News

 Dienstag, 16. Oktober 2007 

Hamburg Cowboys: Nichts zu ernten in Berlin
VIF kann in Bottrop nicht punkten
MTV-Volleyballer verteilen zu viele Geschenke
SCC Berlin: Das Warten hat ein Ende
SVL-Damen stürzen Tabellenführer
Auch Schöneiche kann VCO nicht stoppen
Axel Büring als Experte im TV
Luzern: Eine traumhafte Location
Friedrichshafen: Show kann beginnen
TVR: Pflicht ohne Kür
DVL begrüßt den neuen DVV-Sportdirektor
Chemnitz: Revanche geglückt
SeniorInnen-DM: Ausrichter gesucht
„Eine wertvolle Woche“
Günter Hamel neuer DVV-Sportdirektor
„Volleyball aktuell“ und Schul-Homepage aktualisiert
Generali Haching ohne Probleme
Allianz Volley Stuttgart auf Platz 1
Autogramm vom Olympiasieger
Verkehrte Welt in Rottenburg
Warum kriegt Hamburg die Halle nicht voll?
Oststeinbeker psychisch und physisch "platt"
Elmshorner nach Auswärtserfolg Tabellenzweiter
USC: Auftakt mit Aussetzern
USC schlägt die Oktobersonne
Ines Bathen: Abgehoben wird nur am Netz
SV Bayer: „Team ohne Stars“ im Aufwind
Ssuschke: Olympiateilnahme großer Traum
Wiesbaden: Heiß auf Wiedergutmachung
Ferradas: “Team muss sich vertrauen"

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Deutschland - Hamburg Cowboys-News

 Dienstag, 16. Oktober 2007

   

Hamburg Cowboys: Nichts zu ernten in Berlin

Keine Frage, es war der bisher schwächste Auftritt der Hamburg Cowboys: Beim SCC Berlin kam der Neuling 0:3 unter die Räder (18:25, 15:25, 11:25), zeigte dabei „eine enttäuschende Leistung“, wie Trainer Bernd Schlesinger befand. Im vierten Spiel gegen ein Spitzenteam der 1. Bundesliga wirkten seine Leistungsträger müde, der Gegner diesmal aber auch hochkonzentriert.

Schlesinger wies denn auch auf die enorme Qualität der Gastgeber hin: „Die sind ja alle zwei Meter und größer, die physische Präsenz war heute erdrückend. Wenn die Berliner uns ernst nehmen und dann ins Rollen kommen, sind sie mit unseren Möglichkeiten kaum zu stoppen.“ Und die Berliner nahmen die Hamburger ernst, sie kamen ins Rollen, spätestens nach dem 25:18 und 13:9 im zweiten Satz. Zum ersten Mal in dieser Saison knickte die Annahme unter dem Aufschlagdruck des Gegners nachhaltig ein, und ohne den gewohnten präzisen Spielaufbau sahen sich die Angreifer der Cowboys immer wieder einem turmhohen Block gegenüber. Zwar probierte der Hamburger Coach alles, gewährten allen Akteuren Matchpraxis, doch ins Spiel fanden die Gäste nicht mehr.

„Mund abputzen, aufstehen, nach vorne schauen“, war denn auch die Losung, die Cowboys-Chef Jan Schneider ausgab. „Wir sind ja keine Träumer. Gegen Teams, die einen x-fachen Etat haben, können wir uns nur an ganz besonderen Tagen zur Wehr setzen.“ So wie vorige Woche gegen Düren und Haching, zwei Satzgewinne stehen hier zu Buche – zwei mehr als die Netzhoppers Königs Wusterhausen, die dieselben vier Auftaktgegner hatten und an diesem Spieltag von Generali Haching auseinander genommen wurden. „Und die Netzhoppers sind ja keine Blinden, die haben auch noch den dreifachen Etat von uns und eine gute Mannschaft zusammengestellt“, sagte Schneider, „das zeigt einfach nur, was da für ein mörderischer Druck von den Topteams aufs Feld gebracht wird.“

Nun können die Hamburg Cowboys zwei Wochen verschnaufen, ehe am Dienstag, 28.10., das Gastspiel bei Bayer Wuppertal ansteht, ein Team, das zum vorderen Mittelfeld zu zählen ist. Am 3.11. gastiert dann in der SG Eltmann erstmals ein Verein in Wandsbek, der von den Verantwortlichen zu den schlagbaren Rivalen gezählt wird. Nach dem Sensationserfolg gegen den Moerser SC aber haben sich die Franken schon von den Abstiegsrängen absetzen können. „Das wird ganz sicher ein dramatisches Match“, sagt Schneider. Nun gilt es erstmal wieder für die Cowboys, die Kräfte zu regenerieren – eine angenehmere Phase der Saison ist angebrochen. Sie beginnt mit einem Besuch im Klettergarten und anschließender Einkehr beim Bild-Sportler-Stammtisch.

 

 

Deutschland - RWE Rhein-Ruhr Volley-News

 Dienstag, 16. Oktober 2007

   

VIF kann in Bottrop nicht punkten

Mit einem schönen 3:0 Erfolg meldet sich das RWE Rhein-Ruhr Volleyteam zurück und klettert nach dem mühsamen Saisonauftakt mit einem nunmehr positiven Punktekonto auf den vierten Tabellenrang. Vor der Yesiltas-Trupppe rangieren Braunschweig mit einer Niederlage und die bis heute ungeschlagenen Junioren vom Zürichteam sowie der Spitzenreiter von der Spielgemeinschaft TSV Giesen / Hildesheim.

Den Zuschauern hatte Kapitän Ferdinand Stebner versprochen, die Gäste aus Frankfurt mit aggressivem Spiel sofort unter Druck setzen zu wollen, damit der starke Mittelangriff ausreichend Platz schaffen kann, damit auch die Aussenangreifer zum Zuge kommen.

Das Vorhaben gelang, denn die Aufgaben kamen stark und platziert, so dass der RWE Block die ersten Angriffe aus dem Frankfurter Raum schon gut filtern konnte. Was durchkam, konnte durch eine starke Feldabwehr wieder in den Spielaufbau gebracht werden, der von Torben Tidick trotz leichter Magendarm-Probleme routiniert in Szene gesetzt wurde. In der Mitte drohten sodann Szekeres und Romund, diagonal Jan Terhoeven und aussen David Kampa und Kapitän Ferdinand Stebner. Letzter zeigte besonders viel Einsatzfreude und forderte von Tidick einen Ball ums andere, auch wenn sich die Frankfurter Youngster auf ihn konzentrierten, Stebner fand fast immer den gegnerischen Boden oder schaffte es, den VIF-Block aussen anzuschlagen oder teilweise sogar durch ihn durch zu brettern.

Das gefiel den Fans und sie belohnten die RWE Volleys mit Applaus und Anfeuerung. Zwischenzeitlich, besonders im zweiten Durchgang gönnten sich die Gastgeber einige Schonrunden, die die Internatler natürlich nicht ungenutzt liessen, so bauten sie die meist deutliche Bottroper Führung schnell ab und kamen sogar bis auf 20-22 heran. Doch Trainer Gürsel Yesiltas war nicht gewillt, seinen Jungs mehr Freiräume zu lassen und so machte er in zwei Auszeiten deutlich, dass ein Nachlassen in der Konzentration in der Regel schwer bestraft wird. Aus eigener Erfahrung klug geworden erkannten Stebner und Co. die Situation und zogen schnell wieder an.

Unter dem Beifall der Zuschauer wurde der 2. Durchgang dann auch mit 25:20 gewonnen und im dritten Satz gab es kein Nachlassen - 25:17 hieß es zum Schluss und der verdiente Lohn war der Anschluss an das obere Tabellendrittel.

Nach dem Spiel gratulierte Gästetrainer Bernhard Stewart dem RWE Team, wies aber berechtigt darauf hin, dass seine Mannschaft in diesen Tagen großen Belastungen ausgesetzt sei, so wurden an diesem Wochenende insgesamt 3 Spiele absolviert, da sei es kein Wunder, wenn seine Jungs nicht ganz so gut drauf sein, zumal es wohl noch drei Verletzte zu beklagen gab.

Coach Gürsel Yesiltas dankte den Zuschauern für seine Treue und Unterstützung und versprach, mit seinem Team in den kommenden Wochen noch härter zu arbeiten, um die gezeigten Leistungen nicht nur zu stabilisieren sondern auch noch zu verbessern, stehen doch besondere Aufgaben in den kommenden Wochen an.

Bereits am nächsten Sonntag findet in Marl das Westdeutsche Pokalfinale statt. Im Siegesfall muss man in die direkte Qualifikation zur DVV Hauptrunde - diese muss auswärts bestritten werden. Eine Woche später wäre spielfrei - dabei bleibt es sicher auch, doch hier gibt es eine günstige Gelegenheit, den Tabellenführer aus Giesen direkt in Aktion beobachten zu können. Nachbar VV Humann Essen empfängt die Niedersachsen in der Wolfskuhle - da werden wohl 15 Zuschauer auch aus Bottrop anreisen, nicht um sich zu unterhalten, sondern um die Kontrahenten unter die Lupe zu nehmen, denn eine Woche später ist das nächste Match angesagt und dann direkt in Giesen! Also Grund genug, in den nächsten Wochen noch eine "Schüppe drauf zu legen".

 

 

Deutschland - MTV München-News

 Dienstag, 16. Oktober 2007

   

MTV-Volleyballer verteilen zu viele Geschenke

Für die Volleyballer des MTV München gab es am fünften Spieltag beim VC Gotha nichts zu holen. Nach 70 Spielminuten unterlag man den Thüringern vor 300 Zuschauern mit 0:3 (21, 21, 22) und findet sich jetzt auf einem Abstiegsplatz wieder.

Auch im zweiten Auswärtsspiel der Saison wartete eine lange Anreise mit 450km auf die Volleyballer des MTV München. Man gastierte beim VC Gotha, der punktgleich mit dem MTV mit 2:6 Punkten in der Tabelle rangierte. Kurzfristig konnte Zuspieler Peter Wörner die Reise nach Thüringen nicht machen, den der Grippe-Virus packte. Dazu musste der MTV auch noch auf Joschi Schöberl (persönliche Gründe) und Sebastian Brehme (Trommelfellverletzung ) verzichten. Noch geplagt von Erkältungen waren Andreas Eichhorn, Alexander Lingg und Andreas Roy, die aber die Auswärtsfahrt zusammen mit den weiteren sechs Spielern antreten konnten. „Personell steckt bei uns im Moment der Wurm drin. Krankheiten und Verletzungen werfen uns immer wieder zurück. Wir konnten bisher keine zwei Spiele hintereinander mit der gleichen Aufstellung beginnen.“, stellt MTV-Trainer Tom Gailer fest.

Doch die Ausfälle merkte man dem Team um Kapitän Hannes Buchner zu Beginn des Spiels nicht an. Der MTV kam gut uns Spiel und konnte mit Gotha mithalten. Erst Mitte des ersten Satzes konnte sich der Gastgeber ein wenig absetzen. Zwar kam der MTV noch einmal heran, aber am Ende machte der VC Gotha die wichtigen Punkte und konnte sich so auch den ersten Durchgang mit 25-21 sichern. Der zweite Satz war dann ein Spiegelbild. Die Münchner konnten bis Ende des Satzes mitspielen, doch in der heißen Phase konnte Gotha stets einen Gang zulegen und holte sich auch Durchgang Nummer zwei mit 25-21. Im dritten Satz keimte noch einmal Hoffnung beim MTV München auf. Bis Satzmitte hatte man sich eine drei Punkte Führung erspielt. Die Thüringer konterten aber mit gutem Aufschlagspiel, das die Annahme des MTV immer wieder in Bedrängnis brachte, und auch der Block der Gothaner stand jetzt wieder besser. So mussten die Münchner hinnehmen, dass auch der dritte Satz mit 25-22 an die Gastgeber ging.

Enttäuscht resümiert der MTV-Trainer Tom Gailer: „Wir haben trotz der angespannten Personalsituation heute nicht so schlecht gespielt wie es das Ergebnis zeigt. Aber in den ersten beiden Sätzen haben wir einfach zu viele Geschenke verteilt. Ansonsten wäre sicher der ein oder andere Satz drin gewesen. Aber es hilft nichts immer gut bis zum Satzende mitzuspielen, davon können wir uns nicht kaufen. Wir müssen in den nächsten Spielen die entscheidenden Punkte machen, damit auch zählbares auf unser Punktekonto kommt.“

Der MTV München steht nun mit 2:8 Punkten auf dem drittletzten Tabellenplatz der 2.Bundesliga und damit auf einem Abstiegsplatz. In der kommenden Woche haben die Münchner aber erst einmal spielfrei und so dürfte sich bis zum nächsten Heimspiel in zwei Wochen gegen die Volley Young Stars aus Friedrichshafen die Personalsituation wieder ein wenig entspannen.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Dienstag, 16. Oktober 2007

   

SCC Berlin: Das Warten hat ein Ende

Es sind intensive Wochen für die Volleyballer des SCC BERLIN. Vor sechs Tagen der Auswärtserfolg bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen, gestern der Heimsieg gegen die Hamburg Cowboys, am Mittwoch die Partie beim VC Bad Dürrenberg/Spergau – und dann am Sonntag der erste große Saisonhöhepunkt: das Europapokalspiel gegen Orion Doetinchem (NED).

Auf diesen Moment mussten die Berliner Volleyballfans lange Zeit warten. Nach 2 ½ Jahren findet in der Hauptstadt endlich wieder ein Europacupmatch statt. Die letzte internationale Begegnung des SCC BERLIN vor heimischer Kulisse war das Champions-League-Achtelfinale gegen PARIS VOLLEY am 09. Februar 2005.

Nun empfängt Berlins Volleyball-Team Nr. 1 im Challenge Cup ORION DOETINCHEM aus den Niederlanden. Hier wollen die Berliner eine offene Rechnung begleichen, denn als Ausrichter des letztjährigen Qualifikationsturniers brachten die Holländer dem SCC-Team eine 0:3 Niederlage bei und verhinderten damit ein Weiterkommen. Das Hinspiel steigt am 21. Oktober (16 Uhr) in Berlin, das Rückspiel findet am 27. Oktober (20 Uhr) in Doetinchem statt.

Für die aktuelle Saison 2007/08 hat der Europäische Volleyball Verband CEV den Europapokal-Modus verändert:
-    Die Königklasse bildet weiterhin die Champions League. Hier ist Deutschland durch Meister und Titelverteidiger VfB Friedrichshafen vertreten.
-    An die Stelle des „Top Teams Cup“ trat der CEV Cup, in dem Deutschland mit Vizemeister evivo Düren ebenfalls nur durch eine Mannschaft vertreten ist.
-    Der dritte Wettbewerb heißt ab sofort Challenge Cup. Hier tritt Deutschland mit dem SCC BERLIN sowie Generali Haching an.

In diesem Challenge Cup spielen insgesamt 64 Mannschaften im K.O.-System (mit Hin- und Rückspiel) bis zum „Final Four“ der besten vier Mannschaften. Nach jeder Runde wird neu ausgelost. Sportlich fragwürdig ist allerdings eine weitere Neuerung, der sog. „Golden Set“. Falls beide Mannschaften jeweils ein Spiel gewinnen, kommt es (unabhängig von den Satzresultaten – also 3:0, 3:1 oder 3:2) zu einem Entscheidungssatz. Dieser findet direkt im Anschluss an das Rückspiel statt und wird als Tie-break (also bis 15 Punkte) gespielt. Der Gewinner des „Golden Set“ kommt eine Runde weiter.

Bei dieser Regelung könnte es sich als Nachteil herausstellen, dass die zweite Begegnung in Holland stattfindet. „So sind nun mal die Regeln, damit können und müssen wir leben“, kommentiert SCC-Coach Michael Warm die Ansetzung, „außerdem ist das Rückspiel noch kein Thema für uns. Zunächst einmal wollen wir die Bundesliga-Aufgabe in Bad Dürrenberg lösen und anschließend das Hinspiel in Berlin mit der Unterstützung unserer Fans erfolgreich gestalten.“

mk

 

 

Deutschland - SV Lohhof-News

 Dienstag, 16. Oktober 2007

   

SVL-Damen stürzen Tabellenführer

In einem dramatischen Spiel besiegten die Bundesliga-Damen des SV Lohhof den noch bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer SV Sinsheim. Nach 123 Spielminuten stand der 3-2 (24, 21, -18, -25, -9) Auswärtserfolg fest.

Ein Topspiel jagt im Moment das nächste für die Damen des SV Lohhof in der 2.Bundesliga. Nach der knappen Niederlage in der Vorwoche gegen Allianz Volley Stuttgart, waren die Spielerinnen des SVL in dieser Woche beim noch ungeschlagenen Tabellenführer aus Sinsheim zu Gast.

In den ersten beiden Sätzen schaute alles nach einem Durchmarsch des SV Sinsheim aus, der in dieser Saison noch keinen Satz verloren hatte. „Wir haben schlecht begonnen und nicht das Niveau vom Stuttgart-Spiel erreicht und sind so schnell mit 0-2 hinten gelegen“, berichtet SVL-Trainer Hannes Müllegger über das Spiel. Doch mit dem Rücken zur Wand war es vor allem Kapitänin Martina Banse, die für die Wende sorgte. „Die entscheidende und wichtigste Spielerin des Abends war Martina Banse. Sie hat die Mannschaft wachgerüttelt, Verantwortung übernommen und uns zum Sieg geführt.“, bestätigt Müllegger. Folgerichtig ging auch der dritte Durchgang deutlich mit 25-18 an den SVL.

Der vierte Satz sollte noch einmal sehr dramatisch werden. Beim 22-24 und 24-25 wehrten die Lohhofer insgesamt drei Matchbälle ab und konnten den vierten Satz noch mit 27-25 drehen. „In solchen Situationen braucht man natürlich immer das Quäntchen Glück, das wir vielleicht gegen Stuttgart nicht hatten.“, so Müllegger. Der Tiebreak war dann eine deutliche Sache für den SV Lohhof. Ein Blitzstart brachte die Spielerinnen um Zuspielerin Mona Elwassimy schnell mit 8-1 in Führung und diese ließen sie sich auf nicht mehr nehmen. Der entscheidende fünfte Satz ging schließlich mit 15-9 an den Lohhoferinnen.

Glücklich über den Sieg zeigte sich nach dem Spiel auch SVL-Trainer Hannes Müllegger: „Spielerisch war das nicht das Goldene vom Ei, aber kämpferisch sehr gut. Wichtig war, dass man mein Team gesehen hat, was mit unbedingtem Siegeswillen alles zu bewegen ist!“

Am nächsten Sonntag wartet schon das nächste Highlight mit dem Bayerischen Pokalfinale in Hof auf den SV Lohhof. Der Sieger des Turniers steht in der ersten Runde des DVV-Pokals und hat die Chance sich gegen den Bundesligisten NA Hamburg zu präsentieren. Diese Chance wollen sich natürlich Martina Banse und Co. nicht entgehen lassen.

 

 

Deutschland - VC Olympia Berlin-News

 Dienstag, 16. Oktober 2007

   

Auch Schöneiche kann VCO nicht stoppen

Im Vorspiel zur Begegnung der VCO-Mädels und dem Deutschen Meister Dresdner SC konnte sich die männliche Fraktion gegen TSGL Schöneiche mit 3:0 durchsetzen und steht nach fünf Spieltagen immer noch ungeschlagen an Platz zwei der Tabelle.

Nach einem dramatiaschen dritten Satz war der Jubel auf Seiten des Zurich Teams groß. Einen Achtpunkterückstand arbeiteten die jungen Spieler konsequent auf und gaben somit keinen Satz an Schöneiche ab.

Auch in den beiden Sätzen zuvor hatten die Gäste durchaus Chancen den Ausgang des Spiels offen zu gestalten, vermochten diese aber nicht endgültig zu nutzen. Nicht ganz in Topform hatte der VC Olympia vor allem Schwierigkeiten im Aufschlag konnte sich nie absetzen. Das gute Blockspiel der Gegner stellte für die Angreifer des Zurich Teams ebenso immer wieder keine leichte Aufgabe dar. Trotzdem gelang den jungen Volleyballtalenten vom Bundesstützpunkt Berlin über das Match hinweg ein stabiler Angriffsaufbau.

Wenngleich nicht mit einem glänzenden Sieg steht der VCO nach fünf Spieltagen jedoch immer noch ungeschlagen da. Und nicht nur die Spieler hatten Grund zum Feiern. Denis Kaliberda und Santino Rost überraschten ihre Mütter nach Spielende offiziell mit Blumensträußen, da beide ihren Geburtstag feierten.

Nun haben die Spieler erst einmal sieben Tage frei, bevor die nächste Aufgabe nach den verdienten Herbstferien am 27.10.2007 auswärts beim 1. FC Windeck wartet.

Stimmen zum Spiel

Bundestrainer Söhnke Hinz: „Volleyballerisch kann die Mannschaft noch viel zu lernen und sie kann auch besser spielen als gegen Schöneiche. Aber die Jungens sind cool und clever für ihr Alter und sind auch beim 8:16 im dritten Satz nicht hektisch geworden. Das ist eine Grundeigenschaft, die man schwer antrainieren kann.“ Die bisherigen Siege soll man nicht überbewerten, denn „nun kommen drei schwere Auswärtsgegner. Da werden wir sehen, wohin die Reise in der Tabelle führt.“

Gästecoach Kurt Radde: „Wir waren in der Außenseiterrolle gegen ZTVCO, der so stark in die Liga gestartet ist. So ging es für uns in erster Linie darum, unsere Fortschritte zu bestätigen. Das ist gelungen und ich bin zuversichtlich, dass wir unser Saisonziel Klassenerhalt mit dieser jungen Formation schaffen.“

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Dienstag, 16. Oktober 2007

   

Axel Büring als Experte im TV

Für die Bundesliga-Partie zwischen den Volleyballerinnen des TSV Bayer 04 Leverkusen und des 1. VC Wiesbaden am Dienstag (16. Oktober, 20 Uhr) hat der Fernsehsender „sportdigital“, eine Tochter des Volleyball-Bundesliga-TV-Rechteinhabers „SportFive“, einen Experten als Spiel-Analysten gewonnen. USC-Trainer Axel Büring wird Kommentator Frank Winkler mit Kommentaren während dieser Partie zur Seite stehen. Übertragen wird die Begegnung im Internet unter www.sportdigital.tv .

Büring ist auf dem Gebiet der TV-Analyse im Volleyball kein Newcomer: Der Meistermacher des USC Münster co-kommentierte noch vor ein paar Monaten für „Eurosport“ die Beach-Weltmeisterschaften in Gstaad. „Das hat mir viel Spaß gemacht“, gesteht der 40-jährige Münsteraner. So brauchte Ex-Nationalspielerin Danja Müsch, die bei „sportdigital“ für die Volleyball-Übertragung verantwortlich zeichnete, nicht viel Überredungskunst, um Büring für Dienstag nach Leverkusen zu lotsen.

 

 

International - Eurobeach-News

 Dienstag, 16. Oktober 2007

   

Luzern: Eine traumhafte Location

Die Vertreter von Global Sports Marketing und der Stadt Luzern ziehen nach dem Swiss Masters 2007 der Beach Volleyballer im Lido Luzern ein rundum positives Fazit

Zürich/Luzern, 15. Oktober 2007: Bei vielen Besuchern, die das Swiss Masters 2007 der NESTEA European Championship Tour verfolgt haben, sind nostalgische Erinnerungen wachgerufen worden. „Schließlich ist der malerisch am Ufer des Vierwaldstätter Sees gelegene Lido von Luzern die Geburtsstätte der Sportart Beach Volleyball in der Schweiz“, sagt Roger Schnegg, Direktor von Swiss Volley. Dort, wo einst die ersten nationalen Titelkämpfe ausgetragen wurden, trafen sich Anfang Juli 2007 die besten Teams Europas, um um 100.000 Euro Preisgeld, den Turniersieg und wertvolle Ranglistenpunkte zu kämpfen.

Eine schönere Location, so der Eindruck aller Beteiligten, lässt sich für das Baggern im Sand in Luzern kaum finden. Auch sonst fiel das Fazit, das die Vertreter der in Zürich ansässigen Agentur Global Sports Marketing (GSM), die die NESTEA European Championship Tour organisiert und vermarktet, bei einem Meeting mit Repräsentanten der Stadt Luzern zogen, rundum positiv aus. „Die verschiedenen Parteien, die dieses Event gemeinsam realisieren konnten, haben sehr gut harmoniert und erfolgreich zusammenarbeitet“, betonte Christian Scholbrock, Managing Director bei GSM. So sei die Stadt Luzern weltweit in über 100 Stunden TV-Übertragung in ein gutes Bild gerückt worden. Auch die nationale Fernsehpräsenz des Turniers sei auf gut zwei Stunden Live-Berichterstattung gesteigert worden. Zudem sei über das Swiss Masters in den Magazinsendungen und News, zeitversetzt in SF DRS, auf TeleTell und StarTV berichtet worden.

„Der neue Austragungsort“, so Scholbrock, „hat sich rundum bewährt, auch wenn die Zuschauerresonanz aufgrund der feuchten Witterungsverhältnisse teilweise nicht so rege war, wie wir uns das erhofft hatten. Aber daran werden wir gerne weiter arbeiten und freuen uns, wenn Luzern uns im kommenden Jahr bestimmt mehr Sonne bescheren wird.” Darüber, dass das Swiss Masters auch 2008 wieder an den Gestaden des Vierwaldstätter Sees seine Heimat haben werden, ließen die Organisatoren nach den Erfahrungen dieses Jahres keine Zweifel. „Beach Volleyball und das Lido von Luzern, das passt einfach“, betont Urs Hunkeler, Stelle für Eventkoordination der Stadt Luzern. Zurzeit koordinieren wir den Kalender 2008, um einen für alle optimalen Turniertermin für das Swiss Masters 2008 zu bestimmen.” Perspektivisch denken GSM, die Vertreter der Stadt und Swiss Volley sogar daran, in den kommenden Jahren das NESTEA European Championship Final nach Luzern zu vergeben. „Wenn in Luzern im Jahre 2010 die Europameister ermittelt würden, wäre das ein weiterer Höhepunkt für das Schweizer Beach Volleyball, das in den vergangenen Jahren im Beach Volleyball schon so viele Erfolge feiern konnte.“, sagt Roger Schnegg, Direktor von Swiss Volley.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Dienstag, 16. Oktober 2007

   

Friedrichshafen: Show kann beginnen

Endlich geht es los: Am Mittwoch (17. Oktober, 20.15 Uhr) starten die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen in der heimischen Arena gegen Olympiacos Piräus in die Indesit European Champions League 2007/2008. Die Aufgabe gegen den griechischen Rekordmeister ist alles andere als einfach.

Der 1. April 2007 ist beim VfB Friedrichshafen bis heute genau Erinnerung geblieben. An diesem Tag nämlich gewannen die Schmetterkünstler vom Bodensee das Finale gegen Tours VB (Frankreich) mit 3:1 und machten damit den ersten Sieg eines deutschen Teams in der Indesit European Champions League perfekt. „Klar denke ich immer wieder daran zurück“, sagt Co-Trainer Ulf Quell und verrät: „Immer, wenn ich die Bilder sehe, bekomme ich eine Gänsehaut.“

Nur zu gerne würde man dieses Gefühl in Friedrichshafen noch einmal erleben. Doch Cheftrainer Stelian Moculescu ist erfahren und realistisch genug, um eindringlich vor überzogenen Erwartungen zu warnen. „Wir sind zwar der Titelverteidiger, aber das darf man nicht überbewerten“, sagt er und schreibt die Ziele seines Teams im diesjährigen Wettbewerb der besten europäischen Klubs fest. „Erst einmal wollen wir die Vorrunde überstehen. Wenn uns das gelingt, sind wir schon zufrieden.“

Schließlich bekommen es die Häfler in der Gruppenphase mit hochkarätigen Gegnern zu tun. Hier streiten mit ihnen Russlands aktuellem Meister Dinamo Tattransgaz Kazan, Griechenlands Vizemeister Olympiacos Piräus sowie Spaniens Vizemeister und Pokalsieger Unicaja Arukasur Almeria um die ersten beiden Plätze, die sicher zum Einzug in die anschließenden Play-offs berechtigen. Auch der beste Drittplatzierte der sechs Vorrunden zieht in die nächste Runde ein – darauf zu spekulieren aber wäre ein zu großes Wagnis. „Das wird schwierig“, sagt Moculescu. „Kazan und Piräus sind starke Gegner. Und Almeria ist bisher noch eine unbekannte Größe für uns.“

Schon das erste Spiel am Mittwoch (17. Oktober, 20.15 Uhr) gegen Griechenlands Rekordmeister Piräus könnte damit richtungsweisenden Charakter haben. Zwar zogen die Griechen in der Indesit European Champions League bei den bisherigen beiden Vergleichen in Friedrichshafen immer den Kürzeren. Dieses Mal aber ist die Aufgabe schwierig. Denn Priäus reist mit einer starken Mannschaft an, zu der unter anderem Diagonalangreifer Boyan Yordanov und Mittelblocker Krasimir Gaydarski, die mit Bulgarien bei der WM 2006 Bronze gewannen, sowie der venzolanische Mittelblocker Ivan Marquez gehören. „Die Mannschaft ist sehr gut besetzt“, sagt Moculescu und hofft, dass sein Team nach den vier souveränen Siegen in der Bundesliga auch die Klasse besitzt, um in dieser Partie zu bestehen. „Wir hatten vier Spiele, in denen wir nicht ans Limit gehen mussten“, sagt er. „Das wird jetzt anders. In der Champions League ist ein anderes Level gefordert.“

Logisch, dass beim VfB auf die Unterstützung des Häfler Publikums gebaut wird. „Ohne viele Zuschauer haben wir keine Chance“, so Moculescu. Und Christian Pampel, der im Sommer nach Friedrichshafen zurückkehrte und in der vorletzten Saison ein kurzes Gastspiel in Piräus gab, sagt: „Ich erwarte eine volle Halle. Wenn es laut wird und die Leute Krach machen – dann macht es richtig Spaß.“ Auch diejenigen, die den ersten Auftritt der VfB-Profis in der Indesit European Champions League am Mittwochabend nicht in der Arena Friedrichshafen verfolgen können, bleiben nicht außen vor. Wie alle Heimspiele überträgt Eurosport 2 auch diese Partie ab 20.15 Uhr live.

 

 

Deutschland - TV Rottenburg-News

 Dienstag, 16. Oktober 2007

   

TVR: Pflicht ohne Kür

Bei Rhein Main Rodheim hielt sich der TV Rottenburg am Samstagabend erneut schadlos. 3:0 (25:17, 25:9, 25:19) siegte der TVR und bleibt in der 2.

Bundesliga Süd weiter ungeschlagen. An alter Wirkungsstätte machte es der TVR nicht so gut und schied am Sonntagvormittag im Württembergischen Pokal überraschend im Halbfinale gegen Regionalligist VfB Ulm mit 1:3 aus. Somit die Pflicht (Sieg über den Tabellenletzten) erfüllt, die Kür (Pokalsieg) verpatzt.

Zunächst war Trainer Müller-Angstenberger ziemlich angefressen: „So etwas darf nicht passieren.“ Doch als sich der Ärger etwas gelegt hatte und nach einigen Gesprächen war klar, „die Jungs waren heute psychisch und physisch nicht auf der Höhe.“ Der Regionalligist aus Ulm machte wenig Fehler und auf der anderen Seite war die Fehlerquote im Rottenburger Spiel unglaublich hoch. „Wir hatten in den letzten Wochen ziemlich mit Verletzungen zu kämpfen und die Mannschaft dachte, auch aufgrund der vergangenen Ergebnisse, das könnte man heute im Schongang erledigen. Ulm hielt gut dagegen und wir konnten den Schalter heute  nicht umlegen“, erklärte der Trainer. So kommt die Mannschaft zu einem spielfreien Wochenende. „Wir wollen mit allen Spielern noch Dinge im taktischen Bereich erarbeiten, einige bekommen trainingsfrei, damit sie den Kopf wieder freibekommen.“ Obwohl die Chance genommen wurde, sich für den Deutschen Pokal und somit ein Heimspiel gegen den VfB Friedrichshafen zu qualifizieren, nahm der TVR-Trainer die Niederlage erstaunlich locker: „Ich hoffe das war ein heilsamer Schock für alle. Wir müssen uns in jedem Spiel beweisen, denn jede Mannschaft ist besonders heiß gegen uns. Mir ist diese Niederlage lieber, als eine in der Meisterschaft, denn das primäre Ziel ist der Aufstieg.“ 

Einen Tag zuvor war Müller-Angstenberger mit dem Spiel seiner Mannschaft noch ganz zufrieden. Wieder einmal hatte seine Mannschaft den Gegner in einem Satz unter 10 Punkten gehalten und ansonsten das Spiel sicher beherrscht. Rhein Main Rodheim war kein wirklicher Prüfstein für den TVR, auch wenn Libero Willy Belizer zugab: „Die Flatteraufschläge waren ganz fiese Dinger.“ Jonas Kronseder, der für Thomas Welz auf der Zuspielposition agierte, machte eine ordentliche Partie und so war für den TVR nach gut einer Stunde der Arbeitsabend beendet.

„Ich denke, dass in zwei Wochen endlich alle Spieler fit sind. Dann können wir bis Weihnachten wieder Gas geben“, sagt Müller-Angstenberger. Davor wird es wohl für seine Jungs kein freies Wochenende mehr geben.   

 

 

Deutschland - DVL-News

 Dienstag, 16. Oktober 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

DVL begrüßt den neuen DVV-Sportdirektor

Das Warten hat ein Ende, der Deutsche Volleyball-Verband hat einen neuen Sportdirektor gefunden. Günter Hamel, 52, tritt am 1. November die Nachfolge von Siegfried Köhler an, der dieses Amt bis 2005 ausgeübt hatte. Die Deutsche Volleyball-Liga begrüßt die Entscheidung: “Es ist gut, dass die Stelle wieder besetzt wird“, sagt DVL-Geschäftsführer Thorsten Endres.

Die DVL hatte wiederholt gefordert, dass im Verband Fortschritte in der Personalpolitik notwendig seien. Noch in der September-Ausgabe von VolleyballPress hatte der DVL-Vorsitzende Michael Evers erklärt: “Nach Abschluss der heißen Phase der Nationalmannschaften bei Europameisterschaften und Junioren-Weltmeisterschaften ist es nun wichtig, dass der DVV-Vorstand eine Lösung für die noch offenen Personalfragen in der sportlichen Führung des Verbandes findet.“ In einem Telefonat gratulierte Thorsten Endres Hamel zur neuen Aufgabe.

“Hamel ist ein erfahrener Mann, der die Strukturen und Personen in der Szene kennt und ein hohe Volleyball-Kompetenz besitzt“, sagt Endres, und weiter:

“Wir werden uns bald treffen und über Kooperationsmöglichkeiten sprechen.“ Hamel sitzt seit 1998 im Sportreferat des DVV und war für den gesamten männlichen Bereich zuständig. Künftig ist er auch für den Spitzensportbereich der Frauen sowie die Nationalteams im Beachvolleyball verantwortlich.

 

 

Deutschland - Fighting Kangaroos Chemnitz-News

 Dienstag, 16. Oktober 2007

  

Chemnitz: Revanche geglückt

3:2-Sieg im Sachsenderby gegen Grimma

Die Fighting Kangaroos Chemnitz gewannen am späten Freitagabend nach 119 Spielminuten gegen den VV Grimma mit 3:2 (19:25, 25:16, 25:18, 24:26, 15:10). In einer dramatischen, wenn auch nicht hochklassigen Partie vor 600 Zuschauern in der proppevollen CPSV-Sporthalle an der Forststraße hatten die "Kängurus" am Ende das Glück auf ihrer Seite und bleiben damit auch im vierten Saisonspiel ungeschlagen.

Derbys halten nicht immer das, was sie im Vorfeld versprechen. Zu oft werden die hochgesteckten Erwartungen enttäuscht. Was die Fans aus Chemnitz und Grimma geboten bekamen, war an Spannung nur schwer zu überbieten. "Für die Zuschauer war heute alles dabei. Sowohl Höhen, als auch Tiefen bei beiden Mannschaften. In den nächsten Spielen müssen wir von Beginn an Gas geben", lautet das Resümee von Kangaroo-Kapitän Christin Guhr.

Denn spielerisch begannen die Chemnitzerinnen zunächst wie in ihrem ersten Heimspiel gegen den VfL Nürnberg - sehr nervös in der Annahme und vielen, unnötigen Fehlern im Angriff. Darüber hinaus landeten wieder zahlreiche Aufschläge im Aus. Zwischenzeitlich lagen die CPSV-Damen mit 10:16 hinten. Die Gäste aus dem Muldental spielten ihrerseits unbekümmert auf und gewannen den ersten Satz verdient mit 25:19. Dabei muss man neidlos die gute, spielerische Leistung der Ex-Chemnitzerin Carolin Bilz anerkennen, die mit ihren wuchtigen Angriffen eine Bereicherung für den VV Grimma darstellt.

Im zweiten Satz beflügelte dann der Besuch der Zweitliga-Basketballer der NINERS die CPSV-Volleyballerinnen. Block- und Feldabwehr schienen wie ausgewechselt. Aufschlagserien von Mandy Sohr und Susann Nitzsche setzten das Team von Gästetrainer Ondrej Spisak gehörig unter Druck. Mit 25:16 bzw. 25:18 verbuchten die Kängurus zwar klare Sätze auf ihrer Seite.

Doch den vierten Satz holte sich erneut die Mannschaft aus Grimma - lautstark unterstützt von den ca. 30 mitgereisten Schlachtenbummlern vom Fanclub der Netzrollers Grimma. Eine 24:22-Führung für Chemnitz blieb ungenutzt. Grimma machte vier Zähler in Folge und schaffte den 2:2-Satzausgleich. Im entscheidenden Tie-Break zeigten die Kängurus am Ende die besseren Nerven und behalten durch den knappen 3:2-Sieg weiterhin ihre weiße Weste. Für Kangaroo-Coach Mirko Pansa, der am kommenden Dienstag seinen 34. Geburtstag feiern wird, war es ein ganz enges Match: "Einen fünften Satz kann man immer verlieren. Die Gegner werfen sich vor uns nicht in den Dreck und strecken uns schon vorher die Punkte entgegen. Ganz im Gegenteil. Die Motivation für unsere Gegner ist gerade in dieser Saison besonders groß. Wir haben keine Siege gepachtet.“

Bis zum nächsten Heimspiel müssen sich die Chemnitzer Fans etwas gedulden. Denn erst am 3. November geht es zu Hause empfangen die Kängurus den vorjährigen Vizemeister SV Lohhof. Die nächsten beiden Partien bestreiten die "Kängurus" zunächst auswärts. Am 20. Oktober geht es nach Erfurt und am 27. Oktober zum hessischen Aufsteiger TV Wetter. Das nächste Heimspiel bestreiten die Chemnitzerinnen am 3. November gegen Vorjahres-Vizemeister SV Lohhof.

Spielinformation: Fighting Kangaroos Chemnitz - VV Grimma 3:2 (19:25, 25:16, 25:18, 24:26, 15:10) / 119 min / 600 Zuschauer
Für Chemnitz spielten: Veronika Majova, Lauren Bertolacci, Mandy Sohr, Christin Guhr, Susann Nitzsche, Christin Hölzel

Mathias Vogel

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 16. Oktober 2007

  

SeniorInnen-DM: Ausrichter gesucht

Alljährlich feiern die ältesten aktiven Volleyballerinnen und Volleyballer ihr eigenes Fest: Bei den Deutschen Meisterschaften der Seniorinnen und Senioren geht es sportlich hoch her, zahlreiche ehemalige NationalspielerInnen geben sich die Ehre und sorgen für ein tolles Niveau.

Für Pfingsten 2008 wird ein Ausrichter gesucht, der für die Altersklassen Ü31 bis Ü53 (bisher AK I-IV) ein unvergessliches Wochenende organisiert.

Die Ausschreibung

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 16. Oktober 2007

  

„Eine wertvolle Woche“

Sonderlehrgang A-Beach-Volleyball-Trainer in der Sportschule Ruit

Am 02.10.2007 trafen sich in der Sportschule in Ruit zum Ende der Beach-Volleyball-Saison einige Größen der deutschen Beach-Volleyball-Szene. Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) hatte zu einem einwöchigen Sonderlehrgang zum A-Beachtrainer mit Jörg Ahmann (U23-Beach-Volleyball-Bundestrainer) eingeladen. So kamen u.a. internationale Top-Spieler wie Eric Koreng (EM-Dritter 2007 und Führender der Europa-Rangliste), Beach-DM-Teilnehmer und Bundesliga-Spieler Stefan Schmeckenbecher, aber auch Beach-Volleyball-Landestrainer aus allen Ecken der Bundesrepublik und sogar Österreich nach Ruit.

Lehrgangsleiter Jörg Ahmann freute sich über die große Teilnehmerzahl zu diesem ersten Sonderlehrgang. Der DVV will damit die Qualität im BeachVlleyball steigern, um weiterhin auf internationalem Niveau zu spielen. Deutsche Beach-Volleyball-Teams gehören zurzeit zu den professionellsten Teams der Welt, dennoch ist es wichtig, die Strukturen weiterzuentwickeln. Zum einen werden daher Umstrukturierungen in der Nachwuchsförderung und neue Kriterien für Kaderteams diskutiert, zum anderen werden für eine professionelle Arbeit auch gut ausgebildete Trainer benötigt.

Daher entschied man sich, diesen Sonderlehrgang auszurichten, um bald möglichst weitere qualifizierte Trainer zur Verfügung zu haben. Aber auch die Teilnehmer selbst sehen diesen Lehrgang als gute Chance, sich selbst weiterzuentwickeln.

Vor dem Trainerschein kommt aber erst einmal viel Arbeit: Das Programm war von morgens halb neun bis zum Teil elf Uhr abends voll gepackt mit Theorie- und Praxiseinheiten. Referenten von Universitäten und Sportinstituten unterrichteten die angehenden Spitzen-Trainer in Physiologie, Anatomie, Trainingslehre, Psychologie und, und, und. Hinzu kamen zahlreiche Praxiseinheiten. Nach einer Woche intensivem Training dürfen die Teilnehmer das Erlernte erst einmal sacken lassen und dann alles intensiv aufarbeiten, um für die Prüfung im nächsten Jahr fit zu sein.

„Dieser Lehrgang war sehr, sehr gelungen“, lobte Teilnehmer Stefan Schmeckenbecher am Ende der Woche die Ausbildung. „Absolute Experten haben uns zu den verschiedenen Themen unterrichtet.“ So lehrte z.B. der Bundesdiagnostiktrainer der Gewichtheber Martin Zawieja zum Thema muskuläre Leistungsoptimierung – Sprungkraft, Kraftaufbau, Kraftausdauer. Berthold Kremer vom Institut für Sport und Sportwissenschaft in Karlsruhe widmete sich dem Thema funktionelle Gymnastik: Bauch- und Rückenstabilität, Propriozeptives Training ist insbesondere auch zur Verletzungsprophylaxe kein unwesentlicher Teil des Volleyballtrainings. Und allen Referenten voran unterrichtete Jörg Ahmann, der im Bundesgebiet bekanntermaßen der Experte in Sachen Beach-Volleyball ist, zum Thema Beach-Volleyball in Theorie und Praxis.

„Es war natürlich sehr viel in die kurze Zeit hineingepresst“, sagt Schmeckenbecher, „und am Ende des Tages wollte man die Chance auch nutzen, sich mit den anderen Teilnehmern auszutauschen und das Erlernte zu diskutieren.“ Wenn man dann noch morgens vor Lehrgangsbeginn frühstücken wollte, blieb zum schlafen nicht mehr viel Zeit.

Für Schmeckenbecher kam der Lehrgang genau zur rechten Zeit, ist er doch gerade dabei, in der Volleyball-Hochburg Rottenburg auch den Beach-Volleyball professionell voranzutreiben. Mit sieben Trainern wurde beim TV Rottenburg ein Kursprogramm für Jugendliche und Erwachsene entwickelt und dieser Sonderlehrgang war für den Volleyballer die bestmögliche Ausbildung für seine Trainertätigkeit. „Für mich war es eine wertvolle Woche“, resümiert er.

Auch Jörg Ahmann ist zufrieden mit dem Ablauf des Kurses und die Rückmeldung der Teilnehmer zeigt ihm, dass man auf dem richtigen Weg ist. Je nach Bedarf und Nachfrage werden weitere Lehrgänge geplant werden.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 16. Oktober 2007

  

Günter Hamel neuer DVV-Sportdirektor

Günter Hamel heißt der neue Sportdirektor des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV). Darauf einigten sich der DVV-Vorstand und das DVV-Präsidium einstimmig. Der 52-Jährige tritt am 1. November 2007 die Nachfolge von Siegfried Köhler an, der dieses Amt bis 2005 ausgeübt hatte. Seitdem war die Stelle vakant.

Günter Hamel ist in Volleyballkreisen ein bekanntes Gesicht: Seit 1998 sitzt er im Sportreferat des DVV und ist für den gesamten männlichen Bereich zuständig. Davor war er 15 Jahre lang als Trainer im Volleyball-Internat Frankfurt und in dieser Zeit zudem für sechs Jahre als verantwortlicher Nachwuchs-Bundestrainer tätig. Der sich im Strukturwandel befindende DVV setzt mit Hamel als Sportdirektor auf Fachkompetenz und Kontinuität.

DVV-Präsident Werner von Moltke meinte zu der Personalie: „Die Berufung von Günter Hamel ist auf meinen Vorschlag hin von Vorstand und Präsidium bestätigt worden. Ich habe vollstes Vertrauen in die Fähigkeiten von Günter Hamel, der seit Jahren mit Kompetenz aufwartet. Diese gilt es nun im Hallen- und Beach-Volleyball unter Beweis zu stellen und fortzusetzen. Wir wünschen ihm alle viel Erfolg, vor allem gleich zu Beginn bei den anstehenden Olympia-Qualifikationen.“

Günter Hamel sagte: „Ich freue mich auf die neuen Aufgaben und danke für das Vertrauen. Ich möchte dazu beitragen, dass sich die positive Leistungsentwicklung der letzten Jahre stabilisiert und weiter fortsetzt. Dabei setze ich auf die Kompetenz der handelnden Personen und deren Kooperationsbereitschaft im Sinne der gemeinsamen Zielstellung, unsere Sportart in der Halle und im Beach-Volleyball weiter nach vorne zu bringen.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 16. Oktober 2007

  

„Volleyball aktuell“ und Schul-Homepage aktualisiert

Der DVV-Lehrausschuss hat die Internetseite www.volleyball-schule.info um weiteres Informationsmaterial ergänzt. Vor allem Videosequenzen und Unterrichtshilfen sind nun dort zu finden – eine echte Hilfe und Fundgrube für Lehrer.

Zudem ist die Broschüre „Volleyball aktuell“ überarbeitet worden. Josef Wolf, Mitglied des DVV-Lehrausschusses und Autor der Broschüre meint dazu: „Die aktuelle Ausgabe ist eine überarbeitete, aktualisierte und "entschlackte" Version der Broschüre 2001. Neu aufgenommen wurde das schwierige Kapitel vom 3-3 zum 6-6.“

Und das Beste: Die digitale Version kann kostenlos verwendet und weitergegeben werden. Die gedruckten Exemplare können demnächst zum Selbstkostenpreis von 5€ + Porto bei Josef Wolf angefordert werden.

Die Broschüre "Volleyball aktuell" (ca. 3 MB)

 

 

Deutschland - DVL-News

 Dienstag, 16. Oktober 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

Generali Haching ohne Probleme

Deutlicher als erwartet

Es war ein kurzer Gastauftritt für die Netzhoppers Königswusterhausen in Unterhaching. Nach nur einer Stunde und acht Minuten durfte die Mannschaft von Trainer Michael Münz wieder die Heimreise antreten. Erneut gelang seinem Team kein Satzgewinn, Generali Haching tat sich beim 3:0 (25:13, 25:15, 25:20) –Heimsieg überrsaschend leicht.

Bereits nach den ersten Bällen zeichnete sich das Ergebnis ab. Armin Dewes durchbrach mit seinen knallharten Aufschlägen wohl nicht nur den gegnerischen Annahmeriegel, sondern gleichzeitig wohl auch das Genick. Seine Mannschaftskameraden standen ihm im Anschluss in nichts nach. Königswusterhausen konnte gegen starke Hachinger Angaben drei Sätze lang nichts ausrichten, nur selten kam ein Angriffsball zurück.

Generali Haching dagegen wirkte dynamisch und zugleich kampfstark. „Wir wussten, dass wir die Netzhoppers auf keinen Fall unterschätzen dürfen“, meinte Armin Dewes nach der Begegnung. Mit intensiver Videoanalyse hatte Trainer Mihai Paduretu seine Jungs auf die Partie vorbereitet. Doch auch er war überrascht vom deutlichen Ergebnis. „Gegen Berlin hatten die Netzhoppers guten Volleyball gezeigt“, meint er, „ich hätte nicht gedacht, dass wir so klar gewinnen.“

Und so steht für die Unterhachinger erst einmal ausreichend Regeneration auf dem Trainingsplan. „Wir müssen zusehen, dass wir die englischen Wochen gut durchhalten und uns auf die Highlights konzentrieren!“, sagt Paduretu. Der Höhepunkt der nächsten Woche ist mit Sicherheit das Europapokal-Heimspiel am Sonntag gegen das österreichische Team Aich/Dob werden. Doch schon am Donnerstag ist das nächste Bundesliga-Auswärtsspiel in Leipzig. „Das wird um einiges schwerer werden als eute“, steht für Armin Dewes fest. „Wir dürfen nur von Spiel zu Spiel denken und müssen am Donnerstag voll konzentriert sein. Erst danach kommt der Europapokal“. Sein Coach Paduretu sieht das ähnlich. Deshalb wird in Unterhaching während der englischen Wochen auch nicht weniger trainiert. „Wir stehen nach wie vor zwei Mal am Tag in der Halle“, erklärt Paduretu. „Doch die Einheiten werden etwas lockerer werden!“

 

 

Deutschland - DVL-News

 Dienstag, 16. Oktober 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

Allianz Volley Stuttgart auf Platz 1

Allianz Volley Stuttgart gewinnt vor 700 Zuschauern gegen VCO Dreseden mit 3:0.

Nach einem spannenden ersten Satz gewann das Team von Alexander Weibl souverän mit 3:0. Die Jugend-Stützpunktmannschaft des VCO Dresden beeindruckten mit einem tollen Spiel im ersten Satz. Nur mit Mühe konnten 6 Satzbälle abgewehrt werden. Am Ende hatte Allianz Volley Stuttgart die stärkeren Nerven und gewann mit 29:27. Den 2. und 3. Satz konnten die Gastgeber mit 25:17 und 25:13 deutlich für sich gewinnen.
Eine tolle Stimmung in der gut gefüllten Halle (700 Zuschauer) und eine beeindruckende Darbietung der Baskettballmannschaft des MTV Stuttgart in der 10 min. Pause rundete das Volleyball-Event an diesen Tage ab.

Am Sonntag konnte das Team zusätzlich den Titel des VLW-Pokalsieger Damen 2007 gewinnen. Nun gilt es beim nächsten Heimspiel am 29.10.07 (19:30 Uhr / Hegelhalle Stgt.-Vaihingen) die Siegesserie fortzusetzen.

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Dienstag, 16. Oktober 2007

   www.volleyball.de

Autogramm vom Olympiasieger

Es war das Bild des Spieltages, vielleicht sogar das Bild der Saison: Nach dem überraschenden 3:2 der SG Eltmann gegen den hoch gewetteten Moerser SC reckte Eltmanns Jaromir Zachrich freudestrahlend ein Stückchen Papier in die Luft. Darauf hatte sich gerade Guido Görtzen, Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Spielen in Atlanta, verewigt. „Es ist einfach nur geil, gegen solch große Namen, wie die Moerser sie jetzt in der Mannschaft haben, spielen zu können”, sagte Zachrich. Auch der zweite Ex-MSC-Akteur im Trikot der Eltmänner, Oliver Gies, holte sich sein Autogramm ab. „Görtzen war jahrelang mein Vorbild.”

In Eltmann war aber nicht der niederländische Nationalspieler Görtzen, sondern der 22-jährige Jaromir Zachrich der gar nicht mal heimliche Star des Abends. Acht Mal blockte der Zwei-Meter-Mann die Angriffe des MSC in der Mitte ab, war im Angriff mit zehn Zählern ”Mr. Hundert-Prozent” und machte zudem zwei Aufschlagpunkte – mit 20 Zählern war der Youngster bester Scorer seines Teams und damit der Garant für den überraschenden Erfolg über die Moerser. „Es ist was ganz besonderes gegen einen Görtzen oder einen Bergmann zu spielen”, sagte Zachrich, „da gibt man automatisch Vollgas. Wir waren so heiß auf das Spiel – Wie man gesehen hat, sind Namen eben nicht alles.”

Derweil war MSC-Trainer Georg Grozer stocksauer. „Was wir uns vorgenommen hatten, hat überhaupt nicht geklappt. Wir konnten Eltmann nie unter Druck setzen. Hier musst Du 3:0 gewinnen und kannst entspannt nach Hause fahren – aber der Gegner hat von unseren zahlreichen Fehlern profitiert.”

25 Aufschlagfehler, davon allein 15 in den ersten beiden Sätzen, sind für ein selbsternanntes Spitzenteam deutlich zu viel. Weder im Block noch in der Annahme konnten die „Adler” auch nur ansatzweise die Leistung aus dem Spiel gegen Wuppertal abrufen. „Wir sind noch sehr weit entfernt davon, um die ersten drei Plätze spielen zu können”, ärgerte sich Grozer. „Das war arrogant von uns.” Nur Görtzen erreichte Normalform.

Das überraschende 3:2 in Eltmann war das erste Fünf-Satz-Match der Saison, in der vergangenen Saison gab es gleich am ersten Spieltag drei davon. Bislang ist von der im Vorfeld viel zitierten Spannung in der Tat noch nicht viel zu sehen: 12 der 18 Partien endeten glatt mit 3:0. Besonders der Meister VfB Friedrichshafen macht da weiter, wo er in der vergangenen Saison aufgehört hat und bleibt nach dem 3:0 über Aufsteiger Rhein-Main Volley ohne Satzverlust Spitzenreiter.

Gut erholt von der Niederlage in Moers zeigte sich Bayer Wuppertal im Heimspiel gegen den VC Leipzig. Beim 3:0 (23, 23, 17) hatten die Gastgeber anfangs allerdings große Probleme in der Annahme, lagen im Auftaktsatz schon mit 14:20 im Hintertreffen. „Dennoch hatte ich immer das Gefühl, dass wir das Spiel im Griff haben”, sagte Bayer-Coach Jens Larsen. Bayer scheint jetzt die Konstanz gefunden zu haben, die der Mannschaft in der vergangenen Spielzeit oftmals gefehlt hatte. „Wir haben die Big Points gemacht”, befand Trainer Larsen. Die Schützlinge von Michael Mücke wollen nun in den beiden Heimspielen gegen Haching am Donnerstag und Eltmann am Sonntag die ersten Punkte einfahren.

Generali Haching scheint den Wirbel um Michael Mayer gut verarbeitet zu haben: Nach dem Sieg gegen die Hamburg Cowboys unter der Woche gewannen das Team von Trainer Mihai Paduretu auch das Heimspiel gegen die Netzhoppers deutlich mit 3:0.

Dieses Ergebnis gelang auch dem SCC Berlin gegen die Hamburg Cowboys. Nach dem dritten 3:0 der Saison freute sich SCC-Coach Michael Warm: „Unser Spiel läuft immer runder. Die Harmonie und das Miteinander stimmen. Jeder freut sich mit dem Kollegen über gelungene Aktionen.”

Christian Schyma

 

 

Deutschland - Schwäbisches Tagblatt

 Dienstag, 16. Oktober 2007

   www.tagblatt.de

Verkehrte Welt in Rottenburg

Das erste TVR-Volleyball-Team scheitert im Pokal – und dann holt die zweite Mannschaft den Cup

ROTTENBURG (dem). So hatte sich der TV Rottenburg das nicht vorgestellt: Erst patzten die Zweitliga-Männer bei der Endrunde um den württembergischen Pokal in Rottenburg, dann holte die zweite Mannschaft den Pott. Bei den Frauen siegte Georgi Allianz Stuttgart.

 

 

Hamburg - Hamburger Abendblatt

 Dienstag, 16. Oktober 2007

   www.abendblatt.de

Warum kriegt Hamburg die Halle nicht voll?

Ein Überangebot an Spielen, die Eintrittspreise und fehlende Identifikation sind nur einige Gründe.

Hamburg - Eine Nachricht wie aus Boom-Zeiten der Hamburg Freezers: Einen Tag vor dem heutigen Pokal-Viertelfinalspiel gegen die Hannover Scorpions waren nur noch 500 Eintrittskarten verfügbar. Dass trotzdem kein Jubel aus der Geschäftsstelle an der Schnackenburgallee drang, hat einen Grund: Die Partie findet in der Eissporthalle Farmsen statt, die das Team der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) sonst nur zu Trainingszwecken nutzt und die maximal 1996 Zuschauern Platz bietet. Es dürfte somit das am schlechtesten besuchte Heimspiel in der knapp fünfjährigen Freezers-Geschichte werden.

Es ist gar nicht lange her, dass die Cracks regelmäßig die Color-Line-Arena füllten - bei einer Kapazität von 12 947 Plätzen. Noch in der vergangenen Saison war der durchschnittliche Besuch bei 26 Spielen der regulären Saison fünfstellig (siehe Tabelle). In dieser Spielzeit ging der Zuspruch bisher um 28 Prozent zurück.

Warum zeigen die Fans den Kufencracks die kalte Schulter? Auch wer das heutige Pokalspiel schwänzt, muss aufs Live-Erlebnis Eishockey nicht lange verzichten. Zwischen zwei Sonntagen treten die Freezers nicht weniger als viermal zu Hause an - für manchen mehr, als das Portemonnaie erlaubt.

Erst ab 23 Euro kann ein Erwachsener Gast auf dem "Planet Ice" in der Arena sein. In Hamburg wird eine vierköpfige Familie allein an Eintrittsgeldern schnell 70 bis 80 Euro für ein gewöhnliches DEL-Spiel los, gegen unattraktive Gegner (Wolfsburg, Duisburg, Straubing) oft zweimal innerhalb einer kurzen Zeitspanne und mangels Auf- und Abstieg ohne große Spannung. "Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt nicht", beklagt "Drop& Chase" das seit einigen Jahren herrschende Mittelmaß. Der aus dem Internet-Forum bekannte Fan moniert die "fehlende Identifikation" mit dem (Retorten-) Klub und Großteilen des Teams; trotzdem gehört der Eishockey-Freak noch zu den (gegenüber dem Vorjahr konstant) treuen 3500 Dauerkarteninhabern.

Mit 3300 Abonnenten liegen die HSV-Handballer zwar knapp dahinter, für ihre Verhältnisse indes auf Rekordniveau. Ein Grund, dass sie im Vergleich mit den Freezers beim Zuschauerschnitt zurzeit erstmals knapp vorn liegen. Für HSV-Präsident Andreas Rudolph kein Grund zur Freude: "Das ist zu wenig", kommentierte der Mäzen die Besucherzahl (6428) gegen Gummersbach, als die Arena beim Treffen der Champions-League-Teilnehmer nur zur Hälfte gefüllt war.

Beim HSV ist man ab Eintrittspreisen von 13 Euro dabei, muss bei Bundesligaspielen mit Topzuschlag wie gegen Flensburg, Kiel oder Magdeburg jedoch bis zu 46,50 Euro zahlen. Viel Geld, da man die Weltmeister Hens, Jansen und Co. immer häufiger im Fernsehen sehen kann. Dafür hat der HSV die Sonnabend-Anwurfzeit auf 15 Uhr vorgezogen. "Auch wenn uns das erst mal einige Hundert Zuschauer kostet", mutmaßt Geschäftsführer Peter Krebs. Wohl auch unter Vereinssportlern, bei denen die Handballer mit mehr als 9000 in Hamburg weitaus mehr Potenzial als die Eishockeyspieler haben (Tabelle, letzte Zeile). Lange Zeit konnten die Freezers aufs Event-Publikum zielen und zählen, Eishockey war in. Fan "Drop&Chase": "Das Event geht vielen Leuten heute nur noch auf den Sack." Zudem lockt es keine neuen Interessierten an. Ähnlich beim Handball, bei dem vor dem Spiel und in der knapp 15 Minuten langen Halbzeitpause wenig Platz und Zeit für originelle Showeinlagen bleibt.

Das Geld dafür sparen sich die Volleyball-Erstligateams der NA Hamburg (Frauen) und der Hamburg Cowboys. Auch wenn die Arena Süderelbe nur 1100 Menschen fasst, war sie in der vergangenen Saison selten ausverkauft - Hauptsponsor Norddeutsche Affinerie gleicht das aus. Für die vor dieser Saison aus Oststeinbek in die Sporthalle Wandsbek umgezogenen Cowboys ist die Rekordzahl von 140 abgesetzten Dauerkarten "ein sehr schöner Erfolg", meint Rüdiger Barth. Der Manager der kreativen Liga-Armenmaus (Etat: 100 000 Euro) glaubt noch daran, "dass die Hamburger uns entdecken, wenn erst mal das Schmuddelwetter kommt". Der aus Süddeutschland stammende Bagger-Mann: "Der typische Hamburger hat eine ausgeprägte Konsumhaltung, er möchte begeistert werden. Diejenigen, die dann da sind, sind auch leidenschaftlich." Egal, ob die Halle halbvoll oder halbleer ist . . .

bj, leo, str

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Dienstag, 16. Oktober 2007

   www.abendblatt.de

Oststeinbeker psychisch und physisch "platt"

Oststeinbek - Von Depression war nichts zu spüren bei den Volleyball-Männern des Oststeinbeker SV. Obwohl die "Cowboys" im Bundesligaspiel beim SC Charlottenburg Berlin beim 0:3 (18:25, 15:25, 11:25) doch erstmals in dieser Saison böse unter die Räder kamen, versicherte Mannschaftsführer Björn Domroese: "Das wird sich nicht negativ auf unser Selbstvertrauen auswirken." Zumal der Vergleich beim Vorjahresdritten das vierte Spiel in 14 Tagen war, das dritte innerhalb von acht Tagen. Domroese: "Das waren alles Spitzenteams, gegen die wir nur mit absoluter Konzentration bestehen können." Bei den ersten drei Spielen sei das geglückt. Der Lohn waren Satzgewinne gegen Unterhaching und Düren. "In Berlin waren wir einfach ,platt' - psychisch und physisch", sagte der Kapitän.

Auch wenn Quervergleiche nur begrenzt aussagekräftig sind: Der Vorjahresneunte, die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen, hat in den ersten vier Begegnungen gegen die selben Gegner gespielt wie die Stormarner - und alle mit 0:3 verloren.

"Für uns geht es einzig um den Klassenverbleib", erinnerte Domroese. Dementsprechend wichtig sind Punkte gegen die unmittelbaren Konkurrenten im Abstiegskampf. "Es könnte sein, dass die Liga eine Zwei-Klassen-Gesellschaft wird", so der Kapitän. Die Mitaufsteiger VC Bad Dürrenberg/Spergau und rhein-main volley sowie die Netzhoppers und der VC Leipzig könnten mit den Oststeinbekern die beiden Absteiger sowie einen Platz in den Play-offs als Tabellenachter untereinander ausspielen. "Die derzeitigen Spiele gegen die Spitzenvereine sind auch so etwas wie eine verlängerte Vorbereitungsphase", sagte Domroese.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Pinneberger Zeitung

 Dienstag, 16. Oktober 2007

   www.abendblatt.de

Elmshorner nach Auswärtserfolg Tabellenzweiter

ELMSHORN - Die weite Reise ins Ostseebad Graal-Müritz hat sich sportlich für die Regionalliga-Volleyballer der VG Elmshorn gelohnt. Beim dort ansässigen Aufsteiger TSV setzten sie sich mit 3:1 (25:22, 25:19, 20:25, 25:18) durch und verabschiedeten sich als Tabellenzweiter in die mehrwöchige Punktspielpause.

Leicht fiel den Elmshornern der erste Auswärtserfolg der Saison allerdings nicht, denn nach dem verlorenen dritten Satz hätte die Partie im Aquadrom von Graal-Müritz kippen können: Das Heimteam war offensichtlich auf den Geschmack gekommen und setzte sich auch im vierten Durchgang gleich ab. Die Mannen um VGE-Spielertrainer Ekkehard Goller indes ließen sich nicht beirren und punkteten in der entscheidenden Phase der Partie neunmal in Folge, so dass sie einen 16:18-Rückstand noch in einen Satz- (und Match-)Gewinn umwandeln konnten.

Nächster VGE-Gegner ist am 10. November zu Hause der VfL Gesthacht.

fwi

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Dienstag, 16. Oktober 2007

   www.westline.de

USC: Auftakt mit Aussetzern

Münster. „Wenn man sie ins Rollen bringt, dann ist für diese junge Mannschaft Vieles möglich.“ Dieses Zitat von USC-Trainer Axel Büring über seine eigene Mannschaft stammt noch aus der Vorbereitungszeit. Inzwischen ist die Volleyball-Saison zwei Spieltage alt und ...

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Dienstag, 16. Oktober 2007

   www.westline.de

USC schlägt die Oktobersonne

Münster. Der Sommer 2007 war eigentlich nicht gut genug, um sich herbstliche Sonnen-Sonntage wie den gestrigen entgehen zu lassen. Doch rund 1800 Menschen hatten gestern dennoch etwas besseres vor, ...

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Dienstag, 16. Oktober 2007

   www.westline.de

Ines Bathen: Abgehoben wird nur am Netz

Münster. Ines Bathen ist kein Fall für das Guiness-Buch der Rekorde, doch zumindest in den Statistiken der Volleyball-Bundesliga spielt die 17-Jährige eine ganz besondere Rolle: Vom großen Zeh bis zum blonden Haarschopf misst die USC-Spielerin stolze 173 Zentimeter und ist damit die kleinste Außenangreiferin der Liga.

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Dienstag, 16. Oktober 2007

   www.wz-newsline.de

SV Bayer: „Team ohne Stars“ im Aufwind

In der Bayer-Halle gelang den Wuppertalern ein 3:0-Erfolg gegen den VC Leipzig. Konkurrenz belebt das Geschäft.

 

 

Deutschland - Freie Presse

 Dienstag, 16. Oktober 2007

   www.freiepresse.de

Ssuschke: Olympiateilnahme großer Traum

Nationalspielerin Corina Ssuschke aus Chemnitz beim Meisterteam Dresdner SC neuer Kapitän

Chemnitz. Volleyball-Nationalspielerin Corina Ssuschke startete mit dem Dresdner SC am Wochenende in die neue Bundesliga-Saison. Einst begann sie ihre Laufbahn beim Chemnitzer PSV. Wenn es ihre Zeit erlaubt, gehört sie bei den Spielen des CPSV zu den Zuschauern. So erlebte die 68-fache Nationalspielerin auch das spannende Sachsenderby gegen den VV Grimma (3:2) live mit. Mit der 24-Jährigen sprach Martina Martin.

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Dienstag, 16. Oktober 2007

   www.wiesbadener-kurier.de

Wiesbaden: Heiß auf Wiedergutmachung

VCW-Volleyballerinnen müssen in Leverkusen Nervosität ablegen

WIESBADEN Die Volleyballerinnen des VC Wiesbaden verspüren schon nach nur einem Bundesliga-Spiel leichten Druck. Nach dem unerwarteten 2:3 gegen Köpenick ist das Team heute bei Bayer Leverkusen (20 Uhr) auf Wiedergutmachung aus.

 

 

Deutschland - Ftankfurter Rundschau

 Dienstag, 16. Oktober 2007

   www.fr-online.de

Ferradas: “Team muss sich vertrauen"

Luis Ferradas, Trainer des VC Wiesbaden, zum schlechten Saisonstart und den Problemen in der Mannschaft.

Herr Ferradas, wie haben die Mannschaft und Sie den Schock des schlechten Saisonstarts weggesteckt?
 

 

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