verbessern. Aber ich bin mit dem Zustand der Mannschaft zufrieden. Sie ist körperlich in einer guten Verfassung“, sagte der Trainer der Schweriner Volleyballerinnnen, Tore Aleksandersen

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Freitag, 17. November 2006

   www.wiesbadener-kurier.de 

VC Wiesbaden knüpft Kontakte zu SV Wehen

Erstligist schlägt Leverkusen im Test

uli. WIESBADEN Volleyball-Bundesligist VC Wiesbaden weist neun Tage vor der Wiederaufnahme des Spielbetriebs eine gute Form auf.

 

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel