News

 Mittwoch, 18. April 2007 

Christina Benecke legt Babypause ein
Das sind Hamburgs Regionalliga-Meisterinnen
Auftakt der SHVV-Beach-Turnierserie
SCC: Zwischen Traum und Realität
Friedrichshafen will den Sack zu machen
Tietböhl: „Entscheidend war Niederlage vor der EM!“
Friedrichshafen und Berlin mit erstem Matchball
Beach-Volleyball: Erstmalige Trainer-A-Ausbildung
Rote Raben geben kräftiges Lebenszeichen
WiWa Hamburg: Chill-Out-Lounge
Sinsheim: 3. Platz verspielt, 4. Platz gewonnen?
Frankreich ist neuer Europameister
»Bei mir muss jeder Spieler alles können«
Moerser SC bastelt am neuen Team
evivo: Sekretärin gesucht

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Deutschland - NA.Hamburg-News

 Mittwoch, 18. März 2007

   

Christina Benecke legt Babypause ein

„Wollte eigentlich noch ein Jahr warten“

Hamburg, den 17.4.2007. Aus sportlicher Sicht gibt es bei den NA.Hamburg Volleyball-Damen momentan nicht viel Grund zur Freude. Die Doppel-Niederlage am vergangenen Wochenende gegen die Roten Raben aus Vilsbiburg hat den Traum von der Europacup-Teilnahme endgültig platzen lassen. Für NA.Hamburg-Mannschaftsführerin Christina Benecke rückt der sportliche Aspekt für einen Moment in den Hintergrund. Die 32-jährige Mittelblockerin wird sich in naher Zukunft auf die Mutterrolle freuen dürfen.   

„Eigentlich wollte ich noch ein Jahr warten. Jetzt kommt der Abschied schneller als erwartet. Wirklich geplant war die Schwangerschaft zu diesem Zeitpunkt nicht. Dennoch haben mein Freund Martin und ich uns über die Nachricht sehr gefreut und sind momentan überaus glücklich“, so Benecke.

Die Saison wird die Nationalspielerin und Leistungsträgerin des Tabellenvierten noch zu Ende spielen, ehe sie die Volleyballschuhe vorläufig in die Ecke stellt. Der bis 2008 laufende Vertrag wurde mit NA.Hamburg-Teammanager Horst Lüders im beiderseitigen Einvernehmen zum Ende der Saison 2006/07 (31.5.2007) aufgelöst. Dennoch will die langjährige Fischbekerin (von 1995 bis 1998 und seit 2002) „ihrem“ Verein und damit dem Volleyballsport verbunden bleiben. „Ich kann mir nach all den Jahren nicht vorstellen, dem Volleyball endgültig den Rücken zu kehren. Man sollte nie ‚nie’ sagen. Wenn ich nach meiner Schwangerschaft nicht mehr das Bundesliga-Niveau erreiche, werde ich vielleicht bei NA.Hamburg II spielen oder eine andere Funktion im Verein mir suchen. Im Juli werde ich meinen A-Trainerschein absolvieren und vielleicht mal als Trainerin arbeiten“, so die Zukunftspläne der Hamburger „Volleyball-Legende“.

Auch der Trainerstab und Beneckes Teamkolleginnen wurden von den positiven Neuigkeiten ihrer Kapitänin überrascht: „Natürlich ist sie mit ihrer Erfahrung eine wichtige Spielerin für uns - nicht nur auf dem Spielfeld. Sie hat immer ein offenes Ohr für ihre Teamkolleginnen und hat auch mir sehr geholfen. Doch wenn Tina glücklich ist, sind wir auch glücklich. Wir freuen uns alle für sie“, äußerte sich Freundin und Teamkollegin Margareta Kozuch.    

Die gelernte Bürokauffrau wird auch der Norddeutschen Affinerie AG erhalten bleiben und bis zum Mutterschaftsurlaub weiterhin als Assistentin der Geschäftsleitung beim weltgrößten Kupferrecycler und Hauptsponsor tätig sein.

 

 

Deutschland - Smash Online-News

 Mittwoch, 18. März 2007

   

Das sind Hamburgs Regionalliga-Meisterinnen

Teambetreuer stellt die Spielerinnen von NA.Hamburg II vor

Eine lange Saison war es mit vielen Verletzungen und Ausfällen. Da war es ein Glück, dass der Kader von NA.Trainer Stefan Schubot sehr umfangreich war. Schubot: „Das war mit das Bemerkenswerteste an der vergangenen Saison: Wie die Mannschaft sich angesichts aller Widrigkeiten mit diversen lange verletzten Spielerinnen sowie berufsbedingter Ausfälle es immer wieder geschafft hat, sich aufzurichten und in der Saison lediglich zwei Spiele zu verlieren. Vor allem, da die 15 Siege mit großer Souveränität und spielerischer Klasse erreicht wurden."

Am kommenden Wochenende wollen die Hamburgerinnen nun den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffen. Dabei empfangen sie die Meister der Regionalligen Nordost (TSV Rudow), Nordwest (VfL Oythe) und West (TuS Iserlohn). Es spielt jeder gegen jeden, die zwei besten Teams steigen auf.

Mannschaftsbetreuer Peter Neese stellt die Hamburger Spielerinnen vor, die ab Freitag um den Aufstieg kämpfen.

Behncke-Biney, Belinda (19 Jahre, Außenangreiferin,179 cm, Schülerin, CVJM zu Hamburg)
Abitur- und Job-gestresst fand Belinda nur selten zu regelmäßigem Training. Aber selbst dann war sie immer ein wertvoller Joker im Spiel.

Bremer, Michaela (20 Jahre, Libera,170 cm, Studentin, kam von BTS Neustadt Bremen)
Kommt aus Bremen, heißt auch so, spielt, als sei sie immer schon bei NA.Hamburg gewesen. Unsere Libera ist ein ganz wichtiger Part der Mannschaft!

Ehlers, Svenja (26 Jahre, Mittelblockerin,176 cm, Ärztin, CVJM zu Hamburg)
Wenn Svenja nicht verletzt war, dann war sie gerade beruflich in Irland oder Südafrika. Und zum Saisonabschluss sitzt sie am nächsten Examen. Aber nächste Saison ...

Ehrke, Valessa (21 Jahre, Mittelblockerin,186 cm, Studentin, CVJM zu Hamburg)
Man merkt ihr den Spaß am Volleyball an. Und uns freut, dass es oft die entscheidenden Punkte sind, die sie im Block macht.

Gebhardt, Yvonne (19 Jahre, Mittelblockerin,186 cm, Schülerin, kam von der VG Elmshorn)
Kam, sah und blockte, was das Zeug hielt, wenn die anderen Spielelemente auch noch dazu kommen, dann wird es richtig gefährlich!

Köhler, Jana (20 Jahre, Universalspielerin,179 cm, Beach-Volleyball, Köpenicker SC)
Bei unserer Beach-Jugendwelt- und Europameisterin macht das Zuschauen auch im Training immer Spaß – perfekt in Einsatz und Leistung.

Kollmann, Simone (28 Jahre, Außenangreiferin,180 cm, früher TV Fischbek)
Jahrgang 69, gefühlter Jahrgang 79, Ausstrahlung wie Jahrgang 89 ... Simone hilft uns mit ihrer gelassenen Erfahrung sehr oft weiter

Lange, Kristin (18 Jahre, Außenangreiferin,180 cm, Auszubildende, kam vom 1. VC Norderstedt)
Hat den großen Sprung gewagt, vieles richtig gemacht, einiges dazu gelernt und wenn neben Ausbildung und Schule noch mehr Training möglich gewesen wäre, dann wäre noch mehr drin gewesen.

Lehmann, Claudia (21 Jahre, Universalspielerin,172 cm, Beach-Volleyball, TV Fischbek)
„Claus“ rutschte eigentlich fast zufällig in unsere Truppe mit rein. Am Ende hat die Nr. 1 der letztjährigen Deutschen Beach-Rangliste doch einigen Spaß gehabt. Und wir an ihrem Spiel sowieso.

Pemöller, Kirsten (26 Jahre, AA,180 cm, Studentin, CVJM zu Hamburg)
Beruflich war unsere zweite „duale Kapitänin“ leider zu oft so stark eingespannt, dass sie zum Volleyball keine Zeit fand. Doch auf und neben dem Feld ist „Kiki“ immer noch und immer wieder eine unserer „Chefinnen“!

Oelsner, Stefanie (26 Jahre, Universalspielerin, 180 cm groß, Altenpflegerin, CVJM zu Hamburg)
Vor zwei Jahren wollte Steffi wegen diverser Blessuren schon die Karriere beenden, jetzt spielt und blockt (und jubelt!) sie, als würde demnächst ein weiteres Jugend-Länderspiel bei ihr zu erwarten sein ...

Röhrs, Tanja (24 Jahre, Zuspielerin,167 cm, Auszubildende, CVJM zu Hamburg
Die Unermüdliche, immer mit vorbildlichem Einsatz, aber auch die Zweiflerin an ihren eigenen Fähigkeiten, in der Abwehr fast unschlagbar, Zuspielerin mit großem Herz. Mit Kiki unsere „duale Kapitänin“.

Schuda, Alexandra (19 Jahre, Zuspielerin,177 cm, Schülerin, CVJM zu Hamburg)
Möchte immer alles perfekt machen, verlor durch einen Bänderriss in der Saisonmitte etwas den Anschluss, gibt aber nie auf und kämpft sich immer wieder ran. Ist im Zuspiel beständiger geworden.

Sultan, Arian (30 Jahre, Diagonalangreiferin,181 cm, Ärztin, CVJM zu Hamburg)
Wären da am Saisonanfang nicht ein paar Einsätze gewesen, hätte man „Doc“ auch als Edel-Fan bezeichnen dürfen. Ging mit Bänderanriss in Urlaub und kam mit gebrochener Hand zurück. Doch rechtzeitig zu den Aufstiegsspielen greift sie wieder an wie eh und je!

Wulff, Katharina (18 Jahre, Außenangreiferin/Diagonal,180 cm, Schülerin, TV Fischbek)
Leider lange verletzt und dadurch nicht spielfähig, kann sich erst zum Saisonende wieder an die volle Trainingsbelastung und ihren dynamischen Angriff heran arbeiten.

Die Spiele finden am Freitag in der Sporthalle Wandsbek (Rüterstraße) ab 18.30 Uhr statt, am Samstag (15.00 Uhr) und Sonntag (12.30 Uhr) in der Walter-Ruckert-Sporthalle in Oststeinbek (Meessen 32).

Der Spielplan

Freitag, 20.04.2007, Sporthalle Wandsbek (Rüterstraße)

18:30    TSV Rudow 1888 - NA.Hamburg II

21:00    TuS Iserlohn - VfL Oythe

Samstag, 21.04.2007, Walter-Ruckert-Sporthalle (Oststeinbek, Meessen 32)

15:00    VfL Oythe - TSV Rudow 1888

18:00    NA.Hamburg II - TuS Iserlohn

Sonntag, 22.04.2007, Walter-Ruckert-Sporthalle (Oststeinbek, Meessen 32)

12:30    TSV Rudow 1888 - TuS Iserlohn

15:00    VfL Oythe - NA.Hamburg II

 

 

Deutschland - SHVV-News

 Mittwoch, 18. März 2007

   

Auftakt der SHVV-Beach-Turnierserie

Landesmeisterschaften Beach-Indoor

Die schleswig-holsteinische A-Turnierserie wird am kommenden Wochenende mit der Beach-Indoor-Landesmeisterschaft im Sportpark "Sam" in Bordesholm eröffnet. Für 12 Damen- und 15 Herrenduos heißt es am Samstag ab 9 Uhr schmettern und baggern um Punkte und Preisgeld. Und es lohnt sich. Zum ersten Mal wird dieses Indoor-Turnier als ein A-Turnier ausgetragen, d.h. die Siegerteams erhalten jeweils acht Punkte für die Rangliste des Deutschen Volleyball-Verbandes. Zusätzlich werden 500 Euro Preisgeld ausgespielt. In jeder Hinsicht attraktive Teams haben ihren Auftritt angekündigt: Ehrgeizige Nachwuchstalente, Besitzer internationaler Medaillen, aus der Halle bekannte Lokalmatadoren und Routiniers.

Bei den Damen führt das Team Stephanie Koszowski/Katharina Schillerwein (FT Adler Kiel/Hamburger SV) das Startfeld an. Koszowski holte Bronze bei der U18-Europameisterschaft vergangenes Jahr, Schillerwein belegte bei der U21-Weltmeisterschaft Platz neun und bei der U20-Europameisterschaft wurde sie siebte. Susanna Wigger, U18-Europameisterin von 2005 und amtierende schleswig-holsteinische Landesmeisterin, mit Partnerin Katharina Hinrichsen hat mit dem zweiten Platz auf der Setzliste ebenfalls eine gute Ausgangsposition für ein gutes Abschneiden im Turnier. Als dritte der Setzliste gehen Regionalligaspielerinnen vom Wiker SV Katharina Schulte und Wiebke Siegmund ins Rennen.

In der Herrenkonkurrenz führen Daniel Krug und Lars Naffin (beide FT Adler Kiel) das Feld an. Krug wurde mit Ex-Partner Mischa Urbatzka Fünfter bei der Deutschen Meisterschaft 2006. Siebter Platz bei der U23-Europameisterschaft und die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Berlin sind weitere Höhepunkte seiner Karriere. Um den ersten Turniertitel kämpfen auch Sebastian Dollinger, U23-EM-Fünfter, und Nils Rohde (beide FT Adler Kiel). Mit von der Partie sind auch Sebastian Fuchs und Florian Lüdike (Eckernförder MTV/TSV Kronshagen). Sebastian Fuchs (Eckernförder MTV) wurde 2003 U18-Weltmeister, bei der U21-Weltmeisterschaft 2005 belegte er Platz fünf und holte den Titel des Deutschen A-Jugend-Meisters. Mit seinem Partner Lüdike wurde er letztes Jahr schleswig-holsteinischer Landesmeister. Erfahrene Teams wie Andreas Köhler/Eberhard Maaß (beide Eckernförder MTV) versprechen ebenfalls spannende Spiele.

"Auf Wunsch des Bundestrainers Lennard Krapp haben wir dieses Indoor-Turnier aufgewertet und in die SHVV-Turnierserie aufgenommen. So können nicht nur Nachwuchsathleten bereits im Vorfeld der nationalen Tour Ranglistenpunkte sammeln. Diese gewährleisten ihnen eine bessere Ausgangsposition bei den Turnieren des Deutschen Volleyball-Verbandes", so SHVV-Beachwart Matthias Piehler.

Weitere Stationen der SHVV-Tour sind: St. Peter-Ording (02. Juni), Dahme (09.-10. Juni), Heide (07.-08. Juli), Damp (14.-15. Juli), Schönberg (28.-29. Juli).

Ergebnisse des Damenturniers unter http://www.shvv-online.de/beachvolleyball.php?typ=turer&id=255
Ergebnisse des Herrenturniers unter http://www.shvv-online.de/beachvolleyball.php?typ=turer&id=312

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Mittwoch, 18. März 2007

   

SCC: Zwischen Traum und Realität

Nach dem überraschenden 3:2 Auswärtserfolg im ersten Play-off-Halbfinale (best of three) können die Volleyballer des SCC BERLIN am morgigen Mittwoch (18.04. / 19 Uhr / Sömmeringhalle) mit einem weiteren Sieg über Vizemeister Evivo Düren den Einzug ins Finale um die Deutsche Meisterschaft perfekt machen. Es wäre die erste Endspielteilnahme seit drei Jahren.

Doch davon wollen Trainer und Spieler nichts wissen, denn auch wenn man beim SCC den Traum vom Finale träumt, hat man den Bezug zur Realität nicht verloren. „Am Samstag war natürlich ein wunderschöner Abend. Doch wir wissen genau, dass am Mittwoch die Würfel neu geworfen werden. Die Tatsache, dass wir in Düren gewonnen haben, ändert nichts daran, dass wir auch als Außenseiter in das Rückspiel gehen“, sagt SCC-Coach Michael Warm und sein Kapitän Jaroslav Skach fügt hinzu „den Fehler uns zu unterschätzen, wird Düren kein zweites Mal machen.“

Mit Geduld, Konzentration und dem unerschütterlichen Glauben an die eigenen Stärken und Fähigkeiten hatten die Berliner den Favoriten am Wochenende mit seinen eigenen Tugenden geschlagen. Aber auch der taktische Schachzug, den etatmäßigen Mittelblocker Aleksandar Spirovski auf der Diagonalposition agieren zu lassen, hatte einen wichtigen Anteil am Erfolg. „In Düren konnten wir sicherlich von der etwas ungewöhnlichen Aufstellung profitieren. Allzu viele Varianten haben wir nun leider nicht mehr im Ärmel“, weiß Michael Warm, dass ein solcher taktischer Überraschungscoup kaum zu wiederholen sein dürfte.

Libero Frank Bachmann gibt sich dennoch optimistisch: „Düren bleibt zwar der Favorit – nicht zuletzt weil die Mannschaft auf eine enorme Erfahrung zurückgreifen kann und solche Situationen in der Champions League schon mehrmals meistern musste. Trotzdem haben wir jetzt zwei Versuche und wer weiß, vielleicht können wir unsere Außenseiterchance noch einmal nutzen. Unseren Zuschauern und auch den Gästen kann ich zumindest versprechen, dass wir uns zerreißen werden, damit der Ball auf unserer Seite des Netzes nicht allzu oft das Parkett berührt."

mk

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Mittwoch, 18. März 2007

   

Friedrichshafen will den Sack zu machen

Lange Reden sind nicht unbedingt die Paradedisziplin der sportlichen Verantwortlichen beim VfB Friedrichshafen. So auch vor dem zweiten Spiel im Halbfinale um die deutsche Volleyball Meisterschaft am Mittwoch gegen den TSV Unterhaching. „Wir fahren nach Unterhaching, um den zweiten Sieg zu holen und damit den Einzug in das Finale klar zu machen“, gibt VfB Co – Trainer die Marschroute vor.

Das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams im Halbfinale hatte der deutsche Volleyball Rekordmeister vom Bodensee am Samstag deutlich mit 3:0 in der ARENA Friedrichshafen für sich entscheiden können. „Wir hatten nie den Hauch einer Chance. Die diesjährige Mannschaft des VfB ist stärker, als die in den Jahren zuvor“, stellte TSV Kapitän Michael Mayer nach dem Spiel in Friedrichshafen fest.
Trotz des klaren Sieges und der damit verbundenen guten Ausgangsposition bleibt man beim VfB auf dem Boden. „Unterhaching wird zu Hause mindestens eine Klasse besser spielen als hier bei uns in der ARENA. Wir werden von Beginn an versuchen, druckvoll zu agieren“, so VfB Co – Trainer Ulf Quell. „Wir wollen die deutsche Meisterschaft gewinnen und wenn wir dies schaffen wollen, müssen wir immer gut spielen.“

Gut spielen und sich so gut wie möglich zu verkaufen, das hat TSV Coach Mihai Paduretu seinem Team mit auf den Weg gegeben. „So wie in Friedrichshafen dürfen wir uns nicht mehr präsentieren. Ich habe jedem gesagt, dass ich eine deutliche Steigerung erwarte.“ Wie sehr ihn die deutliche Niederlage wurmte, bekamen die Spieler bereits am Sonntag zu spüren. Kurzerhand strich er seinen Schützlingen den freien Tag und lies sie zum Sondertraining antreten.

„Wir müssen uns zu Hause so gut wie möglich verkaufen. Das sind wir den Zuschauern und unseren Sponsoren schuldig. Wenn man sich nach einem guten Spiel dem Champions League Gegner geschlagen geben muss, dann sagt keiner etwas. Doch man muss um jeden Ball kämpfen“, so Mihai Paduretu weiter. „Wir haben bislang eine sehr gute Saison gespielt und die sollten wir uns nun nicht durch schwache Auftritte am Saisonende kaputt machen.“

Einen starken Auftritt erwartet VfB Co Trainer Ulf Quell von seinem Team in Unterhaching. „Für uns zählt nur ein Sieg.“ Personell kann Quell aus dem Vollen schöpfen und so wird Jiri Polansky, neben den Akteuren aus dem Champions League Finale, auf der Liberoposition auflaufen. „Die Zeit der Experimente ist vorbei. Es geht um den Finaleinzug und da muss alles klappen.“

Anpfiff zum zweiten Halbfinal – Playoff Spiel zwischen dem VfB Friedrichshafen und dem TSV Unterhaching in der Generali Sportarena in Unterhaching ist am Mittwoch um 19.30 Uhr. Im zweiten Halbfinale will der SCC Berlin mit einem zweiten Sieg über evivo Düren den Einzug in das Finale schaffen.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 18. März 2007

   

Tietböhl: „Entscheidend war Niederlage vor der EM!“

Der EM-Titel war überraschend und deswegen umso schöner. Die deutschen Mädchen (Jahrgang 1990/91) gewannen bei der EM in Brno/CZE sensationell die Goldmedaille – ein Erfolg, der auch für Bundestrainer Jens Tietböhl (44 Jahre, seit 1995 Bundestrainer im weiblichen Nachwuchsbereich) überraschend kam. Im Interview verrät der Bundestrainer, warum er bereits mit einem Platz unter den ersten sechs Teams zufrieden gewesen wäre und wie es zur roten Karte für Berit Kauffeldt im Finale des dritten Satzes kam.

Glückwunsch zum EM-Titel. Wie wurde der Erfolg gefeiert?
Tietböhl: „Brutal. Nach dem Spiel sind wir zum Essen gegangen und haben das Bankett mit den anderen Mannschaften genossen. Danach haben wir noch bis 4.00 Uhr mit allen anderen Teams und Trainern gefeiert. Das ist das Schöne an den Nachwuchs-Wettkämpfen: Da feiert man zusammen.“

Ist noch eine Party in Deutschland geplant?
Tietböhl: „Wir haben gestern auf dem Rückweg Station in Dippoldiswalde gemacht und sind dort beim Bürgermeister zum Mittagessen eingeladen gewesen. In Dippoldiswalde hatten wir den letzten Teil unserer EM-Vorbereitung gemacht, und die Leute haben uns nach jedem Spiel gratuliert.“

Zum Sportlichen: War es von Vorteil, dass Serbien bis zum Finale ohne Satzverlust durchmarschiert ist und somit die Favoritenrolle inne hatte?
Tietböhl: „Ja, sie hatten die Favoritenrolle und wir konnten befreit aufspielen. Wir waren schon mit dem zweiten Platz zufrieden. Das entscheidende war, dass wir Russland in der Vorrunde geschlagen hatten und somit Serbien im Viertelfinale aus dem Weg gegangen waren.“

Wie haben Sie die Mannschaft auf das Finale eingestimmt?
Tietböhl: „Ganz normal. Wir haben jedes Mal das gleiche gemacht. Serbien hat sehr große Spielerinnen, aber die machen auch Fehler habe ich meinen Spielerinnen gesagt. Wir müssen geduldig sein.“

War der Gewinn des ersten Satzes ein Knackpunkt, weil es für Serbien der erste Satzverlust war und ihre Spielerinnen merkten, da geht was?
Tietböhl: „Nein, jeder Satz war pari-pari. In jedem Satz gaben nur Kleinigkeiten den Ausschlag. Es war das beste Turnierspiel.“

Was ist im dritten Satz passiert, als Berit Kauffeldt eine rote Karte sah?
Tietböhl: „Beim 22:24 im zweiten Satz hat sie bereits wegen zu aggressiven Jubels eine gelbe Karte kassiert. Im dritten Satz drischt sie einen Einbeiner in das Feld und jubelt erneut. Sie ist ja eigentlich ein liebes Mädchen, und wir mussten sie stets ermuntern, mehr aus sich raus zu gehen. Danach bricht sie mit einem Heulkrampf zusammen. Das war kein Fingerspitzengefühl vom Schiedsrichter, das habe ich noch nie erlebt. Sina Kostorz kommt in ihrem ersten Turnierspiel rein und macht in Aufschlag, Block und Angriff wichtige Punkte. Die rote Karte hat uns so gepusht, die Halle war voll hinter uns.“

Vor der EM haben Sie ihrer Mannschaft „ein sensationelles Abschneiden“ zugetraut. Haben Sie dabei auch an den EM-Titel gedacht?
Tietböhl: „Nein! Für mich wäre sensationell gewesen, wenn wir unter die ersten sechs kommen und uns für die WM qualifizieren. Da war für uns die Vorrunde mit Polen und Russland einfach zu schwer. Ich muss mich einfach bei allen Landes- und Vereinstrainern bedanken, die diese Mädchen ausgesucht und so gut vorbereitet haben. Ich hoffe, das gibt einen Push für den weiblichen Bereich.“

War es von Vorteil, dass ihr Team vom ersten Spiel an „volle Pulle“ gehen musstet und kein Spiel zum Ausruhen hattet?
Tietböhl: „Ja, ich denke schon. Ich glaube, der entscheidende Tick war, dass wir kurz vor der EM gegen Italien gespielt und verloren haben. Da haben wir gemerkt, wir müssen noch etwas mehr machen. Wir mussten gegen alle Gegnerinnen 110 Prozent geben. Alle Turnierspiele waren sehr anstrengend und hart.“

Sie haben in der gesamten Vorbereitung die beiden Stammkräfte auf den Außenpositionen, Kira Walkenhorst und Patricia Grohmann, gefehlt. Grohmann stieß kurz vor der EM zurück, alles andere als optimale Voraussetzungen, oder?
Tietböhl: „Ja. Toll wie die Grohmann gespielt hat. Dafür, dass sie solange aussetzen musste, hat sie eine sensationelle EM gespielt und war im Finale unser Leader. Und Sarah Petrausch/Janine Völker haben Walkenhorst hervorragend ersetzt.“

Wie geht es jetzt weiter?
Tietböhl: „Jetzt haben wir ein bisschen Pause, dann kommen die Jugend-Meisterschaften sowie noch der letzte Spieltag in der 2. Liga. Im Mai spielen wir dreimal gegen Brasilien, und dann kommt die WM, wenn wir sie sportpolitisch spielen dürfen. Das wäre für die Entwicklung der Mädchen sehr gut.“

Letzte Frage: Ihre Spielerinnen sind bereits zum Halbfinale mit einer schwarz-rot-gelben Frisur aufgelaufen. Schmückt Sie und das Betreuerteam jetzt eine ähnliche Haarpracht?
Tietböhl: „Nein, ich konnte mich entziehen, aber Co-Trainer Matze Müntz sieht jetzt auch so aus.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 18. März 2007

   

Friedrichshafen und Berlin mit erstem Matchball

Der VfB Friedrichshafen kann mit einem Sieg am Mittwoch, 18. April (19.30 Uhr), beim TSV Unterhaching den Finaleinzug um die Deutsche Meisterschaft perfekt machen. Nach dem klaren 3:0 im ersten Spiel des Playoff-Halbfinals hat der Titelverteidiger beste Aussichten, erneut das Finale zu erreichen. Der Außenseiter TSV Unterhaching konnte in der Arena Friedrichshafen zu keinem Zeitpunkt mit dem Champions League-Sieger mithalten, es war inklusive des DVV-Pokals die vierte 0:3-Packung für die Münchner gegen das Team vom Bodensee. Sichtlich enttäuscht und ohne Kommentar verließ der Hachinger Trainer Mihai Paduretu die Halle. Trotz des Heimvorteils im Rückspiel rechnen sich die Bayern wenig aus und sehen ihren Saisonhöhepunkt bereits mit der Halbfinalteilnahme als erreicht an. Trotzdem sollte der VfB Friedrichshafen das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. Gemäß dem Motto „Totgesagte leben länger“ muss auch das Rückspiel mit voller Konzentration angegangen werden.

Gleiche Voraussetzungen wie Friedrichshafen hat der SCC Berlin. Nach dem überraschenden 3:2-Sieg der Berliner im Dürener Hexenkessel haben die Berliner die große Chance, vor eigenem Publikum am 18. April (19.00 Uhr) mit einem weiteren Erfolg ins Finale einzuziehen. Während sich die Berliner nach dem Sieg trotzdem in der Außenseiterrolle sehen, gilt es für Vizemeister evivo Düren den Schock schnell zu verdauen und zu alter Stärke zurückzufinden. Helfen könnten dabei die Erinnerungen an die Hauptrunde, in der der SCC Berlin zweimal geschlagen werden konnte. Die Partie verspricht also große Spannung.
Das Volleyballradio.de überträgt beide Partien live.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 18. März 2007

   

Beach-Volleyball: Erstmalige Trainer-A-Ausbildung

Der Deutsche Volleyball-Verband bietet erstmals eine eigenständige A-Trainerausbildung für den Bereich Beach-Volleyball an. Der erste von zwei Lehrgängen findet vom 2. bis zum 6. Oktober in der Sportschule Ruit in Stuttgart statt, im nächsten Jahr folgt der abschließende Prüfungslehrgang. Lehrgangsleiter ist der Bronzemedaillen-Gewinner von Sydney 2000 und derzeitige Leitende Nachwuchs- und U23-Bundestrainer Jörg Ahmann. Teilnahme-Voraussetzung ist die Beach-Bundeskader-Zugehörigkeit oder (mindestens) eine zweifache Teilnahme an den Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften.

Zudem haben Landesverbände die Möglichkeit, Teilnehmer, die in der eigenen Beach-Trainer-Ausbildung maßgeblich involviert sind, anzumelden. In diesem Fall entfallen die oben genannten Voraussetzungen. Die letztendliche Auswahl wird vom DVV-Lehrausschuss getroffen. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 16 Personen begrenzt. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung belaufen sich auf 1.100 Euro.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Beach-Volleyball Koordinator Lars Elsässer (lehrwesen@volleyball-verband.de)

 

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 18. März 2007

   www.volleyball-bundesliga.de 

Rote Raben geben kräftiges Lebenszeichen

Zwei Siege gegen NA. Hamburg in der Finalrunde hintereinander

Die Roten Raben haben ein mehr als deutliches Lebenszeichen von sich gegeben. Mit zwei Siegen gegen NA. Hamburg haben sie am Freitag ihren ersten Auswärtssieg und am Sonntag ihren ersten Heimsieg aufs Parkett gelegt. Entsprechend gut war die Laune bei Trainer Igor Arbutina und den Spielerinnen, auch wenn nur etwa 410 Zuschauer den Weg in die Vilsbiburger Vilstalhalle gefunden hatten. Spielführerin Katja Wühler meinte nach dem Spiel: „Der Knoten ist am Freitag geplatzt“. Sie machte damit Hoffnung auf mehr.

Die Roten Raben haben ein mehr als deutliches Lebenszeichen von sich gegeben. Mit zwei Siegen gegen NA. Hamburg haben sie am Freitag ihren ersten Auswärtssieg und am Sonntag ihren ersten Heimsieg aufs Parkett gelegt. Entsprechend gut war die Laune bei Trainer Igor Arbutina und den Spielerinnen, auch wenn nur etwa 410 Zuschauer den Weg in die Vilsbiburger Vilstalhalle gefunden hatten. Spielführerin Katja Wühler meinte nach dem Spiel: „Der Knoten ist am Freitag geplatzt“. Sie machte damit Hoffnung auf mehr.

Eigentlich hatte sich NA. Hamburg vorgenommen, an diesem Wochenende mit zwei Siegen gegen die Roten Raben die schmerzliche Niederlage gegen den VC Wiesbaden vergessen zu machen. Schließlich wollten die Hamburger gerne in den internationalen Volleyballsport hinein schnuppern. Doch es sollte ganz anders kommen, als es das Trainergespann Helmut von Soosten/ Michael Schöps geplant hatte.

Bereits am Freitag Abend „spuckten“ ihnen die Roten Raben ordentlich in die Suppe, als sie in Hamburg einen 2:0-Satz-Rückstand wettmachten und das Spiel im Tie Break noch für sich entschieden: 27:25/25:16/14:25/25:27/13:15 hieß es am Ende. „Sie hätten uns nach dem Spiel jubeln sehen sollen“, meinte Raben-Spielführerin Katja Wühler am Sonntag. Auch da hatten die Raben viel Grund zum Jubeln. Wieder hieß der Gegner NA. Hamburg, doch dieses Mal erwarteten die Roten Raben die von Soosten-Schützlinge in der Vilstalhalle. Christina Benecke & Co. wollten sich hier für die Heimniederlage revanchieren.

Doch auch daraus wurde nichts. Schon beim Einschlagen war zu spüren, dass die Roten Raben vor Selbstbewusstsein geradezu strotzten. So gingen sie dann auch in das Spiel. Schnell machten sie einen 0:2-Rückstand wett und lagen ab dann ständig in Führung. NA. Hamburg wirkte gehemmt und verunsichert und konnte dies während des gesamten Spiels nicht ablegen. Spannend wurde es erst, als die Raben bereits mit 24:21 führten, die Hamburger Damen aber noch zum 24:24-Ausgleich herankommen ließen. Doch die Raben ließen sich nicht aus dem Konzept bringen und brachten den ersten Satz mit 27:25 unter Dach und Fach.

Der zweite Satz begann dagegen nicht so gut für die Raben. Domenice Steffen sorgte mit ihren Aufschlägen dafür, dass Hamburg mit 0:5 in Führung ging und auch bei der ersten technischen Auszeit mit 3:8 in Führung lag. Danach starteten die Raben allerdings eine tolle Aufholjagd. Immer wieder glänzend in Szene gesetzt von Zuspielerin Ivnna Lacerda Sampaio, holten Katja Wühler & Co. Punkt um Punkt und gingen beim 13:12 erstmals in Führung. Mit gutem Auge, Spielwitz und immer wieder überraschenden Varianten sorgte Ivnna Lacerda Sampaio dafür, dass die Raben-Angreiferinnen ein ums andere beinahe frei zum Schuss kamen. So hieß es nach 25 Minuten 25:20 für die Roten Raben.

Die Befürchtungen, dass Hamburg jetzt den Spieß umdrehen könnte oder die Roten Raben wieder Angst vor dem eigenen Erfolg haben könnten, bewahrheiteten sich auch im dritten Satz nicht. Mit 8:3 führten die Raben bei der ersten technischen Auszeit, mit 16:10 bei der zweiten. Beim 24:17 hatten die Raben bereits den ersten Matchball; auch weil sie in der Blockarbeit an diesem Sonntag Nachmittag sehr erfolgreich waren und weder Margareta Kozuch noch Christina Benecke oder Domenice Steffen zur Entfaltung kommen ließen. „Die Mauer von Vilsbiburg steht“, meinte Hallensprecher Klaus Kiefer überschwänglich.

Danach wurde es allerdings noch einmal spannend. Allzu leichtfertig gingen die Raben mit ihren Chancen um und so kamen die Hamburger noch auf 21 Punkte, ehe Maja Pachale den dritten Satz und damit den Gesamtsieg mit 25:21 unter Dach und Fach brachte.
Christina Benecke machte nach dem Spiel selbstkritisch: „Wir sind uns heute selber im Weg gestanden.“ Ihr Trainer Helmut von Soosten ergänzte, dass eigentlich nichts von dem funktioniert habe, was sie sich vorgenommen hatten.

Ganz anders sah zwangsläufig Katja Wühler die beiden Partien: „Wir haben ein Zeichen gesetzt.“ Es habe „total Spaß gemacht“ ergänzte sie und lobte ihre Mitspielerinnen wegen des spürbaren Kampfgeistes. Zugleich verbeugte sie sich „vor den Fans, die ihre Geduld behalten und uns die Treue gehalten haben“.

Auch Raben-Trainer Igor Arbutina bescheinigte seinem Team, dass sie an beiden Tagen „eine sehr gute Arbeit abgeliefert haben“. Endlich habe sie es geschafft, die guten Trainingseindrücke auch ins Spiel zu übertragen. „Die Mannschaft hat endlich gezeigt, was sie kann“.

Harald Schwarz

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Mittwoch, 18. März 2007

   www.volleyballer.de 

WiWa Hamburg: Chill-Out-Lounge

Im vorletzten Spiel in der 1. Bundesliga in Köpenick, zeigte das künftige Zweitliga-Team von Trainerin Marina Cukseeva, dass es durchaus mit Vollprofis mithalten kann: Den ersten Satz gewann der Köpenicker SC knapp mit drei Punkten Vorsprung und im zweiten hatte WiWa Hamburg drei Satzbälle.

Die drucklos aufspielenden Wandsbekerinnen hatten erneut die Gelegenheit ein sportliches Ausrufezeichen zu setzen – mangelnde Abgeklärtheit verhinderte den Erfolg. „In Berlin war lange Zeit eine Überraschung möglich. Schade, dass wir uns in vielen Spielen für die guten Leistungen nicht belohnen konnten“, beschreibt Marina Cukseeva die Situation. „Ich hoffe, dass die Spielerinnen diesen Leistungswillen bis zum letzten Saisonspiel konservieren – wir wollen uns mit einer guten Leistung von unseren Fans und Freunden in die Sommerpause verabschieden!“

Damit Fans, Freunde und Sponsoren des Teams den letzten Auftritt in dieser Saison in der höchsten deutschen Spielklasse noch mal genießen können, wird am Sonntag in Wandsbek noch mal „fideler Budenzauber“ inszeniert. Live-Musik und Gewinnspiele sollen Fans und Freunde erneut in die Sporthalle Wandsbek locken. Als Vertreter des Senats der Sportstadt Hamburg wird Staatsrat Andreas Ernst anwesend sein. Im Anschluss an das Spiel wird das Foyer in eine Chill-Out-Zone verwandelt in der sich Fans, Spielerinnen, Sponsoren und Interessierte ungezwungen austauschen können. Jörn Wessel , der Leiter der Volleyballgemeinschaft WiWa Hamburg, blickt ehrfürchtig zurück: „Auf sportlicher und organisatorischer Ebene konnten wir durch den mutigen Schritt in die 1. Bundesliga viel lernen und haben viele neue Freunde und Partner gefunden – indes nicht genug, um unseren eigenen Ansprüchen an eine Zugehörigkeit zur Eliteliga in der kommenden Spielzeit zu erfüllen. Mein Dank geht vor allem an die vielen Helferinnen und Helfer, die oft unsichtbar waren, aber unentbehrlich für den Erfolg waren.“

Am Sonntag, den 22.April tritt Bayer Leverkusen im Hamburger Volleyball-Tempel an der Rüterstraße an. Die letzte Gelegenheiten erstklassigen Volleyball der Frauen in Wandsbek zu genießen.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Mittwoch, 18. März 2007

   www.volleyballer.de 

Sinsheim: 3. Platz verspielt, 4. Platz gewonnen?

Der SV Interroll Sinsheim hat mit der 0:3 Niederlage am vergangenen Samstag bei TSV Allianz Stuttgart wohl den dritten Tabellenplatz in der 2.Bundesliga Süd verspielt. Es wäre so schön gewesen, wenn ein Sieg herausgesprungen wäre. Dies war durchaus möglich, aber wohl vom SV-Team an diesem Tag nicht zu erreichen. Und es wäre eine einmalige Erfolgsbilanz aus der Rückrunde geworden, wenn man die ersten drei Mannschaften der Tabelle geschlagen hätte. Doch es sollte wohl nicht sein.

Jetzt steht noch das letzte Saisonspiel an, am kommenden Samstag wird der TV Hülzweiler aus dem Saarland der letzte Heimgegner sein. Mit diesem Spiel verabschiedet sich die Mannschaft aus der Saison 2006/2007. Und es sollte möglichst auch ein Sieg sein, mit dem man die Saison beendet, Auch um den vielen treuen Fans, die in dieser Saison mit der Mannschaft durch dick und dünn gegangen sind und immer zum Team gestanden haben, ein kleines Dankeschön zu sagen und ihnen diesen Sieg zu schenken.

Der TV Hülzweiler rangiert auf Platz 13 der Tabelle und ist bereits in die Regionalliga abgestiegen. An dieser Platzierung ändert sich, unabhängig vom Ausgang des Spieles am Samstag, nichts mehr. Auch am jetzigen Platz 4 für den SV Interroll Sinsheim ändert sich nichts mehr, da durch die großen Unterschiede in den Satzverhältnissen auch bei Punktgeichheit mit den unmittelbaren Nachbarn keine Änderung der Platzierung mehr eintreten kann.

Es war eine durchwachsene Saison für den SV Interroll. Nach hoffnungsvollem Saisonbeginn kam immer wieder eine kleine Krise mit unnötigen bis zu verdienten Niederlagen dazwischen. Der sehr kleine Kader wurde immer wieder durcheinander gewirbelt, da aufgrund von Verletzungen ständig Spielerinnen ausfielen. So war der Trainer gezwungen, immer die gleiche Formation aufs Feld zu schicken.

Alternativen, die vielleicht noch einiges hätten bewegen können, standen dem Trainer nicht zur Verfügung. Da muss man sich sogar noch wundern, dass unter diesen Bedingungen noch ein vierter Platz herausgesprungen ist.

Dies spricht zum einen für das Potential, das in der Mannschaft steckt und zum anderen für die Fähigkeiten der einzelnen Spielerinnen, die teilweise tolle Leistungen abgeliefert haben. Und vor allem, die Mannschaft hat sich nie aus dem Takt bringen lassen durch diese äußeren Umstände. Und dies spricht für einenb guten intakten Teamgeist.

Man hat der Mannschaft teilweise vorgeworfen, sie sei zu ruhig und ergebe sich zu leicht in ihr Schicksal, ohne sich mal gegen eine drohende Niederlage zu wehren. Dies mag wohl stimmen, die Spielerinnen sind nicht so extrovertiert, wie man es sich erhoffen würde. Doch eines hat die Mannschaft immer getan, sie hat gekämpft und alles aus sich herausgeholt. Dass das Team zu Topleistungen fähig ist, hat es bei den Auswärtssiegen in Lohhof und Sonthofen bewiesen.

Der SV Interroll Sinsheim hat einmal mehr bewiesen, dass er in diese 2.Bundesliga gehört und dass er zu tollen Leistungen fähig ist. Er bleibt damit die Nr. 1 im weiblichen Bereich in Nordbaden und wurde in dieser Saison nur durch eine Mannschaft in Baden-Württemberg auf Platz zwei verdrängt, durch den TSV Allianz Stuttgart.

Der Verein und vor allem die Mannschaft danken allen Zuschauern und Fans, die in dieser Runde den Weg in die Realschulhalle gefunden haben, für ihre Unterstützung. Natürlich hoffen wir auch in der neuen Saison auf ihre Unterstützung. Vielleicht gelingt es dem SV Interroll in der neuen Saison, wieder mehr Zuschauer in die Halle zu bekommen. Dann kann wieder, wie einst, der Hexenkessel von Sinsheim in der 2.Bundesliga gefürchtet sein.

Den Sponsoren, allen voran der Fa. Interroll Axmann, Herrn Norbert Axmann, der Fa. Enbw und Herrn Wenz von McDonalds, danken wir für die intensive persönliche, tatkräftige und finanzielle Unterstützung in dieser Saison. Selbstverständlich sei auch allen anderen Sponsoren und Gönnern sowie den Spendern für ihre Großzügigkeit und ihre Unterstützung herzlich gedankt. Ohne sie alle wäre eine 2.Bundesliga in Sinsheim nicht möglich. Vielen Dank !

Schließlich bedankt sich der Verein bei den vielen Helfern und Mitarbeitern, die im Hintergrund diese so lange Saison gearbeitet haben und alles so bereitet haben, dass ein reibungsloser Spielbetrieb möglich war. Diese Unterstützung der vielen Helfer ist von unschätzbarem Wert, um ein derartiges Programm durchzuziehen. Dafür werde allen Mitgliedern und Helfern die besondere Anerkennung des Vereins und der Dank des Vorstandes zuteil.

 

 

Deutschland - DVJ-News

 Mittwoch, 18. März 2007

   

Frankreich ist neuer Europameister

Markus Steuerwald bester Aufschläger

Bester Libero beim Finalturnier der Champions League war er schon, nun darf er sich auch bester Aufschläger der Jugend-EM nennen: Markus Steuerwald (Volley YoungStars Friedrichshafen) spielt eine unglaubliche Saison.

Neuer Europameister ist Frankreich. Die Franzosen setzten sich in einem packenden Finale mit 3:2 (25:21, 25:19, 22:25, 24:26, 15:7) gegen Polen durch, es waren die einzigen zwei Satzverluste der Franzosen im gesamten Turnierverlauf. Den dritten Satz sicherte sich Belgien in einem weiteren Fünfsatz-Spiel gegen Russland.

 

 

Deutschland - Neues Deutschland

 Mittwoch, 18. März 2007

   www.nd-online.de 

»Bei mir muss jeder Spieler alles können«

Mit ungewöhnlicher Taktik will Volleyball-Trainer Michael Warm den SCC Berlin ins Finale bringen 

»Auch andere hatten schon gute Ideen. Ich bin nicht der neue Trainerfuchs«, sagt Michael Warm. Zur Zeit aber redet jeder Volleyball-Experte in Deutschland von Warm, der die Volleyballer des SC Charlottenburg trainiert.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Mittwoch, 18. März 2007

   www.nrz.de 

Moerser SC bastelt am neuen Team

Trainer Georg Grozer hofft noch auf Kristjan Ouekallas. Vojislav Skoric verlässt die "Adler".

Während die Play-offs in der Volleyball-Bundesliga gerade in die heiße Phase gehen - Friedrichshafen und Berlin führen gegen Unterhaching und Düren jeweils mit 1:0 - bastelt der Moerser SC bereits intensiv am Kader für die kommende Saison.

 

 

Deutschland - Berliner Zeitung

 Mittwoch, 18. März 2007

   www.berlinonline.de 

evivo: Sekretärin gesucht

Dürens Volleyballer haben sich als zweite Kraft in der Bundesliga etabliert, jetzt gestalten sie auch ihr Umfeld moderner

BERLIN. Bernd Werscheck gibt zu, er hat gestaunt. Der Volleyball-Manager von Evivo Düren hatte nicht erwartet, dass sein Team in eigener Halle gegen den SCC Berlin verlieren könnte: "Ich hätte nicht gedacht, dass die Berliner in der Lage sind, so eine Leistung in Düren zu zeigen." Aber Werscheck ist Optimist.

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel