News

 Sonntag, 03. Juni 2007 

Moskau: Heimvorteil genutzt
European League: Männer unterliegen Niederlande
Jana freut sich wie Bolle
Halbfinals bei der U21-DM

Juni 2007

Mo Di Mi Do Fr Sa So
        1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30  

Mai 2007

Mo Di Mi Do Fr Sa So
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31      

Zum Medien-Überblick

Aus Copyright-Gründen darf zu Berichten von Zeitungen, die ihr Einverständnis zur direkten Wiedergabe 
nicht erteilt haben, nur ein Link gesetzt werden. Sollte ein Link nicht mehr funktionieren, kann auf individuelle 
Nachfrage unter Angabe von Datum und Titel der Bericht aus dem Privat-Archiv angefordert werden.

 

 

International - EuroBeach-News

 Sonntag, 03. Juni 2007

   

Moskau: Heimvorteil genutzt

Die Europameister Alexandra Shiryaeva/Natalia Uryadova treffen beim Russian Masters im Finale auf Holtwick/Semmler (Deutschland)

Moskau, 2. Juni 2007: So haben es sich die russischen Beach Volleyball-Fans vorgestellt. Nicht nur, dass sie in Moskau beim Russian Masters der NESTEA European Championship Tour 2007 endlich mal wieder ihre Top-Duos unter den Sandartisten zu sehen bekommen, jetzt dürfen sie sich am Sonntag im ehrwürdigen Luzhniki Complex sogar auf ein Frauen-Finale mit russischer Beteiligung freuen. Um 14 Uhr treffen Alexandra Shiryaeva und Natalia Uryadova auf die Deutschen Kathrin Holtwick und Ilka Semmler. Shiryaeva/Uryadova, die Nummer eins der russischen Beach Volleyballerinnen, sind damit bislang ihrer herausragenden Stellung als Europameisterinnen gerecht geworden. Im Halbfinale schlugen sie die Tschechinnen Hajeckova/Novotna mit 2:0 (21:16, 21:14), während Holtwick/Semmler sich im Duell gegen ihre Landsfrauen Helke Claasen und Antje Röder mit 2:0 (21:17, 21:16) behaupten konnten. 

Dass die Gastgeberinnen nun die Favoritenrolle innehaben, wissen sie, äußern sich aber vor dem Finale mit Ehrfurcht. „Wir spielen nicht gern gegen die beiden”, sagt Alexandra Shiryaeva, „weil uns Teams mit Linkshänderinnen nie gut liegen.” Entsprechend genießen die Deutschen ihre angenehme Stellung als Außenseiter. „Ob wir nun mit Gold oder Silber zurück nach Hause gehen, ist im Grunde egal. Wir sind glücklich, so weit gekommen zu sein und werden es in jedem Fall genießen”, sagt Kathrin Holtwick. Für Holtwick/Semmler ist es die erste Finalteilnahme bei einem Turnier der NESTEA European Championship Tour, die auch ihren Aufwärtstrend unterstreicht. Beim Saisonauftakt in St. Pölten vor zwei Wochen waren sie noch in der Qualifikation gescheitert, jetzt haben sie einen Platz auf dem Siegerpodest sicher.

Daran haben sich Julius Brink und Christoph Dieckmann längst gewöhnt. Sie treffen am Sonntag ab 17 Uhr im Finale auf Kais/Vesik (EST). Europameister 2006, Sieger beim Austrian Masters vor zwei Wochen und nun wieder in einem Endspiel, damit unterstreichen Brink/Dieckmann ihre Position als aktuell stärkstes Duo in Europa. Im Halbfinale ließen sie den Österreichern Clemens Doppler und Peter Gartmayer beim 2:0-Sieg (21:13, 21:16) keine Chance. Ihre Endspielgegner Kais/Vesik setzten sich in ihrem Halbfinale gegen die Deutschen David Klemperer und Eric Koreng mit 2:1 (21:15, 18:21, 15:9) durch.

Am Sonntag wird um die Medaillen gespielt. Den Auftakt machen die Frauen mit dem Spiel um Bronze ab 13 Uhr, gefolgt von dem Finale ab 14 Uhr. Um 16 Uhr spielen die Männer um Bronze sowie ab 17 Uhr um Gold. Jeweils die Siegerteams erhalten 8.500 Euro Preisgeld und 300 Ranglistenpunkte, die Zweiten bekommen 6.250 Euro und 270 Punkte.

Nächste Station der NESTEA European Championship Tour ist das German Masters vom 14. bis zum 17. Juni in Hamburg auf dem Rathausmarkt, wo wiederum 100.000 Euro Preisgeld ausgespielt werden.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 03. Juni 2007

   

European League: Männer unterliegen Niederlande

Die DVV-Männer haben nach dem erfolgreichen Heimauftakt in Oldenburg ihr zweites Heimspiel in der European League 2007 verloren: Gegen Titelverteidiger Niederlande unterlag die von Co-Trainer Michael Warm betreute deutsche Mannschaft in der Seidensticker Halle in Bielefeld vor 1000 Zuschauern mit 0:3 (22-25; 19-25; 20-25). Punktbeste Spieler waren Björn Andrae mit neun Punkten auf deutscher und auf niederländischer Seite Rob Bontje mit elf und Michael Olieman mit zehn Punkten.

Nach dem positiven Ergebnis in Oldenburg, zeigte die DVV-Auswahl eine schwache Leistung im zweiten Heimspiel gegen die Niederlande. Besonders mit der Annahme kam die Mannschaft von Trainer Michael Warm in der Seidensticker-Halle in Bielefeld nicht zurecht. Jedoch hatte die niederländische Auswahl die fünf Sätze vom Vortag besser weggesteckt, und wirkte gegenüber der DVV-Auswahl frischer auf den Beinen sowie auch im Kopf. So führten einige Unstimmigkeiten zu Fehlern auf der deutschen Seite. Dazu kam, dass auf niederländischer Seite besonders die beiden „Neuen“ im Vergleich zu gestern Rob Bontje (Verona) und Michael Olieman (Nesselande) immer wieder ihre Angriffe durchbrachten, und somit jedes Aufbäumen der DVV-Auswahl im Keim erstickten. Michael Warm versuchte zwar durch Spielerwechsel und Auszeiten der Mannschaft neue Impulse zu geben, aber diese brachten nicht den erwünschten Erfolg, und so mussten die 1000 Zuschauer nach 71 Spielzeit ein wenig enttäuscht den Heimweg antreten, sie hätten sicherlich noch den vierten Satz verdient gehabt.

Die DVV-Männer starteten mit Frank Dehne im Zuspiel, Christian Pampel auf der Diagonalposition, Björn Andrae und Marcus Popp im Außenangriff, Stefan Hübner und Marcus Böhme im Mittelblock und Markus Steuerwald als Libero.
Gäste-Trainer Peter Blangé schickte Dirk-Jan van Gendt, Michael Olieman, Jeroen Rauwerdink, Jan Snippe, Wytze Kooistra, Rob Bontje und Marko Klok aufs Feld.

Ausführlicher Spielbericht

1. Satz:
Die deutsche Nationalmannschaft startete mit drei Veränderungen gegenüber dem gestrigen Spiel in Oldenburg. Trainer Michael Warm brachte mit Christian Pampel, Frank Dehne und Marcus Böhme frische Spieler, da das erste Spiel gegen die Niederländer viel Kraft gekostet hat. Auch bei den Niederländern gab Trainer Peter Blangé Michael Olieman und Rob Bontje eine Chance sich zu bewähren. Nach nervösem Beginn ging es mit 7-8 in die erste technische Auszeit. Nach einem starkem Angriff von Michael Olieman long-line zog die niederländische Mannschaft das erste Mal mit drei Punkten davon (9-12). Durch eine starke Aufschlagsserie von Christian Pampel ging die DVV-Auswahl das erste Mal in Führung (14-13), und Peter Blangé nahm seine erste Auszeit. Doch nach einem Ass von Dirk-Jan van Gendt führten wieder die Niederländer bei der zweiten technischen Auszeit mit 15-16. Als Marcus Böhme einen vermeintlich einfachen Angriffsball knapp ins Aus setzte, nahm auch Michael Warm seine erste Auszeit (19-21). Doch durch den zum Aufschlag für Marcus Böhme eingewechselten Jochen Schöps kam die DVV-Auswahl wieder heran und Peter Blangé musste seine zweite Auszeit nehmen (22-21). Auch Jan Snippe wollte zeigen, dass er ein guter Aufschläger ist, und nach einem Service-Winner und einem technischen Fehler hatte die Niederlande die ersten Satzbälle. Der erste Satzball wurde auch gleich genutzt, und der erste Satz ging an die konzentriertere Mannschaft mit 22-25.

2. Satz:
Beide Mannschaften gingen unverändert in den zweiten Satz. Auch in diesem Satz erwischte die niederländische Mannschaft den besseren Start. Nach einem starken Block von Bomtje führte sie mit 3-5, und Michael Warm brachte Eugen Bakumovski für Marcus Popp. Der fügte sich auch gleich perfekt ein, und brachte die DVV-Auswahl auf 5-6 heran. Nach einem starken Block von Hübner und einem diagonalem Angriff von Bakumovski ging es mit einer 8-7-Führung in die erste technische Auszeit. Doch durch zwei starke Aufschläge von Rauwerdink holte sich die niederländische Mannschaft die Führung erneut zurück 10-12. Diese Führung konnten die Niederländer bis zur zweiten technischen Auszeit erfolgreich verteidigen (14-16), und der junge Jan Snippe baute diese durch zwei Service-Winner auf 14-18 aus, und Michael Warm musste seine erste Auszeit nehmen. Außerdem brachte er Jochen Schöps und Simon Tischer für Dehne und Pampel. Tischer fügte sich gleich mit einem schönen Meter-Schuss auf Hübner ein, der legte gleich noch einen starken Block nach und der Rückstand beträgt nur noch zwei Punkte (17-19). Doch die Niederlande scheint heute das frischere Team zu sein und kann sich wieder auf 18-23 absetzen. Auch die Rückwechsel von Michael Warm können den zweiten Satzverlust nicht verhindern, und nach 47 Minuten führte der Gast aus den Niederlanden mit 0-2.

3. Satz
Michael Warm startete den dritten Satz mit einer neuer Formation: Tischer, Pampel, Bakumovski, Andrae, Hübner, Günthör und Markus Steuerwald. Bei den Niederländern gab es keine Veränderungen gegenüber der Startformation. Diesmal konnte die DVV-Auswahl von Beginn an besser mithalten und führte nach einem starken Bakumovski-Angriff mit 6-5. Auch zur ersten technischen Auszeit lag Deutschland mit 8-6 in Führung. Doch wiederum der stark aufschlagende Rauwerdink sorgte umgehend für den Ausgleich (8-8). Nach einer glücklichen Netzangabe von Olieman musste Trainer Michael Warm beim Stand von 10-12 seine erste Auszeit nehmen. Die DVV-Auswahl fand jetzt besser in die Partie doch die starken Bomtje und Olieman hielten die Niederlande auch bis zur zweiten technischen Auszeit in Führung (15-16). Ein guter Block von Max Günthör brachte die DVV-Auswahl wieder in Führung (17-16). Doch der zum Aufschlag eingewechselte van de Loo setzte die deutsche Annahme mächtig unter Druck und brachte die Niederlande dem Spielgewinn näher (17-21). Jetzt kann nur noch der zum Aufschlag eingewechselte Schöps die drohende Niederlage abwehren, doch sein Aufschlag blieb an der Netzkante hängen (19-23). Dem besten Spieler Olieman blieb es vorbehalten den Schlusspunkt zu setzen (20-25).

Stimmen zum Spiel

Michael Warm: „Wir haben heute unsere Qualität nicht erreicht, und deshalb auch zu keinem Zeitpunkt in das Spiel gefunden. In vielen Situationen waren wir immer einen Schritt zu langsam, das hat dann zu Fehlern und zu Abstimmungsschwierigkeiten geführt. Alle Spieler haben heute nicht das gezeigt was sie können, das ganze Kollektiv hat nicht funktioniert. Jedoch möchte ich meiner Mannschaft den Willen nicht absprechen, sie hat trotz der harten letzten Trainingswoche alles gegeben.“

Peter Blangé: „Wir haben heute besser gespielt als gestern, und sind nach anfänglichen Schwierigkeiten im Angriff immer besser ins Spiel gekommen. Unserer Aufschlag und unsere Annahme waren deutlich besser als gestern, und hier waren wir auch der deutschen Mannschaft überlegen. Wegen den vielen jungen Spielern in unserer Mannschaft schaue ich positiv in die Zukunft.“

Kapitän Frank Dehne: „ Wir sind momentan in einer Phase der Vorbereitung, in der Athletik stark im Vordergrund steht. Das überschneidet sich zurzeit mit der Feinabstimmung während des Spiels. Trotzdem ist die schwache Leistung damit nicht zu entschuldigen, wir wollten trotzdem gegen die Niederlande gewinnen, aber heute waren die Beine zu schwer.“

Markus Steuerwald: „ Das war eine deutliche Niederlage, bei uns lief nicht viel zusammen heute. Sicherlich absolvieren wir viel Kraftprogramm und das Spiel von gestern steckte uns auch noch in den Knochen, aber wir müssen trotzdem besser spielen.“

 

 

Deutschland - Beach-Volleyball.de

 Sonntag, 03. Juni 2007

   www.beach-volleyball.de 

Jana freut sich wie Bolle

Bei der smart beach tour in Dresden haben Jana Köhler /Maria Kleefisch das Spiel gegen Anja Günther/Marika Steinhauff nach einem Rückstand im Tiebreak noch gedreht. Anja und Marika konnten trotz einer 14:11-Führung das Spiel nicht für sich entscheiden. "Ich freu mich wie Bolle," sagte Jana gegenüber beach-volleyball.de. Zwei gepfiffene Netzberührungen durch den zweiten Schiedsrichter von Anja am Ende des dritten Satzes sorgten für Aufregung in der finalen Phase. "Es war sehr spannend und Nerven aufreibend," so Stefan Windscheif nach der Partie. "Spiele zwischen Ex-Partnern sind immer emotional geladen," sagte Jana Köhler nach dem Triumph.

Smash-Info: Jana Köhler und Maria Kleefisch treffen am Sonntag um 12 Uhr im Halbfinale auf Melanie Gernert und Maria Wendisch. Im anderen Halbfinale spielen Leonie Müller/Tatjana Zautys gegen Ruth Flemig und Stefanie Hüttermann.

 

 

Deutschland - Smash Online-News

 Sonntag, 03. Juni 2007

   

Halbfinals bei der U21-DM

Bei der Deutschen Meisterschaft der weiblichen U21 in Dippoldiswalde treffen in den Halbfinalspielen der Schweriner SC auf den Köpenicker SC sowie der SV Lohhof auf Bayer Leverkusen. Während sich Köpenick (25:16, 27:25 gegen SV Sinsheim), SV Lohhof (25:17, 32:30 gegen Berlin Brandenburger SC) und Bayer Leverkusen (25:22, 25:17 gegen TSV Sonthofen) jeweils in zwei Sätzen – wenn auch teilweise sehr umkämpft – im Viertelfinale durchsetzen konnten, musste der Schweriner SC gegen den SC Union Emlichheim ein wahres Zitterspiel durchstehen, um letztlich mit 25:22, 22:25 und 17:15 zu siegen.

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel