News

 Montag, 18. Dezember 2006 

WiWa: Riesenfreude über doppelten Satzgewinn
Alemannia: 2. Top-Spiel - Erneute Niederlage
Kangaroos mit Niederlage in Weihnachtspause
SCC: Versöhnlicher Abschluss
USC: Gut gekämpft, aber dennoch verloren
USC 2: Sieg noch aus der Hand gegeben
Cowboys können Spiele spannend machen
Pirates spielen wieder um den Titel mit
1860-Volleyballer gewinnen in Schüttorf
NA.Hamburg: Siegesserie gerissen
KSC: Das war Pflicht, jetzt kommt Kür
NA Hamburg verpasst die Spitze
Oststeinbeker lassen sich feiern
VCN: Andreas Meinken hört auf
VCN-Frauen: Auswärtssieg im Tiebreak
SV Bayer zu fehlerhaft gegen Düren
Zwei Niederlagen für Kaisers Rumpfteam
Williams hilft aus
USC: Bescherung vertagt
USC II scheitert an Köpenicks Feldabwehr
Moers: Locker vom Hocker
Suhl: Jede Serie hat mal ein Ende
Sonneberg: Fans feiern trotz Niederlage

Dezember 2006

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Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Montag, 18. Dezember 2006

   

WiWa: Riesenfreude über doppelten Satzgewinn

So eindrucksvoll können Knoten platzen: WiWa Hamburg kämpft leidenschaftlich über 102 Minuten, gewinnt zwei Sätze und die Herzen des Publikums. Mit dem psychologisch wichtigen ersten Satzgewinn und einer tollen Leistung verabschieden sich die Wandsbekerinnen für diese Kalenderjahr von ihren Fans. „Das war sogar noch mehr drin!“ resümiert Spielkapitänin Anita Drese . „Ich hoffe diese Leistung gibt uns allen das Selbstvertrauen jetzt auch siegen zu können.“

Nach einem katastrophalen ersten Satz (8:25) nimmt Trainerin Marina Cukseeva Andrea Dellnitz und Nina Nezam statt ihrer Tochter Natalia und Sandra Landvoigt in die Startformation. Doch weiterhin findet WiWa Hamburg kein Mittel die druckvollen Aufschläge der Berlinerinnen im Spiel zu halten – beim Zwischenstand von 1:10 im 2. Satz sieht alles nach einem gewohnt kurzen Abend aus. Doch Köpenick reißt der Film – unnötige Einwechslungen des Trainers und enthusiastische WiWa-Fans bewirken die Wende. WiWa Hamburg spielt befreit auf, zeigt Biss und Cleverness. Vor allem Hauptangreiferin Anita Drese (42 Angriffe mit 13 direkten Punkten im gesamten Spiel) gelingt in dieser Phase des Spiels fast alles und WiWa Hamburg ist schon bei der zweiten technischen Auszeit in Reichweite (14:16). Köpenick ist ratlos und wird in der Endphase des Satzes ausgeknockt: 26:24. Die Sporthalle Wandsbek verwandelt sich in ein jubelndes Tollhaus über den lang ersehnten Satzgewinn des Aufsteigers in der 1. Bundesliga. Im dritten Satz donnert WiWa Hamburg beflügelt vom Erfolgserlebnis über die Konkurrentinnen im Abstiegskampf hinweg und führt ständig mit bis zu 4 Punkten. Der Satz wird souverän beendet (25:21) und WiWa Hamburg ist nur noch einen Satz von dem vermeintlichen ersten Sensationssieg über ein Profi-Team entfernt.

Den Sieg vor Augen schwinden den sympathischen Wandsbekerinnen die Kräfte: Mit 20:25 verliert WiWa Hamburg den vierten Durchgang - ohne vorgeführt zu werden - und auch im ersten Tie-Break der Bundesliga-Historie von WiWa Hamburg ist das Spiel lange Zeit offen. Viele lange Ballwechsel halten die Zuschauerinnen und Zuschauer in Atem. Beim Spielstand 8:10 jedoch zeigt WiWa Hamburg Nerven, erzeugt zwei Eigenfehler in Serie und verliert den entscheidenden Satz mit 10:15. Anita Drese benennt die Ursache für das unschöne Ende: „Auf diesem Spielniveau waren wir noch nie soo lange auf dem Feld. Das Spiel war länger als unsere Trainingseinheiten – uns fehlte am Ende die Kraft. Immerhin haben wir jetzt im nächsten Spiel noch eine Steigerungsmöglichkeit und wollen drei Sätze gewinnen!“

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Montag, 18. Dezember 2006

   

Alemannia: 2. Top-Spiel - Erneute Niederlage

SC Potsdam – Alemannia Aachen 3:1 (25:13, 22:25, 25:21, 25:17):

Nach dem vorletzten Spiel der Hinserie in Potsdam (am 7. Januar 2007 erwartet man noch im letzten Hinrunden-Match Warendorf) weiß die Alemannia, wo sie in der Liga steht – nämlich auf Platz 3. Der Spielplan hat es so gewollt, das für das Aachener Team erst zum Jahresende hintereinander die beiden Kracher der Liga zu spielen waren. Und anders als beim knappen 2:3 vor zwei Wochen gegen die Emlichheimerinnen waren Aachens „ladies in black“ (allerdings im Auswärtsblau) diesmal klarer unterlegen. Im ersten Satz wollte irgendwie zunächst gar nicht der Rhythmus ins Team von Trainer Luc Humblet finden.

Viele unnötige und frustrierende Eigenfehler machten es dem Gastgeberteam leicht, zu punkten. Doch im zweiten Durchgang nahm das Alemannia-Team den Kampf auf und spielte sich an das Niveau der starken Potsdamerinnen heran. Und hätte man im Durchgang drei den Anfang nicht so verpennt (1:9!), wäre sicherlich mehr drin gewesen. Denn plötzlich begannen auch auf Potsdamer Seite die Fehler und in der Endphase dieses spielentscheidenden Satzes waren die Aachenerinnen mehr als gleichauf. Allerdings passierten auch hier wieder zwei Aufschlagfehler den Aachenerinnen, welche ungünstiger nicht hätten sein können (19:21 und 21:23). Danach war das Spiel eigentlich gelaufen, denn insgesamt machten die Tabellenführer aus dem Süden Berlins mehr Druck im Angriff – vor allem auch aus schlechten Bällen. Wenn Annahme und Zuspiel Aachens Angreiferinnen nicht optimal in Szene setzen konnten, kam einfach zu wenig Druck auf den Ball und Potsdam konnte ihrerseits etliche dieser Situationen für sich nutzen. Mit leider zwei Niederlagen gehen die Spielerinnen der Alemannia (nach vorher 8 gewonnenen Spielen!) in die Winterpause. Hält man sich das Saisonziel „besser als 5. Platz“ noch einmal vor Augen, besteht kein Grund, extrem enttäuscht zu sein. Sicherlich ist in der Rückrunde auch noch Steigerungspotential im Aachener Team und Potsdam zum Beispiel muss im Rückspiel im April in der Bergischen Gasse bestehen. Die Winter-Pause endet jedenfalls am 2. Januar und die Trainer Luc Humblet und Ralph Kranzhoff versammeln dann das Team zu einem Trainingslager in Belgien um sich (2.-5.01.2007).

Am 7. Januar 2007 um 15.00 Uhr in der Bergischen Gasse soll schließlich wieder mit einem Sieg gegen Warendorf ins neue Jahr gestartet werden.

 

 

Deutschland - Fighting Kangaroos Chemnitz-News

 Montag, 18. Dezember 2006

   

Kangaroos mit Niederlage in Weihnachtspause

Die Zweitliga-Volleyballerinnen der Fighting Kangaroos verloren am Samstag ihr Heimspiel gegen den Tabellenzweiten TSV Sonthofen mit 2:3 (25:17, 20:25, 25:23, 17:25, 14:16). Nach 111 Spielminuten und zwei abgewehrten Matchbällen mussten sich die Chemnitzer Spielerinnen knapp geschlagen geben.

Dabei erwischten die Gastgeberinnen einen nahezu perfekten Start. Die “Kängurus“ spielten unbekümmert aber mit vollem Einsatz auf und sicherten sich den ersten Satz des nach 20 Spielminuten mit 25:17. Im zweiten Spielabschnitt lieferten sich beide Mannschaften ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Zum Ende des Satzes machten die Gäste aus Sonthofen die entscheidenden Punkte und glichen nach Sätzen aus.

Im dritten Durchgang wurde es dann noch spannender. Die Pansa-Schützlinge gaben zunächst eine klare Führung bis zum 23:23-Ausgleich ab, retten den Durchgang aber noch zur 2:1-Satzführung. Konnten die Chemnitzerinnen den dritten Satz noch knapp für sich entscheiden, verschliefen die “Kängurus“ den darauffolgenden Durchgang komplett. Ein 1:10-Rückstand konnte nicht aufgeholt werden und Sonthofen schaffte den Satzausgleich.

Angefeuert durch die Chemnitzer Fans wehrten die “Kängurus“ im entscheidenden Tie-Break zwei Matchbälle ab. Am Ende reichte es nicht ganz zum Sieg gegen den TSV Sonthofen. Die Gäste aus dem Allgäu nutzten ihre dritte Chance zum Spielgewinn und gewannen ein spannende Volleyballpartie gegen ein wiedererstarktes Chemnitzer Team.

CPSV-Trainer Mirko Pansa nach dem Spiel: “Durch die Niederlage stehen wir jetzt auf dem siebenten Tabellenplatz. Von Rang drei bis acht sind aber alle Teams eng beieinander. Ich bin zuversichtlich, dass wir am Ende der Saison nicht da stehen werden, wo wir uns im Moment befinden. Wir haben heute ein gutes Spiel gesehen. Mit den 12:12 Punkten aus den bisherigen Partien kann und will ich nicht zufrieden sein. Aber es ist ein Aufwärtstrend zu erkennen.“

Sonthofen bleibt nach diesem Sieg im Aufstiegsrennen voll dabei. “Ich habe zwei Spiele von den Chemnitzerinnen auf Video gesehen. So stark wie heute, hätte ich sie nicht erwartet. Ich tippe, dass Chemnitz auf den dritten oder vierten Platz kommt“, erzählte TSV-Coach Wilhelm auf der anschließenden Pressekonferenz.

“Uns hat im vierten Satz die nötige Aggressivität gefehlt. Im Tie-Break kamen wir dann noch einmal gut zurück. Am Ende hat eine 9:8-Führung leider nicht zum Sieg gereicht“, resümiert CPSV-Libero Brook Coulter.

Mathias Vogel

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 18. Dezember 2006

   

SCC: Versöhnlicher Abschluss

OK KARLOVAC - SCC BERLIN 0:3 (22:25, 10:25, 19:25)

Im letzten Spiel der Top-Teams-Cup-Qualifikation in den Niederlanden konnten die Volleyballer des SCC BERLIN mit einem ebenso deutlichen wie verdienten Sieg gegen OK Karlovac (Kroatien) zumindest für einen versöhnlichen Abschluss sorgen und sich mit einem Erfolgserlebnis aus dem Europapokal 2006/07 verabschieden.

Obwohl die Partie für das Weiterkommen bereits ohne Bedeutung und die Enttäuschung über das vorzeitige Ausscheiden entsprechend groß waren, bewiesen die Berliner enorme Moral und ließen zu keinem Zeitpunkt einen Zweifel daran aufkommen, dass sie das Turnier mit einem Sieg beenden wollten.

„Die Antwort auf die beiden Niederlagen der letzten Tage wollten wir heute auf dem Spielfeld geben, das ist uns eindrucksvoll gelungen. Dennoch hatten wir uns für das Turnier mehr vorgenommen und müssen uns jetzt selbstkritisch mit dem Ergebnis und unseren Leistungen auseinander setzen“, lautete anschließend das Fazit von SCC-Kapitän Jarolsav Skach.

Viel Zeit bleibt dafür allerdings nicht, denn nach dem Abschied von der internationalen Bühne wartet schon in wenigen Tagen die nächste schwere Aufgabe auf das SCC-Team. Am Freitag (22.12. / 19.30 Uhr) müssen die Hauptstädter im DVV-Pokal-Viertelfinale beim SV Bayer Wuppertal antreten.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 18. Dezember 2006

   

USC: Gut gekämpft, aber dennoch verloren

Mit 0:3 (23:25, 23:25, 20:25) hat Volleyball-Bundesligist USC Münster das Heimspiel gegen den VfB Suhl verloren. Dabei agierten die Unabhängigen vor 2.010 Zuschauern zwar kämpferisch stark, mussten aber letztlich die Überlegenheit der Gäste anerkennen

Am Ende verhalf den Volleyballerinnen vom USC Münster die phantastische Unterstützung der über 2000 Zuschauer im Volleydome dieses Mal nicht zum Erfolg. Mit 0:3 (23:25, 23:25, 20:25) verloren sie den Vergleich gegen den VfB Suhl und ließen sich damit zum ersten Mal überhaupt die Punkte in den Thüringer Wald entführen. „Wir haben nicht gut, aber mit Herz spielt“, urteilte USC-Trainer Axel Büring. „Glückwunsch an den VfB und meinen Kollegen Han Abbing. Ihr habt verdient gewonnen.“

Dabei hatte sich der Coach zwei Trümpfe in den Ärmel gesteckt. Beachvolleyballerin Hella Jurich lief in dieser Saison zum ersten Mal am Berg Fidel auf und sollte dieses Mal Doreen Engel im Zuspiel entlasten. Zudem hatte sich Teee William noch einmal das USC-Trikot übergestreift, um im Außenangriff und in der Annahme für Ruhe und Stabilität zu sorgen. Trotzdem aber mussten die Münsteranerinnen die Überlegenheit der Thüringerinnen anerkennen, die eine rundum gelungene Vorstellung ablieferten. „Suhl hat hervorragend gespielt“, so Büring. „Auch, wenn wir einen Lauf hatten, haben sie immer den Notausgang gefunden.“

Münster allerdings gab sich keinesfalls ohne Gegenwehr geschlagen. In allen drei Durchgängen lagen die Unabhängigen zwar schon hoch zurück, kämpften sich aber angeführt von einer stark aufspielenden Atika Bouagaa immer wieder heran. Beispielsweise im zweiten Satz, als sie mit 10:16 im Hintertreffen waren, beim 20:21 aber wieder Anschluss geschafft hatten. Letztendlich aber verhinderten einfache Fehler einen Satzgewinn. „Wir haben zu viele dumme Eigenfehler gemacht. Auch unser Spiel durch die Mitte hat nicht gut funktioniert“, sagte Münsters Kapitän Andrea Berg. „Egal was wir gemacht haben - Suhl konnte immer noch einen draufsetzen.“

Direkt nach der Partie richtete sich das Augenmerk im USC-Lager bereits auf das Pokal-Viertelfinale am kommenden Freitag (22. Dezember, 19.30 Uhr). Im Westderby trifft Münster dann vor heimischer Kulisse auf den TSV Bayer 04 Leverkusen und könnte mit einem Sieg zum neunten Mal in Folge ins Halbfinale des DVV-Pokals einziehen. „Bitte kommt alle und unterstützt uns“, bat Büring. „Wir können das wirklich gebrauchen.“

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 18. Dezember 2006

   

USC 2: Sieg noch aus der Hand gegeben

Das war knapp: Nach hart umkämpften 105 Minuten verlor das Zweitligateam des USC Münster die Partie bei der Reserve des Köpenicker SC mit 2:3 (18:25, 25:23, 25:18, 31:33, 14:16). Damit tauschte Münster mit Köpenick den Tabellenplatz und liegt nun mit sechs Siegen und vier Niederlagen auf Rang fünf. „Es war ärgerlich und eigentlich unnötig, zu verlieren“, sagte USC-Trainer Christoph Kesslmeier. „Wir hatten es in der Hand. Mit ein bisschen Glück hätten wir 3:1 gewonnen.“

Nur schwer fanden die Münsteranerinnen, bei denen Beachvolleyballerin Rieke Brink-Abeler zur Stammformation zählte, in die Partie, dominierten im zweiten und dritten Satz jedoch das Spielgeschehen. Als sie auch im vierten Durchgang bereits mit 16:10 vorn lagen, schienen sie von der Siegerstraße kaum mehr abzubringen. Köpenick aber warf nun alles in die Wagschale, schaffte den Satzausgleich und trug schließlich auch den Gesamtsieg davon. „In den entscheidenden Situationen“, so Kesselmeier, „haben wir einfach zu viele leichte Fehler gemacht“.

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 18. Dezember 2006

   

Cowboys können Spiele spannend machen

OSV Cowboys – USC Braunschweig 3:2 (20:25/20:25/25:16/26:24/15:11)

Es ist schön, wie die Cowboys immer wieder für die Zuschauer spielen. Der wichtige Sieg gegen Braunschweig ist der dritte Tiebreak-Erfolg zu Hause in dieser Saison, die Hälfte aller Heimspiele endete im fünften Satz. Meist lassen die Cowboys den Gegner erst einmal zwei Sätze gewinnen, dann gleichen sie aus, im Tiebreak desillusionieren sie ihn schließlich. Ein perfekt konstruierter Spannungsbogen, der im Heimspiel gegen Braunschweig wieder einmal bis zum Ende hielt, nur im Auswärtsspiel gegen Essen zerbarst er im fünften Satz einmal.

Die Spieler scheinen den Wandel der Zeit also erkannt zu haben. Die Leute wollen etwas sehen für ihr Geld, schnelle 3:0-Abende wie gegen Frankfurt laufen nicht mehr, es muss schon Salz in die Suppe.

Man könnte tatsächlich meinen, dass die Cowboys es immer vorsätzlich so spannend machen. Natürlich entspricht das nicht der Wahrheit, OSV-Trainer Joachim Müller sieht das ebenfalls ganz anders, ein schnörkelloser 3:0-Sieg wäre ihm lieber gewesen. Vielmehr sah er reichlich Sand im Getriebe, welches gehörig stotterte an diesem Tag und fast den Geist aufgab, aber eben nur fast.

„Wir wollten den ersten Satz gewinnen, sind aber im entscheidenden Moment nicht wach.“ Mit dem entscheidenden Moment meinte Müller das Ende des Satzes, wo die Cowboys nach einem 18:18 fünf Punkte in Folge abgaben. Der Satz war weg.

Im Anschluss lief es ähnlich, die Cowboys führten 18:16 und verloren erneut mit 20:25. „Schläfrig und tranig waren wir“, sagte Kapitän Björn Domroese. „Das, was uns zuletzt ausgezeichnet hat, nämlich am Ende aufzudrehen, haben wir in den ersten beiden Sätzen überhaupt nicht gemacht.“ Braunschweig hingegen spielte mutig, respektlos und war der erwartet schwere Gegner.

Erst als die Cowboys im dritten Satz 13:15 zurücklagen und eine 0:3-Klatsche drohte, wurden sie „extrem wach“, wie Domroese sagte. 12:1-Punkte machte der Favorit und sicherte sich so den dritten Satz.

Der vierte Satz war hart umkämpft, bei 23:24  hatte Braunschweig Matchball, abgewehrt, zwei Blockpunkte des OSV danach und ein Fehler der Gäste, Tie-break, durchatmen.

8:4 führten die Cowboys dort schon, wurden schlampig, ließen Braunschweig zum 8:8 ausgleichen und gewannen dann doch 15:11.

Geschafft, eine Niederlage wäre unglaublich ärgerlich gewesen. So aber gehen die Cowboys als Zweiter ins neue Jahr, hinter Bad Dürrenberg, das minuspunktgleich ist, aber ein Spiel mehr absolviert hat. „Erleichtert sind wir erst einmal“, sagte Björn Domroese, die Spieler brauchen die Pause, sie sind müde. Es war mal wieder ein Drahtseilakt, den sie gezeigt haben, und wieder war er von Erfolg gekrönt. „Doch irgendwann“, sagt Domroese, „wird das schief gehen, zu oft dürfen wir unser Glück nicht mehr herausfordern.“

Ein Rezept gegen die Schludrigkeit vor allem am Anfang der Spiele habe er selbst noch nicht, es ist auch nicht seine Aufgabe, dieses zu finden, „aber vielleicht muss das ja etwas sein, was aus einer ganz anderen Ecke kommt.“

 

 

Norddeutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 18. Dezember 2006

   

Pirates spielen wieder um den Titel mit

OSV Pirates – TSV Kronshagen 3:0 (25:17/25:17/27:25)

Die OSV Pirates haben ihr letztes Spiel vor der Weihnachtspause souverän gewonnen. Mit 3:0 fertigten sie den TSV Kronshagen ab. Die Pirates stehen jetzt auf dem dritten Platz der Regionalliga Nord und haben nun wieder Chancen, ganz nach oben zu kommen. Der Tabellenführer Eimsbüttel verlor das Spitzenspiel gegen Kiel mit 2:3, die beiden Teams stehen nun punktgleich an der Spitze, der OSV lauert nur zwei Punkte dahinter.

Von Beginn an merkte man Oststeinbek den Siegeswillen an. Aggressiv wie lange nicht eröffnete das Team von Bernd Schlesinger die Partie, der Block stand gut, die Abwehr und Annahme auch, wodurch Zuspieler Valentin Begemann seine Angreifer gut in Szene setzen konnte. Der seit Wochen ganz stark spielende Thomas Zipser zeigte seine wohl beste Partie. Er machte nicht einen Fehler im Angriff. Das gesamte Team spielte gut, vor allem machte es weniger Fehler als noch gegen Greifswald. Kronshagen dagegen hatte einen schwarzen Tag. Morten Klein war auf die Mitte gewechselt, weil die beiden etablierten Schnellangreifer fehlten, doch wurde er schon Mitte des ersten Satzes verletzt ausgewechselt. Diagonalspieler Florian Lüdike, der schon mal ein Spiel allein entscheiden kann, war ein Totalausfall. Schlesinger schüttelte mehrmals den Kopf, als könne er nicht fassen, wie leicht der Gegner es seinem Team in diesem Spiel machte.

Die ersten beiden Sätze schaukelten die Pirates gemütlich nach Hause, erst im dritten Satz wurde die Partie ausgeglichener. Das lag aber nicht nur an den Kronshagenern, deren Formkurve nur leicht nach oben ging, sondern an einigen Unkonzentriertheiten auf Seiten der Pirates.  

24:24 stand es, die Partie auf der Kippe, doch Kronshagen hatte nicht einen Satzball. 27:25 gewann der OSV, die Spieler sprangen im Kreis. „Das ist ein schöner Abschluss für uns nach einer nicht immer gelungenen Hinrunde. Nach der Winterpause wollen wir angreifen“, sagte Bernd Schlesinger , der im Anschluss an die Partie gewaltig mit den Cowboys mitzittern musste beim Tiebreak-Erfolg gegen Braunschweig.

 

 

Norddeutschland - Bremen 1860-News

 Montag, 18. Dezember 2006

   

1860-Volleyballer gewinnen in Schüttorf

3:1-Erfolg vergrößert Vorsprung auf den Tabellenkeller

Die Regionalliga-Volleyballer von Bremen 1860 beschließen das Jahr 2006 mit einem Auswärtssieg. Die Mannschaft gewann am Wochenende trotz des Ausfalls gleich mehrerer Stammkräfte beim FC Schüttorf 09 mit 3:1 (26:24, 29:31, 25:21, 25:18).

Nach dem vierten Saisonsieg bauten die 1860er den Abstand auf die Abstiegszone auf vier Punkte aus und verbleiben über den Jahreswechsel auf dem achten Tabellenrang, der am Ende in die Relegation führen würde. Ausschlaggebend für den Sieg waren das gute Aufschlagspiel und die Einsatzbereitschaft im Abwehrbereich.

Nach dieser Begegnung geht die Mannschaft in die Weihnachtspause. Nach dem Jahreswechsel wird der Punktspielbetrieb bei 1860 am 13. Januar wieder aufgenommen. Die Mannschaft reist dann zum VCB Tecklenburger Land. Das erste Heimspiel steigt am 21. Januar 2007 um 15 Uhr. In der Universitätssporthalle in Bremen zu Gast ist dann der VfL Lintorf.

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Montag, 18. Dezember 2006

   

NA.Hamburg: Siegesserie gerissen

„Das war ein Spiel auf sehr hohem Niveau“

Hamburg, den 17.12.2006. - Mit einem Sieg hätten die Hamburgerinnen den Tabellen-Ersten von der Spitze verdrängen können und auf Platz eins überwintert. Doch die Volleyball-Damen aus Fischbek konnten ihre Siegesserie von fünf gewonnenen Partien nicht ausbauen und scheiterten trotz großem Kampf am Dresdner SC mit 1:3. Damit rutschen die Hanseatinnen vorübergehend auf Rang vier ab. „In den letzten drei Jahren waren wir Achter, Siebter und dann Sechster. Wir wollen uns kontinuierlich verbessern und von Jahr zu Jahr steigern. Jetzt sind wir Vierter und mit dem bisher Erreichten zufrieden“, resümierte von Soosten das Volleyball-Jahr 2006.

Überrascht wurden die 1.800 Zuschauer von dem selbstbewussten Auftreten der Gäste aus Hamburg. Hochkonzentriert und mit viel Kampfbereitschaft schien der erste Durchgang kein Ende zu finden. Etwas glücklich, aber nicht unverdient, konnte die Mannschaft um Kapitän Christina Benecke den DSC nach hartem Kampf mit 32:30 bezwingen. Auch in Durchgang zwei konnte sich keine der beiden in Topform befindlichen Teams entscheidende Vorteile verschaffen, so dass die Spannung beim Stande von 23:24 nicht zu überbieten war. „Das war der Knackpunkt. Hätten wir in der Phase noch einmal drauflegen können, wäre der Satz an uns gegangen“, so von Soosten. Doch Dresden zeigte keine Schwächen und spielte seine ganze Erfahrung und Routine aus. Knapp aber verdient glich der DSC auf 1:1-Sätze aus (25:23).

In Durchgang drei und vier waren die Hamburgerinnen dem Druck des Tabellenführers dann nicht mehr gewachsen. Knallharte und präzise Aufschläge führten die Gastgeberinnen endgültig auf die Siegestrasse. Zwar konnte sich NA.Hamburgs Libera Sabine Verwilt-Jungclaus mit vielen spektakulären Abwehraktionen auszeichnen, doch der DSC war in den Sätzen drei und vier zu stark. „Wir sind von Anfang an hohen Rückstände hinterhergelaufen. Das hat viel Kraft gekostet. Wir haben am Ende einfach kein Mittel mehr gegen die Dresdnerinnen gefunden und daher verdient verloren. Dennoch sind wir zufrieden, da es ein Spiel auf sehr hohem Niveau war. Wir haben 17 Blockpunkte gemacht und Dresden elf. Wichtig ist, dass wir im nächsten Jahr Suhl, Wiesbaden, Vilsbiburg und Leverkusen schlagen, um unseren vierten Platz zu verteidigen“, erläuterte von Soosten das Ziel fürs 2007.

Dresdner SC – NA.Hamburg 3:1 (30:32/ 25:23/ 25:18/ 25:15).

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 18. Dezember 2006

   www.volleyball-bundesliga.de 

KSC: Das war Pflicht, jetzt kommt Kür

WIWA Hamburg - Köpenicker SC 2:3 8:25; 26:24; 25:21; 20:25; 10:15

Nach dem überzeugenden 3:0 Sieg (25:19 / 25:22 / 25:13 - 75:54) gegen den ambitionierten 1.VC Wiesbaden am Donnerstag taten sich die Volleyballerinnen des Köpenicker SC heute beim Tabellenschlusslicht WIWA Hamburg zwar schwer, sicherten sich die beiden Punkte aber letztlich verdient und setzen sich in der Tabelle vor Bayer 04 Leverkusen auf Rang 8.

Mit der Bilanz der Spiele ist man beim KSC mehr als zufrieden, seit mindestens 6 Jahren ist keine Damenmannschaft aus Berlin mehr so gut in die Hinrunde der 1.Bundesliga gestartet.
Die 1.Bundesliga ist somit für die Köpenickerinnen für dieses Jahr Geschichte, ein weiterer Höhepunkt 2006 erwartet sie aber noch am kommenden Donnerstag um 20:00 Uhr. Im DVV 1/4-Finale ist der VfB 91 Suhl in der Sporthalle der Flatow-Oberschule in Berlin-Köpenick zu Gast.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 18. Dezember 2006

   www.abendblatt.de 

NA Hamburg verpasst die Spitze

DRESDEN/HAMBURG - Die Volleyballfrauen der NA Hamburg sind beim Ansturm auf die Tabellenspitze gescheitert. Mit 1:3 (32:30, 23:25, 18:25, 15:25) unterlagen die Hamburgerinnen in 107 Minuten beim Spitzenreiter Dresdner SC, rutschten mit 12:6 Zählern auf Rang vier zurück.

Dresden ist derzeit die beste Mannschaft der Liga", so das Kompliment des Hamburger Trainers Helmut von Soosten in Richtung des Siegers. Dabei kam es vor den 1750 Zuschauern insbesondere zum Duell der besten deutschen Mittelblockerinnen. Bei Dresden standen die WM-Fahrerinnen Corina Ssuschke und Christiane Fürst (bei der WM in Japan beste Blockerin des Turniers), im NA-H-Team Nationalspielerin Christina Benecke, die allerdings diesmal von ihrer brasilianischen Mitspielerin Danubia Costa Caldara übertrumpft wurde. Benecke steuerte fünf, Costa Caldara sieben der insgesamt 17 Blockzähler der Hamburgerinnen bei, 13 verzeichneten die Dresdnerinnen.

Nach dem ersten, auf hohem Niveau stehenden Durchgang setzte sich allmählich die größere Konstanz der Sächsinnen durch. "Wir lassen einfach noch immer zu häufig Phasen zu, in denen der Gegner vier oder fünf Punkte in Folge machen kann", analysierte Helmut von Soosten. Einer der Gründe: Die Hamburgerinnen lassen zu viele eigene Angriffschancen aus, laden den Gegner so zum (erfolgreichen) Gegenangriff ein.

Trotzdem wirkte von Soosten nach dem letzten Spiel vor der kurzen Weihnachtspause nicht unzufrieden. Zuvor hatte sein Team fünfmal in Folge gewonnen. "Wenn wir in der Saison-Endabrechnung ebenfalls auf dem vierten Rang stehen würden, wäre ich zufrieden", sagte der Coach.

Aufsteiger und Schlusslicht WiWa Hamburg verpasste mit dem 2:3 (8:25, 26:24, 25:21, 20:25, 10:15) in der Sporthalle Rüterstraße gegen den bisherigen Drittletzten Köpenicker SC im neunten Bundesliga-Spiel den ersten Saisonsieg. "Das Spiel war länger als unsere Trainingseinheiten - uns fehlte am Ende die Kraft", sagte die stark aufspielende Diagonalangreiferin Anita Drese nach den 98 Spielminuten.

Immerhin konnten die Wandsbeker Feierabend-Volleyballerinnen nach einem katastrophalen ersten Durchgang die ersten beiden Sätze der Saison gewinnen. "Fakt bleibt aber, dass wir gegen einen Konkurrenten um den Klassenerhalt Boden verloren haben", stellte Manager Carsten Schmidt fest nach dem Spielende fest.

masch

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 18. Dezember 2006

   www.abendblatt.de 

Oststeinbeker lassen sich feiern

3:2-Erfolg nach 0:2-Satzrückstand - Erstligaabsteiger aus Stormarn spannt seine Anhänger auf die Folter.

Oststeinbek - Über die Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV kann man sich manchmal maßlos ärgern. Aber wenn sie dann, wie nach dem 3:2 (20:25, 20:25, 25:16, 26:24, 15:11) im Zweitbundesligaspiel über den USC Braunschweig, wie strahlende Helden in der Walter-Ruckert-Sporthalle gefeiert werden, ist alles vergeben und vergessen.

"Irgendwie bleibt zu Beginn der Spiele das Adrenalin auf der Strecke", versuchte Trainer Joachim Müller eine Erklärung zu finden für die immer wieder auftretenden Nachlässigkeiten seiner Spieler. "Irgendwann geht das wahrscheinlich einmal schief", sagte auch Mannschaftsführer Björn Domroese, um grinsend anzumerken: "Aber nervenstark sind wir schon."

Zweieinhalb Sätze lang sah es nach der ersten Saison-Heimniederlage des Erstliga-Absteigers aus, der sich den direkten Wiederaufstieg zum Ziel gesetzt hat. "Wir waren immer einen kleinen Tick zu spät", urteilte Mittelblocker Felix Braun. Und das gegen einen Gegner, der allenfalls gehobenes Zweitliga-Format aufwies - also gemessen an den Ansprüchen der Oststeinbeker klar beherrscht werden müsste. "Ich hatte trotz des Verlusts der ersten beiden Sätze nie das Gefühl, wir könnten dieses Spiel verlieren", sagte Braun.

Welches Engagement Volleyball verlangt, um in der Zweiten Liga erfolgreich sein zu können, demonstrierte der mit zwei Metern längste Oststeinbeker dann im Tiebreak beim Stand von 10:9. Als Libero Hendrik Hofmann einen Schmetterball der Niedersachsen nur noch mit dem Fuß parieren konnte, hechtete Braun dem eigentlich schon verlorenen Ball hinterher, schaufelte ihn wieder in die Luft, sodass er irgendwie noch auf die gegnerische Seite gespielt werden konnte. Nur wenige Augenblicke später sprang Braun schon wieder am Netz hoch und beförderte per Einzelblock den Ball auf den Boden des Braunschweiger Feldes - das war die Vorentscheidung.

"Ich bin mir ganz sicher, dass die Mannschaft aus den bisherigen Spielen lernt", sagte Müller. "In der Rückrunde werden sich bestimmte Fehler nicht wiederholen." Denn Patzer darf es im engen Dreikampf mit dem punktgleichen Spitzenreiter VC Bad Dürrenberg/Spergau und dem mit zwei Zählern Rückstand auf Rang drei lauernden Mitabsteiger VV Humann Essen nicht geben.

Sieben Spiele haben die Oststeinbeker jetzt hintereinander nicht verloren. Doch nur zum Beginn der Serie hatte es ein klares 3:0 gegeben - über das junge Team des Volleyball-Internats Frankfurt. Müller: "Wir haben noch Steigerungspotenzial." Das gilt zum Beispiel für Diagonalangreifer Gil Ferrer Cutino. Der spielte für seine Verhältnisse sehr gehemmt. Die Erklärung gab Müller nach der Partie: "Seine Mutter ist krank. Deshalb fliegt er bald nach Kuba."

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 18. Dezember 2006

   www.abendblatt.de 

VCN: Andreas Meinken hört auf

"Ich bin einfach ausgebrannt"

Wer die Nachfolge des Ex-Nationalspielers als Coach für das Regionalliga-Team übernimmt, steht noch nicht fest.

Norderstedt - Ich glaube, die Mannschaft hatte meine Entscheidung im Hinterkopf", sagte Andreas Meinken. Nach dem 2:3 (21:25, 25:15, 25:19, 19:25, 7:15) im Regionalligaspiel bei WiWa Hamburg erklärte der Trainer der Volleyball-Männer des 1. VC Norderstedt in der Mitte der Saison seinen Rücktritt. "Die Mannschaft wusste Bescheid", so der 46-Jährige, vielleicht habe sie deshalb auch ein wenig verkrampft gespielt.

"Ich bin nach zwölf Jahren als Verantwortlicher dieser Mannschaft einfach ausgebrannt", lautet die Erklärung Meinkens für seinen Schritt. Das Verhältnis zum Team sei vollkommen in Ordnung, Vorfälle habe es keine gegeben. "Ich bin nur volleyballmüde", so der Coach. Zudem ist er als Mitarbeiter der Stadtwerke Norderstedt in einer führenden Position auch beruflich sehr stark eingespannt. "Das alles wurde mir zu viel."

Am Ende seines Urlaubs vor einigen Wochen sei der Entschluss gereift. "Ich denke, es ist der richtige Schritt", sagt Meinken, aber ein kleiner Hauch des Zweifels ist zu hören. So soll es auf keinen Fall ein endgültiger Abschied aus dem Volleyball für den früheren DDR-Nationalspieler sein: "Vielleicht habe ich in einem oder anderthalb Jahren ja wieder Lust, etwas zu machen."

Einen Nachfolger für Meinken gibt es aber noch nicht. "Da hat auch die Mannschaft etwas zu sagen", sagt der nun ehemalige Trainer, der im Laufe der Woche alle wesentlichen Organisationsaufgaben an Mannschaftsführer Alexander Hente übergibt. Möglicherweise könnte A-Jugend-Coach Peter Schulz das Training übernehmen, Gespräche mit ihm hat es schon gegeben - noch ohne Entscheidung.

Der neue Coach wird sich nach der Niederlage gegen die Wandsbeker mit dem Thema Abstieg befassen müssen. Denn vier der insgesamt zehn Mannschaften könnten am Ende der Saison die Spielklasse verlassen müssen. Und zur Halbzeit der Serie belegen die Norderstedter nur deshalb den fünftletzten Rang, weil sie einen Satz weniger verloren haben als Tabellennachbar VG Elmshorn.

"Mit einem Sieg in Wandsbek hätten wir uns doch ein wenig Luft verschaffen können", so Andreas Meinken. Aber ab dem vierten Satz ging dem Team offenkundig die Kondition aus. Und der Tiebreak war de facto schon nach zwei Minuten und einem Rückstand von 0:6 verloren.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 18. Dezember 2006

   www.abendblatt.de 

VCN-Frauen: Auswärtssieg im Tiebreak

NORDERSTEDT - Die Volleyball-Frauen des 1. VC Norderstedt haben eine weitere Reifeprüfung in der Zweiten Volleyball-Bundesliga bestanden. Das Aufsteiger-Team gewann beim 3:2 (20:25, 25:22, 24:26, 25:18, 15:12) beim VC Scherte auswärts seinen ersten Tiebreak in der neuen Spielklasse. Trotzdem war Trainer Thomas Broscheit nur bedingt zufrieden: "Wir hätten eigentlich klarer gewinnen müssen."

Daran war aber auch ein wenig die Anreiseplanung schuld. Erst 75 Minuten vor dem Anpfiff hatte der Bus der Norderstedterinnen an der Sporthalle Nord-West am Holzener Weg in Schwerte eingeparkt. "Es hatte die gesamte Zeit über geregnet", so Broscheit. So machte sich dann die fehlende Vorbereitungszeit im ersten Durchgang bemerkbar.

Der VCN-Trainer hatte zunächst die zuletzt erfolgreiche Formation aufgeboten, die genesene Mittelblockerin Cornelias Nick erst einmal nicht berücksichtigt. Doch nach dem ersten Satz korrigierte der Coach die Aufstellung. Er nahm Christina Flemming aus dem Diagonalangriff, beorderte Anna Peters von Außen dorthin, stellte Mittelblockerin Annalena Broscheit auf Peters' Posten und wechselte Cornelia Nick als Mittelblockerin ein. Die gelernte Libera Flemming wurde regelmäßig für Nick in der Abwehr und Annahme eingewechselt. "Ab dann lief es", so der Trainer.

Jetzt geht das Team erst einmal in die kurze Weihnachtspause, zwischen den Feiertagen ruht der Ball. Doch schon am 2. Januar empfängt Thomas Broscheit seine Spielerinnen wieder zum Training. Schließlich starten die Norderstedterinen am Sonnabend, 13. Januar, gegen das zweite Team des Köpenicker SC in die Rückrunde.

masch

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Montag, 18. Dezember 2006

   www.wz-newsline.de 

SV Bayer zu fehlerhaft gegen Düren

Vor 700 Zuschauern verlieren die Wuppertaler mit 0:3 gegen den Vizemeister ihr erstes Saisonspiel in eigener Halle. Die wackelnde Annahme war ein Problem.

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Montag, 18. Dezember 2006

   www.dnn-online.de 

Zwei Niederlagen für Kaisers Rumpfteam

Dresden. Die Talente des VC Olympia Dresden kassierten am Wochenende gleich zwei Niederlagen. Am Sonnabend unterlagen sie in Dippoldiswalde der zweiten Vertretung der Roten Raben Vilsbiburg knapp mit 2:3 (11:25, 17:25, 25:23, 25:23, 13:15), gestern mussten sie sich dem Tabellenzweiten TSV Sonthofen mit 0:3 (19:25, 19:25, 19:25) geschlagen geben.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 18. Dezember 2006

   www.westline.de 

Williams hilft aus

-wis- Münster. Die Überraschung gelang. Als Tonya Williams gestern das Spielfeld betrat, staunten viele Zuschauer nicht schlecht. Wieder einmal half die ehemalige US-Nationalspielerin den Unabhängigen in der Not.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 18. Dezember 2006

   www.westline.de 

USC: Bescherung vertagt

Münster. Die Niederlage kam nicht unerwartet. Sie schmerzt dennoch, weil den Volleyball-Damen des USC Münster am Ende nicht einmal ein Satzgewinn blieb. 0:3 (23:25, 23:25, 20:25) verlor der Bundesligist gestern sein Heimspiel gegen den VfB Suhl.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 18. Dezember 2006

   www.westline.de 

USC II scheitert an Köpenicks Feldabwehr

-uni- Münster. Die zweite Mannschaft des USC Münster streckte schon die Hand zum Sieg aus, doch nach einer 2:1-Satzführung glitten den Spielerinnen des Volleyball-Zweitligisten gestern die Punkte doch noch durch die Finger.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 18. Dezember 2006

   www.nrz.de 

Moers: Locker vom Hocker

Bundesligist Moerser SC hat gegen das Schlusslicht TV Rottenburg überhaupt keine Probleme und gewinnt nach 70 Minuten mit 3:0. "Adler" stehen jetzt auf dem fünften Tabellenplatz.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 18. Dezember 2006

   www.freies-wort.de 

Suhl: Jede Serie hat mal ein Ende

VfB Suhl siegt zum ersten Mal beim USC Münster – und zwar klar mit 3:0

Fünf Mal hat Han Abbing mit seinen Suhler Volleyballerinnen das Volleydrom am münsterschen Berg Fidel mit leeren Händen verlassen müssen. Gestern nun stieß der VfB 91 den Bock um und düpierte den Gastgeber aus Westfalen mit einem glatten 3:0 (25:23, 25:23, 25:20).

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 18. Dezember 2006

   www.freies-wort.de 

Sonneberg: Fans feiern trotz Niederlage

SONNEBERG – Was sich jüngst im Pokalspiel gegen Düren angedeutet hatte, fand am Samstagabend im Punktspiel gegen die Friedrichshafener Reserve seine Fortsetzung: Das Sonneberger Team steht nach dem personellen Umbruch wieder voll in der Gunst der Zuschauer.

 © 1999-2006 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel