News

 Samstag, 25. November 2006 

Lokalderby der Frauen
Nur das Wetter könnte besser sein
Derby mit vielen tollen Geschichten
Thilo von Hagen wieder dabei
Metzgers Respekt vor Durmersheim
Zu Hause bei Juliano Bendini
In der Statistik liegen die anderen vorne
DVV-Männer: ARD und ZDF planen Beiträge
Die übliche Vorsicht bei den Prognosen
DVV-Männer: Mannschaft bleibt motiviert
Trainer Moculescu fordert sein Team gegen Italien
Hübner wieder Leistungsträger im DVV-Team
«Weniger Leute, dafür mehr Kühe»
Duell der schönen Schwestern
Die Raben kommen
Wiesbaden: Neustart gegen die Talente

November 2006

Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30      

Oktober 2006

Mo Di Mi Do Fr Sa So
            1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31

Zum Medien-Überblick

Aus Copyright-Gründen darf zu Berichten von Zeitungen, die ihr Einverständnis zur direkten Wiedergabe 
nicht erteilt haben, nur ein Link gesetzt werden. Sollte ein Link nicht mehr funktionieren, kann auf individuelle 
Nachfrage unter Angabe von Datum und Titel der Bericht aus dem Privat-Archiv angefordert werden.

 

 

 

Deutschland - Die Welt

 Samstag, 25. November 2006

   www.welt.de 

Lokalderby der Frauen

Auf der einen Seite steht der Tabellensechste NA Hamburg, eine feste Größe in der deutschen Eliteliga. Auf der anderen Seite steht Aufsteiger WiWa Hamburg, der als Vorletzter der Tabelle noch auf sein erstes Erfolgserlebnis in der höchsten Liga wartet.

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Samstag, 25. November 2006

   www.abendblatt.de 

Nur das Wetter könnte besser sein

Danubia Coata Caldara gibt Sonntag bei NA.Hamburg ihr Debüt in der Bundesliga gegen WiWa.

Fischbek - Ohne es zu merken, spielt Danubia mit dem Ring an ihrer linken Hand. Immer wieder streicht sie liebevoll über das goldene Schmuckstück, das ihr Verlobter Rubens ihr geschenkt hat. "Er fehlt mir", sagt die Brasilianerin etwas traurig. Doch nur wenige Sekunden später ist der Schmerz vergessen und ihr freundliches Lächeln kehrt zurück.

Seit Anfang Oktober ist Danubia Costa Caldara in Fischbek. Die 1,85 Meter große Mittelblockerin wurde vor sieben Wochen als Verstärkung für die Bundesliga-Volleyballerinnen der NA.Hamburg verpflichtet. Trainer Helmut von Soosten (42) lobt seinen Neuzugang in den höchsten Tönen: "Sie ist eine sehr kompakte Spielerin. Besonders im Angriff nutzt sie jede Möglichkeit konsequent aus und auch ihr Spielverständnis ist sehr ausgeprägt." Am Sonntag (16Uhr, Sporthalle Hamburg, Rüterstraße) soll die 24-Jährige ihr Debüt geben - ausgerechnet im Derby gegen WiWa Hamburg.

"Ich freue mich wahnsinnig", sagt die schlanke Südamerikanerin. Immerhin hätte sie in den letzten Wochen sehr viel gearbeitet. Zweimal pro Tag fährt sie zum Training in die Sporthalle Süderelbe. Und auch zwischen den Einheiten hat Danubia keine Zeit, sich auszuruhen. Montags, mittwochs und freitags besucht die Brasilianerin einen vierstündigen Deutsch-Kursus in den Colonnaden in der Hamburger Innenstadt. Die anderen beiden Tage paukt sie Vokabeln und macht Hausaufgaben. "Es ist schon sehr anstrengend, aber ich will mich möglichst schnell mit meinen Mitspielerinnen auf deutsch unterhalten."

Über mangelnde Hilfe kann sich Danubia nicht beklagen. "Die Mädels in meiner Mannschaft sind klasse." Besonders Dominique, Johanna und Josephine unterstützen ihre neue Kollegin tatkräftig. Gemeinsam wohnen sie in einer WG in Neugraben. "Dort habe ich mich auf Anhieb wohl gefühlt. Nur das Wetter könnte besser sein." Beim Blick aus dem Fenster kräuselt sich ihre Stirn zusammen. So viel Regen habe sie noch nie gesehen, aber auch daran werde sie sich wohl gewöhnen.

Das Einzige, was ihr wirklich fehlt ist ihre Familie. Vater Jorge (52) und Mutter Fátima (52) betreiben in Rio de Janeiro einen kleinen Einkaufsladen, Schwester Daniele (27) arbeitet als Architektin. Noch hat es keiner der drei geschafft, Danubia zu besuchen. Dabei pritscht und baggert sie schon seit mehr als drei Jahren im Ausland. Bereits mit 21 Jahren hat sie die Volleyball-Nation Brasilien verlassen, um in Europa professionell zu spielen. Erst war sie zwei Jahre beim portugiesischen Erstliga-Klub Famalicense AC am Netz, anschließend bei Boavista Porto. Dort hat sie auch ihren Verlobten kennengelernt. Rubens (26) ist ebenfalls Brasilianer und verdient als Futsal-Profi (Kleinfeld-Fußballer) sein Geld. Sobald sie über ihn spricht, streicht erneut die rechte Hand über den Ring. Nächstes Jahr im Sommer wollen die beiden heiraten.

Kai Schiller

 

 

Deutschland - MTV Hildesheim-News

 Samstag, 25. November 2006

   

Derby mit vielen tollen Geschichten

Die Volleyballer des MTV 48 Hildesheim und des TSV Giesen stehen sich morgen in der Halle 39 zum elften Zweitligaderby gegenüber: In der Vergangenheit hatte fast immer das Team 48 die Nase vorn – doch diesmal könnte alles ganz anders sein.

Hildesheim (cen) Acht mal in Folge hat der MTV 48 Hildesheim zuletzt in den Zweitligaderbys gegen den Nachbarn TSV Giesen die Oberhand behalten. Doch die Neuauflage am Sonnabend um 20 Uhr in der Halle 39 könnten sich die Gewichte erstmals seit Februar 2002 wieder zu Gunsten des TSV verschieben. Jedenfalls hat die Mannschaft um Kapitän Srdan Popovic im bisherigen Saisonverlauf den weitaus kompakteren Eindruck hinterlassen und steht deswegen auch – wenn nur knapp – vor den 48ern in der Tabelle.

Die Duelle der beiden rivalisierenden Nachbarn haben schon viele tolle Geschichten geschrieben. Am Sonnabend könnte eine weitere hinzukommen: Thomas Schneider, der weiterhin für den erkrankten Laurenz Weiner als Trainer in Giesen fungiert, war nämlich auch beim letzten TSV-Erfolg über das TEAM 48 dabei – damals allerdings als Coach der Hildesheimer.

Die 48er haben seit Anfang November kein Punktspiel mehr bestritten. Pause genug also, um die vorhergegangene Serie von drei Niederlagen zu verarbeiten. Intensiv hat sich die Mannschaft in den vergangenen drei Wochen um mehr inneren Zusammenhalt bemüht. Die Trainingsschwerpunkte lagen darüber hinaus im Annahmebereich. Hier ruhen die Hoffnungen vor allem auf einen Leistungssprung seiner Spezialisten Kai Bode und Roman Kammer.

Verstärkung bekommt der Defensivriegel im Derby erneut aus dem hohen Norden. Aus Kiel reist Florian Huth an, der beim TEAM 48 seit einem Jahr sporadisch aushilft. Warum er sich die 300-Kilometer-Anfahrt über die herbstlich verregnete Autobahn antut, darauf hat der 23-jährige eine einfache Antwort: „Ich bin total verliebt in diese Truppe. Wir hatten in der vergangenen Saison immer einen Riesenspaß. So etwas habe ich noch nie erlebt“.

Den Kontakt zu Huth hatte David Klemperer hergestellt, der wie der gebürtige Aschaffenburger ebenfalls in Kiel studiert und seine Beachvolleyball-Karriere vorantreibt. Auch Florian Huth spielt schwerpunktmäßig Beachvolleyball. Bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften am Timmendorfer Strand gelang ihm mit seinem Partner Stefan Uhmann ein großartiger Coup: Bis ins Finale schafften es die beiden Youngster und freuten sich hinterher diebisch über den Vize-Titel.

In der nächsten Saison hat Huth einen neuen Mitspieler an seiner Seite. Der 19-jährige Jonathan Erdmann aus Berlin gilt als eines der größten Talente. Er wurde in diesem Jahr U 20-Welt- und Europameister. „Unser Ziel sind die Olympischen Spiele 2012“, gibt Huth die Marschroute vor. Das ist noch ferne Zukunft. Die Gegenwart bedeutet für den angehenden Wirtschaftsingenieur neben Lernen und Training auch die Pendelei Richtung Hildesheim: „Auf das Spiel am Sonnabend freue ich mich riesig. Alle haben von der Stimmung in der Halle 39 geschwärmt.“ MTV-Coach Walther Hoch hält große Stücke auf den Außenangreifer. „Er hat eine so positive Einstellung. Das ist einfach vorbildlich.“ Vielleicht richtet sich das kriselnde TEAM 48 im Derby an Florian Huth auf.

 

 

Deutschland - Darmstädter Echo

 Samstag, 25. November 2006

   www.echo-online.de 

Thilo von Hagen wieder dabei

Zweitliga-Männer der TG Rüsselsheim sind im Heimspiel gegen kampfstarke TuS Durmersheim vor Überheblichkeit gewarnt

Nach dem umkämpften 3:2-Sieg bei den starken VolleyYoungStars in Friedrichshafen, kommt auf die Zweitliga-Volleyballer der TG Rüsselsheim nun eine vermeintlich leichtere Aufgabe zu. Am Samstag erwartet der Spitzenreiter im vorletzten Heimspiel des Jahres um 20 Uhr in der Köbel-Halle den Viertletzten TuS Durmersheim.

 

 

Deutschland - Main-Rheiner

 Samstag, 25. November 2006

   www.main-rheiner.de 

Metzgers Respekt vor Durmersheim

Tabellenelfter zu Gast bei TG-Volleyballern

maj. RÜSSELSHEIM Nachdem die Volleyball-Herren der TG Rüsselsheim am vergangenen Wochenende mit einem 3:2-Sieg über die VolleyYoungStars Friedrichshafen wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden und (mit einem Spiel mehr als der Tabellenzweite aus Schwaig) die Tabellenführung zurückerobert haben, sollen ...

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Samstag, 25. November 2006

   

Zu Hause bei Juliano Bendini

Kehrwoche und Nebel schrecken nicht mehr

Draußen neben der Tür der schnuckeligen, frisch renovierten 3-Zimmer-Wohnung hängt ein bunt bemaltes Kehrwoche-Schild. „Bitte darauf achten, dass die Mülltonnen rechtzeitig an der Straße stehen“, steht klein da drauf. Dass er in dieser Woche mit Treppeputzen dran ist, weiß Juliano Bendini mittlerweile wohl, nachdem er anfangs rätselte, warum ihm da jemand dieses „Bild“ an die Wand gehängt hat. Denn deutsch versteht und spricht Julinao Bendini nicht, englisch nur ein paar Brocken. Und „Kehrwoche“ konnte ihm nicht mal sein VfB-Freund und Dolmetscher Joao José übersetzen. Da haben ihm auch seine zwei Wörterbücher, die er in seiner Gürteltasche immer dabei hat, nicht geholfen. Ganz abgesehen davon, dass solcherart Dienste für den Brasilianer bisher Fremdwörter waren: In seinem Heimatland gibt’s dergleichen nicht…

Auf die deutsche Mentalität, die Juliano Bendini als „rational“ umschreibt und damit wohl auf den Gegensatz zum emotional geprägten Temperament der Südamerikaner anspielt, hat sich der 31-Jährige, der oft und gern lacht, gut eingestellt. Das alles-exakt-regeln-wollen findet er gar nicht mal so schlecht, zumal er selbst „ziemlich unorganisiert“ sei – obwohl seine Wohnung pikobello aufgeräumt ist. Am VfB schätzt er gerade diese Geradlinigikeit und Professionalität.

Auch wenn Friedrichshafen weitaus beschaulicher und das Leben hier ruhiger und geordneter zugeht als in der 160 000 Einwohner zählenden südbrasilianischen Stadt Itajai, wo Juliano Bendini aufgewachsen ist und seine Familie lebt: Er fühlt sich wohl hier am Bodensee. An den Nebel habe er sich gewöhnt, nur der Regen ist seine Sache nicht. Der Profi-Volleyballer ist erst das zweite Jahr fern der sonnigen Heimat. Nach einer Saison beim spanischen Erstligisten und Champions League-Vorrundengegner des VfB, Numancia Soria, hat er in Friedrichshafen nicht nur in seinem Verein Freunde gefunden. Im Supermarkt lernte er einen Landsmann kennen, der hier lebt, im Restaurant einen Spanier. Mit beiden verbringt er gern seine Freizeit.

Juliano Bendinis Leben ist vom Sport bestimmt. Zeit für Hobbys bleibe da ohnehin kaum, sagt er. Den größten Nutzwert in seiner kleinen Wohnung haben Bett, Sofa, Waschmaschine und der Laptop. Die aufgeräumte Küche scheint nur Staffage zu sein. „Kochen kann ich nicht“, gibt der 31-Jährige zu. Auch wenn ihm das traditionelle Gericht seiner Heimat, rote Bohnen mit viel Fleisch und Reis, schon irgendwie fehlt: Gegessen wird auswärts, vorzugsweise Pizza und Pasta.

Auch wenn die Brasilianer im Volleyball Weltspitze sind: Die Sportart Nummer 1 im Land des Zuckerhuts ist Fußball. „Das erste Geschenk, das ein kleiner Brasilianer bekommt, ist ein Fußball“, erzählt Juliano Bendini. Seinen bekam er mit fünf Jahren, und bis er 18 war, blieb er diesem Sport treu. Dass er erst so spät den Volleyball in die Finger bekam, lang an seiner Körpergröße. Als er die über zwei Meter nicht mehr gut genug in Geschwindigkeit umsetzen konnte, hörte er auf. Vom Volleyball-Juniorteam seiner Heimatstadt schaffte Juliano Bendini recht schnell den Sprung in die Landesauswahl und dann in die Profi-Klubs.

Dass der erfahrene Mittelblocker vor zwei Jahren nach Europa ging, war zum einen der Leistungsdichte in Brasilien zu zuschreiben. Andererseits wollte Juliano Bendini noch mal was Neues wagen. Reisen, neue Leute, Orte und Kulturen kennen lernen sieht er nicht nur als schöne Seite seines Berufs, sondern auch als Chance, sich in seiner Persönlichkeit weiter zu entwickeln. Trotzdem fällt es dem 31-Jährigen nicht leicht, so lange von daheim und seiner Familie weg zu sein. Vor allem sein knapp fünfjähriger Sohn fehlt ihm ungemein.

Umso mehr freut sich Juliano Bendini auf die Weihnachtszeit, die er in Deutschland verbringt. Mitte Dezember kommt sein Söhnchen zusammen mit seiner Schwester nach Friedrichshafen. Beide machen hier drei Wochen „Sommerferien“. In Brasilien ist um diese Zeit Hochsommer. Die Leute da hätten zwar an Weihnachten nicht soviel an, aber ansonsten feiern sie wie in Deutschland, sagt er. Mit Geschenken und Weihnachtsbaum, an dem allerdings „Schnee aus Baumwolle“ hängt. Echten Schnee hat der Südländer schon im letzten Winter in Spanien zum ersten Mal erlebt und findet die weiße Pracht „einfach nur wunderschön“.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 25. November 2006

   

In der Statistik liegen die anderen vorne

Bislang spielen die DVV-Männer bei der WM in Japan glänzend: Vier Siege aus fünf Partien in der schweren Vorrundengruppe B in Fukuoka hatten sich nur die kühnsten Optimisten ausgerechnet. Auffällig bei den Auftritten: Die Mannschaft ist der Star, kein Einzelner ist so überragend, dass mit ihm das Spiel steht oder fällt. Dies zeigt auch ein Blick auf die Statistiken nach der Vorrunde: Spieler aus anderen Nationen führen die Ranglisten an, die DVV-Asse halten sich im Hintergrund. Ausnahme: Vor allem in der Block- und Feldabwehr, Kategorien, die früher ein Schattendasein bei den deutschen Männern fristeten, glänzen drei deutsche Akteure. Anbei eine Übersicht über die Statistiken:

Punktbeste Spieler: Wie so oft kommen die punktbesten Spieler eher aus Nationen, die nicht um den WM-Titel mitspielen. Der Puerto Ricaner Soto Hector führt die Liste mit sensationellen 129 Punkten souverän an. Das Sprungwunder machte knapp 26 Punkte im Schnitt. Mit Marcos Milinkovic (ARG, 114) und Abd Einaeim Ahmed (EGY, 104) folgen Spieler von zwei weiteren WM-Außenseitern, ehe mit Frantz Granvorka (FRAU, 101), Alessandro Fei (ITA, 100) und Matey Kaziyski (BUL, 92) drei Spieler von Medaillenkandidaten kommen. Punktbester deutscher Spieler ist Marcus Popp mit 59 Zähler (31. Platz).

Beste Angreifer: Die Liste der effektivsten Angreifer wird dagegen von potenziellen Super-Stars der WM angeführt: An Position eins sonnt sich zur Zeit der Pole Sebastian Swiderski, der Außenangreifer weist eine Erfolgsquote von über 65 % auf. Ihm dicht auf den Fersen ist Dante, der brasilianische Außenangreifer (61 %), dahinter folgen Ivan Mikjkovic (SCG, 56 %) und der zweite polnische Haudrauf, Mariusz Wlazly (56 %). Auch in dieser Kategorie ist Marcus Popp bester deutscher Spieler mit einer Quote von 48 % auf Platz 35.

Beste Blocker: Im bisherigen Turnierverlauf kann der Block – zumindest statistisch gesehen - als das Paradestück der DVV-Männer bezeichnet werden. Mit Ralph Bergmann und Stefan Hübner liegen die beiden deutschen Mittelblocker als Nummer vier und fünf mit jeweils 15 Blockpunkten glänzend. Allein die beiden ließen im Schnitt sechs Mal pro Spiel die Bälle vor des Gegners Füße zurück prallen. Angeführt wird die Liste vom Kanadier Murray Grapentine (20 Blocks), dem Russen Alexey Kuleshov (16) und dem Tschechen Martin Lebl (17).

Beste Aufschläger: Er gilt als einer der weltbesten Spieler, und wenn er sich den Ball zum Aufschlag hoch wirft, zittern die Annahmespieler: Matey Kaziyski (BUL) führt mit weitem Abstand die Liste der besten Aufschläger an. 15 Asse servierte der 22-Jährige in fünf Spielen bei nur neun Fehlaufschlägen. Brasiliens Außenangreifer Giba, in den vergangenen Jahren stets zum MVP gewählt, kommt wie Landsmann André gerade ein mal auf acht Asse (bei höherer Fehlerzahl). Stefan Hübner und Jochen Schöps bestätigen mit jeweils sechs Assen auf den Plätzen neun und zehn die seit jeher gefürchtete deutsche Aufschlagstärke.

Beste Abwehrspieler: In dieser Kategorie glänzen natürlich die Liberos. Schließlich ist es ihre Aufgabe, sich ohne Furcht in die über 100 Km/h schnellen Angriffe zu werfen. Besonders gut macht dies der Russe Alexey Verbov, der die Liste mit zwei Abwehraktionen pro Satz anführt. Ihm folgen der Franzose Jean-Francois Exiga und der Venezolaner Joel Silva. Erfreulich: DVV-Libero Thomas Kröger kommt direkt dahinter auf Platz vier – vielleicht auch wegen seiner Beach-Vergangenheit?

Beste Zuspieler: Die Kategorie, die am wenigsten Aussage kräftig ist, da sie einem hohen Maß an subjektiven Einschätzungen zu Grunde liegt. Zwar liegt mit Polens Pawel Zagumny ein echter Könner an der Spitze, aber wenn Weltklasse-Zuspieler wie Ricardo (BRA), Valerio Vermiglio (ITA) oder Pierre Pujol (FRA) erst an sechster, neunter bzw. 19. Stelle geführt werden, scheint einiges im Argen zu liegen. Auch Simon Tischer ist nach seinen starken Vorrundenauftritten als 16. deutlich zu schwach platziert.

Bester Annahmespieler: Russlands Alexey Verbov entpuppt sich auch im Entschärfen der Sprung- und Flatteraufschläge als Meister seines Fachs und führt die Liste an. Ihm folgt der Bulgare Plamen Konstantinov, der einzige Annahmespieler im Turnier, dem noch kein einziger Annahmefehler unterlaufen ist. Mit Goran Vujevic (SCG) und Pavel Abramov (RUS) folgen zwei weitere Hochkaräter auf den Positionen. Deutschlands Björn Andrae zeigt, dass er sich in der Annahme stark verbessert hat und ist als 23. bester deutscher Akteur.

Bester Libero: Völlig klar, dass Alexey Verbov auch die Kategorie der besten Liberos anführt. Schließlich werden hierfür die Annahme und Abwehr zu Grunde gelegt, und der Russe liegt in beiden Kategorien vorne. Ihm am nächsten kommt der Bulgare Teodor Salparov. Der „freie Mann“ im deutschen Spiel, Thomas Kröger, wird auf Position elf geführt.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 25. November 2006

   

DVV-Männer: ARD und ZDF planen Beiträge

Die bislang überzeugende Auftreten der DVV-Männer bei der WM in Japan sorgt auch in Deutschland für erhöhte Aufmerksamkeit: Die Tageszeitungen sind voll von Berichten und Fotos, und auch die Nachrichtensendungen berichten in Wort und Bild von Hübner, Tischer & Co.

Für den Sonntag, 26. November, können sich Volleyball-Fans zwei TV-Termine merken: Sowohl die ZDF Sport Reportage (ab 17.10 Uhr) als auch die ARD Sportschau (ab 18.00 Uhr) planen Beiträge vom „Knaller“ Deutschland – Bulgarien.

Und wer sich nicht mit fünf Minuten begnügen will, der sieht sich bei arena alle Spiele mit deutscher Beteiligung live an. Ex-Nationalspieler Frank Winkler begleitet die deutschen Spielzüge als Kommentator auf Schritt und Tritt und überzeugt ein mal mehr mit seiner Fachkompetenz. Ein Besuch bei arena lohnt sich!

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 25. November 2006

   

Die übliche Vorsicht bei den Prognosen

Große Pressekonferenz vor Beginn der Zwischenrunde in Hiroshima

Auf der großen Pressekonferenz am Abend vor dem Start in die Zwischenrunde des Pool F in Hiroshima wurde eines schnell deutlich: Alle Trainer haben allergrößten Respekt voreinander und lassen bei ihren Prognosen große Vorsicht walten. Besonders aufmerksam betrachtet man die deutsche Mannschaft, die in der Vorrunde in Fukuoka mit ihrem glänzenden Start für die größte Überraschung sorgte.

Der einzige, der den Mut hatte vom Semifinale zu sprechen, war wie schon in Fukuoka der Brasilianer Bernardo Rezende („Bernhardinho“). Allerdings benutzte auch Bernardinho, wie alle anderen Trainer, den Begriff „tough pool“. Der französische Trainer Philippe Blain erlaubte sich eine Ironie.

Die Kurzkommentare der einzelnen Trainer (in alphabetischer Folge).

Bernardo Rezende, BRA: „Wir sind in einer harten Gruppe mit schwersten Rivalen. Wir wollen ins Semifinale, können das aber nur erreichen, wenn wir das Niveau halten, welches wir in den letzten beiden Spielen in Fukuoka hatten.“

Martin Stoev, BUL: „Wir sind in einer starken Gruppe mit starken Gegnern. Wir werden weiter versuchen, unser Bestes zu geben. Das sollte uns nach zwei Tagen Pause gelingen.“

Roberto Garcia, CUB: „Rein mathematisch gesehen haben wir eine Chance. Aber die anderen Mannschaften sind sehr stark, und es wird sehr, sehr schwer.“

Zdenek Hanik, CZE: „Wir hatten im Vorfeld der WM einige Probleme mit der Mannschaft. Aber jetzt haben wir es bis in die 2. Runde geschafft, und nun wollen wir versuchen, noch einen Schritt nach vorne zu tun.“

Philippe Blain, FRA: „Wir kommen mit einer Niederlage nach Hiroshima, da wird es schwer. Ich möchte mich bei der Organisation dafür bedanken, dass wir zwei Vormittagsspiele haben.“

Stelian Moculescu, GER: „Wir sind gut gestartet, aber hier herrscht ein höheres Niveau. Wir wollen gut spielen und dann sehen, was passiert.“

Gianpaolo Montali, ITA: „Das ist ein schwerer Pool. Bulgarien startet mit reiner Weste und hat damit einen Vorteil. Aber ich denke, dass einige andere Teams auch eine Chance haben, sich gut zu platzieren.“

Hugh McCutcheon, USA: „Das ist eine schwierige Gruppe. Wir sind froh, dass wir die erste Runde überstanden haben und nun hier sind. Wir haben bislang nicht unser bestes Volleyball gespielt und wollen es jetzt besser machen.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 25. November 2006

   

DVV-Männer: Mannschaft bleibt motiviert

Nach erstem Training in der Wettkampfhalle ist der erste Eindruck positiv

Nur ein Trainingstermin in der Wettkampfhalle in Hiroshima wird den Mannschaften im Pool F zugestanden. Das deutsche Team durfte – wie alle anderen Mannschaften auch – den Center Court der Halle am Freitag für eine Stunde (14.00 – 15.00 Uhr) benutzen. Die intensive Aufwärmung hatte in einer Nebenhalle stattzufinden.

Nach den Spielern aus der Tschechischen Republik und vor den Italienern absolvierte die deutsche Mannschaft routinemäßig ihr Vorbereitungsprogramm (Schwerpunkt Angriffszüge bei „Sechs gegen Sechs“ mit angeworfenem Ball). Die maximal 10.000 Zuschauer fassende „Hiroshima Green Arena“ im Zentrum der Stadt macht „einen angenehmen Eindruck“, so Delegationsleiter Giebels. Die 48 x 80 Meter große Grundfläche erlaubt Veranstaltungen aller Art – auch das in Japan traditionelle Bogenschießen mit großem Gerät.

Mannschaftsführer Frank Dehne zeigte sich ebenfalls angetan von der Arena: „Etwas kompakter und überschaubarer als der riesige Innenraum der Halle in Fukuoka, auch das Licht ist etwas angenehmer, weil indirekter.“ Mit dem Trainingseinsatz seiner Mannschaft zeigte sich der Kapitän ebenfalls zufrieden: „Gut gelaufen, keine Klagen!“

Bei der Frage nach dem besonderen Stellenwert des Spieles gegen Italien meinte Frank Dehne, dass „die Situation doch etwas anders ist als noch vor Jahren. Einige von uns spielen ja in Italien, man kennt sich, man ist näher dran an den Italienern. Früher war da doch eine größere Distanz in mehrfacher Hinsicht.“ Gibt es vielleicht deshalb gerade einen besonderen Kitzel beim Spiel gegen die Azurri? „Naja,“ so Dehne, „wir wollen denen schon zeigen, was wir können, das ist doch klar!“

Auch Stefan Hübner sieht das Spiel gegen Italien nicht so sehr unter besonderen Vorzeichen – man kennt sich eben. Als es gegen Brasilien ging, stand mit André Heller sogar ein Mannschaftskamerad von Trento auf der anderen Seite. Hübner gelassen: „Das ist zunächst einmal eigentlich ein ganz normales Spiel. Natürlich wollen wir zeigen, was wir können, und wir sind sicher voll motiviert.“

Das Interesse der Italiener an dem Spiel gegen die Deutschen ist in jedem Falle riesig. Man hat die Leistungen von Fukuoka registriert, und man kennt die deutschen Spieler die in der A UNO auftreten natürlich besonders gut. Überdies hatten die Italiener einen Scout in Fukuoka, der alle Spiele der Deutschen aufnahm.

So schnappte sich Andrea Zorzi (ehemaliger Weltklasse-Angreifer), Kommentator für den Bezahlkanal SKY und auf der WM als Korrespondent für die Gazetta dello Sport (Zeitung und Website) dabei, Stefan Hübner kurz für ein Interview und befragte ihn ausführlich nach seiner Karriere und seinem Comeback in der Nationalmannschaft. Zum Schluss kam dann auch die Frage, ob das Spiel gegen Italien für die „deutschen Italiener“ nicht etwas Besonderes sei. Hübner ließ sich nicht aus der Reserve locken: „Wir sind motiviert und wollen zeigen, was wir können.“

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Samstag, 25. November 2006

   http://de.sports.yahoo.com 

Trainer Moculescu fordert sein Team gegen Italien

Hiroshima (dpa) - Neues Spiel neues Glück - so lautet die Devise von Bundestrainer Stelian Moculescu für die Zwischenrunde bei der Volleyball-Weltmeisterschaft der Männer in Hiroshima.

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Samstag, 25. November 2006

   http://de.sports.yahoo.com 

Hübner wieder Leistungsträger im DVV-Team

Hiroshima (dpa) - Sein Rücktritt vom Rücktritt ist für den deutschen Volleyballsport ein großer Gewinn, denn Stefan Hübner gehört bei der Weltmeisterschaft in Japan auf Anhieb wieder zu den unverzichtbaren Leistungsträgern im Team.

 

 

Schweiz - Tagblatt.ch

 Samstag, 25. November 2006

   www.tagblatt.ch 

«Weniger Leute, dafür mehr Kühe»

Während die Chinesin Wenzhen Lin seit vier Jahren in der Schweiz und seit dieser Saison für Voleka Toggenburg spielt, ist Wenjuan She vor einem Monat angekommen – aus Peking in einer neuen Welt.

 

 

Deutschland - Hamburger Morgenpost

 Samstag, 25. November 2006

   www.mopo.de 

Duell der schönen Schwestern

Margareta und Katharina Kozuch morgen in der Volleyball-Bundesliga Gegnerinnen

Pluschel kann sich nicht entscheiden. Der kleine Schoßhund von Katharina und Margareta Kozuch drückt sonst immer beiden Frauchen die Pfoten. Doch morgen (16 Uhr, Sporthalle Wandsbek) ...

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Samstag, 25. November 2006

   www.westline.de 

Die Raben kommen

Münster - 58 Tage lang hat das Volleydrom am münsterschen Berg Fidel kein Bundesliga-Match mehr gesehen. Doch nach der langen Pause dürfen sich die Fans gleich auf ein echtes Highlight freuen. Denn am Sonntag (15.30 Uhr) kommt der Vizemeister Rote Raben Vilsbiburg in die Halle.

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Samstag, 25. November 2006

   www.wiesbadener-kurier.de 

Wiesbaden: Neustart gegen die Talente

VCW erwartet VCO Rhein-Neckar / Mindestziel: Drei Siege in vier Spielen

WIESBADEN Alles andere als ein Sieg wäre eine Überraschung. Dennoch: Die Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden gehen mit Respekt in die Partie gegen VCO Rhein-Main am Freitag, 19.30 Uhr.

 

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel