News

 Sonntag. 30. September 2007 

USC: Tiebreak-Krimi geht an Yantar
Häflern gelingt Auftakt nach Maß
EM: Italien gegen Serbien im Finale
Fortaleza: Goller/Ludwig werden Siebte
VfL Nürnberg vor schwerer Partie bei "Kangaroos"
Quero: Auffälliger Typ, auffälliges Auto...
„Ein Fest des Volleyballs“

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Deutschland - USC Münster-News

 Sonntag, 30. September 2007

   

USC: Tiebreak-Krimi geht an Yantar

Hauchdünn mit 2:3 (25:17, 27:25, 22:25, 13:25, 14:16) mussten sich am Samstagnachmittag die Spielerinnen von Axel Büring ihrem Gast und Testspielgegner aus Russland, dem Superligisten Dynamo Yantar, geschlagen geben. In Ostbevern, wo der USC-Partnerverein BSV in der Bever-Halle Ausrichter dieser Freundschaftspartie war verlor der USC Münster nach 2:0-Satzführung. Die Russen glichen damit die Bilanz in der laufenden Vierer-Vergleichsserie auf 1:1 aus.

Im Vordergrund für Büring stand allerdings nicht das Endergebnis. „Ich will die Tests nutzen, um viel zu probieren. Das habe ich heute getan.“ Im Vergleich zum starken 3:1-Erfolg am Mittwochabend in Sendenhorst bei der ersten Partie hatte der USC-Coach USC-Kandidatin Caroline Verstrepen (für Angreiferin Johanna Barg) in die Startsechs gestellt, die Doreen Engel (Zuspiel), Jil Döhnert, Andrea Berg (Mittelblock), Tatjana Zautys, Anika Brinkmann (Außen), sowie Libera Lisa Thomsen komplettierten.

In dieser Formation, die überwiegend auf dem Parkett stand, dominierte der USC von der erneut guten Doreen Engel geführt, die beiden ersten Sätze, auch wenn die von Michail Omeltschenko trainierten Russinnen im Bereich Aufschlag/Annahme deutlich besser vorbereitet waren als noch am Mittwoch in Sendenhorst.

Im dritten Abschnitt änderte Büring sein Team auf drei Positionen. Für Engel kam Neuzugang Tasia Ryschkowa in die Schaltzentrale, Jojo Barg erstetzte die Belgierin Verstrepen und Lea Hildebrandt löste Jil Döhnert ab. Lange sah es nach einem glatten 3:0 aus, erst gegen Satzende holte Dynamo Yantar auf und überholte den USC. Die Art und Weise, wie der USC dann den Satzausgleich hinnahm, „die hab mir nicht geschmeckt“, sah Büring auch ein wenig Schatten.

Doch schon zu Beginn des Tiebreaks war der deutsche Rekordmeister eigentlich wieder auf der Spur. 13:10 führte das Büring-Ensemble, doch Dynamo setzte Energie frei und zog auf der Zielgeraden noch an den Münsteranerinnen vorbei.

Insgesamt war Büring mit dem Auftritt und den Erkenntnissen aus dem zweiten Vergleich gegen Yantar in der prall gefüllten Bever-Halle zufrieden. „Aber wir wissen auch, dass wir noch eine Menge Arbeit vor uns haben. In Sendenhorst ist alles perfekt gelaufen, heute haben wir mehr Fehler produziert. Das wollen wir abstellen.“ Gleich am Sonntag hat der USC die Möglichkeit dazu: beim Partnerverein SG Coesfeld 06 steht um 17 Uhr (Halle Schulzentrum) der dritte Teil der Testserie gegen den Superligisten auf dem Programm.

Vorbereitungsspiele USC Münster  vs. Dynamo Yantar
Mittwoch 26. September 2007 in Sendenhorst (USC-Partnerverein SG Sendenhorst)
Spielbeginn 19 Uhr in der  St. Martin-Halle, Ergebnis 3:1
Samstag 29. September 2007 in Ostbevern (USC-Partnerverein BSV Ostbevern)
Spielbeginn 16 Uhr in der Beverhalle, Ergebnis 2:3
Sonntag 30. September 2007 in Coesfeld (USC-Partnerverein SG Coesfeld 06)
Spielbeginn 17 Uhr in der Halle 1 des Schulzentrums
Dienstag 2. Oktober 2007 in Mesum (USC-Partnerverein TV Mesum)
Spielbeginn 19.30 Uhr im Sportzentrum Hassenbrock

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Sonntag, 30. September 2007

   

Häflern gelingt Auftakt nach Maß

Klasse Saisonstart für den VfB Friedrichshafen: Mit 3:0 (25:16, 25:20, 25:21) bezwang der Triple-Gewinner 2007 vor 2.050 Zuschauern die Hamburg Cowboys. Christian Pampel war mit 23 Zählern bester Punktesammler und feierte damit einen gelungenen Einstand

Einen besseren Start in die Saison 2007/2008 hätten die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen kaum hinlegen können. Vor der stattlichen Kulisse von 2.050 Zuschauern besiegten sie in der Arena Friedrichshafen die Hamburg Cowboys mit 3:0 (25:16, 25:20, 25:21) und feierten damit einen Auftakt nach Maß. „Dafür, dass wir erst eine Woche zusammen trainieren, war das schon ganz ordentlich“, sagte VfB-Trainer Stelian Moculescu.

Unübersehbar war am Samstagabend die Übermacht des dreifachen Champions über den Liganeuling aus Hamburg. Insbesondere mit ihrem Service übten die VfB-Akteure so viel Druck aus, dass die Gäste in der Annahme gehörig ins Schwimmen gerieten. Neun direkte Punkte sicherten sich die Häfler mit ihren Aufschlägen – allein sechs steuerte Christian Pampel bei. Nach vier Jahren in Italien feierte der 28-Jährige einen gelungenen Einstand am Bodensee war mit 23 Zählern der erfolgreichste Punktesammler der Partie. „Wir haben 3:0 gewonnen – was will man mehr“, sagte er. „Ich denke, wir können mit unserem ersten Spiel zufrieden sein.“

Bereits im ersten Satz war es Pampel, der seinem Team mit seinen Aufschlägen einen deutlichen Vorsprung bescherte. 8:1, 12:3 und 16:7 führte Friedrichshafen und nutzte gleich den ersten Satzball zum 25:16. Danach fingen sich die Hamburger und setzten sich den Häflern energischer zur Wehr. Zum Satzgewinn aber reichte es auch dieses Mal nicht. „Allen war klar, wie das Spiel laufen wird“, so Moculescu. „Dann haben sie einen Gang zurückgeschaltet.“ Die Hanseaten aber steckten nicht auf und wurden im dritten Durchgang beim 7:8 mit der ersten und einzigen Führung im gesamten Spiel belohnt. Schnell jedoch drehte der VfB den Spieß wieder um und ging mit 16:13 sowie 20:16 in Führung. Juliano Bendini schließlich war es, der mit einem sehenswerten Block den Satzgewinn und damit ersten Saisonsieg perfekt machte.

„Ich hatte wirklich Bammel vor dem Spiel“, sagte Hamburgs Trainer Bernd Schlesinger. „Aber wir haben uns gut präsentiert. Unser Ziel waren 60 Punkte - 57 haben wir erreicht.“ Das fand auch Moculescu. „Hamburg hat sich gut verkauft“, sagte er, stellte allerdings auch fest. „So richtig an die Grenzen musste von uns heute keiner gehen.“

 

 

International - DVV-News

 Sonntag, 30. September 2007

   

EM: Italien gegen Serbien im Finale

Dieses Finale hätten wohl die wenigsten erwartet: Bei der Frauen-EM in Luxemburg treffen am 30. September (18.30 Uhr, live auf www.laola1.tv) Italien und Serbien aufeinander. Italien setzte sich erneut 3:0 (25-21, 25-22, 25-13) gegen Weltmeister Russland durch, Serbien enttrohnte Titelverteidiger Polen ebenfalls nach drei Sätzen (27-25, 25-21, 25-21). Damit gibt es auf jeden Fall einen Europameister, den es in der bisherigen EM-Geschichte noch nicht gegeben hat. Beide Teams qualifizieren sich zudem für den World Cup, die erste Olympia-Qualifikationsmöglichkeit für Peking. Vor dem Finale spielen Polen und Russland (15.30 Uhr, live auf www.laola1.tv) um die Bronzemedaille.

Die gebürtige Kubanerin Taismary Aguero war Garantin für das erneute 3:0 der Italienerinnen über Russland. Bereits im letzten Zwischenrundenspiel hatten die Italienerinnen gegen den Weltmeister dominiert, dort wurden jedoch die drei Stars Gamova, Shashkova und Godina auf russischer Seite geschont. Im Halbfinale logischerweise nicht, doch Italien trumpfte groß auf und bleibt somit als einzige Mannschaft ungeschlagen.

Serbien sorgte mit dem deutlichen Erfolg für einen Paukenschlag und revanchierte sich gleichzeitig für die in der Zwischenrunde erlittene 0:3-Klatsche. Jelena Nikolic über die Außenposition und die ehemalige Münsteranerin Vesna Citakovic im Mittelblock waren die entscheidenden Spielerinnen.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 30. September 2007

   

Fortaleza: Goller/Ludwig werden Siebte

Sara Goller/Laura Ludwig haben bei der World Tour im brasilianischen Fortaleza den siebten Platz belegt und waren damit zum wiederholten Male bestes deutsches Team. Eine noch bessere Platzierung verhinderten die olympischen Silbermedaillen-Gewinnerinnen von Athen, Adriana Behar/Shelda (BRA), die sich mit 2:0 (23-21, 21-14) gegen das deutsche Duo behaupteten. Für Platz sieben gab es 300 Weltranglistenpunkte und 8.000 US Dollar Preisgeld.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Sonntag, 30. September 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

VfL Nürnberg vor schwerer Partie bei "Kangaroos"

Nach den Raben jetzt die Kangaroos - die zweite "tierische" Auswärtspartie in Folge für das Bundesliga-Team des VfL Nürnberg.

In Sachsen werden die Trauben für die Mannschaft von Michael Raddatz / Michael Hänsel aber wohl etwas höher hängen als vergangene Woche im Niederbayerischen. Chemnitz ist in dieser Saison zusammen mit dem neu gegründeten VC Stuttgart und dem seit Jahren an der Spitze spielenden SV Sinsheim der große Favorit auf einen der beiden Aufstiegsplätze.

"Wir wollen auf einen Medaillenrang!" macht Trainer Mirko Pansa auch keinen Hehl um die Ambitionen seines Teams, das er erheblich verstärken konnte. Mit der 20-fachen Nationalspielerin Christin Guhr vom Deutschen Meister Dresdner SC ist ihm u.a. auch einer der spektakulärsten Transfers der Liga gelungen. Die weiteren Zugänge Lauren Bertolacci (vom französischen Erstligisten Hainaut Volley Valenciennes), Josephine Brandt (vom Zweitligist SWE Volley-Team Erfurt), Bianka Kirsche (derzeit verletzt) und Veronika Majova (beide vom Zweitligisten VV Grimma) haben die Qualität des Chemnitzer Ensembles ebenfalls deutlich angehoben, so dass die „Bronzemedaille“ in dieser Spielzeit wohl kein adäquates Ziel für den 33-jährigen Pansa und sein Team sein dürfte.

Im ersten Saisonheimspiel liegt der Druck also wie bereits in den vergangenen Spielzeiten komplett auf Seiten der Gastgeber, die sich vor eigenem Publikum keine Blöße geben dürfen. Die letzten beiden Begegnungen in Chemnitz konnte der VfL allerdings in ähnlicher Rolle überraschend für sich entscheiden, so dass die Punkte nicht schon vor dem Spiel vergeben sind! Alles andere als ein klarer Sieg der Sachsen käme aber doch einer kleinen Sensation gleich.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Sonntag, 30. September 2007

   www.volleyballer.de

Quero: Auffälliger Typ, auffälliges Auto...

Guck man. Da fährt Heriberto", hat es schon während der vergangenen Saison häufig geheißen. Da hat das Sprungwunder aus Venezuela einen flotten Subaru Legacy gefahren. Mit silberner Lackierung, auf der flammrot das evivo-Logo geleuchtet hat.

"Das haben wir sehr häufig bemerkt", erklärte Klaus Schmitt vom Subaru-Autohaus Schmitt (Industriegebiet Stockheim, Schäfersgraben 11). "Die Aktion ist toll angekommen", sagte Schmitt. Jetzt sattelt Quero um. Künftig ist der 30-Jährige mit einem Forester in und um Düren herum unterwegs. "Hubschrauberto" hatte bei der Übergabe sichtlich Spaß an den vielen Extras. Vor allem der automatisch ausfahrende Getränkehalter brauchte den Profisportler zum Lächeln.

Mit dem Forester wird Heriberto Quero auch anreisen, wenn es am Montag um 20 Uhr in der Arena Kreis Düren erstmals ernst wird. Dann geht es im Auftaktspiel der neuen Bundesliga-Saison gegen die Netzhoppers Königswusterhausen. Quero hofft, dass nach dem Spiel auch der Getränkehalter zum Einsatz kommt, um die Apfelschorle, mit der er auf den Sieg anstoßen will, zu halten.

 

 

International - Luxemburger Tageblatt

 Sonntag, 30. September 2007

   www.tageblatt.lu

„Ein Fest des Volleyballs“

Fast drei Jahre nach dem offiziellen Zuschlag ist es an diesem Wochenende so weit: In der Coque auf Kirchberg wird der neue Europameister der Volleyball-Damen gekürt. Nach der Vor- und Zwischenrunde in Belgien haben Russland, Italien, Polen und Serbien den Weg ins Großherzogtum geschafft.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel