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 Montag, 21. Mai 2007 

Sieger beim Signal-Iduna-Beachcup
Eine Serie hält – eine reißt

Mai 2007

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Deutschland - Smash Online-News

 Montag, 21. Mai 2007

   

Sieger beim Signal-Iduna-Beachcup  

Beim einzigen Premium Cup des HVbV in dieser Saison, ausgerichtet von WiWa Hamburg, siegten gestern bei den Männern Henry  Curin und Mewes Goertz (TSGL Schöneiche) im Finale gegen die Oststeinbeker Matthias Ahlf und Sebastian Winter. Im Spiel um Platz 3 setzen sich Björn-Olaf Borth und Christopher Sonnenbichler (SV Lurup/ BC 2000 Dortmund) gegen den U18-Europameister von 2003 Hendrik Matthießen mit Partner Carlo Wiese (FT Adler Kiel) durch.

Bei den Frauen sicherten sich Katja Saß und Sarah Hoppe mit dem Turniersieg gegen die Kieler Talente Susanna Wigger und Katharina Hinrichsen (FT Adler Kiel) Preisgeld, die DVV- und HVbV-Ranglistenpunkte. Die für den VC Norderstedt antretende Julia Lemmer sicherte sich gemeinsam mit ihrer bisherigen Vereinskameradin Katrin Salbach den dritten Rang durch einen Erfolg über Katrin Plöhn und Levke Spinger (FT Adler Kiel).

 

 

International - EuroBeach-News

 Sonntag, 20. Mai 2007

   

Eine Serie hält – eine reißt

Brink/Dieckmann gewinnen mit den Austrian Open ihren vierten Titel – Hakedal/Toerlen scheitern wieder an Karadassiou/Arvanity

St. Pölten, 20. Mai 2007: Die Saison ist noch jung, die Austrian Open in St. Pölten waren die erste Station der NESTEA European Championship Tour in diesem Jahr. Doch was die besten europäischen Beach Volleyballer in dieser frühen Phase schon an Leistungen und Niveau präsentierten, ist aller Achtung wert. So sehen es auch Julius Brink und Christoph Dieckmann, die im Finale der Austrian Open die Niederländer Reinder Nummerdor und Richard Schuil mit 2:1 (19:21, 21:14, 15:12) bezwangen. Brink sagte nach dem Gewinn von 8.500 Euro Preisgeld und 300 Ranglistenpunkten: „Die Entwicklung der Teams in Europa ist rasant. Die brasilianischen und amerikanischen Teams hatten immer den Vorteil, dass sie auf ihren nationalen Touren extrem gefordert werden. Wir können froh sein, dass wir bei unserer Tour in Europa ähnliches erleben. Wir kriegen hier die Wettkampfhärte, die wir brauchen, um in der Weltspitze mithalten zu können.”

Das Finale in St. Pölten war der Beweis für diese Worte. Nummerdor/Schuil, vor einer Woche noch Erster bei der World Tour in Bahrain, versuchten alles, um ihren zweiten Sieg auf der NESTEA European Championship Tour zu erringen. Ihren ersten hatten sie 2006 in Valencia gefeiert, doch in St. Pölten hatten die Europameister Brink/Dieckmann immer die bessere Antwort. Und Julius Brink konnte anschließend umsetzen, was er am Samstag nach dem Halbfinale gegen die Esten Kristjan Kais und Rivo Vesik den Zuschauern bereits versprochen hatte: „Wir wollen hier am Sonntag eine große Party feiern.” Gesagt, getan.

Vor dem Showdown bei den Männern hatte sich bei den Frauen ein weiteres Kapitel der Duelle Nila Hakedal/Ingrid Toerlen (Norwegen) gegen Vassiliki Arvanity/Vassiliki Karadassiou (Griechenland) abgespielt. Die Norwegerinnen können auf der NESTEA European Championship Tour gegen die Griechinnen kein Endspiel gewinnen. Es war der dritte Versuch nach dem Turkish Masters und dem Swiss Masters im letzten Jahr. Wieder hatten Arvanity/Karadassiou, Europameisterinnen 2005, am Ende die Nase von und siegten mit 2:1 (21:18, 20:22, 17:15). „Es ist wie verhext”, ärgerte sich Ingrid Hakedal, „irgendwann muss doch mal der Knoten platzen.” Dabei waren die Gegnerinnen mit gehörigem Respekt ins Finalmatch gegangen. Vassiliki Karadassiou hatte gesagt: „Hakedal/Toerlen haben bei der World Tour in Shanghai Platz zwei erreicht. Das spricht für ihre Klasse.” Im Endspiel in St. Pölten konnte Karadassiou aber keinen Unterschied zwischen den beiden Teams feststellen: „Heute waren wir beide auf gleicher Höhe, wir hatten vielleicht ein klein wenig mehr Glück.”

Das Spiel um die Bronzemedaille bei den Männern ging kampflos an Kristjan Kais und Rivo Vesik aus Estland. Ihre deutschen Gegner David Klemperer und Eric Koreng hatten nicht antreten können, da sich Koreng im Halbfinale eine Muskelverletzung zugezogen hatte. Kais/Vesik erhalten für Platz drei 4500 Euro Preisgeld und 240 Ranglistenpunkte, Klemperer/Koreng bekamen 3250 Euro und 210 Punkte. Bei den Frauen gewannen die finnischen Zwillingsschwestern Erika und Emilia Nyström Bronze gegen die Belgierinnen Liesbeth Mouha und Liesbet van Breedam durch einen 2:0-Sieg (23:21, 21:18).

Die Austrian Open in St. Pölten waren die erste von sechs Stationen der NESTEA European Championship Tour 2007. Es folgen das Russian Masters in Moskau (31. Mai bis 3. Juni), das German Masters in Hamburg (14. bis 17. Juni), die Swiss Masters in Luzern (5. bis 8. Juli), das Dutch Masters Den Haag (9. bis 12. August) und schließlich die Europameisterschaft vom 23. bis 26. August in Spanien. Bei jedem Turnier werden 100.000 Euro Preisgeld ausgespielt. Beim NESTEA European Championship Final ist es die doppelte Summe. Dort zählen auch die erworbenen Ranglistenpunkte für die Olympia-Qualifikation mit. Die Ranglistenpunkte bei der NESTEA European Championship Tour haben zudem einen besonderen Stellenwert. Tourpartner smart hat wieder den smart-season-end-prize ausgelobt. Die ranglistenbesten Teams Männer und Frauen am Ende der Saison bekommen jeweils zwei Automobile smart fortwo. Beim Russian Masters in zwei Wochen werden nun Brink/Dieckmann (Deutschland) und Karadassiou/Arvanity (Griechenland) als so genannte black shirt Träger auflaufen, an denen die aktuellen Ranglistenersten zu erkennen sind.

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel