News

 Montag, 11. Juni 2007 

SCC vermeldet Neuzugänge
Stefan Uhmann nutzt Heimvorteil zum Sieg
Hamburger Beach-Ergebnisse
Lohhofer Strand: Gutes Wetter, guter Sport
DVV-Männer: Zweiter 3:2-Sieg in Spanien
Montreux: Sieg gegen Türkei, wieder Platz fünf
Volley Masters Montreux: China gewinnt
DVV-Verbandstag: Neustrukturierung des Verbandes
Quade - Team für Europapokal nominiert
Volleyballer demoralisieren Spanier
Bundestrainer Guidetti und das Ziel Olympia
Jana Köhler erneut Zweite
Pohl/Rau auf Rang sieben
Iserlohn: Trainingsauftakt im Sand
Wiesbaden: Konkretes Angebot für Birgit Thumm

Juni 2007

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Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 11. Juni 2007

   

SCC vermeldet Neuzugänge

„Selten war es so schwierig wie in diesem Jahr“, beschreibt Manager Kaweh Niroomand seine Suche nach Verstärkungen für die kommende Saison. „Die Professionalisierung im Sport hat auch den Volleyball erfasst. Es gibt Länder, in denen mittlerweile Summen gezahlt werden, die vor wenigen Jahren für die Sportart noch undenkbar gewesen wären“, so der SCC-Manager. Nach wochenlangen Verhandlungen kann Berlins Volleyball-Team Nr.1 nun aber drei Neuzugänge vermelden.

Aus Kanada kommt Mark Dodds (Außenangriff / 19.06.1983 / 1,98 m) in die deutsche Hauptstadt. Der Mann aus Lucky Lake zählte zu den stärkten Angreifern im kanadischen College-Volleyball (University of Saskatchewan), bevor er in die kanadische Nationalmannschaft berufen wurde. Anders als in Europa bleibt das Nationalteam hier für einen gesamten Saisonzeitraum zusammen. Im darauf folgenden Jahreszyklus erhalten die Spieler dann die Möglichkeit, in verschiedenen Vereinen internationale Erfahrung zu sammeln. So ist es auch bei Dodds, der zurzeit mit Kanada in der Weltliga spielt und nach deren Abschluss seine Fähigkeiten beim SCC unter Beweis stellen will.

Mit Olek Gutor (Außenangriff / 20.04.1984 / 1,95 m ) wechselt ein weiterer Spieler aus Nordamerika an die Spree. Gutor ist in zwar in Kiew geboren und ukrainischer Staatsbürger, studiert aber seit einigen Jahren in den USA. Hier war er sowohl für sein High-School-Team (Greenhill / Texas) als auch für seine College-Mannschaft (Penn State University / Pennsylvania) erfolgreich. Mit letzterer erreichte er in diesem Jahr das Halbfinale der NCAA-Meisterschaften, die - da es in den USA keine Profiliga gibt - die höchste nationale Spielklasse im Hallenvolleyball darstellen.

Der dritte Neuzugang dürfte einigen SCC-Fans noch in guter Erinnerung sein. Als der SCC im Januar 2005 Unicaja Almeria aus Spanien zum Champions-League-Spiel empfing, da beeindruckte auf der anderen Seite des Netzes ein Serbe mit Schlaghärte und Schnelligkeit. Sein Name: Milan Vasic (Diagonal / 09.02.1980 / 2,04 m). Schon damals hatte sich der SCC um den ehemaligen serbischen Nationalspieler bemüht – allerdings vergeblich. „Er hat damals zu hoch gepokert“, erinnert sich Manager Niroomand. Vasic spielte anschließend in Griechenland, Korea und Dubai und freut sich nun auf die neue Herausforderung: „Für mich ist es ein Traum, in einer Stadt wie Berlin zu spielen."

„Ich glaube, wir haben eine gute Auswahl getroffen. Alle drei Spieler sind im besten Volleyballalter. Sie wissen um die professionellen Bedingungen beim SCC und wollen sich hier in Berlin weiterentwickeln“, sagt SCC-Manager Kaweh Niroomand und betont: „Wir haben darauf geachtet, kein allzu großes finanzielles Risiko einzugehen, und trotz der begrenzten finanziellen Möglichkeiten unser Team bestmöglich zu verstärken. Ich denke, das ist uns gelungen.“

mk

 

 

Deutschland - Sportsandevents-News

 Montag, 11. Juni 2007

   

Stefan Uhmann nutzt Heimvorteil zum Sieg

Glühende Hitze, heiße Sandfights und ein begeistertes Publikum: Die smart beach tour in Erfurt war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Erfolgreich auch für die späteren  Turniersieger, Kay Matysik und Stefan Uhmann, der in Erfurt aufwuchs und seinen Heimvorteil nutzen konnte! Auf dem Erfurter Domplatz feierte der 2,11 Meter Hüne den ersten Turniersieg der Saison.

Ein schweres Stück Arbeit lag da schon hinter ihm: Im Halbfinale gewann das neu formierte Team gegen die späteren Dritten Sebastian Fuchs/Florian Lüdike im längsten Match des Turniers (65 Minuten Spielzeit) nur knapp in drei Sätzen. In einem einseitigen Finale zeigten sich Matysik/Uhmann von ihrer besten Seite. In nur 35 Minuten Spielzeit gewannen sie mit 21:13 und 21:15 gegen die Sieger der smart beach tour Dresden, Martin Kern und Maarten Lammens. „Nach dem engen Halbfinale haben wir uns zum Glück gesteigert. Ich bin guter Dinge, dass wir diese Saison erfolgreich spielen können“, sagte Kay Matysik nach dem Finalerfolg.

Bei den Frauen taten sich die späteren Siegerinnen, Katrin Holtwick und Ilka Semmler, zunächst schwer. Zwar musste das auch international erfolgreiche Duo vom VC Olympia Berlin keine Niederlage hinnehmen, aber bis zum Finale zweimal über die volle Dreisatzdistanz gehen. Im letzten Spiel des Tages erneut: Gegen das Berlin-Hamburger Duo Maria Kleefisch/Jana Köhler gewannen die DM-Vierten in drei Sätzen mit 17:21, 21:7 und 15:11. Dritte bei den Frauen wurden überraschend Jennifer Eckardt und Frederike Fischer. Im kleinen Finale bezwangen sie die Siegerinnen der Vorwoche, Leonie Müller und Tatjana Zautys in drei Sätzen.

Die smart beach tour legt nun eine zweiwöchige Pause ein. Nächster Tourstopp ist vom 29. Juni bis 1. Juli 2007 im Herzen des Ruhrpotts, auf dem Essener Kennedyplatz.

 

 

Hamburg - Smash Online-News

 Montag, 11. Juni 2007

   

Hamburger Beach-Ergebnisse

Beim Frauen-A-Turnier von Grün-Weiß Eimsbüttel dominierte am Samstag die lokale Konkurrenz: gleich die ersten vier Plätze gingen an Teams des Eimsbütteler TV! Tina Wagner und Martina Laporte siegten im Finale gegen Katrin Wiese und Katja Wiedemann, das Spiel um Platz 3 entschieden Johanna Mau und Lea Rohde gegen Miriam Hölscher und Chiara Cerulli für sich. Erst auf Platz 5 konnten sich Jana Foth und Astrid Pause vom Gastgeber platzieren. Allerdings konnte Ausrichterin Uta Kieckhöfel nach ihrem Kreuzbandriß nicht mitspielen, so gern sie auch wollte ...

Beim anschließenden DuoMixed-Turnier am Sonntag siegten Birthe Wulf und Torben Meier (MTV Heide/ WiWa Hamburg gegen Wendy Anschütz und Michael Friedrich (Niendorfer TSV/WiWa Hamburg), Julia Demming und Björn Rowek (Niendorfer TSV/VfL Pinneberg setzten sich im Spiel um Platz 3 gegen Stefanie Benecke und Marcus Schütte (TV Vahrendorf/ Niendorfer TSV) durch.

Das Frauen-C-Turnier von WiWa Hamburg am Samstag gewannen Lena Rosenburg und Ronja Schultz (Rissener SV/Hamburger SV) vor Janina Legler und Jasmin Schumacher (SV Nettelnburg-Allermöhe). Platz 3 sicherten sich am Wandsestrand Annette  Holst und Sabine Kleeblatt (BSV Buxtehude) durch einen Sieg gegen Bettina Wollesen und Maike Wulff vom Altonaer TSV.

Am Sonntag richtete WiWa Hamburg ein Frauen-D-Turnier auf der schulischen Beachanlage am Hermannstal aus. Hier gewannen Jennifer Lang und Yvette Richau vom Blankeneser MTV im Finale gegen Jacqueline Husen und Jennika Sieber (VC Norderstedt/VG WiWa Hamburg). Den 3. Platz sicherten sich Irina Lingert und Franziska Bürger (Oststeinbeker SV) vor Theresa Lange und Sindy Albrecht (VG WiWa Hamburg).

 

 

Deutschland - Bayerischer VV-News

 Montag, 11. Juni 2007

   

Lohhofer Strand: Gutes Wetter, guter Sport

Die 6-Felder-Anlage des SV Lohhof mittlerweile fest so getauften "Lohhofer Strand" in Unterschleißheim bot 5 Beachvolleyballturnieren des Bayerischen Volleyball-Verbandes eine sehr gute Plattform: Das A-Turnier des BVV-Beach-Cups am Wochenende 9./10.6. bot den Höhepunkt der Vier-Tages-Veranstaltung.

Ferdinand Tille und Florian Malescha - vor 3 Jahren noch in der 2.Bundesliga für den SVL aktiv, mittlerweile ESD Beachteam Mühldorf - sicherten sich ungeschlagen den verdienten Turniersieg, bei den Damen konnten sich die letztjährigen bayerischen Vizemeister Eva Schilf und Gitta Sieber durchsetzen.

Die beste Platzierung für den SV Lohhof holte sich Mona El-Wassimy mit ihrer Partnerin aus Grub Judith Kosack mit Platz 3, bei den Herren Tom Gailer und Roland Höfer mit dem 5.Platz.

Das B+-Turnier am Donnerstag konnten die Lohhofer Urgesteine Hartmut Sievers und Stefan Schmidbauer in einem dramatischen Finale vor vielen Lohhofer Fans gegen Gailer/Höfer knapp gewinnen. Bei den Damen siegte Valeria Fedosova mit ihrer Partnerin vom TV Altdorf.

Parallel fanden noch diverse C- und Mixed-Turniere für den Hobbybereich sowie die Beachvolleyball-Zusatzausbildung für Hallenvolleyball-Trainer - der sog. Qualifikationsvermerk C-Beach- statt.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 11. Juni 2007

   

DVV-Männer: Zweiter 3:2-Sieg in Spanien

European League: Tabellenführung

Die DVV-Männer haben die Tabellenführung in der Gruppe A der European League 2007 übernommen. Die Spieler von Michael Warm siegten auch in der zweiten Partie in Spanien, erneut mit 3:2 (20:25, 21:25, 25:21, 25:19, 15:12), erneut nach 0:2-Satzrückstand. Und da die Niederlande in Belgien nur 1:1 spielte, ist Deutschland mit nunmehr 4:2-Siegen vor Spanien und den Niederlanden (je 3:3-Siege) sowie Belgien (2:4-Siege).

Die Vorgabe war klar. Nach dem nach den ersten beiden Spiel-Wochenende in der Europaliga jeweils ein Sieg und eine Niederlage zu Buche standen, wollten die deutschen Männer gegen Spanien endlich mal einen Doppelspieltag mit zwei Siegen abschließen. Die erste Etappe war am Freitag mit einem 3:2 in Ciudad Real erfolgreich abgeschlossen worden, die zweite endete vor nur 600 Zuschauern in Puertollano ebenfalls mit einem 3:2 (20:25, 21:25, 25:21, 25:19, 15:12). Damit hat die DVV-Auswahl ein perfektes Wochenende hinter sich, wenngleich beide Spiele mit Startschwierigkeiten verbunden waren. „Vielleicht gelingt es uns ja mal, so ein Spiel mit 3:0 zu gewinnen”, sagte Zuspieler Simon Tischer. „Das wäre doch auch angenehm.”

Interims-Trainer Michael Warm hatte lange überlegt, ob er mit der Stammsechs anfangen soll, oder ob er der Sechs vertrauen soll, die am Freitag das erste Spiel erfolgreich abgeschlossen hatte. Letztlich entschied er sich für die Freitag-Variante. Bei den Spaniern stand wieder Israel Rodriguez im Aufgebot, der bei der Niederlage vor zwei Tagen Mitte des 3. Satzes verletzt ausgeschieden war.

Entscheidend für den Spielausgang, so hart es sich anhören mag, war der verletzungsbedingte Ausfall von Libero Thilo Späth (Distorsion im linken Fuß) im 3. Satz bei 11:14. Als Notlösung übernahm Marcus Popp dessen Position, was wesentlich zur Stabilisierung in der Annahme beitrug und für den Satzausgleich sorgte.

Im 5. Satz liefen die Deutschen aber lange Zeit einem Rückstand hinterher, der bei 5:9 schon bedrohlich wirkte. Erst eine starke Aufschlagserie von Stefan Hübner brachte das DVV-Team wieder ins Match zurück. So wurde aus einem 7:10 eine 12:10-Führung. Den Matchball verwandelte Björn Andrae zum 15:11. Punktbester Spieler war Jochen Schöps mit 19 Punkten, vor Björn Andrae (18).

Deutschland hatte mit folgender Startsechs begonnen: Frank Dehne (Zuspiel), Björn Andrae (Außen), Max Günthör (Mitte), Jochen Schöps (Diagonal), Stefan Hübner (Mitte), Eugen Bakumovski (Außen).
Spanien begann mit Miguel Falasca (Zuspiel), Israel Rodriguez (Außen), Jose Subiela (Mitte), Guillermo Falasca (Diagonal), Enrique de la Fuenta (Außen), Jose Molto (Mitte.

1. Satz: Spanien hatte sich in der deutschen Annahme wieder Libero Thilo Späth ausgeguckt, der denn auch mächtig unter Druck stand. Der für den VCO Zurich Team Berlin spielende 20-Jährige hatte im Auftaktsatz seines erst 15. Länderspiels kaum eine gute Aktion, so dass die Deutschen nie richtig in den Rhythmus kamen.

2. Satz: Beide Teams mit der Aufstellung wie im 1. Durchgang.
Guter Start für die DVV-Auswahl mit einer 3:0-Führung. Bis zum 14:11 hinterließ das Team einen besseren Eindruck, es gelangen auch mal Blockpunkte, anders als im 1. Satz. Doch wieder kippte das Spiel, die Annahme wurde von Ball zu Ball unsicherer und bei 15:14 ging Spanien erstmals in Führung. Ein Aufschlag von Miguel Falasca, den die deutschen Spieler im Aus wähnten, wurde zum 21. Punkt der Spanien, die den Satz dann leicht mit 25:21 zu Ende brachten.

3. Satz: Deutschland jetzt mit Simon Tischer im Zuspiel, Andrae und Bakumovski auf Außen, Schöps diagonal, und in der Mitte mit Hübner und Günthör.
Wieder fing der Satz aus deutscher Sicht gut an, die bis zum 10:8 die Nase vorn hatten. Aber es war nur ein Strohfeuer, denn die Spanien machten in der Folge sechs Punkte, die DVV-Männer nur noch einen. Bei 14:11 fiel dann auch noch Libero Späth verletzt aus und musste durch Marcus Popp ersetzt werden. Ein Wechsel mit Wirkung, da Popp die Annahme wesentlich stabilisierte. So wurde aus einem 13:15 eine 24:21-Führung. Den zweiten Satzball zum 25:22 verwandelte Stefan Hübner.

4. Satz: Deutschland weiter mit Simon Tischer im Zuspiel, Andrae und Bakumovski auf Außen, Schöps diagonal, und in der Mitte mit Hübner und Günthör.
Es war offensichtlich, dass die Spanier ihr Konzept auf das „Abschießen” des deutschen Liberos angelegt hatten. Weil der nun nicht mehr im Spiel war, wurden sie zunehmend ratloser. Auf deutscher Seite klappte es dagegen jetzt in allen Bereichen besser, auch im Angriff und im Block. Von 8:7 über 11:7, 17:12, 21:19 fuhr die DVV-Auswahl den Durchgang mit 25:19 ein.

5. Satz: Deutschland weiter mit Simon Tischer im Zuspiel, Andrae und Bakumovski auf Außen, Schöps diagonal, in der Mitte mit Hübner und Günthör und Marcus Popp als Libero.
Drei Punkte zurück (2:5), drei aufgeholt (5:5), vier zurück (5:9), zwei aufgeholt (7:9), Ausgleich (10:10), Führung (12:10), nach starken Aufschlägen von Hübner. Den Matchball nutzte Björn Andrae zum 15:12.

Stimmen zum Spiel

Trainer Michael Warm: „Respekt, die Mannschaft hat zum zweiten Mal einen 0:2-Rückstand und das auswärts umgedreht. Das zeigt, welche spielerische Reife inzwischen im Team steckt. Auch in den Krisen wurde Ruhe bewahrt und selbst der Ausfall von Thilo Späth wurde kompensiert. Vielleicht war es sogar der entscheidende Negativ-Kick, um neue Kräfte zu mobilisieren.“

Jochen Schöps: „Wir haben uns wieder reingekämpft und das hat die Spanier sicher an das Freitagspiel erinnert. Das zeigt, welches Potenzial wir haben und das ist hier in Spanien noch längst nicht alles abgerufen worden. Es läuft noch nicht alles rund, aber daran werden wir arbeiten.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 11. Juni 2007

   

Montreux: Sieg gegen Türkei, wieder Platz fünf

Beim Volley Masters in Montreux haben die DVV-Frauen den fünften Platz belegt. Im abschließenden Spiel bezwangen sie die Türkei glatt mit 3:0 (25:22, 25:22, 25:15) und egalisierten damit ihr Ergebnis vom vergangenen Jahr

Grund zur Freude bei der deutschen Frauen-Nationalmannschaft: Beim Volley Masters in Montreux (Schweiz) bezwangen sie im abschließenden Spiel die Türkei souverän mit 3:0 (25:22, 25:22, 25:15) und belegten damit wie im vergangenen Jahr den fünften Platz. In der 71-minütigen Partie ließ die DVV-Auswahl nie grundlegende Zweifel am Sieg aufkommen. „Wir wollten testen und haben wieder mit einer neuen Aufstellung gespielt“, sagte Bundestrainer Giovanni Guidetti. „Das hat gut geklappt. Ich denke, mit diesem System könnten wir auch zukünftig spielen.“

Neben Kathleen Weiß im Zuspiel, Christiane Fürst und Patricia Wolf in der Mitte sowie Libero Kerstin Tzscherlich nahm er im Außen- und Diagonalangriff einen entscheidenden Wechsel vor. Margareta Kozuch beorderte der Italiener von der Diagonalen auf die Außen-Annahme-Position und Kapitän Angelina Grün vom Außen- in den Diagonalangriff. Die zweite Außen-Annahme-Position bekleidete Conny Dumler. „Das ist ein guter Weg“, so Guidetti. „Angelina spielt diagonal besser und kann dort auch in der Annahme helfen. Außen haben wir so eine Spielerin mit sehr guter Annahme und eine mit sehr gutem Angriff.“

In dieser Konstellation agierten die Deutschen druckvoller im Angriff als zuvor, mussten sich aber in den ersten beiden Sätzen energisch gegen den Türkinnen wehren. Mit 8:5 führten sie im ersten Satz, lagen dann 14:16 zurück, schafften bei 19:19 den Ausgleich und sicherten sich diesen Teilabschnitt. Ähnliches Bild im folgenden Durchgang. Deutschland führte 8:7, lag dann 14:16 zurück und erspielte sich dann durch eine Aufschlagserie von Angelina Grün die entscheidenden Punkte. Danach war der Siegeswille der Türkinnen gebrochen. Nun mit Maren Brinker für Conny Dumler auf dem Feld zogen die Deutschen über 7:1 sowie 16:9 davon und ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen.

„Ich bin zufrieden mit dem Turnier“, sagte Guidetti. „Die Spielerinnen haben gesehen, dass sie ohne gutes Training nicht auf diesem Niveau spielen können. Sie haben realisiert, dass ihnen noch viel Arbeit bevor steht und das ist gut so.“ Ein Lob aber erteilte der Bundestrainer auch Anne Matthes und Maren Brinker, die in Montreux ihr Nationalmannschaftsdebüt feierten, sowie Patricia Thormann, die nach fünfjähriger Pause in die deutsche Auswahl zurückkehrte. „Anne und Maren sind sehr gute Spielerinnen. Was sie jetzt brauchen, ist Spielpraxis“, sagte er. „Auch Paty kann uns weiterhelfen. Sie ist eine klasse Angreiferin, aber muss sich im Block noch verbessern.“

Die Ergebnisse der deutschen Mannschaft
Deutschland – Niederlande 2:3 (21:25, 25:20, 23:25, 28:26, 11:15).
Deutschland – Russland 3:1 (28:30, 25:20, 25:18, 25:13)
Deutschland – Serbien 0:3 (16:25, 15:25, 21:25)
Überkreuzspiel: Deutschland – Polen 3:1 (17:25, 25:23, 25:14, 25:23)
Spiel um Platz fünf: Deutschland – Türkei 3:0 (25:22, 25:22, 25:15)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 11. Juni 2007

   

Volley Masters Montreux: China gewinnt

Fürst wird beste Blockspielerin und wechselt nach Pesaro

China hat sich den Sieg beim Volley Masters in Montreux (Schweiz) gesichert. Mit 3:0 (25:14, 25:17, 25:18) wiesen die Asiatinnen Kuba deutlich in die Schranken. Für Neuigkeiten sorgte zudem Christiane Fürst: Die Nationalspielerin wurde nicht nur als beste Blockspielerin des Turniers ausgezeichnet, sondern gab am Genfersee auch ihren Wechsel vom Dresdner SC in die erste italienische Liga bekannt.

In der kommenden Saison blockt "Fürstl" für Scavolini Pesaro und wird Ze Roberto, einem der besten Trainer der Welt, trainiert. In Pesaro spielen außerdem die beiden brasilianischen Nationalspielerinnen Mari und Sheila. "Es ist ein Schritt, den ich machen muss. Ich bin noch jung - ich kann und will mich verbessern", sagte sie. "Jetzt schlage ich einen Weg ein, um mich weiterzuentwickeln. Ich möchte das ganze Jahr auf diesem hohen internationalen Niveau spielen und nicht nur im Sommer."

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 11. Juni 2007

   

DVV-Verbandstag: Neustrukturierung des Verbandes

Wechsel im Nachwuchs-Trainerbereich, Suche nach Sportdirektor - 10-jähriges Jubiläum für Werner von Moltke

Auf dem Verbandstag des Deutschen Volleyball-Verbandes in Damp ging es für das DVV-Präsidium, die Landesverbände und die Deutsche Volleyball-Liga u.a. um die Themen Sport, Struktur und Finanzen.

DVV-Präsident Werner von Moltke gab bekannt, dass die auslaufenden Verträge der Nachwuchs-Bundestrainer Dirk Groß (weiblich) und Manfred Steinbeißer (männlich) nicht verlängert werden. Die Nachfolge von Steinbeißer tritt Sönke Hinz (VfB Friedrichshafen) am 1. August in Berlin an, er betreut die Jugend-Nationalmannschaft bereits bei der U19-WM im August in Mexiko. Für den weiblichen Bereich muss die Lösung mit dem Bundesstützpunkt Berlin im Juli abgestimmt werden.

Die Installierung eines Sportdirektors wird weiter vorangetrieben. Auf die Ausschreibung hatten sich 30 Bewerber gemeldet, „zehn von ihnen werden wir zu einem Vorstellungsgespräch einladen, am Ende dann unter den letzten drei Kandidaten einen auswählen“, so von Moltke. Der Posten ist seit dem Ausscheiden von Siegfried Köhler vor etwa zwei Jahren unbesetzt.

Der Präsident kündigte zudem Struktur- und Personaländerungen im Dachverband in naher Zukunft an: „Das Hauptamt soll in Zukunft mehr Verantwortung tragen und übernehmen, das Ehrenamt dann eher als ,Aufsichtsrat’ fungieren.“

Zu Beginn gab es Grußworte von u.a. Staatssekretär Ulrich Lorenz, LSB-Präsident Dr. Ekkehard Wienholtz und ASICS-Geschäftsführer Dieter Bauer. Alle betonten, wie sich Schleswig-Holstein als Beach-Volleyball Hochburg in Deutschland entwickelt und etabliert hat.

Bernd Neppeßen, Präsident des SHVV und somit Gastgeber in Damp, betonte, dass mit Damp ein historischer Ort für den DVV-Verbandstag zur Verfügung steht: „Im Jahr 1992 wurden erstmals die Deutschen Meisterschaften im Beach-Volleyball ausgetragen – hier in Damp. Sie dürfen alle später eine Tüte Originalsand mitnehmen.“

Am traditionellen Zurich-Abend überreichte Matthias Fell, Präsident des Westdeutschen Volleyball-Verbandes, stellvertretend für alle Landesverbände DVV-Präsident Werner von Moltke zu dessen zehnjährigem Jubiläum eine gute Flasche Rotwein. Von Moltke war am 8. Juni 1997 in Münster zum DVV-Präsident gewählt worden und ist nunmehr der Präsident mit drittlängster Amtszeit (Günter Trötschel 1963-1989 im Deutschen Sportverband Volleyball und Roland Mader 1979-1990 im Deutschen Volleyball-Verband).

Stimmen zum Verbandstag in Damp

Werner von Moltke: „Es war ein toller Verbandstag, hervorragend von Bernd Neppeßen und seinem Team vorbereitet. Das Wetter hat mitgespielt und dem schönen Umfeld den passenden Rahmen gegeben. Die zuletzt erzielten sportlichen Erfolge in der Jugend, im Beach und in der Halle tun unserem Sport gut. Wir sind ein sauberer und fairer Sport, der attraktiv für Medien und die Wirtschaft ist. Den Delegierten danke ich für die konstruktive Mitarbeit und das Vertrauen, welches sie dem Vorstand dem Präsidium aussprechen.“

Bernd Neppeßen: „Ich bin mit dem Ablauf sehr zufrieden und erleichtert, dass alles so gut geklappt hat. Mit dem Partner Damp haben wir das große Los gezogen. Ich bin meinem Vizepräsidenten Daniel Sattler sehr dankbar, der die Veranstaltung akribisch und hervorragend vorbereitet hat. Für die Zukunft hoffe ich, dass wir eine Vorgabe gemacht haben, wie der Umgang im Ehrenamt gestaltet werden sollte. Die Betreuung muss stimmen, das ist schon unser Grundsatz bei den Jugend-Beachmeisterschaften in Kiel-Schilksee und auch bei den Seniorenmeisterschaften in Kiel gewesen. Das muss einfach passen.“

Eberhard Greif: „Es war eine sehr schöne Veranstaltung: Das Umfeld hat gestimmt, das Wetter war toll, die Organisation durch den Schleswig-Holsteinischen Volleyball-Verband sehr gut, die Beschlüsse wurden so gefasst, wie ich mir das vorgestellt habe. Die acht Stunden Anfahrt haben sich gelohnt.“

Oliver Dieterle: „Als Beach-Volleyballwart des DVV habe ich mich sehr gefreut, dass wir in Damp, einer Beach-Hochburg, waren. Schleswig-Holstein und der SHVV sind mit unsere wichtigsten Partner im Beach-Bereich, unsere Athleten fühlen sich sehr wohl. Erst kürzlich hat mir David Klemperer mitgeteilt, dass die Betreuung in Kiel vorbildlich und perfekt ist. Nicht umsonst leben so viele Kaderathleten in Kiel.“

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Montag, 11. Juni 2007

   www.volleyballer.de 

Quade - Team für Europapokal nominiert

Das Bangen ist vorbei. Bayers Sitzvolleyballer sind endgültig für den Europapokal im Oktober in Sarajevo nominiert. Das Team von Trainer Quade wurde von der ECVD als 12. und damit letztes Team ins 12er Feld aufgenommen.

Nachdem das Team im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft gegen Berlin verloren hatte, war der Europapokal in weite Ferne gerückt. Für die Nominierung war das Erreichen des Finals in der Euroleague im vergangenen Saison ausschlaggebend. Damit ist Deutschland die einzige Nation, die mit zwei Teams in Sarajevo vertreten sein wird. Turnierfavorit ist das Team von Fantomi Sarajevo.

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Montag, 11. Juni 2007

   http://de.sports.yahoo.com 

Volleyballer demoralisieren Spanier

Die deutschen Volleyballer haben sich mit zwei 3:2- Siegen über Spanien eine ausgezeichnete Ausgangsposition für die Europaliga-Rückrunde gesichert.

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 11. Juni 2007

   www.abendblatt.de 

Bundestrainer Guidetti und das Ziel Olympia

MONTREUX - Das Acht-Nationen-Turnier im schweizerischen Montreux bildet den Auftakt der National-Mannschaftssaison 2007/2008. "Wir wollen uns für Olympia 2008 in Peking qualifizieren", sagte Bundestrainer Giovanni Guidetti (34) im Gespräch mit der Harburger Rundschau. Die EM in Belgien im September ist ein erster Höhepunkt für das DVV-Team. In Montreux mit dabei sind Margareta Kozuch und Dominice Steffen vom Bundesliga-Klub NA.Hamburg. In der Vorbereitung in Heidelberg gehörten auch die Fischbekerinnen Kerstin Ahlke und Imke Wedekind zum DVV-Kader. Der Italiener äußert sich zu ihren Chancen im National-Team.

HARBURGER RUNDSCHAU: Herr Guidetti, Margareta Kozuch war in Montreux auf der Diagonalposition Stammspielerin. Bei der WM in Japan im vergangenen Jahr wurde sie gelegentlich eingewechselt. Wie hat sie sich weiterentwickelt?
GUIDETTI: Margareta Kozuch hat einen großen Schritt gemacht. Aber, um eine Führungsspielerin auf internationalem Niveau zu werden, muss sie noch zwei weitere solcher Schritte tun.

HR: Im Verein in der Bundesliga war sie schon eine der bestimmenden Spielerinnen.
GUIDETTI: Sie hat viel gespielt, und das war auch gut so. Junge Spielerinnen müssen einfach viel spielen, um sich entwickeln zu können. Gut 35 Prozent der Entwicklung geht auf Spielerfahrung zurück. Es macht mich wahnsinnig, wenn ich mitkriege, dass junge talentierte Spielerinnen auf der Bank sitzen. Bei Teams, die um die Meisterschaft mitspielen, kann ich das noch verstehen. Aber bei allen anderen?

HR: Das gilt dann auch für Imke Wedekind und Dominice Steffen?
GUIDETTI: Ja, auch sie müssen viel spielen. Aber das haben sie am Ende der Bundesliga-Saison ja auch getan.

HR: Sie setzen Dominice Steffen als Einwechselspielerin für Margarete Kozuch auf der Diagonalposition ein. Wieso? Im Verein spielt sie im Außenangriff.
GUIDETTI: Sie hat Schwächen in der Annahme. Das ist jedoch auf Diagonal nicht ganz so wichtig. Aber: Dominice ist ein echter Freund des Balles. Da kann sie fast alles. Den Ball liebt sie. Sie muss sich aber jetzt entscheiden, ob sie auch eine Athletin sein will. Daran muss sie arbeiten. Dann kann sie viel erreichen.

HR: Imke Wedekind haben Sie nicht mitgenommen. Hat sie noch eine Chance?
GUIDETTI: Auf alle Fälle. Es gibt keine andere im Mittelblock mit einer solchen Reichhöhe. Auf so jemanden kann ich gar nicht verzichten. Das sie sich entschieden hat, vom Außenangriff in die Mitte zu wechseln, war absolut richtig. Ich hatte mich für Montreux entschieden, die Schwerinerin Patricia Thormann zu sehen. Aber Imke wird noch ihre Länderspiel-Premiere bekommen. Noch experimentieren wir sehr viel. Wir haben eigentlich noch nicht wirklich mit der Vorbereitung auf die EM begonnen. Imke ist auf alle Fälle eine Spielerin für die Zukunft.

HR:Das gilt nicht für Kerstin Ahlke?
GUIDETTI: Kerstin Ahlke ist eine sehr gute Sportlerin, wirklich eine sehr gute Sportlerin. Trotzdem haben wir uns entschieden, die Zusammenarbeit mit ihr zu beenden. Es fehlt einfach die Perspektive. Mit 28 Jahren ist sie schon etwas zu alt.

HR: Margareta Kozuch wird wohl NA.Hamburg verlassen. Ist sie schon bereit für die italienische Liga?
GUIDETTI: Sie sollte zu keinem Spitzenteam wechseln. Dort würde sie viel auf der Bank sitzen. Vielleicht ist es für sie sogar besser, zu einem Klub der zweiten italienischen Liga zu gehen. Es ist eine sehr gute Spielklasse, dort könnte sie Erfahrungen sammeln, später dann in die Erste Liga wechseln.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 11. Juni 2007

   www.abendblatt.de 

Jana Köhler erneut Zweite

Wie in der Vorwoche belegte Jana Köhler (21; HSV) auf der Smart-Beach-Tour Rang zwei: Im Finale von Erfurt verlor die Neu-Hamburgerin mit Maria Kleefisch (Potsdam) gegen Katrin Holtwick/Ilka Semmler (Berlin) 1:2 (21:17, 7:21, 11:15).

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 11. Juni 2007

   www.abendblatt.de 

Pohl/Rau auf Rang sieben

WARSCHAU - Die Hamburger Beachvolleyballerinnen Stephanie Pohl/Okka Rau (HSV) haben das Welttour-Turnier in Warschau als beste Deutsche auf Rang sieben beendet. Die Prämie: 8000 Dollar. In dieser Woche schlagen Pohl/Rau ab Donnerstag als Titelverteidigerinnen bei den German Masters auf dem Hamburger Rathausmarkt auf. Das Turnier gehört zur europäischen Beach-Serie.

 

 

Deutschland - Iserlohner Kreisanzeiger

 Montag, 11. Juni 2007

   www.ikz-online.de 

Iserlohn: Trainingsauftakt im Sand

Iserlohn. (um) Die Zukunft hat schon begonnen! Am letzten Mittwoch bat Trainerin Tonja Williams die Volleyballerinnen des TuS Iserlohn zum Auftakttraining auf die Beachfelder am Hemberg.

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Montag, 11. Juni 2007

   www.wiesbadener-kurier.de 

Wiesbaden: Konkretes Angebot für Birgit Thumm

VCW bastelt am Personal-Puzzle/ Vertragsverlängerungen mit deutschen Spielerinnen stehen an

ps. WIESBADEN Es geht wieder los. Heute treffen sich die Volleyballerinnen des VC Wiesbaden zum ersten Training in der Vorbereitung auf die neue Saison.

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel