News

 Freitag. 12. Oktober 2007 

NA.Hamburg II geht mit Respekt ins „Derby“
NA.Hamburg: Schwere Auswärtsaufgabe
RWE Rhein-Ruhr Volley sicher ins Finale
Hamburg Cowboys: Starke Leistung, knappes 1:3
Auswärts nächste Chance für MTV München
SVL: Dem Tabellenfüher ein Bein stellen?
Deutsche Meisterschaften in Unterschleißheim
VCO kann gegen Meister nur gewinnen
USC-Heimauftakt: „Immer etwas Besonderes!“
Haching holt in Hamburg Punkte
Corina Ssuschke: Alle werden uns jagen
Fans haben Spaß -­ Haching auch wieder
Eltmann gegen Moers nur Außenseiter
VfL Nürnberg: Auch gegen Erfurt Außenseiter
Bayer Sitzvolleyballer wollen Titel zurückerobern
Kambodscha: Mit deutschem Trainer zum Titel
Cowboys: Noch zu viele leichte Fehler
NA.Hamburg muss in Köpenick gewinnen
Conny Schultz: Premiere im Nationaltrikot
Neustadt: Mehr Emotionen aufs Feld bringen
RMV: „Man kann immer etwas lernen"
VfB Suhl: Alles auf Anfang

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Deutschland - NA.Hamburg-News

 Freitag, 12. Oktober 2007

   

NA.Hamburg II geht mit Respekt ins „Derby“

Aufsteiger setzt auf zuletzt erfolgreiche Taktik

Hamburg, 11.10.2007 – Nach zwei Auftaktsiegen erwartet Zweitliga-Aufsteiger NA.Hamburg II am dritten Spieltag den 1.VC Norderstedt zum „Derby“ in der Sporthalle Wandsbek. Bereits am vergangenen Sonntag hatte Trainer Stefan Schubot bei der knappen 2:3-Pokal-Niederlage beim Nachbarn die Möglichkeit, erste Eindrücke vom Gegner zu sammeln.

„Diese Partie kann nicht als Gradmesser dienen, denn beide Teams waren stark ersatzgeschwächt angetreten“, sagt Schubot. „Das wird ein ganz anderes Spiel am Samstag.“ Insbesondere die Startformation der Gäste aus Norderstedt schätzt der NA-Trainer stark ein: „Die erste Sechs steht sehr stabil. Unsere Hauptaufgabe ist, das zu knacken und einen Punkt zu finden, wo wir angreifen können.“ Zudem erwartet er eine gut eingestellte Gäste-Mannschaft, denn mit Jana Köhler steht eine Spielerin im Norderstedter Kader, die noch im letzten Jahr für NA.Hamburg II aufgeschlagen hatte und die Mannschaft demzufolge sehr gut kennt.

Nach den letzten beiden Liga-Siegen kann NA.Hamburg II eigentlich selbstbewusst in die Partie gehen. Doch Schubot dämpft die gestiegenen Erwartungen: „Wir treten als Aufsteiger mit einer relativ dünnen Personaldecke an. Für den dritten Saisonsieg muss schon alles passen.“ Dazu würde auch eine gesunde Natalia Cukseeva gehören. Die junge Außenangreiferin, die zuletzt mit starken Leistungen zu überzeugen wusste, laboriert noch an einer leichten Armverletzung und meldet sich womöglich erst kurzfristig einsatzbereit. „Abgesehen davon gehen wir mit derselben Taktik ins Spiel, die zuletzt gut funktioniert hat“, kündigt Stefan Schubot an. „Wenn wir die Gegnerinnen von Beginn an mit guten Aufschlägen unter Druck setzen, können wir unsere kleine Serie vielleicht etwas ausbauen.“

NA.Hamburg II – 1. VC Norderstedt , Samstag, 13.10.2006, 18.00 Uhr, Sporthalle Wandsbek

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Freitag, 12. Oktober 2007

   

NA.Hamburg: Schwere Auswärtsaufgabe

NA-Trainer von Soosten: „Köpenick überrascht mit guter Frühform“

Hamburg, 11.10.2007 – Nach dem knappen Auftaktsieg gegen den USC Münster wartet am Samstag in Köpenick die erste schwere Auswärtsaufgabe auf die Bundesliga-Damen vom NA.Hamburg.

In der Vorbereitung hatte der Köpenicker SC die Mannschaft von Helmut von Soosten noch eiskalt erwischt. „Die haben sich schon vor vier Wochen in einer überraschend guten Frühform präsentiert und uns in eigener Halle eine klare Niederlage zugefügt“, erinnert sich der NA-Coach. Die konnten die Berlinerinnen offenbar bis heute gut konservieren, denn mit dem Sieg beim hoch eingeschätzten 1. VC Wiesbaden am ersten Spieltag hatten sicher nicht viele Experten gerechnet. NA.Hamburg ist also gewarnt.

„Um in Köpenick zu bestehen, werden wir uns im Vergleich zum letzten Spiel sicher steigern müssen“, ist sich von Soosten sicher. „Wir wissen aber, dass wir deutlich besser spielen können als wir es gegen Münster gezeigt haben, und wir werden am Samstag auch stärker auftreten.“ Mit dem Auftaktsieg ist die Anspannung, einen guten Saisonstart hinlegen zu müssen, neuem Selbstbewusstsein gewichen. Im Gegenzug erwartet der Trainer bei den Gegnerinnen eine gewisse Nervosität: „Man hat ja bei uns gesehen, was es bedeutet, bei der Heimpremiere die Erwartungen des eigenen Publikums unbedingt erfüllen zu wollen.“

Unabhängig davon erwartet das Team eine schwere Aufgabe. Köpenick hat sich mit zwei Spielerinnen, die in der letzten Saison noch in Schwerin gespielt haben, gut verstärkt. „Die schlagen mit gefährlichen Flatterbällen auf und haben drei sehr starke Außenangreiferinnen. Die müssen wir in den Griff bekommen und versuchen, mit unseren hoch gewachsenen Spielerinnen besser im Block zu stehen als zuletzt. Zumal die Berlinerinnen im Durchschnitt deutlich größer aufgestellt sind als Münster.“

Besonders erfreut dürfte Helmut von Soosten über die gute Arbeit seiner medizinischen Abteilung sein. Bis auf Josephine Dörfler kann der Trainer aus dem Vollen schöpfen: „Die personelle Situation hat sich entspannt. Es haben noch nicht alle Normalform, wir sind aber auf einem guten Weg.“

Für lautstarke Unterstützung in der Halle sorgen etwa 40 Fans, die die Mannschaft zum Gastspiel in Köpenick begleiten. Wer noch einen Platz in dem Sonderbus ergattern möchte, kann das unter der Telefonnummer 0171-2796644 tun.

Köpenicker SC – NA.Hamburg, Samstag, 13.10.2006, 19.30 Uhr, Sporthalle Flatow-Oberschule

 

 

Deutschland - RWE Rhein-Ruhr Volley-News

 Freitag, 12. Oktober 2007

   

RWE Rhein-Ruhr Volley sicher ins Finale

Eine makellose Bilanz weist das RWE Rhein-Ruhr Volley Team im diesjährigen Pokalwettbewerb auf. Im westfälischen Delbrück mußte die Yesiltas-Truppe bei der dortigen DJK antreten und war durch deren bisherigen Erfolge gegen die Zweitligisten SSF Fortuna Bonn und VV Humann Essen vorgewarnt. Es schien auch so, dass die Gastgeber den dritten Coup in Folge landen wollten, doch RWE Rhein-Ruhr Volley zeigte von vornherein, dass man nicht gewillt war, sich unter Druck setzen zu lassen.

Der erste Durchgang ging mit 25:21 an RWE Rhein-Ruhr Volley. Im zweiten Satz stand es schon 14:8 für die Gäste aus Bottrop, als Coach Gürsel Yesiltas Zuspieler Torben Tidick eine Pause wegen dessen Erkältung verschaffen wollte. Auf seiner Position wurde Jan Terhoeven eingesetzt und der bis dahin Diagonal spielende Ferdi Stebner übernahm das Verteilen der Bälle. Doch hier schien die Umstellung zu abrupt - die Gastgeber nutzten die Situation aus und kamen sehr schnell zum Ausgleich und sogar zum 25:20 Satzgewinn.

In der Folge ließ RWE Rhein-Ruhr aber nichts mehr anbrennen. Den gut 120 Zuschauern wurde durch kraftvolle Aufschläge und wuchtige Mittelangriffe demonstriert, dass RWE nicht ohne die Punkte nach Hause fahren wollte. Dieses gelang dann auch sehr deutlich mit 25:14 und 25:16, so dass ein zum Schluß deutlich 3:1 Sieg heraussprang.

Im Finale trifft RWE Rhein-Ruhr Volley am 21.10. in Marl auf den Alfterer SC, ebenfalls Regionalligist.

Zum Einsatz kamen in diesem Spiel wieder alle Akteure, Szekeres, Terhoeven, Mols, Stebner, Mimouh, Schallow, Lettmann, Müller, Tidick, Kampa und Romund.

Das Kapitel Pokal wird dann aber auch sofort abgeschaltet, denn am Sonntag erwartet RWE Rhein-Ruhr Volley die Juniorennationalmannschaft vom Volleyballinternat Frankfurt.

Wolfgang Donat

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Freitag, 12. Oktober 2007

   

Hamburg Cowboys: Starke Leistung, knappes 1:3

Jan Schneider, Chef der Hamburg Cowboys, fiel die Bewertung leicht: „Das war das beste Spiel einer Cowboys-Mannschaft überhaupt. Phasenweise fand ich das sensationell.“ Dass am Ende die Gäste von Generali Haching dennoch mit 1:3 (19:25, 29:31, 25:23, 20:25) die Punkte entführten, habe an deren Erfahrung gelegen, sagte Schneider: „Die haben, wenn es eng wurde, ums Verrecken keinen Fehler mehr gemacht.“

Damit hatten die Hamburg Cowboys drei Tage nach Düren auch den zweiten Spitzenklub der 1. Bundesliga am Rande des Tie-Breaks. „Zwei, drei Bälle haben den vierten Satz entschieden“, sagte Hachings Trainer Mihai Paduretu. „Wir wussten, dass Hamburg deutlich stärker ist als vor zwei Jahren, wir haben uns gut vorbereitet, sind bereits gestern angereist, aber wenn wir den vierten Satz verlieren, kann alles passieren.“

Sein Kollege Bernd Schlesinger trauerte einmal mehr den einfachen Bällen nach, die seine Mannschaft in entscheidender Phase zuließ: „Das war leistungsmäßig noch einmal eine klare Steigerung gegenüber Düren, aber um ein solches Spiel auch mal zu gewinnen, müssen wir die dummen kleinen Fehler abstellen. Ich hoffe, die Mannschaft wird weiter bereit sein, so zu arbeiten wie zuletzt, dann kommen wir womöglich dahin.“

Knackpunkt der Partie war der zweite Satz, in dem die Gastgeber zwei Satzbälle nicht nutzen konnten, ihn schließlich 29:31 abgaben. Unter dem Jubel der nur 550 Fans gewann man dafür den dritten Satz, dabei verwandelte Felix Braun den vierten Satzball mit einem wuchtigen Schmetterschlag.

Beste Spieler auf Cowboys-Seite waren neben Mittelblocker Braun (11 Punkte) die Neuzugänge Sven Glinker (sagenhafte 27 Punkte), Duncan Budinger (22) sowie Libero Hiroshi Katsuno (81 Prozent perfekte Annahmen). Vor allem in der Annahme beeindruckten die Hausherren (neben Glinker und Katsuno spielten Fridolin Lippens bzw. Björn Domroese), mit 71 Prozent perfekter Annahmen geht ein außergewöhnlicher Wert in die Statistik ein. „Das war top“, sagte Schlesinger, „da waren wir deutlich besser als Haching.“ Die hatten zwar ein paar Tage zuvor ihren Star Michael Mayer suspendiert, im australischen Nationalspieler Steve Keir (29 Punkte) aber einen Mann auf dem Feld, der auf diagonal eine nahezu fehlerfreie Partie ablieferte.

Kommenden Sonntag reisen die Hamburg Cowboys nun zum SCC Berlin, einem weiteren Titelkandidaten. Mit 0:6 Punkten hat der Aufsteiger den erwarteten Start hingelegt, nun aber drei der fünf Topteams hinter sich gebracht. Zwei Satzgewinne entlocken Coach Schlesinger gar ein Lächeln. „Damit hätten viele nicht gerechnet, und ich auch nicht“, sagte er. „Für uns wird es darauf ankommen, so auch gegen die schwächeren Teams zu spielen, dann haben wir alle Chancen.“

Für diese Partien hoffen die Cowboys auch auf eine größere Zuschauerresonanz. Zwar sorgten die 550 Fans für eine großartige Unterstützung, es war eine rauschende Party, mit den begeisterten Ehrengästen Alexandra Dinges-Dierig (Hamburgs Sportsenatorin) und dem japanische Konsul Toshihide Nishi „ aber die Cowboys-Macher sprachen von einer ‚aufrichtigen Enttäuschung’, wie es Schneider ausdrückte. "Diese Mannschaft zeigt viel Herz, die Jungs kämpfen mit allem, was sie haben. Und sie sind gut. Wir hoffen, die Hamburger merken dies bald, und wir bauen darauf, dass die Hamburger kommen, um uns zu helfen.“ Dieses Team hätte es wahrlich verdient - so guten Volleyball-Sport hat ein Hamburger Männer-Team seit mehr als einem Jahrzehnt nicht geboten.

 

 

Deutschland - MTV München-News

 Freitag, 12. Oktober 2007

   

Auswärts nächste Chance für MTV München

Die Reise für die Volleyballer des MTV München geht am kommenden Wochenende nach Thüringen. Beim VC Gotha tritt man am Samstag um 20.00h an und hofft zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf zu entführen.

Nach den drei Niederlagen in Folge in den letzten Wochen hat der Abstiegskampf für die Bundesliga-Volleyballer des MTV München endgültig begonnen. Die nächste Chance wichtige Punkte zu sammeln haben Kapitän Hannes Buchner & Co. bereits am kommenden Samstag, wenn man beim VC Gotha gastiert. Personell schaut es im Moment nicht rosig aus bei den Münchnern. Joschi Schöberl wird die lange Fahrt aus familiären Gründen nicht mitmachen können und auch Sebastian Brehme fällt wohl noch weiter aus. Dazu hat sich in den letzten beiden Wochen fast jeder der Spieler abwechselnd erkältungsgeschwächt abgemeldet, doch bis zum Wochenende sollten wieder alle angeschlagenen Spieler mit an Bord sein.

Der VC Gotha ist erst vor zwei Jahren in die 2.Bundesliga aufgestiegen und hat mit dem vierten Platz in der letzten Saison seine Klasse bewiesen. Der Start in diese Saison ist den Thüringern aber nicht gelungen. Ein Sieg und drei Niederlagen lassen den VC Gotha punktgleich mit dem MTV München im unteren Drittel der Tabelle stehen. Erst am letzten Wochenende setze es eine 3-0 Niederlage beim ASV Dachau. Als Ziel auf der Homepage der Thüringer wurde vor der Saison noch ein Platz im oberen Drittel ausgegeben und so steht das Team um Trainer Jörg Schulz nach dem verpatzten Saisonstart schon unter Druck.

Beim Vorbereitungsturnier in Planegg kam es vor sechs Wochen schon einmal zu der Partie zwischen den beiden Mannschaften, in der die Münchner knapp mit 2-1 siegen konnten. Daher sieht MTV-Trainer Tom Gailer seine Mannschaft auch nicht chancenlos in Thüringen: „Auswärts stehen wir nicht unter Druck, wir müssen unsere Punkte zu Hause holen, daher können wir locker aufspielen. Aber  wir haben schon in Planegg gezeigt, dass wir gegen Gotha gewinnen können.“  Daher wurde auch in der letzten Woche weiter an den Schwachpunkten gearbeitet. „Wir erarbeiten uns Punktballchancen, verschenken diese aber teilweise fahrlässig. Wenn wir in Gotha um den Sieg mitspielen wollen, dann müssen wir unsere Chancen auch konsequent nutzen und im Blockspiel disziplinierter als in den letzten Spielen auftreten.“, so Gailer weiter.

Die lange Anreise merkte man den Spielern des MTV München beim letzten Auswärtsspiel in Rodheim noch deutlich an. „Die ersten beiden Sätze waren wir praktisch noch im Bus.“, erinnert sich Libero Dennis Walter. Ob die Münchner die lange Fahrt diesmal besser verkraften und von Anfang an auf dem Spielfeld stehen wird man am Samstag Abend sehen.

 

 

Deutschland - SV Lohhof-News

 Freitag, 12. Oktober 2007

   

SVL: Dem Tabellenfüher ein Bein stellen?

Ein sehr schweres Auswärtsspiel steht auf dem Programm der Bundesliga-Damen des SV Lohhof. Am kommenden Samstag gastiert man beim noch ungeschlagenen Tabellenführer SV Sinsheim.

Am letzten Wochenende hat es nicht ganz gereicht zum Sieg über den großen Favoriten Allianz Volley Stuttgart. Zumindest aber konnte man eine gute Leistung und den ersten Satzverlust der Stuttgarter auf der Haben-Seite verbuchen. An kommenden Samstag wartet nun die nächste schwere Aufgabe auf die Damen des SV Lohhof. Man ist zu Gast beim Tabellenführer SV Sinsheim.

Die Sinsheimer sind perfekt in die Saison gestartet. Alle vier Spiele konnten gewonnen werden und das auch in beeindruckender Weise alle ohne Satzverlust. So sieht auch SVL-Trainer Hannes Müllegger den kommenden Gegner als sehr stark: „Sinsheim hat eine eingespielte Mannschaft und hat ihren Kader im Vergleich zur Vorsaison erheblich verstärkt. Durch unser gutes Verhältnis zu Sinsheim wissen wir, welch gute Arbeit dort geleistet wird.“

Die Leistungen in der letzten Woche von Kapitänin Martina Banse & Co. machen aber durchaus auch Hoffnung, dass die Mannschaft auch in Sinsheim bestehen kann. „Das Rezept in Sinsheim ist, dass wir versuchen müssen, das Ruder in die Hand zu bekommen. Wenn wir sie verunsichern können, dann sehe ich eine realistische Chance zu gewinnen. Wenn Sinsheim über ihre großen Außenangreiferinnen zum Zug kommt und Selbstbewusstsein tankt, haben wir ein Problem.“, so Müllegger weiter über die Chancen zum Spiel.

Personell sind alle Spielerinnen des SVL wieder an Bord. Leichte Beschwerden und grippale Infekte konnten über die Woche auskuriert werden. Auch die Fahrt ins Württembergische sollte für die Damen des SV Lohhof kein Problem sein, da durch die Unterstützung des Busunternehmen Reichenberger wieder ein Reisebus zur Verfügung steht.

So können sich die Zuschauer nach den gezeigten Leistungen der beiden Mannschaften in den vergangenen Wochen auf ein attraktives Bundesligaspiel freuen, in dem es einen „offenen Schlagabtausch“ (Müllegger) geben wird. Ob es reicht, dass die Lohhoferinnen dem ungeschlagenen Tabellenführer ein Bein stellen, wird sich am Samstag Abend zeigen.

 

 

Deutschland - SV Lohhof-News

 Freitag, 12. Oktober 2007

   

Deutsche Meisterschaften in Unterschleißheim

Die Deutschen Meisterschaften 2008 der D-Jugend weiblich und männlich am 24./25. Mai wurden vom Vorstand der Deutschen Volleyball-Jugend an den SV Lohhof vergeben.

Am gestrigen Tag erreichte Matthias Kock, Abteilungsleiter des SV Lohhof, die frohe Botschaft der Deutschen Volleyball-Jugend per Post: Die Deutschen Meisterschaften der D-Jugend (U15) der Mädchen und Jungen wurden an den SV Lohhof vergeben und finden im kommenden Jahr am 24./25. Mai 2008 in Unterschleißheim statt. Eine große Ehre für den SV Lohhof, denn schließlich liegt die letzte Deutsche Meisterschaft schon 15 Jahre zurück. 1992 wurden die Titelkämpfe der B-Jugend in Unterschleißheim ausgetragen, bei der sich der SV Lohhof auch seinen letzten Meistertitel sichern konnte.

32 Mannschaften werden am letzten Mai Wochenende des kommenden Jahres in Lohhof erwartet. Natürlich eine große organisatorische Herausforderung für die ganze Abteilung. „Wir müssen schon jetzt anfangen zu planen. Es gibt viel zu tun: Hallen und Unterkünfte reservieren, Organisationsteam aufstellen, Partner für die Veranstaltung finden, …“, berichtet Matthias Kock.

Ohne Stress können dagegen die Mädchen und Jungen in die kommende Spielrunde gehen, denn als Ausrichter ist der SV Lohhof  automatisch für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Natürlich eine tolle Sache für die Mädchen um Trainerin Saskia Unglaub und die Jungen um Trainer Roland Höfer, die nun bereits dem großen Event entgegenfiebern können.

Für den SV Lohhof ist es nach dem Länderspiel der Frauen im vergangenen Oktober die zweite große Volleyballveranstaltung von nationalem Interesse in kurzer Zeit. SVL-Abteilungsleiter Matthias Kock steckt daher schon voller Vorfreude: „Die Deutschen Meisterschaften sind eine große Chance für den Volleyball in Unterschleißheim. Wir wollen vor allem noch mehr Kids für diesen tollen Sport begeistern. Daher werden wir versuchen eine Meisterschaft auf die Beine zu stellen, die die Jugendlichen nicht so schnell vergessen.“

 

 

Deutschland - VC Olympia Berlin-News

 Freitag, 12. Oktober 2007

   

VCO kann gegen Meister nur gewinnen

Hat der Trainer seine Schützlinge über glühende Kohlen oder Glasscherben laufen lassen? Oder ein spezielles Mentalseminar abgehalten, um dem Meister gewachsen zu sein? Jens Tietböhl lächelnd: „Das wären vielleicht Varianten gewesen, um einem übermächtigen Gegner Paroli bieten zu können... nein, wir haben nichts dergleichen veranstaltet. Denn das Spiel ist relativ einfach für uns, die Mädchen haben ja nichts zu verlieren.“

Und der Coach des Zurich Team VC Olympia Berlin und Nachwuchs-Bundestrainer erklärt, warum seine 16/17-jährigen Schützlinge beim Heimspiel-Auftakt in der ersten Volleyball-Bundesliga am Sonnabend (19:30 Uhr/ Sporthalle am A.-Saefkow-Platz) gegen den Deutschen Meister Dresdner SC nur gewinnen können: „Da kommt der Titelverteidiger mit seinem mit Nationalspielerinnen gespickten Aufgebot, der auch in dieser Saison zu den ersten Meisterschaftsfavoriten zählt. Und da sind auf unserer Seite Rookies und Teenies, die sich an Tempo und Anforderungen der höchsten Spielklasse erst heranarbeiten wollen. Alles andere als eine klare Niederlage wäre ein Riesenerfolg.“ Doch gab es da vor zwei Wochen in Dippoldiswalde lediglich ein 3:2 gegen Dresden? - „Da trat Dresden ohne seine Auswahlspielerinnen an und hat sicherlich nicht 100 Prozent konzentriert agiert. Das war ein Vorbereitungsmatch, mehr nicht.“

Allerdings hat nun Dresdens Mittelblockerin Corinna Ssuschke gewarnt, man dürfe die Juniorinnen nicht ins Spiel kommen lassen? Tietböhl: „Sicherlich, wenn Dresden uns auf die leichte Schulter nimmt, uns ein wenig Raum lässt, wir ein paar gelungene Aktionen und ein bisschen Glück haben, auf eine Euphoriewelle kommen, dann sollten uns schon mehr Punkte als erwartet gelingen.“ Und nein, auch eine ausführliche Video-Vorführung über den Gegner hat es nicht gegeben: „Die Mädchen sollen einfach, aber natürlich mutig drauf los spielen.“

Nach dem Abgang von Michaela Sabrowske zum Köpenicker SC hat das Zurich Team in dieser Saison Zuspielerin und Jugend-Europameisterin Lena Möllers zur Spielführerin gewählt. Angreiferin Sarah Petrausch ist nach ihrem Bruch beider Handgelenke zwar wieder im Training, wird aber, weil Blocken und Abwehr noch zu gefährlich würden, noch nicht zum Einsatz kommen.

epo.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Freitag, 12. Oktober 2007

   

USC-Heimauftakt: „Immer etwas Besonderes!“

Am Samstag bei NA Hamburg (2:3) hatten die Volleyballerinnen des USC Münster ihr erstes Spiel in der neuen Bundesliga. Doch jetzt geht die Saison auch fürs münsterische Publikum erst richtig los: Am Sonntag um 14.30 Uhr bestreitet der deutsche Rekordmeister sein Saisondebüt vor heimischer Kulisse am Berg Fidel. Mit dem VfB 91 Suhl kommt ein Team nach Münster, das USC-Trainer Axel Büring als eines der Top-Teams des Liga-Oberhauses sieht.

deutschen Rekordmeister da Das überaus unglückliche 15:17 im Tiebreak an der Elbe mag Büring dabei nicht als Hypothek für seine Mannschaft sehen. Schließlich hat der USC in Hamburg gezeigt, dass er mit einem Team, das Platz eins bis drei als Saisonziel formuliert, mehr als nur mithalten konnte. Und außerdem ist ja die Premierenvorstellung im Volleydom „immer etwas Besonderes“, sagt der 40-Jährige. Auch im 13. Jahr auf der USC-Trainerbank.
Natürlich haben die Unabhängigen  das Match im hohen Norden nicht gleich abhaken können. „Es hat uns alle schon noch beschäftigt“, gestehen Büring und seine Kapitänin Andrea Berg unisono. „Doch“, so Büring weiter, „wir wissen, dass es im Tiebreak zwei, drei unglückliche Bälle waren, die Hamburg gewinnen ließen. Wenn man dort Matchball hat, muss man auch zupacken, deshalb ärgert uns die Niederlage schon. Aber wir können auch stolz darauf sein, dass wir unter den gegeben Umständen fast mit einem Sieg heimgekehrt wären.“

Die Umstände, die Büring meint, waren die verletzungs-, respektive krankheitsbedingten Ausfälle von Tatjana Zautys und Neuzugang Karolien Verstrepen. Zumindest für letztere wird der Sonntag ebenfalls ein Premierentag sein, die wiedergenesene belgische Angreiferin steht vor ihrem Bundesliga-Debüt. „Bei Tati muss man sehen. Sie ist heute wieder gespritzt worden, hinter ihrem Einsatz steht ein Fragezeichen“, äußert sich Büring zur Schulterverletzung der 27-Jährigen Angreiferin, die für den USC immens wichtig ist. Auch Anika Brinkmanns Einsatz ist nicht gesichert, die starke Aufschlägerin war unter der Woche krank und somit ohne Training.

So oder so – gegen ein Klasseteam wie den VfB Suhl, der zwar den Ligastart mit einem Heim-1:3 gegen Vilsbiburg verpatzte, wird es beim USC ohnehin eine Extraportion Motivation brauchen, um die eigene Anhängerschaft im Volleydome gleich mit einem Sieg zu verwöhnen. Diese Extraportion allerdings, da ist sich Büring sicher, bringen seine Akteurinnen am Sonntag definitiv mit. Das gilt für die vier neuen Gesichter im Kader – Zuspielerin Tasia Ryschkowa, das belgische Duo Verstrepen und Gwendoline Horemans, sowie die 17-jährige Ines Bathen aus dem Sportinternat – nicht mehr oder weniger als für die gestandenen Actricen wie Andrea Berg oder Doreen Engel. Berg: „Wir freuen uns wahnsinnig auf unser erstes Heimspiel. Und auf unsere Fans!“

Gegen die von Han Abbing trainierten und exzellent besetzten Thüringerinnen muss bei allem Adrenalin aber auch kühles Kalkül kommen. „Die sind individuell ausgesprochen stark“ hat Büring Respekt vor der Sechs um Maja Ilic, bei der die langjährige Münsteranerin und Ex-Nationalspielerin Anja Krause die Regie führt. Ein gutes Aufschlag-Spiel, von dem der USC bereits in der Vorbereitung bewiesen hat, dass dort eine der Stärken der Westfälinnen liegt, ist das A und O. „Gerade weil sie sich in der Annahme spürbar verstärkt haben“, hat Büring beobachtet.

Viel gearbeitet haben die Münsteranerinnen und ihr Trainerstab unter der Woche, um am Sonntag ihr Ziel vom Sieg über Suhl zu verwirklichen. Die Kulisse wird dem gewiss noch zusätzlich Flügel verleihen.

 

 

Deutschland - Generali Haching-News

 Freitag, 12. Oktober 2007

   

Haching holt in Hamburg Punkte

Gegen den Aufsteiger Hamburg Cowboys gelang Generali Haching am Mittwoch der erste Sieg der laufenden Bundesligasaison. Mit einem 3:1 (25:19, 29:27, 23:25 und 25:20) im Gepäck konnte das Team von Trainer Mihai Paduretu am Ende die Heimreise antreten.

Vom Papier her war Unterhaching eigentlich der haushohe Favorit in dieser Partie. Doch die herbe Niederlage aus dem Heimspiel gegen Moers war der Mannschaft um den neu ernannten Kapitän Steve Keir noch immer in den Köpfen.

Daran hatte auch der 3:0-Sieg im Europapokal am Sonntag nicht viel geändert, viel mehr steckte die psychische Anstrengung aus dieser Partie noch in den Knochen. Nun galt war es nun auch in der Bundesliga an der Zeit, zu zeigen, dass man zu den Topteams der deutschen Bundesliga zählt.
Und im ersten Durchgang zeigten die Hachinger eindrucksvoll, dass sie die internen Turbulenzen sowie die doppelte Belastung durch die Europacup-Spiele gut weggesteckt haben. Der Aufsteiger aus Hamburg brachte vor allem die Angriffesschläge des 2,06m-Risen Emanuel Kohut kaum unter Kontrolle und unterlag so klar mit 19:25.

Auch im zweiten Durchgang starteten die Bayern furios und gingen mit vier Punkten in Front. Die Cowboys zeigten sich jedoch wenig beeindruckt von der geschlossenen Hachinger Leistung und kämpften sich Punkt für Punkt wieder heran. So weit, dass es beim Stand von 24:23 sogar die ersten Satzbälle für den Underdog gab. Doch Haching konterte routiniert, ließ sich im zweiten Durchgang noch nicht aus der Ruhe bringen und schaukelte den Satz mehr oder minder glücklich nach Hause.

Von dieser guten Leistung ihres Teams angespornt, peitschten die rund 400 Fans in der Wandsbeker Sporthalle ihr Team nun nach vorne. Und Haching zeigte Schwächen. Die Annahme nicht mehr ganz so stabil wie in den ersten beiden Sätzen und auch bei eigenem Service konnte Paduretus Mannschaft selten einen Punkt erzielen. Das Fazit war der knappe 23:25-Satzverlust gegen immer stärker werdende Hamburger.
Im vierten Durchgang hatten sich Hachings Volleyballer wieder im Griff. Mit 25:20 ging der Satz klar an die Gäste aus dem Süden. Generali Haching hat nun ein ausgeglichenes Punktekonto, steht aber noch immer auf dem achten Tabellenplatz. Dies soll sich ändern, wenn am Sonntag Tabellenschlusslicht Königswusterhausen zu Gast in der Generali Sportarena ist (Spielbeginn: 16 Uhr).

Hannah Ziegler

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 12. Oktober 2007

   

Corina Ssuschke: Alle werden uns jagen

Bei der Europameisterschaft zählte Mittelblockerin Corina Ssuschke zu den Stammkräften, genau wie beim Deutschen Meister Dresdner SC, der am Wochenende in den Spielbetrieb der Bundesliga einsteigt. Im Interview verrät die 24-Jährige etwas über die Enttäuschung bei der EM in Belgien und den neuen Zielen für die Saison.

DVL: Die EM liegt zwei Wochen zurück. Haben Sie sich mit Platz sechs schon abgefunden?
Ssuschke: Manchmal fällt mir ein, was alles hätte sein können. Ich hatte mir mehr ausgerechnet und trauere den verpassten Chancen hinterher. Ich wollte mehr erreichen.

DVL: Wie gehen Sie jetzt an die Aufgabe Bundesliga heran?
Ssuschke: Indem ich mir ein neues Ziel gesetzt habe. Und das heißt: Titel gewinnen.

DVL: Aber alle werden den Dresdner SC jagen. Eine ungewohnte Rolle, oder?
Ssuschke: Klar, weil alle gegen den Meister gewinnen wollen. Das ist uns früher gegen Schwerin auch so gegangen. Für die meisten von uns war es der erste Titel. Aber dafür kann ich mir nichts kaufen. Wir starten einen Neuanfang und müssen viel arbeiten. Die anderen werden hoffentlich trotzdem viel Respekt vor uns haben.

DVL: Zum Neuanfang gehört auch, dass ihre Partnerin auf der Mittelblockposition, Christiane Fürst, nach Italien gewandert ist. Ein Schwächung für das Team?
Ssuschke: Wir haben in Stephanie Karg einen Ersatz, der schon zwei Jahre lang viel von uns gelernt hat. Da mache ich mir keine Sorgen.

DVL: Haben Sie am für Sie spielfreien ersten Spieltag die Konkurrenz verfolgt?
Ssuschke: Ja, Wiesbadens Niederlage gegen Köpenick ist eine Überraschung. Ich dachte, die haben so viele neue Ausländerinnen, da müsste was abgehen. Aber die Saison wird es zeigen, was alle so drauf haben.

DVL: Ihr erster Gegner ist der VCO Berlin, 3:2-Sieger beim Aufsteiger TSV Sonthofen. Was kommt da auf Sie zu?
Ssuschke: Die haben nichts zu verlieren. Eine Niederlage wäre für sie normal, jeder Satzgewinn gegen uns eine Überraschung. Wir dürfen sie nicht ins Spiel kommen lassen und ihnen nach dem Sieg in Sonthofen nicht den nächsten Höhenflug ermöglichen.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Freitag, 12. Oktober 2007

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Fans haben Spaß -­ Haching auch wieder

So hat man es als Spieler gern, auch, oder gerade, wenn ein Spiel verloren wurde. Der VC Bad Dürrenberg/Spergau hatte so eben sein erstes Heimspiel gegen den VfB Friedrichshafen mit 0:3 verloren. Es war das ungleiche Duell des Aufsteigers gegen den Rekordmeister, doch die 1800 Zuschauer störte das nicht. Sie hatten Volleyball auf hohem Niveau gesehen und daher wunderte es nicht, dass VC-Neuzugang Sven Dörendahl nach seiner persönlichen Premiere in Dürrenberg/Spergau feststellte: “So etwas kenne ich nicht. Wir verlieren 0:3 und die Leute stehen trotzdem nach dem Spiel auf und feiern dich. Die Stimmung war genial.“

Damit das aber auch so bleibt, täte es gut, den Fans mal einen Heimsieg zu präsentieren, doch mit dem nächsten Gast, dem SCC Berlin kommt die nächste hohe Hürde auf den Neuling zu. Wenngleich: Die Berliner taten sich in ihrem Auswärtsspiel bei den Netzhoppers aus Königs Wusterhausen zuletzt schwer. Am Ende hieß es 3:0, doch Satz eins (35:33) und drei (31:29) waren alles andere als deutlich. “Wir haben uns durch gebissen“, sagte SCC-Trainer Michael Warm.

Für die Neuen im Oberhaus werden auch am 3. Spieltag die Trauben wieder sehr hoch hängen. In Friedrichshafen dürfte es beispielsweise für rhein-main volley nichts zu holen geben. Es sei denn, der Meister nimmt vier Tage vor seinem ersten Heimspiel in der Champions League gegen Olympiakos Piräus die Hessen auf die leichte Schulter. Doch, zugegeben, das klingt recht unmöglich.

Gut erholt von der Heimniederlage am ersten Spieltag gegen Moers zeigt sich inzwischen Generali Haching. Im Challenge Cup wurde der Sprung in die zweite Runde geschafft, am Mittwoch gab es dann einen 3:1-Sieg (25:19, 29:27, 23:25, 25:20) bei den Hamburg Cowboys. Interne Turbulenzen hatten die Bayern wach gerüttelt, in deren Folge Ex-Nationalspieler Michael Mayer suspendiert wurde. Der Lehramts-Studium steckt im Examen und seine Leistungen waren aus Sicht der Vereinsverantwortlichen unzureichend. “Das ist nicht der Michi Mayer, den wir kennen“, wurde der Vorsitzende Friedrich Liebhart zitiert.

Dennoch sind die Türen für Mayer nicht verschlossen, mittrainieren durfte er bereits wieder. Unterdessen wurde der Australier Steve Keir zum neuen Kapitän bestimmt und kurzfristig der portugiesische Nationalspieler Valdir Sequeira (25) dem italienischen Erstligisten Prisma Taranto  abgeworben.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Freitag, 12. Oktober 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

Eltmann gegen Moers nur Außenseiter

Gut spielen heißt schon zu gewinnen

Nach dem der erste Heimsieg bei der SG Eschenbacher Eltmann (6./2:2 Punkte, 4:4 Sätze) unter Dach und Fach ist, geht das Team von Trainer Milan Maric gelöst in die Heimpartie gegen den Moerser SC (4./4:0, 6:1). „Moers ist Top-Favorit, eine der drei besten Mannschaften der Liga. Da können wir nur gewinnen“, weiß Maric, dass die Chancen auf einen weiteren Heimerfolg nicht besonders hoch sind. „Wenn wir gut spielen, dann haben wir schon gewonnen. Sollten wir allerdings siegen, dann werden wir richtig feiern.“

Im Moment plagen Maric noch Aufstellungssorgen. Kapitän Christian Nowak und Diagonalangreifer Alexander Mayer waren beide die Woche über krank und konnten nicht trainieren. Vor allem hinter dem Einsatz von Mittelblocker Nowak steht ein dickes Fragezeichen. „Lukas Bauer und Oliver Staab können das aber beide spielen“, ist Maric dennoch nicht bange. Mayer wird wohl eher auflaufen können, „aber er ist nicht fit“, so der Coach. Hier stehen Jan Jarolim, aber auch Staab als Ersatz bereit.

Der Moerser SC ist diejenige Mannschaft, die in der Sommerpause am heftigsten aufgerüstet hat und gehört damit nicht zu unrecht zu den Meisterschaftskandidaten. Mit den drei niederländischen Nationalspielern Guido Goertzen (Außenannahme, war 1996 in Atlanta Olympiasieger), Joram Maan (Außenannahme) und Renzo Verschuren (Mittelblock), sowie dem tschechischen Nationalmannschafts-Regisseur Ondrej Kust hat der Vorjahres-Siebte hochkarätige Zugänge zu verzeichnen. Zumal im international besetzten Kader (nur zwei Spieler mit deutschem Pass stehen darin) auch noch mit Trainersohn und Nationalspieler Georg Grozer Junior der wohl beste deutsche Diagonalangreifer der Bundesliga steht. Dessen Vater Georg Grozer Senior möchte in dieser Saison „unbedingt eine Medaille in der Hand halten.“ Das bedeutet in der Liga Gold, Silber oder Bronze oder Pokalsieger.

Eine besondere Taktik hat sich SGE-Trainer Maric nicht für den Vergleich „David gegen Goliath“ ausgedacht. „Taktik geht im Volleyball nur während des Spiels, wenn der Block nicht funktioniert. Sonst gibt es nur taktische Aufschläge auf den schlechtesten Annahmespieler. Aber Moers hat keine Schwachpunkte.“

SG Eschenbacher Eltmann – Moerser SC, Samstag, 19.30 Uhr

 

 

Deutschland - DVL-News

 Freitag, 12. Oktober 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

VfL Nürnberg: Auch gegen Erfurt Außenseiter

Nach einem spielfreien Wochenende steht für das Bundesliga-Team des VfL Nürnberg am Samstag (13.10.2007, 19.30 Uhr in der Ballspielhalle Altenfurt) mit dem Spiel gegen das SWE-Volley-Team aus Erfurt die nächste schwere Heimspiel-Hürde bevor.

Zwei Wochen Zeit hatten die Nürnbergerinnen nach ihrer knappen und etwas ärgerlichen Auswärtsniederlage in Chemnitz, um an Problemen und Schwierigkeiten in ihrem Spiel zu arbeiten. Dies sollten eigentlich ideale Voraussetzungen für den ersten Heimsieg der Saison sein, jedoch steht mit dem Team des Erfurter Trainers Jürgen Treppner ein weiterer harter Brocken an, der neutral betrachtet in höheren Tabellenregionen als die Mittelfränkinnen zu Hause ist, und somit als klarer Favorit in die Partie gehen wird.

Trotzdem wird Erfurt mit einem gewissen Respekt nach Nürnberg kommen, mussten Sie doch im letzten Jahr zwei bittere und unerwartete Niederlagen gegen Nürnberg hinnehmen. Erfurt startete mit zwei deutlichen Siegen in Dresden und zu Hause gegen Grimma in die laufende Spielzeit, musste aber in der Vorwoche eine bittere und überraschende Niederlage bei der TG Bad Soden hinnehmen.

Folglich ist es vor dem Spiel schwer zu sagen, wie hoch die Siegchancen des VfL sind. Auch die Nürnbergerinnen um Kapitän Florentina Büttner und die neue Zuspielerin Annette Groner zeigten in den ersten drei Spielen unterschiedliche Gesichter. So muss das Ziel gegen Erfurt sein, mehr Konstanz in allen Spielelementen zu beweisen und die Chancen, die sich aus der bislang sehr stark spielenden Abwehr ergeben, effektiver zu nutzen.

Leider muss der VfL nach wie vor aus gesundheitlichen Gründen auf Anja Mark verzichten, auch Neuzugang Lissy Geyer hatte im Training dieser Woche starke Schulterbeschwerden, weshalb ihr Einsatz fraglich ist. Katja Holstein, die mit Doppelspielrecht für den TV Altdorf ausgestattet ist, kann vermutlich nicht für Nürnberg starten, weshalb die Personaldecke äußerst dünn ist.

Mit Erfurt kommt ein eingespielter Gegner, deren Mannschaftsaufstellung sich seit letzter Saison kaum geändert hat, den man von Anfang an stark unter Druck setzen muss, um eine Chance auf die Überraschung zu haben.

Trainer Raddatz: „Für uns gilt es nach wie vor als Mannschaft zusammenzuwachsen, konstanter zu werden, um gegen formell ebenbürtige Gegner in Topform zu sein. Das heißt aber nicht, dass wir das Spiel gegen Erfurt nicht ernst nehmen. Wir wollen jedes Spiel gewinnen und alle sich uns bietenden Chancen nutzen.“ Denn schließlich ist im Kampf um den Klassenerhalt jeder Sieg und jeder Satzgewinn wichtig.

mir

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Freitag, 12. Oktober 2007

   www.volleyballer.de

Bayer Sitzvolleyballer wollen Titel zurückerobern

Am Samstag und Sonntag findet in Cottbus die Deutsche Meisterschaft im Sitzvolleyball statt. Nach 14 Titeln in Folge musste sich Leverkusen im vergangenen Jahr dem Team aus Berlin geschlagen geben. Dieses Ergebnis wollen die Farbenstädter in diesem Jahr wieder umkehren und ihren 17 Titel erringen.

Leverkusen tritt in der Gruppe B als Favorit an und trifft auf die Mannschaften aus Magdeburg, Neubrandenburg, Leipzig I und Berlin II. Bayer Trainer Dr. Quade muss in Leipzig auf Nationalspieler Robert Grylak, Thomas Lügger und Dirk Mimberg verzichten. Im Leverkusener Team stehen neben den etablierten Spielern mit Babaros Sayilir und Torben Schiewe zwei Junioren – Nationalspieler, denen die Zukunft gehört.

Einziger ernsthafter Vorrundengegner ist der BV Leipzig mit dem Ex – Leverkusener Benjamin Oesch. Die Leipziger haben sich in den vergangenen Jahren zur klaren Nummer 3 im deutschen Sitzvolleyball hinter Leverkusen und Berlin entwickelt. Aktuell stehen 3 Nationalspieler und zwei Junioren - Nationalspieler in ihren Reihen. In der Gruppe A geht das Team aus Berlin als Favorit an den Start.

Sollten sich die Leverkusener in ihrer Gruppe durchsetzen, wartet im Halbfinale ein leichter Gegner. Im anderen Halbfinale könnte es dann zum Duell zwischen den favorisierten Berlinern und Leipzig kommen, das in den vergangenen Jahren mehrfach im Tie-Break von den Berlinern gewonnen wurde.
Im Finale könnte es dann zur Neuauflage des letztjährigen Endspiels kommen. Trainer Quade: „Wir wollen in diesem Jahr wieder den Titel gewinnen. Allerdings sind Berlin und Leipzig nicht zu unterschätzen.“

Leverkusen spielt mit: Cavic, Faerber, Menke, Quade, Renger, Sayilir, Schiewe, Schrapp Soicke und Thielen.

 

 

International - Sport1.de

 Freitag, 12. Oktober 2007

   www.sport1.de

Kambodscha: Mit deutschem Trainer zum Titel

Die Volleyball-WM der Behinderten findet vom 24. 11. bis zum 2. 12. in Kambodscha statt.

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Freitag, 12. Oktober 2007

   www.abendblatt.de

Cowboys: Noch zu viele leichte Fehler

Der Erstliga-Aufsteiger sieht sich fast auf Augenhöhe mit so etablierten Teams wie dem Vorjahresvierten aus München.

Oststeinbek - So unterschiedlich kann Wahrnehmung sein. Da standen die gut 550 Zuschauer in der Sporthalle Wandsbek fast drei Sätze lang und feuerten die Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV beim 1:3 (19:25, 27:29, 25:23, 20:25) im Bundesligaspiel gegen Generali Haching an. Manager Jan Schneider sprach anschließend vom besten Spiel, das er jemals von den "Cowboys" gesehen habe. Nur die Spieler waren nach dem knapp zweistündigen, begeisternden Schlagabtausch mit dem Vorjahresvierten enttäuscht.

"Ich kann einfach nicht zufrieden sein mit diesem Ergebnis", sagte Mittelblocker Felix Braun. Auch Außenangreifer Sven Glinker, mit 27 Zählern wieder erfolgreichster Punktesammler der Stormarner, war angefressen: "Den zweiten Satz hätten wir nicht verlieren dürfen", sagte er. Und Diagonalangreifer Duncan Budinger (22 Zähler) stellte nach seiner bislang besten Partie für die Oststeinbeker fest: "Als Mannschaft können wir noch wachsen. Und ich kann noch besser werden."

Der Missmut ist nachvollziehbar. "Es fehlt nicht mehr viel, um solche Spiele zu gewinnen", so die Einschätzung von Trainer Bernd Schlesinger. Das merken auch die Spieler, dementsprechend enttäuscht sind sie. "Es gibt noch zu viele leichte Fehler", sagte der Coach.

Die Außenstehenden hingegen sahen eine Mannschaft, die fast auf dem selben Niveau wie eines der etablierten Teams der Liga spielte. Vor allem in der Annahme überzeugten die Oststeinbeker. Libero Hiroshi Katsuno hatte eine Erfolgsquote von 88 Prozent in der Annahme des gegnerischen Aufschlags. Glinker (80 Prozent), Fridolin Lippens (82) und auch der später eingewechselte Björn Domroese (83) lieferten in diesem Bereich eine Topleistung ab.

Was für eine Verstärkung Glinker für diese Mannschaft ist, zeigte er auch im vierten Satz, als er mit drei Assen den Rückstand von 11:15 auf 14:15 verkürzte. Und mit seiner Aggressivität reißt er auch seine Mitspieler mit.

Am Sonntag droht trotzdem die vierte Niederlage beim Vorjahresdritten SCC Berlin. Mittelfristig wird für den Klassenverbleib auch entscheidend sein, wie die Oststeinbeker mit dem Frust umgehen können.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Freitag, 12. Oktober 2007

   www.abendblatt.de

NA.Hamburg muss in Köpenick gewinnen

FISCHBEK - Eigentlich heißt es ja, Ergebnisse aus der Vorbereitungszeit haben keine Bedeutung. Doch das 0:3 der Volleyball-Frauen der NA.Hamburg gegen den Köpenicker SC vor vier Wochen geistert nicht nur Trainer Helmut von Soosten noch im Kopf herum. "Da hat Köpenick ausgesprochene Frühform unter Beweis gestellt", sagte er. Am Sonnabend müssen die Fischbekerinnen in Köpenick antreten.

"Gemessen an unserem Saisonziel, unter die ersten drei zu kommen, müssen wir dort gewinnen", weiß Helmut von Soosten. Immerhin meldete sich bis auf Josephine Dörfler (Daumenbruch) der gesamte Kader einsatzbereit. Allerdings wird Libera Lisa Rühl nach ihrer Ellenbogenverletzung die nächsten beiden Spiele noch geschont, Routinier Sabine Verwilt-Jungclaus wird sie weiter vertreten.

masch

 

 

Deutschland - Stader Tageblatt

 Freitag, 12. Oktober 2007

   www.kvvstade.de

Conny Schultz: Premiere im Nationaltrikot

Conny Schultz reist zum Weltcup der Altersklasse Ü 50 in die USA

Buxtehude (tz). Das Kribbeln wurde von Tag zu Tag stärker – jetzt beginnt endlich das große Sport-Event: BSV-Volleyballerin Cornelia Schultz darf endlich in den Flieger steigen, der die 51-Jährige zu ihrem ersten internationalen Einsatz in die USA bringen wird.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Freitag, 12. Oktober 2007

   www.svz.de

Neustadt: Mehr Emotionen aufs Feld bringen

NEUSTADT-GLEWE - Die Neustädter Damen erwarten in einem Landesderby den SV Warnemünde. Dass der Aufsteiger noch kein Spiel gewinnen konnte, ist für Fortschritt-Trainer Oliver Dunkel nur bedingt aussagekräftig...

 

 

Deutschland - Main-Spitze

 Freitag, 12. Oktober 2007

   www.main-spitze.de

RMV: „Man kann immer etwas lernen"

Wie lange hält Rhein-Main Volley Rekordmeister VfB Friedrichshafen stand?

RÜSSELSHEIM Es wird ein langer Samstag. Das steht fest. Sehr früh wird sich die Mannschaft von Rhein-Main Volley in Richtung Bodensee auf den Weg machen und mutmaßlich erst in den ersten Stunden des Sonntags wieder daheim sein.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Freitag, 12. Oktober 2007

   www.freies-wort.de

VfB Suhl: Alles auf Anfang

In Münster will’s Suhl besser machen

Suhl – Wie gesagt, es kann nur besser werden, und der Anfang dazu soll am Sonntag in Münster (14.30 Uhr) gemacht werden. Nach der 1:3-Auftaktniederlage am Montagabend gegen Vilsbiburg wollen die Volleyballerinnen des VfB 91 Suhl einfach nochmal von vorn anfangen.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel