News

 Donnerstag, 17. Mai 2007 

Hamburg Cowboys: ''Das Ziel sind die Play-Offs''
Saskia Unglaub Trainerin von Lohhof 2
Friedrichshafen feiert seine Volleyball–Helden
DVV-Männer: Fahrplan Olympia-Quali steht
Moculescu lädt 15 Spieler zum 1. Lehrgang ein
Klemperer/Koreng mit erstem Turniersieg

Mai 2007

Mo Di Mi Do Fr Sa So
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31      

April 2007

Mo Di Mi Do Fr Sa So
            1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30

Zum Medien-Überblick

Aus Copyright-Gründen darf zu Berichten von Zeitungen, die ihr Einverständnis zur direkten Wiedergabe 
nicht erteilt haben, nur ein Link gesetzt werden. Sollte ein Link nicht mehr funktionieren, kann auf individuelle 
Nachfrage unter Angabe von Datum und Titel der Bericht aus dem Privat-Archiv angefordert werden.

 

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Donnerstag, 17. Mai 2007

   

Hamburg Cowboys: ''Das Ziel sind die Play-Offs''

Jan Schneider, 35, Chef der Hamburg Cowboys, über Ziele, Pläne und Erwartungen des Rückkehrers in die 1. Bundesliga.

Herr Schneider, noch in Feierstimmung?
Oh, nein. Die Feierlaune war groß, aber sie hielt nicht lange an. Wir arbeiten längst mit Hochdruck an der neuen Saison. Sponsoren überzeugen, Lobbyarbeit betreiben, neue Spieler finden - wir müssen in diesen Wochen viele Grundlagen legen, die wir durch die späten Aufstiegsspiele nicht vorher legen konnten. Aber wir spüren, ob das beim "Bild"-Stammtisch war oder bei unserer Pressekonferenz, die Hamburg Cowboys kommen an, als Konzept, als Team. Das werden wir nutzen.

Wenn Sie die Situation mit der vor zwei Jahren vergleichen, als der OSV das erste Mal in die 1. Bundesliga aufstieg, was ist anders?
Alles. Es ist wirklich so: Alles ist anders. Damals wussten wir nicht, was uns erwartet, wir haben versucht, aus unseren Möglichkeiten das Beste zu machen. Das war am Ende nicht genug für die 1. Liga. Jetzt haben wir ein Konzept, das in allen Details erstligatauglich sein wird - wenn wir schaffen, es umzusetzen. Wir wissen viel besser, was uns erwartet, sind aber auch viel ehrgeiziger. Unser Team soll stark genug sein, die Play-Offs zu erreichen, also mindestens Achter zu werden. Das soll die Basis sein, um in den kommenden Jahren anzugreifen. Und das ist auch das erklärte Ziel, so treten wir in Hamburg an Unternehmen heran. Unser Stil bleibt der alte, aber das Ganze findet auf höherem Niveau statt.

Wie soll der Kader der Hamburg Cowboys aussehen?
Es soll eine Mischung sein aus dem Kern des Aufstiegsteams und gezielt ausgesuchten neuen Leuten, die zu uns passen und spielerisch substanziell verstärken. Es soll ein Kader sein, der Charakter und Klasse hat. Im Idealfall norddeutsche Jungs, dazu bärenstarke Spieler.

Ist schon klar, wer von den Cowboys dabei bleiben wird?
Bis auf Hendrik Hofmann, der wegen seiner Rückenprobleme kürzer treten wird, und Oliver Kook, der in den USA studieren wird, kommt prinzipiell jeder in Frage. Das sind alles gute Jungs. Noch können wir keine konkreten Einzelgespräche führen, dazu fehlt uns noch ein bisschen Planungssicherheit. Jeder von unseren Aufstiegshelden wird sich aber fragen müssen, ob er den Aufwand treiben kann, den wir einfach treiben müssen. Allein sieben Mittwochs-Spieltage stehen an. Das können nur Spieler leisten, die ihr Leben aufs Volleyball ausrichten.

Glauben Sie, dass Sie das hinbekommen?
Wenn wir in Hamburg die Unterstützung bekommen, die wir in Aussicht haben, dann schon. Unser Trainer Bernd Schlesinger , der Joachim Müller abgelöst hat, besitzt die Erfahrung, um aus einem guten Kader ein sehr gutes Team zu machen. Vor zwei Jahren hatten wir realistischerweise keine Chance, mit dem Mittelfeld mitzuhalten. Das muss jetzt der Maßstab sein. Aber dafür brauchen wir mehr Partner, das ist klar.

Wie läuft denn die Dauerkarten-Aktion "1000 Asse für Hamburg"?
Wir sind zufrieden. Nur noch bis zu diesem Donnerstag gilt ja der Sonderpreis von 50 Euro, danach kosten die Saisontickets 66 Euro - immer noch ein fairer Preis, wie wir finden. Wir haben jetzt schon mehr Dauerkarten verkauft als jemals zuvor, von Rottenburger Verhältnisssen sind wir jedoch weit entfernt. Der Sommer ist aber noch lang - bis wir Norddeutschen 1000 Asse hinkriegen dauert es vielleicht nur ein bisschen länger als anderswo.

Interview: Paul Schwarz

 

 

Deutschland - SV Lohhof-News

 Donnerstag, 17. Mai 2007

   

Saskia Unglaub Trainerin von Lohhof 2

Nachdem die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Christian Vetrovsky in beiderseitigem Einvernehmen beendet wurde, war die Vorstandschaft des SV Lohhof auf der Suche nach einem neuen Trainer. Die Wunschkandidatin Nr.1 hat nun zugesagt: Das 31jährige Eigengewächs Saskia Unglaub übernimmt ab sofort dieses Traineramt.

Saskia Unglaub begann mit 11 Jahren in Lohhof das Volleyballspielen, seit ihrem 17.Lebensjahr ist sie als Trainerin aktiv. Sie ist im Besitz der B-Trainer-Lizenz und hat bereits von der E- bis zur A-Jugend alle Teams trainiert, sowie als Coach von Kreis-, über Ober-, Süd- und Bayerische bis hin zu Deutschen Meisterschaften alles Jugendmeisterschaften erlebt. Als Spielerin verfügt sie über ein Jahr 2.Bundesliga- und acht Jahre Regionalliga-Erfahrung.

Ziele können derzeit noch keine genannt werden, da der Regionalliga-Kader nach der wiederholten Meisterschaft noch nicht feststeht. Die Abteilungsleitung freut sich sehr über die Zusage von Saskia Unglaub und auf die weitere Zusammenarbeit.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Donnerstag, 17. Mai 2007

   

Friedrichshafen feiert seine Volleyball–Helden

Friedrichshafen - Mit einer großen Feier anlässlich der historischen Siegesserie (Deutscher Pokalsieg, Deutscher Meister und Champions League Sieg) machte gestern Abend die Stadt Friedrichshafen ihrem Volleyball Erfolgstrainer Stelian Moculescu einen möglichen Abschied schwer. Dem Chefcoach der Deutschen Volleyball Nationalmannschaft liegt ein Angebot von Treviso vor.

"Ich muss mich bis Freitag entscheiden, daher nutze ich die Zeit bis dahin", so Moculescus Antwort auf die immer wiederkehrende Frage von Fans und Unterstützern. "So ein Abend macht einem eine Entscheidung nicht einfacher", erklärte der gebürtige Rumäne, der auf den Tag genau seit zehn Jahren beim VfB Friedrichshafen ist. 17 von möglichen 20 Titeln hat er seither mit der Mannschaft gewonnen.
"Jetzt müssen wir alles dafür tun, dass Moculescu seine Zukunft in Friedrichshafen fortsetzt und nicht in Italien!" forderte der Vorsitzende der Geschäftsführung von Zeppelin, und erntete damit lang anhaltenden Applaus der etwa 1200 Gäste im Graf-Zeppelin-Haus. Oberbürgermeister Josef Büchelmeier überreichte Moculescu den Ehrenbrief der Stadt und als Geschenk einen Koffer. "Einen Koffer gab es heute für jeden der Mannschaft, weil sie soviel reisen müssen, aber Stelian habe ich gesagt, dass er ihn nicht für eine Reise nach Italien nehmen darf!", so Büchelmeier.

Moculescus Unterschrift wurde während der Siegesfeier im goldenen Buch der Stadt verewigt. Ob die nächste Unterschrift des Trainers dann unter einen Vertrag in Italien oder Friedrichshafen gesetzt wird, ist noch offen. Moculescu: "Ich bin hin- und her gerissen, empfinde dies aber als große Ehre."

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 17. Mai 2007

   

DVV-Männer: Fahrplan Olympia-Quali steht

Der Fahrplan für die DVV-Männer zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking steht. Der Europäische Volleyball-Verband CEV teilte nun mit, wo die Qualifikationsturniere auf Europa-Ebene stattfinden: Zunächst findet vom 28. November bis 2. Dezember eine Vor-Qualifikation in Ungarn statt, ehe vom 7. bis 13. Januar 2008 acht Teams in Izmir/Türkei um ein Olympia-Ticket kämpfen. Die erste Olympia-Qualifikationsmöglichkeit gibt es vom 18. November bis 2. Dezember, wenn beim World Cup in Japan drei Olympia-Startplätze vergeben werden. Aus Europa werden dort der Europameister und Vize-Europameister teilnehmen.

Die DVV-Männer können dies alles relativ entspannt angehen, schließlich haben sie mit dem finalen Qualifikationsturnier vom 23. bis 25. Mai im ISS Dome in Düsseldorf auf jeden Fall eine weitere Chance.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 17. Mai 2007

   

Moculescu lädt 15 Spieler zum 1. Lehrgang ein

Die Saison der Männer-Nationalmannschaft rückt immer näher, nahezu alle nationalen Ligen sind beendet. Bereits am 26./27. Mai startet die deutsche Mannschaft in die European League 2007, dann gastiert sie beim Neuling Belgien. Am Wochenende darauf können sich die deutschen Volleyball-Fans beim Heimauftakt gegen die Niederlande in Oldenburg (1. Juni um 19.30 Uhr) und Bielefeld (2. Juni um 19.00 Uhr) einen ersten Eindruck verschaffen. Bundestrainer Stelian Moculescu lud 15 Spieler zum ersten Lehrgang ein, der am 19. Mai im Sportzentrum Kienbaum beginnt.

Aus dem 22-er Kader, den Moculescu dem Europäischen Volleyball-Verband CEV benennen musste, strich er für die erste Maßnahme Patrick Steuerwald (TSV Unterhaching), Christian Dünnes (Piacenza/ITA), Malte Holschen (evivo Düren), Dirk Westphal (SCC Berlin), Thomas Kröger (Wien/AUT), Thilo Späth (VC Olympia Berlin) und Till Lieber (evivo Düren). Libero Thilo Späth wird ab dem 30. Mai zur Mannschaft stoßen, vorher absolviert Späth mit der U21-Nationalmannschaft die WM-Qualifikation. WM-Libero Thomas Kröger will sich nach der gewonnenen Meisterschaft in Österreich am Knie operieren lassen und steht auf unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung.

Somit stehen acht Legionäre, fünf Triple-Gewinner vom VfB Friedrichshafen sowie mit Marcus Böhme (SCC Berlin) und Georg Grozer (Moerser SC) zwei weitere Bundesliga-Spieler im vorläufigen Kader. Mit Georg Grozer und Markus Steuerwald (VfB Friedrichshafen) sind zwei Spieler dabei, die noch kein Länderspiel für die DVV-Männer bestritten haben. Der Einsatz des gebürtigen Ungarn Grozer (29 Länderspiele für Ungarn) ist noch fraglich. DVV-Präsident Werner von Moltke wird dies bei einer Visite am 21. Mai in Lausanne mit dem Volleyball-Weltverband FIVB klären.

Am 25. Mai reist die DVV-Auswahl nach Belgien an, wo sie in Leuwen (26.5. um 20.00 Uhr und 27.5. um 15.00 Uhr) die ersten Punkte einfahren will. Ganz nach dem DVV-Motto diesen Jahres: „Volleyball 2007 – Lizenz zum Siegen!“

Der deutsche Kader
Zuspiel: Simon Tischer (VfB Friedrichshafen), Frank Dehne (Valentia/ITA)
Diagonal: Christian Pampel (Padua/ITA), Jochen Schöps (VfB Friedrichshafen), Georg Grozer (Moerser SC)
Mittelblock: Stefan Hübner (Trento/ITA), Norbert Walter (Montpellier/FRA), Marcus Böhme (SCC Berlin), Max Günthör (VfB Friedrichshafen)
Außenangriff: Marcus Popp (Montichiari/ITA), Björn Andrae, Robert Kromm (beide Padua/ITA), Sebastian Schwarz (VfB Friedrichshafen), Eugen Bakumovski (Kedzierzyn/POL),
Libero: Markus Steuerwald (VfB Friedrichshafen)

 

 

Deutschland - Beach-Volleyball.de

 Donnerstag, 17. Mai 2007

   www.beach-volleyball.de 

Klemperer/Koreng mit erstem Turniersieg

Das gerade neu formierte Beach-Volleyball-Team Klemperer/Koreng hat sein erstes Turnier der Saison 2007 gewonnen. Bis ins Finale hatten die beiden Deutschen kein Spiel verloren und so sollten sie auch das Turnier beenden. Mit 21:17 und 21:18 besiegten sie das Schweizer Team Heuscher/Heyer. Auch wenn es „nur“ ein Turnier der Schweizer Beach-Volleyball Tour in Basel war, sind David und Eric sehr froh. David: „Es ist ein guter Start für uns und wir freuen uns sehr, dass alles zusammengepasst hat und wir das beste Schweizer Team im Finale in zwei glatten Sätzen besiegen konnten.“

Das war im Vorfeld nicht unbedingt zu erwarten, denn David und Eric galten als Außenseiter dieser Partie. Die Schweizer wurden auf dem ersten World Tour-Turnier dieses Jahres in Schanghai Dritte. Eric: „Es war schon nicht leicht, gegen die zwei „Riesen“ anzutreten und das Publikum gegen sich zu haben, doch hätte man sich einen besseren Auftakt der Saison mit diesem Sieg nicht wünschen können.“

Jetzt gilt es für David und Eric, die gute Leistung im Kopf zu verankern. Und beim nächsten Turnier da anzuknüpfen, wo sie heute aufgehört haben. Denn morgen geht es schon für die zwei in Richtung Österreich nach St. Pölten. „Zum Glück geht’s für uns erst Freitag los und wir können noch ein wenig regenerieren. Ein enormer Vorteil ist für uns, dass wir direkt im Hauptfeld gesetzt sind und uns nicht durch die anstrengende Qualifikation schlagen müssen,“ so Eric.

Eine weitere freudige Nachricht hat dann auch noch David Klemperer erhalten, denn er hat sein Vordiplom in BWL geschafft. Die letzte Klausur, die David zum Vordiplom noch fehlte, hat er nun bestanden. „Besser hätte ein Woche nicht anfangen können. Der erste Turniersieg und dann auch noch mein Vordiplom in der Tasche. Dieses nimmt eine große Last von mir und so kann ich mich erstmal voll und ganz aufs Beach-Volleyball spielen konzentrieren,“ erklärte ein überaus glücklicher David.

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel