News

 Mittwoch, 06. Dezember 2006 

1. Ostbeker Neujahrsturnier 2007
TVR vor „Pokalkracher“ gegen Friedrichshafen
Zautys, Döhnert, Berg und Engel verletzt
DVV-Männer: Komplizierte Rückreise
von Moltke: „Zufrieden mit 2006!“
Gewinnen Sie einen Kalender 2007
Moculecu bleibt bis 2008 im Amt
OSV siegt ohne zu glänzen
VGE-Volleyballer auf dem Weg nach oben?
Verbandsliga: Spannendes Spitzenspiel in Eimsbüttel
«Unsere Zukunft ist akut gefährdet»
NA.Hamburg-Fans können mitreisen
Andreas Meinken s Debüt als Libero
Barbara Makowska wurde Mama
Gekommen, um zu bleiben?
Zautys: Finger gebrochen und Sehne gerissen
Suhl: Zwei Spiele, zwei Gesichter
Meine Volleyball-WM

Dezember 2006

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Zum Medien-Überblick

Aus Copyright-Gründen darf zu Berichten von Zeitungen, die ihr Einverständnis zur direkten Wiedergabe 
nicht erteilt haben, nur ein Link gesetzt werden. Sollte ein Link nicht mehr funktionieren, kann auf individuelle 
Nachfrage unter Angabe von Datum und Titel der Bericht aus dem Privat-Archiv angefordert werden.

 

 

Norddeutschland - Oststeinbeker SV-News

 Mittwoch, 06. Dezember 2006

   

1. Ostbeker Neujahrsturnier 2007

Die Saison 2006/2007 läuft bereits seit längerem, unser Blick richtet sich schon auf den Anfang des neuen Jahres. Wir würden Euch gerne als Gäste auf unserem ersten Neujahrsturnier für Damen- (VL/OL-RL) und Herrenteams (LL-VL/OL) begrüßen.

Wir haben 2 Dreifachhallen zur Verfügung und möchten ein Turnier im Vorfeld des Bundesligaheimspieltages der Cowboys gemeinsam mit Euch realisieren. Tagesverpflegung wird in bundesligaerprobter Qualität angeboten.

Spielbeginn soll 10.00 Uhr sein, gegen 19.00 Uhr soll das Turnier enden, damit wir alle das Bundesligateam des OSV bei seinem ersten Spieltag im neuen Jahr um 20.00 Uhr gegen den TSC Berlin unterstützen können. Unser langjähriger Partner „Sportstudent“ wird seinen Volleyballshop an diesem Samstag in der Halle öffnen, so dass auch die Möglichkeit besteht, kurzfristig zu günstigen Preisen das eigene Weihnachtsgeld anzulegen.

Datum: Samstag, 06.01.2007
Uhrzeit: Samstag, 10.00 Uhr bis ca. 19.00 Uhr
Startgeld: 30,00 EUR + 20,00 EUR Kaution (wird nach der Siegerehrung zurückgezahlt).
Modus: je nach Meldeergebnis

Anmeldungen können online unter http://www.osv-volleyball.de/anmeldung.php vorgenommen werden.

 

 

Deutschland - TV Rottenburg-News

 Mittwoch, 06. Dezember 2006

   

TVR vor „Pokalkracher“ gegen Friedrichshafen

Das letzte Volleyball Großereignis in Tübingen im Jahr 2006 steht mit dem Pokalspiel gegen den mehrfachen Deutschen Meister VfB Friedrichshafen vor der Tür. Die Rottenburger haben die Zeit der „WM-Pause“ genutzt. Neben einem Vorbereitungsturnier am 2.12. in Eltmann wurde hart trainiert und es wurden Umstellungen im Team vorgenommen, um den punktlosen Start in die 1. Bundesliga aufzuarbeiten.

Die deutsche Nationalmannschaft hat bei der ersten deutschen WM-Teilnahme seit 12 Jahren mit dem 9. Platz einen tollen Erfolg erzielt. Gleich drei WM-Teilnehmer werden am 10.12. im Profiteam vom Bodensee in der Tübinger Arena zum Pokalachtelfinale gegen den Aufsteiger aus Rottenburg antreten.

Ein ungleicher Kampf: Auf der einen Seite steht der der VfB mit einem vielfach höheren Etat als der TVR und einer illustren Mannschaft internationaler Top-Volleyballer, der auch dieses Jahr den siebten Double-Gewinn (Meisterschaft und Pokalsieg) anstrebt. Auf der anderen Seite stehen die sympathischen Aufsteiger aus der Bischofstadt die zeigen, dass das „Rottenburger-Modell“ tragfähig ist und mit in der Region verwurzelten Athleten ohne Profis begeisterndes Volleyball präsentieren. Der Zuschauerkrösus TV Rottenburg trifft also am 10.12. um 16 Uhr auf den Etatkönig vom Bodensee.

Um nach der fünfwöchigen Pause auf den Punkt fit zu sein, spielten die Rottenburger am 2.12. um den „Eschenbacher-Cup“ in Eltmann. Während die Mannschaft um Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger gegen den GSVE Delitzsch klar mit 3:0 gewinnen konnte, verloren die Rottenburger gegen die SG Eltmann das Finale mit 1:3. Durch die auskurierte Verletzung von Oliver Gies und die aktuelle Verletzung von Diagonalangreifer Stefan Schmeckenbecher konnten die Aufstellungsvarianten für die kommenden Spiele ausprobiert werden. Stjepan Masic wird wieder die Mittelblockposition besetzen, Elvis Seric konkurriert mit Stefan Schneider um die Diagonalposition. Alle Spieler haben klar markiert, dass für den Klassenerhalt alle Kräfte mobilisiert werden. Gegen den Meister aus Friedrichshafen wollen sich die Spieler um Kapitän Welz teuer verkaufen.

Hallenöffnung ist um 14.30 Uhr. Für erstklassige Bewirtung, dieses Mal wieder mit Kaffee und Kuchen, ist wie üblich gesorgt.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Mittwoch, 06. Dezember 2006

   

Zautys, Döhnert, Berg und Engel verletzt

Vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen WiWa Hamburg (8. Dezember, 20 Uhr) und dem Pokal-Achtelfinale beim SC Potsdam (9. Dezember, 16 Uhr) haben sich beim USC Münster gleich vier Spielerinnen verletzt. Am schlimmsten traf es Tatjana Zautys, die mit einem knöchernen Sehnenabriss im Finger vier bis sechs Wochen ausfällt

Schlechte Nachrichten vom USC Münster: Beim Bundesliga-Heimspiel gegen WiWa Hamburg (8. Dezember, 20 Uhr) sowie dem Pokal-Achtelfinale beim SC Potsdam (9. Dezember, 16 Uhr) müssen die Unabhängigen womöglich auf gleich vier Spielerinnen verzichten. Sowohl Tatjana Zautys und Jil Döhnert als auch Andrea Berg und Doreen Engel sind verletzt.

Am schlimmsten traf es Tatjana Zautys. Die athletische Diagonalangreiferin zog sich beim Training am Dienstag (5. Dezember) während einer Blockaktion einen knöchernen Sehnenabriss im Mittelfinger der rechten Hand zu. Voraussichtlich fällt sie in den kommenden vier bis sechs Wochen aus. Auch Mittelblockerin Jil Döhnert verletzte sich im Training. Bei ihr sind der kleine Finger sowie der Ringfinger der rechten Hand so lädiert, dass Einsätze am Freitag und Samstag unwahrscheinlich ist.

Auch, ob Mittelblockerin Andrea Berg und Zuspielerin Doreen Engel auflaufen können, ist fraglich. Andrea Berg wird von Kniebeschwerden geplagt, Doreen Engel zog sich einen Hexenschuss zu. Beide werden in dieser Woche voraussichtlich nicht trainieren können. Trotz der vier Hiobsbotschaften will USC-Trainer Axel nicht resignieren. „Verletzungen passieren nun einmal im Sport“, sagte er. „Wir müssen diese Situation akzeptieren und noch näher zusammenrücken.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 06. Dezember 2006

   

DVV-Männer: Komplizierte Rückreise

FIVB patzte bei der Planung

Etwas mühsam gestaltete sich die Rückreise für das DVV-Aufgebot von Tokio zurück in die Heimat. Die FIVB hatte beim deutschen Team schon für den 23.11.2006 mit der Rückreise gerechnet und dafür Plätze bei der JAL nach Frankfurt reserviert. Es kam natürlich alles anders. Nach dem Ende der Endrunde gab es nur noch einen Rückflug nach Mailand – von dort aus musste Günter Hamel von der DVV-Zentrale in Frankfurt die Weiterreise (auf DVV-Kosten) in die Hand nehmen, da einige Delegationsmitglieder aus beruflichen Gründen in Zeitnot waren.

Dennoch war die Stimmung im deutschen Team prächtig. Frühstück um 8.30 Uhr, um 9.00 Uhr Transfer zum Flughafen nach Narita und dann Warten bis zum Abflug. Die Boeing 747 der JAL hob etwas verspätet um 13.45 Uhr ab. Der Flug verlief störungsfrei und einigermaßen bequem: Delegationschef Hartmut Giebels hatte beim Einchecken darauf gedrungen, dass alle im Team Plätze am Gang erhielten (lange Beine!).

Die Ankunft in Mailand war pünktlich um 18.00 Uhr Ortszeit. In Malpensa gab es zunächst Schwierigkeiten mit dem Gepäck: eine DVV-Reisetasche hatte sich auf einem Transportband eingeklemmt und stoppte die Auslieferung der Taschen der Spieler. Ein ratloser Mechaniker und ein noch ratloserer Flughafenangestellter wussten nicht weiter. Bundestrainer Moculescu stieg kurz entschlossen in den Transportschacht und beförderte die Taschen nach oben – trotz Protest des Personals. Moculescu unbeirrt: „Wir müssen die Anschlussflüge kriegen und können nicht warten, bis die eine technische Besprechung anberaumt haben.“

So bekamen Marcus Popp, Frank Dehne, Björn Andrae, Mark Siebeck und Robert Kromm noch ihren Flug nach Berlin. Jochen Schöps, Simon Tischer und Christan Pampel wurden aus Friedrichshafen abgeholt und Stefan Hübner, Ralph Bergmann und Tom Kröger schafften noch den Flieger nach Düsseldorf. Norbert Walter machte sich auf den Weg nach Montpellier. Für die Spieler gibt es nur einen Tag Heimaturlaub, dann geht es zurück in die Vereine. Am Wochenende ist Spieltag, in der folgenden Wochenmitte schon Europapokal.
Bundestrainer Stelian Moculescu und Co-Trainer Stewart Bernard übernachteten in Frankfurt, um am Dienstagmorgen an einer wichtigen Sitzung des DVV teilzunehmen. Sie wurden von Günter Hamel empfangen und ins Hotel gebracht.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 06. Dezember 2006

   

von Moltke: „Zufrieden mit 2006!“

Jetzt Olympia-Qualifikation!

DVV-Präsident Werner von Moltke brachte die Stimmung der Teilnehmer an den Leitungsstabsitzungen des weiblichen (4. Dezember) und männlichen Bereichs (5. Dezember) in Frankfurt auf den Punkt: „Wir sind mit dem sportlichen Abschneiden in diesem Jahr zufrieden. Beide Teams haben die EM-Qualifikation gemeistert, beide Teams haben bei der WM in Japan überzeugt, auch wenn wir bei den Frauen auf eine bessere Platzierung gehofft hatten.“ Und fügte gleich an: „Wir wollen uns nicht darauf ausruhen, sondern weiter nach vorne. Unser Ziel ist Peking 2008.“

Dafür unternimmt der DVV alle Anstrengungen und weiß in der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) einen treuen Partner: Die DVL, durch Liga-Chef Michael Evers und -Geschäftsführer Thorsten Endres vertreten, sei bereit, so weit wie möglich den Bundestrainern bei ihrer Vorbereitung auf die Olympia-Qualifikationen entgegen zu kommen“, so Evers.

Durch die vielen Termine und Qualifikationsturniere in 2007 und 2008 müssen sich Liga, Bundestrainer und Verband genauestens abstimmen, um allen Seiten so gerecht wie möglich zu werden und den größtmöglichen Erfolg – die erfolgreiche Olympia-Qualifikation – zu erzielen.

In ihren Berichten äußerten sich Frauen-Bundestrainer Giovanni Guidetti und Männer-Bundestrainer Stelian Moculescu zufrieden mit der Saison 2006. Das Augenmerk liege nun bereits auf dem nächsten Höhepunkt, den EM-Endrunden 2007 in Belgien & Luxemburg (Frauen) und Russland (Männer), wo der erfolgreiche Trend weiter gehen soll.

Eine endgültige Entscheidung über die Zukunft Guidettis fällt der DVV am 20. Dezember, wenn sich der Vorstand nochmals trifft. „Die Zeichen stehen mehr als positiv, es müssen nur noch Details geklärt werden“, meinte DVV-Generalsekretär Lutz Endlich.

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Mittwoch, 06. Dezember 2006

   www.volleyball.de 

Gewinnen Sie einen Kalender 2007

In schöner Tradition produzieren einige Bundesligisten zum Jahreswechsel einen Kalender. So auch Frauen-Erstligist TSV Bayer 04 Leverkusen, dessen Team im Sommer ein anderes Gesicht bekommen hat. Sieben neue Spielerinnen zählen jetzt zum Kader, dazu auch ein neuer Trainer. Unter dem Motto „Volley-Moments 2007” werden mit dem Kalender neue und private Eindrücke in den Tagesablauf der Spielerinnen gewährt.

Zu beziehen ist der Kalender per E-Mail an: volleyball@tsvbayer04.de zum Preis von 10 Euro.

Unter den Usern von www.volleyball.de werden aber auch fünf Kalender verlost. Beantworten Sie bitte folgende Frage: Wie heißt der Trainer der Erstliga-Volleyballerinnen Leverkusens? Schicken Sie Ihre Antwort bis zum 12. Dezember an vm@philippka.de

Unter den richtigen Einsendungen wird ausgelost (Rechtsweg ausgeschlossen). Die Gewinner werden benachrichtigt.

weg

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Mittwoch, 06. Dezember 2006

   http://de.sports.yahoo.com 

Moculecu bleibt bis 2008 im Amt

Das deutsche Volleyball-Team kann mindestens bis 2008 auf die Dienste Stelian Moculecu im Amt des Bundestrainers zurückgreifen. Im Laufe der großen WM-Auswertung in Frankfurt am Main wurde der 56-Jährige vom Verband und der Bundesliga für seine Arbeit gelobt.

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Mittwoch, 06. Dezember 2006

   www.abendblatt.de 

OSV siegt ohne zu glänzen

3:1 beim Schlusslicht TuB Bocholt

OSTSTEINBEK - Der Mensch wird offenkundig nur durch eigene Erfahrung klug. Das gilt nicht nur für kleine Kinder, sondern auch für große Volleyballer: "Wir werden in der Rückrunde nicht noch einmal die selben Fehler machen und dann deutlich besser spielen", sagte Joachim Müller, Trainer der Zweitbundesliga-Männer des Oststeinbeker SV, nach dem 3:1 (26:24, 23:25, 25:21, 25:23) bei TuB Bocholt.

Was wie ein Versprechen klingt, trägt doch auch den Hauch von Unzufriedenheit mit sich. Denn beim Tabellenletzten muss ein Aufstiegsanwärter wie die "Ostbek Cowboys" eigentlich souveräner auftreten. Müller: "Wir hätten eigentlich mit 3:0 gewinnen müssen." Doch eine kurze Phase der Unachtsamkeit kostete die Oststeinbeker den zweiten Satz. "Da gab es Chaos in der Annahme", so der Coach.

Und trotzdem war es für die Oststeinbeker ein erfreulicher Spieltag. Da war zum Beispiel Außenangreifer Fridolin Lippens, bislang eher Ersatz, der sich mit einer guten Leistung als Alternative für Patrick Stellmann oder Björn Domroese anbot. Und auch Oliver Schmäschke bekam notwendige Spielpraxis, als er im dritten Satz für Gil Ferrer Cutino im Diagonalangriff auflaufen durfte. "Wann, wenn nicht gegen den Tabellenletzten, ist das sonst möglich", sagte Müller.

Und so konnte auch Zuspieler Sebastian Neufeld nach überstandener Bänderverletzung und mehrwöchiger Pause sein Comeback feiern. Er durfte für Timo Timpe ab dem zweiten Satz die Pässe auf die Angreifer verteilen. Vor seiner Verletzung war Neufeld Stammspielmacher, muss sich nun auch wieder mit seinem Team einspielen. So gesehen war der Extra-Satz in Bocholt sogar nützlich.

Am meisten freuten sich Trainer und Mannschaft aber über das 1:3 von Spitzenreiter VC Bad Dürrenberg/Spergau bei CarGo! Bottrop. Nach sechs Siegen in Folge zogen die Oststeinbeker jetzt mit dem Tabellenführer gleich - auch, weil der anhängige Protest gegen die Wertung des Erfolgs in Hildesheim vom Deutschen Volleyball-Verband abgeblockt wurde.

Müller: "Jetzt ist im Kampf um Meistertitel und Aufstieg alles wieder offen." Sofern aus begangenen Fehlern gelernt wird.

masch

 

 

Norddeutschland - Pinneberger Zeitung

 Mittwoch, 06. Dezember 2006

   www.abendblatt.de 

VGE-Volleyballer auf dem Weg nach oben?

ELMSHORN - So kann es weitergehen." In diesem einhelligen Kommentar der Elmshorner Volleyballer nach dem klaren 3:0 (25:12, 25:11, 15:15) im Regionalliga-Auswärtsspiel beim ESV Turbine Greifswald schwang neben der Siegesfreude auch die Erleichterung darüber mit, dass sich die VG Elmshorn mit dem dritten Saisonsieg, für den sie nur 55 Minuten benötigte, zunächst deutlich vom Tabellenende absetzen konnte.

Auf dem Weg nach ganz oben wähnt VGE-Spielertrainer und -Steller Ekkehard Goller sein Team aber trotz der "souveränen Vorstellung" in Mecklenburg-Vorpommern noch lange nicht: "Wir haben zwar in Anbetracht unserer derzeitigen Möglichkeiten die maximale Leistung abgerufen, aber ob die auch gegen Teams, die in der Tabelle deutlich vor uns platziert sind, zum Erfolg reicht, ist nicht gesagt."

So wusste Goller denn auch, wie er das Resultat einzuschätzen hatte: "Das war ein Sieg gegen einen Konkurrenten im Abstiegskampf." Im lediglich achtköpfigen Aufgebot der VGE wussten neben den Mittelblockern David Jung und Karsten Schreiner, die in Zusammenarbeit mit Bahne Diekmann die einstudierten Angriffszüge der Heimmannschaft reihenweise vereitelten, Janis Jäger im Annahmebereich zu überzeugen.

In den noch verbleibenden Partien dieses Jahres wollen die Elmshorner die Gunst der Stunde nutzen und sich in sichere Gefilde absetzen: Am kommenden Sonnabend (15 Uhr) gastieren sie in Flensburg beim SV Adelby, eine Woche später empfangen sie zur selben Zeit in der neuen KGSE-Halle den Hamburg-Rivalen SC Concordia - zwei Teams, die derzeit mit 2:12 Punkten die beiden letzten Tabellenplätze einnehmen.

Für die diesmal spielfreien Regionalliga-Frauen der VG Elmshorn stehen bis Jahresende ebenfalls noch zwei Punktspiele an: am Sonnabend (18 Uhr) in Kiel beim Wiker SV und am 16. Dezember (18 Uhr, KGSE-Halle) gegen Grün-Weiß Eimsbüttel. Nachgeholt werden muss zudem die im November ausgefallene Auswärtspartie gegen den Schweriner SC.

fwi

 

 

Hamburg - Eimsbüttler TV-News

 Mittwoch, 06. Dezember 2006

   

Verbandsliga: Spannendes Spitzenspiel in Eimsbüttel

Dieser Sonntag fing eigentlich so viel versprechend an. Es war der erste Advent, man hatte das dritte Türchen geöffnet und die Sonne strahlte. Es hätte also ein so schöner Sonntag werden können. Die Grippewelle hatte allerdings auch in Eimsbüttel ordentlich zugeschlagen und so fehlten schon in den letzten Trainingseinheiten diverse Spielerinnen. Zum Teil noch stark angeschlagen, aber dennoch hoch motiviert die deutliche Niederlage aus dem Hinspiel von vor drei Wochen wieder gut zu machen, gingen die ETVerinnen in das erste Spiel gegen Rissen. Von Anfang an war deutlich zu merken, beide Mannschaften werden sich in diesem Spiel nichts schenken und zeigten ein kämpferisches Spiel auf einem sehr guten Niveau.

Der Anfang des ersten Satzes gestaltete sich dann auch zunächst ausgeglichen. Beim Spielstand von 7:7 ging Diagonalangreiferin Meike Utzig an den Aufschlag und eine Reihe von druckvollen Aufschlägen brachte die erste größere Führung in Höhe von 12:7. Rissen schaffte es aber im Satzverlauf wieder, sich heranzukämpfen. Nach Rissener Aufholjagd stand es nur noch 19:18 für den ETV. Wieder kam Meike Utzig an den Aufschlag und der ETV konnte auf 24:18 davon ziehen. Der erste Satzball wurde noch vergeben, aber gleich der zweite wurde durch einen schönen Angriff von Johanna Mau konsequent verwandelt.

 Im zweiten Satz war dann Rissen die druckvollere Mannschaft und erspielte sich einen ständigen 4-5 Punkte Vorsprung, den die ETVerinnen auch nicht wieder wettmachen konnten. Dieser Satz ging mit 17:25 verloren.

 Der dritte Satz begann so wie der erste Satz aufgehört hatte. Es wurde taktisch gut aufgeschlagen, so dass das typische Angriffspiel der Rissener Mannschaft über die Aussenangreiferinnen weitestgehend unterbunden wurde. Zudem konnte Imme Rieger aus einer guten Annahme heraus ihre Angreiferinnen geschickt einsetzen und fand insbesondere mit Katrin Wiese über Aussen eine dankbare Abnehmerin. Bei 24:18 hatten sich die ETV-Damen diverse Satzbälle herausgespielt. Allerdings strapazierten sie die Nerven der Trainer und Zuschauer unnötig und ließen zunächst alle Chancen auf den Satzgewinn ungenutzt, so dass Rissen auf 24:24 ausgleichen konnte. Nach zwei schnell genommenen Auszeiten mit entsprechend deutlichen Worten, erspielten sich die ETVerinnen aber wieder einen Satzball und konnten diesen auch zum 26:24 verwandeln.

 Im vierten Satz zeichnete sich dann leider wieder das Bild ab, dass die ETVerinnen in dieser Saison bereits mehrfach gezeigt haben. Was im Satz zuvor noch sehr gut klappte, konnte nicht weiter abgerufen werden. Zahlreiche Fehlaufschläge und Fehler im Angriff sorgten dafür, dass Rissen mit gutem Spiel immer einen kleinen Vorsprung hatte und den Satz letztlich sicher mit 25:20 gewann. Die Entscheidung musste also im 5.Satz fallen. Dieser begann für die Rissener Mannschaft leider gleich unglücklich. Beim ersten Ballwechsel knickte bei einer Netzaktion die Zuspielerin Sabrina Rilitz um und musste ausgewechselt werden. An dieser Stelle die besten Genesungswünsche. Ab diesem Zeitpunkt war das Spiel auf beiden Seiten zunächst zerfahren und es wurden leichte Fehler gemacht. Beim ETV wurde zudem eine Aufgabe nach der anderen ins Aus gesetzt. Rissen hingegen fing sich nach der Auswechslung wieder und zog sein Spiel durch. Der 5. Satz, und damit auch das Spiel, ging mit 15:10 an Rissen.

Mit dem Frust über die misslungene Revanche sollte aber zumindest im zweiten Spiel des Tages gegen die Hamburger Auswahl ein Sieg her. Dabei war allen Spielerinnen klar, dass gerade gegen solche jungen Nachwuchsmannschaften das Spiel besondere Anforderungen an die eigene Konzentration stellt. Insbesondere wenn der vermeintliche Höhepunkt des Spieltages hinter einem liegt. Im ersten Satz schien dies auch zu glücken. Er wurde ungefährdet mit 25:18 gewonnen. Aber dann riss der Faden vollkommen und man kann von einem kollektiven Ausfall sprechen. Zudem zeigte sich die Hamburger Auswahl spielerisch deutlich stärker als im Spiel zuvor, da zwei Rissener Spielerinnen nun dort mitwirkten.

Resultat war, dass der zweite Satz mit 14:25, der dritte mit 17:25 und der vierte nach kurzem Aufbäumen mit 21:25 an die Hamburger Auswahl gingen. Dabei war es fast egal, wen die Trainer auf das Feld stellten, die Mannschaft wirkte lethargisch und hatte eine desolate Aufschlagsquote.

Nach diesem Spieltag hat der Rissener SV völlig verdient die Tabellenführung vom OSV übernommen. Die ETVerinnen hingegen haben ihre eigenen Ziele zunächst nicht umsetzen können und sitzen nun auf Tabellenplatz 4 fest. Für das neue Jahr mit dem ersten Spieltag am 14.01.2007 bleibt nur zu hoffen, dass sich dieser Spieltag nicht zu lange in den Köpfen der Spielerinnen festsetzt. Denn dass sie besser spielen können als die Ergebnisse des Tages aussagen, haben sie beispielsweise über weite Strecken in dem Spiel gegen Rissen gezeigt.

Am kommenden Wochenende steht nun noch ein gemischter Pokalspieltag gegen die Regionalliga-Mannschaft vom Nachbarn Grün-Weiß Eimsbüttel aus, bis sich die Damen in die Weihnachtspause verabschieden, um dann im neuen Jahr in der Tabelle wieder kräftig anzugreifen.

 

 

Schweiz - Neue Zürcher Zeitung

 Mittwoch, 06. Dezember 2006

   www.nzz.ch 

«Unsere Zukunft ist akut gefährdet»

Trotz der Volleyball-Champions-League sieht Coach Stav Jacobi für Voléro Zürich wenig Perspektiven

Vor einer Woche haben die Volleyballerinnen von Voléro Zürich überraschend ihr erstes Champions-League-Spiel gegen das italienische Team aus Jesi gewonnen. Vor der zweiten Partie gegen Amstelveen spricht der 39-jährige Chefcoach und Manager Stav Jacobi über seine Motivation, seine Freuden und Sorgen. Die Fragen stellte Corinne Schlatter.     

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Mittwoch, 06. Dezember 2006

   www.abendblatt.de 

NA.Hamburg-Fans können mitreisen

FISCHBEK - Die Volleyball-Frauen der NA.Hamburg treten am Sonnabend (Anpfiff: 19.30 Uhr) in der ersten Runde des DVV-Pokals bei Bundesliga-Konkurrent VfB Suhl an. Das Team bietet Fans die Möglichkeit an, kostenlos in einem gecharterten Bus mitzureisen. Fällig wird nur der Eintritt in Suhl.

Die Abfahrt erfolgt am Sonnabendvormittag, unmittelbar nach dem Spiel geht es zurück. Interessenten melden sich bei Manager Horst Lüders unter 0172/454 11 58.

masch

 

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung

 Mittwoch, 06. Dezember 2006

   www.abendblatt.de 

Andreas Meinken s Debüt als Libero

NORDERSTEDT - Mann, ich habe vielleicht einen Muskelkater", sagte Andreas Meinken , der Trainer der Regionalliga-Volleyballer des 1. VC Norderstedt, nach der 1:3 (25:20, 22:25, 20:25, 21:25)-Niederlage im Punktspiel beim Tabellenführer Eimsbütteler TV. Der 46-Jährige war erstmals in seiner Karriere als Libero aufgelaufen. "Baggern kann ich immer noch", so der 1,94 Meter große Meinken.

Immerhin stufte er seine Leistung als so zufriedenstellend ein, dass es durchaus eine Wiederholung geben könnte. Diesmal fehlte der bisherige Libero Sebastian Lemke aus beruflichen Gründen. Da Lemke aber eigentlich gelernter Zuspieler ist, bewerteten alle Beteiligten sein Auftreten als Abwehrchef nur als kurzes Intermezzo an.

Auch Alexander Dehnert war aus beruflichen Gründen nicht mit dabei. Für ihn schmetterte erstmals in dieser Saison Tobias Kook auf der Diagonalposition. Auch im Heimspiel am kommenden Sonnabend gegen Adler Kiel soll Kook noch einmal für Dehnert spielen. Parallel stehen aber auch die vom VCN ausgerichteten Hamburger A-Jugend-Meisterschaften auf dem Programm, für die Tobias Kook ebenfalls vorgesehen ist. Da wird es noch Koordinierungsbedarf geben.

Mit der Niederlage beim Spitzenreiter konnte Andreas Meinken gut leben. "Wir haben uns teuer verkauft und waren lange Zeit durchaus ebenbürtig." Der 1. VC Norderstedt ist mit 8:6 Punkten Tabellenvierter.

masch

 

 

Deutschland - Dresdner Neuste Nachrichten

 Mittwoch, 06. Dezember 2006

   www.dnn-online.de 

Barbara Makowska wurde Mama

Dresden. Barbara Makowska und Thomas Stumph wurden am Sonnabend glückliche Eltern. Die Co-Trainerin der DSC-Volleyballerinnen brachte in Dresden Töchterchen Helena Annabell zur Welt.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Mittwoch, 06. Dezember 2006

   www.westline.de 

Gekommen, um zu bleiben?

Münster. Die beiden Hamburger Volleyball-Bundesligisten trennt viel mehr als nur die Elbe: Während in Fischbek südlich der Elbe der NA Hamburg für Furore in der Liga sorgt und als Tabellendritter jetzt sogar die Spitze ins Visier nimmt, sichert Aufsteiger WiWa Hamburg aus dem Norden der Hansestadt zuverlässig das Tableau nach unten ab.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Mittwoch, 06. Dezember 2006

   www.westline.de 

Zautys: Finger gebrochen und Sehne gerissen

Münster. Großes Pech für den USC Münster: Angreiferin Tatjana Zautys zog sich gestern Morgen während des Trainings einen Fingerbruch sowie einen Sehnenriss an der Schlaghand zu.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Mittwoch, 06. Dezember 2006

   www.freies-wort.de 

Suhl: Zwei Spiele, zwei Gesichter

Große Diskrepanz: Volleyball-Bundesligist VfB 91 Suhl in Auswärts- und Heimspiel

Ein Wochenende, zwei Spiele und zwei Niederlagen. Hinter den verlorenen Matches des VfB 91 Suhl bei den Roten Raben Vilsbiburg und zuhause gegen den Dresdner SC steckt mehr als nur vier Minuspunkte.

 

 

Deutschland - Smash Online

 Mittwoch, 06. Dezember 2006

   

Meine Volleyball-WM

Das war’s. Pampel haut das Ding rein, die Revanche gegen die USA ist geglückt, Platz 9 bei der ersten Männer-WM-Teilnahme seit 12 Jahren erkämpft und erspielt. Und die Übertragungen sind vorbei. Die Zeit des frühen Aufstehens ist vorbei – erst einmal. Mit erschöpfter Zufriedenheit verzeichne ich meine Highlights des internationalen und deutschen Volleyballs und japanischer sowie deutscher Organisation ...

1.

Danke! Danke an beide deutsche Nationalmannschaften samt Umfeld. Herzlichen Dank für vier Wochen spannenden, nervenzerrenden, atemberaubenden, fast immer hochklassigen Sport. Wir haben nicht so viel erwartet, bei weitem nicht!

2.

Den Ballpunktquotient als Wertung vor der Satzwertung finde ich gut! Zwar kann es für Mannschaften günstiger sein, anstelle eines knapp gewonnenen Satzes diesen zu verlieren, um den nächsten dann höher zu gewinnen, aber man tut etwas für die mathematische Bildung des Zuschauers. Wir sollten konsequent sein und dieses Modell für unsere Liga-Tabellen übernehmen! Angesichts der PISA-Studien haben wir so etwas dringend nötig!

3.

Schon ein eigenartig erfreulich-nostalgisches Gefühl, wenn bei der WM der Männer „unser“ Mittelblock des SC Norderstedt aus dem Jahr 1994 für Furore sorgt. Stefan Hübner und Ralph Bergmann landen auf Platz 2 und 3 der besten Mittelblocker der Welt! Wir hatten schon eine tolle Truppe damals ...

4.

Welch ein Glück (?!), dass Ausrichter Japan sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern mitgespielt hat. Sonst hätte ja wohl kaum jemand in Japan mitgekriegt, dass da eine Weltmeisterschaft stattfand, so spärlich waren die Spiele besucht. Acosta erklärt schlicht, dass der Ausrichter den Zuschlag erhält, der das beste Angebot macht. Vielleicht sollte man aber mal die Wertminderung unserer Sportart bei TV-Übertragungen von leeren Hallen auch mit einberechnen ...

5.

Vom größten Volleyballverband der Welt würde ich mir wünschen, dass die Auslosung zur WM öffentlich im TV übertragen wird, mit entsprechendem Showprogramm natürlich. Natürlich fällt es dann auch leichter, an das Losglück von Ausrichter Japan zu glauben ...

6.

Der ansonsten sehr geschätzte Kommentator Frank Winkler hatte „Sabbelwasser“ getrunken. Oder Anweisung vom Sender erhalten, die vermeintlich uninteressante Sportart durch Gerede zu beleben. Zu Hilfe kam ihm ein als Expertin getarnter Volleyballfan namens Sylvia Roll, die mit „Komm, komm, komm“ und „Jetzt!“ brillierte.

7.

Toll, die Fights gegen die USA – sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern! Da war wirklich immer alles drin! Und die Zeitungen nutzten mal wieder ihr neues Modewort ab und schrieben von Pleiten. Nur zur Information: Pleite bedeutet, dass man seine Zahlungsverpflichtungen gegenüber Gläubigern nicht erfüllen kann.

8.

Man soll sich ja nicht so wichtig nehmen. Dies beherzigten die Organisatoren der WM in Japan und setzten das Finale der Frauen nicht als den Höhepunkt an. Schließlich handelte es sich dabei ja nur um das Spiel der beiden besten Teams. Die dürfen dann nach dem Spiel noch die dreieinhalb Stunden mit der Siegerehrung warten, bis auch Japan sein Spiel um Platz 5 verloren hat.

9.

Volleyball ist ein elegantes und harmonisches Spiel. Da wollen wir uns auch vorm Bildschirm nicht streiten. Also hatte der japanische WM-Sender, Gerüchten zufolge auf Anweisung der FIVB, schon mal vorsorglich geregelt, dass von strittigen Situationen keine Wiederholungen gezeigt werden. Wohl aufgrund massiver Kritik an dieser TV-Zensur wurde diese Regelung gelockert. Man zeigte nun die Wiederholung eines Netzangriffes in Zeitlupe, aber ob der Ball nun noch die Linie berührt hatte oder nicht, wissen wir immer noch nicht, denn so weit blendete die Kamera nicht auf ...

10.

Lass doch endlich mal einer den Götz Moser zu Hause! Der Mann gefährdet nicht nur den Volleyball, sondern auch noch sein Haupthaar und droht einen Kahlschlag an, wenn die Frauen weiter erfolgreich spielen. Diese haben ein Einsehen und verlieren. Stelian Moculescu war da geschickter: er kündigte nur an, nach Hause schwimmen zu wollen, wenn seine Jungs eine ähnlich gute Vorrunde spielen würden wie die Frauen. Es gibt schließlich auch Flugzeuge mit Swimming-Pool.

Alles in allem: es hat Spaß gemacht. Vielen Dank auch an das „Kick & Company“, das uns vier Wochen lang zu unmöglichen Öffnungszeiten bewirtet und betreut hat! Bis zum nächsten Mal?!

Peter Neese

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel