News

 Donnerstag, 01. Februar 2007 

NA.Hamburg II siegt in Elmshorn
Cowboys wollen Verfolger Humann abschütteln
Pirates: Revanche für ein böses Foul
VCO-Nachwuchs unterliegt Suhl mit 1:3
A-Trainer-Fortbildung: Online-Anmeldungen möglich
YoungStars bereichern ihre Gastfamilie
MTV-Serie reißt im 11.Spiel
VC Leipzig: Die Befreiung
Friedrichshafener Volleyballer weiter

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Norddeutschland - Smash Online-News

 Donnerstag, 01. Februar 2007

   

NA.Hamburg II siegt in Elmshorn

In einem echten Spitzenspiel der Regionalliga Nord siegte Tabellenführer NA.Hamburg II beim härtesten Verfolger, der VG Elmshorn, mit 3:1 und verschaffte sich etwas Luft im Kampf um die Meisterschaft. Nunmehr führen die Hamburgerinnen vor ihrem Heimspiel am kommenden Samstag (20 h, Sporthalle Wandsbek) gegen den Schweriner SC 2 mit 22:2 Punkten vor dem VC Stralsund mit 18:4 und der VG Elmshorn mit 18:6 Zählern.

In den ersten beiden Sätzen sahen die Zuschauer in der Halle Zum Krückaupark ein absolut ausgeglichenes Spiel. Die 3:0 Führung von NA.Hamburg zu Beginn konnten die Gastgeberinnen schnell wettmachen und gingen ihrerseits in Führung. In der Folgezeit wechselten die Führungen beständig zwischen beiden Teams. zum Ende des Satzes entwickelte sich ein Duell der „Scharfschützen“: Anja Svensson und Katja Saß auf Elmshorner Seite und Jana Köhler, Claudia Lehmann und Kristin Lange auf Hamburger Seite zeigten starke Angriffe und konnten vom Block nur selten beeinträchtigt werden.

Die Hamburgerinnen zeigten Nervenstärke, als sie einen Satzball der VGE sicher abwehrten und ihren ersten ebenso sicher zum 26:24 verwandelten. Das zähe Ringen ging jedoch auch im zweiten Durchgang weiter. Hier konnte sich Elmshorn schon mit sechs Punkten absetzen, NA.Hamburg kämpfte sich heran und schaffte zum 19:19 erstmals den Ausgleich. Doch diesmal behielt die VG Elmshorn mit 26:24 die Oberhand.

Im dritten Durchgang konnten sich die Hamburgerinnen Mitte des Satzes durch eine Aufschlagserie von Jana Köhler mit sechs Punkten in Folge entscheidend absetzen. Die VGE fightete zwar zurück, doch konnte der Vorsprung gehalten werden. In der Phase ging die Hamburger Taktik, durch den Aufschlag nur bestimmte Angriffe zuzulassen oder Annahmefehler zu provozieren, sehr gut auf, der Satz wurde mit 25:19 gewonnen.

Im vierten Durchgang hatte NA.Hamburg deutlich Oberwasser. Diesmal war es Steffi Oelsner, die frühzeitig mit einer Serie von sechs Aufschlägen einen Vorsprung herausholte. Der durch den Elmshorner Rückstand entstehende Druck brachte vermehrt Fehler in deren Spiel, so dass der Satz klar mit 25:15 und die Partie somit nach 86 Minuten von NA.Hamburg II gewonnen werden konnte.

Deren Trainer Stefan Schubot war zufrieden: „Das war von beiden Mannschaften ein Spiel auf hohem Niveau, uns wurde alles abverlangt. Ein großes Kompliment an meine Mannschaft, die die Worte des Trainers gut angenommen hat. Wir mussten heute viel Geduld haben, um zu gewinnen.“

Nun richtet sich der Fokus des Tabellenführers auf das Heimspiel am kommenden Samstag Abend gegen Schlusslicht Schweriner SC und auf das Duell beim neuen Tabellenzweiten VC Stralsund am 17. Februar. „In Stralsund mag es heiß und spannend werden. Aber zunächst mal müssen wir unsere Hausaufgaben gegen Schwerin absolvieren.“ mahnt Schubot alle, auf dem Boden zu bleiben. „Gerade junge Mannschaften wie der Nachwuchs vom Schweriner SC haben Ehrgeiz und entwickeln sich im Laufe einer Saison enorm. Wir müssen also eine sehr gute Leistung zeigen, wenn wir gewinnen wollen.“

Samstag, 03.02.2007, 20 Uhr: NA.Hamburg II - Schweriner SC 2 (Sporthalle Wandsbek, Rüterstraße); Eintritt frei!

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Donnerstag, 01. Februar 2007

   

Cowboys wollen Verfolger Humann abschütteln

Die Fans bereiten sich auf einen heißen Tanz vor, die Verantwortlichen des Oststeinbeker SV freuen sich wie immer auf diesen Gegner, nur die eigene Mannschaft strahlt eine eigentümliche Ruhe aus: Wenn sich am Samstag, 20 Uhr, VV Humann Essen in der Walter-Ruckert-Halle zum Spitzenspiel der 2. Bundesliga vorstellt, sei dies für die Ostbek Cowboys „ein Spiel wie jedes andere“, sagt Trainer Joachim Müller, der mit seiner Mannschaft seit elf Spieltagen nicht mehr bezwungen wurde. „Wir schauen nur auf uns, wir tun alles, um uns im Training an unsere Grenzen zu bringen“, sagt Müller. „Damit sind wir bislang sehr gut gefahren. Wer auf der anderen Seite steht, interessiert mich erst in zweiter Linie.“

Es ist das Duell der beiden Erstligabsteiger. Essen hatte sich in der 1. Bundesliga beeindruckend geschlagen, wurde dann aber in der Relegation – offenbar völlig kraftlos geworden - durchgereicht. Der OSV war als Vorletzter abgestiegen, am Ende chancenlos. Nun jedoch haben sich die Vorzeichen umgekehrt. Die Gastgeber weisen 26:4 Punkte auf, die Essener nach ihrer Niederlage in Frankfurt nur mehr 22:8, bei deutlich schlechterem Satzverhältnis.

Hat der OSV den Abstieg also besser verkraftet? „Ich weiß es nicht“, sagt Oststeinbeks Abteilungsleiter Jan Schneider , „ich weiß nur, dass wir nach unseren Startproblemen sehr konzentriert gearbeitet haben. Das hat sich ausgezahlt.“ Zu Humann Essen wolle er „gar nichts sagen". Nur soviel: "Beide Klubs mögen und achten sich“.

Das Spiel ist für Humann die letzte Chance, Anschluss an die Titelkandidaten zu halten – für Oststeinbek wiederum, einen starken Verfolger vielleicht vorentscheidend zu distanzieren. Die Gäste dürften ihre Hoffnung wieder auf Diagonalangreifer Frank Fischer legen, auch beim umkämpften 3:2-Hinspielerfolg der Essener der überragende Mann. Die Ostbek Cowboys hingegen setzen auf ihren ausgeglichenen Kader, der bislang auch die ungewöhnlich vielen schweren Verletzungen kompensieren konnte. Mittelblocker Oliver Kook, der zuletzt privat verhindert war, kehrt wieder in den Kader zurück. Sorgen bereiten Coach Müller nach wie vor Oliver Schmäschke (Knie) und nun auch ausgerechnet Kapitän Björn Domroese, der aus Krankheitsgründen nicht trainieren konnte. Libero Hendrik Hofmann und Mittelblocker Chris Ahlfeldt befinden sich ohnehin erst in der Rekonvaleszenz.

Für die Hamburger brechen mit dem Match die von den Fans in heller Vorfreude so getauften „Endspielwochen“ an, die Aufregung in Hamburgs Wildem Osten steigt. Er könne das ja verstehen, sagt Trainer Müller, „andererseits entscheidet sich am Samstag gar nichts. Wir wollen unser Spiel durchziehen und dann sehen wir weiter“. Neun Spieltage sind es in der Tat noch – das Match gegen Essen wird aber immerhin ein Indiz sein, was möglich ist in der kommenden Zeit für die ersatzgeschwächten Ostbek Cowboys.

 

 

Norddeutschland - Oststeinbeker SV-News

 Donnerstag, 01. Februar 2007

   

Pirates: Revanche für ein böses Foul

OSV Pirates – SV Adelby (Sa, 17 Uhr, Walter-Ruckert-Halle)

Gegen Adelby. Das sollte doch machbar sein. So dachten die Spieler der OSV-Pirates am vierten Spieltag, als sie ungeschlagen und mit einem sensationellen Sieg gegen Eimsbüttel im Gepäck zum sieglosen Tabellenletzten fuhren. Die Pirates verloren 1:3, Adelby hatte das schwache Schlesinger-Team an die Wand gespielt. Jetzt kommt Adelby zum Tabellendritten Oststeinbek, angezählt, mit dem Rücken zur Wand, momentan auf dem drittletzten Platz. Die Pirates haben gerade in Eimsbüttel gespielt – und euphorisch gewonnen. Sie sind selbstbewusst, hochmütig sollten sie aber nicht werden.

„Wir haben ja gesehen, was in der Hinrunde passiert ist. Wir haben uns einlullen lassen und plötzlich standen wir ohne die zwei Punkte da“, sagt Bernd Schlesinger . Er hat gesehen, dass Adelby kein schlechtes Team ist. „In eigener Halle möchte ich mein Team aber siegen sehen. Wenn wir wieder viel Druck mit dem Aufschlag machen und in Block und Abwehr ähnlich gut agieren wie gegen Eimsbüttel, sollte das zu machen sein.“

Jan Mayfahrt muss weiter pausieren. Rüdiger Barth wird für ihn als zweiter Zuspieler einspringen und den jungen Valentin Begemann unterstützen. Falls der 17-Jährige überhaupt Hilfe braucht. Gegen Eimsbüttel hat der Jüngste im Kader ein großartiges Spiel gemacht.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 01. Februar 2007

   

VCO-Nachwuchs unterliegt Suhl mit 1:3

Die Juniorinnen vom VC Olympia Rhein-Neckar bleiben auch nach dem 15. Spiel der Bundesligasaison sieglos. Gegen den VfB Suhl unterlagen sie vor 300 Zuschauern mit 1:3 (25:20, 21:25, 16:25, 19:25). Nach gutem Auftakt setzten sich die Gäste aus Thüringen verdient durch, jedoch konnten die Talente die Sätze lange offen gestalten.

Wieder mit von Beginn an von der Partie war die wiedergenese Michaela Sabrowske auf der Diagonalposition. Dafür krankheitsbedingt passen mussten dagegen Nora Kaufmann und Saskia Leonhardt. Nach verhaltenem Beginn konnte sich der VCO im ersten Satz zum 15:16 wieder herankämpfen und eine Aufschlagserie von Lisa Rühl sicherte dem Nachwuchs verdient den ersten Satz. Auch danach spielten die Juniorinnen weiter gut mit. Der sonst so oft erlebte Einbruch nach einem Erfolgserlebnis blieb diesmal aus. Jedoch immer wenn die Talente drauf und dran waren in den Satz zurückzukommen, war es meist der herausragenden Suhler Diagonalangreiferin Magdalena Sadowska vorbehalten, die Verhältnisse wieder zurecht zu rücken und die "Big Points" der Gästemannschaft zu erzielen.

Dieses Bild zog sich durch die folgenden Sätze. Die Thüringerinnen verwalteten ihren am Satzbeginn herausgespielten Vorsprung ohne groß zu glänzen und konnten die beiden wichtigen Punkte zum Erreichen der Meisterrunde mit auf die Heimfahrt nehmen.
"Nach der Schlappe in Münster war ich mit der Leistung heute zufrieden", sah Bundestrainer Dirk Groß einen geschlossenen Auftritt seiner Schützlinge trotz der bisherigen Niederlagen. "Die größten Defizite hatten wir heute im Block auf den Außenpositionen, da haben wir nicht schnell genug erkannt, was der Gegner vorhat."

Leichter wird auch die nächste Aufgabe für das Heidelberger Nachwuchsteam nicht. Gegen NA.Hamburg um die Nationalspielerinnen Margareta Kozuch und Christina Benecke unterlag man im Heidelberger Olympiastützpunkt mit 0:3. "Für uns zählen die kleinen Schritte, und in Hamburg haben wir die nächste Möglichkeit, dies praktisch umzusetzen", so der Bundestrainer.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 01. Februar 2007

   

A-Trainer-Fortbildung: Online-Anmeldungen möglich

Auf der DVV-Homepage gibt es nun ein neues Modul: Für die A-Trainer-Fortbildungen können sich Teilnehmer nun online registrieren. Derzeit sind zwei Fortbildungen für 2007 im Angebot, voraussichtlich werden insgesamt vier bis fünf in 2007 angeboten.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Donnerstag, 01. Februar 2007

   

YoungStars bereichern ihre Gastfamilie

FRIEDRICHSHAFEN - 17-jährige Schüler wohnen normalerweise bei ihren Eltern. Es sei denn, sie genießen eine Volleyball-Ausbildung bei den Volley YoungStars. So wie Fabian Kohl aus Dauchingen bei Schwenningen und Christian Scholze aus Ankenreute bei Ravensburg, die beide schon mit 16 Jahren das Elternhaus verlassen haben und seitdem bei Familie Sauter in Langenargen wohnen.

„Ein großer Unterschied zur eigenen Familie ist es nicht“, findet Fabian Kohl. „Außer, dass man vielleicht weniger Pflichten hat“. Das findet „Gastmama“ Brigitte Sauter völlig in Ordnung. „Die Jungs sind ohnehin den ganzen Tag eingespannt, tagsüber in der Schule und abends beim Training“.

Als Tochter Janine, selbst aktive Volleyballerin im Häfler Oberligateam, vor anderthalb Jahren den Vorschlag machte, zwei YoungStars aufzunehmen, waren Brigitte und Andreas Sauter erstmal überrascht, aber die Idee stieß auf allgemeine Zustimmung. Seit die mittlere Tochter Nathalie ausgezogen war und das Gästezimmer meistens leer stand, war Platz genug da. Nicht nur mit den beiden „Söhnen“ lief’s von Anfang an prima, auch mit den richtigen Eltern haben sich Sauters von Anfang an gut verstanden. „Die Jungs sehe ich absolut als Bereicherung an“, sagt Brigitte Sauter über ihren spontanen Nachwuchs. Einen großen Unterschied zwischen Jungen und Mädchen hat sie nicht feststellen können. Doch, einer fällt ihr nach längerem Nachdenken ein: „Jungen brauchen vor dem Weggehen länger im Bad.“

Während sich „Fabi“ und „Chris“ in ihrer Familie täglich sehen, bekommen sie sich auf dem Volleyballfeld eher selten zu Gesicht. Schuld daran ist Christian Scholzes Verletzung an der Patellasehne, die ihn Mitte Oktober außer Gefecht gesetzt hat. Nach der Operation im November kommt er langsam wieder auf die Beine. „Am liebsten würde ich schon nächstes Wochenende wieder spielen“, sagt Scholze. Wohl wissend, dass das sein Knie noch nicht mitmacht. Die Zeit ohne Volleyball war ganz schön frustrierend für den Angriffsspieler. Vor allem, weil noch immer nicht klar ist, ob alles wieder richtig in Ordnung kommt. Aber Christian Scholze ist ein Kämpfer, der seinen Sport liebt: „Freiwillig höre ich auf keinen Fall auf“. 

Dennoch hat der 17-Jährige der Verletzung etwas Positives abgewinnen können und hat viel Zeit in die Schule investiert. Gute Noten sind ihm im Hinblick auf die berufliche Zukunft wichtig, denn schließlich „ist es im Volleyball immer noch so, dass man das Geld nicht hinterher geworfen bekommt“. Zumindest in dieser Hinsicht war die Saison bisher erfolgreich, denn der Schüler des Graf-Zeppelin-Gymnasiums hat sein bestes Halbjahreszeugnis seit der fünften Klasse erreicht. Auch Fabian Kohl hat neben seinem Volleyball-Job noch eineinhalb Jahre auf dem GZG zu absolvieren. Anschließend liebäugelt er damit, nach Berlin zu gehen und mit der U21-Nationalmannschaft in der Bundesliga zu spielen. „Dafür betreibt man schließlich den ganzen Aufwand“, sagt er. Momentan ist er auf einem guten Weg, gehört als Libero zur Stammformation der Junioren-Nationalmannschaft.

Bis zum Abitur und dem anschließenden Abschied von den Volley YoungStars ist es aber noch eine Weile hin. Und so lange werden die beiden weiterhin bei den Sauters in Langenargen „Leben in die Bude“ bringen.

 

 

Deutschland - MTV München-News

 Donnerstag, 01. Februar 2007

   

MTV-Serie reißt im 11.Spiel

(tg) Am vergangenen Samstag musste sich die Volleyball Regionalliga Mannschaft des MTV München beim TSV Deggendorf mit 2-3 (22, -14, -21, 19, 8) geschlagen geben. Damit beendeten die Niederbayern die Serie des Tabellenführers nach 10 Siegen in Folge.

Für das Spiel gegen den TSV Deggendorf hatten sich die Volleyballer des MTV München den elften Sieg in Folge vorgenommen. Schwer sollte es werden, dass war allen klar, nachdem Thilo Pfletschinger nach seinem Achillessehnenriss und Alex Lingg aus privaten Gründen passen mussten. Dazu kam noch der kurzfristige Ausfall von Sebastian Brehme, der sich einen Grippe-Virus eingefangen hatte und nicht einsatzfähig war. Schon im Hinspiel hatte man sich nach einer klaren 2-0 Führung nur ganz knapp im Tie-Break durchsetzen können. Weiteren Motivationsschub für den TSV Deggendorf gab es vom DJK Würmtal. Der MTV-Verfolger in der Tabelle setzte zehn Kästen Bier für einen Sieg über den Tabellenführer aus.

Entsprechend motiviert gingen die Niederbayern in die Partie. Von Beginn an führten sie stets knapp und konnten den Vorsprung bis zum 25-22 halten. Doch wie bereits in den letzten beiden Partien wachte der MTV erst nach Satzrückstand auf. Die Annahme war nun stabiler, die Angriffe fanden immer wieder die Lücke im Block und das eigene Block/Abwehr-Verhalten war deutlich effektiver. So war es auch kein Wunder, dass die Sätze zwei und drei deutlich mit 25-14 und 25-21 an den MTV München gingen. Im vierten Durchgang entwickelte sich dann bis zum 14-14 wieder ein enges Spiel. Diesmal waren es aber die Deggendorfer, die noch einmal das Tempo anziehen konnten und sich mit 25-19 in den Tie-Break retteten. Bei den letzten beiden Erfolgen brannten die Münchner im entscheidenden fünften Satz jeweils ein Feuerwerk auf dem Spielfeld ab und konnten ihre Gegner jeweils noch deutlich besiegen. 

Doch diesmal verkehrtes Bild. Bei den Niederbayern klappte einfach alles. Knallharte, risikoreiche Aufschläge, tolle Feldabwehr-Aktionen und effektives Angriffsspiel standen glücklose Aktionen des MTV gegenüber. So war es auch kein Wunder, dass die Münchner sich im Entscheidungssatz mit 8-15 geschlagen geben mussten. Den Grund für die Niederlage hatte MTV-Trainer Tom Gailer schnell gefunden: „Über die gesamte Spielzeit haben wir die großgewachsenen Mittelblocker und den überragend spielenden Diagonalspieler der Deggendorfer nicht in den Griff bekommen. Im zweiten und dritten Satz konnten wir dem Gegner unser Spiel zwar aufzwängen, doch leider konnten wir den Level nicht über den Rest der Spielzeit halten.“

Durch die Niederlage des MTV spitzt sich die Tabellensituation in der Regionalliga weiter zu. Der heißeste Verfolger DJK Würmtal liegt zwar noch mit zwei Punkten zurück, hat aber auch ein Spiel weniger auf seinem Konto. Alles andere als ein klarer 3-0 Sieg der Würmtaler über den VCO Kempfenhausen wäre eine große Überraschung. Den Sieg der DJK eingerechnet, bleibt jedoch der MTV München weiter Tabellenführer. Doch es ist unglaublich knapp, denn beide Mannschaften haben dann die gleiche Punktanzahl und die gleiche Satzdifferenz. Einzig ein mehr gewonnener Satz gibt im Moment den Ausschlag für den MTV München im Titelrennen.

Tom Gailer

 

 

Deutschland - DVL-News

 Donnerstag, 01. Februar 2007

   www.volleyball-bundesliga.de 

VC Leipzig: Die Befreiung

Zwei wichtige Heimspiele im neuen Jahr sind es und schon das erste von beiden konnte gewonnen werden. Der VC Leipzig siegt vor einem wieder begeisterten Publikum gegen den SV Bayer Wuppertal mit 3:1 (25:17; 20:25; 25:14; 25:19) in 88 Minuten und festigt somit den Tabellenplatz 8, der für die Teilnahme an den Play-offs berechtigt.

Zunächst schien die Kulisse ungewohnt, von den dürftig besetzten Tribünen kam wenig Stimmung auf, anscheinend mussten die Fans sich auch erst wieder an die Arena gewöhnen. Doch dann ging es los: Wuppertal lief ohne ihren besten Angreifer Mads Ditlevsen auf und hatte ernste Probleme im Angriff, viele direkte Fehler schon zu Beginn des Spiels. Sofort haben die Leipziger gemerkt, dass mehr drin ist, ihre Chance gesehen und auch genutzt, deutlicher Satzgewinn! Der kleine Hänger im zweiten Durchgang fiel weiter gar nicht auf. Nach den deutlichen Sätzen drei und vier war die Freude und Erleichterung groß, nicht nur bei den Spielern. Die Fans haben ihre Idole wieder in ihre Herzen geschlossen.

Stark war der VC Leipzig vor allem in der Annahme (72 Prozent). Im Angriff kam die Mannschaft auf eine Erfolgsquote von 50 Prozent. Vor allem Lutz Mühlisch und Rene Andörfer konnten auftrumpfen. Rene nutzt seine Chance recht gut, hat selbst im Aufschlag viel Druck gemacht, Bravo.

Jetzt wollen die Sachsen mehr. Am kommenden Samstag erscheint das Team aus Königs Wusterhausen (Tabellenplatz 9) in der Leipziger Grube-Halle und es scheint, als wären die Jungs gerüstet. An die Leistungen vom Freitag kann angeknüpft werden. Doch wird man die Gäste nicht unterschätzen, gegen Friedrichshafen verloren sie am Samstag zwar mit 0:3, doch waren die Sätze alle knapp (29:31; 29:31; 23:25). Wir wollen aber unseren Sieg gegen Wuppertal unterstreichen und haben erneut das Heimrecht. Mit einem Sieg gewinnen wir den wichtigen Abstand zum Verfolger, auf in die Schlacht.

Steffen Busse

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Donnerstag, 01. Februar 2007

   http://de.sports.yahoo.com 

Friedrichshafener Volleyballer weiter

Düren raus

Friedrichshafen (dpa) - Der deutsche Volleyball-Meister VfB Friedrichshafen geht als Erster der Gruppe D ins Playoff-Achtelfinale der Champions League. Die Mannschaft von Trainer Stelian Moculescu besiegte in eigener Halle Lannutti Cuneo (Italien) mit 3:0 (25:19, 25:21, 25:19).

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel