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 Samstag, 12. Mai 2007 

Schaulaufen für Dresden – Kampf um Platz drei
Dünnes und Piacenza im Finale in Rückstand
„Wir haben unsere Ziele hoch gesteckt!“
DSC: Lohn für 5 Jahre harte Arbeit
Brink/Dieckmann schon Fünfte
Moculescu als Trainer in Treviso im Gespräch
VCW-Lizenz steht nichts mehr im Weg
Wiesbaden: Bronze-Medaillen liegen bereit
Mit Good Vibrations nach St. Pölten

Mai 2007

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Deutschland - DVV-News

 Samstag, 12. Mai 2007

   

Schaulaufen für Dresden – Kampf um Platz drei

Der letzte Spieltag der Frauen-Bundesliga gerät für den Dresdner SC zum Schaulaufen: Im Heimspiel gegen den entthronten Titelverteidiger Schweriner SC will der neue Deutsche Meister mit seinen Fans feiern. In Suhl und Wiesbaden fällt dagegen die letzte Entscheidung der Saison: Wer wird Dritter?

Die Intensität des Training in der Woche vor dem letzten Spiel fiel verständlicherweise etwas geringer aus, dafür wurde aus Dresdner Sicht eine wichtige Personalie entschieden: Trainer Arndt Ludwig verlängert seinen Kontrakt und wird die Dresdnerinnen somit auch im europäischen Challenge Cup (neuer Terminus für CEV-Pokal) betreuen. Dort will der DSC nämlich auf jeden Fall spielen. Wegen einer Zerrung des vorderen Kreuzbandes – die Verletzung resultiert vom Pokalfinale – wird Nationalspielerin Corina Ssuschke auch im Hinblick auf die Auswahl gegen den Schweriner SC geschont. Nicht lumpen lässt sich das Management der Dresdnerinnen, das eine Meisterprämie von über 30.000 Euro an die Mannschaft zahlt.

Eine Feier soll auch in Suhl stattfinden, wenn der heimische VfB Platz drei gegen die Roten Raben aus Vilsbiburg sichern will. Dazu ist aber ein Sieg erforderlich, denn bei einer Suhler Niederlage und einem Sieg der Hessinnen würden diese auf den Bronzeplatz aufgrund des besseren Satzverhältnisses vorrücken.

Ansetzungen
12.5.2007 um 18.00 Uhr: VfB Suhl - Rote Raben Vilsbiburg
12.5.2007 um 18.00 Uhr: 1. VC Wiesbaden - NA.Hamburg
12.5.2007 um 18.00 Uhr: Dresdner SC - Schweriner SC

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 12. Mai 2007

   

Dünnes und Piacenza im Finale in Rückstand

Christian Dünnes und sein Verein Piacenza haben das erste Finale um die italienische Meisterschaft verloren: Bei Favorit Treviso setzte es eine 1:3-Niederlage (25-18, 21-25, 23-25, 17-25), Dünnes kam nicht zum Einsatz. In der „Best of Five“-Serie genießt Piacenza am 13. Mai Heimrecht – ein Sieg ist fast Pflicht, um nicht frühzeitig aussichtslos ins Hintertreffen zu geraten.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 12. Mai 2007

   

„Wir haben unsere Ziele hoch gesteckt!“

Klemperer/Koreng im Interview

Das Team David Klemperer/Eric Koreng trainiert nun seit einiger Zeit gemeinsam. Nach dem Verzicht von Kjell Schneider tat sich das Team, welches 2005 bereits für ein Jahr zusammen spielte, erneut zusammen. Wie das so lief und das ganze Umfeld momentan ist – dazu haben wir die zwei gefragt.

Zu Beginn interessiert uns wie es denn Kjell Schneider geht?
Klemperer: „Erst einmal möchte ich mich bei Kelli für die mir sehr viel bedeutende schöne Zeit bedanken. Es hat bei uns nicht nur sportlich sehr gut harmoniert, sondern auch menschlich waren wir ein echtes Team. Es stimmt mich nachdenklich und traurig, dass so schnell eine schöne „Beziehung“ endet und ich wünsche Dir auf jeden Fall erstmal nur das Beste und vor allem gute Besserung. Auch wenn wir uns jetzt als Team getrennt haben, bleibst Du mir und Eric als neuer Coach erhalten und noch viel wichtiger mir als ein guter Freund!
Zu Kjells Gesundheit bleibt mir nur zu sagen, dass man nicht von heut auf morgen mit dem Profisport aufhört und man davon ausgehen kann, dass es gute Gründe für seinen momentanen Rückzug aus dem Leistungssport gibt. Das Kjell nicht alle Welt von seinen genauen gesundheitlichen Problemen erzählen möchte, sollte man auch verstehen oder zumindest versuchen zu akzeptieren. Es ist für ihn schon schwer genug.“

Wie war das denn nun genau mit der Trennung von Eric und Kai Matysik?
Koreng: „Es wurde viel geschrieben und was so nicht alles stimmt. Als ich den überraschenden Anruf von David bekam war ich schon ein wenig durcheinander, aber die sportliche Perspektive hat einfach den Ausschlag gegeben. Doch bevor ich David eine Zusage gegeben habe, hatte ich häufiger versucht Kai auf Djerba zu erreichen – etliche sms mit der Bitte um ein persönliches Telefonat blieben erfolglos. Leider hatte Kai keine Zeit für ein gemeinsames Telefonat, so dass er mich gebeten hatte, wenn es so wichtig wäre ihm doch einfach eine Email zu schreiben… So kam es zu der besagten unpersönlichen Absage.“

Du bist jetzt seit gut einer Woche in Kiel – wie gefällt es dir wieder mit deinem „EX“ vereint?
Koreng: „David und ich hatten uns damals im Guten getrennt und so fiel es uns nicht schwer wieder zueinander zu finden. Ich fühle mich derzeit sehr gut an Davids Seite und auch das Training läuft schon wieder sehr erfolgreich. Wir sind beide sehr motiviert und haben unsere Ziele hoch gesteckt.“
Klemperer: „Natürlich haben wir einen großen Nachteil uns erst so spät zusammengetan zu haben, aber der Zeitraum für die Olympia-Qualifikation ist lang und wir werden alles versuchen.“

Wie sehen eure nächsten Wochen aus?
Klemperer: „Wir werden jetzt grade am Anfang erst einmal versuchen auf dem Spielfeld wieder richtig zueinander zu finden. Auch wenn unser Trainer schon ganz zufrieden ist mit unserer Leistung stehen wir erst am Anfang. Die internationale Konkurrenz hat doch einen großen Vorsprung, da die meisten Teams eine intensive Vorbereitungszeit im Winter hatten, die uns leider fehlt. Wir werden nun aber auch unsere Saison beginnen, wenn erstmal mit einem Vorbereitungsturnier in Basel/Schweiz. Das darauf folgende Wochenende werden wir dann aber auch bei dem ersten CEV Turnier in St. Pölten dabei sein.“
Koreng: „Des Weiteren versuchen wir nebenbei grade unser Umfeld so professionell wie möglich aufzubauen. Wie bereits bekannt bleibt Gerald unser Trainer mit Kjell an seiner und unserer Seite. Auch zukünftig wird Davids bisheriger Mentalcoach Thomas Kunz mit uns zusammen arbeiten. Die Managerfrage wird derzeit noch geklärt und eine neue Homepage ist in Arbeit. Auch die Sponsorenakquisition geht weiter und mein Umzug nach Kiel nimmt weiter Formen an. Also man sieht bei uns kommt keine Langeweile auf…“

Habt ihr noch etwas was ihr loswerden wollt?
Koreng: „Ich hoffe sehr, dass sich die Ungereimtheiten zwischen Kai und mir zügig lösen lassen, und ich möchte mich bei ihm für die vergangene Saison bedanken und ihm viel Erfolg mit seinem neuen Partner wünschen.“

 

 

Deutschland - DVL-News

 Samstag, 12. Mai 2007

   www.volleyball-bundesliga.de 

DSC: Lohn für 5 Jahre harte Arbeit

DSC hielt konsequent an seiner Linie fest, auf eigene Talente zu setzen / Nächste Saison Rückkehr aufs internationale Parkett

Sie schrien ihre Freude laut heraus, tanzten, spritzen wild mit Sekt und Kerstin Tzscherlich rollten die Tränen über die Wangen.

Es muss ein berauschendes Gefühl sein: Nach dem steinigen Weg in den letzten Jahren sind Dresdens Volleyballerinnen auf dem Gipfel angekommen, werden am Sonnabend die Meisterschale in den Händen halten. Heike Beier brachte es in Hamburg auf den Punkt: „Ich weiß, wir haben etwas Großes vollbracht. Doch ich brauche noch Zeit, das wirklich zu begreifen." Und Kerstin Tzscherlich erklärte, warum dieser zweite Meistertitel für sie einen noch schöneren Glanz hat als der von 1999: „Damals standen fertige Spielerinnen auf dem Parkett. Jetzt habe ich miterlebt, wie hart und schwer es war, in den letzten Jahren aus jungen Spielerinnen eine Mannschaft zu formen."

Und die DSC-Verantwortlichen können sich getrost auf die Fahne schreiben, dass sie vor fünf Jahren - damals nicht nur als wohlüberlegte Strategie, sondern auch wegen wirtschaftlicher Zwänge - einen Weg einschlugen, der inzwischen als Musterbeispiel im deutschen Frauen-Volleyball gilt. Beim Spiel in Hamburg standen außer Kapitän Jana Müller in der Stammformation nur Eigengewächse des DSC auf dem Parkett. Neun von zwölf Spielerinnen des Teams entstammen der Dresdner Talenteschmiede.

Dabei war der Weg seit 2003, als der DSC den radikalen Umbruch startete, gepflastert mit Niederlagen und Rückschlägen. So im ersten Jahr, als die junge Truppe von der Doppelbelastung Bundesliga und Europacup erdrückt wurde. Oder als man vor zwei Jahren bereits den Titel anvisierte, am Ende aber nur auf Rang drei landete. Der Vorstand hielt trotz vieler Zweifler beharrlich an seiner Linie und auch an Trainer Arnd Ludwig fest. In dieser Saison ist die Saat aufgegangen. Die Küken haben sich gemausert, zogen Lehren aus den Fehlern der Vergangenheit (wie der Trainerstab auch). Sie reiften spielerisch, aber auch mental.

Dazu brachten die Nationalspielerinnen Kerstin Tzscherlich, Christiane Fürst und Corin Ssuschke von ihren Auswahleinsätzen gewachsene Leistungsstärke und frischen Wind mit. „Bei uns wird nicht rumgezickt“ meint Corina Ssuschke und will damit sagen: Die Chemie im Team stimmt. In dieser Saison hat alles - außer beim Pokalfinale - gepasst. Man leistete sich keine Ausrutscher mehr gegen die sogenannten „Kleinen". Nach Pleiten wie gegen Wiesbaden oder Suhl schüttelten sich die Spielerinnen kurz und kämpften sich zurück. Die Mannschaft blieb von großen Verletzungsausfällen verschont (ein Dank an die medizinische Abteilung!). Und die starke Bank des DSC war das Zünglein an der Waage. Arnd Ludwig hatte die Qual der Wahl. Dass die Konkurrenz (außer Schwerin) schwächelte und das Niveau der Bundesliga in den letzten Jahren eher nach unten tendiert, soll den Erfolg der Dresdnerinnen keinesfalls schmälern. Sie haben sich diesen Titel redlich verdient. Damit hat die „Sportstadt" Dresden (die oft genug keine ist) endlich wieder Grund zum Jubeln und ein Aushängeschild. Die gestiegenen Zuschauerzahlen in den letzten Jahren untermauern, dass die Arbeit auch vom Publikum anerkannt wird.

Jetzt ist erst einmal eine Woche Party angesagt. Am Sonnabend steigt die Meisterfeier beim „Freundschaftsspiel" (0-Ton Ludwig) gegen Schwerin. Doch danach sind schnelle Entscheidungen gefragt. Wie geht es mit Trainer Arnd Ludwig weiter? Verlassen Christiane Fürst und Kerstin Tzscherlich (was sich abzeichnet) den Verein? Welche der vier auslaufenden Verträge (Grit und Jana Müller, Anna Swietonska, Christin Guhr) werden verlängert? Gespräche mit Sponsoren stehen an, der DSC will und muss die Euphorie nutzen, seine finanzielle Grundlage aufzubessern.

Auch, damit die Mannschaft im nächsten Jahr auf internationalem Parkett aufschlagen kann. „Wir können nicht weiter im eigenen Saft schmoren", weiß Abteilungschef Wolfgang Söllner. Auch Arnd Ludwig plädiert für den Europacup: „Die Spielerinnen sind jetzt soweit, die zusätzlichen Belastungen zu verkraften. Und sie müssen sich weiter entwickeln." Fest steht auf jeden Fall, dass der DSC an seinem Konzept festhalten will, auf eigene Talente zu setzen. Mit Friederike Thieme und Nicole Schröber rutschen zwei von ihnen nächste Saison ins Aufgebot. Wenn Christiane Fürst den Verein verlässt, wird Stefanie Karg mehr in die Verantwortung genommen. Dazu will der Verein eine „junge Spielerin mit Potenzial" auf Mittelblock verpflichten.

8. Mai 1999: So war es damals

Am 8. Mai 1999 kannte der Jubel in der aus allen Nähten platzenden Halle an der Bodenbacher Straße keine Grenzen. Nachdem Barbara Makowska im vierten Playoff-Finalspiel gegen Bayer Leverkusen den sechsten Matchball verwandelt hatte, bebte die Halle, 3200 Zuschauer feierten ihre DSC-Volleyballerinnen mit Gesängen wie „We are the Champions". Trainer Klaus Kaiser lag mit seinen Spielerinnen im Freudenknäuel auf dem Parkett. Zum ersten Mal in der Geschichte der 1990 gegründeten Abteilung Volleyball des DSC erkämpften sich die Damen den Deutschen Meistertitel. Und damit auch das Double, denn bereits am 7. Februar hatte sich das Team den Pokalsieg geholt.

Nachdem die Dresdnerinnen im Jahr zuvor nur knapp den Klassenerhalt geschafft hatten, sich dann aber mit Beatrice Dömeland, Barbara Makowska und Katarzyna Zubel spektakulär verstärkten, gelang gleich im zweiten Bundesliga-Jahr das Husarenstück, mit dem sich der DSC auch für die Champions League qualifizierte. Mit Platz eins in der Bundesliga hatten sich die Dresdnerinnen angeführt von Kapitän Peggy Küttner direkt für das Playoff-Halbfinale qualifiziert, schalteten dort Karbach aus und lieferten sich im Finale mit Leverkusen eine spannende Serie.

„In diesem Jahr war der Zusammenhalt noch größer“

Meistertrainer Arnd Ludwig über Lehrmeister, Erwartungsdruck, Erfolgsgeheimnisse und Urlaubspläne

Frage: Wie fühlen Sie sich einen Tag nach dem Titelgewinn?
Ludwig: Mir geht es gut, ich freue mich tierisch. Vor allem bin ich jetzt lockerer und entspannter als die letzten Wochen, kann auch wieder richtig schlafen. Aber so richtig setzen lassen konnte ich das Ganze noch nicht. Es ist aber schon ein schönes Gefühl, denn in diesem Titel stecken fünf Jahre harter Arbeit.

In dieser Zeit mussten Sie auch viele Rückschläge verkraften. Haben Sie zwischendurch einmal ans Aufgeben gedacht?
Nein. Letztes Jahr war sicher viel Frust da, als wir durch die Verletzungen zurückgeworfen wurden. Da hatte ich mir schon mehr ausgerechnet. Andererseits hat der komplette Umbau der Mannschaft erst vor drei Jahren begonnen, dabei waren jede Saison Fortschritte zu sehen und es haben sich Spielerinnen für die Nationalmannschaft empfohlen. Natürlich habe ich selbst auch immer wieder aus Fehlern gelernt, zum Beispiel auch von den beiden Bundestrainern Giovanni Guidetti und Stelian Moculescu. Ich denke, ich bin mit meinem Latein auch noch nicht am Ende.

Der DSC ist Ihre zweite Trainerstation. Was ist anders als vorher in Ulm?
In Ulm habe ich mit erfahrenen älteren Spielerinnen gearbeitet. Hier konnte ich eine junge Mannschaft entwickeln. Dabei musste ich den Trainingsumfang deutlich erhöhen. In Dresden ist der Erfolgsdruck viel größer, damit musste ich lernen umzugehen. Die Familie war da ein wichtiger Rückhalt, wo ich auftanken konnte. Diesen Ausgleich brauche ich auch, wobei es meine Frau sicher in den letzten Wochen mit mir nicht leicht hatte, denn die Anspannung war schon sehr groß.

Was war in diesem Jahr das Erfolgsgeheimniss
Das sind viele Kleinigkeiten, die zusammenkommen. Wir sind von großen Verletzungen verschont geblieben. Da war die Zusammenarbeit mit der Physiotherapie sehr wichtig. Wir haben mehr Wert auf die Prophylaxe gelegt, jede Spielerin bekam einen individuellen Plan. Auch im Training habe ich mit den einzelnen Spielerinnen noch individueller gearbeitet. Die Mannschaft hat die Erfahrungen der letzten Jahre besser. umgesetzt, die Konzentration ließ auch im Training nie nach. Und die Spielerinnen haben gelernt, sich untereinander kritisch auseinanderzusetzen. Weil die meisten aus Dresden kommen und viele auch befreundet sind, hat man sich das vorher nie richtig getraut. Die Stimmung war auch schon zuvor immer top, doch in diesem Jahr war der Zusammenhalt noch größer. Und die Truppe ist nach Niederlagen sofort wieder aufgestanden.

Wann waren Sie sich sicher, dass es mit dem Titel klappt?
Ganz sicher erst am Sonntagabend. Ein gutes Gefühl hatte ich aber schon, als sich die Mannschaft nach der Pokalpleite in Halle so schnell erholt hat und wir auch gegen Wiesbaden gewonnen hatten.

Werden Sie in Dresden bleiben?
Das entscheidet sich erst in den nächsten Tagen, wenn das Gespräch mit dem Vorstand stattfindet. Sicher würde ich gern weitermachen, mit der Mannschaft international spielen. Ansonsten würden wir sicher mit der Familie nach Kanada gehen, ein Wechsel in der Bundesliga kommt eher nicht in Frage.

Was haben Sie für die nächsten Wochen geplant?
Ich werde zu Pfingsten mit den Herren der TU bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Kiel spielen. Dann werde ich mit meiner Frau und einem Freund zehn Tage Urlaub in Schottland machen und irgendwann bin ich mit der Nationalmannschaft und Giovanni Guidetti unterwegs.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 12. Mai 2007

   

Brink/Dieckmann schon Fünfte

Reckermann/Urbatzka bezwingen Olympiasieger

Die beiden Männer-Duos bei der Beach World Tour in Manama/Bahrain sorgen weiter für Furore: Julius Brink/Christoph Dieckmann (beide VC Olympia Berlin) sind nach Sieg und Niederlage am gestrigen 10. Mai bereits Fünfte und weiter im Turnier, Jonas Reckermann/Mischa Urbatzka (Seaside Beach Club Essen/Eimsbütteler TV) machten es umgekehrt, verloren zunächst und siegten dann. Damit sind sie bereits Siebte und ebenfalls noch im Turnier vertreten.

Dabei bekamen es die DVV-Duos ausschließlich mit Brasilianern zu tun: Brink/Dieckmann bezwangen zunächst die für Georgien startenden Brasilianer Geor/Gia sicher mit 2:0, ehe sie gegen die Turniersieger von Schanghai, Harley/Pedro, eine klare 0:2-Niederlage bezogen. Im nächsten Spiel wartet nun der Sieger von Xu/Wu (CHN) – Kais/Vesik (EST).

Reckermann/Urbatzka verloren zunächst gegen die aktuell beste Tourmannschaft Harley/Pedro und sorgten anschließend für den nächsten Paukenschlag: Sie schalteten die Olympiasieger Emanuel/Ricardo knapp in drei Sätzen aus. Tags zuvor scheiterten bereits die Weltmeister Fabio Luiz/Marcio Araujo (BRA) am neuformierten DVV-Duo. Nun warten – natürlich – erneut Brasilianer auf Reckermann/Urbatzka, allerdings die mit dem Trikot von Georgien.

Ergebnisse und Ansetzungen mit deutscher Beteiligung

Geor-Gia GEO [23] - Brink-Dieckmann Ch. GER [2] 0-2 (14-21, 15-21)
Reckermann-Urbatzka GER [19] - Harley-Pedro BRA [6] 0-2 (16-21, 25-27)
Harley-Pedro BRA [6] - Brink-Dieckmann Ch. GER [2] 2-0 (21-14, 21-14)
Emanuel-Ricardo BRA [1] - Reckermann-Urbatzka GER [19] 1-2 (18-21, 25-23, 13-15)

Geor-Gia GEO [23] - Reckermann-Urbatzka GER [19]
Brink-Dieckmann Ch. GER [2] – Sieger aus Xu-Wu CHN [4] - Kais Kr.-Vesik EST [16]

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Samstag, 12. Mai 2007

   www.volleyball.de 

Moculescu als Trainer in Treviso im Gespräch

„Eine Ehre, ich entscheide mich in der kommenden Woche!“

Stelian Moculescu, Triple-Gewinner mit dem VfB Friedrichshafen sowie Trainer der Männer-Nationalmannschaft besuchte das erste Play-off-Finalspiel zwischen Treviso und Piacenza in Treviso und sprach dort mit Club-Verantwortlichen ...

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Samstag, 12. Mai 2007

   www.wiesbadener-kurier.de 

VCW-Lizenz steht nichts mehr im Weg

rol. WIESBADEN Der Volleyball-Club Wiesbaden ist seiner bundesliga-tauglichen Halle und damit gleichzeitig auch der noch ausstehenden Erstliga-Lizenz einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Mit großer Mehrheit ...

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Samstag, 12. Mai 2007

   www.wiesbadener-kurier.de 

Wiesbaden: Bronze-Medaillen liegen bereit

VCW benötigt aber Sieg und Schützenhilfe/Roß sagt Nationalteam ab

WIESBADEN Setzen sie das i-Tüpfelchen? Beenden die Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden eine sehr gute Saison mit einem Sieg am Samstag (18 Uhr) gegen NA. Hamburg? Ob ein solcher Sieg dann mit Platz drei belohnt wird, liegt allerdings nicht in ihrer Macht.

 

 

Deutschland - EuroBeach-News

 Samstag, 12. Mai 2007

   

Mit Good Vibrations nach St. Pölten

Peter Gartmayer und Clemens Doppler sind gut eingestimmt auf das Austrian Open der NESTEA European Championship Tour 2007

Zürich/St. Pölten, 11. Mai 2007: Peter Gartmayer und Clemens Doppler sind die neuen Hoffnungsträger der österreichischen Beach Volleyball-Szene. Wenige Tage vor dem Austrian Open, das vom 17. bis 20. Mai 2007 in St. Pölten stattfindet, spricht Peter Gartmayer (28) über Ziele, Wünsche und ungewöhnliche Herausforderungen auf privater Ebene.

Gut durch den Winter gekommen?
Soweit ist alles perfekt gelaufen. Wir haben zwei Monate ausschließlich für die körperliche Fitness aufgewendet, ohne eine einzige Ballberührung, womit wir im Beach Volleyball Circuit wohl Neuland betreten haben. Danach hatten wir drei unglaublich harte Monate, vor allem in Rom und auch in Rio de Janeiro. Ob sich die Mühen ausgezahlt haben, werden wir sehr bald wissen.

Von Shanghai über Bahrain nach St. Pölten – der Saisonauftakt hat es in sich. Kriegen Sie das gut bewältigt oder spielt noch Angst mit, nachdem Sie im letzten Halbjahr 2006 wegen des erneuten Kreuzbandrisses Ihres Partners Clemens Doppler nur zuschauen durften?
Mit Angst lässt sich sowieso nicht gut spielen, und was das Knie von Clemens betrifft, gibt es bei mir nur Zuversicht. Clemens spielt zum ersten Mal seit 2004 wieder ohne Kniestrumpf, und es hat seit Februar kein Training gegeben, wo er in irgendeiner Weise zurückstecken musste. Auch wenn das in Interviews nicht gut ankommt, muss ich ein großes Danke an Dr. Georg Laitaj und das Team von ALTIS Althofen aussprechen. Die Rehabilitation ist wirklich unglaublich gut verlaufen.

Was verbinden Sie mit dem Austrian Open der NESTEA European Championship Tour in St. Pölten? 
Gespielt habe ich dort noch nicht, aber einen Pokal durfte ich letztes Jahr bei der U23- Europameisterschaft übergeben. Die Location finde ich sehr gut. Ich gehe davon aus, dass die Veranstalter einiges in Bewegung setzen werden, um ein wirklich großes Event auf die Beine zu stellen.

Dürfen wir mit einem begeisterungsfähigen Publikum rechnen?
Die Feuertaufe hat St. Pölten mit der Ausrichtung der U23-EM schon bestanden. Am Finaltag waren rund 1500 Zuschauer auf den Tribünen, und die Stimmung im Publikum war sehr gut. An Begeisterungsfähigkeit hat es in Österreich nie gemangelt. Wir, bzw. eines der österreichischen Teams muss ganz einfach mit seinen Leistungen begeistern, der Rest kommt dann von alleine.

Platz zwei beim Spanish Masters und Platz vier beim EM-Finale in Den Haag waren nach der verkorksten Saison 2006 zwei wohltuende Ergebnisse. Was darf man von Ihnen in diesem Jahr erwarten?
Ich würde nicht von einer verkorksten Saison reden. Unser Leistungsvermögen ist sehr hoch, aber es ist eben die konstant erbrachte hohe Leistung, die Weizen vom Spreu, sprich Top Ten vom Rest trennt, und das haben wir im letzten Jahr einfach noch nicht geschafft. Dieses Jahr wollen wir dieses Manko hinter uns lassen, und uns in die Top Ten der Welt hineinspielen. Ein sehr ehrgeiziges Unternehmen, aber meiner Meinung nach machbar.

Das Team Doppler/Gartmayer  bietet auch neben dem Court spannende Geschichten. Sie sind Sänger in der Reggae-Band „CheeseVibes“. Haben Sie vor der Entscheidung gestanden zwischen einem Leben als Profi Musiker oder als Profi Beach Volleyballer?
Vor der Entscheidung Profi Reggae-Musiker in Österreich zu sein, habe ich nie gestanden, weil Profi immer etwas mit Profession/Arbeit zu tun hat, und Arbeit nach meiner Auffassung auch etwas mit Geld, wovon, zumindest bei meiner Band, zwar viel die Rede war, aber es hat sehr selten in der Kasse geklingelt. Die Entscheidung, meine Musik bis auf ein „nicht wirklich existieren“ zu reduzieren (bzw. auf ein nur unter Dusche singen), musste ich schon treffen, und die ist auch aktuell wirksam. Meine soweit letzte Tat, die ich letzten Mai mit meinem Bruder in einer Wochenendaktion fertig gestellt habe, gibt’s für alle die es gern hören wollen, auf der brandneu gestalteten Website www.doppler-gartmayer.com zu belauschen.

Warum gerade Reggae? Gibt es da einen besonderen Bezug zwischen der Musikrichtung und der Liebe zum Beach Volleyball?
Da muss ich Sie leider enttäuschen. Diese Lieben haben sich getrennt von einander entwickelt. Reggae und Beach Volleyball passen durchaus sehr gut zusammen. Der Reggae allerdings, den ich gemacht habe, nämlich Roots Reggae a la Steel Pulse und eben Bob Marley, sowie der Background, aus dem Reggae entstanden ist, sind ein Stück weit entfernt von dem, was Beach Volleyball für mich darstellt. Reggae hat für mich mit einer Kassette mit Bob Marley Songs begonnen, die mein Bruder auf seiner Gitarre nachspielen sollte. Dem folgten Jahre des durchaus wettbewerbsmäßigen Plattenkaufs (mein Bruder gegen mich), bis mein Bruder die Idee hatte, eine Reggae Band zu gründen. Ich war erst als Saxophonist engagiert, bin aber nach kurzem Stimmencheck, von den anderen Bandmitgliedern zum Leadsänger gewählt worden. Warum es uns gerade Bob Marley so angetan hat, und nicht Michael Jackson, könnte ich nur raten.

Ihr Partner hat sich jüngst bei einem Urlaub in Thailand mit der norwegischen Beach Volleyballerin Ingrid Toerlen verlobt. Haben Sie Sorge, dass sie ihm den Kopf verdreht und er Ihr gemeinsames Ziel vergisst?
Es soll ja ein Männer-Team gegeben haben, dass einen „Keine-fixe-Freundin-bis-2008 Vertrag” abgeschlossen hat. Das Team gibt es nicht mehr (warum wohl…?), und außerdem habe ich nicht die Sorge, dass das eine das andere negativ beeinflusst.

Mit Verlaub: In der Szene erzählt man sich, dass der Blockspieler Gartmayer anzeigt, wie er blocken wird, auf dem Weg zum Netz aber seine eigene Anweisung aber längst wieder vergessen hat. Ist da was dran?
Das hat mir sicher schon einige Punkte gebracht, stimmt allerdings nicht ganz (was es nicht besser macht). Ich schaue beim Aufschlag manchmal nicht, was mein Partner vorn anzeigt. Eine schlechte Angewohnheit, aber praktisch unmöglich zu ändern.

Was sind Ihre Stärken?
Ich bin schnell, sehr stabil im Aufschlag und die anderen Elemente sind auch auf einem guten Level.

Gibt es auch Schwächen?
Wenn ich schlecht spiele, dann manchmal überraschend schlecht.

Noch eine Prognose, bitte: Doppler-Gartmayer wird am Saisonende…
…mit allen Mitteln versucht haben die Top Ten zu erreichen.

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel