News

 Freitag. 27. Juli 2007 

Freie Plätze im Kiwittsmoorbad
Beach-DM: Der Countdown läuft!
BVV-Beach-Cup: A+-Turnier in Ingolstadt
Trainersuche bei den YoungStars geht weiter
Schönberg -  Die Entscheidung
Levke Spinger holt Gold bei U18-EM
Eichler/Schillerwein in Griechenland auf Platz drei
U20-WM: Chancenlos gegen Europameister Italien
Gstaad: Acht deutsche Duos in Ko-Runde
Gstaad: Deutsches Duell in erster Ko-Runde
Gstaad: Schwere Lose für deutsche Männer
von Moltke: „Will die Erfolge sehen, die möglich sind!“
Frauen-Nationalteam schlägt in Bayerhalle auf
Arzt Michael Tank über Zusammenbrüche
Interview mit Julius Brink und Kjell Schneider
Stephi Pohl/Okka Rau baggerten sich weiter
WM: Urbatzka trotz 0:2 in der K.o.-Runde
Viele Elmshorner am Strand von Schönberg
VVH-Land - ein ganz besonderer Ort

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Zum Medien-Überblick

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Hamburg - Eimsbütteler TV-News

 Mittwoch, 25. Juli 2007

   

Freie Plätze im Kiwittsmoorbad

Der Eimsbütteler TV richtet am Wochenende drei A-Beach-Turniere im Freibad Kiwittsmoor aus: Am Samstag ein Frauen- und ein Männer-Turnier sowie am Sonntag ein DuoMixed-Turnier.

Bei allen Turniere sind noch Plätze frei. Die Anmeldung ist ganz normal unter hvbv.hamburg-beach.de möglich.

 

 

Deutschland - Sportsandevents-News

 Freitag, 27. Juli 2007

   

Beach-DM: Der Countdown läuft!

50.000 Fans, die jüngsten Deutschen Meisterinnen aller Zeiten, sportliche Höchstleistungen, Spannung pur und ausgelassene Partysessions. Die Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften waren auch 2006 wieder der uneingeschränkte Höhepunkt der Saison. Vom 31. August bis 2. September 2007 nun feiert Timmendorfer Strand mit dem „Wimbledon-Turnier auf Sand“ ein kleines Jubiläum: Zum 15. Mal werden an der Seebrücke des beliebten Ostseeortes die Deutschen Beach-Volleyball Meisterinnen und Meister ermittelt!

Nur den jeweils besten 16 Männer- und Frauenteams gebührt alljährlich die Ehre, in der 6.000 Sitzplätze umfassenden Ahmann-Hager-Arena an der Seebrücke um den begehrtesten Beach-Volleyball Titel Deutschlands zu kämpfen. Im vergangenen Jahr lieferten die amtierenden Europameister, Julius Brink und Christoph Dieckmann, eine eindrucksvolle Demonstration ihres Könnens. Ohne einen einzigen Satzverlust sicherten sie sich den Meistertitel. Bei den Frauen siegten - für alle überraschend – die „frechen Gören“ Sara Goller und Laura Ludwig und trugen sich damit als die jüngsten Deutschen Meisterinnen in den Annalen des deutschen Beach-Volleyball-Sports ein!

Der Startschuss für die Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften 2007 fällt am Abend des 30. August mit der Vorstellung der 32 teilnehmenden Teams auf dem Timmendorfer Platz. Am Freitagmorgen beginnen dann die Vorentscheidungen der Frauen, die Männer steigen erst mittags ins Geschehen ein.

Am Freitagabend wird das Netz gegen die Leinwand getauscht und das ProSieben Kino Open Air päsentiert auf dem Center Court den Blockbuster "Fluch der Karibik 3". Der Samstag steht ganz im Zeichen der künftigen Deutschen Meisterinnen und findet seinen Höhepunkt mit der Siegerehrung der Frauen am Nachmittag. Am Samstagabend übernimmt traditionell die NDR2 Party mit Dirk Böge das Zepter auf dem Center Court. Und am Sonntag treten dann die Männer um die deutsche Beach-Volleyball Krone, 16.500 Euro Preisgeld und zwei nagelneue smart fortwo an.

Kartenvorverkauf online

Der Eintritt zu den Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften und zum ProSieben Kino Open Air ist kostenlos. Aufgrund der starken Nachfrage haben Beach-Fans jedoch die Möglichkeit, sich im Vorfeld gegen eine Gebühr persönliche Sitzplätze zu reservieren. Ein begrenztes Karten-Kontingent gibt es online unter www.smart-beach-tour.de

 

 

Deutschland - Bayerischer VV-News

 Freitag, 27. Juli 2007

   

BVV-Beach-Cup: A+-Turnier in Ingolstadt

Parallel zur Beachvolleyball-Weltmeisterschaft in Gstaad/Schweiz wird auch in Bayern Beachvolleyball gespielt. Das 5. und letzte A+-Turnier des BVV-Beach-Cups findet im schönen Ingolstadt statt. In der Erlebnis- und Wohlfühlwelt Donautherme Wonnemar wird auf drei festen Feldern und einem extra auf dem großen Parkplatz aufgeschüttetem Center-Court mit Zuschauertribüne gespielt.

Zugelassen sind 16 Damen- und 24 Herrenteams. Gemeldet haben u.a.das überragende Team Nr1.dieses Jahres in Bayern Eva Schilf und Gitta Sieber (SV Mauerstetten / DJK Augsburg-Hochzoll). Ebenfalls im stark besetzten Feld: die amtierende Bayerische Meisterin 2006 Florentina Büttner mit der ehemaligen dreifachen Bayerischen Meisterin 2002-2004 Sabrina Hagenow (beide VFL Nürnberg). Gespannt sein darf man auch auf das Auftreten der "Local Heroes" vom MTV Ingolstadt Elys Schüller und Julia Friedl.

Bei den Herren wieder einmal dabei: Hannes Buchner / Dominik Richter (VC Tegernseer Tal), allerdings nur bei einem eventuellen Ausscheiden in der am Freitag stattfindenden Qualifikation zur smart beach tour in St.Peter-Ording. Aus lokaler Sicht erfreulich: das marokkanische Team Simo Hanaoui / Brahim Nouchkioui -seit vielen Jahren in Ingolstadt lebend- ist ebenfalls mit dabei!

Die Meldelisten: Damen und Herren.

Für die Kleinen wird es eine Hüpfburg vom Bambooland geben, die Großen können sich auf einem Mountain-Bike-Parcours von Fozzy-Bike austoben. Für die Damen gibt es Beauty&Styling mit Frisuren&Styling Matuschka und Hair&Spa Karin Kavanagh. Am Abend findet im Wonnemar die große Beach-Players-Party mit allen Spielern statt. Cocktails, Grill und gute Musik werden für ausgelassene Stimmung unter den Spielern und Zuschauern sorgen.

Parallel zum A+-Turnier findet am Ingolstädter Baggersee die offizielle Oberbayerische Meisterschaft der C-Serie (Hobbybereich) mit 16 Damen- und 24 Herrenteams statt. Auch die "Oberbayerischen Beacher" werden auf der Party erscheinen und ordentlich abfeiern. Am Sonntag wird am Baggersee ein Mixed-Turnier des Bayerischen Volleyball-Verbandes mit 24 Mannschaften gespielt. Organisiert wird die Gesamtveranstaltung vom MTV Ingolstadt unter der bewährten Führung von Winni Werthner.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Freitag, 27. Juli 2007

   

Trainersuche bei den YoungStars geht weiter
 
Nachdem Stefan Bräuer den Volley YoungStars Friedrichshafen zuerst verbindlich zu- und nun wieder abgesagt hat, geht die Suche nach einem Nachfolger für Söhnke Hinz weiter

Im Grunde genommen war die Trainerfrage bei den Volley YoungStars Friedrichshafen schon seit gut drei Wochen geklärt. Stefan Bräuer, der bisher als Bundesstützpunkttrainer in Schwerin tätig ist, hatte ein Angebot von den Häflern bekommen und am 2. Juli verbindlich zugesagt. Als Meinolf Schlieper, Vositzender des Fördervereins für den DVV-Stützpunkt Friedrichshafen, den zurückgesandten Arbeitsvertrag in dieser Woche immer noch nicht in der Post fand, wurde er stutzig und erlebte eine überraschende Wende in der Personalangelegenheit.

Kurzfristig zog Bräuer am Mittwoch (25. Juli) seine Zusage bei den Volley YoungStars zurück und wird stattdessen Nachwuchs-Bundestrainer für den weiblichen Bereich. „Wir sind von Stefan Bräuer, aber auch vom Deutschen Volleyball-Verband sehr enttäuscht“, sagte Schlieper. „Der Verband hat ihm ein Angebot unterbreitet, obwohl man wusste, dass Stefan schon bei uns zugesagt hatte.“ Die Trainersuche bei der Bundesliga-Reserve aus Friedrichshafen geht damit in eine neue Runde.

Stellenausschreibung: DVV-Stützpunkt Friedrichshafen sucht sportlichen und pädagogischen Leiter

Für die sportliche und pädagogische Betreuung der Stützpunktmannschaft Volley YoungStars in der 2. Liga Süd sucht der DVV-Stützpunkt Friedrichshafen zum nächstmöglichen Zeitpunkt, spätestens zum 1.9.07 eine hauptamtlichen Trainer. Die Tätigkeit umfasst neben der sportlichen Betreuung der Stützpunktmannschaft auch die Koordinierung der schulischen Belange der Spieler, sowie die pädagogische Betreuung gemeinsam mit den Gasteltern in Friedrichshafen.

Der Stützpunkt erwartet wenn möglich die Trainer-A-Lizenz, Erfahrung in der leistungssportlichen Nachwuchsarbeit, sowie die Bereitschaft zur Kooperation mit den verschiedenen Partnern des Stützpunktes (BT Herren, BT Nachwuchs, LT Baden-Württemberg, Stadt Friedrichshafen) und die Bereitschaft zur Wochenend- und Feiertagsarbeit. Geboten wird neben einer angemessenen Bezahlung vor allem die Möglichkeit in einem der professionellsten Volleyball-Umfelder Europas zu arbeiten.

Interessenten senden bitte als erstes eine formlose Bewerbung an den Vorsitzenden des Fördervereins Meinolf Schlieper meinolf.schlieper@t-online.de

DVV-Stützpunkt Friedrichshafen
Meinolf Schlieper

 

 

Deutschland - SHVV-News

 Freitag, 27. Juli 2007

   

Schönberg -  Die Entscheidung

Die SHVV-Beachtour steuert auf ihren Höhepunkt zu: Am 28. und 29. Juli baggert, pritscht, schmettert und blockt die Beach-Volleyball-Elite Schleswig-Holsteins beim letzten Turnier der Saison an der Seebrücke in Schönberg an der Ostsee. Dabei geht es nicht nur um insgesamt 2.500 Euro Preisgeld, ausgelobt vom Mare Wellness & Sport, und den Turniersieg, sondern auch um Meisterehren. Denn im Anschluss an das Turnier wird der beste Team der schleswig-holsteinischen Rangliste als Landesmeister gekürt. Da alle Spitzenteams gemeldet haben und das Turnier mit der achtfachen Punktwertung (normalerweise gehen die A-Turniere nur mit fünffacher Wertung in die Rangliste ein) berücksichtigt wird, wird das Titelrennen spannend wie selten in den letzten Jahren.

Die heißesten Anwärterinnen auf den Titel sind Katharina Hinrichsen/Susanna Wigger (FT Adler Kiel), die mit großem Abstand die Rangliste anführen. Auf Rang zwei lauern die Siegerinnen von Damp Britta Schümann/Bianca Westphalen (VG Elmshorn/TuS H/M Kiel). Aber auch die jüngere Schwester Anneke kann der Favoritin Katharina Hinrichsen im Titelrennen gefährlich werden. Mit Partnerin Wiebke Plähn (Kieler TV) bildet sie das drittbeste Duo Schleswig-Holsteins.

Bei den Herren gelten Hendrik Matthießen/Malte Nagursky (FT Adler Kiel/Lübecker TS) als die Top-Favoriten für den Landesmeister-Titel. Zusammen gewannen sie bereits zwei Turniere der SHVV-Beachserie (Damp, Dahme) und führen die Rangliste vor Andreas Köhler/Hardy Maaß (beide Eckernförder MTV) sowie Sven Hesse/Florian Pünner (SV Adelby/VG Elmshorn) und Matthias Penk/René Rudolph (beide VCO Berlin) an.

Indes könnte die Vorentscheidung über die Meisterschaft jedoch schon am Freitag fallen. Denn parallel zum Schönberger Turnier gastiert in Burg auf Fehmarn der smart beach cup, die höchste nationale Turnierserie. Mit Hinrichsen/Wigger und Matthießen/Nagursky kämpfen dort gleich beide Ranglistenersten des SHVV in der Qualifikation um den Einzug ins Hauptfeld und könnten bei einem Erfolg nicht am Turnier in Schönberg teilnehmen. SHVV-Vizepräsident und Beachwart Matthias Piehler sieht in dieser Terminüberschneidung trotzdem einen positiven Effekt für das SHVV-Turnier: "Von den je zehn Männer- und Frauenteams, die bei der sehr gut besetzten Quali auf Fehmarn an den Start gehen, können sich maximal vier für das Hauptfeld qualifizieren. Die Teams, die ausscheiden, werden fast alle den Weg nach Schönberg antreten." Ein Blick in die Meldelisten belegt das hochkarätige Teilnehmerfeld beim SHVV-Saisonfinale: Teams aus der ganzen Bundesrepublik haben gemeldet! "So viele Teams mit DVV-Ranglistenpunkten hatten wir noch nie", freut sich Piehler über das sportliche Niveau. Damit ist die Strategie, die Landesmeisterschaften Ende August, die in den letzten Jahren immer unter mäßigen Meldezahlen litten, zugunsten eines Finalturnies Ende Juli abzuschaffen bereits jetzt aufgegangen.

Der "Titel-Endspurt" ist auch in diesem Jahr eingebettet in eine Großveranstaltung, die die Bundeswehr, die örtliche Polizei, die Freiwillige Feuerwehr und der Schleswig-Holsteinische Volleyball-Verband auf die Beine stellen. Es ist eine bunte Mischung aus Information, Action, Live-Musik, Sport und Spaß. Somit können sich die Besucher auf Live-Konzerte, Disco auf dem Deich, Schiffsbesichtigungen, Flugsimulator, Kinderspielmeile und nicht zuletzt Beach-Volleyball vom Feinsten freuen.

Gespielt wird an beiden Tagen ab 10.00 Uhr an der Schönberger Seebrücke. Die Finalspiele werden am Sonntag gegen 14.15 Uhr angepiffen.

 

 

Deutschland - SHVV-News

 Freitag, 27. Juli 2007

   

Levke Spinger holt Gold bei U18-EM

Chantal Laboureur/Levke Spinger (BSG Dornier Immenstaad/FT Adler Kiel) haben bei der U18-Beach-EM im tschechischen Brünn sensationell die Goldmedaille gewonnen: Das deutsche Duo siegte im Finale gegen die Französinnen Crousillat/Mollinger mit 2:1 (21-9, 13-21, 15-11) und feierte damit zugleich eine gelungene Revanche: Gegen das Duo hatte es in der Gruppe noch eine 1:2-Niederlage gesetzt.

Die Freude in der deutschen Delegation kannte nach dem verwandelten Matchball kein Halten mehr. Nachdem Levke Spinger den ersten Goldmedaillenball noch mit einem Aufschlagfehler vergeben hatte, setzte sie unmittelbar im Anschluss nach eigener Annahme und präzisen Zuspiel ihrer Parterin Chantal Laboureur den Ball mit einem Cut am Block vorbei auf den französischen Sand. "Der Cut war über das ganze Turnier hin mein stärkster Ball", schaut Spinger auf vier erfolgreiche Tage zurück. "Levke war die Side-Out-Queen des Turniers", ergänzt Bundestrainerin Silke Kerl. 90 Prozent der Aufschläge wurden im Turnier auf Spinger gespielt, die an dieser Herausforderung stetig gewachsen ist.

Besonders zeigte sich Kerl von der mentalen Stärke von Spinger beeindruckt: "Das Ausscheiden in der Quali der U19-WM abzuhaken und eine Woche später die Goldmedaille bei der U18-Europameisterschaft zu holen, zeugt von einer besonderen Willensstärke." Spinger die hinter einem "super Block" (so Spinger über die Qualitäten ihrer Partnerin) von Laboureur eine starke Abwehrleistung bot, blickt ebenso zufrieden auf die Spiele zurück: "Wir haben uns stetig verbessert und auch von den zwei Niederlagen im Turnierverlauf nicht aus dem Konzept bringen lassen. Denn wir wussten, dass wir noch besser spielen können." Doch nicht nur sportlich passte es zwischen Spinger und der Heidelbergerin Laboureur, die bei der EM erst ihr zweites Turnier zusammen spielten: "Es hat wirklich Spaß gemacht, mit Chantal zu spielen. Wir haben uns super verstanden - sowohl auf dem Feld als auch in der Freizeit."

In der Schlussphase des Turniers, das mit Temperaturen von über 40 Grad alles von den Teams abverlangte, sollte sich insbesondere das professionelle Off-Court-Verhalten der Deutschen als Wettbewerbsvorteil auszahlen. Um der glühenden Hitze zu entfliehen, kehrten die Duos jeweils in ihre Hotelzimmer zurück. "Ohne Jan Oelke wäre das nicht möglich gewesen. Was er die Tage geleistet hat, war Gold wert", waren sich Kerl und Spinger einig in ihrem Dank an den SHVV-Leistungssportwart, der auf eigene Kosten zur EM mitgefahren war. Dass der DVV zu U18-Wettkämpfen nur zwei Trainer für vier Teams mitschickt, sich sowohl einen Physiotherapeuten wie eine Delegationsleitung spart, ist sportpolitisch ein Armutszeugnis und wurde vom SHVV bereits mehrfach angemahnt.

Dies gilt um so mehr, als dass der Medaillengewinn nach der "Medaillenflut" der vergangenen Jahre für den deutschen Nachwuchs längst kein Selbstgänger mehr ist. Kerl: "Immer mehr Nationen betreiben eine professionelle Nachwuchsförderung. Die Leistungsdichte wird von Jahr zu Jahr größer." So kann auch das Gesamtergebnis des DVV zufrieden stimmen: Natalia Cukseeva/Teresa Mersman (WiWa Hamburg/USC Münster) belegten Platz fünf, Toni Hellmuth/Malte Stiel (VC Olympia Berlin/TV Hausen) Platz sieben und Steffen Drößler/Holger Wesselmann (VC Gotha/USC Konstanz) Rang 21.

"Der Goldmedaille ist das Ergebnis mehrjähriger konsequenter Arbeit. Nach Wigger (Silber 2005), Koszowski (Bronze 2006) ist dies die dritte EM-Medaille einer SHVV-Athletin in Folge.", merkt Oelke an. Und auch Spinger weiß um die Wurzeln des Erfolgs: "Ohne das Engagement von Jan als Heimtrainer in den Vorjahren sowie das Stützpunkttraining von Silke wäre ich nicht so weit gekommen. Auch während des Turniers haben mich alle super unterstützt, sei es bei der taktischen Einstellung oder beim unermüdlichen Anfeuern von der Tribüne. Ein Großes DANKE an Jan, Silke und Ulli Schmidt." Für Spinger stehen mit den Deutschen Meisterschaften U18 und U19 nun noch zwei nationale Highlights an. In dieser Woche heiß es aber erstmal: trainingsfrei und regenerieren.

 

 

Deutschland - SHVV-News

 Freitag, 27. Juli 2007

   

Eichler/Schillerwein in Griechenland auf Platz drei

Mit einem sehr guten dritten Platz endete der Kurztrip von Sarah Eichler und Katharina Schillerwein zum Masters der griechischen Serie in Kamena Vourla. Nach Abi-Auszeit und Verletzung fast ohne Training angereist, fehlte am Ende die Kraft um im Halbfinale gegen das australische Duo Jensen/ Summer (Nr.49 der Weltrangliste) zu bestehen.

"Wir hätten gar nicht gedacht, dass wir soweit kommen," so Schillerwein, "aber ab dem zweiten Spiel waren Technik und Spielverständnis wieder da." Und Eichler ergänzt: "Wären nicht gerade 40 Grad im Schatten und gefühlte 50 auf dem Center Court gewesen, wäre es vielleicht sogar noch ein Treppchen höher gegangen. Unschlagbar waren die Aussies jedenfall für uns nicht.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 27. Juli 2007

   

U20-WM: Chancenlos gegen Europameister Italien

Die deutsche U20-Nationalmannschaft kämpft bei der Weltmeisterschaft in Thailand im letzten Endrundenspiel um den siebten Platz. Gegen Europameister Italien hatte das Team von Bundestrainer Groß beim 0:3 (14:25, 21:25, 21:25) keine Siegchance.

Bereits vor dem Spiel wieder die bekannten Probleme. Für die erkrankte Donata Huebert kam Lisa Rühl auf der Liberoposition zum Einsatz. Janine Völker startete auf der Außenposition für die noch nicht genesene Sandra Sell. Michaela Sabrowkse mußte im Verlauf des zweiten Satzes mit Rückenproblemen für Nicole Schröber ausgewechselt werden. So standen zwischenzeitlich nur noch zwei Spielerinnen der in Moskau erfolgreichen Qualifikationsmannschaft auf dem Feld.

Bis zum 8:7 im ersten Satz dauerte es ehe die Südländerinnen unaufhaltsam davonzogen. Unsicherheiten in der Annahme und daraus resultierend wenig Druck im Angriffsspiel ermöglichten den Italienerinnen Punkt um Punkt, ohne dabei überzeugen zu müssen. 25:14 lautete das deutliche Ergebnis.
Dieses Bild änderte sich auch im zweiten Durchgang nicht. Die Europameisterinnen, selbst mit dem Ziel Halbfinale angetreten, tat nicht mehr als nötig, um die Spielerinnen um Sandra Gutsche auf sicherer Distanz zu halten. Ab dem 10:10 bauten sie ihre Führung konsequent aus und gewannen souverän mit 25:21.

Geschlagen gab sich der deutsche Nachwuchs zwar auch im dritten Durchgang noch nicht und versuchte über schnelles Spiel und Kombinationen noch zum Erfolg zu kommen. Doch auf der Zielgeraden sicherte sich Italien mit 25:21 routiniert den Sieg.

Eine der wenigen Lichtblick auf deutscher Seite war der Einsatz der erst 15jährigen Janine Völker. In ihrem ersten WM-Spiel von Beginn an konnte sie mit einer couragierte Leistung überzeugen. "Wir haben verloren. Es war also nicht gut genug ", so die Nachwuchsspielerin vom Schweriner SC.

"Unter den gegebenen Umständen war heute nicht mehr möglich", gab ein enttäuscher Bundestrainer in der Pressekonferenz den anwesenden Journalisten zu Protokoll. Im Spiel um Platz 7 trifft sein Team wieder auf Gastgeber Thailand. "Jetzt ist nochmal die Moral der Mannschaft gefragt, sich trotz dieser Bedingungen im letzten Spiel mit einer ordentlichen Leistung aus Thailand zu verabschieden".

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 27. Juli 2007

   

Gstaad: Acht deutsche Duos in Ko-Runde

Vier Gruppensiege

Acht von neun deutschen Duos sind bei der WM in Gstaad in die Ko-Runde der jeweils 32 besten Teams eingezogen. Den Teams Helke Claasen/Antje Röder, Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich, Julius Brink/Christoph Dieckmann und David Klemperer/Eric Koreng gelang dies gar als Gruppensieger, die drei Letztgenannten sind zudem noch ohne Satzverlust. Als Gruppenzweite zogen Sara Goller/Laura Ludwig, Geeske Banck/Susanne Lahme und Jonas Reckermann/Mischa Urbatzka in die Ko-Runde ein, Stephanie Pohl/Okka Rau gelang dieser Sprung als viertbestes drittplatziertes Frauen-Duo ebenfalls. Nur Florian Huth/Kjell Schneider müssen nach der Vorrunde als 37. (40 Weltranglistenpunkte und 3.400 US Dollar Preisgeld) die Heimreise antreten. Damit war der DVV hinter Brasilien, welches alle neun angetretenen Teams in die Ko-Runde brachte (davon sieben Gruppensiege), die zweiterfolgreichste Nation.

Die großen Verlierer der Gruppenphase waren mit Boss/Ross, den Siegerinnen von Stavanger, sowie Ring/Wong zwei US-Teams. Boss/Ross verpassten den Einzug in die Ko-Runde wegen des schlechteren Satzquotienten, Ring/Wong kamen zu einem Spiel zu spät und traten zur letzten Partie, da keine Chance mehr auf das Erreichen der Ko-Runde bestand, auch nicht an.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 27. Juli 2007

   

Gstaad: Deutsches Duell in erster Ko-Runde

US-Girls gegen Goller/Ludwig

Auch in der der ersten Ko-Runde kommt es bei der Beach-WM in Gstaad zu einem deutschen Duell: Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich treffen auf Geeske Banck/Susanne Lahme. Die weiteren Begegnungen mit deutscher Beteiligung: Helke Claasen/Antje Röder bekommen es mit den Europameisterinnen von 2006, den Russinnen Uryadova/Shiryaeva, zu tun. Sara Goller/Laura Ludwig erwischten mit den US-Girls Branagh/Youngs wohl den härtesten Gegner, während Stephanie Pohl/Okka Rau auf die Österreicherinnen Montagnolli/Swoboda treffen.

Die Übersicht der deutschen Partien mit einigen Fakten

Claasen/Röder (2:1-Siege, Erster Gruppe F, Weltranglisten-30.) – Uryadova/Shiryaeva (RUS, 2:1-Siege, Dritter Gruppe G, Weltranglisten-33.) (10.00 Uhr, Court 6)
Statistik World Tour 2007: Noch kein Duell in diesem Jahr
Zitat Claasen: „Hätte schlechter sein können. Wenn wir so spielen wie gestern haben wir Chancen.“

Brink-Abeler/Jurich (3:0-Siege, Erster Gruppe L, Weltranglisten-11.) – Banck/Lahme (2:1-Siege, Zweiter Gruppe B, Weltranglisten-43.) (10.00 Uhr, Court 2)
Statistik World Tour 2007: Noch kein Duell in diesem Jahr
Zitat Brink-Abeler: „Country quota sage ich nur, wir haben sehr lange nicht gegeneinander gespielt. Ich habe schon mit einem deutschen Duell gerechnet. Ich mag diese Spiele aber.“
Lahme: „Wir haben gehofft, nicht auf ein deutsches Team zu treffen. Wir versuchen, ihnen das Leben so schwer wie möglich zu machen.“

Goller/Ludwig (2:1-Siege, Zweiter Gruppe F, Weltranglisten-9.) – Branagh/Youngs (USA, 3:0-Siege, Erster Gruppe J, Weltranglisten-25.) (10.00, Court 4)
Statistik World Tour 2007: Noch kein Duell in diesem Jahr
Zitat Goller: „Es hätte besser laufen können, aber wir haben schon damit gerechnet, dass wir einen Knaller bekommen. Es ist etwas ärgerlich, dass wir als Zweite einen härteren Gegner bekommen haben, als Stephi und Okka als Gruppendritte. Es ist aber eine WM und da gibt es keine leichten Gegner, da müssen wir jetzt durch.“

Pohl/Rau (1:2-Siege, Dritter Gruppe F, Weltranglisten-13.) – Montagnolli/Swoboda (AUT, 2:1-Siege, Erster Gruppe E, Weltranglisten-20.) (12.00, Court 3)
Statistik World Tour 2007:
0:2 (17-21, 13-21) in Paris
2:1 (18-21, 21-18, 15-9) in Stavanger
Zitat Pohl: „Wir haben eine nicht so gute Bilanz gegen sie, aber es hätte schlimmer kommen können, wenn man z.B. das Los für Sara und Laura sieht.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 27. Juli 2007

   

Gstaad: Schwere Lose für deutsche Männer

Die deutschen Männer haben für die erste Ko-Runde schwere Lose bekommen, vor allem Julius Brink/Christoph Dieckmann haben mit den Chinesen Xu/Wu einen harten Gegner serviert bekommen. Nicht minder schwer wird es für Jonas Reckermann/Mischa Urbatzka, die es mit den australischen „Haudraufs“ Schacht/Slack zu tun bekommen. Den vom Papier leichtesten Gegner haben David Klemperer/Eric Koreng, die gegen die Schweizer Gscheidle/Schnider antreten müssen.

Brink/Dieckmann (3:0-Siege, Erster Gruppe R,Weltranglisten-7.) – Xu/Wu (CHN, 2:1-Siege, Dritter Gruppe V, Weltranglisten-5.) (17.00 Uhr, Court 2)
Statistik World Tour 2007:
2:1 (21-16, 16-21, 15-11) in Berlin
Zitat Dieckmann: „.“

Klemperer/Koreng (3:0-Siege, Erster Gruppe U, Weltranglisten-22.)– Schnider/Gscheidle (SUI, 1:2-Siege, Dritter Gruppe T, Weltranglisten-40.) (12.00 Uhr, Center Court)
Statistik World Tour 2007: Noch kein Duell in diesem Jahr
Zitat Koreng: „Ein Heimteam, das heißt, die Masse wird hinter ihnen stehen. Das wird kein leichtes Spiel, aber es hätte natürlich auch schlimmer kommen können.“

Reckermann/Urbatzka (2:1-Siege, Zweiter Gruppe W, Weltranglisten-12.) – Schacht/Slack (AUS, 2:1-Siege, Erster Gruppe V, Weltranglisten-9.) (12.00 Uhr, Court 2)
Statistik World Tour 2007:
2:0 (21-19, 21-17) Espinho
Zitat Reckermann: „OK. Wir haben zwar einen Gruppensieger bekommen, aber Schacht/Slack sind in Ordnung. Unsere Bilanz gegen sie ist positiv.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 27. Juli 2007

   

von Moltke: „Will die Erfolge sehen, die möglich sind!“

DVV-Präsident Werner von Moltke wird ebenfalls bei der Beach-WM in Gstaad vor Ort sein und hofft auf ein ähnliches Abschneiden wie bei der WM 2005 oder beim smart Grand Slam in Berlin 2007.

Erinnern Sie sich noch an den 26. Juni 2005?
von Moltke: "Da war die WM in Berlin. War das der Tag des drohenden Streiks?"

An dem Tag holten Brink/Schneider die erste deutsche WM-Medaille im Beach-Volleyball. Hatten Sie diesen Erfolg damals erwartet?
von Moltke: "Nein, das hatte ich nicht erwartet, aber erhofft. Und dass zwei deutsche Mannschaften um die Medaille gekämpft haben, war noch überraschender."

Was ist noch von der WM in Berlin hängen geblieben?
von Moltke: "Die gute Stimmung, vor allem aber auch die Situation mit den Athleten, als diese nicht mehr spielen wollten. Und dann, dass wir vier Tage bestes Sommerwetter hatten mit einem tollen Publikum."

Was will der DVV-Präsident 2007 von seinen Sportlern bei der WM sehen?
von Moltke: "Die Erfolge, die möglich sind und die sie sich selbst erhoffen. Denn diese WM ist ein ganz wichtiger Schritt im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Peking und auch bezüglich des Stellenwertes des deutschen Beach-Volleyballs. Ich weiß genau, dass die öffentlichen TV-Programme, aber auch Sponsoren diese WM aufmerksam verfolgen und aufgrund der Ergebnisse die weitere Vorgehensweise als Partner mit uns besprechen."

Sie sind aber nicht nur wegen des Sports in Gstaad, sondern auch, um sich mit FIVB-Präsident Dr. Acosta zu treffen. Warum?
von Moltke: "Gespräche mit Dr. Acosta sind immer wichtig. Wir werden sicherlich über den smart Grand Slam in Berlin sprechen und auch über mögliche weitere Turniere in Deutschland. Peking wird sicherlich auch eine Rolle spielen."

Hat sich der damalige Streik in Berlin und ihr dortiges Auftreten auf ihr Verhältnis zu Dr. Acosta ausgewirkt?
von Moltke: "Ich glaube, am Anfang schon. Seit einem Jahr sind wir wieder sehr kollegial und freundschaftlich miteinander verbunden und respektieren auch unsere gegenseitigen Positionen. Der DVV anerkennt die starken Bemühungen der FIVB und speziell von Dr. Acosta, den Volleyballsport in der Welt noch stärker zu machen und noch mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu bringen, sowohl im Beach- als auch im Hallenbereich. Der DVV bemüht sich ebenso, Volleyball in Deutschland populärer zu machen und Athleten auszubilden, die auf Weltniveau mitspielen können. Dies wird von der FIVB sicherlich auch gewünscht und respektiert."

Sportlich ist der DVV im Beach-Volleyball hervorragend aufgestellt, die Vermarktung und TV-Zeiten hinken hinterher. Woran liegt das?
von Moltke: "Volleyball ist im Marketingbereich immer noch nicht so bei den Firmen angekommen, dass eine Notwendigkeit besteht, mit uns zusammen zu arbeiten. Da sind uns Sportarten, die es schon seit ewigen Zeiten gibt, um Längen voraus. Volleyball ist eine neue Sportart, die von den Kindern, Lehren und Schulen sowie von vielen Menschen, die aktive Freizeit leben, betrieben wird. Volleyball ist eine der meist gespielten Sportarten. Um dies zu erkennen, muss man den Sport erleben, und zwar im Freizeit- und im Wettkampfbereich und dabei spüren, wie viel Freude der Sport einem selber und auch den Zuschauern macht."

Macht es Sie dann nicht wütend, dass die öffentlich-rechtlichen Sender bis vor kurzem die Tour de France rauf und runter gezeigt haben, und der Beach- und Hallen-Volleyball dort nur eine Randerscheinung ist?
von Moltke: "Zu diesem Thema möchte ich sagen, dass ich in diesem Fall nicht nur eigensinnig an uns Volleyballer denke, sondern weiß, dass auch andere, noch erfolgreichere Sportarten mit viel mehr Olympiamedaillen, die gleichen Probleme haben. Wir sind eine große Gruppe von erfolgreichen Sportarten, die aber ein Minderheitenproblem haben. Und zwar bei den Fürsprechern in den Programmdirektionen der TV-Anstalten. Wenn wir schon von Fairness beim Anti-Doping reden, möchte ich hinzufügen: Man muss auch Fairness in der Berichterstattung und Augenmaß der Sportredaktionen erwarten können."

Was sagen Sie zum Ausstieg der öffentlich-rechtlichen Sender bei der Tour de France?
von Moltke: „So leid es mir für die Kollegen vom Bund Deutscher Radfahrer tut, muss ich doch sagen, dass ich diese Entscheidung sehr gut nachvollziehen kann. Die jetzt bekannt gewordene fast flächendeckende Dopingsituation im Radsport ist schon seit längerem bekannt - und das nicht nur bei Experten. Im Zuge von Chancengleichheit, vor allem im sportlichen Bereich, ist eine saubere Aufklärung und Ablehnung vom Doping – egal in welcher Sportart – unbedingt erforderlich. Alle anderen Stimmen halte ich für nicht durchdacht und auch nicht finanzierbar durch Steuergelder.“

Wann richtet der DVV die nächste Beach-WM aus?
von Moltke: “Eine erneute Bewerbung um die Beach-WM schließe ich nicht aus, und ich werde vielleicht bei meinen Gesprächen mit Dr. Acosta dieses Thema einmal vorsichtig angehen. Ich weiß nur: Wenn wir sie nochmals bekämen, dann wird das Ereignis noch weitaus größer sein als 2005. Denn von Beach-Volleyball hat in Deutschland inzwischen jeder zweite Mensch etwas gehört und die Fangemeinde wird immer größer."

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Freitag, 27. Juli 2007

   www.volleyballer.de

Frauen-Nationalteam schlägt in Bayerhalle auf

Eine Premiere wartet auf Sportfans am 25. August in der Bayerhalle. Zum ersten Mal schlägt dort die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen auf. Um 19 Uhr trifft das Team mit Trainer Giovanni Guidetti auf den WM-Dritten Serbien.

„Das wird ein Leckerbissen für Volleyball-Fans und die, die es noch werden möchten“, ist sich Stefan Steinacker, sportlicher Leiter beim SV Bayer Wuppertal, sicher. Zuletzt richtete der Verein aus der Rutenbeck Ende Oktober 2006 das Länderspiel der deutschen Herren gegen Polen aus und erwies sich als guter Gastgeber. Damals platzte die Bayerhalle mit 2.500 Zuschauern aus allen Nähten. „Diese Atmosphäre wollen wir natürlich auch am 25. August wieder erleben“, hofft Steinacker.

Sportlich dürfte der Vergleich zwischen Deutschland und Serbien auf höchstem Niveau stehen. Die Damen vom Balkan gewannen im vergangenen Jahr bei der WM in Japan die Bronzemedaille und sind wie das Guidetti-Team für die EM Ende September in Belgien und Luxemburg qualifiziert. Die Deutschen nutzen den Test zudem als Vorbereitung auf die Grand Prix Qualifikation (4.-9. September in Ankara).

Zuletzt bewies die Nationalmannschaft bei einem Vier-Nationen-Turnier (Tschechien, Türkei, Italien) in Italien ihre großartige Form. Auch ohne die siebenfache deutsche Volleyballerin des Jahres Angelina Grün gelangen fünf Siege in fünf Spielen u.a. ein 3:2-Erfolg gegen den Weltranglistenvierten Italien. Auf die Ausnahmekönnerin können sich die Wuppertaler Zuschauer allerdings freuen, denn so kurz vor der EM wird Mannschaftskapitän Grün definitiv wieder im Kader stehen. Wer dann an ihrer Seite aufläuft, entscheidet der Bundestrainer erst kurz vorher. Gute Chancen besitzt die 20-jährige Maren Brinker vom TSV Bayer 04 Leverkusen, die in Italien starke Leistungen zeigte.

Eintrittskarten für das Damen-Volleyball-Länderspiel in Wuppertal kosten an der Abendkasse zehn Euro (ermäßig acht Euro). Der Vorverkauf für die Tickets (jeweils zwei Euro günstiger) startet am Montag, den 6. August unter der Tickethotline 0202/7492-153.

 

 

Deutschland - Funsporting

 Freitag, 27. Juli 2007

   www.funsporting.de

Arzt Michael Tank über Zusammenbrüche

„Wir müssen damit rechnen, dass die Spieler schneller ausgepumpt sind", sagt Michael Tank (45), seit über einem Jahrzehnt als Arzt im Beach-Volleyballgeschäft tätig. Im Interview spricht er über die Zusammenbrüche von Beach-Volleyballspielern wie Eric Koreng.

 

 

Deutschland - Funsporting

 Freitag, 27. Juli 2007

   www.funsporting.de

Interview mit Julius Brink und Kjell Schneider

Vor 2 Jahren gewann das Duo Julius Brink/Kjell Schneider die erste WM-Beach-Medaille für den deutschen Volleyball. Nun sind Brink und Schneider erneut bei einer Beach-WM – aber als Konkurrenten. Im Doppel-Interview äußern sich beide zur Vergangenheit und zur Gegenwart.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Freitag, 27. Juli 2007

   www.abendblatt.de

Stephi Pohl/Okka Rau baggerten sich weiter

GSTAAD/HAMBURG - Das nennt man Massenstart: In zwölf Gruppen mit je vier Teams baggerten, schmetterten und blockten 48 weibliche und männliche Duos bis gestern Abend bei der Beachvolleyball-Weltmeisterschaft in Gstaad (Schweiz) um den Einzug in die erste K.-o-Runde der besten 32. Eines der heißesten Matchs hatten sich schon am Vormittag auf dem Court 2 die früheren Europameisterinnen Stephanie Pohl und Okka Rau (HSV) mit den deutschen Meisterinnen Sara Goller/Laura Ludwig (Hertha BSC) geliefert: Vor mehreren Hundert, überwiegend deutschen Fans verloren die Hamburgerinnen in einer hochklassigen Partie nach 66 Minuten mit 1:2-Sätzen (24:26, 21:17, 13:15) gegen die "Berliner Gören".

"Das Spiel hätte auch andersherum ausgehen können", sagte Pohl/Raus Trainer Bernd Schlesinger. "Sara und Laura hatten Vorteile im Aufschlag, Stephi und Okka in der Abwehr", analysierte der Hamburger gewohnt sachlich das brisante Duell mit den jungen deutschen Aufsteigerinnen Goller (23) und Ludwig (21), bei der WM schon an Nummer sechs gesetzt. Nachdem Pohl/Rau (Nr. 19) wie beim World-Tour-Turnier im portugiesischen Espinho knapp den Kürzeren gezogen hatte, hieß es für die HSV-Vorzeigefrauen - trotz Temperaturen von fast 30 Grad - Zittern, bis das Weiterkommen als viertbester von acht Gruppendritten feststand. Ebenso paradox: Ihre Vorrundengruppe F gewann mit Helke Claasen/Antje Röder das deutsche Nationalteam Nummer vier - die Berlinerinnen hatten zuvor sowohl die HSV- als auch die Hertha-Beach-Girls besiegt.

Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (Nr. 11) gelang mit drei Erfolgen der souveräne Sieg in Gruppe L: Das Duo aus Münster ließ sich beim 2:0 auf dem Centre-Court gegen Erni/Graessi (Schweiz) auch von 5000 mit Klatschballons hantierenden Eidgenossen nicht irritieren. Weil mit Geeske Banck/Susanne Lahme (Kiel/Berlin) sogar das dank Wildcard ins Feld gerutschte fünfte deutsche Team als Gruppenzweiter weiterkam, war die Frauenbilanz makellos.

Bei den deutschen Männern war sie es fast. Nur die Wildcard-Inhaber Florian Huth/Kjell Schneider schieden sand- und klanglos aus. Schneiders voriger Partner Julius Brink, mit dem Kieler 2005 in Berlin WM-Dritter, war nach überstandener Schulterprellung nicht nur am Netz angriffslustig. "Das war bisher eine gute Leistung der deutschen Teams, aber wir haben noch nichts erreicht. Schließlich wollen wir aufs Podest", kommentierte der Europameister den Gruppensieg an der Seite des wiedererstarkten Block-Riesen Christoph Dieckmann (1,98 m). David Klemperer/Eric Koreng (Hildesheim/Essen) gewannen ihre Gruppe ebenfalls mit weißer Weste; Mischa Urbatzka (Eimsbütteler TV) kam mit Jonas Reckermann (Essen) nach zwei Siegen trotz eines 0:2 (10:21, 17:21) gegen Lambert/Metzger (USA) als Gruppenzweiter weiter. "Jetzt geht die WM erst richtig los", sagte der gebürtige Elmshorner.

Während bei den Männern heute nur eine K.-o.-Runde ansteht, absolvieren die Frauen gleich drei inklusive Viertelfinale: Klasse statt Masse also. Eurosport berichtet heute (10 bis 13 Uhr und 17.30 bis 19 Uhr) live von den K.-o.-Spielen.

 

 

Deutschland - Pinneberger Zeitung

 Freitag, 27. Juli 2007

   www.abendblatt.de

WM: Urbatzka trotz 0:2 in der K.o.-Runde

ELMSHORN - Den Sprung unter die letzten 32 der Beachvolleyball-WM in Gstaad (Schweiz) hatten der Elmshorner Mischa Urbatzka (Eimsbütteler TV) und Jonas Reckermann (Essen) nach dem 2:0 über die Norweger Maaseide/Horrems vorzeitig geschafft, und unter diesem Aspekt konnten sie sich das 0:2 (19:21, 17:21) gegen die US-Boys Lambert/Metzger zum Vorrunden-Abschluss erlauben. Wann und gegen wen Reckermann/Urbatzka heute in der ersten K.o.-Runde antreten müssen, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

fwi

 

 

Deutschland - Pinneberger Zeitung

 Freitag, 27. Juli 2007

   www.abendblatt.de

Viele Elmshorner am Strand von Schönberg

ELMSHORN - Zum letzten Kategorie-A-Beachturnier des schleswig-holsteinischen Volleyballverbandes in diesem Sommer treffen sich am Wochenende die stärksten Frauen- und Männer-Duos des nördlichsten Bundeslandes am Ostseestrand von Schönberg. Dort geht es nicht nur um insgesamt 2500 Euro Preisgeld, sondern zudem um Titel, denn im Anschluss werden das beste Frauen- und Männer-Team der Rangliste als Landesmeister ausgezeichnet.

Chancen auf eine vordere Platzierung rechnen sich auch Aktive der VG Elmshorn aus, allen voran Routinier Britta Schümann, derzeit mit Partnerin Bianca Westphalen (TuS Hasseldieksdamm/Mettenhof) Ranglisten-Zweite. Am Start sind außerdem das VGE-Team Sarah Hoppe/Katja Saß und deren Klubkameradin Katharina Culaw mit Carina Maaß (Gut Heil Itzehoe). Bei den Männern tritt Florian Pünner (VGE) mit Sven Hesse (SV Adelby) an.

fwi

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Freitag, 27. Juli 2007

   www.nrz.de

VVH-Land - ein ganz besonderer Ort

Peter Bach übernimmt wieder Trainerpflichten. Ingo Neupert zieht sich aus beruflichen Gründen zurück.

Peter Bach freut sich sichtlich über die Kanne Kaffee, die da auf dem kleinen Tischchen steht. Ein kleiner Schuss Milch dazu, dann kann es auch schon losgehen. Und gleich mit den ersten Antworten sorgt der neue Trainer von Volleyball-Zweitligist VV Humann für Klärungsbedarf.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel