News

 Montag, 12. März 2007 

Endrunden-Termine für NA.Hamburg
Kangaroos: Niederlage im Sachsenderby
NA.Hamburg: Mit Erfolgserlebnis in Meisterrunde
Ostbek Cowboys: Schwarzer Tag in Giesen
Murcia ist nicht zu stoppen
Schwerin gewinnt Bronze im Schnelldurchlauf
VfB-A-Jugend ist eine Runde weiter
Alemannia: Schwerte eine harte Nuß!
Magischer Moment in der Bayerhalle
KSC siegt mit 3:1 in Heidelberg
Bad Dürrenberg baut Spitzenposition aus
NA-Frauen siegen selbstbewusst
Wende für Meetz?
OSV: Ist die Luft raus? 0:3 in Giesen
ATSV beendet Saison auf dem vierten Platz
VCN-Männer müssen weiter zittern
WSU: Abstiegsreife Vorstellung
USC: Das Ende der Aufholjagd
Wenn David von Goliath verdroschen wird
Schwerin: Versöhnlicher Abschluss
Moers: Hauptsache, 3:0 gewonnen!

März 2007

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Februar 2007

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Deutschland - Smash Online-News

 Montag, 12. März 2007

   

Endrunden-Termine für NA.Hamburg

Nach dem 3:0-Auswärtserfolg beim USC Münster belegt NA.Hamburg in der nach Ende der Rückrunde den vierten Tabellenplatz. In der Endrunde reist das Team von Trainer Helmut von Soosten zunächst zum Schweriner SC, am darauf folgenden Wochenende kommt der VfB Suhl zum Gastspiel nach Hamburg. WiWa Hamburg tritt in der Abstiegsrunde gegen Bayer Leverkusen, den Köpenicker SC und den USC Münster an, Termine sind noch nicht veröffentlicht.

Spieltage der Endrunde 06/07, NA.Hamburg

Datum

Zeit

Heim

Gast

Halle

17.03.2007

18:00

Schweriner SC

NA.Hamburg

Volleyballhalle Am Lambrechtsgrund

25.03.2007

15:00

NA.Hamburg

VfB Suhl

AreNA Süderelbe, Neumoorstück

01.04.2007

15:30

Dresdner SC

NA.Hamburg

Sporthalle Dresdner SC

08.04.2007

15:00

NA.Hamburg

1. VC Wiesbaden

AreNA Süderelbe, Neumoorstück

13.04.2007

20:00

NA.Hamburg

Rote Raben Vilsbiburg

AreNA Süderelbe, Neumoorstück

15.04.2007

15:30

Rote Raben

Vilsbiburg NA.Hamburg

Vilstalhalle im Sportpark

22.04.2007

15:00

NA.Hamburg

Schweriner SC

AreNA Süderelbe, Neumoorstück

28.04.2007

19:30

VfB Suhl

NA.Hamburg

Sporthalle Wolfsgrube

06.05.2007

15:00

NA.Hamburg

Dresdner SC

AreNA Süderelbe, Neumoorstück

12.05.2007

19:30

1. VC Wiesbaden

NA.Hamburg

Sporthalle Am Konrad-Adenauer-Ring

 

 

Deutschland - Fighting Kangaroos Chemnitz-News

 Montag, 12. März 2007

   

Kangaroos: Niederlage im Sachsenderby

Die Fighting Kangaroos verloren am Samstag das Sachsenderby gegen den VV Grimma mit 2:3 (22:25, 25:23, 25:22, 18:25, 10:15). Nach 106 Spielminuten musste sich das Chemnitzer Team nach einer 2:1-Satzführung gegen einen starken Gast im Tie-Break geschlagen geben. Beide Mannschaften haben hart um (fast) jeden Ball gekämpft und den 510 Zuschauern in der Sporthalle an der Forststraße ein packendes Zweitliga-Derby beschert.

Die Chemnitzer Volleyballerinnen kamen gut ins Spiel und erwischten den besseren Start. Der Kangaroo-Block erstickte die Grimmaer Angriffe oft schon im Keim. Doch Probleme im Annahmeriegel der „Kängurus“ ließen eine klare 8:1-Führung wieder dahinschmelzen. Zur zweiten technischen Auszeit war das Team von Kangaroo-Coach Mirko Pansa mit zwei Zählern im Rückstand. Gegen die Schnellangriffe von Mittelblockerin Gabriela Spisakova fand der Chemnitzer Block kein Gegenmittel. 

In den beiden darauffolgenden Sätzen gingen die Fighting Kangaroos wieder konzentrierter zu Werke. Nach spannenden Satzverläufen setzte sich der Chemnitzer Zweitligist am Ende ab und konnte beide Durchgänge für sich verbuchen. Direkt nach dem dritten Spielabschnitt musste Kangaroo-Spielführerin Stacey O’Connor ausgewechselt werden (entzündete Achillessehne) und nahm auf der Bank platz. „Der Ausfall von Stacey hat uns nicht geholfen. Bei einem knappen Spielverlauf den Kapitän zu verlieren, wirkt sich fast immer negativ auf die Mannschaft aus“, analysiert CPSV-Trainer Mirko Pansa.

Im vierten Spielabschnitt lagen die „Kängurus“ von Beginn an zurück. „Dankebälle“ konnten nicht verwertet werden und die Gäste aus der Muldestadt kamen zu einem verdienten 25:18-Satzgewinn. Und auch im fünften Durchgang setzten sich die Probleme im Chemnitzer Spielaufbau fort. „Wer im Tie-Break die besseren Nerven behält, gewinnt am Ende ein Match. In den entscheidenden Phasen haben wir in der Annahme gewackelt und standen auch in der Feldabwehr nicht mehr so gut. Schade, dass es nicht gereicht hat. Ein Sieg hätte mich natürlich gefreut“, erzählte Nachwuchs-„Känguru“ Claudia Steger, die am Samstag ihren 17. Geburtstag feiern konnte und von ihren Mannschaftskolleginnen mit Blumen überrascht wurde.

Abstimmungsprobleme in der Chemnitzer Annahme verhalfen dem Gäste-Team von Trainer Ondrej Spisak zu einer schnellen 4:0 bzw. 5:2-Führung. Die Fighting Kangaroos kämpften sich aber noch einmal auf 5:5 heran, ehe die Volleyballerinnen aus Grimma eine Vier-Punkte-Serie zum 9:5 starteten und die Weichen auf Sieg stellten. Diesen Vorsprung konnten die „Kängurus“ nicht mehr aufholen. Die Spisak-Schützlinge agierten souverän und verbuchten den Tie-Break-Satz mit 15:10 Punkten auf ihrer Seite.

 „Auf der Schlüsselposition waren die Gäste heute einfach besser besetzt. Grimmas Zuspielerin Katarzyna Kuriata-Stein hat überragend agiert und im richtigen Moment, die richtigen Entscheidungen getroffen“, resümierte der 33-jährige Pansa nach der Partie.

Trotz der Heimniederlage bleiben die Fighting Kangaroos auf dem sechsten Tabellenplatz. Unterdessen hält die Serie des VV Grimma weiter an. Nach drei  Siegen in Folge scheint der Klassenerhalt für die Sachsen gesichert.

Mathias Vogel

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Montag, 12. März 2007

   

NA.Hamburg: Mit Erfolgserlebnis in Meisterrunde

„Wir waren heute konstanter“

Hamburg, den 11.3.2007. Des einen Freud ist des anderen Leid. Kein anderes Sprichwort würde die letzte Vorrundenpartie der NA.Hamburg Volleyball-Damen treffender beschreiben. Während sich die Fischbekerinnen mit dem 3:0-Auswärtserfolg in Münster souverän für die Meisterrunde qualifiziert haben, muss der USC Münster alle Hoffnungen auf die Play-offs begraben. Mit 13 Siegen und sieben Niederlagen haben die NA-Damen einen ausgezeichneten vierten Rang in der regulären Saison belegt und den Vorsprung auf Tabellenführer Dresden nicht größer werden lassen. „Das war noch einmal eine gute Leistung von uns. Darauf können wir im Hinblick auf die Meisterrunde aufbauen“, freute sich NA.Hamburg-Spielführerin Christina Benecke über den deutlichen Auswärtserfolg.

Gleich zu Beginn der Partie mussten die Münsteranerinnen und ihre zahlreichen Anhänger (2150 Zuschauer) lange zittern. Zwar konnte der USC mit 16:13 in Führung gehen, doch Kozuch & Co. behielten die Nerven und glichen auf 18:18 aus. Nach langem hin und her waren es die Gäste, die der Spannung ein Ende bereiteten und den dritten Satzball zum knappen 27:25-Erfolg verwandelten. Nach dem Wechsel wurde die Mannschaft vom Trainergespann von Soosten/Schöps deutlich stärker. Im Aufschlag wurde der Druck erhöht, so dass die Gastgeberinnen umgehend Probleme in der Annahme bekamen. Viele USC-Annahmefehler ermöglichten den Hamburgerinnen eine deutliche Führung und einen schnellen 25:19-Satzgewinn, der den Tabellenvierten die 2:0-Satzführung bescherte. 

„In Münster muss man sich erst einmal an die Halle gewöhnen. Das ist uns zum Glück im zweiten Abschnitt gelungen. Besonderes Lob muss man heute Dominice Steffen aussprechen, die ihre Aufgabe sehr gut gemacht hat. Ich denke, wir waren in den entscheidenden Phasen die konstantere Mannschaft und haben daher verdient gewonnen“, analysierte Benecke den Unterschied der Teams. Auch in Durchgang drei schafften es die USC-Damen nicht, die zahlreichen Angriffe der Fischbekerinnen zu stoppen. Zwar konnte sich die Mannschaft von USC-Trainer Axel Büring noch einmal an 23:23 herankämpfen, doch die Hanseatinnen ließen sich auf dem Weg zum letzten Vorrundensieg nicht mehr aufhalten und gewannen auch den dritten Satz verdient mit 25:23. „Für den USC ist es natürlich bitter, da sie nach langer Zeit in diesem Jahr die Play-offs verpasst haben. Dennoch hat Münster ein starkes Team, und wir sind froh, hier gewonnen zu haben. Jetzt freuen wir uns einfach nur noch auf die Play-offs“, so Benecke.

USC Münster -  NA.Hamburg 0:3 (25:27; 19:25; 23:25).                        

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 12. März 2007

   

Ostbek Cowboys: Schwarzer Tag in Giesen

Selten fiel das Fazit eines Oststeinbeker Spiels so drastisch aus wie das von Trainer Joachim Müller nach dem Desaster in Giesen: „Da war keine Energie, keine Spannung. Einfach nur eine katastrophale Leistung.“ Mit 0:3 (17:25, 16:25, 15:25) unterlagen die Ostbek Cowboys, Tabellenzweiter, beim Tabellensechsten, es war die höchste Zweitligapleite seit dem Aufstieg 2001.

Ernüchterung im Oststeinbeker Lager, auch wenn für die Niederlage durchaus Gründe anzuführen sind: Kapitän Björn Domroese spielte zwar, trotz Achillessehnenbeschwerden, ihm gelang aber wenig, und Diagonalangreifer Gil Ferrer Cutino kam nur im zweiten Satz aufs Feld, konnte jedoch vor Rückenschmerzen kaum springen. So waren ausgerechnet die beiden besten Punktesammler der Vorwoche außer Gefecht gesetzt, die Mitspieler konnten das nicht kompensieren. "Am Ende haben die Jungs nur noch den Kopf geschüttelt", sagt Müller, "es klappte einfach gar nichts."

Abteilungschef Jan Schneider erreichte die Kunde per Live-Ticker. „In Giesen kann man verlieren, die haben sich verstärkt, sind eine unbequeme Mannschaft“, sagt Schneider, „wir fragen uns nur, warum sich unser Team so hat abschießen lassen. Das ist nicht akzeptabel.“ Ähnlich sahen dies hinterher allerdings auch die Spieler, die von einem „schwarzen Tag“ sprachen, „wir wollten zwar, es ging aber nichts“.

Trainer Müller wechselte zwar auf allen Positionen, brachte im Lauf des Spiels den gesamten Kader aufs Feld, die Wende gegen gut aufspielende Hausherren brachte indes keine Maßnahme. „Die Jungs brauchen einfach eine Pause“, sagte Müller, „wir hatten zu viele Kraftakt-Siege in dieser Saison.“ Kommendes Wochenende ist nun endlich spielfrei, die Cowboys wollen die Zeit nutzen, sich wieder zu berappeln. Dann geht es nach Bottrop – ein Gegner, der noch stärker einzuschätzen ist als der TSV Giesen.

Für OSV-Abeilungsleiter Jan Schneider ist denn auch klar: „Wir brauchen uns keine Gedanken mehr zu machen, ob wir Bad Dürrenberg doch noch irgendwie abfangen können. Wenn das Team so emotional ausgelaugt ist, wie das der Fall zu sein scheint, dann gilt es nur noch, sich ins Ziel zu retten, den Aufstieg klarzumachen, egal wie.“ Mit 32:8 Punkten belegt man noch immer den zweiten Platz, der zur Relegation gegen den Südzweiten berechtigen würde.

Drei Siege aus den letzten vier Spielen würden genügen für eine Punktlandung. In der Verfassung von Giesen aber könnte es für den OSV doch noch einmal eng werden im Aufstiegskampf.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 12. März 2007

   

Murcia ist nicht zu stoppen

Ein bärenstarker Club Atletico Murcia hat im Finale um den Top Teams Cup im münsterschen Volleydome am Berg Fidel keine Fragen offen gelassen und den durchaus mitfavorisierten ZSKA Moskau mit 3:0 (25:20, 25:16, 25:22) deklassiert. Für ihren ersten europäischen Titelgewinn brauchten die vom Brasilianer Paulo Barros trainierten Südspanierinnen lediglich 63 Spielminuten.

Während sich bei den Russinnen vom Zentralen Armeeklub in Moskau bei der anschließenden Siegerehrung mächtig auf die Lippe beißen mussten, strahlten die Spanierinnen um die Wette - wohl wissend, dass sie sich völlig zu Recht auf den Thron des nach der Champions League zweitwichtigsten Europapokalwettbewerbes gehievt hatten. Von Beginn an ließ die Barros-Sechs sehr schnell keinen Zweifel daran, wer heute Herr im Ring des Berg Fidels sein sollte. Technisch, qualitativ, vor allem aber athletisch war der Club Atletico seinem Herausforderer aus der russischen Metropole überlegen. Im Schnitt fast zehn Zentimeter größer als der Kontrahent, hatten sich die Spanierinnen spätestens in der zweiten Hälfte des ersten Sets eingeschossen. Der individuellen Qualität einer Liubow Kilic (Russland), einer Nancy Metcalf (USA) oder der beiden polnischen Ausnahme-Spielerinnen Malgorzata Glinka und Agata Mroz, die in ihren Nationalmannschaften herausragende Rollen spielen, hatten die Osteuropäerinnen nur einen Satz etwas entgegenzusetzen. Und da hatte die Sechs aus der spanischen Provinzhauptstadt bereits einen 2:0-Vorsprung im Rücken.

Nach leichtem Motorstottern in der Startphase kamen die Südeuropäerinnen so richtig auf Touren. Ein humorloser Smash von Malgorzata Glinka setzte dem ersten Set ein Ende. Murcia nahm den Faden im Anschluss direkt auf. Vorzüglich organisiert präsentierte sich der angehende Champion, immer wieder setzte Zuspielerin Sara Perez vor allem die zur wertvollsten Spielerin des Turniers gekürte Kilic, Glinka, Metcalf, aber auch Schnellangreifer-Riesin Annerys Vargas mit butterweichen Pässen ein. Was Murcia besonders auszeichnete: Auch in engen Situationen hatten die Barro-Damen das deutlich bessere Repertoire.

So ließen sich die Spanierinnen auch nach dem 0:5-Rückstand im dritten Durchgang überhaupt nicht aus der Ruhe bringen. Barros wechselte in der Schaltzentrale, brachte die Belgierin Frauke Dirickx. Binnen 60 Sekunden verkürzte Murcia auf 4:5 und war wieder im Spiel. Und obwohl ZSKA-Spielführerin Liubow Jagodina ihr Team nochmal zu Top-Leistungen anspornte, blieb auch hier kein Zweifel, wer das münsterische Parkett als Sieger verlassen würde. Am Ende legte Dirickx zweimal hintereinander auf die 199 Zentimeter lange dominikanische Blockerin Vargas, die bei ihrer Handlungshöhe keine Mühe hatte, auch die Punkte zum 24:22 und 25:22 unter Dach und Fach zu bringen.

Paulo Barros, Trainer CA Murcia: Das war ein Titelgewinn für die Zukunft unseres Klubs! Wir sind zwar gestern im Halbfinale besser aufgetreten als heute, da hatten wir anfangs etwas zu viel Respekt vor Moskau. Dann sind wir gut ins Spiel gekommen, vor allem unser Block hat viele Punkte gemacht. Mit dem Sieg im spanischen Pokal haben wir die Qualifikation für die Champions League in der Tasche. Das ist das erklärte Ziel der Klubführung. Das Turnier hier in Münster war top-organisiert, von Longa ebenso wie vom USC Münster. Eine klasse Halle, tolles Publikum. Kompliment an unsere Gastgeber.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 12. März 2007

   

Schwerin gewinnt Bronze im Schnelldurchlauf

Dem Ausrichter blieb am Ende nur der vierte und letzte Platz beim Final Four des Top Teams Cups in Münster: Im Match um die Bronzemedaille unterlag das niederländische Team von Plantina Longa Lichtenvoorde dem deutschen Meister und Pokalsieger Schweriner SC glatt mit 0:3 (20:25, 21:25, 18:25). Der Favorit aus Deutschland setzte sich in nur 68 Spielminuten verdient durch.

Vielleicht hatte das deutsche Ensemble des norwegischen Meistermachers Tore Aleksandersen trotz längerer Anreise als die Holländer dann doch den größeren Heimvorteil. Zwar waren unter den gut 1500 Zuschauern im Volleydome die Unterstützer der Gelderlander haushoch in der Überzahl, doch die Mecklenburgerinnen kennen die Halle aus der Bundesliga eben aus dem Effeff. So kamen die Nordostdeutschen - nach offenem Beginn - deutlich schneller ins Spiel als Ausrichter Lichtenvoorde. Angeführt von ihrer Ausnahmespielerin Sylvia Roll, die fünf der ersten sieben Schweriner Ballpunkte selbst besorgte, fand der DVV-Pokalsieger vom Vorsonntag zu seiner Linie. Mit hoher Aufschlagqualität setzte der Deutsche Meister den holländischen Vize unter Druck. Die Longa-Annahme hatte so ihre Probleme, Zuspielerin Suzanne Freriks mit brauchbaren Pässen zu versorgen. Schon bei der zweiten Technischen Auszeit hatte sich Schwerin einen 16:9-Vorsprung erspielt. Nicht zuletzt, weil sich die Mecklenburgerinnen im Bereich Block/Abwehr erkennbare gegenüber den vom deutschen Erfolgscoach Mathias Eichinger trainierten Niederlaender erarbeiteten. Ein Aufschlagfehler von Longa-Blockerin Judith Pietersen bedeutete die Satzführung der Schwerinerinnen.

Mit dem Vorsprung diktierte der deutsche Vertreter relativ schnell auch den zweiten Durchgang. Die erneut überragende Sylvia Roll, aber auch die immer besser aufspielende Weißrussin Angela Kriwarot auf den Außenpositionen machten den Unterschied gegenüber Longa aus, auf deren Seite sich die Ex-Münsteranerin Nathalie Dambendzet die Bestnote verdiente.

Im dritten Spielabschnitt verpassten die Niederländer die Wende, ober zumindest eine Resultatsverbesserung. Etwas träge waren Aleksandersens Schwerinerinnen in ihr viertes Pflichtmatch binnen sieben Tagen gegangen. Longa präsentierte dem Kontrahenten zunächst die Quittung: Mit 10:4 gingen Mathias Eichingers Schützlinge in Front. Aleksandersen reagierte, weckte seine Sechs mit der Hereinnahme der Brasilianerin Fernanda Oliveira für die nun schwächelnde 1,98-m-Frau Tina Gollan. Sich ihrer technischen Überlegenheit bewusst, arbeitete sich der SSC wieder in den Satz zurück, schloss bei 14:14 auf und hinterließ durch die Aufholjagd konsternierte Lichtenvoorderinnen auf der anderen Netzseite. Ein Block von Patricia Thormann gegen das 16-jährige Longa-Talent Lonneke Sloetjes beendete die Partie nach 68 Minuten.

Stimmen zum Spiel:

Tore Aleksandersen (Trainer Schweriner SC):
''Es ist ein sehr gutes Gefühl nach den letzten Tagen mit vier Spielen innerhalb einer Woche, hier mit Platz drei nach Hause zu fahren. Gestern gegen Moskau haben wir streckenweise kopflos gespielt, das war ärgerlich. Heute aber hat die Einstellung gestimmt. Besser als 3:0 geht es eben nicht."

Sylvia Roll (Kapitän SSC)
"Jetzt haben wir nach der anstrengenden letzten Woche zwei Tage frei und können nun unsere Erfolge auch ensprechend feiern. Wir haben uns schon tierisch über das Erreichen der Final Four-Runde gefreut. Wenn wir gegen Moskau so gespielt hätten wie heute gegen Longa, wäre vielleicht sogar das Finale drin gewesen. Mit Rang drei sind wir dennoch überglücklich."

Mathias Eichinger (Trainer Longa Lichtenvoorde):
"Was uns heute gefehlt hat? In jedem Satz ein paar Punkte. Unser Plan war es, die Schweriner müde zu spielen, weil wir wussten, dass die eine schwere Woche hinter sich hatten. Wen wir den dritten Set konsequent weiter gespielt hätten, wäre womöglich mehr drin gewesen."

Kitty Sanders (Kapitän Longa Lichtenvoorde)
"Um heute gewinnen zu können, haetten wir eine Top-Leistung abliefern müssen. Aber wir haben nicht alle Register gezogen, deswegen war heute nicht mehr möglich."

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 12. März 2007

   

VfB-A-Jugend ist eine Runde weiter

2. Platz: VfB-A-Jugend ist eine Runde weiter FRIEDRICHSHAFEN – Die Volleyball-A-Jugend des VfB Friedrichshafen hat sich für die Süddeutsche Meisterschaft qualifiziert. Dazu reichte der zweite Platz bei der „Württembergischen“, den die Häfler am Samstag in Fellbach erreicht haben.

„Für die Rahmenbedingungen war der zweite Platz mehr als okay“, befand VfB-Trainer Söhnke Hinz nach dem Turnier. Dass Christian Scholze (verletzt) und Markus Steuerwald (Bundesliga-Einsatz) fehlen würden, war klar. Aber kurzfristig musste Hinz auch noch den Zuspieler ersetzen, denn Sören Schneider hatte sich am Donnerstag krank gemeldet. Für ihn übernahm Mark Senkbeil die Regie.

Trotz der Handicaps lief’s in der Vorrunde erstaunlich gut für die Häfler, die sich mit 2:1 gegen den SV Fellbach und 2:0 gegen den VfB Ulm behaupteten. Mit dem TSV Bad Saulgau wartete im Halbfinale der erste dicke Brocken. Nachdem die Badstädter den ersten Satz für sich entscheiden konnten, gaben die Häfler alles, um einen Entscheidungssatz zu erreichen. Dieser ging mit 15:13 ganz knapp an den VfB Friedrichshafen.

Damit waren das Endspiel und auch die Qualifikation für die Süddeutsche Meisterschaft erreicht. Söhnke Hinz nutzte dies, um seinen Mittelblocker Felix Arenz (Knieschmerzen) und Libero Fabian Kohl (Rückenprobleme) zu schonen. Er wechselte Markus Dürnay als Diagonalangreifer ein, Steffen Moosherr rückte von der Diagonalen auf die Liberoposition und Lukas Hölzl ersetzte Arenz im Mittelblock. Gegen den TV Rottenburg war jedoch nichts auszurichten: Die Häfler A-Jugend unterlag mit 0:2.

Söhnke Hinz hofft jetzt auf eine gute Vorbereitung mit allen Spielern für die Süddeutsche Meisterschaft am 1. April, auf der sich die beiden besten Teams für die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft qualifizieren.

Für den VfB spielten. Mark Senkbeil, Felix Arenz, Pere Vrdoljak, Lukas Hölzl, Michael Kasprzak, Steffen Moosherr, Markus Dürnay, Severin Weiß, Daniel Heidak und Fabian Kohl.

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Montag, 12. März 2007

   

Alemannia: Schwerte eine harte Nuß!

Alemannia Aachen – VC Schwerte 02 3:1 (25:13, 25:23, 17:25, 26:24)

Es hat leider nicht mit dem Erreichen des zweiten Tabellenplatzes geklappt, denn nur bei einem 3:0-Sieg wäre dies den Aachenerinnen gelungen. Nach der insgesamt sehr spannenden Partie kann man jedoch mit einem 3:1-Sieg sehr zufrieden sein, denn die junge Schwerter Mannschaft setzte phasenweise die „ladies in black“ gehörig unter Druck. Zwar gelangen immer wieder spektakulärte Angriffsaktionen, doch Schwertes Block stellte sich immer besser auf die Angreiferinnen der Alemannia ein. Und sie griffen mit sehr viel Mut und Willen gegen die in der Tabelle deutlich höher angesiedelte Aachener Mannschaft an. So war der dritte Satz ein eher vom Gästeteam dominierter Durchgang, der verdient nach Schwerte ging. Vor allem, wenn der erste Pass das schnelle Spiel über die Außenpositionen zuließ, war Alemannias Block nicht immer geschlossen. 

Auch in den Sätzen 2 und 4 hielten die Gäste mehr als gut mit und das Team von Trainer Luc Humblet konnte sich hinterher bei der tollen Zuschauerunterstützung bedanken, welche in der jeweiligen Endphase ihren Anteil am Satz- und Matchgewinn hatte. Alle 9 Spielerinnen erreichten durch eine insgesamt gute Teamleistung somit den fünften Sieg in Folge (lediglich Steffi Hüttermann musste pausieren – Montag entscheidet sich, ob sie wegen ihrer Handverletzung operiert werden muss).  Lediglich der erste Satz ging klar und schnell ans Heimteam - vielleicht war dieser Durchgang zu leicht gelaufen. Egal, "Hauptsache Gewonnen" machte hinterher die Runde. 

Spielerinnen des Tages wurden auf Schwerter Seite deren Kapitänin Debora Stumpe (Aussenangriff) und bei den Alemannia-Ladies (bereits zum dritten Mal) Cecile Casin. Nun erwartet man – neben dem kommenden freien Wochenende – am 25. März um 15.00 Uhr erneut in der Bergischen Gasse den Tabellensechsten des Köpenicker SC.

Und am 1. April fährt das Alemannia-Team mit vielen Fans (wahrscheinlich zwei Busse!) zum direkten Kontrahenten um den zweiten Tabellenplatz - dem SCU Emlichheim.

André Schnitker

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 12. März 2007

   www.volleyball-bundesliga.de 

Magischer Moment in der Bayerhalle

Wuppertal entzaubert Friedrichshafen

Volleyball-Bundesligist SV Bayer Wuppertal gelingt im Heimspiel gegen den VfB Friedrichshafen die große Überraschung. Die Bergischen schlagen den frisch gekürten Pokalsieger und Champions League-Teilnehmer mit 3:1 (33:31; 23:25; 25:19; 25:22).

Als sich der SV Bayer Wuppertal um 21.15 Uhr in der Bayerhalle den ersten Matchball erspielt hatte, rieb sich keiner verwundert die Augen. Obwohl im Vorfeld wohl so recht niemand an einen Sieg gegen den Serienmeister und –pokalsieger glauben wollte, zeichnete sich dieser spätestens ab, nachdem die Hausherren den ersten Satz gewonnen hatten. Denn die Wuppertaler zeigten tollen Volleyballsport. Dabei lag das Team um Kapitän Gergely Chowanski zunächst zurück. Doch die Bergischen knabberten Punkt um Punkt der Fünf-Punkte-Führung der Gäste vom Bodensee ab. Beim Stande von 10:12 aus Sicht des SV Bayer nahm VfB-Coach Stelian Moculescu seine erste Auszeit. Bereits da war dem Erfolgstrainer wohl bewusst, dass mit dem SV Bayer Wuppertal an diesem Abend zu rechnen sei. Wenig später lag der Tabellenfünfte dank eines Asses des einmal mehr glänzend aufgelegten Tomas Plichta beim Stande von 16:15 erstmals in Führung und markierte zwei weitere Punkte. Anlass genug für Auszeit Nummer zwei des VfB. Die brachte den gewünschten Erfolg und den SV Bayer ein wenig aus dem Rhythmus. Die Gäste glichen zum 20:20 aus. Und danach ging es auf höchstem Niveau hin und her. Sechs Satzbälle wehrten die Wuppertaler ab und verwandelten ihren dritten.

Die Mannschaft tanzte auf dem Spielfeld, als habe sie bereits das Match gewonnen. Auch in Durchgang zwei lagen die Vorteile zunächst auf Seiten der Hausherren. Doch gerade in der entscheidenden Phase des Satzes schaffte Friedrichshafen die Wende und glich zum 1:1 aus. „Nach dem unglücklichen Satzverlust haben wir Charakter gezeigt und sind nach der Zehn-Minuten-Pause mit ein wenig Wut im Bauch zurück aufs Feld“, sagte SV Bayer-Trainer Jens Larsen. Die Konsequenz: ein souveräner Satzgewinn und eine unwiderstehliche Wuppertaler Mannschaft. Die zog ihr Spiel nun weiter unbeirrt durch. Zwar waren sieben Punkte Vorsprung beim Stande von 22:20 auf zwei geschmolzen, doch der SV Bayer behielt auch jetzt die Nerven. Ganz im Gegensatz zum VfB Friedrichshafen, denn ein technischer Fehler bescherte dem SV Bayer Wuppertal den Sieg. „Einfach geil. Ich bin so stolz auf meine Mannschaft. Ich war mir sicher, dass die Jungs das drin haben, aber heute ist es uns endlich gelungen, gegen eine absolute Top-Mannschaft alles auf einen Punkt zu bringen“, jubelte Larsen.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 12. März 2007

   www.volleyball-bundesliga.de 

KSC siegt mit 3:1 in Heidelberg

Ihr letztes Hauptrundenspiel in der 1. Bundesliga gewinnen die Volleyballerinnen des Köpenicker SC in Heidelberg beim VCO Rhein-Neckar mit 3:1 (25:19; 25:18; 22:25; 25:23).

Nach den beiden ersten deutlich gewonnenen Sätzen entwickelte sich ein spannendes Finale. Nachdem der VCO Rhein-Neckar den 3.Satz mit großem Kampf gewinnen konnte ließen die Köpenickerinnen die Youngster des VCO, die mit nicht weniger als 5 Berlin-Brandenburger Talenten auf dem Feld standen, nach komfortablem Vorsprung im 4.Satz noch einmal mit 21:20 in Führung gehen, bevor im Finale jedoch der Sack mit 25:23 zugemacht werden konnte.

Mit 16:24 Punkten zieht das KSC-Team erneut an Bayer 04 Leverkusen vorbei auf Platz 8 der Tabelle. Für die Köpenickerinnen ist dies zunächst eine gute Zwischenbilanz. 8 von 20 Spielen in der Hauptrunde der 1.Bundesliga zu gewinnen hat lange kein Berliner Damen-Team mehr geschafft.

Für die Platzierungsrunde, die schon am Samstag den 17.März mit einem Heimspiel beginnt, haben sich die Damen um Coach Guillermo Gallardo noch einiges vorgenommen und zu gerne würde man die Saison mit Platz 7 abschließen.

Klaus Sieckmann

 

 

Deutschland - Mitteldeutsche Zeitung

 Montag, 12. März 2007

   www.mz-web.de 

Bad Dürrenberg baut Spitzenposition aus

3:1-Sieg in Hildesheim dank kompakter Mannschaftsleistung

Hildesheim/dpa. Die Volleyballer des VC Bad Dürrenberg/ Spergau trennen nur noch drei Siege vom Aufstieg in die Bundesliga.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 12. März 2007

   www.abendblatt.de 

NA-Frauen siegen selbstbewusst

MÜNSTER/HAMBURG - Wer geglaubt hatte, die Volleyballfrauen von NA Hamburg wollten sich in der Meisterrunde der besten sechs Teams 20 Stunden Busfahrt ins bayerische Vilsbiburg ersparen, indem sie in Münster nur halblang machten und damit dem USC zum sechsten Platz verhelfen, wurde nach 76 Minuten eines Besseren belehrt. Beim 3:0-Sieg (27:25, 25:19, 25:23) vor 2100 Besuchern hatten taktisch-gute Aufschläge des Bundesligavierten gegnerische Fehler provoziert. 

"Block und Feldabwehr waren bei uns nicht so stark wie sonst", sagte NA-Trainer Helmut von Soosten, der Zuspielerin Nicole Fetting lobte: "Sie musste teils weite Wege gehen." Nach dem viertägigen Trainingslager in Turin attestierte der Coach allen Damen "ein gewachsenes Selbstvertrauen" - rechtzeitig zur Meisterrunde, die für NA am 17. März beim Zweiten Schwerin beginnt, ehe am 25. März (15 Uhr) der VfB Suhl (5.) zum ersten Heimspiel kommt.

In Wandsbek verpasste WiWa Hamburg, laut eigener Aussage "Deutschlands bestes Amateurteam", nach dem 3:2 im Hinspiel beim 1:3 (14:25, 18:25, 25:17, 13:25) gegen das Juniorinnen-Nationalteam vom VCO Rhein-Neckar den ersten Heimsieg und hat vor Beginn der Abstiegsrunde nur noch minimale theoretische Chancen auf den Klassenerhalt. Die verletzten Annahme-Spezialistinnen Silke Niemeyer und Andrea Dellnitz mussten wie 300 Fans zusehen.

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Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 12. März 2007

   www.abendblatt.de 

Wende für Meetz?

SCHWERIN - Der am Landgericht Schwerin wegen Betruges angeklagte Hamburger Geschäftsmann Klaus Meetz, Manager der Volleyball-Zweitligafrauen des 1. VC Norderstedt, darf auf den von seinen Verteidigern geforderten Freispruch hoffen. Nach dem Schlussplädoyer seines Rechtsbeistandes Elmar Mehldau kündigte Richter Robert Grunke an, am 27. März erneut in die Beweisaufnahme einzutreten. Das wird als Wende in dem fast zwei Jahre dauernden Prozess gewertet.

Der Staatsanwalt hatte zweieinhalb Jahre Haft für Meetz gefordert. In dem Verfahren geht es um das 1998 gescheiterte Privatisierungsprojekt für die Schweriner Kongresshalle und die Halle am Fernsehturm. Der Vorwurf an Meetz: Er habe zu Unrecht 2,92 Millionen Mark für sein Konzept kassiert.

Meetz: "Es hat sich herausgestellt, dass meine Honorarforderungen von den zuständigen Stellen anerkannt worden sind. Es gehörte nicht zu meinen Aufgaben, ein Finanzierungskonzept vorzulegen. Auch die Behauptung ist falsch, dass ein Teil des an mich über den Hamburger Notar Sieveking ausgezahlten Geldes verschwunden sei. Ich habe den Verbleib nachgewiesen." Mitangeklagt ist Harald Scheffler, damals Zweiter Bürgermeister Schwerins.

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 12. März 2007

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OSV: Ist die Luft raus? 0:3 in Giesen

Jetzt ist der Titel futsch und Platz zwei wieder in Gefahr. Der Vorsprung auf Verfolger Bottrop beträgt nur noch vier Punkte.

Oststeinbek - Da war das 1:3 am zweiten Spieltag bei der SVF Neustadt-Glewe, eine Blamage. Dann das 2:3 beim VV Humann Essen, das war eingeplant, denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte der Oststeinbeker SV den Dauerrivalen noch nie bezwingen können. Vor zwei Wochen schließlich das 0:3 beim VC Bad Dürrenberg/Spergau, als die Stormarner im Titelaspiranten der Zweiten Volleyball-Bundesliga Nord ihren Meister fanden. Eine Pleite von der Qualität des 0:3 am Sonnabend beim TSV Giesen aber sucht man in der Historie des OSV vergeblich.

61 Minuten dauerte es, dann stand ein 17:25, 16:25, 15:25 auf dem Spielberichtsbogen, ein Resultat, das beispiellos ist, es war die höchste Niederlage in Liga zwei seit dem Aufstieg 2001. Das Ergebnis ließ Trainer Joachim Müller keinen Spielraum in der Einschätzung. "Das war ein Debakel", sagte er, "das muss man eingestehen. Der VC Bad Dürrenberg/Spergau hat gegen uns gewonnen, weil er einfach besser war, der TSV Giesen hat es geschafft, weil wir einfach schlecht gespielt haben."

Auf dem Feld war plötzlich nichts mehr zu spüren von den Kampfansagen, in denen unter der Woche vom unbedingten Willen die Rede gewesen war, alles zu versuchen, den Spitzenreiter noch abzufangen. "Kaum ein Spieler hat die nötige Spannung erreicht", sagte Müller, sie haben nicht gekonnt, was sie wollten."

Allerdings hatte der OSV mit zwei Handicaps zu kämpfen, den Verletzungen von Gil Ferrer Cutino und Björn Domroese. Cutino plagten starke Rückenschmerzen, er kam trotzdem im zweiten Satz zum Einsatz, konnte aber kaum springen. Jetzt müssen Untersuchungen zeigen, woran er genau leidet. Domroese schlug sich mit Beschwerden an der Achillessehne durch.

Giesen, der Tabellensechste, für den es um nichts mehr geht in dieser Saison, spielte indes unbekümmert auf. "Das ist ja häufig so, dass die Mannschaften gegen uns besonders gut sind", sagte Müller, "gerade gegen Teams aus dem Tabellenmittelfeld ist das dann wie ein Pokalspiel." Alle Versuche, von außen Impulse zu geben, verpufften erfolglos. Der Coach wechselte viel, er brachte bis auf Oliver Kook alle Akteure zum Einsatz, es half alles nichts.

Der Titel ist wohl weg nach der vierten Pleite in dieser Saison. Jetzt geht es darum, Platz zwei zu sichern. Die Konkurrenten lauern mit vier Punkten Rückstand bei vier ausstehenden Partien, einer davon ist Cargo! Bottrop, der nächste Gegner des OSV in zwei Wochen, wieder auswärts.

Die Pause kommt gelegen, Müller will die Zeit nutzen, heute und morgen für ein bisschen Abwechslung zu sorgen. "Wir werden erst am Donnerstag wieder am Ball trainieren", sagte er. "Dann bleiben immer noch sechs Einheiten zur Vorbereitung auf Bottrop."

Sören Bachmann

 

 

Hamburg - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 12. März 2007

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ATSV beendet Saison auf dem vierten Platz

AHRENSBURG - Die Volleyball-Männer des Ahrensburger TSV haben die Saison mit 18:14 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz der Bezirksliga Hamburg beendet. Zum Abschluss gab es einen Sieg und eine Niederlage für die Stormarner: Der VG Vierlande II unterlag das Team knapp mit 2:3, gegen Startschuss Hamburg gelang ein 3:0-Erfolg.

Ahrensburgs Frauenteam hatte ebenfalls Rang vier in der Bezirksliga erreicht.

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Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 12. März 2007

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VCN-Männer müssen weiter zittern

NORDERSTEDT - Das Daumendrücken von Schwiegermutter Petra Kerl brachte Alexander Hente und seinen Mannschaftskameraden vom 1. Volleyballclub Norderstedt nicht den erhofften Erfolg. Gegen den Eimsbütteler TV kassierten die Regionalligamänner des VCN eine klare 0:3-Niederlage. Beim 22:25, 14:25 und 16:26 vermisste Mannschaftskapitän Hente vor allem Konstanz im Spiel seines Teams.

"Es gab sicherlich einige gute gute Phasen. Aber zwischendurch haben wir immer wieder Schwächen gezeigt, die der ETV gnadenlos ausgenutzt und mit mehreren Punkten in Serie bestraft hat", analysierte der Mittelblocker. Vor der ungewohnten Kulisse von fast 100 Zuschauern - die Nachwuchsvolleyballer des SC Alstertal-Langenhorn hatten ihr Trainingslager im Heidberg-Gymnasium für einen Besuch in der Moorbekhalle unterbrochen - kamen die Gastgeber im ersten Satz zwar zum zwischenzeitlichen 11:11-Ausgleich, verloren dann aber doch mit 22:25.

"Im dritten Durchgang sind wir noch einmal herangekommen. Aber insgesamt haben wir nicht gut gespielt", so der 34 Jahre alte Hente.

Das Saisonziel der Norderstedter, der Klassenerhalt, ist nach wie vor nicht gesichert. Grund: Der direkte Konkurrent im Kampf um den sechsten Tabellenplatz, die VG WiWa Hamburg, gewann gegen den SV Adelby und belegt nun punktgleich hinter dem VCN Rang sieben.

In zwei Wochen muss der VCN zum Tabellenführer FT Adler Kiel, eine Woche später kommt es dann zum "Showdown" in der Moorbekhalle. Dann tritt die VG WiWa in Norderstedt an. "Dieses Match wollen wir auf jeden Fall gewinnen", betont Alexander Hente. Er rechnet sich aber auch gegen Kiel eine reelle Siegchance aus. "Wir hätten schließlich auch gegen den Tabellenzweiten ETV gewinnen können, wenn wir normal gespielt hätten . . ."

pam

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 12. März 2007

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WSU: Abstiegsreife Vorstellung

Warendorf. Das gestrige 0:3 (17:25, 19:25, 19:25) gegen Köpenick lässt keinen Zweifel aufkommen: Diese Warendorfer Mannschaft ist in sportlicher Hinsicht schizophren.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 12. März 2007

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USC: Das Ende der Aufholjagd

Münster. Als die letzten Zuschauer am Samstagabend den Berg Fidel verließen, ließ Axel Büring seinen Blick durch die bunt geschmückte Sporthalle schweifen und dachte dabei an die Europapokalspiele am Nachmittag. Nein, sagte der langjährige USC-Trainer, damit bin ich noch nicht fertig. Das möchte ich auch noch einmal erleben.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 12. März 2007

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Wenn David von Goliath verdroschen wird

Münster. Es kann mächtig auf die Stimmung drücken, wenn der kleine David vom großen Goliath eine ordentliche Tracht Prügel bezieht. So zumindest hatten sich die Fans des niederländischen Volleyball-Erstligisten Longa Lichtenvoorde den Auftakt zum sportlichen Jahreshöhepunkt beim Finale um den Top-Teams-Cup in der Sporthalle am Berg Fidel nicht vorgestellt.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 12. März 2007

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Schwerin: Versöhnlicher Abschluss

Volleyballerinnen des Schweriner SC sind Dritter im Top Teams Cup

Münster (Martina Kasprzak) - Die Volleyballerinnen des Schweriner SC schickten ihre mitgereisten Fans in Münster beim Final Four des Top Teams Cups durch ein Wechselbad der Gefühle.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 12. März 2007

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Moers: Hauptsache, 3:0 gewonnen!

Bundesligist Moerser SC hat gegen Schlusslicht VC Olympia Berlin einige Probleme mit der Motivation. 

"Es war der erhoffte Pflichtsieg", gab Georg Grozer senior am Samstagabend um kurz vor 21 Uhr knapp zu Protokoll. Gerade eben hatten die Volleyballer des Moerser SC in 68 Minuten gegen das Bundesligaschlusslicht VC Olympia Berlin mit 3:0 (25:20, 25:21, 25:23) gewonnen ...

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