News

 Montag, 12. Februar 2007 

USC: Weiter mit Rückenwind - Sieg in Vilsbiburg
Bundespokal: Platz eins für Teresa & Co.
Souveräne Vorstellung der MTV-Volleyballer
SCC Berlin: Ein großer Sieg
„Übliches“ Auf und Nieder beim TV Rottenburg
Netzhoppers: Gut gespielt, trotzdem verloren
FTSV mit leichtem Spiel in Bayreuth
Rote Raben unterliegen Münster mit 3:2
Köpenicker SC holt zwei wichtige Punkte
Wuppertal in Sachsen ohne Chancen
NA siegt im Schwesternduell
D-Jugend des ATSV belegt Platz fünf
Von Soosten: Vertragsverlängerung nach Derbysieg
1. VC Norderstedt peilt DM-Teilnahme an
VC Norderstedt: Jetzt beginnt das Zittern
Rottenburg: Krimi ohne Happy-End
3:0! Maggi feiert Sieg gegen Schwester Katarina
Münster tanzt in der Vilstalhalle
Büring: „Jetzt nicht durchdrehen“
WVV-Mädchen nicht zu stoppen
SSC: In allen Bereichen überlegen
Schwerin: "Das ist perfekt für uns"
MSC: Fans fanden´s unfassbar

Februar 2007

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Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 12. Februar 2007

   

USC: Weiter mit Rückenwind - Sieg in Vilsbiburg

Das war Spannung pur: Hauchdünn mit 3:2 (25:23, 25:19, 16:25, 19:25, 16:14) gewann Volleyball-Bundesligist USC Münster das Auswärtsspiel gegen die Roten Raben Vilsbiburg. Nach einer 2:0-Satzführung mussten die Münsteranerinnen den Ausgleich hinnehmen und wehrten im entscheidenden Durchgang einen Matchball ihrer Kontrahentinnen ab

Im fünften Satz stockte den Münsteraner Fans in der Vilstalhalle der Atem. Nachdem die Volleyballerinnen vom USC Münster gegen die Roten Raben Vilsbiburg bereits mit 2:0 Sätzen in Führung gelegen hatten und dann den Ausgleich hinnehmen mussten, gerieten sie im entscheidenden Durchgang bedenklich ins Hintertreffen. Mit 8:12 lagen sie zurück und sahen sich beim 13:14 sogar mit einem Matchball der Kontrahentinnen konfrontiert. Dann aber misslang der Aufschlag von Vilsbiburgs Katja Wühler und die Unabhängigen wussten ihre Chance zu nutzen. Erst war es Anika Brinkmann, die einen Hinterfeldangriff zum 15:14 versenkte. Dann bescherte Tatjana Zautys ihrem Team mit einem erfolgreichen Schmetterball das umjubelte 3:2 (25:23, 25:19, 16:25, 19:25, 16:14).

„In einer fremden Halle einen Matchball abzuwehren und dann selbst noch zu gewinnen – da gehört schon eine Menge dazu“, zollte USC-Trainer Axel Büring seinem Ensemble großen Respekt und fügte hinzu: „Die Mannschaft hat immer an sich selbst und ihre Chance geglaubt und sich gesagt: Wir machen das jetzt. Das war sehr beeindruckend.“

Wie die Feuerwehr legten die Münsteranerinnen – mit Doreen Engel, Tatjana Zautys, Anika Brinkmann, Atika Bouagaa, Andrea Berg, Lea Hildebrand und Lisa Thomsen in der Startformation – beim Gastspiel in Niederbayern los. Fast im Schnelldurchlauf entschieden sie – zwischendurch auch mit Johanna Barg, Claudia Bimberg und Jil Döhnert auf dem Feld - die ersten beiden Sätze für sich und hatten damit die Tür zum nächsten Überraschungssieg bereits weit aufgestoßen. „Wir haben Vilsbiburg förmlich überrannt“, sagte Büring. Vor der lautstarken Kulisse von 1350 Zuschauern aber wachten die Roten Raben nun auf. Sie setzten alles auf eine Karte und erhöhten das Risiko deutlich. Die Folge: Das Team von Trainer Igor Arbutina sicherte sich die beiden folgenden Abschnitte und hatte auch den Entscheidungssatz schon fast gewonnen ehe Münster den Spieß noch einmal umdrehte.

„Wir wollten mit diesem Spiel noch einmal Werbung für unser nächstes Heimspiel machen. Das ist uns gelungen“, sagte Büring und hofft für die Partie gegen Tabellenführer Dresdner SC (18. Februar, 15.30 Uhr) auf eine prächtige Kulisse im Volleydome. Zu hoch will er die Erwartungen jedoch nicht schrauben, auch wenn dem USC gegen Vilsbiburg der vierte Sieg in Folge gelang und dadurch auch der Rückstand auf den begehrten sechsten Platz weiter schmolz. „Ich hoffe, dass die Leute jetzt nicht durchdrehen und einen Sieg über Dresden und zudem noch das Erreichen der Meisterrunde von uns erwarten“, sagte der Coach. „Wir haben einen Lauf und die Mannschaft glaubt an sich. Wenn uns noch einmal die Chance auf einen Sieg geboten wird, werden wir zugreifen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.“

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 12. Februar 2007

   

Bundespokal: Platz eins für Teresa & Co.

Mit der WVV-Auswahl haben Trainer Niels Westphal, Teresa Mersmann, Rebecca Schäperklaus und Sabine Berkemeyer vom USC Münster den Bundespokal der B-Jugend gewonnen. Im Finale setzten sich die Nachwuchs-Volleyballerinnen mit 2:1 gegen Berlin durch

Beim Bundespokal der B-Jugend (1990/91) ließ die Auswahl des Westdeutschen Volleyball-Verbandes (WVV) mit Teresa Mersmann, Sabine Berkemeyer und Rebecca Schäperklaus vom USC Münster vollmundigen Worten auch große Taten folgen. In überzeugender Manier sicherte sich die Mannschaft von Trainer Niels Westphal, der beim USC die dritte Mannschaft in der Oberliga betreut, im hessischen Biedenkopf den Sieg und gab im gesamten Turnierverlauf nur einen einzigen Satz ab. „Das war sensationell. Wir sind super zufrieden“, sagte er. „In allen entscheidenden Situationen haben wir es geschafft, gut zu spielen. Das war ganz hervorragend.“

In der Vorrunde fegte die Mannschaft um Kapitän Teresa Mersmann ihre Kontrahentinnen förmlich vom Parkett. Zuerst besiegten sie Hessen mit 2:0 (25:10, 25:15), dann Baden-Württemberg mit 2:0 (25:15, 25:19) und schließlich auch Hamburg mit 2:0 (25:15, 25:17). Als Gruppenerste zogen die Westdeutschen damit ins Viertelfinale ein. Hier hatten sie gegen Sachsen ebenfalls wenig Mühe und gewannen mit 2:0 (25:15, 25:21). „Das lief“, so Westphal, „alles so wie wir uns das vorgestellt haben“.

Im Halbfinale wartete erneut Baden-Württemberg, hatte aber auch dieses Mal keine Chance. Mit 2:0 (25:16, 25:19) gewann der WVV und hatte damit das Mindestziel, die Finalteilnahme, bereits erreicht. Im Endspiel gegen Berlin wurden die Nachwuchs-Volleyballerinnen erstmals wirklich gefordert. Kein Wunder – schließlich trafen hier zwei Teams aufeinander, die zuvor noch keinen Satz abgegeben hatten. Nach spannenden drei Durchgängen aber hatte Westphals Ensemble das bessere Ende mit 2:1 (22:25, 26:24, 15:8) für sich. „Das war ein grandioses Spiel zwischen den beiden besten Mannschaften des Turniers“, sagte er.

Eine wichtige Rolle spielte hier Teresa Mersmann aus der Zweitligamannschaft des USC. Nach dem Seitenwechsel beim 8:7 sorgte sie im Einerblock für drei direkte Punkte und verhalf ihrem Team damit zu einem Vorsprung, den es nicht mehr aus der Hand gab. „Das war entscheidend“, sagte Westphal. „Aber auch als Kapitän hat Teresa ihre Sache klasse gemacht.“ Zudem verdienten sich die beiden anderen USC-Spielerinnen das Lob ihres Trainers. Rebecca Schäperklaus, die dank Doppelspielrecht für die Oberligamannschaft des USC sowie ihren Heimatverein SCU Lüdinghausen im Einsatz ist, gehörte in der Mitte zur Stammformation. Sabine Berkemeyer, ebenfalls beim USC in der Oberliga aktiv, füllte ihre Rolle im Zuspiel hinter der Bocholterin Lena Möllers gut aus und erhielt mit dem Sieg ein Geschenk zum 16. Geburtstag. „Es war eine tolle Mannschaftsleistung“, so Westphal. „Jeder hat seinen Teil zum Erfolg beigetragen.“

 

 

Süddeutschland - MTV München-News

 Montag, 12. Februar 2007

   

Souveräne Vorstellung der MTV-Volleyballer

(tg) Nach nur 60 Minuten war das Gastspiel des MTV München beim TSV Zirndorf schon vorbei. Mit 3-0 (-17, -23, -16) ließen die Münchner dem Gegner keine Chance im letzten Auswärtsspiel der Saison.

Die Regionalliga Volleyballer des MTV München hatten sich viel vorgenommen für das letzte Auswärtsspiel der Saison beim TSV Zirndorf. Schließlich wollte man die Niederlage der vergangenen Woche gegen den TSV Deggendorf vergessen machen, der die Serie von elf Siegen in Folge unterbrach. Wie schwierig jedoch dieses Vorhaben jedoch war, zeigt ein Blick auf die Statistik. Noch nie konnte der MTV im Mittelfränkischen gewinnen und hatte vor allem auch immer Probleme mit den sehr kühlen Verhältnissen in der Spielhalle. Der TSV Zirndorf, Tabellenachter der Regionalliga, stand auch unter Zugzwang, schleißlich benötigten sie noch einen Sieg um nichts mehr mit dem direkten Abstieg in die Bayernliga zu tun zu haben.

Alles andere als gut, liefen die Vorbereitungen auf das Spiel. MTV-Kapitän Hannes Buchner zog sich im Abschlußtraining eine schwerzhafte Kapselverletzung am Daumen zu, konnte dann jedoch kurz vor Spiel dick getaped grünes Licht für einen Einsatz geben. Aber auch die Sicherheitskonferenz in München und überfüllte Autobahnen machten dem MTV zu schaffen, so dass die letzten Spieler erst eine halbe Stunde vor Spielbeginn in der Halle waren.

Von allem aber unbeeindruckt legte der MTV München gleich furios los. Als wäre die Niederlage in der letzten Woche nie gewesen, spielte man wieder gewohnt souverän und lies dem TSV Zirndorf mit 25-17 nie den Hauch einer Chance. Der zweite Satz sollten dann eine engere Angelegenheit werden. Der MTV konnte das Niveau des ersten Satzes nicht mehr ganz halten, so dass die Zirndorfer bis zum 23-23 mithalten konnten. In dieser brenzligen Situation waren die Münchner aber wieder hellwach und sicherten sich so den zweiten Durchgang mit 25-23. Nach einer Aufschlagserie von Joschi Schöberl zu Beginn des dritten Satzes war dann der Wiederstand der Gastgeber gebrochen. Ohne große Probleme spielte der MTV den Satz und das Spiel konsequent mit 25-16 nach Hause. „Die Leistungskurve zeigt nach zuletzt durchwachsenen Leistungen wieder deutlich nach oben. Der Sieg gibt uns nochmal viel Selbstvertrauen für die ausstehenden drei Heimspiele in dieser Saison“, freute sich MTV-Trainer Tom Gailer.

Trotz des deutlichen Sieges an diesem Wochenende ist der MTV München wieder auf Platz zwei der Tabelle hinter der DJK Würmtal zurückgefallen. Dies aber nur auf Grund der Tatsache, dass Würmtal an diesem Wochenende zwei Spiele absolvierte und so ein Spiel mehr auf dem Konto hat. Der MTV hat also weiterhin alles selbst in der Hand die Meisterschaft in diesem Jahr an den Goetheplatz zu holen, dafür sind aber in den letzten drei Heimspielen dieser Saison drei Siege nötig. Das erste Endspiel steigt bereits am kommenden Samstag ab 20.00 Uhr im Sportzentrum Häberlstraße gegen den ASV Dachau.

Tom Gailer

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 12. Februar 2007

   

SCC Berlin: Ein großer Sieg

Seit mehr als 1.000 Tagen hatte Rekordmeister VfB Friedrichshafen in der heimischen Arena kein Bundesliga-Spiel mehr verloren. Bis gestern 19:29 Uhr – da nämlich verwandelte der SCC BERLIN seinen vierten Matchball zum 18:16 und somit 3:2 für die Hauptstädter. Zuvor durften die 2.500 Zuschauer einen überaus spannenden und hart umkämpften Schlagabtausch miterleben.

Zunächst nahm alles den erwartenden Verlauf. Der VfB führte durch eine Aufschlagserie von Lukas Divis im ersten Satz schnell mit 7:3 und schien sich mal wieder schnell auf der Siegerstraße zu befinden. Doch die Berliner kämpften weiter, schafften beim Stande von 11:11 den Ausgleich und zogen anschließend auf 23:18 davon. Aber auch die Gastgeber zeigten ihr Kämpferherz und kamen bis auf 22:23 heran. In dieser Situation bewies SCC-Coach Micha Warm ein glückliches Händchen, indem er Vukanovic für Steinke brachte, der prompt für den ersten Satzball sorgte, den die Hauptstädter sogleich verwandelten.

Im zweiten Satz zeigte der amtierende Meister und Pokalsieger sein wahres Leistungsvermögen. Nach ausgeglichenem Beginn zog der VfB Punkt für Punkt davon und holte sich diesen Durchgang vor allem aufgrund seiner starken Aufschläge verdient mit 25:17. Das gleiche Bild im dritten Satz. Der VfB ging schnell mit 9:5 in Führung, doch diesmal gelang es dem SCC, sich zurück zu kämpfen und bei 16:16 auszugleichen. Bis zum Satzende entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch, den der Rekordmeister glücklich mit 25:23 für sich entscheiden konnte.

Die Berliner standen also mit dem Rücken zur Wand und konnten nur noch die Flucht nach vorn antreten. Dies taten sie bravourös und boten dem Favoriten weiterhin selbstbewusst die Stirn. Bis zum Stande von 23:23 waren beide Teams auf Augenhöhe. Doch dann schritt Thanos Panousos zum Aufschlag und brachte sein Team mit zwei Assen zum 25:23 und damit zurück ins Match.

Der anschließende und entscheidende Tie-break war nichts für schwache Nerven. Kein Team konnte sich absetzten, doch direkt nach dem Seitenwechsel zog der VfB bei 9:7 auf zwei Punkte davon und verteidigte diese Führung bis zum 12:10. Doch das Team des SCC gab nicht auf, glich zum 13:13 aus und hatte anschließend drei Matchbälle. Den vierten verwandelte der VfB dann selbst, indem Jochen Schöps einen Angriffsschlag nach über zwei Stunden Spielzeit ins Aus schlug.

„Ich hätte nicht damit gerechnet, dass wir heute in Friedrichshafen gewinnen“, erklärte ein sichtlich stolzer SCC-Coach Michael Warn nach dem Spiel. Vor allem die kämpferische Leistung habe zum Schluss den kleinen aber feinen Unterschied ausgemacht. „Egal wen ich eingewechselt habe, jeder Spieler hat in dem Moment der Mannschaft wieder neuen Schwung gegeben. Ich kann meinem Team nur ein großes Kompliment machen.“ Und sein Gegenüber Stelian Moculescu konstatierte: „Wir haben heute einfach viel zu viele Fehler in der Annahme gemacht und nicht konstant gespielt. Berlin hat das Spiel verdient gewonnen und wir haben dazu beigetragen“.

Auf den SCC wartet nun in einer Woche bereits die nächste große Herausforderung. Am kommenden Sonntag (18.02. / 16 Uhr / Sömmeringhalle in Charlottenburg) empfangen die Berliner den neuen Tabellenführer evivo Düren. „Der Sieg war ein tolles Erfolgserlebnis und der verdiente Lohn für unsere harte Trainingsarbeit“, meint Michael Warm, „doch gegen Düren, das derzeit stärkste deutsche Volleyballteam, werden die Karten wieder neu gemischt. Wir wollen erneut unser Bestes geben, und vielleicht können wir ja noch einmal für eine Überraschung sorgen“, so der Coach.

 

 

Deutschland - TV Rottenburg-News

 Montag, 12. Februar 2007

   

„Übliches“ Auf und Nieder beim TV Rottenburg

Fast wie im Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ kann man sich beim TVR bei den Spieltagen der Bundesligamannschaft manchmal vorkommen. Einem tollen Satz der Bischofstädter, in dem der Gegner dominiert wird, folgt ein unerklärlicher Einbruch. Die Rottenburger kämpfen sich heran, zeigen spektakuläre Ballwechsel, können die Partie fast drehen um am Ende doch wieder mit leeren Händen, dafür an Erfahrung reicher da zu stehen.

So trug es sich auch am Samstag beim Spiel gegen die SG Eltmann zu. 1:3 (25:19 / 22:25 / 22:25 / 30:32) lautete der Endstand nach einem spannenden Match.

1800 Zuschauer sahen im ersten Satz eine hervorragende Vorstellung ihres Teams. Libero Willy Belizer glänzte in Annahme und insbesondere der Abwehr und verteidigte Ball um Ball. Der TV konnte sich Stück für Stück absetzen und spielte den Durchgang sicher mit 25:19 nach Hause. Auch im folgenden Satz sah es zunächst so aus, als könne man die Oberfranken weiterhin dominieren. Im Spiel der Gäste lief es nicht rund und der TVR konnte den Druck hoch halten. Milan Maric, Trainer der Gäste, reagierte und brachte den erst im Dezember aus Sonneberg nach Eltmann gewechselten Stefan Uhmann beim Stand von 14:10 für den TVR auf der Diagonalposition für Alexander Mayer. Ein glückliches Händchen, wie sich zeigen sollte. Mit einer Aufschlagserie und erfolgreichen Angriffsaktionen brachte der äußerst erfolgreiche Beachvolleyballspieler die SGE auf Erfolgskurs. Sein Mitspieler Sven Glinker reihte sich bei den Spielverderbern mit einer Aufschlagserie vom 15:12 zum 15:18 ein. Die entscheidende Wende im Satz, der mit 22:25 abgegeben wurde.

Satz 3 begann schlecht für den TV, denn Uhmann legte mit einer Aufschlagserie vor und die Rottenburger hatten ihren Rhythmus völlig verloren. Erst in der zweiten Hälfte des Satzes kamen die Männer von Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger wieder ins Spiel, das Resultat von 22:25 konnten sie nicht mehr verhindern.

Der anschließende Durchgang schien ein schnelles Ende zu nehmen. Rottenburg lag mit 9:15 zurück, die Hoffnungen schwanden. Die Umstellungen im Team schienen sich nicht auszuzahlen. Stefan Schneider war für Matthias Klippel von der Diagonalposition auf den Mittelblock gewechselt, während Stefan Schmeckenbecher die Diagonale besetzte. Geburtstagskind „Schmeckes“, dem 1800 Zuschauer vor dem Spiel ein Geburtstagsständchen gebracht hatten, bedankte sich mit einer Aufschlagserie vom 10:15 auf 14:15 und brachte den TV zurück. Es entwickelte sich ein unglaublich spannendes Spiel, zwei Matchbälle für Eltmann bei 22:24 schienen dem ein Ende zu machen. Doch die Bischofstädter kämpften und erzwangen mit einem guten Angriff und einem tollen Block die Verlängerung. Die Zuschauer hielt es nicht mehr auf den Sitzen, beide Mannschaften spielten ihr bestes Volleyball. Den Satzball bei 27:26 konnten die Spieler um Kapitän Welz nicht verwerten. Letztlich fiel die Entscheidung, Eltmann gewann den Satz mit 32:30 und entführte 2 Punkte aus der Bischofstadt. Die konstantere Mannschaft hatte sich durchgesetzt und entließ die Gastgeber mit hängenden Köpfen zur „Turnerfasnet“ nach Rottenburg.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Montag, 12. Februar 2007

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Netzhoppers: Gut gespielt, trotzdem verloren

Zwei Wochen nach dem Kracherspiel gegen den VfB Friedrichshafen war am heutigen Tag der nächste Titelanwärter zu Gast in der Paul-Dinter-Halle. Mit evivo Düren stellte sich Friedrichshafens ärgster Rivale im Kampf um den nationalen Titel dem heimischen Publikum vor.

Und diese Mannschaft war für Trainer Matze Münz keine unbekannte Größe. Spielt in den Reihen der Dürener doch so manch Akteuer, der sich in der Nationalmannschaft einen Namen gemacht hat. So ist hier z.B Ilja Wiederschein, Zuspieler der Dürener, der hat sein Können unter anderem unserem Trainer zu verdanken, der ihn in frühester Jugend trainiert hat. Auch der Co Trainer der Dürener ist für Matze Münz kein Fremdling. Hat doch sein Co Trainer, Elmar Harbrecht, mit Sven Anton seinerzeit zusammen bei Post SV um Punkte und Siege gekämpft.

Wir müssen mit Leidenschaft und Siegeswillen dagegen halten, so der A10 Trainer Matze Münz. Wenn die Dürener uns unterschätzen, haben wir vielleicht sogar eine Chance.

Die A10 Netzhoppers versuchten dann auch direkt den Gegner nicht allzu weit davon ziehen zu lassen, was sich aber gerade im ersten Satz als ziemlich schwierig erwies. Konzentriert spulte die von Trainer Mirko Culic gecoachte Mannschaft seinen Film ab und ging mit 4 : 1 in Führung. Und dann geschah das, was man wohl Siegeswillen nennt. Denn nun hielten die A10 Netzhoppers dagegen. Der mittelamerikanische Topspieler Quero brachte keinen Ball mehr durch den gut positionierten Block der A10 Netzhoppers. Punkt für Punkt kämpften sich die A10 Netzhoppers heran und spielten teilweise einen 5 Punkte Vorsprung heraus (15:10).

Und dann kam sie, die 2. technische Auszeit. Die brachte einen Break und futsch war der Spielfluss. Es wurde zwar immer noch hart gekämpft, aber der erste Satz ging schlussendlich doch an die Dürener.

Die A10 Netzhoppers liessen sich vom verlorenen ersten Satz jedoch nicht schocken und gingen hochmotiviert in den zweiten Satz. Wieder einmal wurde die Mannschaft von Matze Münz hervorragend auf den nun kommenden Satz vorbereitet und erspielte sich durch schöne Kombinationen eine beruhigende 9:2 Führung.

Warum konnte dieser Satz nicht so weitergehen? Nun waren nämlich wieder die Westdeutschen am Zug und zogen bis zum 25:22 durch, wobei die A10 Netzhoppers nach der 2. Auszeit nicht mehr durch den gut gestellten Block der Dürener kamen. Aber es kam trotzdem noch, das Wunder von Königs Wusterhausen…. Die A10Netzhoppers hatten Ball und Gegner unter Kontrolle. Besonders Manuel Rieke wusste in dieser Phase des Spiels zu gefallen. Sein taktisches Spiel und teilweise gute Annahmearbeit sicherten den A10 Netzhoppers den dritten Satz.

Das Publikum war begeistert und roch die Chance. Hatten sie doch gerade gesehen, wie der Sieger über Friedrichshafen mit 16 Punkten abgefertigt wurde. Aber da hatten die Jungs um Kapitän Sven Anton noch ein Wörtchen mitzureden. Eine geschlossene Mannschaftsleistung erbrachte im 4. Satz jeweils ein gesundes Punktepolster für den derzeitigen Tabellenzweiten, und die routinierten Männer aus Düren brachten dann nach 105 Spielminuten die Punkte 25 und 26 nach Hause. Erwähnenswert noch die schöne Aufschlagserie von Björn Mathes, die den Vorsprung der Gäste zwischenzeitlich auf ein Pünktchen schrumpfen ließ.

Stimmen zum Spiel

Ramona Stucki: Die A10 Netzhoppers haben mir heute gut gefallen. Der Unterschied zwischen beiden Mannschaften war, dass Düren weniger Fehler gemacht hat.

Tilo Backhaus: Ich war heute zum ersten Mal hier bei den A10 Netzhoppers und habe nicht gedacht, dass die gegen Düren so gut spielen. Das Spiel hätte nach den klaren Führungen in den ersten beiden Sätzen auch 3:0 für die A10 Netzhoppers ausgehen können. Ich wünsche den Jungs, dass sie die für den Klassenerhalt nötigen Punkte noch einfahren werden.

Sophie Colditz: Ich glaube die Zuschauer haben heute ein sehr spannendes Spiel gesehen. Die gezeigte Leistung war für einen Aufsteiger schon recht ansprechend. Könnte ich Noten vergeben, so hätte Manuel Rieke eine eins PLUS verdient. Schade, dass es dann doch nicht zum Sieg gereicht hat.

Norbert Büring

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Montag, 12. Februar 2007

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FTSV mit leichtem Spiel in Bayreuth

(gk). Der FTSV Straubing hat beim Tabellenletzten BSV Bayreuth am Sonntagnachmittag einen standesgemäßen Sieg eingefahren. Nach gerade einmal 56 Minuten Spielzeit waren drei Sätze im Straubinger Mannschaftsbus verstaut und die Heimreise konnte angetreten werden.

Bemerkenswert dabei: aufgrund zahlreicher Ausfälle auf Seiten des FTSV bekamen Straubings Nachwuchstalente ihre Chance und sie machten ihre Sache gut.

Die Vorzeichen vor dem Spiel des FTSV in der Wagnerstadt waren nicht gerade rosig. Neben Ursel Hempel und Lida Chvatalova mussten kurzfristig auch Michaela Formankova und Jutta Graaf kurzfristig passen. Doch die Ausfälle bemerkte man im Spiel des FTSV an diesem Nachmittag nicht wirklich. Auf der Diagonalposition spielte Verena Hofmarksrichter eine solide Partie und auch die in den drei eingesetzten Nachwuchsspielerinnen Sophie Hlawatsch auf Aussen, sowie Sandra Etzelsdorfer und Verena Hillmeier auf der Mittelblockposition fügten sich nahtlos ein. Die Stammspielerinnen des FTSV taten dabei jedoch alles, dass es für die jungen Talente des FTSV ein schöner Nachmittag wurde. Sie spielten alle, dass, was sie können und somit waren die Fronten in der RWG-Halle von Bayreuth schnell geklärt.

Zu den Satzverläufen: Im ersten Durchgang konnten sich die Straubingerinnen zur Satzmitte absetzen und nach zwei Assen von Zuspielerin Betsy Bailey war der erste Satz so gut wie in trockenen Tüchern (18:10). Doch Bayreuth kam aufgrund ihres Services, die einzig wirkliche Stärke des Tabellenschlusslichtes an diesem Nachmittag, wieder heran (21:17). Doch der FTSV ließ nichts mehr anbrennen und Kamila Sinkulova besorgte mit einem Ass den Satzgewinn. Im zweiten Durchgang war der FTSV weiter tonangebend, setzte sich schnell ab und Kapitän Michaela Ciliox beendete den Satz schließlich mit 25:14.

Alles war nun bereitet für einen klaren 3:0 Erfolg der Gäubodenstädterinnen. Doch die Mädels des BSV hatten noch nicht aufgeben. Sie gingen weiter volles Risiko im Service und der FTSV gönnte sich quasi eine verlängerte Satzpause (1:7). Doch so schnell, wie die Straubingerinnen sich den Rückstand eingefangen hatten, waren sie auch zurück im Spiel (8:9). Beim Stand von 11:11 war der Ausgleich geschafft und die Moral der Oberfranken gebrochen. Fortan punktete der FTSV fast nach Belieben und ein technischer Fehler von Bayreuth beendete schließlich die Partie (25:17).

Nun haben die Straubinger Damen ein Wochenende Pause, ehe es dann zum wohl wichtigsten Wochenende der bisherigen Saison kommt. Am Samstag, 24. Februar empfangen sie um 19 Uhr den TV Planegg-Krailing. Ein Sieg ist hier Pflicht, um Tags darauf im Kampf um die Meisterschaft noch alle Karten in der Hand zu haben. Dann geht’s auswärts in Lohhof um den Titel. Spielbeginn in Lohhof ist um 15 Uhr, Radio AWN überträgt das Spiel live in Ausschnitten.
Georg Kettenbohrer

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 12. Februar 2007

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Rote Raben unterliegen Münster mit 3:2

Auf der Zielgerade noch abgefangen

1350 Zuschauer verwandelten die Vilsbiburger Vilstalhalle an diesem Samstag Abend in einen Hexenkessel. Sie hatten maßgeblichen Anteil daran, dass die Roten Raben nach einem nervösen Start das Ruder noch herumreißen und den USC Münster in den Tie Break zwingen konnten. Dort sah es auch lange Zeit so aus, als ob die Gastgeber das Ding nach Hause schaukeln würden. Sie lagen bereits mit 12:9 in Führung, schafften es aber nicht, das Spiel für sich zu entscheiden. Mit einer wahren Energieleistung kämpften sich die Gäste aus Münster zurück und entschieden den Tie Break mit 14:16 und damit das Spiel mit 2:3 (23:25/19:25/25:16/25:19/14:16) für sich.

Raben-Trainer Igor Arbutina meinte nach der Niederlage, seine Spielerinnen wollten wohl zu viel. Dadurch hätten sie zu verkrampft gespielt und nicht die notwendige Konsequenz gezeigt. Er kündigte aber auch an, dass man sich beim nächsten Heimspiel bei den Zuschauern mit einem Sieg bedanken möchte.

Den Gästen aus Münster war im ersten Satz anzumerken, dass sie bemüht waren, ihre letzte Chance auf die Finalrunde zu nutzen. Konzentriert und engagiert gingen sie zu Werke und konnten sich auch einen kleinen Vorsprung heraus arbeiten. Die Roten Raben dagegen begannen nervös. Sie bemühten sich redlich, ins Spiel zu finden. Da Libero Lenka Dürr immer noch verletzt war, musste Vroni Pongratz von der zweiten Mannschaft einspringen, die ihre Sache gut machte. Durch eine Oberschenkelblessur gehandikapt war dagegen Außenangreiferin Regina Burchardt. Dass sie nicht hundertprozentig fit war, war ihren Aktionen anzusehen, die sehr viel verhaltener und vorsichtiger waren, als sonst.

Beim 7:13 musste Raben-Trainer Igor Arbutina bereits seine zweite Auszeit nehmen. Danach kamen die Raben auch besser in Tritt; vor allem Spielführerin Katja Wühler und Mittelblockerin Norisha Campbell sorgten für Punkte. Die Raben gingen sogar kurzzeitig in Führung, doch dann ließen sie sich den Satz noch aus der Hand nehmen. Nach 27 Minuten lag Münster mit 0:1 in Führung.

Noch deutlicher wurde die Entschlossenheit der Münsteraner im zweiten Satz. Die Raben schafften es zu keiner Zeit, das Spiel an sich zu ziehen und Münster war klar spielbestimmend. 7:8 hieß es bei der ersten technischen Auszeit, mit 9:16 war das Ergebnis bei der zweiten technischen Auszeit bereits deutlich. Über 14:21 zogen die USCler unaufhaltsam davon: 19:25 hieß es nach nur 22 Minuten.
Im dritten Satz drehten die Roten Raben dann urplötzlich den Spieß um. Nun waren sie hellwach und dominierten das Spiel nach Belieben. 25:16 hieß es, ebenfalls nach 22 Minuten, ohne dass Münster die Chance auf den Satzgewinn gehabt hätte.

Nichts für schwache Nerven war dann der vierte Satz. Erst konnten sich die Raben ein Stück weit absetzen, dann schloss Münster wieder auf und lag bei der ersten technischen Auszeit mit 6:8 in Führung. Doch dank des fantastischen Publikums, das die Raben lautstark unterstützte, kämpften sich die Gastgeberinnen Punkt für Punkt heran. 16:14 hieß es bei der zweiten technischen Auszeit, doch der USC gab sich noch keineswegs geschlagen. Aus einem 20:16-Vorsprung wurde noch ein 20:18, was Raben-Trainer Igor Arbutina zu einer Auszeit bewog. Doch dann verschärften die Raben das Tempo wieder. USC-Trainer Axel Büring versuchte durch Einwechslungen den Rhythmus der Raben zu stören, doch daraus wurde nichts. Annahmefehler von Atika Bouagaa und Tatjana Zautys sorgten für das 25:19.

Damit musste einmal mehr der Tie Break die Entscheidung bei den Roten Raben bringen. Dabei zeigten die Roten Raben anfangs, dass sie das Spiel mit den Nerven trefflich beherrschen. Beim Stand von 5:2 für die Raben musste USC-Trainer Axel Büring eine Auszeit nehmen, doch dann brachten zwei vergebene Angriffsschläge Münster wieder ins Spiel und plötzlich hieß es 6:6. Mit 8:7 wechselten die Raben dann die Seiten, nachdem Norisha Campbell gleich zweimal erfolgreich war. Doch dann wurde es noch einmal ganz spannend: Ständig wechselte die Führung hin und her. Die Raben konnten sich auf 12:9 absetzen, schafften es aber nicht, das Spiel zu entschieden. Dafür glich Münster zum 13:13 aus und schaffte auf der Zielgerade noch das schier Unmögliche. Mit 14:16 entschieden die USC-Spielerinnen zum Entsetzen der Zuschauer den Tie Break und damit das Spiel noch für sich. Freudestrahlend lagen sie sich anschließend in den Armen und auch Trainer Axel Büring genoss mit erhobenen Armen den Triumph.

Raben-Spielführerin Katja Wühler war nach der Partie fassungslos. Es sei ihr schleierhaft, dass man beim 12:9 den Satz nicht zumachen könne. Sie räumte ein, dass die Mannschaft in den ersten beiden Sätzen extrem nervös gewesen und gar nicht in der Halle gewesen sei. USC-Spielführerin Andrea Berg war mit dem Ausgang des Spieles natürlich mehr als zufrieden. Doch auch sie durchlebte ein Wechselbad der Gefühle, nachdem der USC die ersten beiden Sätze dominiert, Vilsbiburg aber hervorragend zurück ins Spiel gekommen sei. Münsters Trainer Axel Büring sprach seiner Mannschaft ein großes Kompliment aus. Sie hat gefightet, Moral gezeigt und an ihre Chance geglaubt. Und das ist letztlich belohnt worden.

Harald Schwarz

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 12. Februar 2007

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Köpenicker SC holt zwei wichtige Punkte

Köpenicker SC - TSV Bayer 04 Leverkusen 3:1 (19:25; 28:26; 25:19; 25:14)

Dieses Spiel hatte alles, was ein unterhaltsamer Abend braucht. Gleich im ersten Satz lief noch nichts richtig zusammen beim KSC. Viel Nervosität war im Spiel. Die Bayer-Damen hatten sich viel vorgenommen. Nach dem Heimsieg gegen den 1.VC Wiesbaden wollten sie auch in Berlin beide Punkte für sich verbuchen.

Am Ende ließen sie den Berlinerinnen in Satz 1 keine Chance. Im 2.Satz durften die 500 Zuschauer einen ausgeglichenen Schlagaustausch zweier gleich starker Teams erleben und erst beim 28:26 lagen sich die Köpenickerinnen in den Armen. Dann aber war Schluss mit Lustig. Nach 2:5 Rückstand in Satz 3 zeigte das KSC-Team erneut seine kämpferischen Qualitäten, kämpfte sich nach und nach wieder heran und machte dann doch noch deutlich mit 25:19 den Sack zu. Gleich zu Beginn des 4.Satzes das große Solo von Geburtstagskind Katalin Schlegl auf Seiten der Köpenickerinnen. In ihrer bekannten zurückhaltenden und unspektakulären Art prüfte sie mit ihren Aufschlägen die Annahme ihrer ehemaligen 3 Mannschaftskolleginnen (Braunschweig) auf Leverkusener Seite. Als sie die Position wechselte, stand es 9:1 für den Köpenicker SC und von da an ließen Kati und ihr Team nichts mehr anbrennen. Mit 25:14 machten sie den 6.Saisonsieg perfekt und setzen sich wieder auf Platz 8 der Tabelle vor Bayer Leverkusen. 

Fest steht: nach der Hauptrunde geht das Rhein/Spree-Duell in die Verlängerung und in der Plazierungsrunde werden dann die Karten neu gemischt. Für Köpenick-Coach Guilermo Gallardo bedeutete nach dem Spiel vor dem Spiel. " Wir werden noch 2 weitere spannende Spiele gegen Leverkusen erleben. Bis in den 3. Satz hat Bayer heute sehr gut gespielt und uns arge Probleme bereitet. Dann kam bei ihnen ein ähnlicher Bruch wie wir ihn auch zum Beispiel in Wiesbaden hatten. Meiner Mannschaft muss ich wieder ein großes Kompliment machen. Motivieren musste ich sie heute nicht."

Einzig Kerstin Döring brauchte nach dem Spiel etwas länger, um richtig glücklich zu sein. Erst als sie das Spielergebnis der Männer des SCC Berlin beim Deutschen Meister VfB Friedrichshafen erfuhr (3:2 für die Berliner), war für sie die Welt richtig in Ordnung. Für Partner Jaro Skach (Zuspieler SCC) und Kerstin gibt es nichts schöneres als einen Berliner Doppelsieg an einem Wochenende.

Klaus Sieckmann

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Montag, 12. Februar 2007

   www.volleyball.de 

Wuppertal in Sachsen ohne Chancen

Sachsen ist kein gutes Pflaster für den SV Bayer Wuppertal. Nach der Niederlage in Leipzig vor zwei Wochen verloren die Bergischen jetzt auch mit 1:3 (21:25; 25:19; 20:25; 26:28) beim Tabellenletzten in Delitzsch. Wie befürchtet konnte Diagonalangreifer Peter Lyck auf Grund seiner Grippe die Fahrt nach Delitzsch nicht mit antreten. Zu allem Überfluss hatte es in der Nacht auf Samstag auch Lars Dinglinger erwischt. Mit einer schweren Erkältung nahm der 29-Jährige zunächst nur auf der Bank Platz. Trainer Jens Larsen ließ den Australier Nathan Roberts auf der Diagonalposition spielen. Doch der Nationalspieler erwischte keinen glücklichen Tag. Nach dem klaren 21:25 im ersten Satz tauschte Larsen, brachte Dinglinger für Roberts. Doch das sollte der letzte erfolgreiche Wechsel an diesem bitteren Sonntag nachmittag bleiben.

Mit dem jungen Vater entwickelten die Wuppertaler endlich mehr Druck im Angriff und entschieden den Satz zu ihren Gunsten. Leider forderte nun die Erkältung bei Dinglinger ihren Tribut. Die Kraft reichte nicht mehr. Der SV Bayer-Coach beorderte mit Mads Ditlevsen bereits Spieler Nummer drei auf die Diagonalposition. Der dänische Nationalspieler blieb in der Folge ohne Durchschlagskraft. Ein ums andere Mal landeten seine Angriffe im gegnerischen Einerblock und der Satz ging an die Sachsen.

Im vierten Durchgang zog Larsen seinen letzten Trumpf. Auch der stach nicht. Florian Wilhelm, der sonst als Libero agiert, konnte als Außenangreifer dem Spiel keine Wende mehr geben. Und dabei verspielte der SV Bayer sogar eine 15:10-Führung und verlor Satz und Spiel in der Verlängerung mit 26:28. „Diese Partie war eine einzige Katastrophe“, bilanzierte ein mehr als enttäuschter Jens Larsen. „Es war wie in Leipzig. Es fehlte an der richtigen Einstellung.“

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 12. Februar 2007

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NA siegt im Schwesternduell

HAMBURG - So viel Zufriedenheit nach einem Bundesliga-Volleyballspiel hat es in der Halle am Neumoorstück wohl selten gegeben. "Das war kein Vergleich mehr zum Hinspiel, WiWa hat sich sehr verbessert", stellte der Fischbeker Trainer Helmut von Soosten nach dem 3:0 (25:20, 25:20, 25:15) des Tabellendritten NA Hamburg (24:8 Punkte) im Lokalderby über WiWa Hamburg (2:30 Punkte) fest.

Die Wandsbeker Spielertrainerin Marina Cukseeva registrierte mit Genugtuung, dass von Soosten erst in der Endphase des dritten Satzes einige Reservistinnen einwechselte, ansonsten konsequent seine Stammformation auf dem Feld belassen hatte. Die persönliche Freude darüber, dass sie selbst dem Aufschlagdruck ihres früheren Fischbeker Teams standgehalten hatte, war der 42-Jährigen anzusehen. "Man darf sich von Fehlern nicht aus der Bahn werfen lassen", sagte sie. "Wir wollten eigentlich Marina aus dem Spiel nehmen, das ist uns nicht gelungen", stellte Helmut von Soosten mit Respekt fest: "So gut hatte ich sie nicht erwartet."

Und auch Miroslav Kozuch freute sich: "Ich war von Beginn an Sieger." Der Vater der Volleyball-Töchter Margareta (20, NA Hamburg) und Katharina (25, WiWa) hatte das 60 Minuten dauernde Duell auf seiner Digicam aufgezeichnet. Im Hinspiel hatte Katharina verletzungsbedingt passen müssen: "Schön, dass ich diesmal zweieinhalb Sätze in dieser Halle spielen durfte", bilanzierte sie.

Helmut von Soosten war mit dem konzentrierten Auftreten seines Teams zufrieden. Nach dem Spiel gab es von Manager Horst Lüders für den Coach ein Gläschen Rotkäppchen-Sekt. Anlass: Vor den 600 Fans unterschrieb der Trainer symbolisch einen neuen Kontrakt über zwei weitere Spielzeiten. Wenn das kein Grund war, seelenfroh ein Satisfaktionsschlückchen zu nehmen.

masch

 

 

Hamburg - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 12. Februar 2007

   www.abendblatt.de 

D-Jugend des ATSV belegt Platz fünf

AHRENSBURG - Die männliche D-Jugend des Ahrensburger TSV hat bei den Hamburger Meisterschaften im Volleyball Rang fünf belegt. Nach drei Niederlagen in der Vorrunde besiegte das ersatzgeschwächt angetretene Team in den Platzierungsspielen den Walddörfer SV (2:1) und die VG Finkenwerder (2:0).

Die Jungen des Oststeinbeker SV kamen im A-Jugendturnier nach Siegen über den Eimsbütteler TV II und den Walddörfer SV (je 2:0) ebenfalls auf Rang fünf, die OSV-B-Jugend besiegte nur den Rissener SV und landete auf dem siebten Platz.

söb

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 12. Februar 2007

   www.abendblatt.de 

Von Soosten: Vertragsverlängerung nach Derbysieg

Fischbek - Helmut von Soosten bleibt zwei weitere Jahre Trainer der Volleyball-Frauen der NA.Hamburg. Unmittelbar nach dem 3:0 (25:20, 25:20, 25:15) im Bundesligaspiel gegen WiWa Hamburg ließ Manager Horst Lüders Rotkäppchen-Sekt auffahren und den Coach symbolisch einen vorbereiteten "Honorar-Vertrag" unterschreiben.

"Bei diesem tollen Team, nicht nur was die Trainer, sondern auch was das Umfeld und die Zuschauer angeht, fällt mir die Unterschrift nicht schwer", sagte von Soosten ins Hallenmikrofon. Dass der Vertrag angesichts der bislang so erfolgreichen Saison mit Tabellenplatz drei ohne Heimniederlage verlängert werden würde, war keine große Überraschung. Offen ist hingegen, ob Michael Schöps als zweiter Coach im Team bleiben wird. "Es gibt Gespräche", bestätigt er. Auch sei die Zusammenarbeit mit Helmut von Soosten sehr gut. Doch wer den temperamentvollen Meister-Trainer während der Spiele auf seinem Stuhl erlebt, ahnt, dass Michael Schöps lieber heute als morgen auch wieder eine Stelle als Chef-Coach übernehmen würde.

Gegen den Liga-Konkurrenten aus Hamburg-Wandsbek reichte den Fischbekerinnen eine konzentrierte Leistung, um diesmal ohne Satzverlust aus der Halle gehen zu können. "Im Vergleich zum 1:3 gegen den Tabellenletzten VCO Rhein-Neckar am vergangenen Sonntag haben wir uns doch deutlich gesteigert", sagte Helmut von Soosten erfreut. Auch wenn noch Schwächen zu sehen waren, war der Übungsleiter insgesamt zufrieden mit seiner Mannschaft.

Nette Geste: WiWa-Spieler-Trainerin Marina Cukseeva wurde von den 600 Zuschauern mit herzlichem Applaus empfangen. Nach der Partie bekam die frühere Fischbekerin von den Fans nachträglich noch für sechs Jahre im Trikot der Fischbeker Mannschaft einen Blumenstrauß überreicht. Auch Cukseeva wirkte zufrieden. "Wir haben uns heute gut verkauft", sagte sie nach der Partie. Zumal Helmut von Soosten erst in der Endphase des dritten Satzes beim Spielstand von 20:13 begann, mit Imke Wedekind , Adina Hinze und Josephine Dörfler einigen Reservistinnen Einsatzchancen zu geben.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 12. Februar 2007

   www.abendblatt.de 

1. VC Norderstedt peilt DM-Teilnahme an

Trainer Frank Koch kann mit Merten Krüger und Thies Ketelsen auf zwei hochkarätige Gastspieler zurückgreifen.

Norderstedt - Die B-Jugend-Volleyballer des 1. VC Norderstedt fertigten im Endspiel der Hamburger Meisterschaft den Eimsbütteler TV mit 25:9 und 25;16 ab. "Das war für uns aber nur eine Zwischenstadion", sagte Trainer Frank Koch. Die Mannschaft konzentriert sich auf der Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft am 28./29. April in München.

Koch setzte die beiden "Gastspieler" Merten Krüger (jetzt VC Olympia Berlin) und Thies Ketelsen (Husumer SV) ein. Kurios: Im Ausbildungs-Team des Deutschen Volleyball-Verbandes in Berlin ist Merten Krüger Zuspieler in der Regionalliga. Diese Aufgabe wies Trainer Koch aber diesmal Lennart Niemeyer zu, Krüger wurde im Angriff eingesetzt. "Vielleicht ändere ich das noch, wenn es zur DM gehen sollte", so Frank Koch. Allerdings muss sein Team Anfang März bei den Norddeutschen Meisterschaften in Schwerin mindestens Zweiter werden.

Bei den B-Jugend-Mädchen setzte sich der SC Alstertal-Langenhorn durch, der 1. VC Norderstedt wurde Vierter. Die D-Jugend-Mädchen des VCN holten sich den Titel, die Jungen belegten den dritten Platz im Endklassement.

Manfred Schäffer

 

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 12. Februar 2007

   www.abendblatt.de 

VC Norderstedt: Jetzt beginnt das Zittern

NORDERSTEDT - Die Volleyball-Männermannschaft des 1. VC Norderstedt flirtet offenkundig mit dem Desaster. Anders lässt sich die 2:3 (25:19, 19:25, 25:22, 19:25, 11:15)-Niederlage gegen den Regionalliga-Tabellenletzten SC Concordia nicht erklären. "Wir sind eigentlich die bessere Mannschaft", sagte der ratlose VCN-Kapitän Alexander Hente, "die Niederlage ist reine Kopfsache."

Nun beginnt das Zittern für den Viertletzten der Liga. Drei Teams steigen mit Sicherheit ab. Sollte eine Mannschaft aus der 2. Bundesliga in die Staffel absteigen und der voraussichtliche Regionalliga-Meister Adler Kiel den Aufstieg verpassen, müsste der 1. VC Norderstedt nach Stand der Dinge den Weg in die Hamburger Verbandsliga antreten.

Kein Wunder also, dass Alexander Hente auch immer auf dem Laufenden ist, was die Verbandsliga-Ergebnisse angeht. Denn dort spielt die zweite Mannschaft des 1. VC Norderstedt - und könnte möglicherweise als Aufsteiger den Regionalliga-Platz für den Verein sichern.

Das Restprogramm des VCN in der Regionalliga hat es übrigens in sich. In den nächsten vier Begegnungen trifft die Truppe auf die Top Vier der Liga. Zum Saisonabschluss kommt es zum Duell mit dem Tabellensechsten WiWa Hamburg. "Wir brauchen mindestens noch einen Sieg, um nicht auf einen der direkten Abstiegsplätze abzurutschen", schätzt Alexander Hente. Denn: Der unmittelbare Verfolger SV Adelby präsentiert sich momentan in ansprechender Form.

Den Norderstedtern fehlt dagegen die notwendige Lockerheit zum Siegen. "Jeder will alles besonders gut machen und verkrampft deshalb", hat Mittelblocker Hente beobachtet. Das Fatale: Ihm geht es auf dem Spielfeld nicht besser . . .

masch

 

 

Deutschland - Reutlinger Genereal-Anzeiger

 Montag, 12. Februar 2007

   www.gea.de 

Rottenburg: Krimi ohne Happy-End

Im vierten Satz vergeben die Volleyballer des Bundesliga-Aufsteigers einen Satzball

TÜBINGEN. Knisternde Spannung bis zum Schluss, stehende Fans, die ihre Mannschaft unentwegt anfeuern sowie ein ohrenbetäubender Lärm in der Tü-Arena: Beim Bundesliga-Spiel des TV Rottenburg gegen die SG Eschenbacher Eltmann bekamen die 1 900 Zuschauer einen wahren Volleyball-Krimi vorgesetzt - allerdings ohne Happy-End ...

 

 

Deutschland - Hamburger Morgenpost

 Montag, 12. Februar 2007

   www.mopo.de 

3:0! Maggi feiert Sieg gegen Schwester Katarina

Beim zweiten Hamburger Bundesliga-Derby in der Volleyball-Bundesliga der Frauen vor 700 Zuschauern in Fischbek konnte Aufsteiger WiWa schon besser mithalten, am Ende war NA aber erneut mit 3:0 (25:20, 25:20, 25:15) vorn.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Montag, 12. Februar 2007

   www.westline.de 

Münster tanzt in der Vilstalhalle

Vilsbiburg - 1350 Zuschauer waren nach 113 Minuten Spielzeit in der Vilsbiburger Vilstalhalle plötzlich ganz still. Dafür tanzten auf dem Spielfeld die Gäste des USC Münster ausgelassen umher.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Montag, 12. Februar 2007

   www.westline.de 

Büring: „Jetzt nicht durchdrehen“

Münster - Mit dem 3:2 in Vilsbiburg feierte der USC am Samstag den vierten Sieg in Folge. Theoretisch ist der Sprung auf Tabellenplatz sechs und damit die Qualifikation für die Meisterrunde damit immer noch möglich. Zum Erfolg bei den Raben und den Aussichten für die Schlussphase der Bundesliga-Normalrunde äußerte sich Trainer Axel Büring.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 12. Februar 2007

   www.westline.de 

WVV-Mädchen nicht zu stoppen

-wis- Münster. Großartiger Erfolg für die weibliche B-Jugend-Auswahl des Westdeutschen Volleyball-Verbandes (WVV): In Biedenkopf/Hessen gewannen die 15- und 16-jährigen Talente gestern den großen Bundespokal.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 12. Februar 2007

   www.svz.de 

SSC: In allen Bereichen überlegen

Schwerins Volleyballerinnen gewinnen klar mit 3:0 (17, 16, 16) gegen Suhl

Schwerin (Von Martina Kasprzak) - Sichtlich beflügelt vom Einzug ins Halbfinale des Top Teams Cups am Mittwochabend machten die Volleyballerinnen des Schweriner SC am Sonnabend mit dem VfB Suhl kurzen Prozess.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 12. Februar 2007

   www.svz.de 

Schwerin: "Das ist perfekt für uns"

SSC freut sich aufs Final Four im Top Teams Cup in Münster

Schwerin (mark) - „Da kann man nur sagen, das ist richtig geil“, zeigte sich SSC-Mittelblockerin Jana Schumann begeistert. Der Schweriner SC hat mit großer Freude die Nachricht vom europäsichen Volleyball-Verband (CEV) aufgenommen, dass jetzt doch ein Final Four im Top Teams Cup ausgetragen wird.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 12. Februar 2007

   www.nrz.de 

MSC: Fans fanden´s unfassbar

Bundesligist Moerser SC gab gegen den VC Leipzig eine 2:0-Satzführung noch aus den Händen und verlor 2:3.

Das nächste Kapitel einer kuriosen Saison: Nach einem sehr starken Beginn gab Volleyball-Bundesligist Moerser SC das Heimspiel am Samstagabend gegen den VC Leipzig noch ab.

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel