News

 Donnerstag, 01. November 2007 

Cowboys: Enttäuschend klares 0:3 in Wuppertal
Hinz: Trainer ist mein Traumberuf
evivo Düren: Neuer Kalender
Düren: Knappe Niederlage nach starkem Spiel
VfB: 3000 feiern den siebten Saisonsieg
Raben weiter auf der Pole Position
Gegen die Cowboys zurück in Erfolgsspur
VCB: Blutspende für Kinderkrebshilfe
Holtwick/Semmler in Thailand im Hauptfeld
Anschauungsunterricht für "Pirates"
Oststeinbeker wieder nur Punktelieferant
USC: Psychologe ist kein Feuerwehrmann
Glücklose Exoten
Schwaig: Kein Ende der Chaostage

Oktober 2007
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31        
September 2007
Mo Di Mi Do Fr Sa So
          1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
             

 

Zum Medien-Überblick

Aus Copyright-Gründen darf zu Berichten von Zeitungen, die ihr Einverständnis zur direkten Wiedergabe 
nicht erteilt haben, nur ein Link gesetzt werden. Sollte ein Link nicht mehr funktionieren, kann auf individuelle 
Nachfrage unter Angabe von Datum und Titel der Bericht aus dem Privat-Archiv angefordert werden.

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Donnerstag, 01. November 2007

  

Cowboys: Enttäuschend klares 0:3 in Wuppertal

Erst als es zu spät war, fanden die Hamburg Cowboys eine Art Rhythmus: Beim 0:3 in Wuppertal (12:25, 19:25, 22:25) blieben die Gäste unter ihren Möglichkeiten, kamen nur im letzten Satz in Schlagweite. „Uns fehlte die Lockerheit, der Spielaufbau war verkrampft“, sagte Bernd Schlesinger, „so haben wir keine Chance gegen ein gutes Team wie Wuppertal.“ Bayer ist in der 1. Bundesliga seit einem Jahr zu Hause unbesiegt, entsprechend selbstbewusst trumpften die Hausherren auf.

Dass aber der erste Durchgang völlig danebenging, erklärte der Cowboys-Coach mit einer „erschreckenden Fehlerquote“ - und seiner taktischen Umstellung. Das erste Mal in dieser Saison schickte er Sebastian Fuchs von Anfang an aufs Feld, und für ihn rückte Duncan Budinger auf die Mittelblockposition. Bis sich die Cowboys gefunden hatten, stand es bereits 2:11, der erste Satz war flöten.

Danach aber zeigte Fuchs ein couragiertes Spiel, wurde mit 13 Punkten mit Abstand bester Punktesammler der Cowboys. „Seine enorme Athletik wird uns weiterbringen“, sagte Schlesinger. Weil aber die nominell stärksten Hamburger, Budinger und auch Sven Glinker, unter ihren Möglichkeiten blieben, wurde der Neuling gegen die ambitionierten Gastgeber nie wirklich gefährlich. Besonders ärgerte sich Schlesinger über den zweiten Satz, als fünf, sechs Punktbälle nicht genutzt werden konnten. „Wenn wir nur zwei, drei von denen machen, ist der Satzgewinn drin.“ Und im dritten Durchgang kämpfte sich das Team auf 21:22 ran, nach 17:21, wurde am Ende aber nicht für den Kampfgeist belohnt.

So reisten die Cowboys mit leeren Händen ab, konnten sich immerhin trösten, am Ende einen klaren Aufwärtstrend gezeigt zu haben. Am Samstag aber müssen sie vor allem in der Aufschlagannahme an das Niveau der ersten Spiele gegen die Spitzenteams anknüpfen, wenn zu Hause gegen die SG Eltmann tatsächlich der erste Sieg glücken soll. Trainer Schlesinger jedenfalls hat sich in Sebastian Fuchs eine interessante Alternative aufgebaut - und die für den Klassenerhalt wichtigen Partien kommen erst nun, in der zweiten Hälfte der Vorrunde.

Nochmal der Hinweis: Für Samstag, 3.11., 20 Uhr gegen die SG Eltmann laden die Hamburg Cowboys alle Dauerkartenbesitzer des FC St. Pauli kostenlos ein - eine Geste der Fanfreundschaft... Einfach eine Mail an dauerkarten@osv-volleyball.de schicken, die Karte(n) liegen an der Abendkasse bereit (ab 19 Uhr offen).

 

 

Deutschland - VC Olympia Berlin-News

 Donnerstag, 01. November 2007

  

Hinz: Trainer ist mein Traumberuf

Seit dem 1. August ist Nachwuchs-Bundestrainer Söhnke Hinz, verheiratet, beim Berliner Bundesstützpunkt des Zurich Team VC Olympia für die Junioren der Jahrgänge 1989/90 (2. Bundesliga Herren) verantwortlich. Ernst Podeswa sprach mit dem 38-Jährigen Hamburger:

Wie sind die ersten Eindrücke vom neuen Wohn- und Arbeitsumfeld? Was ist im Trainingsalltag anders als in Friedrichshafen?
Die Rahmenbedingung sind weitestgehend sehr gut. Ich wohne in Weißensee, nicht weit von unseren Trainingsstätten und fühle mich in der Großstadt sofort wieder sehr wohl. Wir haben hier mehr Möglichkeiten morgens zu trainieren, so dass ein individuelleres Arbeiten möglich ist. In Friedrichshafen war der Vorteil, dass in der dortigen ARENA alles unter einem Dach ist.

Was lässt sich über Zusammensetzung und Leistungsstand der Mannschaft sagen?
Die Jungs trainieren sehr engagiert. Wir haben einen ausgeglichenen , großen Kader mit 13 Spielern und werden in der 2. Bundesliga sehr gut mitspielen können.

Wer könnten die Führungsspieler bzw. Leistungsträger sein?
Sicherlich sollten die aktuellen Nationalspieler Denis Kaliberda, Christian Fromm und Robert Böttcher mit zu den Leistungsträgern gehören. Wir haben aber sicherlich noch einige Spieler mehr , die dicht an der Junioren-Nationalmannschaft dran sind und in der Lage sein sollten, ein Spiel mit zu entscheiden.

Zeichnet sich bereits jetzt eine erste Stammformation ab? Oder lässt du in den Wettspielen regelmäßig rotieren, um möglichst vielen Einsatzzeiten zu geben?
Es wird immer einen Stamm von Spielern geben, die mehr Spielanteile bekommen, als andere, aber bei der großen Leistungsdichte in der Mannschaft wird jeder über die Saison zu Einsätzen kommen, insofern Trainingseinsatz und -Qualität stimmen.

Verantwortliche für DVV-Nachwuchsteams betonen zurecht, dass nicht primär Liga-Platzierungen im Vordergrund stehen, sondern die Ausbildung zu künftigen Erstliga- und Nationalspielern. Mindert das nicht die Ausprägung eines unbedingten Siegeswillens?
Nein, auf keinen Fall. Eines unser wesentlichen Ziele ist die "Ausbildung zum Profi", und dabei ist es wichtig zu lernen, dass jedes Spiel mit 100prozentigem Engagement angegangen werden muss. Wir haben uns vor der Saison auf ein Ziel geeinigt, in der oberen Tabellenhälfte zu landen. Die langfristige Ausbildung und Engagement in den Bundesligaspielen beißen sich nicht.

Gibt es Erkenntnisse oder Beobachtungen von der Jugend-WM, die in die Trainingskonzepte einfließen könnten?
Natürlich. Grundsätzlich sind wir aber mit unserer Ausbildung auf dem richtigen Weg. Trotzdem war eindrucksvoll zu sehen, auf welch hohem Niveau in dieser Altersklasse bereits gespielt wird. Wir sind von der Spitze nicht weit entfernt. Die grundtechnische Ausbildung kann aber nicht gut genug sein. Dort und im athletischen Bereich haben sicher noch die größten Reserven.

In der nächsten Saison, im zweiten Junioren-Jahr und der Saison mit der Junioren-WM, wird die Mannschaft dann in der ersten Liga antreten. Welche Verstärkungen sind da zu erwarten?
Das ist im Moment noch etwas früh, hier eine Aussage zu treffen. Wir haben mit dem Jahrgang 89 bundesweit einen sehr guten Jahrgang mit einer großen Konkurrenz innerhalb des Kaders. Es wird sehr davon abhängen, wie jeder einzelne Spieler, egal ob in Berlin, Frankfurt, Friedrichshafen oder Kempfenhausen im nächsten halben Jahr arbeitet. Aber es wird sicherlich einige Zugänge geben. Unser Ziel ist es, das Erstliga-Jahr mit den besten Spielern Deutschlands zu bestreiten.

Aus der Großstadt Hamburg für sieben Jahre nach Friedrichshafen an den idyllischen Bodensee und jetzt zurück in Deutschlands Großstadt mit der wohl größten Hektik - ist das nicht ein Kulturschock hin und zurück? Was sagt deine Familie bzw. Frau dazu?
Eben weil ich in einer Großstadt aufgewachsen bin, ist der Kulturschock nicht vorhanden. Es ist aber natürlich eine Umstellung, eben weniger Natur in der näheren Umgebung, aber dafür ein ungleich größeres kulturelles Angebot, das mich sehr reizt. Meine Frau hat sich mittlerweile auch mit dem Gedanken angefreundet, wieder in der Großstadt zu leben, obwohl sie sich gerade beruflich am Bodensee sehr wohl fühlt.

Auch die größere Nähe zu meiner Heimatstadt Hamburg empfinde ich als sehr angenehm. Ich habe nach wie vor Familie und viele Freunde und Bekannte in Hamburg, die jetzt sicher häufiger sehen werde.
Welche Umstände oder Personen haben dazu geführt, dass du Volleyball-Trainer geworden bist?

Ich habe bereits mit 15 Jahren meine erste Mannschaft übernommen, die Spieler waren nur zwei Jahre jünger als ich. Sicherlich bin ich auch vorbelastet, da mein Vater als Lehrer sehr viele Jugendmannschaften auf Schulebene trainiert und betreut hat. Während meiner aktiven Zeit als Leistungssportler habe immer weiter als Nachwuchstrainer gearbeitet.
Nach meinem Lehrerstudium hatte ich vor, es als Trainer zu probieren, und da dies sehr gut funktioniert hat, bin ich dann dabei geblieben. Der Wechsel nach Friedrichshafen mit 30 Jahren auf meine erste hauptamtliche Trainerstelle war dann der letzte Schritt. Ich bin sehr froh darüber, mein Hobby zum Beruf gemacht zu haben und sehe den Trainerberuf als meinen Traumjob an.

Das Interview führte Ernst Podeswa.

 

 

Deutschland - evivo Düren-News

 Donnerstag, 01. November 2007

  

evivo Düren: Neuer Kalender

Ein Muss für alle Fans: der neue evivo-Kalender

14 Seiten stark ist der neue Kalender, der die evivo-Stars in Aktion zeigt. Ab Freitag gibt’s den 40 x 40 cm großen Kalender in der Geschäftsstelle (Altenteich 4). Am Samstag wird das Hochglanzprodukt dann beim Heimspiel gegen den SCC Berlin auch in der Arena Kreis Düren verkauft. Kostenpunkt: 10 Euro.

Die vier Herren, die den Kalender vorgestellt haben, waren sehr zufrieden.

"Sieht toll aus", war die einhellige Meinung von Rüdiger Hein (evivo-Geschäftsführer), Mafred Pecks (Pecks Druck), Otmar Reuter (Layout) und Jürgen Osborg-Schmitz (Dürener Tafel e.V.). "Wir haben versucht, die Dynamik dieser faszinierenden Sportart wiederzugeben", erklärte Otmar Reuter. Auf den zwölf Kalenderseiten sind die evivo-Akteure im Einsatz zu sehen. Dazu kommt noch ein Deckblatt sowie das aktuelle Mannschaftsfoto. "Das ist toll für alle, die die Autogramme der Mannschaft auf einem Bild sammeln wollen", so Manfred Pecks.

Osborg-Schmitz freute sich sehr, dass sich evivo dafür entschieden hat, einen Euro pro Kalender an die Dürener Tafel abzugeben. Der Vorsitzende des gemeinnützigen Vereines erklärte, dass 1700 Bedürftige pro Woche mit Essen versorgt werden. "Wir finanzieren uns hauptsächlich über Spenden.

Und die Idee von evivo ist ein weiteres Mosaiksteinchen. Ein großes sogar."

 

 

Deutschland - evivo Düren-News

 Donnerstag, 01. November 2007

  

Düren: Knappe Niederlage nach starkem Spiel

Die weiße Weste des Meisters ist gar nicht mehr so weiß: Der VfB Friedrichshafen hat den ersten Satz in dieser Saison verloren. Das ist aber nur ein schwacher Trost für die Volleyballer von evivo Düren. Denn mehr als einen Satzgewinn konnten die Rheinländer am Bodensee nicht verzeichnen. 1:3 (14:25, 25:23, 26:28, 21:25) ging das Spitzenspiel verloren.

Dass evivo dem Champions League-Sieger als erstes Team in dieser Spielzeit einen Satz abnehmen konnte, war direkt nach dem Spiel nur ein schwacher Trost. Denn es hätten mehr Durchgänge sein können - oder müssen. Im dritten Satz holte das starke Dürener Team den Gegner mit einigen, wenigen Eigenfehlern zurück in die Partie und musste den spannenden Satz schließlich abgeben.

"Ich bin enttäuscht", sagte der gebürtige Friedrichshafener Max Günthör, der seinem Ex-Klub VfB gerne die erste Niederlage beigebracht hätte. "Wir waren gut, aber es hat nicht ganz gereicht." Anders lautete das Fazit von evivo-Trainer Mirko Culic. "In Czestochowa haben wir zwei Sätze gut gespielt, diesmal drei. Wenn wir uns am Samstag gegen den SCC Berlin weiter so steigern können, dann bin ich zufrieden."

Am Samstag trifft evivo (um 19.30 Uhr in der Arena Kreis Düren) im nächsten Spitzenspiel auf das starke Team aus der Hauptstadt.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Donnerstag, 01. November 2007

  

VfB: 3000 feiern den siebten Saisonsieg

Vor der phantastischen Kulisse von 3.000 Zuschauern besiegte der VfB Friedrichshafen am Mittwochabend evivo Düren. Mit 3:1 (25:14, 23:25, 28:26, 25:21) behielten die Häfler die Oberhand und machten damit ihren fünften Bundesliga- sowie siebten Saisonsieg perfekt

Emotionen, klasse Volleyballsport und eine phanastische Stimmung – das Spiel zwischen dem amtierenden Champion VfB Friedrichshafen und Vizemeister evivo Düren hielt, was es im Vorfeld versprach. Und zumindest nach Ansicht der 3.000 begeisterten Zuschauer in der Arena Friedrichshafen hatte die Begegnung auch den richtigen Sieger. Mit 3:1 (25:14, 23:25, 28:26, 25:21) behielten die Gastgeber die Oberhand und rangieren mit fünf Siegen weiterhin an der Tabellenspitze der Volleyball-Bundesliga.

Während sich Friedrichshafens Libero Markus Steuerwald über den ersten verlorenen Satz in dieser Saison ärgerte („Ein 3:0 wäre schon schöner gewesen.“), zeigte sich Christian Pampel durchaus zufrieden. „Es ist gut für uns, dass wir gefordert wurden“, sagte der Diagonalspieler. Gemeinsam mit Lukas Tichacek, Lukas Divis, Robert Hupka, Joao José und Juliano Bendini ließen beide Akteure Düren im ersten Satz keine Chance. Insbesondere mit ihrem Service setzten sie ihre Kontrahenten so sehr unter Druck, dass diesen kein effektiver Spielaufbau gelang. Das schlug sich auch im Ergebnis nieder: Gerade einmal 14 Zähler verbuchten die Rheinländer in diesem Durchgang. „Im ersten Satz haben wir sehr gut gespielt“, urteilte VfB-Cheftrainer Stelian Moculescu und fügte hinzu: „Dann aber haben die Jungs gedacht: Das geht weiter so. Und schon kam der Aha-Effekt.“

Während Düren nun die anfängliche Reserviertheit ablegte und deutlich besser spielte, schaltete das VfB-Ensemble geschlossen einen Gang zurück. Mit Mit 10:14 lag Friedrichshafen zurück als Moculescu reagierte und für Hupka den Brasilianer Everaldo Castro Silva auf das Spielfeld schickte. Auch das aber nützte zunächst nichts. Erst gegen Ende dieses Abschnitts fanden die Häfler ihren Spielfaden wieder, konnten den Satzverlust aber nicht mehr verhindern. Ähnlich spannend der folgende Durchgang. Mit 6:10 und 11:15 lag Düren bereits vorn, ehe José & Co. aufholten, bei 16:16 erstmals den Ausgleich schafften, einen Satzball abwehrten und schließlich selbst die dritte Möglichkeit zur 2:1-Führung nutzten.

„Hätten wir diesen Satz gewonnen, wäre das Spiel vielleicht anders ausgegangen“, ärgerte sich Ex-Häfler Max Günthör. Danach nämlich war es das Team vom Bodensee, das dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Der Aufschlag funktionierte wieder besser und legte die Grundlage für ein beeindruckendes Blockspiel. 14 Zähler in diesem Bereich standen am Schluss auf Häfler, nur acht dagegen auf Dürener Seite zu Buche. Letztendlich aber war es Pampel vorbehalten, sowohl den Satzgewinn als auch Saisonsieg Nummer sieben mit einem Angriffspunkt perfekt zu machen. „Die Zuschauer haben ein spannendes Spiel gesehen und sind auf ihre Kosten gekommen“, so Moculescu. „Auch uns hat es Spaß gemacht, vor dieser Kulisse zu spielen. Ich hoffe, wir dürfen das am Samstag gegen Unterhaching wieder erleben.“

 

 

Deutschland - Rote Raben Vilsbiburg-News

 Donnerstag, 01. November 2007

  

Raben weiter auf der Pole Position

Wahrer Volleyballkrimi gegen Leverkusen

Dieses Spiel war nichts für schwache Nerven. 1180 Zuschauer erlebten am Freitag Abend ein Spiel, das von Anfang bis zum Schluss hoch spannend war. Es war nicht zu sehen, dass der Tabellenerste gegen den Tabellenletzten gespielt hatte. Leverkusen verlangten den Raben wirklich alles ab, doch Raben-Trainer Guillermo Gallardo hatte gleich zwei Asse im Ärmel: Maja Pachale und Nadja Jenzewski. Als Einwechselspielerinnen hatten sie maßgeblichen Anteil, dass dieses Spiel mit 3:2 an die Roten Raben ging. 25:27/22:25/25:17/25:21 und 15:8 hieß es am Ende einer dramatischen Partie.

Mit Anlaufschwierigkeiten starteten die Roten Raben in den ersten Satz. Sie wirkten noch nicht richtig auf dem Platz, während die Damen aus Leverkusen wacher und engagierter agierten. Gerade im Block offenbarten die Raben einige Unsicherheiten. Da musste Raben-Trainer Guillermo Gallardo beim Stand von 1:5 schon die erste Auszeit nehmen, um seine Damen wach zu rütteln. Doch dann schien ein Ruck durch das Rabenteam zu gehen und beim 11:11 war alles wieder offen. Zur zweiten technischen Auszeit lagen die Vilsbiburger Damen dann mit 16:12 in Führung.

Doch die Gäste gaben sich nicht kampflos geschlagen. Da Nicole Fetting beim Zuspiel nicht so gewohnt sicher wirkte, reagierte Trainer Gallardo und brachte beim Stand von 19:16 Nadja Jenzewski. Aber Leverkusen kämpfte sich wieder bis auf 22:21 heran und der Raben-Trainer musste die zweite Auszeit nehmen. Aber die Raben machten es spannend: 23:23, 24:24 und dann ging Leverkusen sogar mit 24:25 in Führung und nach einem dramatischen Schlussspurt gaben die Raben diesen Satz noch mit 25:27 ab.

Auch im zweiten Satz erwischten die Gäste aus Leverkusen erneut den besseren Start. Raben-Trainer Guillermo Gallardo nahm wieder beim 1:5 die erste Auszeit und auch bei der ersten technischen Auszeit lagen die Leverkusener dank einer engagierteren Spielweise mit 3:8 in Führung. Man merkte ihnen an, dass sie durch den Gewinn des ersten Satzes Aufwind bekommen hatten.

Erst dank einer Aufschlagserie von Katja Wühler schafften die Raben den 9:9-Ausgleich. Doch dann schlichen sich bei den Raben wieder leichte Fehler ein, die Leverkusen immer wieder zurück ins Spiel brachten. So lagen sie auch bei der zweiten technischen Auszeit mit 14:16 wieder vorne. Sie wirkten in vielen Szenen entschlossener, während die Rabenspielerinnen unsicher und nervös agierten.

So wechselte der Raben-Trainer beim 20:17 wieder Nadja Jenzewski für Nicole Fetting ein. Doch auch in diesem Satz reichte es nicht für die Raben: 22:25 hieß es am Ende.

Im dritten Satz reagierte Raben-Trainer Gallardo dann und ließ Nadja Jenzewski von Anfang an auf der Zuspielposition agieren. Zudem brachte er Maja Pachale für Ioana Nemtanu. Ein Schachzug, der Wirkung zeigte, denn die Raben gingen sofort in Führung. Bei der ersten technischen Auszeit lagen sie mit 8:4 in Front. Bei der zweiten technischen Auszeit hieß es dann 16:10 für die Raben. Doch es war ein hartes Stück Arbeit, die Gäste auf Abstand zu halten. Aber schließlich holten die Roten Raben mit 25:17 ihren ersten Satz.

Auch im vierten Satz vertraute Trainer Gallardo auf die erfolgreiche Sechs des dritten Satzes. Das zahlte sich weiterhin aus, denn sie ging gleich mit 6:3 in Führung und Leverkusens Trainer Dirk Sauermann musste die erste Auszeit nehmen. Anschließend schafften die Leverkusener den 6:6-Ausgliech und lagen bei der ersten technischen Auszeit sogar mit 6:8 in Führung. Wieder brachten sich die Raben immer wieder durch leichte Eigenfehler selbst aus dem Rhythmus.

Die Gäste aus Leverkusen spielten sich dagegen in einen regelrechten Rausch. Sie gaben keinen Ball verloren und lagen auch bei der zweiten technischen Auszeit mit 13:16 in Führung. Doch jetzt entdeckten die Raben ihr Kämpferherz und arbeiteten sich bis zum 18:18-Ausgleich heran. In einer wahren Nervenschlacht hatten sie dann das bessere Ende für sich und holten sich den vierten Satz mit 25:21.

Der Tie-Break setzte dann in punkto Spannung gleich noch einen drauf. Die Zuschauer peitschten die Raben regelrecht nach vorne und beim Seitenwechsel lagen sie knapp mit 8:6 in Führung. Am Ende hatten sie unter dem frenetischen Jubel der Zuschauer den Tie Break mit 15:8 für sich entschieden.

Raben-Trainer Guillermo Gallardo meinte nach dem Spiel, Leverkusen hatte „toll gespielt“ und den Raben alles abverlangt habe.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Donnerstag, 01. November 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

Gegen die Cowboys zurück in Erfolgsspur

Volleyball-Bundesligist SV Bayer Wuppertal hat in der heimischen Bayerhalle den erwartet deutlichen Pflichtsieg gegen die Hamburg Cowboys eingefahren. Vor 450 Zuschauern siegte das Team von Trainer Jens Larsen mit 3:0 (25:12; 25:19; 25:22).

Zum ersten Mal in dieses Saison schickte der SV Bayer-Coach seinen Youngster Sebastian Kühner von Beginn an aufs Feld. Er gab somit dem 20-Järhigen den Vorzug vor Kapitän Gergely Chowanski. Ebenfalls keinen Platz in der Startformation hatte Mads Ditlevsen. „Mit Mads wollte ich einen Spieler auf der Bank haben, der sowohl die Diagonal- als auch die Außenangreifer-Position besetzen kann“, erklärt Larsen seine taktischen Überlegungen. Diese wurden überhaupt erst möglich, weil Lars Dinglinger auf die Zähne biss und sich trotz Wadenproblemen in den Dienst der Mannschaft stellte. Und das Wuppertaler Team ließ von Beginn an nicht den geringsten Zweifel aufkommen, wer Herr im Hause ist. Schnell führten die Bergischen dank gelungener Abwehraktionen und zahlreicher Blockpunkte mit fünf Punkten. Bis zum Ende des Satzes wuchs dieser Vorsprung sogar auf zwölf Punkte an. Bereits den ersten Satzball verwandelten die Hausherren zum deutlichen 25:12.

Wesentlich enger ging es in Durchgang zwei zu. Mitte des Satzes schafften die Gäste aus Hamburg erstmals überhaupt eine Führung. Doch der SV Bayer schlug zurück und gewann schnell wieder die Oberhand. Im Gegensatz zur Niederlage in Königs Wusterhausen konnten sich die Wuppertaler auf ihren Aufschlag verlassen, der die Annahme der Cowboys oft vor arge Probleme stellte. Als es in die entscheidende Phase ging, lag man wieder mit sieben Punkten in Front. Allerdings benötigte das Larsen-Team drei Anläufe, um mit einer 2:0-Satzführung in die Zehn-Minuten-Pause zu gehen.
Diese tat den Wuppertalern nicht wirklich gut. Die bis dahin sehr präzise Annahme wackelte plötzlich. Die Quote der präzisen Annahmen sank ins Bodenlose. Folglich hielten die Cowboys das Geschehen lange Zeit offen. Für die vielleicht entscheidende Szene war ein Ex-Bayeraner verantwortlich.

Sven Glinker fand beim Stande von 14:14 in Sebastian Kühner seinen Blockmeister. Doch Glinker hatte den Block im Aus gesehen und ärgerte sich derart, dass er sich eine gelbe Karte einhandelte gleichbedeutend mit einem zusätzlichen Punkt für den SV Bayer. Der letzte von insgesamt zehn Wuppertaler Blockpunkten brachte schließlich den Matchgewinn. „Die Mannschaft hat nach der dummen Pleite bei den Netzhoppers eine tolle Reaktion gezeigt. Vor allem im ersten Satz haben wir unser taktisches Konzept konsequent umgesetzt. Das gibt Auftrieb für die kommenden Aufgaben. Aber jetzt müssen wir endlich auch auswärts punkten“, sagt Trainer Jens Larsen. Die Chance auf den ersten Auswärtssieg der Saison haben die Wuppertaler am Samstag (19 Uhr) beim VC Bad Dürrenberg.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Donnerstag, 01. November 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

VCB: Blutspende für Kinderkrebshilfe

Am Dienstag, den 09.10.2007 nahm an der Blutspende- und Typsierungsaktion des Deutschen Roten Kreuzes in der Hauptschule Tecklenburg auch ein Teil der Bundesliga-Mannschaft und des Vorstandes des VCB Tecklenburger Land teil. Karlo Keller, Lars Lindemann, Heinrich Robertus, Matthias Grewing und Timo Steinigeweg ließen sich zur Aufnahme in die Stammzellenspenderkartei typisieren.

Der VCB Tecklenburger Land unterstützt mit einem Teil seiner Einnahmen schon seit über zwei Jahren die Kinderkrebshilfe auf der Kinderstation der Universitätsklinik in Münster. Mit der Typisierungsaktion des Deutschen Roten Kreuzes möchte der VCB zudem auf eine Spendenaktion zugunsten der Kinderkrebshilfe beim nächsten Bundesliga-Heimspiel am 2. November um 20.00 Uhr in der Halle am Burgweg in Laggenbeck aufmerksam machen.

Petra Feldkämper und Jutta Fischer, beide beim VCB Tecklenburger Land engagiert, werden Würstchen und Salate verkaufen sowie eine kleine Tombola zugunsten der Krebshilfe initiieren. Alle Einnahmen aus dieser Aktion werden direkt in der Kinderkrebsstation der Uniklinik Münster abgegeben, so dass der Erlös auch direkt bei den Kindern ankommt. Mit dem Geld sowie den Spenden werden Spielzeuge und Bastelmaterialien gekauft, um den Kindern den Aufenthalt in der Krebsklinik so angenehm wie möglich gestalten zu können. Für die Eltern werden außerdem Möglichkeiten zur Übernachtung bei ihren Kindern geschaffen.

Halleneinlass am Freitag, 02.November ist bereits ab 19 Uhr. Mehrere Fotos von der Blutspende gibt es auf der Vereins-Homepage in der Bildergalerie

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Donnerstag, 01. November 2007

   http://de.eurosport.yahoo.com

Holtwick/Semmler in Thailand im Hauptfeld

Phuket (dpa) - Die Berlinerinnen Katrin Holtwick/Ilka Semmler spielen als drittes deutsches Duo im Hauptfeld beim letzten Welttour-Turnier der Beachvolleyballerinnen auf Phuket/Thailand.

 

 

Deutschland - MDR.de

 Donnerstag, 01. November 2007

   www.mdr.de

Anschauungsunterricht für "Pirates"

Aufsteiger VC Bad Dürrenberg/Spergau wartet weiter auf den zweiten Sieg in der Volleyball-Bundesliga. Am Mittwoch verloren die "Pirates" in Unterhaching klar 0:3 (13:25, 13:25, 15:25).

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Donnerstag, 01. November 2007

   www.abendblatt.de

Oststeinbeker wieder nur Punktelieferant

OSTSTEINBEK - Vier Begegnungen in zwölf Tagen, davon zwei auswärts mitten in der Woche - der Spielplan der Ersten Bundesliga meint es derzeit nicht gut mit den Volleyball-Männern des Oststeinbeker SV. "Das ist ein großer Nachteil für uns", sagte Trainer Bernd Schlesinger. Zum Auftakt beim 0:3 (12:25, 19:25, 22:25) bei Bayer Wuppertal reisten die Stormarner erst zweieinhalb Stunden vor dem Anpfiff in zwei Kleinbussen an. "Alle anderen Klubs würden einen Tag vorher kommen und im Hotel übernachten. Aber dafür reicht das Geld bei uns nicht", so der Coach.

Und da Schlesinger in Wuppertal auch erstmals das Spielsystem umstellte, eine Art Jobsharing zwischen Duncan Budinger und Sebastian Fuchs forderte, die sich auf der Mittelblocker- und Diagonalangreifer-Position abwechselten, wirkte manches noch nicht ganz ausgereift. "Das ist aber ein Modell für die Zukunft", so der Coach. Dafür spricht, dass Beachvolleyball-Spezialist Fuchs deutliche Fortschritte bei der Umstellung von Sand auf Halle gemacht hat und mit Abstand erfolgreichster Angreifer des Teams war.

Zweiter Schwachpunkt war die Annahme der gegnerischen Aufschläge. Selbst Libero Hiroshi Katsuno brachte nur 15 Prozent seiner Baggerversuche so zum Zuspieler, dass der optimal seinen Pass spielen konnte. "Wir haben noch sprachliche Probleme bei der Abstimmung untereinander", erklärte Außenangreifer Sven Glinker.

Dennoch erhöht Schlesinger den Druck auf sein Team, fordert aus den nächsten vier Spielen vier Punkte. Am Sonnabend (20 Uhr, Sporthalle Wandsbek) sieht er gegen die SG Eschenbacher Eltmann eine gute Chance für den ersten Saisonsieg des Aufsteigers.

masch

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Donnerstag, 01. November 2007

   www.westline.de

USC: Psychologe ist kein Feuerwehrmann

Münster - Der Rekordmeister hat das Siegen verlernt. Die Saison in der Volleyball-Bundesliga ist schon sechs Spieltage alt, doch auf dem Punktekonto des USC Münster herrscht noch gähnende Leere. Mehrfach verspielte Führungen, vergebene Matchbälle in Hamburg und Sonthofen. Viele sprechen von einem "Kopfproblem". Wir befragten zum Thema den renommierten Sportpsychologen Prof. Dr. Bernd Strauß.

 

 

Deutschland - Der Westen

 Donnerstag, 01. November 2007

   www.derwesten.de

Glücklose Exoten

Moerser SC besiegte gestern Abend die Nationalmannschaft aus dem Katar mit 4:1.

Gestutzter Kinnbart, schwarze Rastazöpfe bis zum Nacken, ein strahlend weißes Band in den Haaren und ein muskulöser Oberkörper - Juma ist eine durchaus spektakuläre Erscheinung. Am gestrigen Abend sprang und schlug der Katarer fleißig für seine Volleyball-Nationalmannschaft, die ein Testspiel gegen den Moerser SC absolvierte.

 

 

Deutschland - Nürnberger Zeitung

 Donnerstag, 01. November 2007

   www.nz-online.de

Schwaig: Kein Ende der Chaostage

Volleyballer unter Zugzwang

NÜRNBERG - Das Volleyballspiel dürfte zur Nebensache geraten, wenn der SV Schwaig am Samstag (19.30 Uhr) den MTV München am Mittelbügweg erwartet. Interessieren beim Zweitligisten derzeit doch vor allem die «zwischenmenschlichen Probleme».

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel