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 Sonntag, 17. Juni 2007 

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft
European League: Beeindruckendes 3:0
European League: Auch Fans können gewinnen
Espinho: Goller/Ludwig verlieren Finale knapp
Hamburg: Pohl/Rau und Klemperer/Koreng im Finale

Juni 2007
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Deutschland - EuroBeach-News

 Sonntag, 17. Juni 2007

   

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Mit Katrin Holtwick und Ilka Semmler sowie David Klemperer und Eric Koreng übernehmen zwei deutsche Teams die Führung als smart European Ranking Leader

Hamburg, 16. Juni 2007: Normalerweise ist es für junge Erwachsene eines der vordringlichsten Themen, wo sie preisgünstig ein Auto herbekommen, mit dem sie durch die Gegend fahren können. Katrin Holtwick (21) und Ilka Semmler (21) sind da in einer privilegierten Position. „Wir haben smart als Partner“, erzählt Katrin Holtwick, „deshalb bekommen wir beide einen Wagen gestellt.“ Wenn die deutschen Profis, die nebenher studieren, mal daheim in Berlin sind, genießen sie die Freiheit, die sich viele ihrer Kommilitonen nicht leisten können. Auch das ist ein Grund dafür, dass sich die Aufsteiger der Saison bislang noch nicht näher mit der europäischen Rangliste beschäftigt haben. „Wir spielen einfach drauflos“, sagt Katrin Holtwick, „und freuen uns, wenn etwas Gutes dabei herauskommt.“ Ob sie wollen oder nicht, langsam aber sicher müssen sich Holtwick/Semmler eingehender als bislang mit dem Tableau auseinandersetzen.

Weil die Sensationssieger des Russian Masters der NESTEA European Championship Tour in Moskau auch beim German Masters auf dem Hamburger Rathausmarkt hervorragend spielen, werden sie nach diesem Wochenende das begehrte schwarze Trikot überstreifen, mit dem der smart European Ranking Leader gekennzeichnet wird. Wenn sie das Spiel um Platz drei am morgigen Sonntag gewinnen, übernehmen Holtwick/Semmler die alleinige Führung, wenn sie im kleinen Finale unterliegen, sind sie punktgleich mit den Deutschen Helke Claasen und Antje Röder.

Bemerkenswert ist, dass Holtwick/Semmler bei ihren ersten drei Begegnungen jeweils den ersten Satz verloren, bevor sie sich daran machten, das Blatt zu ihren Gunsten zu wenden. „Wir haben bislang immer zögerlich angefangen und uns dann durchgekämpft“, sagt Katrin Holtwick: „Wenn das so bleibt, hätte ich nichts dagegen.“ Im deutsch-deutschen Duell um den Einzug ins Endspiel riss die Serie jedoch: Holtwick/Semmler verloren gegen die Vorjahressieger Stephanie Pohl und Okka Rau mit 0:2 (19:21, 16:21), im anderen Semifinale setzten sich De Kogel-Kadijk/Mooren (NED) gegen Liesbeth Mouha/Liesbet Simurina (BEL) durch.

Auch bei den Männern bestimmen die Deutschen das Spielgeschehen. Allen voran David Klemperer und Eric Koreng, die ihrer Rolle als Nummer eins der Setzliste bislang vollauf gerecht geworden sind. Bei den Männern wird es ebenfalls einen Führungswechsel geben, Klemperer/Koreng haben sich durch ihre Erfolge von Hamburg in die Pole Position geschmettert. Dabei hat es Klemperer bislang genauso gehalten wie die Kollegin Katrin Holtwick. „Bislang haben wir die Dinge locker betrachtet, aber langsam müssen wir anfangen, darüber nachzudenken, dass wir am Ende der Saison tatsächlich zwei smart fortwo gewinnen könnten.“ Erst einmal geht es jedoch darum, das German Masters erfolgreich zu Ende zu bringen. Nach dem 2:1 im Halbfinale gegen das Überraschungsteam Kaczmarek/Krug (GER), die sich aus der Qualifikation durchkämpften, treffen Klemperer/Koreng im Finale auf Berger/Nowotny (AUT), die sich im zweiten Halbfinale mit 2:1 gegen Boersma/Ronnes (NED) durchsetzten.

Trotz der großen Erfolge wird sich die Hierarchie im europäischen Volleyball für Klemperer auch nach dem German Masters nicht grundsätzlich verändern: „Julius Brink und Christoph Dieckmann bleiben die Favoriten auf den Gesamtsieg“, sagt Klemperer. Immerhin, eine Prämie hat Klemperer schon sicher, die ihm niemand nehmen kann: Als er nach dem Einzug ins Halbfinale auf dem Weg in den Spielerbereich war, kam ein Fan auf den Abwehrspezialisten zu und drückte ihm eine Flasche Sekt in die Hand. Der Mann hatte sich daran erinnert, dass ihm Klemperer im vergangenen Jahr ein Trikot geschenkt hatte und wollte sich auf diese Weise erkenntlich zeigen. Klemperer hat sich über diese schöne Geste gefreut, „aber die Flasche öffne ich erst, wenn wir morgen das Finale gespielt haben.“

Resultate:

Halbfinale Frauen
Pohl/Rau (GER) - Holtwick/Semmler (GER) 2:0 (21:19; 21:16)
De Kogel-Kadijk (NL) – Mouha/Liesbet Simurina (BEL) 2:0 (21:16; 23:21)

Halbfinale Männer
Klemperer/Koreng (GER) – Kaczmarek/Krug (GER) 2:1 (20:22; 21:19; 15:9)

Berger/Nowotny (AUT) - Boersma/Ronnes (NED) 2:1 (22:20; 15:21; 22:20)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 17. Juni 2007

   

European League: Beeindruckendes 3:0

Die DVV-Männer haben in der European League 2007 mit einem beeindruckenden Heimsieg gegen Spanien ihre Tabellenführung verteidigt: In Zwickau siegte die erstmals in dieser Saison von Bundestrainer Stelian Moculescu betreute Mannschaft vor 1.600 Zuschauern mit 3:0 (25-18, 25-17, 25-20) gegen die Iberer. Punktbeste Spieler waren Christian Pampel (14) und Stefan Hübner/Björn Andrae (je 11) bei Deutschland sowie Iban Perez und Enrique de la Fuente (7) bei Spanien. Am morgigen 17. Juni treffen beide Teams in Dessau (17.30 Uhr, live auf Eurosport 2) erneut aufeinander. Vor der Partie wurde Eugen Bakumovski für sein 75. Länderspiel von Reinhard Hoffmann, Präsident des Sächsischen Sportverbandes Volleyball, geehrt. Im zweiten Spiel der Gruppe siegte die Niederlande 3:0 gegen Belgien und ist damit Tabellenzweiter.

Die DVV-Auswahl begann mit Zuspieler Simon Tischer, Diagonalangreifer Christian Pampel, den Außenangreifern Björn Andrae und Marcus Popp, den Mittelblockern Stefan Hübner und Max Günthör sowie Libero Thilo Späth.
Spaniens Cheftrainer Andrea Anastasi schickte Miguel Falasca, Guillermo Falasca, José Subiela, Israel Rodriguez, José Molto, Enrique de la Fuente und José Lobato ins Rennen.

Von Beginn an dominierte die deutsche Mannschaft die Partie und strahlte viel Selbstvertrauen aus. Die Aufschläge flogen mit Geschwindigkeit oder Raffinesse über das Netz, am Ende standen zehn Asse bei nur zwölf Fehlern zu Buche. Und da auch die anderen Elemente funktionierten (z.B. Block: GER 7 / ESP 2), gab es in keinem der drei Sätze Zweifel über den Sieger. Zuspieler Simon Tischer verstand es immer wieder, seinen Angreifern Einerblock-Situationen zu verschaffen, die dankten es ihm mit zahlreichen sehenswerten Punkten. Vor allem Christian Pampel und Stefan Hübner taten sich dabei hervor, konnten dabei aber auch auf eine starke Annahme um Libero Thilo Späth bauen, der sich im Vergleich zu den Partien in Spanien gewaltig steigerte.

Den Spaniern fiel gegen diese Übermacht nichts ein, immer wieder scheiterten sie am deutschen Dreierblock oder machten Fehler, die ihnen aufgrund des großen Aufschlags- und Angriffsdrucks der deutschen Mannschaft unterliefen. Ein rundum gelungener Abend für die deutsche Mannschaft, die mit dem Erfolg die Tabellenspitze verteidigte und einen weiteren Schritt in Richtung Endrunde tätigte.

Ausführlicher Spielbericht

1. Satz
Ein Block von Stefan Hübner (gegen Molto) sowie ein Ass von Max Günthör ließen die deutsche Mannschaft nach 0-2-Rückstand mit 3-2 in Führung gehen. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt wurde jeder DVV-Punkt von dem Publikum lautstark bejubelt. Ebenfalls gut zu erkennen, war die spanische Aufschlagtaktik – das Ziel war Libero Thilo Späth, der in Spanien seine liebe Mühe mit den Aufschlägen der Spanier hatte. Zwei erfolgreiche Dreierblocks gegen Spaniens Diagonalspieler Guillermo FAlasca sowie ein unerreichbarer Aufschlag von Hübner ließen beide Teams mit 8-6 in die erste technische Auszeit gehen. Als Hübner direkt nach der Auszeit ein Ass folgen ließ, nahm Spaniens Trainer Anastasi sofort eine weitere Auszeit. Pampel erhöhte mit zwei Krachern über die Außenposition auf 11-8, ehe de la Fuente mit gekonntem Diagonalschlag verkürzte (11-10). Als sich Falasca die Ausgleichchance bot, packte erneut der Dreierblock zu – Falasca wurde vom Feld genommen, Iban Perez kam (13-11). Nach gelungener Block- und Feldabwehr verwertete Tischer den zweiten Ball knallhart. Andrae erhöhte nochmals, schon stand es 16-12. Als Pampel den längsten Ballwechsel des Spiels irgendwie noch am spanischen Block vorbei mogelte, nahm Spanien die zweite Auszeit (18-12). Dieser Sechs-Punkte-Vorsprung bedeutete die Vorentscheidung im ersten Satz, Jochen Schöps kam für Günthör zum Aufschlag (23-17) und servierte sogleich ein Ass. Den Satzball verschlug der MVP der Champions League 2007, den zweiten verwertete Hübner per Zwei-Meter-Schuss (25-18).

2. Satz
Die deutsche Mannschaft blieb – verständlicherweise – unverändert, und auch die Spanier starteten mit ihrer Anfangsformation des ersten Satzes. Den besseren Start erwischten abermals die deutschen Männer, die vor allem im Block überzeugten. Als Günthör noch ein Netzkanten-Ass gelang, stand es 4-0. Pampel erhöhte per Aufschlag-Winner auf 6-2, die Zuschauer waren begeistert. Tischer spielte Popp auf der Außenposition prima frei und der „Flummi“ in der deutschen Nationalmannschaft verwandelte spektakulär zum 8-3. Der deutschen Mannschaft merkte man regelrecht die Spielfreude an, jeder Ballwechsel wurde konzentriert angegangen und zumeist positiv abgeschlossen. Dabei profitierte Hübner erneut von einer angedrohten Finte von Tischer (9-3). Nachdem den Spaniern erneut ein Fehler aufgrund des großen Drucks der deutschen Spieler unterlief, nahm der sichtlich unzufriedene Anastasi eine Auszeit (11-4). Doch alle Maßnahmen fruchteten bis dahin nicht, die Deutschen spielten wie aus einem Guss, die Spanier guckten zu (13-5). Bei diesem hohen Rückstand gingen die Gäste erhöhtes Risiko im Aufschlag, doch auch dieses Mittel stach nicht. Zum einen, weil die Aufschläge zu fehlerhaft waren, zum anderen, weil die Annahme um Libero Späth sehr viel Sicherheit ausstrahlte (16-7). Und am Netz zog Tischer variabel die Fäden und verschaffte seinen Angreifern eine Einerblock nach der anderen. Vor allem Hübner nutzte dies zu zahlreichen Zählern (18-9). Zwar kamen die Spanier dann etwas besser ins Spiel, Angriffe fanden ihr Ziel und auch der Block griff zweimal zu, gefährlich nahe kamen sie der deutschen Mannschaft jedoch nicht (20-15). Dennoch nahm Moculescu eine Auszeit, um seine Mannen nochmals zur Konzentration zu ermahnen. Andrae hatte gut zugehört und hämmerte den nächsten Ball ins gegnerische Feld und packte dann per Aufschlag noch einen drauf (22-15). Als Perez seinen Aufschlag an die Werbebande nagelte, kam Schöps zum Aufschlag für Günthör und servierte abermals ein Ass (24-17). Tischer spielte Pampel blockfrei und der Diagonale bedankte sich mit dem Punkt und zweiten Satz (25-17).

3. Satz
Natürlich beließ Moculescu seine Formation auf dem Feld, er hatte keinen Grund zu wechseln. Zu Beginn des dritten Satzes hielten die Spanier aber besser dagegen, auch wenn sie immer einem Rückstand hinterher liefen (7-6). Als Pampel mit viel Gefühl den gegnerischen Block anschlug, ging es mit 8-7 in die erste technische Auszeit. Der eine Zähler Vorsprung konnte in dieser Phase jedoch nicht ausgebaut werden, da die Spanier nun deutlich besser im Spiel waren und aus der Annahme punkteten. Oftmals benötigten sie dafür zwei Versuche, aber am Ende stand der Ausgleich. Erst als Hübner mit soviel Vehemenz auf den Aufschlag drosch, dass die spanische Annahme den Ball nur noch rüber retten konnte, erhöhte der Gastgeber (Andrae auf Block) auf zwei Zähler (12-10). Günthör machte daraus ein 16-13 – seinen Flatteraufschlag konnte de la Fuente nicht kontrollieren (16-13). Das war das Signal: die deutschen Spieler legten nun wieder eine Schippe drauf und enteilten den Gegnern vor allem durch eine hervorragende Block- und Feldabwehr (20-15). Dann packten Hübner, direkt danach Mittelblock-Kollege Günthör am Netz zu – 22-16 und Auszeit Spanien. Die Zuschauer standen nun von ihren Plätzen auf klatschten rhythmisch die deutschen Spieler nach vorne (23-18). Durch einen der wenigen Angriffsfehler (Andrae) verkürzte Spanien nochmals auf 23-20, aber ein gefühlvoller Roller des Neu-Polen (Olsztyn) brachte Matchbälle. Pampel blockte gleich den ersten zum 25-20 und 3:0. Das war deutlich und bedeutet die Verteidigung der Tabellenspitze.

Stimmen zum Spiel

Stelian Moculescu: „Ich bin zufrieden. Mit dem Ergebnis und auch teilweise mit dem Spiel, wir können aber noch besser spielen. Die letzten Partien haben wir 3:2 gewonnen, jetzt 3:0, also bin ich zufrieden. Wir haben gut angenommen, vor allem Thilo Späth, auch die Block- und Feldabwehr sowie der Aufschlag waren stark. Wir haben zehn Asse und zwölf Fehler serviert – das ist ein sehr guter Wert.“

Andrea Anastasi (Trainer Spanien): „Deutschland war sehr stark im Aufschlag und hat meiner Mannschaft große Probleme in der Annahme verursacht. Zudem haben wir selber schwach aufgeschlagen. Ich hoffe, wir spielen morgen besser, meine Spieler müssen daran glauben, dass sie besser spielen können, so wie vor einer Woche in Spanien.“

Thilo Späth: „Wir haben von Anfang an gezeigt, dass wir gewinnen wollen. Dabei haben wir fast fehlerfrei gespielt. Vor allem in der Annahme lief es viel besser als in Spanien, deswegen bin ich auch zufrieden. Gegen die Flatteraufschläge hatte ich heute 100%, das haben wir in der Woche viel trainiert.“

Simon Tischer: „Wir haben gut gespielt, ich glaube, es war über das ganze Spiel gesehen unsere beste Leistung in der European League. Dennoch gibt es noch einiges, wo wir uns verbessern können. Ich denke da an die Abstimmung im Angriff nach abgewehrten Bällen oder auch den Aufschlag.“

Max Günthör: „Wir haben von Anfang an Druck gemacht, sodass die Spanier nie ins Spiel gekommen sind. Wir haben sehr gut geblockt, und die Annahme um Thilo stand. Die Spanier hatten heute keine Chance uns zu gefährden.“

Die anderen Spiele des Tages
NED – BEL 3:0 (25-23, 25-22, 25-19)
TUR – SVK 2:3 (19-25, 25-21, 25-23, 25-27, 12-15)
CZE – SLO 1:3 (22-25, 17-25, 25-22, 18-25)
ROM – LAT 3:2 (22-25, 24-26, 26-24, 25-23, 17-15)
GRE - POR 3:1 (23-25, 25-17, 25-23, 25-19)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 17. Juni 2007

   

European League: Auch Fans können gewinnen

Bei der European League 2007 wollen die deutschen Männer mit einem doppelten Heimerfolg gegen Spanien (16. Juni in Zwickau um 18.30 Uhr, live auf Eurosport / 17. Juni in Dessau um 17.30 Uhr, live auf Eurosport 2) ihre Tabellenführung verteidigen bzw. ausbauen sowie zwei weitere Schritte in Richtung Finalrunde tätigen.

Volleyball-Fans können aber auch gewinnen, wenn sie beim Gewinnspiel des DVV und seiner Partner mitmachen. Es lohnt sich: Der Hauptpreis ist eine von Vietentours gesponserte Reise für zwei Personen zur EM-Vorrunde der Männer in St. Petersburg. Zudem winken weitere attraktive Preise der DVV-Partner Zurich, Hammer Sport/Mikasa und Asics.

Alle, die bis zum 1. Juli beim Gewinnspiel mitgemacht haben, kommen in die große Auslosung!

Hier geht es zum Gewinnspiel.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 17. Juni 2007

   

Espinho: Goller/Ludwig verlieren Finale knapp

Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC) haben ihre tolle Leistung bei der World Tour in Espinho/Portugal fast gekrönt, unterlagen jedoch im Finale den Weltranglisten-1. des vergangenen Jahres, Larissa/Juliana (BRA), mit 1:2 (21-17, 16-21, 13-15). Als Lohn für ihre herausragenden Leistungen erhielt das DVV-Duo 540 Weltranglistenpunkte und 22.000 US Dollar Preisgeld.

Goller/Ludwig schlugen sich in ihrem ersten Finale auf der World Tour hervorragend und zeigten keinen Respekt vor den großen Favoritinnen aus Brasilien. Von Beginn des ersten Satzes an übernahm das junge deutsche Duo das Kommando auf dem Platz und sicherte sich den ersten Durchgang über die Stationen 12-8, 16-11, 18-14, 21-17.

Im zweiten Satz lagen Goller/Ludwig sofort in Rückstand, allerdings vermochten es Juliana/Larissa nicht, sich entscheidend abzusetzen. Bis zum 16-17 aus deutscher Sicht schien gar ein 2:0-Finalerfolg möglich, dann spielten die Brasilianerinnen ihre ganze Klasse aus und Goller/Ludwig bekamen keinen Ball mehr auf den Boden.

Der dritte Satz musste die Entscheidung bringen und begann verheißungsvoll: Goller/Ludwig gelang ein 4-1 Blitzstart, beim 5-6 war aber der ganze Vorsprung schon wieder dahin. Beim 9-11 erspielten sich die amtierenden Vize-Weltmeisterinnen einen 2-Punkte-Vorsprung, der letztlich ins Ziel gerettet wurde. Goller/Ludwig konnten immer nur auf einen Zähler verkürzen, nicht jedoch ausgleichen oder gar in Führung gehen.

Laura Ludwig meinte hinterher: „Wir sind natürlich über das Ergebnis enttäuscht, zumal wir den ersten Satz gegen die Nummer eins der vergangenen zwei Jahre gewonnen haben. Mit dem Turnier insgesamt sind wir natürlich hochzufrieden. Und Gegnerin Larissa sagte: „Ich glaube, unsere Erfahrung machte heute den Unterschied. Sara und Laura haben heute ihr erstes Finale gespielt, für uns war es das 26. Finale. Die Beiden sind ein sehr wettkampfstarkes Team und werden vielen anderen Duos in dieser Saison Probleme bereiten.

Damit müssen Deutschlands Frauen weiterhin auf den ersten Sieg bei einem Turnier der World Tour warten. Zuvor hatte Danja Müsch fünfmal ein Finale erreicht (2x mit Maike Friedrichsen, 2x mit Susanne Lahme, 1x mit Beate Bühler), aber jeweils den Kürzeren gezogen.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 17. Juni 2007

   

Hamburg: Pohl/Rau und Klemperer/Koreng im Finale

Stephanie Pohl/Okka Rau haben alle Möglichkeiten, beim GERMAN MASTERS in Hamburg ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen: Im Halbfinale setzten sich die Hamburgerinnen gegen die Moskaus-Siegerinnen Katrin Holtwick/Ilka Semmler mit 2:0 (21-19, 21-16) durch. Im Finale treffen Pohl/Rau am morgigen 17. Juni auf De Kogel-Kadijk/Mooren (NED), einzig ungeschlagenes Team in Hamburg. Holtwick/Semmler spielen - ebenfalls am 29. Juni - das Spiel um Platz drei gegen Mouha/Simurina (BEL).

Im Männer-Finale steht – wie im Vorjahr - David Klemperer. Dieses Mal jedoch mit Partner Eric Koreng (vergangenes Jahr mit Kjell Schneider), nachdem sie in einem harten Kampf die nationale Konkurrenz Thomas KAczmarek/Daniel Krug in drei Sätzen (20-22, 21-19, 15-9) bezwangen. Finalgegner sind die Österreicher Berger/Nowotny, gegen die Klemperer/Koreng bereits im Turnierverlauf gewonnen hatten.

Auch die übrigen deutschen Teams konnten überzeugen und mit ihrem Abscheiden zufrieden sein. Helke Claasen/Antje Röder wurden Fünfte, Kay Matysik/Stefan Uhmann Siebte, Claudia Lehmann/Julia Sude und Tilo Backhaus/Tom Götz jeweils Neunte.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel