News

 Mittwoch. 26. September 2007 

Heute Offenes Training der Hamburg Cowboys
USC II mit neuen Akteurinnen beim Saisonauftakt
USC-Duo in Brasilien gefordert
Friedrichshafen: Langeweile ein Fremdwort
Regionalliga Nord: Die Damen des Wiker SV
Rote Raben: Test gegen spanischen Erstligisten
SCC: Pressekonferenz zum Saisonauftakt
Mit starken Nerven makellos gegen die Türkei
Fortaleza: Holtwick/Semmler scheitern
World Cup: Männer-Feld steht nahezu fest
Internat Frankfurt: Sieg zum Saisonauftakt
VfL-Auswärtssieg bei den Roten Raben
Max Günthör bei Carl KRAFFT & Söhne
DVV-Frauen feiern 3:0 über Türkei
KT 0:3 bei der Heimpremiere

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Zum Medien-Überblick

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Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Mittwoch, 26. September 2007

   

Heute Offenes Training der Hamburg Cowboys

Kommenden Samstag beginnt für die Hamburg Cowboys die neue Saison in der 1. Bundesliga, und dies mit der denkbar schwersten Aufgabe: dem Gastspiel bei Triple-Gewinner VfB Friedrichshafen.

Wer das neu formierte Team der Hamburg Cowboys kennen lernen möchte: Am heutigen Mittwoch, 26.9., besteht die beste Gelegenheit dazu. Zum offenen Training in der Wandsbeker Sporthalle (Rüterstraße) ab 20.15 Uhr sind Fans, Neugierige und Pressevertreter herzlich eingeladen, die Bewirtung ist geöffnet, der Einlass natürlich kostenlos.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Mittwoch, 26. September 2007

   

USC II mit neuen Akteurinnen beim Saisonauftakt

Gegen den Namensvetter aus Braunschweig bestreiten die Volleyballerinnen des USC Münster 2 am kommenden Samstag (29. September) ihr Auftaktspiel in der 2. Bundesliga. Um 15.30 Uhr beginnt im Volleydome am Berg Fidel dann für die nochmals verjüngte Mannschaft von Trainer Christoph Kesselmeier der Liga-Alltag.

Nach einer intensiven Vorbereitungsphase mit schweißtreibenden Trainingseinheiten, durchaus viel versprechenden Trainingsspielen und Vorbereitungsturnieren und vielen neuen Gesichtern, geht es am kommenden Wochenende endlich wieder um Punkte, Sätze und die Auseinandersetzung mit anderen Zweitligateams.

Dabei geht es nach Kesselmeier zu Beginn der Saison um eine Standortbestimmung: „Wir haben eine deutlich jüngere und unerfahrenere Mannschaft als noch in der vergangenen Saison. Die Mädchen haben hart gearbeitet – allerdings müssen wir sehen, wie jede einzelne Spielerin mit der neuen Situation Zweite Liga und dem Einzug ins Internat zurecht kommt.“

Kesselmeier spielt dabei auf die gleich fünf neuen Spielerinnen an, die seit Ende der Sommerferien ins neue Sportinternat eingezogen sind. Mit Anna Hoja (Schwerte), Rebecca Schäperklaus und Sina Fuchs (beide Lüdinghausen), Ines Bathen (Sorpesee) und Kim Behrens (Neustadt Bremen) stehen Spielerinnen der Jahrgänge 1990 und 1992 auf dem Feld, die bislang – mit Ausnahme Anna Hojas - keinerlei Erfahrung auf diesem Niveau sammeln konnten. „Ziel ist es, jede einzelne Spielerin bestmöglich zu fordern und zu fördern. Ergebnisse spielen zwar auch eine Rolle, sind aber für die individuelle Entwicklung erstmal zweitrangig. Allerdings verliere ich nicht gerne“, so Kesselmeier zum Spiel gegen Braunschweig.

Wie sich die Mannschaft präsentieren kann und wird ist dabei abzuwarten. Neben den fünf Youngsters wird das Team von Claudia Bimberg verstärkt, die nach zwei Jahren im Erstliga-Ensemble des USC Münster zum Kesselmeier-Team stößt. Und auch Ester Volicerova wird mit ihrer Routine das Team beratend unterstützen. Sie wird die Mannschaft vornehmlich aus einer für sie neuen Perspektive beobachten – als Co-Trainerin ersetzt sie Stefan Jäger, der aus beruflichen Gründen sein Amt nicht weiter ausüben kann. Komplettiert wird das Team mit den bereits bekannten Spielerinnen Nina Elberich und Kathi Holzgreve im Zuspiel, Teresa Mersmann auf der Diagonalposition, Silke Schrieverhoff über Mitte, Libera Steffi Golla und Laura Mertens sowie Jenni Schräder über Außen. Auch Vanessa Stein (Physiotherapeutin) und Volker Döhnert (Mannschaftsbetreuer) werden das Team wieder tatkräftig unterstützen.

Neben dem Co-Trainer der vergangenen Saison sind auch Maike Hermann (studienbedingt) und Ike Mersmann (nach ihrem Kreuzbandriss wieder genesen) nicht mehr in der Zweitligabesetzung an Bord. Maike und Ike werden aber die Oberligamannschaft des USC Münster verstärken.

Kesselmeier: „Wie stark unsere Mannschaft aus erfahrenen und neuen Spielerinnen im Zweitligavergleich sein wird, kann ich noch nicht sagen. Ich bin mir aber absolut sicher, dass dieses tierisch junge Team alles geben wird, um wie bereits in der letzten Saison tolle, spannende und vor allem kämpferische Spiele zu zeigen!“

Überzeugen kann man sich hiervon am kommenden Samstag um 15.30 Uhr in der Sporthalle Berg Fidel als Saisonstart der Zweitligavertretung und sicherlich auch als gute Vorbereitung und Einstimmung für den Saisonauftakt der Erstligamannschaft, die ihr erstes Saisonspiel am 6. Oktober in Hamburg haben wird. Das erste Heimspiel wird am 14. Oktober gegen Suhl ausgetragen.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Mittwoch, 26. September 2007

   

USC-Duo in Brasilien gefordert

Fünf Wochen ist es her, dass Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich vom USC Münster zuletzt auf der internationalen Bühne standen. Doch ab Mittwoch mischen die beiden Beachvolleyball-Asse aus Westfalen wieder mit, wenn die FIVB-Weltserie in Brasilien Station macht.

In Fortaleza, das liegt im Nordostens des Landes im Bundesstaat Ceará, will das USC-Doppel nochmal richtig Gas geben im Saisonendspurt. Nicht nur aus Prestigegründen, denn mit dem elften Platz im World-Ranking können Brink-Abeler und Jurich bestens leben. Doch es geht – tausende von Kilometern von der Heimat entfernt – bereits um Punkte für Olympia. Im superengen und spannenden innerdeutschen Wettkampf wollen Rieke und Hella nochmal einen Schritt nach vorne tun, aus Platz drei im DVV-Binnenbereich muss Rang zwei werden, um nächstes Jahr in Peking sicher mit dabei zu sein.

„Alles was besser ist als der neunte Platz, ist viel wert“, lässt sich Rieke vernehmen. Nicht, dass die gebürtige Emsdettenerin unzufrieden wäre mit den letzten Ergebnissen. Schließlich hat das USC-Doppel im Konzert der Weltbesten bei seinen 16 letzten Starts 13 einstellige Ergebnisse erzielt! Das ist in Sachen Konstanz beeindruckend, doch fehlt dem Duo „mal ein Treppchenplatz“, wie es Brink-Abeler formuliert.

Da das Turnier in Fortaleza stark besetzt ist – zwar bleiben die Chinesinnen zu Hause, dafür aber sind alle US-Girls am Start – geben Rieke und Hella das Halbfinale nicht als erklärtes Ziel aus. Doch wie gesagt: Mehr als Rang neun darf es bitteschön sein. Die gute Setzung auf Position neun im Feld ist da schonmal hilfreich. „Außerdem freuen wir uns, wieder in der Wärme zu sein“, lacht Brink-Abeler, die mit ihrer Partnerin seit Samstag bereits in Fortaleza vor Ort ist. „Wir  haben uns schon ganz gut eingelebt. Es sind hier um die 30 Grad, aber da es immer recht windig ist, ist es doch auszuhalten. Dienstag trainieren wir noch einmal mit Helke Claasen und Antje Röder bevor wir am Mittwoch an den Start gehen“, berichtet Rieke.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Mittwoch, 26. September 2007

   

Friedrichshafen: Langeweile ein Fremdwort

Der Countdown für die Saison 2007/2008 läuft und fordert die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen auf allen Ebenen. Vor der Bundesligapremiere am Samstag (29. September, 18 Uhr) gegen die Hamburg Cowboys steht für sie neben einem Fotoshooting die öffentliche Teampräsentation am Mittwoch (26. September) auf dem Programm. Dafür sind nur noch wenige Restkarten erhältlich

Über Langeweile können sich die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen in dieser Woche wahrlich nicht beschweren. Wenige Tage, bevor sie am Samstag (29. September, 18 Uhr) in der Arena mit einem Bundesliga-Heimspiel gegen die Hamburg Cowboys in die Saison starten, stehen neben dem Training einige PR-Termine auf dem Programm. „Es ist viel zu tun“, sagt VfB-Coach Stelian Moculescu und fügt schmunzelnd hinzu. „Da muss man schon mal aufpassen, dass wir noch Zeit zum Trainieren finden.“

Am Dienstag (25. September) fand im Foyer das große Fotoshooting im Arena-Foyer statt. Fünf Stunden lang setzte Fotograf Paul D. Anderson Spieler, Trainer und Betreuerstab in Szene, bis sowohl verschiedene Mannschafts- als auch Porträtaufnahmen im Kasten waren.

Erster Höhepunkt dieser Woche aber ist zweifellos die Teampräsentation am Mittwoch (26. September), die dieses Mal in zwei Teilen über die Bühne geht. Nachmittags stellt sich das Team um Cheftrainer Moculescu während einer Pressekonferenz im Flughafen Friedrichshafen den Fragen der Medienvertreter, ehe am Abend der erste öffentliche Auftritt des neuen VfB-Ensembles stattfindet. Ab 19.30 Uhr stellt der VfB in Kooperation mit InterSky im InterSky-Flugzeughangar Fans und Sponsoren ganz offiziell die Mannschaft vor, die 2007/2008 in der Champions League, Bundesliga und im DVV-Pokal auf Punktejagd gehen soll.

„Ich bin gespannt, was mich da erwartet“, sagt Marc Honore, einer von sechs neuen Spielern im Friedrichshafener Aufgebot. Der Mittelblocker aus Trinidad und Tobago erlebt mit dem Venezolaner Rodman Valera, dem Brasilianer Everaldo, dem Azerbaidschaner Farid Jalalov sowie dem Deutschen Christoph Helbig am Mittwoch seine Premiere vor dem Häfler Publikum. Dagegen ist Neuverpflichtung Christian Pampel ein alter Bekannter – er schmetterte bereits von 1999 bis 2003 für den Klub vom Bodensee.

Aber auch diejenigen, die der vergangenen Saison mit dem VfB das Triple aus Champions League, Meisterschaft und Pokal gewannen, fiebern der Teampräsentation schon entgegen – schließlich findet diese das erste Mal öffentlich statt. „Eine wirklich schöne Idee“, findet beispielsweise Joao José. „Ich hoffe, es kommen auch viele Leute.“ Darüber allerdings muss sich der VfB-Kapitän vermutlich keine Sorgen machen. Die 500 kostenlosen Tickets sind fast vergriffen. Nur noch wenige Restkarten sind am Mittwochvormittag bei der Geschäftsstelle der VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH (Meistershofener Str. 25, Friedrichshafen) erhältlich.

 

 

Deutschland - SHVV-News

 Mittwoch, 26. September 2007

   

Regionalliga Nord: Die Damen des Wiker SV

Die Wiker Damen gehen in ihre zweite Regionalliga-Saison. Als Tabellenachte konnten sie mit viel Glück noch die Klasse halten. "Das Ergebnis war nicht zufrieden stellend, aber diese Saison wollen wir es besser machen", so Trainer Jürgen Vogt, der seit elf Jahren die Mannschaft begleitet. Ziel ist auch, dass jeder Beteiligte nach der Saison behaupten kann, es habe Spaß gemacht.

Die Saisonvorbereitung verlief bislang schleppend aufgrund einer unregelmäßigen Trainingsbeteiligung des überwiegend jungen Kaders. Zudem gilt es, die Mannschaft mit den fünf Neuzugängen einzuspielen: Außenangreiferin Jennifer Freyer und Mittelblockerin Doreen Göcke wechselten von der FT Adler Kiel, Außenangreiferin Christin Ruchay verließ CVJM Hamburg, Diagonalspielerin Nathalie Stark den Ostseinbeker SV und Libera Jessika Vieira kam vom TuS Mettenhof. Doch trotz aller Problemchen landete der Wiker SV beim gut besetzten Vorbereitungsturnier in Oldenburg (Niedersachsen) auf Platz drei. Die im Durchschnitt 23 Jahre jungen Volleyball-Spielerinnen um die Mannschaftsführerin Anja Vogt bestreiten am 15. September ihr erstes Punktspiel der Regionalliga-Saison 2007/08 in Neustadt-Glewe. Eine Woche später, am 22. September, darf man sich das Lokalderby gegen die FT Adler Kiel nicht entgehen lassen. Dann heißt es auf nach Suchsdorf, Nienbrügger Weg, ab 18 Uhr anfeuern, den von den Spielerinnen selbst gemachten Kuchen genießen und mit der gesamten Kieler Volleyball-Szene fachsimpeln.

Weiterer Spieltipp: Landesderby gegen den Aufsteiger Kaltenkirchner TS am 29. September.

Die Mannschaft im Überblick:

Der Betreuerstab:
Trainer: Jürgen Vogt
Organisation: Birgit Vogt

Die Spielerinnen:
Zuspiel: Anja Vogt (21)
Außenangriff: Anne Adolphsen (23), Jennifer Freyer (25), Alena Mohr (23), Christin Ruchay (22), Merle Struthoff (21),
Diagonalangriff: Nathalie Stark (20),
Universal: Nicole Gehrke (25), Katharina Schulte (22)
Mittelblock: Doreen Göcke (27), Moana Markworth (31), Wiebke Siegmund (22), Lena Kahlke (25)
Libero: Anja Hansen (21), Jessica Vieira (20).

Neuzugänge:
Jennifer Freyer, Doreen Göcke (FT Adler Kiel),
Christin Ruchay (CVJM Hamburg),
Nathalie Stark (Oststeinbeker SV),
Jessica Vieira (TuS Mettenhof)

Abgänge:
Rajka Matthießen (Laufbahn beendet)
Berit Naffin (Auslandsaufenthalt)
Juliane Kadner (Wettkampfpause)
Christine Bethke (Wettkampfpause)

 

 

Deutschland - Rote Raben Vilsbiburg-News

 Mittwoch, 26. September 2007

   

Rote Raben: Test gegen spanischen Erstligisten

Trainingslager und Freundschaftsspiel mit Voley Sanse Mepaban

Seit Dienstag Nachmittag ist die Mannschaft des spanischen Erstligisten Voley Sanse Mepaban in Vilsbiburg. Zusammen mit den Roten Raben bereiten sie sich auf die neue Saison vor. Neben zahlreichen Trainingseinheiten ist am Donnerstag um 20 Uhr in der Vilsbiburger Vilstalhalle ein Freundschaftsspiel geplant. Dabei haben die Volleyball-Fans auch das erste Mal die Möglichkeit, die neuformierte Mannschaft der Roten Raben zu erleben.

San Sebastian de los Reyes ist ein Stadtteil von Madrid. Dort ist die Heimat des Volleyballclubs Voley Sanse Mepaban. In der vergangenen Saison hat der spanische Erstligist den achten Tabellenplatz belegt. In der neuen Saison soll das Ergebnis allerdings deutlich besser werden. Ein Vorhaben, das dank eines neuen Sponsors sehr zielgerichtet angegangen wird.

Nach Informationen von Raben-Trainer Guillermo Gallardo haben sich die Spanier namhaft verstärkt. In ihren Reihen stehen jetzt mit Ana Baeza (Zuspiel), Rocia Gomez (Mittelblock) und Silvia Fernandez (Außenangriff) drei Spanierinnen, mit Kelly Veiga (Diagonal) und Kenia Barros (Mittelblock) zwei Brasilianerinnen, Anna Swiderek (Zuspiel) eine Polin, Jelena Mladenovic (Diagonal) eine Serbin, Elena Butnaru (Mittelblock) eine Rumänin und Ana Paulo (Außenangriff) eine Portugiesin. Laut Raben-Trainer Gallardo ist es in der spanischen Superliga an der Tagesordnung, dass bei den erfolgreichen Vereinen zahlreiche ausländische Spielerinnen unter Vertrag stehen. Da der Raben-Trainer nach wie vor zahlreiche Kontakte in die spanische Liga hat, kennt er die dortige Situation ziemlich gut.

So ist das sportliche Niveau der ersten sechs Mannschaften „deutlich besser als in der deutschen Volleyball-Bundesliga“. Danach falle es aber deutlich ab. Voley Sanse Mepaban sei jetzt auf dem Weg, sich unter die ersten Sechs in der spanischen Superliga zu spielen. Daher ist das Trainingslager mit der spanischen Mannschaft mit dem Freundschaftsspiel „eine gute Vorbereitung für den Saisonstart“, so der Raben-Trainer.

Die beiden Mannschaften haben bereits am Dienstag Abend eine gemeinsame Trainingseinheit absolviert. Am Mittwoch stehen ebenfalls gemeinsame Trainingseinheiten mit Krafttraining, technischen und spielerischen Elementen auf dem Programm. Nach einer weiteren Trainingseinheit am Donnerstag Vormittag steht am Donnerstag Abend das Freundschaftsspiel auf dem Programm. Ab 20 Uhr treten beide Teams in der Vilsbiburger Vilstalhalle gegeneinander an. Dabei wollen sie zum einen ihre aktuelle Form testen und sich zum anderen aber auch dem Volleyball-Publikum präsentieren.

Karten (5 Euro für Erwachsene und 3 Euro für Schüler) gibt es an der Abendkasse. Beide Teams würden sich natürlich über zahlreiche Zuschauer freuen.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Mittwoch, 26. September 2007

   

SCC: Pressekonferenz zum Saisonauftakt

Heute hatte der SCC BERLIN Volleyball zu seiner traditionellen Saisonauftakt-Pressekonferenz in das Park Inn Berlin-Alexanderplatz eingeladen. Neben dem SCC-Management um Kaweh Niroomand standen den Berliner Medienvertretern auch Trainer Michael Warm, die Spieler Jaroslav Skach und Marcus Böhme sowie SCC-Präsidiumsmitglied Rüdiger Otto Rede und Antwort. Als besondere Gäste konnten Rainer Kröger, Geschäftführer des Hauptsponsors Berlin Recycling, Bettina Stark, Generalbevollmächtigte des neuen Partners DKB, sowie Jürgen Gangl, Generalmanager des Gastgebers Park Inn begrüßt werden.

Die 37. Etage des Hotels am Alexanderplatz – das höchste Wohnhaus der Hauptstadt – bildete eine optimale Kulisse für den Saisonausblick eines Vereins, „der in den kommenden Monaten Großes leisten will“, wie es Berlin-Recycling-Geschäftsführer Rainer Kröger formulierte. Er und sein Unternehmen seien stolz darauf, Berlins Volleyball-Team Nr. 1 auch in die neue Saison begleiten zu dürfen, denn aus einem anfangs überschaubaren Sponsoringengagement sei inzwischen eine „leidenschaftliche Beziehung“ geworden.

Grund zum leidenschaftlichen Mitfiebern dürfte die neue Spielzeit allemal bieten, denn „auf uns wartet die wahrscheinlich spannendste und hochklassigste Bundesliga-Saison der letzten zehn Jahre“, wie Kaweh Niroomand prophezeite. „Einerseits spielt mit Friedrichshafen der aktuelle Champions-League-Sieger in unserer Liga, andererseits versprechen die Entwicklungen in Düren, Unterhaching, Moers und Wuppertal eine enorme Ausgeglichenheit auf hohem Niveau“, begründete der SCC-Manager seine Einschätzung und kündigte an, sich der Konkurrenz offensiv stellen zu wollen: „Trotz der starken Gegnerschaft muss es unser Ziel sein, die Endspiele in Meisterschaft und Pokal anzustreben.“

Zurückhaltender zeigte sich SCC-Trainer Michael Warm: „Ich kann nur sagen, dass unser gesamtes Team alles geben wird, um erfolgreichen Volleyball zu spielen. Welche Platzierung damit möglich ist, wird der Saisonverlauf zeigen.“ Optimistisch stimme ihn der bisherige Stand der Saisonvorbereitung: „Auch wenn man die Ergebnisse nicht überbewerten darf, haben wir in den Testspielen während der letzten Wochen gegen europäische Spitzenteams bestehen können. Die Neuzugänge sind schon gut integriert und insbesondere die jüngeren Spieler sind dank der internationalen Einsätze während der Sommerpause in ihrer Entwicklung weiter voran gekommen. Nun sind wir alle heiß auf den Saisonstart vor heimischer Kulisse!“ Dieser ist am kommenden Mittwoch, dem 03. Oktober um 19 Uhr in der Sporthalle Charlottenburg gegen den VC Leipzig.

Die Berliner Volleyballfans haben aber schon vorher die Möglichkeit, die neue SCC-Mannschaft zu bewundern. Morgen (26.09. / 17 Uhr / Sporthalle Charlottenburg) findet nämlich bei freiem Eintritt ein öffentliches Testspiel gegen den VC Olympia Berlin, identisch mit der Junioren-Nationalmannschaft, statt. Anschließend lädt der Verein alle Zuschauer und Medienvertreter zur offiziellen Teampräsentation 07/08 in den VIP-Bereich ein. Das SCC-Team würde sich freuen, seine Anhänger hierzu zahlreich begrüßen zu können, um sich gemeinsam auf die neue und hoffentlich erfolgreiche Saison einzustimmen.

mk

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 26. September 2007

   

Mit starken Nerven makellos gegen die Türkei

Die DVV-Frauen sind mit einem „zu Null“ in die EM-Zwischenrunde gestartet: In Charleroi setzte sich das Team von Bundestrainer Giovanni Guidetti mit 3:0 (25-21, 25-21, 32-30) gegen die Türkei durch und wahrte damit die Chancen auf eine vordere Platzierung. Dabei geriet der 3:0-Erfolg am Ende in Gefahr, drei Matchbälle beim Stand von 24:21 konnten nicht genutzt werden. Punktbeste deutsche Spielerinnen waren Angelina Grün (19), Christiane Fürst (15) und Cornelia Dumler (12). Am morgigen 26. September (17.30 Uhr) steht nun das vorentscheidende Match gegen Weltmeister Russland an. Siegt die deutsche Mannschaft kann sie real von einer Medaille träumen, bei einer Niederlage dürfte dieser Traum passé sein.

Bundestrainer Giovanni Guidetti war die Anspannung vor dem Spiel am meisten anzumerken. Schon am Vorabend bei der letzten Videoanalyse hatte er seine Spielerinnen „ins Gebet genommen“ und selbst beim Aufwärmen unmittelbar vor der Partie gab er jeder einzelnen noch einmal letzte Instruktionen und aufmunternde Worte mit auf den Weg. Das hatte offenbar seine Wirkung nicht verfehlt, denn sein Team lieferte eine insgesamt gute Vorstellung gegen die Türkei ab. Nach einem souveränen 25:21 im ersten Satz gewannen die deutschen Spielerinnen zwar auch den zweiten mit dem gleichen Ergebnis, aber überließen zum Satzende hin dem Gegner doch viele Punkte. Noch schlimmer wurde es im dritten Satz, als es trotz 18:12-Führung noch eng wurde. Drei Matchbälle beim Stand von 24:21 reichten den Deutschen nicht. Stattdessen mussten sie nach dem Ausgleich selbst sechs Matchbälle abwehren. Im Gegensatz zu früheren Spielen (wie z.B. bei der WM in Japan), bewiesen sie ihre neue Qualität: an sich zu glauben, zu kämpfen und ein enges Spiel zu gewinnen. Am Ende hieß es 32:30, was den deutschen Volleyballerinnen die Chance erhält, doch noch das Halbfinale zu erreichen. Die meisten Punkte zum Sieg steuerten Angelina Grün (19), Christiane Fürst (15) und Cornelia Dumler (12) zum Sieg bei.

Die deutsche Mannschaft ging mit Weiß, Dumler, Fürst, Bouagaa, Kapitän Grün, Ssuschke und Libera Tzscherlich ins Spiel.

Der erste Punkt gelang Dumler/Fürst gleich mit einem Block. Die Führung wechselte hin und her. Auf beiden Seiten war noch Nervosität bemerkbar, die sich vor allem in Annahme und Aufschlagfehlern äußerte. Bis zur ersten technischen Auszeit beim Stand von 8:6 für Deutschland hatten unsere Frauen Superstar Neslihan, erfolgreichste Punktesammlerin bei der letzten WM in Japan, bereits drei Mal erfolgreich geblockt. Bei 11:7 wechselte der Türkische coach das erste Mal, was aber nicht viel nützte. Bei 13:7 nahm der italienische Trainer der Türkei, Chiappini, bereits die zweite Auszeit. Bei der zweiten technischen Auszeit stand es 16:10. Auch wenn Neslihan danach zum 16:11 punkten konnte, baute das deutsche Team, das hervorragend eingestellt war, dieses Ergebnis konsequent aus. Als den Türkinnen zwei Punkte in Folge zum 22:17 gelangen, nahm der Bundestrainer seine erste Auszeit. Beim ersten Satzball (24:19) kommt Margarete Kozuch kurz ins Spiel. Sie kann aber nicht verhindern, dass die Gegner zwei Satzbälle abwehren, bevor Angelina Grün, auf die sich die Türkinnen ebenfalls gut eingestellt hatten (trotzdem wie Cornelia Dumler 7 Punkte!), den Endstand von 25:21 herstellt.

Mit einem gewaltigen Angriffspunkt aus dem Hinterfeld eröffnete der deutsche Kapitän auch den Punktereigen im zweiten Satz. Sie war es auch, die mit einer Aufschlagserie von 4 Punkten in Folge (davon zwei Asse) die deutsche Mannschaft zum 7:4 davonziehen ließ. Auszeit Türkei. Trotzdem machte „Grüni“ auch den achten Punkt zur ersten technischen Auszeit. 8:4 Nach einer souveränen deutschen Spielphase machten die Türkinnen drei Punkte in Folge zum 14:11. Guidetti nahm seine erste Auszeit. In der zweiten technischen Auszeit bei 16:12 hatte der Bundestrainer erstmals etwas mehr Klärungsbedarf. Mit einem super Einerblock von Ssuschke erhöhten die Deutschen zwar auf 17:12, aber die Türkinnen bringen die deutsche Annahme und Abwehr immer mehr in Schwierigkeiten. Guidetti wurde an der Linie etwas lauter und nahm die zweite Auszeit. Die Fehler im deutschen Spiel häuften sich, die Türkischen Fans bekamen wieder Aufwind und beim Stand von 21:19 nahm Guidetti die zweite Auszeit. Beim 22:21 schlugen die Türkinnen einen Aufschlag ins Aus und verpatzen eine Annahme, so dass Christiane Fürst „abstauben“ konnte. Schließlich war es erneut Angelina Grün, die den Satzball verwandelte, diesmal gleich den ersten. 25:21

Der erste Punkt im dritten Satz gelingt Kathleen Weiß mit einem Aufschlag-As, der zwar vom Linienrichter aus, aber vom ersten Schiedsrichter Koszczak (POL) gut gegeben wurde. Nachdem Dumler/Fürst erneut Nelihan blocken konnten, nahm der Türkische Coach schon beim 3:0 die erste Auszeit. Danach agierten die Türkischen Spielerinnen konzentriert und konnte Anschluss halten. Zur ersten technischen Auszeit stand es 8:6 für Deutschland. Fünf Punkte in Folge gelangen, als wieder Kathleen Weiß ihre gefährlichen Aufschläge übers Netz brachte. Der erste Punkt gelang den Türkinnen erst wieder zum 13:8. Bei 16:9 ging es in die zweite technische Auszeit. Als Neslihan ihr erstes As zum 18:13 schlug, nahm Giovanni Guidetti sofort seine erste Auszeit, um sie aus dem Rhythmus zu bringen. Neslihan konnte aber mit ihren druckvollen Aufschlägen ihre Mannschaft weiter zum 18:16 heranbringen. Zweite deutsche Auszeit. Eine Wahnsinnsralley brachte den Türkinnen nicht den Ausgleich zum 18:18, sondern die deutsche 19:17 Führung. Plötzlich geriet das deutsche Team ins Schwimmen. 19:20 – erste türkische Führung. Die Annahme kam nicht mehr. Beier kam für Bouagaa, kurzeitig Radzuweit für Weiß, um den Block zu verstärken. Zwei Blocks von Christiane Fürst brachten die 22:21 Führung. Beim 24:21 hatte Deutschland drei Matchbälle, von denen keiner genutzt wurde. Über den Stand von 24:24 ging es weiter bis zum 30:30, wobei Deutschland sechs Satzbälle abwehren musste. Wieder war es schließlich Kapitän Angelina Grün, die den Satz erfolgreich beendete (Block gegen Rasna).

Ein Krimi ist vorüber – mit einem Happyend für den deutschen Volleyball!

Stimmen zum Spiel

Guidetti: „Das war ein wichtiges Spiel für uns und ich bin froh, dass wir es 3:0 gewonnen haben. Als wir im dritten Satz 18:12 führten die Türkei zurückkam, erinnerte mich das an die Weltmeisterschaft letzten November in Japan. Diesmal aber haben meine Spielerinnen die Ruhe bewahrt und auch bei Rückstand gekämpft und an sich geglaubt. Dass sie mit dieser Einstellung gewonnen haben, ist wichtig für mich.“

Chiappini (TUR): „Glückwunsch an das deutsche Team. Sie haben heute als Mannschaft besser gespielt, waren in Block und Abwehr stärker und gut organisiert.“

Grün: „Ich bin glücklich über diesen Sieg. Als die Türkinnen durch einen starken Aufschlag und eine gute Abwehr wieder ins Spiel zurückkamen, haben wir an uns geglaubt und gekämpft. Ich bin froh, dass es ein 3:0 geworden ist!“

Fürst: „Ich bin natürlich froh über den Sieg. Im dritten Satz waren es immer Kleinigkeiten, durch die wir etwas aus dem Rhythmus kamen. Aber wir haben nie aufgegeben, uns mit guten Aktionen und Spielfreude wieder herangekämpft. Es war eine schöne Mannschaftsleistung.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 26. September 2007

   

Fortaleza: Holtwick/Semmler scheitern

Katrin Holtwick/Ilka Semmler haben die lange Reise nach Fortaleza/Brasilien umsonst gemacht: Die europäischen Ranglisten-Ersten scheiterten in der Qualifikation der vorletzten World Tour des Jahres. Im entscheidenden Spiel unterlagen sie den „brasilianischen“ Georgierinnen Saka/Rtvelo mit 0:2.
Damit nimmt am Hauptfeld der Frauen (26.-29. September) mit Sara Goller/Laura Ludwig, Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich und Helke Claasen/Antje Röder lediglich ein deutsches Trio teil.

Ergebnisse Holtwick/Semmler
Erni-Graessli SUI [19] Holtwick-Semmler GER [14] 0-2 (17-21, 18-21)
Saka-Rtvelo GEO [3] Holtwick-Semmler GER [14] 2-0 (21-18, 21-18)

 

 

International - DVV-News

 Mittwoch, 26. September 2007

   

World Cup: Männer-Feld steht nahezu fest

Das Männer-Feld für den World Cup 2007, der ersten Olympia-Qualifikationsmöglichkeit für Peking 2008, steht nahezu fest. Die Männer-Teams aus Ägypten, Tunesien, den USA und Puerto Rico sowie die Frauen-Nationalmannschaften der USA und Kuba sind für den World Cup 2007 qualifiziert. Ägypten sicherte sich die Afrikameisterschaft durch ein hart umkämpftes 3:2 (15-25, 25-27, 25-22, 25-22, 15-9) gegen den Erz-Rivalen Tunesien, der ebenfalls in Japan dabei ist. Die US-Männer gewannen die Norceca-Meisterschaft durch ein 3:1 (25-20, 23-25, 25-22, 25-23) gegen Puerto Rico und sind wie der Finalgegner beim World Cup am Start. Gleiches gilt für die Frauen-Teams aus Kuba und den USA, die sich beim 3:2-Sieg (22-25, 25-18, 19-25, 25-23, 18-16) der Kubanerinnen einen packenden Kampf um die Norceca-Meisterschaft lieferten.

Der World Cup der Frauen findet vom 2. bis 16. November in Japan statt, der World Cup der Männer im Anschluss daran (18. November bis 2. Dezember). Teilnahmeberechtigt sind die fünf Kontinentalmeister, die vier in der Weltrangliste best platzierten kontinentalen Vizemeister, Gastgeber Japan und zwei Teams per wild card. Gespielt wird nach dem Modus „jeder gegen jeden“ (für jedes Team also elf Spiele). Die jeweils drei erstplatzierten Teams bei Frauen und Männern qualifizieren sich für Peking 2008. Über die beiden wild cards für das Männer-Turnier wird am 2. Oktober entschieden. Bewerber sind Südkorea, Polen, Bulgarien, Italien and Frankreich.

Bisher feststehende Teilnehmer am World Cup
Frauen: Japan (Gastgeber), Thailand, Südkorea (beide Asien) Kuba, USA (beide Norceca), Kenia (Afrika)
Männer: Japan (Gastgeber), Australien (Asien), Spanien, Russland (beide Europa), Brasilien, Argentinien (beide Südamerika), Ägypten, Tunesien (beide Afrika), USA, Puerto Rico (beide Norceca)

 

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 26. September 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

Internat Frankfurt: Sieg zum Saisonauftakt

Das Volleyball-Internat Frankfurt ist mit einem Sieg in die Spielzeit 2007/08 gestartet: Die Zweitliga-Mannschaft gewann bei Fortuna Bonn mit 3:1 (25-23, 26-28, 25-21, 26-24). Am kommenden Wochenende hat die Truppe von Trainer Stewart Bernard spielfrei.

„Wir haben in den knappen Phasen die Nerven behalten. Das ist erfreulich und nicht unbedingt normal zu Saisonbeginn“, sagte Co-Trainer Jan Wunderlich vielsagend zu der Partie in Bonn. In der Tat war das Spiel bei der Fortuna hart umkämpft, wie auch die engen Satzausgänge verdeutlichen. Das Internat punktete vor allem über die Diagonalposition und über die Schnellangreifer, „wo wir deutlich besser besetzt waren als der Gegner“, so Wunderlich.

Und da die taktische Marschroute stimmte, der starke Diagonalangreifer Christoph Schwenk kontrolliert wurde und kämpferisch gut dagegen gehalten wurde, reichte es zum ersten Sieg. Und das, obwohl ungewöhnlich viele Zuspielfehler (Zuspieler und Angreifer) auf Internatsseite gepfiffen wurden: „Das war ärgerlich, weil es viele Bälle aus Abwehrsituationen waren“, meinte Wunderlich. Damit dürfte ein Trainingsschwerpunkt der nächsten Woche gefunden worden sein…

 

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 26. September 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

VfL-Auswärtssieg bei den Roten Raben

Das Bundesliga-Team des VfL Nürnberg konnte an diesem Wochenende beim Auswärtsspiel in Vilsbiburg etwas überraschend den ersten Saisonsieg einfahren.

Nach einer problemlosen und schnellen Anfahrt im Bus verlief der Start für den VfL (Groner, Hagenow, Raddatz, Büttner, Sagert, Kleinhenz) genau wie für die Vilsbiburgerinnen mit vielen Fehlern und sehr hektisch. Es entwickelte sich schnell ein enges, hart umkämpftes Spiel mit zahlreichen langen Ballwechseln. Keiner der Mannschaften gelang es, sich entscheidend abzusetzen, bis Vilsbiburg gegen Ende des Satzes eine 23-21 Führung herstellen konnte. Nürnberg kämpfte sich zurück, doch eine überdeutliche Fehlentscheidung des Schiedsgerichtes entschied den ersten Satz mit 26-24 für Vilsbiburg.

Nürnbergs Trainergespann vertraute auch im 2. Satz auf die gleiche Formation, brachte aber immer wieder – auch im weiteren Verlauf der Begegnung - die Auswechselspielerinnen Nicole Selendt, Katja Holstein und Alex Raum ins Spiel, die ihre Einwechslungen stets gewinnbringend und konzentriert umsetzen konnten. Im Gegensatz zum ersten Satz konnten die Nürnbergerinnen sehr schnell eine deutliche Führung herstellen (12-8) und kamen beim 16-11 in die 2. technische Auszeit. Zu diesem Zeitpunkt war Nürnberg die deutlich bessere Mannschaft, konnte die Nervosität ablegen und gewann schließlich den Satz deutlich und verdient mit 25-19.

Es folgte der dritte Durchgang, in dem sich Vilsbiburg wieder steigerte und sich keine der Mannschaften einen vorentscheidenden Vorsprung erarbeiten konnte. Erneut mussten die Nürnbergerinnen einige unnötige Fehler durch Kampf und eine starke Abwehrleistung kompensieren um den Satz schließlich nervenstark mit 28-26 zu gewinnen.

Wer jetzt glaubte, dass sich die Roten Raben in ihr Schicksal ergeben würden, sah sich getäuscht. Wie im ersten Satz entstanden auch im 4. Durchgang viele einfache Fehler auf beiden Seiten. Auch dieser wurde von Anfang an auf Augenhöhe gespielt, keine Führungen mit über 2 Punkten konnten herausgespielt werden. Am Ende des Satzes konnten die Vilsbiburgerinnen mit dem nötigen Quäntchen Glück das 25-23 herstellen und den VfL in den 5. Satz zwingen.

In der Satzpause machten sich Nürnbergs Spielerinnen ihre bereits in der Rückrunde der letzten Saison berüchtigte Tie-Break-Stärke bewusst und gingen entsprechend selbstbewusst in diesen entscheidenden Satz. Im Gegensatz zu den Raben hatten die Nürnbergerinnen ihre Nerven gut im Griff. Während Vilsbiburg zahlreiche Aufschlagfehler produzierte, spielte der VfL zu Beginn des 5. Satzes abgeklärt und fehlerfrei. So wurden die Seiten beim Stand von 8-6 gewechselt. Zunächst ging das Spiel mit Vorteilen für Nürnberg weiter. Doch gegen Ende des 5. Satzes häuften sich auf Nürnberger Seite wieder die unnötigen Fehler und Vilsbiburg konnte noch einmal aufschließen. Den ersten Matchball zum 15-13 konnten die Nürnbergerinnen nach einem umkämpften Ballwechsel verwandeln und somit einen verdienten Auswärtssieg verbuchen.

Trainer Raddatz: „Es war ein wenig hochklassiges Spiel mit sehr vielen Fehlern auf beiden Seiten. Insgesamt glaube ich aber, dass wir verdient als Sieger vom Platz gingen. Wieder konnten wir beweisen, dass wir sehr kampfstark und als kompakte Mannschaft auftreten können, müssen aber in den nächsten Wochen wieder abgeklärter und fehlerfreier auftreten. Was mich besonders freut ist, dass die Einwechslungen von Nicole Selendt, Katja Holstein und Alex Raum sehr positiv verliefen. Wichtig ist, dass wir unsere ersten zwei Punkte einfahren konnten und damit entspannter zum sehr schweren Auswärtsspiel nach Chemnitz fahren können.“

mir

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Mittwoch, 26. September 2007

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Max Günthör bei Carl KRAFFT & Söhne

KRAFFT WALZEN ist eine der ersten Adressen in Düren. Das hat nicht nur mit der Lage der Firma direkt hinter dem Ortsschild am Autobahn-Zubringer zu tun. Der mittelständische Betrieb mit seinen etwa 110 Angestellten zählt zu den alt eingesessenen Traditionsunternehmen in Düren.

Die Carl KRAFFT & Söhne GmbH & Co. KG wurde 1870 als Eisengießerei und Maschinenbauunternehmen gegründet. Heute ist das Geschäft der Firma sprichwörtlich eine runde Sache. KRAFFT fertigt Drehteile bis zu einem Durchmesser von 5.500 mm und einer Länge von 15.000 mm. Dabei entstehen ziemliche Schwergewichte: So sind z.B. die Folien- und die Spanplatten-Industrie die wichtigsten Abnehmer für die größeren Walzen, die üblicherweise ein Stückgewicht von 20 - 30 to aufweisen. Nach wie vor arbeitet KRAFFT sehr viel für die Papierindustrie, wo neben der reinen Walzenfertigung vor allem der Service ein wichtiges Geschäftsfeld darstellt. Im Bedarfsfall steht KRAFFT aber auch nach wie vor zur Verfügung, wenn es um Umbauten, Erweiterungen oder Modernisierungen von bestehenden Papier- oder Kartonherstellungsanlagen geht. Die Geschäftsführung obliegt Herrn Eberhard Hess, einem Nachkommen des Firmengründers, und seinem Sohn Herrn Michael Hess.

Die Gesellschaftsanteile sind zum größten Teil ebenfalls Familienangelegenheit: Sie sind aufgeteilt unter Eberhard und seinen Kindern Alice Speth und Michael Hess. Weitere Gesellschafterin ist seit 1999 die Sparkassen-Unternehmens-Beteiligungs-Gesellschaft Aachen.

Auch in Sachen Sportsponsoring ist der Familienbetrieb eine der ersten Adressen an der Rur. „Volleyball, Tischtennis, Reiten und vor allem Motorsport – wir hatten schon immer was mit Sport zu tun“, sagt Geschäftsführer Michael Hess. Für das Engagement bei evivo gibt es aus seiner Sicht mehrere Gründe. „evivo ist ein Werbeträger und eine Marke für den Standort Düren geworden“, spricht Hess von einem attraktiven Werbepartner in ganz Europa. Der habe weit mehr zu bieten als Schriftzüge auf Werbebannern. „Das hat was mit Emotionen zu tun“, erklärt Michael Hess. „Außerdem ist unser Engagement bei evivo ein Bekenntnis zu unserem Standort Düren.“

Dass die Zusammenarbeit zwischen evivo und KRAFFT WALZEN mehr ist als eine Sponsoring-Kooperation ist, zeigt das Beispiel Max Günthör. Der Neuzugang, der vom Meister und Champions League-Sieger VfB Friedrichshafen nach Düren gewechselt ist, absolviert derzeit ein Pflichtpraktikum für sein im Oktober beginnendes Maschinenbau-Studium an der RWTH Aachen bei der Carl KRAFFT & Söhne GmbH & Co. KG .

„Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit, hier so kurzfristig ein Praktikum machen zu können“, erklärte der aktuelle Nationalspieler. „Ich bekomme hier einen sehr guten Einblick in den Ablauf. Und wenn ich Fragen habe, dann nehmen sich die Leute Zeit, um mir Dinge zu erklären.“

Mit Umzug, Training, Praktikum und bald beginnendem Studium ist der Terminkalender des 22-Jährigen gerade sehr voll. „Entsprechend sieht es in meiner Wohnung aus. Eingelebt habe ich mich noch nicht. Aber das kommt noch.“ Sportlich läuft es laut Günthör dafür schon ganz rund. „Die Feinabstimmung im Zusammenspiel fehlt vielleicht noch. Aber das sind Kleinigkeiten. Das wird besser werden, je mehr Spiele wir zusammen absolviert haben.“

Zu dem ersten Wechsel in seiner Karriere hat sich der Ur-Friedrichshafener aus sportlichen Gründen entschieden. „Ich will spielen“, erklärte der 2,06-Meter-Mann, der beim Champions League-Sieger VfB Friedrichshafen meist auf der Ersatzbank Platz genommen hatte. „In Düren will ich mich weiter entwickeln. Sie waren drei Jahre Vizemeister und sind deswegen eine tolle Adresse dafür.“ Zudem habe der 22-Jährige die seltene Gelegenheit nutzen wollen, Volleyball und Studium verbinden zu können. „Deswegen kann ich mir auch vorstellen, längerfristig für Düren zu spielen.“

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Mittwoch, 26. September 2007

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DVV-Frauen feiern 3:0 über Türkei

Charleroi (dpa) - Die deutschen Volleyball-Frauen können bei der 25. Europameisterschaft weiter auf die Teilnahme am Halbfinale hoffen. Das Team von Bundestrainer Giovanni Guidetti bejubelte im belgischen Charleroi im ersten Zwischenrundenspiel gegen die Türkei einen 3:0 (25:21, 25:21, 32:30)-Erfolg und wahrte damit seine Chance auf die Teilnahme an der Vorschlussrunde. Am folgenden Tag muss allerdings auch ein Sieg über Weltmeister Russland gelingen.

 

 

Deutschland - Segeberger Zeitung

 Mittwoch, 26. September 2007

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KT 0:3 bei der Heimpremiere

Kaltenkirchen - Zwei Jahre in Folge eilten die Volleyball-Damen der Kaltenkirchener TS von Sieg zu Sieg und stiegen bis in die Regionalliga auf. „Wir wollen Erfahrungen sammeln und ein bisschen Drittliga-Luft schnuppern“, erklärte Thomas Hörstrup.

 

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