News

 Sonntag, 07. Januar 2007 

NA.Hamburg: Jahresauftakt geglückt
Münster lässt zu viele Chancen ungenutzt
Erster Sieg für Rottenburg
EM-Quali: Deutsche Teams demontieren Gegner
Roten Raben überfliegen Bayer Leverkusen
Haching siegt im CEV-Pokal gegen Budva mit 3:0
3:0 in Köpenick: Schwerin holt Tabellenführung
Wiesbaden: Ein Vulkan bricht aus
NA Hamburg empfängt Lieblingsgegner Suhl
Keine Einigung im Olszewska-Streit

Januar 2007

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Deutschland - NA.Hamburg-News

 Sonntag, 07. Januar 2007

   

NA.Hamburg: Jahresauftakt geglückt

„Wir sind stabiler geworden“

Hamburg, den 5.1.2007. Das intensive Training über die Weihnachtstage hat sich für die NA-Damen ausgezahlt. Mit einer überzeugenden Leistung wurden die Gäste aus Münster vor 900 Zuschauern in der AreNA Süderelbe mit 3:1 bezwungen. Damit haben die Hamburgerinnen den Anschluss an das Führungstrio Dresden, Schwerin und Suhl hergestellt und wichtige Zähler im Kampf um die Meisterrunde erzielt.  

In den ersten beiden Sätzen wurde den zahlreichen Zuschauern eine wahre „Aufschlagsschlacht“ geboten. Wie erwartet übte der USC mit wuchtigen Sprungaufschlägen viel Druck aus. Doch die Gastgeberinnen hielten dagegen und zeichneten sich besonders in der verbesserten Annahme aus. Nachdem Motto mit den eigenen Waffen geschlagen, wurde die Angabe der Fischbekerinnen der Schlüssel zum Erfolg, so dass die von Soosten-Schützlinge nach zwei spannenden Sätzen, verdient mit 2:0 in Führung gingen.

In Durchgang drei konnte der Tabellen-Vierte nicht an seine starke Anfangsform anknüpfen. Die Konzentration ließ nach und der USC nahm dankend an. Mit 2:8 und 3:10 zogen die Münsteranerinnen davon und ließen sich die Führung nicht mehr aus der Hand nehmen. 50 USC-Anhänger feierten den 25:16-Satzgewinn. Damit verkürzten die Gäste auf 1:2 Sätze. Zur Freude der zahlreichen Fischbeker Fans und des Trainergespanns von Soosten/Schöps fing sich NA.Hamburg wieder und konnte an seine überzeugende Anfangsform anknüpfen. Beim Stande von 22:21 unterlief ausgerechnet der stark aufspielenden USC-Spielerin Johanna Barg (ehemalige Fischbekerin), ein unglücklicher Aufschlagfehler, so dass die Gastgeberinnen das Angaberecht zurück erhielten und nicht nur auf 23:21 erhöhten, sondern die Partie endgültig mit 25:21 für sich entschieden.

„Besonders imponiert hat mir, wie die Mannschaft nach dem dritten Satz wieder aufgestanden ist. Wir sind im vierten Durchgang zurückgekommen und haben unseren Anfangsrhythmus wieder gefunden. Das zeigt wie stabil wir sind“, freute sich NA.Hamburg Teammanager Horst Lüders über den siebten Saisonsieg. Trainer Helmut von Soosten blickte bereits auf die Sonntagspartie: „Gegen Suhl dürfen wir uns keine Schwächephasen erlauben. Wir müssen sie noch mehr unter Druck setzten und so wie heute im ersten und vierten Satz angreifen, dann haben wir eine Chance.“

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Sonntag, 07. Januar 2007

   

Münster lässt zu viele Chancen ungenutzt

Mit 1:3 (22:25, 13:25, 25:16, 21:25) hatte Volleyball-Bundesligist USC Münster bei NA Hamburg das Nachsehen. Nach 0:2-Satzrückstand kämpften sich die Münsteranerinnen zurück ins Spiel, wurden aber nur mit dem Gewinn eines Durchgangs belohnt. Am Sonntag (7. Januar, 16 Uhr) steht bereits das nächste Spiel beim 1. VC Wiesbaden auf dem Programm

Mit fast leeren Händen kehrten die Volleyballerinnen des USC Münster vom Auswärtsspiel am Freitagabend (5. Januar) gegen NA Hamburg zurück. In der Hansestadt konnten sie zwar einen Satz gewinnen, den Sieg und damit auch die beiden wichtigen Zähler im Kampf um den Meisterrundeneinzug aber mussten sie den Gastgebern überlassen. Mit 1:3 (22:25, 13:25, 25:16, 21:25) unterlag der USC vor 900 Zuschauern – darunter übrigens mehr als 50 mitgereiste USC-Fans. „Wir haben drei Sätze gut und einen schlecht gespielt“, urteilte Münsters Trainer Axel Büring. „Am Ende hat die höhere Qualität im Bereich Aufschlag-Annahme den Ausschlag zugunsten Hamburgs gegeben.“

Wie auch in den vergangenen Begegnungen schickte der USC-Coach auch in der Arena Süderelbe Doreen Engel im Zuspiel, Andrea Berg und Claudia Bimberg in der Mitte, Anika Brinkmann und Atika Bouagaa im Außenangriff, Johanna Barg auf der Diagonalen sowie Lisa Thomsen auf der Liberoposition auf das Feld. Die lieferten sich im ersten Durchgang einen spannenden Kampf mit den Hamburgerinnen des Trainergespanns Helmut von Soosten und Michael Schöps, mussten sich im zweiten Abschnitt aber deutlich geschlagen geben. „Da“, so Büring, „haben wir das Spiel zu einfach aus der Hand gegeben“.

Danach aber nahmen die Münsteranerinnen ihr Herz in beide Hände und starteten ihre Aufholjagd. Sie agierten qualitativ besser und sicherten sich auf diese Weise Satz Nummer drei. Im vierten Durchgang aber wurde die engagierte Spielweise des USC nicht noch einmal belohnt – Hamburg gewann und sicherte sich damit auch den Gesamterfolg. „Der vierte Satz war qualitativ am besten“, sagte Büring. „Leider haben wir zu viele Chancen ungenutzt verstreichen lassen und im Angriff einfach nicht konsequent genug agiert.“

Bereits am Sonntag (7. Januar, 16 Uhr) steht für Münster der nächste Bundesliga-Prüfstein beim 1. VC Wiesbaden, der sich am Freitagabend sensationell mit 3:1 gegen den Dresdner SC durchsetzte, auf dem Programm. „Wir werden uns akribisch vorbereiten und alles versuchen“, sagte Büring, der sein Ensemble sowohl am Samstag als auch am Sonntagmorgen noch einmal zum Training bittet. „Wenn sich dann in Wiesbaden die Chance auf einen Sieg bietet“, so der Coach weiter, „wollen wir sie auch ergreifen.“

 

 

Deutschland - TV Rottenburg-News

 Sonntag, 07. Januar 2007

   

Erster Sieg für Rottenburg

„So kann das Jahr weiter gehen!“ Diesen Satz hörte man gestern in der Tübinger Arena beim hervorragenden Auftritt des TVR sehr häufig. Mitaufsteiger GSVE Delitzsch wurde klar mit 3:0 (25:15; 26:24, 25:20) besiegt. Die mit knapp 2000 Zuschauern gut besuchte Halle bebte, als der Matchball bei den Randleipzigern ins Netz segelte und die Rottenburger nach 270 Tagen endlich wieder jubeln durften.

Als Schicksalsspiel wurde die Begegnung im Vorfeld angekündigt. Und in der Tat muss für den Gewinner der Partie von nun an noch vieles ideal laufen, damit der Klassenerhalt noch geschafft wird. Der Verlierer wird sich wohl eher mit der Kategorie Wunder beschäftigen müssen, um selbiges zu bewerkstelligen. Dass die TV´ler mit diesem Druck diesmal zurecht kamen, markierten sie gleich im ersten Satz. Kapitän Welz legte mit guten Aufschlägen mit 3:0 vor, Matthias Klippel streckte seine langen Arme ein ums andere Mal zum Gegner und ließ den Ball dort ins Feld zurück prallen. Es war fast wie vor einem Jahr, als am 14.1.2006 der GSVE letztlich ebenfalls klar besiegt wurde. Mit großem Selbstvertrauen klappte bei den Domstädtern fast alles. Die Gäste wurden förmlich überrannt und so endete der erste Satz nach 17 Minuten mit 25:15.

Auch der 2. Satz schien einen ähnlichen Verlauf zu nehmen. Rottenburg führte von Beginn an und legte auf 9:5 vor. Eine gewisse Nachlässigkeit beim TVR in Verbindung mit einem deutlichen Aufbäumen der Delitzscher brachte die Gäste zurück ins Spiel. Der erste Ausgleich bei 9:9 war die Folge und kurz danach wurde sogar die 16:13-Führung des GSVE notiert, die bis zum 22:19 gehalten wurde. Das Team von Trainer Müller-Angstenberger fand jedoch die richtigen Antworten. Matthias Pompe beendete den folgenden, umkämpften Ballwechsel mit einem perfekten, kurzen Diagonalschlag gegen einen Dreierblock. Der für den Block eingewechselte Alexander Haas nahm die Herausforderung an und „pflückte“ sich sofort den gegnerischen Angriff. Der Delitzscher Vorsprung schmolz.

Nach der guten Vorarbeit seiner Kollegen drehte Kapitän Welz mit guten Aufschlägen den Satz letztlich von 21:23 auf 24:23. Kurz später vollstreckte Pompe mit einem krachenden Sprungaufschlag zum 26:24 Satzgewinn. Im dritten Satz agierten die Rottenburger konsequent und zeigten, dass sie sich in der Liga behaupten wollen. Bis zum 23:15 setzten sie sich ab, Delitzsch drohte ein ähnliches Debakel wie in Satz eins. Zwei kleinere Serien der Gäste sorgten für die Ergebniskosmetik zum 25:20.

Die Rottenburger fielen sich überglücklich in die Arme und ließen sich vom hoch erfreuten Publikum feiern. Stürmischer Applaus brandete durch Arena. Den Spielern war anzusehen, dass sie dieses Gefühl gerne reproduzieren möchten.

Gelegenheit dazu werden sie am 13. Januar bei der Revanche gegen Königs Wusterhausen haben. Der letztjährige Meister aus dem Norden der Republik ist nunmehr der direkte Konkurrent um den rettenden Tabellenplatz in der ersten Liga. Vor diesem „Knallerspiel“ muss die Mannschaft von Müller-Angstenberger aber am 7.1. ihre Form bestätigen und die Jugendnationalmannschaft „VCO Olympia Berlin“ besiegen. Wahrlich kein leichtes Unterfangen, werden doch alle zwei Jahre Deutschlands beste Volleyballer unter 19 Jahren in Berlin zusammen gezogen und hochprofessionell trainiert. Nach der Saison wird die Berliner Mannschaft aufgelöst und die Spieler werden intensiv umworben von den Bundesligavereinen. Diesen wollen sich die Spieler natürlich bestmöglich präsentieren. Geschenke dürfen die Rottenburger in Berlin also keine erwarten, dass sie von nun an selbst auch keine mehr verteilen wollen, haben sie am Freitag Abend eindrucksvoll markiert.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 07. Januar 2007

   

EM-Quali: Deutsche Teams demontieren Gegner

Die beiden deutschen Jugend-Nationalmannschaften haben auch ihre zweiten Begegnungen in der EM-Qualifikation ohne Satzverlust gewonnen. Dabei demontierten die Jungs von Bundestrainer Stewart Bernard Luxemburg mit 3:0 (25-4, 25-3, 25-8) ab, die Spielerinnen von Bundestrainer Jens Tietböhl ließen Norwegen beim 3:0 (25-6, 25-11, 25-11) nur wenige Punkte mehr.

Die männliche Jugend tritt nun noch gegen die Slowakei, Belgien und Dänemark an, die weibliche Jugend muss noch gegen Slowenien, Litauen und Israel ran.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Sonntag, 07. Januar 2007

   www.volleyballer.de 

Roten Raben überfliegen Bayer Leverkusen

Ein durchtriebenes Spiel lieferten sich BayerLeverkusen und die Roten Raben Vilsbiburg gestern Abend. Im ersten Satz sah es für ein leichtes Spiel der Gastgeber aus doch bereits im zweiten Durchgang setzten die Gäste aus Vilsbiburg nach und überrumpelten die Leverkusenerinnen. Von diesem Schock konnte sich dieBayer- Sechs nicht erholen und verlor knapp auch den dritten Satz.

Doch nun gönnten sich die Roten Raben Vilsbiburg eine Auszeit und Leverkusen marschierte straff Richtung Tie-Break. Im entscheidenden fünften Durchgang setzten sich die Gäste schnell mit 4:1 ab, jedoch konnte Leverkusen aufholen und noch vor dem Seitenwechsel in Führung gehen. Wie bereits in vergangenen Spielen wurde die Führung nicht genutzt und Vilsbiburg zog wieder davon und gewann schliesslich das Spiel mit 2:3 (25:20; 15:25; 22:25; 25:17; 11:15)

Am Sonntag um 15:30 Uhr erwartet das Team von Alberto Salomoni den Tabellenführer aus Dresden. Bayer Leverkusen ist bei diesem Spiel der klare Aussenseiter, stehen doch im Team von Arnd Ludwig einige Nationalspielerinnen im Kader.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Sonntag, 07. Januar 2007

   www.volleyballer.de 

Haching siegt im CEV-Pokal gegen Budva mit 3:0

"Wenn wir hier heute verloren hätten, dann könnten wir jetzt zusammen auf den Friedhof gehen und uns gegenseitig eingraben." Hachings Mittelblocker Norbert Kunstek ist sichtlich erleichtert, nach dem 3:0-Sieg (25:23, 25:21, 25:21) gegen Budvanska Rivijera Budva. Dabei ist Kunstek eigentlich ein alter Hase im Team der TSV-Volleyballer, aber "heut war ich richtig nervös", gibt der 30-jährige nach dem Spiel zu.

Damit stand der Routinier aber nicht allein da: "Nicht nur die jungen Spieler waren vor dem Spiel aufgeregt", sagte auch TSV-Coach Mihai Paduretu, "auch ein Michi Mayer hat heute einige Zeit gebraucht, um ins Spiel zu finden."

Gut, dass das Team aus Montenegro mit den selben Sorgen zu kämpfen hatte. "Wir haben viele junge Spieler im Team, die sich von dieser Kulisse hier zu sehr beeindrucken haben lassen", meint Budvas Trainer Cvetko Pajkovic, "und der erste Satz war eben ausschlaggebend!" Der Meinung war auch Trainerkollege Paduretu. "Der erste Satz war knapp, aber wir hatten letztendlich mehr Geduld."

Es war kein Spiel auf hohem Niveau, dass die Hachinger in der gut gefüllten Generali Sportarena ablieferten. Doch die entscheidenden Punkte erzielte der TSV. Von Anfang an hochkonzentriert, ging die Mannschaft mit 9:5 in Führung. Doch die Gäste hielten sich zunächst wacker und konnten sich noch einmal zum 17:18 herankämpfen. Die Hachinger bewiesen allerdings nicht nur Kampfgeist, sondern in den entscheidenden Momenten eben auch einen Tick mehr Kreativität. So brachte Patrick Schwaack mit einem erfolgreichen Leger aus dem Rückraum seine Jungs wieder auf die Erfolgsspur. Auf Seiten von Budva häuften sich die Fehler und so war es bezeichnend, dass die Monteneger den ersten Satz nach einer Hachinger Auszeit selbst beendeten: per Fehlaufschlag.

Im zweiten Satz legte der TSV nach. Zuspieler Steuerwald brachte Haching mit seinem Aufschlag mit 3:0 in Führung. Norbert Kunstek konnte diese mit zwei Assen zum 9:2 ausbauen. "Der Rückstand im zweiten Satz hat uns das Genick gebrochen", meint Pajkovic nach dem Spiel. Trotzdem schafften es die Gäste sich noch einmal auf 18:20 heranzukämpfen. Doch nach zwei starken Angriffe von Kunstek hatte Unterhaching den ersten Satzball, den zweiten konnte der TSV zum 25:21 verwerten.

"Wir haben heute an die Leistung der letzten Bundesliga-Spiele angeknüpft und sehr konstant gespielt", sagt Paduretu. Und so war die Sorge von Hachings Trainer auch nicht besonders groß, als die Gäste im dritten Satz erstmals in Führung gehen konnten (6:5). Doch diese währte nicht lange: Eine Zuspielfinte von Steuerwald, ein gelungener Doppelblock von Kunstek und Mayer und die Hachinger waren mit 14:10 vorne. Dann wieder häuften sich die Fehler bei der Heimmannschaft, Budva kam wieder heran. Bis zum 19:19 wechselte der Aufschlag ständig. Dann wechselte Paduretu Steuerwald aus, es kam der gut 15 cm größere Malescha für den Block. Mit Erfolg: Budva verschlägt zwei Angriffe und bringt Unterhaching somit erneut in Führung und es kam wieder die Zeit von Hachings Routeniers. Michi Mayer und Norbert Kunstek blockten die Angriffe Budvas und brachten im Gegenzug ihre eigenen im gegnerischen Feld unter.

"Das war für die Spieler heute sehr, sehr anstrengend", erklärt Paduretu nach dem deutlichen Sieg. "Man sah es ihnen während des Spiels an den Gesichtern an." Nach dem Spiel sah man in den Gesichtern Freude und jede Menge Erleichterung. "Wir waren etwas überrascht, wir hatten Budva stärker eingeschätzt", meint Kunstek. Auch Paduretu sagt, er habe mit vier oder fünf Sätzen gerechnet.

Doch der Blick geht weiter nach vorne. Am Samstag geht es schon weiter gegen das tschechische Team Budejovice. "Das wird ein ganz anderes Spiel", meint Paduretu. Die Tschechen machen weniger Fehler und sind stark in der Feldabwehr. "Wir wollen morgen auf jeden Fall gewinnen, gegen Tourcoing wird es am Sonntag sehr schwer werden", sagt Kunstek. Er will das Europapokal-Erlebnis in der eigenen Halle noch einmal so richtig auskosten. "Wer weiß, wie oft ich noch international spielen werde. Und es soll in erster Linie ja Spaß machen." Und den hatte er bei der Pressekonferenz sichtlich, schließlich durfte er nach dem Spiel noch als Übersetzer fungieren und war der nächtlichen Friedhofaktion somit

 

 

Deutschland - DVL-News

 Sonntag, 07. Januar 2007

   www.volleyball-bundesliga.de 

3:0 in Köpenick: Schwerin holt Tabellenführung

Nicht unerwartet schlägt am Freitag Abend der Deutsche Meister Schweriner SC die Volleyballdamen des Köpenicker SC. Schwerin musste jedoch bis zum Schluss auf der Hut sein, da die Berlinerinnen sich auch bei Rückständen immer wieder herankämpften und nie aufgaben. Durch zu viele Eigenfehler beim KSC aber vor allen Dingen der Klasse und Souveränität des Meisters gewinnt Schwerin verdient.

Köpenick geht aber erhobenen Hauptes vom Platz und konzentriert sich jetzt auf das nächste Heimspiel am Sonntag (7.1.07, 15:00) gegen Vizemeister Rote Raben Vilsbiburg in der Flatow-Oberschule, Birkenstraße 11, 12559 Berlin-Köpenick. Die Roten Raben konnten am Freitag in Leverkusen mit 3:2 gewinnen und haben so den Anschluss an die Spitze gehalten. Insgesamt kann man sich in dieser Saison wohl auf viel Spannung gefasst machen. Lediglich 2 Minuspunkte trennen Platz 1 und 6. Das Team von Guillermo Gallardo geht am Sonntag zwar mit großem Respekt an den Start, die bisherigen Spiele haben jedoch gezeigt, dass der KSC immer für eine Überraschung gut ist.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Sonntag, 07. Januar 2007

   www.volleyball-bundesliga.de 

Wiesbaden: Ein Vulkan bricht aus

VCW besiegt Tabellenführer Dresden

Wiesbaden, Sporthalle am 2. RIng, Freitagabend kurz vor halb zehn. Die Halle bebt, der Vulkan brodelt, 1.100 Zuschauer stampfen, klatschen, hüpfen. 24:21 führt der VCW im vierten Satz, Matchball. Ein Dresdner Angriffsschlag landet im Aus. Der Siegpunkt? Mitnichten. Netzberührung. Stattdessen heisst es 24:22. Was folgt ist Zittern, Bangen, Hoffen. Zwischenzeitlich hat Dresden Satzball. Abgewehrt! Um 21:40 Uhr ist es dann doch soweit. Steffi Lehmann verwandelt den Matchball zum 28:26. Der Vulkan bricht aus, Freudentänze auf der Tribüne. Das nackte Endergebnis: 3:1 (25:20, 25:20, 20:25, 28:26). Der Tabellenführer ist gestürzt!

Von Beginn an dominiert der VCW dieses Spiel, zieht im ersten Satz über 12:10, 17:13 davon. Da nützt es den Sachsen auch wenig, dass sie sich herrvorragend auf VCW-Angreiferin Steffi Lehmann eingestellt hatten. Im zweiten Satz zunächst ein anderes Bild. 1:6, 4:8, der Tabellenführer dominiert, macht wenig Fehler. Erst langsam kommt der VCW ins Spiel, schafft beim 17:16 die Wende. Erneut heißt es am Ende 25:20.

3. Satz. Zunächst ein ausgeglichenes Spiel, 5:5, 7:7. Beim 10:13 wird klar, diesen Durchgang gewinnt die Truppe von Coach Arnd Ludwig. 4. Satz. Schnell führt der VCW mit 8:4. Dresden fightet. Beim 14:12 wird auch dem letzten auf der Tribüne klar: heute ist die Sensation möglich. Um 21:40 Uhr ist sie dann perfekt. "Ich bin überglücklich", hätte das Match für VCW-Coach Luis Ferradas kaum besser sein können. "Wir haben viel zu viele Fehler gemacht", haderte derweil DSC-Coach Arnd Ludwig mit seinen Schützlingen. Luis Ferradas hat ein Sonderlob für das Publikum parat: "Ohne die Fans hätten wir nicht gewonnen". Für zwei bis fünf Punkte sind die Zuschauer gut. Pro Satz wohlgemerkt. Im letzten waren es wohl noch ein paar mehr.

Manfred Schelbert

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Sonntag, 07. Januar 2007

   www.abendblatt.de 

NA Hamburg empfängt Lieblingsgegner Suhl

Hamburg - Hamburg - "Dieses Mal ist Suhl fällig", sagte Christina Benecke, Spielführerin der Volleyball-Frauen der NA Hamburg, beschwingt noch vom 3:1-Erfolg über den USC Münster. Ein Satz ging verloren, als die leicht angeschlagene Nationalspielerin Margareta Kozuch geschont wurde. Mit 14:6 Punkten nach Ende der Hinrunde rangieren die Fischbekerinnen als Tabellendritte nur zwei Zähler hinter Spitzenreiter Schweriner SC. "Wir kämpfen um die Meisterschaft mit", so Manager Horst Lüders .

Dazu wäre allerdings ein Sieg über den "Lieblingsgegner Suhl" (Trainer Helmut von Soosten ) heute (15 Uhr, Neumoorstück) nötig. Nur: Seit dem Aufstieg der Thüringerinnen 2003 (aktuell 4., 14:6) hat es elf Pflichtspiel-Vergleiche beider Teams gegeben - mit zehn Siegen für Suhl. Von den letzten acht Begegnungen gingen jedoch sieben über die volle Distanz von fünf Sätzen.

Spielfrei ist der Lokalrivale WiWa Hamburg, dem am Freitag mit dem 3:2 beim VCO Rhein-Neckar endlich der erste Saisonsieg geglückt war. Aber vier Zähler Rückstand sind es noch zum Klassenerhalt.

masch

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Sonntag, 07. Januar 2007

   www.abendblatt.de 

Keine Einigung im Olszewska-Streit

Hamburg - Hamburg - Im Transferstreit um Außenangreiferin Veronik Olszewska (18), die während der laufenden Saison vom Erstliga-Klub WiWa Hamburg zum zweitklassigen 1. VC Norderstedt wechseln will, hat auch ein Schlichtungsgespräch mit Klaus Widegreen , Präsident des Hamburger Volleyball-Verbandes, keine Einigung erbracht.

Der Lizenzspielervertrag Olszewskas mit WiWa bestehe weiter, so Widegreen, da der Norderstedter Klub formaljuristisch gar nicht als Antragsteller eines Schiedsgerichtsverfahrens vorgesehen sei und eine Vollmacht der Spielerin nicht vorgelegen habe.

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel