Mo, 23.04. - So, 29.04.2007

Aus Copyright-Gründen darf zu Berichten von Zeitungen, die ihr Einverständnis zur direkten Wiedergabe nicht erteilt haben, nur ein Link gesetzt werden. Sollte ein Link nicht mehr funktionieren, kann auf individuelle Nachfrage unter Angabe von Datum und Titel der Bericht aus dem Privat-Archiv angefordert werden.

Cowboys besiegen FT Freiburg 3:1
NA.Hamburg wird nicht belohnt
Aufstiegsspiele: Zwei große Dankeschöns
B-Jugend des CVJM mit Pech bei der DM
1844 Freiburg verliert erstes Aufstiegsspiel
OSV 3:1 - Gute Chancen auf die 1. Liga
Freie Plätze bei Hamburger Beachturnieren
Merten Krüger: Auf Umwegen zum Ziel
Leinker: "Wir waren überrascht"
Cowboys: Alle Mann an Bord gegen Freiburg
Gegner Suhl soll die Wende bringen
NA.Hamburg II steigt in die 2. Bundesliga auf
SHVV sagt "Tschüß und Vielen Dank!"
Domroese: "Sonntag sind wir aufgestiegen"
NA.Hamburg kann noch Dritter werden
Anja Krause: Fünf Sätze müssen nicht sein
"Das Match hat Endspielcharakter"
Rot Weiße Emotion: der Sonntag
Erste Bundesliga - an der Pforte zu Utopia!
Die Cowboys wollen rot sehen!
Die "Größte" bleibt in Fischbek
Rot Weiße Spielfreude
Wedekind bleibt ein weiteres Jahr
Schleswig-Holsteins Beach-Königinnen
Rot-weiße Emotion - ETV dominiert Aufstiegsturnier
AFS beim Volleyball-PlayOff der NA.Hamburg
Freiburg sichert sich Teilnahme an Aufstiegsspielen
NA.Hamburg II: Die Helden waren müde
Cowboys siegen in Berlin
NA verliert fünftes Spiel in Folge
Gefängnis für Meetz
Oststeinbek spielt sich für Relegation warm
NA.Hamburg trotzt Schwerin, aber 1:3
VCN: Saisonabschluss nach Maß
TuS-Damen genossen Aufstieg in vollen Zügen

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Sonntag, 29. März 2007

   

Cowboys besiegen FT Freiburg 3:1

98:73-Ballpunkte

News und Aktuelles Es war nur der erste Schritt, auf dem Weg zurück ins Oberhaus, aber er fiel am Ende deutlich aus: Mit 3:1 besiegten die Ostbek Cowboys (23:25, 25:16, 25:18, 25:14) die FT 1844 Freiburg im ersten Aufstiegsspiel zur 1. Bundesliga und erarbeiteten sich durch das klare Ballverhältnis eine glänzende Ausgangsposition für das Rückspiel am Sonntag. "Wir müssen das jetzt einfach packen", sagte OSV-Abteilungschef Jan Schneider.

Trotz des warmen Wetters und des Superstaus auf Hamburgs Straßen waren 700 Zuschauer in die Walter-Ruckert-Halle gekommen, viele von ihnen in rot gewandet, der Farbe der Cowboys. Und die Mannschaft von Trainer Joachim Müller legte von Beginn an hochkonzentriert los, die Gäste aus Südbaden wirkten beeindruckt. Bis zum 15:10 setzten sich die Hausherren ab - und dann war es ausgerechnet der kubanische Hauptangreifer Gil Ferrer Cutino, der die Gäste mit mehreren Fehlern wieder ins Spiel brachte.

Nun zeigte Freiburg, warum man in der 2. Liga Süd den dritten Platz belegt hat: Sicher in der Annahme, druckvoll im Aufschlag und bärenstark im Außenangriff, hielt die FT plötzlich dagegen und erarbeitete sich sogar einen leichten Vorteil, den sie bis zum 23:25 am Satzende nicht mehr abgab. Jan Schneider verstand am Spielfeldrand die Welt nicht mehr: "Da haben wir den Gegner aufgebaut. Selbst schuld."

Es war ein Schock, keine Frage, Freiburg jubelte. Die FT war bereits am Donnerstag angereist, hatte zuvor in der Halle trainiert, ging das Match professionell an. Drohte da die erste Heimniederlage der Saison, ausgerechnet im Aufstiegsmatch? Oststeinbek aber begann den zweiten Satz, als habe die schwache Phase zuvor niemals stattgefunden. Vor allem Felix Braun in der Mitte und Björn Domroese über außen wurden zu den dominierenden Figuren, die Annahme stand, Zuspieler Sebastian Neufeld konnte die Pässe variabel verteilen. Freiburg haderte jetzt mit dem Schiedsgericht, wechselte mehrfach, wirkte zunehmend ratlos, der zuvor starke, dann mehr und mehr frustrierte Sascha Helwig wurde aus dem Spiel genommen.

Im zweiten und vierten Satz setzte sich der OSV jeweils früh auf 13:6 ab, im dritten Satz stand es immerhin 14:14, ehe die Gastgeber davonzogen. "Alle taktischen Ansagen sind hundertprozentig eingetroffen, wir wussten immer, was sie machen", sagte OSV-Annahmeas Fridolin Lippens, der gleichwohl nicht verraten wollte, was das Team denn mit auf den Weg bekommen hatte. Die Maschine der Cowboys lief endlich auf Hochtouren, vor allem die Überlegenheit auf den Mittelpositionen war eklatant, der Block hatte den Außenangriff nunmehr im Griff, auch Cutino steigerte sich erheblich. 25:16, 25:18, 25:14, drei klare Ergebnisse, unter dem Strich 98:73 Ballpunkte - ungefährdeter kann ein 3:1 kaum sein.

Es war gewiss noch kein Aufstiegsjubel, der folgte, vielmehr mischten sich ein bisschen Euphorie und viel Wehmut, dass dies das Abschiedsspiel der Cowboys aus Oststeinbek gewesen sein könnte. Und erleichtert waren sie vor allem, die Spieler. "Ich ziehe den Hut vor meiner Mannschaft", sagte OSV-Coach Müller, "unter diesem Druck, nach dem Verlust des ersten Satzes eine solche Leistung zu bringen, das hatte Stil, das hatte große Klasse. Sie haben einen anfangs starken Gegner klein gekriegt."

So sahen das auch die begeisterten Zuschauer, die in dieser Runde nicht immer verwöhnt worden waren - so eine konsequente, couragierte Leistung hatten ihnen die Cowboys ganz selten präsentiert. "Wir waren auf den Punkt da", sagte Schneider danach, "die klaren Ergebnisse machen den unnötigen Satzverlust wieder wett."

Am Sonntag, 15 Uhr, steigt nun in der Freiburger Burda-Halle das Rückspiel. Die Situation ist verlockend: Womöglich könnte den Cowboys schon ein Satzgewinn reichen, um die Rückkehr in die 1. Bundesliga zu besiegeln. "Die Rechnerei interessiert uns nicht", sagte Müller, "wir spielen da volle Pulle auf Sieg."

Der Aufstieg ist zumindest ein Stück näher gerückt. Noch aber wartet ein Stück Schwerstarbeit auf die Cowboys, denn auch die Freiburger erwarten bis zu 700 heißblütige Zuschauer, und in der Burda-Halle herrscht bekanntlich nachmittags ein merkwürdiges Zwielicht. "Egal", sagte der überragende Kapitän Björn Domroese, "wir werden das übermorgen erfolgreich zu Ende bringen. Wir schaffen das."

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Sonntag, 29. März 2007

   

NA.Hamburg wird nicht belohnt

Hamburg, 28. April 2007. Trotz einer ansehnlichen Leistung beim Tabellendritten in Suhl mussten sich die Fischbekerinnen mit 1:3-Sätzen geschlagen geben. Zwei überzeugende Durchgänge auf Seiten der Gäste waren zu wenig, um die Thüringerinnen an den Rand einer Niederlage zu bringen. „Ich bin mit der Leistung nicht unzufrieden. In den ersten beiden Durchgängen haben wir guten Volleyball gespielt. Leider haben wir dann auf Suhl zu wenig Druck ausgeübt und uns zu viele Fehler im Angriff erlaubt“, analysierte NA.Hamburg Trainer Helmut von Soosten die Auswärtsniederlage.

Der erste Durchgang verlief wie erwartet spannend und hart umkämpft. Keines der beiden Teams gaben einen Ballwechsel leicht her und gab durch große Kampfbereitschaft die frühzeitige Entscheidung. Die knappe Führung wechselte ständig, ehe sich Kozuch & Co. einen Drei-Punkte-Vorsprung zum 16:13 erarbeiteten. Doch Suhl behielt die Nerven und konnte etwas glücklich nach einer knappen halben Stunde (28 Min.) den ersten Satzgewinn (28:26) bejubeln. Nach dem Wechsel platzte bei den NA-Damen der Knoten. Die Hamburgerinnen agierten hochkonzentriert und nutzten ihre Chancen konsequent. Der verbesserte Aufschlag sowie eine deutliche Steigerung in der Annahme von NA-Libera Sabine Verwilt-Jungclaus bescherte dem Tabellenfünften eine komfortable 16:8-Führung. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gaben die Hanseatinnen die Führung nicht mehr her und glichen nach nur 19 Minuten auf 1:1-Sätze (25:13) aus.

Die NA-Volleyballerinnen konnten nicht an ihre gute Anfangsform anknüpfen und mussten in den letzten beiden Sätzen permanent einem Rückstand hinter her laufen. Mit viel Selbstbewusstsein und Erfahrung ließ Suhl nichts mehr „anbrennen“ und sorgte für die Entscheidung, indem der VfB die Sätze drei (25:18) und vier (25:20) für sich entschied. „Wer weiß, wie die Partie ausgegangen wäre, wenn wir auch den ersten Durchgang noch gewonnen hätten. Leider haben wir im dritten und vierten Satz zu viele Fehler produziert. Eine Mannschaft wie Suhl nutzt das eiskalt aus“, so Mittelblockerin Imke Wedekind, die mit 13 Punkten eine der auffälligsten Akteurinnen war. Neben Wedekind konnte noch Hamburgs Außenangreiferin Kerstin Ahlke überzeugen. Die 28-jährige war mit 16 Punkten erfolgreichste „Schützin.“

„Natürlich haben wir an dieser Niederlage zu `knabbern´. Doch gegen Suhl kann man verlieren. Wir schauen nicht auf die Tabelle, sondern wollen wieder guten Volleyball spielen und unsere letzten beiden Partien gewinnen“, so Wedekind.

VfB 91 Suhl – NA.Hamburg (28:26/13:25/25:18/25:20).

 

 

Hamburg - Ossi-News

 Sonntag, 29. März 2007

   

Aufstiegsspiele: Zwei große Dankeschöns

Das erste Dankeschön geht an die Herren des ETV für den Aufstieg in die 2.Bundesliga: Das ist nicht nur sportlich toll, sondern aufgrund des Aufstiegs tritt bezüglich der Relegationsspiele im Hamburger Verband der "Fall 0" ein.

Und diesbezüglich geht das zweite Dankeschön an den HVbV. Dort wurde kurzfristig der komplette Spielplan für die Auf- und Abstiegsspiele geändert, sodass für viele Herren-Mannschaften die nervenaufreibenden Spiele entfallen und man sich bei dem Wetter genüßlich auf die Beach-Saison vorbereiten kann.

Noch einmal Danke Schön!
Jens "Ossi" Osterkamp

 

 

Deutschland - Smash Online-News

 Sonntag, 29. März 2007

   

B-Jugend des CVJM mit Pech bei der DM

Schade. Bei der Deutschen Meisterschaft der weiblichen B-Jugend in Berlin mussten die Ballpunkte entscheiden und verwiesen den CVJM Hamburg auf den letzten Platz in der Vorgruppe.

Nach einer 1:2 Niederlage gegen Bayer Leverkusen, wo nach gewonnenem ersten Satz der Faden riss, und einem mit vielen Annahmefehlern behafteten 0:2 gegen den SC Potsdam trumpften die Mädchen um Jugendnationalspielerin Natalia Cuksejeva gegen die SC Union Emlichheim nach mit 22:25 verlorenem ersten Satz richtig auf. Plötzlich war der Druck, den man sich selbst aufgebaut hatte, endlich weg. Mit 25:17 ging der zweite Satz an den CVJM. Und im Tie-Break führte Hamburg schon mit 14:4 und gewann letztlich mit 15:11.

Damit hatten der CVJM und Emlichheim jeweils einen Sieg und 3:5 Sätze, Emlichheim aber das knapp bessere Ballpunktverhältnis. So landete das Team von Trainerin Britta Mitzlaff auf dem vierten Gruppenplatz. Zumrichtig Ärgern: Wäre der erste Matchball gegen die SCU verwandelt worden, läge Hamburg auf Platz 3 und spielte weiter um die vom TSV Rudow liebevoll ausgerichtete Meisterschaft ...

So blieben nur die Platzierungsspiele um die Plätze 13-16.

Im Viertelfinale der DM kommt es zu folgenden Partien: Schweriner SC - TSV Georgii Allianz Stuttgart, Köpenicker SC – Dresdner SC, SV Lohhof - RC Sorpesee und SC Potsdam – VfB Friedrichshafen.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Sonntag, 29. März 2007

   www.volleyballer.de 

1844 Freiburg verliert erstes Aufstiegsspiel

FREIBURG (zm). Vorteil Oststeinbek. Der Volleyballer aus dem Hamburger Vorort gewannen das erste von zwei Relegationsspielen um den Aufstieg in die Erste Bundesliga gegen die FT v. 1844 Freiburg am heutigen Freitagabend mit 3:1 (23:25, 25:16, 25:18, 25:14). Doch der gewonnene erste Satz lässt den Freiburgern die Hoffnung, das Nord-Süd-Duell im Rückspiel am kommenden Sonntag in der Burdahalle (Anpfiff 15 Uhr, Einspielen 14.30 Uhr) noch zu drehen.

Das Spiel in Oststeinbek begann ganz nach dem Geschmack der Gäste: Die Freiburger waren sofort im Spiel und konnten den Favoriten mit gezielten Aufschlägen unter Druck setzen. „Im ersten Satz war’s fast schon perfekt“, sagte Spielertrainer Wolfgang Beck, der die Partie zunächst von draußen beobachtete. Folgerichtig holte sich der Tabellendritte der Süd-Staffel den ersten Durchgang.
Im zweiten Satz aber schlichen sich Fehler ins Spiel der FT. „Wir haben mit unserem Aufstiegsdruck nachgelassen und selbst nicht mehr so gut angenommen“, konstatierte Beck. Auf der anderen Seite fanden die Ostbek Cowboys immer besser in die Partie und waren fortan nicht mehr zu stoppen.

Beck ärgerte sich ein wenig über den leichtfertig verschenkten dritten Durchgang. Es stand 16:16, als den Gästen zwei, drei leichte Fehler unterliefen. „Da wäre mehr drin gewesen“, so Beck, der im vierten Satz selber auf dem Feld neue Impulse setzen wollte. Zudem kam Adnan H. Mehmedovic im Zuspiel für Bernhard Steiert. Doch die Wechsel waren nicht von durchschlagendem Erfolg. Der Oststeinbeker SV ließ sich jetzt nicht mehr beirren und siegte in vier Sätzen. Damit liegt der Vizemeister aus dem Norden nach Ballpunkten (98:73) deutlich vorn.

Dennoch bleibt Beck zuversichtlich: „Chancen sind auf alle Fälle noch da“, sagt der 1844-Spielertrainer vor dem entscheidenden Rückspiel am Sonntag in eigener Halle. Die Freiburger müssen eine Sahnetag erwischen und keinen Satz abgegeben, um den Oststeinbeker SV, der bereits vor Wochen eine Dauerkartenaktion für die Erste Liga gestartet hat, noch zu gefährden. Doch Beck erinnert an zurückliegende Sternstunden wie das 3:0 gegen Rüsselsheim: „Bei unserem Freiburger Publikum halte ich nichts für unmöglich.“

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Samstag, 28. März 2007

   www.abendblatt.de 

OSV 3:1 – Gute Chancen auf die 1. Liga

Die Männer des Oststeinbeker SV gewannen das Hinspiel der Aufstiegsrunde zur Bundesliga gegen die FT Freiburg mit 3:1 (24:26, 25:16, 25:18, 25:14) und haben sich vor dem Rückspiel am Sonntag im Breisgau eine sehr gute Ausgangsposition erarbeitet. Ein Satzgewinn bei insgesamt nicht mehr als 24 Punkten Rückstand würde reichen.

 

 

Deutschland - Smash Online-News

 Samstag, 28. März 2007

   

Freie Plätze bei Hamburger Beachturnieren

Beacher, schnell gehandelt! Denn an diesem Wochenende ist Meldeschluss für einige der ersten Beach-Volleyball-Turniere der diesjährigen Hamburger Serie.

Laut der Datenbank sind bei den DuoMixed-Turnieren in Schwarzenbek (Samstag, 12.5.) und im Hamburger Stadtpark (Sonntag, 13.5.) noch Plätze frei. Unter www.hvbv.hamburg-beach.de kann man sich online für die Turniere anmelden und natürlich über alle Termine informieren.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Samstag, 28. März 2007

   www.abendblatt.de 

Merten Krüger: Auf Umwegen zum Ziel

HAMBURG - Zuweilen muss man Umwege gehen, um ans Ziel zu kommen. Für den 16-jährigen Bramfelder Merten Krüger ist es der Umzug aus der elterlichen Wohnung ins Volleyball-Internat des 1. VC Olympia Berlin. "Ich hatte mir die Umstellung schlimmer vorgestellt", sagt Merten, der seit Sommer 2006 in der Hauptstadt wohnt. Eine Besonderheit im Volleyball: Bei Jugendmeisterschaften darf er für seinen Heimatklub starten, und deshalb versucht er an diesem Wochenende, mit der B-Jugend des 1. VC Norderstedt im bayerischen Dachau deutscher Meister zu werden.

"Unter die ersten acht sollten wir schon kommen", gibt der 1,93 Meter große Schlaks sein Mindestziel vor. Ungewöhnlich für einen Volleyballer seiner Größe: Merten ist Zuspieler. Aber letztlich kein Wunder. Vater Arwed hat einst selbst in der Ersten Liga gepritscht, danach noch lange Jahre die Pässe beim Zweitliga-Klub Tus Berne verteilt. "Als ich klein war, wollte ich in den Auszeiten am liebsten immer runter von der Tribüne, um mit meinem Vater ein paar Bälle zu spielen", erinnert sich der Zehntklässler, der das Coubertin-Gymnasium in Berlin besucht, eine Eliteschule des Sports. Auch Martina Schwarz, seine frühere Jugendtrainerin in Norderstedt, sah das Talent in den Fingern, übte immer wieder das Zuspiel mit ihm. Schwarz ist Expertin, war als Zuspielerin der DDR-Auswahl Silbermedaillengewinnerin bei Olympia in Moskau.

Trotz der guten Förderung wurde Merten der Umzug in eines der Leistungszentren des Deutschen Volleyball-Verbandes von den Nachwuchs-Bundestrainern nahegelegt, hier gehört er zum erweiterten Kader der Jugendnationalmannschaft. Jeden Morgen wird von 8 bis 9.30 Uhr trainiert, ehe der Unterricht beginnt, der sich bis in den Nachmittag hinzieht. Von 17 bis 20 Uhr wird erneut an der sportlichen Fortentwicklung gefeilt.

In der vergangenen Saison lief Merten für den VCO in der Regionalliga auf, nächste Serie in der Zweiten Bundesliga. "Mein Ziel ist es, in der Ersten Bundesliga zu spielen", sagt er.

Mit zwei Mitspielern bewohnt er eine große Dreizimmerwohnung, für ihr Essen müssen die Jugendlichen selbst sorgen - auch ihre Zimmer in Ordnung halten. "Darauf achtet der Erzieher", so Merten.

masch

 

 

Deutschland - Eimsbüttler Wochenblatt

 Samstag, 28. März 2007

   www.eimsbuettler-wochenblatt.de 

Leinker: „Wir waren überrascht“

Überragende ETV-Volleyballer steigen in die 2. Bundesliga auf.

Die Volleyballer vom ETV sind in die 2. Bundesliga aufgestiegen. In souveräner Manier meisterten die Eimsbütteler die Aufstiegsrunde im rheinischen Windeck und schafften somit nach fünf Jahren die Rückkehr in Deutschlands zweithöchste Spielklasse.

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Freitag, 27. März 2007

   

Cowboys: Alle Mann an Bord gegen Freiburg

Die letzte Trainingswoche liegt hinter ihnen, nun geht es rund: Das erste Aufstiegsspiel der Ostbek Cowboys gegen die FT Freiburg zur 1. Bundesliga steigt diesen Freitag, 20 Uhr, in der Walter-Ruckert-Halle. OSV-Trainer Joachim Müller ist guten Mutes: „Alle Spieler haben sehr gut trainiert, wir melden alle Mann an Bord.“

Das war bekanntlich selten der Fall in dieser Saison, in der die Cowboys viele Langzeitverletzte kompensieren mussten. Nun signalisierten die angeschlagenen Hendrik Hofmann, Patrick Stellmann und Oliver Schmäschke ihre uneingeschränkte Einsatzbereitschaft. Der Verdacht auf Bandscheibenvorfall beim in der Annahme so sicheren Libero Hofmann hat sich nicht bestätigt, „er hat keine Probleme mehr“, sagt Müller. „Und die beiden anderen werden alles geben, wenn sie reinkommen. Bei diesen beiden Spielen gehen wir über die Schmerzgrenze hinaus.“

Die FT Freiburg, Dritter der 2. Liga Süd, wird vom Cowboys-Trainer als „starke Mannschaft“ bezeichnet, „die laut und leidenschaftlich spielt, manchmal auch giftig“. Weitere Kommentare gab er nicht: „Das Substanzielle erzähle ich meinen Jungs.“ Neun Spiele haben die Südbadener in dieser Saison abgegeben, allerdings eine durchaus überzeugende Rückrunde gespielt und manch knappe Partie gewonnen. Auf die Cowboys wartet ein hartes Stück Arbeit. Aber das lieben sie ja.

Zwölf Spieler darf der OSV-Kader nur umfassen, so dass Müller auf zwei Akteure verzichten muss: Rückkehrer Jan Buhrmester wird aus privaten Gründen nicht dabei sein, und Youngster Oliver Kook kann dem Team nach seinem Trainingsrückstand noch nicht wieder helfen. „Das sieht er genauso“, sagt Müller.

Mit Freude verfolgte der Coach die konzentrierten Konkurrenzkämpfe unter der Woche. Auf der Mittelblockposition etwa präsentierten sich Stefan Trienen, Felix Braun und Chris Ahlfeldt in überragender Verfassung. „Da habe ich wirklich die Qual der Wahl“, sagt Müller. Mit welcher Sechs er gegen die FT Freiburg starten werde, ließ der Trainer offen: „Wir haben mehrere Optionen, wie wir das Team ausrichten.“

Neben ihm auf der Bank wird einmal mehr Taktikfuchs Bernd Schlesinger Platz nehmen - eine Coaching-Kombination, die sich bei den wichtigen Spielen dieser Saison sehr bewährt hat.

1000 ASSE FÜR HAMBURG: Die Dauerkarten-Aktion läuft an diesem Freitag aus!

Noch bis 24 Uhr können Cowboys-Anhänger für nur 50 Euro ein Ticket für die mögliche kommende Saison in der 1. Bundesliga buchen – also auch nach dem ersten Duell...

Infos - Ostbek Cowboys – FT 1844 Freiburg:

Hallenöffnung: 18.30 Uhr *** Spielbeginn: 20 Uhr *** 100 Liter Freibier VOR dem Match *** Eintritt 3,- und 5 ,- Euro *** Früh kommen sichert beste Plätze!

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Freitag, 27. März 2007

   

Gegner Suhl soll die Wende bringen

„Wollen an die Schwerin-Leistung anknüpfen“

Hamburg, den 26.4.2007. Bereits am Freitag Mittag (14.00 Uhr) bricht der NA.Hamburg-Tross in Richtung Thüringen auf. Am Samstag Abend bestreiten dann die Fischbekerinnen ihre achte Play-off-Partie gegen den direkten Konkurrenten aus Suhl. Seit fünf Spielen haben die NA-Damen nicht mehr gewonnen und wollen in Thüringen endlich die Wende einläuten und die Negativserie beenden. „In Suhl zu gewinnen ist immer schwer. Doch die vergangenen Partien waren immer knapp. Wir wollen an die Schwerin-Partie anknüpfen und mindestens den vierten Platz erreichen“, gibt NA.Hamburg Trainer Helmut von Soosten das Ziel vor.  

In der Statistik führen die NA-Damen mit zwei zu eins gewonnenen Spielen gegen Suhl. In der letzten Vorrundenpartie konnten Kozuch & Co. sogar die „vorprogrammierten“ fünf Sätze vermeiden und den VfB deutlich mit 3:1 (25.3. 2007) bezwingen. Mit einem weiteren Sieg am kommenden Wochenende könnten die Hamburgerinnen an den Thüringerinnen vorbei ziehen und vorübergehend auf Rang vier klettern. Für die NA-Volleyballerinnen kein leichtes Unterfangen. Während dem Tabellendritten Wiesbaden auf der Zielgeraden die Puste auszugehen scheint, haben die Suhlerinnen ihr zwischenzeitliches Tief überstanden und zum Endspurt angesetzt. „Suhl hat in Wiesbaden letzte Woche gewonnen und ist momentan ein wenig stärker einzuschätzen. Der VfB spielt sehr konstant und hört nie auf zu kämpfen. Wir müssen sie permanent unter Druck setzten und uns vor allem in der Annahme und im Block steigern“, so von Soosten.

Auch NA.Hamburgs Mittelblockerin Imke Wedekind will mit ihrem Team nach langer Durststrecke am Samstag wieder jubeln dürfen und den VfB Suhl in der Tabelle hinter sich lassen: „Wir haben am Anfang der Saison einen sehr guten Volleyball gespielt. Da wollen wir wieder hin. Ich glaube, wir haben uns zu viele Gedanken um den Europacup-Platz gemacht und uns zu stark unter Druck gesetzt. Wir können gegen Suhl befreit aufspielen und wollen uns unbedingt den vierten Platz zurück erobern.“   

VfB Suhl – NA.Hamburg: Samstag, 28.4. 2007, 19.30 Uhr Sporthalle Wolfsgruppe  

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Freitag, 27. März 2007

   

NA.Hamburg II steigt in die 2. Bundesliga auf

Zwei Siege aus drei Partien reichten der Mannschaft von NA-Trainer Stefan Schubot, um den Traum von der Bundesliga zu verwirklichen. Am Freitag besiegte der Regionalliga-Meister Nord in eigener Halle (Wandsbek) den Meister Nordost, TSV Rudow Berlin, mit 3:1. Am Samstag wurde dann in der Sporthalle Oststeinbek nach drei spannenden Sätzen der bis dahin ungeschlagene TuS Iserlohn (West) mit 3:0 in die Knie gezwungen (25:20/25:23/31:29), was bereits den Aufstieg für die Wandsbekerinnen bedeutete.

So konnten sich die Schubot-Schützlinge sogar eine 0:3-Niederlage im abschließenden Match am Sonntag gegen den VfL Oythe erlauben. Die anschließende Aufstiegsfeier wurde durch die unerwartete Pleite keineswegs getrübt. „Wir waren nach der langen Saison und den zwei Aufstiegsspielen einfach platt. Uns fehlte gegen Oythe am Ende die Kraft. Gegen Iserlohn am Samstag haben wir unsere beste Leistung gezeigt. Jetzt freuen wir uns über den Aufstieg. Nach einer schwierigen Saison sind wir stolz, es trotzdem noch geschafft zu haben.  Wir haben in der Aufstiegsrunde gezeigt, dass wir in die zweite Bundesliga gehören“, so NA-Mannschaftsführerin Tanja Röhrs .  

 

 

Deutschland - SHVV-News

 Freitag, 27. März 2007

   

SHVV sagt ''Tschüss und vielen Dank!''

Im Rahmen der Beach-Indoor-Landesmeisterschaft in Bordesholm (21./22. April) wurde die ehemalige Landestrainerin Silke Kerl offiziell verabschiedet. Seit Beginn dieses Jahres ist sie Bundesstützpunkttrainerin (BSP-Trainerin) am Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein. Zusätzlich wurde sie vom DVV zur Bundestrainerin für die weibliche Jugend U18/U19 ernannt.

"Als Ehrenamtlicher eine hauptamtliche Kraft zu führen war schon eine große Herausforderung und zugleich tolle Erfahrung. Im möchte Silke an dieser Stelle ausdrücklich für die freundschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit danken", sagte Jan Oelke bei der Verabschiedung.

"Natürlich war es für den SHVV nicht leicht, Silke Kerl ziehen zu lassen", berichtet Vizepräsident Daniel Sattler, der den SHVV auch in der Auswahlkommission des Olympiastützpunktes vertreten hat, "aber in ihrer neuen Funktion wird sie ja auch weiterhin zum Nutzen der Athletinnen und Athleten des SHVV arbeiten."

"Solch ein gutes Arbeitsklima wie im SHVV habe ich bisher noch nicht erlebt. Ich habe mich sehr wohl gefühlt", so Silke Kerl mit ein wenig Wehmut. Sie hätte lange überlegt, ob sie sich überhaupt auf die neuen Trainerstellen bewerben sollte. "Es war immer produktiv und sachlich, nie nachtragend", verrät Kerl, "Ich möchte mit meinen neuen Kollegen eine genauso gute Zusammenarbeit aufbauen."

In dieser neuen Doppelfunktion fühlt sich Kerl bereits auch wohl. Das Arbeitspensum ist das gleiche, aber die Gewichtung ist für die 36-Jährige vorteilhafter. Da nun administrative Tätigkeiten wegfallen, hat sie viel mehr Zeit, auf die Athleten einzugehen. Sie arbeite gern für die Athleten, sagt sie, sie betreuen, Gespräche mit ihnen führen, Videobeobachtungen vornehmen und auswerten etc. Welche Herausforderung sieht sie als BSP- und Bundestrainerin? "Ich möchte mich als Trainerin weiterentwickeln und fortbilden. Insbesondere möchte ich im Bereich 'Mentales Training' viel dazu lernen."

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Freitag, 27. März 2007

   www.abendblatt.de 

Domroese: „Sonntag sind wir aufgestiegen“

Mannschaftsführer Björn Domroese gibt sich vor dem Hinspiel heute in der Walter-Ruckert-Halle siegessicher.

Oststeinbek - Den Volleyball-Männern des Oststeinbeker SV stehen die beiden wichtigsten Spiele der Saison bevor. Heute (20 Uhr) kommt die FT 1944 Freiburg in die Walter-Ruckert-Sporthalle am Meessen, am Sonntag treten die Stormaner im Breisgau zum Rückspiel um den Aufstieg in die Erste Bundesliga an. "Wir freuen uns auf diese Partien", sagt OSV-Mannschaftsführer Björn Domroese im AZ-Interview.

AZ: Herr Domroese, die "Ostbek Cowboys" sind in dieser Saison eher berüchtigt für ihre schwankenden Leistungen. Brauchen Sie zwei Siege, um aufsteigen zu können?
DOMROESE: Die Spiele gegen Freiburg kann man mit normalen Ligaspielen nicht vergleichen. Das hat eher Europacup-Charakter für uns. Von daher bin ich mir ganz sicher, dass wir von Beginn an hochkonzentriert und fokussiert auf den Gegner auf dem Feld sein werden. Aussetzer erwarte ich jedenfalls nicht. Ich hoffe, dass wir sogar mit einem klaren Sieg im Gepäck am Sonnabend im ICE in Richtung Freiburg sitzen werden.

AZ: Der OSV gilt als Favorit?
DOMROESE: Das habe ich auch gehört. Die Freiburger waren ja vergangene Serie eigentlich aus der Zweiten Liga schon abgestiegen. Und wir sind aus der Ersten Bundesliga gekommen. Da sieht es für den Außenstehenden schon so aus, als laste der gesamte Druck auf uns, während die Freiburger ganz entspannt aufspielen können. Aber wer im Süden Dritter wird, kann nicht ganz so schlecht sein.

AZ: Die Verantwortlichen erwarten eine Rekordkulisse von 800 bis 1000 Fans. Kann das eine Rolle spielen?
DOMROESE: Jeder, der mal gespielt hat, weiß, wie sehr die eigenen Fans einen unterstützen können. Mit Sicherheit hilft das. Aber: Wer angesichts dieser sportlichen Ausgangslage nicht so schon hochmotiviert ins Spiel gehen würde, dem helfen auch Fans nichts. Nichtsdestotrotz freue ich mich auf unsere "Hölle von Ostbek".

AZ: Nach der Partie soll der Saisonabschluss mit den Fans gefeiert werden. 100 Liter Freibier stehen zur Verfügung.
DOMROESE: Für uns wird es mit Sicherheit eine ganz kurze Party. Da muss jeder Verständnis haben. Schließlich haben wir mit dem Hinspiel nur den ersten Teil der Aufgabe bewältigt. Wir sitzen am Sonnabend ja schon im Zug in Richtung Breisgau.

AZ: Haben Sie sich eigentlich schon über Ihre persönliche sportliche Zukunft Gedanken gemacht, falls der Aufstieg nicht gelingt?
DOMROESE: Dazu hätte ich noch genug Zeit, wenn es wirklich passieren sollte. Aber ich bin ganz sicher: Sonntag stehen wir als Aufsteiger fest.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Freitag, 27. März 2007

   www.abendblatt.de 

NA.Hamburg kann noch Dritter werden

FISCHBEK - Es wird Zeit, dass die schwarze Serie endet. "Mit der Leistung von Schwerin können wir beim VfB Suhl gewinnen", sagt Helmut von Soosten, Trainer der Volleyball-Frauen der NA.Hamburg. Nach fünf Niederlagen in Folge in der Bundesliga-Meisterrunde hofft der Coach am Sonnabend in Thüringen auf eine Wende.

Wovon von Soosten nicht spricht: Bei einem Sieg eröffnet sich sogar noch die Chance auf den dritten Tabellenrang, der voraussichtlich die Qualifikation für einen Europacup-Wettbewerb bedeutet. Denn der aktuelle Dritte Wiesbaden (32:22 Punkte) leistete sich zuletzt gegen Suhl (32:22) einen Ausrutscher. Die zwei Zähler schlechter gestellten Fischbekerinnen spielen noch gegen beide, am Sonnabend tritt Wiesbaden zudem bei Spitzenreiter Dresdner SC an. Immerhin können die Fischbekerinnen in Komplettbesetzung antreten.

Allerdings hat sich von Soosten noch nicht auf eine Startformation festgelegt. Wie immer ist offen, ob Dominice Steffen oder Ioana Nemtanu von Beginn an auflaufen. Auch könnte Nationalspielerin Christina Benecke Imke Wedekind im Mittelblock ablösen. Benecke ist zwar schwanger, aber einsetzbar. Und womöglich hilft ihre Routine weiter.

masch  

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Freitag, 27. März 2007

   www.freies-wort.de 

Anja Krause: Fünf Sätze müssen nicht sein

SUHL – „Es sind ja nur noch drei Spiele, das halte ich schon durch“, sagt Anja Krause. Seit Wochen plagt sich die Volleyballerin des VfB 91 Suhl mit Knieproblemen herum, kann daher nicht das volle Trainingspensum absolvieren. Bis zum Saisonende will Anja Krause noch die Zähne zusammenbeißen, erst danach dem Körper eine Ruhepause gönnen.  

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Donnerstag, 26. März 2007

   

„Das Match hat Endspiel-Charakter“

Interview mit Jan Schneider, 35, Abteilungsleiter des Oststeinbeker SV, über die Aufstiegsspiele zur 1. Bundesliga der Cowboys gegen die FT Freiburg 1844 (erstes Match in der Walter-Ruckert-Halle, Freitag, 20 Uhr)

Herr Schneider, was erwartet die Volleyball-Freunde am Freitag in Oststeinbek?
Schneider: Ein hoffentlich hochklassiges Match zweier leidenschaftlicher Teams. Das Match soll ein Festtag des Volleyballs werden, wir werden gute Gastgeber sein und den Südbadenern freundlich begegnen. Zumindest so lange, bis das Spiel losgeht. Dann kochen die Gefühle hoch. Es war eine lange Zweitliga-Saison, wir mussten phasenweise hart kämpfen, um die Verfolger auf Distanz zu halten. Jetzt können wir die Ernte einfahren, und wir werden das auch tun.

So überzeugt?
Ich glaube an die Qualität unserer Mannschaft. Das beginnt bei unserem ersten Zuspieler Sebastian Neufeld , der zu den Besten der 2. Liga gehört und auch in der 1. Liga phantastische Spiele gezeigt hat, und endet beim 12. Mann im Kader, der auch jederzeit ein Spiel herumreißen kann. In der Saison hat uns in eigener Halle kein Gegner bezwungen, das soll auch so bleiben.

Muss nicht zu Hause ein deutlicher Sieg her?
Das sehe ich nicht so. Das werden zwei enge Spiele, beide Mannschaften werden sich nichts schenken. Und unser Team ist auswärts jederzeit für drei Sätze gut. Grundsätzlich stimmt aber natürlich schon: Jeder Ballpunkt zählt. Schon das erste Match hat Endspiel-Charakter.

Die FT Freiburg sieht sich als Außenseiter, ist aus dem Breisgau zu vernehmen.
Wenn das stimmt, wundert mich das. Wir haben Spiele der FT gesehen, da haben sie tollen Volleyball gezeigt, auf hohem Zweitliganiveau. Das ist sicher das Niveau von Bottrop, Hildesheim oder Essen. Die Chancen stehen fünfzig-fünfzig. Ich erwarte ein Duell auf Messers Schneide.

Stimmt es, dass Sie das Freiburger Team sogar im Training haben beobachten lassen?
Sagen wir so: Wir kennen die Schlüsselspieler, die die Hauptlast tragen werden, Spielertrainer Beck, Helwig, Prein, dazu die beiden Zuspieler. Natürlich haben wir Schwerpunkte ausgemacht, auf die wir taktisch reagieren werden. Unser Trainer Joachim Müller wird die geeignete Strategie finden. Aber vielleicht kommt es darauf auch gar nicht so an. Es wird vor allem ein Emotionsspiel.

Inwiefern?
Unsere Jungs werden sich zerreißen, um diese Chance zu nutzen. Nehmen Sie etwa Hendrik Hofmann, genau wie sein Bruder Martin ein Ur-Ostbeker, da ist viel Herzblut im Spiel. Ich erwarte, dass Henni spielen kann, trotz seiner Rückenbeschwerden - einfach, weil er will. Oder einen Mann wie Fridolin Lippens , der schon in der Jugend bei uns gespielt hat, wegen eines Schweden-Aufenthaltes aber die Erstligasaison verpasst hat. Der will unbedingt hoch in die 1. Liga. Dieser Willen prägt das ganze Team.

Freiburg hatte als Saisonziel nur den Klassenerhalt, der OSV von vornherein das Ziel Wiederaufstieg angegeben – hat die FT nicht viel weniger zu verlieren als die Cowboys?
Sie können erst mal unbekümmert ins Spiel gehen. Ob sie das dann halten, wenn sich die Nerven melden und die Kulisse in Wallung kommt? Ich bin gespannt. Was uns betrifft: Es stehen ja bei uns keine Existenzen auf dem Spiel. Es ist eine komfortable Situation, wir wissen im Fall des Aufstiegs, wie wir weitermachen würden. Das heißt: Wir haben viel mehr zu gewinnen. Wir haben ein klares Konzept, eine Idee. Wir wollen als Hamburg Cowboys in die 1. Liga und sehen, was in der Hansestadt möglich ist. Was die Freiburger vor sich hätten, haben wir schon hinter uns: Wir haben erlebt, wie geil die 1.
Liga sein kann, aber auch, wie brutal es da oben zugeht. Diese Erfahrung hat uns extrem vorangebracht.

Das erste Spiel haben die Cowboys zu Hause - Vorteil oder Nachteil?
Sportlich ein Vorteil, ganz eindeutig. Wir können vorlegen. Und uns bleibt eine von zwei langen Reisen erspart, die sich auf die Leistungsfähigkeit der Spieler auswirkt. Wenn wir Sonntag abend im ICE nach Hamburg sitzen, können wir so oder so entspannt ein Pils trinken. Oder auch zwei.

Was erwarten Sie am Freitag von Ihren Fans?
Das ist einfach: einmal mehr die Hölle von Ostbek. Aber diesmal: die rote Hölle von Ostbek. Wir hoffen, dass möglichst jeder, der mit den Cowboys fiebert, sich etwas Rotes überzieht. Damit die Jungs merken, das ist eine rote Wand, die sie stützt.

Ist es Zeit für einen Zuschauerrekord?
Ich habe so das Gefühl. Es könnte ja für uns der Abschied auf längere Zeit aus der Walter-Ruckert-Halle sein. Womöglich wird sie nie wieder so voll werden wie an diesem Freitag. Ob es 750 werden oder mehr als 1000 – ich weiß es nicht. Aber der Freitag abend ist ideal, wir werden das Wochenende mit einer richtig geilen Party einläuten.

Sie selbst haben lange Jahre bei den Cowboys gespielt, haben die sechs Jahre Bundesliga mitgestaltet – kommt nicht Wehmut auf beim Gedanken, es könnte das letzte Spiel in der Ruckert-Halle sein?
Klar, ich bin Oststeinbeker durch und durch, wohne ja selbst in der Gemeinde. Aber wir haben die Gründe oft genug erläutert: In Oststeinbek haben wir die Grenzen erreicht. Nur in Hamburg haben wir Perspektiven, dauerhaft ein konkurrenzfähiges Erstliga-Team aufzubauen. Insofern wünsche ich mir sehr, dass wir es schaffen – auch wenn unsere Freunde und Fans aus Oststeinbek dann künftig mit den Shuttle-Bus zu den Heimspielen in die Stadt fahren müssten. Das wäre es den meisten aber wert, da bin ich mir sicher.

Ihr Tipp?
Wir gewinnen das erste Spiel. Und diesen Vorteil werden wir in Freiburg nicht mehr aus der Hand geben.

Interview: Paul Schwarz

 

 

Deutschland - Eimsbütteler TV-News

 Donnerstag, 26. März 2007

   

Rot Weiße Emotion: der Sonntag

Der dritte Tag des ETV im Aufstiegsturnier zur 2. Bundesliga

Früh morgens wieder aus den Federn. Überraschend fit wirkte die Mannschaft, die kleine Feier wurde ohne weiteres weggesteckt. Allerdings steckten zugegebenermaßen die letzten beiden Tage in den Beinen. Gleich morgens das erste Spiel war angesetzt, um 11:00 gegen Schöneiche, der Kampf um die Krone war angesagt. Eigentlich war dies ein unbedeutendes Spiel, beide Mannschaften waren bereits für die zweite Liga qualifiziert, lediglich Windeck und Tecklenburger Land mussten noch zittern und den dritten Aufsteiger küren - im Übrigen ging diese Spiel mit 3:2 für Windeck aus. Aber die Büttels sagten sich: Wenn dann richtig und noch einmal eine anständige Duftmarke hinterlassen und zeigen, wer dieses Aufstiegsturnier domiert.

Also gesagt, getan. Frisch in der Halle wurde wegen der allgemeinen sportlichen Ökonomie von beiden Seiten Aufschlag-Annahme ausgelassen, lediglich das Einschlagen wurde absolviert. Schöneiche trat ohne ihren ersten Zuspieler Döhrendahl an, ein ehemaliger Erstligaspieler. Ebenso schonte sich Schöneiches Diagonalangreifer, eine Scheu vor diesem Spiel sei an dieser Stelle nicht unterstellt. Eimsbüttel trat nominell in voller Montur an, alle Spieler waren heiß und fit. In der Mitte wurde jedoch komplett gewechselt, mit Sebastian Wriedt und Rasmus Mumme konnten die eifrigen Anfeuerer der vergangenen zwei Tage sich präsentieren. Ebenso begann über Außen Björn-Förster für Gerrit Leinker , der Rest der Mannschaft blieb identisch. Wie sich schnell zeigte, passte auch dieser Anzug hervorragend.

Wie in den vergangenen Tagen wurde wieder mit starlen Aufschlägen gegen den Mittelangriff vorgegangen. Björn Förster begann nach 0:2 mit einer Rallye von fünf Punkten, 5:2. Danach ein wenig Erholung. Schöneiche konterte etwas später 11:10. Wieder ausgeglichene Punkte, das Side-Out wurde von beiden Mannschaften stabil gehalten. Dann trumpfte Eimsbüttel auf, in jeder Rallye wurden zwei drei Punkte gemacht, während die Aufschläge von Schöneiche direkt verwandelt wurden. Sebastian Wriedt in bester Spiellaune, über die Mitte mit einer unwiderstehlichen Dynamik kaum zu halten, schnelles und hartes Spiel. 18:14 für den ETV, dann 21:16 der Satz war gelaufen. Auch Rasmus Mumme kam nun immer weiter ins Spiel. Der Youngster bis dato noch zurückhaltend im Angriff, setzte sich effektiv im Mittelblock in Szene. 25: 20 hieß wieder das deutliche Ergebnis zu Gunsten des ETV. Schöneiche wirkte zwar gelassen, aber man ahnte, dass es so schnell dann doch nicht gehen sollte. Die wenigen Fans in der Halle aus Schöneiche begannen, gelegentlich für den ETV zu jubeln.

Im nächsten Satz begannen beide Mannschaften mit konstanter Annahme und verwandelten die Punktballchancen direkt. 6:5 für den ETV, dann die ersten Punktfolgen durch den Sprungflatter von Rasmus Mumme. In Kombination mit guter Feldabwehr und konsequentem Vorgehen im Angriff über die Mitte und Hinterfeld konnten die Hamburger sich absetzen - 9:5 Dann Stefan Haarmeyer am Aufschlag. Er schlug heute bissige Flatteraufschläge über das Netz, über das gesamte Spiel konnte Schöneiche hiermit nichts anfangen. Einige Asse konnte Stefan so auf seinem Konto verbuchen - 12:6, der ETV-Express begann zu rollen. Wiederholt unwiderstehliche Mittelangriffe von Sebastian Wriedt und geschickter Einsatz des Hinterfeldspielers Martin Scholz . Schöneiche kämpfte sich zurück, 16:16 Ausgleich. Rasmus Mumme begann jetzt warm zu werden, einige starke Angriffe über die Mitte, links und rechts am Block vorbei in den Dreimeterraum, ein Raunen in der Halle. Der ETV zog wie in den Tagen zuvor wieder an, kurzer Zwischenspurt. Stefan Haarmeyer wieder mit starkem Aufschlag, dazu gute Blocks und Martin Hagen, der in der Feldabwehr wieder alles "panterte", was zu holen war. 24:17, konsternierte Spieler von Schöneiche. Zwischendurch begann Schöneiche mit Wechseln, offensichtlich war ihnen ein solch schneller Abgang doch zu unangenehm. Doch keine Gnade vom ETV, 25:18 ging der Satz nach wieder einmal nur 20 Minuten an die Elbe.

Der nächste Satz wurde gleich konsequent angegangen, lange wollten sich die Büttels nicht aufhalten lassen. Bewährtes Rezept: Platzierte Aufschläge, gute Feldabwehr und konsequentes Vorgehen im Angriff, wieder sind hier die schnell und unhaltbar agierenden Mittelblocker Rasmus Mumme und Sebastian Wriedt zu nennen, von Schöneiche nur noch wenig Gegenwehr. Schnell war der ETV mit 9:3 enteilt. Björn Förster stark im Aufschlag, im Kontrast zu Stefan Haarmeyer mit großer Härte, zwei bis drei Sprungaufschläge wurden von Schöneiche nicht einmal berührt, die Annahme hatte keine Zeit zu reagieren. 15:10 dann schon 21:13 ein Debakel für die TSGL Schöneiche bahnte sich an, egal in welcher Form und wie unwichtig das Spiel war, hier waren zwei verschiedene Klassen auf dem Feld. Doch der ETV unbarmherzig, Martin Scholz noch einmal mit harten Sprungaufschlägen und direkten Punkten. Zum Matchball von 24:14, dann der Abschluss durch Christian Copf, 25:15, 18 Minuten Spielzeit. Glückwunsche von Schöneiche. Der ETV war rundum zufrieden mit sich und der Welt und dem Turnier.

Unter der Dusche wurde das letzte Siegerbier getrunken, gemeinsam trat man die lange Heimreise an und schwelgte noch in Erinnerungen. "Euch muss man mit einem Hammer erschlagen, wenn man gewinnen will", so das Kompliment des Co-Trainers von Schöneiche. Vielleicht symptomatisch für dieses Wochende. Nur wenige Schwächephasen, der Druck vom Gegner einfach zu gering um den ETV in Bedrängnis zu bringen. Und immer wieder die unwiderstehlichen Antritte von 4 oder 5 Punkten in den entscheidenden Phasen, die den Gegnern keine Chance ließen.

Helme auf und willkommen in der zweiten Liga. Im Herzen von Hamburg gibt es wieder Bundesligavolleyball. Rot Weiße Emotion.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Donnerstag, 26. März 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

Erste Bundesliga – an der Pforte zu Utopia

Aufstiegsspiele sind für Freiburger Volleyballer Sahnehäubchen einer überragenden Saison

Erste Bundesliga – dieses Begriffspaar stand bei den Volleyballern der FT v. 1844 Freiburg zum Saisonbeginn nicht mal auf dem Index. Es überstieg einfach die Vorstellungswelt der Freiburger, die nach dem Weggang ihres langjährigen Trainers Diego Ronconi mit einer Regio-Truppe bloß nichts mit dem Abstieg in die Regionalliga zu tun haben wollten. Doch jetzt, nach einer Bilderbuch-Saison, in der auch das kleinste Abteilungs-Rädchen als Schwungrad die große Zweitliga-Maschine antrieb, raunt sich plötzlich jeder Volleyball-Begeisterte in und um Freiburg diese zwei Worte zu: Erste Bundesliga.

Am kommenden Wochenende nimmt ein Traum Konturen an: Die FT v. 1844 steht in den Aufstiegsspielen zur Ersten Bundesliga gegen den Oststeinbeker SV. Nach dem Hinspiel am Freitag in Oststeinbek fällt im Rückspiel am Sonntag, 15 Uhr, in der Burdahalle die Entscheidung, welcher der beiden Zweitliga-Vertreter über die Relegation in die höchste deutsche Klasse aufrücken darf. Und egal wie die Sache ausgehen mag. Als Gewinner dieser Spielzeit dürfen sich die Freiburger in jedem Fall fühlen. „Für uns sind das zwei Bonusspiele einer perfekten Saison“, sagt Manager und Mittelangreifer Florian Schneider. „So können wir allen Freiburgern mal wieder ein richtig großes Volleyballevent bieten.“

Der Sonntag wird ein Volleyballfest für die ganze Familie: Mit Verlosungen, einer Show-Vorführung der hüpfenden Siebenmeilenstiefel „powerriser“ und nicht zuletzt dem ultimativem Aufstiegsknüller am Netz wird allen Zuschauern zur kinderfreundlichen Anpfiffzeit um 15 Uhr ein echtes Schmetter-Highlight geboten. Für gute Stimmung sind die Freiburger Fans im ganzen Süden bekannt. Nun sollen es auch die Nordlichter aus der Hamburger Vorstadt spüren: Die Burdahalle – auf dem FT-Gelände an der Schwarzwaldstraße unweit des Dreisamstadions - brodelt wie ein Hexenkessel!

Größtes Volleyball-Ereignis in Südbaden seit fünf Jahren

Es ist das größte Volleyball-Ereignis in Südbaden seit fünf Jahren: Damals standen die FT-Männer als Vizemeister 2002 ebenfalls in der Aufstiegsrunde zur Ersten Bundesliga, zogen aber nach einem 3:2-Erfolg gegen den Moerser SC mit 0:3 gegen den VV Leipzig den Kürzeren. Aus der damaligen Freiburger Mannschaft sind der heutige Spielertrainer Wolfgang Beck, Außenangreifer Sascha Helwig und Allrounder Michael Hoch noch dabei. Und auch ein Spieler aus Oststeinbek kennt die Burdahalle aus dem damaligen Dreier-Turnier: Stefan Trienen, Mittelangreifer des Nord-Vizemeisters, spielte damals noch für Moers.

Für die Freiburger ist die Ausgangslage klar: Oststeinbek ist als Absteiger aus der Ersten Bundesliga in der Rolle des Favoriten. Die „Ostbek Cowboys“ werkeln seit einem Jahr emsig an der Rückkehr ins Volleyball-Oberhaus. „Wenn jemand Druck hat, dann unser Gegner“, sagt 1844-Spielertrainer Wolfgang Beck. „Wir fahren am Freitag da hin und machen unser Ding.“ Zu verlieren haben die Breisgauer in der Heimspielstätte der Norddeutschen sowieso nichts: Der Oststeinbeker SV hat in der Walter-Ruckert-Halle noch kein Spiel in dieser Saison verloren.

Während die Freiburger in beiden Partien ihre Bestbesetzung ans Netz schicken, klagten beim Kontrahenten zuletzt etliche Spieler über Blessuren. Doch Beck geht davon aus, dass die Truppe um den kubanischen Starangreifer Gil Ferrer Cutino ihre Verletzungsprobleme bis zum Wochenende überwunden hat. „Fast alle Oststeinbeker haben im Vorjahr in der Ersten Bundesliga gespielt“, weiß Beck, der als einziger aus dem FT-Team Erstliga-Erfahrung (ein Jahr in Bad Saulgau) besitzt. Dennoch ist Beck angesichts seines kaum auszurechnenden Kollektivs nicht bange: „Wir haben in diesem Jahr mit unserer Freiburger Truppe bereits Berge versetzt. Uns kann niemand schrecken.“

1. Aufstiegsspiel
Freitag, 27. April, 20 Uhr:
Oststeinbeker SV – FT v. 1844 Freiburg

2. Aufstiegsspiel:
Sonntag, 29. April, (Burdahalle Freiburg)
14.30 Uhr Einspielen, 15 Uhr Anpfiff:
FT v. 1844 Freiburg – Oststeinbeker SV

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Mittwoch, 25. März 2007

   

Die Cowboys wollen rot sehen!

DIE ROTE HÖLLE VON OSTBEK + 100 Liter Freibier!

Der OSV ruft alle Fans und Freunde der Ostbek Cowboys auf, zum Aufstiegsspiel in die 1. Bundesliga gegen die FT Freiburg ein rotes Kleidungsstück überzustreifen. "T-Shirt, Pulli oder Mütze, ganz egal, Hauptsache, unsere Jungs haben eine rote Wand, die ihnen den Rücken stärkt", sagt Abteilungschef Jan Schneider. "Das ist das erste von zwei Spielen, bei denen sich die Zukunft unserer Mannschaft entscheidet. Da kommt es auf jeden und jede an."

Um die Zuschauer zum großen Showdown standesgemäß einzustimmen, spendiert das Team 100 Liter Freibier für seine treuen Fans. Dies als Danke schön für eine großartige Zweitliga-Saison, bei der die Cowboys in der Walter-Ruckert-Halle ungeschlagen geblieben sind und auch Meister Dürrenberg/Spergau bezwangen.

Hallenöffnung am Freitag ist bereits 18.30 Uhr, Spielbeginn 20 Uhr. Tickets nur an der Abendkasse, Preis: 5,- und 3,- Euro. Und Freibier gibt es, solange der Vorrat reicht...

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Mittwoch, 25. März 2007

   

Die „Größte“ bleibt in Fischbek

Imke Wedekind verlängert ihren Vertrag für ein Jahr

Hamburg, den 24. April 2007. Um auch in der nächsten Saison weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben, hat die NA-Führung einen wichtigen Grundstein gelegt. Nach Stammspielerin und Außenangreiferin Kerstin Ahlke konnte Mittelblockerin Imke Wedekind für ein weiteres Jahr an die NA.Hamburg Volleyball-Damen gebunden werden. Noch vor Abschluss der Meisterrunde (12. Mai letzte Partie in Wiesbaden ) hat die größte Fischbekerin (1,96 Meter) ihren auslaufenden Vertrag bis zum 30. April 2008 verlängert. „Imke hat einen neuen Vertrag mit etwas angehobenen Konditionen erhalten. Sie hat sich ein Jahr lang wie ein Profi verhalten und sich immer reingekniet. Wir hätten sie gerne länger verpflichtet, doch ihr beruflicher Werdegang ist noch ungewiss“, so NA.Hamburg Teammanager Horst Lüders.

Die sympathische Mittelblockerin, die vor einem Jahr noch auf der Angriffsposition schmetterte, studiert an der Universität Hamburg im dritten Semester Jura. Vier Stunden täglich pendelt Wedekind zwischen Trainingshalle, dem Campus und der Wohnung in Glinde (40 km von Neugraben entfernt). Damit das Vereins-Training intensiviert  werden kann, zieht es die Studentin ab Sommer dieses Jahres nach Neugraben, in die Nähe der Trainingshalle AreNA Süderelbe. „Ich will mich vor meinem ersten Staatsexamen noch einmal ganz auf Volleyball konzentrieren. Ich liebe die Stadt Hamburg über alles, daher musste ich nicht lange überlegen. Mir bringt es mit dem Team großen Spaß und ich hoffe, wir können in der nächsten Saison den dritten Platz verwirklichen“, äußerte sich Wedekind über ihre Ziele.

Ihr größter beruflicher Traum ist ein erfolgreicher Abschluss des Studiums der  Rechtswissenschaften. Die ehemalige Juniorennationalspielerin will sich auf Wirtschaftsrecht konzentrieren und später in einer nordamerikanischen Kanzlei arbeiten. „Nach meinem Studium wollte ich schon immer auswandern. Am liebsten nach Kalifornien. Das ist ein Traum von mir, den ich nach meinem Examen gerne umsetzen würde“, verrät Wedekind.  

 

 

Deutschland - Eimsbütteler TV-News

 Mittwoch, 25. März 2007

   

Rot Weiße Spielfreude

Samstag: Eimsbütteler TV gegen VCB Tecklenburger Land

Die Büttels hatten ihr Quartier in Köln gebucht und besuchten die Domstadt am Abend um gemeinsam ein Kölsch zu trinken, auch wenn man sich selber ein Limit auferlegt hatte. Nach der Übernachtung vertrieb man sich die Zeit in der Innenstadt und beim gemeinsamen Mittagessen. Am Rhein bereiteten sich die Hamburger auf ihr nächstes Spiel am Abend gegen Tecklenburger Land vor, die am Abend zuvor nur knapp gegen Schöneiche 3:2 verloren hatten. Dies wusste man zu der Zeit aber noch nicht.

Mit Informationen aus Gerrit Leinker s alter Heimat ausgestattet wurde die taktische Linie und die Stärke des Gegners diskutiert. Kampfstark, immer  gute Stimmung auf dem Feld und athletisch wurden die jungen Spieler vorgestellt. Die eigene Marschrichtung wurde festgelegt. Erholt und gestärkt trat man die Rückreise an die Wirkungsstätte an.

An der Halle angekommen zeigte sich ein Bild professioneller Vorbereitung des Gegners. Mit Physiotherapeutin und 50 eigenen Fans angereist gingen die Niedersachsen in das Spiel. Eine laute Kulisse tat sich auf, Trommeln... Lauter Gesang aus den Reihen der Jungspieler. Der ETV trat in den Trikots der eigenen Seniorenmannschaft an, provokant?! Was Tecklenburg nicht wusste: in den Trikots hatten wenige Wochen zuvor wahre Hamburger Volleyballlegenden das Rot-Weiße Dress getragen - Stefan Haarmeyer auch jetzt wieder im Trikot, Henning Wulff nun auf der Bank, Marcus Höchstetter , jahrelanger exzellenter Libero der Büttels, Sven Hesse mit Erstligaerfahrung, Dirk Schlüter ebenfalls in der ersten Liga zu den Hochzeiten des HSV und ebenfalls für den ETV im Mittelblock aktiv und nicht zuletzt Axel Hager als Bronzemedaillengewinner von Sydney füllten bei den Norddeutschen Meisterschaften den Zwirn der Büttels.

Lange Zeit bot sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel, Tecklenburg agierte vor allem über die Mitte stark. Eimsbüttel musste sich zunächst im Spiel einfinden, trotz rechtzeitiger Abreise war man etwas knapp in der Halle zur Aufschlag-Annahme-Übung eingetroffen. Über 6:6 arbeitete man sich auf ein 13:12 für den ETV. Dann machten die Jungs aus dem Herzen Hamburgs ernst. Taktisch kluge Aufschläge von Stefan Haarmeyer erschwerten urplötzlich das Aufbauspiel der Tecklenburger. Der Block der Büttels um Patrick Nawo stand wie eine Wand und holte ein ums andere Mal die Angriffe der Niedersachsen herunter. Von 13:12 auf 19:12 hieß der erste kurze Antritt der Büttels. Dann mit Gerrit Leinker s platzierten Aufgaben, die nicht nach vorne gebracht wurden die zweite Rallye auf 25:15...Stille...Die Trommeln verstummt, die Gesänge eingestellt. Seitenwechsel, gesenkte Köpfe bei Tecklenburg - das war deutlich, nur 18 Minuten Spielzeit.

Der zweite Satz begann wie der erste. Zunächst ein Kopf an Kopf Rennen.12:9 war der kleine Vorsprung des ETV. Dann wieder der unwiderstehliche Antritt 16:10 - 19:13, Christian Copf über außen oberhalb jeder Blocklinie - Winkel über die die Tecklenburger nur staunen konnten. Die Mittelangreifer konnten ihre Angriffe durchbringen, die Abwehr arbeitete konzentriert und bediente das Zuspiel. Dann nahm der ETV etwas Tempo raus, ein ganz klein wenig kam die junge Truppe wieder heran, am Ende hieß es aber wieder recht deutlich 25:21 für die Jungs von der Elbe.

Dann der gefürchtete dritte Satz. Wieder enger Beginn, der ETV immer leicht im Vorteil bis zum 18:16. Langsam aber sicher schlichen sich Unkonzentriertheiten in das Spiel ein, gerettete Bälle wurden leichtfertig wieder vergeben. Die Büttels wurden etwas unruhig.Die Niedersachsen wechselten häufig, versuchten alles, um die hohe Fehlerquote zu reduzieren, druckvoller zu agieren und die kleine Chance zu nutzen. Sechs Wechsel standen am Ende zu Buche. Tecklenburg errang zum ersten Mal eine Führung in einer entscheidenden Situation 22:19 gegen Eimsbüttel. Die Trommler witterten Morgenluft. Aber die Männer von der Alster griffen wieder an, ein starker Hammer von Gerrit Leinker als Kreuz gespielt schlug auf vier Meter ein. Kurze Oberhand für den ETV. Matchball bei 24:23. Dann ein Angriff über die schwach agierende Diagonalposition von Tecklenburg, die zuvor viele Fehler machte. Der Ball war aus, so schien es auf Hamburger Seite. Doch der Schiedsrichter pfiff Doppelfehler. Wiederholung des Balls. Die Niedersachsen kämpften nun um alles und konnten den Satz mit 27:25 retten.

"Dann machen wir es eben in vier Sätzen", so die Stimmung beim ETV. Hier wollte man nichts anbrennen lassen. Die Trommeln und Gesänge auf der Gegenseite ertönten wieder. Dagegen wollte man arbeiten. Wieder eine knappe Führung 8:5. Stefan Haarmeyer am Aufschlag, die große Blockreihe vorne. Altebewährtes Rezept: kurze Aufschläge um den Mittelangriff auszuschalten und die Außen- sowie Diagonalangriffe blocken oder abwehren. Dies gelang das ganze Wochenende über exzellent: Zwischenspurt auf 12:5. Dann eine weitere Aufschlagserie von Martin Scholz auf 18:10. Der Drops war gelutscht, Stille allenthalben. 25:16 wurde Tecklenburg mehr als deutlich geschlagen, Enttäuschung in den jungen Gesichtern, 20 Minuten auch nur der vierte Satz.

Eimsbüttel im Freudentaumel, zweiter Sieg, bei vier Mannschaften und drei Aufsteigern war nun alles klar: die zweite Bundesliga findet mit dem Eimsbütteler TV statt. Jubel und Umarmungen, Beifall vom Publikum. Wieder Berichte in die Heimat, Austausch der Ergebnisse per SMS. Der Liveticker für die Freunde lief. Telefonate und Glückwünsche wurden entgegengenommen, der Sekt und das Bier ausgepackt. Zufriedenheit und Freude machte sich unter den Büttels breit, lange saß man in der Sonne und freute sich über das Erreichte.

Entgegen der ursprünglichen Planung in Windeck zu bleiben, fuhren die Büttels gemeinsam nach Köln zum Feiern. Zuvor erntete man noch mahnende Worte, ob man überhaupt am nächsten Tag gegen Schöneiche gedenke anzutreten, für die restlichen Mannschaften war noch alles offen. Für die Hamburger war klar: Auf jeden Fall wird gefeiert - und auf jeden Fall wird am nächsten Tag gespielt und alles gegeben um zu gewinnen. Im Mannschaftsbus wurde die Abendplanung gestaltet und wieder gesungen. In Köln wurde der Abend verbracht, auch hier wieder ein Limit, wenn auch deutlich weiter gefasst als am Abend zuvor. Noch am Abend erreichte die Nachricht vom Sieg von Schöneiche über Windeck die Hamburger, also ein Finale, das eigentlich keinen Einfluss auf den Ausgang des Turniers hat. Schöneiche und Eimsbüttel waren weiter, Windeck und Tecklenburg sollten den letzten Platz untereinander ausspielen. Trotzdem trat man noch in der Nacht zur geplanten Zeit die Rückfahrt nach Windeck an, wo das Nachtlager aufgeschlagen wurde. Ausreichend fit wollte man in das letzte Spiel starten ....

Nächster Bericht morgen...  

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Mittwoch, 25. März 2007

   www.abendblatt.de 

Wedekind bleibt ein weiteres Jahr

FISCHBEK - Mittelblockerin Imke Wedekind hat ihren Vertrag beim Volleyball-Bundesliga-Team der NA.Hamburg zu verbesserten finanziellen Bedingungen um ein Jahr lang verlängert. Wedekind wird von ihrem jetzigen Wohnort Glinde in den Süderelberaum umziehen, das ist Teil der neuen Vereinbarung. "Im Moment pendelt sie jeden Tag, das ist zu aufwendig", so Manager Horst Lüders. 

Nach Kerstin Ahlke hat somit die zweite Spielerin des bisherigen Kaders ihren Kontrakt verlän-gert. Die Verträge von Danubia Costa Caldara, Janina Krohe, Sabine Verwilt-Jungclaus, Ioana Nemtanu und Julia Kaufhold laufen auch aus.

masch

 

 

Deutschland - Pinneberger Zeitung

 Mittwoch, 25. März 2007

   www.abendblatt.de 

Schleswig-Holsteins Beach-Königinnen

Elmshorn - Eine Woche am Adriastrand von Riccione (bei Rimini) - das hört sich nach Erholung pur an. Die Volleyballerinnen Katja Saß und Sarah Hoppe nutzten den Aufenthalt in Italien aber auch, um sich auf die Beach-Saison vorzubereiten, und das zahlte sich aus: Bei der Indoor-Landesmeisterschaften hatten die Regionalliga-Spielerinnen der VG Elmshorn kaum Probleme bei der Umstellung von Parkett auf Sand und sicherten sich im Sportpark am Moorweg in Bordesholm den Titel bei den Damen.

Zum Auftakt bekamen es die an fünf gesetzten Elmshornerinnen gleich mit ihren Vereinskameradinnen Svea und Lena Brügge zu tun, die sie in drei Sätzen (15:11, 7:15, 15:8) besiegten. "Schade, dass für die beiden schon nach der nächsten Niederlage in der Verliererrunde Schluss war", bedauerte Katja Saß das frühe Ausscheiden der Klubgefährtinnen, deren bitteres Los Katharina Culaw (VGE) und ihre Itzehoer Partnerin Carina Maaß teilten.

Für Saß/Hoppe aber ging das Turnier weiter, zunächst mit einem mühsamen 2:1 (15:17, 15:12, 15:13) über Katrin Plöhn (FT Adler Kiel)/Levke Spinger (MTV Heide). Der Vergleich mit den topgesetzten Stefanie Koszowski (VCA Kiel)/Katharina Schillerwein (HSV) blieb den Elmshornerinnen dann erspart, weil die Hamburgerin mit einer Erkältung passen musste, und so kamen die späteren Beach-Königinnen gut ausgeruht im Halbfinale zu einem deutlichen 2:0 (15:8, 15:8) über Claudia Wolter (USC Braunschweig)/Birte Wulff (MTV Heide).

Auf ihren Erfolg im Finale, in dem sie gegen Katharina Hinrichsen und Susanna Wigger (FT Adler Kiel) ebenfalls ohne Satzverlust blieben (15:13, 15:12), waren die Elmshornerinnen besonders stolz, denn, so Katja Saß : "Sie genossen Heimvorteil, denn als schleswig-holsteinisches Auswahlteam trainieren sie bis zu viermal pro Woche in dieser Halle."

Als Belohnung für den Gesamtsieg in Bordesholm gab es für die Indoor-Landesmeisterinnen einen Beachvolleyball, Handtücher und ein die Auslagen deckendes Preisgeld. Lange auf ihren Lorbeeren ausruhen können sich Katja Saß und Sarah Hoppe aber nicht, denn schon am Freitag starten sie bei einem Top-Ten-Turnier der niedersächsischen Landesserie in Hannover. "Dann wollen wir versuchen, uns für das 16-er-Hauptfeld am Wochenende zu qualifizieren", so Katja Saß .

Frank Will

 

 

Deutschland - Eimsbütteler TV-News

 Dienstag, 24. März 2007

   

Rot Weiße Emotion - ETV dominiert Aufstiegsturnier

Am Ende nur noch Jubel - die Büttels sind am Ziel ihrer Träume angelangt und stehen nun am Anfang einer großen Aufgabe - der Aufstieg in die 2. Bundesliga Volleyball ist perfekt.

...3 Wochen zuvor...

Unbändige Freude, mehr als 200 Zuschauer in heller Aufregung, 12 springende und jubelnde Büttels, 1 überglücklicher Trainer, Sektduschen und Meisterzigarren. So ging das Spitzenspiel der Regionalliga Nord vor 3 Wochen zu Ende. Der Eimsbütteler TV hatte in einem der besten Regionalligaspiele der letzten Jahre den Tabellenführer Adler Kiel vom Thron gestoßen. 3:2 so hieß das denkbar knappe, aber der Kulisse und der Tabellensituation gerechte Ergebnis am letzten Spieltag - Tabellenführer gegen Verfolger, so war die Ansetzung.

„Das war ein Spiel auf mittlerem Zweitliganiveau, seit langem das Beste, was ich in der Regionalliga gesehen habe“, so die fachkundige Meinung eines Regionalligaexperten. Eimsbüttel ist Meister der Regionalliga, nach einer emotionalen Saison, in der man die Tabellenspitze schon aus den Augen verloren hatte, nach einer fulminanten Aufholjagd (5 Spiele hintereinander 3:0) und einer hochklassigen Partie.

...Gegenwart...

Nachdem der Sieg begossen und die Wunden geleckt waren, mussten die Büttels also noch einmal an die Arbeit. Das für das vergangene Wochenende angesetzte Aufstiegsturnier in Windeck (NRW, nahe Köln) stand auf dem Plan. Die Regionalligameister Nordost (TSGL Schöneiche), Nord (Eimsbütteler TV), Nordwest (VCB Tecklenburger Land) und West (FC Windeck) sollten die drei zu vergebenden Plätze für die 2. Bundesliga Nord unter sich ausspielen.

Bei Eimsbüttel hieß dies aber zunächst Verzicht: Geburtstagseinladungen nach Kopenhagen wurden abgesagt, Urlaube in Slowenien unterbrochen, Einladungen nach Marokko ausgeschlagen und auch ein Klassentreffen musste dem Ziel 2. Liga zum Opfer fallen. Zudem stellte sich schnell heraus, dass man nicht aus dem Vollen würde schöpfen können. Benjamin Herrmann musste sich auf eine Reputation vorbereiten, Patrick Kamin konnte sich beruflich nicht freimachen (beide auf der zentralen Zuspielposition), Christian Bartram konnte nach einem Bänderanriss im Knie noch nicht wieder einsteigen und Stefan Imke sowie Philip Kerl konnten ebenfalls wegen beruflicher Gründe nicht mit in den Westen reisen. Bis zuletzt stand noch nicht einmal fest, ob mit Stefan Haarmeyer überhaupt ein Zuspieler zur Verfügung stehen würde.

Doch die 1. Herren des Eimsbütteler TV ließ sich nicht beirren, die letzten 4 Traininseinheiten wurden in Angriff genommen und am Freitag morgen der Weg nach Windeck angetreten. Gespannt blickte man dem Turnier entgegen, konnte man sich doch seit ewiger Zeit einmal wieder mit anderen Mannschaften und noch dazu auf höchstem Regionalliganiveau messen. Da Vergleiche zwischen den Ligen eher selten sind, ist die Situation umso schwerer einzuschätzen, lediglich ein Blick auf die Saisonergebnisse kann Hinweise geben. Windeck galt als vermeintlicher Favorit, mit lediglich zwei verlorenen Spielen in der letzten Saison im stark eingeschätzten Westen, zudem im Jahr davor in der zweiten Liga um am Ende noch Gastgeber, eine starke Kombination. Tecklenburger Land stieg ebenfalls mit nur mit zwei Spielverlusten in das Turnier, eine junge, athletische und kampfstarke Truppe, wie man aus dem Mund der Ligakonkurrenten hörte. Dann Schöneiche, zwar mit 5 Niederlagen in der Saison, aber mit einem exzellentem Kader ausgestattet und in der Nähe der Volleyballstadt Berlin angesiedelt. Und eben die Macht aus dem Herzen Hamburgs, mit 4 Niederlagen in der Saison.

Freitag

Die Spielansetzung sah für die Büttels den Anpfiff gleich am Freitag 18:00 Uhr vor, sofort gegen den Gastgeber Windeck nach einer langen Autofahrt. Die Hamburger trafen bereits am Nachmittag ein, auch Christian Copf stieß aus Stuttgart pünktlich zurückkehrend aus dem Slowenienurlaub in Windeck ein. Gemeinsam vertrat man sich im Bergischen Land die Beine um möglichst frisch in die Partie einzusteigen. Die Eingewöhnung in der Halle gelang, Aufschlag-Annahme wurde absolviert und die Ränge füllten sich langsam mit sicherlich 150 Zuschauern, die lautstark ihre Mannschaft anfeuern wollten.

Dann um 18:00 Uhr der Anpfiff, der Einstieg in das Turnier. Eimsbüttel begann mit Stefan Haarmeyer im Zuspiel, Patrcik Nawo und Henning Meyer im Mittelblock, Gerrit Leinker und Christian Copf im Außenangriff, Martin Hagen auf der Liberoposition und Martin Scholz im Diagonalangriff. Die erfolgreiche Aufstellung der letzten Saisonspiele. Auf der Bank nahmen zunächst Sebastian Wriedt, Youngster Rasmus Mumme (Mittelblock) und Björn-Christian Förster (Außenangriff) neben Henning Wulff (Trainer) Platz.

Langsam aber sicher entwickelte sich ein enges Spiel. Windeck stark im Block, gelegentlich standen den Hamburgern über die Außenpositionen Dreierblocks entgegen. Keine Mannschaft konnte sich jedoch entscheidend absetzen, man beschnupperte sich noch. Mit dem Aufschlag von Stefan Haarmeyer konnte sich der ETV dann absetzen, 12:7 nach einigen platzierten Flatteraufschlägen. Eine der taktischen Marschrichtungen gegen Windeck, die stark im Mittelangriff aber weniger gut im Zuspiel und über die Außenbahnen agierten. Windeck konterte, kam wieder auf 14:15 heran. Dann Christian Copf mit Sprung-Flatter Aufgaben und die entscheidende Phase. Das Spiel nahm Fahrt auf. Die Annahme des ETV stand, das Zuspiel konnte Patrick Nawo und Henning Meyer in der Mitte einsetzen und den Block ausspielen. 20:14 für den ETV. Diesen Vorsprung ließ man sich nicht mehr nehmen, konzentriert spielte man weiter über 23:16 gelang der Satzgewinn mit 25:20. Freude über den Satzgewinn und Windeck ahnte langsam, was passierte.

Der zweite Satz verlief zunächst mit anderen Vorzeichen. Windeck führte die erste Rotation durchgehend bis 13:7. Der ETV kämpfte sich zurück. Über den taktisch glänzend eingestellten Aufschlag von Gerrit Leinker drehte man den Spieß langsam aber sicher um, 10:14 gegen den ETV. Der Block und vor allem die Feldabwehr rund um Martin Hagen begann verstärkt zu arbeiten, die Punktballchancen wurden wieder genutzt. Mit den Sprungaufschlägen von Martin Scholz dann die Wende, nach 14:17 das 18:17 für den ETV. Christian Copf über außen schlug ein ums andere Mal über den Block hinweg - Lufthoheit. Ein Kopf an Kopf Rennen, Windeck versuchte mit taktischen Wechseln den effektlosen Aufschlag gegen die gute Annahme der Büttels zu verstäken, ohne Erfolg. Der ETV machte in jeder Rotation einen Punkt mehr, 25:22 so der Endstand.

Mit Konzentration in den nächsten Satz, so hieß die Marschrichtung. Nur allzu oft ließ der ETV in der Vergangenheit die Konsequenz nach gutem Beginn vermissen, man war vor sich selber gewarnt. Zunächst lief es dann aber doch nicht wie geplant, Windeck in ständiger Führung. 11:7 Führung für die Hausherren, die das Unheil abzuwenden versuchten. Der ETV reagierte, brachte bei etwas wackelnder Annahme Björn-Christian Förster über außen, der schon gegen Adler Kiel eine entscheidende Wendung in das Spiel bringen konnte. Die Büttels wurden wieder stabiler, agierten cleverer im Außenangriff mit Gerrit Leinker. Der Block stand und die Abwehr fightete. Nach einem 14:9 kämpfte man sich wieder heran. Stefan Haarmeyer konnte aus einer gesicherten Annahme wieder sein variables Spiel aufziehen. Martin Scholz über Hinterfeld setzte sich wiederholt unhaltbar durch. 14:14, dann 20:17. Mit einer Aufschlagserie von Stefan Haarmeyer wurde dann der Sack zugemacht, 25:18.

Der erste Sieg eingefahren, die Ausgangsposition konnte mit einem 3:0 nicht besser sein. Verwunderte Gesichert bei den Zuschauern und dem Gegner, so stark und konsequent hatte man den ETV nicht eingeschätzt. Eine Duftmarke hatten die Büttels hinterlassen, auch die weiteren Gegner hatten sich das Spiel genau angeschaut und analysiert. Die Hamburger berichteten stolz per SMS und Telefon in die Heimat von ihrem Sieg. Die Daheimgebliebenen fieberten mit ihren Männern mit und wollten zu jeder Zeit informiert sein. Nach dem ersten Siegerbier stand das zweite Spiel des Tages Schöneiche gegen Tecklenburg auf dem Plan. Der ETV sah sich die ersten zwei Sätze an, um sich auf das nächste Spiel gegen Tecklenburg vorzubereiten. Tecklenburg dominierte klar die ersten zwei Sätze, ehe sich die Büttels auf den Weg in die Domstadt Köln machten, um zu übernachten...

Nächster Bericht morgen...

 

 

Hamburg - AFS-News

 Dienstag, 24. März 2007

   harburg-suederelbe.afser.de

AFS beim Volleyball-Playoff der NA.Hamburg

Ein etwas ungewöhnliches Bild bot sich in der Sportarena Süderelbe beim gestrigen Volleyball-Playoff und ungewöhnliche Sprachen gab es auch.

Auf ungarisch, spanisch, isländisch, thailändisch, englisch und portugiesisch begrüßten die Austauschschüler das Volleyball-Team NA.Hamburg und wünschten den Spielerinnen viel Glück.

Während sich das AFS-Komitee mit einer schönen Stellwand präsentierte und Fragen über die Programme beantwortete, begannen die neugierigen Austauschschüler sich mit den Spielerinnen zu unterhalten. Ein Mädchen musste sogleich als Dolmetscherin einspringen, da eine Brasilianerin zur Mannschaft gehörte.

Trotz starker Leistung und temporeichem Spiel reichte es für die Hamburger Damen gegen die Schweriner leider nicht zum Sieg. Trotzdem war es für die Tauschies ein spannender Nachmittag.  

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 24. März 2007

   www.volleyballer.de 

Freiburg sichert sich Teilnahme an Aufstiegsspielen

FREIBURG (zm). Als vor Wolfgang Beck der Ball auf den Boden tropfte, war es um Oststeinbek geschehen. Der Block des SV Schwaig landete nach dem Schmetterschlag des Freiburger Spielertrainers knapp im Seitenaus, und die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Ersten Bundesliga war für die FT v. 1844 Freiburg perfekt.

Mit 3:2 (25:21, 23:25, 22:25, 25:21, 15:12) gewannen die Freiburger das letzte Saisonspiel in der Zweiten Bundesliga Süd gegen den SV Schwaig, jetzt geht es am kommenden Wochenende gegen den Oststeinbeker SV um die Qualifikation für die höchste deutsche Volleyball-Klasse. Das Rückspiel findet am Sonntag um 15 Uhr in der Burdahalle statt.

In der Burdahalle gehört es zum guten Ton, dass sich die Zuschauer vor einem Matchball für Freiburg von ihren Plätzen erheben und mit rhythmischem Klatschen das bevorstehende Happy-End einläuten. Gegen Schwaig jedoch war alles anders: Bereits beim Stand von 11:8 hielt es im Tie-Break keinen der fast 500 Zuschauer mehr auf den Sitztreppen. Zuvor hatten der überragende Sascha Helwig und Tobias Vetter mit zwei Blocks den Freiburgern einen kleinen Vorsprung ermöglicht, nun schwappte der Hexenkessel über. Die Fans johlten, sie sangen, applaudierten und lagen sich vorzeitig in den Armen. Bei so viel Siegesgewissheit waren die Szenen auf dem Feld unausweichlich: Bereits der zweite Matchball saß, alles hüpfte durcheinander, und der Knäuel auf der Freiburger Seite löste sich erst nach etlichen Sekunden auf.

Sie schienen mausetot, doch der Glaube an die eigenen Fähigkeiten, zwei Umstellungen und die nachlassende Schmettergewalt der fränkischen Gäste sorgten für die zweite und entscheidende Wende des Spiels. Wende eins ereignete sich bei einer 20:18-Führung im zweiten Satz. Bis dahin hatten die FT-Akteure scheinbar unbeeindruckt den Höhenflug der Rückrunde fortgesetzt und strebten zügig einem Dreisatz-Erfolg entgegen. „Doch plötzlich kam der Druck, die Aufstiegsrunde war im Hinterkopf“, gestand Spielertrainer Wolfgang Beck. Die Gastgeber verloren den zweiten Durchgang und damit die beschwingte Lockerheit, die sie über Monate getragen hatte.

Die Verkrampfung löste sich langsam im vierten Satz, als Beck zunächst Zuspieler Adnan H. Mehmedovic brachte und sich beim Stand von 8:8 selbst einwechselte. „Bis dahin hatte ich geglaubt, die Sechs auf dem Feld kann das noch packen“, so Beck, der vom Verband nach seiner zweiten Gelben Karte in der Vorwoche nicht gesperrt worden war, da er die Verwarnungen in unterschiedlicher Funktion (Trainer/Spieler) erhalten hatte.

Endlich servierten die Freiburger gefährlicher. „Vorher haben wir die Schwaiger Annahme richtig warm geschlagen“, so Beck, der vor allem auf einen Spieler zählen konnte: An Außenangreifer Sascha Helwig perlten an diesem Tag alle Ängste ab wie Wasser an einer Goretex-Jacke. „Sascha hat die Leistung abgerufen, die er kann“, stellte Beck fest. Und als der fünfte Satz kam, stand der Sieg für die Gastgeber gegen die nun müder werdenden Franken, die mit ihrer Stammsechs durchspielten, fest. Denn keine Mannschaft in der Zweiten Bundesliga ist so nervenstark wir das 1844-Team: Von acht Tiebreaks hat die FT in dieser Spielzeit lediglich zwei verloren.

Eine Aufgabe für furchlose Revolverhelden

Damit löste sich das Hamburger Versprechen in Wohlgefallen auf. Das Oststeinbeker Fanzine „Klatsche“ hatte den Schwaigern im Vorfeld 100 Liter Freibier versprochen, falls sie in Freiburg gewinnen sollten. In diesem Fall wären die Ostbek Cowboys als Vizemeister der Nord-Staffel direkt aufgestiegen, da der mögliche Süd-Konkurrent VC Gotha keine Lizenz für die Erste Bundesliga beantragt hat. Erwartungsgemäß gewann der Aufsteiger aus Gotha sein letztes Saisonspiel gegen den Tabellenletzten SV Lohhof mit 3:0, belegt aber nun in der Abschlusstabelle hinter den Freiburgern punktgleich den vierten Platz.

In der bevorstehenden Aufstiegsrunde stellt sich nun die spannende Frage, wie groß das Nord-Süd-Gefälle in der Zweiten Bundesliga ist. Die Spieler aus dem Hamburger Vorort Oststeinbek sind als Absteiger aus der Ersten Bundesliga klar favorisiert. Ihr Ziel war der sofortige Wiederaufstieg. Die Planungen der Cowboys für die Erste Bundesliga laufen bereits auf Hochtouren: So werden Besucher ihrer Homepage (www.osv-volleyball.de) mit dem tätowierten Rücken einer Frau empfangen, auf der das neue Logo der „Hamburg Cowboys“ eingezeichnet ist. So wollen sich die Oststeinbeker nach ihrem Sprung in die Eliteliga umbenennen. Jetzt muss „nur“ noch die sportliche Qualifikation gelingen, doch da gibt es bekanntlich noch die furchtlosen und verwegenen Revolverhelden aus Freiburg. High Noon in der Burdahalle!

Die Aufstiegsspiele zur Ersten Bundesliga:
Freitag, 27. April, 20 Uhr: Oststeinbeker SV – FT v. 1844 Freiburg
Sonntag, 29. April, 15 Uhr (Burdahalle): FT v. 1844 Freiburg - Oststeinbeker SV  

 

 

Deutschland - Smash Online-News

 Montag, 23. März 2007

   

NA.Hamburg II: Die Helden waren müde

Neben Hamburg steigt TuS Iserlohn in die 2. Bundesliga Nord auf

Am letzten Tag der Aufstiegsrunde zur 2. Liga Nord unterlag der bereits qualifizierte Vertreter der Regionalliga Nord NA.Hamburg II gegen den VfL Oythe mit 0:3 (24:26, 22:25, 19:25). Der TuS Iserlohn spielt nach einem 3:0-Erfolg (25:23, 25:19, 25:23) gegen TSV Rudow in der nächsten Saison neben Hamburg in der 2. Liga.

Gegen die aufopferungsvoll kämpfenden und spielenden Berlinerinnen musste sich Iserlohn kräftig ins Zeug legen. Wie schon im Auftaktspiel gegen Oythe konnte Iserlohn im entscheidenden Moment wichtige Punkte machen. Bis zum 23:23 hielt Rudow hervorragend mit, dann folgten etwas unspektakulär zwei schnelle Punkte für Iserlohn durch eine missglückte Berliner Annahme und einen Danke-Ball: Satz 1 war gelaufen. Wie so oft im Volleyball konnte Iserlohn danach den zweiten Durchgang dominieren und siegte sicher. Doch im dritten Satz war Rudow wieder gleichwertig und musste sich erneut nur knapp geschlagen geben.

Eine klare Sache erwarteten viele in der letzten Partie zwischen dem bereits für die 2. Liga qualifizierten Ausrichter NA.Hamburg II und dem Vertreter der Regionalliga Nordost, VfL Oythe. Und Hamburg hatte sich auch viel vorgenommen, führte schnell mit vier, fünf Punkten. Beim Stand von 23:17 überlegten die Hamburgerinnen anscheinend schon, wer im zweiten Satz als Erste aufschlagen würde. Doch das war ein gravierender Fehler, denn Oythe kämpfte sich erfolgreich zurück ins Spiel. Lautstark angefeuert von ihren Fans machten sie Punkt um Punkt gut und hatten plötzlich Satzball! Einmal konnte Hamburg noch abwehren, doch mit 26:24 war es tatsächlich geschehen: Oythe hatte den Satz noch gedreht und gewonnen.

Zwar begann Hamburg auch im zweiten Durchgang gut und erspielte sich erneut eine Führung, aber Oythe hatte nun Blut geleckt. Jeden Punkt bejubelnd, steigerten sie sich in einen Spielrausch hinein, holten in der Feldabwehr nahezu jeden Angriff der Hamburgerinnen. Bei denen häuften sich indessen die Fehler. Man versuchte, sich zusammen zu reißen, doch es ging nicht. Die Oyther Fans jubelten, die „Hölle von Ostbek“ war fest in Oyther Hand. Mit 25:22 und 25:19 holte sich das Team um Trainerin  Ursel Bremekamp auch die nächsten beiden Sätze und sorgte so für einen versöhnlichen Ausklang eines für sie etwas unglücklich gelaufenen Turniers.

Für Irritationen sorgte ein Jubler von Hamburgs Arian Sultan nach einem Angriffsschlag, der eine Oyther Spielerin im Gesicht getroffen hatte. „Natürlich habe ich nicht darüber gejubelt, tut mir leid, dass einige das missverstanden haben. Ich bin ja gleich zu der Spielerin hingegangen und habe gefragt, ob alles okay ist. Dann wollte ich eigentlich nur meine Mannschaft wieder anfeuern.“

Doch bei den zuletzt konsternierten Hamburgerinnen ging an diesem Tag nichts mehr, der Akku war leer. Dennoch steigen NA.Hamburg II und TuS Iserlohn in die 2. Bundesliga Nord der Frauen auf. NA-Trainer Stefan Schubot kündigte gleich für die kommende Woche erste Gespräche mit den Spielerinnen an.  

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 23. März 2007

   

Cowboys siegen in Berlin

Freitag erstes Aufstiegsspiel gegen FT Freiburg

Endlich steht es fest: Im Kampf um den Aufstieg in die 1. Bundesliga treffen die Ostbek Cowboys bereits kommenden Freitag auf die FT Freiburg. Während die Cowboys 3:2 (23:25, 25:21, 26:24, 20:25, 15:10) beim Berliner TSC siegten, gewann Freiburg 3:2 gegen Schwaig, wurde damit Dritter der 2. Liga Süd. „Wer ein Herz für Volleyball hat, darf sich das Duell nicht entgehen lassen“, sagt Jan Schneider, Abteilungschef des Oststeinbeker SV.

Mit 38:10 Punkten hat der OSV die Zweitliga-Saison beendet. Vier Punkte Rückstand sind es auf Meister auf Bad Dürrenberg / Spergau, vier Punkte Vorsprung auf den Dritten Humann Essen. „Das Abschneiden spiegelt ziemlich genau die Qualität unseres Kaders wider“, sagt Schneider. „Mit weniger Verletzungen wäre vielleicht der erste Platz drin gewesen, auf der anderen Seite haben wir von neun Tie-Breaks sieben gewonnen. Wir sind zufrieden.“

Beim Tabellenelften tat sich der OSV lange Zeit schwer. Die junge Berliner Mannschaft, im Gefühl des sicheren Klassenerhalts, setzte auf ein probates Mittel sorgloser Underdogs: volles Risiko im Aufschlag. Prompt stand die Cowboys-Annahme fünf Sätze lang unter enormem Druck. „Die haben alles oder nichts gespielt“, sagte OSV-Trainer Joachim Müller, „wenn sie immer so aufgetreten wären, wären sie mindestens Fünfter oder Sechster geworden in dieser Saison.“

Am Ende aber setzte sich die größere Abgeklärtheit der Cowboys durch, denen man nur phasenweise anmerkte, dass gleich mehrere Stammkräfte nicht einsatzfähig waren. Bester Angreifer war Gil Ferrer Cutino, auch Martin Hofmann sammelte fleißig Punkte, im Zuspiel wechselten sich Sebastian Neufeld und Timo Timpe ab. „Alle hatten nochmals Spielpraxis, das war mir wichtig“, sagte Müller. Ein Überraschungscomeback gab Oliver Kook auf der Mittelblockposition – und den Matchball versenkte der zuvor eingewechselte Youngster Oliver Schmäschke, mit seinem einzigen Ballkontakt im ganzen Spiel.

Direkt nach der Partie sickerte auch das Ergebnis aus Freiburg durch, die FT hatte sich erwartungsgemäß durchgesetzt, es kommt zur Relegation. „Unsere Planungen sind seit Wochen darauf ausgerichtet“, sagte Schneider, „wir freuen uns auf Freiburg, auf dieses Match. Es ist die Chance, auf die wir so lange hingearbeitet haben.“

Anpfiff wird sein um 20 Uhr, Öffnung der Walter-Ruckert-Halle bereits um 18.30 Uhr. „Es wird kein Klimbim drumherum geben“, sagt Schneider. „Wir wollen einfach nur eine pickepackevolle Halle – die Gänsehautstimmung kommt dann von selbst.“  

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 23. März 2007

   www.abendblatt.de 

NA verliert fünftes Spiel in Folge

HAMBURG - Auch eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber den letzten Spielen reichte den Volleyballfrauen der NA Hamburg (5.) nicht. In der Meisterschaftsrunde der Bundesliga unterlagen sie vor nur noch 400 Zuschauern in der Arena Süderelbe dem Schweriner SC (2.) mit 1:3 (26:24, 24:26, 24:26, 19:25) - die fünfte Niederlage in Folge.

"Trotzdem bin ich ganz zufrieden", sagte Trainer Helmut von Soosten. Besonders Imke Wedekind, erstmals von Beginn an, setzte positive Akzente im Block wie im Angriff. Die 22-Jährige soll Christina Benecke auf der Mittelblockposition ersetzen. Die 1,96 Meter große Angreiferin deutete ihr Potenzial an. Sie steht bereits unter Beobachtung von Bundestrainer Giovanni Guidetti. "Tina" Benecke (32) wird im Herbst Mutter. Sie bat um Schonung.

Mehr Grund zur Freude hatten die NA-Verantwortlichen vor dem Anpfiff. Mit zwei Siegen aus drei Spielen schaffte die zweite Mannschaft neben dem TuS Iserlohn den Aufstieg in die Zweite Bundesliga - ein wichtiger Baustein im Talentförderungskonzept. Allerdings gibt es immer noch Probleme, die Lizenz für die nächste Erstligasaison zu erhalten. Ein Schreiben des Harburger Bezirksamtsleiters Torsten Meinberg reichte der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) nicht, eine weitere Ausnahmegenehmigung für die zu niedrige Halle am Neumoorstück zu gewähren.

Meinberg hatte die Planungen für eine neue, den Anforderungen der DVL gerechte Halle in der Nähe des S-Bahnhofs Neugraben beschrieben. Bis zum 15. Mai hat der Verein Zeit, verbindlichere Unterlagen nachzureichen oder in eine andere Halle umzuziehen.

Absteiger WiWa Hamburg (2:48 Punkte) unterlag im letzten Spiel der Abstiegsrunde Bayer Leverkusen in der Sporthalle Wandsbek mit 0:3 (18:25, 20:25 21:25).

masch

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 23. März 2007

   www.abendblatt.de 

Gefängnis für Meetz

SCHWERIN - Klaus Meetz (60), Manager der Volleyball-Frauen des 1. VC Norderstedt, ist vom Landgericht Schwerin im Rahmen der 1998 gescheiterten Privatisierung der Schweriner Veranstaltungshallen wegen gemeinschaftlich begangenen Betruges mit dem früheren Finanzdezernenten der Stadt, Harald Scheffler, zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Meetz legte gegen das Urteil Berufung ein.

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 23. März 2007

   www.abendblatt.de 

Oststeinbek spielt sich für Relegation warm

Oststeinbek - Die Enttäuschung hielt sich in Grenzen: "Wir haben ja wirklich nicht ernsthaft daran geglaubt, dass die Freiburger ihr letztes Saisonspiel verlieren könnten", sagte Jan Schneider, Chef der Volleyballer des Oststeinbeker SV. Und da die FT 1844 aus dem Breisgau in der Südstaffel der Zweiten Bundesliga ihre abschließende Partie gegen den SV Schwaig mit 3:2 beendete und sich den dritten Tabellenplatz sicherte, kommt es am kommenden Freitag (20 Uhr) zunächst zum Hinspiel um den Erstliga-Aufstieg in der Walter-Ruckert-Sporthalle. Am Sonntag (15 Uhr) müssen die "Ostbek Cowboys" dann zum Rückspiel in der Burda-Halle in Freiburg antreten.

Oststeinbeks Trainer Joachim Müller hatte beim 3:2 (23:25, 25:21, 26:24, 20:25, 15:10) auswärts gegen den TSC Berlin vor allem neue Blessuren vermeiden wollen. Zweites Ziel: Keine neuen Erkenntnisse für den Relegationsrunden-Gegner liefern. Doch dies hatte sich schon beim Anpfiff erledigt. "Die einzige Kamera, die unser Spiel aufgezeichnet hat, war meine eigene", so Müller.

So konnten die Stormarner in dieser Hinsicht völlig befreit aufspielen. Jan Buhrmester und Stefan Trienen waren berufsbedingt nicht mitgefahren. Trotzdem standen dem Coach zwölf Akteure zur Verfügung, die alle zum Einsatz kamen. Selbst der angeschlagene Libero Hendrik Hofmann war mitgereist, seine Position übernahm aber Annahmespieler Fridolin Lippens. Ein gutes Zeichen: Trotz der Rückenprobleme wurde Hofmann ein paar Mal in der Annahme regulär eingewechselt und blieb ohne Probleme. Gleiches galt für den angeschlagenen Oliver Kook, der etliche Male Felix Braun im Mittelblock ablöste.

Insgesamt war es ein munteres Wechselspielchen auf allen Positionen. Lippens und der US-Amerikaner Chris Ahlfeldt waren die beiden einzigen, die während der gesamten 107 Spielminuten auf dem Spielfeld standen.

Die wirkliche Vorbereitung auf die Spiele gegen die Freiburger beginnt für Müller ohnehin erst heute. "Am Montag und Dienstag werden wir uns intensiv im Training auf den Gegner einstellen", kündigt er an. Am Mittwoch bekommen die Oststeinbeker einen freien Tag, am Donnerstag folgen der Feinschliff und ein leichtes Aufschlag- und Annahme-Training.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 23. März 2007

   www.abendblatt.de 

NA.Hamburg trotzt Schwerin, aber 1:3

FISCHBEK - Der Aufschwung war erkennbar, trotzdem kassierten die Volleyball-Frauen der NA.Hamburg in der Meisterschaftsrunde der Bundesliga die fünfte Niederlage in Folge. "Ich bin nicht unzufrieden", sagte Trainer Helmut von Soosten. Drei Sätze lang boten die Fischbekerinnen dem noch amtierenden deutschen Meister Paroli. "Wir machen aber immer noch zu viele Fehler", analysierte der Trainer. 13 Punkte mehr gab Fischbek ohne Not an Schwerin ab. In einem so engen Spiel fast schon entscheidend.

Immerhin gab es vor den 400 Zuschauern in der Halle am Neumoorstück einen kleinen Blick in die Zukunft. Wie entfesselt spielte Außenangreiferin Kerstin Ahlke im ersten Satz auf, machte in diesem Durchgang zehn ihrer 18 Zähler. "Das war wohl ihr bester Satz in der Saison", bestätigte Helmut von Soosten.

Erstmals spielte auch Imke Wedekind als Mittelblockerin durch. Sie ersetzte Christina Benecke, die werdende Mutter. Allerdings: Wenn Wedekind so weiter spielt, ist eine Rückkehr der Nationalspielerin in der Meisterschaftsrunde nicht mehr nötig. "Sie hat ein klasse Spiel gemacht und gezeigt, dass sie sich immer weiter entwickelt", so Helmut von Soosten.

masch

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 23. März 2007

   www.abendblatt.de 

VCN: Saisonabschluss nach Maß

Der Kader des Zweitliga-Teams soll auf zwölf Spielerinnen aufgestockt werden. Dass Manager Klaus Meetz zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden ist, dürfte die Planungen erschweren.

Die Volleyballfrauen des 1. VC Norderstedt verabschiedeten sich mit einem 3:1 (24:26, 25:11, 25:21, 25:23)-Heimerfolg gegen den VC Olympia Berlin in die Wettkampfpause. Auch wenn das Resultat am achten Tabellenrang des Aufsteigers nichts mehr änderte, war der dritte Sieg in Folge wichtig für die Stimmung. "Wir mussten in dieser Saison schließlich einige schwierige personelle Situationen meistern", sagte Mannschaftsführerin Kathrin Rehfeldt.

So waren es erneut nur acht Norderstedterinnen, die in der Moorbekhalle zum Saisonabschluss auflaufen konnten. Die gesperrte Veronik Olszewska saß auf der Tribüne. Sie steht in der Serie 2007/2008 uneingeschränkt zur Verfügung und ist eine von sechs Akteurinnen, die aus dem bisherigen Kader verbleiben könnten.

Zuspielerin Juliane Lüning wird ein Jahr lang in Kanada studieren. Annalena Broscheit zieht es nach Boston in die USA. Und Libera Christina Flemming wurde nach ihrem praktikumsbedingten Intermezzo in Norderstedt in Richtung ihres Heimatklub Potsdamer SC mit Blumen verabschiedet. "Alle anderen wollen wir halten", kündigte Trainer Thomas Broscheit an.

"Ich hätte schon Lust, noch eine weitere Saison dranzuhängen", erklärte Katrin Rehfeldt. Mit einer endgültigen Zusage dürfte die 41-Jährige aber wohl noch so lange warten, bis sich der neue Kader abzeichnet.

"Wir wollen mit zwölf Spielerinnen in die nächste Saison starten", so Thomas Broscheit. Das heißt: Sechs Positionen sind noch zu besetzen, am dringendsten wird eine Spielmacherin gesucht.

Unter den Zuschauern befanden sich auch die frühere VCN-Trainerin Marina Cukseeva und ihre Tochter Natalia. Eine Rückkehr von Marina Cukseeva als Coach schloss Thomas Broscheit aus: "Das mache ich noch mindestens ein Jahr selber." Natalia Cukseeva, die zum erweiterten Kader der Junioren-Nationalmannschaft gehört, wird vom Bundesliga-Verein NA.Hamburg umworben.

Auch müssen noch die Verträge mit den Sponsoren neu ausgehandelt werden. Zum Problem könnte werden, dass Manager Klaus Meetz vom Schweriner Landgericht wegen gemeinschaftlichen Betrugs zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt worden ist. "Das ist natürlich ein Imageschaden für uns", so Thomas Broscheit, der allerdings Meetz' Privatangelegenheiten von dessen Arbeit für den Verein trennen will. "Ohne Klaus wäre das alles hier nicht möglich."

Von Klaus Meetz war auf Anfrage kein Kommentar zu hören. Klar ist aber, dass er gegen das Urteil Revision eingelegt hat. Dieses ist also noch nicht rechtskräftig.

Manfred Schäffer  

 

 

Deutschland - Iserlohner Kreisanzeiger

 Montag, 23. März 2007

   www.ikz-online.de 

TuS-Damen genossen Aufstieg in vollen Zügen

Hamburg. Während sich die Damen den Aufstiegssekt schmecken ließen, zündeten sich der Manager und der Co-Trainer eine Zigarre an. Die Volleyballerinnen des TuS Iserlohn und ihr Betreuerstab genossen die frisch erworbene Zweitliga-Zugehörigkeit in vollen Zügen.  

 

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Aufstiegsrunde 2. Liga
NA.Hamburg II, TSV Rudow, 
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Oststeinbeker SV: ggf. Relegation
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