News

 Montag, 04. Dezember 2006 

Smash Award 2006 an Holger Müller
VCS: Über den Kampf zum Sieg gegen Essen
Kangaroos chancenlos gegen Sinsheim
MTV begeistert mit zwei Siegen in Spitzenspielen
CarGo! zeigt Bad Dürrenberg die Zähne
YoungStars verlieren gegen Wiesbaden
Alemannia 2:3 - Wechselhaftes Spiel gegen SCU
Brasilien verteidigt seinen Titel
DVV-Männer: 9. Platz – Perfekter Abschluss
Erfolgreiches Wochenende für Bayer Leverkusen
Nichts für schwache Nerven: KSC - VCO 3:2
SSC: Nordderby 1:3 verloren
Moculescu: "Haben an Stabilität gewonnen"
Hübner und Bergmann verpassen Scheck
Neunter: „Ein herrliches Gefühl“
Oststeinbek: „Wieder alles offen“
Ostbek Pirates: Die Konstanz fehlt
Der „neue“ SCC kämpft sich zurück
Fischbeks Volleyballerinnen: 4. Sieg in Folge
Deutsche Volleyballer WM-Neunte
VCN: Volleyball-Krimi mit Happy End
Sonneberg: „5. Satz“ gab sehr zu denken

Dezember 2006

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Zum Medien-Überblick

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Deutschland - Smash Online-News

 Montag, 04. Dezember 2006

   

Smash Award 2006 an Holger Müller

"Stellvertretend für alle engagierten Ehrenamtlichen" wurde im Rahmen des Heimspiels von NA.Hamburg gegen die Roten Raben Vilsbiburg am gestrigen Sonntag der „Smash Award 2006“ an den langjährigen Abteilungsleiter und Trainer des tus Berne, Holger Müller (37), verliehen. Die Auszeichnung wird von der Hamburger Online-Zeitung „Smash“ vergeben, und zwar „für besondere Verdienste um den Hamburger Volleyball“.

Prominente Preisträger des „Smash Awards“ sind zum Beispiel der Bronzemedaillengewinner im Beach-Volleyball bei den Olympischen Spielen in Sydney Axel Hager oder der Co-Trainer der deutschen Frauen-Nationalmannschaft und jetzige Trainer von NA.Hamburg, Helmut von Soosten . Smash-Herausgeber Peter Neese betonte bei der Übergabe, dass der Preis aber „durchaus auch Personen würdigen soll, die eher im Verborgenen schaffen, aber ebenfalls wichtig für den Hamburger Volleyball sind“.

Neese: „Heute wird eine Person geehrt, die seit vielen Jahren als Trainer , Spieler und Abteilungsleiter eines Vereins tätig und dennoch in der Lage ist, auch mal über den eigenen Tellerrand hinauszublicken, was ja nicht immer der Fall ist.“ So sorgte Müller beispielsweise vor einigen Jahren dafür, dass ein 13-jähriges, talentiertes Mädchen nicht in seiner unterklassigen Mannschaft weiter spielte, sondern vermittelte sie zu einem anderen Verein. Die Aufstiegschancen seines Teams reduzierten sich zwar, doch die adäquate Förderung eines Talents war ihm wichtiger.

Neese: „An den Folgen dieser Initiative können wir uns seit einigen Jahren hier in Hamburg erfreuen: mittlerweile ist Margareta Kozuch Nationalspielerin, Hamburgs Sportlerin des Jahres und gerade von der Weltmeisterschaft in Japan zurückgekehrt.“ Und Margareta Kozuch überreichte dem sichtlich überraschten Holger Müller den Ehrenpreis. 

Fan-Preis EDGAR angekündigt

Neben dem Smash Award plant die Online-Zeitung nun einen Fan-Preis  bittet alle Volleyballfans um Vorschläge! Egal, ob Trommler, Cheerleader, Funktionär oder „schlicht“ (so schlicht ist dies ja gar nicht!) die treue Seele bei Training und Spiel: alles, was den besonderen Fan ausmacht, kann und soll vorgeschlagen werden.

Zum Gedenken an den im Sommer verstorbenen Volleyballfreund Edgar Adloff heißt der Preis für besondere Fan-Aktivitäten „EDGAR“. Der erste EDGAR soll zum Saisonende verliehen werden, Vorschläge für Preisträger können per E-Mail an info@smash-hamburg.de geschickt werden.

Smash Award: Die bisherigen Preisträger

2006

Holger Müller

Trainer und Abteilungsleiter

2005

Bernd Schlesinger

Volleyballtrainer

2004

Oliver Camp

Initiator von YoungBeach

2003

Helmut von Soosten

Volleyballtrainer

2002

Gerd Griem

HVbV-Geschäftsführer

2001

Dennis Wenzel

Webmaster "Smash Online"

2000

Axel Hager

Beach-Volleyball-Nationalspieler

1999

Petra Kerl

Jugendtrainerin

 

 

 

 

Deutschland - VC Schwerte 02-News

 Montag, 04. Dezember 2006

   

VCS: Über den Kampf zum Sieg gegen Essen

Viel spannender als erwartet wurde es gestern Abend in der Halle Nord-West. Wieder einmal wurde den Zuschauern ein Nervendrama geboten. Am Ende gewann der VC Schwerte 02 aber gegen den 1. VC Essen-Borbeck mit 3:2 (25:20 , 29:27 , 21:25 , 15:25 , 15:11)

Zu Beginn sah alles danach aus, als könnte der VCS endlich einmal einen klaren Erfolg in eigener Halle verbuchen. Deutlich zeigte man im ersten Satz, wer der Herr im Haus ist. Die Mädchen von Coach Thomas Schmidt setzten von Anfang an die Vorgaben des Trainers um und fertigten den Gast schnell mit 25:20 ab. Und das, obwohl Zuspielerin Sabrina Petrausch verletzt ins Spiel ging. Sie war am Nachmittag im Training noch umgeknickt und hatte starke Schmerzen. Doch Physio Ronny Kosina bewies, das er tatsächlich heilende Hände hat und machte sie mit Tapes und Salben wieder halbwegs fit. Auch Kapitänin Debbie Stumpe ging angeschlagen ins Spiel. Zu einer Grippe kam nun auch noch ein lädierter Ellenbogen hinzu. Aber sie biss sich durch und kämpfte wie alle anderen bis zum Schluß.

Auch den zweiten Satz konnten die Schwerterinnen gewinnen. Zwar sehr knapp mit 29:27, aber trotzdem ließen sie keinen Zweifel daran, daß man hier als Sieger die Halle verlassen wollte.

Wer aber nun dachte, das Tabellenschlusslicht aus Essen würde sich geschlagen geben, sah sich getäuscht. Plötzlich geriet das Boot des VC in Schieflage und drohte teilweise sogar zu kentern. Alte Fehler traten wieder auf. Annahmeschwächen, Aufschlagfehler und technische Mängel schlichen sich ein. Es ging nun nur noch über den Kampf. Als der dritte Satz mit 21:25 abgegeben wurde dachten die Zuschauer noch an einen Schönheitsfehler.

Im vierten Satz jedoch brachen die Lamschiks und Co. total ein. Selbst einfachen Bällen schaute man nur noch hinterher. Essen seinerseits roch aber auch den Braten und begann selbstbewusster zu werden. Mit 15:25 ging der Satz sang- und klanglos an die Gäste.

So mußte in der Pause vor dem Entscheidungssatz viel Motivationsarbeit geleistet werden. Aber die Spielerinnen waren es selbst, die sich an die letzte Woche erinnern mußten, wo man Münster ebenfalls im Tie-Break niederrang. Sie pushten sich gegenseitig wieder hoch und das erneut fantastische Publikum, das vor dem Spiel mit einem Glas Sekt auf das Spiel eingestimmt wurde, tat seinen Teil ebenfalls dazu. Kaum jemand saß noch im letzten Satz, bis dann endlich bei 14:11 der erste Matchball anstand. Diesmal wurde es aber nicht mehr spannend gemacht. Nach 115 Minuten war es soweit. Das Spiel war gewonnen und die Aftermatch-Party durfte beginnen.

Zu dieser hatte Hallensprecher Sven Wiggermann eingeladen und alle Spielerinnen nahmen die Einladung dankend an. Bis spät in die Nacht wurde bei Karaoke und Pizza zusammen mit den Fans gefeiert und gesungen.

In zwei Wochen kommt es sofort zum nächsten richtungsweisenden Spiel. Dann werden die Volleyballerinnen aus Norderstedt in Schwerte erwartet. Mit einem erneuten Sieg kann man einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Nach dem Spiel wird dann wieder gefeiert. Der VC Schwerte 02 lädt zur Weihnachtsfeier ein. Zudem findet vor, während und nach dem Spiel rund um die Halle Nord-West ein Weihnachtsmarkt statt, zu dem alle Schwerter Bürger natürlich herzlich eingeladen sind.

 

 

Deutschland - Fighting Kangaroos Chemnitz-News

 Montag, 04. Dezember 2006

   

Kangaroos chancenlos gegen Sinsheim

Die Zweitliga-Volleyballerinnen des Chemnitzer PSV haben am Samstag eine klare  0:3 (14:25, 19:25, 17:25)-Heimniederlage gegen den SV Sinsheim hinnehmen müssen.  Nach nur 64 Spielminuten kassierte das Team von Trainer Mirko Pansa die dritte Niederlage in Folge, bleibt aber auf dem fünften Tabellenplatz.

„Die Enttäuschung bei Fans und Verantwortlichen ist verständlich. Das war unser bisher schlechtestes Spiel, das muss man ganz klar sagen. Vielleicht wollten wir einfach zu viel. Jetzt müssen wir den Spaß am Volleyball wiederfinden und uns auf das kommende Spiel gegen Sonthofen vorbereiten“, erzählt der 33-jährige Kangaroo-Coach.

400 Zuschauer in der Sporthalle an  der Chemnitzer Forststraße sahen von Beginn an eine einseitige Partie, bei der die Gäste sofort das Heft in die Hand nahmen. Sinsheim spielte konsequent und weitgehend fehlerlos, Chemnitz fand zu keiner Phase wirklich ins Spiel. Die Chemnitzer Angriffe scheiterten immer wieder am Gäste-Block, der seine körperliche Überlegenheit gnadenlos ausnutzte.

Zu selten war ein Aufbäumen beim Gastgeber zu spüren. Chemnitz hatte große Annahmeprobleme. Ein geordneter Spielaufbau wurde im Keim erstickt. Dementsprechend schlecht war die Stimmung in der Halle. Die Fans pfiffen zwar nicht, und wenn, dann auf den Schiedsrichter, spendeten aber nur selten Applaus.

Die Fighting Kangaroos spielten zum ersten Mal in dieser Saison ohne die nötige Entschlossenheit und übergaben sich scheinbar kampflos in ihr Schicksal. „Es nützt aber nichts, jetzt auf die Spielerinnen einzuprügeln. Wenn die Hälfte der Mannschaft angeschlagen in das Spiel geht, hat man gegen die Top-Teams der Liga einfach keine Chance“, resümierte CPSV-Coach Pansa nüchtern.

Die 0:3-Ohrfeige gegen den Tabellennachbarn müssen die Fighting Kangaroos nun so schnell wie möglich wegstecken. Zum letzten Heimspiel in vierzehn Tagen kommt mit dem Tabellenzweiten TSV Sonthofen ein noch größerer Brocken nach Chemnitz. CPSV-Trainer Mirko Pansa hofft, dass seine verletzten Spielerinnen bis dahin wieder fit werden.

Mathias Vogel

 

 

Deutschland - MTV München-News

 Montag, 04. Dezember 2006

   

MTV begeistert mit zwei Siegen in Spitzenspielen

(tg) Zwei Siege in zwei Spitzenspielen. So lautet die Bilanz der Regionalliga-Volleyballer des MTV München an diesem Wochenende. Mit einem 3-0 (-18,-21, -25) Sieg gegen die bis dahin unbesiegte DJK Würmtal und einem 3-1 (-30, 18, -22, -17) Erfolg über den TSV Niederviehbach übernimmt der MTV München wieder die Tabellenführung.

Als „Wochenende der Wahrheit“ titulierte MTV-Trainer Tom Gailer die beiden Spitzenspiele an diesem Wochenende. Gegner waren der ungeschlagene Tabellenführer DJK Würmtal und der Tabellenvierte TSV Niederviehbach. Noch schwieriger stellte sich die Aufgabe, da man in beiden Spielen jeweils auswärts antreten musste.

Adrian Zoppelt, Trainer der DJK Würmtal, erklärte das Spitzenspiel schon als vorentscheidend, da seine Jungs mit einem Sieg schon vier Punkte enteilen könnten. Doch dagegen wollte sich der MTV natürlich wehren und startete topmotiviert ins Spiel. Von Anfang an spielten die Münchner voll konzentriert und vergrößerten Punkt um Punkt ihren Vorsprung. Folgerichtig ging auch der erste Satz deutlich mit 25-18 an den MTV. Mit gleicher Konsequenz agierte man im zweiten Durchgang, man ließ die Würmtaler nie ins Spiel kommen und konnte so auch diesen Satz mit 25-21 für sich verbuchen. Jetzt bäumte sich der Gastgeber noch einmal auf und konnte sich sogar eine 23-20 Führung erarbeiten. Der MTV fightete aber zurück und konnte mit einer Aufschlagserie von Joschi Schöberl und gutem Blockspiel den Satz noch drehen und damit das Spiel mit 3-0 beenden. „Wir waren heute in allen Belangen überlegen. Beeindruckend war mit welcher Konsequenz wir die ersten beiden Sätze gespielt haben und mit welchem Kampfgeist wir den dritten Durchgang noch gedreht haben“, zeigte sich Tom Gailer mit seiner Mannschaft rundum zufrieden.

Doch der nächste Brocken wartete bereits einen Tag später mit dem zu Hause noch ungeschlagenen TSV Niederviehbach auf MTV-Kapitän Dominik Richter und Co., dazu musste man noch auf Außenangreifer Thilo Pfletschinger verzichten und war so zu einigen taktischen Umstellungen gezwungen. Wie schwer es werden würde, zeigte gleich die Anfangsphase. Mit viel Einsatz und etwas Glück konnte man den ersten Satz noch mit 32-30 gewinnen. Die Niederbayern stellten sich jetzt jedoch besser auf die Taktik der Münchner ein, beeindruckten selbst mit variablem Kombinationsspiel und gewannen daher auch verdient mit 25-18. Mit effektiveren Aufschlagspiel und besserer Kommunikation im Block war es nun wieder der MTV München der das Tempo anzog. Aus der eigenen Annahme punktete man konstant und auch die „Big-Points“ gingen an den MTV, so dass man den vorentscheidenden dritten Satz mit 25-22 gewinnen konnte. Der vierte Durchgang war dann eine schnelle Angelegenheit, souverän spielten die Männer vom Goetheplatz ihr Programm herunter und konnten mit 25-17 den wichtigen Sieg holen. Erleichert zeigte sich MTV-Trainer Tom Gailer: „Nach so einem Highlight einen Tag vorher ist so ein Spiel doppelt schwer und auch doppelt wichtig. Gerade daher Kompliment an meine Mannschaft, die heute vor allem in den wichtigen Situation immer präsent war und wir so einen ganz wichtigen Arbeitssieg feiern konnten.“

Tom Gailer

 

 

Deutschland - CarGo! Bottrop-News

 Montag, 04. Dezember 2006

   

CarGo! zeigt Bad Dürrenberg die Zähne

Erfolg am Da Vinci Spieltag !

Unverhoftt kommt oft - diese Weisheit sollte sich an diesem Wochenende bei den Volleyballern in Bottrop einmal mehr bewahrheiten. Im dritten Spitzenspiel in Folge erwartete das CarGo! Team den absoluten Ligafavoriten VC Bad Dürrenberg Spergau aus der Partnerstadt Merseburg. Nach dem Erfolg gegen den VV Humann Essen daheim und der knappen Niederlage in Wilden Osten Hamburgs wußten die Fans nicht, mit welcher Erwartung sie in die Dieter Renz Halle gehen sollten.

Mittendrin, Bottrops neues Wochenmagazin hatte erneut per Freikarte eingeladen und Neusponsor Dr. Olivier - Chef und Inhaber der Zahnklinik Da Vinci im Knappschaftskrankenhaus Bottrop hatte sich als Präsentationspartner zur Verfügung gestellt. Die Mannschaft informierte sich direkt vor Ort über die Behandlungs- und Betreuungsmöglichleiten des neuen Partners - in einem persönlichen Vortrag von Dr. Winand Olivier wurde schnell deutlich, dass zwischen sportlicher Leistungsfähigkeit, Zahngesundheit, auch in der Prävention, enge Zusammenhänge bestehen. So, gut eingestimmt, ging das Team nach dem Gesundheitscheck in der Zahnklinik, motiviert auch von dem leistungsfähigen Klinik-Team in das Match am ersten Advent  in der Dieter Renz Halle.

Voller Respekt ließen es Ferdi Stebner und und seine Mitstreiter im ersten Durchgang nicht ganz so stürmisch angehen. Die Gäste aus der Partnerstadt im Kreis Merseburg wollten auch schnell deutlich machen, wer heute die Punkte mitnehmen wollte. Nach dem ersten Durchgang fühlten sie sich mit dem deutlichen 25:17 schon auf der sicheren Seite.

Doch man hatte die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Nun zeigten Coach Klemens Pospiech und sein Team, dass sie den VC BDS gut gelesen hatten. Die Aufgaben kamen auf den Punkt, die Angriff wurden wirkungsvoll gesetzt und der Block zeigte sich bestens sortiert. Torben Mols führte Regie in der Abwehr und so fügte sich Punkt um Punkt und Satz für Satz ein Bild zusammen,  das das CarGo! Team schon lange nicht mehr abgegeben hat. Mit 25:21 und 25:20 wurden die Gäste ordentlich unter Druck gesetzt.

Dort hatte sich die personelle Situation auch stark angespannt, waren die Sachsen-Anhalter ohnehin nur mit 10 Spielern angereist. Nachdem sich beim VC BDS auch noch Mayer verletzte und Cyvas nur bedingt einsatzfähig erschien, realisierten sich die Chancen der Bottroper auf einen ersten Sieg über Bad Dürrenberg immer mehr. Hiergegen stemmten sich Kronseder und Co. mächtig, doch auch eine 20:15 Führung ließ die Bottroper nicht verzagen. Mit dem richtigen Biß zeigten sie den weitgereisten Gästen noch einmal kräftig die Zähne und kamen unter dem tosenden Ablaus der 250 meist stehenden Zuschauer zu einem 25:22 Erfolg und damit zu einem schönen Erfolg über ein weiteres TOP FOUR Team der Liga. Glückwünsche aus zahlreichen Vereinen und heißer Dank aus Hamburgs Wildem Osten, bzw. dem Hamburger Bus, der aus Bocholt gen Norden tourte waren dem CarGo! Team sicher.

Es spielten Szekeres, Terhoeven, Mols, Stebner, Werzinger, Mimouh. Schallow, Schirmeisen, Wernitz, Walkenhorst, Romund und Lackner.

Schon am nächsten Wochenende kann sich das CarGo! Team erneut dem heimischen Publikum präsentieren, wenn am RWE Aqua Spieltag der TSV Giesen erwartet wird. Spielbeginn ist dann erneut um 16.00 Uhr in der Dieter Renz Halle.

Wolfgang Donat

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 04. Dezember 2006

   

YoungStars verlieren gegen Wiesbaden

FRIEDRICHSHAFEN - Zum dritten Mal in dieser Saison mussten die Volley YoungStars Friedrichshafen über fünf Sätze gehen. Zum dritten Mal zogen sie dabei den Kürzeren. Beim Heimspiel am Sonntag hat das Team von Söhnke Hinz mit 2:3 (21:25, 25:22, 25:20, 17:25, 13:15) gegen TuS Eintracht Wiesbaden verloren.

Es dauerte eine ganze Weile, bis den YoungStars am 1. Advent ein Licht aufgehen wollte. Erst gegen Ende des zweiten Satzes ging ein Ruck durchs Team. Bis dahin hatten sie zahlreiche Chancen durch viele leichte Fehler zunichte gemacht und den ersten Satz mit 21:25 abgegeben.

Auch im zweiten Durchgang - mit Rene Bahlburg anstelle von Valters Lagzdins auf der Diagonalposition - lief noch nicht alles optimal. Erst in der entscheidenden Phase brachte Simon Quenzer sein Team mit 22:21 in Führung. Anschließend bereitete Felix Arenz mit einer kleinen Aufschlagserie die Drei-Punkte-Führung von 22:21 zum 24:22 vor. Glück für die Häfler, dass die Wiesbadener immer mehr Fehler fabrizierten - auch der 25:22-Satzpunkt war ein Geschenk der hessischen Gäste.

Der dritte Durchgang war der beste für die YoungStars, in dem sie sich früh durch harte Sprungaufschläge von Markus Steuerwald absetzen konnten. Endlich schafften es auch die Angreifer, sich gegen die starke Abwehrleistung der Gäste durchzusetzen. Logische Folge: der deutliche 25:20 Satzerfolg. Das routinierte Wiesbadener Team um Spielertrainer Goran Iliev ließ sich dadurch aber nicht irritieren. Mit platzierten Flatteraufschlägen setzten sie die Annahme der Häfler immer wieder unter Druck. Zudem erschwerte der Wiesbadener Block den Häfler Angreifern die erfolgreiche Arbeit. 

Den entscheidenden fünften Satz verloren die YoungStars erst in der Schlussphase durch Schwächen im Spielaufbau. „Nicht Wiesbaden hat das Spiel gewonnen, sondern wir haben das Spiel verloren“, kommentierte Trainer Söhnke Hinz die Niederlage. Unter den gegebenen Umständen - Sören Schneider (krank) und Lukas Lampe (Zivi-Lehrgang) fehlten beim Training - hätte es in der Abstimmung zwischen Zuspiel und Angriff gehapert.

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Montag, 04. Dezember 2006

   

Alemannia 2:3 - Wechselhaftes Spiel gegen SCU

Über 1100 Zuschauer bilden würdige Wahnsinnskulisse für das Spitzenspiel

Nach zwei Stunden und zehn Minuten war es vorbei: das irre und an Spannung zumindest im Tie-Break kaum zu überbietende Spitzenspiel zweier gleichstarker Teams aus dem Führungstrio (E,lichheim, Potsdam und Aachen). Doch das „Drumherum“ und die unglaubliche Rekordzuschauerzahl von 1100 (!) Fans in der Bergischen Gasse schaffte ein Volleyball-Event, welches es in Aachen in der Form noch nicht gegeben hat. Emlichheims Verantwortliche und viele Zuschauer überschütteten die unterlegenen und traurigen Gastgeberinnen hinterher mit Komplimenten und Lobeshymnen. SCU-Manager Norbert Bußmann: „Das, was sich hier heute in Aachen abgespielt hat, ist einmalig in der Zweiten Liga. Letztes Jahr habt ihr uns glücklich geschlagen, heute waren wir die Glücklicheren.“ Und Dürens Erstliga-Sportdirektor Bernd Werschek (evivo Düren schlug nach der Zweitligapartie in einem Testspiel Noliko Maaseik mit 3:2) meinte sogar: „Euer Publikum ist bereits jetzt erste Liga!“

Zurück zum sportlichen: In den ersten beiden Sätzen spielte Alemannia sehr druckvoll und dominierend, so dass die Emlichheimerinnen überhaupt nicht ins Spiel fanden. Hier hatten viele in der Halle den Eindruck, dass die SCU-Spielerinnen - vielleicht beeindruckt durch die Kulisse - nicht zum Spiel fanden. Doch ab Durchgang 3 (nach dem zweiten Satz gab es eine zehnminütige Pause) waren die Verhältnisse dann genau umgekehrt: Emlichheim hatte mehr Mut, schlug deutlich besser auf und Aachens Spielerinnen verloren ein wenig den Faden. Erst im Tie-Break entwickelte sich wieder das gleichwertige Spiel auf Top-Niveau, wobei die Gäste auch hier die zwei, drei  Punkte besser waren: somit verdientermaßen Spiel, Satz und Sieg an Emlichheim. Alemannias „ladies in black“ haben jedoch mehr als bewiesen, dass sie im Spitzenspiel gegen eines der zwei Top-Teams gleichwertig dran sind und verdientermaßen zur momentanen Spitze der Liga Zwei gehören. Spielerinnen des Tages wurden Inga Stegemeyer (SCU Emlichheim) und auf Aachener Seite Esther Stahl. Nun haben die Alemania-Zweitligistinnen ein Wochenende frei, dann müssen sie zum nächsten Top-Gegner: am 16. Dezember empfängt Potsdam die Spielerinnen der Alemannia, erst danach geht es in die verdiente Winterpause, und am 7. Januar steht das nächste Heimspiel gegen die Warendorfer SU an.

Alemannia Aachen – SCU Emlichheim 2:3 (25:20, 25:15, 17:25, 15:25, 12:15)

André Schnitker

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 04. Dezember 2006

   

Brasilien verteidigt seinen Titel

Bulgarien gewinnt Bronze

Olympiasieger Brasilien bleibt weiter das Maß aller Dinge und hat seinen WM-Titel erfolgreich verteidigt: Die Mannschaft von Trainer Bernardinho gewann das Finale gegen Polen überdeutlich mit 3:0 (25-12, 25-22, 25-17) und gewann nach 2002 seinen zweiten WM-Titel. Es war zugleich die erste WM-Niederlage für Polen, das sich dennoch über die erste WM-Medaille seit 32 Jahren freut.

Die Bronzemedaille sicherte sich Bulgarien nach einem hart umkämpften 3:1-Sieg (22-25, 25-23, 25-23, 25-23) über Serbien & Montenegro. Platz fünf ging an Italien, das sich mit 3:0 (25-19, 25-17, 30-28) für die Zwischenrunden-Niederlage gegen Frankreich revanchierte.

Erwartungsgemäß gewann Russland das Spiel um Platz sieben mit 3:1 (25-18, 22-25, 25-18, 25-17) gegen Japan, der deutschen Mannschaft gelang eine eindrucksvolle 3:2-Revanche (25-17, 25-18, 25-27, 20-25, 17-15) gegen den Olympia-Vierten USA. Platz elf ging an Kanada nach einem 3:1 (25-17, 18-25, 25-22, 25-21) über Puerto Rico.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 04. Dezember 2006

   

DVV-Männer: 9. Platz – Perfekter Abschluss

3:2 über USA

Die DVV-Männer haben die WM in Japan auf dem hervorragenden neunten Platz beendet: Im Platzierungsspiel gelang gegen die USA ein 3:2-Sieg (25-17, 25-18, 25-27, 20-25, 17-15), zugleich eine Revanche für die bittere 2:3-Niederlage in der Zwischenrunde. Nachdem bereits im dritten Satz ein Matchball vergeben wurde, machte Popp im fünften Satz mit dem vierten Matchball alles klar. Punktbeste Spieler waren Christian Pampel (20) und Marcus Popp (19).

Mit einer starken Leistung gegen das US-Team verabschiedeten sich die DVV-Männer von der WM in Japan und sicherten sich den 9. Platz – alle hatten sich vor den Platzierungsspielen eine „einstellige“ Platzierung gewünscht. Nach einer klaren 2:0 Führung sah es zunächst nach einem „Spaziergang“ aus – dann drehten die US-Boys das Spiel und zwangen die Mannschaft von Stelian Moculescu in den Tiebreak – wie schon in der Zwischenrunde in Hiroshima. In Tokio blieb jedoch die DVV-Auswahl verdienter Sieger.

Startsechs Deutschland: Tischer-Pampel, Andrae-Popp, Bergmann-Hübner, Libero. Kröger
Startsechs USA: Suxho-McKienzie, Polster-Salmon, Hoff-Millar, Libero: Lambourne

1. Satz
Nach 1:1, 3:3 und 5:5 sichert sich das DVV-Team mit 8:6 eine kleine Führung zur 1. technischen Auszeit – ein Bergmann-Angriff sowie ein US-Fehler sichern die letzten beiden Punkte. Bis 11:11 bleibt das zweite Drittel ausgeglichen, dann führt ein Polster-Aufschlagfehler sowie ein Netzroller nach einem Popp-Aufschlag zum 13:11. Über einen Hübner-Block, einen Bergmann-Angriff sowie ein Tischer-Ass kommt es zu einer 16:13-Führung. Nach einem Popp-Hinterfeld-Angriff sowie einem Andrae-Ass bei 19:14 Auszeit für die USA. Die deutsche Mannschaft kann den Druck über den Aufschlag aufrecht erhalten und auf 21:15 und 22:16 ausbauen. In der Schlussphase sichert ein Popp-Angriff, ein Popp-Hübner Block, ein US-Fehler sowie ein Pampel-Hinterfeldangriff den 25:17 Endstand.

2. Satz
Die deutsche Mannschaft bleibt von Beginn an auch im 2. Satz dominierend. Schnell steht es 8:4 – das deutsche Team baut über druckvolle Aufschläge und erfolgreiche Blocks – aber auch durch präzise Angriffe die Führung auf 16:11aus. Dann scheitert Pampel mit einem Hinterfeld-Angriff und Andrae befördert den Ball ins Aus. Plötzlich nur noch 16:13 und eine Auszeit von Trainer Moculescu. Bis 21:18 kann das deutsche Team den 3-Punkte-Vorsprung halten, dann kommt Schöps für Bergmann zum Aufschlag und zwingt die Amerikaner mit einer schönen Vierer-Serie zu einfachem Spielaufbau, der von der deutschen Defensive entschärft und zu eigenen erfolgreichen Angriffen genutzt wird.

3. Satz
Wieder geht die deutsche Mannschaft mit 8:4 in Führung und kann den 4-Punkte-Abstand über 10:6 und 12:8 halten. Auf deutscher Seite lässt die Konzentration ein wenig nach, Chancen werden nicht mehr konsequent genutzt und die Amerikaner sind in der Abwehr besser orientiert. Aus einer 17:14 Führung wird nach einem Andrae-Ausball und einer fehlerhaften Popp-Annahme plötzlich 17:17. Über 19:19, 21:21 und 23:23 bleibt das letzte Drittel sehr hart umkämpft. Andrae eröffnet mit einem Angriff und dem 24:23 die Möglichkeit zu einem Sieg zu kommen – man kann aber den Gegenangriff der Amerikaner nicht abwehren. Als Pampel bei 24:24 in den Block schlägt und Popp vergeblich zu sichern versucht, haben die US-Boys plötzlich den ersten Satzball. Pampel kann noch zum 25:25 ausgleichen, dann führt ein Angriff von McKienzie zur US-Führung und ein katastrophales Missverständnis zwischen Tischer und Andrae (Andrae unterläuft das schnelle Zuspiel für einen Hinterfeldangriff total) zum Satzende.

4. Satz
Die deutsche Mannschaft hält bis 4:4 mit – aber nur weil die Amerikaner mit drei Fehlern für deutsche Punkte sorgen. Ein Hübner-Aufschlagfehler sowie zwei Bergmann-Angriffsfehler (Tischer spielt vor den Block) führen zum 4:7 Rückstand und zur Auswechslung von Tischer. Dehne kommt und setzt Bergmann sofort erfolgreich zum 5:7 ein. Bei 7:10 kommt Schöps für Pampel, bei 10:14 schlägt Schöps einen Ball in den Block von Hoff, und Dehne scheitert nach schwacher Annahme mit einem Lob-Versuch. 10:16 heißt es bei der 2. techn. Auszeit. Ein Annahmefehler von Andrae führt zum 10:17, Andrae muss vom Feld und Kromm kommt. Nachdem Bergmann zum 11:19 in den Block schlägt, verlässt auch er das Feld für Walter. Bei 12:21 Auszeit für Deutschland – der Satz ist praktisch nicht mehr zu holen, da die Amerikaner nun sehr gut verteidigen und ihre Chancen im Angriff nutzen.

5. Satz
Startsechs wie im 1. Satz. Deutschland geht schnell in Führung: Hübner „staubt“ nach einem Pampel-Angriff ab, Popp markiert das 3:1 Das 4:1 „staubt“ Hübner erneut ab (nach einem Popp-Aufschlag) und auch das 5:2 ist ein „Abstauber“ von Hübner, der in dieser Phase die Netzmitte voll beherrscht. Als ein Kröger-Annahmefehler zum 6:5 führt, nimmt Moculescu die 1. Auszeit. Nach 7:7 schlägt Bergmann einen Ball in Aus – erster kleiner Rückstand. Der Durchgang bleibt kämpferisch stark, die Lage spitzt sich über 10:10, 12:12 und 13:13 zu. Erster Spielball für Deutschland durch einen Andrae Angriff zum 14:13. Das Team braucht noch ein 15:14 und ein 16:15 (beide Male Pampel), bevor Popp mit einem Zauberblock das 17:15 markiert.

Fazit
Die deutsche Mannschaft entfaltete von Beginn an durch starke Aufschläge einen sehr großen Druck und zwang die Amerikaner entweder zu direkten Fehlern oder einfachem Spiel. Deutschland wirkte sehr konzentriert und machte auch bei Angriffen kaum Fehler. Im 3. Durchgang glaubte man sich zu früh auf der sicheren Seite und ließ in dem Bemühen nach, den Abstand zu den Amerikanern deutlich zu halten. Diese spürten die deutschen Unsicherheiten und nutzten sie konsequent ... die ohnehin starke Defensive der Amerikaner führte dann zu nicht kontrollierbaren Gegenangriffen und zum Satzverlust.

Bewundernswert die Ruhe und die Konzentration, mit welcher das Team dann in den 5. Satz ging – Erinnerungen an das Zwischenrunden-Drama in Hiroshima wurden wach, als die deutsche Mannschaft eine deutliche Überlegenheit nicht in einen Sieg umsetzen konnte. Schon vor der Begegnung hatten die Spieler verlauten lassen, dass sie unbedingt einen einstelligen Platz wollten. Die letzten Punkte machten die deutschen Spieler selbst – und hatten damit auch den Sieg voll verdient, zumal sie auch im Ballverhältnis (112:102) deutliche Vorteile hatten.

Stimmen

Bundestrainer Stelian Moculescu: „Gratulation an meine Mannschaft, die eine gute WM gespielt hat. Sie hat mit einem Sieg angefangen und mit einem Sieg aufgehört, und sie hat mehr Siege als Niederlagen zu verzeichnen. Zum ersten Mal steht das Team in einem großen internationalen Wettbewerb vor den deutschen Frauen. Das ist gut für das Selbstvertrauen. Wir haben nicht viele Gelegenheiten, auf hohem Niveau Wettkämpfe zu bestreiten und gegen starke Teams zu spielen. Insofern gibt mir das hier ein wenig Hoffnung für die EM.“

Mannschaftsführer Frank Dehne: „Nach den ersten beiden Sätzen waren wir wohl zu siegessicher. Aber gegen die USA darf man sich das nicht leisten, die kommen immer wieder zurück. Platz 9 ist für uns ein perfekter Rang. Wir sind einstellig, jetzt gibt es Party, Party, Party.“

Stefan Hübner: „Wir sind sehr glücklich über diesen Sieg, denn gegen die USA ist es immer schwer zu spielen. Die sind in den ersten beiden Sätzen unter ihren Möglichkeiten geblieben. Wichtig war, dass wir im 5. Satz gut gestartet sind. Für die Zukunft ist dieses Resultat für uns sehr wichtig.“

US-Trainer Hugh McCutcheon: „Wir haben schwere Zeiten hinter uns. In den ersten beiden Sätzen sind wir doch unter unseren Möglichkeiten geblieben. Es ist immer enttäuschend, zu verlieren, diesmal haben wir es einfach nicht geschafft. Ich bin aber stolz auf die kämpferische Leistung meines Teams. Die Jungs haben mit einem großen Herzen gespielt – das kann man ihnen nicht beibringen, das haben sie. Als Trainer hat man vor allem die Aufgabe, ihnen Volleyball beizubringen – da müssen wir uns in Zukunft weiter verbessern.“

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Montag, 04. Dezember 2006

   www.volleyballer.de 

Erfolgreiches Wochenende für Bayer Leverkusen

An diesem Wochenende konnten sich die Damen des TSV Bayer 04 Leverkusen vier wichtige Punkte sichern. Bereits am Freitag konnte ein klarer 3:0 Sieg gegen das Nachwuchsteam VCO Rhein-Neckar eingefahren werden und heute folgte nochmals ein 3:0 (25:20; 25:21; 25:17) gegen WiWa Hamburg.

Der Gast aus Hamburg hielt die drei Sätze bis zur zweiten technischen Auszeit gut mit. Es stand immer 16:13, für Bayer, doch dann schlichen sich Fehler ein. Auch die Damen von Bayer-Trainer Alberto Salomoni spielten keineswegs fehlerfrei, jedoch gingen die wichtigen Punkte an den Gastgeber. Vor allem mit platzierten Aufschlägen von Anke Borowikow konnte Bayer Leverkusen vorlegen und Druck aufbauen.

Beide Teams haben jetzt eine Woche lang Zeit um sich auf das Pokal- Achtelfinale nächsten Samstag um 15:00 Uhr in Leverkusen vorzubereiten. Während für WiWa Hamburg am Freitag noch das Spiel gegen den USC Münster ansteht, kann Bayer Leverkusen einen Tag länger pausieren.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Montag, 04. Dezember 2006

   www.volleyballer.de 

Nichts für schwache Nerven: KSC - VCO 3:2

Den 570 Fans in der Köpenicker "Flatow-Arena" blieb nichts erspart. Gott sei dank auch nicht der Jubel über den 3:2 Sieg über die Juniorennationalmannschaft vom VC Olympia Rhein Neckar. Auf Seiten der Köpenickerinnen dominierte in den ersten beiden Sätzen die Nervosität.

Zum ersten Mal in dieser Saison gingen sie als Favoriten ans Netz und die beiden Punkte mussten her, um den Anschluss ans Mittelfeld der Liga nicht zu verlieren.

VC Olympia spielte in Satz 1und 2 druckvoll auf und brachte den KSC vor allem mit starken Aufschlägen in Verlegenheit. Zudem zeigten die Youngster, die in Heidelberg trainieren, dass sie jedem Bundesligisten das Leben schwer machen können, wenn sie gut drauf sind.

Im 3. Satz spielten die Köpenickerinnen wie verwandelt - alles passte zusammen und mit 25:9 blieben keine Fragen offen. Spannend noch einmal mit 25:22 der 4.Satz und nach deutlichem 15:10 im Tie-Break endlich der Jubel über die 2 Punkte.
Beste Spielerinnen beim KSC heute Katalin Schlegl und Kerstin Döring, die vor allem in entscheidenen Momenten für die Big-Points verantwortlich zeichneten.

KSC-Trainer Guillermo Gallardo: "Das Spiel hat mich viel Nerven gekostet. Für die Mannschaft war das heute nicht einfach, der Druck war enorm aber ich freue mich dass sie ihm stand gehalten hat. VC Olympia hat gezeigt, dass sie gut Volleyball spielen können und die Bundesliga wird an ihnen bestimmt noch viel Freude haben."

Klaus Siegmann

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 04. Dezember 2006

   www.volleyball-bundesliga.de 

SSC: Nordderby 1:3 verloren

Schwerin verliert mit einer seiner schlechtesten Vorstellungen gegen Hamburg

Ein „schwarzer“ Abend war das gestern für den Doublegewinner der letzen Saison. Man sollte diese Vorstellung schnell vergessen. Es hat bis auf den Hamburgern keinem Spaß gemacht, sich dieses Spiel anzuschauen.

Dabei sah es im ersten Satz gut aus. Nach einem beschnuppern beider Teams ging es bis zum 19:19 hin und her. Dann drehen die Mecklenburgerinnen nochmals kurz auf, und gewannen 25:20.

Was in den Sätzen zwei, drei und vier passiert konnte so keine richtig glauben. Es wollte nichts, aber auch gar nichts mehr gelingen. Egal ob Annahme, Block, Zuspiel … einfach nichts mehr. Selbst das auswechseln der vermeintlich schwachen Spielerinnen blieb ohne Erfolg. Man kann einfach sagen, es war eines der schlechtesten Spiele was der SSC seit einer langen Zeit abgeliefert hat.

Heute Vormittag ging es dann für die Mädels bereits weiter. Nach einer kurzen Trainingseinheit stiegen Sie um 12 Uhr in den Bus, welcher sich kurz darauf auf den Weg nach Wiesbaden machte. Dort steht morgen die Bundesligapartie gegen den 1.VC an.

Dem Hamburger Team steht morgen, zum ersten Advent, ein Besuch der Roten Raben ins Haus. Diese haben gestern Abend kurzerhand den Tabellenführer Suhl in eigener Halle, mit einem 3:0, nach Hause geschickt.

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Montag, 04. Dezember 2006

   http://de.sports.yahoo.com 

Moculescu: "Haben an Stabilität gewonnen"

Nach dem neunten Platz bei der Volleyball-WM in Japan zog Bundestrainer Stelian Moculescu ein positives Fazit. Im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (sid) sprach Moculescu über das Turnier und die Entwicklungen in der Mannschaft.

 

 

Deutschland - Sportal.de

 Montag, 04. Dezember 2006

   www.sportal.de 

Hübner und Bergmann verpassen 50.000-Dollar-Scheck

Die deutschen Nationalspieler Stefan Hübner und Ralph Bergmann haben bei der Volleyball-Weltmeisterschaft den Scheck über 50.000 Dollar Preisgeld als Zweiter und Dritter in der Wertung der besten Blocker knapp verpasst.

 

 

Deutschland - FAZ.net

 Montag, 04. Dezember 2006

   www.faz.net 

Neunter: „Ein herrliches Gefühl“

Die deutschen Volleyballer haben nach einem erstklassigen Start mit vier Siegen, einer sieglosen Durststrecke von fünf Spielen sowie mit zwei Erfolgen und Rang neun für einen versöhnlichen Abschluß der Weltmeisterschaft gesorgt.

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 04. Dezember 2006

    

Oststeinbek: „Wieder alles offen“

TuS Bocholt – OSV Cowboys 1:3 (24:26/25:23/22:25/23:25)

„Wir sind mental gut drauf.“ Ganz unaufgeregt erzählt Joachim Müller, warum sein Team gerade in Bocholt gewonnen hat. Er weiß, dass es ein nicht ganz einfacher Sieg war bei dem Außenseiter, dieses 3:1, noch dazu vor ein paar Dutzend Zuschauern. Er weiß, dass Bad Dürrenberg am Abend zuvor verlor und die Cowboys nun punktgleich sind mit dem Tabellenersten. Er weiß, dass der Protest Hildesheims abgeschmettert wurde vom deutschen Volleyballverband und der OSV die Punkte aus dem Heimsieg nun wohl behalten kann. Schöne Nachrichten im Dezember. Doch Müller weiß auch, dass noch viel Arbeit vor seinem Team liegt auf dem Weg ins Oberhaus.

An diesem Sonntag haben die Cowboys einen weiteren kleinen Schritt dorthin gemacht. Sie haben den ersten Satz gewonnen, das wollten sie unbedingt, genauso wie sie den zweiten nicht verlieren wollten. Ein kleiner Schönheitsfehler, den die Gäste souverän ausbügelten. „Es ist unsere Souveränität, die uns auszeichnet, wenn es um die Wurst geht“, sagt Müller. Er lobt Bocholt, gut gespielt hätten sie, vor allem in der Annahme, seien sie überraschend stark gewesen. Aber die Gäste haben sich wie ein Rudel Wölfe zusammengerottet, wenn das Ende der Sätze nahte.

Sebastian Neufeldt spielte zum ersten Mal seit seinem Bänderriss wieder, er kam im zweiten Satz für Timo Timpe. Der hatte keineswegs schlecht gespielt, doch Müller wollte Neufeldt Spielpraxis geben. Eine mutige Entscheidung, die sich nicht rächen sollte. „Unzufrieden bin ich noch mit dem zweiten Satz. Da haben wir am Ende dumme Fehler gemacht. Aber es ist schön zu sehen, dass die Spieler unsere Gegner nicht mehr unterschätzen. Sie wissen jetzt, dass wir immer mit heftigster Gegenwehr rechnen müssen, das ist die Bürde eines Favoriten.“

Sie steht ihnen momentan gut, diese Bürde, Probleme jedenfalls scheinen die Spieler des Oststeinbeker SV damit nicht zu haben. Herausheben wollte Müller keinen seiner Akteure, keiner hat weltklasse gespielt, keiner schlecht, eine geschlossene Mannschaftsleistung nennt man das wohl.

Müller weiß noch etwas: „Es ist wieder alles offen.“ Bad Dürrenberg wankt, die Rolle des Gejagten macht dem Tabellenführer scheinbar zu schaffen, anders sind die schwachen Spiele der letzten Wochen nicht zu erklären. Es spürt ihn schon, den leisen Atem des Verfolgers, der sich im Windschatten immer näher heransaugt. Die Cowboys sind da, fast.   

 

 

Norddeutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 04. Dezember 2006

    

Ostbek Pirates: Die Konstanz fehlt

FT Adler Kiel - OSV Pirates 3:1 (18:25/25:23/25:19/25:13)

Also Richtung Mittelmaß. Nach einer Leistung, die ganz stark war im ersten Satz, nahe an einhundert Prozent, die aber immer schlechter und am Ende ungenügend wurde. Ein richtig guter Start reichte nicht, um gegen die athletischen Kieler zu bestehen. „Wir machen uns nach wie vor durch eigene Fehler das Leben schwer. Im Angriff, in der Annahme, im Block. Wir können unser Level nur einige Minuten lang halten, das ist zu wenig“, sagte Trainer Bernd Schlesinger . Bis auf den eingewechselten Thomas Zipser, der beste Pirate an diesem Tag, und Jan Burmester aus dem Hinterfeld, erreichte kein Spieler Normalform.

Der zweite Satz kann durchaus als Knackpunkt angesehen werden. Da spielten die Pirates unkonzentriert, lagen mit 15:20 hinten. Zipser kam aufs Feld, machte unbekümmert einige gute Angriffe und plötzlich stand es 23:23. Die 2:0-Satzführung war nah. Dennoch gewann Kiel – durch individuelle Fehler der Gäste.

Danach lief fast nichts mehr. Beispiel Nummer eins: Als Daniel Krug bei Kiel aufschlug, 7:9 hieß es da aus OSV-Sicht, machten die Kieler acht Punkte in Folge. Weg war der Satz.

Beispiel Nummer zwei: Schlesinger wechselte im vierten Satz vier Spieler aus, den ersten bei 3:7, den zweiten bei 5:13, den dritten bei 6:18, den vierten bei 7:19. Weg war auch dieser Satz – nach fünf Minuten. Schlesinger musste sogar froh sein, dass sich seine Pirates nur mit 13:25 verprügeln ließen. Das ulkige Sätzchen „Beide Trainer waren anwesend“, das die Schiedsrichter im Spielberichtsbogen vermerkten, traf zu, auf die Spieler der Gäste am Ende leider nicht mehr, so schien es jedenfalls.

Was bleibt, ist die vergebene Chance, in die Spitze vorzudringen und die Erkenntnis, dass die Form der Pirates, stöpselte man sie an ein Messgerät, weiterhin gravierend ausschlagen kann. Nach oben, aber viel zu oft viel zu weit nach unten.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 04. Dezember 2006

    

Der „neue“ SCC kämpft sich zurück

In einem packenden Kampfspiel setzte sich der SCC BERLIN am Sonntag in der Sporthalle Sömmeringstraße vor 1.780 begeisterten Zuschauern gegen den SV Bayer Wuppertal mit 3:2 (24:26, 25:20, 25:18, 32:34, 15:11) durch.

Total 2:22 Stunden dauerte die Partie, in der die Fans (und das Management) eine Art "Wiedergutmachung" für die enttäuschende 0:3-Pleite in Unterhaching erhofften. Dass diese Erwartungen letztlich nach wechselvollem Verlauf – nach Sätzen 0:1, 2:1, dann 2:2 und 3:2 – zur Freude des im Schnitt bemerkenswerten jungen Publikums erfüllt wurden, darf als positives Zeichen gesehen werden – für Potenzial, Charakter und Kampfgeist der vor Saisonbeginn deutlich veränderten SCC-Formation.

"Wir haben nach Unterhaching intensiv mit der Mannschaft geredet", sagte SCC-Manager Kaweh Niroomand. Nicht nur, um sie wachzurütteln sondern um ihr auch klar zu machen, "dass sie als Profis den Fans, die an sie glauben, und dem Verein, der ihnen ein vollprofessionelles Umfeld bietet, einiges schuldig sind. In punkto Einstellung, Wettkampfvorbereitung und darin, dass nur gemeinschaftliches Miteinander zum Erfolg führt". Er habe daran erinnert, dass die Zeiten der "alten SCC-Mannschaft" vorbei sind, in denen Siege gegen Moers oder Unterhaching eine Selbstverständlichkeit waren. Und dass sie die "neue Mannschaft" verkörpern, die sich ihre eigene (neue) Identität erst noch erkämpfen müsse. Denn das habe auch das 3:2 über Wuppertal gezeigt: "Die Mannschaft muss sich derzeit alles hart erarbeiten - jeden Punkt, jeden Satz, jedes Spiel."

Beweise dafür lieferte die sonntägliche Begegnung zur Genüge: So im ersten Abschnitt, als die Gäste mit ihrem Aufschlagdruck ständig führten, der SCC den 21:21-Ausgleich schaffte, 23:22 vorn lag, aber dann Angriffsmöglichkeiten verschenkte. So im vierten Durchgang, in dem Wuppertals Trainer Jens Larsen teilweise die Stammbesetzung auf drei Positionen veränderte (u.a. Hove für Chowanski auf Zuspiel) und die Gäste mehrfach auf vier Zähler (15:19, 17:21) davonziehen konnten. Der SCC arbeitete sich heran und hatte das 3:1 vor Augen, vermochte aber vier Matchbälle nicht durchzubringen. Der siebente Satzball für Bayer (zum 32:34) war ein Geschenk von SCC-Mittelblocker Marcus Böhme, der einen Angriffsball weit in die Galerie schlug.

"Abhaken hieß danach die Devise", erklärte SCC-Kapitän Jaro Skach, "denn so eine Pleite wie in Unterhaching wollten wir nicht noch einmal zulassen." Und es war der 21-jährige Böhme, vor der WM noch im 18er Kader der Nationalmannschaft, der im fünften Entscheidungssatz wichtige Punkte beisteuerte: So sein Smash zum 6:4 und der Block zum 8:4. Überragend im Tiebreak jedoch Berlins serbischer Diagonalangreifer Jovan Vukanovic, der um alles in der Welt gewinnen wollte. Insgesamt verbuchte er 27 Punkte (21 Angriff, 4 Block, 2 Aufschlag) und war damit mit Abstand „Spieler des Tages“: Spirovski 14, Panousos 12, Westphal und Böhme je 11.

Wuppertals Kapitän Gergely Chowanski, ein früherer Berliner, bestätigte hinterher "sehr enttäuscht" zu sein: "Weil der SCC nicht so stark wie in der Vergangenheit auftritt und wir unbedingt ins Halbfinale wollen." Er bemängelte, "dass wir das Hoch nach dem gewonnenen vierten Satz nicht in den Tiebreak hinüber bringen konnten". Ausschlaggebend sei wohl die SCC-Stärke im Block gewesen, "sonst waren wir in den anderen Elementen gleichwertig". 

Nachdem in den Berliner Medien da und dort bereits über eine "Krise beim SCC" spekuliert wurde, wirkte Trainer Michael Warm verständlicherweise erleichtert. Er wollte aus seiner Mannschaft keinen Akteur herausheben, meinte aber: "Ich empfand es als sehr wichtig und hilfreich, wie sich unser Management nach der Schlappe gegen Unterhaching verhalten hat. Es hat sich mit der Mannschaft und den Trainern kurzgeschlossen, Vertrauen und Gemeinsamkeit dokumentiert." Ein Kompliment für den SCC, der offenbar anderes im Sinn hat, als das übliche Handlungsmuster nach Niederlagen aus vielen Profisportarten (und in Amateurvereinen) nachzuvollziehen.

epo

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 04. Dezember 2006

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Fischbeks Volleyballerinnen: 4. Sieg in Folge

HAMBURG - Die Volleyball-Frauen der NA Hamburg (4., 10:4 Punkte) sind das Team der Stunde in der Bundesliga. Am Freitagabend hatte sie 3:1 beim deutschen Meister Schweriner SC gewonnen, gestern Nachmittag wurde auch der Zweite der Vorsaison, die Roten Raben Vilsbiburg, mit 3:1 (25:15, 27:25, 20:25, 25:19) abgeblockt. Es war der vierte Erfolg der Fischbekerinnen in nur acht Tagen nach der Weltmeisterschafts-Pause.

"Dass es gegen Schwerin und Vilsbiburg so gut laufen würde, hätte ich nicht gedacht", sagte Cheftrainer Helmut von Soosten . Zumal die Auftritte gegen WiWa Hamburg und Mitte der Woche gegen den Köpenicker SC zwar zu 3:0-Erfolgen reichten, die Vorstellungen aber eher mäßig ausfielen. Um so erstaunlicher ist der Leistungsaufschwung gegen die beiden Spitzenklubs.

Ein Faktor: "Unsere Nationalspielerinnen Christina Benecke und Margareta Kozuch hatten wenig Probleme, sich wieder in den Bundesliga-Alltag einzufinden", so von Soosten. Dies sei in den anderen Vereinen anders, hat der Hamburger Coach erfahren. Vilsbiburg stellte Birgit Thumm, Schwerin Kathleen Weiß und Cathrin Schlüter zur WM für die Nationalmannschaft ab. Alle drei schlugen gegen Fischbek ihrer Form hinterher.

Wichtig war zudem, dass das Trainergespann von Soosten/ Michael Schöps schnell eine stabile Formation fand. In allen vier Partien spielten Benecke und die Brasilianerin Danubia Costa Caldara im Mittelblock, Ioana Nemtanu und Kerstin Ahlke besetzten den Außenangriff, Margareta Kozuch schmetterte diagonal zu Zuspielerin Nicole Fetting . Dazu sorgte Libera Sabine Verwilt-Jungclaus für eine gute Annahme. Einzig Dominice Steffen wurde für kurze Phasen für Costa Caldara in Aufschlag oder Abwehr eingewechselt.

Bundesliga-Aufsteiger WiWa Hamburg (0:14) hingegen bleibt fast erwartungsgemäß weiter ohne Sieg und Satzgewinn. Nach dem katastrophalen 0:3 am Freitag gegen Wiesbaden hatte Spielertrainerin Marina Cukseeva beim 0:3 (20:25, 21:25, 17:25) bei Bayer Leverkusen als personelle Konsequenz Libera Susanne Qualmann durch Jule Schneider ersetzt. "Das war bislang unsere beste Teamleistung in der Bundesliga", so Manager Carsten Schmidt erleichtert über die Leistungssteigerung. Beste Spielerin der Wandesbekerinnen war Marina Cukseeva (43) als Außenangreiferin.

masch

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 04. Dezember 2006

   www.abendblatt.de 

Deutsche Volleyballer WM-Neunte

TOKIO - Die deutschen Volleyballer hüpften über das Feld, klatschten sich ab, und Bundestrainer Stelian Moculescu küsste seinen Jungs auf die Wangen: Der Hamburger Stefan Hübner und seine Spielkameraden gewannen zum WM-Abschluss in Tokio ihr Platzierungsspiel gegen den Olympiavierten USA 3:2 (25:17, 25:18, 25:27, 20:25, 17:15) und bejubelten den neunten Rang wie eine Medaille. Kapitan Frank Dehne: "Jetzt machen wir Party, Party und noch mal Party." Ein besseres Abschneiden einer deutschen Herren-Auswahl hatte es zuletzt vor 32 Jahren gegeben, die DDR belegte 1974 als Titelverteidiger den vierten Rang. Weltmeister wurde Brasilianer. Der Titelverteidiger besiegte Polen im Finale nach 76 Minuten mit 3:0 (25:12, 25:22, 25:17). Dritter: Bulgarien.

"Wir haben uns in der Volleyball-Welt Respekt verschafft. Erstmals seit ganz langer Zeit sind die deutschen Männer bei einer WM vor den Frauen, das tut den Burschen gut", sagte der 56-jährige Moculescu und schob schnell nach: "Das war natürlich nur ein Scherz. Aber ich freue mich riesig, bin nach den vielen Nackenschlägen in sieben Jahren glücklich und gratuliere dem Team für eine sehr gute WM." Die Damen hatten zuvor in Japan mit dem elften Platz die großen Erwartungen nicht erfüllt.

An der Reaktion von Angreifer Marcus Popp war ablesbar, welcher Druck auf dem Team beim WM-Comeback nach zwölf Jahren gelastet hatte. Der 25-Jährige wischte eine Träne aus dem Augenwinkel und sagte mit zitternder Stimme: "Ich bin überwältigt, unglaublich - wir gehören zu den neun besten Teams der Welt." In 18 Tagen hatten die WM-Neulinge in elf Spielen immerhin sechs Siege gefeiert.

Team-Oldie Ralph Bergmann konnte das "Riesending" kaum fassen und war trotz der verpassten 50 000 US-Dollar Prämie für den besten Blockspieler des Turniers (1. Alexej Kuletschow/Russland, 2. Hübner, 3. Bergmann) glücklich. "Wir haben uns diesen Rang vor zwei Monaten heimlich in der Mannschaftssitzung als Ziel gesetzt und uns zwischendurch manchmal für verrückt erklärt", sagte der 36-Jährige. Er selbst müsse jetzt mit seiner Familie besprechen, wie lange er noch dabeibleibt.

Die EM-Endrunde im September 2007 und die Olympia-Qualifikation Anfang 2008 (wohl in Düsseldorf) sind die nächsten Aufgaben. Das Aufrücken in die zweite nationale Förderstufe mit 50 000 Euro pro Jahr mehr für den Deutschen Volleyball-Verband und die elf gutgemachten Plätze in der Weltrangliste helfen auf dem Weg nach Peking.

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 04. Dezember 2006

   www.abendblatt.de 

VCN: Volleyball-Krimi mit Happy End

Christina Flemming und Julia Lemmer reißen das Match nach einem 1:2-Satzrückstand noch aus dem Feuer.

Norderstedt - "Schade, dass ich gehen muss. Das ist ja ein Krimi", sagte Hans-Joachim Grote. Der Norderstedter Oberbürgermeister verließ am Ende des zweiten Satzes der Volleyball-Zweitliga-Partie zwischen den Frauen des 1. VC Norderstedt und dem USC Braunschweig die Moorbekhalle, da er noch eine Einladung der Garstedter Feuerwehr auf dem Zettel hatte.

Der Verwaltungschef verpasste so den 3:2-Erfolg (19:25, 26:24, 25:27, 25:21, 15:11) der Norderstedterinnen im letzten Heimspiel des Jahres 2006. Und auch den Auftritt von Trainer Thomas Broscheit im dritten Durchgang. Verärgert über eine Schiedsrichterentscheidung protestierte der frühere Erstliga-Angreifer so heftig, dass er die Gelbe Karte sah. Nur: Im Volleyball bedeutet der farbige Karton einen Extrapunkt für den Gegner. Bei einem Spielstand von 24:24 fällt so etwas schwer ins Gewicht. "Ich bin halt ein emotionaler Mensch", sagte Broscheit nach der Partie, ohne allerdings ein schlechtes Gewissen zu haben.

Dabei hatten die VCN-Frauen den dritten Satz mit 25:27 verloren. Und auch im anschließenden Durchgang agierte die Mannschaft zunächst völlig ohne Konzept. Zumal Coach Broscheit auch noch die Unterstützung seinerseits einstellte und auf Auszeiten verzichtete. "Ich war mit meinem Latein am Ende", bekannte er. Mit 7:13 lag die VCN-Crew schon zurück, ehe sie zur Aufholjagd ansetzte.

Dass es ein Happy End gab, lag vor allem an Christina Flemming und Julia Lemmer. Flemming, eigentlich als Libera aus Potsdam verpflichtet, war im ersten Satz für Janina Bettencourt als Außenangreiferin ins Spiel gekommen. Die 21-Jährige rackerte in Annahme, Abwehr und erstaunlicherweise auch im Angriff vorbildlich. Was der 1,70 Meter großen Volleyballerin an Reichhöhe am Netz fehlt, kompensiert sie beim Schmetterschlag durch Übersicht.

Lemmer erwies sich in den letzten beiden Sätzen im Angriff als unbeirrbar. Am Ende standen bemerkenswerte 30 Zähler für sie in der Statistik.

Klar ist aber auch, dass so manch ein Fehler auf dem Feld dem Mini-Kader der Norderstedterinnen zuzurechnen ist. Mit nur sieben Spielerinnen fehlen einfach die Variationsmöglichkeiten. Während zum neuen Jahr die verletzte Cornelia Nick wieder mitmachen kann, meldete sich Katrin Salbach nun endgültig ab. "Sie schafft es aus beruflichen Gründen nicht mehr, zum Training zu kommen", so Broscheit.

Eine Verstärkung dürfte schon in der Moorbekhalle gewesen sein. Veronik Olszewska (18, Außenangriff) vom Erstliga-Aufsteiger WiWa Hamburg warf den Norderstedterinnen beim Aufwärmen die Bälle zu; nur einen Tag, nachdem sie beim Punktspiel der Wandsbekerinnen aus "persönlichen Gründen" gefehlt hatte".

"Wir sind an einem Neuzugang dran. Es ist aber noch zu früh, Namen zu nennen", sagte Thomas Broscheit . Dabei dürfte es nur noch eine Frage der Ablösesumme sein, wann Olszewska für den 1. VC Norderstedt schmettert.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 04. Dezember 2006

   www.freies-wort.de 

Sonneberg: „5. Satz“ gab sehr zu denken

SONNEBERG – Dass der 1. Sonneberger VC 04 dieses Spiel am Ende recht sicher mit 25:23, 17:25, 25:22 und 25:20 gewann, muss als das Positivste dieses Abends abgebucht werden. Er hielt sich damit weiter im Tabellenmittelfeld.

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel