News

 Sonntag. 09. September 2007 

NA.Hamburg II: Halbfinale in Rudow
Verbandsliga: VCN-Frauen starten mit zwei Siegen
EM: Vorzeitig für Zwischenrunde qualifiziert
DVV-Frauen vorzeitig für Grand Prix qualifiziert
EM 2007: Die Routiniers im Team
EM: Kroatien und Slowenien scheiden zuerst aus
EM: Die „Haudraufs“ im Team
U21-WM: Erdmann/Windscheif um Edelmetall
Stare Jablonki: Brink/Dieckmann Fünfte
Bottrop: Rumdümpeln war gestern
Sitzvolleyballer unterliegen Bosnien mit 2-3

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Zum Medien-Überblick

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Deutschland - Smash Online-News

 Sonntag, 09. September 2007

   

NA.Hamburg II: Halbfinale in Rudow

Beim Saisonauftaktturnier des TSV Rudow hat die zweite Vertretung von NA.Hamburg das Halbfinale erreicht. „Nach einem 2:1 gegen den Gastgeber und einem 2:0 gegen Cottbus spielten wir als Gruppensieger anschließend gegen Warnemünde und siegten ebenfalls mit 2:0“, berichtet Trainer Stefan Schubot zufrieden. Im Halbfinale am Sonntag Morgen geht es gegen den USC Braunschweig.

Der VC Norderstedt unterlag im Viertelfinale dem USC Braunschweig und verpasste somit ein erstes Hamburger Duell. Das Team von Trainer Thomas Broscheit spielt somit um Platz 5.

 

 

Hamburg - Smash Online-News

 Sonntag, 09. September 2007

   

Verbandsliga: VCN-Frauen starten mit zwei Siegen

Beim vorgezogenen Spieltag der Hamburger Verbandsliga unterlag Gastgeber Team Hamburg sowohl dem TSV Glinde mit 1:3 (25:23, 21:25, 16:25, 8:25) als auch der 2. Mannschaft des VC Norderstedt mit 0:3 (22:25, 23:25, 11:25). Im dritten Spiel setzte sich der VCN hauchdünn im Tie-Break aus, nachdem die Glinder lange Zeit wie die sicheren Sieger aussahen. Letztlich siegte der VCN mit 3:2 (26:24, 17:25, 20:25, 25:21, 15:13).

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 09. September 2007

   

EM: Vorzeitig für Zwischenrunde qualifiziert

Zweites Spiel, zweiter Sieg. Die DVV-Männer haben bei der Europameisterschaft in Russland auch ihre zweite Bewährungsprobe mit Bravour bestanden und sich durch das deutliche 3:0 (25-17, 25-18, 25-15) gegen Griechenland vorzeitig für die Zwischenrunde qualifiziert. Punktbeste Spieler auf deutscher Seite waren Jochen Schöps (20) und Robert Kromm (14), bei Griechenland punktete Theoklitos Karipidis (11) am häufigsten. Selbst eine Niederlage im letzten Vorrundenspiel gegen die Niederlande (9.9. um 13.00 Uhr, live auf www.laola1.tv) würde daran nichts mehr ändern.

Da jedoch die Resultate gegen die ebenfalls qualifizierten Teams aus der Vorrunde mitgenommen werden, hat die deutsche Mannschaft nichts zu verschenken. Bilder von der Partie gegen Griechenland gibt es ab 18.10 Uhr bei der ARD-Sportschau.

Wenn am Ende eines Spiels 14:2-Blockpunkte in der Statistik stehen, dann wird klar, welches Element erneut hervorragend funktioniert hat. Und da die Bälle, die den deutschen Block passierten, auch noch zum Teil mit überragenden Aktionen von Markus Steuerwald, Frank Dehne oder gar Robert Kromm (2,12 Meter!) abgewehrt wurden, war klar, dass der Sieger in der Partie nur Deutschland heißen konnte. Lediglich im Aufschlagbereich schwächelte die deutsche Mannschaft ein wenig, konnte sich jedoch auf Christian Pampel verlassen, der als Einwechselspieler zwei starke Serien im ersten und zweiten Satz beisteuerte. Die deutsche Mannschaft agiert aktuell auf einem sehr hohen Niveau, ist ausgeglichen besetzt und behält jederzeit die Ruhe: Sie ist zur richtigen Zeit voll da!

Startsechs Deutschland: Frank Dehne im Zuspiel, Jochen Schöps auf der Diagonalposition, Robert Kromm und Björn Andrae im Außenangriff, Stefan Hübner und Ralph Bergmann im Mittelblock und Markus Steuerwald als Libero.
Startsechs Griechenland: Konstantinos Prousalis, Nikolaos Roumeliotis, Antrei Kravarik, Nikolaos Smaragdis, Marios Gkiourdas, Theoklitos Karipidis und Gergios Stefanou.

Ausführlicher Spielbericht

1. Satz
Perfekter Start für das deutsche Team: Kromm nutzte die erste Punktchance, Bergmann „pflückte“ sich Kravarik und abermals Kromm nach starker Abwehr von Steuerwald machten das 3:0 – Auszeit Griechenland. Die Griechen kommen danach auf 3:2 heran, ehe Kromm per Einerblock gegen Roumeliotis den Ausgleich verhindert (4-2). Abermals packt der deutsche Block zu, dieses Mal zu dritt (mit Kromm), dann gelingt Steuerwald eine sensationelle Abwehr, die Schöps in einen Punkt ummünzt (7-4). Andrae hält den Drei-Punkte-Vorsprung per Diagonalangriff – technische Auszeit (8-5). Aus dieser kommen beide Teams unverändert konzentriert, leichte Fehler sind bislang auf keiner Seite zu sehen. Als Schöps per Einerblock gegen Gkiourdas erfolgreich ist, liegt die DVV-Auswahl 10-6 vorne. Ein Angriffsfehler von Schöps bringt die Griechen etwas heran, doch Hübner erhöht per Zwei-Meter-Schuss auf 13-10. Ein unnötiger Angriffsfehler von Andrae, unnötig, weil nur gegen einen Einerblock von Zuspieler Prousalis, lässt die Griechen wieder heran kommen. Mit einem griechischen Aufschlagfehler hinter die Grundlinie geht es in die technische Auszeit (16-14). Das deutsche Spiel ist bis zu diesem Zeitpunkt gut, es fehlt aber vor allem im Aufschlagbereich an Sicherheit (zu viele Fehler). Dehne bringt den nächsten Aufschlag nur rüber und prompt packt der deutsche Doppelblock mit Bergmann/Schöps erfolgreich gegen Kravarik zu (17-14) – Auszeit Griechenland. Schöps hält diesen Vorsprung durch einen einen mit viel Übersicht gespielten Lob kurz vor die Grundlinie (18-15), kurze Zeit später kommt Christian Pampel für Bergmann zum Aufschlag aufs Feld (19-16). Der setzt das in ihn gesetzte Vertrauen perfekt um und serviert ein Ass (20-16), anschließend rettete Dehne per perfektem Hechtbagger den Ball vor dem Bodenkontakt, Kromm machte den Punkt klar (21-16). Pampel geht wieder vom Feld, drei harte Aufschläge brachte er rüber. Die deutsche Mannschaft macht jetzt weiter Druck, vor allem der Block flößt den Griechen sichtlich Respekt ein. Schöps holt per „Roller“ aus dem Rückraum die ersten Satzbälle (24-17), gleich den ersten verwandelt der Diagonalangreifer nach eigener Abwehr zur Satzführung.

2. Satz
Die Griechen gingen mit zwei Veränderungen in den zweiten Satz, die erfahrenen Kournetas (Zuspiel) und Chatziantoniou kamen. Der Start verlief ausgeglichen (5-5), bis Bergmanns Angriff abgewehrt und im Gegenzug versenkt wurde (5-7). Ein Hübner-Block gegen den Lob von Karipidis sorgte wieder für den Gleichstand (7-7). Und dies, obwohl die Aufschläge der DVV-Ass überhaupt nicht kamen, vier der ersten acht griechischen Punkte resultierten aus deutschen Fehlern. Die Griechen agierten nun ebenfalls stark in der Block- und Feldabwehr, nach Abwehr gegen Schöps punktete Roumeliotis gegen den deutschen Dreierblock (8-10). Nach sensationeller Feldabwehr des 2,12 Meter großen Kromm, der sich ganz lang machte, schlug Schöps mit voller Absicht den Block an (11-11), doch kurze Zeit später punkteten die Griechen erneut aus der Abwehr (11-13). Abermals Schöps, dieses Mal wieder mit Gefühl, glich aus, Bergmann ließ es über Kravarik dunkel werden und holte die Führung (14-13). Ein Gkiourdas-Ass, nach Netzkanten-Berührung fiel der Ball direkt hinter das Netz in das deutsche Feld, ließ beide Teams in die technische Auszeit gehen (15-16). Nachdem Kromm ausgeglichen hatte, kam erneut Pampel für Bergmann zum Aufschlag (16-16), seinen guten Aufschlag parierten die Griechen, den Angriff konnten sie jedoch nicht unterbringen: Hübner machte dicht (17-16) - Auszeit Griechenland. Ein „Monsterblock“ von Kromm gegen Roumeliotis, der Diagonalspieler landete fast auf dem Ball, machte das 18-16, ein guter Pampel-Aufschlag war Grundlage für den Hübner-Angriffspunkt zum 19-16. Dann ließ Pampel die Umwege sein und servierte ein Ass (20-16), ganz stark der Friedrichshafener. Kromm per Trickschlag und Ass erhöhte nahezu im Alleingang auf 24-18, das deutsche Team stellte wie schon im ersten Satz seine Qualität vor allem am Ende unter Beweis. Andrae machte den zweiten Satzball klar, die deutsche Mannschaft führte mit 2:0-Sätzen.

3. Satz
Bergmann verhinderte per Block gegen Kournetas die Zuspielfinte, anschließend pritschte Schöps den Block erfolgreich an (2-0). Der deutsche Diagonalspieler hielt mit Lob und Angriff sein Team auf Kurs (4-2), Steuerwald schmiss sich wie ein Fußballtorwart in die Angriffe und wehrte überragend ab. Kromm bedankte sich auf seine Art und hämmerte den Ball aus dem Rückraum zum 6-3 ins Feld. Ein Angriffsfehler von Gkiourdas sowie von ließen das deutsche Team mit beruhigenden fünf Punkten Vorsprung in die technische Auszeit gehen (8-3). Nun drehten die DVV-Männer richtig auf, Andrae per Angriff und Hübner per Ass erhöhten auf 11-4 – Griechenlands Trainer Alexandros nahm eine Auszeit, seine Spieler schlichen mit gesenkten Köpfen zu ihm hin. Eine kurze unkonzentrierte Phase ließ die Griechen nochmals etwas verkürzen (13-8), dann folgten aber erneut griechische Angriffsfehler und der Ausbau der Führung (16-9). Ein Einhand-Block von Schöps sowie ein lockerer Schlag von Kromm über den Block der Griechen (nach Blitzreaktion von Andrae in der Abwehr) brachten das 18-10. Das deutsche Team kannte keine Gnade und blockte weiter, was das Zeug hielt (22-13). Pampel und Simon Tischer kamen für Schöps und Dehne, doch einen Punkt später kehrte das Duo zurück und machte gleich den nächsten Punkt (23-14). Bergmann holte Matchbälle en masse (24-14), Andrae versiebte den ersten per Aufschlag, doch Schöps machte per Aufsteiger-Kopf den zweiten Sieg und das Vordringen in die Zwischenrunde klar.

Stimmen zum Spiel

Stelian Moculescu: „Wir haben teilweise besser gespielt als gestern. Vor allem im Block waren wir sehr gut. Wenn man in drei Sätzen 15 Bälle blockt, ist das schon eine Hausnummer. Christian Pampel hat mit seinen zwei Aufschlagserien viel zum Erfolg beigetragen. Die Mannschaft ist reifer geworden, das zahlt sich hier aus.“
Frank Dehne: „Wir haben sehr konstant gespielt. Im letzten Satz sind die Griechen regelrecht eingebrochen. Wir kannten die Griechen in dieser Formation nicht und waren mit Respekt in das Spiel gegangen.“
Björn Andrae: „Es war von uns ein schönes Spiel in allen Bereichen. Weil wir soviel Druck auf die Griechen ausgeübt haben, sind sie überhaupt nicht ins Spiel gekommen.“
Robert Kromm: „Wir waren taktisch sehr gut auf Griechenland eingestellt, die Blockstrategie wurde erfolgreich umgesetzt. Zudem hat unser guter Angriff mit entschieden.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 09. September 2007

   

DVV-Frauen vorzeitig für Grand Prix qualifiziert

Ankara - Die DVV-Frauen haben sich an den DVV-Männern ein Beispiel genommen und sich ebenfalls vorzeitig qualifiziert: Im vorletzten Spiel der europäischen Ausscheidung in Ankara holten die DVV-Damen den vierten 3:0-Sieg im fünften Spiel, blieben vor 4.500 frenetischen Zuschauern im Hexenkessel der Atatürk-Halle in Ankara eiskalt und brachten den türkischen Gastgeberinnen mit 3:0 (25:14, 25:19, 25:18) die erste Niederlage bei. Durch den Erfolg qualifizierte sich die DVV-Auswahl als erste Mannschaft für den Grand Prix 2008.

"Wir haben heute einfach in allen Belangen gut gespielt und uns keine Blöße gegeben", freute sich Kapitän Angelina Grün (Bergamo). "Wir haben die Taktik genau umgesetzt." Bundestrainer Giovanni Guidetti hatte nur ein Wort für die Leistung seiner Mannschaft: "Super!" Mit je zwölf Punkten waren Angelina Grün und die Dresdnerin Corina Ssuschke die besten deutschen Spielerinnen, dicht gefolgt von Christiane Fürst (Pesaro/11) und Cornelia Dumler (Ostiano/10).

Das letzte Spiel gegen WM-Dritten Serbien am Sonntag (14.30 MESZ) spielt für die DVV-Frauen keine Rolle mehr.

Bei der Europameisterschaft 2003 in Ankara hatte die deutsche Mannschaft in den Gruppenspielen die Türkei ebenfalls geschlagen (3-2). Damals gewannen die Türkinnen in der Endabrechnung Silber vor Deutschland mit Bronze.

Unter den Zuschauern war auch der deutsche Botschafter in der Türkei, Dr. Eckhard Cuntz, der am Vorabend die deutsche Mannschaft auf einer Cocktail-Party zum vorgezogenen "Tag der Deutschen Einheit" in der Botschaft begrüßt hatte.

Die heutigen Spiele
Aserbaidschan – Russland 2:3
Türkei – Deutschland 0:3
Italien - Bulgarien

Die aktuelle Tabelle (das Spiel ITA-BUL fehlt noch)
1. GER – 9 Punkte – 13:3-Sätze – 5 Spiele
2. TUR – 9 Punkte – 12:7-Sätze – 5 Spiele
3. SRB – 8 Punkte – 13:8-Sätze – 5 Spiele
4. RUS – 8 Punkte – 12:9-Sätze – 5 Spiele
5. ITA – 6 Punkte – 6:8-Sätze – 4 Spiele
6. BUL – 5 Punkte – 3:11-Sätze – 4 Spiele
7. AZE – 6 Punkte – 5:17-Sätze – 6 Spiele

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 09. September 2007

   

EM 2007: Die Routiniers im Team

Sie bilden das Gegenteil zu den „Welpen“ Markus Steuerwald und Max Günthör und kommen zusammen auf knapp 500 Länderspiele : Mittelblocker Ralph Bergmann (37 Jahre, 209 Länderspiele) sowie Zuspieler und Kapitän Frank Dehne (31 Jahre, 267 Länderspiele) sind aufgrund ihrer Erfahrung, Leistung und Persönlichkeit wichtige Stützen bei den DVV-Männern. Dehne erlebt in Russland seine vierte EM, Bergmann bereits seine sechste. Bei der EM in St. Petersburg sind sie erstmals gemeinsam auf einem Zimmer (sonst teilen sie sich die Zimmer mit Mark Siebeck (Bergmann) und Norbert Walter (Dehne)), obwohl sie sich bereits seit 1997 kennen. Im Folgenden verraten sie, was sie von ihrem Zimmerkollegen wissen (und was nicht).

Wie lautet sein Heimatverein
Bergmann: Post SV Berlin (richtige Antwort von Dehne: SG Rupenhorn)
Dehne: VfL Lintorf (richtige Antwort von Bergmann: TV Schledehausen)

Wie lautet seine Lieblings-Trikotfarbe in der Auswahl?
Bergmann: schwarz (richtige Antwort von Dehne: schwarz)
Dehne: schwarz (richtige Antwort von Bergmann: schwarz)

Gegen welches Land und wann feierte er sein Länderspiel-Debüt?
Bergmann: 1996 gegen Frankreich (richtige Antwort von Dehne: 1996 gegen Dänemark)
Dehne: 1994 gegen Kanada (richtige Antwort von Bergmann: 1992 gegen Kuba)

Welches ist sein Traumverein? (Für welchen Klub würde er gerne spielen)?
Bergmann: aktuell Griechenland, um bei seiner Freundin zu sein (richtige Antwort von Dehne: erster Zuspieler in Macerata/ITA)
Dehne: vielleicht Treviso/ITA (richtige Antwort von Bergmann (z.Zt. vereinslos: ich würde gerne überhaupt noch einen interessanten Verein finden)

Welche drei Dinge nähme er auf eine einsame Insel mit?
Bergmann: Mindestens ein Buch, Freundin, Laptop (richtige Antwort von Dehne: Familie, Internet, Bücher)
Dehne: Familie, Filme, Leute, die ihm zuhören (richtige Antwort von Bergmann: meine Familie, einen Ball, das ein oder andere Bierchen)

Welches war bislang das schönste Volleyball-Erlebnis im Klub?
Bergmann: eine der Meisterschaften gegen Friedrichshafen (richtige Antwort von Dehne: Deutsche Meisterschaft 2003 gegen Wuppertal)
Dehne: Französische Meisterschaft (richtige Antwort von Bergmann: Die Meisterschaft mit Paris 2006)

Welches war bislang das schönste Volleyball-Erlebnis in der Auswahl?
Bergmann: Die EM 2003 in Deutschland (richtige Antwort von Dehne: die EM-Qualifikation 1997 in Wien)
Dehne: Die WM 2006 (richtige Antwort von Bergmann: Die WM 2006 die WM in Japan)

Was ist das Ziel bei der EM?
Bergmann: Nach Moskau zu fahren, wäre nicht schlecht (richtige Antwort von Dehne: bessere Platzierung als bei der WM)
Dehne: bessere Platzierung als bei der WM (richtige Antwort von Bergmann: nach Moskau zu fahren, wäre nicht schlecht)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 09. September 2007

   

EM: Kroatien und Slowenien scheiden zuerst aus

Am dritten Spieltag der EM schieden mit Kroatien und Slowenien die ersten beiden Teams bei dieser EM aus. Trotz zum Teil guter Leistungen blieben sie im Turnier ohne Sieg, heute reichte es nicht gegen die EM-Mitfavoriten Italien und Frankreich. Deutschland (Gruppe A), Spanien, Frankreich, die Slowakei (Gruppe C), Italien, Bulgarien und Finnland (Gruppe D), das sich überraschend gegen den WM-Dritten Bulgarien durchsetzte, stehen neben Gastgeber Russland (Gruppe B) als Teilnehmer an der Zwischenrunde fest. Die letzten vier Zwischenrunden-Teams und die exakte Reihenfolge in den Tabellen werden am letzten Vorrundenspieltag (9.9.) ermittelt.

Spielberichte

Gruppe B in Moskau

Polen – Türkei 3:1 (20-25, 25-18, 25-20, 25-11)
Nach einem erneuten Fehlstart der polnischen Mannschaft fing sich der Vize-Weltmeister doch noch rechtzeitig, um Schlimmeres zu verhindern. Die Türken konnten hingegen nur im ersten Satz ihre Klasse unter Beweis stellen, anschließend setzte sich die körperliche Überlegenheit des Weltranglisten-2. durch.
Punktbeste Spieler
Polen: Grzegorz Szymanski (21)
Türkei: Volkan Guc (15)

Gruppe C in St. Petersburg

Spanien – Slowakei 3:0 (25-15, 25-16, 25-20)
Böse unter die Räder kamen die Slowaken in ihrem letzten Gruppenspiel. Gegen die Spanier, Sieger der European League 2007, hatten sie nicht den Hauch einer Chance. Das lag zum einen an der eigenen schwachen Leistung, nichts wollte so richtig klappen. Zum anderen spielten die Spanier souverän auf, agierten in Aufschlag und Block- und Feldabwehr sehr stark. Zwar vernachlässigte Zuspieler Miguel Falasca seine Schnellangreifer nahezu komplett, dafür waren seine Außenangreifer Guillermo Falasca, Enrique de la Fuente und Israel Rodriguez umso erfolgreicher.
Punktbeste Spieler
Slowakei: Andrej Barbierik (10)
Spanien: Israel Rodriguez (16)

Slowenien – Frankreich 0:3 (17-25, 18-25, 13-25)
Kurzen Prozess machte Frankreich mit Slowenien, das somit ohne Sieg von der EM abreisen muss. Die französische Block- und Feldabwehr war einmal mehr Garant für zahlreiche Punkte, zudem bestach Zuspieler Loic le Marrec mit seinen variablen Pässen. Vor allem Diagonalangreifer Antonin Rouzier schloss einige der Pässe spektakulär und knallhart ab.
Punktbeste Spieler
Frankreich: Atonin Rouzier (14)
Slowenien: Alan Komel und Matija Plesko (je 7)

Gruppe D in Moskau

BUL – FIN 0:3 (22-25, 26-28, 23-25)
Finnland sorgte fuer die zweite grosse Ueberraschung bei der EM 2007: Einen Tag nach dem sensationellen 3:1-Erfolg der Belgier ueber Vize-Weltmeister Polen bezwangen die Finnen den WM-Dritten Bulgarien glatt in drei Saetzen. Damit unterstrichen die Nord-Europaeer ihre ausgezeichnete Verfassung, denn auch gegen Titelverteidiger Italien war man knapp am Sieg. Fuer die Finnen erfuellte sich mit dem Einzug in die Zwischenrunde das Ziel auf eindrucksvolle Weise, Bulgarien duerfte es in dieser Verfassung schwer haben, die hohen Erwartungen (Medaille) zu erfuellen.
Punktbeste Spieler
Bulgarien: Matey Kazyiski (17)
Finnland: Tuomas Sammelvuo (17)

CRO – ITA 1:3 (24-26, 25-23, 23-25, 18-25)
Die Kroaten wehrten sich mit aller Macht gegen das Ausscheiden aus der EM und lieferten dem Titelverteidiger einen großen Kampf. Doch wie schon in den Partien gegen Bulgarien und Finnland fehlte am Ende das Quäntchen Glück, um ein Erfolgserlebnis zu feiern. Italien sicherte mit dem zweiten Erfolg das Vordringen in die Zwischenrunde, ohne jedoch voll zu überzeugen.
Punktbeste Spieler
Kroatien: Igor Omrcen (19)
Italien: Alessandro Fei (24)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 09. September 2007

   

EM: Die „Haudraufs“ im Team

Sie bilden wohl das schlagkräftigste deutsche Zimmer bei der EM: Die Außenangreifer Robert Kromm (2 Jahre, 91 Länderspiele) Georg Grozer (22 Jahre, 7 Länderspiele) beeindrucken vor allem durch ihre enorme Physis, Schlaghärte und Abschlaghöhe. Kromm zeigte diese auf beeindruckende Weise in den beiden ersten Partien, als er den gegnerischen Block oftmals düpierte, indem er darüber hinweg schlug. Grozers Schlagkünste sind aus der Bundesliga wohlbekannt. Beide erleben in Russland ihre erste Männer-EM. In St. Petersburg sind sie erstmals gemeinsam auf einem Zimmer, was nicht verwundert, da Grozer erst kurz vor der EM die Spielberechtigung für die deutsche Mannschaft erhielt. Im Folgenden verraten sie, was sie von ihrem Zimmerkollegen wissen (und was nicht).

Wie lautet sein Heimatverein
Grozer: SCC Berlin (richtige Antwort von Kromm: Schweriner SC)
Kromm: Lokomotive Budapest (richtige Antwort von Grozer: Vasas SC)

Wie lautet seine Lieblings-Trikotfarbe in der Auswahl?
Grozer: weiß (richtige Antwort von Kromm: weiß )
Kromm: weiß (richtige Antwort von Grozer: weiß)

Gegen welches Land und wann feierte er sein Länderspiel-Debüt (im deutschen Dress)?
Grozer: 2004 gegen die Niederlande (richtige Antwort von Kromm: 2004 gegen wen, weiß ich wirklich nicht)
Kromm: 2007 gegen Großbritannien (wenigstens weiß ich das von Georg) (richtige Antwort von Grozer: 2007 gegen Großbritannien)

Welches ist sein Traumverein? (Für welchen Klub würde er gerne spielen)?
Grozer: Treviso/ITA (richtige Antwort von Kromm: Treviso/ITA)
Kromm: Treviso/ITA (richtige Antwort von Grozer: Treviso/ITA)

Welche drei Dinge nähme er auf eine einsame Insel mit?
Grozer: Freundin, Laptop und Handy (richtige Antwort von Kromm: meine Freundin, Internet fähigen Laptop und Badesachen)
Kromm: Seine Familie, sein Pokerset und sein Handy (richtige Antwort von Grozer: meine Familie, meinen Pokerkoffer und mein Handy)

Welches war bislang das schönste Volleyball-Erlebnis im Klub?
Grozer: Stammspieler in Padua 2006/07 (richtige Antwort von Kromm: Meister mit SCC Berlin 2004)
Kromm: zweifacher Vize-Pokalsieger mit Moers (richtige Antwort von Grozer: zweifache Pokalfinalteilnahme)

Welches war bislang das schönste Volleyball-Erlebnis in der Auswahl?
Grozer: 9. Platz WM 2006 (richtige Antwort von Kromm: 9. Platz bei WM 2006)
Kromm: Turniersieg in Polen (richtige Antwort von Grozer: mein gutes Spiel gegen Tunesien in Leipzig)

Was ist das Ziel bei der EM?
Grozer: Medaille gewinnen (richtige Antwort von Kromm: Europameister werden)
Kromm: Europameister werden (richtige Antwort von Grozer: Medaille gewinnen)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 09. September 2007

   

U21-WM: Erdmann/Windscheif um Edelmetall

Jonathan Erdmann/Stefan Windscheif (VC Olympia Berlin/VV Humann Essen) spielen bei der U21-Beach-WM im italienischen Modena um die Medaillen: Das deutsche Duo setzte sich im Spiel um den Einzug ins Halbfinale gegen die Italiener La Rocca/de Paola souverän mit 2:0 (21-14, 21-14) durch. Im Halbfinale stehen mit Giontella/Nicolai erneut zwei Italiener auf der anderen Netzseite.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 09. September 2007

   

Stare Jablonki: Brink/Dieckmann Fünfte

Julius Brink/Christoph Dieckmann haben bei der Beach World Tour im polnischen Stare Jablonki Platz fünf belegt: Das Turnieraus ereilte sie mit 1:2 (22-20, 12-21, 10-15) gegen die Brasilianer Franco/Cunha. Damit musste das DVV-Duo zum wiederholten Male das Ausscheiden gegen ein brasilianisches Duo quittieren. Für ihre Platzierung erhielten sie 360 Weltranglistenpunkte und 10.000 US Dollar Preisgeld.

 

 

Deutschland - RWE Rhein-Ruhr Volley-News

 Sonntag, 09. September 2007

   

Bottrop: Rumdümpeln war gestern

Überheblich will man nicht sein bei RWE Rhein-Ruhr Volley, den Zweitliga-Schmetterassen des VC 90 Bottrop. Aber wenn Mannschaft und Trainer für die kommende Saison, die am 16. September mit dem Heimspiel gegen den TSV Schöneiche beginnt, als Ziel den Aufstieg in die 1. Bundesliga herausposaunen, dann soll dies in Worten von Teammanager und Macher Wolfgang Donat einfach signalisieren: "Es wird mal wieder Zeit."

Bottrops Volleyballer waren ja schon Erstligist, zum letzten Mal im Jahre 2001. "Danach", sagt Donat, "sind wir ein bisschen herumgedümpelt." Letzte Saison galt als Aufbausaison , Platz 4 brachte schon ein ordentliches Ergebnis zu Stande. Das Herumschippern soll für die Rhein-Ruhr-Flotte aus Bottrop vorbei sein. Kurs geradeaus.

Zu den Ansprüchen passt, dass die Bottroper das Turnier beim Ligagefährten VC Tecklenburger Land ebenso gewinnen konnten, wie den eigenen TOP besetzten RWE Rhein-Ruhr Cup 2007 in Bottrop. Es gibt außer der Turnierstatistik weitere Details, die die diesjährigen Anstriche der Rhein-Ruhr-Volleyballer untermauern.

Lob der gegnerischen Trainer für RWE-Zuspieler Torben Tidick, Lob der gegnerischen Trainer für Libero Torben Mols. Und dann die Leistung von Diagonalangreifer Jan Terhoeven, der im Turnierfinale gegen Wuppertal für 25 Punkte sorgte. "Eine super Energieleistung", so Donat.

Das Team des Trainerduos Gürsel Yesiltas/Marco Donat, ist sich der Macher sicher, sei die richtige Mischung: "Wir haben mit unseren neuen Spielern nicht nur nominell gute Akteure geholt. Sie passen auch menschlich gut zu uns. Da schleppt einer für den anderen den Koffer, einer hilft dem anderen."
In der Saison aber ist nichts planbar. Bleiben alle fit, das ist so eine Frage. Von den Unwägbarkeiten, die in den Kadern der gegnerischen Teams warten - der enorm verstärkte TSV Giesen ist dafür ein gutes Beispiel -, ganz zu schweigen.

Beim Turnier in der Bottroper Dieter-Renz-Halle schaffte es Zweitliga-Aufsteiger Windeck ja auch, eine gestandene Bundesliga-Formation wie Rhein Main Volley zu bezwingen. Außerdem gibt es in der 2. Bundesliga Nord so manche Truppe, die in einer kleinen, engen Halle mit einem Heimvorteil aufschlägt.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Sonntag, 09. September 2007

   www.volleyballer.de

Sitzvolleyballer unterliegen Bosnien mit 2-3

Deutschlands Sitzvolleyballer hatten den Kampf um die Paralympicsteilnahme vor dem Match gegen Weltmeister Bosnien noch lange nicht aufgegeben.

Das Team startete grandios in das Spiel gegen den Weltmeister. Das Team von Bundestrainer Blechschmidt und Co – Trainer Simon Timmer dominierte den kompletten ersten Satz. Über die Zwischenstände von 15-8 und 18 – 13 sicherte sich Deutschland mit 25-17 den Satzgewinn. Der zweite Satz stand unter umgekehrten Vorzeichen. Von Beginn an dominierte das Team vom Balkan und gewann seinerseits souverän mit 25-18.

Der dritte Satz sollte dann wieder dem deutschen Team gehören. Deutschland erwischte einen Traumstart und führte schnell mit 8-2 und baute das Ergebnis kontinuierlich auf 17-12 aus. Die Bosnier gaben nicht auf und konnten bei 17-20 wieder den Anschluss herstellen. Das deutsche Team rettete den 3 Punkte Vorsprung ins Ziel und gewann mit 25-22. Im vierten Satz dominierte dann wieder der Weltmeister. Über 16- 8 sicherte sich das Team den 4. Satz mit 25-17 und stellte den Satzausgleich her. Nun musste der Tie – Break entscheiden.

Das deutsche Team verpasste den Start und geriet schnell mit 0-5 in Rückstand. Bis zum Seitenwechsel beim 5-8 konnte der Anschluss wieder hergestellt werden. Über 8-12 wurde der Satz dann am Ende mit 12-15 verloren. Mit dieser Niederlage verpasste das deutsche Team nun endgültig die Qualifikation für die Paralympics in Peking.

Bayer 04 Teammanager Thomas Geerts, der in Ungarn als Offizieller eingesetzt ist: „Es ist war ein Spiel auf unglaublich hohem Niveau. Leider hat unser Team den Start im Tie-Break verschlafen. Ein 0-5 Rückstand kann man nur scher aufholen. Heute hätte es keinen Verlierer geben dürfen.“

Jörg Frischmann: „Es tut mir sehr leid für unser Team. Sie haben einen großen Aufwand betrieben, um das Ziel noch zu erreichen. Paralympics ohne deutsche Sitzvolleyballer kann ich mir nur schwer vorstellen. Leider finden die Paralympics mit nur 8 Teams statt. Europa ist als starker Sitzvolleyball-Kontinent unterrepräsentiert. Ich hoffe, dass das Team sich fängt und nach diesem großartigen Turnier wenigstens noch Bronze gewinnt. “

Jürgen Schrapp:"Das war des beste Spiel einer deutschen Mannschaft. Ich bin stolz zu dieser Mannschaft zu gehören.Uns fehlte das notwendige Glück , um das Finale zu erreichen. So viel Mühe hatten die Bosnier noch nie."

Im kleinen Finale wartet morgen Gastgeber Ungarn auf das deutsche Team. Nach Bosnien ist somit Russland der zweite europäische Vertreter in Peking.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel