News

 Donnerstag, 07. Dezember 2006 

Divis: Dem Familiennamen alle Ehre machen
Mit „göttlichem Beistand“ gegen göttlichen Sponsor
Kronshagen: Großer Showdown steht bevor
Fotowettbewerb: Hammer Sport kürt Gewinner
VC Wiesbaden erneut vor schwerer Aufgabe
Jetzt kann Schwerin kommen
Ludwig-Team: Im Prestige-Duell scharf nachwaschen
USC: Comeback nicht ausgeschlossen
WiWa: Die einzigen Amateure

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Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Donnerstag, 07. Dezember 2006

   

Divis: Dem Familiennamen alle Ehre machen

Zu Hause bei Lukas Divis

Es ist paradiesisch ruhig in der kleinen Zweizimmerwohnung unterm Dach. Rundherum sind Obstplantagen, die Stadt ist ein paar Autominuten weg. Lukas Divis, der mit seinen 2,01 Metern aufrecht durch keine Tür passt, wohnt hier zusammen mit seiner fast zwei Köpfe kleineren Freundin – auf einem Bauernhof. Nebendran stehen Kühe im Stall, vor denen die 21-Jährige Katarina Jezovicova immer noch gehörig Respekt hat. „Ich hab´ hier zum ersten Mal eine richtige Kuh gesehen“, erzählt sie. Aber die beiden Slowaken fühlen sich fast wie zuhause. „Die Natur ist wie bei uns, Berge und viel grün. Und dann noch der Bodensee“, schwärmt Katarina, für die ein Spaziergang am „Meer“ immer noch „ganz romantisch“ ist.

Die beiden haben sich erst vor einem halben Jahr kennen gelernt, natürlich bei einem Volleyballspiel in Brno, wo Lukas Divis vor seinem Engagement beim VfB unter Vertrag stand. Der 20-Jährige wusste da bereits, dass er nach Friedrichshafen wechseln wird. Auch wenn es ihr nicht leicht gefallen sei: Die blonde Slowakin hat ihren Job als Hotelfachfrau in Österreich an den Nagel gehängt und ist mit Lukas Divis an den Bodensee gezogen, „der Liebe wegen“.

Ihre Studienpläne hat Katarina nicht aufgegeben, „aber erst einmal ist Lukas dran“, sagt die selbstbewusste junge Dame, die – im Gegensatz zu ihrem etwas sprachfaulen Freund – sehr gut deutsch spricht und seit einer Woche einen neuen Job in Friedrichshafen hat. Worüber sie unheimlich froh ist, denn noch länger untätig zuhause rum zu sitzen hätte sie nicht ausgehalten, sagt sie. Auch wenn sie ihren Freund, der zuhause eher eine ruhige Kugel schiebt und „ein bisschen faul“ ist, gern verwöhnt und umsorgt und ihn noch lieber bekocht: Das häufige Alleinsein ist nicht ihr Ding.

Denn für Lukas Divis dreht sich alles um Volleyball. Dass er mit acht Jahren schon baggern und pritschen lernte, war das Selbstverständlichste von der Welt. Volleyball ist bei den Divis´ Familiensport in dritter Generation. Der Opa spielte, sein Vater schon auf europäischem Niveau, und nun seine zwei Söhne – beide sind Profis. Kein Wunder, dass Lukas seinem Familiennamen alle Ehre machen will.

Sportlich groß geworden sind Lukas und sein Bruder Peter genau wie Vater und Großvater beim einst renommierten Sportclub in Zilina, der Heimatstadt des Divises. In der Slowakei, erzählt Lukas, war Zilina „die beste Volleyballschule im Land“, die sehr viele Talente hervor gebracht hat. Heute ist der Club in der Bedeutungslosigkeit verschwunden. „Korruption hat den Verein kaputt gemacht“, sagt Lukas Divis. Sein Trainer, der gleichzeitig Manager des Clubs war, habe zum Beispiel Geld von den Spielern abgezweigt und in die eigene Tasche gesteckt. Damals hatte die große Volleyball-Arena in Zilina auch noch ein Beachfeld unter dem Dach, heute nicht mehr. „Der hat doch tatsächlich mit dem Sand vom Beachfeld sein Haus gebaut.“

Mit 17 Jahren folgte Lukas Divis einem Angebot aus Brno. „Ich wusste, wenn ich in Zilina bleibe, geht’s für mich den Bach runter.“ 50 000 Dollar Ablöse hat der neue Verein für den jungen Spieler gezahlt, wofür sich Divis drei Jahre verpflichten und auf einen Teil seines Salärs verzichten musste. Da habe er noch Glück gehabt, erzählt er. Ein Freund von ihm, der in Bratislava spielt, hatte ein gutes Angebot aus Italien, „und die wollten 200 000 Dollar. Der ist doch kein Papin“, schüttelt Lukas Divis den Kopf. Doch in der Slowakei sei Volleyball nun mal „Big Business“.

Wie gut es ihm da in Friedrichshafen geht, weiß der 20-Jährige sehr wohl zu schätzen. Nicht nur, weil sein 28-jähriger Bruder, der in seiner Karriere schon bei Top-Teams wie Cannes oder Tours unter Vertrag stand, das letzte Engagement bei einem russischen Klub schon nach zwei Monaten völlig frustriert aufgekündigt hat. Der sei mit seiner Familie förmlich geflüchtet, als Peter Divis nach einer 38-stündigen Zugfahrt zum Spielort irgendwo in Sibirien direkt aufs Spielfeld und mit seinem Team gewinnen musste, „sonst hätten die kein Geld in diesem Monat gesehen“. Und das war nur die Spitze des Eisbergs.

In Friedrichshafen, sagt Lukas Divis, passe einfach alles. Für ihn ist Stelian Moculescu „der beste Trainer in Europa“, der ihm genau das vermitteln könne, was er für eine große Karriere noch brauche. Deswegen würde er sehr gern länger als ein Jahr bleiben. Mit kleinen Fischen gibt sich der lange Schlacks sowieso nicht zufrieden: Sein Traum ist nicht nur, mal „A-Uno“-tauglich zu sein, sondern er will der beste Angreifer werden. Slowakischer Nationalspieler ist Divis schon. Deshalb ist der ehrgeizige und überaus motivierte junge Mann fast immer der erste in der Halle, taped sich bedächtig seinen kleinen Finger, der ihm an Anfang der Saison fast einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Aber der Spiralbruch ist nach der Operation sehr gut ausgeheilt und macht keine Probleme mehr, auch wenn er ein bisschen krumm geblieben ist. Der Sport, sagt Lukas, ist sein Ein und Alles – von seiner Katarina einmal abgesehen…

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Donnerstag, 07. Dezember 2006

   

Mit „göttlichem Beistand“ gegen göttlichen Sponsor

Diözese Rottenburg - Stuttgart wird kein Sponsor beim VfB

Das Sponsoring der Diözese Rottenburg - Stuttgart beim Volleyball Bundesligisten TV Rottenburg hat schon für manche Schlagzeile gesorgt. Am Sonntag kommt es im DVV Pokal erneut zum Aufeinandertreffen der beiden baden – württembergischen Vertreter in der höchsten Spielklasse. Göttlicher Beistand gegen göttlichen Sponsor – auch dieser Titel würde zu dem Derby passen.

„Unser Sponsoring beim TV Rottenburg ist aus der Freude über den Aufstieg der lokalen Mannschaft entstanden“ erklärt der Generalvikar der Diözese Rottenburg – Stuttgart, Dr. Clemens Stroppel. Zudem wollte man dem TV helfen, das benötigte Geld für die Bundesliga zusammen zu bringen.

Erfolgreich sei das Engagement beim TV bislang vor allem in PR – Sicht gewesen. „Die Presse hat sich wahrlich auf das Thema gestürzt und es auch für gut befunden“, zieht der Generalvikar eine erste Bilanz. Vor allem die positive Resonanz von Jugendlichen habe ihn sehr gefreut. Rein sportlich gesehen konnte die Diözese bislang noch keine Früchte ernten. „Bei all unseren Bemühungen und unserem göttlichen Beistand, spielen müssen Volleyballer noch selbst, das können wir nicht auch noch übernehmen“, erzählt Dr. Stroppel lachend, der sich sicher ist, „wenn der TV im ersten Spiel gegen den VfB zu Saisonbeginn den einen Satz gewonnen hätte, dann wäre die Runde bislang erfolgreicher verlaufen.“

Wie Rottenburg gehört auch Friedrichshafen zur Diözese Rottenburg – Stuttgart – und ein göttlicher Sponsor stünde dem deutschen Rekordmeister auch gut zu Gesicht. Doch die Vorzeichen dazu stehen schlecht. „Wir werden uns nicht beim VfB Friedrichshafen engagieren. Rottenburg ist eine Ausnahme und wird es auch bleiben“, so Generalvikar Dr. Stroppel. Dies habe jedoch nichts mit dem Verein zu tun, sondern eher mit der allgemeinen Ausrichtung. „Wir als Diözese müssen unsere Gelder für andere Aufgaben und Projekte einsetzen.“ Zudem sei es auch nicht möglich, alle Vereine in der Diözese Rottenburg –Stuttgart zu unterstützen.

Und im Hinblick auf den VfB Friedrichshafen ist sich der Generalvikar fast sicher, dass es mit dem göttlichen Beistand, den die Diözese gerne gibt, und dem sportlichen Können der VfB – Profis auch in dieser Saison zu einem sehr guten Abschneiden reichen wird. Schade nur, dass wir durch die Absage der Diözese als Sponsor eine Schlagzeile schon jetzt in den Wind schlagen können: „Dank göttlichem Sponsoring: Friedrichshafen gewinnt die Champions League und Rottenburg schafft den Klassenerhalt!“

 

 

Norddeutschland - TSV Kronshagen-News

 Donnerstag, 07. Dezember 2006

   

Kronshagen: Großer Showdown steht bevor

Ganz Volleyball-Norddeutschland blickt mit großer Spannung auf das bevorstehende Spitzenspiel der Regionalliga-Nord zwischen den ersten Herren des TSV Kronshagen und den Herren des Eimsbütteler TV.

"Wir freuen uns auf das Spiel und sind optimal auf den Gegner eingestellt", sagt Trainer Dirk Severloh zum bevorstehenden Showdown um die Tabellenspitze. Morten Klein sieht sein Team eher in der Rolle des "Underdog":"Sicherlich sind wir nicht der Favorit in dem Spiel. Diese Bürde tragen die aufstiegswilligen Herren aus Hamburg. Wir erwarten dennoch einen heißen Tanz im Kampf um die Tabellenspitze und werden alles geben, um den Favoriten zu schlagen".

Wer sich letztendlich behaupten wird, das zeigt sich am Samstagabend ab 19.00 Uhr in Eimsbüttel.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 07. Dezember 2006

   

Fotowettbewerb: Hammer Sport kürt Gewinner

Die Firma Hammer Sport AG in Neu-Ulm, im Hallen- und Beach-Volleyball durch ihre MIKASA Bälle bekannt, hat vom 01. April bis 30. September 2006 einen bundesweiten Fotowettbewerb durchgeführt. Volleyball-Fans, Fotografen, Sportler, Schüler und Jugendliche waren aufgefordert, die außergewöhnlichsten, einzigartigen, coolsten und schönsten Bilder zu machen und einzuschicken. 

Das Thema lautete: "MIKASA - das Original in Szene gesetzt!" und bezog sich auf die offiziellen Spielbälle "VLS 200" (Beach-Volleyball) und den "MVP 200" (Hallen-Volleyball). Jeder Teilnehmer konnte bis zu drei digitale Fotos auf www.mikasa.de einstellen. Nun stehen die Gewinner fest.

Den 1. Platz dotiert mit 3.000 Euro belegte das Bild mit dem Titel „Vitamin M“ von H. Runde aus Hörstel. Auf dem zweiten Platz (1.000 Euro) folgt das Bild „Nicht ohne meinen Mikasa“ des frisch vermählten Ehepaares Loßin aus Oststeinbek. 500 Euro sicherte sich R. Kaltenbach aus Eppingen mit seinem „Mikasa Pfau“ und auch C. Wiesner aus Würzburg hat mit 300 Euro noch einen Geldpreis für Ihr Bild „Alt bewährt“ einstreichen können.

Jeweils einen nagelneuen Mikasa VLS 200 haben J. Lades aus Bad Ditzenbach, D. Uphaus aus Erlangen, K. Kreutz aus Würzburg, C. Flick aus Brey, T. Helterhoff aus Dresden, S. Schorr aus Sehnde und O. Glatz aus Günthersleben-Wechmar gewonnen.

Darüber hinaus erhalten auch die von den Gewinnern der Geldpreise angegebenen Fachhändler und Sportvereine gratis Beach-Volleybälle. Der Oststeinbeker Sportverein „OSV Pirates“ bekommt demnach 10 Mikasa VLS 200 und Intersportmitglied „Sport und Mode Strecker“ in Gemmingen sowie der Volleyballclub Eppingen e.V. können sich auf jeweils 5 Mikasa VLS 200 freuen.

Laut Stefan Sillner, Brand Manager MIKASA bei HAMMER SPORT, war es für die aus 30 verschiedenen HAMMER SPORT Mitarbeitern bestehende Jury äußerst schwierig, die Gewinnerbilder aus den vielen kreativen und ausgefallenen Bildmotiven zu bestimmen.

Alle Gewinnerbilder sind im Internet unter www.mikasa.de zu sehen und werden außerdem in einem exklusiven Mikasa Kalender abgedruckt, der in einer limitierten Auflage erhältlich sein wird. Ansprechpartner: Stefan Sillner, Telefon: 0731/97488-23

 

 

Deutschland - DVL-News

 Donnerstag, 07. Dezember 2006

   www.volleyball-bundesliga.de 

VC Wiesbaden erneut vor schwerer Aufgabe

Es geht Schlag auf Schlag weiter - bereits am Samstag im Pokal

Gleich zu Beginn der Teilnahme am DVV-Pokal erwartet der VCW am Samstag, 09.12.06 um 19 Uhr einen ganz schweren Brocken.
Die Roten Raben aus Vilsbiburg sind deutscher Vizemeister und auch in dieser Saison wieder in der Spitzengruppe der 1. Bundesliga zu finden.

Bisher hat die Mannschaft von Trainer Luis Ferradas in ihrer noch jungen Bundesligageschichte das Achtelfinale des Pokals nicht erfolgreich überstanden. In den beiden letzen Jahren traf man jeweils im Achtelfinale auf den Dresdner SC.

Am Samstag soll nun aber die Chance genutzt werden, mit einem engagierten Auftritt des Teams dies zu ändern und ins Viertelfinale einzuziehen.

Mit der Unterstützung des einmaligen Wiesbadener Publikums kann das gelingen. Schauen Sie sich das Spiel in der Halle am 2. Ring an und sehen Sie Spitzen-Volleyball. Das Team des VCW freut sich auf Ihren Besuch und lautstarke Unterstützung.

 

 

Deutschland - Neue Osnabrücker Zeitung

 Donnerstag, 07. Dezember 2006

   www.neue-oz.de 

Jetzt kann Schwerin kommen

tger Emlichheim. - Wie schon im letzten Jahr haben sich die Volleyballspielerinnen des SC Union Emlichheim auch in dieser Saison für das Achtelfinale im Pokal des Deutschen Volleyball-Verbands qualifiziert.

Am Sonntag um 16 Uhr tritt das Team von Trainerin Danuta Brinkmann in der Vechtetalhalle gegen den Deutschen Meister und Pokalsieger Schweriner SC an.

 

 

Deutschland - Dresdner Neuste Nachrichten

 Donnerstag, 07. Dezember 2006

   www.dnn-online.de 

Ludwig-Team: Im Prestige-Duell scharf nachwaschen

Dresden. Mit den Siegen gegen Münster und Suhl haben sich die DSC-Bundesliga-Volleyballerinnen am letzten Wochenende den "Platz an der Sonne" erkämpft. Morgen Abend wollen die Fürst & Co. scharf nachwaschen. Dabei empfangen sie um 19.30 Uhr den amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger Schweriner SC ...

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Donnerstag, 07. Dezember 2006

   www.westline.de 

USC: Comeback nicht ausgeschlossen

-up- Münster. Not macht bekanntlich erfinderisch. Und so kann es durchaus passieren, dass morgen Abend im Heimspiel der USC-Volleyballerinnen gegen WiWa Hamburg mit Johanna Thewes (vormals Reinink) eine Spielerin im Dress der Münsteranerinnen aufläuft, die ihre Karriere eigentlich vor einigen Monaten beendet hat.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Donnerstag, 07. Dezember 2006

   www.westline.de 

WiWa: Die einzigen Amateure

Hamburg - Sie haben nichts zu verlieren bei ihrem Abenteuer Bundesliga. Allerdings haben die Spielerinnen von WiWa Hamburg seit ihrem Aufstieg in die Beletage des deutschen Frauenvolleyballs auch noch nichts gewonnen.

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel