News

 Mittwoch, 23. Mai 2007 

USC Münster: Optimistische Blicke in die Zukunft
Vom Regionalliga-Spieler zum CL-Gewinner
SHVV-Beach: Auftakt in St. Peter-Ording
VfB-Team zu Gast bei Ministerpräsident Oettinger
Gehörlosen-EM: Männer gewinnen Silber
Moculescu: „Spieler haben große Lust!”
Guidetti beginnt Lehrgang mit 19 Spielerinnen
U20/U21: Interview mit den Bundestrainern
Frauen-EM 2007: Ticketverkauf gestartet
Holtwick/Semmler gewinnen gegen Banck/Lahme
Bundesligaversammlung 2007 in Wuppertal
Nadja Jenzewski bleibt ein Roter Rabe
Aufstieg geschafft ... oder doch nicht?
„Ich halte das für ein Ablenkungsmanöver“
Iserlohn: Eintritt in neue Volleyball-Welt

Mai 2007

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Deutschland - USC Münster-News

 Mittwoch, 23. Mai 2007

   

USC Münster: Optimistische Blicke in die Zukunft

Gute Nachrichten vom USC Münster: Hauptsponsor LVM verlängerte sein Engagement bis 2011 und die Malerbetriebe Brück sowie BabyOne konnten als neue Sponsoren gewonnen werden. Zudem stehen Ratio, SuperBioMarkt sowie die Stadtwerke Münster weiterhin an der Seite des USC.

Die Stimmung beim USC Münster ist bestens. Nachdem der Vorstand um Sprecher Hans-Ulrich Frank vor wenigen Wochen bereits stolz die Entschuldung des Traditionsklubs zum 30. Juni verkündet hatte, präsentierten die USC-Verantwortlichen nun die nächsten, nicht minder wichtigen, Bausteine für eine gesicherte Zukunft. Hauptsponsor LVM verlängerte sein Engagement über die Saison 2007/2008 hinaus um weitere drei Jahre und steht den Unabhängigen damit mindestens bis 2011 zur Seite. „Ich bin sehr zufrieden, dass der LVM und wir unseren gemeinsamen Weg fortsetzen“, freute sich Frank, der vom LVM-Vorstand nicht lange überredet werden musste, um von seinem geplanten Rücktritt in diesem Sommer Abstand zu nehmen. „Ich werde“, sagte er, „die gesamte Amtszeit bis 2008 zur Verfügung stehen“.
Mit den Malerbetrieben Brück und BabyOne kann der USC zudem auf zwei neue Sponsoren bauen. Die Malerbetriebe Brück unterstützen den Klub als Co-Sponsor, BabyOne stieg als Partner ins Münsteraner Volleyballboot ein. Damit noch nicht genug: Denn auch die Co-Sponsoren Ratio, SuperBioMarkt sowie die Stadtwerke Münster verlängerten ihre Verträge mit dem USC. „Wir erleben damit jetzt eine Situation wie wir sie seit Jahren nicht mehr erlebt haben“, freute sich Frank.

Gleichwohl legen er und seine Vorstandskollegen jetzt nicht untätig die Hände in den Schoß. Fieberhaft arbeiten sie daran, den bestehenden Sponsorenpool zu erweitern und den Vereinsetat bis zum Jahr 2011 noch einmal um mindestens gut ein Viertel auf etwa eine Million Euro aufzustocken. Dabei soll auch das Budget für die 1. Liga von derzeit gut 400.000 Euro spürbar erhöht werden. „Um konkurrenzfähig zu sein, müssen wir unseren finanziellen Spielraum vergrößern“, so Frank. Denn das Ziel ist klar: Bis zum 50-jährigen Vereinsjubiläum 2011 will der USC nicht nur nationale Spitze sein, sondern auch wieder im internationalen Geschäft mitmischen.

Doch nicht nur witschaftlich, sondern auch strukturell sind die Münsteraner für die Zukunft gewappnet. Mit Hilfe des Partnerkonzepts kooperiert der Verein seit einem Jahr mit fünf Vereinen aus dem Münsterland. Auch das Nachwuchskonzept, nach dem die besten Spielerinnen des Westdeutschen Volleyball-Verbandes (WVV) in Münster konzentriert werden, wird mehr und mehr mit Leben gefüllt. Vier Nachwuchsspielerinnen gaben ihre Zusage und werden im Sommer ins neue Internat an der DJK-Sportschule einziehen, die Partnerschule Pascal-Gymnasium besuchen und in einem USC-Team aufschlagen.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Mittwoch, 23. Mai 2007

   

Vom Regionalliga-Spieler zum CL-Gewinner

Würde beim VfB Friedrichshafen die Trophäe „Aufsteiger des Jahres“ verliehen, dann hätte sie Markus Steuerwald bekommen. Der 18-jährige Schüler, der im vergangenen Sommer zu den Volley YoungStars gewechselt war, stieg im Januar ins Profiteam auf und krönte eine sensationelle Saison mit dem Dreifach-Erfolg des VfB Friedrichshafen.

Bis Markus Steuerwald aus Hausach im Schwarzwald im Sommer 2006 an den Bodensee zog, hatte er beim VC Offenburg in der Regionalliga geschmettert. Die Ziele des damals 17-jährigen waren nicht so hoch gesteckt. „Ich wollte auf jeden Fall Stamm bei den YoungStars spielen“ erinnert er sich. Das ist ihm schnell gelungen – als Außenangreifer überzeugte er in Aufschlag, Annahme und Angriff gleichermaßen und avancierte zu einem der auffälligsten – und wertvollsten – Spieler seines Teams.

Anfang Januar haben sich dann die Ereignisse überstürzt. Markus Steuerwald war gerade mit der Jugendnationalmannschaft unterwegs, als er von seiner neuen Aufgabe erfuhr. Weil sich Profi-Libero Jiri Polansky einen Bandscheibenvorfall zugezogen hatte, sollte „Steuer“ in der Ersten als Libero ran. Hier machte er seine Sache so gut, dass Stelian Moculescu für den Rest der Saison auf ihn gesetzt hat. Mit 18 Jahren hat Markus Steuerwald etwas erreicht, was noch keinem Spieler in seinem Alter vor ihm geschafft hat: Er ist mit dem VfB Friedrichshafen DVV-Pokal- und Champions-League-Sieger geworden und hat die Deutsche Meisterschaft geholt. Beim Final Four in Moskau ist er zudem zum besten Libero gewählt worden. Zwischendrin hat er als Außenangreifer mit der DVV-Auswahl den 5. Platz bei der Jugend-EM geholt und servierte zum besten Aufschläger des Turniers. Viel verändert habe sich durch den Erfolg nicht, sagt der Sonnyboy. „Ich bin halt etwas bekannter geworden.“

So eine Saison bedeutet viel Stress, hat aber auch einen enormen Lerneffekt. „Vor allem in Sachen Technik habe ich mich stark verbessert“, resümiert Markus Steuerwald. Nicht so toll gelaufen sei es indes in der Schule. „Es ist schwer, den Kopf dafür frei zu bekommen.“ Zudem hat der Eltfklässler auf Grund der vielen Volleyballtermine dieses Schuljahr etliche Tage gefehlt. Klar, dass darunter die schulischen Leistungen leiden. Als Partnerschule des Sports greift das Graf-Zeppelin-Gymnasium allerdings mit Nachhilfe unter die Arme. Der Direktor und sein Stellvertreter nehmen sich höchstpersönlich Zeit, ihrem Schüler den versäumten Stoff zu vermitteln.

Zum schulischen Endspurt kann Markus Steuerwald jedoch noch nicht ansetzen. Denn Nationaltrainer Stelian Moculescu hat ihn zur EM-Vorbereitung in die DVV-Auswahl eingeladen. Hier trifft er auch auf seinen älteren Bruder Patrick, der einst auch bei den Volley YoungStars in die Volleyball-Ausbildung gegangen ist und mittlerweile beim TSV Unterhaching als Zuspieler die Bälle verteilt.

Die Frage zur kommenden Saison beantwortet Markus Steuerwald mit einem Achselzucken. „Es gibt Gespräche mit der Ersten, aber noch ist nichts entschieden“. Ob Volley YoungStars oder VfB Friedrichshafen wird davon abhängen, wie sich Volleyball und Schule miteinander vereinbaren lassen. Denn bei allem sportlichen Erfolg will Markus Steuerwald sein Abitur auf jeden Fall schaffen.

 

 

Deutschland - SHVV-News

 Mittwoch, 23. Mai 2007

   

SHVV-Beach: Auftakt in St. Peter-Ording

„Wir begrüßen unsere Turnierteilnehmer mit positiven Überraschungen. Mit Dahme, Heide und Schönberg sind es dieses Jahr drei Kategorie-1-Turniere, also eines mehr als im Vorjahr. Zudem haben wir das Preisgeld angehoben“, so Vizepräsident Matthias Piehler.

Nach der Beach-Indoor-Landesmeisterschaft in Bordesholm (21.-22. April) fällt am 02. Juni in St. Peter-Ording der Startschuss auch für die Outdoor-Beach-Saison in Schleswig-Holstein. Der Anmeldeschluss dafür ist jedoch bereits am Freitag. Die Anreise wird sich lohnen, denn bei diesem DVV-Kategorie-2-Turnier wird im Pool-Play-Modus gespielt: Mindestens vier Spiele und viel Wettkampferfahrung sind also garantiert.

Zwei weitere Turniere der SHVV-Beachserie werden ebenfalls im Pool-Play ausgespielt: Dahme (09./10. Juni) und Damp (14./15. Juli). Dieses Spielsystem wurde extra gewählt, um Teams mehr Turniererfahrung zu ermöglichen. Unerwähnt sollen nicht bleiben aber auch die Turniere in Heide (07./08. Juli) und Schönberg (28.-29. Juli). Diese sind neben Dahme DVV-Kategorie-1-Turniere. Besonders reizvoll sind wohl für die meisten Akteure die 30-DVV-Punkte, die es jeweils für das Damen- und Herren-Siegerduo gibt. „Welchen Wert diese 30 Ranglistenpunkte haben, wird erst klar, wenn man weiß, dass man dafür bei einem Cup den siebten Platz erreichen muss, und das ist nicht ganz so einfach", erläutert Piehler.

Jenes Team, das nach diesen sechs SHVV-Turnieren in der Rangliste ganz oben steht, erhält automatisch den Landesmeister-Titel. Aber auch finanziell dürfte sich das Schmettern und Baggern in Schleswig-Holstein lohnen: Für die drei Kategorie-1-Turniere werden insgesamt pro Turnier und Geschlecht 1250€, für die zwei Kategorie-2-Turniere in St. Peter-Ording und Damp 250€ ausgeschüttet.

Die A-Turniere im Überblick:
02. Juni St. Peter-Ording (Kat. 2, Pool Play)
09./10. Juni Dahme (Kat. 1, Pool Play)
07./08: Juli Heide (Kat. 1, Double Out)
14./15. Juli Damp (Kat. 2. Pool Play)
28.-29. Juli Schönberg (Kat. 1, Double Out)

Anmeldung ist online auf www.shvv-online.de möglich.

 

 

Deutschland - VLW-News

 Mittwoch, 23. Mai 2007

   

VfB-Team zu Gast bei Ministerpräsident Oettinger

Zu Ehren der erfolgreichen Ballsport-Mannschaften in Baden-Württemberg lud Günther H. Oettinger am 21.05.2007 Mannschaften, Trainer und Manager in die Villa Reitzenstein im Staatsministerium Stuttgart zu einem Empfang.

Es war heiß auf der Terrasse der Villa und man sah Trainer und Spieler ungewohnt, nicht in Trainingskleidung sondern im Sonntagsstaat schwitzen, während der Ministerpräsident den Empfang offiziell eröffnete. Für Baden-Württemberg war die Saison 2006/2007 ein absoluter sportlicher Höhepunkt mit einer Fülle an Erfolgen mit hoher Qualität, erklärte Oettinger bei seiner kurzen Ansprache und begann seine Aufzählung mit dem neuesten Erfolg: dem Deutschen Meistertitel des VfB Stuttgart.

Neben Fußball (VfB Stuttgart, Karlsruher SC, TSG 1899 Hoffenheim), Eishockey (Mannheimer Adler) und Basketball (EnBW Ludwigsburg) sorgten aber auch die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen mit ihrem Triple für Furore und machten Friedrichshafen als Volleyball-Hochburg nicht nur in Deutschland, sondern auch darüber hinaus bekannt.

„Das ganze strahlt aus", sagt Oettinger, „andere Länder beneiden uns um die Leistung, den Teamgeist und Qualität unserer Mannschaften." Oettinger weist gerade in Bezug auf den Volleyballsport, der in Deutschland doch eher ein Dasein als Randsportart fristet, jedoch auch auf die Wichtigkeit der Medien hin. „Ein Sport ist so populär, wie er von den Medien abgebildet wird." Die Erfolge hat der VfB Friedrichshafen längst geliefert und auch das erfolgreiche Abschneiden der Jugend-Nationalmannschaften bei der EM zeigt, dass es in Deutschland ein hohes Potential talentierter Spieler und Spielerinnen gibt. Über eine größere Medienpräsens würden sich sicher alle Beteiligten freuen. Und es würde den Sport auch für Sponsoren attraktiver machen.

Im Anschluss an seine Begrüßung, gab es für die zahlreichen Pressevertreter Gelegenheit zu Interviews. Vom VfB Friedrichshafen waren Stelian Moculescu, Simon Tischer und Jochen Schöps eigens zum Empfang von einem Lehrgang in Berlin angereist. Außerdem waren Co-Trainer Ulf Quell und VfB-Manager Stefan Mau mitgekommen. In Berlin bereitet Moculescu zur Zeit die Nationalmannschaft auf die bevorstehenden European League und die Europameisterschaft (06.-16.09.2007 in Moskau) vor. Für die EM erhofft sich Moculescu, dass seine Spieler gesund bleiben und sie eine gute Platzierung erreichen.

Problematischer ist der Traum vom Final Four der Champions League in Friedrichshafen. „Das kann ein Verein alleine nicht stemmen. Dazu ist die Unterstützung der Stadt notwendig." So würde z.B. eine größere Halle benötigt mit einer höheren Zuschauerkapazität. Ein Umbau der vorhandenen Messehalle wäre eine Option. Der VfB Friedrichshafen und Stelian Moculescu haben in den letzten zehn Jahren bereits einiges für den Volleyballsport erreicht. Vielleicht gelingt es ja, diesen Traum in 2, 3 Jahren mit Unterstützung umzusetzen. Die Devise bleibt auf jeden Fall unverändert: Der VfB Friedrichshafen will gewinnen, Deutsche Meisterschaft, DVV-Pokal und vielleicht auch noch mal die Champions League.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 23. Mai 2007

   

Gehörlosen-EM: Männer gewinnen Silber

Frauen auf Platz vier

Vom 20.-30. September finden in Belgien & Luxemburg die Frauen-Europameisterschaften statt, vom 10.-20. Mai empfingen die Belgier in Kortrijk die Gehörlosen-Volleyballer zu ihren kontinentalen Meisterschaften. Dabei überzeugten beide deutschen Teams mit den Plätzen zwei (Männer) und vier (Frauen) unter neun (Männer) bzw. sieben (Frauen) Teams.

Vor allem die deutschen Männer überzeugten in Belgien und verloren einzig gegen die starken Ukrainer das Finale mit 1:3. Zuvor war ihnen im Halbfinale ein viel beachtetes 3:1 über Russland gelungen. Die Spieler Maik Fischer (bester Libero) und Tino Götting (bester Universalspieler) wurden zudem noch ausgezeichnet. Durch die Vize-Europameisterschaft qualifizierten sich die Mannschaft von Trainer Christian Stebel für die Weltspiele 2009 in Taiwan.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 23. Mai 2007

   

Moculescu: „Spieler haben große Lust!”

Seit dem 19. Mai befinden sich die DVV-Männer im Trainingslager in Kienbaum. Dort bereitet sich die Mannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu auf die Nationalmannschafts-Saison vor, die mit den Auswärtspartien in Leuwen/Belgien (26./27. Mai) im Rahmen der European League beginnt. Stelian Moculescu äußerte sich vor dem Saisonstart im Interview.

Die erfolgreichste Saison in ihrer Geschichte als Vereinstrainer liegt hinter ihnen. Haben Sie das Triple aus Pokal, Meisterschaft und Champions League bereits verarbeitet?
Moculescu: „Teils, teils. Das ist nicht so einfach, das war eine einmalige Geschichte.“

Sie hatten ein Angebot vom weltbesten Verein Treviso/Italien. Was gab den Ausschlag für den Verbleib in Friedrichshafen und gegen Treviso?
Moculescu: „Das waren eigentlich nur private Gründe. Darüber möchte ich aber nicht sprechen.“

Können Sie sich jetzt schon wieder für die Nationalmannschaft motivieren, Sie machen nahtlos weiter?
Moculescu: „Natürlich, für Volleyball brauche ich keine Motivation, ich brauche nur die Kraft.“

Seit dem 19. Mai haben Sie 14 Spieler um sich versammelt. Können Sie bereits etwas über den Zustand der Mannschaft sagen?
Moculescu: „Alle Spieler haben große Lust und viel Spaß. Alle freuen sich auf die Saison und aufeinander. Es macht Spaß, mit ihnen zu arbeiten.“

Mittelblocker Norbert Walter fehlt. Was ist mit ihm, eigentlich sollte er auch beim Start dabei sein?
Moculescu: „Norbert Walter hat ein bisschen körperliche Probleme und befindet sich in der Reha. Er kommt wohl in zwei, drei Wochen.“

Ist das der Kader, der die gesamte European League bestreitet oder kann der ein oder andere noch in das Team rutschen?
Moculescu: „Im Großen wird das der Kader sein, Thilo Späth kommt noch nach der Junioren-WM-Qualifikation (Ende Mai, Anm. d. Red.) dazu. Natürlich besteht auch für andere noch die Möglichkeit rein zu rutschen, aber im Großen und Ganzen wird das der Kader sein.“

Mit Markus Steuerwald und Georg Grozer stehen zwei Neulinge im Kader. Was erwarten Sie von den Beiden?
Moculescu: „Markus Steuerwald ist jung und hat viel mitgemacht in seinem jungen Alter. Der muss sich jetzt stabilisieren. Georg Grozer ist das erste Mal dabei, da muss man abwarten, wie er sich in einem neuen Umfeld schlägt.“

Mit Christian Pampel, Jochen Schöps und Georg Grozer sind Sie auf der Diagonalposition überragend besetzt. Wie werden Sie dies handhaben?
Moculescu: „Das wird sich zeigen. Es ist immer besser, mehr im Angebot zu haben. Wir werden sicherlich einige Dinge probieren, beispielsweise Grozer in der Annahme oder Pampel auch mal über die Mitte.“

In diesem Jahr gibt es zwei große Wettbewerbe: Die European League und die EM. Wie lauten die Ziele?
Moculescu: „Der wichtigste Wettbewerb ist die EM. Da wollen wir an die Leistung von der WM anknüpfen und wollen dann sehen, was dabei heraus kommt. In der European League wollen wir die Finalrunde erreichen. Wenn es nicht klappt, versuchen wir es im nächsten Jahr erneut.“

In der European League geht es gegen Belgien, Spanien und die Niederlande. Wie schätzen Sie die Gegner ein?
Moculescu: „Die Stärke der Niederlande ist auch aus dem Vorjahr bekannt. Spanien und Belgien sind zwei Teams, die sich beide im Aufwind befinden. Es ist keine leichte Gruppe, aber genau richtig, um ein paar Dinge zu testen und sich auf europäischem Niveau einzuspielen.“

Der Auftakt erfolgt bei „Angstgegner“ Belgien. Dort haben Sie bei ihrem Amtsantritt 1999 eine herbe Klatsche erlitten. Zudem tut sich die deutsche Mannschaft zu Beginn einer Saison stets schwer. Was erwarten Sie in Belgien?
Moculescu (lacht): „Dass alle gesund bleiben. Wir sollten unsere Dinge erledigen und gut spielen, um die Zuschauer mit guten Volleyball zu verwöhnen.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 23. Mai 2007

   

Guidetti beginnt Lehrgang mit 19 Spielerinnen

Kommt Grün früher zum Team?

Seit dem gestrigen 21. Mai schwitzen 19 Spielerinnen beim ersten Lehrgang der DVV-Frauen im Olympiastützpunkt Heidelberg. Bundestrainer Giovanni Guidetti möchte aus diesem Kreis von Spielerinnen vor allem die „Neulinge“ unter die Lupe nehmen und sehen, „welche Spielerinnen der Mannschaft helfen können.“ Vorerst nicht dabei sind Außenangreiferin Sabrina Roß (1. VC Wiesbaden) und Mittelblockerin Andrea Berg (USC Münster). Sie mussten ihre Teilnahme aufgrund von Verletzungen absagen.

Sieben WM-Teilnehmerinnen sowie die vier „Neulinge“ Kerstin Ahlke , Imke Wedekind (beide NA.Hamburg), Anne Matthes (Dresdner SC) und Maren Brinker (TSV Bayer 04 Leverkusen) bilden das Gros des Kaders. Dazu kommen noch Spielerinnen, die bei den letzten Großereignissen nicht im Kader standen, aber bereits Erfahrung in der Auswahl gesammelt haben.

Ob Spielführerin Angelina Grün bereits früher als erwartet zur Mannschaft stößt, klärt sich in den nächsten Tagen. Nachdem der deutsche Super-Star überraschend frühzeitig mit ihrer Mannschaft Bergamo aus der italienischen Meisterschaft ausgeschieden ist, könnte eine Teilnahme von Grün an der ersten Wettkampfmaßnahme, dem hochklassig besetzten Turnier in Montreux/Schweiz (5.-10. Juni) möglich sein. Die Gespräche mit der Klubführung und Grün laufen, in Italien spielen die ausgeschiedenen Teams noch einen Wettbewerb.

Hauptziel in diesem Jahr ist die EM-Endrunde in Belgien & Luxemburg (20.-30. September). „Ich sehe den Lehrgang in Heidelberg als Start der Vorbereitung auf unser großes Ziel in diesem Jahr – die EM“, so Guidetti. Dort soll der Aufwärtstrend, der bereits bei der WM in Japan (11. Platz) zu erkennen war, fortgesetzt und auch anhand der Platzierung deutlich werden.

Der Kader: Kathleen Weiß, Tina Gollan, Linda Dörendahl, Patricia Thormann (alle Schweriner SC), Christiane Fürst, Anne Matthes, Heike Beier, Kerstin Tzscherlich, Mareen Apitz, Corina Ssuschke (alle Dresdner SC), Kerstin Ahlke , Dominice Steffen, Imke Wedekind , Margareta Kozuch (alle NA.Hamburg), Kathy Radzuweit, Maren Brinker (beide TSV Bayer 04 Leverkusen), Nadja Jenzewski (Rote Raben Vilsbiburg), Atika Bougaa (USC Münster), Cornelia Dumler (Tecnomec Forli/Italien)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 23. Mai 2007

   

U20/U21: Interview mit den Bundestrainern

Gespräch mit Manfred Steinbeißer und Dirk Groß

Vom 23.-27. Mai sind die beiden deutschen Junioren-Nationalteams in der WM-Qualifikation gefordert. Die Spielerinnen von Bundestrainer Dirk Groß kämpfen in Moskau/Russland gegen die Teams von Türkei, Österreich, Russland und Belarus um einen Startplatz für die WM in Thailand (20.-27. Juli), die Spieler von Bundestrainer Manfred Steinbeißer sind in Maribor/Slowenien am Start, wo sie sich gegen die Teams aus Montenegro, Serbien, Slowenien, Belarus und Rumänien beweisen wollen. Der Sieger nimmt an der WM in Marokko (7.-15. Juli) teil. Im Doppel-Interview äußern sich beide Trainer zu den Aussichten und Erwartungen.

Sind alle Spieler fit?
Groß: „Alle Spielerinnen sind fit und hoch motiviert. Wir haben eine komplett neue Mannschaft, drei Spielerinnen aus dem jüngeren Jahrgang sind dabei, zwei Leverkusenerinnen und eine aus Dresden. Natürlich gibt es noch einige Abstimmungsprobleme, aber das kriegen wir auch noch hin.“
Steinbeißer: „Eigentlich sind alle Spieler fit. Nur Tim Broshog wird behandelt, er hat eine Furunkel im Gehörgang. Das haben wir glücklicherweise wohl rechtzeitig bemerkt.“

Ist das der Wunschkader?
Groß: „Ja, das sind die besten zwölf, mit denen wir nach Moskau fahren.“
Steinbeißer: „Leider hat sich Lucian Jachowicz (TSV Unterhaching) am ersten Lehrgangstag krank gemeldet. Aber Felix Horn (VC Olympia Kempfenhausen) ist für ihn in die Bresche gesprungen und löst seine Aufgabe ganz hervorragend.“

Der letzte Teil der Vorbereitung verlief mit Erfolgen gegen die NED bzw. ein US-Team und Frankreich positiv. Was für Erkenntnisse haben Sie daraus gewonnen?
Groß: „Ich rechne mit einer harten Qualifikation und vielen engen Spielen. Zum Glück haben wir das letzte Spiel gegen Frankreich nach fünf Sätzen gewonnen. Das war wichtig für das Selbstvertrauen.“
Steinbeißer: „Dass wir auf alle Fälle einen größeren Schritt in unserer Entwicklung als die Niederländer gemacht haben. Im vergangenen Jahr (NED 6. Platz EM, GER 9. Platz EM) waren beide Teams auf gleicher Höhe. Generell sind wir nun spielfähiger und auch mental stärker geworden.“

Wie beurteilen Sie die Saison in der 1. Bundesliga? Könnten sich die vielen Niederlagen negativ auswirken?
Groß: „Ich denke schon, dass es nicht einfach ist, aus den vielen Niederlagen Selbstbewusstsein zu tanken. Aber auch viele Kleinigkeiten, die sich für den Außenstehenden nicht offenbaren, bringen einen weiter. Die Saison in der 1. Bundesliga hat uns dennoch gut getan.“
Steinbeißer: „Ich hatte die Befürchtungen, deswegen bin ich froh, dass wir die Spiele gegen die Niederländer positiv abgeschlossen haben. Die Rechnung ist aufgegangen. Das Gefühl des Siegens kennt dieser Jahrgang ja kaum.“

Wie schätzen Sie die Gegner ein, was wissen Sie von den Gegnern?
Groß: „Wir haben bei anderen Verbänden nach Videomaterial angefragt, aber nichts Aktuelles erhalten. Wir haben nur ein grobes Bild. Wir rechnen in allen Partien mit Endspielen. Russland ist Favorit, Belarus wird auch schwer, die Türkei spielt immer sehr emotional. Das Gute ist, dass sie von uns auch keine Infos haben.“
Steinbeißer: „Montenegro ist die große Unbekannte, Belarus kennen wir eigentlich auch nicht, das letzte Aufeinandertreffen gab es bei der Jugend-EM. Rumänien ist ebenfalls unbekannt für uns. Slowenien hat mit Tine Urnaut einen Ausnahmespieler in seinen Reihen, Serbien ist sehr spielstark und hat mit Mittelblocker Marko Podrascanin einen Spieler in den Reihen, der bei der Männer-WM im Stamm bei Serbien spielte. Wir sind Außenseiter, das zeigen auch schon die Platzierungen der Junioren-EM mit Slowenien als Vierten, Serbien als Fünften und wir als Neunter. Aber als Außenseiter spielt es sich bekanntlich leichter. Der Spielplan mit den Partien gegen Serbien und Slowenien am Ende ist gut für uns.“

Wie sind ihre Erwartungen an ihre Mannschaft?
Groß: „Wir wollen uns gut als Team präsentieren, jede soll ihrs bestes Spiel abliefern. Die Mädels sind charakterlich in Ordnung, das sind gute Typen. Wenn sich uns die Chance bietet, wollen wir sie ergreifen.“
Steinbeißer: „Das möchte ich nicht an einer Platzierung festmachen. Meine Spieler sollen ihre beste Leistung zeigen, und jeder soll das Gefühl haben, das Beste aus sich heraus geholt zu haben.“

Kader U20-Nationalmannschaft (weiblich): Denise Hanke, Sandra Gutsche, Nora Götz, Sandra Sell, Lisa Rühl (alle VC Olympia Rhein-Neckar), Michaela Sabrowske, Lena Möllers, Sarah Petrausch (alle Zurich Team VC Olympia Berlin), Karla Borger, Donata Huebert (beide TSV Bayer 04 Leverkusen), Nicole Schröber (Dresdner SC), Berit Kauffeldt (VC Parchim)

Kader U21-Nationalmannschaft (männlich): Sebastian Kühner, Marcel Herrmann, Jonathan Erdmann, Tim Broshog, Roy Friedrich, Thilo Späth, Dennis Kaliberda, Kai Kleefisch, Jan Umlauft (alle Zurich Team VC Olympia Berlin), Oliver Staab (Volleyball-Internat Frankfurt), Paul Baier (TSC Berlin), Felix Horn (VC Olympia Kempfenhausen)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 23. Mai 2007

   

Frauen-EM 2007: Ticketverkauf gestartet

Vom 20.-30. September 2007 kämpfen die besten 16 Frauen-Nationalmannschaften Europas um den kontinentalen Titel. In Luxemburg & Belgien finden die 25. Europameisterschaften statt, bei denen auch die DVV-Frauen eine gute Rolle spielen wollen. Die Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti spielt in der Vorrundengruppen A in Charleroi gegen Italien, Aserbaidschan und Belarus.

Seit dem gestrigen 21. Mai können sich Volleyballfans Tickets für die Halbfinal- und Finalspiele in Luxemburg sichern. Unter www.volleyball-2007.eu oder www.flvb.lu können Tickets zum Preis von 25 Euro bzw. 35 Euro/Tag erworben werden. Tickets für die Vorrundenspiele der DVV-Frauen in Charleroi gibt es unter www.volleyaif.be

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 23. Mai 2007

   

Holtwick/Semmler gewinnen gegen Banck/Lahme

Katrin Holtwick/Ilka Semmler haben bei der Beach World Tour in Sentosa/Singapur die interne Qualifikation gegen Susanne Lahme/ Geeske Banck mit 2:0 (21-17, 21-17) gewonnen und sich somit für das Qualifikationsturnier qualifiziert. Dort treffen sie auf die Brasilianerinnen Agatha/Shaylyn. Im Hauptfeld sind mit Stephanie Pohl/ Okka Rau , Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich und Sara Goller/Laura Ludwig bereits drei DVV-Duos gesetzt.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 23. Mai 2007

   www.volleyball-bundesliga.de 

Bundesligaversammlung 2007 in Wuppertal

Die Vereinsvertreter der 76 Mannschaften, die in der kommenden Saison in den Lizenzligen der DVL spielen werden, trafen sich am vergangenen Wochenende in Wuppertal zur jährlichen Bundesligaversammlung. Nach der Eröffnung des DVL-Vorsitzenden Michael Evers und Grußworten von Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung und DVV Präsident Werner von Moltke wurde die erste Hauptrunde des DVV-Pokals der Männer und Frauen ausgelost. Im Folgenden informierte der im Amt bestätigte DVL-Vorstand über das vergangene Bundesligajahr und informierte die Vereine über anstehende Änderungen.

Aufstockung der 1. Bundesliga Frauen
Ab der Saison 2008/09 wird die 1. Bundesliga der Frauen mit 14 Mannschaften in die Spielzeit starten. Mit klarer Mehrheit stimmten die Vereinsvertreter für die Aufstockung der Liga, die als Zwischenschritt zu einer Staffelstärke von 16 Mannschaften geplant ist. Mit der Aufstockung wurde der Auftrag an den DVL Vorstand verbunden, die Auf- und Abstiegsregelungen an die neue Situation anzupassen. Diese Änderungen bedürfen noch der Zustimmung des Deutschen Volleyball-Verbandes.

Alle Erstligavereine bestehen wirtschaftliche Lizenzprüfung
Die Prüfung der wirtschaftlichen Lizenzvoraussetzungen durch die Agens ist abgeschlossen. Von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft der DVL wurde allen Vereinen der 1. Bundesligen der Frauen und Männer positive Bescheide ausgestellt. Der DVL-Vorstand übernahm die Empfehlung des Wirtschaftsprüfers und erteilte allen Lizenzbewerbern der 1. Liga unter Vorbehalt der Erfüllung der weiteren Lizenzvoraussetzungen die Lizenz für die Saison 2007/2008.

Im Rahmen der Diskussion über weitere Lizenzvoraussetzungen beschloss die Bundesligaversammlung einen Mindestetat in Höhe von 150.000 €, ein Marketingbudget in Höhe von mindestens 5% des Gesamtumsatzes, eine verstärkte Nachwuchsarbeit sowie Mindeststandards in Bezug auf den Eventcharakter der Heimspiele und Internetpräsenz der Vereine.

1. All-Star-Day in Düsseldorf
Die DVL wird in Kooperation mit dem SV Bayer Wuppertal am Anfang des kommenden Jahres zum ersten Mal einen All-Star-Day ausrichten. Als Veranstaltungsort konnte mit Düsseldorf der Ausrichter des Olympiaqualifikationsturniers der Männer gewonnen werden. Am 5. Januar treffen eine Nord- und eine Südauswahl mit den besten Spielern aus der 1. Bundesliga der Männer aufeinander. Neben dem Kräftemessen der beiden Teams ermitteln die Spieler in zusätzlichen Einzelwettbewerben den „Hardest Hitter“, den „Goldfinger“ oder den „Spiking Champion“.

DVL-Vorstand im Amt bestätigt
Unter der Leitung des DVL-Vorsitzenden Michael Evers, der noch für weitere zwei Jahre gewählt ist, wurden die Sprecher und Vertreter der Bundesligen in ihren Ämtern bestätigt. Auch der Bundesspielwart, der Vertreter des Bundesschiedsrichterausschusses (BSRA) und die beiden Kassenprüfer erhielten den wiederholten Auftrag zur Fortführung ihrer Ämter.

Sprecher 1. Liga Frauen: Klaus-Peter Jung-Kronseder
Sprecher 1. Liga Männer: Rüdiger Hein
Sprecher 2. Ligen Nord: Ulrich Nordmann
Sprecher 2. Ligen Süd: Jörg Papenheim
Bundesspielwart: Werner Schaus
Vertreter BSRA: Hans-Peter Hartwich
Vertreter 1. Liga Frauen: Wolfgang Söllner
Vertreter 1. Liga Frauen: Helmut Glimpf
Kassenprüfer: Martin Vollenbruch, Egon Baumgarten

Auslosung DVV-Pokal
Im Rahmen der Bundesligaversammlung wurden auch die Begegnungen der ersten Hauptrunde im DVV-Pokal 07/08 ausgelost. Auf dem Weg zum Saisonhighlight im Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen am 09. März 2008 kommt es bei den Männern am 17. November 2007 zu vier Bundesligaduellen. Die Frauen starten mit dem Achtelfinale eine Woche später am 25. November 2007 mit zwei direkten Aufeinandertreffen von Bundesligamannschaften. Die übrigen Teams werden aus den Regionalpokalsiegern (RPS) ermittelt.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Mittwoch, 23. Mai 2007

   www.volleyballer.de 

Nadja Jenzewski bleibt ein Roter Rabe

Die Roten Raben basteln weiter fleißig an dem Team für die Saison 2007/2008. Bevor sich Zuspielerin Nadja Jenzewski am Montag nach Heidelberg zum ersten Lehrgang mit der Nationalmannschaft aufmachte, unterschrieb sie noch bei Raben-Manager Klaus-Peter Jung-Kronseder einen Vertrag für weitere zwei Jahre.

Damit sind die Roten Raben auf der Zuspielposition ausgeglichen besetzt. „Mit Nadja Jenzewski und Nicole Fetting haben wir zwei unterschiedliche Zuspieltypen, so dass Trainer Guillermo Gallardo durch unterschiedliche taktische Varianten das Spiel der Roten Raben variabler und überraschender gestalten kann“, freut sich der Manager.

Für die 21-jährige Suhlerin, die in der vergangenen Saison zu den Roten Raben gekommen war, war die Entscheidung „sehr leicht“. Sie habe sich in Vilsbiburg gut eingelebt und sei überall mit offenen Armen aufgenommen worden. Daher war die Verlängerung des Vertrages aus ihrer Sicht auch kein Problem.

Zur Erinnerung: Da zu Beginn der abgelaufenen Saison die Hallenfrage noch nicht geklärt war, wurden alle Spielerinnen lediglich für eine Saison verpflichtet. Deshalb muss Raben-Manager Klaus-Peter Jung-Kronseder jetzt mit allen Spielerinnen neue Gespräche führen, die bei den Raben bleiben sollen.

Er sieht, genauso wie Nadja Jenzewski, die Verpflichtung von Nicole Fetting als gute Ergänzung. Die 21-jährige ist mehr der athletische Typ, der ein Spiel mit Scnellangriffen über die Mittelblockposition auch einmal schnell machen kann. Nicole Fetting ist eine erfahrene Zuspielerin, die auch in kniffligen Situationen die Übersicht nicht verliert. Beide Zuspielerinnen sind sich einig, dass sie privat keine Probleme miteinander haben werden, sich sportlich aber natürlich in einer Konkurrenzsituation befinden. Dabei sieht Nadja Jenzewski auch die Chance, von Nicole Fetting noch einiges lernen zu können. „Ich bin neugierig auf Nicole“.

Nadja Jenzweski ist jetzt erst einmal zwei Wochen bei einem Lehrgang der Nationalmannschaft in Heidelberg. Dort trifft sie auf ihre beiden Mitkonkurrentinnen um die Zuspielposition in der Nationalmannschaft Kathleen Weiß vom Schweriner SC und Mareen Apitz von NA. Hamburg.

Zu diesen beiden Wochen hat Bundestrainer Giovanni Guidetti 21 Spielerinnen eingeladen, die nach diesem Lehrgang auf zwölf Spielerinnen reduziert werden. Diese werden dann ein Turnier in Montreux spielen. Ziel ist natürlich die Vorbereitung auf die EM-Qualifikation. Und hier möchte Nadja Jenzewski von den Roten Raben unbedingt dabei sein.

Deshalb hat sie sich auch vorgenommen, sich bei diesem Lehrgang von ihrer besten Seite zu zeigen, um den Bundestrainer von ihren Qualitäten zu überzeugen. Bei den Roten Raben hat sich Nadja Jenzewski aber auch einiges vorgenommen. Nach der nicht so glücklich verlaufenen Saison 2006/2007 hofft sie auf eine bessere Spielzeit 2007/2008. „Der sechste Platz ist sicher zu toppen“, ist sie überzeugt.
Dazu hofft sie auch, dass die medizinische Abteilung der Roten Raben ihre Oberschenkelprobleme in den Griff bekommt.

Zumindest ist schon einmal von Mannschaftsarzt Dr. Karl-Heinz Attenberger abgeklärt, dass es keine muskulären Probleme sind. Den Rest muss jetzt die Rehaabteilung machen; erst in der Nationalmannschaft und dann bei den Roten Raben.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Mittwoch, 23. Mai 2007

   www.volleyballer.de 

Aufstieg geschafft ... oder doch nicht?

Der Start der Volleyballerinnen vom USC FREIBURG ROTHAUS CHILI PEPPERS in der 2. Bundesliga Süd in der kommenden Saison ist derzeit stark gefährdet.

Trotz der hervorragenden sportlichen Leistung in der abgelaufenen Regionalliga-Saison, welche die CHILI PEPPERS mit nur einer Niederlage als Meister zurück in die 2. Bundesliga Süd geführt hat, überlegt sich der Vorstand den Lizenzantrag zurück zu ziehen. Grund für die Überlegungen sind die unerwarteten Probleme bei der Etatplanung für die neue Saison.

Der 1. Vorsitzende, Miles Simon, sieht die Schwierigkeiten in erster Linie durch den Verlauf der Gespräche mit den bisherigen Sponsoren hervorgerufen: „Die Brauerei Rothaus hat sich zwar bereit erklärt, die CHILI PEPPERS auch weiterhin zu unterstützen, aber der angebotene Vertrag entspricht nicht unseren Erwartungen.

Von der Stadt Freiburg haben wir bis jetzt noch keine Antwort auf unsere Anfrage erhalten, wir hoffen allerdings weiterhin auf einen angemessenen Zuschuss von der Stadt. Das würde auch dem Ziel der Stadt entsprechen, alle Mannschaften im Amateurbereich zu unterstützen. Anders als beispielsweise der SC Freiburg im Fußball sind die USC FREIBURG ROTHAUS CHILI PEPPERS auch als Zweitligist eine reine Amateurmannschaft. Zusätzlich suchen wir auch nach neuen Sponsoring- und Werbepartnern, die der Mannschaft die sportlich erreichte Rückkehr in die 2. Bundesliga ermöglichen wollen.“ Zusätzlich erschwert wird die Situation durch den Faktor Zeit, der den Verantwortlichen bei Ihrer Arbeit im Nacken sitzt.

„Die Strafe des Deutschen Volleyballverbands für eine Rückgabe der Lizenz nach dem 1. Juni 2007 liegt bei 10.000 €. Wenn wir bis zu diesem Stichtag keine Chance sehen, unsere Finanzierungsprobleme zu lösen, dann müssen wir unseren Lizenzantrag zurückziehen“, beschreibt Miles Simon das „Worst-Case“-Szenario.

Dies würde zu einem großen Umbruch in der Mannschaft führen. So sollen mehrere Schlüsselspielerinnen bereits signalisiert haben, dass sie nur im Falle des 2. Ligazugehörigkeit für die CHILI PEPPERS weiterspielen werden. Die Verpflichtung von zusätzlichen Verstärkungen wäre unter diesen Umständen nicht zu realisieren. Befürchtet wird unter diesen Umständen sogar der Abstieg in die Oberliga.

Besonders schwer zu verstehen sind die Probleme vor dem Hintergrund der derzeitigen, durchweg positiven Situation im sportlichen und organisatorischen Bereich. Dr. Michail Lukaschek, der neue Trainer der CHILI PEPPERS, beschreibt die Situation in der Mannschaft: „Wir stehen alle ziemlich geschockt da. Die Mannschaft hat es verdient in der zweiten Liga zu spielen, und sie wollen das unbedingt. Es wäre sehr schade und den jungen Spielerinnen auch schwer zu vermitteln, wenn wir die Lizenz nur aus rein wirtschaftlichen Gründen zurückziehen müssten“. Die meisten der Spielerinnen kommen aus der Region und sind zum großen Teil aus der eigenen Jugendarbeit hervorgegangen.

“Im Vergleich zu anderen Zweitligisten aus Freiburg und Umgebung, die jedes Jahr mehrere teure SpielerInnen aus dem Ausland verpflichten, gehen wir damit einen anderen Weg. Selbst im Falle eines Starts in der 2. Bundesliga müssen wir unter wesentlich schwierigeren Bedingungen bestehen, als die Konkurrenz. Beispielsweise müssten wir auf physiotherapeutische Betreuung verzichten, würden mit Kleinbussen zu Auswärtsspielen nach Dresden, Chemnitz oder Erfurt fahren, könnten dort nicht vor den Spieltagen übernachten, so dass wir schon vor dem Anpfiff deutlich benachteiligt sind. Da muss man sich aus Trainersicht natürlich fragen, ob wir unter diese Bedingungen wirklich in der 2. Bundesliga spielen sollten.“

 

 

Deutschland - Kölner Stadt-Anzeiger

 Mittwoch, 23. Mai 2007

   www.ksta.de 

„Ich halte das für ein Ablenkungsmanöver“

Der Vorsitzende der Deutschen Olympischen Gesellschaft kritisiert die Focussierung auf den Fußball.

 

 

Deutschland - Iserlohner Kreisanzeiger

 Mittwoch, 23. Mai 2007

   www.ikz-online.de 

Iserlohn: Eintritt in neue Volleyball-Welt

Iserlohn. (wis) Die Mannschaft durfte am Samstag am Hemberg noch einmal ihren großen Triumph feiern, doch für den Chef rückte die neue Serie massiv in den Blickpunkt: 2. Volleyball-Bundesliga der Damen mit dem TuS Iserlohn. Axel Kahl konnte sich bei der zweitägigen Bundesligaversammlung in Wuppertal davon überzeugen, dass ...

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