News

 Dienstag. 24. Juli 2007 

Rieke und Hella brennen auf die WM
Jonas und Fabian fahren zur WM
Markus Dürnay Württembergischer Meister
Neuer Trainer der SVL-Männer: Toralf Zumach
Vorbereitungen auf Hochtouren beim MTV München
U20-WM: China eine Nummer zu groß
U20-WM: Bitteres 1:3 gegen Thailand
Studenten-Beach-EM: Gold und Silber
Lizenz zum Siegen: 3. Newsletter ist da
Beach-WM Gstaad: Neun deutsche Teams
Sylvia Roll geht nach Istanbul
Beachvolleyball-WM in Gstaad eröffnet
Paul Laciga macht Schluss
Baggern um Millionen
Von der Alster an den Strand von Gstaad
Steffens/Kerl holen 240 Punkte
Auf und ab im Sand von Brünn

Juli 2007
Mo Di Mi Do Fr Sa So
            1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31          
Juni 2007
Mo Di Mi Do Fr Sa So
        1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30  

 

Zum Medien-Überblick

Aus Copyright-Gründen darf zu Berichten von Zeitungen, die ihr Einverständnis zur direkten Wiedergabe 
nicht erteilt haben, nur ein Link gesetzt werden. Sollte ein Link nicht mehr funktionieren, kann auf individuelle 
Nachfrage unter Angabe von Datum und Titel der Bericht aus dem Privat-Archiv angefordert werden.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Dienstag, 24. Juli 2007

   

Rieke und Hella brennen auf die WM

Kaum mit dem neunten Platz aus Marseille zurück, geben die Beachvolleyball-Asse Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich vom USC Münster wieder Vollgas. Ab Dienstag sind die Nationalspielerinnen bei den Beach-Weltmeisterschaften (24. bis 29. Juli) im schweizerischen Gstaad gefordert – es ist unzweifelhaft der Saisonhöhepunkt.

Und Rieke und Hella sind in der Verfassung, auch hier wieder ein Ausrufezeichen zu setzen. Was die aktuelle Platzierung angeht, aber auch schon mit Blick auf die Qualifikation für Olympia in Peking 2008.

„Wir peilen in Gstaad insgeheim einen einstelligen Platz an", gesteht Rieke, „das wäre absolut super!“ Natürlich kann man beim Treffen der 48 weltbesten Beachteams so etwas schwerlich programmieren. Doch das USC-Doppel sieht sich ausgezeichnet vorbereitet, zudem ist für den Feinschliff vor Ort natürlich auch USC-Cheftrainer Axel Büring mit in die schweizerische 7000-Seelen-Gemeinde gekommen, die ihren Bekanntheitsgrad eigentlich durch den Wintersport und nicht mit Strandgefühlen erreicht hat.

Beflügelt vom fünften Platz beim Berliner Grand Slam und Rang neun in Marseille am vergangenen Wochenende, geht das münstersche Duo die Aufgabe an. „Dass bei der WM wie bei Grand Slam die Pool-Phase, also Gruppenspiele, vorgeschaltet sind, kommt uns eigentlich entgegen“, konstatiert die 27-jährige Brink-Abeler. „Wenn wir die Gruppe ordentlich überstehen, brauchen wir danach nur noch einen Sieg – dann wären wir schon Neunte!“ Die Konkurrenz für den Pool wird am späten Montagabend feststehen. „Wir hoffen nur“, sagen die beiden USC-Actricen unisono, „dass wir danach nicht sofort Walsh/May-Treanor kriegen“, das derzeit weltbeste Duett im Sand.

Am Dienstagmorgen geht es im Pool Play los für Rieke und Hella. Vor einer Kulisse, die zeigt, wie populär Beachvolleyball in den letzten Jahren weltweit geworden ist: 12.000 Zuschauerplätze hält der Veranstalter für die Fans bereit, fast doppelt so viele, wie die Berggemeinde ein Einwohnern zählt. Der Weltverband FIVB rechnet mit 100.000 Zusehern an den sechs Veranstaltungstagen. Insgesamt ist die WM mit 1.000.000 US-Dollar an Preisgeldern ausgestattet. Vom Prestige einmal ganz abgesehen.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Dienstag, 24. Juli 2007

   

Jonas und Fabian fahren zur WM

Jonas Hemlein und Fabian Kohl dürfen sich auf die Jugend-WM in Mexiko freuen. Beide Spieler von den Volley YoungStars wurden für das zwölfköpfige Aufgebot nominiert. Markus Steuerwald allerdings fliegt nicht mit – ihm winkt die Teilnahme an der Männer-EM in Russland.

Wenn die deutsche Jugend-Nationalmannschaft (Jahrgang 1988/89) bei der Weltmeisterschaft vom 15. bis 26. August in Mexiko um die Medaillen kämpft, werden auch zwei Spieler der Volley YoungStars des VfB Friedrichshafen mit von der Partie sein. Sowohl Zuspieler Jonas Heimlein als auch Libero Fabian Kohl wurden in das zwölfköpfige WM-Aufgebot berufen. Nicht nominiert wurde Markus Steuerwald. Dem 18-Jährigen winkt dafür die Teilnahme an der Männer-Europameisterschaft vom 6. bis 16. September in Russland. Für die Vorbereitung jedenfalls hat ihn Trainer Stelian Moculescu ihn bereits fest eingeplant.

„Markus ist einer unser Topspieler im Jahrgang. Es hilft aber auch kein Jammern, wenn die Männer ihn brauchen, ist das nun mal so“, sagte YoungStars-Coach Söhnke Hinz, der ab August die Aufgaben des Nachwuchs-Bundestrainers übernimmt. „In den offensiven Elementen Angriff, Aufschlag und Block ist das eh nicht das Problem. Wir müssen die Lücke vor allem in Annahme und Abwehr kompensieren. Letztlich sehe ich den Ausfall als nicht so gravierend an.“

Zuletzt hatte die deutsche Mannschaft – allerdings mit Steuerwald im Außenangriff - beim Acht-Nationen-Turnier in Gotha für Furore gesorgt, als das Team nicht nur den Turniersieg davon trug, sondern mit Europameister Frankreich und dem EM-Dritten Belgien auch hochkarätige Gegner bezwang. „Das war ein starkes Turnier von uns“, freute sich Hinz. „Die Gegner sind von Partie zu Partie stärker geworden, wir aber auch. Im Halbfinale gegen die Belgier waren wir kämpferisch sehr gut, im Finale gegen Frankreich war unser Spiel nahe am Optimum.“

Am Donnerstag (26. Juli) trifft sich die deutsche Auswahl zum nächsten Lehrgang in Kienbaum und absolviert vom 27. bis 29. Juli drei Spiele gegen den polnischen Nachwuchs, der als Vize-Europameister ebenfalls bei der WM am Start ist. Nach einer weiteren Trainingsphase fliegt das Team am 10. August gen Mexiko.

Der deutsche WM-Kader: Johann Schumacher, Felix Isaak, Johannes Delinsky (alle Volleyball-Internat Frankfurt), Robert Böttcher, Denis Kaliberda, Christian Fromm, Evgeny Metelski (alle VC Olympia Berlin), Jonas Hemlein, Fabian Kohl (beide Volley YoungStars Friedrichshafen), Felix Horn, Jonas Umlauft, Lukas Bauer (alle VC Olympia Kempfenhausen)

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Dienstag, 24. Juli 2007

   

Markus Dürnay Württembergischer Meister

Schöner Erfolg für einen Nachwuchs-Volleyballer vom VfB Friedrichshafen: Markus Dürnay gewann mit seinem Partner Tobias Böing vom TV Rottenburg am vergangenen Samstag in Bad Saulgau die Württembergische Beachvolleyball-Meisterschaft der Alterklasse U 17. Die beiden 16-jährigen  Kaderspieler qualifizierten sich ohne Vorrunden-Niederlage für das Halbfinale. Hier setzten sie sich gegen das Saulgauer Duo Strobel/ Beck mit 2:0 durch.

Im Finale trafen die Häfler auf Jonathan Brenner und Heiko Schlag und damit das Team, das schon im ersten Spiel der Vorrunde eine echte Herausforderung für beide darstellte. Souverän gewannen Dürnay/Böing jedoch mit 2:0 (16:14, 15:12) und qualifizierten sich damit für die Deutsche Meisterschaft vom 17. bis 19. August im brandenburgischen Wittenberge.

 

 

Deutschland - SV Lohhof-News

 Dienstag, 24. Juli 2007

   

Neuer Trainer der SVL-Männer: Toralf Zumach

Nach dem für alle Beteiligten überraschenden und bedauerlichen Weggang vom Matthias Biesiada aus beruflichen Gründen hat die Abteilungsleitung einen neuen Herren1-Trainer gefunden. Selber Spieler der letzten 3 Jahre, übernimmt der 26-Jährige Toralf Zumach nun das Traineramt.

Nach einigen turbulenten Wochen der Unsicherheit sind die Verantwortlichen nun froh eine interne Lösung gefunden zu haben: Der angehende C-Trainer verfügt als Spieler nicht nur über mehrere Jahre 1.Bundesliga-, sondern auch über Juniorennationalmannschafts-Erfahrung.

Toralf Zumach möchte nach dem Abstieg der Mannschaft aus der 2.Liga in die Regionalliga nun ein schlagkräftiges Team formen, das mittel-bis langfristig wieder den Aufstieg in 2.Liga schaffen kann. Zunächst gilt es allerdings einen gesicherten Mittelfeldplatz in der Regionalliga zu erreichen. Die Abteilungsleitung traut Toralf Zumach zu, diesen Weg zukunftsorientiert und nachhaltig zu bestreiten und freut sich auf eine langfristige Zusammenarbeit.

 

 

Deutschland - MTV München-News

 Dienstag, 24. Juli 2007

   

Vorbereitungen auf Hochtouren beim MTV München

(tg) Schon seit Mitte Juni befinden sich die Volleyballer des Aufsteigers MTV München in den Vorbereitungen für die im September beginnende Zweitligasaison. Mit dabei sind auch die Neuzugänge Tobias Britsch, Hendrik Hunold und Peter Wörner.

Seit der Regionalligameisterschaft und dem darauf folgenden Sieg beim Aufstiegsturnier in Dresden laufen die Vorbereitungen auf die kommende Saison in der 2.Bundesliga beim MTV München auf Hochtouren. Nach einer verdienten Pause bat Trainer Tom Gailer bereits ab Mitte Juni wieder zum Training.

Aus der Meistermannschaft musste man mit Dominik Richter (persönliche Gründe), Roland Stieger (2.Mannschaft) und Armin Hansen (2.Mannschaft) drei Abgänge verzeichnen. Alle anderen Spieler um Kapitän Hannes Buchner sagten für die kommende Saison zu und absolvierten schon hochmotiviert die ersten Trainingseinheiten.

Freuen darf man sich beim MTV München auf drei Neuzugänge:
Tobias Britsch (26) kommt vom Regionalligakonkurrenten DJK Würmtal zum Goetheplatz und wird das Team auf der Annahme-Position verstärken. Der ehemalige Junioren-Nationalspieler verfügt über eine große Erfahrung und konnte bereits beim TSV Unterhaching Erstligaluft schnuppern.

Ebenfalls aus Würmtal stößt Hendrik Hunold (29) zum MTV München. Der Diagonalspieler wird versuchen seine Angriffsstärke als Linkshänder auch in der 2.Bundesliga ausspielen zu können. Die Abstimmung sollte auf jeden Fall klappen, denn mit Ingemar Hunold steht bereits sein Bruder im Kader.

Der dritte Neuzugang Peter Wörner wechselt vom TSV Starnberg an die Häberlstraße. Der 32-jährige Zuspieler wird mit seiner Erfahrung versuchen die Fäden im Spiel zu ziehen. Unbekannter im Team ist er jedoch keiner, stehen doch mit Joschi Schöberl und Thilo Pfletschinger bereits zwei alte Weggefährten aus alten Friedberger Zweitligazeiten im Team.

Damit umfasst der Kader des MTV München im Moment 14 Spieler, die mit dem Ziel Klassenerhalt in die kommende Saison starten werden. „Es wird nicht einfach werden in dieser Saison, aber wir werden hart arbeiten und mit dem Teamgeist, der uns in der letzen Saison ausgezeichnet hat, bin ich überzeugt, dass wir auch in dieser Saison unsere Ziele erreichen können“, so Trainer Tom Gailer.

Bis zum ersten Spieltag der neuen Saison am 15.September gegen den Mitaufsteiger VC Dresden stehen noch schweißtreibende Wochen für die Spieler an. Die nötige Wettkampfhärte und die Feinabstimmung will sich das Team beim Vorbereitungsturnier am 8./9. September in Planegg und einigen Testspielen holen, damit man bestens vorbereitet in die erste Saison in der 2.Bundesliga starten kann.

Tom Gailer

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 24. Juli 2007

   

U20-WM: China eine Nummer zu groß

Die deutsche U20-Nationalmannschaft musste bei der Weltmeisterschaft in Thailand ihre erste Niederlage einstecken. Gegen Turnierfavorit China war beim 1:3 (25:21, 25:22, 23:25, 25:16) nicht mehr als ein Satzgewinn zu holen. Dennoch zeigte sich Bundestrainer Dirk Groß mit der Leistung seiner Schützlinge nicht unzufrieden.

In der Startaufstellung standen wie bisher Denise Hanke (Zuspiel), Sandra Gutsche, Jennifer Pettke (Mittelblock), Sandra Sell, Karla Borger (Annahme/Außen), Michaela Sabrowske (Diagonal) und Donata Huebert (Libero). Gegen die größeren Asiatinnen versuchte der deutsche Nachwuchs mit scharfen, taktischen Aufschlägen zum Erfolg zu kommen. Dazu brachte Bundestrainer Groß in der gesamten Begegnung Janine Völker und Lisa Rühl am Service ins Spiel. Nicole Schröber sollte dagegen immer wieder für Entlastung auf der Diagonalposition sorgen.

Die Chinesinnen begannen stark. Erlaubten sich nahezu keine Fehler und setzen sich kontinuirlich ab. Gegen die gut organisierte Feldabwehr fanden die deutschen Angreiferinnen kein Mittel. Zur zweiten technischen Auszeit stand es bereits 5:16. Zwar kam das deutsche Spiel jetzt besser in Schwung, doch den Satz ließen sich die Chinesinnen mit 21:25 nicht mehr nehmen.

Im zweiten Durchgang waren die Spielerinnen um Sandra Gutsche von Beginn an auf Höhe des Geschehens. Lange Ballwechsel prägten das Spiel und bis zum 15:16 konnte keine Mannschaft davonziehen. In diesen entscheidenden Phasen konnten sich jedoch die Schmetterartistinnen aus dem Reich der Mitte immer wieder auf ihre Überlegenheit in Angriff und Block verlassen. Dies genügte, um die deutschen Damen zum 22:25 abzuschütteln.

Trotz des 0:2-Rückstands hielt die deutsche Mannschaft weiter an ihrem Konzept fest. Die schnell erspielte Führung verteidigte sie bis zum Satzende. Nachdem Nicole Schröbers Blockversuch noch im Aus landete, vollendete sie mit einem harten Diagonalangriff den Satz zum 25:23.

Das gab noch einmal Aufwind. Bis zum 15:16 war der Tiebreak greifbar, bevor wiederum deutsche Ungenauigkeiten gnadenlos bestraft wurden. Mit 25:16 ging der Sieg verdient an die Asiatinnen.

"Wir haben heute vieles gut gemacht, aber es sind noch die kleinen Fehler, die uns von einer Weltklasse-Mannschaft wie China eben unterscheidet", war für Bundestrainer Groß die Niederlage kein Beinbruch. Am Montag 16 Uhr (11 Uhr MESZ) trifft das deutsche Team bereits mit Gastgeber Thailand auf den nächsten Gegner. "Dieses Spiel wollen wir unbedingt gewinnen. Erst dann träumen wir von mehr."

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 24. Juli 2007

   

U20-WM: Bitteres 1:3 gegen Thailand

Die deutschen U20-Juniorinnen haben ihre hervorragende Ausgangsposition bei der WM in Thailand verspielt: Gegen Gastgeber Thailand unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Dirk Groß mit 1:3 (25-20, 23-25, 22-25, 19-25) und weist nach vier Partien zwei Siege und zwei Niederlagen auf.

Am 24. Juli folgt das letzte Gruppenspiel gegen das sieglose Schlusslicht Ägypten. Bei einem Sieg ist Platz zwei drin, schlechtestenfalls jedoch auch Platz vier.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 24. Juli 2007

   

Studenten-Beach-EM: Gold und Silber

Die intensive Vorbereitung und sorgfältige Auswahl der Teams für die Europameisterschaft Beachvolleyball der Studierenden durch den Bundestrainer U23 und Disziplinchef im adh, Jörg Ahmann wurde mit 2 Medaillen belohnt. Beide Finals wurden durch einen Wettstreit zwischen Teams aus Österreich und der Deutschland entschieden. Dabei errang das Frauenteam Stefanie Hüttermann und Ruth Flemig (beide DSHS Köln) die Goldmedaille und das Männerteam Markus Bökermann und Tom Götz (beide HU Berlin) in einem dramatischen 3 Satz Krimi die Silbermedaille.

Die 4. Europäischen Hochschulmeisterschaften im Beachvolleyball wurden vom 16. – 19.07. in Valencia veranstaltet. Ausrichter vor Ort war die Universität Valencia, die nach dem Rückzug des ursprünglichen Ausrichters (Protaras/Cypern) kurzfristig die Herausforderung angenommen hatte. Die insgesamt 39 Teams aus 16 Nationen hatten heiße Tage an Spaniens Mittelmeerküste und tolle Matches zu absolvieren und wurden von engagierten Volunteers bei allen Fragen vor Ort gut unterstützt.

Die deutsche Delegation war top besetzt. 2 Frauenteams (Hüttermann/Flemig – DSHS Köln; Köhler/Fischer – Uni Hamburg/PH Ludwigsburg) und 2 Männerteams (Bökermann/Götz – HU Berlin; Binsch/Winkler – Uni Leipzig) waren vom U23 Bundestrainer Jörg Ahmann, der zugleich auch Disziplinchef im adh ist, gezielt zusammengestellt worden. Ein Jahr vor der Studierendenweltmeisterschaft Beachvolleyball in Hamburg (01. – 06.07.2008), war das Ziel je ein Team in das Finale zu bekommen als Marschroute mit im Gepäck.

Das Turnier startete am Dienstag mit Gruppenspielen. Die deutschen Teams konnten sich alle für die Runde der letzten 16 qualifizieren und bekamen einen ersten Eindruck von der Qualität der gegnerischen Teams. Zahlreiche Videostudien der potentiellen Konkurrenten wurden noch am gleichen Tag ausgewertet, um die eigenen Teams am nächsten Tag gut briefen zu können. Jörg Ahmann und Delegationsleiter Jörg Förster hatten allerdings eine kurze Nacht, da die Auswertung der Spielergebnisse durch das örtliche Competition-Team einige Fehler generierte. Gemeinsam mit der Daniela Erni (Schweiz), Technical Delegate der EUSA, korrigierten Sie bis 01:50 Uhr die Draws für den folgenden Tag.

Am Mittwoch wurde im Double Elimination System gespielt und hier deutete sich schon das Potential der beiden Medaillenteams an. Ohne Spielverlust kämpften Sie sich bis in die Finals durch den Winnerpool, während die anderen beiden Teams mit einem (Frauen) bzw. zwei (Männer) verlorenen Spielen den härteren Weg gehen mussten. Am Ende erreichte das Team Binsch/Winkler von der Uni Leipzig einen achtbaren 9. Platz.

Markus Bökermann und Tom Götz waren das Team mit der deutlichsten Leistungssteigerung im ganzen Turnier. Nachdem im Halbfinale die Lokalmatadoren aus Spanien (Universität Murcia) bezwungen worden waren, mussten auch sie gegen ein Team aus Ostereich (Uni Klagenfurt) im Finale antreten. Nach gewonnenem ersten Satz war die Delegation um Coach Jörg Ahmann schon vorsichtig optimistisch. Jedoch die beiden Klagenfurter konnten noch ein bischen mehr zulegen als die Kontrahenten und setzten sich erst im zweiten Satz und dann auch im Entscheidungssatz knapp gegen die Berliner durch.

Mit der Silbermedaille können Markus Bökermann und Tom Götz (2006 ebenfalls Silber bei der EUC) aber sehr zufrieden sein. Das neu formierte Team hat sich damit auch in eine gute Ausgangsposition für die Startplätze bei der U23 Weltmeisterschaft gebracht und wird noch einiges von sich hören lassen.
Das Team Köhler/Fischer musste nach dem erfolgreichen Weg durch die Looserrunde dann am Donnerstag beim Spiel um den Einzug ins Halbfinale nicht nur gegen starke Spanierinnen antreten, sondern hatte auch noch mit einer fragwürdigen Schiedsrichterleistung zu kämpfen. Nach mehreren das deutsche Duo benachteiligenden Entscheidungen des Spielleiters, zog Coach Jörg Ahmann unter deutlichem Protest den Referees Supervisor hinzu. Aber die Jana Köhler und Friederike Fischer kamen nicht mehr in den Tritt und beendeten das Turnier auf dem 5. Platz. Dass sich der fragliche Schiedsrichter hinterher bei beiden für seine „schlechte Leistung“ (Zitat) entschuldigte, tröstete weder SpielerInnen noch Delegationsleitung über diese Benachteiligung zugunsten des Heimteams hinweg.

Der klare Sieg von Stefanie Hüttermann und Ruth Fleming im Halbfinale gegen eben dieses spanische Team sorgte dann aber für Heiterkeit. Denn hier konnte auch der Referee den Lokalheldinnen nicht mehr helfen. Zu stark waren Aufschlag und Block der beiden Sportstudentinnen aus Köln. Mit einem weiteren klaren Sieg setzten sie sich dann auch im Finale gegen das Team der Universität Wien durch und machten deutlich, dass sich hier eine neue erfolgreiche Beziehung ergeben hat. Ruth Fleming konnte damit ihren Vorjahreserfolg, damals noch mit Partnerin Rike Romberg, wiederholen und wird mit Partnerin Stefanie Hüttermann bei der Vergabe der Startplätze für die Studierendenweltmeisterschaft 2008 sicher ein Wörtchen mit zu reden haben.

Delegationsleiter Jörg Förster vom Hochschulsport Hamburg konnte die Gelegenheit vor Ort intensiv nutzen, Werbung für die Studierendenweltmeisterschaft 2008 zu machen. Intensiver Austausch mit den Aktiven und Delegationsleitungen vor Ort machte deutlich, dass die „Szene“ sich intensiv auf Hamburg vorbereitet und mit großen Erwartungen in Richtung Juli 2008 blickt. Das vorgestellte Konzept der Veranstaltung stieß bei Offiziellen und SpielerInnen auf viel Interesse.

Im Olympiajahr 2008 wird Hamburg mit der Studierendenweltmeisterschaft und dem daran anschließenden Finalturnier der Eurobeachtour 2 Topevents innerhalb zweier zusammenhängender Wochen haben und so im Fokus der Beachvolleyballszene nicht nur in Europa werden.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 24. Juli 2007

   

Lizenz zum Siegen: 3. Newsletter ist da

Alle Infos zur Beach-WM

In der dritten Ausgabe des Newsletters „Volleyball 2007 – Lizenz zum Siegen“ dreht sich alles um die Beach-WM in Gstaad (24.-29. Juli). Es gibt alle Fakten zur WM, die deutschen Teams werden vorgestellt, DVV-Präsident Werner von Moltke und Trainer Bernd Schlesinger kommen in Interviews zu Wort.

Alle bisherigen Ausgaben des Newsletters
Die aktuelle Ausgabe

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 24. Juli 2007

   

Beach-WM Gstaad: Neun deutsche Teams

Sie wollen beim Jahres-Highlight vorne mitmischen

Es ist der Höhepunkt des Jahres 2007, und die deutschen Beach-Volleyballer fiebern ihm entgegen: Vom 24. bis 29. Juli spielen insgesamt 96 Beach-Teams (je 48 Frauen- und Männer-Duos) bei der WM in Gstaad/Schweiz um die Weltmeisterschaften. Der DVV stellt mit neun Teams gemeinsam mit den „Beach“-Nationen Brasilien und USA das größte Kontingent: Stephanie Pohl/Okka Rau (beide Hamburger SV), Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (beide USC Münster), Helke Claasen/Antje Röder (beide VC Olympia Berlin), Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC) und Geeske Banck/Susanne Lahme (FT Adler Kiel/VC Olympia Berlin, wild card) bei den Frauen sowie Julius Brink/Christoph Dieckmann (beide VC Olympia Berlin), Jonas Reckermann/Mischa Urbatzka (Seaside Beach Club Essen/Eimsbütteler TV), David Klemperer/Eric Koreng (MTV Hildesheim/Seaside Beach Club Essen) und Florian Huth/Kjell Schneider (beide FT Adler Kiel, wild card) vertreten die deutschen Farben.

Die 48-er Teilnehmerfelder werden zunächst in zwölf Vierergruppen absolviert, wobei pro Tag lediglich eine Gruppenpartie für jedes Team auf dem Programm steht. Im Anschluss an die Gruppenphase ermitteln 32 Teams (die zwölf Gruppensieger und –zweiten sowie die acht besten Gruppendritten) im Einfach-Ko die Medaillengewinner. Die Auslosung zu den Vorrundengruppen erfolgt am Montagabend, 23. Juli.

Dabei hätte aus dem deutschen Lager niemand etwas dagegen, wenn das Resultat von der WM 2005 in Berlin wiederholt wird. Damals gewannen Julius Brink/Kjell Schneider mit der Bronzemedaille die erste WM-Medaille für den DVV. Und auch dieses Mal zählen vor allem Brink/Dieckmann zu den Medaillenanwärtern, Nachwuchs-Bundestrainer und Olympia-Bronze-Gewinner Jörg Ahmann gibt folgenden Tipp ab: „Ein deutsches Männer-Team schafft den Sprung ins Halbfinale, außerdem gibt es noch Platz fünf bei den Männern. Bei den Frauen traue ich zwei deutschen Duos den Sprung auf Platz fünf zu.“ Nicht ganz so konkret wird DVV-Präsident Werner von Moltke: „Ich will die Erfolge sehen, die möglich sind und die sich die Teams selbst erhoffen.“

Dabei verlief die Vorbereitung der Geschlechter völlig unterschiedlich: Während die deutschen Frauen-Duos (bis auf Banck/Lahme) allesamt an der World Tour in Marseille teilnahmen, legten die Männer-Teams (bis auf Huth/Schneider, die in Marseille waren) eine Wettkampfpause ein und bereiteten sich im Training gezielt auf die WM vor. Brink/Dieckmann trainieren seit einigen Tagen mit der Schweizer Medaillenhoffnung Heyer/Heuscher in Gstaad, und auch Reckermann/Urbatzka sind bereits seit dem 21. Juli am WM-Ort, und das ganz gezielt. „Das ist das einzige Turnier, bei dem ich früher schon mit Markus Dieckmann eher angereist bin. Man benötigt in der Höhe einfach Zeit, damit sich der Körper anpasst. Aber auch die Bälle fliegen anders“, so Reckermann.

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Dienstag, 24. Juli 2007

   www.volleyball.de

Sylvia Roll geht nach Istanbul

Schwerer Schlag für den Schweriner SC: Der Pokalsieger verliert Sylvia Roll und damit seinen Kapitän und sein Aushängeschild. Die 33-Jährige Außenangreiferin zieht es nach Istanbul, wo sie für den Spitzenklub Vakifbank ans Netz gehen wird. "Keine Mannschaft verliert gern eine Spielerin wie Rolli", sagt Trainer Tore Aleksandersen, der nun seine übrigen Spielerinnen verstärkt in die Pflicht nimmt: "Jetzt müssen die Jüngeren Führungsqualitäten zeigen. Sie haben genug Talent, um das zu schaffen."

Außerdem wird sich der SSC verstärkt auf dem Transfermarkt umschauen, um die Lücke zu schließen. "Wir werden noch eine Spielerin holen", sagt Aleksandersen, "aber um eine von der Qualität von Sylvia Roll zu finden, fehlt uns das Geld."

fex

 

 

International - News.ch

 Dienstag, 24. Juli 2007

   www.news.ch

Beachvolleyball-WM in Gstaad eröffnet

Einen Tag vor dem Beginn der WM in Gstaad gab OK-Präsident Ruedi Kunz den Startschuss zum grössten Beachvolleyball-Event, der je in der Schweiz stattgefunden hat.

 

 

International - Blick

 Dienstag, 24. Juli 2007

   www.blick.ch

Paul Laciga macht Schluss

GSTAAD – Paul Laciga bestreitet an der WM in Gstaad sein letztes internationales Turnier. Der Beachvolleyball-Pionier lässt seine Karriere mit Marcel Gscheidle als Partner auf der Swiss Tour ausklingen. Nach der SM in Bern (29. bis 31. August) soll definitiv Schluss sein.

 

 

Deutschland - Mitteldeutsche Zeitung

 Dienstag, 24. Juli 2007

   www.mz-web.de

Baggern um Millionen

Neun deutsche Duos bei WM in Gstaad dabei - Standortbestimmung für Olympia 2008

Berlin/dpa. Neun deutsche Teams baggern und schmettern bei den 6. Weltmeisterschaften im Beachvolleyball in Gstaad (Schweiz) um die begehrten Medaillen.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Dienstag, 24. Juli 2007

   www.abendblatt.de

Von der Alster an den Strand von Gstaad

HAMBURG/GSTAAD - Regen, Wind, kühle Temperaturen - große Lust hatten Mischa Urbatzka und Daniel Krug nicht, als sie am 30. Juni 2002 morgens um neun zum Auftakt des "HafenCity Beach-Cup" gegen zwei etwas unkonventionell (re)agierende Hobby-Beachvolleyballer antraten. An jenem Sonntag verlor Deutschland das Fußball-WM-Endspiel in Yokohama mit 0:2 gegen Brasilien, und während in der HafenCity Tausende Hamburger vor einer Großbildleinwand mit Kahn und Co. bibberten, verfolgten Krug/Urbatzka den Kick für Milliarden nur mit einem Auge aus einem trockenen Bus heraus. Sein Turnier-Finale gewann das damalige Jugend-Nationalteam anschließend indes souverän.

Heutzutage schlägt Urbatzka im Großraum Hamburg nur noch selten auf - nach dem Grand Slam in Berlin und der frischen Trennung von seiner Freundin zuletzt zwei Tage lang bei Eltern und Geschwistern in Elmshorn. In der einstigen Stich-Stadt war Mischa bis zum Alter von 14 Jahren als Leistungsschwimmer beim EMTV aktiv. "Ich bin der Einzige in der Familie, der durch die Welt reist", erzählt Urbatzka, inzwischen Beachvolleyball-Nationalspieler. Bodenständig ist der 24-Jährige trotzdem geblieben, abgehoben nur, nachdem er zum Angriff oder Sprungaufschlag angelaufen ist. Drei Tage lang hat Urbatzka Höhenluft geatmet, wenn er heute bei der Beach-WM in Gstaad mit Jonas Reckermann (27) zum ersten von drei Gruppenspielen antritt.

Der Recke aus Rheine hatte den Beacher vom ETV Hamburg im September nach den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand angerufen; Reckermann suchte nach dem Karriereende von Markus Dieckmann (31) einen neuen Baggerpartner. Fernziel: Olympia 2008 in Peking. "Wenn ich das mache, dann richtig", sagte sich der gelernte Sport- und Fitnesskaufmann Urbatzka, trennte sich nach fünf Jahren vom zuweilen unbeherrschten Berliner Krug, mit dem er bei den Junioren drei internationale Medaillen gewonnen hatte, und zog von Elmshorn nach Köln. Dort hatte Reckermann (2,00 m), einer der weltbesten Aufschläger und Blocker, mit Abwehrstratege Dieckmann unter Trainer Jürgen Wagner die Grundlagen für zwei EM-Titel und den Sieg beim Grand Slam in Berlin 2004 gelegt.

So weit ist der 1,91 m große Urbatzka noch nicht, obwohl er vor seiner ersten kompletten Saison auf der World Tour bis zu elf Trainingseinheiten pro Woche (im Sand, im Kraftraum und beim Laufen) absolviert hat. Mit sechs Top-Ten-Platzierungen hat sich das Duo bis an die ersten zehn der Weltrangliste herangekämpft. "Mischa ist körperlich mit Abstand der stärkste Abwehrmann, den wir in Deutschland haben", urteilt Dieckmann. "Bei der Spielstabilität hat er noch Potenzial", meint Wagner.

Urbatzka selbst vertraut vor allem auf Beach-Partner Reckermann: "Mein Ziel ist, dass ich neben ihm optimal funktioniere", sagt Urbatzka fast devot. Ein einstelliger WM-Platz wäre für beide schon ein großer Sprung Richtung Olympia. "Und wenn ich es nach Peking schaffe, nehme ich auch meine Eltern mit", sagt Urbatzka. Ganz bodenständig.

Stefan Reckziegel

 

 

Hamburg - Norderstedter Zeitung

 Dienstag, 24. Juli 2007

   www.abendblatt.de

Steffens/Kerl holen 240 Punkte

NORDERSTEDT - Beachvolleyballer Matthias Steffens vom 1. VC Norderstedt hat sich beim Männer-B-Turnier des SV Altengamme mit seinem Vereinskollegen Philipp Kerl den vierten Platz erkämpft. Turniersieger wurden Bernard Trier und Michael Friedrich (VfL Geesthacht/VG WiWa Hamburg) vor Martin Hofmann/Timo Timpe (Oststeinbeker SV) und Martin Blumenberg/Jan Feldhusen (VG WiWa). Steffens/Kerl heimsten 240 Punkte für die Hamburger Rangliste ein und haben ihre Positionen zwei (Steffens/654Zähler) und drei (Kerl/618) verteidigt.

Hendrik Pfeifer (VCN) landete mit Marcus Schütte (Niendorfer TSV) auf Platz neun (128 Punkte) und ist mit 346 Zählern 23. Die B-Jugendlichen Immo Brüggemann und Lukas Braunschweig (1. VC Norderstedt) verbesserten sich als Turnierzehnter in der Rangliste von Platz 221 auf Position 113.

ust

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Dienstag, 24. Juli 2007

   www.westline.de

Auf und ab im Sand von Brünn

Münster - Eigentlich hätte Teresa Mersmann allen Grund zu strahlen. Platz fünf bei der U 18-Beachvolleyball-Europameisterschaft in Brünn an der Seite von Natalia Cukseeva (Hamburg) - ein Ergebnis, das sich wahrlich sehen lassen kann.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel