News

 Mittwoch, 29. November 2006 

NA.Hamburg: "Dürfen KSC nicht unterschätzen"
SCC: Im Pokal nach Braunschweig
smart bleibt Titelsponsor
DVV-Männer: Bitteres 2:3 gegen die USA
Brasilien: Großer Schritt Richtung Halbfinale
Volleyballer kassieren vierte WM-Pleite
Das Ende der Hätschelei
„Wir müssen wieder aufstehen“
VfB: Zwei-Meter-Mann mit Sinn für Humor
Suhl: Sieg, wie er nicht alle Tage zu erleben ist
Eigentlich war für Sonneberg etwas mehr drin
Humann wehrte fünf Matchbälle ab
"Adler" testen gegen Averbode
In Rio wird mit NA-H gefiebert

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Deutschland - NA.Hamburg-News

 Mittwoch, 29. November 2006

   

NA.Hamburg: "Dürfen KSC nicht unterschätzen"

Hamburg, den 28.11.2006. Mit einem wichtigen 3:0-Prestigeerfolg gegen den Lokalkonkurrenten WiWa ist NA.Hamburg ein erfolgreicher Auftakt nach der WM-Pause geglückt. Damit die Leistungskurve auch weiterhin nach oben zeigt, soll am Mittwoch (29.11.) in eigener Halle der nächste Sieg her. Der Tabellen-Neunte vom Köpenicker SC wird um 19.30 Uhr in der AreNA Süderelbe gegen die Fischbekerinnen antreten.   

„Köpenick hat sich mit drei Spielerinnen aus Braunschweig verstärken können und in dieser Saison eine gute Mischung aus jung und alt. Sie haben eine gute Vorbereitung gespielt und mit dem 3:2-Sieg über Leverkusen einen beachtlichen Neustart hingelegt. Daher dürfen wir sie auf keinen Fall unterschätzen“, so NA.Hamburg Trainer Helmut von Soosten über den nächsten Gegner. Besonders vor den beiden erfahrenen KSC-Mittelblockerinnen Tesha Harry und Catherine Wright (beide USA) warnt von Soosten: „Tesha und Catherine sind beide sehr sprunggewaltig. Da müssen wir ein Mittel finden, um den Block zu überwinden. Wir benötigen gegen den KSC eine sehr stabile Annahme. Ich denke, dass unser größtes Verbesserungspotenzial in der Defensive liegt. Da haben wir noch Luft nach oben und können uns noch steigern“, so von Soosten.

Eine wichtige Stütze in diesem Bereich ist der brasilianische Neuzugang Danubia Costa Caldara (24), die schon im Derby gegen WiWa in der Abwehr überzeugen konnte. „Danubia hat ihre Aufgabe am letzten Sonntag gut gelöst. Dennoch können wir von ihr gerade im Angriff noch mehr erwarten. Das muss sich noch ein wenig mehr einspielen“, äußerte sich von Soosten dennoch zufrieden über den Einstand seiner neuen Mittelblockerin.  Gegen WiWa Hamburg konnten die Fischbekerinnen am vergangenen Sonntag ihren zweiten Saisonsieg im vierten Spiel feiern. Am Mittwochabend soll gegen Köpenick der nächste Coup gelingen, um die Tabellensituation weiter zu verbessern und sich der oberen Hälfte anzuschließen.

NA.Hamburg – Köpenicker SC  AreNA Süderelbe Mittwoch, 29. November 2006, 19.30 Uhr

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Mittwoch, 29. November 2006

   

SCC: Im Pokal nach Braunschweig

Am vergangenen Sonntag wurde der Gegner des SCC BERLIN im Achtelfinale des DVV-Pokals ermittelt. Dabei setzte sich der USC Braunschweig mit 3:1 (20:25, 25:21, 25:23, 25:16) gegen den SV Warnemünde durch. Die Partie findet am 10.12. um 15 Uhr in der Tunica-Sporthalle Braunschweig statt.

Die Paarungen für das Achtelfinale des DVV-Pokals 2006/07 stehen fest: Nachdem am Wochenende die Qualifikationsspiele zur ersten Hauptrunde über die Bühne gingen, greifen alle Top-Favoriten und Außenseiter am 9./10. Dezember in das Cup-Geschehen ein und haben ein großes Ziel vor Augen: Das Erreichen des Finals am 4. März 2007 im Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen.

Hier alle Ansetzungen des DVV-Pokal-Achtelfinales der Männer:

USC Braunschweig – SCC Berlin (10.12., 15.00 Uhr, Tunica-Sporthalle Braunschweig)
Netzhoppers Königs Wusterhausen – GSVE Delitzsch
VV Humann Essen – TSV Unterhaching
TV Rottenburg – VfB Friedrichshafen
TuS Eintracht Wiesbaden – VC Leipzig
1. Sonneberger VC 04 – evivo Düren
Moerser SC – SG Eltmann
USC Konstanz – SV Bayer Wuppertal

 

 

Deutschland - Sportsandevents-News

 Mittwoch, 29. November 2006

   

smart bleibt Titelsponsor

München/Böblingen, 28.11.2006 Pünktlich zur Weltpremiere des neuen smart fortwo hat smart sein Engagement im deutschen Beach-Volleyball verlängert. Nach einer erfolgreichen smart beach tour 2006 übernimmt der Böblinger  Automobilhersteller auch im kommenden Jahr das Titelsponsoring für die exklusive nationale Beach-Volleyball Ranglisten-Turnierserie des Deutschen Volleyball Verbandes (DVV).

„Es freut uns sehr, dass mit dieser Entscheidung die Konstanz im deutschen Beach-Volleyball gewährleistet ist. Auch im Hinblick auf das Qualifikationsjahr zu den Olympischen Spielen 2008 ist dies ein positives Zeichen für die Sportart und die Aktiven“, freuen sich Angelika Carl und Christian Dau, Geschäftsführer der rechteinhabenden Agentur sportsandevents. GmbH aus München.

„Beach-Volleyball steht wie smart für Lebensfreude und Spaß – diese Parallele war Basis für unsere Entscheidung, in das Sponsoring einzusteigen und wir sind damit sehr erfolgreich,“ so Anders Sundt Jensen, Mitglied der Geschäftsführung smart. Jensen weiter: „Die smart beach tour ist ein Sportevent, das unsere Markenwerte optimal repräsentiert, vor allem den Kernwert Lebensfreude unterstützt. Die Resonanz bei Fans und Kunden war sehr positiv. Deshalb setzen wir unser Engagement auch im kommenden Jahr fort und darauf freuen wir uns heute schon.“ Die Fokussierung beispielsweise auf Sportsponsoring ist ein Teilbereich in der Umsetzung der veränderten Marketing-Strategie von smart. smart reduziert den Anteil an klassischer Werbung gegenüber Maßnahmen aus dem Below-The-Line-Marketing.

Die smart beach tour soll 2007 erneut neun nationale Turniere im Zeitraum Mai bis September umfassen. Den krönenden Abschluss bilden traditionell die Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften vom 31.8. – 2.9.2007 in Timmendorfer Strand.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 29. November 2006

   

DVV-Männer: Bitteres 2:3 gegen die USA

Die DVV-Männer haben den vorzeitigen Sprung in die WM-Finalrunde der besten zwölf Teams verpasst: Gegen die USA unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu denkbar knapp mit 2:3 (28-30, 25-15, 26-24, 24-26, 13-15), bleibt aber aufgrund des besseren Ballpunkte-Quotienten vor den punktgleichen US-Boys. Nun muss am morgigen Mittwoch, 29. November, um 15.00 Uhr Ortszeit (7.00 Uhr deutsche Zeit, live auf arena) gegen die Tschechische Republik ein Sieg her. Punktbeste Spieler waren Christian Pampel (29) und Björn Andrae (14).

In einem hochklassigen und kämpferisch starken Spiel musste sich das DVV-Aufgebot der amerikanischen Nationalmannschaft denkbar knapp geschlagen geben. Die deutsche Mannschaft hatte zahlreiche Chancen um zu einem Erfolg zu kommen, erlebte aber eine sehr starke amerikanische Feldabwehr, die den deutschen Angreifern das Leben schwer machte - obwohl diese mit 116:110 Ballpunkten am Ende für ein deutlich positives Punktekonto sorgten. Ralph Bergmann absolvierte sein 200. Länderspiel

Startsechs Deutschland: Tischer-Pampel, Andrae-Popp, Bergmann-Hübner, Libero: Kröger
Startsechs USA: Suxho-McKienzie, Priddie-Salmon, Hoff-Millar, Libero: Lambourne

1. Satz
Die deutsche Mannschaft hielt im ersten Drittel bis 3:3 mit, musste dann nach zwei Fehlern (Andrae in Suxho-Block und Pampel ins Aus) das erste Mini-Break hinnehmen. Das 7:7 erzielte Andrae nach einem Blockabpraller von Pampel. Bei der 1. technischen Auszeit lag die deutsche Mannschaft mit 7:8 hinten. Bei 8:8 erfolgte durch einen Pampel-Angriff der erneute Ausgleich. Es entwickelte sich ein außerordentlich verbissenes Duell: über 10:10, 12:12 und 14:14 kam es zu einer 14:16-Führung der Amerikaner – der 16. Punkt entstand aus einer fehlerhaften deutschen Annahme. Bei 21:21 konnte Deutschland erneut egalisieren; Hübner „staubte“ einen druckvollen Pampel-Aufschlag am Netz ab. Die deutsche Mannschaft ging mit 23:21 und 24:22 in Führung, vergab dann aber weitere Satzbälle bei 24:23, bei 25:24, bei 26:25. Bei 26:26 kam Stanley und hämmerte eine Aufschlag auf Andraes Annahme: 26:27. Das deutsche Team wehrte dann zwei weitere Satzbälle ab, musste dann aber bei 28:29 durch einen Schlag von Pampel in den Block den Satzverlust
hinnehmen.

2. Satz
Erneut bis 4:4 ausgeglichen, dann aber durch zwei Bergmann-Blocks die 8:6 Führung. Ausgleich bei 8:8 – Bergmann wird von Priddie beim Aufschlag „getroffen“. Dann setzt sich die deutsche Mannschaft durch einen US-Fehler sowie zwei erfolgreiche Angriffe (Pampel und Popp) auf 11:8 ab. Es folgt eine Auszeit vom US-Trainer McCutcheon. Die deutsche Mannschaft kann den Druck (zweimal Pampel und zweimal Popp im Angriff erfolgreich) erhöhen und mit 16:9 in die 2. technische Auszeit gehen. Bei 18:11 – nach einem Tumult in der US-Abwehr und einem daraus folgenden Angriff von Popp – die zweite US-Auszeit. Zwei US-Fehler folgen und die deutsche Mannschaft kann am Satzende einen Zehn-Punkte-Abstand markieren.

3. Satz
Die deutsche Mannschaft gerät früh mit 1-3 in Rückstand, kann aber bei 5:5 ausgleichen und liegt in der 1. technischen Auszeit nur einen Ballpunkt zurück – ärgerlich insofern, als bei 7:7 ein Danke-Ball vergeben wurde. Besonders ärgerlich das 7:9 – Popp rettet einen Ball von weit außerhalb des Feldes und der Rest der Mannschaft lässt den Ball „fallen“ – eine kurze, komplette Sendepause! Das deutsche Team fällt durch drei Eigenfehler auf 8:12 zurück: eine Annahme von Andrae sowie je ein Angriffsfehler von Popp und Pampel sorgen dafür. Mit diesem 4-Punkte-Abstand geht das Team auch in die 2. technische Auszeit. Dann beginnt mit einem „linken Haken“ (direkt aus der eigenen Annahme verwandelt) von Simon Tischer die Aufholjagd. Der erste erfolgreiche Lob der deutschen Mannschaft (zuvor waren alle gelegten Bälle vom US-Team, abgewehrt worden!) durch Andrae führt zum 16:17, es folgt eine Auszeit vom US-Trainer. Die deutsche Mannschaft fightet weiter, kann aber erst bei 22:22 ausgleichen – erneute Auszeit der USA. Den 23. Punkt erzielt Andrae, den 24. ebenfalls nach schwierigem Zuspiel „mit der Brechstange“. Noch einmal Ausgleich bei 24:24. Dann sorgt Pampel für Punkt 25 und ein schöner deutscher Dreierblock mit Bergmann im Zentrum für das Satzende.

4. Satz
Bei 1:3 Rückstand wechselt Trainer Moculescu Kromm für Popp ein. Das Spiel gewinnt weiter an Niveau – das „Team Deusch“ (so der Hallensprecher) erkämpft sich bis zur 1. technischen Auszeit eine 8:7 Führung. Über 9:9, 11:11, 13:13 und 15:15 wogt der Kampf. Bei 16:15 noch eine knappe deutsche Führung. Dann kann sich das deutsche Team mit starken Szenen von Kromm auf 19:16 und 20:17 absetzen. Ein positives Ende scheint in Sicht. Dann kann ein Angriff nicht durchgebracht werden, Pampel schlägt zum 19:20 in den Block und kann erneut einen Ball nicht „killen“: 20:20. Dennoch geht die deutsche Mannschaft mit 23:21 in Führung, muss aber den Ausgleich bei 23:23 hinnehmen. Auszeit von Moculescu. Dann schlägt Pampel zum 23:24 in den US-Block. Dehne kommt für Tischer auf´s Feld. Sofort riskanter schneller Ball auf Bergmann, der zum 24:24 verwandelt. Den folgenden US-Angriff kann das deutsche Team nicht abwehren. Nach dem US-Aufschlag erneutes Zuspiel auf Bergmann, der nicht verwandeln kann – der zurückkommende Ball wieder schnell zu Bergmann. Überraschung pur – das Timing stimmt ganz und gar nicht, der Ball fällt, Satzende.

5. Satz
Bis 3:3 ausgeglichen, dann das 3:5 durch Popp-Annahmefehler und das 3:6 durch eine inaktive Annahme von Popp und Kröger. Ein schöner Dreierblock sowie ein erfolgreicher Lob von Andrae und ein Pampel-Angriff bringen den 6:6 Ausgleich. Auszeit USA. Ein Andrae-Annahme-Fehler bringt bei 7:8 einen leichten Vorteil für die USA. Popp gleicht zum 9:9 aus. Dann hämmert bei 9:10 Popp in einen Einerblock von McKienzie und Kromm macht einen Angriff nicht „tot“. Spielstand 9:12 und Auszeit von Moculescu. Stanley macht einen Aufschlagfehler zum 10:12, Kromm einen starken Aufschlag zum 11:12. Timeout USA. Pampel holt zum 12:13 auf, Andrae zum 13:14. Der nach deutschen Aufschlag folgende US-Angriff kann nicht pariert werden. Aus.

Fazit
Diese knappe Niederlage gehört ohne Zweifel zu der Gattung der verlorenen Spiele, die wirklich weh tun. Entsprechend still war die Rückfahrt ins Hotel. Die Mannschaft hatte vom kämpferischen und spielerischen her alles gegeben – doch am Ende reichte es nicht zu einem Sieg. Sicher wurden auch zu viele Angriffsmöglichkeiten (harte Angriffe) nicht genutzt. Bis zur Mitte des 3. Satzes hatte die deutsche Mannschaft eine ganze Reihe von erfolglosen Lobs zu verzeichnen – nichts zu machen bei der amerikanischen Feldabwehr, die überhaupt außerordentlich beweglich war und sehr viele vom Block touchierte Bälle zu retten vermochte. Ein über das andere Mal kamen die Amerikaner nach guter Feldabwehr zu Punktgewinnen. Im vierten Satz bestand die Chance, bei kühlem Kopf und konsequenten Spiel doch zu einem positiven Ende zu kommen – die Chancen wurden nicht genutzt. Der deutsche Aufschlag war passabel, es kam aber zu keiner Konstanz (Ausnahme Pampel mit einer Serie), mit der man die Amerikaner hätte öfter unter Druck setzen können. Die deutsche Feldabwehr verfügte nicht über die Beweglichkeit der US Boys.

Stimmen

Bundestrainer Stelian Moculescu „Wir hatten soviel Chancen, mit denen kannst du einen ganzen Krieg gewinnen. Gratulation an die Amerikaner, es war ein starkes Spiel, wir haben verloren. Thank you.“

Jochen Schöps: „Wir sind natürlich alle ein bisschen geknickt. Wir haben fünf Sätze doch gut gespielt und die Amerikaner waren schlagbar. Der Druck war schon hoch und es gelang uns nicht oft genug, die Bälle tot zu machen. So bitter es ist: im letzten Satz haben die Amerikaner 2 Punkte mehr gemacht und gewonnen.“

Frank Dehne: „Das war ein ziemlich gutes Spiel mit hohem Niveau. Die Amerikaner haben gut gewechselt und die anderen Spieler haben auch ihre Leistung gebracht. Wir müssen das jetzt alles schnell vergessen – morgen kommt ein ganz wichtiges Spiel.“

Marcus Popp: „Gratulation an die Amerikaner. Die hatten heute eine wirklich gute Block-Feldabwehr Organisation. Ich bin sehr enttäuscht, dass wir nach 5 Sätzen nicht gewonnen haben – aber wir müssen jetzt nach vorne blicken.

Ralph Bergmann: „Jeder ist enttäuscht, das mussten wir heute gewinnen. Wir hatten Chancen genug und haben die Niederlage letztendlich selbst verschuldet.“

US-Trainer Hugh McCutcheon: „Wir haben etwas glücklich gewonnen. Die Deutschen hatten einen großartigen Turnieranfang und sind mit viel Schwung nach Hiroshima gekommen. Glücklicherweise haben meine Spieler von der Bank heute gut funktioniert – sie haben ihre Leistung gebracht.“

US-Kapitän Tom Hoff: „Unsere Defensive war heute exzellent. Die Deutschen haben gut gespielt und jeder hat um sein Leben gekämpft.“
US-Zuspieler Donald Suxho: „Wir haben gegen eine sehr gute deutsche Mannschaft gewonnen. Wir haben zusammengehalten, haben uns gegenseitig geholfen. Jetzt denken wir an das Spiel gegen Kuba.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 29. November 2006

   

Brasilien: Großer Schritt Richtung Halbfinale

Bulgarien, Polen und Serbien & Montenegro sicher drin

Am vorletzten Spieltag gab es viele heiß umkämpfte Spiele, schließlich stand auch viel auf dem Spiel: Bulgarien und Polen drehten jeweils 0:2-Satzrückstände und sicherten sich mit ihren Erfolgen über Frankreich (BUL) bzw. Russland (POL) die Halbfinalteilnahme. Serbien & Montenegro gewann gegen Japan sicher und steht ebenfalls im Halbfinale.

Die Zwischenrunden-Gruppe E in Sendai

Nach zwei Sätzen sah alles nach einem Desaster für die bis dato ungeschlagenen Polen aus: Russland ließ der Mannschaft des Argentiniers Raul Lozano keine Chance. Doch dann zahlte sich die starke „Bank“ der Polen aus: Gruszka und Szymanski kamen aufs Feld und sorgten für die Wende. Polen bleibt damit ungeschlagen und ist nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze zu verdrängen.

Gleiches gilt für den Olympiasieger von 2000, Serbien & Montenegro. Die Mannschaft um die Grbic-Brüder bezwang Gastgeber Japan nach einem kleinen Fehlstart sicher mit 3:0 und ist neben Polen und Bulgarien ebenfalls noch ungeschlagen. Im direkten Duell am morgigen Mittwoch geht es nun darum, welche Mannschaft als Gruppenerster bzw. –zweiter in das Semifinale einzieht.

Puerto Rico mit Sprungwunder Hector Soto hat die Teilnahme an der Finalrunde perfekt gemacht: Puerto Rico bezwang Kanada überraschend deutlich mit 3:0 und ist damit nicht mehr von einem Finalrundenplatz zu verdrängen. Nach dem 3:2-Erfolg Argentiniens über Tunesien kommt es am letzten Zwischenrundenspieltag zwischen Argentinien und Kanada im direkten Duell zur Entscheidung um den letzten Finalrundenplatz.

Die Ergebnisse im Überblick
PUR - CAN 3:0 (25-22, 25-21, 25-16)
ARG – TUN 3:2 (25-20, 25-27, 21-25, 25-21, 15-12)
POL – RUS 3:2 (19-25, 19-25, 25-22, 25-20, 15-11)
JPN – SCG 0:3 (26-28, 16-25, 21-25)

Die Zwischenrunden-Gruppe F in Hiroshima

Mit beeindruckender Souveränität steckten die Bulgaren einen 0:2-Satzrückstand gegen Frankreich weg und drehten diesen noch in einen Sieg. Das bedeutet die erhoffte Halbfinalteilnahme. Frankreich hat dagegen nur noch theoretische Chancen auf den Einzug unter die besten vier Teams. Dann müsste schon Brasilien am letzten Spieltag gegen Bulgarien eine „Klatsche“ beziehen. Doch die Brasilianer zeigen sich bärenstark und servierten Europameister Italien 3:0 ab. Vor allem die Angriffsbälle über den Rückraum spielt keine andere Mannschaft so rasant und effektiv wie der Titelverteidiger. Selbst eine Niederlage gegen Bulgarien könnten die Brasilianer verschmerzen – ihr Ballpunkte-Quotient ist überragend.

Um die Plätze fünf und sechs in der Gruppe F ist ein Dreikampf geworden: Deutschland und die USA haben die besten Karten, doch Kuba kann nach dem 3:1 gegen die Tschechische Republik auch noch ein Wort mitsprechen. Wer in die Finalrunde der besten zwölf Teams einzieht, klärt sich in den abschließenden Duellen zwischen Deutschland – Tschechische Republik und USA – Kuba.

Die Ergebnisse im Überblick
FRA – BUL 2:3 (25-23, 25-22, 22-25, 22-25, 10-15)
GER – USA 2:3 (28-30, 25-15, 26-24, 24-26, 13-15)
BRA – ITA 3:0 (25-23, 25-20, 25-20)
CUB – CZE 3:1 (31-29, 26-24, 24-26, 26-24)

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Mittwoch, 29. November 2006

   http://de.sports.yahoo.com 

Volleyballer kassieren vierte WM-Pleite

Trotz der vierten Niederlage in Serie haben die deutschen Volleyballer bei der WM-Endrunde in Japan den Einzug in die Überkreuzvergleiche um Rang 9 bis 12 dank Schützenhilfe der Kubaner praktisch sicher.

 

 

Deutschland - Der Tagesspiegel

 Mittwoch, 29. November 2006

   www.tagesspiegel.de 

Das Ende der Hätschelei

Die Volleyballer des SC Charlottenburg befinden sich in der tiefsten Krise seit vielen Jahren

 

 

Deutschland - FAZ.net

 Mittwoch, 29. November 2006

   www.faz.net 

„Wir müssen wieder aufstehen“

28. November 2006 - Deutschlands Volleyballer haben ihren freien Fall bei der Weltmeisterschaft in Japan nicht stoppen können. Nach dem bitteren 2:3 (28:30, 25:15, 26:24, 24:26, 13:15) gegen die Vereinigten Staaten soll im letzten Zwischenrundenspiel gegen Tschechien ein Sieg für das Minimalziel her.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Mittwoch, 29. November 2006

   

VfB: Zwei-Meter-Mann mit Sinn für Humor

Zu Hause bei Kristian Knudsen

Etwas flügellahm sitzt Kristian Knudsen auf der Couch. Gerade vom Training gekommen, ist ihm jetzt eher nach Nickerchen denn langen Reden zumute. Doch der bullige, zwei Meter große Riese gräbt sich mit seinen mehr als zwei Zentnern Gewicht entspannt in die Kissen und erzählt. Zuhören könnte man ihm, der fast fehlerfrei Deutsch mit weichem, dänischem Akzent spricht, bequem stundenlang.

Na ja, sagt er, manchmal sei ihm schon fürchterlich langweilig. In Frankreich, wo er vier Jahre lang beim Erstliga-Club Rennes spielte, wohnte er mit einem Spieler aus seiner Mannschaft zusammen, mit dem ihn eine tiefe Freundschaft verbindet. „Jesper und ich waren wie ein altes Ehepaar, nur ohne Sex. Wir hatten nie Streit, ehrlich. Aber das könnte ich nicht mit jedem“, sagt er und lacht.

In Friedrichshafen hat er eine kleine Zwei-Zimmer-Wohnung für sich alleine. Kein Wunder, dass ihm da manchmal die Decke auf den Kopf fällt. Dann schaut er am liebsten auf dänischen Fernsehkanälen vorbei, surft im Internet oder wagt virtuell ein Pokerspielchen. Oder kocht abends, nur „für zwei Leute macht´s mehr Spaß“. Mal mit „Pepe“ in die Sauna, mal ins Kino oder Kebap essen, aber „meistens hab ich nicht viel Lust, wohin zu gehen. Das Training macht einen schon müde.“ Nicht mal aufs Angeln, seinem bevorzugten „Ausgleichssport“, habe er bisher Bock gehabt.  Sagt´s, und knautscht sich noch ein paar Millimeter tiefer in die Kissen.

In einer Beziehung allerdings ist Kristian Knudsen wie elektrisiert: Wenn es um Autos geht, vor allem, wenn sie haufenweise Pferdestärken unter der Motorhaube haben. „Männersache“, befindet er kurzerhand. In Frankreich, erzählt er mit leuchtenden Augen, sei ein Sponsor mit ihm eine Wette eingegangen, weil sich der Autohändler auf der sicheren Seite glaubte. Knudsens Mannschaft gewann aber 3:2 „Am nächsten Tag hab ich mir den GT 3 für einen Tag abgeholt.“ Nach dem 400 PS starken M 5, den er zwei Jahre lang privat gefahren ist, bekam der Autonarr vor kurzem probehalber einen CLS unter den Hintern, den er am liebsten gleich nach Dänemark exportiert hätte. „Bei uns sind die Autos drei Mal so teuer wie hier“, erzählt er.

Der 27-Jährige ist schon lange Profi. Beim VfB sei er eine neue Herausforderung eingegangen, die er ganz bewusst gesucht habe. Dass er seit Saisonbeginn allerdings nur selten auf dem Spielfeld stehen durfte, war mit Sicherheit nicht leicht für ihn, aber nachvollziehbar. VfB-Trainer Stelian Moculescu hat dem erfahrenen Außenangreifer eine neue Annahmetechnik „verordnet“. Für einen, der schon über 15 Jahre Volleyball spielt, ist das Umlernen ein Kraftakt. „Das hat mich ein bisschen aus der Bahn geworden. Aber ich weiß, dass er Recht hat“, gibt Kristian Knudsen zu, der mit zunehmender Sicherheit am Ball felsenfest davon überzeugt ist, demnächst wieder erste Wahl zu sein.

Sein Job sei auch sein Hobby. „Das kann man doch nicht besser hinkriegen, oder?! Ich will mit niemand tauschen.“ Trotzdem müsse er immer noch lächeln, wenn ihn zum Beispiel seine Freundin nach Spielen in großen Metropolen frage, wie es denn dort gewesen sei. „Eine Halle, ein Hotel, im besten Fall mal ein Tag Sightseeing. Wer glaubt denn so was?“

Apropos Freundin: Mit Sanne ist Kristian Knudsen seit elf Jahren zusammen, wenn auch mit viel Auf und Ab. Die Rechtsanwältin lebt in Kopenhagen, wo der 27-Jährige den Sommer verbringt – wenn er nicht gerade mit der Nationalmannschaft auf Tour ist oder Freunde in der großen, weiten Volleyballwelt besucht. So wie letzten Sommer, als beide in Las Vegas und Los Angeles waren. Am vergangenen Wochenende war die strohblonde Dänin für ein paar Tage in Friedrichshafen zu Besuch. Die ersten 36 Stunden allerdings blieb für traute Zweisamkeit durch die VfB - Promotiontour kaum Zeit. „Einfach ist das nicht. Aber wir wissen beide, was wir wollen“, sagt Kristian Knudsen.

Ob der Däne an Weihnachten nach Hause zu seiner Familie kann, weiß er noch nicht. Noch nie habe er dieses Fest im Ausland verbracht, zumal auf alle Fälle sein großer Bruder, der behindert ist und weite Reisen scheut, nicht kommen würde. Noch hofft er, dass vielleicht wenigstens zwei frei Tage heraus springen, um einen Abstecher nach Kolding machen zu können, was nur 45 Autominuten hinter Flensburg liegt. Nur diesmal schaut es durch den engen Terminplan wegen der Volleyball-WM ganz danach aus, dass Kristian Knudsen unter einer deutschen Tanne feiern muss. Profi hin oder her: „Das wäre echt schade!“

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Mittwoch, 29. November 2006

   www.freies-wort.de 

Suhl: Sieg, wie er nicht alle Tage zu erleben ist

Einen Sieg gegen den Schweriner SC gibt es nicht alle Tage zu feiern. Und so war der Jubel riesengroß, als der Erfolg perfekt war. Mit 3:1 (24:26, 25:20, 25:21 und 25:22) schlug der VfB 91 Suhl am Samstagabend den amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Mittwoch, 29. November 2006

   www.freies-wort.de 

Eigentlich war für Sonneberg etwas mehr drin

WIESBADEN – Zunächst mal: Beide Teams spielten attraktiven Volleyball auf rechten hohem Niveau und die Hausherren bewiesen ihre Ambitionen auf einen Spitzenplatz. Dennoch war für Sonneberg sicherlich mehr drin als nur ein Satzgewinn (25:19, 25:15, 17:25, 25:19).

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Mittwoch, 29. November 2006

   www.nrz.de 

Humann wehrte fünf Matchbälle ab

Steelenser hatten im Krimi gegen Außenseiter Kyritz das bessere Ende für sich.

Das hatte sich Volleyball-Zweitligist VV Humann ganz anders vorgestellt. Die Pokal-Partie gegen Regionalligist Fortuna Kyritz sah auf dem Papier wie ein großer Langeweiler aus, entpuppte sich aber als Krimi.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Mittwoch, 29. November 2006

   www.nrz.de 

"Adler" testen gegen Averbode

Spielbeginn im Sportzentrum Rheinkamp ist heute um 19.30 Uhr. Grozer junior spielt nochmal in der Annahme.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Mittwoch, 29. November 2006

   www.abendblatt.de 

In Rio wird mit NA-H gefiebert

HAMBURG - Noch bevor am Montagmorgen das Ergebnis der Volleyballerinnen der NA Hamburg gegen WiWa in den Zeitungen stand, wussten Jorge (52) und Fátima (52) im fernen Rio de Janeiro bereits Bescheid. Tochter Danubia hatte den stolzen Eltern am Abend per E-Mail über ihren Debütsieg für NA-H berichtet.

Seit Anfang Oktober ist Danubia Costa Caldara in Fischbek. Die 1,85 Meter große Mittelblockerin wurde vor sieben Wochen verpflichtet - und fühlt sich pudelwohl: "Ich habe mich auf Anhieb eingelebt." Eine Einschränkung muss die Brasilianerin allerdings machen: Es regnet zu viel. Doch selbst mit Hamburger Schmuddelwetter hat Danubia die neue Heimat in ihr Herz geschlossen. Jungfernstieg, Hafen, Michel und Sternschanze hat sie bereits erkundet, zu mehr reichte die Zeit noch nicht.

Zweimal pro Tag fährt die Neu-Hamburgerin, die in einer Vierer-WG in Neugraben wohnt, zum Training in die Süderelbe-Arena. Und auch zwischen den Einheiten hat Danubia keine Möglichkeit, sich auszuruhen. Montags, mittwochs und freitags besucht sie einen vierstündigen Deutschkurs in den Colonnaden. "Es ist schon sehr anstrengend, aber ich will mich möglichst schnell mit meinen Mannschaftskolleginnen auf Deutsch unterhalten."

Für ihre 24 Jahre ist die stolze "Carioca", wie die Bewohner Rios genannt werden, schon sehr reif. "Ich war schon immer sehr weit für mein Alter", sagt Danubia. Mit 16 Jahren ist sie von zu Hause ausgezogen, um in São Paulo professionell Volleyball zu spielen. Mit 21 Jahren wechselte die ehrgeizige Sportlerin erstmals ins Ausland. Drei Jahre lang spielte sie in der ersten Liga in Portugal (Famalicense AC und Boavista Porto), ehe sie im Oktober von NA Hamburg für ein Jahr unter Vertrag genommen wurde.

"Sie ist keine Weltklassespielerin. Aber sie hat Erfahrung und soll unsere junge Mannschaft führen", fordert Trainer Helmut von Soosten (42) von seiner neuen Spielerin. In der Partie gegen WiWa ist ihr das nur phasenweise gelungen. Doch trotz mäßigen Aufschlägen und mageren drei Punkten war von Soosten nicht unzufrieden: "Es war eine solide Leistung, sie kann sicherlich noch mehr." Das glaubt auch Danubia und will es bereits heute in ihrem ersten Heimspiel (20 Uhr, Arena Süderelbe) gegen Köpenick zeigen. Und natürlich werden Mama Fátima und Papa Jorge die ersten sein, die das Ergebnis erfahren werden.

ks

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel