News

 Mittwoch, 21. Februar 2007 

„Starkes Interesse am Jugendvolleyball“
NA.Hamburg II: Es wird noch mal spannend!
VfB: Zu Hause bei Jochen Schöps
Friedrichshafen: Public Viewing in der ARENA
Grozer jun.: „VfB nicht so stark wie 2006!“
DVV-JuniorInnen: WM-Qualifikationen
Okka Rau ist „Sportlerin des Jahres“ in Hamburg
VCO kehrt sieglos aus Rheinland zurück
Eltmann empfängt den VfB Friedrichshafen
Straubing Tigers vs. FTSV
SV Warnemünde zu Gast in Bottrop
KTV-Mädchen entthronen die FT Adler
Wer bezahlt den Hamburger Sport?
Thema Aufstieg für VfL-Männer nach 0:3 erledigt
Abbing hofft auf Bronze
Hildebrand: Zuspiel zu mir
MSC: „Irgendwie liegt uns Düren“

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Hamburg - Smash Online-News

 Mittwoch, 21. Februar 2007

   

„Starkes Interesse am Jugendvolleyball“

Interview mit HVbV-Jugendreferent Andreas Wurche

Beim Verbandstag des Hamburger Volleyball-Verbandes im Mai 2006 wurde der vom Jugendverbandstag gewählte Andreas Wurche (44) als Jugendreferent bestätigt. Smash Online befragte ihn über die ersten Monate voller Aufräum- und Aufbauarbeiten.

Andreas Wurche ist 44 Jahre jung, ledig, von Beruf Verwaltungsbeamter bei Dataport, dem IT-Dienstleister für Hamburg und Schleswig-Holstein und in dem Unternehmen als Anwendungsentwickler tätig. Er spielt seit 1975 Volleyball, zur Zeit in einem Mixed-Team, trainiert zusätzlich zwei Frauenteams. Seit 1982 ist er mit einer kurzen Unterbrechung als Abteilungsleiter der Volleyballer von Grün-Weiß Eimsbüttel tätig.

Andreas, als ich im Mai wegen eines Interviews anfragte, sagtest du, du bräuchtest  erst einmal Zeit, um dir einen Überblick zu verschaffen und eine Art Bestandsaufnahme zu machen. Wie steht es denn zur Zeit um den Jugendvolleyball in Hamburg?
Andreas Wurche: Natürlich musste ich erst einmal einen Überblick gewinnen sowie eine Wertigkeit entwickeln, was mit erster Priorität angepackt werden sollte. Aus meiner Sicht gibt es in Hamburg sehr viele gute Aktionen, die viel zu wenig genutzt werden und so nicht die gewünschten Effekte erzielen.

Was waren deine ersten Maßnahmen?
Als erstes war mir wichtig, besser miteinander arbeiten zu können. Nur, weil der Verband und die Geschäftsstelle hier auch Signale ausgestrahlt haben, war ich zur Kandidatur bereit. Als ich dann in einem der ersten Treffen gleich die Frage von mehr Stellvertretern regeln wollte, fragten alle, ob ich denn schon wieder aufhören wolle. Darum ging es natürlich nicht. Mein Wunsch ist lediglich, den Jugendausschuss auf eine breitere Basis zu stellen.

Was heißt das konkret?
Zur Zeit sind im Jugendausschuss fünf Mitglieder. Ich wünsche mir, dass es doppelt so viele werden, nicht nur, um Arbeit auf mehr Schultern verteilen zu können, sondern vor allem, damit Informationsfluss und Interesse wieder mehr über ganz Hamburg verteilt wird. Bei allen Schwierigkeiten von ehrenamtlichen Trainern und Helfern: möglichst viele Vereine sollten Vertreter im Jugendausschuss haben! Dann wird das, was getan wird, auch noch mehr Verbreitung und Bedeutung im Hamburger Volleyball haben. Ich beabsichtige, einzelne Personen zunächst für Projekte zu begeistern, es liegt bei jedem, ob dann daraus eine dauerhafte Zusammenarbeit erwächst.

Was ist denn die Hauptaufgabe des Verbandes in der Jugendarbeit und was kann dabei der Jugendreferent bewirken?
Der Verband kann den Vereinen die Jugendarbeit nicht abnehmen, aber er kann Impulse setzen, Hinweise geben und so die Rahmenbedingungen für die Vereine verbessern. Zudem wissen wir ja, dass sich die Situation im Bildungswesen, das ja mit dem Sport eng verbunden ist, massiv ändern wird. Hier müssen wir am Ball bleiben! Die Schulen erscheinen mir heute viel offener für Kooperationen als früher. Jetzt gilt es, neue Kontakte zu schaffen und die Angebote der Vereine fit für die Zukunft zu machen.

Also die Verbindung zu bzw. den Umgang mit Schulen. Wie bist du da herangegangen?
In der Tat lebte die Jugendarbeit der Vereine zum Großteil davon, dass die Schulturnhallen ab einer bestimmten Zeit für die Vereine freigegeben wurden und dass  Lehrer in Neigungsgruppen das Interesse für Volleyball geweckt  haben. Das funktioniert heute so nicht mehr - ich nenne nur die Stichworte Ganztagsschule und Lehrerarbeitszeitmodell. In Gesprächen mit Vertretern der Schulbehörde und des Sportamtes suchen wir gemeinsam nach neuen Wegen.

Gibt es schon Erkenntnisse, von denen du berichten kannst?
Zunächst freut es mich, dass in Gesprächen mit den Fachvertretern Volleyball der Schulbehörde, Marianne Lorbeer und Andreas Gloy, das starke Interesse deutlich wurde, Volleyball weiterhin im Schulsport einzubinden. Allerdings wird bisher oft zu wenig von Seiten der Vereine angemessen auf die Schulen zugegangen. Man muss wissen, wie die Schule tickt. Auf dem Jugendverbandstag werden wir Vorschläge machen, wie Schulen und Vereine gleichermaßen von Kooperationen profitieren können.

Und im Sportamt?
Herr Baumann, der im Sportamt für Sportentwicklung/ Leistungs-, Schul- und Breitensport zuständig ist, sieht durchaus noch eine Menge Potential, Volleyball an den Schulen wieder zu beleben. Es gilt wieder mehr Lehrerfortbildungen anzubieten, Ballsport bereits in der Grundschule zu fördern, niederschwellige Angebote zu machen und diese mit großen Events in Hamburg zu verbinden sowie die Nachhaltigkeit bestehender Angebote zu stärken. Es ist interessant, was Schulen so alles machen und öffentlich kaum bekannt ist. So gibt es beispielsweise in Altona und Eimsbüttel Bezirksmeisterschaften von Schul-Volleyballmannschaften. So etwas sind doch Ansatzpunkte, um gemeinsam etwas voran zu treiben.

Welche Ideen ziehst du daraus?
Ich will hier nur zwei Beispiele nennen. Zum einen wäre es doch toll, die genannten Bezirksmeisterschaften auf alle Bezirke zu erweitern, um anschließend einen Hamburger Schulmeister ermitteln zu können. Und natürlich „Jugend trainiert für Olympia“. Das ist ein etablierter Wettbewerb und damit einfacher zu intensivieren. Ich stelle mir vor, dass jeder Verein einer Schule hilft, eine Schulmannschaft aufzubauen und zu betreuen, damit sie möglichst erfolgreich am Wettbewerb teilnimmt.

Aber wer soll das von Vereinsseite aus machen, da diese Veranstaltungsformen tagsüber stattfinden?
Wir müssen erkennen, dass der Übungsleiter eines Vereins, so wie wir ihn heute kennen, zu den Trainingszeiten an den Schulen nicht zur Verfügung stehen wird und müssen auch da neue Wege finden. Möglichkeiten gibt es z.B. bei Lehramts-Studenten, bei Schülern aus höheren Klassen und manchmal vielleicht auch durch fest angestellte Kräfte. Deren Finanzierbarkeit könnte über mehrere Vereine und Schulen abgedeckt werden.

Bekommt man denn durch solche Veranstaltungen Jugendliche in die Vereine?
Wir müssen da aus Versäumnissen auch lernen. Die durchaus tolle Veranstaltungsreihe YoungBeach hat sich anfangs im wesentlichen an Nichtvereinsspieler gerichtet und wollte eigentlich primär auf Trainingseinheiten setzen, aus denen dann erst Turniere entstehen sollten. Mittlerweile hat sich daraus überwiegend ein Turnierangebot für Jugendliche entwickelt, die schon in den Vereinen sind. Das ist zwar auch schön, hilft aber nicht wesentlich, um neue Mitglieder zu gewinnen. Den Weg in die Schulen zu gehen, dort zu arbeiten und Volleyball zu verbreiten, ist etwas beschwerlicher als einfach ein Turnier auszurichten, aber den Weg müssen wir gehen. Und gehen ihn ja auch z.B. mit der vom CVJM entwickelten Turnierserie You2, die mittlerweile vom HVbV betreut wird und aktuell deutlich mehr beteiligte Vereine und Schulen aufweist.

Ich höre oft, dass der HVbV zu wenig konkret für die Vereine macht. Sag mir mal was dazu.
Ich weiß, dass Geschäftsführer Ulrich Kahl zum Beispiel immer ein offenes Ohr für Probleme eines Vereins hat und gerne schaut, wie da zu helfen ist. Um nur ein konkretes Beispiel zu nennen: seit zwei Jahren bietet der HVbV an, über seinen FJS’ler Schul-AGs betreuen zu lassen. Das wurde anfangs schlicht und einfach nicht zur Kenntnis genommen. Mittlerweile ist Oliver Utermöhl  im Einsatz und trainiert aktuell vier AGs für drei verschiedene Vereine, aber das darf auch gerne noch mehr werden.

Siehst du den Schwarzen Peter also eher bei den Vereinen?
In einigen Vereinen wird ganz hervorragende Jugendarbeit geleistet. Insgesamt bestehen aber zu viele weiße Flecke auf der Landkarte, wo so gut wie nichts geschieht. Hier müssen wir uns gemeinsam bewegen, um voran zu kommen! Und es gibt in Hamburg ja auch in nächster Zukunft mehrere Events, an denen Vereine und Verband gemeinsam arbeiten und neue Mitglieder gewinnen können.

Was meinst du da?
Zum Beispiel die Hochschulweltmeisterschaften im Beach-Volleyball, die 2008 in Hamburg stattfinden und für die sich das Hochschul-Team um Jörg Förster enorm viel hat einfallen lassen. Da kann und muss eine Menge passieren. Es stand auch mal die Möglichkeit im Raum, in Hamburg ein Olympia-Qualifikationsturnier auszutragen. Solche Events müssen wir natürlich gemeinsam nutzen. Und ich finde, wir müssen neben einer natürlichen Konkurrenz zwischen den Vereinen vermehrt dazu kommen, dass Vereine auch zusammen arbeiten.

Wie sieht es mit den bestehenden Angeboten für Jugendliche im HVbV aus? Gibt es da Pläne für Veränderungen?
Der DVV hat die Jugendspielklassen neu strukturiert. Es gibt jetzt fast überall in Deutschland die Spielklassen U21, U18, U16, U14 und U13. Dies wollen wir auf dem Jugendverbandstag für Hamburg anpassen. Wir haben uns auch viele Gedanken gemacht über die Jugendmeisterschaften und ob man diese vielleicht an die Spielklassen anbinden sollte. Die jetzt bestehenden Strukturen gibt es jedoch noch nicht lange. Wir wollen die letzten Veränderungen zunächst wirken lassen, bevor wir über weitere Verbesserungen entscheiden.

Ein regelmäßig wiederkehrendes Thema in der Öffentlichkeit ist das Ehrenamt und dessen Honorierung. Wie kann man z.B. neue Jugendtrainer gewinnen?
Es gibt da viele Ideen. Der frühzeitige Einsatz als Co-TrainerInnen ist so ein Ansatz und  die U18-Talente Aktion des Abendblatts ist ein Super-Event! Dies geht aber auch über den Bereich des HVbV hinaus. Projekte wie z.B. vom Verein „Jugend ohne Grenzen“ wollen wir auf jeden Fall verstärkt einbeziehen. Der Verein macht sehr gute, vielfältige Aktionen für Jugendtrainer.

Wäre es für den HSB als größten Hamburger Interessenverband, wie er sich selbst gern nennt, nicht eine interessante Maßnahme, eine Ehrenamts-Card für Trainer und Helfer einzurichten, durch die diese Vergünstigungen erlangen, die ihr Verein ihnen nicht bieten kann?
Eine Ehrenamts-Card  ist auch eine schöne Idee, sicher nichts, was der HVbV leisten kann. Noch wichtiger aber finde ich, dass die städtischen Einsparungen im Bereich Sport gestoppt werden. Der Nutzen gerade der Jugendarbeit wird viel zu niedrig bewertet. Die Arbeit, die in der Stadtverwaltung eingespart und den Ehrenamtlichen aufgelastet wird, lähmt den Sport ungemein. Es fehlt uns an Ansprechpartner in den Schulen und in der Verwaltung. Es fällt schwer, neue Ehrenamtliche zu gewinnen, wenn diese sich als Lückenbüßer ausgenutzt sehen und jegliche Form der Kreativität von vornherein auf der Strecke bleibt. Eine Stadt mit den Ansprüchen Hamburgs muss allen Formen des Sports eine entsprechende Infrastruktur zur Verfügung stellen.

Stichwort Jugendleistungsförderung: vor kurzem hat die weibliche Landesauswahl beim B2-Bundespokal den 6. Platz belegt, für ein Bundesland ohne Bundesstützpunkt ein herausragendes Ergebnis. Entwickelt sich da was nach vorn oder haben wir einen zufällig besonders guten Jahrgang?
Selbst, wenn es „nur“ ein guter Jahrgang wäre, liegt dem ja auch Sichtungsarbeit zugrunde und damit einiges an Arbeitsleistung unserer Verbandstrainer. Glückwunsch auch an dieser Stelle, ebenso zum 9. Platz der männlichen Auswahl! Sicher macht sich bemerkbar, dass seit einigen Jahren die gleichen Personen arbeiten und etwas aufbauen. Erstmals haben die Auswahlteams durch den Ausbau des Olympiastützpunktes in dessen neuer Sporthalle eine eigene Halle, in der nur sie trainieren. Auch das ist ein wesentlicher Schritt nach vorn und wir sehen da noch weiteres Entwicklungspotential. Aber wir beobachten auch die Entwicklungen bei den Vereinen in den oberen Ligen. Wenn sich z.B. ein Weltkonzern wie die Norddeutsche Affinerie als Sponsor zur Jugendleistungsförderung in Hamburg bekennt, kann man hoffen, dass sich einige langjährige Probleme in der Region auch lösen lassen.

Zum Abschluss: Kannst du deine Erkenntnisse nach fast einem Jahr als Jugendreferent irgendwie zusammenfassen? Und was ist dein größter Wunsch?
Ich bin davon überzeugt, dass wir sehr viel erreichen  können, wenn es uns gelingt die wichtigen Informationen  an die richtigen Leute zu bringen. Ich wünsche mir, dass viel mehr Berührungspunkte zwischen Jugend- und Erwachsenenvolleyball geschaffen werden und dass wir den Grundstein für viele neue Jugendabteilungen legen können.

Interview: Peter Neese

Der Jugendverbandstag des HVbV findet statt am 

Mittwoch, dem 11. April, um 18.00 Uhr 
im Haus des Sports (Olympiasaal)

Anträge zum Jugendverbandstag müssen bis spätestens 14. März, 12.00 Uhr, bzw. Posteingang in der Geschäftsstelle schriftlich eingegangen sein.

Schreibe deine Meinung zu diesem Interview!

 

 

 

Norddeutschland - Smash Online-News

 Mittwoch, 21. Februar 2007

   

NA.Hamburg II: Es wird noch mal spannend!

1:3-Niederlage in Stralsund

Auch nach zwei Nächten Schlaf weiß Stefan Schubot , Trainer der 2. Mannschaft von NA.Hamburg, immer noch nicht, warum sein Team beim Auswärtsspiel in Stralsund die schlechteste Saisonleistung abgeliefert haben. Mit 1:3 (11:25, 25:12, 18:25, 16:25) kam der Tabellenführer drei Sätze lang gehörig unter die Räder.

Übermotiviert? Druck zu groß? Nicht gut genug eingestellt? Auf jeden Fall hat Stralsund ein gutes Spiel abgeliefert und ist ihrerseits mit dem Druck gut umgegangen. Es handelte sich schließlich um ein so genanntes Vier-Punkte-Spiel: Mit einem Sieg von NA.Hamburg hätte der Spitzenreiter mit einem Vorsprung von vier Punkten in die letzten vier Spiele gehen können und wäre wohl durch gewesen.

„Drei Sätze lang lag die Qualität von Aufschlag und Annahme bei uns weit hinter dem, was die Mannschaft eigentlich leisten kann. Darunter litt zwangsläufig auch die Leistung im Angriff. Lediglich im zweiten Satz konnten wir das umsetzen, was wir uns in der Woche im Training für das Spiel erarbeitet hatten. Doch mit dem Start in den dritten Satz war das alles wieder wie weggeblasen.“ schildert Schubot immer noch etwas fassungslos.

Zwar verwandelten die Stralsunder Zuschauer die Halle in einen Hexenkessel, blieben bei aller Anfeuerung für ihr Team aber immer fair. Zwar wirkten die Schiedsrichter oftmals in einer Weise, die an Einschüchterungsversuchen grenzte, doch all das hat man ja schon hier und da mal erlebt. „Diese Randerscheinungen sind unwesentlich, damit müssen die Spielerinnen natürlich fertig werden. In der 2. Liga sind manchmal mehrere Hundert Zuschauer, da muss man sich auch behaupten können.“

Nun ist es wieder spannend an der Spitze der Regionalliga Nord. NA.Hamburg II führt punktgleich mit dem VC Stralsund die Tabelle an und darf sich in den verbleibenden vier Spielen drei Satzverluste erlauben. Auch haben die Hamburgerinnen das etwas schwerere Restprogramm, so dass die Entscheidung wohl erst am letzten Spieltag fallen wird, wenn Stralsund den VC Adler Kiel empfängt und Hamburg den wieder erstarkten SVF Neustadt-Glewe. Und mit nur zwei Punkten Rückstand lauert die VG Elmshorn auf Platz drei auf Ausrutscher der beiden Tabellenführer.

„Nun heißt es: Augen auf und weiter arbeiten! Wir dürfen die Leistung nicht überbewerten oder dramatisieren, aber wir können auch nicht einfach darüber hinweg gehen, sondern sollten sie dankend als kleinen Weckruf annehmen.“ fordert Schubot. „Dass in der Mannschaft technisch und taktisch alles drin steckt, hat sie in der bisherigen Saison immer wieder und auch gerade in kritischen Situationen mehr als deutlich unter Beweis gestellt. Also stellen wir das wieder in den Vordergrund, spinnen den Faden da weiter und zeigen ab dem nächsten Heimspiel gegen VC Adler Kiel, dass wir deutlich mehr können, als in Stralsund gezeigt. Ich glaube an die Mannschaft!“

Die letzten Spiele von NA.Hamburg II:

03.03.2007

NA Hamburg II

-

VC Adler Kiel

15.00 h

Sporthalle Wandsbek

10.03.2007

NA Hamburg II

-

Eimsbüttler TV

15.30 h

Sporthalle Wandsbek

18.03.2007

FT Adler Kiel

-

NA Hamburg II

12.00 h

Sporthalle Gellerststraße

31.03.2007

NA Hamburg II

-

SVF Neustadt-Glewe

16.00 h

Sporthalle Wandsbek

 

 

Deutschland - VfB Fridrichshafen-News

 Mittwoch, 21. Februar 2007

   

VfB: Zu Hause bei Jochen Schöps

Der Mann hat sich beim VfB zur Volleyball-Größe entwickelt, aber privat steht Jochen Schöps mit beiden Beinen fest auf der Erde. Die geräumige Zweizimmer-Wohnung mitten in der Stadt, in der er zusammen mit seiner Freundin Janina Judetzki lebt, ist immer noch die gleiche wie vor vier Jahren, als er vom VCO Berlin nach Friedrichshafen in die „Erste“ wechselte und „es so aussah, dass es mit einer Profi-Karriere klappen könnte“.

In der Stubenecke steht ein großer Seemannskoffer, den die 22-Jährige zum dekorativen Mini-Schrank umfunktioniert hat und der genauso ins Auge sticht wie das große Selbstporträt, das über der Computerecke hängt. Janina Judetzki hat ein Händchen fürs Kreative: Im September vergangenen Jahres begann sie eine zweijährige Ausbildung als Gestalterin für visuelles Marketing in Ravensburg, was früher schlicht Schauwerbegestalter hieß. Dekoration und Warengestaltung ist „genau das, was ich machen wollte“, erzählt sie, obwohl auch Grafikdesign keine schlechte Wahl gewesen wäre.

Durch die praktische Ausbildung in einem Ravensburger Mode- und Sportgeschäft parallel zur Schule ist die junge Frau zeitlich ziemlich beansprucht. Dass Schlummerstunden am Abend mit ihrem Freund eigentlich schon immer Seltenheitswert haben, hängt damit zusammen, dass auch Janina obendrein Volleyball spielt. Zuletzt stand sie zwei Jahre lang in der Schweizer Erstliga-Mannschaft Kanti Schaffhausen unter Vertrag, bis es mit der Lehrstelle klappte.

Mit dem Spitzensport hat die junge Frau nun abgeschlossen. „Ich kann mich realistisch einschätzen und weiß, wo meine Grenzen sind, egal in welchem Bereich“. Nach ein paar Monaten völlig ohne Sport und einer guten Portion Abstand zum Volleyball ist der Spaß zurück. Seit Saisonbeginn verstärkt Janina Judetzki die Oberliga-Mannschaft des VfB Friedrichshafen und trainiert dafür zwei bis drei Mal in der Woche.

Volleyball ist das Bindeglied in der Paarbeziehung Schöps-Judetzki, das sich 2002 auf dem Sport-Internat in Frankfurt gefunden hat. Der Schritt dahin war für beide bedeutend: Weg von zu Hause, ein Stück weit auf den eigenen Beinen stehen und ein bisschen Geld verdienen. Flügge werden nennt man das, auch wenn beide an ihren Familien hängen. Jochen Schöps kommt aus Villingen-Schwennigen, hat einen Bruder und ist in mancher Beziehung „ein richtiger Schwabe“. Zu Janinas Familie gehört neben Papa James, Mama Josefa und Schwester Jessica auch der Golden Retriver Julius Cäsar, kurz „JC“, mit dem sie groß geworden ist. Ein Leben mit Hund können sich Janina und Jochen irgendwann schon vorstellen. „Wahrscheinlich dann, wenn wir beide in Rente sind und auf der Couch sitzen“, witzelt die 22-Jährige.

Jedenfalls wollten beide damals raus aus dem behüteten Elternhaus, so „als Schubser für den Start ins eigentliche Leben“, sagt sie. Das haben sie bisher gemeinsam gemeistert trotz der Ecken und Kanten. Eine große Hilfe im Haushalt ist Jochen Schöps zum Beispiel nicht unbedingt, auch wenn „ich mir ja wirklich Mühe gebe“. Grund für Zoff ist das bei ihr trotzdem nicht: Dann werden eben Zettel geschrieben, was zu tun wäre. Auch mit seiner Lieblingsbeschäftigung hadert Janina Judetzki nicht. Wenn er abends am Computer hockt und zusammen mit „den Italienern“, den ehemaligen Teamgefährten Christian Pampel oder Björn Andrea, via Internet spielt und klönt, schaut sie meistens drüber weg.

Mit Hochzeit und Kinderkriegen ist das so wie mit dem Hund. „Das muss noch warten“, sagt Jochen Schöps. Vor ihm stehe zuerst eine Riesen-Entscheidung: „Gehe ich oder gehe ich nicht?“, fragt sich der Diagonalangreifer. Friedrichshafen sei ein gutes Pflaster, und eigentlich passe hier beim VfB alles, sagt er. „Aber es ist sicher auch interessant, mal die Nase in den Wind zu halten.“ Wann der richtige Zeitpunkt ist zu gehen und vielleicht in Italien Volleyball zu spielen, darüber ist sich der 23-Jährige noch nicht klar. „Das wird sich wohl im März oder April entscheiden.“

An Angeboten dürfte es nicht mangeln. Aber dann ließe sich die räumliche Trennung von seiner „besseren Hälfte“ nicht mehr vermeiden. Janina Judetzki kann und will wegen ihrer Ausbildung vorerst nicht weg und möchte zudem schon lieber ihren eigenen Weg gehen. „Das erste Jahr fern voneinander wird mit Sicherheit sehr schwierig. Dann schauen wir, wie’s läuft“, sieht die 22-Jährige das Ganze vorerst recht pragmatisch.

 

 

Deutschland - VfB Fridrichshafen-News

 Mittwoch, 21. Februar 2007

   

Friedrichshafen: Public Viewing in der ARENA

Mit Spannung erwarten die Volleyballfans das Rückspiel des VfB Friedrichshafen in der European Champions League gegen den belgischen Vizemeister Noliko Maaseik. Nach dem 3:0 – Erfolg im Heimspiel würde dem deutschen Volleyball Rekordmeister am Donnerstag, 22. Februar, ein Satzgewinn für den Einzug in die Runde der letzten Acht reichen. „Wir können nicht darauf spielen, einen Satz zu gewinnen. Wir wollen das Match gewinnen“, so VfB Coach Stelian Moculescu kämpferisch. Spielbeginn in Belgien ist um 20.30 Uhr.

Wie schon in der Vorrunde überträgt der digitale TV - Sender easy.TV das Rückspiel zwischen dem VfB Friedrichshafen und Noliko Maaseik wieder live und in voller Länge auf dem frei empfangbaren Infotainmentkanal. Die Übertragung beginnt um 20.30 Uhr. Kommentiert wird das Spiel von Sven Rautenberg und Burkhard Sude in Stuttgart.

Neben easy.TV wird auch das ARD/ZDF – Morgenmagazin wieder über das Match des VfB Friedrichshafen berichten. Neben Kurznachrichten ist auch ein längerer Beitrag mit Interviews von Stelian Moculescu und Jochen Schöps geplant. Die Berichte über das Rückspiel werde am Freitag zwischen 5.20 Uhr uns 9.00 Uhr im ARD/ZDF – Morgenmagazin zu sehen sein.

Für alle Fans des VfB Friedrichshafen veranstaltet die VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH am Donnerstagabend im Foyer der ARENA Friedrichshafen wieder ein Public Viewing. Die ARNEA wird ab 20 Uhr geöffnet sein. Über ein zahlreiches Erscheinen der Fans zum gemeinsamen „mitfiebern“ würden sich die Verantwortlichen des VfB sehr freuen.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 21. Februar 2007

   

Grozer jun.: „VfB nicht so stark wie 2006!“

Georg Grozer Junior (22 Jahre) tritt immer mehr in die Fußstapfen seines gleichnamigen Vaters, der seit dieser Saison auch sein Trainer beim Moerser SC ist. Der Kapitän des Moerser SC, Finalist und Außenseiter am 4. März in Halle, äußerte sich zu den Chancen gegen den VfB Friedrichshafen, seine Erwartungen an das Gerry Weber Stadion in Halle sowie seinen neuen Trainer.

Im vergangenen Jahr erreichte Moers völlig überraschend das Pokalfinale. Würden Sie das abermalige Vordringen ins Finale als erneute Überraschung ansehen?
Grozer jun.: „Nein, eigentlich nicht. Man kann natürlich nie sicher sein, dass man es wieder ins Finale schafft. Wir haben ja auch eine andere Mannschaft als im letzten Jahr. Aber ich hatte ehrlich damit gerechnet, dass wir es wieder schaffen.“

Der Moerser SC hat sein „Gesicht“ vor Saisonbeginn gewaltig verändert: ein neuer Trainer, viele neue Spieler. Zeigt sich dies auch auf dem Spielfeld?
Grozer jun.: „Ja klar, jeder der sich mit Volleyball auskennt sieht, dass das Team professioneller geworden ist. Wir haben fast auf jeder Position ein neues „Gesicht“.“

Auch Friedrichshafen hat sich personell verändert. Was ist die Stärke von Friedrichshafen in dieser Saison?
Grozer jun.: „Na, ähnlich wie in der letzten Saison. Sie haben eine sehr starke, sehr erfahrene Mannschaft, aber sie haben auch wichtige Spieler verloren. Nach meinem persönlichen Eindruck sind sie jedoch nicht ganz so stark wie im letzten Jahr. Gerade deshalb hoffe ich auf ein gutes Spiel.“

Wie lautet das Rezept gegen Friedrichshafen?
Grozer jun.: „Ein Patentrezept gibt es auf keinen Fall. Wir müssen gut spielen, den Kampf annehmen und dann wird es Chancen geben, die wir nutzen müssen.“

Zum zweiten Male finden die Pokalfinals im Gerry Weber Stadion in Halle statt. Was haben Sie für Erwartungen?
Grozer jun.: „Ich hoffe, dass es so voll wird wie im letzten Jahr. Aber auch wenn die Zahl nicht ganz erreicht wird, weil die Münsteranerinnen fehlen, wird die Stimmung sehr gut sein. Es hat mir im letzten Jahr total gefallen, weil das Publikum bei allen guten Aktionen applaudiert hat und keine Mannschaft bevorzugt hat. Das war einzigartig.“

Ihr Vater war in Volleyball-Deutschland mit seiner Art und Spielweise ein Idol. Jetzt ist er auch ihr Trainer. Können Sie und Ihr Vater den Sport vom Privaten trennen?
Grozer jun.: „Ja, zu Saisonbeginn haben wir uns zusammengesetzt und ausführlich unterhalten. Wir können es trennen – bis jetzt hat es gut geklappt.“

Was hat sich durch den Trainer Georg Grozer Senior geändert?
Grozer jun.: „Jeder Trainer hat natürlich seinen eigenen Stil. Ich denke, mein Vater kommt gut rüber. Er weiß auch, wann er locker sein kann und wann er die Zügel anziehen muss – auch bei mir.“

Warum läuft es im Pokal so gut und in der Liga so schlecht?
Grozer jun.: „Schwer zu sagen - eine Mischung aus Überheblichkeit, Krankheit und Pech. Es ist mehr als ärgerlich, eigentlich müssten wir 4. oder 3. sein. In der Liga haben wir immer gedacht, wir können noch was drehen. Im Pokal waren wir konzentriert und konsequent."

Seit einiger Zeit haben Sie auch die deutsche Staatsbürgerschaft und können voraussichtlich ab Mai 2007 für die deutsche Nationalmannschaft spielen. Ein Pokalsieg gegen Bundestrainer Moculescu wäre doch eine gute Empfehlung, oder?
Grozer jun.: „Ein Sieg wäre natürlich schön. Aber ich denke, dass Herr Moculescu auch eine gute Leistung ohne einen Sieg registrieren wird.“

Bei Friedrichshafen spielt mit Jochen Schöps ein direkter Nationalmannschafts-Konkurrent auf der Diagonalposition. Ein weiterer Kandidat ist Italien-Profi Christian Pampel. Was rechnen Sie sich in der deutschen Auswahl aus?
Grozer jun.: „Ich versuche erst mal in die „erste Zwölf“ zu kommen. Ich weiß, dass es drei starke Diagonalspieler gibt. Jeder hat sein eigenes Profil, jeder hat seine Chancen. Der Bundestrainer hat die Qual der Wahl – ich kann mich nur anstrengen.“

Was machen Sie am Abend des 4. März?
Grozer jun.: „Wir werden auf jeden Fall ein wenig feiern – die Mannschaft ist noch nicht so lange beisammen, da wird eine kleine Feier in jedem Falle richtig sein. Wenn wir gewinnen, weiß ich noch nicht was passiert – es wird bestimmt laut. Aber ich weiß jetzt schon, dass am Montag Training sein wird.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 21. Februar 2007

   

DVV-JuniorInnen: WM-Qualifikationen

Männliche Junioren in Slowenien, weibliche Auswahl in Russland

Nun wissen die DVV-JuniorInnen, mit welchen Gegnern sie es in der WM-Qualifikation (23.-27. Mai) zu tun bekommen: Die Spielerinnen (Jahrgang 1988/89) von Bundestrainer Dirk Groß müssen in Moskau/Russland gegen den Gastgeber, die Türkei, Belarus und Österreich antreten, die Spieler (Jahrgang 1987/88) von Bundestrainer Manfred Steinbeißer bekommen es im slowenischen Izola mit dem Gastgeber, Serbien, Belarus, Rumänien sowie einem Vorqualifikanten (Sieger aus Griechenland, Norwegen und Montenegro).

Nur der jeweilige Gruppensieger qualifiziert sich für die Weltmeisterschaften in Rabat und Casablanca/Marokko (Junioren vom 7.-16. Juli) und Subhanburi/Thailand (Juniorinnen vom 19.-27. Juli).

Gruppeneinteilungen WM-Qualifikation

Junioren
Gruppe A in Gabrovo/BUL: Frankreich, Polen, Bulgarien, Ukraine, Türkei, 2. aus Griechenland, Norwegen und Montenegro
Gruppe B in Bardejov/SVK: Italien, Niederlande, Slowakei, Finnland, Kroatien, Österreich
Gruppe C in Izola/SLO: Slowenien, Serbien, Deutschland, Belarus, Rumänien, 1. aus Griechenland, Norwegen und Montenegro

Juniorinnen
Gruppe A in Zagreb/CRO: Kroatien, Frankreich, Tschechische Republik, Bulgarien, Norwegen
Gruppe B in ?/POL: Ukraine, Serbien, Polen, Rumänien, Finnland
Gruppe C in Moskau/RUS: Russland, Türkei, Belarus, Deutschland, Österreich

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 21. Februar 2007

   

Okka Rau ist „Sportlerin des Jahres“ in Hamburg

Der Titel „Sportlerin des Jahres der Stadt Hamburg“ bleibt fest in Volleyball-Händen: Nachdem bei der Premiere im vergangenen Jahr Hallen-Nationalspielerin Margareta Kozuch (NA.Hamburg) den Titel gewann, war es dieses Mal Beach-Nationalspielerin Okka Rau (Hamburger SV). Sie wurde neben Hockey-Weltmeister Moritz Fürste (Sportler des Jahres), den HSV-Handballern (Mannschaft des Jahres) und Segel-Legende Hans-Otto Schümann (Lebenswerk) von den über 1.000 anwesenden Gästen gefeiert.

In seiner Laudatio hatte Schauspieler Peter Lohmeyer ("Das Wunder von Bern") die Lacher auf seiner Seite, als er Okka Rau als das "Wunder von Bernd", in Anspielung auf Trainer Bernd Schlesinger , bezeichnete.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 21. Februar 2007

   www.volleyball-bundesliga.de 

VCO kehrt sieglos aus Rheinland zurück

Die Juniorinnen vom VC Olympia Rhein-Neckar werden ohne Bundesligasieg ins letzte Spielwochenende der Saison gehen. Bei Bayer 04 Leverkusen unterlagen sie vor 300 Zuschauern mit 1:3 (22:25, 25:15, 25:17, 25:19) und konnten das närrische Treiben im Rheinland nur zu Beginn stören.

Aufgrund von Krankheiten oder Verletzungen reiste der VCO in Minimalbesetzung nach Leverkusen. So fielen neben Luise Mauersberger auch Chantal Laboureur und Sandra Sell aus. Die freiwerdende Außenposition teilten sich Saskia Leonhardt und Alina Bondar.

Von Beginn an suchten die Nachwuchstalente ihr Heil im Aufschlagsspiel. Konsequent wurde die von Bundestrainer Dirk Groß ausgegebene Strategie umgesetzt und diese Taktik zahlte sich voll aus. Ab dem 20:20 war der VCO nicht mehr zu stoppen. Entweder war Alina Bondar im Außenangriff erfolgreich oder Sandra Gutsche mit dem Block auf der Mitte zur Stelle und konnte den Satzgewinn mit 25:20 sicherstellen.

Äußerst ernüchternd die beiden folgenden Durchgänge. Anstatt den Schwung der letzten Punkte mit hinüberzunehmen, verschlief der VCO den Satzbeginn völlig. Es waren jeweils noch keine fünf Minuten gespielt, da hatte Trainer Groß seine Damen bereits zweimal zum Rapport in die Auszeit bestellt. Es sollte alles nichts helfen. Als der VCO-Motor langsam wieder auf Touren kam, hatten sich die Gastgeberinnen bereits eine  beruhigende Führung herausgespielt, die sie bis zu den Satzenden nicht mehr abgaben.

Besserung sollte sich erst wieder im vierten Satz zeigen. Jetzt hielt das junge Team von Beginn an dagegen. In einer Partie auf schwächer werdendem Niveau leisteten sich beide Teams einige technische Unzulänglichkeiten. Als der VCO zum 18:18 ausgleichen konnte, machten die Nachwuchsspielerinnen den entschlosseneren Eindruck. Symptomatisch für den heutigen Tag jedoch der Ballwechsel, der die Begegnung entscheiden sollte. Nach gutem Block von Sandra Gutsche schlägt der Spielball mit der dritten Bayer-Berührung doch noch den Weg zurück zur Netzkante ein, um von dort ins VCO-Feld zu tropfen. Die anschließende Rettungsaktion von Denise Hanke findet ein jähes Ende im Leverkusener Block. Von diesem Nackenschlag sollte sich der VCO nicht mehr erholen und das Spiel ging mit 1:3 verloren. Erfolgreichste Punktesammlerin auf Heidelberger Seite war Diagonalangreiferin Michaela Sabrowske, während bei Leverkusen die eingewechselte Alexandra Preiss zum Matchwinner wurde.

Nach zwei spielfreien Wochenende stehen für die Talentschmiede die abschließenden Begegnungen gegen den Köpenicker SC und WiWa Hamburg an. "Nach den Ergebnissen im Hinspiel kann es nur ein Ziel geben", will Bundestrainer Groß die Saison unbedingt mit einem Erfolgserlebnis beenden.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 21. Februar 2007

   www.volleyball-bundesliga.de 

Eltmann empfängt den VfB Friedrichshafen

Gelingt der erste Satzgewinn der SG Eschenbacher gegen den Champion überhaupt?

In Franken bereitet man sich nicht nur auf das traditionelle Faschingstreiben voller Begeisterung vor, auch sportlich blickt man an diesem Samstag (Spielbeginn 19.30 Uhr) zum Fuße der Eltmanner Wallburg, steht doch das Spiel des Jahres auf dem Programm: Die SG Eschenbacher Eltmann, der kleinste Vertreter auf der deutschen Volleyball-Bundesliga-Landkarte, fordert vor eigenem Publikum den europäischen Spitzenclub VfB Friedrichshafen, deren Titelsammlung sich beeindruckend liest: 6x wurde man Double-Sieger, insgesamt gab es 7 Meistertitel und 8 Pokalsiege zu feiern, 2000 wurde man 2. in der Champions-League, vertrat dort auch international den deutschen Volleyball stets mit größtem Erfolg, der 7. Platz in der Vorsaison gehörte schon zu den eher schlechteren Resultaten für das Team, das nicht nur in Personalunion von Bundestrainer Stelian Moculescu trainiert wird, auch der Kader setzt sich seit Jahren fast ausnahmslos aus Nationalspielern zahlreicher Nationen zusammen. 

„Friedrichshafen verfügt dabei nicht nur eine hoch professionelle Mannschaft samt Trainerstab, auch das Umfeld, die Struktur des Vereins, die Verankerung in der Region und deren Wirtschaft, die neue Halle, in allen Bereichen ist der VfB das Vorzeigebeispiel, das Non-plus-ultra“, bekundet Manager Rolf Werner größten Respekt vor der Bodensee-Truppe, die nach ihrem beeindruckenden Gruppensieg in der Campions-League gerade am Mittwochabend auch in den Play-Offs die Weichen Richtung Weiterkommen stellte: Gegen den belgischen Spitzenclub Noliko Maaseik gewannen die Häfler das Hinspiel 3:0.

Die Chancen für einen Außenseitercoup dürften also eher gering sein, zumal auch die Statistik der SG eine klare Sprache spricht: In allen 5 bisherigen Bundesligapartien gab es 0:3-Pleiten. Und doch, „wenn nicht jetzt, wann dann?“, leiht sich SG-Kapitän Christian Nowak das Handball-Nationalmannschafts-Motto von „de Höhner“ aus. Denn in der Tat stecken die Gäste in einem kleinen Bundesliga-Tief, 0:3 verlor man in Düren,

2:3 Zuhause gegen den SCC Berlin, und auch gegen die drei (starken) Neulinge Königswusterhausen, Delitzsch und VCO Berlin wackelte der Meister zuvor leicht, gab gegen die letzten beiden sogar jeweils einen Satz ab. Dagegen sammelte Nowaks Mannschaft mächtig Selbstvertrauen, 4 Siege in Serie, belohnt mit dem Sprung auf Platz 5, dazu wird die Halle einem rappelvollen Tollhaus gleichen, „und wir haben überhaupt keinen Druck“, findet Nowak, der ruhe allein auf den Schultern des VfB Friedrichshafen, während ganz Unterfranken bereits einen Satzerfolg mächtig feiern würde.

Thorsten Brüggemann

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Mittwoch, 21. Februar 2007

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Straubing Tigers vs. FTSV

Eishockeycracks messen sich mit Volleyballerinnen

(gk). Vor etwas mehr als zwei Jahren war es das erste mal so weit. Die Eishockey-Cracks der Straubing Tigers wechselten die Sportart und spielten mit den damaligen Bundesliga-Damen des FTSV Straubing in deren Sportart Volleyball. „Eine Riesengaudi“, so das damalige Fazit. Und diese Riesengaudi findet eine Wiederholung am 6. März in Parkstetten.

Es wird zwar schwer werden, das damalige Duell noch zu toppen, aber einen Versuch ist es allemal Wert das Derby noch einmal anzusetzen. Im Januar 2005 waren zu dem Spiel rund 600 Fans in die Sporthalle der Josefsschule gekommen und sie wurden nicht enttäuscht. Quasi hautnah und vor allem ohne Ausrüstung konnten die Fans ihre Straubing Tigers mit ihren Volleyballkünsten bewundern.

Diese waren für viele damals überraschend gut, auch wenn es rein sportlich eine klare Sache für den FTSV wurde. Die Straubinger Damen konnten an diesem Abend auch viele neue Fans gewinnen, die in der Folgezeit ihren Teil dazu beitrugen, dass am Ende der Saison die beste Platzierung in der Volleyballgeschichte des FTSV Straubing zu Buche stand (Platz fünf in der 2. Bundesliga Süd).

Die Vorzeichen haben sich mittlerweile geändert. Die Tigers spielen DEL und der FTSV versucht den direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga. Für die Tigers ist das Derby gegen den FTSV quasi das letzte Spiel der Saison, zwei Tage nach ihrem letzten Auftritt auf dem Eis gegen Mannheim. Für den FTSV ist es in der Woche vor dem wohl entscheidenden Spiel um die Meisterschaft gegen Sulzbach-Rosenberg eine Chance vor den hoffentlich wieder zahlreichen Sportfans Selbstvertrauen zu tanken.

Die Aufstellungen beider Teams für das Derby stehen aktuell noch nicht fest. Man kann jedoch davon ausgehen, dass beide Teams ihre Volleyballcracks ins Rennen schicken werden. Der Spielmodus wird ähnlich flexibel wie vor zwei Jahren gehalten sein. Zunächst einmal treten die Teams gegeneinander an und je nach Spielstand wird er dann angepasst.

Als Spielort wurde für die zweite Auflage des Derbies diesmal mit Parkstetten ein Ort im Landkreis ausgewählt. Bewusst, denn schließlich haben beide Teams nicht nur Anhänger in Straubing. Die sollen durch den Event in der Mehrzweckhalle Parkstetten nun auch einmal in den Genuss kommen vor ihrer Haustüre Topsport zu erleben.

Spielbeginn ist am 6. März um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Parkstetten. Einlass ab 19 Uhr. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 5 Euro, für Schüler/Studenten 3 Euro und für Kinder bis 14 Jahre in Begleitung ihrer Eltern ist der Eintritt frei.  

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Mittwoch, 21. Februar 2007

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SV Warnemünde zu Gast in Bottrop

„Wir wollen das Spiel gewinnen!“ so Trainer Tom Gülke kurz und prägnant und man merkt dem erfahrenen Coach die Entschlossenheit an, die es nun gilt auf das CarGo!-Team zu übertragen. Gegner ist am Sonntagnachmittag um 16.00 Uhr in der Dieter-Renz-Halle der Tabellenachte SV Warnemünde (bei Rostock).

12:0 Punkte, 18:3 Sätze aus den letzten sechs Spielen gegen Bonn, Frankfurt, Bocholt, Braunschweig, Hildesheim und Berlin sind ein deutliches Zeichen und nunmehr gilt nur noch Vollgas bei den CarGo! -Recken.

CarGo! derzeit Tabellendritter mit 26:10 Zählern ist immer noch auf Tuchfühlung zum zweiten Tabellenplatz und kann bei seinem siebten Sieg in Folge über Warnemünde ( 8. Platz, 12:22 Punkte ) bei zeitgleicher Niederlage des Zweiten Bad Dürrenberg gegen Spitzenreiter Hamburg-Oststeinbek auf zwei Punkte auf den Relegationsplatz zur 1. Bundesliga herankommen.

Dennoch dürfte es für Szekeres und Co. eine nicht ganz so leichte Partie werden. Das Hinspiel verlor CarGo im Oktober übrigens deutlich mit 0:3 Sätzen, allerdings fehlten dort mit dem Ungarn Tamas Szekeres ( Foto ) und Denis Schirmeisen gleich zwei Leistungsträger. „ Wir werden Warnemünde auf keinen Fall unterschätzen und müssen uns gegenüber dem Berlinspiel deutlich steigern, wenn die Revanche gelingen will.

Präsentiert wird das Match vom Medienpartner „Mittendrin“, der Wochenzeitung für Bottrop.

 

 

Norddeutschland - Lübecker Nachrichten

 Mittwoch, 21. Februar 2007

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KTV-Mädchen entthronen die FT Adler

Eckernförde – Mit einem Kieler Doppelsieg endeten die Volleyball-Landesmeisterschaften der A-Jugend in Eckernförde. Die Mädchen des Kieler TV schnappten dem Titelverteidiger FT Adler Kiel den Titel im Finale durch ein klares 25:13, 25:20 weg.

...

Smash-Info: Der Trainer des Kieler TV, Kristian Ewald, legt wert auf die Feststellung, dass er NIE in dem Interview mit den Kieler Nachrichten als sein Ziel dbei er Norddeutschen Meisterschaft den Finaleinzug genannt habe. Man wolle lediglich das Ergebnis des letzten Jahres verbessern und die Mannschaften der "großen" Vereine wie Schwerin, CVJM oder Norderstedt ärgern.

 

 

Hamburg - Hamburger Abendblatt

 Mittwoch, 21. Februar 2007

   www.abendblatt.de 

Wer bezahlt den Hamburger Sport?

Sportbund fordert Grundabsicherung durch die Stadt. Strittig ist die Höhe.

Hamburg - Selten waren sich Senat und Hamburger Sportbund (HSB) in den vergangenen Jahren derartig einig. "Der Breitensport braucht für die Finanzierung seiner Aufgaben eine feste Basis", sagte Bürgermeister Ole von Beust auf der Hamburger Sportgala. Über die Höhe des Fundaments aber herrschen unterschiedliche Vorstellungen. Die Differenz beträgt rund 1,1 Millionen Euro. Bisher profitiert der Sport von den schwankenden Erträgnissen des Nordwest Lotto und Toto Hamburg.

Von den Überschüssen, 2006 45,5 Millionen Euro, fließen jährlich vertraglich vereinbarte 15 Prozent in den HSB-Etat. Damit konnte der Sportbund in der Vergangenheit gut leben. Jetzt drohen Gewinneinbrüche beim Glücksspiel den HSB in eine existenzielle Krise zu stürzen (siehe Grafiken).

Im vergangenen Jahr kassierte der Sport 6 830 676,38 Euro aus Lotto-Toto-Mitteln - 1,873 Millionen weniger als 2002. Davon erhielt der Hamburger Fußball-Verband (HFV) aufgrund interner Verteilungsformeln 1 293 850,93 Euro. Von den verbliebenen 5 536 825,45 Euro, das sind 85 Prozent des frei verfügbaren HSB-Haushalts, musste der Sportbund 600 000 Euro als Konsolidierungsbeitrag an die Stadt abführen. Das sieht eine Rahmenvereinbarung zwischen HSB und Senat aus dem November 2005 vor. Die war nötig, weil sich beide Seiten nicht über Hallennutzungsgebühren hatten einigen können.

Diese Zwangsgelder steigen in den nächsten Jahren auf mehr als eine Million Euro an. Sollte sich zudem die düstere Prognose von Nordwest-Lotto-Geschäftsführer Siegfried Spies bewahrheiten, muss der HSB 2008 mit Einnahmeausfällen von weiteren 1,68 Millionen Euro rechnen. Spies sieht die vergangenen Gewinnmargen gefährdet, weil das Werben für Lotto und Toto eingeschränkt und das Spielen im Internet untersagt wurde. HFV-Präsident Friedel Gütt versuchte inzwischen in einem Brief an die Fußballvereine die Lage zu entspannen. Tenor seines Schreibens: So schlimm wird es nicht kommen.

"Wir müssen trotzdem weg von diesem Vabanquespiel, ob genug Leute in Hamburg Lottoscheine ausfüllen", sagt HSB-Präsident Günter Ploß. Er fordert eine unabhängige Grundabsicherung. Schatzmeister Peter Gründel hält 7,3 Millionen Euro für realistisch, die Lotto-Toto-Summe aus 2004: "Auf den Zahlen dieses Jahres für Kosten und Personal basieren die finanziellen Angebote der Stadt an die Fußballvereine zur Übernahme von Sportplätzen."

Die Stadt, ist aus Senatskreisen zu hören, wäre bereit, jährlich 6,2 Millionen Euro für HSB/HFV festzuschreiben, die prognostizierte Summe für 2007. "Der Sport in dieser Stadt liegt mir am Herzen. Wir befinden uns in Verhandlungen, die weit fortgeschritten sind", sagte der neue Finanzsenator Michael Freytag dem Abendblatt.

Die Diskussionen, klagen SPD und Grüne, hätten längst beendet sein können. Am 23. Februar 2005 hatte die CDU-Mehrheitsfraktion in der Bürgerschaft den Senat aufgefordert, den Entwurf eines Sportfördergesetzes vorzulegen. In ihm sollte auch die finanzielle Grundabsicherung des HSB seitens der Stadt geregelt werden. Geschehen ist bislang nichts.

Rainer Grünberg

 

 

Hamburg - Pinneberger Zeitung

 Mittwoch, 21. Februar 2007

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Thema Aufstieg für VfL-Männer nach 0:3 erledigt

PINNEBERG - Die Volleyball-Männer des VfL Pinneberg müssen wohl mindestens noch eine Saison auf den Aufstieg in die Regionalliga Nord warten. Am zurückliegenden Verbandsliga-Spieltag unterlag der Aufsteiger nach einem 3:2-Erfolg über den TuS Berne dem bis dato noch abstiegsbedrohten SV Altengamme 0:3 und müsste nun am letzten Spieltag (Sonntag, 14.30 Uhr, Moorbekhalle) gegen Gastgeber 1. VC Norderstedt II und die dritte Mannschaft des Eimsbütteler TV jeweils 3:0 gewinnen - ein schier aussichtsloses Unterfangen.

"Das ist uns in den vergangenen beiden Jahren nie gelungen, und da standen uns andere Teams gegenüber als in Norderstedt", erinnert sich Mannschaftskapitän Daniel Pötz, der mit seinen Kameraden aber zumindest zwei weitere Siege anpeilt, um eine "tolle Saison" abzurunden.

fwi

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Mittwoch, 21. Februar 2007

   www.westline.de 

Abbing hofft auf Bronze

Münster. Spitzenreiter Dresden ist (nach Minuspunkten betrachtet) sechs Zähler voraus, Titelverteidiger Schwerin vier. Die werden wir nicht einholen. Aber das war ja auch nie unser Ziel, sagt Han Abbing, Trainer des Damenvolleyball-Bundesligisten VfB Suhl.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Mittwoch, 21. Februar 2007

   www.westline.de 

Hildebrand: Zuspiel zu mir

-wis- Münster. Die Familie war in der Halle. Der Freund sowieso. Dazu noch viele Bekannte. Es gibt Sportler, die begreifen dies als Last. Lea Hildebrand ist offenbar aus anderem Holz geschnitzt.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Mittwoch, 21. Februar 2007

   www.nrz.de 

MSC: „Irgendwie liegt uns Düren“

Moerser SC empfängt heute Abend um 19.30 Uhr den Bundesliga-Spitzenreiter Evivo. Zuletzt gab es nur Siege.

Die Vorzeichen könnten eigentlich klarer nicht sein.

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel