News

 Freitag, 23. März 2007 

Die Erstliga-Pläne des Oststeinbeker SV
NA.Hamburg vertraut auf den Heimvorteil
USC: Duell mit besonderer Spannung
USC-Reserve will weiter überzeugen
Alemannia: Die Wochen der Wahrheit
SCC: Eine Frage des Vertrauens
Der Vizemeister kommt nach Chemnitz
Jugend weiblich: Deutliches 3:0 gegen Niederlande
Grün: „Mit Bergamo alle drei Titel gewinnen“
Polen richtet Weltliga-Finale aus
Bremer stimmen Kooperation mit NVV zu
Bremer VV: Ehrenmitgliedschaft für Martin Böhme
NA winkt Europacup
Bricht NA.Hamburg auseinander?
WSU: Bruna schmettert wieder
Bayer: Vollgas bis zum letzten Spiel
MSC fährt nicht an den Bodensee
Potsdam: „Wir sollten positiv denken“
Titel für die WSG Waldstadt
Suhl: Da ist dann eben Geduld gefragt
Sonneberger klare Außenseiter gegen Wiesbaden
VCW: Raus gehen und Spaß haben

März 2007

Mo Di Mi Do Fr Sa So
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31  

Februar 2007

Mo Di Mi Do Fr Sa So
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28        

Zum Medien-Überblick

Aus Copyright-Gründen darf zu Berichten von Zeitungen, die ihr Einverständnis zur direkten Wiedergabe 
nicht erteilt haben, nur ein Link gesetzt werden. Sollte ein Link nicht mehr funktionieren, kann auf individuelle 
Nachfrage unter Angabe von Datum und Titel der Bericht aus dem Privat-Archiv angefordert werden.

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Freitag, 23. März 2007

   

Die Erstliga-Pläne des Oststeinbeker SV

Dauerkarten-Aktion beginnt: 1000 Asse für Hamburg! – Die Ostbek Cowboys starten als Hamburg Cowboys

Die Ostbek Cowboys sind derzeit Tabellenzweiter der 2. Bundesliga Nord. Sie haben gute Chancen, sich als Vizemeister für die Relegation zu qualifizieren und sich dort gegen den Südzweiten bzw. – dritten die Rückkehr in die 1. Bundesliga zu sichern (Aufstiegsspiele am 27. und 29. April, Heimrecht zunächst im Norden).

OSV-Abteilungsleiter Jan Schneider : „Wir planen ernsthaft für den Aufstiegsfall. Auf diese Weise gewinnen wir sechs Wochen Zeit, um die Hamburg Cowboys so stark zu machen, wie es unser Ziel ist. Dies können entscheidende Wochen sein. Natürlich wissen wir aber, dass es keine Garantie für den Aufstieg gibt.“

Das Konzept für die 1. Bundesliga

Die Dauerkarten-Aktion

Die Hamburg Cowboys bitten Hamburg um Rückenwind! Und bieten ein einmaliges Angebot: 1000 ASSE FÜR HAMBURG!

Für nur 50 Euro können die Zuschauer eine ganze Saison lang - elf Spiele! - hochklassigen Volleyball verfolgen. Das bedeutet eine Ersparnis von 16 Euro gegenüber der regulären Dauerkarte und 27 Euro gegenüber elf Einzeltickets. Unser Ziel ist, 1000 Dauerkarten zu verkaufen. Es ist die Einladung an alle Hamburger Sportfans, die Hamburg Cowboys frühzeitig zu unterstützen.

Für den OSV bedeuteten 1000 Dauerkarten 50000 Euro, bereits ein Sechstel des angestrebten Etats von 300000 Euro. Und es würde bei den Heimspielen eine tolle Kulisse garantieren. Das Vorbild der Aktion ist der TV Rottenburg, ein kleiner Verein nahe Tübingen, der vor seinem Aufstieg in die 1. Liga 1400 Dauerkarten verkaufte.

Unter www.osv-volleyball.de findet sich ein Download-Formular. Die einmalige Einzugsermächtigung brauchen Interessierte nur auszufüllen und an den OSV senden. Die Aktion beginnt am 22. März und läuft bis 27. April. Bei einem Scheitern im Aufstiegskampf sind die Ermächtigungen selbstverständlich hinfällig.

Die Lehren aus der ersten Saison Erstklassigkeit

Bereits in der Saison 2005/2006 spielte der Oststeinbeker SV mit seinen Cowboys in der 1. Liga, als Amateure unter Profis. Drei Siege reichten nicht für den Klassenerhalt. Daraus haben die Verantwortlichen einen klare Erkenntnis gewonnen: Dieses Mal machen es die Cowboys richtig – oder gar nicht.

Die 1. Bundesliga soll nicht wieder ein Abenteuer sein. Vielmehr soll eine Mannschaft ins Rennen geschickt werden, die eine realistische Chance auf den Klassenerhalt hat. Dafür wird in Hamburg den Sponsorpartnern, Medien und Verbänden ein Produkt angeboten, das sich an professionellen Maßstäben orientiert. Das Team wird als Hamburg Cowboys starten, Stammverein bleibt natürlich der Oststeinbeker SV.

Das Logo

Das Logo der künftigen Hamburg Cowboys zeigt die Hammaburg, das Symbol der Hansestadt, die aus dem Cowboy-Hut erwächst: „Damit wollen wir zeigen, dass unser Klub in Hamburgs Umgebung groß geworden ist, dass wir uns als Teil dieser Stadt fühlen“, sagt Jan Schneider . „Und zugleich: Dass wir die Cowboys bleiben, dass ein kleines Augenzwinkern bei uns immer im Spiel sein wird, dass wir wie seit jeher für packenden Sport stehen.“ Entwickelt wurde das Logo vom Grafiker Björn Haerting, der auch das Layout des Cowboy-Fanzines „Die Klatsche“ konzipiert hat.

Der Etat

Für die erste Erstliga-Saison plant man mit 300.000 Euro. Damit ist im Volleyball bereits eine konkurrenzfähige Mannschaft zusammenzustellen. Zum Kern des Aufstiegsteams sollen gestandene Erstligaspieler stoßen. Der Trainingsumfang soll deutlich erhöht werden. Schneider: „Wir halten diesen Etat für realistisch. Unser Hauptsponsor TMT Taurus macht auf jeden Fall weiter, mit unseren anderen Sponsoren sind wir in Gesprächen, die Basis ist definitiv da. Die Hamburg Cowboys buhlen nicht mit Eishockeyspielern, Handballern oder gar Fußballern um Millionen-Budgets. Wer uns unterstützt, der unterstützt ein feines Projekt. Dafür suchen wir weitere begeisterungsfähige Partner.

Die Ziele

Unser Vorhaben: den Erstliga-Volleyball der Männer wieder in der Hansestadt etablieren. Im ersten Jahr den sicheren Klassenerhalt erreichen. Und danach richtig angreifen. Der OSV ist überzeugt: Die Hamburg Cowboys werden die Sportstadt Hamburg bereichern. Sie können die große Tradition des Hamburger Männer-Volleyballs wieder aufleben lassen. Hamburg war in den 80er Jahren die Volleyball-Hochburg Deutschlands bei den Männern: der Hamburger SV feierte viermal in Folge die Meisterschaft. Der Nachfolger 1. VC Hamburg wurde 1992 Pokalsieger. Danach wurde es immer leiser um den Männer-Volleyball – bis die Cowboys kamen. Das Motto der Hamburg Cowboys: „Hamburg greift wieder an!“

Die Hallenfrage

Da Oststeinbeks Walter-Ruckert-Halle zu flach und klein ist, muss der OSV mit seinem Team nach erfolgtem Aufstieg definitiv nach Hamburg umziehen. Man bemühe sich, wie schon beim ersten Mal eine Genehmigung für die Wandsbeker Sporthalle zu bekommen, sagt Schneider. „Wir haben dort vor einem Jahr tolle Volleyball-Feste erlebt, fühlen uns sehr wohl in dieser Halle. Wer gegen Friedrichshafen oder Düren da war, weiß: Volleyball ist in Wandsbek zu Hause, das Potential ist groß.“ 1800 bzw. 1500 Zuschauer sahen damals das Duell des Aufsteigers gegen die Favoriten.

Freunde der Hamburg Cowboys

Stefan Hübner (Kapitän Volleyball-Nationalmannschaft)
„Ich würde mich unheimlich freuen, wenn sich der Männer-Volleyball in meiner Heimatstadt wieder
etablieren könnte. Die 1. Bundesliga gehört einfach nach Hamburg. Und den Verantwortlichen der Cowboys traue ich zu, dass sie das packen. Die Entwicklung verfolge ich von Italien aus aufmerksam - ich drücke die Daumen!"

Christoph Dieckmann (Europameister Beach-Volleyball)
„Es wäre wunderbar, wenn Ihr es wirklich schaffen würdet, Hochleistungs-Volleyball in Hamburg
wiederzubeleben! Vergangene Saison stand ich ja selbst im Kader der Cowboys, die Heimspiele in der Wandsbeker Sporthalle waren Festtage des Volleyballs. Ich wünsche den Hamburg Cowboys, dass sie in der Hansestadt die Unterstützung erfahren, die sie verdienen."

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Freitag, 23. März 2007

   

NA.Hamburg vertraut auf den Heimvorteil

„Müssen unseren Block verstärken“

Hamburg, den 22.3.2007. Die Volleyball-Damen von NA.Hamburg wollen die 1:3-Auftaktniederlage gegen den Schweriner SC schnell vergessen machen und am kommenden Sonntag ihren ersten Play-off-Sieg einfahren. Leicht wird es für die Fischbekerinnen allerdings nicht. Gegner Suhl präsentierte sich am vergangenen Wochenende in bestechender Form. Mit einem 3:2-Heimsieg über Wiesbaden gelang dem Tabellenfünften ein Endrundenstart nach Maß. „Gegen Suhl darf man nie nachlassen. Wir müssen permanent Druck ausüben. So lange, bis der Hausmeister die Halle abschließt“, legt NA.Hamburg Trainer Helmut von Soosten die Marschroute fest.       

In der Vergangenheit waren Fünfsatz-Krimis vorprogrammiert, wenn Benecke & Co. auf die Thüringerinnen trafen. Auch in den zwei Partien der regulären Saison lieferten sich beide Teams erbitterte Kämpfe um den Sieg. Im Hinspiel hatte das Team vom holländischen Coach Han Abbing mit 3:2 knapp die Nase vorn. Im Rückspiel musste erneut der Tie-Break über Sieg und Niederlage entscheiden. Die von Soosten-Schützlinge unterstrichen ihre Heimstärke und revanchierten sich bei den Gästen mit 3:2.

„Wir rechnen auch dieses Mal mit fünf Sätzen. Es wird mit Sicherheit ein enges Spiel. Mit unseren Aufschlägen wollen wir den VfB unter Druck setzen, damit er Schwierigkeiten in der Annahme bekommt. Auch mit unserem starken Block haben wir gute Chancen zu punkten“, vertraut von Soosten auf die Stärken seines Teams.  

Die angeschlagene Diagonalangreiferin Kerstin Ahlke (Grippe) ist wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte und setzt auf den Heimvorteil: „Ich hoffe natürlich, dass wir fünf Sätze vermeiden können und Suhl mit 3:1 besiegen. Falls es doch in den Tie-Break gehen sollte, haben wir immer noch unsere tollen Fans im Rücken. Der Sieg gegen Wiesbaden war überraschend und hat gezeigt wie stark Suhl momentan ist. Im Gegensatz zum letzten Wochenende müssen wir unseren Block verstärken, um die Suhler Angriffe stoppen zu können.“ 

Mit einem Sieg über den VfB könnte NA.Hamburg sich auf den dritten Rang verbessern. Voraussetzung dafür wäre aber eine gleichzeitige Heimniederlage des VC Wiesbaden gegen Tabellenführer Dresden.  

NA.Hamburg – VfB 91 Suhl                     Sonntag, 25.3.2007, 15.00 Uhr, AreNA Süderelbe

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Freitag, 23. März 2007

   

USC: Duell mit besonderer Spannung

Drei Mal schon trafen die Volleyballerinnen vom USC Münster in dieser Saison auf den TSV Bayer 04 Leverkusen und hatten dabei zwei Mal das Nachsehen. Beim Heimspiel am Sonntag (25. März, 15.30 Uhr) soll diese Bilanz aufgebessert werden.

Duelle zwischen dem USC Münster und dem TSV Bayer 04 Leverkusen versprechen in dieser Saison Spannung und Brisanz. Bereits drei Mal standen sich beide Teams gegenüber –zwei Mal konnte der Sieger erst im entscheidenden fünften Satz gekürt werden. Ein Mal verließen die Münsteranerinnen, zwei Mal dagegen die Leverkusenerinnen das Spielfeld als Sieger. Die beiden Niederlagen im Pokal-Viertelfinale und der Bundesliga-Normalrunde vor heimischem Publikum aber schmerzen noch immer. „Es ärgert uns, dass Leverkusen zwei Mal zuhause gegen uns gewonnen hat“, sagt USC-Trainer Axel Büring. „So etwas hat Seltenheitswert.“

Wie schon bei den Westderbys zuvor, erwartet Büring auch am Sonntag (25. März, 15.30 Uhr, Volleydome Berg Fidel) ein engagiert und couragiert aufspielendes Bayerteam. Mit von der Partie ist dann auch wieder Angreiferin Nadja Schaus, die aufgrund einer Herzmuskel-Entzündung nach der WM-Pause nicht mehr zum Einsatz gekommen war. „Gegen uns hat Leverkusen in dieser Saison immer sehr gut gespielt“, so Büring. „Am Sonntag treffen zwei junge und motivierte Mannschaften aufeinander. Wenn ich Volleyballfan wäre, würde ich mir dieses Spiel nicht entgehen lassen.“

Voraussichtlich lässt der Coach dabei die Formation beginnen, die sich am vergangenen Samstag gegen den Köpenicker SC eindrucksvoll den Sieg sicherte. Andrea Berg, Tatjana Zautys und Lea Hildebrand haben sich zwar leichte Erkältungen eingefangen, werden aber spielbereit sein. Atika Bouagaa dagegen muss weiterhin passen. Die Nationalspielerin hat Rückenprobleme und setzt daher schon seit zwei Wochen mit dem Training aus. Für sie soll wiederum Johanna Barg in die Startformation rücken. Weitere Neuerungen plant Büring zunächst nicht. „Die Mannschaft hat gegen Köpenick sehr gut gespielt“, sagt er. „Ich sehe daher keinen Grund, warum ich etwas verändern sollte.“

Wie der Trainer dürfen auch die Zuschauer gespannt sein, wie die Unabhängigen das vergrößerte Trainingspensum von bis zum drei Einheiten am Tag verkraften und zugleich neu erlernte Dinge ins Spiel einbringen. „Wir haben jetzt endlich einmal die Zeit, die Spielerinnen langfristig zu entwickeln“, sagt Büring und erklärt, dass deshalb viel Technik und Indivualtaktik auf dem Trainingsplan stehen. „Die Spiele dienen uns dann als willkommene Wettkampfpraxis.“ Das aber heißt nicht, dass Büring und seine Ensemble die Begegnung am Sonntag auf die leichte Schulter nehmen. Im Gegenteil: „Wir wollen unbedingt Siebter werden. Mit dem Sieg gegen Köpenick haben wir einen großen Schritt für dieses Ziel gemacht. Gegen Leverkusen soll ein weiterer folgen.“

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Freitag, 23. März 2007

   

USC-Reserve will weiter überzeugen

Gegen den VC Schwerte 02 peilt das Zweitligateam des USC Münster am Samstag (24. März, 16 Uhr) den fünften Sieg in Folge an. Vorsicht ist jedoch geboten: Schließlich benötigt der Tabellenletzte dringend Punkte, um den Klassenerhalt zu schaffen.

Vor der Partie gegen den VC Schwerte 02 am Samstag (24. März, 16 Uhr) begegnet Christoph Kesselmeier dem Kontrahenten mit einer großen Portion Respekt. „Schwerte steht zwar zur Zeit auf dem letzten Platz“, sagt er. „Die Mannschaft war aber häufig dran und hat nur knapp mit 2:3 verloren. Ich denke, dass Schwerte noch gute Chancen hat, den Klassenerhalt zu schaffen.“

Dafür allerdings benötigen die Schwerterinnen, die derzeit zwei Zähler Rückstand auf die vor ihnen rangierenden 1. VC Essen-Borbeck, Warendorfer SU sowie USC Braunschweig haben, noch dringend Punkte aus den ausstehenden Spielen und werden deshalb auch beim Auftritt im Münsteraner Volleydome alles daran setzen, um das Spielfeld als Sieger zu verlassen. „Das ist eine junge Truppe, die kämpferisch sehr stark ist“, beschreibt Kesselmeier das Team aus dem Sauerland, das mit Anja Hoja eine Jugend-Nationalspielerin des Jahrgangs 1992/93 in seinen Reihen hat.

Aber auch der USC hat einiges zu bieten. Seit vier Spielen sind die Münsteranerinnen ohne Niederlage und trotzten dabei immer wieder erfolgreiche personellen Engpässen. Auch am Samstag muss Kesselmeier neben den Langzeitverletzten Julia Rudloff, Kira Boge, Ike Mersmann und Laura Mertens mit Ester Volicerova auf eine Actrice verzichten. Die routinierte Tschechin nimmt mit der Seniorinnen-Mannschaft des USC am Wochenende an den Westdeutschen Meisterschaften teil. Dafür aber stehen mit Eva Schlechter, Anke Ludwig, Wiebke Fieseler und Kerstin Werchner gleich vier Spielerinnen im Aufgebot, die noch zu Beginn der Saison im USC-Oberligateam schmetterten. Auch Teresa Mersmann ist gegen Schwerte wieder dabei und soll für viele Punkte sorgen.

„Ich bin gespannt, wie wir am Samstag zusammenspielen“, sagt Kesselmeier und erzählt, dass er im Training so gut wie nie auf sein komplettes Team zurückgreifen kann. Teresa Mersmann trainiert genauso mit dem Erstligateam wie die beiden Zuspielerinnen Katharina Holzgreve und Nina Elberich. „Für die zweite Mannschaft ist das nicht optimal, aber dafür für die Spielerinnen umso besser“, so Kesselmeier. „Denn unser wichtigstes Ziel für die verbleibenden Saisonspiele ist und bleibt, die Spielerinnen weiterzuentwickeln.“

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Freitag, 23. März 2007

   

Alemannia: Die Wochen der Wahrheit

Alemannia Aachen – Köpenicker SC II

Gerne erinnern sich die Zweitligavolleyballerinnen von Alemannia Aachen an das Hinspiel in Köpenick. Damals verwandelten knapp 200 Alemannia-Fans – bedingt durch das vorher stattfindende Spiel der Fußballer bei Hertha BSC Berlin - die Köpenicker Halle in ein schwarz-gelbes Fahnenmeer und machten das Auswärtsspiel zu einem Heimspiel für die „Ladies in black“. Jetzt am Sonntag um 15 Uhr empfangen die Alemanninnen nun im vorletzten Heimspiel der Saison die Zweitvertretung des Köpenicker SC in der Bergischen Gasse zum Rückspiel.

Für den Berliner Aufsteiger ist es die weiteste Ausfahrt der Saison, und man darf gespannt sein, wie die sehr jungen Spielerinnen (Jahrgang 1986-1990) von Trainer Michael Lehmann diese Reisestrapazen verkraften. Momentan belegen sie mit 20:14 Punkten den guten 6. Platz, die Aachenerinnen mit 28:8 Punkten den 4. Rang. Mit einem Sieg gegen die Hauptstädterinnen könnten die Alemanninnen aber auf den zweiten Tabellenplatz klettern, zumal am Samstag bereits im Spitzenspiel der Tabellenzweite Emlichheim Tabellenführer Potsdam empfängt.

Das Hinspiel in Köpenick gewannen die „Ladies in black“ Ende November nach 105 Spielminuten mit 3:1 (25:22, 25:21, 18:25, 25:22). Zumindest kämpferisch spielten sich die Aachenerinnen damals in einen Rausch, unterstützt von den zahlreichen Fans. Köpenick spielt ein 2:4-System mit zwei Zuspielerinnen und verfügt über einen schnellen Außenangriff. Zur Vorbereitung auf das Spiel am Sonntag empfangen die Alemanninnen am Donnerstag den holländischen Drittligisten Landgraaf zu einem Trainingsspiel in der Bergischen Gasse.

Für die Aachenerinnen beginnen mit dem Spiel am Sonntag die Wochen der Wahrheit. Nach dem Match gegen Köpenick reist man am darauffolgenden Sonntag nach Emlichheim und empfängt am 15. April im letzten Heimspiel der Saison Spitzenreiter Potsdam. Nach diesen drei schweren Partien wird sich zeigen, wo man in der Tabelle steht. Ziel der „Ladies in black“ ist es natürlich, am Ende der Doppelrunde zumindest den dritten Platz zu erreichen. Dies gelang Anfang dieser Woche bereits bei der durch die Aachener Nachrichten durchgeführten Wahl zur Mannschaft des Jahres: die Volleyballerinnen belegten den hervorragenden dritten Platz, was zusätzliche Motivation für die letzten vier Spiele bedeutet.

Bina Rollersbroich

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Freitag, 23. März 2007

   

SCC: Eine Frage des Vertrauens

Trotz der kritischen Personallage und eines missglückten Starts sind Trainer und Mannschaft des SCC BERLIN Volleyball in der gestrigen Partie gegen den TSV Unterhaching nicht hektisch geworden. Der Lohn vor 1.300 begeisterten Zuschauern war ein klarer 3:1 (23:25, 25:16, 25:15, 25:19) Erfolg. Damit haben die Hauptstädter nun zwei Spieltage vor Ende der Bundesliga-Normalrunde den begehrten dritten Rang vor den am 04. April startenden Play-offs so gut wie sicher.

Lediglich drei Wechselspieler statt maximal sechs warteten beim SCC auf ihren Einsatz. Angreifer Falko Steinke nach Kreuz- und Innenbandriss nur als Zuschauer mit Krücken in der Halle. Kapitän und Zuspieler Jaro Skach nach fiebriger Grippe, die sich zur Lungenentzündung ausgeweitet hatte, daheim. Und zu allem Überfluss verletzte sich Annahmespezialist Sebastian Prüsener bei einer Blockaktion Mitte des ersten Satzes an der linken Hand. Trainer Michael Warm vertraute den verbliebenen acht Akteuren.

Den ersten Durchgang, den der SCC schwach begonnen hatte (3:9, 14:16, 16:16, 16:21, 23:24), konnten sie nicht mehr umbiegen, aber danach beherrschte der Gastgeber trotz der erwähnten Situation die Gäste unerwartet deutlich. Seit Unterhaching im Jahr 2000 ins Oberhaus aufstieg, hat es nun 21 Erfolge für die Berliner und fünf für die Bayern gegeben. Allerdings stammt die letzte Niederlage des SCC aus dem Hinspiel, als das 3:0 der Hachinger für Unruhe und Spekulationen in den Berliner Medien sorgte.

Er sei ungeachtet der Probleme und des 0:1-Rückstandes ruhig geblieben, so Warm, "weil ich Vertrauen zu der Mannschaft habe und in den letzten Wochen und Monaten schon soviel passiert ist, was aber die Truppe letztlich nur zusammen geschweißt hat". Der Trainer vertraute auf den Skach-Vertreter Tilo Koch im Zuspiel und wurde nicht enttäuscht. Jener habe seine Sache nach anfänglicher Unsicherheit "gut gemacht". Athanasios Panousos, der wegen Rückenproblemen wie Diagonalangreifer Jovan Vukanovic im Training pausieren oder kürzer treten musste, sprang für Prüsener in die Bresche. Und Mittelblocker Marcus Böhme, den Warm als Entlastung für Vukanovic im Training als Diagonalangreifer präparierte, hat in den Endphasen der Sätze jeweils das ihm entgegen gebrachte Vertrauen vollauf gerechtfertigt.

"Vielleicht waren wir anfangs etwas nervös, weil es für uns so eine Art Endspiel um den dritten Rang war", meinte hinterher Tilo Koch, der in dieser Saison sein erstes Match von Anbeginn bestritt und durchspielte. Der 35-jährige Immobilienkaufmann, der im Gegensatz zu seinen Kollegen (10x Training) nur noch vier Mal wöchentlich trainiert, wertete das 3:1 als Bestätigung dafür, "dass die Mannschaft Moral bewies, clever, kompakt und diszipliniert gekämpft und gespielt hat". Und sich von "paar Krücken zwischendurch" nie habe von ihrer Linie abbringen lassen.

"Die Mannschaft war schlecht und ich war schwach", bestätigte "Mr. Unterhaching", Hauptangreifer Michael Mayer, den allgemeinen Eindruck. Selten hat man einen der stärksten Angreifer der Liga so viele Fehler - Schmetterbälle ins Aus oder in den Block - machen sehen. Eine Folge der taktisch geschickten Flatteraufgaben der Berliner (vor allem von Koch und Fischer) gegen die junge Annahmereihe der Gäste. Das wiederum machte dem früheren Berliner (VCO und SCC) Patrick Steuerwald das Leben als Zuspieler und Mayer den Part als wichtigster Punktebringer schwer – zumal gegen einen SCC-Block, der seine Qualitäten erneut eindrucksvoll demonstrierte (siehe 9:0-Führung im vierten Abschnitt).

Eine kleine Geste des Vertrauens sei noch erwähnt: Bei 23:24 im Auftaktdurchgang segelte der Risiko-Aufschlag von Mittelblocker Aleksandar Spirovski zum 23:25 ins Netz. An der Bank klopfte ihm SCC-Manager Kaweh Niroomand aufmunternd auf die Schulter: "Macht nichts. Es geht weiter." Niroomand und das Management haben sich auch an die Seite des Trainers und des Aufgebots gestellt, als es nicht gut lief - nun zeigt sich eine klare Leistungsentwicklung der Mannschaft, die in der Rückrunde nur einmal verloren hat.

epo

 

 

Deutschland - Fighting Kangaroos Chemnitz-News

 Freitag, 23. März 2007

   

Der Vizemeister kommt nach Chemnitz

Am Samstag (19 Uhr) empfangen die Fighting Kangaroos Chemnitz das SWE Volley-Team aus Erfurt zum immer wieder brisanten Ostderby in der Sporthalle an der Forststraße. Das Hinspiel in der thüringischen Landeshauptstadt verloren die Chemnitzer Volleyballerinnen mit 2:3 (25:19, 21:25, 16:25, 25:23, 9:15).

Beide Kontrahenten mussten in den letzten beiden Saisonspielen jeweils Niederlagen einstecken. Die Gäste verloren 1:3 gegen Spitzenreiter Sonthofen und 2:3 in Sinsheim. Für die Chemnitzer "Kängurus" gab es zuletzt eine 2:3-Niederlage gegen VV Grimma und ein 0:3 beim Aufstiegskandidaten SV Lohhof. Auch sonst ist die Saison für beide Mannschaften bisher eher suboptimal verlaufen. Als Vorjahres-Vizemeister wurde setzte sich das Team von SWE-Trainer Jürgen Treppner das ehrgeizige Ziel Aufstieg in die erste Bundesliga. Aktuell befinden sich die Thüringer nur auf Rang neun und damit zwei Plätze hinter den Fighting Kangaroos aus Chemnitz. Die "Kängurus" wollen die Saison im vorderen Tabellendrittel beenden. Das wird nur noch durch Siege in den letzten Spielen zu schaffen sein.

Das es gegen den Nachbarn aus Thüringen nicht einfach werden wird, einen Heimsieg zu erringen, steht außer Frage. "Erfurt hat im Hinspiel sehr gut gespielt und zu Recht gewonnen. Ich musste in Thüringen aber auch nur sieben Spielerinnen zur Verfügung. Damals fehlten Carolin Bilz, Susann Nitzsche und Brook Coulter", analysiert Kangaroo-Coach Mirko Pansa. Der Chemnitzer Trainer kennt die Stärken der Thüringerinnen: "Vor allem die Routiniers Beate Fischer, Elena Messer und Luise Brandt sind sehr gefährlich. Und auf der Auswechselbank hat SWE-Trainer Jürgen Treppner die Qual der Wahl, die Erfurt unberechenbar machen", so der 33-Jährige.

Die Fans können sich auf ein spannendes Match freuen. Beide Mannschaften sind berühmt für ihre Fans und werden deshalb hochmotiviert in diese Partie gehen. Chemnitz und Erfurt werden mit einem Sieg versuchen, ihre jeweilige Position im Mittelfeld der 2. Bundesliga-Süd zu verbessern. "Wir müssen wieder unseren Kampfgeist unter Beweis stellen. Gegen Vilsbiburg und Grimma hat mein Team phasenweise sehr gut gespielt. Diese Leistung müssen wir auch am Samstag bringen, dann haben wir eine gute Siegchance", erzählt CPSV-Trainer Pansa.

Freikartenaktion der Fighting Kangaroos

Die Chemnitzer Zweitliga-Volleyballerinnen der Fighting Kangaroos beschenkten in Zusammenarbeit mit dem Sport-Maskottchen "Cat" dieses Mal den Jugendclub KJF e.V. mit dem Jugendclub "EL-ZWO" in Chemnitz-Gablenz.

In Zusammenarbeit mit der Chemnitzer Allgemeine Wohnungsbaugenossenschaft eG. wollen die "Kängurus" Kinder- und Jugendliche zu den nächsten Heimspielen in die Sporthalle an der Forststraße einladen, für ihren Sport begeistern und mit dieser Aktion ein Zeichen für soziales Engagement setzen. Mit Uwe Grunert, der als Maskottchen "Cat" seit 15 Jahren das Chemnitzer Sportpublikum begeistert und besonders bei Kindern beliebt ist, verteilten Spielerinnen und Trainer der Fighting Kangaroos am Donnerstag wieder Freikarten für das kommende Zweitligaspiel gegen das SWE Volley-Team Erfurt.

Der KJF e. V. Chemnitz - aus Freude und Notwendigkeit, mit großem Optimismus und ehrenamtlichen Engagement gegründet hat sich ein Netz an sozialpädagogischer Betreuung und verschiedenen Kinder- und Jugendeinrichtungen mit fachlich kompetenten Mitarbeitern entwickelt.

Mathias Vogel

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 23. März 2007

   

Jugend weiblich: Deutliches 3:0 gegen Niederlande

Die weibliche Jugend-Nationalmannschaft (Jahrgang 1990/91) hat auch das zweite Spiel einer Dreierserie gegen die Niederlande gewonnen. In Strausberg siegte die Mannschat von Bundestrainer Jens Tietböhl deutlich mit 3:0 (25-20, 25-14, 25-16), nachdem es tags zuvor in Frankfurt/Oder 3:2 geheißen hatte. Am heutigen 22. März findet der Abschluss der Dreierserie in Glienicke (19.00 Uhr) statt. Die Partien dienen beiden Teams als Vorbereitung auf die EM-Endrunde vom 10.-15. April in Brno/Tschechische Republik, bei der die deutschen Mädchen in der Vorrunde auf Polen und Russland treffen.

Das Spiel in Strausberg nahm einen gänzlich anderen Verlauf als in Frankfurt/Oder: Die deutschen Mädchen ergriffen von Beginn an die Initiative und setzten die Niederländerinnen gleich mit dem Aufschlag unter Druck. Die Oranjes präsentierten sich im zweiten Vergleich deutlich schwächer, so sah es auch Bundestrainer Jens Tietböhl: „Wir haben klar und auch in der Höhe verdient gegen heute schwache Niederländerinnen gewonnen. Langsam wachsen wir als Team zusammen.“ Tietböhl muss vor allem auf den wichtigen Außen-Annahmepositionen testen, da ihm mit Patricia Grohmann und Kira Walkenhorst die Stammkräfte aufgrund von Verletzungen fehlen. Während ein Einsatz von Walkenhorst bei der EM ausgeschlossen ist, hofft der Bundestrainer noch ein wenig, dass Spielführerin Grohmann rechtzeitig fit wird.

Kader der deutschen Mannschaft: Lena Möllers, Juliane Pohle, Janine Hinderlich, Sina Kostorz, Vicktoria Bieneck, Sarah Petrausch (alle Zurich Team VC Olympia Berlin), Sandra Sydlik, Saskia Hippe (beide Köpenicker SC), Lenka Dürr, Mona Kressl (beide Rote Raben Vilsbiburg), Patricia Hofmarksrichter (SV Lohhof), Berit Kauffeldt (VC Parchim), Laura Weihenmair (TV Villingen)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 23. März 2007

   

Grün: „Mit Bergamo alle drei Titel gewinnen“

„Und bei der EM ein Wörtchen mitreden!“

Angelina Grün ist der Super-Star des deutschen Frauen-Volleyballs, dies unterstrich sie zuletzt eindrucksvoll bei der WM 2006, als sie in drei Kategorien unter den Top Ten geführt wurde. Am Ende des Jahres wurde sie von einer Jury der weltbesten Trainer in eine inoffizielle Weltauswahl berufen. Die Spielführerin der Nationalmannschaft spielt seit 2001 im gelobten Volleyball-Land Italien, wo sie seitdem Titel en masse sammelte (sieben insgesamt). Die Sammlung soll am Wochenende erweitert werden, wenn „Grüni“ mit ihrem Verein Bergamo das Finalturnier der Champions League in Zürich bestreitet. Im Interview äußert sich die 27-jährige siebenfache „Volleyballerin des Jahres“ zu den Aussichten 2007 in Verein und Nationalmannschaft.

Wenn man die Champions League schon gewonnen hat (2005), kann es doch nur das Ziel sein, diese auch 2007 wieder gegen Teneriffa/ESP, Moskau/RUS und Zürich/SUI zu gewinnen, oder?
Grün: „Ja, natürlich. Wir haben mit Bergamo immer im Finalturnier gestanden. Dennoch ist es ein sehr schwerer Weg bis zum Titel, auch wenn wir Teneriffa/ESP (Halbfinalgegner, Anm. d. Red.) zwei Mal in der Vorrunde geschlagen haben. Wir fahren dahin, um zu gewinnen.“

Im Halbfinale kommt es zum Duell gegen Neslihan Demir. Die Türkin war punktbeste Spielerin bei der WM und schnappte Ihnen die 75.000 US Dollar-Prämie weg. Ein Anreiz mehr für Sie?
Grün: „Nein, das interessiert mich dann weniger.“

Neben der Champions League wartet am letzten März-Wochenende die Entscheidung im italienischen Pokal auf Sie. Bergamo spielt im Halbfinale gegen Pesaro, im anderen Semifinale stehen sich Perugia und Novara gegenüber. Was ist da drin?
Grün: „Die Liga ist in diesem Jahr so spannend wie lange nicht mehr, vier bis fünf Teams sind auf einem Niveau, und alle vier Teams, die im Pokal-Halbfinale stehen, gehören dazu. Pesaro ist nicht unser Lieblingsgegner, wir haben in dieser Saison in der Liga verloren, aber im vergangenen Jahr haben wir sie auch im Pokal geschlagen. Wenn es drauf ankam, haben wir sie bezwungen.“

Auch in der Meisterschaft deutet vieles daraufhin, dass Bergamo in das Titelrennen eingreift. Momentan rangieren Sie mit 13:3-Siegen auf dem zweiten Platz (hinter Novara). Wie beurteilen Sie die bisherige Saison in den drei Wettbewerben?
Grün: „Ich denke, alles in allem sind wir im Soll. Die Pflicht mit dem Erreichen der Final Fours in Europapokal und Pokal haben wir erfüllt. In der Liga haben wir bisher ein, zwei Spiele zu viel verloren, das führe ich aber auch auf die viele Reiserei zurück. Bis jetzt fällt das Resumee positiv aus, aber die Saison ist noch lang. Die volle Konzentration zielt auf die Finalrunden.“

Wie viele Titel erwartet der Verein von der Mannschaft?
Grün: „Wir als Mannschaft wollen natürlich alle drei Titel gewinnen. Das wird aber sehr schwer. Im vergangenen Jahr haben wir den Pokal und die Meisterschaft gewonnen, aber nicht die Champions League. Vom Verein kommt kein Druck, die Verantwortlichen schenken uns Vertrauen. Man kann nicht immer gewinnen, aber der Anspruch auch in der Mannschaft ist da, dass Titel gewonnen werden müssen. Wenn wir 100% spielen, ist es schwer, uns zu schlagen. Aber das ist die Kunst, diese 100% abzurufen.“

Die Nationalmannschaft startet ihr Programm bereits im Mai, Anfang Juni (5.-10. Juni) folgt das Turnier in Montreux, ehe im Anschluss die Grand Prix Vor-Qualifikation stattfindet (15.-17. Juni). Wann steigen Sie ein?
Grün: „Das hängt ein bisschen davon ab, wie lange ich in Italien eingespannt bin. Die reguläre Saison geht bis Anfang Mai (6. Mai, Anm. d. Red.), das allerletzte Finalspiel wäre erst am 20. Juni. Der Sommer der Nationalmannschaft ist relativ kurz, dennoch habe ich eine Pause nach dieser Saison dringend nötig.“

Was sind im vorolympischen Jahr die Ziele der Nationalmannschaft und ihrer Spielführerin?
Grün: „Wir müssen sehen, welche Spielerinnen wir haben, dann zeigt sich im Laufe des Sommers, wo die Stärken und Schwächen sind. Wenn wir einigermaßen komplett sind, können wir bei der EM sicherlich ein Wörtchen mitreden, Prognosen sind aber immer sehr schwer.“

Die Männer richten 2008 ein Olympia-Qualifikationsturnier in Deutschland (Düsseldorf) aus. Der DVV bemüht sich bei den Frauen um die Ausrichtung des europäischen Olympia-Qualifikationsturniers. Begrüßen Sie das?
Grün: „Ja, natürlich. Zum einen hat man dann die Sicherheit, dass man dabei ist. Und zweitens wissen wir aus der Vergangenheit, dass es zu Bremer Zeiten immer gut und erfolgreich war vor eigenem Publikum zu spielen. Wir könnten uns auch endlich wieder dem deutschen Publikum präsentieren, was in der Vergangenheit nicht oft der Fall war. Das wäre eine schöne Gelegenheit.“

Würde das die Chancen, sich für Peking 2008 zu qualifizieren, erhöhen? In der Vergangenheit sind die DVV-Frauen bei diesem Turnier stets über sich hinaus gewachsen und haben sich drei Mal in Folge bei den „Wundern von Bremen (1996 und 2000) und Baku (2004)“ das Olympia-Ticket gesichert!
Grün: „Mit dem Publikum im Rücken hofft man natürlich, dass das zusätzliche Kraft gibt. Es gibt keine Garantie, aber die Vergangenheit lässt einen natürlich optimistisch werden.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 23. März 2007

   

Polen richtet Weltliga-Finale aus

Die FIVB hat die Ausrichtung des diesjährigen Weltliga-Finals (11.-15. Juli) nach Kattowitz/Polen vergeben. Eigentlich war bereits Rom/Italien als Ausrichter bestimmt worden, doch die Italiener gaben das Turnier ab und wollen dies nun 2008 durchführen. Beim Weltliga-Finale trifft der gesetzte Gastgeber auf die vier Gruppen-Ersten sowie einen Gruppen-Zweiten, der eine wild card von der FIVB erhält. Die deutschen Männer nehmen auch 2007 nicht an der Weltliga teil.

Gruppeneinteilung
Gruppe A: BRA, CAN, KOR, FIN
Gruppe B: FRA, USA, JPN, ITA
Gruppe C: RUS, CUB, EGY, SRB
Gruppe D: BUL, ARG, CHN, POL

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 23. März 2007

   

Bremer stimmen Kooperation mit NVV zu

Beim außerordentlichen Verbandstag des BVV am 20. März standen die Anhebung der Beiträge und Meldegelder und die geplante Kooperation zwischen BVV und NVV im Mittelpunkt. Dem Anlass entsprechend waren außergewöhnlich viele Vereinsvertreter zur Veranstaltung erschienen. Als Gäste konnten zudem der NVV-Präsident Jan-Dieter Warntjen, der NVV-Geschäftsführer Klaus Naretz sowie André Fesser von den Bremer Tageszeitungen durch den BVV-Präsidenten Lars Thiemann begrüßt werden.

BVV-Präsident Lars Thiemann legte den Anwesenden dar, dass eine moderate Erhöhung der Mitglieds- und Meldegelder auf Grund der Anhebung der Verbandsabgaben durch den DVV um mehr als 30% unumgänglich sei. Nicht zuletzt mit dem Hinweis auf die über sechs Jahre unveränderten Beiträge und Meldegelder für Erwachsenenmannschaften konnte er die Versammlung überzeugen, die dem Antrag einstimmig zustimmten konnte.

Hauptthemenpunkt der Sitzung war die geplante umfangreiche Kooperation mit dem Niedersächsischen Volleyball-Verband im Spielbetrieb in Beach und Halle (Pokal und Meisterschaft). Bei vorgeschalteten Informationsveranstaltungen in Bremen und Bremerhaven konnten schon viele Fragen geklärt werden, so dass nur wenig Diskussionsbedarf seitens der Mitglieder bestand.

Nach Abschluss der Diskussion wurden dann die vorbereiteten Ordnungen und Vertragsentwürfe einzeln zur Abstimmung gebracht: alle Anträge erhielten eine überwältigende Mehrheit von über 90 % der anwesenden Stimmen.

Wenn nun auch die Mitglieder des NVV auf ihrem Verbandstag am 23. Juni zustimmen, kann die Kooperation beider Verbände zum 01. Juli 2007 beginnen.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 23. März 2007

   

Bremer VV: Ehrenmitgliedschaft für Martin Böhme

Der Verbandstag des Bremer Volleyball Verbandes hat am 20.3.2007 einstimmig Martin Böhme zum Ehrenmitglied gewählt. Der Geehrte wurde erst einen Tag später von BVV-Präsident Lars Thiemann mit dieser frohen Botschaft überrascht. Anlass war der 80. Geburtstag von Martin Böhme, der in den vergangenen 44 Jahren zahlreiche Kapitel der Bremer Volleyballgeschichte mitgeschrieben hat.

Martin Böhme fing zunächst im Jahre 1963 als Betreuer beim BfnL Bremen an, wo er später auch als Trainer arbeitete. 1967 machte er an der deutschen Turnschule in Frankfurt a.M. seine Lizenz als Volleyballtrainer, und erwarb später auch die B-Trainerlizenz. Ebenfalls
1967 übernahm er das Amt des Landesobmanns für Volleyball beim Bremer Turnverband und war 1972 einer der Mitbegründer des Bremer Volleyball Verbandes.

Im 1967 gegründeten Bremer Volleyball Klub gegründet spielte Martin Böhme als Zuspieler in der Regionalliga Nord und erlangte 1968 die erste Schiedsrichter Lizenz im Land Bremen.

Als im Jahr 1975 die Volleyballabteilung des BVK zum TV Bremen 1875 überging, fungierte Martin Böhme auch als Abteilungsleiter. Der Verein schloss sich 1980 mit der Volleyballabteilung von BTS Neustadt zusammen und gründete die VSG Bremen, der sechs Jahre später auch der TuS Arsten betrat.

In seinem Verein, der BTS Neustadt, ist er seit über 20 Jahren im Abteilungsvorstand aktiv und saß ebenfalls im Vorstand des Bremer Volleyball Verbandes, wo er 1988 zum 2. Vorsitzenden gewählt wurde und seit 2004 dem Verbandsgericht beisitzt.

Nach seiner Pensionierung im Jahr 1990 steht Martin Böhme nunmehr circa 16 Jahre jeden Tag von 15.00 – 18.00 Uhr in der Sporthalle und trainiert Mädchen im Alter zwischen 8 bis 15 Jahren. An den Wochenenden begleitet er mindestens zwei Mannschaften zu ihren Punktspielen, ebenso zu den Jugendmeisterschaften, Pokalspielen und diversen Turnieren. In Bremen finden jährlich sechs Jugendmeisterschaften in den Altersklassen A, B, C, D, E und F statt, von denen seine Mannschaften jedes Jahr circa fünf Titel mit nach Hause bringen. Damit ist die BTS Neustadt bei der Jugendarbeit das Maß aller Dinge, was vor allem an der hervorragenden Arbeit von Martin Böhme liegt.

Die erste Jugend-Trainingsgruppe wurde ungefähr 1992/1993 gegründet. Es gab eine Kooperation mit der Schule in der Kantstraße, seitdem schaut Martin Böhme jedes Jahr bei den Schulen in der Umgebung vorbei um immer wieder neuen Nachwuchs für die weiblichen Jugendmannschaften zu bekommen.

Als erster Vertreter Bremens schaffte er es mit seiner D-Jugendmannschaft an den Deutschen Meisterschaften teilzunehmen. Dort holte er 2006 mit seinen Schützlingen den 12. Platz von insgesamt 16 Mannschaften. Die Entwicklung der Volleyballabteilung des Vereins wurde durch den Aufstieg der 1. Damen in die 2. Bundesliga in der Saison 2004/2005 gekrönt, in der auch einige ehemalige Spielerinnen von Martin Böhme spielen.

Eine von diesen Spielerinnen ist die 14-jährige Kim Behrens, die im November letzten Jahres in die Jugend-Nationalmannschaft berufen wurde. Ein Erfolg, der nicht nur auf Martins guter Volleyballerischer Ausbildung beruht, sondern auch der durch ihn an seine Spielerinnen vermittelten sportlichen Einstellung. Selbstvertrauen, Gemeinschaftssinn und das Integrationsbewusstsein von ausländischen Mitbürgerinnen helfen den weiteren Lebensweg auch abseits des Volleyballfeldes zu meistern.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Freitag, 23. März 2007

   www.abendblatt.de 

NA winkt Europacup

HAMBURG - Die Meisterschaft in der Volleyball-Bundesliga können die Frauen der NA Hamburg abschreiben, die führenden Dresden und Schwerin sind enteilt. Doch bietet sich nun ein neues Ziel: Der erreichbare dritte Rang nach Abschluss der Meisterschaftsserie könnte einen Platz in einem europäischen Wettbewerb sichern.

So kommt dem Vergleich mit dem zwei Punkte schlechter gestellten Tabellenfünften VfB Suhl am Sonntag (15 Uhr, Halle Neumoorstück) eine größere Bedeutung zu, als bislang angenommen. "Da Schwerin die Endrunde im Top-Team-Cup erreicht hatte, erhält Deutschland voraussichtlich einen dritten Startplatz für einen europäischen Wettbewerb", erläutert NA-Trainer Helmut von Soosten . Den wolle sein Klub jetzt unbedingt erreichen. Ein internationales Startrecht könnte bei Vertragsverhandlungen mit Spielerinnen ein wichtiges Argument sein.

masch

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Freitag, 23. März 2007

   www.abendblatt.de 

Bricht NA.Hamburg auseinander?

Die Verträge von sechs Stammkräften laufen am Saisonende aus. Vertragsverhandlungen nach dem Spiel gegen VfB Suhl.

Fischbek - "Es braucht einige Jahre, um ein absolutes Spitzen-Team aufzubauen", sagt Helmut von Soosten , Trainer der Volleyball-Frauen der NA.Hamburg vor dem Bundesliga-Spiel gegen den Tabellenfünften VfB Suhl (Sonntag, 15 Uhr, Neumoorstück). Das zweite Spiel der Meisterrunde der besten sechs Klubs der Bundesliga ist für die Fischbekerinnen der Testfall, ob das Team den angestrebten Rang drei erblocken kann. "Die beiden Ersten, Schwerin und Dresden, sind uns noch voraus", so der Coach. Konstant seien dort seit einigen Jahren Teams gewachsen und kollektiv stärker geworden. Von Soosten: "Es wäre schön, wenn wir in einigen Jahren mit beiden in einem Atemzug genannt würden."

Danach sieht es momentan nicht aus, vielmehr droht dem Klub ein Auseinanderbrechen der Stammformation. Die Verträge der Nationalspielerinnen Margareta Kozuch und Christina Benecke und die der Stammspielerinnen Kerstin Ahlke , Ioana Nemtanu, Danubia Costa Caldara sowie Libera Sabine Verwilt-Jungclaus laufen aus. "Hinter allen steht ein Fragezeichen, ob sie bleiben", weiß von Soosten. Ein paar Beispiele: Ahlke hat ihr Studium beendet, Nemtanu kommt mit dem bayrischen Schulsystem besser klar, Benecke hält sich eine Entscheidung über die Fortsetzung ihrer Karriere bis Ende der Saison offen.

Nächste Woche will von Soosten mit Kozuch ein Gespräch über eine Vertragsverlängerung führen. "Wenn wir die beste Punktesammlerin der Bundesliga - und die ist Margareta - ersetzen müssten, würde es auf alle Fälle sehr teuer werden", so der Trainer. Gleichwertiger Ersatz könne wohl nur im Ausland gefunden werden. "Wenn Maggi bleibt, hätte das Signal-Charakter", betont er. Dann fiele der Aderlass womöglich geringer aus, die Verhandlungen mit Neuzugängen ließen sich leichter führen. Ob sich die 20-Jährige derart in die Verantwortung nehmen lässt, erscheint fraglich. Für sie hat die sportliche Weiterentwicklung Vorrang. Da könnte ein Wechsel ins Ausland aus ihrer Perspektive reizvoller sein.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Freitag, 23. März 2007

   www.westline.de 

WSU: Bruna schmettert wieder

-wol- Warendorf. Drei Partien haben Warendorfs Volleyballerinnen in dieser Zweitliga-Saison noch vor der Brust und die Gegner spielen allesamt um die Meisterschaft. Angesichts der prekären Tabellensituation müssen die WSU-Frauen aller Voraussicht nach eines dieser drei Spiele gewinnen.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Freitag, 23. März 2007

   www.westline.de 

Bayer: Vollgas bis zum letzten Spiel

Münster. Es sollte selbstverständlich sein, doch praktische Beispiele belegen häufig das Gegenteil: Mitunter fällt es Mannschaften schwer, ihr Potenzial auch dann abzurufen, wenn es um nichts mehr geht. Dem TSV Bayer Leverkusen ist dieser Vorwurf sicherlich nicht zu machen.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Freitag, 23. März 2007

   www.nrz.de 

MSC fährt nicht an den Bodensee

Volleyball-Bundesligist Moerser SC trifft morgen Abend um 19.30 Uhr im Sportzentrum Rheinkamp auf Pokalsieger VfB Friedrichshafen, das ist bekannt ...

 

 

Deutschland - Potsdamer Neueste Nachrichten

 Freitag, 23. März 2007

   www.pnn.de 

Potsdam: „Wir sollten positiv denken“

Potsdams SC-Volleyballerinnen bestreiten am Wochenende personell geschwächt einen Doppelspieltag

Ausgerechnet vor dem ohnehin strapaziösen Doppelspieltag mit den Partien beim SC Union Emlichheim (Sonnabend, 19 Uhr) und der Warendorfer Sportunion (Sonntag 16 Uhr) sieht sich der SC Potsdam mit einer äußerst angespannten Personalsituation konfrontiert.

 

 

Deutschland - Potsdamer Neueste Nachrichten

 Freitag, 23. März 2007

   www.pnn.de 

Titel für die WSG Waldstadt

A-Junioren wurden Nordostdeutscher Meister

Das recht zahlreich anwesende Fachpublikum in der Ballspielhalle im Potsdamer Luftschiffhafen erlebte gestern bei den Nordostdeutschen Meisterschaften der A-Junioren im Volleyball ein Novum.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Freitag, 23. März 2007

   www.freies-wort.de 

Suhl: Da ist dann eben Geduld gefragt

Wenn die Volleyballerinnen des VfB 91 Suhl in der Meisterschaftsrunde der 1. Bundesliga am Sonntag bei NA.Hamburg antreten, dann wird Manja Simmank wieder auf einen Einsatz hoffen. Die Chancen dafür stehen nicht gut, das weiß die 18-Jährige. 

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Freitag, 23. März 2007

   www.freies-wort.de 

Sonneberger klare Außenseiter gegen Wiesbaden

Wie schon vor zwei Wochen gegen Rüsselsheim ist der 1. Sonneberger VC 04 auch beim Heimspiel am Samstag ab 19.30 Uhr gegen den Spitzenreiter Eintracht Wiesbaden klarer Außenseiter.

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Freitag, 23. März 2007

   www.wiesbadener-kurier.de 

VCW: Raus gehen und Spaß haben

Wiesbaden gegen Dresden ohne Druck / Ross im Mittelblock

WIESBADEN Die Vorfreude ist groß: Erstmals bestreitet der VC Wiesbaden am Sonntag (16 Uhr, Halle am Zweiten Ring) ein Heimspiel in der Meisterrunde der Volleyball-Bundesliga.

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel