News

 Samstag. 01. September 2007 

Ex-Häfler wechseln in die Topligen
YoungStars nehmen Fahrt für die Saison auf
Rote Raben: In Shanghai wurde der Weg geebnet
Hamburg Cowboys: Kleiner Kader in Bottrop
Favoritinnen im Halbfinale
DVV-Männer: Starker letzter Auftritt vor EM
DVV-Frauen: Eurosport zeigt Grand Prix Quali
European League: Zuschauer-Preis an DVV
U20-EM: Großner/Lehmann noch ungeschlagen
evivo will´s beim indeland-Cup wissen
Laciga-Abschied ohne Titel
Auftaktsieg für RWE Rhein-Ruhr gegen Delitzsch

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Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Samstag, 01. September 2007

   

Ex-Häfler wechseln in die Topligen

Fünf Spieler, die in der vegangenen Saison mit dem VfB Friedrichshafen das Triple gewannen, spielen zukünftig in Russland, Griechenland, Frankreich und Italien. Nur Max Günthör blockt auch in der kommenden Spielzeit in der Bundesliga – bei Vizemeister evivo Düren.

Wenige Wochen vor Beginn der Saison 2007/2008 ist klar, dass einige Spieler, die in der vergangenen Spielzeit mit dem VfB Friedrichshafen sensationell die Champions League, die Bundesliga und DVV-Pokal gewannen, zukünftig in den Topligen Europas aufschlagen. Während die Häfler Fans Kapitän Joao José, Juliano Bendini, Lukas Tichacek, Lukas Divis, Robert Hupka und Markus Steuerwald auch weiterhin im VfB-Trikot in der heimischen Arena erleben dürfen, zog es die anderen nach Russland, Griechenland, Frankreich und Italien.

Am weitesten entfernt schmettert Jochen Schöps. Er wechselt in die russischen Superliga zu Iskra Odintsovo. Mit Schöps auf der Diagonalen, dem Brasilianer Giba im Außenangriff und den beiden russischen Nationalspielern Alexej Kuleschov und Alexej Verbov will der Klub aus der Nähe Moskaus im Kampf um die Meisterschaft ein ernsthaftes Wort mitreden. Ambitionen, den Meistertitel zu verteidigen, hat auch Simon Tischer mit seinem neuen Verein. Der Zuspieler verteilt zukünftig beim griechischen Meister Iraklis Thessaloniki die Bälle. Dort wird er von dem Schweden Anders Kristiansson trainiert, der den belgischen Klub Noliko Maaseik bereits zu mehreren Meistertiteln führte.

Während Christian Knudsen in der kommenden Saison für den Zweitplatzierten der Champions League, Tours VB (Frankreich), schmettert, ist der neue Klub von Libero Jiri Polanski noch unbekannt. Sowohl Peter Nagy als auch Sebastian Schwarz wechseln nach Italien. Nagy unterschrieb beim Erstligisten Prisma Taranto und darf sich für die ersten Spiele Einsatzchancen ausrechnen, da der Brasilianer Visotto als Diagonalangreifer Nummer eins zunächst verletzt ausfällt. Schwarz geht für den Zweitligisten Premier Hotels Crema auf Punktejagd. Bei dem Klub im Süden Italiens unterzeichnete der Außenangreifer einen Vertrag für eine Saison mit Option auf eine weitere.

Als einziger Ex-Häfler spielt Max Günthör auch in der kommenden Saison in der Bundesliga. Der Mittelblocker trägt demnächst das Trikot von Vizemeister evivo Düren und dürfte nach exzellenten Leistungen bei der Nationalmannschaft seinen Stammplatz sicher haben.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Samstag, 01. September 2007

   

YoungStars nehmen Fahrt für die Saison auf

Mit einem großem Aufgebot starten die Volley YoungStars in die Vorbereitung auf die Zweitligasaison 2007/2008. Doch der Schein trügt: Mangels einsatzfähigen Spielern nämlich mussten sie das Vorbereitungsturnier in Planegg absagen

Über einen Mangel an Beteiligung konnte sich Adrian Pfleghar beim Trainingsauftakt der Volley YoungStars Friedrichshafen nicht beschweren. Zwölf, manchmal sogar 13 Spieler scharte der neue Cheftrainer des Zweitligateams in dieser Woche in der Arena Friedrichshafen um sich und sammelte durchweg positive Eindrücke. „Es sind sehr viele talentierte Jungs dabei“, so Pfleghar. „Und sie sind alle hochmotiviert. Das gefällt mir.“

Zwei Mal täglich bittet der 25-Jährige sein Ensemble während der Ferienzeit zum Training und teilt das Programm in eine Kraft- und eine Balltrainingseinheit. Während im Kraftraum an den athletischen Grundlagen gefeilt wird, setzt Pfleghar im Balltraining die Schwerpunkte vor allem auf die Verbesserung der Grundtechniken. Besonders die Elemente Annahme, Block und Angriff hat der Coach dabei ins Visier genommen. „Eine gute Technik“, sagt er, „ist nun einmal die Basis für ein erfolgreiches Volleyballspiel“.

Ein großes Handicap allerdings plagt die Volley YoungStars: Sie müssen derzeit ohne Zuspieler trainieren. Denn Jonas Hemlein, der diese Rolle in der kommenden Spielzeit als einziger Akteur ausfüllt, kehrte erst am Dienstag mit der deutschen Jugend-Nationalmannschaft von der U19-Weltmeisterschaft in Mexiko zurück. Gemeinsam mit Libero Fabian Kohl darf er sich noch eine Woche erholen und stößt am Freitag (7. September) zum Team.

Für das darauf folgende Wochenende (8./9. September) war der erste und einzige Test vor Saisonbgeinn geplant. Beim 27. Internationalen Wiesn-Turnier in Planegg sollten die Häfler Spielpraxis für die anstehende Saison sammeln und Pfleghar Aufschlüsse über die beste Aufstellung erhalten. Da aber die YoungStars der Jahrgänge 1991/92 bei einem VLW-Lehrgang eingebunden sind, Christian Scholze, Felix Arenz und Simon Quenzer verletzungsbedingt sowie Rene Bahlburg aufgrund einer Mandelentzündung ausfallen, stehen nur noch fünf Spieler zur Verfügung. „Somit“, so Pfleghar, „mussten wir unsere Teilnahme leider absagen“.

Zwangsläufig also konzentriert sich der Coach auf die Trainingseinheiten und hofft auf einen gelungenen Zweiligaauftakt am 15. September (18 Uhr) in der Arena Friedrichshafen gegen gegen den SV Schwaig. Das Ergebnis, sagt er, sei dabei nicht allein entscheidend. „Natürlich wollen wir gewinnen. Aber vor allem möchte ich, dass sich die Jungs gut verkaufen und sich im Laufe der Saison weiterentwickeln. Dann können wir die eine oder andere etablierte Mannschaft sicherlich ärgern.“

 

 

Deutschland - Rote Raben Vilsblburg-News

 Samstag, 01. September 2007

   

Rote Raben: In Shanghai wurde der Weg geebnet

Rote Raben nehmen Mittelblockerin Daniela Lanner Mapeli unter Vertrag

Die Spielerinnen der Roten Raben schwitzen seit einer Woche in Shanghai. Der Vilsbiburger Dekanterhersteller Flottweg hat dort eine Niederlassung und mit seinen Beziehungen den Kontakt zum Oriental Women Volleyball Club of Shanghai hergestellt. Somit haben die Raben die einzigartige Möglichkeit, sich in einem tollen Ambiente unter Wettkampfbedingungen auf die neue Saison vorzubereiten.

Dabei wurde bereits ein schöner Erfolg erzielt. Beide Vereine vereinbarten eine mehrjährige Kooperation und haben so die Möglichkeit, die unterschiedlichen Spielsysteme beider Kulturen näher kennen zu lernen.

Gleichzeitig konnte Raben-Manager Klaus-Peter Jung-Kronseder aber auch eine wichtige Personalie in trockene Tücher bringen. Die brasilianische Mittelblockerin Daniela Lanner Mapeli hat die Roten Raben begleitet. Sie hat die Raben-Verantwortlichen mit ihrem Auftreten so überzeugt, dass sie für die kommende Saison unter Vertrag genommen wurde. Für die neue Mittelblockerin spricht, dass sie seit 1993 auf Erstliganiveau spielt und bereits über einige Champions League-Erfahrung verfügt.

Ein Freund von Raben-Trainer Guillermo Gallardo, der Spielervermittler in Spanien ist, hat den Kontakt zu der 1,91 Meter großen sympatischen Brasilianerin hergestellt. „Wir haben eine international erfahrene Blockerin gesucht, die schon in Europa gespielt hat“, begründet Raben-Manager Klaus-Peter Jung-Kronseder die Suche. Daniela Lanner Mapeli hat in den vergangenen drei Jahren in der spanischen Superliga gespielt. In der Saison 2006/2007 war sie bei Las Palmas unter Vertrag und hat dort auch in der Champions League gespielt.

Da die Spanier ihre gesamte Mannschaft umgekrempelt haben und Daniela Lanner Mapeli sich nicht sicher war, was dort passieren wird, hat sie sich nach einer Alternative umgeschaut. Ihr Agent hat ihr dann die Roten Raben empfohlen. Die 32-jährige hat den Schritt in die deutsche Bundesliga gewagt, obwohl sie bei Las Palmas hätte bleiben können. Ihr ersten Eindrücke schildert sie so: „Die Roten Raben haben eine junge Mannschaft, die eine gute Perspektive für die Zukunft hat. Deshalb ist es für mich sehr interessant, hier zu spielen.“ Sie bezeichnet den Verein als seriös und sehr organisiert, mit sehr guten Strukturen.

Für die kommende Saison möchte sie mit ihrer Erfahrung helfen, die Roten Raben nach vorne zu bringen. „Ich möchte so viele Siege wie möglich erzielen“, so die Brasilianerin.

Raben-Trainer Guillermo Gallardo hat einen sehr guten Eindruck von Daniela Lanner Mapeli. Sie verfüge über einen guten Block und einen schnellen Angriff lobt er. Zudem passe sie charakterlich sehr gut in das Team. Ihre Erfahrungen seien für die Mannschaft sehr wertvoll. Zwei Dinge muss Daniela Lanner Mapeli derzeit vorrangig erledigen: Sie muss sich mit ihren neuen Mannschaftskameradinnen einspielen und die deutsche Sprache lernen. Derzeit reicht es nur für Begriffe wie Ja/Nein, Bitte/Danke, Wechsel, Zuspielerin oder Guten Morgen. Aber es kommen jeden Tag ein paar neue Worte hinzu.

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Samstag, 01. September 2007

   

Hamburg Cowboys: Kleiner Kader in Bottrop

Kaum haben die Hamburg Cowboys bekanntgegeben, dass sie doch in der 1. Bundesliga antreten können, folgt für das neuformierte Team ein erster Test. Beim RWE-Rhein-Ruhr-Cup in Bottrop trifft der Aufsteiger in der Vorrunde auf Omniworld Almere (Holland), Delitzsch (Absteiger 1. Liga) und die Gastgeber aus Bottrop. "Die Jungs sollen sich aneinander gewöhnen", sagt Cowboys-Chef Jan Schneider, "die Ergebnisse sind uns wirklich noch herzlich egal."

Ohnehin fährt nur ein Rumpfteam in den Westen – zu unsicher schien in den vergangenen Wochen die Turnierteilnahme. Nun reist man ohne Trainer Bernd Schlesinger (deutsche Meisterschaften Beach-Volleyball) zu dem hochklassig besetzten 16er-Turnier. Vom Kader fehlen Sebastian Neufeld (Polizeidienst), Stefan Trienen (privat) und Sebastian Fuchs (Beach-Volleyball DM), zudem wird Neuzugang Sven Glinker wegen der Nachwirkungen einer Bauchmuskelverletzung nur als Libero auflaufen können. Zudem laborieren die Mittelblocker Felix Braun und Ahmed Yasa an Verletzungen, Oliver Schmäschke kann noch immer nicht angreifen.

"Wir machen das Beste draus", sagt Schneider. Dass die Hamburg Cowboys das Turnier sportlich aber ernst nehmen und auch unter diesen widrigen Bedingungen versuchen, den einen oder anderen Erfolg zu erzielen, zeigt die Tatsache, dass am Samstag der frühere Cowboys-Coach Nonie Koch ebenso wie Mittelblocker Jan Buhrmester (auf Wochenend-Besuch aus Toulouse) nachkommen werden. „Wirklich Hut ab vor diesem Engagement“, sagt Schneider, „die beiden sind alte Gefährten vom Oststeinbeker SV, sie wissen genau, was den Cowboys-Geist ausmacht und sollen den Jungs zur Seite stehen. Das Wochenende wird hoffentlich eine gute Basis sein – wenn wir gegen die guten Teams vielleicht mal eine auf die Mütze bekommen werden, ist uns das in dieser Phase vollkommen gleichgültig. Wir brauchen noch ein paar Wochen, um auf Touren zu kommen.“

 

 

Deutschland - Sportsandevents-News

 Samstag, 01. September 2007

   

Favoritinnen im Halbfinale

Punkt 9 Uhr fiel am heutigen Freitag der Startschuss für die 15. Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften in Timmendorfer Strand. Als Erste präsentierten sich die amtierenden Deutschen Meisterinnen, Sara Goller und Laura Ludwig, in bester Spiellaune. Locker und leicht setzten sie sich gegen das an Position 16 gesetzte Duo Stefanie Kelm/Eve Schmidt-Ott mit 21:11  und 21:12 durch. Auch in ihrem zweiten Match des Tages hatten die „frechen Gören“ keine Mühe und gewannen mit 21:14 und 21:14 gegen Maria Kleefisch und Jana Günther. Schwieriger gestaltete sich da schon der Einzug ins Halbfinale. Nur mit Mühe (19:21, 21:17, 15:9) gelang die direkte Qualifikation gegen die stark aufspielenden Helke Claasen/Antje Röder. Ebenfalls eine weiße Weste behielten Stephanie Pohl und Okka Rau (jeweils 2:0 gegen Brandt/Stöckmann und Eckardt/Fischer). Doch auch Deutschlands Nummer zwei musste sich im Viertelfinale über die volle Dreisatz-Distanz kämpfen (21:19, 16:21, 15:9 gegen Ruth Flemig und Stefanie Hüttermann).

Überraschung zum Start

Nicht alle favorisierten Frauen-Teams erwischten einen dermaßen guten Start in das wichtigste deutsche Beach-Volleyball Turnier. Die an Position drei gesetzten Münsteranerinnen Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich konnten zwar ihr erstes Match gegen Herfurth/Richter gewinnen, verloren jedoch in der zweiten Runde überraschend in zwei Sätzen gegen die Aachenerinnen Flemig/Hüttermann (18:21, 19:21) und stehen nun in der Loserrunde. Hella und Rieke sind aber durch ihren knappen 2:1 Erfolg am Abend gegen Claudia Lehmann und Julia Sude weiterhin im Rennen.

Erste Runden der Männer gespielt

Auch die Männer griffen bereits am ersten Turniertag ins Geschehen ein. Dabei konnten sich die Top-Teams Julius Brink/Christoph Dieckmann und David Klemperer/Eric Koreng nach mühsamem ersten Satz doch noch deutlich in zwei Durchgängen in ihren Auftaktmatches durchsetzen. Auch in Runde zwei zeigten die Favoriten bei wechselhaften Wetterbedingungen ihr Können und zogen ohne Satzverlust locker ins Viertelfinale ein.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 01. September 2007

   

DVV-Männer: Starker letzter Auftritt vor EM

Die DVV-Männer haben den letzten Test vor der EM in St. Petersburg & Moskau (6.-16. September) gewonnen: Vor 900 Zuschauern siegte die Mannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu in Darmstadt gegen die Slowakei nach einer konzentrierten Vorstellung mit 3:0 (25-18, 25-22, 25-17). Punktbeste Spieler waren Jochen Schöps (13) und Björn Andrae (11) bei Deutschland, Tomas Kmet (10) bei der Slowakei. Bundestrainer Stelian Moculescu wird voraussichtlich am morgigen Samstag die zwölf Spieler benennen, die die EM bestreiten. Zwei Akteure müssen noch gestrichen werden.

Am 4. September fliegt die deutsche Mannschaft von Frankfurt nach St. Petersburg - die EM beginnt am 7. September mit dem Auftaktspiel gegen den WM-Vierten Serbien, es folgen die Partien gegen Griechenland (8. September) und die Niederlande (9. September).

Startaufstellung Deutschland: Die DVV-Auswahl begann mit Frank Dehne, Jochen Schöps, Max Günthör, Stefan Hübner, Marcus Popp, Björn Andrae und Markus Steuerwald.
Startaufstellung Slowakei: Michael Masny, Martin Sopko, Michael Cerven, Lukas Divis, Frantisek Ogurcak, Tomas Kmet und Martin Pipa.

Die deutsche Mannschaft präsentierte sich im letzten Test vor der EM in guter Verfassung: Die Aufschläge kamen druckvoll und hatten dennoch eine geringe Fehlerquote (12 Fehler und sieben Asse), im Block hatte das deutsche Team gegenüber den Slowaken ebenfalls Vorteile – auch dank Hübner. Dem Italien-Profi merkte man seine vor wenigen Tagen erlittene Verletzung am rechten Sprunggelenk nicht an, der spielte stark wie alle deutschen Akteure. Herausragend war an diesem Abend vor allem die Angriffsquote: 69% der deutschen Angriffe führten zu Punkten (die Slowaken kamen auf 44%), Jochen Schöps war mit unglaublichen 92% führend. Dies war natürlich auch ein Indiz für die gute Regie, die Frank Dehne und Simon Tischer führten. Tischer kam im dritten Satz aufs Feld und fügte sich nahtlos ein. Nicht nur auf der Zuspiel-Position ist die deutsche Mannschaft nunmehr mehrfach stark besetzt.

Der ausführliche Spielbericht

1. Satz
Beide Mannschafteten starteten konzentriert in die Partie und punkteten beständig aus der Annahme (3-3). Ein Ass von Friedrichshafens Divis durchbrach die Regelmäßigkeit und ließ den EM-Teilnehmer Slowakei in Führung gehen (4-5). Beide Teams gingen hohes Risiko im Service, die deutschen Aufschläger hatten dabei noch nicht richtig justiert (Hübner und Andrae verzogen). Ein Angriffsfehler von Kmet sowie ein erster Blockpunkt von Hübner (gegen Rückraum Sopko) bedeutete Führung Deutschland und technische Auszeit (8-6). Schöps war es, der sich gegen den slowakischen Dreierblock aus dem Rückraum durchsetzte und erstmalig für eine Drei-Punkte-Führung sorgte (11-8). Kapitän Dehne verteilte variabel die Bälle, die Schnell- und Außenangreifer dankten es ihrem Zuspieler mit erfolgreichen Abschlüssen (13-10). Ein Block von Popp gegen Divis brachte das 16-12 – die Zuschauer waren vom bisherigen Auftreten des DVV-Teams angetan. Einen Punkt später bat Vladimir Pridal, Trainer der Slowaken, die Seinen abermals an die Linie, Popp hatte nach Abwehr von Günthör zum wiederholten Male den Außenblock angeschlagen (17-12). Als Popp unwiderstehlich über außen punktete und Nemec (früh eingewechselt für Sopko) einen Ball kläglich ins Netz schlug, gab es die nächste Auszeit (19-13). Die Slowaken verkürzten durch Angriff Divis und einen direkten Aufschlagpunkt von Ogurcak (Popp-Fehler) auf 20-16, dann waren es wieder die deutschen Spieler, die mit Schöps (Rückraum) und Hübner (Angriff von Ball auf Netzkante) punkteten (22-16). Ein Dreierblock mit Günthör bedeutete Satzbälle en masse (24-17), der Spieler von evivo Düren brachte per Schnellangreif den zweiten Satzball im Feld unter (25-18).

2. Satz
Moculescu beließ die erfolgreichen Sieben auf dem Feld, Hübner blockte sein Team zum Ausgleich (2-2), ehe ein Popp-Angriff ins aus (Notball von der Position Sechs) die Slowaken in Führung gingen ließ (2-4). Nach guten Aufschlägen und Aktionen der DVV-Asse war der Ausgleich geschafft (6-6), ehe ein Ass von Cerven die Linie herunter die Slowaken mit zwei Punkten Vorsprung in die technische Auszeit gingen ließ (6-8). Popp blieb direkt im Anschluss an die Auszeit am Block von Kmet hängen (6-9), kurze Zeit später ein weiteres Mal (7-11). Robert Kromm kam für den Außenangreifer aus Montichiari und fügte sich mit einer präzisen Annahme gut ein, doch die Slowaken agierten in dieser Phase sehr stabil aus der Annahme und hielten den Vorsprung (8-12). Ein Ass von Hübner brachte das DVV-Team heran (10-12), ehe der schönste Ballwechsel des Spiels (der Ball überquerte mehrere Male das Netz in höchstem Tempo) zugunsten der Slowaken endete, weil Andrae den Angriff knapp verzog. Direkt im Anschluss verschlug Kromm aus dem Rückraum und kassierte ein Ass von Divis (11-16). Schöps per Angriff und Dehne per Ass verkürzten auf 13-16, Schöps machte nach Dehne-Abwehr und Kromm-Zuspiel den 14. Punkt. Der Vorsprung der Slowaken schmolz dahin – Ogurcak schlug seinen Angriff ins aus (16-17), dann passierte auch Divis dieses Missgeschick. Ausgleich und Auszeit Slowakei (17-17). Der nächste Angriffsfehler der Slowaken (erneut verzog Divis) brachte die deutsche Führung (18-17), Pridal führte einen Doppelwechsel auf der Zuspiel- und Diagonalposition durch (Skladany und Barbierik kamen). Kromm hielt den Minimal-Vorsprung, dann kam Christian Pampel (für Günthör) zum Aufschlag – und verzog (19-19). Schöps war es, der per Ass (über Ogurcak) die Führung ausbaute und die Slowaken zur Auszeit zwang (21-19). Das deutsche Team hielt den Vorsprung, weil Hübner und Andrae stark und konzentriert abschlossen (23-21). Mit brachialer Gewalt holte Andrae Satzbälle: Sein Angriff „sprengte“ den slowakischen Block (24-22). Gleich der erste Satzball wurde genutzt, Ogurcak trat beim Angriff aus dem Rückraum über (25-22).

3. Satz
Simon Tischer übernahm nun die Regie im deutschen Spiel, Kromm blieb für Popp auf dem Feld. Nach einem 0:2-Start machte die deutsche Mannschaft vier Punkte in Folge, davon ein lupenreiner „Hattrick“ im Block. Erst Kromm, dann war zweimal der deutsche Dreierblock mit Tischer, Hübner und Kromm erfolgreich (4-2). Beide Teams hielten in der Folge ihren Angriff aus der Annahme, sodass es mit 8-6 in die erste technische Auszeit ging. Pampel kam für den überzeugenden Schöps aufs Feld (10-8), Schöps hatte sich bereits wieder in MVP-Form gezeigt. Pampel führte sich gleich prächtig ein, sein Angriff prallte vom Block ins aus, Andrae setzte per Ass noch einen drauf (12-8). Hübner „lockte“ sein Gegenüber Kmet per Lob förmlich ins Netz, der Vorsprung blieb hoch und wurde durch ein Kromm-Ass ausgebaut (16-11). Kromm rückte mit einem weiteren Ass (durch Handgelenkseinsatz veränderte er plötzlich die Richtung) den Sieg in greifbare Nähe (18-11), der Widerstand der Slowaken schien gebrochen. Norbert Walter bekam von Moculescu auch noch seine Bewährungschance und rückte für Günthör aufs Feld (20-12). Einen Tischer-Aufschlag „staubte“ Andrae locker ab (22-13), ein Sabo-Aufschlag ins aus bedeutete Matchbälle (24-15). Die ersten beiden wehrten die Slowaken noch ab, dann verzog Skladany seinen Aufschlag (25-17).

Stimmen zum Spiel

Stelian Moculescu: „Wir haben gut gespielt. Im Aufschlagbereich war das heute sehr gut, in der Block- und Verteidigung okay. Es war wichtig, dass nicht nur die vermeintliche Stammformation gespielt hat. Kromm hat frischen Wind gebracht und Tischer hat sich wieder ran gespielt.“

Stefan Hübner: „Mit dem Fuß ging es wunderbar, auch wenn er jetzt etwas angeschwollen ist. Ich hatte keine Schmerzen und bin sehr zufrieden. Die ganze Periodisierung lief gut, ich denke, dass wir zum richtigen Zeitpunkt in Form sind.“

Markus Steuerwald: „Es war besser als gestern. Wir müssen uns in den nächsten Tagen nochmals steigern, damit es bei der EM klappt. Wir sind dort in einer sehr schweren Gruppe.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 01. September 2007

   

DVV-Frauen: Eurosport zeigt Grand Prix Qualifikation

In der neuesten Übersicht über die geplanten Volleyballübertragungen auf Eurosport und Eurosport 2 stechen viele Live-Übertragungen und zeitversetzte Zusammenfassungen der europäischen Grand Prix Qualifikation in Ankara (3.-9. September) hervor. So überträgt Eurosport zwei Partien der deutschen Frauen live. Unter anderen am Mittwoch, den 5. September gegen Bulgarien und am 6. September das Spiel gegen Italien. Digital über Eurosport 2 werden auch die anderen Matches live gezeigt.

Erstaunlicherweise hat Eurosport nicht die Rechte an den Europameisterschaften der Männer und Frauen. Diese sollten ursprünglich auf ARENA übertragen werden. Nach dem Aus des Senders wurden die Live-Rechte in Deutschland nicht neu vergeben. Premiere hat zwar die Fussballrechte von ARENA übernommen, auf die Übernahme der Übertragungsrechte der Volleyball-EM jedoch verzichtet. Bei ARD und ZDF sind innerhalb der Magazinsendungen wie Sportschau oder Sportreportage sowie Morgen- und Mittagsmagazin Berichte von den Europameisterschaften vorgesehen.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 01. September 2007

   

European League: Zuschauer-Preis an DVV

Schöne Nachricht für den DVV vom Europäischen Volleyball-Verband CEV aus Luxemburg. Der DVV erhielt für die meisten Zuschauer im Rahmen der European League 2007 6.000 Euro Belohnung. Zu den insgesamt sechs Heimspielen in Oldenburg, Bielefeld, Zwickau, Dessau und Trier (2x) strömten 9.800 Zuschauer. Der erreichte Schnitt von 1.650 Zuschauern wurde von keiner anderen Nation erreicht.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 01. September 2007

   

U20-Beach-EM: Großner/Lehmann noch ungeschlagen

Julia Großner/Liane Lehmann (SWE Volley-Team/VC Olympia Berlin) sind bei der U20-EM in Scheveningen weiterhin ungeschlagen und haben bereits Platz fünf sicher: Im deutschen Duell gegen Melanie Iwansky/Stephanie Koszowski (USC Konstanz/FT Adler Kiel) siegten die Deutschen U20-Meisterinnen mit 2:0.

Doch auch Iwansky/Koszowski sind ebenfalls noch im Rennen wie auch Jonathan Erdmann/Marvin Klass (VC Olympia Berlin/TV Bühl) und Stefan Köhler/Matthias Penk (TSV Rudow/VC Olympia Berlin). Alle drei Teams weisen jedoch bereits eine Niederlage auf.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Samstag, 01. September 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

evivo will´s beim indeland-Cup wissen

Das namhaft besetzte Vorbereitungsturnier vom 14. bis zum 16. September soll für die Mannschaft von Trainer Mirko Culic ein echter Härtetest werden. Die Karten für den Indeland-Cup gibt es ab sofort bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

"Na sicher wollen wir uns bei diesem Turnier gut verkaufen", sagt evivo-Spielmacher Ilja Wiederschein. Denn abgesehen von der Tatsache, dass Wiederschein und Co. unter Beweis stellen wollen, wie gut das Zusammenspiel innerhalb der Mannschaft klappt, geht es um Prestige. "Das Turnier ist toll besetzt. Und gegen solche starken Gegner wollen wir uns beweisen", gibt der 30-Jährige die Marschroute für den indeland-Cup aus.
Sponsor des Turniers ist indeland , die Entwicklungsgesellschaft für die Folgenutzung des Tagesbaus im Kreis Düren.

Das Teilnehmerfeldist mit evivo sowie den Champions League Teilnehmern Noliko Maaseik (Belgien) und Budvanska Rivijera (Montenegro) sowie dem Europapokal-Starter Paris Beauvais (Frankreich) mit europäischen Spitzenteams gespickt. Eine würdige Teilnehmerliste für den ersten indeland-Cup. Die Mannschaften kennen sich. Beauvais war bereits in der Vorbereitung im vergangenen Jahr Gegner der Dürener. Mit dem ehemaligen Wuppertaler Zupieler Raiko Jokanovic und dem ehemaligen Mendiger Mittelblocker Miroslav Javuvek sowie Alexander Shafranovic (Israel - ehemals Friedrichshafen) haben die Franzosen drei ehemalige Bundesligastars in ihren Reihen.

Mit Noliko Maaseik hat sich evivo schon oft gemessen. Unvergessen sind die beiden Duelle in der Champions League 2005/06, in dem jeweils der Gast auswärts gewinnen konnte. Und Budvanska war vor drei Jahren Gegner im Europapokal.

Der Spielplan

Freitag 14.09.
18:00: Maaseik – Beauvais
20:00: Evivo – Budva
Samstag 15.09.
16:00: Budva – Maaseik
18:00: Evivo – Beauvais
Sonnag 16.09.
15:00: Budva – Beauvais
17:00: Evivo – Maaseik
Eintrittspreise: Turnierkarte 12 Euro, sechs Euro ermäßigt; Tageskarte Sechs Euro, drei Euro ermäßigt. Die Karten gibt es bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

 

 

International - News.Search.ch

 Samstag, 01. September 2007

   http://news.search.ch

Laciga-Abschied ohne Titel

Nach der internationalen Bühne hat sich Paul Laciga nun endgültig verabschiedet. Zum Abschluss seiner Karriere blieb ihm bei der Schweizer Meisterschaft in Bern allerdings der vierte Titel verwehrt. N

 

 

Deutschland - RWE Rhein-Ruhr Volley-News

 Samstag, 01. September 2007

  

Auftaktsieg für RWE Rhein-Ruhr gegen Delitzsch

RWE Rhein-Ruhr Cup in Bottrop

Gelungener Auftakt für RWE Rhein-Ruhr Volley beim RWE Rhein-Ruhr Cup in Bottrop. Mit einem schönen 3:1 Erfolg (22-, -21,-14,-30) über Erstligaabsteiger GSVE Delitzsch eine ordentliche Heimpremiere vor heimischem Publikum feiern. Insgesamt 12 Erst-und Zweitligisten geben sich beim RWE Rhein-Ruhr Cup ein Stelldichein in der Bottroper Dieter Renz Halle.

Wieder einmal geht es darum, bei einem attraktiven Turnier eine ordentliche Saisonvorbereitung gegen starke Konkurrenz hinzulegen. In Bottrop geschieht dieses jedes Jahr am ersten Septemberwochenende, während sich Deutschlands Beach-Cracks am Timmendorfer Strand zum Saisonfinale einfinden. RWE Rhein-Ruhr Volley präsentierte sich dabei mit einer ordentlichen Leistung. Nach nervösem Autakt konnten Ferdi Stebner und Co. eine gute 2:1 Satzführung vorlegen. Im vierten Durchgang ging es dann noch einmal heiss her und die Bottroper konnten mit 32:30 noch knapp die Oberhand behalten und Trainer Gürsel Yesiltas erst einmal eine ordentliche Heimpremiere bescheren.

Erheblich schwieriger wird es mit Sicherheit am zweiten Turniertag, wenn auf der anderen Seite des Netzes die Hamburg Cowboys und Omniworld Almere aus der holländischen Ehrendivision stehen.

Spielbeginn in der Dieter Renz Halle ist am Samstag bereits um 13.00 Uhr. Die übrigen Spielpaarungen und aktuellen Ergebnisse können auf der Homepage www.vcbottrop90.de abgefragt werden. Am Sonntag beginnen dann die Finalspiele ab 10.00 Uhr, das Finale um 14.30 Uhr.

Wolfgang Donat

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel