News

 Montag, 26. Februar 2007 

Pirates: Klares 3:0 gegen Concordia
Dresden zieht einsam seine Kreise
Kängurus besiegen Raben
Auch gegen NA. Hamburg gelang kein Sieg
VCO: Ohne Stammblock gegen Leipzig chancenlos
Netzhoppers unterliegen SCC in drei Sätzen
DSC souverän - Suhl nervös
Aachen: Schnelles 3:0 gegen dezimierten VCN!
USC darf wieder von Meisterrunde träumen
Großer Schritt Richtung Meistertitel für MTV
NA: Meisterrunde? Ja! Meisterball? Nein!
Oststeinbeker verlieren Spitzenspiel
Gegen Spitzenreiter Dresden ohne Chance
WSU sendet Lebenszeichen
USC zwingt Raben ins Fernduell
SSC: Im Tiebreak alles klargemacht
MSC wieder voll in der Spur
Suhl: Verflixt noch mal - Abstand wächst
Sonneberg: Gäste waren zu stabil

Februar 2007

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Norddeutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 26. Februar 2007

   

Pirates: Klares 3:0 gegen Concordia

OSV Pirates – SC Concordia 3:0 (25:23/25:14/25:13)

Langsam, ganz langsam kamen die Pirates in Fahrt bei ihrem Heimspiel gegen Concordia. Sie spielten einen erschreckend schwachen ersten Satz, den sie gerade so mit 25:23 gewannen. Doch die nächsten beiden Sätze dominierte das Team von Bernd Schlesinger das Tabellenschlusslicht und gewann klar mit 3:0.

Schlesinger hatte zuvor auf die übliche Ansprache verzichtet. Er hatte schon Donnerstag alles gesagt: Er wolle einen klaren Sieg sehen, eine Demontage des Gegners.

Doch so ganz schienen seine Spieler der eindringlichen Rede ihres Trainers nicht gefolgt zu sein. Jedenfalls plätscherte das Spiel im ersten Satz auf einem Niveau dahin, das kaum etwas mit Regionalliga-Volleyball zu tun hatte. Die Pirates knüpften durchaus an das Katastrophen-Spiel von Norderstedt an, mit dem Unterschied, dass sie immer ein oder zwei Pünktchen vorne lagen. Doch gegen eine zugegeben sehr erfahrene und eingespielte, aber mit 37 bis 62-jährigen Spielern nicht mehr ganz junge Mannschaft ist das eine Enttäuschung. Fast hätte Concordia noch zum 24:24 ausgeglichen, wenn nicht Oliver Utermöhl s Hände den Ball geblockt hätten.

In den beiden folgenden Sätzen spielten die Pirates konzentrierter, mit weniger Fehlern, einfach besser. Da waren sie so souverän, wie Bernd Schlesinger es gefordert hatte, da machten sie schon im Aufschlag viel Druck, blockten gut und machten die Punkte. Die Männer von Concordia schienen mit dem guten ersten Satz zufrieden zu sein, sie setzten sich kaum noch zur Wehr und verloren zu 13 und zu 14.

„Natürlich war das kein schönes Spiel, das kann es gegen einen solchen Gegner auch nicht sein“, sagte Bernd Schlesinger . „Doch mit dem zweiten und dritten Satz bin ich durchaus zufrieden.

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Montag, 26. Februar 2007

   

Dresden zieht einsam seine Kreise

„Haben nie zu unserer Form gefunden“

Hamburg, den 25.2.2007. - Für die NA.Hamburg Volleyball-Damen war es das zweite Match innerhalb von drei Tagen. Deutlich merkte man den Fischbekerinnen die Reisestrapazen des Vilsbiburg-Spiels noch an. Ganz anders der Gegner: Ausgeruht und hochkonzentriert ließ sich der Bundesliga-Tabellenführer Dresden auch von den Hamburgerinnen nicht stoppen und fügte den NA-Damen die zweite Heimniederlage zu. „Wie wir heute gespielt haben, waren wir chancenlos. So kann man gegen Dresden nicht gewinnen. Wir haben heute nicht zu unserer Form gefunden“, brachte es NA.Hamburg Teammanager Horst Lüders auf den Punkt.

1000 Zuschauer hatten sich in der AreNA Süderelbe eingefunden, um ihre Mannschaft zum Sieg anzufeuern. Doch schnell musste das Fischbeker Publikum einsehen, dass am zweiten Wochenendeinsatz nicht viel zu holen war. Die Gastgeberinnen wirkten zu Beginn der Partie noch etwas müde und fanden nur schwer zu ihrem Spielrhythmus. Dresden dagegen nutzte seine Chancen konsequent und hatte wenig Mühe, den ersten Durchgang mit 25:22 für sich zu entscheiden. Auch nach dem Wechsel änderte sich bei Kozuch & Co. wenig, so dass der DSC zum Ende des Satzes davon zog und nie ernsthaft in Gefahr geriet. Dresden war am heutigen Tag in allen Elementen die spielbestimmende Mannschaft und setzte den Tabellenvierten ständig unter Druck. NA.Hamburg dagegen konnte seine ansonsten starken Außenangreiferinnen Kerstin Ahlke und Margareta Kozuch nicht so in Szene setzen, wie es sich das Trainergespann von Soosten/Schöps vorgestellt hatte.

In den entscheidenden Phasen agierte der Tabellenführer abgeklärter und konnte auch Satz zwei mit 25:19 für sich entscheiden. „Dresden war sehr gut gegen uns eingestellt. Sobald Maggi zum Schmettern ansetzte, waren meist zwei Dresdnerinnen schon da. Hinzu kommt, dass sie sehr viel Druck mit ihren Aufschlägen ausgeübt haben, womit wir unsere Probleme hatten“, analysierte Christina Benecke den Unterschied. 

Auch im dritten Durchgang änderte sich wenig. Die NA-Damen hielten lange gut mit und hofften noch auf die Wende, doch zu viele Chancen blieben ungenutzt, so dass dem Tabellenführer der verdiente 3:0-Sieg (20:25) nicht mehr zu nehmen war. „Natürlich hätten wir es heute gerne spannender gemacht. Doch unser Aufschlag-Annahme-Spiel hat in den entscheidenden Momenten nicht geklappt. Leider konnten wir mit unserem Aufschlag zu wenig Druck ausüben. Wir hatten heute nichts zu verlieren. Dresden ist eine sehr starke Mannschaft, sehr erfahren und verfügt über viele gute Nationalspielerinnen. Eine 0:3-Niederlage gegen sie ist daher kein Beinbruch für uns“, relativierte Benecke die Niederlage gegen den DSC.

 

 

Deutschland - Fighting Kangaroos Chemnitz-News

 Montag, 26. Februar 2007

   

Kängurus besiegen Raben

Die Fighting Kangaroos Chemnitz gewannen am Samstag nach 69 Spielminuten in der Sporthalle an der Forststraße gegen die zweite Mannschaft der Roten Raben Vilsbiburg mit 3:0 (25:20, 27:25, 25:20). Vor 490 Zuschauern revanchierten sich die Gastgeberinnen für die 0:3-Hinspielniederlage beim Tabellennachbarn aus Bayern.

Nach zuletzt zwei sieglosen Spielen war der Chemnitzer Trainer Mirko Pansa nach der Partie mehr erleichtert als zufrieden: "Der Druck nach zwei Niederlagen war sehr hoch. Umso motivierten waren wir heute. Im kämpferischen und emotionalen Bereich wollte meinen Mannschaft heute den Sieg. Und das haben auch die Zuschauer gemerkt." Die Fighting Kangaroos zeigten eine gute Mannschaftsleistung, aus der Brook Coulter herausstach. Mit wuchtigen Aufschlagserien und harten Angriffen brachte die 29-jährige US-Amerikanerin die "Kängurus" auf die Siegesstraße.

Kangaroo-Coach Mirko Pansa musste auf Carolin Bilz (Virusinfektion) und Carolin Herrmann (Sprunggelenksverletzung) verzichten. Neu ins Team rückte die 20-jährige Claudia Pietzsch aus der zweiten Mannschaft des Chemnitzer PSV.

Einen Beweis für die wiedergefundene kämpferische Einstellung der "Kängurus" lieferte der zweite Satz. Einen 21:23-Rückstand konnten die Gastgeberinnen egalisieren und am Ende in einen 27:25-Satzgewinn drehen. Im dritten Spielabschnitt setzten die Chemnitzerinnen die Zeichen frühzeitig auf Sieg. Ein klarer 14:4-Vorsprung konnte lange Zeit gehalten werden. Einziges Manko waren die sechs vergebenen Matchbälle. Die 17-jährige Mandy Sohr beendete im siebenten Versuch mit einem harten Angriffsball das Spiel und ließ die Mannschaft und deren Fans jubeln. Trotz des Sieges über die Roten Raben Vilsbiburg II bleiben die Fighting Kangaroos mit jetzt 20:18 Punkten weiterhin auf dem sechsten Tabellenplatz der 2. Bundesliga-Süd.
Mathias Vogel

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 26. Februar 2007

   www.volleyball-bundesliga.de 

Auch gegen NA. Hamburg gelang kein Sieg

Raben können wieder nicht gewinnen

Es hat nicht sollen sein. Auch in ihrem vorletzten Heimspiel in der Normalrunde haben es die Roten Raben nicht geschafft, das Ticket für die Finalrunde zu lösen. Nach einem von vielen Höhen und Tiefen geprägten Spiel unterlagen sie dem NA. Hamburg vor 1070 Zuschauern mit 2:3 (25:19/23:25/20:25/25:23/11:15). Dabei monierte Raben-Trainer Igor Arbutina, dass seine Mannschaft nur phasenweise konzentriert gespielt habe.

Die Roten Raben haben konzentriert begonnen und von Beginn an versucht, die Gäste aus Hamburg unter Druck zu setzen. Mittelblockerin Tsvetelina Zarkova machte es vor und legte mit ihren Angaben den Grundstock zur 6:1-Führung. Daran änderte sich im Verlauf des ersten Satzes auch nichts mehr. Über 8:4, 14:10, 16:12 und 20:14 zogen sie ungehindert ihre Bahnen und brachten den ersten Satz mit 25:19 unter Dach und Fach.

Ganz anders im zweiten Satz. Die Gäste aus Hamburg zogen auf 5:3 davon; allerdings schafften die Raben den 5:5-Ausgleich. Doch die Hamburger wirkten konzentrierter und lagen bei der ersten technischen Auszeit mit 6:8 in Front. Irgenwie waren die Raben etwas außer Tritt gekommen und beim 7:11 musste Raben-Trainer Igor Arbutina die erste Auszeit nehmen, um seine Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen. Das gelang aber nicht wirklich: Bei der zweiten technischen Auszeit hatten sich die Gäste bereits einen komfortablen 10:16-Vorsprung erarbeitet. Die Raben fanden kein Mittel gegen die raffinierten Lobs von Kerstin Ahlke oder die wuchtigen Angriffsschläge von Margareta Kozuch.

Daher brachte der Raben-Trainer beim 17:23 Maja Pachale, um Spielführerin eine kurze Verschnaufpause zu gönnen. Eine Maßnahme, die Wirkung zeigte. Auf 20:23 kamen die Raben heran und plötzlich hieß es nur noch 22:23 für die Gäste, die anfingen, Nerven zu zeigen. Doch dann verwandelte Margareta Kozuch einen Angriffsball zum 22:24 und Hamburg schaffte es, mit 23:25 den zweiten Satz für sich zu entscheiden.

Hin und her ging es zu Beginn des dritten Satzes. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen: 4:4, 5:5, 6:6, 7:7 und 8:8 hieß es im Verlauf des Satzes. Dann zogen die Gäste auf 8:11 davon und Raben-Trainer Igor Arbutina musste eine Auszeit nehmen und seine Mannschaft neu einstellen. Doch wieder lief nur wenig zusammen bei den Raben. Bis auf 9:16 mussten sie die Hamburgerinnen ziehen lassen.

Trainer Arbutina reagierte und brachte wieder Maja Pachale für Katja Wühler. Doch dieses Mal zeigte die Maßnahme keine Wirkung. Hamburg baute seine Führung auf 12:19 aus und der Raben-Coach musste seine zweite Auszeit nehmen. Dabei schien er dann die richtigen Worte gefunden zu haben. Die Raben kämpften sich buchstäblich in den Satz zurück und zwangen Hamburgs Trainer Helmut von Soosten beim Stand von 16:19 zu seiner ersten Auszeit. Doch Norisha Campbell ließ sich bei ihren Angaben nicht aus dem Konzept bringen und es hieß 18:20, als Hamburg wieder am Drücker war.

Wie so oft in den vergangenen Spielen waren es die Raben selbst, die sich um die Früchte ihrer Arbeit brachten. Ihre Eigenfehler sorgten dafür, dass Hamburg auch diesen Satz mit 20:25 für sich entscheiden konnten.

Auch der vierte Satz war von Beginn an ein ganz enges Spiel. Keiner Mannschaft gelang es, sich entscheidend abzusetzen. Ständig lagen sie praktisch in Sichtweite. Beim 10:12 nahm der Trainer Arbutina eine Auszeit und die Raben schafften den Anschlusspunkt. Doch die Gäste ließen ihre Antwort auf dem Fuße folgen. Margareta Kozuch sorgte immer wieder für die entscheidenden Punkte, so dass Hamburg bei der zweiten technischen Auszeit mit 12:16 in Führung lag. Hier reagierte der Raben-Trainer erneut und schickte Katja Wühler wieder aufs Feld. Sie ersetzte Außenangreiferin Martina Georgieva. Aber wieder hatten die Gäste die bessere Antwort parat und beim 13:19 musste der Raben-Coach erneut eine Auszeit nehmen.

Der Rest des Satzes war dann nichts für schwache Nerven. Die Gäste schienen bereits auf der Siegerstraße zu sein, als die Raben ihr Kämpferherz auspackten und sich Punkt für Punkt heranarbeiteten. Unter dem Jubel der 1070 Zuschauer schafften sie den 23:23-Ausgleich und den nicht mehr für möglich gehaltenen 25:23-Erfolg.

Somit musste wieder einmal der Tie Break, wie so oft in dieser Saison die Entscheidung bringen. Nichts für schwache Nerven war dann dieser Entscheidungssatz. Erst schafften die Raben den 4:4-Ausgleich, dann mussten sie die Gäste auf 4:7 davonziehen lassen. Beim 5:8 wurden dann die Seiten gewechselt und die Gäste zogen weiter auf 5:11 davon.

Von der sonstigen Nervenstärke der Raben war diesmal nichts zu spüren. Bis Zuspielerin Nadja Jenzewski zur Angabe schritt und die Raben auf 9:13 herankamen. Dann ließen sich die Hamburger aber nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und machten mit dem 11:15 den Sieg komplett.

Damit müssen die Raben weiter auf den Einzug in die Finalrunde bangen. Die nächste Chance dazu besteht bereits am kommenden Sonntag, wenn die Raben beim VC Wiesbaden antreten müssen. Raben-Trainer Igor Arbutina monierte nach der Begegnung, dass seine Mannschaft nur phasenweise konzentriert gespielt habe.

Harald Schwarz

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 26. Februar 2007

   www.volleyball-bundesliga.de 

VCO: Ohne Stammblock gegen Leipzig chancenlos

Der Gästetrainer blieb unerbittlich, seine Spieler ebenso konzentriert: Das logische Resultat war am Samstagabend ein klares 3:0 (25:13, 25:19, 25:21) des danach Tabellensechsten VC Leipzig beim Tabellenletzten Zurich Team VC Olympia Berlin.

Was den Junioren von Bundes-Nachwuchstrainer Manfred Steinbeißer - zumindest ein Satzgewinn - sogar gegen Friedrichshafen und gegen den SC Charlottenburg in der ersten Volleyball-Bundesliga gelungen war, blieb diesmal kaum erreichbar. Weil Leipzigs Bankchef Michael Mücke keinen Millimeter von seiner Linie abwich. Und die besagt: "Die Leute von der Bank kommen nur rein, wenn es irgendwie nötig erscheint. Eine Maschine, die läuft, sollte man nicht mittendrin stoppen." Da könne leicht ein Bruch im Spiel einer Mannschaft entstehen. Und das wollte Mücke auf keinen Fall riskieren, denn mit dem deutlichen Erfolg war "die Play-off-Teilnahme 100 prozentig sicher". Und da wäre ihm am liebsten, als Vorrundensechster-oder siebenter "gegen den SCC oder Düren" antreten zu müssen. Und nicht als Achter "voraussichtlich gegen Friedrichshafen". Das mache ihm und seinen Jungs gar keinen Spaß...

Wenig Freude an der rund 66-minütigen Darbietung seiner Schützlinge vor einer spärlichen Kulisse in der Halle am Saefkow-Platz hatte der Gastgebercoach. Allerdings wusste Manfred Steinbeißer vorher, dass "es ohne unsere Mittelblocker-Achse Tim Broshog und Roy Friedrich sehr schwer" werden würde. Den nach einer heftigen Bronchitis angeschlagenen Broshog setzte er nur kurzzeitig ein, der verletzte Friedrich half bei der Statistik. Den Block-Part, sonst eine Stärke im ZTVCO-Team, übernahmen Sven Kellermann und Klaus Kunert aus der zweiten (jüngeren) Regionalliga-Truppe des ZTVCO. Sie gaben sich redlich Mühe - wie alle anderen an diesem Tag -, aber "der Riesenunterschied zur Bundesliga" machte sich doch bemerkbar. 

Steinbeißer wechselte daher im Gegensatz zu Mücke, der seine erste Formation von Steller Nico Riese bis Ex-SCC-Akteur Jan Günther durchspielen ließ, in seiner ungewohnten Besetzung fleißig. Und durfte als Teilerfolg einen Zuwachs an Ertrag registrieren: Von 13 stiegt die Punktequote über 19 bis auf 21 im dritten Durchgang. Und wer weiß, was noch hätte kommen können, wenn Junioren-Auswahlspieler und Hauptangreifer Jan Umlauft nicht bei einer 9:7-Führung in jenem Abschnitt nicht auf dem Fuß eines Leipziger gelandet wäre und ausgewechselt werden musste. Nach ersten Diagnosen dürften die Stützschienen am Sprunggelenk einen Bänderriss verhindert haben.

Indirekt war aber das 0:3 auch eine Bestätigung für das VCO-Modell, denn im Kader der Leipziger standen fünf ehemalige (neben Günther und Riese auch Dirk Mehlberg, Hannes Höpfner und Michael Neumeister) VCOler sowie der aus Berlin stammende Igor Wiederschein und der einst bei Post Berlin in der Bundesliga tätige Trainer Mücke.

epo

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Montag, 26. Februar 2007

   www.volleyballer.de 

Netzhoppers unterliegen SCC in drei Sätzen

Um es vorweg zu nehmen, mit der Familienshow von Werner Schulze-Erdel hatte die Begegnung der A10 Netzhoppers gegen die Hauptstädter des SC Charlottenburg recht wenig zu tun. Obwohl auch hier ein Familienduell ausgetragen wurde. Standen sich doch die Brüder Marcus und Matthias Böhme auf dem Spielfeld gegenüber. Haben die Beiden ihre “Grundausbildung“ noch gemeinsam beim SCC erhalten zog es Matthias in das nahe gelegene Königs Wusterhausen, während der “große“ Bruder seine Lorbeeren weiterhin bei den Berlinern verdienen wollte.

Beide Trainer bescheinigen ihren Jungs aufsteigende Tendenz und so konnte bereits vor der Partie von einem Einsatz der Böhme Brothers ausgegangen werden.

Die Situation vor Spielbeginn war klar. Die Berliner mussten die Niederlage der Vorwoche gegen ein stark aufspielendes Team aus Düren verdauen und wollen den Blick auf die Tabellenspitze nicht verlieren. Das von Trainer Matze Münz gecoachte Team hat den Klassenerhalt so gut wie sicher und kann unverkrampft aufspielen. Das ist es auch was dem Berliner Coach Unbehagen bereitet. Dies und die Tatsache, dass das Team der A10 Netzhoppers seinem Publikum nach 5 verlorenen Spielen in Folge mal wieder einen Sieg präsentieren möchte. Dass dies keine Utopie ist, haben die Heimspiele gegen Friedrichshafen und Düren gezeigt.

Alles in Allem also ein Spiel mit dem gewissen Etwas. Und das konnte der geneigte Zuschauer auch direkt sehen. Beide Mannschaften begannen recht nervös und kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Erst nach der ersten technischen Auszeit, da lagen die A10 Netzhoppers mit einem Punkt zurück, gelang es dem SCC sich abzusetzen und zur zweiten Auszeit dann mit einem beruhigendem 5 Punkte-Polster dem recht schnellen Ende des ersten Satzes entgegenzusehen.

Die Sätze 2 und 3 glichen dem ersten Durchgang in vielerlei Hinsicht. Die A10 Netzhoppers machten den Hauptstädtern anfänglich ziemliche Schwierigkeiten, konnten der Truppe von Michael Warm aber noch nicht das Wasser reichen. Die Charlottenburger zogen routiniert und souverän ihr Spiel durch, glänzten durch überzeugende Abwehrarbeit und machten in der Annahme weniger Fehler. Der stärkste Aufsteiger, so die Einschätzung der Berliner, braucht sich wegen der gezeigten Leistung nicht zu verstecken und holt sich den nächsten Sieg dann vielleicht im kommenden Heimspiel am 17.03. gegen Eltmann.

Stimmen zum Spiel:

Tom Götz (Beach-Volleyball Nationalspieler, Jugend): Ein phasenweise gutes Spiel mit tollen Einzelaktionen. Wenn die Annahme das nächste Mal steht und Paul Pelzer mal wieder spielt, dann läufts auch wieder.

Stanislav Bakumovskyi (Beach-Volleyball Nationalspieler, Jugend): Schade, das die A 10 Netzhoppers mit 3:0 verloren haben. Die A10 Netzhoppers haben unter ihren Möglichkeiten gespielt. Das Spiel des SCC war variabler. Außerdem gingen die Big Points an Charlottenburg.

Elke Radzuweit (Nationalspielerin a.D.): Die A10 Netzhoppers können mehr. Mir fehlte ein wenig die Aggressivität.

 

 

Deutschland - MDR.de

 Montag, 26. Februar 2007

   www.mdr.de 

DSC souverän - Suhl nervös

Die Frauen des Dresdner SC bleiben souveräner Spitzenreiter in der ersten Volleyball-Bundesliga. Am Sonntag siegten sie beim Tabellenvierten NA Hamburg deutlich mit 3:0. Eine 1:3-Niederlage musste indes der VfB Suhl einstecken. Die Thüringerinnen unterlagen dem USC Münster.

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Montag, 26. Februar 2007

   

Aachen: Schnelles 3:0 gegen dezimierten VCN!

Alemannia Aachen – 1. VC Norderstedt 3:0 (25:15, 25:18, 25:21):

Nach genau 62 Minuten reiner Spielzeit war er vorbei: der – an diesem Tag – ungleiche Kampf zweier Zweitligateams. Auf der einen Seite der momentane Tabellendritte Alemannia Aachen mit einer disziplinierten Mannschaftsleistung und sehr guten Angriffsaktionen, auf der anderen Seite ein guter Aufsteiger (momentan 8. Platz) mit großem Verletzungspech im Zuspiel, so dass eine etatmäßige Mittelblockerin stellen musste. Schon der erste Satz ließ vermuten, dass dies ein schnelles Spiel geben könnte, denn nach wenigen Minuten stand es 11:2 für Alemannias „ladies in black“. Diesen hohen Vorsprung ließen sich die Aachenerinnen um die starke Audrey Hervel (Spielerin des Tages) nicht mehr nehmen. 

Den Anfang des zweiten Durchgangs schien man dann ein wenig verschlafen zu haben (1:6), doch schon bei 10:10 war die Heimmannschaft nicht nur wieder dran, man zog sogar vorbei und bestimmte auch diesen Satz spielerisch. Im dritten Satz probierte Aachens Trainer Luc Humblet sogar etwas, was er in der bisherigen Saison so noch nicht versucht hatte: Sarah Wolnizki als Mittelblockerin, doch auch dies gelang und bald schon verwandelte die erneut starke Cecile Casin den ersten Matchball mit einem Hammer-Angriff ins gegnerische Feld. Nicht vergessen darf man mal wieder das Aachener „Wahnsinns-Publikum“, zu dem die Gäste der Heimmanschaft gratulierten. Immer wieder „hüpfte“ die komplette Bergische Gasse und sang sich und das Team in einen Spielrausch!

Spielerin des Tages aus Norderstedt wurde Julia Lemmer. Nächsten Sonntag geht es nun zum erneuten Aufsteiger des USC Braunschweig (Hinspiel 3:0), bevor man dann am 11. März in der Bergischen Gasse den dritten Aufsteiger VC Schwerte empfängt.

André Schnitker

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 26. Februar 2007

   

USC darf wieder von Meisterrunde träumen

Mit 3:1 (25:23, 17:25, 29:27, 25:23) gewann Volleyball-Bundesligist USC Münster das vorletzte Spiel der Bundesliga-Normalrunde gegen den VfB Suhl. Da zugleich die sechstplatzierten Roten Raben Vilsbiburg verloren, zog der USC nach Punkten gleich und hat nun auf einmal doch noch die Chance, die Meisterrunde zu erreichen

Unglaublich, aber wahr: Nach vier phantastischen Spielen gegen die Topteams der Liga könnte sich für die Volleyballerinnen vom USC Münster das Tor zur Meisterrunde nun doch wieder öffnen. Am Sonntag (25. Februar) gewannen sie mit 3:1 (25:23, 17:25, 29:27, 25:23) das Auswärtsspiel gegen den VfB Suhl und zogen damit nach Punkten mit dem Tabellensechsten, den Roten Raben Vilsbiburg, gleich. Vom begehrten sechsten Rang, der die Teilnahme an der Meisterrunde bedeutet, sind die Münsteranerinnen nun nur noch durch das schlechtere Satzverhältnis getrennt. „Wir haben in den vergangenen vier Wochen sehr gut gespielt“, sagte Axel Büring. „Dass wir von den vier Spielen drei gewonnen und damit noch eine Chance auf das Erreichen der Meisterrunde haben, ist umso schöner.“

Einen entscheidenden Baustein für diesen Erfolg lieferte der USC in der Suhler Wolfsgrube, in der 1100 Zuschauer einmal mehr für eine hitzige Atmosphäre sorgten. Mit Doreen Engel, Tatjana Zautys, Anika Brinkmann, Atika Bouagaa, Andrea Berg, Lea Hildebrand und Lisa Thomsen in der Startaufstellung ließen sich die Unabhängigen davon jedoch nicht von ihrem Konzept abbringen. Von Beginn an servierten sie druckvoll, sorgten damit auf Seiten der Gastgeberinnen für gehörige Annahmeprobleme und sicherten sich damit den ersten Abschnitt. „Unser Aufschlag war ausschlaggebend“, urteilte Büring.

Suhls Trainer Han Abbing reagierte und brachte die Serbin Jelena Mijatovic ins Spiel. Mit Erfolg: Die Thüringerinnen bekamen die Aufschläge besser in den Griff und schafften so den Satzausgleich. In den folgenden beiden Durchgängen entwickelte sich nun eine spannende Partie, in der sich Suhl immer wieder Vorteile erspielte, Münster aber sein riesiges Kämpferherz offenbarte und überhaupt nicht daran dachte, in eine Niederlage einzuwilligen. Im dritten Satz wehrten Andrea Berg & Co. drei Satzbälle ab, ehe sie den Abschnitt für sich entscheiden konnten. Im vierten Durchgang führten sie zwar 4:1, liefen dann aber kontinuierlich einem Rückstand hinterher, um schließlich doch verdient zu siegen. „Wir waren lockerer und haben unsere Fehler schneller weggesteckt“, sagte Büring und fand ein Sonderlob für Claudia Bimberg und Jil Döhnert, die bei Kurzeinsätzen auf sich aufmerksam machten: „Beide haben sich sehr gut zurückgemeldet.“

Ob der USC im Konzert der sechs Großen mitspielen darf, hängt nun vom letzten Normalrunden-Spieltag in zwei Wochen ab. Die Münsteranerinnen müssten das Heimspiel gegen den Tabellenvierten NA Hamburg (10. März, 19.30 Uhr) gewinnen und zugleich auf eine Niederlage Vilsbiburgs gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen hoffen. Gewinnen beide Teams, hätten die Roten Raben aufgrund des besseren Satzverhältnisses Platz sechs sicher. „Es ist noch was drin und wir wollen von unserer Seite alles dafür tun“, so Büring. „Ich hoffe, dass uns dabei viele Zuschauer unterstützen.“

 

 

Süddeutschland - MTV München-News

 Montag, 26. Februar 2007

   

Großer Schritt Richtung Meistertitel für MTV

(tg) Die Volleyballer des MTV München marschieren weiter in Richtung Meistertitel. Im Spitzenspiel der Regionalliga bezwang man die VGF Marktredwitz nach 65 Minuten im Sportzentrum Häberlstraße mit 3-0 (-19, -23, -24).

Die Regionalliga ist in dieser Saison ein wahrer Krimi. Der MTV München und die DJK Würmtal stehen zwei Spieltage vor Saisonende punktgleich, nur getrennt durch zwei Sätze Unterschied, an der Tabellenspitze. Jeweils zwei Niederlagen mussten die beiden Spitzenteams in dieser Saison einstecken. Würmtal hatte zweimal das Nachsehen gegen den MTV. Die Münchner mussten sich gegen Deggendorf und Marktredwitz geschlagen geben. Jene VGF Marktredwitz war auch an diesem Wochenende zu Gast im Sportzentrum Häberlstraße und die Spieler um Kapitän Hannes Buchner hatten sich für das Spitzenspiel Erster gegen Vierter viel vorgenommen, um sich vor allem für die schmerzhafte Niederlage in der Hinrunde zu revanchieren. Die Vorbereitungen auf das Topspiel liefen allerdings alles andere als gut. Ein Training fiel den Faschingsferien zum Opfer, einige Spieler mussten sich in der Woche mit Krankheiten herum schlagen und beide Zuspieler mussten das Abschlußtraining aus familiären Gründen passen.

Doch unbeeindruckt der schlechten Umstände legte der MTV München von Beginn der Partie hochmotiviert los. Punkt um Punkt vergrößerte sich der Vorsprung der Männer vom Goetheplatz bis man schließlich den ersten Satz mit 25-19 beendete. Den besseren Start in den zweiten Durchgang erwischten jetzt die Oberfranken. Der MTV kämpfte sich jedoch wieder zurück in den Satz und konnte beim Stand von 13-13 erstmals ausgleichen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich jetzt weiter groß absetzen, so dass es Ende eine sehr knappe Entscheidung werden sollte. Beim Spielstand von 24-23 war es dann MTV-Mittelblocker Sebastian Brehme, der den Durchgang mit einem Schnellangriff zum 25-23 beendete. Im dritten Satz wechselte die Führung ständig hin und her, doch gegen Ende konnte der MTV durch seinen gut positionierten Block immer wieder Punkten und so hieß es bei 24-20 Matchball für den MTV. Jeder in der Halle dachte, dass das Spiel jetzt gelaufen wäre. Die Rechnung hatte man aber ohne die Oberfranken gemacht. Marktredwitz konnte noch einmal auf 24-24 ausgleichen. Nun waren aber wieder die Münchner am Drücker. Ein gefühlvoller Lob von Kapitän Hannes Buchner und ein Doppelblock beendeten die Spitzenpartie mit 26-24. „Wir haben sicher heute nicht unsere beste Saisonleistung geboten, doch in den entscheidenden Momenten war unser Block stets präsent“, zeigt sich MTV-Trainer Tom Gailer durchaus kritisch mit der Leistung seines Teams.

Da die DJK Würmtal am vergangenen Wochenende auch mit 3-1 siegte, bleibt es weiter beim Kopf an Kopf rennen um die Meisterschaft. Drei Sätze Vorsprung hat der MTV nun und so reicht ein Sieg egal in welcher Höhe im letzten Saisonspiel in zwei Wochen gegen den TSV Niederviehbach. Die DJK Würmtal bestreitet ihr letztes Spiel schon am kommenden Wochenende ebenfalls gegen den TSV Niederviehbach. Der MTV kann sich also bequem zurücklehnen und auf einen Ausrutscher der Konkurrenz hoffen, um so schon in der nächsten Woche den Meistertitel zu feiern.

Tom Gailer

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 26. Februar 2007

   www.abendblatt.de 

NA: Meisterrunde? Ja! Meisterball? Nein!

HAMBURG - Der Schlussapplaus der Volleyballfrauen von NA. Hamburg für ihre Fans fiel diesmal lauter aus als umgekehrt. Manchen der 850 Besucher mag das 0:3 (22:25, 19:25, 20:25) im Spitzenspiel gegen den Dresdner SC ernüchtert haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass NA. deutscher Meister wird, ist mit der Niederlage bei nun sechs Punkten Rückstand auf den Tabellenführer wieder etwas kleiner geworden. Nach dem Spiel in Münster (10. März) beginnt am 18. März die Runde der besten sechs, in der alle Zähler der Normalrunde mitgenommen werden.

Normal wäre es, wenn die Hamburgerinnen die Teams aus den Bagger-Hochburgen Dresden und Schwerin nicht mehr entscheidend blocken können. Meisterrunde? Ja. Meisterball? Nein. "Der dritte oder vierte Platz wäre schon toll", ist NA.-Hamburg-Manager Horst Lüders Realist. Trainer Helmut von Soosten wäre mit Platz vier "sehr zufrieden", weiß er doch spätestens seit gestern, was seinem Team - außer Reich- und Abschlaghöhe sowie etwas mehr spielerischer Raffinesse (Schnell- und Hinterfeldangriffe) - noch fehlt: Konstanz auf hohem Niveau.

In den 73 Minuten hielten die Hamburgerinnen in allen Sätzen bis zur technischen Auszeit (beim 16. Punkt) mit, dann brachten sie Annahme- und Spielaufbau, später noch Angriffs- und Aufschlagfehler um (Teil-)Erfolge. Im ersten Durchgang jubelten Christina Benecke und Co. bei einer 21:19-Führung zu früh - der Volleyball hatte noch nicht die Dresdner Spielfeldhälfte berührt. "Wir brauchen noch zu lange, um Fehler in der Annahme abzustellen", sagte die Spielführerin. Von Soosten meint: "Wir brauchen Spiele auf diesem Niveau, um zu wachsen. Die ersten fünf Teams können sich gegenseitig schlagen."

Und so war das 3:2 (19:25, 25:23, 25:20, 23:25, 15:11) nach 128 Minuten am Freitagabend in Vilsbiburg auch ein hart erkämpfter Arbeitssieg - verbunden mit einer langen Bus-Rückfahrt aus Niederbayern.

str

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 26. Februar 2007

   www.abendblatt.de 

Oststeinbeker verlieren Spitzenspiel

OSTSTEINBEK - Die Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV haben ja schon einiges erlebt, was volle Hallen und tobendes Publikum angeht, aber was sich vor, während und nach dem Gipfeltreffen der Zweiten Bundesliga abspielte, das beeindruckte selbst die "Ostbek Cowboys". Im Hexenkessel des VC Bad Dürrenberg/Spergau ließen sich die Stormarner von der Kulisse 2000 lärmender Fans und dem aggressiven und konzentrierten Auftreten des Gegners beeindrucken und verloren mit 0:3 (18:25, 21:25, 23:25).

Nach 72 Minuten war die dritte Saisonniederlage besiegelt, aber schon lange vorher schien sicher, dass der OSV keine Chance haben würde. "Ich hatte nie den Eindruck, dass wir einen Satz holen könnten", sagte Abteilungsleiter Jan Schneider . "Zu eindeutig war die Überlegenheit des Gegners, obwohl wir eine ordentliche Leistung gezeigt haben."

Im Titelrennen und damit im Kampf um den Direktaufstieg ist die Mannschaft von Trainer Joachim Müller jetzt wieder auf fremde Hilfe angewiesen. Zwar hat auch Bad Dürrenberg schon drei Niederlagen auf dem Konto, kann aber auf das klar bessere Satzverhältnis verweisen.

"Wir müssen jetzt unser Ding machen und gucken, was dabei herauskommt. Bad Dürrenberg hat ja auch noch einige schwierige Spiele vor sich", sagte Schneider. Zumindest den zweiten Rang und damit die Teilnahme an der Relegation sollte sich der OSV angesichts von vier Punkten Vorsprung auf den drittplatzierten MTV Hildesheim nicht mehr nehmen lassen.

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Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 26. Februar 2007

   www.abendblatt.de 

Gegen Spitzenreiter Dresden ohne Chance

Kleiner Trost: Vor dem 0:3 gegen die Sächsinnen gab es ein 3:2 bei den Roten Raben Vilsbiburg.

Fischbek - Nach Siegen schläft es sich bekanntlich besser, vor allem ruhiger. Nimmt man diese Sportlerweisheit zum Maßstab, haben die Volleyballfrauen der NA.Hamburg von Sonntag auf heute eine unruhige Nacht hinter sich. Ungewöhnlich ruhig war es hingegen gestern Nachmittag in der Arena Süderelbe: Nach 73 Minuten hatte das Team des Trainergespanns Helmut von Soosten /Mike Schöps vor 850 Besuchern das Bundesligaspitzenspiel mit 0:3 (22:25, 19:25, 20:25) gegen Tabellenführer Dresdner SC verloren.

Die unglückliche Abwehraktion von Außenangreiferin Kerstin Ahlke beim Matchball war dabei fast symptomatisch für den Verlauf der drei Sätze. Bis kurz vor dem Beginn der "heißen Phase" hielten die Fischbeker Bundesligafrauen gut mit, dann aber brachten Annahmefehler auch solch erfahrener Akteurinnen wie Christina Benecke (32), Libera Sabine Verwilt-Jungclaus (39) das Team auf die Verliererstraße, oder es haperte im Spielaufbau. Bei einer 21:19-Führung im ersten Durchgang jubelten Benecke und Co. sogar zu früh - der Ball war noch nicht auf der Dresdner Spielfeldhälfte gelandet. "Den ersten Satz darfst du zu Hause nicht abgeben", schwante NA.Hamburg-Manager Horst Lüders Böses. In den Sätzen zwei und drei häuften sich Angriffs- und Aufschlagfehler, von denen auch Margareta Kozuch nicht verschont blieb. Und gegen die herausragenden Nationalmannschafts-Mittelmittelblockerinnen Christiane Fürst und Corina Ssuschke und deren Schnellangriffe fand der NA.-Block zu selten ein Mittel.

"Wir waren taktisch gut vorbereitet, aber teilweise hätten wir stärker aufschlagen müssen", meinte "Maggi" Kozuch. "Das größte Problem ist der Aufschlag", erkannte der langjährige Fischbeker Trainer Knut Rettig, der sein ehemaliges Team erstmals in dieser Saison sah.

"Tina" Benecke, jüngst Dritte bei der Wahl zu "Hamburgs Sportlerin des Jahres 2006", sah beide Seiten der Medaille: "Heute haben wir weniger fehlerhaft aufgeschlagen als im Heimspiel gegen Schwerin, aber auch nicht druckvoll genug", so die Spielführerin. Weiteres Manko: "Wir brauchen zu lange, um Fehler in der Annahme abzustellen."

Dass diese Konzentrationsmängel auf das Auswärtsspiel am Freitagabend in Vilsbiburg und die Reisestrapazen zurückzuführen seien, wollten die Spielerinnen nicht gelten lassen. Das nach 128 Minuten erkämpfte 3:2 (19:25, 25:23, 25:20, 23:25, 15:11), mehr noch die lange Rückreise aus Niederbayern, spielte für von Soosten unterschwellig aber doch eine Rolle. In Vilsbiburg hatten die Fischbekerinnen trotz vergebener 23:19-Führung im vierten Satz noch gewonnen. "Wir brauchen mehr Spiele auf dem Niveau wie gegen Schwerin und Dresden", setzt der Trainer auf den Lerneffekt, als Tabellenvierter (26:12 Zähler) einen Spieltag vor Beginn der Meisterrunde jetzt sechs Punkte hinter Dresden. Dann klappt's vielleicht auch mit der heimischen Nachtruhe. Aus Vilsbiburg waren die NA.-Frauen im mit Liegen ausgestatteten Mannschaftsbus des VfB Lübeck am Sonnabend erst um 8.30 Uhr nach zehnstündiger Fahrt in Fischbek angekommen.

Stefan Reckziegel

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 26. Februar 2007

   www.westline.de 

WSU sendet Lebenszeichen

Warendorf. Das Jubeln sind Warendorfs Volleyballerinnen und ihre Anhänger in dieser Saison nicht gewöhnt. Umso frenetischer fiel die Freude nach dem gestrigen 3:2 (19:25, 20:25, 25:17, 25:20, 15:12)-Heimsieg über den Tabellennachbarn VC Schwerte aus.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 26. Februar 2007

   www.westline.de 

USC zwingt Raben ins Fernduell

Münster. Allmählich nimmt die Aufholjagd des USC Münster sensationelle Züge an. Gestern Nachmittag gewann der Damenvolleyball-Bundesligist beim VfB Suhl 3:1 (25:23, 17:25, 29:27, 25:23).

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 26. Februar 2007

   www.svz.de 

SSC: Im Tiebreak alles klargemacht

SSC-Volleyballerinnen gewinnen nach 0:3 gegen Wiesbaden in Leverkusen mit 3:2

Schwerin (Martina Kasprzak) - Einen Sieg und eine Niederlage verbuchten die Schweriner Volleyballerinnen am vergangenen Dopppelspieltag in der Bundesliga.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 26. Februar 2007

   www.nrz.de 

MSC wieder voll in der Spur

Das 3:0 in Delitzsch ist der dritte Sieg in Folge für die Moerser "Adler". Am Sonntag steht das Pokalfinale an.

Rechtzeitig vor dem Pokalfinale sind die "Adler" wieder prächtig in Form: Mit 3:0 (25:22, 26:24, 25:18) gewann Volleyball-Bundesligist Moerser SC gestern Nachmittag beim Abstiegskandidaten GSVE Delitzsch.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 26. Februar 2007

   www.freies-wort.de 

Suhl: Verflixt noch mal - Abstand wächst

Mit dem 1:3 gegen Münster vergibt Suhl eine bessere Position

Oh, wie schade. Der VfB 91 Suhl verlor gestern mit 1:3 (23:25, 25:17, 27:29, 23:25) gegen den USC Münster und vergab damit auch eine bessere Ausgangsposition in der bevorstehenden Meisterschaftsrunde, nachdem er sich bereits am Freitagabend denkbar knapp mit 2:3 gegen den Dresdner SC geschlagen geben musste.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 26. Februar 2007

   www.freies-wort.de 

Sonneberg: Gäste waren zu stabil

SONNEBERG – Nun, unnormal war diese 1:3-Niederlage (-18, 17, -18, -21) wahrlich nicht. Aber Martin Knobloch war gar nicht so einfach damit zu trösten, er und sein Team hätten doch wieder ein starkes Spiel geliefert und der stattlichen Kulisse unterhaltsamen Volleyball geboten.

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel