News

 Sonntag, 17. Dezember 2006 

Eltmann: Respekt vor den Riesen
Schwerins Volleyballerinnen weiter erfolgreich
SCC verliert auch zweites Spiel
TEAM 48: SPARKASSEN-ARENA später fertig
VfB im Eiltempo gegen Leipzig
YoungStars: Mit Sieg in die Weihnachtspause
SCC mit weiterer Niederlage

Dezember 2006

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Deutschland - DVL-News

 Sonntag, 17. Dezember 2006

   www.volleyball-bundesliga.de 

Eltmann: Respekt vor den Riesen

SG Eltmann empfängt Netzhoppers Königs Wusterhausen

Die Pokal-Pleite ist abgehakt, alle Blicke sind auf den Samstag gerichtet, wenn es im letzten Bundesligaspiel des Jahres nicht nur darum geht, ein überaus erfolgreiches Volleyball-Jahr positiv abzuschließen, mit einem Erfolg über Königs Wusterhausen würde sich die SG Eltmann auch eine gute Ausgangsposition für die ab Januar anstehenden Kämpfe um die Play-Off-Ränge erarbeiten.

„Das ist natürlich unser großes Ziel, mit 10:10 Zählern dieses hervorragende Jahr abzuschließen, in dem wir zuvor mit dem 4. Rang und der Qualifikation für den Europapokal ja wirklich für die Sensation schlechthin gesorgt haben“, wünscht sich Abteilungsleiter Peter Knieling ein sportliches Weihnachtsgeschenk von seinem Team.

Doch Königswusterhausen ist beileibe kein normaler Aufsteiger. Mit Vincenc Lange hat man einen erfahrenen Italien-Legionär in seinen Reihen, und auch ansonsten tummelt sich beim Känguruh-Club eine Auswahl an gestandenen Bundesliga-Profis. Björn Matthes zum Beispiel verdarb im Frühjahr noch im Unterhachinger Trikot der SG den Halbfinaleinzug höchstpersönlich, und auch an viele andere wie Arvid Kinder haben die Unterfranken eher schlechte Erfahrungen, gehört er doch zur „Volley Dogs“-Gruppierung in den „KW“-Reihen. Zudem haben die Ost-Berliner mit Martin Pomerenke einen der besten deutschen Liberos in ihren Reihen, vom erstklassigen Zuspieler und 2fachen Deutschen Meister Manuel Rieke ganz zu schweigen.

„Man muss ja nur auf die Tabelle sehen um zu wissen, wie stark die sind“, weiß auch SG-Coach Milan Maric, vor welcher Hürde seine Mannschaft steht. Vor allem vor eigenem Publikum ist der Neuling eine Macht: fünf Spiele, fünf Siege, zudem erreichte man im Gegensatz zur SG kürzlich das Pokal-Viertelfinale.

„Wir haben selbst unsere eigenen Schwächen gerade sehr deutlich aufgezeigt bekommen, nur mit einer 100-prozentigen, starken Leistung haben wir eine Chance.“

Dabei denkt Maric vor allem an das „Sorgenkind“ Zuspiel und Angriff. „Daran haben wir intensiv gearbeitet“, erwartet der Trainer allerdings eine Stabilisierung beim Schmettern. Dass die Netzhoppers dagegen mit einer Durchschnittsgröße von beinahe zwei Metern eine der größten Blockreihen der Liga stellen werden, erleichtert die Aufgabe dabei nicht sonderlich.

Neben der jugendlichen Dynamik hofft man im SG-Lager natürlich auf der Heimvorteil, denn noch gelang Königs Wusterhausen in der Fremde kein einziger Satzgewinn. „Den dürfen sie als Weihnachtsgeschenk von uns gerne mit nach Hause nehmen, solange die Punkte bei uns in Eltmann bleiben“, so Kapitän Christian Nowak. „Wir haben uns nach dem Pokalspiel natürlich zusammengesetzt und versucht, das Spiel und die Fehler Revue passieren zu lassen. Nun hoffe ich sehr, dass das, was wir uns vorgenommen haben, auch klappen wird.“

Hört sich nach einer Trotzreaktion an, mit der die SG Eltmann trotz zahlreicher Weihnachtsfeiern ihre erwarteten gut 900 Zuschauer begeistern will, unter ihnen auch wieder zahlreiche Kindergartenkinder, die im Rahmen ihrer Kooperationen mit der SG ausnahmsweise etwas länger aufbleiben dürfen, um in die Halle zu pilgern. Zudem werden fast schon traditionell die Trikots der Vorsaison sowie andere attraktive Preise aus dem Sponsorenkreis im letzten Spiel 2006 in einer Tombola nach dem Match verlost.

Thorsten Brüggemann

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Sonntag, 17. Dezember 2006

   http://de.sports.yahoo.com 

Schwerins Volleyballerinnen weiter erfolgreich

Mesto/Slowenien (dpa) - Der deutsche Volleyball-Meister Schweriner SC feierte im zweiten Europapokalspiel innerhalb von 24 Stunden den zweiten Sieg.

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Sonntag, 17. Dezember 2006

   http://de.sports.yahoo.com 

SCC verliert auch zweites Spiel

Berlin (dpa) - Die Volleyballer des SCC Berlin stehen nach zwei Niederlagen vor dem Aus im Europapokal.

 

 

Deutschland - MTV 48 Hildesheim-News

 Sonntag, 17. Dezember 2006

    

TEAM 48: SPARKASSEN-ARENA später fertig

Die Engpässe auf dem Baustoffsektor machen sich nun auch bei der Sparkassen-Arena schmerzhaft bemerkbar. Der für den Umbau erforderliche riesige Träger aus Spezialstahl ist erst im Januar lieferbar. Dadurch verzögert sich die Fertigstellung der ehemaligen Sporthalle Pappelallee um sechs bis acht Wochen.

Die Sporthalle ist 1957 als ein auf zehn Jahre ausgelegtes Provisorium für den Schul- und Vereinssport gebaut worden. 1999 hätte diese aus bautechnischen Gründen beinahe geschlossen werden müssen. Der Sanierungsbedarf war hoch. Aufatmen bei der Stadt, als sich Investor Delf Neumann in diesem Jahr bereit erklärte, die marode Halle ohne einen Zuschuss der Stadt in eine moderne Sportarena umzubauen.

Die Baukosten beziffert der Investor mit drei Millionen Euro. Nach der Fußball-Weltmeisterschaft begannen die Arbeiten. Mitte Februar sollte sie fertig sein. Die vier Tribünen bieten dann 2600 Sitz- und 800 Stehplätze.

Probleme bereitete dem Bauherren von Anfang an der Baustoffmarkt. „Die Lieferzeiten und Preissprünge fallen teilweise sehr heftig aus.“ An Stahl sei fast nicht heranzukommen. Das gelte auch für Baustoffe und Lüftungsanlagen, sagte Neumann schon im Oktober.

Seither hat sich die Situation nicht entspannt. Im Gegenteil. Zwar verfüge er über ausreichend Stahl zum Ausbau der Halle. Das Hauptelement sei jedoch ein Träger als Verbindung zwischen Hallendach und Anbau längs der Schützenwiese (bisherige Fensterfront). Dafür sei ein aus Spezialstahl geformter gigantischer Träger (Fachwerkbinder) erforderlich: 45 Meter lang, 3,50 Meter hoch und rund 40 Tonnen schwer.

Um diesen zu installieren, müsse er zwei der größten Autokräne Deutschlands in Hildesheim auffahren lassen. Fernsehen und andere Medien hätten sich bereits für diese spektakuläre Aktion angemeldet.

Eigentlich wäre der Einbau für Ende November geplant gewesen. Durch die Rohstoffprobleme in Deutschland und den sich daraus ergebenden Lieferschwierigkeiten verzögere sich nun aber das Ganze. Der Träger werde nächste Woche in Peine gewalzt, bearbeitet, Mitte Januar zur Verfügung gestellt, vor Ort zusammengeschraubt und verschweißt.

Der Investor ist letztlich froh, zumindest zu diesem Zeitpunkt über die Sonderanfertigung verfügen zu können. Die Stahlwerker hätten alles getan, um den Träger schnellstmöglich herstellen zu können. Neumann: „Das ist keine Frage des Preises, sondern des Rohstoffmangels und der Produktionskapazitäten.“ Probleme in dieser Richtung erlebe er beispielsweise auch mit seiner Café-Del-Sol-Kette. Acht dieser Erlebnisgaststätten will der agile Unternehmer 2007 bundesweit neu eröffnen. Nur weil er mit den Lieferanten sehr gut zusammenarbeite sei es ihm gelungen, noch die für die Neubauten erforderlichen Dämmstoffe zu bekommen. Neumann: „Unglaublich, was derzeit auf dem Bausektor abgeht.“ Zurück zur Sparkassen-Arena, wie die Sporthalle künftig heißen wird: Da mit dem Einbau nicht vor Ende Januar zu rechnen sei, führe das zu einer Verzögerung von sechs bis acht Wochen. Zudem könne der Spezialstahl nur bis zu minus fünf Grad Außentemperatur bearbeitet werden. Somit bilde der Winter eine weitere Unbekannte. Bis auf den Träger, an dem nun einmal vieles hänge, liege man ansonsten gut im der Zeit. Neumann bedauert die Verzögerung. Alle Seiten gäben jedoch ihr Bestes, um den Zeitverlust in Grenzen zu halten.

48-Managerin Claudia Becker sieht die Verzögerung gelassen und sieht der Eröffnung positiv entgegen. „Wir freuen uns alle riesig auf unseren neuen Heimspielort. Vielleicht klappt es ja noch in dieser Saison mit ein oder zwei Spielen in der neuen Arena.“  Den Zeitplan beeinflussen können bis zum Abschluss der Arbeiten zu viele Komponenten und so bleibt die Managerin cool und verspricht: „Wenn es in dieser Saison nicht mehr klappt, ist das kein Beinbruch. Dann geht es eben in der kommenden Saison (2007/2008 - Anm. d. Red.) so richtig rund.“

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Sonntag, 17. Dezember 2006

    

VfB im Eiltempo gegen Leipzig

Morgens die Halle, abends den VC aus der Halle gefegt

Der VfB Friedrichshafen gibt sich in der Volleyball Bundesliga weiterhin keine Blöße. Nach dem beeindruckenden Auftritt am Mittwoch in der Champions League besiegte der deutsche Volleyball Rekordmeister am Samstagabend den VC Leipzig in der Ernst Gruber – Halle in 62 Minuten deutlich mit 3:0 (25:18 / 25:13 / 25:17) und bleibt damit in der Bundesliga Saison 2006/2007 weiterhin ungeschlagen.

Die VfB – Profis machten da weiter, wo sie am Mittwoch in Athen aufgehört hatten. Von Beginn an zeigten sie den Gastgebern aus Leipzig, wer am Ende das Feld als Sieger verlassen wird. „Ich kann meiner Mannschaft nur ein großes Kompliment machen. Sie hat konstant gespielt und jederzeit das Spiel beherrscht“, bilanzierte VfB – Co Trainer Ulf Quell nach dem Spiel.

Auch die knapp 1500 Zuschauer in der ausverkauften Ernst Gruber – Halle in Leipzig konnten ihr Team nur in sehr geringem Umfang unterstützen. Zu überlegen agierte der VfB Friedrichshafen. „Auf der einen Seite ist es schade, dass die Zuschauer kein spannenderes Spiel gesehen haben, auf der anderen Seite zählt für uns am Ende eben nur der Sieg“, so Ulf Quell. „Und um so weniger Punkte wir abgeben, desto besser ist es.“

Vielleicht ist der deutliche Sieg des VfB auch auf einen kleinen Vorfall am Morgen zurück zu führen. Als die Friedrichshafener zum Training in der Spielhalle eintrafen, trauten sie ihren Augen nicht. Der komplette Hallenboden war mit einer feinen Sandschicht überzogen. Doch für die VfB – Profis kein Problem. Schnell waren ein paar Besen gefunden und anstatt Aufwärmrunden zu drehen säuberten die Spieler kurzerhand die Halle, bevor das Training beginnen konnte. „Wir kannten seit heute morgen jeden Zentimeter der Halle und des Courts, von daher hatten wir vielleicht sogar einen kleinen Vorteil gegenüber den Leipzigern“, berichtete Ulf Quell nach dem Match schmunzelnd.

Wie schon in Rottenburg feierten auch die Fans in Leipzig die erfolgreichen Häfler WM – Teilnehmer Jochen Schöps und Simon Tischer. Auch die primacom AG, die Muttergesellschaft von easy.TV, wo die Auswärtsspiele des VfB in der Champions League ausgestrahlt werden, lies sich die Gelegenheit am Firmensitz Leipzig nicht entgehen, das Friedrichshafener Trio mit einem Präsent zu ehren.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Sonntag, 17. Dezember 2006

    

YoungStars: Mit Sieg in die Weihnachtspause 

SONNEBERG/ FRIEDRICHSHAFEN – Die Volley YoungStars haben ihr letztes Punktspiel in diesem Jahr beim 1. Sonneberger VC mit 3:1 (25:19, 15:25, 25:19, 25:19) gewonnen. Somit gehen sie mit positivem Punktekonto und damit besser als erwartet in die Weihnachtspause.

Bedingt durch die Querelen und zahlreiche Spielerabgänge in Sonneberg war klar, dass das Team von Trainer Peter Höhn nicht sonderlich schlagkräftig besetzt sein würde. Die YoungStars ließen sich davon nicht beirren oder zu Leichtsinn verführen, sondern spielten von Anfang an konzentriert. Im ersten Satz ließen sie den Hausherren gerade mal 19 Punkte.

In der Folgezeit erlebten die Volley YoungStars ihre Schattenseiten in Sonneberg. Die Thüringer zeigten den rund 300 Zuschauern alles, was sie konnten und die Häfler unterstützten die Sonneberger dabei mit Fehlern über Fehlern. 2:14 lautete der Zwischenstand im zweiten Satz. „Da lief gar nichts“, kommentierte Söhnke Hinz diese Spielphase. Um die Spieltaktik zu ändern, brachte der Häfler Trainer René Bahlburg für den bis dahin gut agierenden Simon Quenzer. Trotzdem ließ sich der Schaden nur auf 15:25 eingrenzen.

Ab dem dritten Durchgang agierten Sören Schneider & Co. wie gewohnt sicher und brachten die Partie ohne weitere Hänger über die Bühne. Nicht zuletzt, weil Valters Lagzdins auf der Diagonale eine gute Angriffsleistung zeigte und Libero Fabian Kohl in der Verteidigung wie ein Fels in der Brandung stand, war der 3:1-Sieg nicht mehr in Gefahr.

„Das war ein schöner Abschluss der Hinrunde“, freute sich Söhnke Hinz nach dem Spiel. 14:12 Punkte seien eine deutlich bessere Punktebilanz als erwartet.

Während der Großteil der Mannschaft nach dem Spiel die Heimreise nach Friedrichshafen antrat, reisten Fabian Kohl, Markus Steuerwald und Simon Quenzer nach Frankfurt. Von dort geht’s nach Boario Therme (Italien), wo mit der Junioren-Nationalmannschaft die Vorbereitung auf EM-Qualifikation ansteht. Die übrigen YoungStars trainieren noch bis Mittwoch, bevor die Weihnachtspause.

1. Sonneberger VC – Volley YoungStars Friedrichshafen 1:3 (19:25, 25:15, 19:25, 19:25)

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Sonntag, 17. Dezember 2006

    

SCC mit weiterer Niederlage

Unicaja ALMERIA - SCC BERLIN 3:1 (25:21, 21:25, 25:12, 25:18)

Bei der Qualifikation für den europäischen Top-Teams-Cup konnten die Volleyballer des SCC BERLIN gegen Unicaja Almeria (Spanien) nur zwei Sätze lang mithalten und mussten sich dem Turnierfavoriten letztendlich verdient geschlagen geben. Damit sind die Berliner frühzeitig aus dem internationalen Wettbewerb ausgeschieden.

In den ersten beiden Durchgängen befanden sich beide Teams auf Augenhöhe. Während im Auftaktsatz die Spanier – auch dank einiger fragwürdiger Schiedsrichterentscheidungen – das bessere Ende für sich hatten, konnte der Berliner Sechser den Folgedurchgang aufgrund einer engagierten Mannschaftsleistung für sich entscheiden.

Wer nun glaubte, dass sich aus dieser Ausgangssituation ein emotionsgeladener Volleyball-Krimi entwickeln würde, sah sich allerdings getäuscht. In der Folgezeit liefen die Spanier zu Hochform auf, dominierten das Spielgeschehen eindeutig und verließen das Parkett letztendlich als verdienter Sieger.

Aufgrund der Niederlage und des gleichzeitigen Sieges von Orion Doetinchem (Niederlande) über OK Karlovac (Kroatien) hat der SCC BERLIN bereits vor dem morgigen Abschlussspieltag keine Chance mehr auf das Weiterkommen. Aber auch wenn es in der Partie gegen die Kroaten (15 Uhr) „nur“ noch um die Ehre geht, so wollen die Hauptstädter das Turnier dennoch mit einem Erfolgserlebnis beenden.

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel