News

 Donnerstag. 06. September 2007 

Letzter Härtetest für SVL-Damen
Ankara: Sicheres 3:0 gegen Bulgarien
EM: 16 Teams und 192 Spieler wollen es wissen
EM der Männer: Interessante Zahlen
EM in Russland: Schwitzen und Genießen
“Meine Arbeit schon positiv stressend für die Spieler“
EM-live im Internet auf www.laola1.tv
U21-WM: Rohde/Rudolph scheitern in Qualifikation
EM Sitzvolleyball: 3 -0 gegen Serbien
Günthör: «Trete gegen Helden meiner Jugend an»
Bundestrainer Moculescu will aufhören
Pfeifen mit der nötigen Gelassenheit
Europameisterin zum VCN
Abschiedspiel für Sabine
Oststeinbek Fünfter in Bottrop
Abschiedsspiel für Sabine Verwilt-Jungclaus

September 2007
Mo Di Mi Do Fr Sa So
          1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
             
August 2007
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31    
             

 

Zum Medien-Überblick

Aus Copyright-Gründen darf zu Berichten von Zeitungen, die ihr Einverständnis zur direkten Wiedergabe 
nicht erteilt haben, nur ein Link gesetzt werden. Sollte ein Link nicht mehr funktionieren, kann auf individuelle 
Nachfrage unter Angabe von Datum und Titel der Bericht aus dem Privat-Archiv angefordert werden.

 

 

Deutschland - SV Lohhof-News

 Donnerstag, 06. September 2007

   

Letzter Härtetest für SVL-Damen

Die Bundesligamannschaft des SV Lohhof nimmt am kommenden Wochenende bei einem Vorbereitungsturnier in Sinsheim teil. Die Spiele gelten als letzter Härtetest vor dem Auftaktspiel am 15. September um 19.30 Uhr gegen den SV Mauerstetten in heimischer Halle.

Nach dem einwöchigen Trainingslager in Ungarn in der vergangenen Woche nehmen die Frauen des Bundesligisten SV Lohhof am kommenden Wochenende beim Vorbereitungsturnier in Sinsheim teil. Mit dabei sind die direkten Ligakonkurrenten Chemnitz, Erfurt, Vilsbiburg, Bad Soden, Aachen (Vizemeister 2.Liga Nord), Potsdam (Meister 2.Liga Nord), Nancy (1.Liga Frankreich) sowie der Ausrichter Sinsheim. „Ein sehr gutes Turnier auf hohem Niveau“, schätzt SVL-Trainer Hannes Müllegger das Turnier ein. In der ersten Gruppenphase bekommt es der SV Lohhof mit den Teams aus Chemnitz und Nancy zu tun.

10 Spielerinnen werden sich am frühen Samstagmorgen Richtung Sinsheim auf dem Weg machen. Mit dabei ist wie bereits beim Trainingslager in Ungarn Natascha Niemczyk aus der 2. Mannschaft, die in das Niveau hineinschnuppern soll. Im Vordergrund steht für die SVL-Mädels ganz klar Spielpraxis zu sammeln, verschiedene Spielsituationen zu testen und natürlich möglichst erfolgreich abzuschneiden. SVL-Trainer Hannes Müllegger formuliert das Ziel noch deutlicher: „Das Ergebnis ist nicht entscheidend. Wichtig ist mir ein Team zu formen und viel Spielerfahrung zu bekommen.“

Für die Mannschaft um Kapitänin Martina Banse wird es bereits in der nächsten Woche ernst. Im heimischen Carl-Orff-Gymnasium empfängt der SV Lohhof am 15. September um 19.30 Uhr den Aufsteiger SV Mauerstetten zum bayerischen Derby.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 06. September 2007

   

Ankara: Sicheres 3:0 gegen Bulgarien

Ankara - Nach der 1:3-Niederlage gegen Weltmeister Russland im ihrem Auftaktspiel am Dienstag bei der Europa-Qualifikation für den Grand Prix 2008 in Ankara feierten die deutschen Volleyball-Damen am Mittwoch einen klaren 3:0 (25:20, 25:20, )-Erfolg über Bulgarien, der nie gefährdet war. Kapitän Angelina Grün (Bergamo): "Für uns hat das Turnier heute angefangen. Gegen Russland am Dienstag war noch ein bisschen wie 'Probe'. Ich hatte ja nach dem Russlandspiel schon vorausgesagt, dass wir uns noch steigern und alle weiteren Spiele hier gewinnen können. Heute haben wir damit begonnen. Bulgarien ist sicherlich der schwächste Gegner in diesem Turnier, aber der Sieg ist gut für unser Selbstvertrauen. Am Donnerstag gegen Italien müssen wir uns nochmals steigern."

Bundestrainer Giovanni Guidetti: "Ich bin nie zufrieden, wir hätten auch in fünfzig Minuten gewinnen können... Aber im Ernst: Unser Angriff, die Abwehr und der Block waren gut, bei den Aufschlägen machten wir allerdings zu viele Fehler."

Hervorragend gegen Bulgarien war Cornelia Dumler (Ostiano/Italien) mit 16 Punkten, Christiane Fürst und Angelina Grün kamen beide auf je 11 Punkte. Bei den Bulgarinnen sammelte Elena Koleva 15 Punkte.

Im ersten Satz unterliefen den jungen deutschen Spielerinnen nach einer 12:9-Führung dann viele Flüchtigkeitsfehler, vor allem beim Aufschlag, und lagen schließlich 16-17 zurück. Bundestrainer Giovanni Guidetti reagierte, wechselte die Neu-Italienerin Margareta Kozuch (Sassulo) gegen Neu-Türkin Atika Bouagaa (Istanbul) aus - und Deutschland zog auf 21:17 davon. Den zweiten Durchgang begann die DVV-Mannschaft sehr konzentriert und führte schon 21:13, bevor sie sich wieder viele eigene Fehler erlaubte und Bulgarien noch auf 22:19 herankam. Der letzte Satz verlief wie der vorhergehende.

Am Donnerstag treffen die Deutschen auf Ex-Welt- und Vize-Europameister Italien, der nach einem mühevollen 3:2 über Serbien und einem 3:0 über Aserbaidschan nach zwei Begegnungen hinter Russland (3:0, 3:1) auf Platz zwei der Tabelle steht. Dritter sind die gastgebenden Türkinnen mit ebenfalls zwei Siegen (3:1, 3:2).

Es folgen nun die Spiele gegen Vize-Europameister Italien (6.9. um 14.30 Uhr, live auf Eurosport), gegen Aserbaidschan (7.9. um 14.30 Uhr), gegen Gastgeber Türkei (8.9. um 17.00 Uhr) sowie gegen Serbien (9.9. um 14.30 Uhr) Serbien.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 06. September 2007

   

EM: 16 Teams und 192 Spieler wollen es wissen

Am Vortag des EM-Auftaktes gaben die 16 Cheftrainer ihre Zwölferkader auch der Öffentlichkeit bekannt. Im Großen und Ganzen gab es keine großen Überraschungen bei den Nominierungen, was besonders die Spielbeobachter freuen dürfte. Im Folgenden die Kader der 16 Teams.

Gruppe A in St. Petersburg

Deutschland: Christian Pampel, Markus Steuerwald (beide VfB Friedrichshafen), Max Günthör (evivo Düren), Jochen Schöps (Odintsovo/RUS), Marcus Popp (Montichiari/ITA), Frank Dehne (Corigliano/ITA), Björn Andrae (Olsztyn/POL), Robert Kromm (Perugia/ITA), Stefan Hübner (Treviso/ITA), Georg Grozer (Moerser SC), Ralph Bergmann (N.N.), Simon Tischer (Thessaloniki/GRE)
Chef-Trainer: Stelian Moculescu

Griechenland: Marios Gkiourdas, Theodoros Chatziantoniou, Vasileios Kournetas, Nikolaos Rouemeliotis, Theoklitos Karipidis, Achilleas Papadimitriou (alle Olympiakos), Georgios Stefeanou (Panathinaikos), Konstantinos Prousalis, Nikolaos Karagiannis (beide Aris), Ioannis Kyriakidis (Athinon), Nikolaos Smaragdis, Andrei Kravarik (beide Iraklis)
Chef-Trainer: Alexandros Leonis

Niederlande: Dirk van Gendt, Christian van der Wel, Jan Snippe, Jairo Hooi, Michael Olieman (alle Nesselande), Nico Freriks (Roeselare/BEL), Robert Horstink (Treviso/ITA), Marko Klok (Novy Urengoi/RUS), Jeroen Rauwerdink (Piet Zoomers), Wytze Kooistra (Rom/ITA), Rob Bontje (Verona/ITA), Jeroen Trommel (Cannes/FRA)
Chef-Trainer: Peter Blangé

Serbien: Nikola Kovacevic (Perugia/ITA), Bojan Janic (Verona/ITA), Vlado Petkovic, Sasa Starovic (beide Buducnost/MNE), Slobodan Boskan, Marko Samardzic (beide Tours/FRA), Nikola Grbic (Trentino/ITA), Milos Nikic (Milano/ITA), Andrija Geric (Macerata/ITA), Ivan Miljkovic (Rom/ITA), Marko Podrascanin (Corigliano/ITA)
Chef-Trainer: Igor Kolakovic

Gruppe B in Moskau

Belgien: Kristof Hoho (Beauvais(FRA), Arne Poelman (Lennik), o van Decraen, Jimmy Prenen, Gert van Walle (alle Maaseik), Christof van Goethem (Averbode), Frank Depestele (Belgorod/RUS), Manuel Callebert, Wouter Verhelst (beide Roeselare), Christophe van de Plas (Kruibeke), Michel Haesevoets (Antwerpen)
Cheftrainer: Claudio Gewehr

Polen: Michal Winiarski (Trentino/ITA), Daniel Plinski (Belchatow), Pawel Zagumny, Wojciech Grzyb, Grzegorz Szymanski, Michal Bakiewicz (alle Olsztyn/POL), Bartosz Kurek (Kedzierzyn), Robert Prygiel (Wegiel), Lukasz Zygadlo (Jantar/RUS), Lukasz Kadziewicz (Milano/ITA), Sebastian Swiderski (Macerata/ITA), Piotr Gacek (Wkret-Met)
Chef-Trainer: Raul Lozano

Russland: Vadim Khamuttskikh, Sergey Tetyukhin, Alexander Kosarev (alle Dinamo-TTG), Sergey Grankin, Yury Berezhko, Alexey Ostapenko, Alexander Volkov, Alexey Kuleshov, Semen Poltavsky, Pavel Kruglov (alle Dinamo Moskau), Pavel Abramov (Odintsovo), Alexey Verbov (Belgorod)
Chef-Trainer: Vladimir Alekno

Türkei: Selcuk Keskin, Akif Öner (beide Arkas), Ahmet Tocoglu, Volkan Güc, Ulas Kiyak (alle Halkbank), Nuri Sahin, Can Ayvazoglu (beide Fenerbahce), Baris Özdemir, Özkan Hayirli, Fatih Ulusoy (alle I.B.B.), Sinan Tanik (Olsztyn/POL), Kemal Elgaz (Galatasaray)
Cheftrainer: Necmettin Menküer

Gruppe C in St. Petersburg

Frankreich: Xavier Kapfer (Sete), Bojidar Slavev (Toulouse), Gerald Hardy-Desources (Cannes), Antonin Rouzier (Montpellier), Romain Vadeleux, Ludovic Castard (beide Paris), Stephane Antiga (Belchatow/POL), Vincent Montmeat, Loic le Marrec (beide Tours), Pierre Pujol (Treviso/ITA), Guillaume Samica (Milano/ITA), Hubert Henno (Rom/ITA)
Chef-Trainer: Philippe Blain

Slowakei: Michal Masny (TDB), Martin Pipa (Aich Dob/AUT), Julius Sabo (Castellana/ITA), Frantisek Ogurcak (Roeselare/BEL), Martin Sopko, Michal Cerven (beide Bydgoszcz/POL), Martin Nemec (Ankara/TIR), Andrej Barbierik (Nove Mesto), Tomas Kmet (Wien/AUT), Martin Sopko jr. (Presov), Branislav Skladany (Kladno/CZE), Lukas Divis (VfB Friedrichshafen)
Chef-Trainer: Vladimir Pridal

Slowenien: Matej Vidic (Triglav), Dejan Vincic, Alan Komel (Salonit), Rok Satler, Davor Cebron, Matija Plesko, Sebastijan Skorc, Tine Urnaut, Mitja Gasparini (alle Autocommerce), Jernej Potocnik (Calcit), Alen Pajenk (Maribor), Andrej Flajs (Beauvais/FRA)
Chef-Trainer: Iztok Ksela

Spanien: Rafael Pasqual (Castellana/ITA), Iban Perez (Perugia/ITA), Jose Lobato (Poitiers/FRA), Manuel Sevillano (Cagliari/ITA), Guillermo Hernan (Granada), Miguel Falasca, Guillermo Falasca, Jose Molto, Julian Garcia-Torres (alle Palma), Javier Subiela (Soria), Enrique de la Fuente (Montichiari/ITA), Israel Rodriguez (Almeria)
Chef-Trainer: Andrea Anastasi

Gruppe D in Moskau

Finnland: Tapio Kangasniemi (Isernia/ITA), Mikko Esko, Simo-Pekka Olli (beide Padua/ITA), Antti Siltala (Maaseik/BEL), Tuomas Sammelvuo (Yantar/RUS), Matti Hietanen (Mantova/ITA), Janne Heikkinen (Belchatow/POL), Olli Kunnari (Cannes/FRA), Mikko Oivanen (Belediyesi/TUR), Konstantin Shumov (Taranto/ITA), Matti Oivanen, Urpo Sivula (beide Sampo)
Chef-Trainer: Mauro Berruto

Kroatien: Tsimafei Zhukouski, Ivan Raic, Zeljko Nojic, Mario Zelic (alle Zagreb), Darko Nojic (Vanes/FRA), Igor Omrcen (Macerata/ITA), Ivan Cosic (Karlovac), Dragan Puljic (Nizza/FRA), Toni Kovacevic (Corigliano/ITA), Tomislav Coskovic (Fenerbache/TUR), Inoslav Krnic (Galatasaray/TUR), Roko Sikiric (Cagliari/ITA)
Chef-Trainer: Radovan Malevic

Bulgarien: Evgeni Ivanov (Belchatow/POL), Andrey Zhekov (Bashk/RUS), Krasimir Gaydarski, Metodi Ananiev (beide Siconco), Matey Kaziyski, Teodor Salparov (beide Dinamo Moskau/RUS), Nikolay Nikolov, Ivan Stanev (beide Neftohim), Danail Milushev (Cannes/FRA), Boyan Yordanov (Piräus/GRE), Kostadin Stoykov (Nova/RUS), Plamen Konstantinov (Gazolig ZSK/RUS)
Chef-Trainer: Martin Stoev

Italien: Luigi Mastrangelo, Cristian Savani (alle Rom), Giordano Mattera (Mailand), Valerio Vermiglio, Alessandro Paparoni (beide Macerata), Alessandro Farina, Alberto Cisolla, Alessandro Fei (alle Treviso), Luca Tencati (Modena), Lorenzo Perazzolo (Padua), Andrea Sala (Montichiari), Matej Cernic (Novi Urengoi/RUS)
Chef-Trainer: Gian Paolo Montali

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 06. September 2007

   

EM der Männer: Interessante Zahlen

Der Größte aus Deutschland, der Erfahrenste aus Spanien

192 Spieler greifen bei der EM in Russland in das Geschehen ein, jeder ist individuell, aber einige besonders: So ist beispielsweise Robert Kromm mit seinen 2,12 Meter der längste Spieler des Turniers und überragt den kleinsten Akteur der EM, den Slowenen Sebastijan Skorc, um ganze 32 Zentimeter. In Sachen Erfahrung kann dem Spanier Rafael Pasqual keiner das Wasser reichen: Der spanische Kapitän geht mit 508 absolvierten Länderspielen in das EM-Turnier.

Einige interessante Zahlen zur EM
Der längste Spieler der EM: Robert Kromm (2,12 Meter, Deutschland)
Der kleinste Spieler der EM: Sebastijan Skorc (1,80 Meter, Slowenien)
Der schwerste Spieler der EM: Janne Heikkinen (105 kg, Finnland)
Der leichteste Spieler der EM: Guillermo Hernan (68 kg, Spanien)
Der älteste Spieler der EM: Marko Klok (21.5.1968, Niederlande)
Der jüngste Spieler der EM: Tsimafei Zhukouski (18.12.1989, Kroatien)
Der erfahrenste Spieler der EM: Rafael Pasqual (508 Länderspiele)
Der unerfahrenste Spieler der EM: mehrere Spieler ohne Länderspiel
Die größte Abschlaghöhe: Georg Grozer (Deutschland) und Matey Kaziysiki (Bulgarien) sind mit 3,70 Meter die „Höchsten“ im Spielerkreis
Die geringste Abschlaghöhe: Georgios Stefanou (Griechenland) kommt nur auf 2,95 Meter (ist aber auch Libero)
Die meisten „Legionäre“ im Team: In der serbischen Mannschaft spielen elf von zwölf Spielern im Ausland
Das Team mit den meisten „Einheimischen“: Griechenland und Russland greifen ausschließlich auf Spieler zurück, die in der einheimischen Liga aktiv sind

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 06. September 2007

   

EM in Russland: Schwitzen und Genießen

Der erste 24-Stunden-Tag in St. Petersburg brachte für die Delegationsmitglieder des deutschen Teams unterschiedliche Erlebnisse: Die Spieler schwitzten zweimal, zum einen bei einer Krafttrainingseinheit am Vormittag und bei der ersten Balleinheit auf russischem Boden am Nachmittag. Dagegen genossen Mannschaftsarzt Dr. Stephan Temme und Delegationsjournalist Thilo von Hagen die Sehenswürdigkeiten der zweitgrößten russischen Stadt.

Um die müden Muskeln wieder etwas auf Vordermann zu bringen, schickte Bundestrainer Stelian Moculescu seine Spieler für ca. 45 Minuten in den Kraftraum des Hotels. Moculescu selbst und Co-Trainer Stewart Bernard sprachen in dieser Zeit mit den Spielbeobachtern Dr. Bernd Zimmermann und Steffen Busse die Vorgehensweise der nächsten Tage ab.

Temme und von Hagen nutzten die günstige spielfreie Gelegenheit und machten sich mit den Guides Eugen und Olga auf den Weg in die Stadt. Während die Busfahrt im dichten St. Petersburger Verkehr etwas von einem Abenteuer hatte, waren die beiden Touristen von den Sehenswürdigkeiten der 5-Millionen-Metropole begeistert: Ob Eremitage (im Reiseführer steht: „Man sagt, dass, würde man vor jedem ausgestellten Kunstwerk nur eine Minute verweilen, 100 Jahre bräuchte, um alles zu sehen.“), der Fluss Neva mit den wunderschönen alten Häusern am Ufer oder die „Erlöser-Blut-Kirche“ am Griboedov-Kanal – bei strahlendem Sonnenschein erscheinte die Stadt Peter des Großen im schönsten Glanz.

Zudem lernte das DVV-Duo, welches das erste Mal St. Petersburg (und auch Russland) besuchte, wie übrigens der Moskauer Eugen auch (!), etwas über Sitten und Verhaltensweisen der Russen. Eugen wusste beispielsweise zu berichten, dass sich im russischen Sprachgebrauch so wichtige deutsche Wörter wie „Gastarbeiter“ und „“ durchgesetzt hätten.

Am Nachmittag lernten die Spieler um Kapitän Frank Dehne zum ersten Mal die Wettkampf- und Trainingshalle „Yubileyni“ kennen. 90 Minuten ließen Moculescu und Bernard die Spieler in einer umfunktionierten Eislaufhalle laufen, springen und schlagen, anschließend ging es wieder per Bus ins Hotel (auf dem Hinweg 20, auf dem Rückweg 35 Minuten Fahrtzeit). Die Wettkampfhalle mit einem Fassungsvermögen von 6.500 Zuschauern machte einen guten, wenn auch historischen Eindruck. Nach dem Abendessen endete der Tag für die Spieler, Delegationsleiter Hartmut Giebels, Stelian Moculescu und Stephan Temme mussten noch in das obligatorische Technical Meeting.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 06. September 2007

   

“Meine Arbeit schon positiv stressend für die Spieler“

Sportpsychologe Dr. Wolfgang Klöckner

Die mentale Komponente im Hochleistungssport wird immer bestimmender, gerade im Volleyball, wo oftmals nur minimale Unterschiede und wenige Punkte Ausschlag über Sieg und Niederlage geben können. Und so arbeiten die DVV-Männer seit 2003 mit dem Sport-Psychologen Dr. Wolfgang Klöckner zusammen. Er ist von seinen Ausbildungen her Diplom-Sportlehrer und Diplom-Psychologe. Vor der EM-Endrunde gab Dr. Klöckner Einblicke in seine Arbeitsweise und sein Bild von der deutschen Mannschaft.

Welchen Eindruck haben Sie aktuell von der deutschen Mannschaft?
Dr. Klöckner: „Die Mannschaft ist in vielen Bereichen deutlich gewachsen, spielerisch und in ihrem Teamgeist. In der Qualität ihres Trainings und vor allem in den Themenbereichen, in denen ich mit ihnen arbeite, sind sie deutlich professioneller geworden. Die Mannschaft hat insgesamt an Leistungsstärke, an Wissen über Erfolgsfaktoren und Selbstvertrauen zugelegt. Das ist daran erkennbar, dass sie in Situationen, in denen sie früher häufig labil agierte und leistungsmäßig abbrach, schneller wieder im Spiel auf ein hohes Leistungsvermögen kommt.“

Wie begründen Sie diese Einschätzung?
Dr. Klöckner: „Im Sport zählt natürlich am Ende der Erfolg auf dem Spielfeld. Alle arbeiten darauf hin, dass sich der Erfolg einstellt. Und da haben die Jungs natürlich zuletzt einiges aufzuweisen, vor allem Platz neun bei der WM. Im Oktober 2006 haben wir die Ziele für den Zeitraum 06-08 gesetzt, die sich die Mannschaft selber erarbeitet hat. Ein erstes Ziel war, bei der WM unter die Top Ten zu kommen. Das hat die Mannschaft erreicht und präsentiert sich seitdem vor allem international stabiler. Diesen Top Ten Platz traue ich ihr auch auf Dauer in der Welt zu. Zudem beobachte ich die Mannschaft genauso bei den Trainingseinheiten: Dort agiert sie sehr professionell, sehr engagiert und auf einem hohen Niveau. Und natürlich in dem Bereich, in dem wir zusammenarbeiten (z.B. in Leipzig und hier in Heidelberg jeden Tag 3 Stunden, Anm. d. Red.). Zum Abschluss dieser Woche, am 1. September, stellte die Mannschaft die Ergebnisse unserer Arbeit dem Bundestrainer und seinem Co-Trainer vor, und die werden dann in Bezug auf weitere Schritte und die Integration ins Training besprochen. Es geht beispielsweise auch darum, dass die Mannschaft dem Trainerstab sagt, welche Ziele sie im Training einbringen will. Generell ist es sehr positiv zu vermerken, dass Stelian sich diese Arbeit wünscht und sie voll unterstützt.“

Sie sind seit 2003 in der psychologischen Betreuung für die DVV-Männer zuständig. Wie kam es zu der Kooperation?
Dr. Klöckner: „Ich habe vorher u.a. sehr viel im Badminton-Verband mit der Nationalmannschaft gearbeitet und einige Jahre im Deutschen Sportbund die Sport-Psychologen geführt. 2002 habe ich für den DVV drei Seminare für alle Volleyball-Bundestrainer angeboten. Beim letzten hat Stelian mich angesprochen. Dann habe ich die EM 2003, die Olympia-Qualifikation 2004, die WM 2006 und die EM 2007 mit gestaltet und werde dies auch für die Olympia-Qualifikation tun.“

Wie sieht die Arbeit mit der Mannschaft konkret aus. Wie lang sind die Sitzungen, was sind die Inhalte, was die Ziele?
Dr. Klöckner: „Die mentale Basis, auf der wir arbeiten und die wir ständig erweitern, heißt: „"Kultur des Erfolges"“. Eine Erfolgskultur umfasst sehr viele Komponenten, z.B. klare Zielvorstellungen, tragfähige und gemeinsame Werte, eine intelligente Kommunikation -vor allem auf dem Feld-, einen starken Teamgeist, mit klaren Rollen und Verantwortlichkeiten und ein wachsendes Wissen darüber: wie arbeiten wir immer professioneller und was sind die Grundelemente unseres Erfolges. Diese Kultur entwickelt sich in jeder Mannschaft anders. Im Fokus meiner Arbeit steht immer die gesamte Mannschaft, das "Team", oder wie ich es als Sozialwissenschaftler nenne: das System. Begleitend dazu führe ich immer wieder Einzelgespräche. Meine Grundphiolosphie ist: arbeite immer mit der "Intelligenz des Systems". Nicht ich bringe von außen "Rezepte" oder besserwisserische Vorschläge, sondern die Mannschaft erarbeitet sich innerhalb eines vorgegeben Rahmens ein klares Wissen um ihre Ziele und Wege. Das entscheidende Momentum ist im Endeffekt, dass die Mannschaft spürt, dass die Themen, die sie aufgreift, ihr Nutzen und Weiterentwicklung bringen und dass sie umgesetzt werden. So legt die Mannschaft zu Beginn unserer Arbeit Ziele und Inhalte auf Charts fest, benennt ihre Stärken und Optimierungsbereiche, bewertet diese mit Punkten und wir legen dann fest, woran wir arbeiten wollen. Z.B. will die Mannschaft ihren Aufschlag stärken, die Kommunikation auf dem Feld verbessern, Schwächephasen verkürzen, das Training aktiver von sich aus gestalten. Ein konkretes Beipiel und Ergebnis zum Aufschlag: Nach einem Punktgewinn kommt die Mannschaft in der Mitte zu ihrem Ritual zusammen. Dort haben wir erarbeitet, dass der Aufschläger am Ende bekannt gibt und abstimmt, welchen Aufschlag er machen will. Damit weiß einerseits die Mannschaft von vorneherein Bescheid, sie trägt zu 100% diese Entscheidung mit, und der Aufschläger steht symbolisch nicht mehr allein außerhalb des Feldes. Damit strebe ich an, dass der emotionale Stress/Druck auf den Spieler aufgefangen wird und die Leistungsstabilität in der Situation wächst. Ähnlich arbeiten wir auch mit den Mannschaftsteilen wie Mittelblocker, Außenangreifer usw. Schwerpunkt sind Volleyball spezifische Fragestellungen, deren psychische Basis wir optimieren, ob innerhalb der Person oder innerhalb des Teams.“ Wichtig dabei ist, dass sich jeder wohl fühlen muss. Der introvertierte Spieler wie auch der extravertierte, offene Spieler. Das Team lebt von unterschiedlichen Charakteren, und wir arbeiten mittlerweile auf einem hohen gegenseitigen Akzeptanzniveau.“

Sehen Sie die Spiele wie „normale“ Zuschauer oder worauf achten Sie?
Dr. Klöckner: „Ich bin immer Beobachter und achte auf spezielle Sachen, das ist mein Job. Ich beobachte die Mannschaft und die Trainer immer nur unter der Fragestellung, wie und wo wird qualitativ gut gearbeitet und wo kann eine Leistungsoptimierung erfolgen. Stichwörter sind: Teamgeist, Kommunikation auf dem Feld, Umsetzung taktischer Abstimmungen, wie folgen die Spieler dem von ihnen erarbeiteten Verhaltenskodex, usw.“

Sie arbeiten auch mit anderen Sportlern zusammen. Worin zeichnen sich die Volleyballer besonders aus?
Dr. Klöckner: „Volleyball ist ein Spiel, welches extrem stark von psychischen Prozessen lebt, beispielsweise Antizipation, Wahrnehmung von Situationen, schnellen Entscheidungen usw. Dank des Volley-Charakters besteht ein extremer Zeitdruck. Volleyball ist daher psychisch sehr anspruchsvoll. Spitzen-Volleyballer zeichnen sich durch eine überdurchschnittliche Spiel-Intelligenz aus, indem sie ständig Situationen lesen und qualitativ anspruchsvoll lösen. Unsere Mannschaft insbesondere hat m.E. zudem eine überdurchschnittliche soziale Intelligenz entwickelt. Sie steuern viele ihrer Teamprozesse immer optimaler und dies eigenständig. Hierin unterscheidet sie sich sehr von anderen Mannschaften.“

Trainer oder Teams, die auf diese Komponente keinen Wert legen, handeln also grob fahrlässig?
Dr. Klöckner: „Der Code des Spitzensports ist Erfolg = Gewinnen. Mit viel zu großer Verzögerung setzt sich mittlerweile im Sport das Wissen durch, dass die Qualität und das Qualitätsmanagement der Leistung vom Kopf her gesteuert wird. Alle technischen, taktischen, persönlichen und sozialen Prozesse finden hier ihre Basis. Erfolgreiches Spitzen-Volleyball bezieht demnach diese psychologische Arbeit in seine Leistungssteuerung mit ein. Wenn eine Mannschaft stärker werden will, dann sind die "Intelligenz-Faktoren", die diese Mannschaft hat, eine wesentliche Grundlage dafür.“

Was ist härter: Eine drei Stunden Einheit bei Stelian Moculescu oder bei Ihnen?
Dr. Klöckner: „Die drei Stunden Einheit bei Stelian sind sie gewohnt, die Arbeit bei mir ist deshalb sehr herausfordernd, weil die Spieler sie nicht gewohnt sind. Wir brechen hier ein "Muster": den herkömmlichen Tagesablauf und die Motivation. Statt Regeneration und passiver Ablenkung (Computerspiele) wird die Mannschaft mehrere Stunden aktiv und professionalisiert sich. Deshalb ist diese Arbeit schon positiv stressend für die Spieler. Nach unseren Sitzungen sind die Wände voll von Ideen und Anmerkungen und daraus resultierenden Arbeitsschritten. Nebenbei bemerkt: der Spitzensport arbeitet generell in diesen Bereich noch sehr naiv, hier ist großes Entwicklungs-Potenzial."

Was trauen Sie der Mannschaft bei der EM zu?
Dr. Klöckner: „Die Mannschaft hat eine sehr schwere Vorrundengruppe, und das Schöne am Sport ist, dass sich nichts fest vorhersagen oder gar bestimmen lässt. Ich persönlich traue der Mannschaft zu, dass sie das im vergangenen Jahr erarbeitete Ziel, eine EM-Medaille zu gewinnen, erreichen kann.“

Zur Person Dr. Wolfgang Klöckner
Alter: 59
Wohn- und Arbeitsort: Konstanz (Universität Konstanz)
Kooperationen mit: Badminton, LA, Eishockey, Golf, Deutscher
Sportbund, Tennis u.a.
Höhepunkte: z.B. Mehrere Badminton-WM und EM-Teilnahmen,
Medaillengewinne bei Badminton-EM, Volleyball-EM 2003

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 06. September 2007

   

EM-live im Internet auf www.laola1.tv

München/Wien – Die deutschen Volleyball-Fans können aufatmen: Auch in Deutschland gibt es nun alle Spiele der deutschen Volleyball-Nationalmannschaft live in voller Länge zu sehen. LAOLA1.tv, das neue Sport-TV im Netz, überträgt bei den Volleyball-Europameisterschaften der Männer in Russland vom 6.- 16. September alle Spiele der deutschen Mannschaft live. Außerdem zeigt der Internetsender mit Sitz in Wien auf www.laola1.tv bis zum Finale am 16. September ausgewählte Topspiele live und kostenlos als Online-Stream.
Los geht es am Donnerstag, den 06.September um 15:30 Uhr MESZ, mit der Begegnung der deutschen Gruppengegner Niederlande gegen Serbien. Die Serben zählen zu den Favoriten der Gruppe A, nachdem sie bei der Weltmeisterschaft 2006 in Japan im vergangenen Jahr, noch als Serbien & Montenegro startend, einen beachtlichen vierten Platz belegten.
Einen Tag später, am Freitag, den 07. September um 18:00 Uhr MESZ, muss dann die deutsche Mannschaft gegen Serbien ran. Nach den überzeugenden Auftritten in den Vorbereitungsturnieren sowie dem überraschenden neunten Platz bei der Weltmeisterschaft in Japan ist dem Team von Bundestrainer Stelian Moculescu einiges zuzutrauen.
LAOLA1.tv überträgt alle Spiele der deutschen Mannschaft live. An den Spieltagen ohne deutsche Beteiligung wird das Top-Spiel des Tages gezeigt.

Die Live-Spiele der Vorrunde auf LAOLA1.tv im Überblick
Donnerstag, 06.09, 15:30 Uhr MESZ Niederlande – Serbien
Freitag, 07.09, 18:00 Uhr MESZ Serbien – Deutschland
Samstag, 08.09, 15:30 Uhr MESZ Deutschland – Griechenland
Sonntag, 09.09, 13:00 Uhr MESZ Deutschland – Niederlande

Alle 46 Spiele der Volleyball Europameisterschaft sind zudem auf bwin.com zu sehen.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 06. September 2007

   

U21-WM: Rohde/Rudolph scheitern in Qualifikation

Für Nils Rohde/René Rudolph (FT Adler Kiel/VC Olympia Berlin) war die U21-WM im italienischen Modena schnell beendet: Das DVV-Duo unterlag bei seinem ersten Einsatz in der Qualifikation einem finnischen Duo und nimmt somit nicht am Hauptfeld (Start am 6. September) teil. Somit vertreten lediglich Jonathan Erdmann/Stefan Windscheif (VC Olympia Berlin/VV Humann Essen) die deutschen Farben im männlichen Bereich.

Jennifer Eckardt/Julia Sude (VC Olympia Berlin/VfB Friedrichshafen) erlebten dagegen einen optimalen Start in das Hauptfeld der Mädchen: Ihnen gelang ein sicheres 2:0 über ein estisches Team. Dagegen mussten sich Liane Lehmann/Melanie Gernert (VC Olympia Berlin/Dresdner SC) erwartungsgemäß gegen die hoch gehandelten Brasilianerinnen geschlagen geben. Am morgigen 6. September stehen die zweiten und dritten Gruppenspiele auf dem Programm.

Ergebnisse mit deutscher Beteiligung
Sude-Eckardt GER [3] Bosjanok-Puri EST [22] 2-0 (21-7, 21-18)
Lili-Seixas BRA [2] Lehmann-Gernert GER [23] 2-0 (21-14, 21-16)
Sivonen-Hyvärinen FIN [18] Rohde-Rudolph GER [2] 2-0 (21-18, 21-17)

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Donnerstag, 06. September 2007

   www.volleyballer.de

EM Sitzvolleyball: 3 -0 gegen Serbien

Am frühen Mittwochmorgen besiegte das deutsche Team Serbien mit 3:0 (-18, -19, -19). Trotz der frühen Morgenstunde präsentierte sich das deutsche Team nach der Niederlage vom Vortag in guter Verfassung und kam nie in Bedrängnis.

Bundestrainer Blechschmidt bot in der Startformation neben Jürgen Schrapp und Thomas Renger als dritten Leverkusener Mladen Cavic auf. Er erhoffte sich von Cavic gegen seine ehemalige Mannschaft ein gutes Spiel. Leider fand der Leverkusener nicht zu seinem Spiel, was im Verlauf des Spiels zum Rückwechsel des Berliners Martin Rickmann führte.

In einer weiteren Begegnung am heutigen Spieltag besiegte Russland mit viel Mühe die Ukraine mit 3:2 und hätte der deutschen Mannschaft fast wieder die Möglichkeit zum Gruppensieg eröffnet.

Jürgen Schrapp (Spieler Bayer 04): „Schade, dass die Ukraine nicht gewonnen hat, sonst wäre unsere Gruppe wieder offen gewesen. Das Spiel gegen die Ukraine wird morgen nicht einfach.“ Am heutigen Nachmittag trifft Deutschland auf die Niederlande.

Deutschland tritt mit folgenden Spielern an: Mladen Cavic, Robert Grylak, Thomas Renger, Babaros Sayilir, Jürgen Schrapp, Siegmund Soicke (alle TSV Bayer 04 Leverkusen), Steffen Barsch, Martin Rickmann, Mario Scheler, Alexander Schiffler (alle PSC Berlin), Benjamin Oesch, Christoph Herzog (beide BV Leipzig)
Trainer: Martin Blechschmidt, Co-Trainer: Simon Timmer (beide Leverkusen) Physiotherapeutin: Sandra Knutti

 

 

Deutschland - Aachener Nachrichten

 Donnerstag, 06. September 2007

   www.an-online.de

Günthör: «Trete gegen Helden meiner Jugend an»

Düren. Die deutschen Volleyball-Männer sind mit einem Fragezeichen im Gepäck zur Europameisterschaft nach Russland gereist. Schafft es die Mannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu, in Aufschlag und Annahme konstant auf einem hohen Niveau zu spielen?

 

 

Deutschland - Sport-Bild

 Donnerstag, 06. September 2007

   www.sportbild.de

Bundestrainer Moculescu will aufhören

Volleyball-Bundestrainer Stelian Moculescu hat sich die Olympia-Teilnahme 2008 als großes Ziel gesetzt. Erreicht er sie, will der gebürtige Rumäne nach den Spielen in Peking von seinem Amt zurücktreten.

...

Außerdem spricht Moculescu im Interview mit SPORT BILD online über das fehlende Niveau der Bundesliga und kritisiert die mangelnde TV-Präsenz seiner Sportart. 

 

 

Deutschland - Elmshorner Nachrichten

 Donnerstag, 06. September 2007

   www.en-online.de

Pfeifen mit der nötigen Gelassenheit

Ansgar Kuhr hat sich als Schiedsrichter in der Beach-Volleyball-Szene einen Namen gemacht.

Timmendorfer Strand/Elmshorn (wa). Zum zweiten Mal war Ansgar Kuhr bei den Deutschen Meisterschaften im Beach-Volleyball in Timmendorfer Strand eingesetzt. "Über die Nominierung habe ich mich sehr gefreut", sagte der Spielertrainer der siebten Männermannschaft der Volleyball-Gemeinschaft Elmshorn (VGE), ...

 

 

Deutschland - Heimatspiegel

 Donnerstag, 06. September 2007

   www.heimatspiegel.de

Europameisterin zum VCN

(meg). Die Saison in der 2. Volleyball-Bundesliga-Nord beginnt für die Damen des 1. VC Norderstedt am Sonnabend, dem 29. September, um 18 Uhr mit dem Heimspiel in der Moorbekhalle gegen den Köpenicker SC II. 22 Spieltage stehen dem Team von Trainer Thomas Broscheit und Manager Klaus Meetz bevor.

Smash-Anmerkung: Jana Köhler hat sich im vergangenen Jahr eben nicht auf Beach-Volleyball konzentriert, sondern hat eher weniger dafür getan und sich um ihre berufliche Ausbildung gekümmert. In der Halle hat sie bei NA.Hamburg II gespielt und war maßgeblich am Aufstieg des Teams in die 2. Bundesliga Nord beteiligt.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Donnerstag, 06. September 2007

   www.abendblatt.de

Abschiedspiel für Sabine

17 Jahre lang hielt Sabine Verwilt-Jungclaus (39) der Volleyballmannschaft des TV Fischbek (heute NA Hamburg) die Treue, morgen (20 Uhr, Halle Neumoorstück) wird die 55-malige belgische Nationalspielerin mit einem Spiel gegen den dänischen Erstligaklub Fortuna Odense verabschiedet.

Ohne Verwilt-Jungclaus testet Trainer Helmut von Soosten am Wochenende am gleichen Ort beim internationalen Vorbereitungsturnier sein Team. Den Auftakt macht ein Match gegen den Köpenicker SC am Sonnabend (11 Uhr), am Sonntag beginnen die Spiele um 10 Uhr.

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Donnerstag, 06. September 2007

   www.abendblatt.de

Oststeinbek Fünfter in Bottrop

OSTSTEINBEK - Endlich steht wieder der Sport im Mittelpunkt. Nach dem langen Zittern, ob die Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV überhaupt in der Ersten Bundesliga antreten würden, waren die Stormaner froh, als sie mit dem Turnier in Bottrop endlich richtig in die Saisonvorbereitung einsteigen konnten.

Allerdings waren die Cowboys ersatzgeschwächt zum internationalen Vergleich von zwölf Teams gefahren, darunter Mitaufsteiger Rhein-Main-Volley und die Erstliga-Konkurrenten aus Wuppertal und Leipzig. Drei Siege gegen Zweitliga-Vertreter, unter anderem über den späteren Turniersieger Bottrop, brachten den Oststeinbekern Rang fünf ein. "Die Ergebnisse waren aber nicht so wichtig", sagte Mannschaftskapitän Björn Domroese. Vielmehr ging es um den ersten Eindruck des neu formierten Teams.

"Wir sind stärker als vor zwei Jahren", stellte Domroese fest. Der 14-fache Nationalspieler Sven Glinker unterstrich, dass er in der Annahme für die nötige Ruhe sorgen kann und bewies Führungsqualitäten. Auch der US-Amerikaner Duncan Budinger hinterließ als Diagonalangreifer einen guten Eindruck. Und Christoph Schwarz als neuer Zuspieler setzte die Fernweisung des verhinderten Trainers Bernd Schlesinger um, das Spiel über die Außenpositionen schneller zu machen.

Die fünf Spiele in Bottrop waren auch deshalb so wichtig, weil es an weiteren adäquaten Vorbereitungsgegnern fehlt. Zu lange war das Schicksal des OSV ungewiss, um entsprechende Vereinbarungen eingehen zu können.

masch

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Donnerstag, 06. September 2007

   www.abendblatt.de

Abschiedsspiel für Sabine Verwilt-Jungclaus

17 Jahre lang spielte die belgische Nationalspielerin mit der Nummer sechs für den TV Fischbek. Jetzt sagt sie Tschüs.

Fischbek - Ob noch einmal die Tränen fließen werden? Am letzten Heimspieltag der vergangenen Volleyball-Erstligasaison hatte Sabine Verwilt-Jungclaus den Fans von NA.Hamburg mitgeteilt, ihre 17-jährige Karriere im Fischbeker Klub ausklingen zu lassen. Es war ein sehr emotionaler Moment. Am Freitag (20 Uhr, Arena Süderelbe) wird die gebürtige Belgierin mit einem Abschiedsspiel gegen den dänischen Erstligisten Fortuna Odense offiziell verabschiedet.

"Ich freue mich auf das Spiel", sagt die 39-Jährige, auch wenn sie zuletzt nur noch wenig trainiert hatte. Schwere Beine befürchtet die dreifache Mutter nicht. Mit Laufen und Krafttraining hält sie sich fit. Nach dem Match gegen die Skandinavierinnen hört sie endgültig mit dem Volleyball auf. "Nur zu den Seniorenmeisterschaften werde ich noch aktiv", kündigt sie an.

In der Saison 1989/1990 hatte die damals 55-fache belgische Nationalspielerin beim Drittligisten TV Fischbek angeheuert. "Mit ihr kam ein ganz anderer Zug in die Mannschaft", erinnert sich ihr damaliger Trainer Bernd Schlesinger. Als "äußerst professionell und menschlich sehr angenehm" beschreibt der heutige Coach der Erstliga-Männer der Hamburg Cowboys die gelernte Außenangreiferin. An ihrer professionellen Einstellung hat auch später nie ein Trainer Kritik üben wollen und können. Nach Fischbek hatte Verwilt-Jungclaus eine Urlaubsliebe gezogen, ihr heutiger Ehemann Sven Jungclaus. Mit Mutterschafts- und einigen Verletzungspausen hat die 1,76 Meter große Spielerin immer die Nummer sechs getragen, war zuletzt als Libera Abwehrchefin. Gegen die Däninnen wird Sabine Verwilt-Jungclaus noch einmal mit der aktuellen Mannschaft von HA.Hamburg auflaufen. "Wir würden die Nummer sechs auch auf ewig sperren, wenn uns die Liga nicht nur als Trikotnummer die Ziffern 1 bis 18 erlauben würde", so Manager Horst Lüders. Zumindest in der nächsten Serie wird aber niemand die "Sechs" tragen.

Manfred Schäffer

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel