News

 Mittwoch, 22. November 2006 

WiWa Hamburg: Keine Angst und viel Neues
NA.Hamburg II: Sieg bei VC Adler
Kangaroos versteigern National-Trikot von Popp
Rote Raben: Immer neue Hiobsbotschaften
„Mein Traumberuf ist Profivolleyballer“
USC: Nichts zu verlieren beim Meisterschaftsfavoriten
DVV-Männer: Sensation gegen Frankreich – 3:1
WM in Japan: Noch vier Teams ungeschlagen
Nationalmannschaft der Behinderten vor dem Aus
Deutsche Männer mit viertem Sieg

November 2006

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Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Mittwoch, 22. November 2006

   

WiWa Hamburg: Keine Angst und viel Neues

Das Bundesliga-Team von WiWa Hamburg hat die WM-Pause intensiv zur Vorbereitung auf die weitere Bundesliga-Saison genutzt. Während einige Liga-Konkurrentinnen das Training ausfielen ließen, rackerten die Spielerinnen von WiWa Hamburg unermüdlich, um die in den ersten Spielen festgestellten Defizite zu beheben. Auch Testspiele gegen das männliche Regionalliga Team von WiWa Hamburg und die männliche Polizei-Auswahl Hamburg gehörten dazu. „Wir wollten mit härteren Aufschlägen und Angriffen unsere Umstellungen testen“, erklärt Trainerin Marina Cukseeva. Seit Jahrzehnten treten erstmals wieder zwei Teams der 1. Bundesliga aus Hamburg in einem Punktspiel gegeneinander an, doch diese historische Situation schreckt die Wandsbekerinnen nicht. Zuversichtlich und um ihre Außenseiterinnenchancen wissend, freuen sich die jungen Aufsteigerinnen aus Wandsbek auf das Spiel gegen die Fischbekerinnen und die große Bühne für ihren Sport.

Da der Transfer von Anca Bergmann nicht zustande gekommen ist, ist die rumänische Mittelblockerin mittlerweile auf eigenen Wunsch aus dem Kader von WiWa Hamburg ausgeschieden. Die Kapitänin der vergangenen Saison, Silke Niemeyer, ist dafür wieder an Bord. „Eigentlich wollte ich mich mehr auf meinen Beruf konzentrieren, doch die Begeisterung der ersten Bundesliga-Spiele in Wandsbek und die Bitte des Teams zu helfen, ließen mich umplanen“, gesteht die gebürtige Staderin.

Umplanungen gibt es auch abseits des Feldes: Mit Dirk Böge (hauptberuflich Moderator bei einer norddeutschen Rundfunkanstalt) und Christian Burmeister (bisher alleiniger Moderator bei Heimspielen) stehen nunmehr zwei Personen zur Unterhaltung des Publikums zur Verfügung. „Das Spiel Norder- gegen Süderelbe verheißt so viel Spannung und polarisiert auf natürliche Weise, da brauchen wir eigentlich kaum was tun, um Stimmung zu erzeugen“, ist sich Dirk Böge sicher. Seinen letzten Volleyball-Einsatz hatte er bei den verregneten Deutschen Meisterschaften im Beach-Volleyball. Der sportbegeisterte Moderations-Profi freut sich auf die Spiele unterm Dach: „Da ist es zumindest warm und trocken – abgesehen von der Champagner-Dusche, wenn DIE Sensation gelingt!“

 

 

Norddeutschland - Smash Online-News

 Mittwoch, 22. November 2006

   

NA.Hamburg II: Sieg bei VC Adler

VC Adler Kiel – NA.Hamburg II 0:3 (18:25, 23:25, 19:25)

Das „Hallentreffen der Beach-Stars“ zwischen VC Adler Kiel und dem NA.Hamburg II entwickelte sich zu einer etwas einseitigen Angelegenheit. Mit Beach-Nationalspielerin Jana Köhler und der Beach-Cup-Ranglistenersten Claudia Lehmann auf Hamburger Seite und Jugendnationalspielerinnen wie Katharina Schillerwein und Sarah Eichler sowie diversen Beach Cup-erfahrenen Spielerinnen auf Kieler Seite hätte die Partie auch im Sommer am Strand höchst interessant werden können. Vielleicht auch deshalb war als 1. Schiedsrichter mit René Petton einer der Top-Schiedsrichter der deutschen Beach-Szene angesetzt worden ...

Im zweiten Spiel nacheinander konnten die Spielerinnen des Bundesliga-Nachwuchses von NA.Hamburg einen Spitzenreiter der Regionalliga stürzen. Nach dem glatten 3:0-Erfolg am Samstag bei VC Adler Kiel herrschte freudige Erleichterung, denn man hatte sich auch besonders viel vorgenommen: im Vorjahr hatte man auch aufgrund der Niederlage gegen die Kielerinnen den Aufstieg verpasst.

Doch diesmal ließen die Hamburgerinnen nichts anbrennen. „Das war eine wirklich beeindruckende Leistung, die die Mädels da abgeliefert haben! Alle taktischen Vorgaben, die wir uns für das Spiel vorgenommen haben, wurden konsequent umgesetzt.“ lobte Trainer Stefan Schubot . Mit 25:18, 25:23 und 25:19 siegte NA.Hamburg II auch in der Höhe verdient.

Dabei waren die Vorzeichen nicht gerade glücklich, da auch weiterhin Mannschaftsführerin Kirsten Pemöller und Zuspielerin Alexandra Schuda verletzt ausfielen und sich die zweite Zuspielerin Tanja Röhrs beim Training am Mittwoch eine Daumenverletzung zuzog.

Doch Zähne zusammenbeißen und ein Tapeverband ermöglichten den Einsatz der Zuspielerin. Somit konnten die gleichen Spielerinnen wie im Spiel gegen VC Stralsund anfangen: Tanja Röhrs, Jana Köhler, Arian Sultan, Claudia Lehmann, Stefanie Oelsner, Valessa Ehrke und Libera Michaela Bremer.

Die Elemente Aufschlag und Block/Feldabwehr waren neben einer stabilen Annahme die ausschlaggebenden Elemente, die letztendlich zum verdienten Sieg führten. Zudem präsentierten sich die NA.Hamburg Spielerinnen auf und neben dem Feld stets als Einheit, so dass kleine „Nachlässigkeiten“ im Spielfluss - unterstützt durch die Aussagen des Trainers in den dann notwendigen Auszeiten – sofort abgestellt und wieder in Spielfreude verwandelt wurden.

„Sehr gut, wie die Spielerinnen heute gespielt haben. Und dabei war der Gegner wirklich nicht so einfach zu besiegen, wie es das Ergebnis evtl. vermuten lässt. Aber die Mädels waren heute immer einen Tick aufmerksamer und schneller bei der Sache.“ freute sich Schubot.

Doch Trainer Schubot wusste, dass trotz der Überlegenheit seines Teams die Gastgeberinnen nie unterschätzt werden durften. „Wir haben in der letzten Saison in eigener Halle auch mit 2:0 Sätzen geführt und VC Adler hat noch gewonnen. Die geben nie auf.“ Symptomatisch hierfür war am Samstag der zweite Durchgang, wo sich die Hamburgerinnen nach deutlicher Führung gerade noch mit 25:23 ins Ziel retten konnten.

Diese Tatsache bedeutete für die Ergänzungsspielerinnen von NA.Hamburg II auf der Bank erneut, dass sie nicht zum Zuge gekommen sind. „Im Gegensatz zum Spiel gegen Stralsund, wo ich in einigen Situationen sicherlich hätte auswechseln können, gab es dafür heute sportlich keinen Anlass. Und ich wollte keinen Bruch in unserem erfolgreichen Spiel riskieren, der bei jeder Einwechslung passieren kann. Alle Spielerinnen sind aber mittlerweile ganz dicht heran gerückt und drängen sich für zukünftige Einsätze auf!“ macht Schubot auch den unablässig anfeuernden Spielerinnen neben dem Feld Mut.

Mit dem Sieg hat sich NA.Hamburg II auf den zweiten Tabellenplatz vorgeschoben, nur der VC Stralsund ist aufgrund eines mehr bestrittenen Spiels vor den Hamburgerinnen. Am kommenden Wochenende ist aufgrund der Pokalrunde spielfrei, so dass die Mannschaft das Hamburger Lokalderby zwischen WiWa Hamburg und NA.Hamburg erleben kann. Bevor am 10.12. das nächste Heimspiel ansteht, muss am 2.12. noch das Duell beim Eimsbüttler TV (16 Uhr, Gustav-Falke-Straße) absolviert werden.

 

 

Deutschland - Fighting Kangaroos Chemnitz-News

 Mittwoch, 22. November 2006

   

Kangaroos versteigern National-Trikot von Marcus Popp

Für den guten Zweck: Fighting Kangaroos versteigern handsigniertes Nationalmannschafts-Trikot von Marcus Popp. Der Erlös aus dieser Benefiz-Versteigerung geht zu 100 % an den Volleyballnachwuchs des Chemnitzer PSV.

Ab Donnerstag, 20 Uhr können Volleyball-Fans aus ganz Deutschland ein echtes Sammlerstück erwerben. Nationalspieler Marcus Popp stellte den Fighting Kangaroos nach dem EM-Qualifikationsspiel am 2. September in Leipzig sein Original asics Nationaltrikot der DVV-Auswahl zur Verfügung. Zur Zeit befindet sich der Ex-Chemnitzer und aktuelle Stammspieler der Deutschen Nationalmannschaft mit seinen Teamkollegen bei der Volleyball-WM in Japan.

Das signierte Trikot mit Autogrammkarte befindet sich in einem edlen Passepartout (weißer Holzrahmen auf blauen Untergrund) und wurde in der Chemnitzer „Galerie im Rosenhof“ bei Inhaber Frank Langer fachgerecht in Szene gesetzt.

Die Versteigerung richtet sich an alle Personen (Fans, Unternehmer, Sponsoren, usw.), die mit dieser Aktion ein echtes Sammlerstück erwerben und gleichzeitig den Volleyballnachwuchs im Chemnitzer Polizeisportverein unterstützen wollen. „Von den Einnahmen wollen wir neue Spielerkleidung und Bälle kaufen“, erzählt Robert Müller, Nachwuchstrainer im Chemnitzer PSV.

Die feierliche Trikot-Übergabe durch Spielerinnen der Fighting Kangaroos findet (voraussichtlich) am 16.12.2006 zum Heimspiel gegen den TSV Sonthofen statt. Wahlweise kann auch eine Vor-Ort-Übergabe mit dem Erwerber des Trikots vereinbart werden (gilt nur in Chemnitz/Chemnitzer Umland).

Das aktuelle Höchstgebot finden Sie ab Donnerstag beim Auktionshaus Ebay, über die Homepage der Fighting Kangaroos oder über folgenden Link: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=120055380712.

Bieten Sie in der Vorweihnachtszeit auf einen echten „Hingucker“ und sichern Sie sich dieses einmalige Sammlerstück von einem der besten Volleyballspieler Deutschlands. Bis zum Finaltag der Volleyball-WM am 3. Dezember, 20 Uhr können Gebote abgegeben werden.

Hintergrund

Marcus Popp spielte als Jugendlicher beim Chemnitzer PSV. Mit 16 Jahren war Popp vom TSV Flöha zum damaligen Regionalligisten nach Chemnitz gewechselt. Über die Stationen VV Leipzig (1. Bundesliga), VfB Friedrichshafen (1. Bundesliga - Meister und Pokalsieger) und Taviano (A2 / Italien - Pokalsieger) kam er zum Erstligaclub Gabeca Montichiari.

Aus der Deutschen Nationalmannschaft ist der heute 25-Jährige nicht mehr wegzudenken. Das Trikot stammt vom EM-Qualifikationsspiel der DVV-Auswahl gegen Tschechien vom 2. September in Leipzig. Nach dem 3:0-Erfolg fühlte sich auch Bundestrainer Moculescu bestätigt, Marcus Popp nach zwei Jahren Auswahl-Pause zurückgeholt zu haben: "Er brennt, reißt mit, hat Witz, zeigt Außergewöhnliches und verstärkt uns auch spielerisch."

Für die Chemnitzer Nachwuchsvolleyballer, die gern in seine Fußstapfen treten würden, hat Marcus Popp einen Ratschlag parat: "Wenn man immer am Ball bleibt, ehrgeizig seine Ziele verfolgt und auch ein bisschen Glück hat, kann man sehr weit kommen. Ich hoffe, dass sich demnächst auch aus der Chemnitzer Region ein paar Nachwuchssportler herauskristallisieren, die dann den Sprung nach ganz oben schaffen. Denn schließlich ist Volleyball der schönste Sport der Welt."

Mathias Vogel

 

 

Deutschland - Rote Raben Vilsbiburg-News

 Mittwoch, 22. November 2006

   

Rote Raben: Immer neue Hiobsbotschaften

Eigentlich sollte dieser Bericht nur darüber informieren, dass die Spielführerin der Roten Raben Katja Wühler ihre OP gut überstanden hat und bereits heute mit der Rehabilitation begonnen hat. Während sie von Mannschaftsarzt Dr. Karl-Heinz Attenberger operiert wurde, machte sich der Rest der Mannschaft auf den Weg nach Italien, wo in Chieri bei der Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti ein dreitägiges Trainingslager absolviert wurde. Bei der abendlichen Trainingseinheit passierte es dann: Maja Pachale knickte um und reiht sich damit in die Verletztenliste der Roten Raben ein. „Wir haben derzeit die Seuche an den Fingern“, meinte Sportdirektor Bernd Hummernbrum bitter.

Am Montag Vormittag griff Mannschaftsarzt Dr. Karl-Heinz Attenberger zum Skalpell, um den Bänderriss von Katja Wühler zu „reparieren“. Dabei wurde seine Diagnose leider bestätigt; drei Bänder im Sprunggelenk waren gerissen. Gott sei Dank verlief die Operation optimal und „Wühli“ ist bereits am heutigen Dienstag in der Physiotherapiepraxis von  Tanja Würfl und Judith Grässle, um dort mit den ersten Rehabilitationsmaßnahmen zu beginnen. Wenn der Fuß dann soweit wieder hergestellt ist, wird sie sich in die Hände von Sporttherapeut Toni Brandmeier begeben, der sie mit einem gezielten Aufbautraining an die Leistungsfähigkeit der restlichen Mannschaft heranführen soll. Das wird sich allerdings etwa sechs bis acht Wochen hinziehen.

Die restliche Mannschaft hat sich am Montag auf den Weg nach Italien gemacht. In Chieri, der Mannschaft des deutschen Nationaltrainers Giovanni Guidetti, absolvieren sie ein dreitägiges Trainingslager, um sich auf das schwere Spiel am Freitag gegen Dresden optimal vorbereiten zu können. „Sinn dieses Trainingslagers ist es, dass wir auf hohem Niveau trainieren wollen. Und das ist gegen den Vierten der ersten italienischen Liga gewährleistet“, sagt Sportdirektor Bernd Hummernbrum. Beim abendlichen Training folgte dann aber die nächste Hiobsbotschaft für die Roten Raben. Bei einem Spielzug am Netz knickte Maja Pachale um; und die nächste Spielerin der Raben hat wahrscheinlich eine Bänderverletzung. Ihr Fuß wurde erst einmal ruhig gestellt. Wegen der starken Schwellung war und ist eine genauere Diagnose vorerst nicht möglich. Hier wird erst eine Kernspintomographie bei Mannschaftsarzt Dr. Karl-Heinz Attenberger näheren Aufschluss über Art und Umfang der Verletzung geben.

Und damit die Hiobsbotschaften noch nicht genug sind, ist es jetzt auch „amtlich“. Unser chinesischer Libero Zi Xiong steht den Raben ab sofort nicht mehr zur Verfügung. „Lizzy“ nützte die WM-Pause zu einem Besuch in China. Dort hat sie sich – ohne Einwilligung des Vereins und ohne Angabe näherer Gründe – einer Augenoperation unterzogen. Trotz mehrmaliger Aufforderung ist sie jetzt auch nicht mehr – wie es so schön im Juristendeutsch heißt – an ihrem Arbeitsplatz erschienen. In den vergangenen Tagen kam dann eine lapidare Email, dass sie wohl erst in acht Wochen eine ärztliche Auskunft über den Erfolg der Augenoperation geben kann. „Wir gehen davon aus, dass Zi Xiong nicht mehr bei den Roten Raben antreten wird“, sagt Manager Klaus-Peter Jung-Kronseder enttäuscht. Jetzt muss der Verein natürlich schnell handeln. Daher wird Lenka Dürr von der zweiten Mannschaft die Chance bekommen, in die Bresche zu springen.

Alles in allem also alles anderes als optimale Voraussetzungen für das schwere Heimspiel der Roten Raben am Freitag um 20 Uhr gegen den Dresdner SC. Daher hoffen die Roten Raben natürlich jetzt auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans, die sie jetzt notwendiger denn je brauchen. 

 

 

Deutschland - VfB friedrichshafen-News

 Mittwoch, 22. November 2006

   

„Mein Traumberuf ist Profivolleyballer“

FRIEDRICHSHAFEN - Der Jüngste der Volley YoungStars trägt einen in Volleyballkreisen bekannten Namen. Michael Kasprzak ist der Sohn von Ex-Profi Waldemar Kasprzak, der in den 1990er Jahren zu den Stars der Bundesliga gehörte. Mit 16 Jahren hat der Filius das Ziel klar vor Augen: Er will ebenfalls Volleyball-Profi werden.

„Als Volleyballprofi verdient man zu wenig“, mahnte Vater Waldemar - woraufhin der kleine Michael beim Fußball sein Glück versuchte. Als Familie Kasprzak nach Bad Saulgau umgezogen war, juckte es Michael aber doch in den Fingern und er fing mit Volleyball an. Schon bald reichte seine Leistung für den Bezirkskader, wo Michael Kasprzak sich innerhalb von wenigen Monaten von der zweiten in die erste Mannschaft spielte.

Sehr zur Freude seines Kader-Trainers Helmut Zirk, der in Personalunion in Friedrichshafen das Landesliga-Stützpunktteam trainiert und ihn gern nach Friedrichshafen holen wollte.

In kaum einem Beruf ist so viel Mobilität gefragt wie im Profisport. Das hat Michael Kasprzak schon als Kind mitbekommen. Geboren in Leverkusen ging's über Wuppertal, Berlin und Mendig nach Bad Saulgau. Der dortige TSV bildete die letzte Station als Berufsvolleyballer von Vater Waldemar Kasprzak, der heute als Industriemechaniker arbeitet.

Nachdem er im vergangenen Jahr von Bad Saulgau an den Bodensee gependelt ist, stand in diesem Sommer für Michael Kasprzak der erste Umzug für die eigene Karriere an. Anders wären das tägliche Training und die zweijährige Wirtschaftsschule nicht unter einen Hut zu bringen gewesen. Seitdem wohnt er in Ailingen, teilt sich mit Sören Schneider und Severin Weiß eine Wohnung.

Der Außenangreifer trainiert im Zweitligateam mit, holt sich die Spielpraxis aber meistens im Landesliga-Stützpunktteam von Helmut Zirk. „Ich brauche die Spielpraxis, um mich weiterzuentwickeln“, sagt er. Da die YoungStars mit Rene Bahlburg, Simon Quenzer, Markus Steuerwald und Valters Lagzdins auf der Außenposition stark besetzt sind, kommt er dort nur selten zum Einsatz. Es kann aber durchaus vorkommen, dass er samstags in der zweiten Liga und sonntags in der Landesliga spielt. Ein Doppelspielrecht für Kaderspieler macht's möglich. Momentan muss er allerdings etwas langsamer tun, weil er sich im Herbstferien-Trainingslager in Tunesien einen Bänderanriss zugezogen hatte.

Den Schritt, nach Friedrichshafen zu wechseln, hat Michael Kasprzak noch nicht bereut. Ob er mal mit Volleyball Geld verdienen will? „Ja klar“, sagt er ohne lange zu überlegen. „Mein Traumberuf ist Profivolleyballer“. Am liebsten im Ausland. Dabei hätte er zumindest in Polen keine Sprachprobleme, denn der 16-Jährige spricht die Sprache seiner Eltern fließend. Bevor es soweit ist, will Michael Kasprzak nicht nur die Hugo-Eckener-Schule hinter sich bringen, sondern bei den YoungStars Friedrichshafen auch seine Volleyball-Ausbildung erfolgreich voranbringen.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Mittwoch, 22. November 2006

   

USC: Nichts zu verlieren beim Meisterschaftsfavoriten

Nach achtwöchiger WM-Pause steht für den USC Münster am Mittwoch (22. November, 19 Uhr) wieder ein Bundesligaspiel auf dem Programm. Dabei gastieren sie beim Schweriner SC und gehen als Außenseiter in die Partie

Im Grunde genommen können die Volleyballerinnen des USC Münster ihre Reise zum ersten Bundesligaspiel nach der achtwöchigen WM-Pause am Mittwoch (22. November, 19 Uhr) beim Schweriner SC ganz entspannt antreten. Schließlich gilt Schwerin als Double-Gewinner der vergangenen Saison auch in dieser Spielzeit als erster Anwärter auf Pokal und Meisterschaft. Münster dagegen hat derzeit die Außenseiterrolle für sich reserviert. „Schwerin ist Favorit“, sagt USC-Trainer Axel Büring klipp und klar. „Das heißt aber nicht, dass wir mit der weißen Fahne nach Schwerin fahren werden. Wenn sich eine Chance ergibt, wollen wir sie ergreifen.“

Allerdings treibt dem Coach eine Personalie die Sorgenfalten auf die Stirn. Bereits seit vorletztem Freitag wird Libero Lisa Thomsen von einer Knochenhautentzündung im Schienbein geplagt und konnte auch in dieser Woche nur eingeschränkt trainieren. Am Dienstagabend unterzog sie sich einem Belastungstest – ob sie jedoch die Reise nach Schwerin antritt und eingesetzt werden kann, ist offen. Müsste die blonde Defensivspezialistin passen, würde Weltklasse-Beachvolleyballerin wie schon beim Testspiel gegen Lichtenvoorde (Niederlande) den Liberorpart übernehmen.

Zudem ist zwar Nationspielerin Atika Bouagaa wieder an Bord. Die Nachwuchsspielerinnen Teresa Mersmann und Lea Hildebrand aber werden den Trip nach Mecklenburg-Vorpommern nicht mitmachen. Stattdessen sollen beide vormittags die Schulbank drücken und abends beim Zweitligateam des USC trainieren. „Aufwand und Nutzen ständen in keinem vernünftigen Verhältnis“, sagt Büring, stellt aber auch klar: „Am Sonntag gegen Vilsiburg werden sie wieder dabei sein.“

Mit dem Aufgebot von neun Spielerinnen werden die Unabhängigen gegen den amtierenden Meister, bei dem der Einsatz von Kapitän Sylvia Roll nach einer Fraktur des Mondbeins noch offen ist, alles daran setzen, um ihre Haut so teuer wie möglich zu verkaufen. „Gegen eine Mannschaft wie Schwerin müssen wir weniger auf das Ergebnis und mehr auf unsere eigene Vorstellung schauen“, sagt Büring. „Wenn wir die Leistung aus dem Spiel gegen Lichtenvoorde wiederholen können, bin ich zufrieden. Um aber zu gewinnen, müssen wir an unserer Leistungsgrenze spielen.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 22. November 2006

   

DVV-Männer: Sensation gegen Frankreich – 3:1

Die DVV-Männer haben mit einem begeisternden Spiel ihre „weiße Weste“ bei der WM-Vorrunde in Fukuoka bewahrt und stehen weiter an der Tabellenspitze der Gruppe B: Gegen Frankreich gewann die Mannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu mit 3:1 (22-25, 25-21, 28-26, 25-22) und darf sich heute auch „Olympiasieger-Besieger-Besieger“ nennen – Frankreich hatte tags zuvor Olympiasieger Brasilien bezwungen. Am morgigen 22. November beendet die DVV-Auswahl die Vorrunde und trifft um 14.00 Uhr Ortszeit (6.00 Uhr deutsche Zeit, live auf arena) auf Olympiasieger Brasilien.

Nach einem verlorenen ersten Satz zeigt sich die Mannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu unbeeindruckt und kann eine hochklassige Begegnung doch für sich entscheiden. Bemerkenswert die Ruhe und Unaufgeregtheit, mit der die Mannschaft - in welcher Christian Pampel seinen 150. Einsatz feiern konnte – sich in prekären Situationen frei machte und den Sieg herausspielte.

Startsechs Deutschland: Tischer-Schöps, Andrae-Popp, Bergmann-Hübner, Libero: Kröger
Startsechs Frankreich: Pujol-Granvorka, Antiga-Samica, Kieffer-Vadeleux, Libero: Exiga

1. Satz
Schöps verschenkt nach eigenem schönen Aufschlag, der auf die deutsche Seite zurückkommt, einen Hinterfeldangriff. Bergmann blockt zweimal und sorgt für das 2:2. Ein Samica-Aufschlag zwischen Andrae und Kröger platziert, führt zum 2:4, die deutsche Mannschaft bleibt bis zur 1. technischen Auszeit 2 Punkte zurück. Bei 9:9 erfolgt der Ausgleich – Andrae hat „aufgedreht“, die Mannschaft geht nach einem gefährlichen Tischer-Aufschlag, den Andrae am Netz ausnutzt mit 11-9 in Führung. Bei 14:14 egalisieren die Franzosen wieder und gehen bei 15:16 leicht in Führung. Bei 15:18 nimmt Trainer Moculescu die erste Auszeit, bei 15:19 wird Pampel für Schöps eingewechselt. Die Mannschaft bleibt jedoch über 16:19, 18:21 und 20:23 drei Punkte im Rückstand. Kromm kommt kurz für Popp, Siebeck für Bergmann. Bei 21:24 die 2. Auszeit für Deutschland, das 22:25 erzielt Granvorka gegen einen guten deutschen Dreierblock.

2. Satz
Pampel bleibt im Spiel. Das deutsche Team muss nach verpatzter Annahme von Kröger und Popp sowie einer schwachen Angriffssicherung einen 1:4 Rückstand hinnehmen. Granvorka nutzt einen weiteren Annahmefehler direkt am Netz zum 1:5. Dann kommen zwei Popp-Angriffe sowie ein Hübner-Tischer Block und das 5:7. Antiga bei 6:7 vom Feld, Samica sorgt noch für das 6:8. Pampel und Hübner setzen sich nun gut in Szene und bei 10:10 kommt mit einem schönen Bergmann-Tischer-Block der Ausgleich. Ein Superblock von Popp bringt nach 10:12 das 11:12, Granvorka schlägt zurück und bei 11:14 nimmt Moculescu die erste Auszeit. Die deutsche Mannschaft zeigt sich wenig beeindruckt: Ein Hübner-Angriff und ein Popp-Lob führen die Mannschaft zum 18:18 – dann „staubt“ Tischer geistesgegenwärtig einen Abpraller zum 19:18 ab. Es bleibt eng. Bei 19:20 die 2. Auszeit von Moculescu, bei 21:20 eine Auszeit vom französischen Trainer Blain. Nach 21:21 bringt ein schöner Cross von Popp die Führung zum 22:21, und Schöps kommt für Bergmann zum Aufschlag: drei hammerharte Aufschläge, welche die französische Annahme nicht parieren kann, beenden den Satz.

3. Satz
Im vor entscheidenden Satz entwickelt sich ein hartes Ringen um jeden Ball – die Ballabstände bleiben klein. Popp, Andrae und ein schöner Pampel-Aufschlag sowie ein hervorragend gesetzter Andrae-Einerblock gegen Antiga bringen eine 8:6 Führung. Danach bieten beiden Mannschaften bis zur Satzmitte enormes an Disziplin und Präzision. Ein Granvorka-Fehler sowie ein Bergmann-Angriff, ein Pampel-Angriff sowie ein Hübner-Popp-Block führen zur 1. Auszeit für die Franzosen bei 13-11. Pampel kann mit zwei extrem harten Aufschlägen (ein Ass dabei) die 16:12 Führung erzwingen. Bei 18:13 für das deutsche Team lässt die Konzentration minimal nach, und Moculescu bremst mit einer Auszeit bei 19:16. Die Mannschaft hält die Drei-Punkte-Führung bis 22-19, Schöps kommt zum Aufschlag und schießt eine „Fahrkarte“. Als Andrae noch ins Aus schlägt nimmt Moculescu bei 22:21 eine Auszeit. Popp bringt zunächst eine kleine Erlösung bei 23:21, dann kommt durch einen klaren Fehler (Konzentration) in der Angriffsicherung sowie durch einen extrem schwierigen Ball für Pampel der Ausgleich mit 23:23. Bei 24:23 erster Satzball für Deutschland, bei 24:25 Satzball für die Franzosen, bei 25:26 (Pampel in Block) noch einmal. Beim 26:26 schlagen die Franzosen ins Aus und ein Andrae-Angriff bringt den wichtigen 3. Durchgang für Deutschland.

4. Satz
Die deutsche Mannschaft geht schnell mit 4:1 in Führung. Bei den Franzosen muss Zuspieler Pujol gehen, Le Marrec kommt. Die deutsche Mannschaft geht mit 8:4 in die erste technische Auszeit und kann den Vorsprung auf 12:7 ausdehnen. Auszeit für Frankreich, Bergmann antwortet mit einem Block zum 13:7. Das 14:8 schafft Tischer erneut durch eine schnelle, geistesgegenwärtige Reaktion aus dem Rückraum, die deutsche Mannschaft behält die Kontrolle und erweitert auf 17:10. Pampel gegen die Antenne, Andrae ins Aus und ein harter Samica Angriff bringen die Franzosen auf 17:15 heran. Auszeit von Moculescu. Es folgt das 17:16, Andrae sorgt für das 18:16. Über 21:17 und 22:18 kann die deutsche Mannschaft einen beruhigenden Vorsprung halten, dann ist es bei 22:19 wieder ein Angriffsball, der nicht genügend gesichert wird, der die Partie eng macht –Popp hatte ganz locker den Block angeschlagen. Bergmann erlöst die Mannschaft nach einem virtuosen schnellen Zuspiel von Tischer mit dem 23:20 und nach einem 24-21 beendet ein Granvorka-Fehler die Partie.

Fazit
Die deutsche Mannschaft hat mit ihrem vierten Sieg in Folge den Nachweis gebracht, dass die vorherigen Siege keine Zufälle waren: man gewann mit Frankreich gegen eine Mannschaft, die auf höchstem Niveau spielt (Weltliga-Finale, 3. WM 2002 und gestern Brasilien mit 3:1 geschlagen). Das deutsche Team hatte lange Schwierigkeiten mit dem variablen Angriffsspiel der Franzosen und musste vor allem überproportional viele off-speed Bälle hinnehmen. Wiederum bezeichnend, dass die Spieler um Stefan Hübner nicht die Ruhe verloren, sondern mit einer schönen Mischung aus Sachlichkeit und Emotion ihre Aufgaben diszipliniert erledigten. Obwohl der deutsche Mittelblock heute nicht so dominierte (Bergmann „nur“ 3 direkte Erfolge), waren die beiden „Mittelmänner“ wieder einmal in großartiger Manier am Erfolg beteiligt. Bergmann und Hübner sind diejenigen, die es für gegnerische Angreifer immer wieder „schattig“ werden lassen und die im Angriff immer eine Gefahr darstellen. Andrae und Popp profitieren davon. Wichtig die Einwechslung von Pampel für Schöps: Pampel zeigte sich nicht nur im Angriff auf Anhieb wirkungsvoll sondern sorgte auch im Aufschlag für wichtige direkte Punkte und erfolgreiche deutsche Blockarbeit. In der Angriffssicherung könnte eine Spur Konzentration mehr den einen oder anderen Ball retten – leicht gesagt.

Stimmen

Trainer Stelian Moculescu: „Wir haben ein hochklassiges Spiel über vier Sätze hinweg gesehen. Den ersten Satz hätten wir mit ein wenig Glück auch schon für uns entscheiden können. Das Spiel hat sich dann endgültig mit der Hereinnahme von Pampel gedreht. Wir haben einfach nur gut gespielt. Gegen die Franzosen zu gewinnen, ist schon etwas besonderes, es freut mich, dass die Jungs dem permanenten Druck standgehalten haben. Man muss auch sagen, dass wir taktisch gut eingestellt waren.“

Mannschaftsführer Frank Dehne: „Das ist wieder ein Freudentag für uns. Wir sind glücklich – wir haben 12 starke Spieler. Vielleicht waren die Franzosen durch ihre bisherigen starken Auftritte gegen uns ein wenig gelangweilt und haben uns nicht ganz ernst genommen. Ich bin stolz in dieser Mannschaft spielen zu dürfen.“

Björn Andrae: „Nach unseren ersten drei Siegen sind wir eigentlich ohne Druck in dieses Spiel gegangen, wir wollten es laufen lassen und Spaß haben. Irgendwie konnte uns heute nicht viel passieren.“

Christian Pampel: „Ich stimme Frank zu: wir haben viele gleichstarke Spieler. Heute haben wir wenig Fehler gemacht, haben gut aufgeschlagen. Es war mein erstes gutes Spiel auf dieser WM. Wir sind nun mal auf der Diagonalen gut besetzt. Man möchte natürlich immer spielen, aber die aktuelle Form entscheidet. Ich hatte vor dem Spiel ein gutes Gefühl und ich habe eigentlich auch in den schwierigen Situation nicht gezweifelt, dass wir es packen können.“

Ralph Bergmann: „Wir haben etwas nervös begonnen und haben es dann im 2. Satz gedreht. Eigentlich haben wir dann gemacht, was wir auch vorhatten. Wenn wir alle gut spielen, dann können wir fast alle schlagen. Es ist eben wichtig, dass alle ihre Spitze zur gleichen Zeit erreichen - dann sind wir auf einem wirklich hohen Plateau.“

Stefan Hübner: „Heute haben wir eine Super-Moral bewiesen und auch nach einigen „leichten“ Fehlern“ durchgehalten. Wir haben super weiter gefightet. Der Druck bei unserem Aufschlag hat geholfen, wir haben danach auch gut geblockt und viele Bälle nach Blockberührung weiter spielen können.“

 

 

International - DVV-News

 Mittwoch, 22. November 2006

   

WM in Japan: Noch vier Teams ungeschlagen

Wer hätte das nach vier Spieltagen der Vorrunde gedacht: Mit Polen, Deutschland, Bulgarien und Serbien & Montenegro sind noch vier Teams ungeschlagen - drei Geheim-Favoriten und ein Überraschungsteam (damit ist Deutschland gemeint). Im Folgenden der Überblick:

Gruppe A in Saitama
WM-Geheimfavorit Polen spaziert weiter durch die Vorrundengruppe A und ist bei der WM die einzige Mannschaft ohne Satzverlust. Gegen Puerto Rico taten die Polen nicht mehr als nötig und siegten in den Sätzen knapp. Gastgeber Japan gewann die wichtige Partie gegen Argentinien 3:1 und ist damit sicher für die Zwischenrunde qualifiziert. China machte mit dem 3:2 über Ägypten einen großen Schritt in Richtung Zwischenrunde, aber auch Ägypten und Puerto Rico haben noch am letzten Vorrundenspieltag Chancen, diese zu erreichen.

Gruppe B in Fukuoka
Die Würfel in Fukuoka über das Weiterkommen in die Zwischenrunde sind bereits vor dem letzten Spieltag gefallen: Australien und Griechenland haben keine Chance mehr, einen der ersten vier Plätze zu belegen. Griechenland verlor sein Duell gegen Kuba knapp mit 2:3, Olympiasieger Brasilien zeigte sich von der 1:3-Niederlage gegen Frankreich gut erholt und bezwang Australien mit 3:0. Mit Deutschland, Brasilien und Frankreich können drei Teams noch den Gruppensieg holen.

Gruppe C in Nagano
Bulgarien bleibt weiter das Maß der Dinge in Gruppe C. Gegen den Iran machten die Bulgaren keine Kompromisse und landeten ihren vierten Sieg. Europameister Italien tat sich zunächst schwer gegen die US-Boys, kam aber nach dem Satzverlust besser ins Spiel und gewann am Ende sicher. Die Tschechische Republik machte mit dem hohen 3:0 über Venezuela wertvollen Boden gut und hat nun beste Aussichten, die Zwischenrunde zu erreichen. Während Bulgarien und Italien sicher die Zwischenrunde erreicht haben, kämpfen mit der Tschechischen Republik, Venezuela und den USA drei Teams um die zwei weiteren Plätze.

Gruppe D in Sendai
Tabellenführer Serbien & Montenegro gab zwar etwas überraschend einen Satz gegen Südkorea ab, landete aber dennoch seinen souveränen vierten Sieg. Russland machte mit Kasachstan beim 3:0 kurzen Prozess, Kanada feierte mit dem 3:2 über Tunesien ebenfalls seinen dritten Sieg und steht damit – wie die beiden europäischen Top-Nationen - in der Zwischenrunde. Um den vierten Zwischenrundenplatz kämpfen Tunesien, Korea und auch Kasachstan.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Mittwoch, 22. November 2006

   www.volleyballer.de 

Nationalmannschaft der Behinderten vor dem Aus

Verband streicht Mittel

Es traf Bundestrainer Athanasios Papageorgiou und seine Spieler wie ein Schlag mit der Faust ins Gesicht. Gerade feierte man noch den Gewinn der Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft in Roermond (Niederlande) und dann die schockierende Nachricht: Der DBS (Deutscher Behinderten Sportbund) streicht die Fördermittel: Komplett. Doch nicht allein die Volleyballer traf es, auch alle anderen nicht-paralympischen Sportarten werden ab 2007 nicht mehr unterstützt.

Mit diesen Fördermitteln wurden die Reisekosten, Turniere und teilweise die Trainingslager finanziert. Nun ist die Mannschaft in ihrer Existenz grundlegend gefährdet, es fehlen rund 30.000€. "Es ist für mich unverständlich wie eine solche Entscheidung so kurzfristig getätigt werden konnte", sagte Cheftrainer Papageorgiou, blieb den Abteilungen gerade vier Monate um neue Sponsoren und Unterstützer zu finden. Auch ein Antrag beim Deutschen Behinderten Sportverband, die Gelder für eine internationale Veranstaltung pro Jahr für die nächsten drei Jahre zu übernehmen blieb erfolglos. Der Verband lehnte ab.

Der deutsche Zuspieler dazu: "Turniere in Polen, Niederlanden oder Deutschland könnten wir zur Not aus eigener Tasche finanzieren". Doch der WorldCup 2007 ist in Kambodscha. Nun sind die Volleyballer dabei, Unterstützer zu finden, welche sich mit dem Team und der Sportart identifizieren können. "Natürlich sind wir bereit, uns für unseren Sponsor auf den Kopf zu stellen. Wir wollen eine Partnerschaft die langfristig für beide Seiten von Vorteil ist!"

Weitere Informationen zum erfolgreichsten Mannschaftssportteam der Welt finden Sie im Internet unter http://www.dbs-volleyball.de

 

 

Deutschland - Die Welt

 Mittwoch, 22. November 2006

   www.welt.de 

Deutsche Männer mit viertem Sieg

Die deutschen Volleyball-Männer sorgten bei der WM in Japan für die nächste Überraschung. Nach dem 3:1-Sieg gegen die favorisierten Franzosen haben sie eine gute Ausgangsposition für die Zwischenrunde und können sogar von der ersten WM-Medaille seit 36 Jahren träumen.

 

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