News

 Mittwoch. 19. September 2007 

„Ladies in black“ starten mit einem Heimspiel
Laura steht für Norisha am Netz
Dominice Steffen nicht bei der EM dabei
Bundesstützpunkttrainer/in Dresden gesucht
FT 1844 Freiburg starten in neue Spielzeit
Eltmann: Erst einmal reden
EM-Halbfinale ist »Pflicht«
Der Plattmacher
Neustadt/Glewe: Spielerischer Glanz fehlte noch

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Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Mittwoch, 19. September 2007

   

„Ladies in black“ starten mit einem Heimspiel

Die fünfte Zweitligasaison beginnt mit der Alemannia Aachen – USC Braunschweig

Am Sonntag, 23. September, hat das lange Warten endlich ein Ende. Um 15 Uhr starten die Zweitligavolleyballerinnen von Alemannia Aachen fünf Monate nach dem letzten Meisterschaftsspiel in ihre fünfte Zweitligasaison. Gegner in der Bergischen Gasse ist der USC Braunschweig.  Der Spielplan meint es diese Saison gut mit den Aachenerinnen: sowohl das erste als auch das letzte Spiel (Sa, 12.04.2008, 16 Uhr gegen Norderstedt) ist ein Heimspiel.

Die Alemanninnen haben sich in dieser Spielzeit den Aufstieg in die 1. Bundesliga als Ziel gesetzt. Letzte Saison belegten sie mit 34:10 Punkten bereits einen hervorragenden dritten Platz hinter Meister Potsdam (38:6 Punkte) und dem Zweiten Emlichheim (34:10 Punkte). Da aber sowohl der Meister als auch der Vizemeister auf den Aufstieg verzichteten, hätten die „Ladies in black“ als Dritter das Aufstiegsrecht wahrnehmen können. Nach reiflicher Überlegung verzichtete man aber auch im Aachener Lager u.a. aus organisatorischen Gründen auf den Aufstieg.

In dieser Saison sind die Chancen auf den Aufstieg noch besser, da der Erst- und Zweitplatzierte auf jeden Fall aufsteigen dürfen. Diesen Sprung wollen die Aachenerinnen mit drei Neuzugängen schaffen. Vom letztjährigen Kader hat nur Zuspielerin Audrey Hervel den Verein nach drei Spielzeiten in Richtung des belgischen Meisters Tongeren verlassen. Alle anderen neun Spielerinnen konnten gehalten werden, so dass Trainer Luc Humblet nun 12 Spielerinnen zur Verfügung stehen. Neu im Kader sind die erst 19-jährige Zuspielerin Mareike Hindriksen vom Ligakonkurrenten Emlichheim, die amerikanische Außenangreiferin Lauren Goins und Mittelblockerin Alex Preiß vom Erstligisten Bayer Leverkusen.

Um gut für die neue Spielzeit gerüstet zu sein, hat man in Aachen bereits im Mai wieder mit der Vorbereitung auf die neue Saison begonnen. Neben Kraft- und Balltraining standen aber auch andere Sportarten auf dem Programm. So versuchte man sich u.a. einen Tag im Boxen oder in der Akrobatik. Bei Trainingsspielen und Vorbereitungsturnieren in Belgien, Luxemburg, Sinsheim und Warendorf wurde am volleyballerischen Feinschliff gearbeitet.

Die Mannschaft des USC Braunschweig zeigt sich im Vergleich zur letzten Saison personell stark verjüngt. In der letzten Saison belegten sie mit 12:32 Punkten den neunten Rang. Beide Begegnungen gegen Aachen gingen dabei mit 0:3 verloren. Dieses Ergebnis erhoffen sich die Alemanninnen auch am Sonntag, zumal beim Vorbereitungsturnier am vergangenen Wochenende in Warendorf (Aachen wurde Zweiter hinter Parchim) der USC Braunschweig zweimal glatt mit 3:0 geschlagen werden konnte.

Trotz des Beginns der Herbstferien hoffen die „Ladies in black“ natürlich wieder auf eine volle Bergische Gasse und freuen sich darauf, ihren Fans endlich wieder hochklassigen Volleyball bieten zu können.

Bina Rollersbroich

 

 

Deutschland - Rote Raben Vilsbiburg-News

 Mittwoch, 19. September 2007

   

Laura steht für Norisha am Netz

Rote Raben holen eine weitere Mittelblockerin

Die Roten Raben sind gerade in einer Zwickmühle, die sie zum Handeln zwingt. Eigentlich haben sie mit Norisha Campbell einen Vertrag abgeschlossen, dass sie auch in der kommenden Saison bei den Roten Raben als Mittelblockerin tätig sein wird. Im Juni bekam sie dann die Einladung der amerikanischen Nationaltrainerin Lang Ping zu einem Sichtungsturnier des US-Nationalteams. Dort hat sie sich als so stark erwiesen, dass sie alle Ausleseprozesse der Nationaltrainerin überstanden hat. Nun hat sie die wahrscheinlich einmalige Möglichkeit, mit der US-Nationalmannschaft an den Olympischen Spielen 2008 in China teil zu nehmen. Da die Nationaltrainerin Lang Ping aber ihr gesamtes Team in Amerika konzentrieren möchte, ist bisher nicht klar, wann Norisha Campbell wieder zu den Roten Raben zurückkehren wird. Zur Zeit weiß das Raben-Management nur soviel, dass wahrscheinlich im November eine Entscheidung fallen wird. Eventuell ist dann Norisha im Dezember wieder im niederbayerischen Vilsbiburg.

Bis dahin haben die Roten Raben aber erst einmal eine Mittelblockerin zu wenig. „Natürlich haben wir Verständnis für die Entscheidung von Norisha. Jeder von uns würde genauso handeln, wenn er die Möglichkeit bekäme, bei Olympia dabei zu sein“, sagt Raben-Manager Klaus-Peter Jung-Kronseder. Für ihn bedeutet das aber auch, dass er einen Ersatz für sie suchen muss. Und da ist er im Umfeld der amerikanischen Nationalmannschaft fündig geworden. Norisha Campbell hat ihm nämlich den Tip gegeben, dass in dem Trainingscamp die 22-jährige Laura Tomes lebt. Sie gehört zum erweiterten Kader der US-Nationalmannschaft und war in den vergangenen Wochen bei den Roten Raben.

Der Eindruck von Raben-Trainer Guillermo Gallardo ist durchweg positiv. „Sie ist schnell am Netz, hat einen guten Aufschlag und kann hoch blocken“. Was ihr noch fehle sei die notwendige Konstanz. Hier müsse man noch arbeiten. Für Raben-Manager Klaus-Peter Jung-Kronseder ist zudem wichtig, dass sie auch menschlich gut ins Team der Roten Raben passe. Er sieht in der 1,87 Meter großen Mittelblockerin eine gute Ergänzung zu Tsvetelina Zarkova und Daniela Lanner Mapeli.

Die 22-jährige Amerikanerin kommt aus Sioux City in Iowa. Sie hat an der dortigen High School das Volleyball spielen begonnen. Parallel dazu spielte sie 2001 und 2002 in der Nachwuchsmannschaft des Vereins Nebraska Elite. Ab 2003 war sie dann für vier Jahre an der University of Oklahoma in Sachen Volleyball aktiv. Von dort kam sie in das amerikanische Nationalteam, mit dem sie in diesem Jahr Vierter beim Pan American Cup wurde und die Bronzemedaille bei den Pan American Games holte.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 19. September 2007

   

Dominice Steffen nicht bei der EM dabei

Die gleichen zwölf Spielerinnen, die in Ankara für den Turniersieg bei der europäischen Grand Prix Qualifikation sorgten, sollen nun auch bei der EM-Endrunde vom 20. bis 30. September in Belgien & Luxemburg für Erfolgserlebnisse sorgen: Bundestrainer Giovanni Guidetti strich am gestrigen Montagabend mit Dominice Steffen (NA.Hamburg) die 13. Spielerin aus dem Kader. Die Mannschaft verließ am heutigen Dienstag um 11.30 Uhr per Bus den Heidelberger Olympiastützpunkt in Richtung Vorrundenspielort Charleroi/Belgien. Dort treffen die DVV-Frauen in der Vorrunde auf Italien (20.9. um 20.00 Uhr, alle Spiele mit deutscher Beteiligung live auf www.laola1.tv), Aserbaidschan (21.9. um 17.30 Uhr) und Belarus (22.9. um 15.00 Uhr). Die drei Erstplatzierten qualifizieren sich für die Zwischenrunde.

„Dominice Steffen hat sich sehr verbessert. Wir haben jetzt 13, 14 Spielerinnen, die aktuell für die Nationalmannschaft in Frage kommen. Auf der Position von Dominice spielt vor ihr Angelina Grün, die auch in der Annahme agieren kann“, so Guidetti. Und ergänzt: „Das sind die zwölf Spielerinnen, die auch in Ankara dabei waren und die wissen, wie es läuft.“

Der EM-Kader der DVV-Frauen: Heike Beier, Kerstin Tzscherlich, Mareen Apitz, Corina Ssuschke (alle Dresdner SC), Maren Brinker (TSV Bayer 04 Leverkusen), Kathleen Weiß (Schweriner SC), Cornelia Dumler (Ostiano/ITA), Atika Bouagaa (Istanbul/TUR), Christiane Fürst (Pesaro/ITA), Kathy Radzuweit (Vicenza/ITA), Margareta Kozuch (Sassulo/ITA), Angelina Grün (Bergamo/ITA)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 19. September 2007

   

Bundesstützpunkttrainer/in Dresden gesucht

Stellenausschreibung

Der beim Dresdner SC 1898 e.V. angesiedelte Bundesstützpunkt arbeitet seit vielen Jahren überaus erfolgreich bei der Entwicklung und Ausbildung von weiblichen Nachwuchssportlerinnen. Dies beweist, dass 10 von 12 Erstbundesligaspielerinnen des DSC an diesem Stützpunkt ausgebildet wurden. Zum 01. Januar 2008 sucht der BSP Dresden einen/eine Volleyball-Bundesstützpunkttrainer/-in im weiblichen Bereich, der diese erfolgreiche Arbeit fortsetzt. Bewerbungen sind bis zum 30. Oktober abzugeben.

Die gesamte Ausschreibung

 

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 19. September 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

FT 1844 Freiburg starten in neue Spielzeit

Badischer Doppelpack zum Auftakt

FREIBURG (zm). Erst Bühl, dann Durmersheim - mit einem badischem Doppelpack starten die Volleyballer der FT v. 1844 Freiburg am kommenden Wochenende in die neue Spielzeit der Zweiten Bundesliga.

Während die Aufgabe am Freitag im Heimspiel gegen den Meisterschaftsanwärter TV Bühl (20 Uhr, Burdahalle) wohl nur mit einer Freiburger Sternstunde zu meisten sein dürfte, scheinen die Erfolgschancen tags darauf beim TuS Durmersheim etwas realistischer. Doch vielleicht kommt alles ganz anders. Und so wie im vergangenen Jahr: Da entschieden die Freiburger das Heimspiel gegen Bühl für sich, verloren aber relativ deutlich beim Angstgegner aus Durmersheim.

1844-Spielertrainer Wolfgang Beck sucht einen möglichst fließenden Übergang von der Vorbereitungs- in die Wettkampfphase: „Wir wollen möglichst viel trainieren und dann in einen Flow reinkommen“, sagt Beck. Wohin dieser Spielfluss führen kann, zeigten die Freiburger im Vorjahr: Mit einer beeindruckenden Siegesserie schmetterten sich die 1844-Kräfte bis auf den dritten Tabellenplatz der Süd-Staffel. Die anschließenden Aufstiegsspiele gegen den Oststeinbeker SV gingen zwar verloren, die Saison bezeichnet Manager und Außenangreifer Florian Schneider dennoch ungerührt als „nahezu perfekt“. Schließlich waren die Erwartungen im Sommer 2006 nach dem Ausscheiden des langjährigen Trainers Diego Ronconi bescheiden.

Ausgerechnet Ronconi kehrt nun zum Start der neuen Runde in die Burdahalle zurück. Doch ein Dejá-Vu wie beim 2:3 im Vorjahr will der Bühler Trainer diesmal verhindern. Seine Argumente sind schlagend und heißen Goran Iliev, Aleksandar Ondelj und Mathieu Firmant. Mittelangreifer Iliev und Zuspieler Ondelj kamen von Vorjahresmeister Wiesbaden, der Franzose Firmant von Racing Strasbourg in die Zwetschgenstadt. Und auch der vom VC Offenburg gewechselte Marvin Klass, deutscher U-20-Meister und Fünfter der U-20-EM im Beachvolleyball, ist nicht zu unterschätzen. „Bühl gehört neben den Erstliga-Absteigern aus Rottenburg und Delitzsch sowie den verstärkten Teams aus Kriftel und Schwaig zu den Titelkandidaten“, verdeutlicht Wolfgang Beck. „Wenn wir ihnen ein, zwei Sätze abnehmen, kommen sie vielleicht ins Grübeln.“ Deshalb hofft Beck auf lautstarke Unterstützung durch das Publikum, das bereits im Vorjahr mit seiner Begeisterungsfähigkeit das 1844-Team zu ungeahnten Höhenflügen trieb. Beck selbst wird ebenfalls nur Zuschauer sein: Nach zwei Gelben Karten, die er noch in der alten Saison sah, muss er für ein Spiel auf der Tribüne Platz nehmen.

Eine Testpartie vor zwei Wochen in Bühl ging zwar verloren, doch damals mussten die Freiburger noch ohne Zuspieler Bernhard Steiert auskommen. Seine Rückenbeschwerden sind inzwischen abgeklungen. Freilich fehlt den Gastgebern am Freitag weiter der zweite Steller Jörg Binder (Fingerbruch). Dennoch will Beck nicht lamentieren, schließlich ist auch Jan Jansen nach Knieproblemen wieder fit. Bis auf Marcus Gensitz (nach Oststeinbek) und Zuspieler Adnan H. Mehmedovic, der jedoch als Co-Trainer weitermacht, konnte der Vorjahreskader gehalten werden. Neu hinzu kamen Frank Nikolaisen (vom Regionalligisten Bad Saulgau), Jörg Binder (Rückkehr nach einjährigem Auslandsaufenthalt) und Martin Fröhlich (zweite Mannschaft).

Die Zielsetzung für die Saison ist angesichts der hochgerüsteten Konkurrenz klar: „Für uns zählt nur der Klassenerhalt“, sagt Beck, den der dritte Platz aus dem Vorjahr nicht blenden kann. „Die Liga ist in diesem Jahr viel stärker geworden.“ Wenngleich ihn die ersten Resultate am vergangenen Wochenende doch ein wenig überrascht haben. „So ausgeglichen hatte ich die Spiele nicht erwartet.“ Mitfavorit Schwaig strauchelte trotz eines 2:0-Satzvorsprungs beim VfB Friedrichshafen II. Auch der ASV Dachau (gegen GSVE Delitzsch) und der VC Gotha (gegen den TuS Kriftel) zogen im Duell mit den vermeintlichen Schwergewichten erst nach vier hart umkämpften Sätzen den Kürzeren. Und der TuS Durmersheim? Gewann locker 3:0 bei Rhein-Main-Volley II und steht zunächst an der Tabellenspitze. „Wir haben da seit langem nicht mehr gewonnen“, weiß Beck. Zeit für eine Trendwende.

Der Kader der FT v. 1844 Freiburg für die Saison 2007/08:
Wolfgang Beck (Spielertrainer, Außen/Annahme), Bernhard Steiert, Jörg Binder (beide Zuspiel), Andreas Prein, Tobias Aichroth (beide Diagonal), Sascha Helwig, Jan Jansen (alle Außen/Anahme), Tobias Vetter, Peter Mack, Frank Nikolaisen, Florian Schneider (alle Mittelblock), Martin Fröhlich (Universal), Julian Sadleder (Libero).

 

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 19. September 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

Eltmann: Erst einmal reden

Bernd Hummernbrum möchte SG Eltmann auch international erfolgreich machen

Seine bislang größten Erfolge feierte Bernd Hummernbrum zwischen 2001 und 2005 als Manager des VfB Friedrichshafen, den er organisatorisch und strukturell zum europäischen Spitzenclub machte, z.B. durch den Umzug in die ARENA Friedrichshafen. Zuvor war der am 18. Juni 1957 in Velbert/NRW geboren Diplom-Sportlehrer u.a. als Segellehrer, Bundesliga- und Jugend-Koordinator beim mehrfachen deutschen Jugendmeister VC Schwerte und Landestrainer Volleyball in Baden-Württemberg tätig. Er war auch Team-Manager des Frauen-Volleyball-Teams bei Olympia 1996 in Atlanta. Seit seinem Ausscheiden in Friedrichshafen ist der 50-jährige als selbständiger Berater für Sportvereine und- verbände, sowie Profi-Spielerinnen tätig. Bis 31.01.07 war er Sportdirektor beim Damen-Volleyball-Bundesligisten Rote Raben Vilsbiburg. Derzeit ist er hauptberuflich als Berater beim DSF in München tätig und sorgt dafür, dass beim Sportsender auch tatsächlich wieder verstärkt hochkarätiger Sport zu sehen ist. Hummernbrum ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt am Bodensee.

Frage: Was macht der Mann der Friedrichshafen groß gemacht hat, beim Dorfverein SG Eschenbacher Eltmann?
Bernd Hummernbrum: Vielleicht auch groß machen – jedenfalls für die Verhältnisse der SG Eschenbacher Eltmann. Man muss ja nicht Eltmann mit Friedrichshafen vergleichen, das wäre vermessen. Aber hier sind anständige Strukturen und eine anständige Basis da und hier sind vor allem nette Leute da und wenn das menschlich klappt, warum soll dann alles andere nicht auch klappen. Diese Basis zu verbessern und so auszubauen, dass man sportliche Erfolge feiern kann, das ist das Ziel.

Aber warum ausgerechnet Eltmann?
Hummernbrum: Erstmal waren das die einzigen, die mich aktuell angerufen haben. Außerdem habe ich ja einen Vertrag beim Deutschen Sport Fernsehen und kann hier nur zwei Tage in der Woche vor Ort sein, was für Eltmann eigentlich zu wenig ist. Aber wir haben uns darauf verständigt, dass das in Ordnung ist und deshalb Eltmann.

Wie ist denn Ihr erster Eindruck von Eltmann?
Hummernbrum: Wir sind natürlich noch ganz am Anfang. Man muss das immer dreiteilen: Es gibt eine sportliche, eine finanzielle und eine organisatorische Basis. Die sportliche kann ich nur so beurteilen, dass ich die Spieler und Trainer Milan Maric natürlich sehr gut kenne. Ich weiß, dass die Mannschaft jung ist und wenn wir was erreichen wollen, brauchen wir sicher noch etwas Verstärkung. Was Strukturen angeht, kann ich das nur aus der Entfernung beobachten, aber immer wenn ich in der Halle war, waren das wunderbare Veranstaltungen mit guter Stimmung. Und bei finanziellen Dingen muss ich mir erst einen Überblick verschaffen.

Ist es realistisch unter die erste vier Mannschaften in Deutschland zu kommen?
Hummernbrum: Visionen kann man immer haben. In dieser Saison wird das sicherlich schwierig werden, aber wenn es uns gelingt die entsprechenden finanziellen Mittel zu aquirieren, warum sollte uns das in zwei, drei Jahren dann nicht gelingen?

Viele sehen nun sicherlich den Wundermann in Ihnen?
Hummernbrum: Das wäre sehr schade, weil das bin ich einfach nicht. Ich bin ein Mensch wie jeder andere auch. Ich hatte das Glück mich in Friedrichshafen einbringen zu können und dort in einem guten Team zu arbeiten und Erfolg zu haben. Ohne ein gutes, ehrenamtlich-hauptamtliches Team geht das nicht.

Was können Sie in nur zwei Tagen pro Woche in Eltmann bewirken?
Hummernbrum: Letztlich natürlich nur vor Ort sein und persönliche Termine machen. Aber die modernen Kommunikationsmittel erlauben es ja auch, von außerhalb was zu machen. Ansonsten muss ich auf das Organisations-Team vor Ort bauen, das ja bisher sehr erfolgreich gearbeitet hat. Eltmann ist die kleinste Volleyball-Stadt Deutschlands, das muss man ja nicht nur negativ sehen. Da kann man stolz drauf sein. Natürlich wird man im Fußball in Eltmann nie Bundesliga spielen, aber im Volleyball geht das sehr gut.

Was wollen Sie nun als erstes tun?
Hummernbrum: Reden. Ich muss die Leute kennen lernen. Und zwar nicht nur die im Vorstand, sondern auch diejenigen, die die Eintrittskarten abreißen oder Parkplatzwächter sind. Mit denen muss ich reden. Man kann ja nicht an den Leuten vorbei organisieren, sondern muss mit ihnen organisieren. Das wichtigste ist freilich erst einmal die finanziellen Mittel zu aquirieren, um die Mannschaft zu verstärken und sportlich erfolgreich zu sein.

Was reizt den international erfolgreichen Manager an einem Engagement in der kleinsten Volleyball-Stadt Deutschlands zu arbeiten?
Hummernbrum: Vielleicht aus der kleinsten Volleyball-Stadt Deutschlands die international kleinste erfolgreiche Volleyball-Stadt zu machen. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen, ging es in Friedrichshafen auch nicht. Einfach anfange, Ärmel hoch krempeln, arbeiten, gucken wie die Leute ticken und anfangen.

Das Interview führte Volker Hensel

 

 

Deutschland - Neues Deutschland

 Mittwoch, 19. September 2007

   www.nd-online.de

EM-Halbfinale ist »Pflicht«

Die Träume der deutschen Volleyball-Frauen in Belgien und Luxemburg 

Mit einem ordentlichen Schuss Selbstvertrauen gehen die deutschen Volleyball-Frauen in die am Donnerstag beginnende EM-Endrunde, die bis zum 30. September in Belgien und Luxemburg ausgetragen wird.

 

 

Deutschland - Frankfurter Allgemeine Zeitung

 Mittwoch, 19. September 2007

   www.faz.net

Der Plattmacher

Moderator Yared Dibaba

18. September 2007 - Die skurrilsten Momente im deutschen Fernsehen erlebt man bekanntlich bei den Dritten Programmen. Zum Beispiel folgenden: Ein Schwarzer im Hawaiihemd und ein mennonitischer Cowboy sitzen mitten in der paraguayischen Pampa nebeneinander auf zwei Pferden und unterhalten sich auf Plattdeutsch darüber, wie man am besten Kühe einfängt.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Mittwoch, 19. September 2007

   www.svz.de

Neustadt/Glewe: Spielerischer Glanz fehlte noch

Einen gelungenen Saisoneinstand feierten die Neustädter Regionalliga-Volleyballer. Die Damen setzten sich mit 3:0 gegen den Wiker SV durch, die Herren benötigten vier Sätze gegen den VfL Geesthacht.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel