News

 Dienstag, 24. April 2007 

Rot Weiße Emotion - ETV dominiert Aufstiegsturnier
AFS beim Volleyball-Playoff der NA.Hamburg
Münster verabschiedet sich mit Sieg aus der Saison
Emlichheim beendet Münsteraner Siegeszug
Dollinger/Rohde, Hoppe/Saß SHVV-Landesmeister
SCC verlängert mit Libero Frank Bachmann
Dramatisches Finale: Lohhof Vizemeister
Düren im Finale – Dresden souverän
Jugend: Beide Auswahlteams zur WM
Grit Lehmann vor Meisterschaft
Guinness Buch der Rekorde: "Erfolgreicher Testlauf"
Beach-Symposium: Experten einig
Freiburg sichert sich Teilnahme an Aufstiegsspielen
Internat Frankfurt: Gute und schlechte Nachrichten
Sven Bilmeier verletzt sich schwer am Knie
WSU-Rückkehr auf kurze Sicht kaum denkbar
Zweite Heimat am Gardasee
Evivo und der Millionen-Mann
Sven Anton kämpft bis zum letzten Punkt
Suhl: Bronzeplatz jetzt zum Greifen nahe
VCW: Mentale Müdigkeit entscheidet
VCW soll ins Herz der Stadt

April 2007

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Deutschland - Eimsbütteler TV-News

 Dienstag, 24. März 2007

   

Rot Weiße Emotion - ETV dominiert Aufstiegsturnier

Am Ende nur noch Jubel - die Büttels sind am Ziel ihrer Träume angelangt und stehen nun am Anfang einer großen Aufgabe - der Aufstieg in die 2. Bundesliga Volleyball ist perfekt.

...3 Wochen zuvor...

Unbändige Freude, mehr als 200 Zuschauer in heller Aufregung, 12 springende und jubelnde Büttels, 1 überglücklicher Trainer, Sektduschen und Meisterzigarren. So ging das Spitzenspiel der Regionalliga Nord vor 3 Wochen zu Ende. Der Eimsbütteler TV hatte in einem der besten Regionalligaspiele der letzten Jahre den Tabellenführer Adler Kiel vom Thron gestoßen. 3:2 so hieß das denkbar knappe, aber der Kulisse und der Tabellensituation gerechte Ergebnis am letzten Spieltag - Tabellenführer gegen Verfolger, so war die Ansetzung.

„Das war ein Spiel auf mittlerem Zweitliganiveau, seit langem das Beste, was ich in der Regionalliga gesehen habe“, so die fachkundige Meinung eines Regionalligaexperten. Eimsbüttel ist Meister der Regionalliga, nach einer emotionalen Saison, in der man die Tabellenspitze schon aus den Augen verloren hatte, nach einer fulminanten Aufholjagd (5 Spiele hintereinander 3:0) und einer hochklassigen Partie.

...Gegenwart...

Nachdem der Sieg begossen und die Wunden geleckt waren, mussten die Büttels also noch einmal an die Arbeit. Das für das vergangene Wochenende angesetzte Aufstiegsturnier in Windeck (NRW, nahe Köln) stand auf dem Plan. Die Regionalligameister Nordost (TSGL Schöneiche), Nord (Eimsbütteler TV), Nordwest (VCB Tecklenburger Land) und West (FC Windeck) sollten die drei zu vergebenden Plätze für die 2. Bundesliga Nord unter sich ausspielen.

Bei Eimsbüttel hieß dies aber zunächst Verzicht: Geburtstagseinladungen nach Kopenhagen wurden abgesagt, Urlaube in Slowenien unterbrochen, Einladungen nach Marokko ausgeschlagen und auch ein Klassentreffen musste dem Ziel 2. Liga zum Opfer fallen. Zudem stellte sich schnell heraus, dass man nicht aus dem Vollen würde schöpfen können. Benjamin Herrmann musste sich auf eine Reputation vorbereiten, Patrick Kamin konnte sich beruflich nicht freimachen (beide auf der zentralen Zuspielposition), Christian Bartram konnte nach einem Bänderanriss im Knie noch nicht wieder einsteigen und Stefan Imke sowie Philip Kerl konnten ebenfalls wegen beruflicher Gründe nicht mit in den Westen reisen. Bis zuletzt stand noch nicht einmal fest, ob mit Stefan Haarmeyer überhaupt ein Zuspieler zur Verfügung stehen würde.

Doch die 1. Herren des Eimsbütteler TV ließ sich nicht beirren, die letzten 4 Traininseinheiten wurden in Angriff genommen und am Freitag morgen der Weg nach Windeck angetreten. Gespannt blickte man dem Turnier entgegen, konnte man sich doch seit ewiger Zeit einmal wieder mit anderen Mannschaften und noch dazu auf höchstem Regionalliganiveau messen. Da Vergleiche zwischen den Ligen eher selten sind, ist die Situation umso schwerer einzuschätzen, lediglich ein Blick auf die Saisonergebnisse kann Hinweise geben. Windeck galt als vermeintlicher Favorit, mit lediglich zwei verlorenen Spielen in der letzten Saison im stark eingeschätzten Westen, zudem im Jahr davor in der zweiten Liga um am Ende noch Gastgeber, eine starke Kombination. Tecklenburger Land stieg ebenfalls mit nur mit zwei Spielverlusten in das Turnier, eine junge, athletische und kampfstarke Truppe, wie man aus dem Mund der Ligakonkurrenten hörte. Dann Schöneiche, zwar mit 5 Niederlagen in der Saison, aber mit einem exzellentem Kader ausgestattet und in der Nähe der Volleyballstadt Berlin angesiedelt. Und eben die Macht aus dem Herzen Hamburgs, mit 4 Niederlagen in der Saison.

Freitag

Die Spielansetzung sah für die Büttels den Anpfiff gleich am Freitag 18:00 Uhr vor, sofort gegen den Gastgeber Windeck nach einer langen Autofahrt. Die Hamburger trafen bereits am Nachmittag ein, auch Christian Copf stieß aus Stuttgart pünktlich zurückkehrend aus dem Slowenienurlaub in Windeck ein. Gemeinsam vertrat man sich im Bergischen Land die Beine um möglichst frisch in die Partie einzusteigen. Die Eingewöhnung in der Halle gelang, Aufschlag-Annahme wurde absolviert und die Ränge füllten sich langsam mit sicherlich 150 Zuschauern, die lautstark ihre Mannschaft anfeuern wollten.

Dann um 18:00 Uhr der Anpfiff, der Einstieg in das Turnier. Eimsbüttel begann mit Stefan Haarmeyer im Zuspiel, Patrcik Nawo und Henning Meyer im Mittelblock, Gerrit Leinker und Christian Copf im Außenangriff, Martin Hagen auf der Liberoposition und Martin Scholz im Diagonalangriff. Die erfolgreiche Aufstellung der letzten Saisonspiele. Auf der Bank nahmen zunächst Sebastian Wriedt, Youngster Rasmus Mumme (Mittelblock) und Björn-Christian Förster (Außenangriff) neben Henning Wulff (Trainer) Platz.

Langsam aber sicher entwickelte sich ein enges Spiel. Windeck stark im Block, gelegentlich standen den Hamburgern über die Außenpositionen Dreierblocks entgegen. Keine Mannschaft konnte sich jedoch entscheidend absetzen, man beschnupperte sich noch. Mit dem Aufschlag von Stefan Haarmeyer konnte sich der ETV dann absetzen, 12:7 nach einigen platzierten Flatteraufschlägen. Eine der taktischen Marschrichtungen gegen Windeck, die stark im Mittelangriff aber weniger gut im Zuspiel und über die Außenbahnen agierten. Windeck konterte, kam wieder auf 14:15 heran. Dann Christian Copf mit Sprung-Flatter Aufgaben und die entscheidende Phase. Das Spiel nahm Fahrt auf. Die Annahme des ETV stand, das Zuspiel konnte Patrick Nawo und Henning Meyer in der Mitte einsetzen und den Block ausspielen. 20:14 für den ETV. Diesen Vorsprung ließ man sich nicht mehr nehmen, konzentriert spielte man weiter über 23:16 gelang der Satzgewinn mit 25:20. Freude über den Satzgewinn und Windeck ahnte langsam, was passierte.

Der zweite Satz verlief zunächst mit anderen Vorzeichen. Windeck führte die erste Rotation durchgehend bis 13:7. Der ETV kämpfte sich zurück. Über den taktisch glänzend eingestellten Aufschlag von Gerrit Leinker drehte man den Spieß langsam aber sicher um, 10:14 gegen den ETV. Der Block und vor allem die Feldabwehr rund um Martin Hagen begann verstärkt zu arbeiten, die Punktballchancen wurden wieder genutzt. Mit den Sprungaufschlägen von Martin Scholz dann die Wende, nach 14:17 das 18:17 für den ETV. Christian Copf über außen schlug ein ums andere Mal über den Block hinweg - Lufthoheit. Ein Kopf an Kopf Rennen, Windeck versuchte mit taktischen Wechseln den effektlosen Aufschlag gegen die gute Annahme der Büttels zu verstäken, ohne Erfolg. Der ETV machte in jeder Rotation einen Punkt mehr, 25:22 so der Endstand.

Mit Konzentration in den nächsten Satz, so hieß die Marschrichtung. Nur allzu oft ließ der ETV in der Vergangenheit die Konsequenz nach gutem Beginn vermissen, man war vor sich selber gewarnt. Zunächst lief es dann aber doch nicht wie geplant, Windeck in ständiger Führung. 11:7 Führung für die Hausherren, die das Unheil abzuwenden versuchten. Der ETV reagierte, brachte bei etwas wackelnder Annahme Björn-Christian Förster über außen, der schon gegen Adler Kiel eine entscheidende Wendung in das Spiel bringen konnte. Die Büttels wurden wieder stabiler, agierten cleverer im Außenangriff mit Gerrit Leinker. Der Block stand und die Abwehr fightete. Nach einem 14:9 kämpfte man sich wieder heran. Stefan Haarmeyer konnte aus einer gesicherten Annahme wieder sein variables Spiel aufziehen. Martin Scholz über Hinterfeld setzte sich wiederholt unhaltbar durch. 14:14, dann 20:17. Mit einer Aufschlagserie von Stefan Haarmeyer wurde dann der Sack zugemacht, 25:18.

Der erste Sieg eingefahren, die Ausgangsposition konnte mit einem 3:0 nicht besser sein. Verwunderte Gesichert bei den Zuschauern und dem Gegner, so stark und konsequent hatte man den ETV nicht eingeschätzt. Eine Duftmarke hatten die Büttels hinterlassen, auch die weiteren Gegner hatten sich das Spiel genau angeschaut und analysiert. Die Hamburger berichteten stolz per SMS und Telefon in die Heimat von ihrem Sieg. Die Daheimgebliebenen fieberten mit ihren Männern mit und wollten zu jeder Zeit informiert sein. Nach dem ersten Siegerbier stand das zweite Spiel des Tages Schöneiche gegen Tecklenburg auf dem Plan. Der ETV sah sich die ersten zwei Sätze an, um sich auf das nächste Spiel gegen Tecklenburg vorzubereiten. Tecklenburg dominierte klar die ersten zwei Sätze, ehe sich die Büttels auf den Weg in die Domstadt Köln machten, um zu übernachten...

Nächster Bericht morgen...

 

 

Hamburg - AFS-News

 Dienstag, 24. März 2007

   harburg-suederelbe.afser.de

AFS beim Volleyball-Playoff der NA.Hamburg

Ein etwas ungewöhnliches Bild bot sich in der Sportarena Süderelbe beim gestrigen Volleyball-Playoff und ungewöhnliche Sprachen gab es auch.

Auf ungarisch, spanisch, isländisch, thailändisch, englisch und portugiesisch begrüßten die Austauschschüler das Volleyball-Team NA.Hamburg und wünschten den Spielerinnen viel Glück.

Während sich das AFS-Komitee mit einer schönen Stellwand präsentierte und Fragen über die Programme beantwortete, begannen die neugierigen Austauschschüler sich mit den Spielerinnen zu unterhalten. Ein Mädchen musste sogleich als Dolmetscherin einspringen, da eine Brasilianerin zur Mannschaft gehörte.

Trotz starker Leistung und temporeichem Spiel reichte es für die Hamburger Damen gegen die Schweriner leider nicht zum Sieg. Trotzdem war es für die Tauschies ein spannender Nachmittag.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Dienstag, 24. März 2007

   

Münster verabschiedet sich mit Sieg aus der Saison

Einen Erfolg feierte Volleyball-Bundesligist USC Münster zum Abschluss der Spielzeit 2006/2007. Gegen den Köpenicker SC gewannen die Unabhängigen mit 3:1 (25:22, 25:21, 22:25, 28:26). Ihr Saisondebüt in Liga eins feierte dabei Libero Steffi Golla

Mit einem Sieg verabschieden sich Erstliga-Volleyballerinnen vom USC Münster aus der Saison. Beim letzten Auftritt der Spielzeit 2006/2007 bezwangen sie den Köpenicker SC mit 3:1 (25:22, 25:21, 22:25, 28:26). Dabei trotzten sowohl die knapp 900 Zuschauer als auch beide Mannschaften den sommerlichen Temperaturen von knapp 25 Grad und erlebten noch einmal eine gute und am Ende auch spannende Partie. „Ich habe Respekt vor allen, die heute hier in der Halle waren“, sagte USC-Trainer Axel Büring und lobte sein Team: „Alle haben heute einen Top-Job abgeliefert.“

Obwohl Andrea Berg passen musste und Atika Bouagaa sowie Lisa Thomsen so angeschlagen waren, dass sie nicht zum Einsatz kamen, dominierten die Münsteranerinnen in den ersten beiden Sätzen das Spielgeschehen. Doreen Engel verteilte die Bälle geschickt und vor allem Johanna Barg sowie Tatjana Zautys punkteten immer wieder zuverlässig. Zudem erwies sich Libero Steffi Golla bei ihrem Saisondebüt in Liga eins nach anfänglicher Nervosität als sicherer Rückhalt.

„Im ersten und zweiten Satz waren wir immer einen Tick besser“, urteilte Büring. Dabei konnte die Unabhängigen auch ein unglücklicher Zusammenprall zwischen Anika Brinkmann und Johanna Barg zu Beginn des zweiten Satzes nicht stoppen. Anika Brinkmann musste zwar behandelt werden, wurde aber in diesem und dem folgenden Durchgang würdig von Teresa Mersmann vertreten.

Danach aber raffte sich Köpenick noch einmal zu einer Energieleistung auf. Die Annahme hielt den druckvollen USC-Aufschlägen besser stand und erlaubte Zuspielerin Nadine Nickel, die 1,88 Meter lange und noch dazu sprunggewaltige Tesha Harry immer wieder erfolgreich über die Mitte einzusetzen. „Zwischen beiden Mannschaften gab es dann keinen großen Unterschied mehr“, so Büring. „Köpenick hat uns mit den Schnellangriffen sehr zu schaffen gemacht.“

Infolgedessen verloren die Münsteranerinnen den dritten Satz und machten es im vierten Durchgang hochspannend. Zwei Matchbälle ließen sie zunächst ungenutzt, wehrten dann zwei Satzbälle des KSC ab und hatten schließlich knapp mit 28:26 die Nase vorn. „Im vierten Satz hatten wir etwas Glück und einen Heimbonus“, sagte Büring. „Die Zuschauer, die da waren, haben uns in dieser Situation wieder einmal phantastisch unterstützt.“ Ein Sonderlob gab es zudem für Steffi Golla, die „stellvertretend für die gute Zusammenarbeit mit der zweiten und dritten Mannschaft“ zur Spielerin des Tages gekürt wurde. „Sie hat ihre Aufgabe“, so Büring, „sehr beherzt und couragiert erfüllt.“

Mit 28:24 Punkten beendet der USC die Saison 2006/2006 auf dem siebten Platz. Im nächsten Jahr allerdings will der Klub wieder weiter oben mitmischen. „Wir sind in vielen vielversprechenden Gesprächen mit Sponsoren und Spielerinnen, die uns sehr positiv stimmen“, sagte Jürgen Schulz, Sportlicher Leiter des USC. „Wenn alles klappt, wird es deutlich aufwärts gehen. In der nächsten Saison sollten wir dann die Meisterrunde sicher erreichen und vielleicht auch für die eine oder andere Überraschung sorgen können.“

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Dienstag, 24. März 2007

   

Emlichheim beendet Münsteraner Siegeszug

Im letzten Spiel der Spielzeit 2006/2007 musste des Zweitligateam des USC Münster doch noch eine Niederlage einstecken. Gegen den SC Union Emlichheim verlor die Mannschaft mit 0:3 (21:25, 22:25, 22:25), belegt am Ende der Saison aber trotzdem einen guten fünften Platz

Ausgerechnet am letzten Spieltag musste sich das Zweitligateam des USC Münster doch noch einmal geschlagen geben. Nach sechs Siegen in Folge zog das Team um Kapitän Jennifer Schräder mit 0:3 (21:25, 22:25, 22:25) gegen den SC Union Emlichheim den Kürzeren. „Ich hatte nie das Gefühl, dass wir gewinnen könnten“, gab Trainer Christoph Kesselmeier zu. „Emlichheim hatte den unbedingten Willen zum Sieg, wir an diesem Tag leider nicht.\"

Dabei war die Ausgangslage vor dem Saisonfinale beim Tabellenzweiten aus dem Emsland sehr gut. Überraschend hatte sich Maike Hermann nach überstandener Daumenverletzung zurückgemeldet und stand damit als zweite Mittelblockerin neben Silke Schrieverhoff zur Verfügung. Zudem waren die beiden Routiniers Johanna Thewes und Ester Volicerova mit von der Partie. So gestalteten die Münsteranerinnen das Spielgeschehen zwar eng, mussten allerdings fast immer einem Rückstand hinterherlaufen und hatten damit auch am Ende der drei Sätze das Nachsehen.

Dabei gelang es den Emlichheimerinnen immer wieder, den USC-Annahmeriegel mit druckvollen Aufschlägen enorm unter Druck zu setzen und damit den Spielaufbau auf Münsteraner Seite empfindlich zu stören. Zudem punktete der SCU eines ums andere Mal erfolgreich mit Schnellangriffen über die Mitte. „Mit diesem Tempo“, gestand Kesselmeier, „sind wir einfach nicht mitgekommen“.

Trotz der Niederlage können der Coach und sein Team zufrieden auf die Saison zurückblicken. Nach 22 Spieltagen stehen 15 Siege sowie nur sieben Niederlagen und ein daraus resultierender guter fünfter Platz zu Buche. Das Ziel, den Klassenerhalt, hatten die Unabhängigen bereits sechs Spieltage vor Saisonschluss erreicht. „Insgesamt war das sehr positiv“, so Kesselmeier. „Wir haben gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Trotzdem können wir noch deutlich zulegen und müssen professioneller werden.“

 

 

Deutschland - SHVV-News

 Dienstag, 24. März 2007

   

Dollinger/Rohde, Hoppe/Saß SHVV-Landesmeister


Pape/Sonnenbichler, Dollinger/Rohde, Böckermann/Böckermann

Bauer/Wentzel, Hoppe/Saß, Hinrichsen/Wigger

Den Titel des Landesmeisters haben sich Sebastian Dollinger/Nils Rohde (Kiel) uns Sarah Hoppe/Katja Saß (Elmshorn) erspielt. Weitere Informationen befinden sich im Anhang. Mit dieser Indoor-Landesmeisterschaft Beach-Volleyball am 21./22. April in Bordesholm hat der Schleswig-Holsteinische Volleyball-Verband die A-Turnierserie eingeleitet, die aus fünf weiteren Turnieren besteht.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Dienstag, 24. März 2007

   

SCC verlängert mit Libero Frank Bachmann

Der Libero des Volleyball-Bundesligisten SCC BERLIN heißt auch in der Saison 2007/08 Frank Bachmann. Der 29jährige, der bereits 57mal das Trikot der deutschen Nationalmannschaft trug, wechselte zu Saisonbeginn von der SG Eltmann an die Spree und entwickelte sich hier für Berlins Volleyball-Team Nr. 1 zu einem wichtigen Leistungsträger.

„Wir sind sowohl mit seinen sportlichen Leistungen als auch mit seinem Auftreten außerhalb des Spielfelds sehr zufrieden“, begründet SCC-Manager Kaweh Niroomand die Vertragsverlängerung um ein weiteres Jahr. „Frank besitzt eine sehr professionelle Einstellung. Er gibt immer 100 Prozent. Damit hat er insbesondere für die jüngeren Spieler eine Vorbildfunktion“, sagt der Manager und belegt dies auch mit einem Beispiel: „Als unsere Mannschaft im Dezember letzten Jahres nach einer durchwachsenen Liga-Hinrunde und dem Ausscheiden im Pokal viel Kritik einstecken musste, hatte Franks Engagement entscheidenden Anteil daran, dass unser Team diese schwierigen Zeiten überwinden und eine starke Rückrunde spielen konnte.“
„Ich bin glücklich und stolz, auch in Zukunft das SCC-Trikot tragen zu dürfen“, kommentiert Bachmann die Vertragsverlängerung. „Der Verein bietet mir ein optimales Umfeld, das in dieser Form in Deutschland nur selten zu finden ist“, sagt der gebürtige Waiblinger, der noch große Zukunftspläne mit dem SCC hat: „Nach dem personellen Umbruch zu Saisonbeginn hat die Mannschaft eine großartige Entwicklung genommen und stand nun kurz vor dem Einzug in das Finale um die Deutsche Meisterschaft. Auch wenn es diesmal noch nicht ganz gereicht hat, bin ich fest davon überzeugt, dass wir im nächsten Jahr um den Titel mitspielen können.“
Manager Kaweh Niroomand und Libero Frank Bachmann sind heute zu Gast bei TV Berlin. In der Sendung „Rasant – Der Sporttalk“ werden sie Moderator Sven Thomsen Rede und Antwort stehen. Die Ausstrahlung erfolgt heute um 20.15 Uhr, eine Wiederholung ist um 22.15 Uhr zu sehen.

 

 

Deutschland - SV Lohhof-News

 Dienstag, 24. März 2007

   

Dramatisches Finale: Lohhof Vizemeister

Gewonnen und doch verloren

Glauben konnte es keine der Spielerinnen kurz nach dem Abpfiff – gewonnen wurde das letzte Spiel der Saison am vergangenen Samstag nach fünf Sätzen, aber die Meisterschaft in der 2.Bundesliga Süd war leider verloren. Dabei sah es nach zwei Sätzen noch so gut aus für die Lohhoferinnen, sie führten mit 2:0 gegen den VfL Nürnberg und hatten alle Chancen auf die Meisterschaft, welche rechnerisch mit einem 3:0 oder sogar noch mit einem 3:1 nach Lohhof geholt hätte werden können. Doch dann schien es, als käme die Angst vor dem Erreichen des gewünschten Saisonziel doch noch auf. Die Nürnbergerinnen kamen immer besser ins Spiel und wehrten mit spektakulären Aktionen die vorher noch perfekt ausgespielten Angriffe der Gastgeberinnen ab.

So begann der Krimi für die mit rund 300 Zuschauern, angesichts des schönen Wetters recht gut gefüllten Halles des Carl- Orff Gymnasiums. Den dritten Satz gewannen die Nürnbergerinnen deutlich mit 25:14. Selbst mit den lautstarken Anfeuerungen der Zuschauer zeigten die Lohhoferinnen im alles entscheidenden vierten Satz Nerven und ließen sich diesen trotz einer Zwei-Punkte Führung mit 25:23 noch nehmen. Der fünfte Satz war heiß umkämpft. Obwohl sich in den Köpfen vielleicht schon die Gewissheit eingenistet hatte, man könnte durch den Verlust des vierten Satzes die Meisterschaft verspielt haben, fightete die Mannschaft um Kapitänin Martina Galgenmüller bis zum Ende. Durch große Willensstärke sicherten sie sich mit 15:12 noch den fünften Satz mit 15: 12 und gewannen somit das Spiel. Was für ein dramatisches Ende der Saison!

SV Lohhof: VfL Nürnberg: 3:2 (25:18; 25:17; 14:25; 23:25; 15:12)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 24. März 2007

   

Düren im Finale – Dresden souverän

Wie im vergangenen Jahr kommt es bei den Männern zum Finale zwischen dem VfB Friedrichshafen und evivo Düren. Bei den Frauen wahrte Tabellenführer Dresdner SC mit einem sicheren 3:0-Sieg in Vilsbiburg die Tabellenspitze.

Knapp 3.000 Zuschauer hatten sich zum finalen Spiel im Halbfinale zwischen Düren und dem SCC Berlin eingefunden, und sie sollten, sofern sie Anhänger der Dürener waren, ihr Kommen nicht bereuen: Getragen von ihrem venezolanischen Star-Angreifer Heriberto Quero drückte evivo dem Spiel seinen Stempel auf und ließ die Berliner - nicht wie in den zwei Spielen zuvor – auf Augenhöhe agieren. Lediglich im zweiten Satz hatten die Hauptstädter Chancen, dem Spiel eine Wende zu geben, doch zwei Eigenfehler machten den Traum vom Einzug ins Finale zunichte. Dort treffen nun – wie in den vergangenen zwei Jahren – Titelverteidiger Friedrichshafen und Herausforderer Düren aufeinander. Die Serie „Best of Five“ beginnt am 29. April mit einem Heimspiel des VfB. Um Platz drei treffen der TSV Unterhaching und der SCC Berlin in der Serie „Best of Three“ aufeinander, die mit einem Heimspiel des SCC am 28. April (19.00 Uhr) startet.

Halbfinale
evivo Düren - SCC Berlin 3:0 (25:21 / 27:25 / 25:19)

Der Dresdner SC steuert eindrucksvoll der zweiten Deutschen Meisterschaft in der Vereinsgeschichte entgegen: Das Auswärtsspiel in Vilsbiburg bestimmten Christiane Fürst, Corina Ssuschke, Kerstin Tzscherlich & Co von Beginn an und siegten souverän mit 3:0. Bei noch drei ausstehenden Spieltagen und vier Punkten Vorsprung wäre alles andere als ein Triumph der Dresdnerinnen eine Sensation. Einzig und allein Titelverteidiger Schwerin könnte den Dresdnerinnen den Titel noch streitig machen. Und dies auch nur, weil Schwerin nach hartem Kampf mit 3:1 bei NA.Hamburg siegte. Im dritten Spiel der Endrunde gewann Suhl in Wiesbaden und eröffnete damit endgültig einen Dreikampf um Platz drei in der Meisterschaft.

Endrunde
Rote Raben Vilsbiburg - Dresdner SC 0:3 (16:25 / 18:25 / 21:25)
1. VC Wiesbaden - VfB Suhl 2:3 (25:23 / 25:23 / 22:25 / 16:25 / 14:16)
NA.Hamburg - Schweriner SC 1:3 (26:24 / 24:26 / 24:26 / 19:25)

Am letzten Spieltag der Play-downs siegten Leverkusen und Münster, ohne dass sich an der Rangfolge in der Tabelle etwas ändert: Münster schließt die Saison 2006/07 auf Platz sieben ab, gefolgt von Köpenick, Leverkusen und Absteiger WiWa Hamburg.

Play-down Runde
WiWa Hamburg - TSV Bayer 04 Leverkusen 0:3 (18:25 / 20:25 / 21:25)
USC Münster - Köpenicker SC 3:1 (25:22 / 25:21 / 22:25 / 28:26)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 24. März 2007

   

Jugend: Beide Auswahlteams zur WM

Die beiden deutschen Jugend-Nationalmannschaften nehmen an den U19-Weltmeisterschaften in Mexiko (31. Juli bis 11. August Mädchen, 15. bis 26. August Jungen) teil. Der DVV meldete beide Teams am Freitag, 20. April, der FIVB. Nach intensiven Verhandlungen des DVV mit der starken Unterstützung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hatte zuvor das Bundesministerium des Inneren (BMI) seine finanzielle Unterstützung und Förderung zugesagt.

Die Mädchen von Bundestrainer Jens Tietböhl hatten sich durch den ersten Titel im Hallen-Nachwuchsbereich bei der Jugend-EM in Brünn/CZE die Qualifikation redlich verdient. Und auch die Mannschaft von Bundestrainer Stewart Bernard erfüllte mit Platz fünf bei nur einer Niederlage gegen Polen die Qualifikations-Kriterien für die WM.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 24. März 2007

   

Grit Lehmann vor Meisterschaft

Bergmann und Kröger mit Niederlage, Wiebel gleicht aus, Hübner raus

Siege und Niederlagen pflasterten am vergangenen Wochenende erneut den Weg der deutschen Profis im Ausland. Gleich vier deutsche Akteure stehen mit ihren Klubs bereits im Finale und haben dort beste Aussichten, die Meisterschaft zu erringen.

Am dichtesten vor dem Gewinn der Meisterschaft steht Grit Lehmann mit ihrem belgischen Verein Tongeren: Lehmann gewann in der „Best of Five“-Serie die beiden Auftaktpartien jeweils nach fünf Sätzen und hat nun mehrere Matchbälle. Für die gebürtige Berlinerin wäre es nach drei vergeblichen Finalteilnahmen die erste Meisterschaft in Belgien.

Ebenfalls das Ziel, belgischer Meister zu werden, hat Georg Wiebel. Der Kapitän von Maaseik glich mit seiner Mannschaft in der Finalserie gegen Roeselare aus. Nachdem das erste Finale mit 1:3 verloren ging, revanchierte sich Maaseik im Heimspiel mit einem deutlichen 3:0 (25-19, 25-15, 25-21).

Dagegen mussten Ralph Bergmann und Thomas Kröger, in Diensten der hotVolleys Wien, im Finale um die österreichische Meisterschaft den Ausgleich hinnehmen. Gegen Tirol setzte es eine 2:3-Niederlage (25-18, 16-25, 19-25, 28-26, 13-15), in der „Best of Seven“-Serie steht es somit 1:1.

Vom Titel verabschieden, musste sich Stefan Hübner mit seinem italienischen Verein Trento. Trotz abermals guter Leistung und sechs Blockpunkten verloren Trento das entscheidende Spiel im Viertelfinale gegen Cuneo mit 2:3 (29-31, 25-22, 13-25, 25-22, 12-15). Alle drei Partien gingen über fünf Sätze, am Ende hatte der Normalrunden-Tabellenführer das glücklichere Ende auf seiner Seite. Im Halbfinale steht mit Christian Dünnes (Piacenza) somit nur ein deutscher Spieler. Piacenza trifft auf Cuneo, im zweiten Semifinale spielen Treviso – Rom gegeneinander.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 24. März 2007

   

Guinness Buch der Rekorde: "Erfolgreicher Testlauf"

2.45 Uhr zeigte die große Uhr im Hallendrittel drei des Göttinger Uni-Sportzentrums. "Männer" von Herbert Grönemeyer dröhnte aus den Laptopboxen. Passend? Naja, irgendwie nicht, denn auch sechs Frauen hatten es fast geschafft. Und dann wurde herunter gezählt. Das Mikro der Mitarbeiterin des Stadtradios Göttingen war offen und nach zehn, neun, acht, sieben, sechs, fünf, vier, drei, zwei, eins hatte auch der Handytimer von Tim, der am Freitag morgen um viertel vor elf seine Arbeit begonnen hatte, ein Einsehen. Und das bedeutete: 40 Stunden Volleyball am Stück waren nach unglaublichen 107 Sätzen mit dem Ergebnis von 64:43 für Team A, das sich selbst während des Wettkampfes in das A-Team umbenannte, beendet. Der Testlauf für das Projekt Volleyball Weltrekord 2007 (12. bis 14. Oktober) war also geschafft, und die Freude der Studentinnen und Studenten kannte keine Grenzen.

Nach dem obligatorischen letzten Abklatschen gab es dann sogar noch eine Raupe zu später Stunde, die noch einmal fast durch die gesamte Spielhalle führte. Selbst wenn es die Kraft schon seit längerer Zeit nicht mehr zuließ. Aber fast alle Spieler haben dieses physisch und psychisch anspruchsvolle Ereignis überstanden.

Zwar litten während des Samstag Nachmittages eine Spielerin und ein Spieler unter Kreislaufschwäche, griffen aber alsbald wieder ins Geschehen ein. Zwei Stunden vor dem Ende erwischte es dann noch einen Studenten beim Übertritt an der Mittellinie, der den Testlauf mit Verdacht auf Bänderdehnung oder Bänderzerrung aufgeben musste und eine Studentin, die sich am Handgelenk verletzt hatte. Alles in allem fiel das Fazit trotz teilweise heftiger Krämpfe und Schmerzen positiv aus, und es herrschte die allgemeine Meinung, dass auch die elf Stunden mehr, die den momentanen Weltrekord ausmachen, kein Problem seien.

Dafür sucht das Organisationsteam immer noch viele, viele Helfer, die sich für die Zeit vom 12. bis 14. Oktober (plus zwei Orga-Tage davor) als Volunteers bewerben können unter tkohlhaase@volleyball-weltrekord.de. Zudem bietet die Homepage www.volleyball-weltrekord.de weitere Informationen für alle Interessierten an. Für jeden Orga-Mitarbeiter wird es zwei offizielle Weltrekord-Shirts geben, sowie freie Kost und Logis in einem Hallendrittel.

Thorsten Kohlhaase

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 24. März 2007

   

Beach-Symposium: Experten einig

„Beach-Volleyball in Deutschland muss weiter nach vorne kommen!“

Die Experten und Teilnehmer beim Beach-Symposium am vergangenen Wochenende im wunderschönen Indoor Beach Center Berlin waren sich einig: Es muss etwas im Beach-Volleyball passieren, damit der Sport in Deutschland weiter nach vorne kommt. Dazu wurden Experten-Vorträge angehört, in Arbeitsgruppen getagt, rege diskutiert und Zielvorgaben gemacht.

Zunächst stellten sechs Experten mittels einer Retropolation (rückblickende Vorausschau) ihre Sicht der Dinge dar: Man befand sich im Jahr 2012 und die vergangenen fünf Jahre wurden Revue passiert. Dies geschah aus Sicht der Vermarkter (Christian Dau, sae), der Spieler und Führungsakademie (Gabriele Freytag, Führungsakademie), der Medien (Hinnerk Femerling, GSM), der kommerziellen Hallenbetreiber und Breitensportler (Stefan Eckhardt, Indoor Beach Center Berlin), eines befreundeten Verbandes (Roger Schnegg, Swiss Volley) und des DVV (Lars Elsässer, DVV). Anhand der Vorträge wurden Schlagworte ermittelt, die später in sechs Arbeitsgruppen (Organisation, Turnierstruktur, Vermarktung, Medien, Zielgruppen und Sonstiges) bearbeitet wurden.

Zu guter letzt formulierten die Teilnehmer Ziele, damit im Jahr 2012 (oder schon eher) die vorher vorgetragenen Aussagen auch Realität werden. Beispielsweise wurden genannt:

- sportlicher Erfolg (Medaillen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften)
- Zuschauer und Mitglieder für Beach-Volleyball gewinnen
- Die Turnierstruktur attraktiv positionieren (Mediendaten, Preisgeld)
- Der Einfluss des Beach-Volleyballs im Verband muss erhöht werden
- Aufnahme des Beach-Volleyballs in den Sportartenkanon der Schulen
- Zielgruppen spezifische Angebote für Senioren, Reha-Maßnahmen usw.
- Innovative Mediennutzung (Internet, IP TV)

Es wurde beschlossen, dass eine kleinere Gruppe aus Spielern, Vermarktern, Ausrichtern und Verband ein Strategiepapier entwirft, welches anschließend den Gremien des DVV vorgelegt wird. Spätestens Ende des Jahres 2007 soll dann mit der Umsetzung begonnen werden.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 24. März 2007

   www.volleyballer.de 

Freiburg sichert sich Teilnahme an Aufstiegsspielen

FREIBURG (zm). Als vor Wolfgang Beck der Ball auf den Boden tropfte, war es um Oststeinbek geschehen. Der Block des SV Schwaig landete nach dem Schmetterschlag des Freiburger Spielertrainers knapp im Seitenaus, und die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Ersten Bundesliga war für die FT v. 1844 Freiburg perfekt.

Mit 3:2 (25:21, 23:25, 22:25, 25:21, 15:12) gewannen die Freiburger das letzte Saisonspiel in der Zweiten Bundesliga Süd gegen den SV Schwaig, jetzt geht es am kommenden Wochenende gegen den Oststeinbeker SV um die Qualifikation für die höchste deutsche Volleyball-Klasse. Das Rückspiel findet am Sonntag um 15 Uhr in der Burdahalle statt.

In der Burdahalle gehört es zum guten Ton, dass sich die Zuschauer vor einem Matchball für Freiburg von ihren Plätzen erheben und mit rhythmischem Klatschen das bevorstehende Happy-End einläuten. Gegen Schwaig jedoch war alles anders: Bereits beim Stand von 11:8 hielt es im Tie-Break keinen der fast 500 Zuschauer mehr auf den Sitztreppen. Zuvor hatten der überragende Sascha Helwig und Tobias Vetter mit zwei Blocks den Freiburgern einen kleinen Vorsprung ermöglicht, nun schwappte der Hexenkessel über. Die Fans johlten, sie sangen, applaudierten und lagen sich vorzeitig in den Armen. Bei so viel Siegesgewissheit waren die Szenen auf dem Feld unausweichlich: Bereits der zweite Matchball saß, alles hüpfte durcheinander, und der Knäuel auf der Freiburger Seite löste sich erst nach etlichen Sekunden auf.

Sie schienen mausetot, doch der Glaube an die eigenen Fähigkeiten, zwei Umstellungen und die nachlassende Schmettergewalt der fränkischen Gäste sorgten für die zweite und entscheidende Wende des Spiels. Wende eins ereignete sich bei einer 20:18-Führung im zweiten Satz. Bis dahin hatten die FT-Akteure scheinbar unbeeindruckt den Höhenflug der Rückrunde fortgesetzt und strebten zügig einem Dreisatz-Erfolg entgegen. „Doch plötzlich kam der Druck, die Aufstiegsrunde war im Hinterkopf“, gestand Spielertrainer Wolfgang Beck. Die Gastgeber verloren den zweiten Durchgang und damit die beschwingte Lockerheit, die sie über Monate getragen hatte.

Die Verkrampfung löste sich langsam im vierten Satz, als Beck zunächst Zuspieler Adnan H. Mehmedovic brachte und sich beim Stand von 8:8 selbst einwechselte. „Bis dahin hatte ich geglaubt, die Sechs auf dem Feld kann das noch packen“, so Beck, der vom Verband nach seiner zweiten Gelben Karte in der Vorwoche nicht gesperrt worden war, da er die Verwarnungen in unterschiedlicher Funktion (Trainer/Spieler) erhalten hatte.

Endlich servierten die Freiburger gefährlicher. „Vorher haben wir die Schwaiger Annahme richtig warm geschlagen“, so Beck, der vor allem auf einen Spieler zählen konnte: An Außenangreifer Sascha Helwig perlten an diesem Tag alle Ängste ab wie Wasser an einer Goretex-Jacke. „Sascha hat die Leistung abgerufen, die er kann“, stellte Beck fest. Und als der fünfte Satz kam, stand der Sieg für die Gastgeber gegen die nun müder werdenden Franken, die mit ihrer Stammsechs durchspielten, fest. Denn keine Mannschaft in der Zweiten Bundesliga ist so nervenstark wir das 1844-Team: Von acht Tiebreaks hat die FT in dieser Spielzeit lediglich zwei verloren.

Eine Aufgabe für furchlose Revolverhelden

Damit löste sich das Hamburger Versprechen in Wohlgefallen auf. Das Oststeinbeker Fanzine „Klatsche“ hatte den Schwaigern im Vorfeld 100 Liter Freibier versprochen, falls sie in Freiburg gewinnen sollten. In diesem Fall wären die Ostbek Cowboys als Vizemeister der Nord-Staffel direkt aufgestiegen, da der mögliche Süd-Konkurrent VC Gotha keine Lizenz für die Erste Bundesliga beantragt hat. Erwartungsgemäß gewann der Aufsteiger aus Gotha sein letztes Saisonspiel gegen den Tabellenletzten SV Lohhof mit 3:0, belegt aber nun in der Abschlusstabelle hinter den Freiburgern punktgleich den vierten Platz.

In der bevorstehenden Aufstiegsrunde stellt sich nun die spannende Frage, wie groß das Nord-Süd-Gefälle in der Zweiten Bundesliga ist. Die Spieler aus dem Hamburger Vorort Oststeinbek sind als Absteiger aus der Ersten Bundesliga klar favorisiert. Ihr Ziel war der sofortige Wiederaufstieg. Die Planungen der Cowboys für die Erste Bundesliga laufen bereits auf Hochtouren: So werden Besucher ihrer Homepage (www.osv-volleyball.de) mit dem tätowierten Rücken einer Frau empfangen, auf der das neue Logo der „Hamburg Cowboys“ eingezeichnet ist. So wollen sich die Oststeinbeker nach ihrem Sprung in die Eliteliga umbenennen. Jetzt muss „nur“ noch die sportliche Qualifikation gelingen, doch da gibt es bekanntlich noch die furchtlosen und verwegenen Revolverhelden aus Freiburg. High Noon in der Burdahalle!

Die Aufstiegsspiele zur Ersten Bundesliga:
Freitag, 27. April, 20 Uhr: Oststeinbeker SV – FT v. 1844 Freiburg
Sonntag, 29. April, 15 Uhr (Burdahalle): FT v. 1844 Freiburg - Oststeinbeker SV

 

 

Deutschland - DVL-News

 Dienstag, 24. März 2007

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Internat Frankfurt: Gute und schlechte Nachrichten

Schlechte Nachrichten aus Neustadt-Glewe, gute vom DVV

Den Saisonabschluss hatten sich die Spieler des Volleyball-Internats Frankfurt anders vorgestellt: Beim Tabellenletzten SVF Neustadt-Glewe setzte es nach beschwerlicher Anreise eine 2:3-Niederlage (25-19, 23-25, 25-23, 27-29, 8-15), dabei konnten im vierten Satz Matchbälle nicht genutzt werden. Das Internat beendete die Zweitliga-Saison mit 14:34-Punkten auf Platz zehn.

Den Abschied vom Internat hätten sich Martin Rühling, Oliver Staab und Fritz Lückerath sicherlich anders vorgestellt: Die drei „Oldies“ absolvierten ihre letzte Partie für das VIF, konnten dem Spiel jedoch auch nicht die entscheidende Wende verpassen, „obwohl vor allem Martin eine starke Partie in Annahme und Angriff zeigte“, so Co-Trainer Jan Wunderlich. Nach über sechsstündiger Anreise war das Internat rechtzeitig im hohen Norden angekommen und begann die Partie viel versprechend mit einem sicheren Satzgewinn. Doch bereits im zweiten Durchgang schlichen sich Unkonzentriertheiten und Fehler ein, die das vorentscheidende 2:0 verhinderten. Zwar gelang erneut die Satzführung und im vierten Satz boten sich bei zwei Matchbällen die Chance, den Sack zuzumachen. Doch abermals wurde der letzte Punkt nicht gemacht, und der abschließende fünfte Satz verloren (insgesamt sieben Fünfsatz-Spiele, davon nur ein Sieg).

Dementsprechend angesäuert war Jan Wunderlich: „ Wir haben zwei Mal nach Sätzen und auch im vierten Satz geführt. Wir hätten 3:0 oder 3:1 gewinnen müssen. Die gegnerische Annahmeschwäche hätten wir mehr ausnutzen können wie auch die relativ langsame Spielweise der Gastgeber. Ich führe die Niederlage darauf zurück, dass uns ein wenig die Siegermentalität fehlt.“ Zudem monierte Wunderlich, dass in den entscheidenden Phasen Aufschlagfehler und Abstimmungsprobleme den Spielfluss zerstörten. Am Sonntagmorgen, gegen 6.00 Uhr, war der letzte Dienstausflug des Internats in der Saison 2006/07 beendet.

Jugend-Nationalteams (w/m): Beide Auswahlen nehmen an WM teil!

Dagegen gab es bereits am Freitag, 20. April, eine positive Nachricht für Bundestrainer Stewart Bernard und einige Internatler, die für die Jugend-Nationalmannschaft aktiv sind: Der DVV meldete sowohl die weibliche als auch die männliche Jugend-Nationalmannschaft für die U19-Weltmeisterschaften in Mexiko (31. Juli bis 11. August Mädchen, 15. bis 26. August Jungen). Nach intensiven Verhandlungen des DVV mit der starken Unterstützung des DOSB hatte zuvor das Bundesministerium des Inneren (BMI) seine finanzielle Unterstützung und Förderung zugesagt.

Die Mädchen von Bundestrainer Jens Tietböhl hatten sich durch den ersten Titel im Hallen-Nachwuchsbereich bei der Jugend-EM in Brünn/CZE die Qualifikation redlich verdient. Und auch die Mannschaft von Bundestrainer Stewart Bernard erfüllte mit Platz fünf bei nur einer Niederlage gegen Polen die Qualifikations-Kriterien für die WM.

 

 

Deutschland - Darmstädter Echo

 Dienstag, 24. März 2007

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Sven Bilmeier verletzt sich schwer am Knie

TG beendet Runde mit 3:1-Sieg – Nur ein Satz schlechter als Meister Wiesbaden

Das ließen sie sich nicht nehmen. Zum Rundenabschluss der Zweiten Bundesliga Süd holten sich die Volleyballer der TG Rüsselsheim in der Köbel-Halle vor mehr als 200 Zuschauern am Samstagabend noch einmal einen Sieg. Mit 3:1 (17:25, 25:16, 25:22, 25:10) zwangen sie den ersatzgeschwächten ASV Dachau nach 94 Minuten in die Knie und bereiteten damit Zuspieler Thilo von Hagen ein schönes Abschiedsgeschenk. Nach 16 Erst- und Zweitligajahren erklärte der Fünfunddreißigjährige seinen Rücktritt.

 

 

Deutschland - Die Glocke

 Dienstag, 24. März 2007

   www.die-glocke.de 

WSU-Rückkehr auf kurze Sicht kaum denkbar

Warendorf (gl). Trotz des Abstiegs ihres Zugpferdes steht die Volleyball-Abteilung der Warendorfer SU nicht vor einem Scherbenhaufen. 

 

 

Deutschland - Freie Presse

 Dienstag, 24. März 2007

   www.freiepresse.de 

Zweite Heimat am Gardasee

Nationalspieler Marcus Popp behauptet sich in der stärksten Liga der Welt

Chemnitz. Marcus Popp erscheint Punkt genau zum vereinbarten Termin. Auch die kurze Wartezeit vor dem Fotoshooting bringt den 25-Jährigen nicht aus der Ruhe. Pünktlichkeit und Bodenständigkeit – zwei Tugenden, die „Popeye“ nicht nur an diesem Tag sympathisch wirken lassen.

 

 

Deutschland - Aachener Zeitung

 Dienstag, 24. März 2007

   www.aachener-zeitung.de 

Evivo und der Millionen-Mann

Düren. Abschalten war für Mirko Culic nach dem Einzug in die maximal fünf Endspiele um die Deutsche Meisterschaft angesagt. Sonntag führte der Coach

 

 

Deutschland - Aachener Zeitung

 Samstag, 21. März 2007

   www.aachener-zeitung.de 

Sven Anton kämpft bis zum letzten Punkt

Düren. Lächelnd kam Jaroslav Skach vor dem zweiten Halbfinale in die Sporthalle Charlottenburg. «Die Vorfreude auf den Einzug in das Finale?», lautete die Frage. Der Zuspieler des SCC Berlin grinste: «Ich habe immer gute Laune!»

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Dienstag, 24. März 2007

   www.freies-wort.de 

Suhl: Bronzeplatz jetzt zum Greifen nahe

Mit einem erneuten 3:2 gewinnt der VfB Suhl in Wiesbaden

WIESBADEN – Jetzt ist der Bronzeplatz zum Greifen nahe: Mit einem sagenhaften 3:2 (23:25, 23:25, 25:22, 25:16, 16:14) gewann der VfB 91 Suhl beim 1. VC Wiesbaden und setzte damit auch der negativen Auswärtsserie gegen die Hessinnen ein Ende. An Spannung war dieses Spiel kaum zu überbieten.

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Dienstag, 24. März 2007

   www.wiesbadener-kurier.de 

VCW: Mentale Müdigkeit entscheidet

Beim 2:3 gegen Suhl erfährt VC Wiesbaden Härte der Playoffs

WIESBADEN Der VC Wiesbaden hat eine Chance verpasst, Platz drei in der Volleyball-Bundesliga zu zementieren. In einem packenden Duell mit dem VfB Suhl scheiterten die Gastgeberinnen in erster Linie mangels geistiger und körperlicher Frische.  

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Dienstag, 24. März 2007

   www.wiesbadener-kurier.de 

VCW soll ins Herz der Stadt

Oberbürgermeister Diehl favorisiert Halle am Platz der deutschen Einheit

WIESBADEN Oberbürgermeister Hildebrand Diehl erneuerte seine Aussage, dass Volleyball-Bundesligist VC Wiesbaden sich wegen der Halle keine Sorgen um die Lizenz machen muss. Sein Favorit: Eine neue Halle am Platz der deutschen Einheit.

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