News

 Montag. 16. Juli 2007 

SHVV: Matthießen/Nagursky mit 2. Turniersieg
Klemperer/Koreng gewinnen Silber
Weltliga: Russland gegen Brasilien im Finale
Silber für Stefan Köhler/Malte Stiel in Polen
Deutsches Duo bis ins Finale getragen
Von Moltke: Berliner Turnier gefährdet
Brasilien gewinnt erneut die World League
Zwei Übergrößen in einer kleinen Welt
Ulrich Lampe trainiert VCN-Volleyballer
Humann und die Prinzipien
NA.Hamburg II: Aufstieg gesichert

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Deutschland - SHVV-News

 Montag, 16. Juli 2007

   

SHVV: Matthießen/Nagursky mit 2. Turniersieg

Hendrik Matthießen/Malte Nagursky (FT Adler Kiel/Lübecker TS) setzten sich beim vorletzten Turnier der SHVV-Beachtour in Damp (14. Juli) souverän durch und sicherten sich damit nach dem Sieg in Dahme (10. Juni) ihren zweiten Turniersieg. Ungeschlagen und ohne Satzverlust zogen sie ins Finale ein. Dort warteten Sven Hesse/Florian Pünner (SV Adelby/VG Elsmhorn), die Finalisten vom Heider Turnier (08. Juli). Doch auch die 38-jährigen Routiniers, die Bundesliga-Erfahrung vorweisen können, konnten mit 21:11, 21:11 auf Abstand gehalten werden. Stefan Gobisch/Wendelin Winkelmüller (Eckernförder TV/Kiel) zeigten im gesamten Turnierverlauf eine glänzende Leistung und erreichten den dritten Platz.

"Es gab ungewöhnlich viele Verletzungen und körperliche Beschwerden, so dass die Teams ihre Spiele nicht antreten konnten", sagte SHVV-Beachreferent Hinnerk Meyer, "Ich glaube, diese Athleten mussten dem Wind und Wetter Tribut zollen." Starke Hitze, brennende Sonne, wechselnder, unberechenbarer Wind - diese Bedingungen stellen höchste Ansprüche an die Athleten. Wer nicht voll im Training ist, und wer es nicht gewohnt ist, bei Wind sein Spiel erfolgreich zu gestalten, kam hier nicht weit nach vorn. So musste im Spiel um Platz drei auch das spontan angetretene Trainer-Duo Malte Homeyer/Christian Knies (SHVV-Landestrainer Beach/Jugendtrainer Beach beim TSV Husum) dem Eckernförder Duo Gobisch/Winkelmüller kampflos zum dritten Platz gratulieren. "Malte und Christian haben kurzfristig das Turnier gemeldet, weil sie gehört hatten, es sei noch ein Platz frei. Doch nach fünf Spielen - vier Siege, eine Niederlage - unter diesen harten Bedingungen reichte die Kraft nicht mehr, und sie mussten im kleinen Finale passen", erklärt Meyer.

Nicht so bei dem Sieger-Team Matthießen/Nagursky. "Sie spielten wirklich grandios - da kommt man nicht so leicht vorbei", lobte Meyer das Duo, das sich erst im Verlauf der Beach-Saison gefunden hatte. Vom ersten bis zum letzten Spiel fegten die Kieler ihre Gegner förmlich vom Platz. Sie bestätigten mit dieser starken Leistung ihre Top-Position in der Setzliste. Der 21-jährige Matthießen und der 24-jährige Nagursky sind heiße Anwärter auf den Landesmeister-Titel. Beim letzten Turnier der schleswig-holsteinischen Landesserie in Schönberg (28.-29. Juli) wird es sich entscheiden.

Bei Redaktionsschluss war das Damen-Turnier in Damp (15. Juli) noch nicht ausgespielt. Ein Nachbericht hierzu folgt morgen.

 

 

Deutschland - Comtent-News

 Montag, 16. Juli 2007

   

Klemperer/Koreng gewinnen Silber

Brink/Dieckmann mussten im Halbfinale verletzungsbedingt aufgeben

Berlin, 15. Juli 2007. Dramatische Szenen spielten sich beim Finale auf dem Center-Court ab. Eric Koreng kollabierte unterm Sonnenschirm, als Fabio Luiz beim Stand von 8:9 im dritten Satz eine Medical Time Out nahm. Bei 49°C Lufttemperatur waren die Reserven aller vier Spieler am Limit. Die medizinische Betreuung dauerte insgesamt fünfzehn Minuten. Zum Bedauern der 5.000 Zuschauer wurde anschließend nur noch ein Punkt gespielt, bevor Fabio Luiz Eric Koreng vom Platz trug und damit den Zusammenhalt der Beach-Volleyballer demonstrierte. „Das war Hollywood at it’s best“, kommentierte David Klemperer bei der anschließenden Pressekonferenz und ergänzte: „Leider hat es nicht gereicht, aber wir haben Lust, diese Leistung bei den nächsten Turnieren zu bestätigen.“

Auch in einem hochklassigen Finale setzten Klemperer/Koreng, die heute als drittes deutsches Beach-Volleyballduo den Status eines Nationalteams erhielten, ihre bisherige Taktik konsequent um und konnten die Brasilianer mit viel Übersicht unter Druck setzen. So gewannen Sie den ersten Satz überraschend mit 21:15. Im zweiten Satz lief das deutsche Duo immer einem Rückstand hinterher, den sie bis zum Schluss nicht mehr aufholen konnten. Der zweite Durchgang ging folgerichtig mit 16:21 verloren. Der letzte Satz begann wieder ausgeglichen. Beide Teams schenkten sich bis zu den genannten Ereignissen nichts. „Das Spiel war auf einem gigantischen Level und die Temperaturen haben sich wir ein Lauftraining in der Sauna angefühlt“, beschrieb Klemperer die Bedingungen auf dem Platz. Das Publikum war nach dem Abbruch keines Wegs enttäuscht. „Die Zuschauer waren sensationell und haben am Ende Beach-Volleyballsachverstand bewiesen“, würdigte er das Berliner Publikum.

Marcio Araujo vertrat die siegreichen Brasilianer bei der Pressekonferenz und freute sich über den zehnten gemeinsamen Sieg auf der FIVB World Tour sowie den zweiten Berlin-Titel nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2005. Mit den Worten: „Es war eine großartige Veranstaltung. David und Eric sind ein großartiges Team, die noch eine große Zukunft vor sich haben“, beschloss Marcio Araujo das für die deutschen Teams erfolgreichste World Tour Turnier in diesem Jahr.

Als um 10.30 Uhr das erste Halbfinale angepfiffen wurde, war der Center-Court bereits gefüllt und die Sonne strahlte bei hochsommerlichen Temperaturen über dem Washingtonplatz. Im Berliner Sand standen sich David Klemperer/Eric Koreng (Hildesheim/Essen) und Julius Brink/Christoph Dieckmann (Berlin) gegenüber. Nach einer Abwehraktion Julius Brink Anfang des ersten Satzes, musste sich der 24-Jährige beim Stand von 3:9 an der linken Schulter behandeln lassen. „Mit den Schmerzen war es Julius nicht möglich, noch Druck hinter den Ball zu bringen“, erklärte Christoph Dieckmann die Situation nach dem Abbruch. Auch die zweite Medical Time Out ergab keine Linderung, so dass Brink/Dieckmann im zweiten Satz beim Stand von 11:17 aufgeben mussten.

Bis dahin dominierten Klemperer/Koreng die Partie. Ihre konzentrierte und nahezu fehlerfreie Spielweise sowie eine sichere Abwehr ließen kaum Zweifel daran, dass sie das Spiel gewinnen würden. „Die beiden haben sehr gut gespielt und wir haben von Beginn an nicht in unser Spiel gefunden. Ein Sieg wäre in jeden Fall sehr schwer geworden“, erklärte Dieckmann abschließend.

Zwischen Rogers/Dalhausser (USA) und Fabio Luiz/Marcio Araujo (BRA) setzten sich im zweiten Halbfinale die Brasilianer mit 2:1 durch. Auch wenn die Untersuchung in der Berliner Charité keine schwerwiegende Verletzung ergab, konnten Brink/Dieckmann im kleinen Finale nicht antreten, so dass die Bronzemedaille kampflos an die Amerikaner ging.

Insgesamt wohnten 58.000 Zuschauer dem smart Grand Slam der Swatch FIVB World Tour in der deutschen Hauptstadt bei und unterstrichen das Weltklasse-Niveau der Veranstaltung. Alle internationalen Top-Teams waren zwei Wochen vor den Beach-Volleyball Weltmeisterschaften am Start, bei der sich die deutschen Damen- und Herren-Teams nach den Leistungen in Berlin berechtigte Hoffungen auf vordere Platzierungen machen können.

 

 

International - DVV-News

 Montag, 16. Juli 2007

   

Weltliga: Russland gegen Brasilien im Finale

Russland gegen Brasilien – so lautet das Finale der Weltliga 2007. Russland setzte sich in seinem Halbfinale deutlich mit 3:1 (25-22, 17-25, 25-13, 25-21) gegen die USA durch, Titelverteidiger Brasilien bezwang Gastgeber Polen ebenfalls 3-1 (25-23, 23-25, 25-21, 25-23).

Auch über 10.000 fanatische polnische Fans vermochten den Brasilianern nicht den Schneid abzukaufen. Das Star-Ensemble von Trainer Bernardinho setzte sich mit seinem Tempospiel abermals durch, die Neuauflage des WM-Finals von 2006 war jedoch deutlich enger als das Ergebnis von Japan (3:0 für Brasilien). Bitter für die Polen: Es war in der gesamten Weltliga-Saison die erste Niederlage.

Das Finale ist eine Neuauflage der Gruppenbegegnung im Finalturnier, welches die Brasilianer mit 3:1 (allerdings umkämpft) für sich entschieden. Brasilien könnte mit einem Finalsieg zum fünften Mal in Folge die Weltliga gewinnen. Der letzte nicht-brasilianische Sieger war Russland 2002 durch einen Finalerfolg über Brasilien.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 16. Juli 2007

   

Silber für Stefan Köhler/Malte Stiel in Polen

Toller Erfolg für Stefan Köhler/Malte Stiel (TSV Rudow/TV Hausen) bei der U19-Beach-WM in Myslowice/Polen: Das deutsche Nachwuchsteam gewann die Silbermedaillen, nachdem das Finale mit 0:2 (16-21, 16-21) gegen die an eins gesetzten Polen Kadziola-Szalankiewicz verloren ging.

Es war die ersten Turnierniederlage für das deutsche Team, welches sich in den Ko-Runden und Gruppenspielen zuvor sehr nervenstark präsentiert hatte. Fünf von sechs Partien entschieden die Youngster erst nach drei Sätzen.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 16. Juli 2007

   www.abendblatt.de

Deutsches Duo bis ins Finale getragen

BERLIN - Im Foyer des Berliner Hauptbahnhofs hatte die Deutsche Bahn das ganze Wochenende über südamerikanische Bands für eine Bühne engagiert. Besänftigende Klänge ob des heute möglichen Lokführer-Streiks? Draußen aber, auf dem Washingtonplatz vor der Glasfassade, tobte das Strandleben - und streikte der Kreislauf von Eric Koreng .

Sensationell hatte sich der Beachvolleyballer aus Leipizig mit dem Kieler David Klemperer beim Grand Slam um 600 000 Dollar bis ins Endspiel des World-Tour-Turniers vorgekämpft. Getragen von einer Welle der Begeisterung, die an die Stimmung bei der Beach-WM 2005 auf dem Schlossplatz erinnerte. Klemperer/Koreng, vor dem Turnier nur Weltranglisten-33., führten gegen die Weltmeister Fabio Luz/Marcio Auraujo mit 9:8 im dritten Durchgang bei Satzgleichstand (21:15, 16:21), als der Blockhüne Fabio eine medizinische Auszeit nahm. Temperaturen von 49 Grad Celsius auf dem mit 5500 Fans überfüllten Centre-Court forderten beim "Lauftraining in der Sauna" (Klemperer) ihren Tribut. Koreng, der im zweiten Satz mit Fabios Knie am Netz kollidiert war, setzte sich währenddessen unter den Sonnenschirm - und konnte danach selbst nur noch einen Ballwechsel durchstehen. "Eric ist hyperventiliert", erklärte der deutsche Nationalteam-Arzt Michael Tank (Hamburg). "Einen Punkt später wäre auch Fabio umgefallen." So aber trug der 2,03 m große Brasilianer 1,94-m-Mann Koreng mit letzter Kraft fast liebevoll vom Court - ein Bild für die Sand-Götter.

Klemperer/Koreng, erst im April als Duo neu formiert, erhielten mit 29 500 Dollar für Platz zwei nicht nur das höchste Preisgeld ihrer Karriere, ihnen war vom Deutschen Volleyball-Verband schon vor dem Finalwochenende der Status als drittes Nationalteam zuerkannt worden. Gegen die nationalen Baggerführer, die Europameister Julius Brink/Christoph Dieckmann (Berlin/Nr. 6 der Welt), hatten Klemperer/Koreng im Halbfinale auf kuriose Art und Weise Revanche für das 0:2 im Vorrundenspiel genommen: Im zweiten Satz musste Brink beim Rückstand von 13:21, 11:17 aufgeben, nachdem er sich bei einer Abwehraktion an der linken Schulter verletzt hatte. "Er hat eine Beule am Gelenk", berichtete Tank, der Brink in die Berliner Charité gebracht hatte. Als der Arzt zum Centre-Court zurückkehrte, wartete bald darauf Patient Koreng . . .

Der deutsche Beachvolleyball aber ist von der Leistung her gesund. Wie bei den Frauen hat sich bei den Männern ein Dreikampf um die zwei Olympia-Startplätze für Peking 2008 entwickelt. Der für den Eimsbütteler TV startende Elmshorner Mischa Urbatzka (24), mit Jonas Reckermann (Essen) in Berlin Neunter, hat weiterhin gute Aussichten aufs zweite Ticket, muss sich aber noch steigern. Beste Gelegenheit bietet die WM im schweizerischen Gstaad vom 24. bis 29. Juli.

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Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 16. Juli 2007

   www.abendblatt.de

Von Moltke: Berliner Turnier gefährdet

Berlin (dpa/bb) - Das Berliner Grand-Slam-Turnier der Beach- Volleyballer ist nach Aussagen des Präsidenten des Deutschen Volleyball-Verbandes, Werner von Moltke, gefährdet. «Wegen der künftigen Bebauung des Washingtonplatzes vor dem Hauptbahnhof muss ein neuer Austragungsort gefunden werden», erklärte von Moltke am Sonntag in Berlin.

Zudem muss das Turnier nach dem Ausstieg von RTL bis zum kommenden Jahr unbedingt eine nationale Fernseh-Station als Partner finden. In diesem Jahr wurden die Spiele nur in Eurosport übertragen.

 

 

International - Sport1.at

 Montag, 16. Juli 2007

   www.sport1.at

Brasilien gewinnt erneut die World League

Wien - Brasilien gewinnt zum fünften Mal in Folge die Volleyball World League. Im Finale im polnischen Kattowitz setzen sich die Südamerikaner gegen Russland mit 3:1 (-18, 23, 26, 22) durch.

 

 

International - Der Tagesspiegel

 Montag, 16. Juli 2007

   www.tagesspiegel.de

Zwei Übergrößen in einer kleinen Welt

Berlin - „Wow“ stand plötzlich blinkend auf der Anzeigentafel. Misty May-Treanor war nach einem Ball gehechtet, Kerri Walsh hatte ihn kunstvoll ins gegnerische Feld geschmettert, Punkt für das Beachvolleyball-Duo aus den USA.

 

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 16. Juli 2007

   www.abendblatt.de

Ulrich Lampe trainiert VCN-Volleyballer

NORDERSTEDT - Nun sind die ersten Volleyballmannschaften des 1. VC Norderstedt voll in der Hand des Klubvorstands. Vereinschef Thomas Broscheit ist für das Zweitliga-Frauenteam verantwortlich. Und sein Vertreter, der 2. Vorsitzende Ulrich Lampe (46), wird künftig die Regionalliga-Männer trainieren.

"Wir sind nie auf die Idee gekommen, ihn zu fragen", sagte Mannschaftsführer Alexander Hente, der sich nach dem Rücktritt des langjährigen Coaches Andreas Meinken mit seinem Teamkollegen Hartmut Hintze in der Rückrunde der vergangenen Saison das Traineramt geteilt hatte. Doch Hintze steht nicht mehr zur Verfügung: Er nahm ein Angebot des Oststeinbeker SV an, in der Serie 2007/2008 die Drittliga-Mannschaft zu übernehmen. Und Hente hat keinen Trainerschein. "Ich habe zwar sehr viel Erfahrung, aber das reicht dem Verband nicht aus." Allerdings hätte Alexander Hente auch erhebliche Probleme gesehen, die Aufgaben als Coach und Spieler sinnvoll miteinander zu kombinieren.

Also intensivierten die Norderstedter ihre Suche nach einem externen neuen Mann - vergeblich. "Irgendwann bin ich dann mit Ulrich Lampe ins Gespräch gekommen. Er hat gleich gesagt: Ich mach das", so Hente. Lampe hat alle notwendigen Trainerscheine und bislang im Jugendbereich des VCN gearbeitet.

Auch das Gesicht der Mannschaft wird sich verändern. So verstärkt Diagonalangreifer Mirko Suhren (25) das Team. Vor zwei Jahren schmetterte er noch in der Bundesliga beim Oststeinbeker SV, machte danach aber aus beruflichen Gründen ein Jahr Pause.

Zum 1. VC Norderstedt kommen werden zudem Lutz Grempler (Außenangriff/Libero) aus Neustadt-Glewe, Jared Grigoleit (Diagonalangriff, bisher VCN II) sowie Philipp Kerl (Außenangriff/Libero) vom Zweitliga-Aufsteiger ETV. Alexander Hente: "Wir sollten so stark sein, dass wir die Topmannschaften der Regionalliga ärgern können."

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Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 16. Juli 2007

   www.nrz.de

Humann und die Prinzipien

Suche nach Verstärkungen in den eigenen Reihen. Drei Talente rücken auf.

Volleyball-Zweitligist VV Humann ist bei der Suche nach Verstärkung seinen bekannten Prinzipien treu geblieben. "Natürlich haben wir wie immer erst in unseren eigenen Mannschaften nach Talenten gesucht", beschreibt Trainer Peter Bach die Spielersuche. Wie fast immer war diese Suche auch erfolgreich. Mit Johannes Karbach, Jens Bräkling und Felix Quecke rücken drei Eigengewächse in der kommenden Saison in den Bundesligakader auf.

 

 

Deutschland - CVJM Aktuell

 Montag, 16. Juli 2007

   www.cvjm-hamburg.de

NA.Hamburg II: Aufstieg gesichert

Bilanz einer guten Saison der 1.Damen

Seit Beginn der Saison 06/07 spielen die ersten Damen des CVJM als NA.Hamburg II in der Regionalliga Nord. Nach einer wunderbaren Spielzeit ist der Aufstieg in die 2.Bundesliga geschafft. Die Kooperation mit der Norddeutschen Affinerie und dem TV Fischbek hat damit ihr erstes Ziel erreicht. Wir fragten den Trainer des Teams, Stefan Schubot, nach seiner persönlichen Bilanz und den Perspektiven für die kommende Saison.

CV-Aktuell: Ihr habt es geschafft und seid wieder zweitklassig. Wir gratulieren zu diesem tollen Erfolg. Ist die Freude in deinem Team groß oder hattet ihr damit gerechnet? Wird das Team auch in der nächsten Saison zusammen bleiben?
Stefan Schubot:
Die Freude war riesig, denn damit hat das Team eine wirklich erlebnisreiche Saison mit diversen Hochs und Tiefs zu einem sehr positiven Abschluss gebracht. Und ganz ehrlich, gerechnet habe ich am Saisonanfang damit überhaupt nicht. Schon gar nicht, als sich zu den reduzierten Trainingsumfängen einzelner Spielerinnen – bedingt durch Schule, Uni und Arbeit – noch einige Verletzungen und Krankheiten gesellten. Ich glaube, es war eine Trainingswoche im November, da waren nur noch drei spielfähige Spielerinnen im Training – zum Glück war an dem darauf folgenden Wochenende kein Spieltag. Aber gerade in diesen „Krisensituationen“ ist das Team immer wieder zusammen gerückt, hat die Eisen aus dem Feuer geholt und ihr bestes Volleyball gespielt. Die größte mentale und körperliche Energieleistung hat die Mannschaft allerdings in der Saisonendphase abgeliefert. Bedingt durch einen „Schreibfehler“ von mir, wurde uns ein gewonnenes Spiel als verloren aberkannt und wir wurden vorerst auf den zweiten Platz  zurückgestuft. Diese Platzierung hätte auch bedeutet, dass wir nicht an den  Aufstiegsspielen hätten teilnehmen dürfen. In dieser Phase mit dem ungewissen Ausgang des Einspruchs beim DVV hat sich die Mannschaft letztendlich weder im letzten Punktspiel noch im Training wirklich hängen lassen und ist verdient aufgestiegen. Dafür habe ich mich ganz tief vor dem Team verbeugt. Der Kader wird nicht so bleiben, wie er aufgestiegen ist. Da wird es die ein oder andere Veränderung geben.

CV-Aktuell: Was waren die Erfolgsfaktoren? Welche Rolle hat die Kooperation mit NA und TV-Fischbek dabei gespielt?
Stefan Schubot:
Wie eben schon angedeutet, hat die Mannschaft den größten Anteil am Erfolg getragen. Bei der Saisonabschlussfeier auf dem NA-Gelände habe ich den Anwesenden schon gesagt, dass wir als Trainer alles Mögliche tun und machen können, aber wenn die Spielerinnen nicht mitziehen und mitmachen, dann können wir uns als Trainer auf den Kopf stellen und nichts passiert. Die Kooperation hat den anderen Anteil am Erfolg, denn ohne die materielle und finanzielle Unterstützung des Umfelds – und dazu zähle ich auch das Netzwerk der Kooperation – lässt sich deutlich weniger bewegen. Am Beispiel der Auswärtsfahrten lässt sich das ganz einfach darstellen. Bei allen Auswärtsspielen konnten wir mit dem Bus anreisen. Das bringt so viel mehr Entspannung für die Spielerinnen aber auch für das Betreuerteam, da wir nicht selbst am Steuer sitzen müssen. Für mich ist das immer wieder ein Gewinn für die sportliche Seite.

CV-Aktuell: Der Klassenerhalt wird das große Ziel für 07/08 sein. Was brauchst du als Trainer dafür unbedingt noch und wie schätzt du eure Chancen ein?
Stefan Schubot:
Jetzt, wo wir schon früher als erwartet in der 2. Bundesliga  angekommen sind, wollen wir auf keinen Fall wieder zurück. Dass das nicht gerade einfach wird, haben schon viele Aufsteiger vor uns erfahren müssen. Momentan können wir den Spielerinnen insgesamt fünf Trainingseinheiten pro Woche anbieten – diese Rahmenbedingungen sind schon mal eine sehr gute Voraussetzung, um bestimmte Ziele anzugehen. Auf jeden Fall benötigen wir Spielerinnen, die auf dem Niveau in der 2. BL mithalten können, um auf den ersten Teil der Frage  zurückzukommen. Wie vorhin schon erwähnt, werden einige Spielerinnen das Team verlassen. Momentan sind wir aber auf einem guten Weg, mit einem spielfähigen „Grundkader“ in die Saison zu gehen. Schmerzlich ist dabei allerdings das „Karriereende“ von Stefanie Oelsner. Sie war in der vergangenen Saison eine sehr wichtige Spielerin für das Team und wäre auch ein wichtiger Baustein für die kommende Spielzeit gewesen. Aber nach ihrer fünften Knie-Operation in sieben Jahren ist sie zu dem Entschluss gekommen, kein Volleyball mehr zu spielen. Ansonsten benötigen wir viel Ruhe und Geduld bei unserer Arbeit, ein gut funktionierendes Umfeld und tatkräftige Unterstützung von allen Seiten.

CV-Aktuell: Die Zusammenarbeit mit NAHamburg soll ja langfristig sein. Es geht darum, Hamburg als Volleyballstadt nach vorne zu bringen. Deshalb haben wir uns als CVJM auch an diesem Projekt beteiligt. Nun ist ein Etappenziel erreicht. Welche Ziele hat das Projekt „NA-Hamburg-Volleyball“ auf die nächsten Jahre gesehen?
Stefan Schubot:
Im Grunde müsstet ihr da zuerst den „Projekt-Entwickler“ Helmut von Soosten fragen. Denn der war und ist der Motor für dieses sehr positive Projekt. NA.Hamburg II und der CVJM sind sozusagen Bausteine in der Projektentwicklung, wovon ein Teilziel mit dem Aufstieg in die 2. BL schon frühzeitig erreicht wurde. Die Zusammenarbeit mit dem CVJM soll im Schwerpunkt bei der Jugendleistungsförderung liegen, um den Jugendlichen anschließend einen  „fließenden“ Übergang in drei leistungsbezogene Mannschaften im Erwachsenbereich anbieten zu können. Angedacht ist in dem Konzept noch die dritte NA.Hamburg Mannschaft auf Hamburger Ebene im Bereich der Landes-/Verbandsliga.

CV-Aktuell: Was hat aus deiner Sicht der CVJM eigentlich von diesen Erfolgen? Sind wir nicht einfach diejenigen, die nur abgeben, die nur was verlieren? Schließlich wissen nur Insider, dass NAII eigentlich CVJM heißt.
Stefan Schubot:
Das ist sicherlich der springende Punkt bei dieser Geschichte. Im Laufe der Saison ist das ein wenig zu sehr aus den Augen verloren worden. Daher sollte deutlich hervorgehoben werden, dass dieser Erfolg ohne den CVJM - zumindest so schnell - nicht möglich gewesen wäre. Was aus meiner Sicht noch viel wichtiger ist, dass der CVJM sich damit ganz selbstlos in die Sache der Dinge gestellt und sehr zu besseren Entwicklung des Volleyballs in Hamburg beigetragen hat. Das kann gar nicht hoch genug angerechnet werden.

CV-Aktuell: Wie kann eine gute Zusammenarbeit zwischen NA-Hamburg und CVJM in Zukunft aussehen? Und welche Rolle spielt dabei die Jugendarbeit, die ja bisher unsere Domäne war?
Stefan Schubot:
Auf jeden Fall sollten die Angebote, die wir im CVJM im  Jugendbereich haben, deutlich von der Kooperation mit getragen werden. So kann eine personelle Unterstützung im Bereich der AG-Arbeit an den Schulen erfolgen, gerade wenn es um das Projekt „Kooperation Schule-Verein“ im Leistungsbereich geht. Dort können beide Seiten sehr aktiv zu Werke gehen und für die notwendige Umsetzung sorgen. Genauso sieht es mit dem Ferienangebot „Volleydays“ des CVJM aus – mit dem „Zugpferd“ von zwei Bundesligamannschaften sollten wir doch ein attraktives Programm auf die Beine stellen können. Dort können dann die Spielerinnen, die in ihrer Jugend von solchen Aktionen profitiert haben, etwas zurückgeben.

CV-Aktuell: Kannst du das eigentlich alles noch schaffen? Fulltimejob beim Hamburger Sportbund, Trainer des 2.Liga-Teams, A-Jugend etc. – macht deine Familie da noch mit? Oder musst du dich künftig auf weniger Sachen konzentrieren?
Stefan Schubot:
Ganz ehrlich?! Teilweise ist das eine 60-70-Stunden– aber solange es mir noch soviel Spaß bringt, werde ich das irgendwie hinbekommen. Meiner Freundin und ihrem Sohn bin ich sehr dankbar, dass sie das alles so mitmachen – das ist keine Selbstverständlichkeit, auch wenn sie mich so kennen gelernt haben. Die sind mir in vielen Dingen ein großer Rückhalt. Und es wäre schön, wenn der ein oder andere das auch sehen könnte, wenn ich mir – ganz untypisch für einen Volleyballtrainer - mitten in der Saison jeweils eine Woche in den Herbst- und Frühjahrsferien Zeit für die beiden nehme. Da gibt es schon mal kritische Stimmen – daher die Bitte, das auch mal von dieser Seite zu betrachten. Selbst dann sehe ich zu, dass mein Ausfall „nur“ das Training betrifft und nicht die Spieltage. Und mein Dank geht natürlich auch an die vielen jetzt ungenannten Helfer, die dafür sorgen, dass wir in diesem Umfeld Volleyball spielen können.

CV-Aktuell: Vielen Dank für das Gespräch und viel Glück.

Auftaktspiel in der 2. Bundesliga: Samstag 22.09.2007 – 15:00 Uhr: NA.Hamburg vs. TUS Iserlohn (Sporthalle Rüterstraße)

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel