News

 Freitag, 06. April 2007 

Oststeinbek: „Da knistert die Luft“
USC will Platz sieben zementieren
Friedrichshafen startet souverän in Playoffs
Jugend-Nationalteams: Siege in EM-Vorbereitung
Favoritensiege in den Viertelfinal-Auftaktspielen
Haching dreht 0:2 gegen Wuppertal
Ausnahmegenehmigung für Rote Raben
Damoklesschwert schwebt über VCW

April 2007

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Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Freitag, 06. April 2007

   

Oststeinbek: „Da knistert die Luft“

Interview mit Jan Schneider, Abteilungschef des Oststeinbeker SV, über die Aufstiegschancen seiner Cowboys in die 1. Bundesliga, den möglichen Relegationsgegner FT Freiburg und eine mutige Dauerarten-Aktion.

Herr Schneider, noch in diesem Monat entscheidet sich der weitere sportliche Weg der Cowboys. Aufgeregt?
Natürlich. Das wäre ja noch schöner, wenn wir den nächsten Spielen leidenschaftslos entgegensehen würden! Aufgeregt also - aber auch sehr fokussiert, sehr klar. Wir haben hinter den Kulissen unsere Hausaufgaben gemacht und tun alles, was uns möglich ist, damit die Rückkehr in die 1.
Bundesliga wirklich klappt. Zunächst mal brauchen wir einen Sieg aus den letzten beiden Spielen, um endgültig Zweiter der 2. Liga Nord zu sein. Das ist das erste Ziel.

Die Gegner heißen Braunschweig und Berlin.
Gegen Braunschweig mussten wir zu Hause einen Matchball abwehren, gewannen mühsam 3:2, gegen Berlin gab es in der Vorrunde ein lockeres 3:0.
Selbstgänger sind diese Spiele keineswegs, das Wichtigste ist aber aus unserer Sicht, dass unsere Leistungsträger endlich wieder fit werden. In dieser Saison hatten wir sechs Langzeitverletzte, dazu unendlich viele kleine Verletzungen. Das ist unglaublich, ich habe so etwas noch nie erlebt. Unter diesen Umständen ist das sportliche Abschneiden absolut zufrieden stellend. Zumal Bad Dürrenberg/Spergau wirklich eine bärenstarke Mannschaft hat, die sind verdient Meister. Die Vizemeisterschaft aber haben wiederum wir uns vollkommen verdient. Es fehlt jetzt nur noch ein kleiner Schritt.

Kennen Sie schon die FT Freiburg, den möglichen Relegationsgegner des OSV?
Wir haben ja gute Verbindungen in die 2. Liga Süd, wir werden sehr genau im Bilde sein, was uns erwartet. Das beginnt beim Charakter des Freiburger Teams und endet bei den Eigenheiten der Burdahalle. Die Spiel-Videos sind schon bei uns eingetroffen, unser Trainer Joachim Müller wird sie demnächst studieren. Wir wissen jetzt schon, dass die FT eine kampfstarke Mannschaft hat, die viel mit Stimmung und Gewitztheit macht. Es ist aber gewiss ein Gegner, den wir schlagen können. Auf jeden Fall wird es ein reizvolles Duell, bei dem Erfahrung und Nerven entscheiden werden.

Am Ende einer langen Saison wären die beiden Aufstiegsspiele binnen nur drei Tagen der absolute emotionale Höhepunkt, oder?
Erst mal müssen wir und Freiburg uns noch qualifizieren. Aber deswegen würden wir uns ja so freuen, wenn es wirklich dazu kommt: Es wäre ein echter Showdown. Wenn uns den jemand vor der Saison angeboten hätte, wir hätten sofort eingeschlagen. Freitag abends bei uns in Oststeinbek würde ja das erste Spiel steigen – ich bin mir sicher, dass wir die Hütte so voll hätten wie vor einem Jahr gegen Leipzig, an die 1000 Leute, und dann eine Stimmung wie im Europacup. Da knistert die Luft. Das sind Spiele, an die man noch lange denkt.

Schon jetzt können Hamburgs Volleyball-Fans für 50 Euro Dauerkarten für die mögliche Erstliga-Saison bestellen, die Aktion heißt „1000 ASSE FÜR HAMBURG“. Ist das nicht etwas verfrüht?
Warum sollte es das sein?

Weil der OSV noch nicht aufgestiegen ist.
Wer sich eine halbe Minute mit dem Bestellschein beschäftigt, sieht, dass selbstverständlich erst nach dem hoffentlich eintreffenden sportlichen Erfolg die Bestellung Gültigkeit bekommt. Vorher fließt natürlich kein Geld – und dieses Prinzip versteht auch jeder, der es will. Wenn wir bis in den Mai warten würden, bis wir uns aus der Deckung trauen, würden dieselben Menschen, die uns jetzt dafür kritisieren, vorhalten, wir hätten wertvolle Wochen verschenkt. Nein, wir sind überzeugt, die richtigen Maßnahmen auf den Weg gebracht zu haben, der Öffentlichkeit unsere Marschroute angemessen früh aufgezeigt zu haben. Klar, es fehlt der Grundstein: der Aufstieg. Aber bis Ende Mai muss ein erstligatauglicher Etat beisammen sein, sonst kann man es lassen. Das ist verdammt wenig Zeit.

Sonst würden Sie es diesmal wirklich lassen?
Das ist eine Option. Wir haben ja ein Jahr Erstliga-Abenteuer hinter uns gebracht. Das war schön und wahnsinnig anstrengend. Jetzt wollen wir es richtig angehen – oder lieber gar nicht. Deswegen werden wir uns ja im Aufstiegsfall „Hamburg Cowboys“ nennen, deswegen setzen wir alles daran, den Etat kräftig aufzustocken. Nur so kriegen wir um den Kern der jetzigen Cowboys ein konkurrenzfähiges Team zusammen. Und nur so machte es Sinn.

Interview: Paul Schwarz

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Freitag, 06. April 2007

   

USC will Platz sieben zementieren

Wenn die Volleyballerinnen vom USC Münster am Ostersonntag (8. April, 16 Uhr) bei WiWa Hamburg antreten, haben sie die Chance, sich endgültig Platz sieben zu sichern. Dazu allerdings müsste Leverkusen zudem gegen Köpenick gewinnen.

Bevor Volleyball-Bundesligist USC am Sonntagnachmittag (8. April, 16 Uhr) zum Auswärtsspiel gegen WiWa Hamburg antritt, stehen erneut Zahlenspiele auf der Tagesordnung. Gewinnen die Unabhängigen (24:22 Punkte, 44:43 Sätze) die Partie beim bereits abgestiegenen Tabellenletzten, könnten sie von Rang sieben und damit dem ersten Platz der Play-down-Runde nicht mehr verdrängt werden. Dafür allerdings ist am drittletzten Spieltag Schützenhilfe vom TSV Bayer 04 Leverkusen gefragt: Gewinnt das Bayer-Team (18:28 Punkte, 42:46 Sätze) gegen den Köpenicker SC (20:26 Punkte, 38:48 Sätze), wäre dem USC Platz sieben nicht mehr zu nehmen. Gewinnen die Köpenickerinnen, haben sie noch die theoretische Chance, an Münster vorbeizuziehen.

„Wir wollen unseren aktuellen Tabellenplatz zementieren“, gibt USC-Trainer Axel Büring so auch klipp und klar als Zielstellung für die Begegnung am Ostersonntag aus und fügt hinzu: „Wir sind Favorit. Wir wollen gewinnen.“ Allerdings ist sich der Coach durchaus im Klaren darüber, dass es die Hanseatinnen seinem Team nicht wieder so leicht machen werden wie am vergangenen Wochenende, als der USC ohne Mühe mit 3:0 gewann. „WiWa hat sehr schlecht gespielt“, so Büring. „Aber wir wissen, dass sie es auch besser können.“

Wie groß die Motivation beim Team um WiWa-Spielertrainerin Marina Cukseeva jedoch sein wird, bleibt abzuwarten. Schließlich steht mittlerweile fest, dass der Verein in der kommenden Saison defintiv nicht in Liga eins antreten wird. WiWa beantragte bis zum Fristende am vergangenen Sonntag keine Erstligalizenz und begründete dies mit mangelnder wirtschaftliche Unterstützung. „Uns ist es bisher nicht gelungen, potenzielle Partner von den tollen Kommunikationsmöglichkeiten, die ein Team in der Bundesliga bietet, zu überzeugen“, sagte Jörn Wessel , der Leiter der Volleyballgemeinschaft WiWa Hamburg.

Auf das Spiel der Münsteranerinnen soll sowohl diese Entscheidung als auch das Auftreten der Hamburger Mannschaft keinen Einfluss haben. Sie sind ohnehin angehalten, sich vornehmlich auf sich selbst und die eigene Leistung zu konzentrieren. Wen Büring zu Beginn auf das Spielfeld schicken wird, ließ sich der Coach noch nicht entlocken. Fest steht, dass Andrea Berg wegen Rückenproblemen passen muss und Atika Bouagaa zwar wieder das Training aufnahm, aber voraussichtlich nur für Kurzeinsätze zur Verfügung steht. Zudem steht nun neben Lea Hildebrand und Teresa Mersmann mit Kathi Holzgreve eine weitere junge Spielerin im Aufgebot, die aus dem USC-Zweitligateam kommt. „Es ist noch nicht entschieden, wer wann und wie viel spielen wird“, sagt Büring. „Alle sollen sich ihre Spielanteile im Training erarbeiten.“

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Freitag, 06. April 2007

   

Friedrichshafen startet souverän in die Playoffs

Der VfB Friedrichshafen ist nach dem sensationellen Sieg in der European Champions League am Wochenende souverän in die Playoffs der Volleyball Bundesliga gestartet. Vor rund 2000 Zuschauern in der ARENA Friedrichshafen besiegte der deutsche Volleyball Rekordmeister den VC Leipzig im ersten Viertelfinalspiel in rund 70 Minuten mit 3:0 (25:15 / 25:18 / 25:15). „Ich kann meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Sie hat sehr gut gespielt und das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, so VfB Coach Stelian Moculescu nach dem Match.

Von Beginn agierte der VfB überlegen und lies Leipzig nie ins Spiel kommen. Sicher in der Annahme und konsequent im Abschluss zeigte sich das Team von Trainer Stelian Moculescu, das sich schnell einen 18:12 Vorsprung erspielt hatte. Die Schlusspunkte im ersten Durchgang setzte VfB Kapitän Joao Jose. Erst verschaffte er seiner Mannschaft mit einem Block den ersten Satzball und verwandelte diesen dann auch noch zum 25:15.

Der zweite Satz gestaltet sich etwas ausgeglichener. Bis zum Stande von 14:13 konnte Leipzig mit dem frisch gebackenen Champions League Sieger vom Bodensee mithalten, doch dann legte der VfB einen Gang zu. Schnell baute der VfB den Vorsprung auf 21:15 aus. Zeit zum Wechseln dacht sich Stelian Moculescu und nahm Jochen Schöps vom Feld und brachte Peter Nagy. Der führte sich gleich bravourös ein und sicherte seinem Club mit zwei wuchtigen Angriffsschlägen den zweiten Satz mit 25:18.

Nach der zehn Minuten Pause sahen die Zuschauer in der ARENA Friedrichshafen das gleiche Bild. Friedrichshafen dominierte das Spiel und sammelte Punkt für Punkt. 16:9 und 22:12 der VfB wurde seiner Favoritenrollen in jeder Beziehung gerecht, auch wenn Leipzig um jeden Ball kämpfte. Nach knapp 70 Minuten war es dann soweit. Den zweiten Matchball bei 24:15 für den VfB verwandelte VC Akteur Michael Neumeister, als er einen Aufschlag ins Netz schlug.

Darauf angesprochen, ob er Angst hatte, dass seine Mannschaft nach dem Gewinn der Champions League Probleme gegen Leipzig haben würde meinte VfB Coach Stelian Moculescu nur: „Ich wusste, dass keiner der Spieler abheben wird. Das entspricht nicht dem Naturell der Jungs. Und so wie Sie heute gespielte haben, haben Sie auch die Feierlichkeiten ganz gut überstanden.“

Etwas konsterniert wirkte hingegen VC Trainer Michael Mücke nach dem Spiel. „Was soll ich sagen. Es ist gekommen wie ich es erwartet habe. Friedrichshafen hat nach dem Sieg in der Champions League mit breiter Brust gespielt und jederzeit das Match dominiert.“ Auch wenn am Samstag das Rückspiel im „best of three“ Viertelfinale in Leipzig ansteht, macht sich Mücke keine all zu großen Hoffnungen. „Unsere Chancen liegen positiv gesagt bei einem Prozent. Wenn der VfB auch in Leipzig so spielt wie heute, dann werden wir nicht viel ausrichten können.“

Auch nach dem klaren Sieg unterschätzt man den VC Leipzig hinsichtlich des Spiels am Samstag nicht. „Der VC hat zu Hause die Fans im Rücken, und das kann beflügeln“, so VfB Co Trainer Ulf Quell. „Wir werden uns professionell auf das Match vorbereiten, da unser großes Ziel der Gewinn der deutschen Meisterschaft ist.“

Das Rückspiel findet am kommenden Samstag um 20 Uhr in der Arena Leipzig statt. Ein eventuelles drittes Spiel am kommenden Mittwoch wieder in Friedrichshafen. Die anderen Begegnungen in den Playoff Viertelfinals endeten wie folgt: evivo Düren – Moerser SC 3:2 ; TSV Unterhaching – SV Bayer Wuppertal 3:2 und SCC Berlin – SG Eschenbacher Eltmann 3:0.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 06. April 2007

   

Jugend-Nationalteams: Siege in EM-Vorbereitung

Die beiden deutschen Jugend-Nationalmannschaften scheinen für die EM-Endrunden gut gerüstet: Am gestrigen 4. April siegten sowohl die Mädchen (Jahrgang 1990/91) mit 3:1 (22-25, 25-18, 25-21, 25-22) gegen den VC Olympia Dresden, als auch die Jungen (Jahrgang 1989/90) mit 3:0 (25-23, 25, 17, 25-21) in Polen gegen den gleichaltrigen Nachwuchs.

Die Mädchen von Bundestrainer Jens Tietböhl zeigten sich in Dippoldiswalde gegen den Zweitligisten aus Dresden in guter Form. „Die Dresdnerinnen waren ein stärkerer Gegner als zuletzt die Niederländerinnen“, meinte Co-Trainer Stefan Bräuer. Am 6. April startet der Tross gen Brno, wo vom 10.-15. April die Endrunde auf dem Programm steht, und wo es der deutsche Nachwuchs mit Polen und Russland in der Vorrunde zu tun bekommt. Davor bestreitet die Mannschaft noch zwei Tests gegen die Tschechinnen und gegen Italien.

Die deutschen Jungen siegten auch in ihrem zweiten von drei Tests gegen Polen ohne Satzverlust. Wie schon am Vortag setzte der deutsche Nachwuchs den polnischen Annahmeriegel von Beginn an mit scharfen Sprungaufschlägen und Sprungflatteraufgaben unter Druck, den „Rest“ erledigte die Block- und Feldabwehr. Obwohl die Polen sich stärker präsentierten als im ersten Vergleich, war ihnen erneut kein Satzgewinn vergönnt. Am heutigen 5. April folgt das letzte Duell – die deutsche Mannschaft reist am 9. April nach Wien, wo es in der Vorrunde auf die Türkei und Serbien trifft.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 06. April 2007

   

Favoritensiege in den Viertelfinal-Auftaktspielen

Die Favoriten wurden ihrer Rolle im ersten von möglichen drei Viertelfinalspielen gerecht. Die an Position eins bis vier platzierten Teams nach der Normalrunde setzten sich in ihren Heimspielen allesamt durch und haben nun beste Aussichten, das Halbfinale zu erreichen. Allerdings mussten der Zweit- und Viertplatzierte Düren und Unterhaching alles geben und zeigen, um noch nach 0:2-Satzrückständen das Spiel zu drehen. Das zweite Spiel findet am 7. April statt, ein mögliches drittes am 10./11. April.

Ergebnisse
VfB Friedrichshafen - VC Leipzig 3:0 (25:15 / 25:18 / 25:15)
TSV Unterhaching - SV Bayer Wuppertal 3:2 (19:25 / 19:25 / 25:20 / 25:23 / 15:13)
SCC Berlin - SG Eschenbacher Eltmann 3:0 (26:24 / 25:20 / 25:13)
evivo Düren - Moerser SC 3:2 (19:25 / 23:25 / 25:22 / 25:14 / 18:16)

 

 

Deutschland - DVL-News

 Freitag, 06. April 2007

   www.volleyball-bundesliga.de 

Haching dreht 0:2 gegen Wuppertal

Im dritten Satze auferstanden

Hachings Trainer Mihai Paduretu hat eine neue Liebe: kaffeebraun, sportlich und immer für ihn da. Sein Name: Ben Ibata. Alter: 32. Position: Mittelblocker in der Not.

Und auch am Mittwoch wurde Ibata im Playoff-Viertelfinale gegen Bayer Wuppertal wieder einmal zu Hachings Retter. Denn er war das emotionale Zentrum des TSV- Spiels, behielt wohl als einziger ein kleines Fünkchen Hoffnung. „Ohne Ben hätten wir heute nicht 0:3, wir hätten 0:5 verloren“, schwärmt Paduretu nach dem ersten Spiel aus „Best of Three“. Aber Moment mal... verloren?

Beinahe! „Unglaublich, wie lustlos man in eine Begegnung gehen kann!“ Paduretu staunt vielmehr über die blamable Leistung seiner Mannschaft in den ersten beiden Sätzen, als über die unerwartete Rückkehr Durchgang drei.

Vor allem Ibata war es zu verdanken, dass der 11-köpfige Knabenchor am Ende doch sein Lied zum Besten geben durfte: „Wir sind aus Haching, wir sind aus Bayern, wir sind diejenigen, die immer wieder feiern“. Mit 3:2 (19:25, 19:25, 25:20, 25:23, 15:13) wurden die Gäste aus Wuppertal niedergekämpft.

Für Bayer Wuppertal die zweite Fünf-Satz-Niederlage innerhalb weniger Tage. Zuletzt hatte sein Team gegen Eltmann mehrere Matchbälle vergeben, doch die Niederlage in Unterhaching schmerzt bei Wuppertals Coach Jens Larsen um einiges mehr: „Das war die größte Enttäuschung, die ich als Trainer erlebt habe!“, resümiert er den unerwarteten Verlauf der Partie. Vor der Begegnung hatte Larsen die Hachinger als klaren Favoriten eingestuft, doch als solcher traten die Bayern in der eigenen Generali Sportarena nicht auf. Nicht nur Eigenfehler zeichneten das Unterhachinger Spiel, die Gastgeber bekamen Wuppertals Angreifer Peter Lyck und Andreas Eichhorn kaum in den Griff. Während Bayer ungehemmt punkten konnte, hingen die Köpfe auf Hachinger Seite immer tiefer (25:19, 25:19).

In Unterhaching wundert man sich wohl jetzt noch, was im dritten Durchgang eigentlich die Wende brachte. Kapitän Michael Mayer, dem die Krankheit in den ersten beiden Sätzen deutlich anzumerken war, fand auf Hachinger Seite immer besser in sein Spiel. Im Gegensatz dazu bei Wuppertal „ein paar Aufschlag- und Angrifffehler zu viel“, sagt Larsen. Verkehrte Welt im dritten Satz: Ibata feuert die Hachinger Fans an, Haching führt! „Er hat das Team heute unglaublich gepusht“, meint Paduretu, „ und im dritten Satz gab es für uns nichts mehr zu verlieren.“ Emotionalität beim TSV, zu viel Rationalität bei Bayer: „Es ist schön, intelligente Spieler zu haben – aber nicht, wenn sie zu viel nachdenken“, erklärt Larsen. Eine kleine Chance bekam Unterhaching am Mittwoch abend, sie wurde dankend angenommen. Mit 25:20 ging der dritte Satz an den TSV, der langsam in die Begegnung hineinfand. Die Feldabwehr – der einzige Lichtblick in den ersten beiden Sätzen – blieb stark, vor allem Ferdinand Tille rettete einige Bälle kurz vor dem Boden. Aber auch im Angriff lief beim TSV nun einiges mehr zusammen. „Patrick Schwaack hat gut gespielt, sehr konstant“, lobt Paduretu, aber auch Ibata und Mayer punkteten jetzt. Bayer wirkte überrumpelt, plötzlich deutlich im Rückstand. Doch Larsens Mannschaft kämpfte ebenfalls, kam am Satzende noch einmal heran, konnte jedoch nicht mehr aufholen (25:23).

Wie immer in der laufenden Saison kam es also zum entscheidenden Tiebreak. Der TSV schien nahe daran, das Erkämpfte wieder herzuschenken, ließ Bayer auf zwei Punkte davonziehen. Bei 8:9 war es den Gastgebern dann aber genug. Vier Punkte in Folge erzielte der TSV, der Wuppertaler jedoch längst nicht gebrochen. Von 8:12 kamen die Bergischen wieder auf 12:13 heran, ehe sich Unterhaching den ersten Matchball erkämpfen konnte. Spätestens jetzt erlangte die Begegnung an Dramatik. Schiedsrichter .... zeigte Paduretu gelb, „weil ich zu sehr gestikuliert habe“, meint Hachings Trainer später. Denkbar ungünstig in dieser Situation, denn Wuppertal kam son wieder auf 13:14 heran und erhielt das Aufschlagrecht. Doch Ben Ibata hatte nach rund zwei Stunden Spielzeit genug und verwandelte seinen Angriffsball zum 15:13 für den TSV.

Somit benötigen die Hachinger noch einen Sieg gegen Bayer Wuppertal, um ins ersehnte Halbfinale einzuziehen. Doch der SV Bayer hat zu Hause bisher nur ein Spiel verloren, gegen Vizemeister evivo Düren. Deshalb ist sich Larsen sicher, dass sich die Reise für den TSV am Samstag (19.30 Uhr, Wuppertal) nicht lohnen wird. „Wir sehen uns am Dienstag wieder hier in Unterhaching!“ Dann wäre nämlich ein mögliches Entscheidungsspiel zwischen dem Tabellenvierten und –fünften. Doch er weiß, das Unterhaching in dieser Partie deutlich mehr Selbstvertrauen getankt hat, als sein Team. Und noch eines hat Jens Larsen am Mittwoch in Unterhaching gelernt: „Ben gibt nie auf!“

Hannah Ziegler

 

 

Deutschland - Volleyball Online

 Freitag, 06. April 2007

   www.volleyball-online.de 

Ausnahmegenehmigung für Rote Raben

Die Roten Raben haben es geschafft: Bei einer Sitzung der Deutschen Volleyball Liga wurde ihnen noch einmal eine Ausnahmegenehmigung für ein Jahr gewährt. Das heißt, auch in der Saison 2007/2008 wird es für alle Raben-Fans in der Vilsbiburger Vilstalhalle Bundesliga-Volleyball zu sehen geben.

DVL-Geschäftsführer Thorsten Endress versicherte, dass die Anträge der betroffenen Vereine „sehr intensiv geprüft“ worden seien. Hier haben bei den Roten Raben das Schreiben von Bürgermeister Helmut Haider sowie der positive Stadtratsbeschluss den Ausschlag für die einstimmige Zustimmung gegeben. Anderen Vereinen, die in ihren Planungen noch nicht so weit sind, wie beispielsweise der VC Wiesbaden oder der Schweriner SC, wurde im Übrigen die Ausnahmegenehmigung nicht verlängert. Sie haben, laut Endress, eine Frist gesetzt bekommen. Bis dahin müssen sie entweder eine rechtsverbindliche Zusage liefern, dass ihre Halle regelkonform umgestaltet oder neu gebaut wird. Oder aber sie präsentieren innerhalb dieser Frist einen anderen Spielort. Sollte beides nicht gelingen, bekommen sie keine Lizenz für die kommende Saison.

Das muss die Roten Raben jetzt allerdings nicht mehr tangieren; sie haben ihre Ausnahmegenehmigung bekommen. Für Raben-Manager Klaus-Peter Jung-Kronseder eine Entscheidung, die er so erwartet hatte. Schließlich sei der Bau der neuen Ballsporthalle in Vilsbiburg unbestritten. Der entsprechende Arbeitskreis sei bereits mitten in den Detailplanungen. Klar ist für ihn weiter, dass die Ausnahmegenehmigung nur für ein Jahr gewährt wurde, obwohl man bis zur Fertigstellung der Halle beantragt hatte. „Da wir keinen Baubeginn angeben konnten, musste der DVL-Vorstand so entscheiden“, so Jung-Kronseder.

Mit dieser Entscheidung sei auf alle Fälle der Volleyballstandort Vilsbiburg auch in der nächsten Zukunft gesichert. Das bedeutet aber nicht, dass sie jetzt die Hände in den Schoß legen können. Nun können die Planungen für die neue Saison anlaufen. Der Manager wird nach Ostern mit den ersten Gesprächen mit Trainer, Mannschaft und Sponsoren beginnen. Zudem muss der Bau der neuen Ballsporthalle zusammen mit dem TSV Vilsbiburg und der Stadt mit Nachdruck vorangetrieben werden.

Harald Schwarz

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Freitag, 06. April 2007

   www.wiesbadener-kurier.de 

Damoklesschwert schwebt über VCW

Neue Halle ist wichtiger als Punkte in Hamburg

.E. WIESBADEN Während die Volleyballerinnen des VC Wiesbaden am Sonntag (15 Uhr) bei NA. Hamburg in den Meisterschafts-Playoffs um Platz drei kämpfen, sorgt sich Achim Exner um die Lizenz für die nächste Saison: ...

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