News

 Donnerstag. 27. September 2007 

„Ladies in black“ als Tabellenführer nach Essen
SCC: Mit starken Partnern in neue Saison
1. Liga Männer vor härtester Saison
Lohhof: 3. Spiel = 3. Heimspiel
EM: Halbfinaltraum ist vorbei
Fortaleza: Perfekter Auftakt für DVV-Duos
Englische Wochen für die A10 Netzhoppers
Josi am Finger verletzt
USC wie im Rausch

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Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Donnerstag, 27. September 2007

   

„Ladies in black“ als Tabellenführer nach Essen

Volleyball 2. Bundesliga Nord Frauen: VC Allbau Essen – Alemannia Aachen

Am Sonntag, 30. September, 16 Uhr, sind die „Ladies in black“ zu Gast in Essen. In der letzten Saison mussten die Essenerinnen bis zum Schluss zittern (sie belegten am Ende mit 10:34 Punkten den 10. Platz), spielen nun aber bereits im dritten Jahr hintereinander in der 2. Bundesliga Nord. Seit dieser Spielzeit aber unter dem neuen Namen VC Allbau Essen, denn mit der Allbau AG wurde ein zuverlässiger Partner für die nächsten Jahre gewonnen.

Obwohl die Essenerinnen mit den Weggängen bzw. Rücktritten von Kristina Fuhrmann (die Ex-Aachenerin wechselte nach nur einer Saison in Essen zum Regionalligisten Oberaußemer VV), Kathrin Abel, Christina Kemner und Nadine Mockenhaupt einige personelle Veränderungen verkraften müssen, ist es ihr erklärtes Ziel, einen sicheren Mittelfeldplatz zu erreichen. Mit den Neuzugängen Stefanie Ergenzinger (Rot-Weiß Röttgen), Ina Mertzen, Kathrin Reppenhagen und Raphaela Dierkes (alle aus der 2. Mannschaft) ist VC Allbau Essen mit einem Durchschnittsalter von 21 Jahren (Jahrgänge 1983-1991) eine der jüngsten Mannschaften in der 2. Bundesliga Nord. Lediglich Mittelblockerin Stefanie Ergenzinger und Libera Katharina Neu sind mit Jahrgang 1978 etwas älter. Zudem sind die Essenerinnen ihren Aachener Gegenspielerinnen körperlich unterlegen, nur drei Spielerinnen sind über 180 cm groß.

In der letzten Saison gewannen die Aachenerinnen beide Spiele gegen Essen mit 3:1, bei einem Vorbereitungsturnier in Warendorf Mitte September schlug man die Essenerinnen sogar klar mit 3:0. Allerdings sollte man im Aachener Lager die Partie nicht auf die leichte Schulter nehmen, ließen die Essenerinnen doch in ihrem ersten Saisonspiel durch ein knappes 2:3 beim letztjährigen Tabellenzweiten Emlichheim aufhorchen.

Die Aachenerinnen sind nach dem souveränen 3:0 gegen Braunschweig auf Grund der mehr gewonnenen Ballpunkte Tabellenführer vor Potsdam, das ebenfalls sein erstes Saisonspiel zu Hause mit 3:0 gegen Warendorf gewann. Die Alemanninnen hoffen, dass viele Fans den nicht allzu weiten Weg nach Essen in die Sporthalle Bergeborbeck (Friedrich-Lange-Straße) finden. Und natürlich will man den Platz an der Sonne vor den Potsdamerinnen verteidigen, die am Samstag beim Aufsteiger Iserlohn antreten müssen.

Bina Rollersbroich

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Donnerstag, 27. September 2007

   

SCC: Mit starken Partnern in neue Saison

In wenigen Tagen ist es soweit – die Volleyball-Bundesliga startet in ihre 34. Saison. Seit 1992, also seit 15 Jahren in Folge spielt der SCC BERLIN in Deutschlands Eliteliga. Seitdem sind die Hauptstädter nicht nur national erfolgreich, sondern waren auch ohne Unterbrechung im internationalen Wettbewerb vertreten. Eine derartige Bilanz ist selbstverständlich nur mit der Unterstützung von engagierten Sponsoren möglich.

Seit nunmehr zwei Spielzeiten engagiert sich die Berlin Recycling GmbH als Hauptsponsor des Bundesligisten. Vor der Saison 07/08 wurde der Kooperationsvertrag um ein weiteres Jahr verlängert. Rainer Kröger, Geschäftsführer der Berlin Recycling GmbH sagt dazu: „Innerhalb unserer Sponsoringstrategie ist die Kooperation mit Berlins erfolgreichstem Volleyballteam ein substantieller Bestandteil. Wir sehen das Engagement beim SCC als eines der wichtigen Instrumente unserer Unternehmenskommunikation. Dabei ergänzen sich die Marken BERLIN RECYCLING und SCC hervorragend – beide stehen für erfolgreiche und kontinuierliche Spitzenleistungen aus der Hauptstadt.“ Die Berlin Recycling GmbH ist ein Tochterunternehmen der Berliner Stadtreinigungsbetriebe Gruppe (BSR) und hat sich auf die Geschäftsbereiche Papier- und Glasrecycling, Gewerbeabfälle und Containerdienste, Akten- und Datenvernichtung sowie Abfallmanagement spezialisiert. „Bei der Realisierung unserer Zielsetzung, Berlin auch in Zukunft attraktiven und erfolgreichen Volleyballsport zu präsentieren, ist die Unterstützung der Berlin Recycling GmbH von elementarer Bedeutung für uns“, sagt Kaweh Niroomand. „Der Slogan unseres Hauptsponsors lautet „Gebt alles!“ – das werden wir auch weiterhin tun und damit das in uns gesetzte Vertrauen rechtfertigen“, so der Manager des SCC.

Mit der Deutschen Kreditbank AG (DKB) konnte Berlins Volleyball-Team Nr. 1 zum Beginn der neuen Spielzeit ein weiteres namhaftes Unternehmen als Partner gewinnen. „Wir sind sehr stolz, zukünftig mit der DKB einen der größten Partner des deutschen Spitzensports an unserer Seite zu wissen“, sagt SCC-Geschäftsführer Günter Trotz. Bettina Stark, Generalbevollmächtigte der DKB freut sich auf die Kooperation mit dem SCC: „Die DKB hat ihren Firmensitz hier in Berlin. Unser Engagement beim SCC hat demnach sowohl wirtschaftliche als auch gesellschaftliche Bedeutung. Mit dem SCC wollen wir unter anderem dazu beitragen, die Hauptstadt als Sportmetropole zu etablieren.“

Schon der SCC-Bundesligaauftakt gegen den VC Leipzig (03.10. / 19.00 Uhr / Sömmeringhalle) stellt für den neuen Sponsor ein ganz besonderes Spitzenduell dar, da die DKB auch Partner der Volleyballer aus Sachsen ist.

mk

 

 

Deutschland - DVL-News

 Donnerstag, 27. September 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

1. Liga Männer vor härtester Saison

Erstmals gibt es den "All-Star-Day"

Mihai Paduretu, Trainer bei Generali Haching, ist ein alter Fuchs in der Männer-Bundesliga. Ob als Spieler oder als Coach, seit 1991 kennt er die nationale Szene. Wenn nun der gebürtige Rumäne (40) sagt, er rechne mit der härtesten Saison aller Zeiten, dann kann man das ihm durchaus abnehmen. Die 34. Spielzeit der 1. Liga der Männer hat es also in sich. „Alle haben unglaublich aufgerüstet”, sagt Rüdiger Barth, Macher bei den Hamburg Cowboys. Die Nordlichter können immerhin behaupten, dass sie mit ihrem neuen Libero Hiroshi Katsumi den ersten Japaner im deutschen Oberhaus aufbieten.

Der Mann von den Tory Arrows ist einer von vielen neuen ausländischen Neuzugängen in der Liga. Die meisten hat der VfB Friedrichshafen verpflichtet. Erfahrungsgemäß hat VfB-Coach Stelian Moculescu immer ein gutes Händchen beim Einkauf neuer Stars. Dieses Mal kommen sie u.a. aus Trinidad-Tobago (Marc-Anthony Honore), Aserbeidschan (Farid Jalalov) und Spanien (Roman Valera und Everaldo Castro Silva) sowie mit Christian Pampel ein Rückkehrer aus Italien, der schon beim VfB gespielt hat. Traditionell ist der Rekordmeister der Gejagte in der Liga. Wer aber nun denkt, nach dem Abgang der Leistungsträger Jochen Schöps (Odintsovo/Russland) und Simon Tischer (Thessaloniki/Griechenland), die großen Anteil am Gewinn des historischen Triple hatten, sei der VfB geschwächt, sollte vorsichtig sein.

Zu den härtesten Konkurrenten sind zweifelsohne wieder evivo Düren, der SCC Berlin, aber auch Generali Haching und der Moerser SC zu zählen. Bei den „Adlern” vom Niederrhein hat sich MSC-Trainer Georg Grozer senior die Dienste eines Goldjungen gesichert: Guido Görtzen, 1996 Olympiasieger mit den Niederlanden in Atlanta, soll für Wirbel sorgen. Vielleicht gibt es dann bald ein G & G-Traumpaar: Guido Görtzen und Georg Grozer junior.

Der Trainersohn und frisch gebackene Nationalspieler wird sich aber auch anderen Herausforderungen stellen müssen. Denn der Nationalmannschaft wird die Liga in dieser Saison ungewöhnlich viel Spielraum gewähren. Die Olympia-Qualifikation steht an, deretwegen die Saison auch zwei Mal unterbrochen wird. „Das wird für die Klubs auch eine Herausforderung, da sie sich immer wieder darauf einstellen müssen”, sagt DVL-Geschäftsführer Thorsten Endres. Aber alle wissen, wie gut der Liga ein Ticket nach Peking täte. „Das wäre ein großer Schritt, der alle für die Mühen entlohnen würde.” Und er würde unterstreichen, dass die Liga noch stärker geworden ist, so stark, dass es angesagt ist, von der härtesten Saison aller Zeiten zu sprechen.

Der Spielmodus 1. Liga Männer

Vom 29. September 2007 bis zum 15. März 2008 wird eine Meisterschaftsrunde mit Hin- und Rückspiel zwischen allen beteiligten Mannschaften gespielt. Aufgrund der Vor-Qualifikationsturniere (28 November bis 2. Dezember, Spielort n.n. – und 7. bis 13. Januar in Izmir/Türkei) für die Olympischen Spiele in Peking wird die Bundesliga nach dem Achtel-Finale im Pokal vom 18. November bis zum 4. Dezember 2007 und nach dem Pokalhalbfinale vom 23. Dezember 2007 bis zum 15. Januar 2008 unterbrochen.

Nach der Meisterschaftsrunde spielen die ersten acht Teams ab dem 20. März 2008 den Deutschen Meister in den Play-offs aus. Das Viertelfinale (1-8, 2-7, 3-6, 4-5) und Halbfinale (1-4, 2-3) wird nach dem Modus „best of three” gespielt. Das Finale wird nach dem Modus „best of five” gespielt und endet spätestens am 24. April 2008.

Der Sieger der Play-offs ist Deutscher Meister. Die beiden letzten Mannschaften der Meisterschaftsrunde steigen ab in die 2. Liga.

Gesucht: Goldfinger und All Stars

Nord gegen Süd? Wer ist stärker? Wer hat den härtesten Sprungaufschlag, das feinste Händchen mit Ballgefühl? Und wer schafft den Klassiker „Boden-Decke”? Am 5. Januar werden all diese Fragen beim ersten All-Star-Day der Deutschen Volleyball Liga beantwortet. In Düsseldorf steigt zunächst das Duell einer Nord- gegen eine Süd-Auswahl.

Zum Norden gehören der SCC Berlin, die Netzhoppers Königs Wusterhausen, Bayer Wuppertal, evivo Düren, der Moerser SC und die Hamburg Cowboys. Gecoacht werden die Nordlichter von Dürens Trainer Mirko Culic. Die Süd-Garde bilden Generali Haching, der VfB Friedrichshafen, die SG Eschenbacher Eltmann, rhein-main Volley, der VC Bad Dürrenberg-Spergau sowie der VC Leipzig. Auf der Trainerbank führt Stelian Moculescu (Friedrichshafen) Regie.

Culic und Moculescu haben im Vorfeld die Aufgabe, 25 Spieler für ihre Auswahl zu nominieren. Je vier Zuspieler, Diagonalspieler und Liberos, dazu je sechs Mittelblocker und Außenangreifer plus ein Universalkünstler. Voraussetzung für die Nominierung ist der Status als Bundesligaspieler, die Nationalität spielt also keine Rolle. Bis zum letzten Bundesliga-Spieltag vor Weihnachen entscheiden dann die Fans per Internet-Voting über www.volleyball-bundesliga.de und die Klub-Wesbites über die tatsächlichen All-Star-Kader.

Neben dem Duell Nord gegen Süd über drei Gewinnsätze werden noch weitere Wettbewerbe angeboten. Gesucht werden:

„Wir wollen den Fans ein einzigartiges Spektakel bieten”, verspricht DVL-Geschäftsführer Thorsten Endres. „Der All Star Day soll keine Eintagsfliege werden.” Dass das Event in Düsseldorf statt findet, hat zwei auf der Hand liegende Gründe. Zum einen wegen der Nähe zum SV Bayer Wuppertal, der die Veranstaltung mit der DVL organisiert. Zum anderen wegen des Engagements der Stadt Düsseldorf, wo Mitte Mai ein Olympia-Qualifikations-Turnier für Männer-Nationalteams ausgetragen wird.

 

 

Deutschland - SV Lohhof-News

 Donnerstag, 27. September 2007

   

Lohhof: 3. Spiel = 3. Heimspiel

Am kommenden Sonntag um 12.00 Uhr spielt die neuformierte 1.Herrenmannschaft des SV Lohhof-Volleyball ihr drittes Spiel der noch jungen Regionalligasaison. Gegner ist der TSV Friedberg.

Nach den beiden Niederlagen vom vergangenen Wochenende gegen den SV Schwaig 2 und den Meisterschaftsaspiranten TSV Grafing arbeitet die Mannschaft während der Woche konzentriert an den Schwächen. So wurde am Montag und am Mittwoch der Schwerpunkt auf die Abstimmung in der Defensive gelegt.

Am Donnerstag steht Annahme-Angriff auf dem Plan. Trainer Toralf Zumach legt nach der schwierigen Vorbereitung großen Wert auf die Basics. Das Mannschaftsgefühl wurde auf dem Oktoberfest am Dienstag gesteigert, gefehlt haben nur Jakub Dzikuc (Rückenprobleme), Fabian Mägel (Fieber) und René Wendler (beruflich verhindert), diese drei waren dafür im Training wieder anwesend. Alle Anderen waren dabei und konnten sehr viel miteinander sprechen und sich noch besser kennenlernen.

Der Gegner TSV Friedberg verfügt so wie wir über einige 2.Bundesliga-erfahrene Kräfte: So ist Zuspieler Bastian Gerwers einer unserer Abgänge vom letzten Jahr. Auch Diagonalspieler Bernd Spleiss hat lange Jahre in der 2.Liga gespielt. Auch interessant: mit Andreas Lenzenwöger haben die Friedberger einen waschechten Nationalspieler in ihren Reihen, und zwar der Gehörlosen-Nationalmannschaft. Und genau diese Nationalmannschaft wird vom 9.-11.November in Unterschleissheim den letzten Lehrgang zur Vorbereitung auf den Volleyball-Weltcup der Behinderten in Kambodscha ab 24. November durchführen. Wer also ein bisschen Weltcup-Athmosphäre schnuppern möchte, sollte um 12.00 Uhr ins Carl-Orff-ymnasium am Münchner Ring 6 kommen. Gleich im Anschluss hat dann die 2.Herrenmannschaft ihren Saisonauftakt in der Bayernliga. Gegner ist der SC Freising.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 27. September 2007

   

EM: Halbfinaltraum ist vorbei

Der Traum von einer EM-Medaille ist für die DVV-Frauen vorbei: Durch das 0:3 (12-25, 23-25, 23-25) gegen Weltmeister Russland vergab die Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti die letzte Chance, sich einen Platz im Halbfinale zu sichern. Italien und Russland stehen ungeschlagen vor dem letzten Spieltag in der Zwischenrunde in Charleroi als Halbfinalteilnehmer fest. Die deutsche Mannschaft muss nun im letzten Zwischenrundenspiel am 27. September (17.30 Uhr, live auf www.laola1.tv) gegen Frankreich gewinnen, um sich direkt für die EM-Endrunde 2009 in Polen zu qualifizieren.

Die dunklen Wolken über Charleroi waren wohl symbolisch für das deutsche Team bei der Volleyball-Europameisterschaft. Der Traum vom Halbfinale ist ausgeträumt. Gegen den amtierenden Weltmeister Russland konnten die Frauen um Kapitän Angelina Grün nach einem völlig misslungenen ersten Satz in den folgenden Sätzen gut mithalten. In den entscheidenden Phasen waren die Russinnen jedoch clever und durchschlagskräftiger, so dass sie mit einem glatten 3:0 ins Halbfinale einziehen. Margareta Kozuch (15) und Angelina Grün (9) punkteten am häufigsten.

Die Halbfinal- und Finalspiele finden am Wochenende in Luxemburg statt. Deutschland muss sich nach dieser Niederlage nun wieder aufrichten, um gegen die starken Französinnen zu gewinnen. Mit einem Sieg könnten sie – wie die deutschen Herren – Platz 5 bei der diesjährigen EM belegen.
Deutschland begann mit folgender Mannschaft: Weiß, Dumler, Fürst, Grün, Kozuch, Ssuschke und Libera Kerstin Tzscherlich, deren Aufstellung wegen Kniebeschwerden erst kurz vor dem Spiel klar war.

Ausführlicher Spielbericht

Eine 2:0-Führung Deutschlands macht Russland schnell wieder wett, doch die Spielerinnen um Kapitän Angelina Grün halten mit. Erfolgreiche Blocks und Annahmefehler auf beiden Seiten. Russland gehet mit 8:7 in die erste technische Auszeit. Danach schlägt Grüni ins Aus und Sssuschke an die Antenne, wobei auch das Zuspiel ungenau ist. Apitz kommt für Weiß. Beim 10:10 ist der Russische 2-Punkte –Vorsprung wieder ausgeglichen. Nach weiteren drei Punkten in Folge nimmt Bundestrainder Guidetti Auszeit. 10:13. Trotzdem bringen die gewaltigen Angriffe des Gegners Russland zur zweiten technischen Auszeit mit fünf Punkten in Führung. Beim Stand von 11:17 wechselt Guidetti Kathleen Weiß zurück. Bei 11:19 bringt er Heike Beier für Margareta Kozuch. Bei 11:23 schenken die Russinnen der deutschen Mannschaft mit einem Fehlaufschlag. Total entzaubert wechselt die deutsche Mannschaft bei 12:25 die Seiten.

Angelina Grün macht den ersten Punkt im zweiten Satz, indem sie durch den Russischen Block durchschlägt. Conny Dumler punktet aus dem Hinterfeld. Wieder führt Deutschland 2:0, gibt die Führung diesmal aber nicht so schnell wieder her. Kozuch, die wieder im Spiel ist, setzt sich wiederholt durch und auch der Block steht plötzlich. Mit 8:4 gehen die Deutschen in die erste technische Auszeit. Nach drei Russischen Punkten endlich ein deutscher zum 9:7, doch Russland holt weiter auf, verteidigt stark und geht mit 9:11 in Führung. Deutschland bleibt dran. Doppelwechsel Apitz/Brinker für Grün/Weiß. Margareta Kozuch schlägt ein As zum 16:14. Technische Auszeit. Bei 18:17 Rückwechsel beider Spielerinnen, so dass erneut die Zuspielerin hinten ist. Nach einem As von Dumler (mit Hilfe der Netzkante) nimmt Russland bei 20:18 Auszeit. Danach haben auf beiden Seiten die Angreifer Schwierigkeiten, ihre Bälle durchzubringen. Dies gelingt erst wieder Margareta Kozuch zum 22:20. Russland gleicht zum 22:22 aus. Nach deutscher Auszeit beim 22:24 (Guidetti mit dem Zuspiel unzufrieden) machen die deutschen Spielerinnen noch einen Punkt, bevor Godina den zweiten Satzball zum 23:25 für Russland verwandelt.

Auch zu Beginn des dritten Satzes, in dem Kozuch im deutschen Team geblieben und Bouagaa ins Team gekommen ist, bleibt das Spiel offen. Guidetti hält dennoch in der ersten technischen Auszeit (7:8) eine laute Ansprache. Die Fans unterstützen die deutschen Frauen nach Kräften. Denen aber gelingen die Angriffe nicht. Die Russischen Angriffe werden jetzt gefährlicher. Beim 8:12 nimmt Guidetti Auszeit. Drei deutsche Punkte in folge veranlassen Russlands Coach Caprara eine Auszeit zu nehmen. (11:12) Nach zweifachem Führungswechsel geht es mit einem 2-Punkte-Vorsprung für den Weltmeister in die zweite technische Auszeit. Diesen bauen sie auf 15:19 aus. Nach einer Auszeit bringt Guidetti Beier für Dumler, die die Annahme verstärt. Trotz einer Auszeit von Caprara geht Deutschland nach fünf Punkten in Folge mit 20:19 in Führung. Caprara hat Sokolova eine Pause gegönnt , geht trotzdem mit 22:21 in Führung. Bei 22:23 verstärkt Caprara den Block, den Kozuch aber super überspielt. Gleich den ersten Satzball jedoch verwandelt Russland zum 23:25.

Stimmen zum Spiel

Trainer Giovanni Guidetti: „Trotz der Niederlage bin ich stolz auf meine Mannschaft. In zwei Sätzen gegen den Weltmeister 23 Punkten zu machen, ist eine gute Leistung. Ihnen gegenüber haben wir unsere Grenzen, vor allem was die Körpergrößen betrifft. Leider war unsere Annahme heute nicht immer so gut und wenn man gegen Russland nicht eine mindestens gleich gute oder bessere Annahme hat, kann man nicht gewinnen.“

Kathleen Weiß: „Wir waren in bestimmten Situationen nicht clever genug. Wenn man gegen Russland gewinnen will, muss man konstant 100 Prozent oder mehr bringen. Das haben wir nur in bestimmten Phasen geschafft, in denen wir immer wieder herankamen oder in Führung gingen. In den entscheidenden Phasen aber war der Gegner stärker.“

Heike Beier: „Das Problem war, dass wir zu viele Eigenfehler gemacht haben. Die Russinnen haben nicht übermäßig hart, aber sehr platziert aufgeschlagen. Wenn wir ihre Angriffe abwehren konnten, kam das Zuspiel oft nicht mehr genau genug für unseren Angriff. Außerdem sind sie immer mit unseren Mittelblockern mitgegangen und haben deren Angriffe entschärft. Wir konnten viele Bälle nicht tot machen, aber ich habe die Russinnen auch noch nie so stark in der Abwehr gesehen wie heute, als sie immer noch eine Hand am Ball hatten.
Wir sind positiv ins Spiel gegangen und hatten auf einen Sieg gehofft. Ich bin schon traurig, dass der Traum von einer Medaille bei meiner ersten EM nun geplatzt ist.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 27. September 2007

   

Fortaleza: Perfekter Auftakt für DVV-Duos

Drei Spiele, drei Siege, so lautet die Bilanz der DVV-Frauen zum Auftakt der Beach World Tour im brasilianischen Fortaleza. Sara Goller/Laura Ludwig, Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich und Helke Claasen/Antje Röder gewannen ihre jeweils erste Partie nach anfänglichen Schwierigkeiten am Ende souverän. In der zweiten Runde kommt es zur Neuauflage des DM-Finals zwischen Goller/Ludwig und Claasen/Röder. Der Sieger hat bereits Platz neun sicher.

Ergebnisse und Ansetzungen mit deutscher Beteiligung
Nystrom-Nystrom FIN [25] Brink-Abeler-Jurich GER [8] 0-2 (27-29, 15-21)
Claasen-Röder GER [11] Koutroumanidou-Tsiartsiani GRE [22] 2-1 (12-21, 21-16, 15-11)
Van Iersel-Wesselink NED [27] Goller-Ludwig GER [6] 1-2 (21-16, 16-21, 10-15)

Claasen-Röder GER [11] Goller-Ludwig GER [6]
Maria Clara-Carol BRA [9] Brink-Abeler-Jurich GER [8]

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Donnerstag, 27. September 2007

   www.volleyballer.de

Englische Wochen für die A10 Netzhoppers

Ab kommenden Montag beginnt für die Spieler der A10 Netzhoppers wieder der Ligaalltag. Und das zweite Jahr der 1. Volleyball-Bundesliga beginnt für die Königs-Wusterhausener gleich mit einem harten Programm. Vier Spiele in 14 Tagen und das ausgerechnet gegen die vier besten Mannschaften der letzten Saison.

Los geht es mit dem Auswärtsspiel beim deutschen Vizemeister. Um 20:00 Uhr spielen die A10 Netzhoppers am Montag, den 01.10.2007 gegen evivo Düren. Das ist gleichzeitig auch der Startschuss für die Liveübertragung der Volleyball-Bundesliga bei www.dvl.tv und beim Pay-TV-Sender entavio, der über Satellit zu empfangen ist. Ab sofort kann man dort die Spiele in der Bundesliga der Damen und Herren live verfolgen.

Das erste Heimspiel bestreiten die A10 Netzhoppers am Samstag, 06.10.2007. Mit dem VfB Friedrichshafen ist dann um 18:00 Uhr der amtierende Deutschen Meister, Pokalsieger 2007 und Gewinner der European Champions League 2007 in der Bestenseer Mehrzweckhalle zu Gast – kurz gesagt, die derzeit beste europäische Mannschaft.

Drei Tage später, am darauf folgenden Dienstag (09.10.2007) ist dann der Drittplatzierte der letzten Saison, der SCC Berlin in Bestensee zu Gast. Das Brandenburg-Berlin-Derby startet um 20:00 Uhr. Zuschauer die das Spiel gegen den Friedrichshafen gesehen haben, sollten sich Ihre Eintrittskarte gut aufheben. Denn wer seine Karte vom 06.10. beim Derby vorzeigen kann, muss für die Partie gegen Berlin nur den halben Eintrittspreis zahlen.

Am Sonntag, den 14.10.2007 müssen die A10 Netzhoppers dann noch einmal auswärts beim Viertplatzierten des letzten Jahres, bei Generali Haching antreten.

Keine leichte Aufgabe also für die Spieler von Trainer Matthias Münz. Dennoch Münz ist auch in diesem Jahr optimistisch das Saisonziel Klassenerhalt zu erreichen. Schließlich kann er wieder auf routinierte Spieler wie Arvid Kinder, Matthias Böhme, Martin Ahlert und Manuel Rieke zurückgreifen.
Und auch die Neuen im Team sind eine Bereicherung. Im Mittelblock wurde durch Rob Mackanzie, Tim Broshog und Roy Friedrich verstärkt. Im Außenangriff sollen Christoph Eichbaum und Jonathan Erdmann für Punkte sorgen. Für eine stabile Abwehr sorgt ab sofort Libero Lukas Schützenhofer und als zweiter Zuspieler wurde Erik Weber verpflichtet.

Lediglich auf Björn Matthes muss Münz im Moment noch verzichten. Er kuriert derzeit eine Fußverletzung aus, die er sich im August nach der Universiade in Bangkok zugezogen hat.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Donnerstag, 27. September 2007

   www.abendblatt.de

Josi am Finger verletzt

Außenangreiferin Josephine Dörfler (NA Hamburg) musste sich einer Finger-OP unterziehen und fällt für mindestens drei Wochen aus.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Donnerstag, 27. September 2007

   www.westline.de

USC wie im Rausch

sendenhorst - Unterschiedlicher konnten die Gefühlswelten der beiden Trainer nach dem gestrigen Test zwischen dem USC Münster und Dynamo Yantar kaum sein. Während Axel Büring die Genugtuung deutlich anzumerken war, verschwand sein russischer Kollege Mikhail Omelchenko fassungslos in der Kabine.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel