News

 Sonntag. 29. Juli 2007 

Halbfinals beim smart beach cup auf Fehmarn
U18-WM: Team in Mexiko angekommen
Klemperer/Koreng scheiden als Neunte aus
Klemperer/Koreng machen Boden gut
Juliana/Larissa gewinnen Bronze
May-Treanor/Walsh werden Weltmeisterinnen
WM-Halbfinalisten bei den Herren stehen fest

Juli 2007
Mo Di Mi Do Fr Sa So
            1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31          
Juni 2007
Mo Di Mi Do Fr Sa So
        1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30  

 

Zum Medien-Überblick

Aus Copyright-Gründen darf zu Berichten von Zeitungen, die ihr Einverständnis zur direkten Wiedergabe 
nicht erteilt haben, nur ein Link gesetzt werden. Sollte ein Link nicht mehr funktionieren, kann auf individuelle 
Nachfrage unter Angabe von Datum und Titel der Bericht aus dem Privat-Archiv angefordert werden.

 

 

Deutschland - Smash Online-News

 Sonntag, 29. Juli 2007

   

Halbfinals beim smart beach cup auf Fehmarn

Beim smart beach cup auf Fehmarn haben sich Claudia Lehmann und Julia Sude sowie Jana Köhler und Maria Kleefisch mit jeweils drei Siegen direkt ins Halbfinale gespielt. Während Lehmann/Sude wie in St. Peter-Ording erneut ohne Satzverlust blieben, mussten Köhler/Kleefisch gegen das Nationalteam Geeske Banck und Susanne Lahme über drei Sätze, um mit 21:18, 12:21 und 15:12 zu siegen.

Banck/Lahme müssen sich am Sonntag Morgen gegen Anja Günther und Marika Steinhauff behaupten, um sich noch in das Halbfinale gegen Lehmann/Sude zu spielen. Die Gegner von Köhler/Kleefisch werden in der Partie Leonie Müller/Tatjana Zautys gegen Melanie Gernert/Maria Wendisch ermittelt.

Bei den Männern stehen Kay Matysek/Stefan Uhmann sowie Sebastian Prüsener/Jan Günther als Halbfinalteilnehmer fest. Während Matysek/Uhmann sich in allen drei Partien relativ sicher in zwei Sätzen behaupteten, konnten Prüsener/Günther ihre Partien gegen Florian Huth/Kjell Schneider (23:21, 14:21, 21:19), Thomas Kaczmarek/Daniel Krug (19:21, 21:16, 15:9) und Jonathan Erdmann/Stefan Windscheif (16:21, 21:19, 23:21) jeweils erst im Tie-Break gewinnen! Interessanterweise waren dies die einzigen Dreisatzpartien des ganzen Turniers.

Die drei gegen Prüsener/Günther unterlegenen Teams sind alle noch im Wettbewerb, wobei Huth/Schneider und Erdmann/Windscheif den Gegner von Matysek/Uhmann ermitteln, während Kaczmarek/Krug gegen Arvid Kinder/Raimund Wenning den Halbfinalgegner von Prüsener/Günther ermitteln.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 29. Juli 2007

   

U18-WM: Team in Mexiko angekommen

Nach 28 Stunden Reise ist die deutsche U18-Nationalmannschaft in Mexiko angekommen. Delegationsleiter Stefan Bräuer teilte per sms mit: „Wir sind müde, aber gesund in Tijuanha angekommen. Hier werden bis Sonntag trainieren und Trainingsspiele bestreiten, dann geht es weiter nach Mexicali.“

Dort bestreiten die deutschen Mädchen ihre Gruppenspiele gegen Brasilien (31. Juli), Japan (1. August) und Puerto Rico (2. August). Lediglich die beiden Gruppenersten bleiben im Rennen um die Medaillen, die Dritt- und Viertplatzierten der insgesamt vier Vierergruppen spielen die Plätze neun bis 16 aus.

Europameister Deutschland ist – nach Einschätzung der Experten – in die stärkste Gruppe gelost worden. Vize-Weltmeister Brasilien zählt – wie immer – zu den Goldanwärtern, Japan reist als Asienmeister an. Puerto Rico ließ in der Qualifikation die traditionell starken Kubanerinnen hinter sich.

Der deutsche WM-Kader: Lena Möllers, Janine Hinderlich, Sina Kostorz, Victoria Bieneck, Patricia Grohmann, Anja Brandt, Kira Walkenhorst (alle Zurich Team VC Olympia Berlin), Sandra Sydlik, Saskia Hippe (beide Köpenicker SC), Lenka Dürr (beide Rote Raben Vilsbiburg), Luise Mauersberger (VC Olympia Rhein-Neckar), Berit Kauffeldt (alle Schweriner SC)

Trainer: Jens Tietböhl
Co-Trainer: Matthias Münz
Delegationsleiter: Stefan Bräuer
Physiotherapeut: Oliver Klenk
Arzt: Andrei Lehmann
Scout: Jan Lindenmair
Journalist: Lutz Hackmann

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 29. Juli 2007

   

Klemperer/Koreng scheiden als Neunte aus

David Klemperer/Eric Koreng haben bei der Beach-WM in Gstaad Platz neun belegt: Gegen die Australier Schacht/Slack bot das DVV-Duo erneut eine überzeugende Leistung, unterlag am Ende jedoch in einem hochklassigen Spiel mit 1:2 (23-21, 18-21, 11-15). Für Platz neun erhielten Klemperer/Koreng 400 Weltranglistenpunkte und 11.000 US Dollar. Mit Platz neun befinden sie sich in prominenter Gesellschaft, denn auch Titelverteidiger Marcio Araujo/Fabio Luiz und die an zwei gesetzten Cunha/Franco (jeweils BRA) scheiterten im Achtelfinale.

Schon vor dem ersten Ballwechsel feuern die Zuschauer Klemperer/Koreng mit „Deutschland-Deutschland“-Rufen an. Court Nummer zwei ist fest in deutscher Hand. Ein Ass von Schacht sowie ein Block von Slack gegen Klemperer ließen die Australier in Führung gehen (1-3). Nach einem weiteren druckvollen Aufschlag der Aussies, dieses mal von Slack, stand es 2-5. Klemperer hatte den Notball per Poke ins aus gesetzt. Das deutsche Duo hatte noch nicht ins Spiel gefunden, symptomatisch der Sprungaufschlag von Koreng, der weit ins aus segelte. Dann aber ein spektakulärer Punkt durch den deutschen Blockspieler: Koreng flog regelrecht zum Angriff und drosch ihn unwiderstehlich ins gegnerische Feld. Nach einem Lineshot von Koreng wurden mit 6-8 die Seiten gewechselt. Die Maßnahme, die Aufschläge auf Slack zu platzieren, erwies sich bis zu diesem Zeitpunkt als nicht optimal. Der Australier agierte sehr sicher aus dem Sideout, bis ihn Koreng „brutal“ blockte und den Anschlusspunkte erzielte (8-9). Die Chance zum Ausgleich vergab Koreng, sein Poke wurde abgewehrt und gekontert. Nach überlegtem Cut von Klemperer ging es mit 10-11 in die technische Auszeit – das DVV-Duo war nun deutlich besser in der Partie. Dann war der Ausgleich und die Führung da: Klemperer hämmerte den Punktball die Linie herunter ins Feld (11-11), dann sorgte sein Aufschlag für soviel Druck, dass Slack aus Bedrängnis den Ball um Zentimeter neben die Seitenlinie setzte (12-11). Klemperer hielt den Minimal-Vorsprung durch zwei Poke Shots (14-13), die Punktchance zum 15-13 ging um Zentimeter hinter die Grundlinie. Der Sideout auf beiden Seiten war sehr stabil, Klemperer machte erneut per Poke die Linie herunter einen Punkt (16-15), ehe Schacht geschickt den Block von Koreng anschlug (16-16). Der deutsche Abwehrspieler agierte extrem stabil aus der Annahme, sein Cut bedeutete das 18-17, die Australier wehrten im dritten Anlauf aus (18-18). Koreng sorgte für das wichtige 19-18, als er seinen Annahmefehler (der Ball flog direkt auf die andere Netzseite) per Block gegen Slack wieder gut machte (19-18). Koreng holte den ersten Satzball: Zunächst nahm er den Aufschlag-Hammer von Slack stark an, dann vollendete er per Ableger (20-19). Slack wehrte kaltschnäuzig per zweitem Ball ab (20-20), ehe Klemperer den zweiten Satzball per Diagonalangriff holte (21-20). Koreng nahm im Aufschlag volles Risiko, doch sein Service flog zu weit. Aber Slack machte es nicht besser, dritter Satzball Deutschland (22-21), den Klemperer nutzte. Erst erlief er den Lineshot, anschließend setzte er den Ball per Diagonalangriff ins Feld der Australier (23-21). Per Jubelrunde ging es in die Satzpause, die deutschen Anhänger waren begeistert.

Erneut erwischten die Australier den besseren Start: Zunächst missriet ein Zuspiel von Klemperer und der Versuch von Koreng, den Block anzuschlagen, misslang. Dann blockte Slack den deutschen Blocker spektakulär mit einem Arm, ehe noch ein Angriff von Koreng nicht zum Punkt führte (0-4). Dann die ersten Zähler für Klemperer/Koreng: Erst drosch Koreng den Ball auf den Block von Slack, anschließend machte er per Ableger das 2-4. Dann eine umstrittene Entscheidung vom kanadischen Schiedsrichter, der eine Ballberührung von Koreng im Block gesehen haben wollte und den deutschen Spielern vier Ballberührungen abpfiff (2-6). Eine sensationelle Hecht-Abwehr von Klemperer mit anschließender Punktballverwertung brachte den Court zwei zum Kochen, ein folgender Angriffsfehler den Anschluss. Das deutsche Duo war wieder dran und drin - Auszeit Australien (5-6). Nach starker Abwehr von Schacht, der einen Ableger von Koreng ausgrub, erhöhten die Australier wieder ihren Vorsprung (6-9). Ein „Doppelblock“ von Koreng sorgte für den Anschluss: Zunächst blockte er Slack, den von Schacht gesicherten Ball „pflückte“ sich Koreng erneut (9-10). Nach einem erfolgreichen Cut von Koreng ging es mit 10-11 in die technische Auszeit. Koreng hielt den Anschluss, als er einen Cut aus Rückenlage im Feld unterbrachte, Klemperer glich aus, nachdem er den abgewehrten Ball genau ins Eck der Gegner platzierte (12-12). Dann das zweite Ass der „Aussies“, Slack platzierte seinen Aufschlag genau in die Ecke von Koreng (13-15). Nach Zuspielfehler Slack war der erneute Ausgleich geschafft (15-15), ein Block von Koreng gegen Schacht bedeutete die erste Führung im zweiten Satz (17-16). Slack konterte mit einem harten Aufschlag, der die Netzkante touchierte und somit für Klemperer nicht kontrollierbar war (17-18). Ein Zuspielfehler von Koreng ließ die Australier mit zwei Zählern in Führung gehen – Auszeit Deutschland (17-19).

Klemperer verstellte den Ball, den Shot von Koreng wehrten die Australier leicht ab, beim anschließenden Angriff war Koreng im Netz (17-20). Klemperer wehrte den ersten Satzball per Cut ab, Koreng ging im Aufschlag volles Risiko und verzog (18-21). Der erste Satzverlust für Klemperer/Koreng bei der WM.
Der Beginn im entscheidenden Satz verlief ausgeglichen: Die Australier punkteten zweimal mit zweiten Bällen, Koreng hielt zweimal krachend dagegen (2-2). Als Schacht den Cut von Klemperer vor dem Sandkontakt bewahrte und anschließend Koreng zum wiederholten Mal anschlug, hatten die Australier das erste Mini-Break geschafft (2-4). Slack erhöhte auf 2-5, nachdem sein guter Aufschlag Grundlage für einen unkontrollierten Angriffsaufbau auf deutscher Seite war – Auszeit Deutschland. Koreng holte den nächsten Zähler, ganz wichtig, in dieser Phase nicht den Anschluss zu verlieren. Mit Glück und der Netzkante packte Koreng einen weiteren Zähler aufs eigene Konto (4-6), und als eine „wilde Kombination“ der Australier mit einem Angriff im aus endete, war der Anschluss geschafft (5-6). Aber nur für kurze Zeit, denn Slack blockte den Line-Schlag von Klemperer, danach misslang Klemperer ein Bagger-Zuspiel völlig, Koreng brachte den Ball nicht zwischen den Antennen hindurch (5-9). Netzkante und Linie war das Rezept für den sechsten deutschen Punkt durch Koreng, aber die Australier erhöhten durch eine Netzberührung von Koreng auf 6-10. Ein direkter Aufschlagpunkt von Schacht führte zum 6-11, der Aufschlagdruck der Australier im dritten Satz war enorm. Koreng machte per Line-Kracher das 7-11, doch Slack holte den nächsten Punkt, indem er den Block von Koreng anschlug. Ein Shot von Koreng bedeutete das 8-12, dann blockte er Slack. Hoffnung keimte auf (9-12) – Auszeit Australien. Zwei Aufschlagfehler von Koreng und Klemperer führten zu Matchbällen für Schacht/Slack (10-14). Klemperer wehrte diesen mit einer Abwehrreaktion ab, ehe ein Aufschlag von Koreng im Netz endete (11-15). Ein verdienter Sieg der Australier, eine gute WM von Klemperer/Koreng.

Erik Koreng sagte danach: „Wir hatten in jedem Satz einen schlechten Start und lagen im Rückstand. Im zweiten Satz haben wir es mit einigen guten Aktionen noch umgebogen, im zweiten und dritten Satz haben wir es leider nicht mehr geschafft. Nach dem jeweils schlechten Beginn haben wir konstant gespielt, am Ende mussten wir im Aufschlag hohes Risiko gehen, um sie unter Druck zu setzen. Leider hat das nicht geklappt. Insgesamt war es ein gutes Spiel. Wir haben unsere Zielvorstellung mit Platz neun erreicht. Dass wir als Neunter bestes deutsches Männer-Duo sind, ist für den Verband sicherlich enttäuschend, für uns ist der neunte Platz jedoch eine gute Platzierung. Platz fünf wäre Zugabe gewesen.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 29. Juli 2007

   

Klemperer/Koreng machen Boden gut

Durch den neunten Platz von David Klemperer/Eric Koreng hat das Duo auch im Rennen um die zwei deutschen Olympia-Tickets wertvollen Boden gut gemacht. Durch die 400 Weltranglistenpunkte stockten Klemperer/Koreng ihr Punktekonto auf insgesamt 1.720 Punkte auf.

Zwar liegen sie immer noch hinter Julius Brink/Christoph Dieckmann (3.060) und Jonas Reckermann/Mischa Urbatzka (2.240), jedoch haben Klemperer/Koreng erst fünf von acht möglichen Turnieren in der Wertung. Die beiden anderen DVV-Duos sind mit jeweils acht Turnieren in der Wertung.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 29. Juli 2007

   

Juliana/Larissa gewinnen Bronze

Die Vize-Weltmeisterinnen von 2005, Juliana/Larissa (BRA), haben auch bei der WM 2007 in Gstaad eine Medaille geholt. Dieses Mal gab es Bronze durch ein hart umkämpftes 2:1 (19-21, 21-19, 18-16) und der Abwehr von zwei Matchbällen gegen Xue/Zhang Xi (CHN).

Der dritte Platz wird mit 800 Weltranglistenpunkten und 35.000 US Dollar belohnt, die Viertplatzierten erhielten 700 Punkte und 28.000 US Dollar.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 29. Juli 2007

   

May-Treanor/Walsh werden Weltmeisterinnen 2007

Die Amerikanerinnen Misty May-Treanor und Kerri Walsh haben bei der WM 2007 in Gstaad zum dritten Mal in Folge ihren Titel verteidigt und wurden mit einem Sieg über die Chinesinnen Tian Jia/Wang Weltmeister der Damen (21-16, 21-10). Kerris Vater freute sich nach dem Sieg auf der Tribüne riesig. „Ich bin so stolz auf die beiden! Was die zwei bei dieser WM wieder geleistet haben, ist wunderbar. Zum dritten Mal in Folge den Titel zu holen, ist einfach sensationell gut,“ so Tim Walsh nach dem Sieg im Finale. Heute Abend werden die beiden Siegerinnen erst einmal in aller Ausgiebigkeit den dritten WM-Titel in Folge feiern. „Das machen wir im Kreise unserer Familien und mit ganz engen Freunde aus Gstaad,“ so Tim Walsh weiter. Auf der anschließenden Pressekonferenz verriet dann auch Kerri Walsh, was ihre Pläne für die Zukunft sind. „Nach den Olympischen Spielen 2008 in Peking werde ich definitiv eine Babypause einlegen und eine Familie gründen,“ so Kerri Walsh. Misty May-Treanor gab diese Information bereits vor einer Woche beim Grand Slam in Berlin gegenüber beach-volleyball.de bekannt.

Die Chinesinnen waren nach der Niederlage verständlicher Weise nicht so gut gelaunt. Auf die Frage eines Reporters, was man in Zukunft anders machen wolle, um diese große Leistungslücke zwischen ihnen und den Amerikanerinnen zu schließen, antwortete Tian Jia: “Die Lücke zwischen uns und den Amerikanerinnen war am heutigen Tage nicht groß. Die Lücke war riesig! Wir werden nun wieder nach Hause fahren und an den Fehlern arbeiten müssen. Das wird ein hartes Stück Arbeit."

Auch nach den Olympischen Spielen 2008 wird die ausländische Konkurrenz die beiden Amerikanerinnen weiter zu fürchten haben. Auf die Frage, was denn nach der Gründung einer Familie ganz oben auf ihrer Planungsliste stehe, antwortete Walsh: „Ich liebe meinen Job und will diesen auch nicht aufgeben. Nachdem ich eine Familie gegründet habe, werde ich auf jeden Fall wieder als Profi auf die Tour zurückkommen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, noch zehn Jahre als Profi tätig zu sein. Misty und ich werden danach wieder voll einsteigen und eventuell die Olympischen Spiele 2012 noch mal mitnehmen…wenn's denn reichen sollte,“ so Kerri Walsh und lachte herzlich.

Den Sieg konnten und wollten die Siegerinnen nicht einordnen. "Wir genießen den dritten Triumph einfach, denn jeden dieser Titel muss man separat sehen. Diesen mit den anderen zu vergleichen, wäre falsch, denn jeder Titel hat seinen eigenen Stellenwert," so Walsh abschließend.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 29. Juli 2007

   

WM-Halbfinalisten bei den Herren stehen fest

Die Amerikaner Dalhausser/Rogers haben sich mit einem Sieg über die Chinesen Wu/Xu für das morgige Halbfinale qualifiziert (21-19, 22-20). Nach dem Erfolg zeigte sich Todd Rogers sichtlich erleichtert: „Die haben uns das Leben echt schwer gemacht da draußen auf dem Court! Es war erschreckend zu sehen, dass Linyin Xu sich mittlerweile so verbessert hat und so hoch im Block ist. Es macht mir Angst, gegen dieses Team in Zukunft spielen zu müssen,“ so Rogers anerkennend.

Die brasilianischen Olympiasieger Emanuel/Ricardo haben ihr Spiel im Viertelfinale gegen die Esten Kais/Vesik gewonnen und treffen somit im morgigen Halbfinale auf die Amerikaner Rogers/Dalhausser (23-21, 21-12). Im ersten Satz waren die Osteuropäer mit ihrem druckvollen Spiel den Brasilianern ebenbürtig und schienen bis kurz vor Ende dem Satzgewinn sogar näher als Emanuel/Ricardo. Beim Stand von 21:21 drehte insbesondere Ricardo im Angriff mächtig auf und verschaffte mit einem folgenden Monsterblock gegen Kais den Brasilianern die 1:0-Satzführung. Der zweite Satz begann mit 0:6 denkbar schlecht für die Esten, bei denen, durch den schnellen hohen Rückstand entmutigt, nicht mehr viel zusammen lief. Vesik, der permanent im Angriff gefordert wurde, fand kein Mittel gegen den starken Block von Ricardo. Emanuel freute sich bereits nach der Partie über das gute Abschneiden bei dieser WM. Einen Ausblick auf die Partie gegen Dalhausser/Rogers blieb er jedoch schuldig. „ Ach, über die nächste Partie mache ich mir jetzt noch gar keine Gedanken. Der Sieg heute war schwer genug. Wir wussten, wie gut Kais/Vesik in dieser Saison drauf sind, daher gingen wir hoch konzentriert in dieses Match. Über das Halbfinale denke ich erst morgen nach, jetzt ist es wichtig, runter zu kommen und zu entspannen,“ so Emanuel.

Die Australier Schacht/Slack gewannen das letzte Viertelfinalspiel gegen die Chinesen Li/Zhou in zwei Sätzen (21:19, 21:16) und treffen damit im zweiten Halbfinale auf Barsouk/Kolodinsky. Als erstes Team hatte sich heute das russische Duo für die Runde der letzten Vier mit einem hart umkämpften Sieg über die Amerikaner Gibb/Rosenthal (21:19, 21:17) qualifiziert. Igor Kolodinsky bedankte sich nach dem Spiel bei seinem Trainer für das jetzt schon beste Ergebnis eines russischen Teams bei einer WM. "Dieser Erfolg basiert hauptsächlich auf der Arbeit von unserem neuen Trainer Marco Solustri. Er hat uns enorm verbessert."

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel