News

 Freitag. 14. September 2007 

Lohhofer Herren mitten in Vorbereitung
Lohhofer Frauen: Derby zum Auftakt
Premiere für MTV München in 2. Liga
Bayrische Seniorenmeister
Um einen Punkt das Halbfinale verpasst
DVV-Männer: Hoffen auf spanische Schützenhilfe
EM: Serbien letzter Halbfinalist
EM 2007 Russland: Die zweieiigen Zwillinge
Becker und Kurth: Das Journalisten-Duo bei der EM
VC Dresden: Gelungener Abschlusstest
Eltmann verpflichtet Hummernbrum als Manager
VC Norderstedt empfängt TSV Graal-Müritz

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Deutschland - SV Lohhof-News

 Freitag, 14. September 2007

   

Lohhofer Herren mitten in Vorbereitung

Die neuformierte 1.Herrenmannschaft testet ihre Form am kommenden Wochenende beim Turnier im schwäbischen Fellbach bei Stuttgart. Fünf Neuzugänge müssen in das Team um Trainer Toralf Zumach integriert werden.

Nach einigen turbulenten Wochen der Neuorientierung in denen wichtige Dinge geregelt werden mussten, beginnt nun für die 1.Mannschaft die heiße Phase der Vorbereitung. Die Mannschaft ist aus unterschiedlichen Gründen (Verletzungen, Krankheiten, Urlaub, Beachvolleyball) erst seit dieser Woche erstmalig komplett im Training versammelt. Von den im letzten Jahr noch 17 eingesetzten Spielern blieben nach dem Abstieg aus der 2.Bundesliga gerade einmal drei zusammen: Stefan Debus, Berti Pietsch und Jakub Dzikuc hielten der Mannschaft die Treue.

Neu im Team sind folgende Spieler:

Philip Heckmann der 20jährige Zuspieler aus Schüttdorf leistet seinen Zivildienst in München
Fabian Mägel der 18jährige wechselt vom Bayernligisten TV Parsberg nach Unterschleißheim und wird auf der Mittelblock-Position eingesetzt werden.
Felix Kuhn das 23jährige Lohhofer Eigengewächs kommt aus der Herren2 in die Regionalliga-Mannschaft. Derzeit laboriert er noch an einer Sprunggelenk-Verletzung und wird als Libero eingesetzt werden
Julius Zöllner der 23jährige Mittelblocker wechselt ebenfalls aus der Herren2 nach oben
Roland Höfer der Beachvolleyball-Routinier soll v.a. die Annahme und den Aussenangriff verstärken. Mit seinen 32 Jahren ist er nur knapp älter als Zuspieler Stefan Debus.

Derzeit wird noch mit einigen weiteren Spielern zur Verstärkung des Kaders verhandelt, zunächst steht allerdings das Vorbereitungsturnier in Fellbach (15./16.9.) auf dem Programm. Hier kann Toralf Zumach das erste Mal auf alle Spieler zurückgreifen und diverse Aufstellungsvarianten ausprobieren.

Am darauffolgenden Wochenende 22./23.9. steht dann auch gleich der erste Doppel-Heimspieltag ins Haus: Am Samstag abend um 19.30 Uhr gegen den Aufsteiger SV Schwaig 2 und am Sonntag um 15.00 Uhr gegen den Favoriten TSV Grafing. Beide Spiele finden im Carl-Orff-Gymnasium, Münchner Ring 6, 85716 Unterschleißheim, statt.

 

 

Deutschland - SV Lohhof-News

 Freitag, 14. September 2007

   

Lohhofer Frauen: Derby zum Auftakt

Zum Auftakt der Saison 07/08 in der 2.Bundesliga empfängt der SV Lohhof am kommenden Samstag um 19.30 Uhr im Carl-Orff-Gymnasium Unterschleißheim SV Mauerstetten. Gleich zu Beginn kommt es damit zum brisanten bayerischen Derby zwischen dem Vizemeister und dem Aufsteiger aus dem Allgäu.

Das lange Warten hat endlich ein Ende. Endlich fliegen ab dem kommenden Samstag die Bälle wieder über das Netz. Die erste Partie hat es für die Lohhofer Damen gleich in sich. Im ersten Saisonspiel erwarten die Spielerinnen um Kapitänin Martina Banse den SV Mauerstetten.

SVL-Trainer Hannes Müllegger kann am Samstag fast aus dem Vollen schöpfen. Verzichten muss er zwar auf Anne Heins, die aus privaten Gründen leider nicht zur Verfügung steht, dafür sind ansonsten alle Spielerinnen topfit und heiß auf den Ligaauftakt. Nach dem Trainingslager in Ungarn und dem Vorbereitungsturnier in Sinsheim scheint die Mannschaft bestens vorbereitet auf das bayerische Derby.

Der SV Mauerstetten ist ein Neuling in der 2.Bundesliga. Der Vizemeistertitel in der Regionalliga hinter der Reserve des SV Lohhof reichte dem Team um Trainer Hubert Herrmann zum Aufstieg. Die Allgäuerinnen sind ein sehr junges Team, das mit der 26-jährigen Bayerischen Vizemeisterin im Beachvolleyball Eva Schilf seine erfahrenste Spielerin hat. Der übrige Kader besteht zu großen Teilen aus Eigengewächsen, die körperlich nicht die Größten sind, jedoch sehr beweglich und abwehrstark sind.

Für SVL-Trainer Hannes Müllegger ist trotz der Abgänge von den Führungsspielerinnen Claudia Mürle und Oksana Roppel sein Team ganz klar der Favorit in diesem Derby. „Wir werden Geduld brauchen bis der Ball auf dem Boden ist und die Konzentration hoch halten müssen, dann werden wir auch dieses Spiel gewinnen“, so Müllegger über den Plan gegen die „Gummiwand“ aus Mauerstetten.

Freuen dürfen sich die Zuschauer am Samstag im Carl-Orff-Gymnasium Unterschleißheim auf den ersten Auftritt der Neuzugänge Valeria Fedosova (SV Inning), Dorottya Kun (Ungarn) und Ambria Springer (USA). Vielleicht findet sich ja unter den Neulingen gleich ein neuer Publikumsliebling in Lohhof.

 

 

Deutschland - MTV München-News

 Freitag, 14. September 2007

   

Premiere für MTV München in 2. Liga

Am kommenden Samstag ist es soweit, der MTV München bestreitet sein erstes Spiel in der 2.Volleyball-Bundesliga der Männer. Auftaktgegner um 20.00 Uhr im Sportzentrum an der Häberlstraße ist der Mitaufsteiger VC Dresden.

Der MTV München spielt in der 2.Bundesliga – Wer hätte das vor eineinhalb Jahren gedacht? Vor der letzten Saison ist die Regionalligamannschaft der FTM Schwabing zum MTV München gewechselt. Gleich in der ersten Saison konnte man sich in einem heißen Titelrennen die Meisterschaft in der Regionalliga sichern und sich auch beim Aufstiegsturnier in Dresden als Sieger durchsetzen.

Gleich zum Auftakt der Saison wartet am kommenden Samstag eine bekannte Mannschaft vom Aufstiegsturnier auf den MTV München. Mit dem VC Dresden kommt der Mitaufsteiger als erster Gegner ins Sportzentrum an der Häberlstraße, die Heimspielstätte des MTV München. Elf Spieler aus der Aufstiegsmannschaft sind weiter mit im Team, dazu kommen die Neuzugänge Peter Wörner (TSV Starnberg), Tobias Britsch und Hendrik Hunold (DJK Würmtal). Kurz vor Ende der Transferzeit konnten die Münchner noch einen weiteren hochkarätigen Neuzugang präsentieren. Mit Andreas Eichhorn vom SV Bayer Wuppertal hat der MTV einen weiteren erstligaerfahrenen Spieler verpflichten können. Verzichten muss MTV-Trainer Tom Gailer am Wochenende auf die beiden Langzeitverletzen Thilo Pfletschinger (Achillessehnenriss) und Simon Osterhold (Schulterverletzung). Fraglich ist auch noch der Einsatz von Neuzugang Tobias Britsch, der an Schulterproblemen laboriert.

Die Vorbereitung des MTV München lief nach dem späten Einstieg ins Training der Beacher Hannes Buchner und Joschi Schöberl durchwachsen. Bei den Vorbereitungsturnieren in Dachau und Planegg konnte die Mannschaft bereits einige Siege gegen direkte Konkurrenten verbuchen, jedoch gab es auch unnötige Niederlagen gegen ehemalige Gegner aus der Regionalliga. Insgesamt zeigt sich jedoch MTV-Trainer Tom Gailer zufrieden mit der Vorbereitung: „Alle haben voll mitgezogen und sind heiß auf die 2.Bundesliga. In der Mannschaft herrscht ein riesiger Konkurrenzkampf um die Stammplätze.“

Der VC Dresden geht als Mitaufsteiger in die Zweitligasaison. Die Sachsen haben einen sehr jungen Kader, der bis auf wenige Veränderungen bereits vor zwei Jahren in der 2.Bundesliga spielte. Die Stärke der Dresdner liegt vor allem in ihrer athletischen Spielweise und ihren Sprungaufschlägen. Beim Aufstiegsturnier im April ging der VC Dresden noch als Sieger vom Platz, jedoch relativiert sich dieser Sieg wieder, da der MTV München schon zu diesem Zeitpunkt als Aufsteiger feststand. Am letzten Wochenende belegte der VC Dresden den sechsten Platz beim Vorbereitungsturnier in Planegg und war damit drei Plätze schlechter als die Münchner. „Platzierungen bei solchen Turnieren haben keinen großen Stellenwert. Alle Trainer probieren viel und nehmen auch mal eine Niederlage in Kauf. Ganz klar aber haben wir mit den Dresdner noch eine Rechnung offen vom Aufstiegsturnier!“, so Tom Gailer.

Eine Serie soll auf jeden Fall aus Sicht des MTV München weiter bestehen. Noch nie konnte eine Mannschaft ein Spiel im „MTV-Dome“ gewinnen und so stehen die Chancen nicht schlecht die offene Rechnung mit den Sachsen zu begleichen. Die Wichtigkeit des Spiels ist allen im MTV-Lager bewusst. „Wir kämpfen von Beginn an gegen den Klassenerhalt, da wäre natürlich ein Auftaktsieg zu Hause gegen einen Mitaufsteiger ein äußerst wichtiger Schritt in die Richtung. Mit unseren Zuschauern im Rücken konnten wir bisher immer überzeugen!“, zeigt sich MTV-Trainer Tom Gailer optimistisch.

Ein besonderes Schmankerl hat sich schon Außenangreifer Hannes Buchner einfallen lassen: Im Falle eines Sieges wird er sein Auto mit dem MTV München-Logo lackieren.

 

 

Deutschland - Bayerischer VV-News

 Freitag, 14. September 2007

   

Bayrische Seniorenmeister

Luckner/Wifling, Bendzko/Sievers, Proff/Ruhs und Bendikowski/Hesse

Zwar hat Beachvolleyball berechtigterweise das Image der jungen, hippen Sportart, jedoch spielen auch immer mehr ältere Aktive mit der weißblaugelben Kugel... Der Bayerische Volleyball-Verband bietet aus diesem Grund schon seit längerem die Bayerischen Meisterschaften der Seniorinnen und der Senioren an. Gespielt wurde auf der Münchner Beacharena, die mit ihren 9 Feldern eine wunderbare Örtlichkeit für dieses Turnier bietet.

Gespielt wurde im Pool-Play-System -anders als bei den offiziellen Bayerischen Meisterschaften der Damen und Herren- damit jedes Team auf mind. 4 Spiele kommt. Im Seniorenbereich steht eher der gesellige Teil  als der Leistungsgedanke im Vordergrund, wobei die Zuschauer den gezeigten Leistungen durchaus großen Respekt zollten.

Bei den Herren wurde in den Altersklassen 1 (1971 und älter), 2 (1965 und älter) und 3 (1959 und älter) gespielt. Bei den Damen wurde nur in der Alterklasse 1 (1975 und älter) gespielt.

Bei den Damen konnten sich Michaela "Micky" Lucker vom ASV Dachau und Claudia Wifling vom SV Lohhof im Finale mit 2-0 gegen Delia Schultrich vom SV Rot am See und Andrea Schäfle vom TSV Vaterstetten durchsetzen. V.a. Micky Luckner zeigte, dass sie nichts von ihrer langjährigen Hallennationalmannschafts- und Beachvolleyball-Masters-Erfahrung eingebüßt hat. Starke Angriffe und gute Blocks sorgten für den Titelgewinn.
Bei den Herren in der AK1 konnte Christoph Bendzko vom SV Lohhof seinen Titel aus 2004 wiederholen. Trotz einer Oberschenkelzerrung Anfang des 3.Satzes konnte er zusammen mit Hartmut Sievers -dem jüngsten Spieler des Turniers- gegen den Beachvolleyball-Wart des Deutschen Volleyball-Verbandes Oliver Dieterle und den ehemaligen Hallennationalspieler Wolfgang Besenböck (beide TSV Starnberg) gewinnen. 

In der AK2 führte erneut nichts an Jochen Proff und Bernd Ruhs (beide TSV Zirndorf)vorbei: sie konnten zum dritten Mal in Folge diesen Titel in dieser Altersklasse gewinnen. Im Finale gegen Klaus Brandmeier vom VC Katzwang-Schwabach und Helmut Dietrich vom TV Altdorf liessen sie nichts anbrennen und konnten sich über das Triple freuen.

Die Ältesten im Turnier, die Spieler der AK3, zeigten bewundernswerte Leistungen. Das Spielfeld hat selbstverständlich die offiziellen Masse und auch hier wird 2 gegen 2 gespielt. Die braungebrannten Jürgen Hesse (TV Ochsenfurt) und Thomas Bendikowski (TG Zell) marschierten ohne größere Probleme bis ins Finale durch und konnten dort -wie auch schon in der Gruppe- gegen  den  Bayerischen Seniorenmeister der AK3 von 2006 Herbert Steigemann mit seinem neuen Partner Siegfried Zeitler -beide vom TSV Neuburg-  gewinnen.

Alle Platzierungen:
Seniorinnen
Senioren AK1
Senioren AK2
Senioren AK3

Weitere Infos und viele Fotos sind auf www.bvv-beach-cup.de zu sehen!

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 14. September 2007

   

Um einen Punkt das Halbfinale verpasst

Die DVV-Männer hat um die Winzigkeit von einem Punkt das Halbfinale bei der EM in Russland verpasst: Beim Stand von 2:0-Sätzen und 24-23 im Spiel Spanien gegen Serbien verschlug Rafael Pasqual den Angriff. Wäre der Ball im Feld der Serben gelandet, hätte die deutsche Mannschaft dank der spanischen Schützenhilfe und eines besseren Satzverhältnisses gegenüber Serbien (10:7 gegen 10:8) den fünften Halbfinaleinzug in der EM-Geschichte perfekt gemacht. So holten die Serben nicht nur den ersten, sondern auch entscheidenden zweiten Satz und wiesen bei Punktgleichheit das bessere Satzverhältnis gegenüber der deutschen Mannschaft auf (12:8 gegen 10:7). Das Spiel endete 3:2 (26-24, 25-19, 24-26, 22-25, 15-10) für Spanien.

Die Niedergeschlagenheit in der deutschen Mannschaft war groß: „Die Stimmung ist beschissen. Es wäre schön wirklich schön gewesen, weil keiner mehr daran geglaubt hatte“, so Mittelblocker Max Günthör (evivo Düren).“ Die gesamte Mannschaft hatte das Spiel nicht in der Halle, sondern im Hotel Park Inn Pribaltiyskaya am Computer via Internet-TV verfolgt. Außenangreifer Björn Andrae (Olsztyn/POL) meinte: „Ich habe damit gerechnet, wir haben es selber verbockt.“ Bundestrainer Stelian Moculescu, der das Spiel nicht verfolgt hatte, sagte: Wir hatten keinen Einfluss auf das Ergebnis, wir hätten unsere Chancen nutzen müssen, das haben wir nicht getan. Das ist schade. Das einzig Positive ist, dass wir uns die Tortur in der EM-Qualifikation erspart bleibt.

Das Spiel war nichts für schwache Nerven. Nach den zwei siegreichen Sätzen wechselte der spanische Trainer Andrea Anastasi seine komplette zweite Montur ein, doch auch diese bereitete den nervlich angegriffenen Serben große Probleme. Auch nach dem Gewinn des dritten Satzes änderte sich dies nicht grundlegend, doch letztlich setzte sich schließlich die größere Klasse und Routine der Serben gegen die zweite spanische Mannschaft durch – zum Leidwesen des DVV-Teams.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 14. September 2007

   

DVV-Männer: Hoffen auf spanische Schützenhilfe

Die DVV-Männer haben bei der EM ihre Medaillenchance gewahrt und müssen nun auf spanische Schützenhilfe hoffen: Die Mannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu setzte sich in ihrem letzten Zwischenrundenspiel in St. Petersburg gegen Frankreich nach guter Leistung mit 3:0 (25-14, 25-22, 25-21) durch und würde bei einem anschließenden spanischen 3:0- oder 3:1-Sieg über Serbien doch noch zum fünften Mal in der Geschichte in ein EM-Halbfinale einziehen. Durch den Sieg sicherte sich die DVV-Auswahl zudem Platz drei in der Gruppe und Platz fünf bei der EM, dieser bedeutet die direkte Qualifikation für die kontinentalen Titelkämpfe 2009 in der Türkei. Punktbeste deutsche Spieler waren Jochen Schöps (17), Björn Andrae (14) und Stefan Hübner (11).

Die deutsche Mannschaft hatte noch eine kleine Chance - die nutzte sie. Während die Franzosen durch das lange Turnier mit bitteren Niederlagen arg gezeichnet waren, gingen die deutschen Spieler gleich von Beginn engagiert und – wichtig – erfolgreich zur Sache. Das Selbstvertrauen wuchs mit jeder gelungenen Aktion, vor allem Andrae und Schöps machten im Angriff die Punkte. Zudem stand der deutsche Block um die Mittelachse Hübner/Günthör, der erste Satz war im Handumdrehen gewonnen.

Doch leider ging es nicht so weiter, die Franzosen gewannen an Sicherheit und punkteten regelmäßig aus ihrer Annahme. Und da dies der deutschen Mannschaft nicht mehr gelang, deutete beim 8-13 alles auf einen Satzverlust hin. Gute Flatteraufschläge von Popp, ein am Netz enorm präsenter Hübner und immer wieder Schöps drehten das Spiel mit einer 8:1-Serie. Am Ende sollte der deutsche Block, das stärkste deutsche Element bei dieser EM, der Garant sein: Dem eingewechselten Kromm, Hübner und Andrae gelang ein Block-Hattrick.

Der dritte Satz verlief ähnlich, bis die beiden besten deutschen Spieler, Hübner/Schöps, für die nötigen Punkte und Jubel auf deutscher Seite sorgten.
Startsechs Deutschland: Simon Tischer, Jochen Schöps, Björn Andrae, Marcus Popp, Max Günthör, Stefan Hübner, Markus Steuerwald
Startsechs Frankreich: Loic le Marrec, Antonin Rouzier, Xavier Kapfer, Guillaume Samica, Vincent Montmeat, Romain Vadeleux, Hubert Henno

Der ausführliche Spielbericht

1. Satz
Das deutsche Spiel fand gut in die Partie und lag nach einem Angriffsfehler von Montmeat 2-0 in Führung. Schöps erhöhte auf 5-3, ein Angriffsfehler von Vadeleux führte zum 6-3. Andrae erhöhte nach guter deutscher Block- und Feldabwehr per Angriff und Lob (an Block) auf 8-3 – erste technische Auszeit. Das Spiel verlief weiter blendend aus deutscher Sicht: Die Franzosen machten Fehler im Angriff (Kapfer) oder scheiterten am deutschen Block (Günthör) – Auszeit Frankreich (11-4). Popp im Angriff und Günthör per Block erhöhten weiter – die deutsche Mannschaft war am Drücker (13-4). Ein Ass von Günthör sowie ein sehenswerter Schnellangriff von Hübner brachten das 16-6 zur zweiten technischen Auszeit. Eine Mini-Serie der Franzosen durch Block gegen Andrae und Fehler Schöps ließ den Gegner auf 17-10 heran kommen, Schöps stoppte diese per Rückraumangriff (18-10). Günthör sorgte mit zwei gelungenen Blockpunkten in Folge für das 21-11, Schöps versenkte seinen Angriff, Rouzier vergab auf der Gegenseite (23-12). Schöps holte per Longline-Knaller Satzbälle (24-13), den zweiten „schenkten“ die Franzosen mit einem Angriffsfehler von Samica (25-14).

2. Satz
Fehlstart in Satz zwei: Ein Ass von Vadeleux sowie ein Angriffsfehler von Popp brachten die Franzosen in Front (0-3). Hübner verkürzt per Aufsteiger auf 2-4, ein weiterer Angriffsfehler von Popp bleibt ohne Folgen, weil der französische Block im Netz zappelt (3-5). Dennoch sind die Franzosen nun besser im Spiel und punkten aus ihrer Annahme. Tischer verkürzt nach „Not-Zuspiel“ von Popp per Angriff auf 5-6, ein Rückraumangriff von Popp in den französischen Doppelblock bedeutet das 5-8. Tischer macht per feiner Finte über Kopf den nächsten Zähler, aber Vadeleux und Kapfer kontern per Aufsteiger und Ass (6-10). Die deutschen Aufschläge, ob als Sprung- oder Flatterservice geschlagen, hinterließen beim französischen Riegel keine Wirkung, ein Angriffsfehler von Popp schraubte den Rückstand auf 8-13. Hübner per Aufsteiger und ein Samica-Fehler bringen das deutsche Team heran (10-13), ein Dreierblock mit Hübner sowie ein Angriff des Italien-Profis sorgen für den Anschluss und Auszeit Frankreich (13-14). Popp setzte per Flatteraufschlag die französische Annahme dermaßen unter Druck, dass Andrae nur einkloppen musste – Ausgleich (14-14). Eine starke Abwehr von Steuerwald, ein Zuspiel per Hechtbagger von Popp mit anschließendem Lob an Block von Andrae – Führung (15-14), die Andrae per Block gar noch ausbaut (16-14). Frankreich kontert und profitiert von einem seltenen Schöps-Fehler sowie einem Punkt aus der Abwehr durch Castard (16-17). Schöps und Andrae sorgen per Angriff für den Ausgleich (18-18), ein Andrae-Hammer von der Aufschlaglinie bereitete den erfolgreichen Schnellangriff von Günthör vor (20-19). Als Schöps das 21-20 macht, kommen Robert Kromm (für Popp) und Christian Pampel (für Günthör) aufs Feld. Das zahlt sich aus, weil Kromm blockt, doch die Franzosen retten artistisch den Ball auf die Seite und Schöps drischt den Ball in den Block (21-21). Kromm bleibt auf dem Feld, Hübner punktet zum 22-21 per Aufsteiger. Kromm schließt den Dreierblock perfekt und „pflückt“ sich Kapfer (23-22), Popp kommt wieder und geht zum Aufschlag. Hübner blockt Montmeat – Satzbälle Deutschland (24-22). Andrae macht es seinem Mittelblocker gleicht und holte sich per Einerblock Castard (25-22).

3. Satz
Zwei starke Feldabwehraktionen von Schöps (!) beendet Andrae per Rückraumangriff und verkürzt auf 2-3. Die Franzosen sind in dieser Anfangsphase wiederum konzentrierter und liegen nach Castard-Angriff vorne (3-6). Nach guter Tischer-Abwehr setzt Andrae im zweiten Versuch erfolgreich nach (5-6), nach Andrae-Fehlaufschlag geht es mit 6-8 in die technische Auszeit. Hübner per Block und Angriff (nach schöner Vorarbeit von Tischer) holen die Führung (10-9), Schöps hält diese per Rückraumangriff (12-11). So geht es hin und her, bis Schöps nach guter Blockarbeit die Punktchance nutzt und etwas Luft verschafft (16-14). Hübner erhöht mit seinem nächsten Block auf 18-15, Schöps hält den Drei-Punkte-Vorsprung per Rückraumangriff (20-17). Pampel kommt abermals zum Aufschlag (für Hübner), doch verzieht. Sein Zimmerkollege Andrae macht das 21-18, ein Castard-Fehler bedeutet das 22-18. Andrae macht im zweiten Versuch das 23-19, Popps Fehler fällt nicht ins Gewicht, weil die Franzosen im Netz zappeln – Matchbälle (24-20). Kromm kommt zum Block, die Franzosen wehren ab, Hübner verwandelt im zweiten Versuch per Aufsteiger zum 3:0 – der Medaillentraum kann noch wahr werden (25-21).

Stimmen zum Spiel

Stelian Moculescu: Meine Gefühlslage ist unwesentlich besser als vorher. Wir haben das Minimalziel, die Direkt-Qualifikation fuer die EM 2009 erreicht. Und wenn man sieht, welche Teams sich in der Qualifikation befinden – das wird eine heiße Geschichte.
Meine Mannschaft hat gezeigt, dass sie es kann. Das Gerede von den Medaillen war ein Problem, das haben wir nicht aus dem Kopf bekommen. Es war das erste Mal, dass meine Mannschaft um die Medaillen gespielt hat, da ist so eine Reaktion verständlich aber auch schade.
Wir haben bei dieser EM sehr gut angefangen und sehr gut aufgehört. Nur zwischendrin hatten wir eine kleine Pause


Bjoern Andrae: Man kann einfach nicht erwarten, dass wir jeden Tag so gut spielen. Wir haben heute als Team besser gespielt als gestern, als nur Jochen Schöps im Angriff und Stefan Hübner im Block gut waren. Heute waren wir variabler, und dann ist es schwer gegen uns.

Stefan Hübner: Ich freue mich, dass wir EM-5. sind. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mich schon einmal vorab fuer eine EM qualifiziert habe. Das gibt dem Verband Planungssicherheit und dem Trainer die Moeglichkeit, auch mal andere Spieler zu testen. Es ist immer schön, mit einem Sieg ein Turnier zu beenden, die Hoffnung auf das Halbfinale ist so lange da, so lange die Chance besteht.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 14. September 2007

   

EM: Serbien letzter Halbfinalist

Italien direkt für EM 2009 qualifiziert

Serbien komplettiert das EM-Halbfinale, in dem der WM-Vierte auf EM-Gastgeber Russland trifft. Im anderen Semifinale treffen Spanien und Finnland aufeinander – das ergab die Auslosung am Abend. Die Serben hatten zwar 2:3 gegen Spanien verloren, aber die nötigen zwei Sätze geholt. EM-Titelverteidiger Italien hat sich als EM-Sechster das letzte Ticket für die EM 2009 in der Türkei gesichert.

Spielberichte

Gruppe E in St. Petersburg

Serbien - Spanien 2:3 (24-26, 19-25, 24-26, 25-22, 10-15)
Spanien benötigte einen Satz, um sicher als Erster der Gruppe E in das Halbfinale zu ziehen, Serbien benötigte zwei Sätze, um sich als viertes Team das begehrte Halbfinalticket zu sichern. Die Voraussetzungen waren klar – es sollte sich ein dramatisches Spiel entwickeln, indem am Ende auch die deutsche Mannschaft beteiligt war.
Spanien agierte mit der Souveränität der bisherigen Spiele und initiierte aus der eigenen Annahme ein variables Angriffsspiel. Serbien hielt dagegen, geriet aber ins Hintertreffen, als Miljkovic geblockt wurde und Rodriguez ein Ass gelang (14-17). Zwar konnten die ersten zwei Satzbälle abgewehrt werden, doch ein abermaliger Block gegen den serbischen Diagonalspieler beendete den ersten Durchgang. Damit war Spanien durch, und in der Satzpause diskutierten Spieler und Trainerstab rege, wie es nun weitergehen soll. Die Spanier agierten weiter mit ihrer Stammformation, die sich locker absetzen und den zweiten Satz sicher nach Hause bringen konnte. Damit war klar: Verliert Serbien auch den nächsten Satz bzw. das Spiel 1:3, ist die deutsche Mannschaft im Halbfinale.
Zum dritten Satz schickte Cheftrainer Andrea Anastasi jedoch seine komplette zweite Formation aufs Feld, die sich jedoch gegen die zunehmend nervöser agierenden Serben hervorragend behaupteten. Beim Stand von 24-23 dann Match- und Punktball Spanien sowie Halbfinalball für Deutschland. Der Pass geht nach außen auf die Position vier, doch „Altmeister“ Pasqual verzieht gegen den Dreierblock ins aus. Das nutzen die Serben aus, machen zwei Punkte in Folge und können ihr Glück kaum fassen.
Zwar spielen die Spanier auch in der Folge gut mit und gestalten die Partie bis zum 22-23 ausgeglichen, zwei abschließende Zähler der Serben lassen die frenetischen Fans, Spieler und Betreuer enthusiastisch jubeln. Serbien wechselt im fünften Satz seine etablierten Kräfte aus, die zweite Garnitur Spaniens schlägt die zweite Garde der Serben – der große Verlierer war jedoch Deutschland.
Punktbeste Spieler
Serbien: Ivan Miljkovic (18)
Spanien: Iban Perez (16)

Niederlande - Slowakei 3:1 (30-28, 22-25, 25-18, 25-17)
Im bedeutungslosen letzten Zwischenrundenspiel zwischen den Niederlanden und der Slowakei schenkten sich beide Teams in den ersten beiden Sätzen nichts. Dann setzte sich die Klasse der „Oranjes“ durch, die abermals in Robert Horstink (Treviso/ITA) ihren besten Mann hatten. Im Endklassement belegen die Niederländer Platz sieben, die Slowaken müssen mit Platz zwölf vorlieb nehmen.
Punktbeste Spieler
Slowakei: Michal Cerven (14)
Niederlande: Robert Horstink (24)

Gruppe F in Moskau

Bulgarien - Belgien 3:1 (22-25, 25-23, 25-23, 25-17)
Bulgarien hatte sich mit dem Sieg über die Belgier die Chance auf die direkte EM-Qualifikation gewahrt – am Ende reichte es nicht, weil Italien gegen Polen gewann. Glänzen konnte der WM-Dritte abermals nicht, doch in den Sätzen zwei und drei machte das Mehr an Routine den Unterschied. Für die Belgier endete die EM auf einem zehnten Platz – eine gute Platzierung für das Volleyball verrückte Land.
Punktbeste Spieler
Bulgarien: Matey Kaziyski (19)
Belgien: Gert van Walle (17)

Polen - Italien 2:3 (23-25, 23-25, 28-26, 25-20, 9-15)
Große Namen standen auf dem Feld, doch es ging nicht um Medaillen oder das Halbfinale, sondern für Italien um das Sichern des dritten Gruppenplatzes und für Polen um einen versöhnlichen Abschluss dieser aus polnischer Sicht völlig verkorksten EM. Am Ende retteten die Italiener ein 3:2 ins Ziel und somit die Qualifikation für die EM 2009, Vize-Weltmeister Polen beendete die EM auf einem enttäuschenden elften Platz.
Punktbeste Spieler
Polen: Michal Winiarski (20)
Italien: Alberto Cisolla (23)

Russland - Finnland 3:2 (22-25, 28-26, 22-25, 25-16, 15-8)
Finnland zeigte gegen Gastgeber Russland, dass sich das Team nicht umsonst vorzeitig für das Halbfinale qualifiziert hat. Mit modernem Volleyball war von Respekt gegenüber dem Top-Favoriten nichts zu spüren. Nach einer 2:1-Satzführung vereitelte Russlands Diagonalangreifer Semen Poltavsky mit einer Serie von neun (!) Aufschlägen die große Überraschung.
Punktbeste Spieler
Italien: Alexei Ostapenko (16)
Russland: Olli Kunnari (17)

Ergebnisse Gruppe E in St. Petersburg
11.09.: NED - ESP 1:3 / SRB - FRA 3:2 / GER - SVK 3:0
12.09.: NED - FRA 3:2 / GER - ESP (15.30) / SRB - SVK (18.00)
13.09.: GER - FRA 3:0 / SRB - ESP 2:3 / NED - SVK 3:1

Ergebnisse Gruppe F in Moskau
11.09.: POL – FIN 0:3 / BEL - ITA 0:3 / RUS - BUL 3:0
12.09.: BEL - FIN 1:3 / POL - BUL (15.30) / RUS - ITA (18.00)
13.09.: BEL - BUL 1:3 / POL - ITA 2:3 / RUS - FIN 3:2

Die Endstände in den Zwischenrunden-Tabellen

Tabelle E
1. ESP – 10 Punkte – 15:4-Sätze – 5 Spiele
2. SRB – 8 Punkte – 12:8-Sätze – 5 Spiele
3. GER – 8 Punkte – 10:7-Sätze - 5 Spiele
4. NED – 8 Punkte – 10:9-Sätze – 5 Spiele
5. FRA – 6 Punkte – 7:13-Sätze – 5 Spiele
6. SVK – 5 Punkte – 2:15-Sätze – 5 Spiele

Tabelle F
1. RUS – 10 Punkte – 15:4-Sätze - 5 Spiele
2. FIN – 8 Punkte – 13:7-Sätze – 5 Spiele
3. ITA – 8 Punkte – 11:10-Sätze – 5 Spiele
4. BUL – 8 Punkte – 9:9-Sätze – 5 Spiele
5. BEL – 6 Punkte – 5:13-Sätze – 5 Spiele
6. POL – 5 Punkte – 5:15-Sätze – 5 Spiele

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 14. September 2007

   

EM 2007 Russland: Die zweieiigen Zwillinge

Sie sehen sich nicht ähnlich, verhalten sich aber wie Zwillinge: Wo immer sich Außenangreifer Björn Andrae (26 Jahre, 185 Länderspiele) aufhält, Zimmerkollege und Diagonalangreifer Christian Pampel (28 Jahre, 186 Länderspiele) ist nicht weit. Das war in der gemeinsamen Friedrichshafener Zeit so, beim italienischen Klub Padua oder auch in der Nationalmannschaft, wo sie sich seit ihrem Debüt im Jahr 2000 das Zimmer teilen. In der nächsten Saison wird dies jedoch schwer, Andrae spielt für Olsztyn/POL, Pampel kehrt nach Friedrichshafen zurück – wie gut, dass es Internet und Skype gibt…

Während Andrae alle bisherigen fünf EM-Partien durchspielte, kam Pampel bislang nur als Aufschlagspezialist zum Zuge. Pampel bestreitet in Russland bereits seine dritte Männer-EM (nach 2001 und 2003), für Andrae ist es erst die zweite, weil er bei der Heim-EM 2003 in Deutschland verletzt zusehen musste.

Im Folgenden verraten sie, was sie von ihrem Zimmerkollegen wissen (und was nicht).

Wie lautet sein Heimatverein
Andrae: Hochstetten (richtige Antwort von Pampel: TV Hochstetten)
Pampel: SCC Berlin (richtige Antwort von Andrae: SCC Berlin)

Wie lautet seine Lieblings-Trikotfarbe in der Auswahl?
Andrae: weiß (richtige Antwort von Pampel: weiß)
Pampel: nicht rot (richtige Antwort von Andrae: weiß)

Gegen welches Land und wann feierte er sein Länderspiel-Debüt?
Andrae: wie ich, 2000 gegen Venezuela (richtige Antwort von Pampel: das haben wir zusammen gemacht, gegen Venezuela 2000 oder 2001)
Pampel: das haben wir zusammen gemacht, gegen Venezuela 2000 oder 2001 (richtige Antwort von Andrae: wie ich, 2000 gegen Venezuela)

Welches ist sein Traumverein? (Für welchen Klub würde er gerne spielen)?
Andrae: den hat er mit Friedrichshafen schon gefunden (richtige Antwort von Pampel: ich bin in Friedrichshafen recht glücklich)
Pampel: da gibt es keinen Wunschverein (richtige Antwort von Andrae: meinen Traumverein gibt es noch nicht, da müsste mein Vater im Lotto gewinnen und einen Verein aufmachen)

Welche drei Dinge nähme er auf eine einsame Insel mit?
Andrae: Familie, Laptop und das Spektrum der Wissenschaft (richtige Antwort von Pampel: meine Familie, Laptop mit Internet, einen Haufen Bücher)
Pampel: Laptop mit Internet, sein Federbett (wenn es dort kalt ist), seinen „weißen Blitz“ (Mitsubishi seines Vaters) (richtige Antwort von Andrae: Laptop, mein Federbett, meine zukünftige Ehefrau)

Welches war bislang das schönste Volleyball-Erlebnis im Klub?
Andrae: 2. Platz in der Champions League (richtige Antwort von Pampel: Champions League Sieg mit Friedrichshafen in Maccerata)
Pampel: Champions League Sieg mit Friedrichshafen in Maccerata (richtige Antwort von Andrae: Nichtabstieg mit Padua in diesem Jahr)

Welches war bislang das schönste Volleyball-Erlebnis in der Auswahl?
Andrae: gegen Italien zu gewinnen und vor allem in Italien in der Weltliga (richtige Antwort von Pampel: die beiden Siege in der Weltliga in Italien waren schön)
Pampel: WM 2006 war schon gut, aber die beiden Siege in der Weltliga in Italien waren schön (richtige Antwort von Andrae: bei der WM gegen Frankreich zu gewinnen)

Was ist/war das Ziel bei der EM?
Andrae: sein persönliches Ziel war von den Niederländern zu sein und eine Medaille zu gewinnen (richtige Antwort von Pampel: Halbfinaleinzug)
Pampel: Halbfinaleinzug (richtige Antwort von Andrae: Halbfinaleinzug)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 14. September 2007

   

Becker und Kurth: Das Journalisten-Duo bei der EM

Ohne sie wären die Menschen in Deutschland nicht informiert, ohne sie würde die Männer-EM in Deutschland kaum registriert werden: Lars „Igor“ Becker (37 Jahre aus Leipzig) vom „Sport-Informations-Dienst (SID)“ und Cornelia „Conny“ Kurth (30 Jahre aus Münster) von „nordphoto“ sind die einzigen deutschen Journalisten vor Ort in St. Petersburg und begleiteten das deutsche Team durch Höhen und (leider auch einige) Tiefen. Beides sind Volleyball-Experten, Becker erlebt in Russland bereits seine dritte Männer-EM, zudem war er schon Wegbegleiter bei diversen Olympischen Spielen und zwei Frauen-Weltmeisterschaften. Kurth war Pressesprecherin des USC Münster und wechselt in gleicher Funktion nun zum VfB Friedrichshafen, zudem arbeitet sie als freie Journalisten und als Fotografin der Agentur „nordphoto“ in Bremen. Auch sie ist zum dritten Mal bei einer Männer-EM dabei.

Zwar ist eine EM mit drei Spielen am Tag sehr ausfüllend, doch etwas Zeit zum Kennenlernen des wunderschönen St. Petersburg bleibt. Und so zahlen sich die Russisch-Sprachkenntnisse der beiden Journalisten in der knapp 5 Millionen-Metropole voll aus, vor allem DVV-Pressesprecher Thilo von Hagen profitiert davon und wäre wohl des öfteren nicht im Hotel angekommen (Becker setzte ihn stets in die richtige U-Bahn). Eremitage, Peterpark (per Schnellboot), Bernsteinzimmer lauteten einige Höhepunkte der Erkundungstouren. Nicht zu vergessen, die gute und günstige russische Küche (nur von Hagen steht nicht auf den üblichen Wodka) sowie die freundlichen Menschen.

Während Becker nach dem EM-Ausscheiden der deutschen Mannschaft Russland verlässt, reist Kurth noch nach Moskau zur Finalrunde und wohnt den Spielen um die Medaillen bei.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Freitag, 14. September 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

VC Dresden: Gelungener Abschlusstest

Im letzten Vorbereitungsspiel vor dem Punktspielstart am Sonnabend in München empfing der VC Dresden SKV Usti nad Labem, den Sechsten der tschechischen Extraliga. Die Gäste gewannen das spannende Spiel knapp mit 3:2 (25:22, 24:26, 21:25, 25:20, 15:13). Mit ihrem sehr schnellen Angriffsspiel und einer überragenden Feldabwehr waren sie der erwartet harte Prüfstein für die Blume-Männer. Trotz der knappen Niederlage war man im VC-Lager zufrieden und fährt mit breiter Brust zu den beiden Auswärtsspielen nach Bayern.

Der erste Satz begann mit einem Blitzstart der Dresdner. Sie gingen mit 10:5 in Führung. Aus einer sicheren Abwehr zog Zuspieler Tom Fritsche ein schnelles, variables Angriffsspiel auf, und mit einem starken Block wurden die Angreifer der Gäste neutralisiert. Doch der tschechische Erstligist drehte auf und glich zum 10:10 aus. Bis zum 17:17 wogte der Kampf auf und ab, ohne dass eine Mannschaft einen nennenswerten Vorteil erreichen konnte. Mit schnellen Angriffen, die von ihren starken Angreifern Monik und Bezdeka abgeschlossen wurden, setzten sich die Männer aus Usti nad Labem auf 21:17 ab. Doch die Gastgeber konterten mit gefährlichen Aufgaben von Robert Karl und guter Blockarbeit und kamen auf 20:21 heran. In der Schlussphase spielten die Gäste ihre Cleverness aus und gewannen den ersten Satz mit 25:22.

Im zweiten Abschnitt legten die Tschechen sofort nach und gingen mit 12:8 in Führung. Mit der Einwechselung von Tom Klopfer für Eric Grosche kam frischer Wind ins Dresdner Spiel. Die Sachsen glichen zum 13:13 aus und gingen mit 15:13 in Führung. Vor allem dank starker Angriffe des überragenden Philipp Schuricht hatten die Dresdner beim 24:21 schon Satzball. Doch sie mussten noch einmal zittern. Erst ein As des zurück gewechselten Eric Grosche brachte den 26:24-Satzgewinn.

Im dritten Satz kam Robin Gietzelt als Zuspieler und Kay Trautvetter im Mittelblock. Die Dresdner gingen von Anfang an in Führung und verteidigten diese bis zum 25:21-Satzgewinn. Den Satzball besorgte Robin Gietzelt mit einem raffinierten Heber über Kopf ins gegnerische Feld.

Ab 4. Satz verstärkten die Gäste ihren Angriff und brachten ihren Kapitän Bican. Von Anfang an dominierten sie das Geschehen, und mit ihren schnellen Angriffen stellten sie den Dresdner Block vor unlösbare Probleme. Die Überlegenheit der Gäste in diesem Abschnitt war größer, als es das 25:20 aussagt.

Nun musste der Tiebreak die Entscheidung bringen, und beide Trainer brachten ihre derzeit stärksten Formationen auf das Feld. Den 150 begeisterten Zuschauern wurde ein spannender Krimi geboten. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und boten sehenswerten Volleyball. Bis zum 13:13 war das Spiel völlig offen. Dann versenkte der katzengewandte Monik zwei scharfe Angriffe im Dresdner Feld. Usti gewann den Satz mit 15:13 und damit das spannende Match mit 3:2.

Für beide Trainer war dieser internationale Vergleich eine echte Bereicherung ihres Vorbereitungsprogramms, und beide Seiten waren sich einig, in Zukunft öfter Freundschaftsspiele in Usti nad Labem oder Dresden gegeneinander auszutragen, zumal beide Städte nur 50 km voneinander entfernt und durch die neue Autobahn direkt miteinander verbunden sind.

Trainer Karsten Blume war zufrieden: „Meine Jungs haben gegen einen starken Gegner gut gespielt. Sie haben jetzt die notwendige Betriebstemperatur für die Punktspiele.“ Mit gestärktem Selbstbewusstsein wird die Mannschaft am Sonnabend in München und am Sonntag in Kempfenhausen auflaufen. Wir wünschen unserer Mannschaft viel Erfolg.

Folgende Spieler kamen zum Einsatz: Philipp Schuricht, Burkhard Müller, Tom Klopfer, Eric Grosche, Thomas Krüger, Robert Karl, Kay Trautvetter, Tom Fritsche, Robin Gietzelt und Stefan Größler.

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Freitag, 14. September 2007

   www.volleyball.de

Eltmann verpflichtet Hummernbrum als Manager

Bundesligist SG Eschenbacher Eltmann meldet einen Neuzugang. Weil der langjährige, ehrenamtliche Manager Rolf Werner aus beruflichen Gründen kürzer treten muss, einigte sich die SGE mit Bernd Hummernbrum, Ex-Manager des VfB Friedrichshafen. „Wir wollen uns mit Bernd Hummernbrum mittelfristig unter den besten vier Mannschaften Deutschlands etablieren“, so SGE-Abteilungsleiter Peter Knieling. Der Kontakt zu dem 50-jährigen bestehe schon seit eineinhalb Jahren. „Ich sehe keinen Grund warum uns das nicht gelingen sollte“, so Hummernbrum, auch wenn man Eltmann natürlich nicht mit Friedrichshafen vergleichen könne.

„Doch die Struktur und die Leute dazu sind da. Dass Eltmann die kleinste Volleyball-Stadt Deutschlands ist, macht nichts. Ich will Eltmann auch zur international kleinsten Volleyball-Stadt machen,“ so Hummernbrum mit einem Schmunzeln. Für die am 3. Oktober beginnende Saison müsse sich die SG Eschenbacher allerdings noch einmal verstärken, um mithalten zu können. Saisonziel der SGE ist der Einzug in die Play-offs. „Das wichtigste wird jetzt erst einmal sein, zusätzliche Sponsoren zu finden.“

Da Hummernbrum derzeit hauptberuflich beim DSF tätig ist, kann er momentan nur zwei Tage in der Woche in Eltmann präsent sein. „Das macht aber nichts, die Organisation wurde bislang auch von den Leuten vor Ort gemacht und die sind ja weiterhin dabei.“ Laut Abteilungsleiter Knieling läuft der Vertrag mit dem neuen Manager erst einmal für eine Saison. „Wir streben aber eine dauerhafte Zusammenarbeit an.“

 

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung

 Freitag, 14. September 2007

   www.abendblatt.de

VC Norderstedt empfängt TSV Graal-Müritz

NORDERSTEDT - Die Volleyballmänner des 1. VC Norderstedt haben sich mit einem früheren Erstligaspieler verstärkt. Am Sonnabend (18 Uhr, Moorbekhalle) zum Regionalliga-Auftakt gegen den TSV Graal-Müritz wird Außenangreifer Mirko Suhren (25) sein Debüt für die Norderstedter geben. Vor zwei Jahren schmetterte Suhren noch für den Oststeinbeker SV in der Bundesliga. In der Serie 2006/2007 musste er dann allerdings aus beruflichen Gründen eine Wettkampfpause einlegen.

Neben Suhren sind auch Philipp Kerl (Außenangriff), Hendrik Pfeifer (Mittelblock) und Jared Grigoleit (Diagonal, beide zweite VCN-Mannschaft) zum Kader gestoßen. Und mit Uli Lampe feiert ein neuer Coach seine Punktspielpremiere. "Wir wollen im Gegensatz zur vergangenen Saison diesmal nichts mit dem Abstiegskampf zu tun bekommen", sagt Lampe, der auch 2. Vorsitzender des 1. VC Norderstedt ist und zuletzt vor zwei Jahren als Trainer im Nachwuchsbereich tätig war. "Als die Männermannschaft einen neuen Coach suchte, hat man mich gefragt - und ich hatte Lust."

Änderungen im Umfeld hat es dafür nicht gegeben. Das VCN-Team übt weiterhin nur zweimal pro Woche. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Krafttraining zu machen.

Trotz der Verstärkung durch Mirko Suhren hält Uli Lampe seine Truppe nicht für einen Meisterschaftsaspiranten. "Der Husumer SV, die VG Elmshorn und auch die zweite Mannschaft des Oststeinbeker SV sind besser als wir", so der Trainer. Eine unbekannte Größe ist für ihn der Auftaktgegner: "Über den Aufsteiger TSV Graal-Müritz weiß ich leider nichts." Ein Sieg sei deshalb nicht unbedingt selbstverständlich. Zumal Zuspieler Sebastian Meiser wegen einer Roten Karte aus der Vorsaison noch für eine Partie pausieren muss.

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 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel