News

 Montag. 24. September 2007 

RWE Rhein-Ruhr Volley stolpert in Windeck
YoungStars: Gegen Kriftel nur ein Satzgewinn
VfB: „Für den Anfang schon ganz ordentlich”
Kangaroos mit 3:0-Auftakterfolg in Bad Soden
Cowboys: 4:1 im Test gegen Netzhoppers
Lohhof: Standort (zunächst) geklärt
Aachen: Souveränes 3:0 vor toller Kulisse
SCC: Auf dem richtigen Weg
VCO-Jungs siegen in Braunschweig
Freiburg: Sieg und Niederlage zum Saisonstart
CHILI PEPPERS verlieren Auftaktspiel
Wetter: Sensationssieg gegen Titelaspirant Lohhof
VC Dresden unterliegt Aufstiegsfavoriten TVR
Deutsche Damen zunächst gegen Türkei
Neu in Regionalliga Nord: Kaltenkirchener TS
Kieler Beach-Senioren bei DM vorn
Zweiter Saisonsieg und Tabellenführung für TSVK
TVR: Der Block kann zulegen
Zweitliga-Auftakt in Hamburg
Bundestrainer Guidetti: "Können alles schaffen!"
Zum ersten Mal: Ein Japaner in der Bundesliga
VCN beim TSV Husum 3:0
VVH zog überraschend den Kürzeren
TuS Iserlohn: Kampfstark, aber glücklos

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Deutschland - RWE Rhein-Ruhr Volley-News

 Montag, 24. September 2007

   

RWE Rhein-Ruhr Volley stolpert in Windeck

3:1 Niederlage muss wachrütteln - Gastgeber spielen stark auf

Damit hatte RWE Rhein-Ruhr so nicht gerechnet, die Bottroper Spieler zeigten sich vom Spielbeginn an mit ungewohnter Unsicherheit, die Gastgeber ließen sich von einem starken Jonas Reckermann und Aussenangreifer Sebastian Jeschor mitreissen.

Von Beginn an liefen die RWE Spieler Rückständen in den ersten beiden Durchgängen hinterher. Den eigenen Aufgaben fehlte die Schärfe und in der Annahme mußte Zuspieler Torben Tidick mit ungenauen Pässen arbeiten und konnte seine Angreifer somit nicht wie gewohnt versorgen. So wohl Jan Terhoeven als auch David Kampa verfehlten ein ums andere Mal ihr Ziel oder landeten mit ihren Angriffen im starken Block der Windecker. Diese konnten dann auch die beiden ersten Durchgänge jeweils mit 25:18 für sich entscheiden.

In Durchgang drei stellte RWE sein Aufschlagsspiel um und brachte damit die gegnerische Annahme in Bedrängnis. Auch war der eigene Block besser postiert und die Außenangreifer fanden nun ihr Ziel. Dank einer verbesserten Annahme gelangen dann auch mehr Angriffe über die Mitte, so dass RWE endlich wieder in die eigene Spur fand. Mit 25:21 konnte der Anschlußsatz gewonnen werden. Der vierte Satz wurde dann dramatisch, die Führung wechselte ein ums andere Mal und beide Teams gerieten dann sehr stark unter Druck. Beim Stand von 25:24 und 26:25 für RWE gelang es Romund und Terhoeven nicht, ihre Aufgabe über das Netz bzw. in das gegnerische Feld zu bringen. Im Gegenzug gelang Windeck ein As, welches die RWE Spieler im Aus sahen, der Schiedsrichter allerdings nicht und letztlich setzten die Gastgeber ihren viel umjubelten Siegpunkt zum doppelten Punktgewinn.
Die Enttäuschung war natürlich groß, denn eigentlich wollte man ja mit 2 Punkten im Gepäck wieder heimkommen. Es bleibt nun der Spielanalyse überlassen, warum das nicht gelang. Eines ist sicher, in Windeck ist nicht leicht zu gewinnen - die dortigen Verhältnisse sind sehr vorteilhaft für den Gastgeber.

Für Gürsel Yesiltas und sein Team gilt es nun, den Blick nach vorn zu richten. Schon am nächsten Wochenende erwartet RWE den dritten Aufsteiger VBC Tecklenburger Land. Zwei Tage zuvor geht es im Pokal Viertelfinale des WVV nach Bocholt. Eine gute Gelegenheit, wieder ins Spiel zu kommen. Wichtig auch, dass Kapitän Ferdi Stebner, der in Windeck noch nicht spielen konnte, endlich wieder an Bord kommt. Somit steht eine harte Trainingswoche bevor, um das nächste Spiel wieder erfolgreich gestalten zu können.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 24. September 2007

   

YoungStars: Gegen Kriftel nur ein Satzgewinn

Die Volley YoungStars Friedrichshafen haben das erste Auswärtsspiel der Saison verloren. Beim TuS Kriftel unterlagen sie mit 1:3 (14:25, 26:24, 16:25, 17:25) und hatten dabei vor allem mit Problemen in der Annahme zu kämpfen

So richtig wollte am zweiten Spieltag der 2. Liga Süd bei den Volley YoungStars nichts gelingen. Nach dem Auftakterfolg über den SV Schwaig zogen sie beim ersten Auswärtsspiel dieser Saison gegen den TuS Kriftel mit 1:3 (14:25, 26:24, 16:25, 17:25) den Kürzeren und präsentierten sich dabei nur im zweiten Durchgang auf Augenhöhe mit ihren Kontrahenten. „Dieses Mal hat es nur für einen Satz gereicht“, bilanzierte Trainer Adrian Pfleghar. „Den Rest haben wir irgendwie verschlafen.“

Vor gut 250 Zuschauern konnten die Volley YoungStars – mit Jonas Hemlein, Severin Weiß, Patrick Steffen Pere Vrdoljak, Michael Kasprzak, Rene Bahlburg sowie Libero Fabian Kohl in der Startaufstellung – von Beginn an kaum eigene Akzente setzen. Im ersten Satz lagen sie schnell zurück und fanden keine Mittel, um noch eine Wende herbeizuführen. „In der Annahme haben wir einfach keine Stabiltät gefunden“, urteilte Pfleghar. Genauso begann auch der zweite Durchgang. Mit 11:16 lagen die Häfler bereits hinten als Kriftel einen Gang zurückschaltete. Die Volley YoungStars nutzten diese Chance und punkteten nun ihrerseits mit schönen Angriffs- und Blockaktionen. Sie holten auf, wehrten einen Satzball ab und sicherten sich dann ihrerseits den Gewinn dieses Abschnitts.

„Ich dachte, jetzt ist der Knoten geplatzt“, so Pfleghar. „Vom Gefühl her war das wie am vergangenen Wochenende.“ Die jungen Häfler aber konnten das auf dem Spielfeld nicht bestätigen. Sowohl im dritten als auch vierten Satz machten ihnen immer wieder Annahmeprobleme zu schaffen, die Zuspieler Hemlein kein schnelles und variables Spiel ermöglichten. Statt zügig über die Mitte zu spielen, suchte er mit hohen Pässen immer wieder die Außenangreifer, denen sich dann ein gut postierter Block entgegenstellte.

„Man hat gemerkt, dass wir bisher nur unsere Arena in Friedrichshafen kennen. Die Halle in Kriftel war viel kleiner und dunkler und hat uns dadurch zu schaffen gemacht“, sagte Pfleghar. „Das aber darf keine Ausrede für uns sein.“ Vielmehr müsse zukünftig die Annahme stabiler funktionieren und die Aufschlagschwäche bearbeitet werden. „Wir wissen“, sagte er, „woran wir in der nächsten Zeit arbeiten müssen“.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 24. September 2007

   

VfB: „Für den Anfang schon ganz ordentlich”

Mit Platz eins und zwei kehren die Volleyballprofis vom VfB Friedrichshafen von zwei Vorbereitungsturnieren in Italien zurück. Nun wartet ein volles Programm mit Fotoshooting, Teampräsentation im InterSky-Hangar und erstem Bundesligaspiel gegen die Hamburg Cowboys auf sie

Als sich die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen am Sonntagabend in drei Kleinbussen vom Vorbereitungswochenende in Italien wieder auf den Heimweg an den Bodensee machten, konnten sie mit dem Erreichten durchaus zufrieden sein. Ein erster Platz beim „Trofeo di´Citta Castione della Presolana“ sowie ein zweiter Rang beim „Trofeo di´Citta di´Pisogne“ sprang für sie heraus und macht schon jetzt Appetit auf die am kommenden Samstag (29. September) beginnende Bundesligasaison. „Für den Anfang war das schon ganz ordentlich“, sagte VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Trotzdem wissen wir, dass noch viel Arbeit auf uns wartet.“

Beim „Trofeo di´Citta Castione della Presolana“ setzte sich der Triple-Gewinner 2007 am Freitag in jeweils zwei Sätzen gegen den Schweizer Meister Näfels sowie den Koreanischen Meister Seoul durch. Gegen die Schweizer erhielten vorwiegend die Neuverpflichtungen Spielpraxis, gegen die Koreaner kam ein Mix aus Alt und Neu zum Einsatz. Auch beim „Trofeo di´Citta di´Pisogne“ am Wochenende mischte Moculescu sein Ensemble gemeinsam mit Co-Trainer munter durch. Alle zwölf Akteure konnten sich präsentieren - viele Dinge wurden einstudiert und getestet. „Wichtig waren nicht die Ergebnisse, sondern dass sich die Mannschaft einspielt“, sagte Quell. „Bei den Spielen am Abend und beim Training am Vormittag haben wir deshalb viel an der Abstimmung im Angriff sowie in Block und Feldverteidigung gearbeitet.“

Gegen den italienischen Erstligisten Mailand zeigten die Häfler am Samstag, welchen Volleyball sie bereits nach nicht einmal einer Woche gemeinsamen Trainings spielen können und siegten 3:2 (21:25, 25.16, 25:23, 23:25, 15:12). Am folgenden Tag erwies sich Italiens Erstligateam Montichiari beim 0:3 (18:25, 16:25, 18:25) allerdings doch noch als eine Nummer zu groß. Insgesamt positive Eindrücke hinterließen neben Nationalspieler Christian Pampel, der auf der Diagonalen gut agierte, und Mittelblocker Juliano Bendini insbesondere die beiden Neuen Rodman Valera und Everaldo. „Beiden“, so Quell, „merkt man ihre internationale Erfahrung an“.

Nachdem die Spieler am Montag einen trainingsfreien Tag genießen, wartet ein volles Programm auf sie. Für Dienstag ist das Fotoshooting der aktuellen Team- und Einzelbilder geplant. Am Mittwoch wird die Mannschaft am Nachmittag zunächst den Medien und am Abend während der offiziellen Präsentation im InterSky-Hangar am Flughafen Friedrichshafen den Fans und Sponsoren vorgestellt. Bereits am Samstag geht in der heimischen Arena das erste Bundesligaspiel gegen die Hamburg Cowboys über die Bühne. „Wir haben viel zu tun“, so Moculescu. „Gehen wir es an.“

 

 

Deutschland - Flying Kangaroos Chemnitz-News

 Montag, 24. September 2007

   

Kangaroos mit 3:0-Auftakterfolg in Bad Soden

Für einen gelungenen Saisonstart sorgten die Fighting Kangaroos Chemnitz in der Hasselgrundhalle von Bad Soden. Nach 68 Spielminuten verbuchten die Schützlinge von Kangaroo-Trainer Mirko Pansa einen klaren 3:0 (25:17, 25:19, 25:22)-Sieg gegen Gastgeber TG Bad Soden auf ihrer Seite.

"Wir haben ab dem ersten Ballwechsel überzeugt. Wenn es eng wurde, konnten meine Spielerinnen immer noch ein Scheibchen zulegen", lautete die kurze, aber prägnante Aussage von Kangaroo-Coach Mirko Pansa nach dem Spiel. Bis auf Libero Bianka Kirsche, die sich gleich im ersten Training einen Kreuz- und Außenbandriss zuzog, konnte der 33-jährige Pansa auf alle Spielerinnen zurückgreifen und hatte folglich die (freudige) Qual der Wahl. Mit Veronika Majova (Mittelblock), Christin Guhr (Diagonalangriff) und dem australischen "Känguru" Lauren Bertolacci (Zuspiel) standen insgesamt drei Neuzugänge in der Startaufstellung. Das Gleichgewicht stellten die bewährten Kangaroo-Kräfte Susann Nitzsche (Mittelblock), Mandy Sohr und Christin Hölzel (beide Außenangriff) her.

Besonders im ersten Satz kontrollierten die Chemnitzer Damen das Spielgeschehen von Beginn an. Den ersten Punkt für das neuformierte Kangaroo-Team um Kapitän Christin Guhr markierte der 25-jährige Neuzugang vom Dresdner SC gleich selbst. Es folgte ein Aufschlag-Ass von Susann Nitzsche zur erstmaligen Satzführung. Ein zweites Ass folgte kurze Zeit später durch Veronika "Maja" Majova zur 7:5-Führung. Dieser Vorsprung wurde kontinuierlich über die Spielstände 8:5 (1. technische Auszeit) und 16:11 (2. technische Auszeit) ausgebaut. Am Ende verbuchten die Gäste aus Sachsen einen klaren 25:17-Satzgewinn auf ihrem Konto.

Dass auf Chemnitzer Seite noch nicht alles reibungslos läuft, merkten die Zuschauer in der übersichtlich besetzten Hasselgrundhalle im zweiten Durchgang. Probleme in der Annahme und einige unglückliche Angriffs- und Blockaktionen verhalfen Bad Soden zur Satzführung. Durch druckvolle Aufschläge glichen die Kangaroos einen 4:8-Rückstand aus und zogen bis zur Mitte des Satzes an Bad Soden vorbei. Ein Angriffsfehler auf TG-Seite verhalf Chemnitz dann zum 25:19-Satzgewinn.

Im dritten Spielabschnitt leuchtete für die Fighting Kangaroos abermals ein Rückstand an der Anzeigetafel auf. Dieses Mal stand es 2:5 aus Chemnitzer Sicht. Dabei brachte besonders Bad Sodens wirkungsvollste Angreiferin Elena Kießling ihr Team über die Außen- und Hinterfeldpositionen im wieder zurück in die Partie. Eine Fünf-Punkte-Serie von Mandy Sohr sorgte für die erste Satzführung, die die "Kängurus"  auch nicht mehr aus der Hand gaben. Am Ende versenkte Christin Hölzel den zweiten Matchball zum 25:22-Satz- und Spielgewinn.

Mit diesem ersten, klaren Erfolg in der noch jungen Saison reihen sich die Fighting Kangaroos aus Chemnitz zunächst hinter Sinsheim, Erfurt und Stuttgart auf Rang vier in der Tabelle der 2. Bundesliga-Süd ein. Das erste Heimspiel bestreiten die "Kängurus" am kommenden Samstag, 19 Uhr in der Chemnitzer Sporthalle an der Forststraße gegen den VfL Nürnberg.

Mathias Vogel

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 24. September 2007

   

Cowboys: 4:1 im Test gegen Netzhoppers

Es war ein ermutigendes Signal, eine Woche vor dem Start in die 1. Bundesliga: Beim Nordcup in Kyritz bezwangen die Hamburg Cowboys die A10 Netzhoppers aus Königs Wusterhausen mit 4:1 (25:20, 20:25, 26:24, 25:21, 15:9) Sätzen. Trainer Bernd Schlesinger sah „ein gutes Spiel“ seiner Mannschaft, wollte den Erfolg gleichwohl nicht überbewerten. „Die Netzhoppers haben ein starkes Team, werden in der Saison sicher noch zulegen. Aber wir haben eine Duftmarke gesetzt.“

Viele der rund 70 Zuschauer schienen verblüfft, wie selbstverständlich der Aufsteiger mit dem Tabellenneunten der 1. Bundesliga aus dem Vorjahr mithalten konnte. Dabei trafen zwei Mannschaften aufeinander, die in der Spielanlage sehr unterschiedlich sind. Die Netzhoppers setzen auf beeindruckende Athletik und Körpergröße, die Cowboys auf eine bewegliche Abwehr und ein schwer ausrechenbares Spiel. Dafür zeichnete an diesem Abend der Norderstedter Neuzugang Christoph Schwarz verantwortlich – sein Konkurrent Sebastian Neufeld musste Polizeidienst schieben. Und Zuspieler Schwarz inszenierte die Angriffe sehr variabel, vor allem die Schnellangreifer kamen immer wieder frei zum Schuss. „Dieses Niveau ist für ihn ab jetzt die Messlatte“, sagte sein Trainer schmunzelnd, der sich über die Entwicklung des jungen Regisseurs sichtlich freut.

Allerdings machte es Schwarz die eigene Ballannahme in diesem Match auch leicht – sehr sicher entschärften die Cowboys die durchaus gefährlichen Aufschläge der Netzhoppers. In seinem ersten Testspieleinsatz überzeugte der Japaner Hiroshi Katsuno alle Beteiligten. „Er hat sofort Verantwortung übernommen“, sagte Nebenmann Fridolin Lippens, „er hat eine hohe technische Sicherheit und ist einfach irre schnell. Der bringt uns wirklich weiter.“

So scheinen die Cowboys mit ihren Neuen einen guten Fang gemacht zu haben. Sven Glinker wirkt nach überstandener Bauchmuskelverletzung auf dem direkten Weg zur Bestform, Duncan Budinger überzeugte durch hohe Präsenz, agierte allerdings wechselvoller als zuletzt. In der Mitte lieferten Felix Braun, Stefan Trienen und Ahmet Yasa ebenfalls ein starkes Spiel.

 „Wir haben jetzt ein Niveau erreicht, auf dem es interessant wird“, sagt Schlesinger. „Bislang haben wir noch keine einzige systematische Einheit Block/Feldabwehr machen können, da verspreche ich mir noch sehr große Steigerungsmöglichkeiten.“ Im Testmatch allerdings stimmten Einsatz und Kampfgeist, und auch die Einwechselspieler hielten das Niveau. Nachdem der dritte Satz mit 26:24 gewonnen war, gingen die beiden Folgesätze (fünf Sätze waren zuvor zwischen den beiden Trainern vereinbart worden) trotz vieler Wechsel recht ungefährdert an den Neuling.

Kommenden Samstag nun beginnt für die Hamburg Cowboys die neue Saison in der 1. Bundesliga, und dies mit der denkbar schwersten Aufgabe: dem Gastspiel bei Triple-Gewinner VfB Friedrichshafen. Wer das neuformierte Team der Hamburg Cowboys kennenlernen möchte: Am Mittwoch, 26.9., besteht die beste Gelegenheit dazu. Zum offenen Training in der Wandsbeker Sporthalle ab 20.15 Uhr sind Fans, Neugierige und Pressevertreter herzlich eingeladen, die Bewirtung ist geöffnet, der Einlass natürlich kostenlos.

 

 

Deutschland - SV Lohhof-News

 Montag, 24. September 2007

   

Lohhof: Standort (zunächst) geklärt

Der knappen 2-3-Niederlage gegen den SV Schwaig 2 folgte eine derbe 0-3-Klatsche gegen den Aufstiegskandidaten TSV Grafing.

Die neuformierte 1.Herrenmannschaft nahm den Spielplan schon vor Wochen bedauernd zur Kenntnis: pünktlich zum Wiesnbeginn gleich ein Doppelspieltag, dazu kam wirklich bestes Wetter, was verständlicherweise dazu führte, dass sich nur relativ wenige Zuschauer auf die drei Tribünen des Carl-Orff-Gymnasiums einfanden.

Am Samstag traf der SV Lohhof mit dem SV Schwaig 2 auf einen Liganeuling. Der Aufsteiger aus der Bayernliga Nord verfügt über einen ausgeglichenen Kader. Der SVL konnte im 1.Satz direkt an die gute Leistung vom Fellbacher Vorbereitungsturnier anknüpfen (25-19). Im zweiten Satz wurde zu Beginn geschludert, v.a. im Block waren bei der Mannschaft, die erst seit 2,5 Wochen in dieser Konstellation zusammen traiinert, noch Abstimmungsprobleme zu sehen (15-25). Im dritten Satz konnte die Konzentration wieder aufrechterhalten werden, v.a. aus der Annahme heraus wurden immer wieder wuchtige Angriffschläge verwandelt (25-19). Der vierte Satz war ein Spiegelbild des zweiten (20-25). Im Tie-Break konnte eine 5-1-Führung nicht gehalten werden, einige Flüchtigkeitsfehler im Angriff sowie gute Block-/Abwehraktionen seitens der Schwaiger führten zu einem aus Lohhofer Sicht unglücklichen 13-15. Angemerkt darf noch sein, dass die Schiedsrichterleistung des 1.Schiris über die fünf Sätze hinweg gesehen, richtig gut war und es somit kaum Diskussionen weder vom SV Schwaig 2 noch von uns gab.

Am Abend konnte die ganze Mannschaft beim örtlichen Italiener dann die mittels Nudeln und Salaten die leeren Kohlehydratspeicher wieder aufüllen.... .
Am Sonntag folgte dann eine Niederlage gegen den  TSV Grafing. Zwar konnte des öfteren mal der Block greifen, jedoch war an diesem Tag die Annahme nicht der besten eine: gute Sprungaufschläge des TSV Grafing führten zu ungenauen Annahmen bei uns, und somit zu einem durchsichtigen Angriffsspiel. Anders als noch am Vorabend vertraute Trainer Toralf Zumach heute dem erfahrenen Stefan Debus die Zuspielposition an, während gegen Schwaig Philip Heckmann fast durchspielte. Doch die körperlich überlegenen Grafinger konnte ein ums andere Mal im Block zupacken und das Spiel in dieser Höhe verdient mit 3-0 (25-18, 25-13, 25-10) gewinnen.

Wo die Mannschaft nun steht, war deutlich zu sehen. Sie hat wahrgenommen, dass sie noch mehr trainieren muss um stärkere Leistungen abzurufen und sie ist dazu bereit. Der Standort sieht mit 0-4 Punkten und 2-6 Sätzen zwar zunächst nicht gut aus, doch wird die 1.Herren des SV Lohhof das so nicht stehen lassen... .

Neben dem dreimaligen Training steht diese Woche noch ein anderer Pflichttermin auf dem Programm: die Mannschaft wird am Dienstag geschlossen das Oktoberfest besuchen und somit weiter am "Team-Building" arbeiten. Am kommenden Sonntag findet dann das nächste Heimspiel statt: um 12.00 Uhr (High-Noon) gegen den TSV Friedberg. Gleich im Anschluss spielt dann die 2.Mannschaft gegen den Aufsteiger und Nachbarn SC Freising.

Roland Höfer

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Montag, 24. September 2007

   

Aachen: Souveränes 3:0 vor toller Kulisse

Alemannias Zweitligistinnen beherrschen den Gegner in allen Elementen

Alemannia Aachen - USC Braunschweig 3:0 (25:14, 25:16, 25:18): Nach 65 Minuten reiner Spielzeit war der Auftakt nach Maß gelungen. Trainer Luc Humblet konnte nach der Begegnung ein positives Fazit ziehen: "Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft und dem Ergebnis. Ich habe alle 12 Spielerinnen dem Publikum zeigen können, dabei war niemals ein Bruch zu erkennen. Das zeigt, dass wir eine sehr homogene Mannschaft haben."

Und dies bewiesen seine "Ladies in black" auf beeindruckende Weise. Eigentlich in allen Elementen beherrschten die Spielerinnen um die beiden Zuspielerinnen Diana Berkemeyer und Mareike Hindriksen ihre Kontrahentinnen auf der anderen Netzseite. Trotzdem gab es auch mehrere spektakuläre Ballwechsel mit tollen Aktionen für die vielen Zuschauer zu sehen, die aber fast immer mit einem Punkt für die Alemannia endeten. Vor allem der spektakuläre Angriff mehrerer Protagonistinnen überzeugte auch das Publikum.

Ruhender Pol - mit ebenfalls tollen Abwehraktionen - einmal mehr Libera Bina Rollersbroich, die einen "Sahnetag" erwischt hatte. Und dem Publikum gefiel die Spielweise der Amerikanerin Lauren Goins immer wieder - sie wurde letztendlich Spielerin des Tages auf Aachener Seite, bei Braunschweig wurde dies Melanie Albers.

Nach diesem souveränen Auftaktsieg müssen die Spielerinnen am kommenden Samstag in Essen (2:3 gegen Emlichheim verloren) das zweite Spiel absolvieren, bevor am Samstag, dem 6. Oktober um 18.00 Uhr der nächste Gegner wartet: die Warendorfer SU kommt in die Bergische Gasse (mit zwei Niederlagen gestartet: 0:3 in Potsdam, 1:3 in Köpenick II).

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 24. September 2007

   

SCC: Auf dem richtigen Weg

Zum Abschluss ihres „Reisemonats“ September waren die Volleyballer des SCC BERLIN an diesem Wochenende in Polen zu Gast. Beim Charity-Turnier in Zdzieszowice befanden sich die Berliner in hochkarätiger Gesellschaft. Neben den Gastgebern von Mostostal Kedzierzyn-Kozle waren dort auch die aktuellen Champions-League-Teilnehmer Jastrzebski-Wegiel und Aon HotVolleys Wien am Start.

Zum Turnierauftakt gab es gegen Gastgeber Kedzierzyn nicht nur eine deutliche 0:3 (18:25, 20:25, 19:25) Niederlage, sondern auch ein Wiedersehen mit Ex-SCCler Eugen Bakumovski, der seit einem Jahr in der starken polnischen Liga schmettert. Die Auftaktpleite ging keineswegs spurlos an den Charlottenburgern vorüber – allerdings im positiven Sinne. Dank einer deutlichen Steigerung konnte man das zweite Turniermatch gegen den polnischen Vizemeister Jastrzebski lange Zeit offen gestalten und unterlag nur knapp mit 2:3 (26:28, 26:24, 22:25, 25:17, 11:15).

Ein weiteres Wiedersehen gab es zum Turnierabschluss – diesmal auf der Trainerbank des österreichischen Meisters Aon HotVolleys Wien, denn dort sitzt seit dieser Saison Ex-SCC-CoTrainer Sten Schmidt als Athletikcoach. In dieser Partie zeigten die Berliner ihre beste Turnierleistung und wiesen den Champions-League-Teilnhemer mit 3:0 (25:20, 25:22, 25:23) in die Schranken. Dies bedeutete in der Endabrechnung den 3. Platz, Marcus Böhme und Dirk Westphal wurden als bester Block- bzw. Annahmespieler ausgezeichnet.

"Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert. Wie schon in Tschechien und Luxemburg konnten wir mit europäischen Spitzenteams mithalten, obwohl wir über einen deutlich geringeren Etat als diese verfügen“, zog SCC-Coach Michael Warm ein positives Turnierfazit, wusste die Ergebnisse aber durchaus realistisch einzuordnen: „Es handelt sich immer noch um Testspiele, die man nicht als Maßstab ansetzen darf. Bis zum Saisonauftakt gegen Leipzig wartet noch viel Arbeit auf uns. Ich bin mir aber sicher, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden.“

mk

 

 

Deutschland - VC Olympia Berlin-News

 Montag, 24. September 2007

   

VCO-Jungs siegen in Braunschweig

Am Samstag siegte das Zurich Team VCO gegen den USC Braunschweig mit 3:1 (17:25 / 25:23 / 25:20 / 25:22) und konnte damit den ersten Auswärtssieg aus der Löwenstadt mitnehmen.

Eher schleppend starteten die Jungs des Zurich Team in das Spiel. Starke Aufschläge von Braunschweig bereiteten dem VC Olympia erhebliche Probleme in der Annahme. Im Gegenzug landeten viele eigene Aufschläge im Netz. Relativ deutlich ging der erste Satz auf das Konto des USC Braunschweig. Ab dem zweiten Satz funktionierte die Abstimmung beim Zurich Team deutlich besser und der VCO-Zug kam immer mehr in Fahrt. Braunschweig konnte das zu Anfang gezeigte Spielniveau nicht halten und nach gut 120 Minuten setzte Robert Böttcher mit einem Schnellangriff den Schlusspunkt.

Trainer Söhnke Hinz vertraute in allen vier Sätzen der Aufstellung mit Santino Rost (Z), Denis Kaliberda (AA), Stefan Köhler (AA), Ricardo Galandi (MB), Robert Böttcher (MB), Sebastian Krause (D) und Libero Rene Einbrodt. Merten Krüger und Steffen Drößler bekamen jeweils Kurzeinsätze.

Eine witzige Episode wird sicher allen Spielern in Erinnerung bleiben: Im dritten Satz brach beim Stand von 3:3 ein Netzpfosten und sorgte damit für eine halbstündige Zwangspause. Die Spieler nahmen es mit Humor und konnten danach die Partie weiterspielen.

An den kommenden drei Wochenenden stehen beim Zurich Team VCO Berlin Heimspiele auf dem Programm:

29.09.2007, 19:30 Uhr Zurich Team VCO Berlin - Berliner TSC
06.10.2007, 19:30 Uhr Zurich Team VCO Berlin - Eimsbütteler TV
13.10.2007, 17:00 Uhr Zurich Team VCO Berlin - TSGL Schöneiche

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 24. September 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

Freiburg: Sieg und Niederlage zum Saisonstart

Innerhalb von 24 Stunden loten die Freiburger Volleyballer in der Zweiten Bundesliga viele Höhen und ein paar Tiefen aus

FREIBURG (zm). Es war, als ob es die fünfmonatige Sommerpause nicht gegeben hätte. Zum Rundenstart der Zweiten Bundesliga knüpften die Volleyballer der FT v. 1844 Freiburg genau dort an, wo sie am Ende der regulären Spielzeit in der Vorsaison aufgehört hatten: Sie begeisterten am Freitag mit einer famosen Vorstellung in der Burdahalle und einem 3:2-Sieg (25:27, 25:22, 27:25, 17:25, 15:10) gegen den als Titelanwärter gehandelten TV Bühl. Und sie unterlagen keine 24 Stunden später beim Angstgegner TuS Durmersheim mit 1:3 (19:25, 19:25, 25:23, 22:25).

Im Grunde kann sich FT-Spielertrainer Wolfgang Beck keinen besseren Einstieg wünschen: „Wir haben gesehen, was alles möglich sein kann“, sagte Beck nach dem badischen Doppelpack. „Es kann in dieser Saison richtig abgehen, aber auch ziemlich runter.“ Entscheidend sei die Einstellung der Spieler: „Wir müssen immer Vollgas geben, sonst kriegen wir Probleme“, stellte Beck klar. Einen besseren Trainingsanreiz kann man Spielern kaum vermitteln.

Gegen den TV Bühl ließen sich die Freiburger wieder vom Enthusiasmus ihres Publikums tragen. Nachdem die Gastgeber den ersten Satz trotz eines Satzballs verloren geben mussten, zeigten sie sich in der Folgezeit von der Klasse des Gegners unbeeindruckt. „Alle haben an der oberen Grenze gespielt“, stellte Beck fest. Der Spielertrainer konnte ebenfalls auf dem Feld mitwirken. Das Ligabüro hatte Beck wegen zweier im Vorjahr erhaltener Gelber Karten entgegen der Ankündigung in der Ligaversammlung doch nicht gesperrt.

„Es war ein Super-Spiel, genau wie im vergangenen Jahr“, sagte Beck. Und wir damals waren die Freiburger im entscheidenden Moment nervenstärker: Beim Stand von 6:6 brachten die 1844-Spieler den jungen Bühler Libero Benjamin Dollhofer mit ihren Aufschlägen aus dem Konzept: Über 9:6 entschieden die Freiburger die Partie mit 15:10 für sich. „Die alte Lockerheit war wieder da“, lobte Beck.

Doch nach dem fast zweieinhalbstündigen Kraftakt war tags darauf in Durmersheim die Luft ein wenig raus. „Psychisch und physisch waren wir sicher nicht voll auf der Höhe“, so Beck. Hinzu kamen die ungewohnt niedrige Durmersheimer Halle und das Schummerlicht. „Alle haben ein bisschen schlechter gespielt, und dann verlierst du schnell“, folgerte Beck. Zwar kämpften sich die Gäste im dritten Satz noch einmal in die Partie, doch im ausgeglichenen vierten Satz fehlte ihnen am Ende das Quäntchen Glück.

Kampfeslustig ins nächste Heimspiel gegen Dachau

Am kommenden Samstag steht gegen den ASV Dachau bereits das nächste Heimspiel bevor. Die Münchener Vorstädter sind ebenfalls mit einem Sieg und einer Niederlage in die Saison gestartet. Das Team von Trainer Klaus Dammann vertraut laut Beck größtenteils auf den Kader des Vorjahres, als der 35-jährige Routinier Stefan Pomerenke im Außenangriff eine tragende Rolle spielte. „Sie haben sich nicht in dem Maße verstärkt wie andere Teams“, weiß Beck. „Wir müssen versuchen, sie zu schlagen.“ Zumal in der Burdahalle – dem innovativen Zentrum für Freiburger Kampfeslust.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 24. September 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

CHILI PEPPERS verlieren Auftaktspiel

SV Sinsheim nimmt einen 3:0 Sieg (21:25; 25:27; 18:25) mit nach Hause. In der gut besuchten Freiburger UNI-Sporthalle herrschte regelrechte Auftaktstimmung und Freiburg konnte sich gegen die grossgewachsenen Damen aus Sinsheim immer wieder gut in Szene setzen.

Freiburgs Zuspielerin Alexandra Lai führte überzeugend Regie und setzte den Neuzugang, Melita Kervinen, immer wieder hervorragend in Szene. Die 21-jährige Finnin zeigte sich kraftvoll im Abschluss. Im Außenangriff agierte Raphaela Aichroth clever gegen die Sinsheimer „Blockwand“. Die Kapitänin Blanca Eckert hatte als Vorder- und auch als Hinterspielerin sehr gute Quoten im Angriff.

In der Endphase der ersten beiden Sätze reichte es jedoch nicht zum Sieg. Im dritten Satz ging Freiburg mit einem drei Punktestand in Führung. Diesen Vorsprung konnte Freiburg für sich nicht ausbauen, da Sinsheim ein starkes Blockspiel zeigte und in der Endphase die Oberhand behielt. Der dritte Satz ging klar an die Gäste. USC Trainer Michail Lukaschek zeigte sich am Ende des Spiels doch zufrieden und zählte dieses als einen gelungenen Saisonauftakt.

Unter den Zuschauern befand sich auch Hans-Dieter Wankmüller, Präsident des Südbadischen Volleyballverbandes, welcher das Verbandsduell zwischen Südbaden und Nordbaden beobachtete.

Das Spiel im Fernsehen: TV SÜDBADEN, Montag, den 24.09.07, 18:30 Uhr

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 24. September 2007

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Wetter: Sensationssieg gegen Titelaspirant Lohhof

Angekommen in Liga Zwei

Daran hatte vor dem ersten Heimspiel in Wetter wohl keiner geglaubt, aber am Samstagabend konnten sich die rund 230 Zuschauer in der Wetteraner Wollenberghalle leibhaftig überzeugen: Die Heimspielpremiere in der Bundesliga war geglückt und dies auch noch gegen den Meisterschaftsanwärter aus Lohhof. Vor atemberaubender Kulisse konnten die hessischen Aufsteigerinnen die Gäste aus Lohhof in einem 5-Satz-Krimi niederringen.

Wo man vergangenes Wochenende nach einem guten Start gegen den VC Olympia Dresden Anfang noch eine Niederlage hinnehmen musste, zeigte sich gegen Lohhof das umgekehrte Szenario, denn man erwischte zunächst einen schwachen Start in die Partie, die letztlich aber doch ein gutes Ende für den TV 05 Wetter fand.

Sichtlich nervös begannen die Wetteranerinnen und mussten schnell einem großen Abstand hinterherlaufen. „So was kann passieren“, so Trainer Thomas Autzen „Wenn man das erste Mal vor einer großen Kulisse das erste Mal in eigener Halle spielt, da kann jeder mal nervös werden.“ Viele Eigenfehler summierten sich mit einer schwachen Annahme, da man kein Mittel gegen die starken Aufschläge der Lohhoferinnen fand. Zwar gelang es dem heimischen Team noch den Rückstand zu verkleinern, doch letztlich musste dieser Satz mit 20:25 abgegeben werden.

Auf diesen durchwachsenen Start folgte ein viel losgelösterer Durchgang, zumal man gegen die letztjährigen Zweiten als „Underdog“ nichts zu verlieren hatte. Das Team um Zuspielerin Renate Kern fand zunehmend besser ins Spiel und konnte seinen eigenen Spielaufbau durchsetzen. Garant für die Durchsetzungskraft auf den Außenpositionen war die von nun an stabile und sichere Annahme um Libera Dorothee Wagner herum, als auch die enorme kämpferische Leistung seitens der Gastgeberinnen im Bereich der Annahme und Angriffsicherung. Man konnte das Spiel bestimmen und schließlich einen 25:20-Satzerfolg für sich verbuchen.

Auch im dritten Durchgang des Abends begegnete man sich auf Augenhöhe, der Satz konnte bis zum Ende hin offen gehalten werden, wenngleich eine strittige Schiedsrichterentscheidung zu Ungunsten der Wetteranerinnen stattfand. Eine nicht ganz eindeutige Handbewegung des Unparteiischen signalisierte aus Sicht der Gastgeberinnen einen Punktzuspruch für die Heimmannschaft, aber anscheinend ertönte kein Pfiff und somit musste man bei einem Spielstand von 23:23 statt eines Satzballes einen ein-Punkt-Rückstand hinnehmen. „Aber da hat die Mannschaft wieder Klasse gezeigt.. Es ist nicht selbstverständlich, dass man nach so einer aufbrausenden Situation die Contenance bewahrt und einfach locker weiter spielt.“, sagt Thomas Autzen über sein Team, das auf diese Entscheidung im nächsten Spielzug mit dem direkten Rückgewinn des Aufschlagrechts antwortete. Dennoch blieb in diesem Durchgang Lohhof das glücklichere Team und konnte mit einem 27:25-Satzerfolg die Satzführung erreichen.

Doch im vierten Satz zeigte sich die Stärke einer ganz jungen Dame in den Reihen des TV Wetter: die erst 15-jährige Ann-Christin Fischer wusste neben der ebenfalls besonders stark spielenden Felicitas Bieneck auf der Außenposition aufzutrumpfen. Sie entwickelte sich als Hauptanspielstation zum Matchwinner und konnte mit lockerleichter Konstanz zahlreiche Angriffe im gegnerischen Feld versenken. Der folgende 25:18-Satzgewinn der Heimmannschaft spiegelte die spielerische Kontuinuität der Wetteranerinnen wider, die weiterhin stabile Annahme konnte es Renate Kern erlauben die Schnellangreiferinnen in Szene zu setzen.

In dem finalen Satz des Tages konnten die Wetteranerinnen gepusht vom eigenen Publik in Führung liegend den Seitenwechsel vornehmen. Die Stabilität der einzelen Spielelemente sicherte die Durchschlagskraft über die Außenpositionen und somit konnte man die Führung bis zum 15:11 halten und das erste Spiel in der 2.Liga-Saison einfahren.

Die Wetteraner Trainer, Thomas Autzen und Volkmar Hauf, waren sich am Ende dieses erfolgreichen Abends einig: „Das war eine mannschaftlich geschlossene Leistung. Da kann auch jemand zum Aufschlag reinkommen und 2,3 Punkte machen. Aber trotzdem gibt es bei uns noch Fehler und die bleiben weiterhin Baustelle im Training.“ Na dann auf ein Gutes, schließlich geht es am folgenden Samstag auswärts bei Allianz Volley Stuttgart weiter.

 

 

Deutschland - Volleyball Online

 Montag, 24. September 2007

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VC Dresden unterliegt Aufstiegsfavoriten TVR

Der VC Dresden unterliegt dem Erstliga-Absteiger und Aufstiegsfavoriten TV Rottenburg mit 1:3 (17:25, 25:17, 21:25, 9:25). Leidenschaftlich von den 350 Zuschauern angefeuert brachte der Gastgeber im 2. und 3. Satz den Favoriten in arge Bedrängnis. Der Goliath wankte, aber er fiel nicht. Um die Sensation zu schaffen, hätten die Dresdner diese Leistung über die gesamte Spielzeit bringen müssen.

Bevor das Spiel begann, wurde der VC Dresden für seine hervorragende Nachwuchsarbeit mit dem Grünen Band des Deutschen Olympischen Sportbundes und der Deutschen Bank ausgezeichnet. Die Auszeichnung nahm Herr Michalow, Mitglied der Geschäftsleitung der Dresdner Bank vor.
Beide Mannschaften begannen äußerst nervös und leisteten sich eine Vielzahl von Aufgabefehlern. So blieb das Spiel bis zum 12:13 völlig offen. Gute Blockarbeit und starke Angriffe der Gäste sowie Unsicherheiten im Dresdner Spielaufbau führten zur 20:12-Führung der Rottenburger. Bei diesem Stand wechselte Trainer Karsten Blume seine Zuspieler – für Tom Fritsche kam Robin Gietzelt, der auch in den folgenden Sätzen auf dem Feld blieb. Doch dieser Wechsel brachte keine Wende mehr. Mit 25:17 ging der erste Satz an die Gäste.

Der zweite Abschnitt begann mit einer 4:1-Führung der Gäste, als Trainer Karsten Blume seine erste Auszeit nahm. Mit einer Serie gefährlicher Aufgaben brachte Kai Trautvetter die Rottenburger Annahme in Verlegenheit, und es stand 5:5. Die Gäste konterten und lagen mit 11:9 in Front. Gute Blockarbeit brachten die Dresdner erstmals mit 12:11 in Front, als nun Gästetrainer Hans-Peter Müller-Angstenberger seine erste Auszeit nahm. Dresden setzte nach, und der Favorit geriet ins Wanken. Bei der Dresdner 15:11-Führung brachte der Gästetrainer seinen Routinier Stjepan Masic für den Ex-VCer Benny Stefanski, um wieder Ordnung in das Spiel seiner Mannschaft bringen zu wollen. Doch eine weitere Aufgabenserie des stark aufspielenden Kay Trautvetter, mit der die Gäste-Annahme wieder ihre Probleme hatte, brachte eine klare 23:13-Führung der Elbestädter. Mit einem harten Angriffsschlag verwandelte Eric Grosche den Satzball zum 25:17 für den Außenseiter, und nach Sätzen stand es 1:1.

Die 10-Minutenpause mit einer attraktiven Fashion Show nutzte Gästetrainer Hans-Peter Müller-Angstenberger, um seine Mannschaft wieder zu stabilisieren.

Die Gastgeber begannen den dritten Satz mit dem gleichen Elan wie im zweiten Abschnitt und gingen mit einer 8:7-Führung in die erste technische Auszeit. Mit bis zu diesem Zeitpunkt bereits vier verschlagenen Aufgaben vergaben sie eine höhere Führung und die Chance, den Druck auf den Gegner hoch zu halten. So konnten sich die Gäste anschließend auf 14:9 absetzen. Doch Dresdens Bester Eric Grosche brachte die Gastgeber mit variabel geschlagenen Angriffen wieder auf 13:15 heran. Bis zum 18:20 konnten die Blume-Männer das Spiel offen halten. In der Endphase sicherte das effektivere Blockspiel den Gästen den 25:21-Satzgewinn.

Nicht nach vollziehbar für die 350 Zuschauer war die indiskutable Leistung der Dresdner im vierten Abschnitt. Es begann mit gravierenden Annahmeproblemen bei Stefan Schmeckenbechers Aufgaben, die die Sachsen hoffnungslos mit 2:10 zurückwarfen. Die Gäste hatten leichtes Spiel und gewannen den Satz mit 25:9! Damit stand nach 95 Minuten der 3:1-Sieg des Favoriten fest. Die Dresdner bleiben mit nunmehr 0:6 Punkten am Tabellenende, während die Rottenburger ihren ersten Schritt in Richtung des angestrebten Wiederaufstieges taten.

Trainer Karsten Blume resümierte: „In den ersten drei Sätzen brachten wir gegen einen starken Gegner unsere normale Leistung, wobei wir besonders im 2. Satz sehr gut spielten. Mit dem Auftreten meiner Mannschaft im vierten Satz bin ich nicht einverstanden.“

Folgende Spieler kamen zum Einsatz: Philipp Schuricht, Burkhard Müller, Eric Grosche, Thomas Krüger, Robert Karl, Kay Trautvetter, Tom Klopfer, Tom Fritsche, Robin Gietzelt, Robert Went, Paul Sprung und Stefan Größler.

Am nächsten Sonntag, den 30.9.2007, 15 Uhr spielen die VC-Männer beim zweiten Erstliga-Absteiger GSVE Delitzsch. Auch in diesem Spiel sind die Dresdner Außenseiter.

 

 

Deutschland - Freie Presse

 Montag, 24. September 2007

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Deutsche Damen zunächst gegen Türkei

Die deutschen Volleyballerinnen treffen bei der Volleyball-EM in Belgien und Luxemburg zum Auftakt der Zwischenrunde am Dienstag auf die Türkei.

 

 

Norddeutschland - SHVV-News

 Montag, 24. September 2007

  

Neu in Regionalliga Nord: Kaltenkirchener TS

In der Saison 2007/08 gehen drei Damen- und drei Herren-Teams für den SHVV ins Rennen. Neu dabei sind die Aufsteiger TSV Husum (Herren) und Kaltenkirchner TS (Damen).

Landesliga, Verbandsliga, Regionalliga: Zwei Jahre hintereinander schaffte die Damen-Mannschaft der Kaltenkirchner TS den Aufstieg. Als Zweiter der Verbandsliga profitierte die TS vom Verzicht der Holtenauer Mannschaft auf die Regionalliga und nahm selbst die Chance wahr, in der dritthöchsten Klasse Deutschlands aufzuschlagen. In seinem sechsten Jahr strebt Trainer Thomas Hörstrup jedoch nicht die Fortsetzung der steilen Entwicklung seiner Mannschaft an. Vielmehr heißt das Ziel "Klassenerhalt". Dafür trainiert die Mannschaft drei Mal pro Woche in der Halle. Die Hälfte seines Kaders ist Ü30, und die andere Hälfte U30 - mehr über das Alter seiner Spielerinnen mag der Trainer nicht verraten: "Über das Alter spricht man nicht." Einen Neuzugang hat der Trainer zu verkünden: Janina Brahmstädt.

Das erste Kräftemessen findet für die Kaltenkirchenerinnen beim Vizemeister Stralsund am 15. September um 18 Uhr. Am 23. September folgt das erste Heimspiel um 15 Uhr in der Dietrich-Bonhoeffer-Schule, Flottkamp, in Kaltenkirchen. Die Zuschauer erwartet bei jedem Spiel der "Kampf ums nackte Überleben". Dabei kann die Mannschaft auf ihren starken Zusammenhalt und Ehrgeiz zählen: Der größte Teil der Truppe spielt seit sechs bis acht Jahren zusammen und hat sich aus der Bezirksliga hochgearbeitet.

 

 

Deutschland - SHVV-News

 Montag, 24. September 2007

  

Kieler Beach-Senioren bei DM vorn

Bei den Deutschen Beach-Volleyball-Meisterschaften der Senioren holten Teams aus Kiel Gold und Silber: In der Kategorie der Seniorinnen 2 gewann Gisela Reimann (TuS Holtenau) mit ihrer Hamburger Partnerin Meike Frie alle Spiele und holte sich so souverän den Titel. Aber auch bei den Senioren 3 gab es eine Medaille.

Udo Reimann und Thomas Wigger (beide FT Adler Kiel) mussten sich im Wettbewerb der Senioren 3 im Endspiel dem ostdeutschen Team Heiden/Keller geschlagen geben und gewannen die Silbermedaille.

 

 

Norddeutschland - TSV Kronshagen-News

 Montag, 24. September 2007

  

Zweiter Saisonsieg und Tabellenführung für TSVK

Die 1. Herrenmannschaft des TSVK hat in ihrem ersten Heimspiel den zweiten Saisonsieg eingefahren und damit die Tabellenführung in der Regionalliga Nord übernommen.

Mit einem glatten 3:0 konnten sich die Gastgeber aus Kronshagen überraschend deutlich gegen den Zweitligaabsteiger aus Neustadt-Glewe durchsetzen. Dabei waren die Voraussetzungen für das Spiel nicht besonders gut. Trainer Dirk Severloh weilte mit seinem Beachteam GollerplusLudwig in Brasilien, Mittelangreifer Heiko Stegemann im Urlaub, Axel Erhardt beim Minnedienst in Stuttgart und die Außenangreifer Florian Saß und insbesondere Sven Hesse, der am Vorabend einen Zahn gezogen bekommen hatte, waren auch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte.

Nichtsdestotrotz begann der erste Satz furios und die Kronshagener konnten sich schnell mit 9:3 absetzen. Leichte Konzentrationsschwächen in der Annahme, die immer wieder das Spielgeschehen beeinflussen sollten, ließen die Gäste aus Neustadt allerdings wieder herankommen und sogar mit 12:10 in Führung gehen. Nach einer Auszeit ging es aus Sicht der Gastgeber jedoch wieder konzentrierter zur Sache und ein 25:20 war der verdiente Lohn für die Mühen.

Der zweite Satz war sehr spannend. Die Führung wechselte ständig hin und her, mal hatte ein Team mit 3 Punkten die Nase vorn, mal das andere. Tobias Wende, der aufgrund des Fehlens einer Alternative auf nahezu allen Positionen die Rolle des universal einsetzbaren Jokers übernahm, kam zur Satzmitte für Sven Hesse, der zu allem Unglück bei einer Abwehr noch aufs Gesicht gefallen war und wußte sowohl in der Abwehr als auch im Angriff zu überzeugen. Schließlich stand es 23:23 bei Aufschlag der Gäste. Die Kronshagener holten den Punkt durch einen kraftvollen Außenangriff. Matze Werner ging nun zum Aufschlag. Ein hoher Anwurf, ein kräftiger Schlag gegen den Ball, eine gerade Flugbahn ohne Schnörkel, ein Aufprall auf die Netzkante, ein leichter Roller über die oberste Markierung und ein Abtropfen des Balles ins gegnerische Feld, kurz gesagt ein AS besiegelte den Satzgewinn der Gastgeber und erstickte die aufkommende Moral der Gäste im Keim.

Der dritte Satz sollte entsprechend deutlicher ausfallen. Zuspieler Heiko Mülmenstädt verteilte die Bälle geschickt auf die Positionen, die starken Mittelangreifer Werner und Wurl versenkten ein ums andere Mal die Bälle im gegnerischen Feld und auch die Außenangreifer Saß und Hesse kamen zu manch schöner Angriffsaktion. Beim Stand von 20:12 für die Kronshagener lag ein 3:0-Sieg in der Luft und mit ihrer gesamten Routine brachten die Gastgeber das Spiel dann auch unter Dach und Fach.

"Eine geschlossene Mannschaftsleistung, viel Spaß und Spielfreude kennzeichnete dieses sowie auch das erste Saisonspiel gegen die VG Wiwa Hamburg. Mit allem hatte ich hier gerechnet, aber nicht mit einem 3:0", sagte Interimscoach Morten Klein zum Spiel.

Wir dürfen gespannt sein, wie lange die Kronshagener noch ganz oben in der Regionalliga mitmischen werden. Das nächste Spiel findet am 6.10. 07 in Geesthacht statt.

 

 

Deutschland - Reutlinger General-Anzeiger

 Montag, 24. September 2007

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TVR: Der Block kann zulegen

Rottenburger starten mit 3:1 in Dresden

DRESDEN. Volleyball-Zweitligist TV Rottenburg ist gleich im ersten Spiel deutlich vor Augen geführt worden, dass der Weg zurück in die Bundesliga kein Zuckerschlecken werden wird.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 24. September 2007

   www.abendblatt.de

Zweitliga-Auftakt in Hamburg

NA Hamburg II besiegte zum Saisonauftakt der 2. Bundesliga in Wandsbek Mitaufsteiger Iserlohn 3:2 (25:22, 25:20, 25:27, 15:25, 15:10). Überragend war die zum Erstligakader gehörende Außenangreiferin Natalia Cukseeva (17).

Zweitliga-Aufsteiger Eimsbütteler TV unterlag zum Saisonauftakt in der Halle Bundesstraße vor 300 Fans dem Titelfavoriten TSV Giesen/Hildesheim nach guter Leistung in 106 Minuten mit 1:3 (16:25, 27:25, 22:25, 26:28).

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 24. September 2007

   www.abendblatt.de

Bundestrainer Guidetti: "Können alles schaffen!"

CHARLEROI - 28 Überminuten mussten die deutschen Volleyball-Frauen im Vorrundenspiel der EM im belgischen Charleroi überstehen, ehe das 3:1 (25:10, 25:18, 25:27, 25:17) über Außenseiter Weißrussland und damit der Einzug in die Zwischenrunde perfekt war. Im dritten Satz hatte das DVV-Team fünf Matchbälle zum Teil unkonzentriert vergeben, ging unnötigerweise in den vierten Durchgang, in dem die ehemalige Hamburgerin Margareta Kozuch (Sassulo/Italien) für Maren Brinker im Außenangriff eingewechselt wurde. Während des Spiels reagierte Bundestrainer Giovanni Guidetti eher sauer auf den Aussetzer, um nach dem Schlusspfiff auf Motivator umzuschalten: "Meine Mannschaft hat gezeigt, dass sie auch gewinnen kann, wenn sie mal nicht so gut spielt. Das ist ein Schritt vorwärts."

Mit 2:2 Punkten zieht das deutsche Team in die Zwischenrunde ein, mitgenommen werden die 0:3-Niederlage gegen Italien und der 3:0-Sieg gegen Aserbaidschan. Dementsprechend steigt der Druck auf das Team, soll das erklärte Ziel Guidettis, das Halbfinale, realisiert werden. Drei Siege über Weltmeister Russland, Frankreich und morgen zum Auftakt gegen Kroatien oder die Türkei (Spiel war bei Redaktionsschluss nicht beendet) werden wohl nötig sein, um die Finalrunde in Luxemburg zu erreichen. "Meine Mädels können alles schaffen", so Guidetti. Alle Spiele sind im Internet live und kostenlos zu sehen unter www.laola1.tv.

Bei der EM geht es nicht nur um die Medaillen. Die Finalisten qualifizieren sich zusätzlich für den World Cup in Japan (2. bis 16. November), eine zusätzliche Chance, sich für Olympia 2008 zu qualifizieren. Dort werden unter zwölf Teilnehmern drei Plätze für die Spiele in Peking ausgespielt. Ansonsten bliebe dem DVV-Team nur die in Halle (Westfalen) ausgetragene Kontinental-Ausscheidung (15. bis 20. Januar). Dort kämpfen acht Mannschaften um einen Olympia-Startplatz in China.

masch

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 24. September 2007

   www.abendblatt.de

Zum ersten Mal: Ein Japaner in der Bundesliga

Libero Hiroshi Katsuno sorgt trotz Jetlags gleich bei seinem ersten Auftritt für Begeisterung beim Oststeinbeker SV.

Oststeinbek - Die Begeisterung ist groß bei den Volleyball-Männern des Oststeinbeker SV. Sie gilt zum einem dem 4:1 (25:20, 20:25, 26:24, 25:21, 15:9) im Testspiel beim Bundesliga-Konkurrenten Netzhoppers Königs Wusterhausen, zum anderen dem letzten Neuzugang der Stormarner. Der japanischen Libero Hiroshi Katsuno (25) ist der erste Spieler aus dem Land der untergehenden Sonne, der in der deutschen Bundesliga auflaufen wird.

Zwei Tage nach seiner Ankunft lieferte Katsuno trotz Jetlags eine beachtliche Leistung in der Annahme ab. "Er hat bei mehr als 30 Annahmen nur einen Fehler gemacht", stellte Trainer Bernd Schlesinger beeindruckt fest. Und auch Mittelblocker Duncan Budinger sagt: "Hiroshi macht einen Unterschied."

Nicht nur mit seinen technischen Fähigkeiten überzeugte der Defensiv-Spezialist aus Shizuoka. Katsuno übernahm auch gleich die Aufgabe als Defensiv-Chef, feuerte an, klatschte mit seinen neuen Mitspielern ab. Von fernöstlicher Zurückhaltung war nichts zu sehen.

"Wenn alles gut läuft, würde ich auch gern länger in Deutschland bleiben", sagt Katsuno, noch auf Englisch. Zunächst läuft der Vertrag bei den Oststeinbekern über ein Jahr. Katsuno wirkt neugierig, will bald Deutsch lernen. Angst vor den fremden Speisen hat er auch nicht: "Ich esse, was es gibt."

Aber nicht nur kulturell wird sich der in Nagano geborene Katsuno umstellen müssen: "Wir haben in Japan jeden Tag fünf Stunden trainiert", erzählt er. Bei den Cowboys beträgt der Übungsumfang pro Woche mit 15 bis 18 Stunden deutlich weniger. Mehr ist in dem semiprofessionellen Team nicht möglich.

Seit seinem siebten Lebensjahr baggert und pritscht Katsuno, zunächst in einem Klub für Kinder. Später folgte die übliche Leistungssport-Karriere mit Highschool-, College- und Universitätsteams, ehe er als Profi zu Japans Pokalsieger Toray Arrows wechselte. Von dem Werksteam eines Chemie-Unternehmens ist er nur ausgeliehen. "Nach meiner aktiven Karriere werde ich dort arbeiten", sagt er.

Manfred Schäffer

 

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 24. September 2007

   www.abendblatt.de

VCN beim TSV Husum 3:0

NORDERSTEDT - Hier mussten wir einfach gewinnen!" Große Erleichterung war Alexander Hente, dem Mannschaftsführer der Regionalliga-Volleyballmänner des 1. VC Norderstedt, nach dem 3:0 (25:21, 27:25, 25:19)-Auswärtserfolg im Regionalliga-Punktspiel beim TSV Husum nicht anzumerken. "Husum ist wohl die schwächste Mannschaft der Liga", erklärte der Mittelblocker.

Gegenüber dem verpatzten Saisonauftakt gegen Aufsteiger TSV Graal-Müritz änderten die Norderstedter ihre Startformation auf zwei Schlüsselpositionen: Der im ersten Match noch gesperrte Stamm-Zuspieler Sebastian Meiser übernahm von Sebastian Lemke das Amt des Stellers, Lutz Grempler rückte für den beruflich verhinderten Mirko Suhren in die Annahme. Hendrik Pfeifer und Alexander Hente liefen im Mittelblock auf, Jared Grigoleit diagonal zum Zuspieler; den Außenangriff übernahm Mathias Steffens.

Es fehlte nicht viel, und die Norderstedter hätten einen vierten Satz absolvieren müssen. Im zweiten Durchgang vergaben die Husumer nämlich zwei Satzbälle. Doch mit konzentriertem Block und guten Aufschlägen machte die VCN-Crew aus einem zwischenzeitlichen 22:24- Rückstand ein 27:25. "Da haben wir eine gute Antwort gegeben", stellte Alexander Hente fest.

Wo die Mannschaft des 1. VC Norderstedt leistungsmäßig einzuordnen ist, wird sich wohl am übernächsten Wochenende zeigen, wenn mit Adler Kiel eine der höher eingeschätzten Mannschaften der Regionalliga Nord in die Moorbekhalle kommt. Dann wird auch VCN-Trainer Uli Lampe wieder mit dabei sein, der in Husum aus beruflichen Gründen fehlte. Für ihn coachte der angeschlagene Libero Thomas Barck das Team.

masch

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 24. September 2007

   www.nrz.de

VVH zog überraschend den Kürzeren

Essener kassierten bei Aufsteiger Tecklenburger Land eine 2:3-Pleite.

Volleyball-Zweitligist VV Humann musste sich beim starken Aufsteiger VCB Tecklenburger Land mit 2:3 (22:25, 28:26, 20:25, 25:16, 12:15) geschlagen geben. "Wir haben hier gegen eine wirklich gute Mannschaft verloren", lobte Trainer Peter Bach den Gegner. "Das war ein Spiel auf ordentlichem Niveau."

 

 

Deutschland - Iserlohner Kreisanzeiger

 Montag, 24. September 2007

   www.ikz-online.de

TuS Iserlohn: Kampfstark, aber glücklos

Hamburg. Nicht wie erhofft verlief der Saisonauftakt der Bundesliga-Volleyballerinnen des TuS Iserlohn. Im Duell der beiden Aufsteiger in die Zweite Liga Nord zog das Team von Tonya Williams gegen den gastgebenden NA. Hamburg II knapp mit 2:3 im Tiebreak den Kürzeren.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel