News

 Montag, 19. November 2007 

USC II schlägt auch Emlichheim
Zwei Ostmannschaften bleiben Spitze
VCO Berlin: Niederlage, die weh tut
VCO-Männer: In die Erfolgsspur gefunden
ETV: Warten auf den ersten Heimsieg
ETV: Erwarteter Sieg gegen Kaki???
Aufsteiger überzeugt trotz Niederlage in Aachen
Knaller-Partien für das Viertelfinale ausgelost
Ein deutliches Machtwort der Favoriten
evivo tritt im Viertelfinale bei Rhein-Ruhr Volley an
SCC im Viertelfinale gegen rhein-main volley
Endspiel-Neuauflage im Viertelfinale
Alemannia schlägt starke Hamburgerinnen
Raben machen kurzen Prozess
TSGL Schöneiche feiert ersten Auswärtssieg
Friedrich und Bieneck zeigen Verantwortung
VC Gotha unterliegt überraschend Rodheim
Dresdner Sieg nach dramatischem Spiel
Fehlstart für Weltmeister Brasilien
USC 2: Fast ohne Fehl und Tadel
Paul Laciga Ehrenmitglied von Swiss Volley
0:3 - NA verliert Titelhoffnung
Cowboys auch im Pokal abgeschossen
Hamburger Zweitliga-Ergebnisse
Universiade: Hamburg erwartet positive Entscheidung
Imke Wedekind ist der Pechvogel
VCN: 3:0-Erfolg in 54 Minuten
SSC-Damen lassen NA. keine Chance
3:0! Humann spielte aus einem Guss
RMV: Starke Leistung mit geschwächtem Team
Potsdam: Prüfung ohne Knedel bestanden
Kriftel: Zu müde für eine Überraschung
Schwaig schlägt den Spitzenreiter

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Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 19. November 2007

  

USC II schlägt auch Emlichheim

Die Zweitliga-Mannschaft des USC Münster hat ihren Siegeszug am Samstag auch gegen den SC Union Emlichheim fortgesetzt. Das junge Ensemble von Trainer Christoph Kesselmeier blieb erneut ohne Satzverlust und fuhr ein am Ende souveränes 3:0 (28:26; 25:18; 25:18) gegen den kommenden Achtelfinal-Pokalgegner der USC-Erstliga-Mannschaft ein. Mit dem sechsten Sieg im sechsten Meisterschaftsspiel festigten die Münsteranerinnen ihren Spitzenplatz im Klassement.

Gegen Emlichheim beorderte Trainer Kesselmeier Zuspielerin Kathi Holzgreve, Sina Fuchs, Anna Hoja, Claudia Bimberg, Silke Schrieverhoff, Kapitänin Jenni Schräder und Libera Steffi Golla. Mit dieser Aufstellung setzten sich die Unabhängigen gegen Mitte des ersten Satzes ein wenig ab und führten mit 15:11. Dann brachte Kesselmeier Teresa Mersmann für Holzgreve und Nina Elberich für Hoja im Doppelwechsel – was zunächst dazu führte, dass die Mannschaft etwas den Faden verlor. „Wir haben uns im Training eine neue Taktik erarbeitet, das wollte ich im Spiel ausprobieren“, so Kesselmeier, dessen Team zwar zunächst in Rückstand geriet, sich dann aber fing und seinerseits wieder verstärkt punktete. In der Verlängerung des Satzes behielten die jungen Münsteranerinnen dann die Oberhand.

„Ich denke, dass wir uns da durchgesetzt haben, war der Knackpunkt des Spiels“, resümierte Kesselmeier nach der Partie. Den zweiten Durchgang kontrollierten die Unabhängigen dann eindeutig, im dritten wurde Emlichheim dann nochmals stärker und lag bereits mit 15:11 in Front. Doch mit einer starken Serie von 14:3 Ballpunkten in einer überzeugenden Phase sicherte sich der USC 2 den Sieg.

Die Tabellenführung ist Kesselmeier nun nicht unangenehm. Doch der Trainer bremst die Euphorie auch etwas. „Ich kann die momentane Situation schon entsprechend einordnen. Denn wir haben noch gegen kein Team aus der Spitzengruppe gespielt. Die nächsten Wochen werden zeigen, wo wir wirklich stehen.“

 

 

Deutschland - Fighting Kangaroos Chemnitz-News

 Montag, 19. November 2007

  

Zwei Ostmannschaften bleiben Spitze

Die Fighting Kangaroos Chemnitz gewannen ihr Heimspiel gegen den SV Sinsheim nach 83 Spielminuten mit 3:0 (30:28, 25:20, 25:22) und bleiben damit zu Hause weiterhin ungeschlagen. Zwei Ostmannschaften führen derzeit die Tabelle in der 2. Bundesliga-Süd an. Das SWE Volley-Team aus Erfurt gewann gegen den SV Lohhof mit 3:1 und bleibt aufgrund des besseren Satzverhältnisses (25:7) vor den Fighting Kangaroos aus Chemnitz (25:10 Sätze) mit aktuell 16:2 Punkten.

Ausschlaggebend für den Heimerfolg der CPSV-Damen war am Ende eine konsequentere Chancenverwertung der Gastgeberinnen. "Mit Lohhof, Stuttgart und Sinsheim haben wir jetzt die besten Mannschaften der Liga geschlagen. Wenn es richtig gut läuft, können wir jedes Team schlagen und auch nach einem Rückstand wieder in die Erfolgsspur zurückkehren“, freut sich Kangaroo-Trainer Mirko Pansa über den guten Saisonverlauf.

Beide Kontrahenten machten besonders im ersten Satz vor 600 Zuschauern in der CPSV-Sporthalle an der Chemnitzer Forststraße nur wenige Fehler. Nach mehreren Satzbällen auf beiden Seiten und über einer halben Stunde Spielzeit konnten die Kangaroos den ersten Durchgang mit 30:28 für sich verbuchen.

Den zweiten Spielabschnitt gewannen die Gastgeberinnen mit 25:20, nachdem ein zwischenzeitlicher Rückstand aufgeholt werden konnte. Im dritten Durchgang gab es dann einen Fehlstart für die Mannschaft von Trainer Mirko Pansa. Nach einem 2:8-Rückstand kämpften sich Christin Guhr und Co. aber zurück in den Satz und kamen bis auf 9:10 heran. Bis zur zweiten technischen Auszeit (16:11) führte Sinsheim wieder mit fünf Punkten Vorsprung. Beim Stand von 20:15 waren die Gäste aus dem Kraichgau dem Satzanschluss nah. Eine Aufschlagserie von Mandy Sohr  brachte die Kangaroos wieder zurück ins Spiel. Am Ende versenkte Carolin Herrmann den Matchball zum verdienten 3:0-Erfolg.

Das nächste Spiel bestreiten die Fighting Kangaroos Chemnitz bei der Bundesligareserve der Roten Raben Vilsbiburg am kommenden Samstag, 24.11.2007, 19:30 Uhr in der Vilstalhalle im Sportpark.

Fighting Kangaroos Chemnitz - SV Sinsheim 3:0 (30:28, 25:20, 25:22) 83 min / 600 Zuschauer

Mathias Vogel

 

 

Deutschland - VC Olympia Berlin-News

 Montag, 19. November 2007

  

VCO Berlin: Niederlage, die weh tut

Angreiferin Patricia Grohmann wollte lieber nichts sagen - Trainer Jens Tietböhl musste sich erst mal kurz sammeln, ehe er was äußerte: Deutliche Indizien, dass die 0:3-Niederlage (6:25, 13:25, 14:25) des Zurich Team VC Olympia Berlin am Samstag in eigener Halle vor etwa 180 Zuschauern gegen den Spitzenreiter der Frauenvolleyball-Bundesliga Rote Raben Vilsbiburg die Gefühlslage strapazierte...

Auch wenn man berücksichtigt, dass die im Schnitt gut zehn Jahre ältere Profitruppe aus Bayern, geführt von dem ehrgeizigen Argentinier Guillermo Gallardo, einem Riesenberg mehr an Erfahrung, überlegene Athletik und hochprofessionelle Vorbereitung ins Feld führen würde - der Vergleich des quasi Jugend-Europameisters mit dem möglicherweise kommenden Deutschen Meister war ernüchternd. Solch einen Leistungsunterschied hatte man - zumal nach vorherigen durchaus positiven Eindrücken - nicht erwartet.

Nachwuchs-Bundestrainer Jens Tietböhl redete daher auch nicht um den heißen Brei herum. Es sei „eine kleine Lehrstunde“ gewesen, die Vilsbiburg seinen 16/17-jährigen Schützlingen erteilt habe. Begünstigt durch die Tatsache leistungsmindernder Umstände (Klausuren, Ausfälle, Krankheiten), eines Leistungsabfalls „im Training der letzten zwei Wochen“ und der Gegebenheit, „dass die Mannschaft ihr bisher schwächstes Spiel in der Liga“ gezeigt habe.

Bereits im ersten Satz brachte die chinesische Neuerwerbung der Gäste Meng Yin (Mittelblock - solide, aber nicht überragend) mit einer Serie von Flatteraufgaben die VCO-Annahme völlig von der Rolle. Das führte u.a. dazu, dass Tietböhl phasenweise zur Stabilisierung der Annahme beide Libera Frauke Formazin (Nr.1) und Linda Zacher aufs Feld schickte. Half nicht viel, weil der gegnerische Block (nach vorheriger Videoanalyse!) bestens auf die Angriffsvarianten des ZTVCO präpariert war.

Angreiferin Laura Weihenmaier vom ZTVCO: „Ein ganz schlechtes Spiel von uns heute...wir haben nie richtig ins Spiel gefunden. Der hohe Block hat uns wenig Möglichkeiten geboten und wir haben auch keine Mittel dagegen gefunden.“ Libero Frauke Formazin: „Zuviel Respekt oder Angst war es zumindest bei mir heute nicht. Aber wenn der Angriff nicht richtig zum Zuge kommt, dann leidet das ganze Spiel. Ob man Vilsbiburg nun als Favorit auf die Meisterschaft sehen muss? Weiß nicht. Das muss die Saison erst noch zeigen.“

Schon am Dienstag wartet auf Vilsbiburg mit der Partie beim Titelverteidiger Dresden ein echter Qualitäts-Prüfstein. Zuspielerin Nadja Jenzewski, die bei den Roten Raben momentan die Nr. 2 hinter Nicole Fetting ist und zwei Jahre in der Saefkow-Halle beim VCO spielte: „Ja, eine etwas härtere Gegenwehr hätte ich schon erwartet. Aber nun haben wir am Sonntag frei, machen in Berlin ein bisschen Sightseeing, trainieren am Montag zwei Mal hier und fahren dann nach Dresden. Über die Meisterschaft reden wir noch nicht. Das Thema ist noch tabu.“

epo.

 

 

Deutschland - VC Olympia Berlin-News

 Montag, 19. November 2007

  

VCO-Männer: In die Erfolgsspur gefunden

Die Junioren des Zurich Team VC Olympia Berlin haben in der 2.Volleyball-Bundesliga (Staffel Nord) in die Erfolgsspur zurück gefunden: Nach drei Auswärtsniederlagen besiegten sie am Sonnabend in der heimischen Saefkow-Halle RWE Rhein-Ruhr Volley (Bottrop) mit 3:1 (26:24, 16:25, 25:19, 25:20).

In den ersten beiden Sätzen war bei den Schützlingen von Junioren- und ZTVCO-Trainer Söhnke Hinz die angestaute Verunsicherung noch unübersehbar. Da kamen die Gastgeber im ersten Abschnitt schwer in die Gänge und registrierten bei der zweiten technischen Auszeit noch ein 12:16. Daraus wurde nach einem Zwischenspurt ein 17:17 und schließlich nach wechselvollem Geschehen ein etwas mühsamer 26:24-Satzgewinn.

Damit war jedoch die Verunsicherung noch keineswegs abgeworfen. Im Gegenteil. Der Gästetrainer Gürsel Yesiltas sprach eindringlich auf seine Männer ein, die dann im Folgedurchgang wie die Feuerwehr mit enormem Druck loslegten: 8:3. Trainer Hinz reagierte mit Auszeiten bzw. Auswechslungen. Für Ricardo Galandi und Christian Fromm kamen Hans Cipowitz (Block) und Stefan Köhler (Außenangriff). Zuspieler Merten Krüger machte kurzzeitig Platz für den 16-jährigen Philipp Jankowski aus der Regionalliga-Truppe des ZTVCO. Aber den Spielfaden gegen den nun selbstbewusst auftrumpfenden Gegner fanden die Berliner erst im dritten Durchgang wieder. Rechtzeitig, denn auch im vierten Satz wollte Rhein-Ruhr bei einem 5:8 aus Berliner Sicht die Partie noch keineswegs verloren geben.

Während Gästetrainer Yesiltas seine Enttäuschung kaum bremsen konnte („Das Resultat ist mir peinlich...meine Mannschaft hat einfach nicht genug gekämpft, obwohl ich gewarnt hatte, wie gefährlich der junge Gegner wird, wenn man ihn nicht ständig unter Druck setzt“), war Söhnke Hinz erleichtert: „Die Wechsler haben neuen Schwung gebracht und die Mannschaft wieder nach vorn gebracht.“

Erfolgreichster Angreifer, Führungsspieler und Antreiber beim Sieger war Denis Kaliberda (12. Klasse am Coubertin-Gymnasium): „Nach dem zweiten Satz war ich mir nicht sicher, ob wir das Ding heute biegen...unser Plus war und ist die Qualität, die von der Bank kommt. Da sind eine Menge Alternativen. Selbst unser zweiter Zuspieler Philipp Jankowski hat seine Sache richtig gut gemacht.“

Beachvolleyball-WM-Zweiter (U 19) Stefan Köhler (13. Klasse): „Unsere Mannschaft stand unter Druck, weil wir bei den vorherigen Niederlagen unter unseren Möglichkeiten gespielt haben und heute zeigen wollten, dass wir es besser können.“

Diagonalangeifer Steffen Drößler, vom Sportgymnasium Erfurt nach Berlin (11. Klasse) gekommen: „Im ersten Satz ist mir vieles misslungen, weil ich ziemlich nervös war. Hab ja bisher nur wenig Einsätze gehabt. Deshalb war ich froh, dass der Trainer mir weiter vertraut hat und ich dann zeigen konnte, was ich wirklich kann. Nach dem Absturz im zweiten Satz haben wir mit mehr Emotionen gespielt - das war die Grundlage für den Sieg.“

epo.

 

 

Deutschland - Eimsbütteler TV-News

 Montag, 19. November 2007

  

ETV: Warten auf den ersten Heimsieg

Das zurückliegende Spiel gegen Schöneiche spiegelt wohl deutlich die momentane Eimsbütteler Verfassung wieder. In den ersten beiden Sätzen lief auf Seiten der Hamburger nicht viel zusammen und trotz mehrerer Spielerwechsel fand man einfach nicht ins Spiel. Größtes Problem stellte hierbei die Annahme des ETV dar. „Wir sind heute einfach nicht gut mit den Aufschlägen des Gegners zurecht gekommen. Letztlich resultiert daraus daß wir zu ausrechenbar im Angriff sind und Schöneiche hat dies mit einem sehr gutem Block ausgenutzt.“ analysierte Libero Martin Hagen nach dem Spiel. Dies ist wohl einer der entscheidenden Punkte warum es für Eimsbüttel nicht zum Sieg reichte. Sobald die beiden Zuspieler Patrick David und Benni Hermann durch eine gute Annahme alle Möglichkeiten hatten, funktionierte das Angriffsspiel sehr variabel und erfolgreich. Vor allem Christian Bartram zeichnete sich einige Male im Angriff über die Mitte aus. Davon war in den ersten beiden Sätzen jedoch nur sehr wenig zu sehen.

Aufgrund der beiden klar gewonnen Sätze wechselte der Trainer der Brandenburger Kurt Radde ein wenig durch und brachte damit die Eimsbütteler wieder ins Spiel. Zudem steigerte sich Eimsbüttel in nahezu allen Bereichen und zeigte vor allem den Willen das Spiel noch umzubiegen. Dazu der Trainer der Hamburger: „Wenn wir von Anfang an mit dem Siegeswillen wie im dritten und vierten Satz agieren, läuft so ein Spiel ganz anders. Wir sind da momentan einfach noch zu unkonstant!“

Eimsbüttel zeigte nun, was von der Mannschaft eigentlich auch erwartet werden kann, guten Zweitliga Volleyball. Nach kurzer Zeit schien nun auch das Publikum wieder wachgeküßt, welches nach den ersten beiden Sätzen durchaus zu Recht enttäuscht sein durfte. „Der dritte und vierte Satz zeigen, was eigentlich möglich ist in dieser Halle und mit diesem Publikum.“ Zeigte sich Libero Martin Hagen beeindruckt von der Kulisse. Die Hamburger schmetterten und kämpften sich zurück ins Spiel und konnten auch im vierten Satz, den nun wieder mit ihrer ersten Sechs agierenden Schöneichenern zeigen wer Herr im Hause ist. Der Satz ging äußerst knapp jedoch nicht unverdient mit 29:27 an Eimsbüttel.

Was dann im fünften Satz geschah war für Trainer Henning Wulff nicht zu erklären. „Ich weiß nicht was sich dann in den Köpfen meiner Spieler abspielt. Wir ringen dem Gegner zwei Sätze ab, haben den psychologischen Vorteil, das Publikum im Rücken und dann funktioniert auf einmal nichts mehr bei uns.“ Eimsbüttel brach nach dem 8:7 völlig ein und mußte den fünften Satz mit 15:9 abgeben. Einen entscheidenden Einfluß auf den Spielverlauf  hatte sicherlich die Verletzung von Christian Bartram im fünften Satz für den dann Rasmus Mumme eingewechselt wurde. Ab dem Zeitpunkt war ein Bruch im Spiel zu erkennen letztlich erklärt dies jedoch nicht den so starken Einbruch, da Rasmus Mumme sich gut einfügte in das Team.

„Das Spiel spiegelt genau das wieder, was momentan unser größtes Problem ist. Wir gehören in die Zweite Liga, spielen momentan aber einfach noch zu unkonstant“, resümierte ein sichtlich geknickter Christian Bartram nach dem Spiel. Nun hoffen die Eimsbütteler, daß ihnen am nächsten Wochenende in Windeck ein Auswärtssieg gelingen kann, und vor allem das Mittelblocker Bartram nicht für längere Zeit ausfällt.

„Wir arbeiten weiter an uns und dann kommt auch die Konstanz die wir benötigen um solche Spiele zu gewinnen. Wir haben vor der Winterpause ja noch zwei Heimspiele bei denen wir dann endlich einen Heimsieg einfahren können!“ blickt Henning Wulff optimistisch in Richtung anstehender Aufgaben.

 

 

Norddeutschland - Eimsbütteler TV-News

 Montag, 19. November 2007

  

ETV: Erwarteter Sieg gegen Kaki???

Martina Laporte-Breysse vertritt das etatmäßige Zuspiel souverän

Es gibt Spiele, da kann man nur gewinnen, es gibt aber auch die andere Art Spiele, in denen man nur verlieren kann. In beiden Fällen spricht die Tabelle eine deutliche Sprache, und das Ergebnis scheint schon vor dem Anpfiff festzustehen. Wir sehr man sich da irren kann, das hatten die Eimsbüttelerinnen in der vergangenen Saison erfahren, als man gegen das damalige Schlusslicht Schwerin in eigener Halle eine empfindliche 0:3 Niederlage kassierte.

Die gleiche Ausgangssituation stellte sich an diesem Wochenende. Heimspiel gegen Schlusslicht Kaltenkirchen, das bis dato nur 2 Sätze auf der Habenseite verbuchen konnte. Beste Möglichkeit also für eine erneute Blamage? Die Vorzeichen standen alles andere als günstig. Mit Ann-Kathrin Güttner (beruflich verhindert) und Hannah Lüdtke (mit Erstspielrecht für ihren Heimatverein VfL Geesthacht unterwegs) standen beide Zuspielerinnen nicht zur Verfügung.

„Was also tun?“, fragte sich das Trainergespann in der Vorbereitung. Die Pläne mit ‚Feldzuspiel Mitte’ in unterschiedlichen Versionen wurden nach kurzer Probe im Training wieder verworfen. Es musste eine Zuspielerin ausgeguckt werden, die das etatmäßige Zuspiel best möglich vertreten konnte, ohne dabei in anderen Elementen große Lücken zu hinterlassen. Wieder einmal gereichte den Büttels ihr Luxus-Problem zur Hilfe. Kaum ein anderes Regionalliga-Team kann auf der Mittelblock-Position auf 4 Spielerinnen zurückgreifen, die jederzeit auf gutem bis sehr gutem Regionalliga-Niveau spielfähig sind. So fiel die Wahl auf Mannschaftsführerin Martina Laporte-Breysse. Bereits im Trainingsspiel gegen den Verbandsligisten CVJM wurde diese Version geprüft und im Anschluss für gut befunden.

Doch wie geht’s im Wettkampf, das war die entscheidende Frage. Das Martina es kann war klar. Bereits während der ersten Ballwechsel unterstrich sie dies eindrucksvoll, in dem sie Jasmin Püst und Simone Rohloff mit mehreren Schnellangriffen gekonnt in Szene setzte. Schnell wurde so eine komfortable 4-Punkte-Führung erspielt. Doch was in den Köpfen der Mitspielerinnen vorgeht, ist oft ein Mysterium. So war das Spiel trotz souveräner Zuspielleistung oft wackelig, was sich unter anderem in einer ungewohnten Zahl von leichten Fehlern in Annahme und Abwehr deutlich machte. Auch fand Inga Hansmann in ihrem zweiten Einsatz in der ‚Starting Six’ nur langsam ins Spiel. So blieb der erste Satz lange offen, und die aufopferungsvoll kämpfenden Spielerinnen aus Schleswig-Holstein konnten nach einer starken Aufholjagd gar mit 20:19 in Führung gehen. Was folgte war eine Wiederholung des vergangenen Spieltages: Auf der Zielgeraden eine hochkonzentrierte Leistung der Eimsbüttelerinnen. Lediglich ein weiterer Punkt wurde den Gästen gelassen. Letztlich blieb es Inga Hansmann vorbehalten, mit guten Aufschlägen die letzten Punkte vorzubereiten.

Es folgte ein furioser Start in den zweiten Satz. Kathrin Urban stellt den Annehmerinnen der Gäste immer wieder die gleiche Frage. Erst die neunte Antwort war richtig, Eimsbüttel führte 13:3. Wenige Ballwechsel später war es erneut Inga Hansmann, die den Annahmeriegel der Gäste mächtig pressierte und 4 weitere Breaks vorbereitete. Dem gegenüber standen nur 2 Breaks der Gäste über die gesamte Satzdauer. Endstand Satz zwei: 25:11.

Wer sich nun auf ein schnelles Ende des Spiels eingestellt hatte, sah sich getäuscht. Keinesfalls entmutigt hielt Kaki weiter mit starker Feldabwehr und mutigen Angriffen dagegen. Zwar führten die Büttels zur Satzmitte bereits mit 10:5, aber der Gegner wollte nicht nachlassen. Frische Kräfte sollten nun für Belebung sorgen und vor allem Anna Böhning konnte sich ebenfalls am Service eindrucksvoll in Szene setzen. Bei 20:15 schien der Drops gelutscht, aber nun packte Kaki in kurzer Zeit dreimal beherzt im Block zu und nachdem der erste Satzball im Aufschlag verschlagen wurde, folgte ein Abstimmungsfehler zwischen Zuspiel und Schnellangriff. Ausgleich 24:24. Der zweite Versuch aus der Annahme zu punkten gelang besser, und der Matchball blieb der eben erst eingewechselten Nicole Zeuner vorbehalten, die den Ball wuchtig im Feld der Kaltenkirchnerinnen versenkte. 26:24 und 3:0 für die Büttels, die somit auch das zweite Heimspiel der Saison für sich entscheiden konnten.

Als Lohn findet man sich aktuell auf dem 4. Platz der Tabelle wieder, den man natürlich gerne bis zur Winterpause verteidigen möchte. Diesem Plan könnte ein Sieg am Wochenende beim Rissener SV hilfreich sein. Die Rissenerinnen stehen nach der Niederlage in Warnemünde ein wenig mit dem Rücken zur Wand. Es darf also erneut mit einer kämpferischen Einstellung der Gegnerinnen gerechnet werden.  

Für den Eimsbütteler TV am Ball: Martina Laporte-Breysse, Inga Hansmann, Jasmin Püst, Julia Lang, Kathrin Urban, Simone Rohloff, Chiara Cerulli, Miriam Hölscher, Anna Böhning und Nicole Zeuner

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Montag, 19. November 2007

  

Aufsteiger überzeugt trotz Niederlage in Aachen

Stefan Schubot: „Sensationeller Auftritt!“

Hamburg, 18.11.2007 – Klar verloren und trotzdem gefeiert: Das Gastspiel bei Alemannia Aachen werden die Damen von NA.Hamburg II sicher nicht so schnell vergessen. Trotz einer 1:3-Niederlage überzeugte die Mannschaft von Trainer Stefan Schubot und wurde dabei sogar von den Aachener Fans bejubelt.

Trotz der dritten Niederlage der Saison zeigte sich NA-Trainer Stefan Schubot von der Leistung seiner Mannschaft äußerst angetan: „Ich bin sehr zufrieden, die Mädchen haben heute gegen einen Titelanwärter ein sensationelles Spiel gezeigt, mit unglaublich viel Leidenschaft Volleyball gespielt.“ Selbst die Fans des Gastgebers Alemannia Aachen honorierten den Auftritt der Hamburgerinnen mit viel Beifall.

Zu Beginn der Sätze kamen die Gäste schwer aus den Starlöchern, gerieten so immer gleich ins Hintertreffen. Doch mit starken Aufschlägen, guter Annahme- und Abwehrarbeit und starkem Willen kämpfte man sich immer wieder ins Match zurück. Den Unterschied machte jedoch vor allem die Erfahrung. Wenn Hamburg sich kurze Konzentrationsschwächen leistete, nutzte Aachen das sofort, um ein paar Punkte wegzuziehen. „Das macht eben ein Top-Team aus“, weiß Stefan Schubot. „Wir haben im vierten Durchgang allerdings schon am Satzausgleich geschnuppert, doch Aachen hat den Sack clever zu gemacht.“

Dennoch: Für die Mannschaft hat sich die lange Anreise gelohnt. Die Stimmung unter den 1000 Zuschauern war sensationell und ausgesprochen fair. „Davon hat sich die Mannschaft anstecken lassen“, so Schubot weiter. „Insgesamt hoffe ich, dass wir durch diese tolle Erfahrung und unsere gezeigte Leistung neue Sicherheit und viel Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben mitnehmen.“

Alemannia Aachen – NA.Hamburg II 3:1 (24:26, 22:25, 25:16, 25:10, 16:18)

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 19. November 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

Knaller-Partien für das Viertelfinale ausgelost

Annika Hoffmann, Spielerin der B-Jugend des TuS Kriftel, hatte am Sonntag Abend ein glückliches Händchen, als sie die Partien für das Viertelfinale um den DVV-Pokal auslosen durfte. Jedenfalls aus der Sicht der Fans, aus der Sicht mancher Klubverantwortlicher vielleicht weniger. So kommt es in der Runde der besten Acht zur Neuauflage der Pokalendspiele aus 2006 und 2007: Der Moerser SC trifft auf den VfB Friedrichshafen. Der einzige im Wettbewerb verbliebene Zweitligist, RWE Rhein-Ruhr Volley, darf sich auf ein Westduell gegen evivo Düren freuen. Die SG Eschenbacher Eltmann trifft zuhause auf Generali Haching, während rhein-main volley den SCC Berlin erwartet. Gespielt wird am 8. und 9. Dezember, die genaueren Daten stehen noch nicht fest.

Im Achtelfinale hatte es zuvor für den Süd-Zweitligisten TV Bühl das Spiel des Jahres gegeben, als man sich mit dem VfB Friedrichshafen messen durfte. Und fast wäre es auch ein Match für die Geschichtsbücher der Bühler geworden, die im Auftaktsatz unerwartet mit 23:20 führten. Aber letztlich lief es so, wie es im Grunde jeder erwartet hatte. Der Titelverteidiger behielt die Nerven und siegte mit 3:0 (26:24, 25:23, 25:23). Doch Bühl darf sich rühmen, die drei Sätze so knapp wie eben nur möglich verloren zu haben.

Mit RWE Rhein-Ruhr Volley ist einem anderen Zweitligisten dagegen der Einzug in das Viertelfinale gelungen. Im Heimspiel gegen das Erstliga-Schlusslicht Hamburg Cowboys drehten die Hausherren einen 0:2-Satzrückstand in ein 3:2 um. „Da ist uns ein dickes Ding gelungen”, freute sich Manager Wolfgang Donat.

Ohne Probleme lief es für evivo Düren (3:0 zuhause gegen Wuppertal), den SCC Berlin (3:0 beim Zweitligisten Berliner TSC) und den Moerser SC (3:0 beim VC Leipzig). Für eine Überraschung konnte die SG Eschenbacher Eltmann sorgen, die bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen mit 3:1 siegte.

DVV-Pokal – Viertelfinale Männer – Spieltermin: Samstag./Sonntag, 8./9. Dezember:
Moerser SC – VfB Friedrichshafen
rhein-main volley – SCC Berlin
SG Eschenbacher Eltmann – Generali Haching
RWE Rhein-Ruhr Volley – evivo Düren

Ergebnisse im Achtelfinale des DVV-Pokals
TV Bühl – VfB Friedrichshafen 0:3 (24:26, 23:25, 23:25)
VC Leipzig – Moerser SC 0:3 (28:30, 19:25, 22:25)
Berliner TSC – SCC Berlin 0:3 (17:25, 22:25, 18:25)
Netzhoppers Königs Wusterhausen – SG Eschenbacher Eltmann 1:3 (17:25, 25:27, 32:30, 18:25)
evivo Düren – SV Bayer Wuppertal 3:0 (25:21, 25:16, 25:19)
Generali Haching – VC Bad Dürrenberg/Spergau 3:0 (25:14, 25:14, 25:23)
RWE Rhein-Ruhr Volley – Hamburg Cowboys 3:2 (22:25, 23:25, 25:21, 25:19, 15:11)
TuS Kriftel – rhein-main volley 1:3 (18:25, 19:25, 25:22, 23:25)

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 19. November 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

Ein deutliches Machtwort der Favoriten

Das waren deutliche Zahlen, die am sechsten Spieltag die Überlegenheit einiger Favoriten zum Ausdruck brachte. Es fing am mit dem eindrucksvollen 3:0 (25:16, 25:21, 25:19) des Meisters aus Dresden in Suhl. 20:14 im 1. Satz, 22:16 im zweiten, das waren Zwischenstände, die keine Zweifel offen ließen, dass sich die Dresdnerinnen eine Menge vorgenommen hatten.

Nach 76 Minuten war der Sieg unter Dach unter Fach und der DSC scheint damit bestens gerüstet zu sein für das nächste Spitzenspiel am Dienstag (20. November) vor heimischer Kulisse gegen die Roten Raben Vilsbiburg (live auf sportdigital.tv und www.dvl.tv). „So haben wir uns das nicht vorgestellt”, blieb derweil nur noch Suhls Spielführerin Maja Ilic als nüchternes Fazit übrig. Ein Satz, der an diesem Wochenende auch in anderen Hallen zu hören war.

Wie in Berlin, wo die Roten Raben Vilsbiburg beim Zurich Team VCO Berlin loslegten wie die Feuerwehr. 25:6 hieß es am Ende des ersten Durchgangs, ein Debakel lag in der Luft. Nach 52 Minuten Gesamtspielzeit hatten die Gäste auch die Sätze zwei (25:13) und drei (25:14) gewonnen und VCO-Trainer Jens Tietböhl blieb nur noch die bittere Erkenntnis: „Das war heute eine Lehrstunde für uns. Es war unser schlechtestes Saisonspiel.” Die Roten Raben behaupten damit weiterhin ungeschlagen die Tabellenspitze mit 12:0 Punkten, allerdings nur zwei Sätze getrennt vom ebenfalls mächtig auftrumpfenden Schweriner SC. Der Pokalsieger benötigte bei NA. Hamburg auch nur drei Sätze (25:19, 25:15, 26:24) und sorgte damit für klare Worte bei den Verliererinnen. „Wir sind heute an uns selbst gescheitert”, sagte Spielführerin Kerstin Ahlke, „weil wir zu lange mit unseren Fehlern hadern, stehen wir uns selbst im Weg.” Helmut von Soosten, Coach von NA. Hamburg, sah sogar noch größere Probleme für die Zukunft: „Am Anfang und am Ende ist aufgeblitzt, dass wir mit einem Spitzenteam mithalten können, aber mit der Leistung dazwischen bekommen wir auch gegen andere Teams Schwierigkeiten.”

Kurzen Prozess machte auch der 1. VC Wiesbaden bei seinem 3:0-Heimsieg (25:18, 25:12, 25:18) gegen Aufsteiger Sonthofen. Es war der erste VCW-Erfolg der Saison ohne Satzverlust in eigener Halle, der den Aufwärtstrend der Hessinnen belegt.

In Köpenick mussten sich die Gastgeber dem TSV Bayer 04 Leverkusen mit 3:1 (25:23, 26:24, 25:27 25:18) geschlagen geben. Es war das mit 100 Minuten längste Match des sechsten Spieltages, in dem die Köpenickerinnen im 1. Satz schnell mit 0:8 und 1:10 zurück lagen. Zwar blieben trotzdem drei Sätze hart umkämpft, die Punkte nahmen aber die Leverkusenerinnen mit, die ihren ersten Auswärtssieg feierten.

 

 

Deutschland - evivo Düren-News

 Montag, 19. November 2007

  

evivo tritt im Viertelfinale bei Rhein-Ruhr Volley an

Das hat die Auslosung am Sonntag Abend ergeben. Düren hat damit das vermeintlich angenehmste Los erwischt. Das Viertelfinale wird am 8./9. Dezember gespielt.

Rhein-Ruhr Volley war der einzige Zweitligist, der noch in der Lostrommel vorhanden war. Zudem war das Team aus Bottrop auch der räumlich am nahesten gelegene Gegner. "Das ist ein gutes Los", freute sich evivo-Co-Trainer und Kapitän Sven Anton. "Die Reise ist kurz und das Spiel hoffentlich auch."

Die übrigen Partien: rhein-main volley trifft auf den SCC Berlin, Die SG Eschebacher Eltmann empfängt Generali Haching. Und zum guten Schluss: Der Moerser SC spielt zu Hause gegen den VfB Friedrichshafen!! Pikant: Dieses Duell gibt es drei Tage zuvor auch schon in der Bundesliga!

Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren kann man diesmal von Losglück für evivo sprechen. Bitte beachten Sie auch die O-Töne nach dem Pokalspiel gegen Wuppertal auf der Internetseite www.evivo-dueren.de.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 19. November 2007

  

SCC im Viertelfinale gegen rhein-main volley

Im Viertelfinale des DVV-Pokals, das die Volleyballer des SCC BERLIN gestern mit einem 3:0 gegen den Berliner TSC erreicht hatten, müssen die Hauptstädter auswärts bei rhein-main volley antreten. Dies ergab die heutige Auslosung in Kriftel.

Annika Hoffmann, Spielerin der B-Jugend des TuS Kriftel, hatte am Sonntagabend ein glückliches Händchen, als sie die Partien für das Viertelfinale um den DVV-Pokal auslosen durfte. Jedenfalls aus der Sicht der Fans, aus der Sicht mancher Klubverantwortlicher vielleicht weniger. So kommt es in der Runde der besten Acht zur Neuauflage der Pokalendspiele aus 2006 und 2007: Der Moerser SC trifft auf den VfB Friedrichshafen. Der einzige im Wettbewerb verbliebene Zweitligist, RWE Rhein-Ruhr Volley, darf sich auf ein Westduell gegen evivo Düren freuen. Die SG Eschenbacher Eltmann trifft zuhause auf Generali Haching, während rhein-main volley den SCC BERLIN erwartet. Gespielt wird am 8. und 9. Dezember, die genaueren Daten stehen noch nicht fest.

Im Achtelfinale hatte es zuvor für den Süd-Zweitligisten TV Bühl das Spiel des Jahres gegeben, als man sich mit dem VfB Friedrichshafen messen durfte. Und fast wäre es auch ein Match für die Geschichtsbücher der Bühler geworden, die im Auftaktsatz unerwartet mit 23:20 führten. Aber letztlich lief es so, wie es im Grunde jeder erwartet hatte. Der Titelverteidiger behielt die Nerven und siegte mit 3:0 (26:24, 25:23, 25:23). Doch Bühl darf sich rühmen, die drei Sätze so knapp wie eben nur möglich verloren zu haben.

Mit RWE Rhein-Ruhr Volley ist einem anderen Zweitligisten dagegen der Einzug in das Viertelfinale gelungen. Im Heimspiel gegen das Erstliga-Schlusslicht Hamburg Cowboys drehten die Hausherren einen 0:2- Satzrückstand in ein 3:2 um. „Da ist uns ein dickes Ding gelungen”, freute sich Manager Wolfgang Donat. Ohne Probleme lief es für evivo Düren (3:0 zuhause gegen Wuppertal), den SCC BERLIN (3:0 beim Zweitligisten Berliner TSC) und den Moerser SC (3:0 beim VC Leipzig). Für eine Überraschung konnte die SG Eschenbacher Eltmann sorgen, die bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen mit 3:1 siegte.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 19. November 2007

  

Endspiel-Neuauflage im Viertelfinale

Schon im Viertelfinale des DVV-Pokals treffen die Finalisten der beiden vergangenen Spielzeiten aufeinander. Wie die Auslosung am Sonntagabend in Kriftel ergab, gastiert der VfB Friedrichshafen am 8. oder 9. Dezember beim Moerser SC

Hammerlos für die Volleyballer vom VfB-Friedrichshafen im DVV-Pokal: Wie die Auslosung am Sonntagabend in Kriftel durch Bundesspielwart Werner Schaus ergab, gastieren die Häfler im Viertelfinale am 8./9. Dezember beim Moerser SC. Damit kommt es in dieser Saison bereits in der 2. Hauptrunde des Pokalwettbewerbs zum Aufeinandertreffen der Pokalfinalisten der zwei vergangenen Spielzeiten. Beide Male hatte Friedrichshafen gewonnen und sich damit die Pokalsiege Nummer acht und neun gesichert.

„Es gibt sicherlich leichtere Lose“, kommentierte VfB-Cheftrainer Stelian Moculescu die Auslosung. „Ich denke, das wird eine offene Partie. Vielleicht ist es sogar ein vorweggenommenes Endspiel.“ Weiteres interessantes Detail: Da sich der VfB und Moers bereits am 5. Dezember in der Bundesliga gegenüberstehen, treffen beide Teams gleich zwei Mal innerhalb von drei beziehungsweise vier Tagen aufeinander.

In den weiteren Begegnungen empfängt rhein-main volley den SCC Berlin, die SG Eschenbacher Eltmann das Team von Generali Haching sowie Rhein-Ruhr Volley Vizemeister evivo Düren. Einziger im Pokalwettbewerb verbliebener Zweitligist ist Rhein-Ruhr Volley, das nach 0:2-Satzrückstand noch 3:2 gegen die Hamburg Cowboys gewann. Die Sieger der Viertelfinals ziehen in die Halbfinals ein, die am 22. Dezember ausgetragen werden. Das Finale findet am 9. März in Halle (Westfalen) statt.

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Montag, 19. November 2007

  

Alemannia schlägt starke Hamburgerinnen

Saisonrekordkulisse bietet tollen Rahmen für einen erneuten Sieg

Vor über 900 begeisterten Zuschauern (Saison-Rekord) boten die "Ladies in Black" gegen stark aufspielende Hamburgerinnen ein sehr spannendes Spiel. Dabei trug die tolle Feldabwehr der NA-Spielerinnen das ihrige dazu bei, denn oft genug kamen durch starke Angriffe Aachens und jene starke Abwehraktionen der Gäste lange und spektakuläre Ballwechsel zustande.

Das gewohnt faire Aachener Publikum zollte häufig beiden Teams langen Applaus. Stefan Schubot, der Gästetrainer, hatte nach der Partie für die Stimmung und das Spiel nur ein Wort: "Geil!" Er gratulierte seinem Team, von dessen Leistung er doch überrascht schien und der Aachener Mannschaft fair. Als er beim Interview über die fantastische Atmosphäre in Aachen sprach, spendeten seine Spielerinnen dem Publikum ihrerseits Applaus!

Zurück zum Spiel: auf Aachener Seite war ebenfalls der aufmerksame und dominante Aachener Block - hier zeichnete sich Esther Stahl immer wieder aus - ein Spiel entscheidendes Element. Alemannias Trainer Luc Humblet musste in dieser Partei den gesamten 12-köpfigen Kader nutzen, um die mit nur 9 Spielerinnen angereisten Aufsteigerinnen zu bezwingen. Alemannias Zuspielerinnen Diana Berkemeyer und Mareike Hindriksen teilten sich die Spielzeiten, während im Angriff gleich mehrere Spielerinnen überzeugten, wovon der dreiköpfigen "Zuschauer-Jury" diesmal besonders Marjorie Pirenne auffiel und sie deshalb zur "Spielerin des Tages" erklärte. Bei den Gästen wurde dies Universalspielerin Anne Krohn.

Dadurch, dass VC Parchim am Wochenende gleich zweimal verlor (in Iserlohn 0:3 und in Emlichheim 2:3), macht die Alemannia in der Tabelle den Sprung auf Platz 2. Lediglich USC Münster hat bisher noch kein einziges Mal verloren und genau dieses junge Münsteraner Team erwarten die Aachenerinnen am kommenden Samstag um 18.00 Uhr in der Bergischen Gasse. Auf Aachener Seite hofft man auf wieder eine solch tolle Atmosphäre und Unterstützung, denn bei diesem Spitzenspiel wird das Publikum eine entscheidende Rolle spielen können.

Am nächsten Tag, dem kommenden Sonntag also, steht dann das "Spiel des Jahres" an, dem 1/8-Finale des Deutschen Volleyball-Pokals gegen den Erstligisten 1. VC Wiesbaden (ebenfalls 18.00 Uhr). Hierfür wurden beim Spiel gegen Hamburg schon sehr viele Karten verkauft, so dass man mit einer mehr als vollen Halle an beiden Tagen rechnen kann.

Alemannia Aachen - NA Hamburg II 3:1 (25:20, 26:28, 25:18, 25:18)

 

 

Deutschland - Rote Raben Vilsbiburg-News

 Montag, 19. November 2007

  

Raben machen kurzen Prozess

VCO Berlin wurde im Schnelldurchlauf mit 0:3 abgefertigt

Es war nicht mehr als eine Pflichtaufgabe. Mit 0:3 (6:25/13:25/14:25) siegten die Roten Raben bei VCO Berlin. Nach nur 53 Minuten war der Sieg unter Dach und Fach und das VCO-Team hatte eigentlich zu keiner Zeit eine reelle Chance, dem Spiel eine Wende zu geben. Zu deutlich war die Überlegenheit der Roten Raben. Trainer Guillermo Gallardo bescheinigte dann auch seiner Mannschaft „eine gute Leistung“.

Raben-Manager Klaus-Peter Jung-Kronseder warnte gleichzeitig davor, dieses „klare Ergebnis über zu bewerten. Erst wenn die kommenden Spiele gegen Dresden, Schwerin, Hamburg und Wiesbaden vorbei sind, dann werden wir wissen, wo wir wirklich stehen“.

Raben-Trainer Guillermo Gallardo überraschte die Berlinerinnen schon bei der Aufstellung. Er ließ den chinesischen Neuzugang Meng Yin von Beginn an spielen und stellte sie auf die Mittellbockerposition, als Ersatz für die verletzte Daniela Lanner Mapeli. Ein Schachzug, der sich als positiv erweisen sollte. „Trotz ihres Handicaps mit dem verletzten Ellbogen spielte sie besser als erwartet. Sie machte wenige Fehler und fügte sich nahtlos in das Vilsbiburger Spiel ein. Meng war vor allem bei Aufschlag und Block stark“, analysierte Trainer Gallardo.

Die zweite Überraschung erwartete die Berlinerinnen bei den Zuschauern. Von den etwa 180 Volleyballfans, die in die Halle kamen, waren 40 Rabenfans. Sie hatten extra eine Fanfahrt organisiert und machten mit ihren Trommeln und Tröten einen Höllenspektakel, so dass die Roten Raben praktisch ein Heimspiel hatten.

So begannen die Raben-Spielerinnen dann auch. Sie setzten die VCO-Spielerinnen von Beginn an unter Druck. Schon mit den Aufschlägen drängten sie die Berlinerinnen in die Defensive. Vor allem Katja Wühler und Regina Burchardt holten mit knallharten Angriffsschlägen Punkt für Punkt. So verging der erste Satz „wie im Flug“ und ehe sich die Zuschauer versahen, war er mit 6:25 für die Raben bereits entschieden.

Daran änderte sich auch in den beiden folgenden Sätzen nichts. Auch wenn die Roten Raben im dritten Satz eine kurze Auszeit nahmen, gönnten sie den VCO-Spielerinnen im zweiten Satz nur 13 und im dritten Satz nur 14 Punkte.

Raben-Manager Klaus-Peter Jung-Kronseder lobte die geschlossene Mannschaftsleistung. „Heute gab es nichts zu kritisieren. Alle spielten konsequent und gut“. Allerdings möchte er den Erfolg gegen VCO Berlin nicht überbewerten, da der Gegner dieses Mal „sichtlich überfordert war“. Die Videoanalyse ihres Spieles gegen Suhl zeigte beispielsweise eine ganz andere Berliner Mannschaft.

Hier hatte Raben-Trainer Guillermo Gallardo im Vorfeld ganze Arbeit geleistet. „Wir haben das Spiel sehr ernst genommen“. Das zeigte sich während der gesamten Begegnung. Alle Raben-Spielerinnen waren über 53 Minuten konzentriert und „hielten den VCO klar auf Distanz“.

Daher setzte der Raben-Trainer auch alle Spielerinnen ein. Er begann mit Ioana Nemtanu, Nicole Fetting, Meng Yin, Katja Wühler, Tsvetelina Zarkova und Regina Burchardt sowie Lenka Dürr als Libera. Mitte des zweiten Satzes brachte Gallardo dann die zweite Zuspielerin Nadja Jenzewski und Maja Pachale für Nicole Fetting und Katja Wühler. Die spielten die Partie dann auch zu Ende, ohne dass das Spiel der Raben an Qualität verloren hätte. Zusätzlich wurde Mona Kreßl am Ende jeden Satzes für Tsvetelina Zarkova eingewechselt, um so Bundesligaluft zu schnuppern.

Nach dieser eher lockeren Begegnung müssen die Roten Raben bereits am Dienstag wieder ran. Dann erwartet sie allerdings ein anderes Kaliber, müssen sie doch beim amtierenden deutschen Meister Dresdner SC antreten. Der ist zwar nicht optimal in diese Saison gestartet und hat bereits zwei Spiele in den Sand gesetzt. Hier machte sich der Weggang von Mittelblockerin Christiane Fürst deutlich bemerkbar. Zudem war Libera Kerstin Tzscherlich körperlich angeschlagen. Am Samstag zeigten sie allerdings, was in ihnen steckt und putzten den VfB Suhl in deren Wolfsgrube mit 0:3 weg.

Die Olympia-Qualifikationspause hat DSC-Trainer Arnd Ludwig genutzt, um seinen Nationalspielerinnen eine Verschnaufpause zu gönnen. Gleichzeitig hat er intensiv an der Feinabstimmung seines Teams gearbeitet. Daher erwartet die Raben ein hartes Stück Arbeit. Da dieses Spiel live bei www.sportdigital.tv übertragen wird, ist der Spielbeginn auf 20.15 Uhr festgelegt worden.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 19. November 2007

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TSGL Schöneiche feiert ersten Auswärtssieg

Sicheren Sieg fast noch aus den Händen gegeben

Die Schöneicher Volleyballer konnten am Samstagabend in Hamburg im fünften Anlauf endlich ihren ersten Auswärtssieg in der 2. Bundesliga Nord feiern! Beim Mitaufsteiger Eimsbütteler TV setzten sich die Randberliner nach 108 dramatischen Spielminuten mit 3:2 Sätzen durch. (25:18, 25:16, 19:25, 27:29, 15:9)

Dabei hätte aus Sicht der TSGL eigentlich gar keine derartige Dramatik aufkommen müssen: Nach zwei souverän gewonnenen Sätzen und einer 16:12 -Führung zur zweiten technischen Auszeit im dritten Durchgang sahen die Gäste fast schon wie der sichere (3:0) -Sieger aus. Doch sie hatten die Rechnung ohne die kampfstarken Gastgeber und auch ohne das äußerst unsicher wirkende Schiedsrichtergespann gemacht!

Vier klare Fehlentscheidungen zu Gunsten der Hansestädter brachten das bis dahin sichere Auftreten der TSGL-Spieler gehörig ins Wanken und den ETV zurück ins Match. Die im bisherigen Spielverlauf erarbeitete Selbstsicherheit der Angriffsspieler um Paul-Christoph Pelzer und Michael Herbig ging im gleichen Maße zurück, wie die Hamburger Punkt um Punkt aufholten.

Angefeuert von ihren Fans in der kleinen, aber "brodelnden" Halle holten sie sich den dritten Satz mit 25:19 und gingen auch im vierten schnell mit 5:1 in Führung. Doch Schöneiche kämpfte sich zurück und gestaltete das Match wieder offen. Erneut waren es die Unparteiischen, die sich mit ihren teilweise mehr als fragwürdigen Entscheidungen den Unmut  beider Teams zuzogen, die sich aber auf Grund der diesmal ausgeglichenen Fehlentscheidungen zum Glück nicht spielentscheidend auswirkten.

Eimsbüttel gewann Satz 4 nach langem Hin und Her etwas glücklich mit 29:27, so dass der Tie-Break die Entscheidung bringen musste. Und hier war ab dem ersten Ballwechsel zu erkennen, dass die TSGL sich unbedingt ihren ersten Auswärtserfolg sichern wollte! Endlich stand auch (wie in den ersten beiden Sätzen) der Block wieder wie eine "Wand" und die Angreifer - geschickt eingesetzt von Zuspieler Florian Schaarschmidt - trafen das gegnerische Feld fast nach Belieben.

Diagonalangreifer Henry Curin setzte dann den Schlusspunkt unter einen recht einseitigen Entscheidungssatz, der in der TSGL letztlich auch den verdienten Sieger gefunden hatte. Nicht auszudenken mit welchen Selbstvorwürfen sich die Spieler auf die Heimreise gemacht hätten, wäre ihnen dieser schon fast sichere Erfolg noch aus den Händen geglitten!

Aber die Schöneicher Spieler - allen voran Mittelblocker Christian Fritsche, der mit fast 100% im Angriff und einer unglaublichen Blockquote sein bisher bestes Bundesliga-Spiel machte - haben sich förmlich an den eigenen Haaren selbst wieder aus dem "Sumpf" gezogen, was ihnen sicher auch Selbstvertrauen für die nächsten Partien in Frankfurt/Main) und zu Hause gegen den 1. FC Windeck geben sollte.

Schöneiche ist nach diesem ersten Erfolgserlebnis auf fremdem Parkett nun wohl endgültig in der Bundesliga angekommen und sollte im weiteren Saisonverlauf - eine weitere fleißige und zielstrebige Trainingsarbeit vorausgesetzt - sicher noch für die eine oder andere Überraschung sorgen können. Die Mannschaft hat - auch nach Aussage des erfahrenen TSGL-Coaches Kurt Radde - ihre Entwicklung jedenfalls noch lange nicht abgeschlossen...

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 19. November 2007

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Friedrich und Bieneck zeigen Verantwortung

TV Wetter: Satzerfolg war in greifbarer Nähe

Die Belohnung für die tolle Leistung Wetters beim VV Grimma in der 2.Bundesliag blieb erneut aus, doch hängende Köpfe sah man dieses Mal, im Gegensatz zu den letzten Wochen, nicht wegen einer enttäuschenden eigenen Leistung, sondern wegen der verpassten Chance nach einer eigenen guten Leistung. Auch am Sonntag war die Enttäuschung und Verärgerung noch groß, aber trotz allem zeigte sich im Vorfeld des Spiels und nach der Partie Optimismus.

Nach der ersten Trainingswoche mit den taktischen Veränderungen hatte man wenigstens die Hoffnung einen Satz oder gar das Spiel zu gewinnen. „Doch letztlich ärgere ich mich immer noch, dass wir nicht wenigstens einen Satz geholt haben“ konstatiert Mittelblockerin Winnie Marcus „Wir sind immer gut dabei und trotzdem sind es im Endeffekt die letzten Punkte im Satz, die den Wendepunkt des Spiels ausmachen.“

In allem Sätzen konnte Wetter eine Führung ausbauen, die im Laufe aller Sätze versickerte. Es zeigte sich immerzu das Gleiche Bild: Obwohl auf dem Feld und auf der Bank Zuversicht und Motivation herrschte, konnte Wetter „den Sack klassisch nicht zu machen“. Mit den Satzergebnissen zu 23, 18 und 16 konnte man der Niederlage kämpferisch nicht entgegensteuern.

Trotz des offensichtlichen Aufwärtstrends im Wetteraner Team zeigte sich laut Trainer Volkmar Hauf erneut noch zu wirkungslos und unauffällig. „Heute war wirklich die Annahme und der Aufschlag unser Stolperstein. Wir waren durchgehend unentschieden in unserem Aufschlagdruck.“ Während Grimma mit dem Spielverlauf zunehmend Sicherheit, aber vor allem Wirkung im Aufschlag zeigte, kontne Wetter nicht entscheidend zu legen. Mit jedem Satz wuchsen die Vorteile Grimmas und auf der Gegenseite stieg Wetters Vorsicht, die zudem noch von unnötigen Fehlern begleitet wurde. Für das Trainergespann Hauf und Autzen bleibt nunmehr die Erkenntnis, dass ein guter Aufschlag die Basis für eine gute Abwehr sein muss. „Ansonsten reicht es gegen ein gutes Team einfach nicht. Egal wie gut das eigene Feldspiel ist. Man muss den Spielaufbau entscheidend unter Druck setzen.“

Wenigstens bleibt die Zuversicht, dass Wetter sich mit dem Weg der radikalen Änderung in seichtere Gewässer begeben hat, um aus dem Sumpf der vergangenen Wochen rauszukommen. Felicitas Bieneck konnte in ihrer neuen Rolle als Zuspielerin überzeugen Hochmotiviert riss sie das Spiel an sich und konnte mit Zuspielfinten die Brisanz aus einigen Situationen nehmen und direkt punkten. Gleichzeitig überzeugte Eva-Maria Friedrich auf der ihr neu angetrauten Position im Außenangriff und setzte sich im Außenangriff durch und avancierte zur Topscorerin des Spiels. Durch sie zeigte der Außenangriff wieder Effekt.

Ebenso zeigte sich Libera Dorothee Wagner wieder als Dreh- und Angelpunkt der Wetteraner Defensive und bewies Kämpfergeist. Bis zuletzt trieb sie das Team als Motivator, aber auch als ordnendes Element an.

Dass der Rest weitestgehend unauffällig und wirkungslos blieb, zeigt dem Trainergespann Hauf/Autzen erneut, dass die Reform im Team weitergehen muss. Durch die Umfunktionierung Bienecks muss die Lücke in der Annahme gefüllt werden, vor allem müssen aber auch Alternativen geschaffen werden, die dem Druck in der 2. Bundesliga standhalten.

Für das Training des Aufsteigers heißt es nun weiterhin Alternativen auszutesten und zu trainieren, die dafür sorgen, dass der Druck der Gegner nicht mehr so beeindruckend erscheint. Somit will Wetter mit vollem Elan weitertrainieren, um aus der Negativserie rauszukommen, zumal man nun sehen konnte, dass Land in Sicht ist. Insgesamt herrscht im Team auch eine Stimmungsaufhellung, so dass am folgenden Wochenende in eigener Halle ein Sieg gegen die TG Bad Soden ins Visier genommen werden kann. Spielbeginn in der Wollenbergschule Wetter ist 19.30h.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 19. November 2007

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VC Gotha unterliegt überraschend Aufsteiger Rodheim

VC-Volleyballer kassieren ärgerliche, weil unnötige 1:3 ( 19:25; 25:22; 24:26; 22:25 ) Niederlage gegen Rhein-Main-Volley II aus Rodheim.

Wie gewonnen, so zerronnen, kann man sagen, stellt man dem Punktverlust gegen den Aufsteiger, den Punktgewinn der Vorwoche in Delitzsch gegenüber. Umso ärgerlicher diese nicht eingeplante Niederlage. Schon den ersten Spielzügen war anzusehen, dass die Favoritenbürde den Gastgeber sichtlich lähmte, seltsam gehemmt wirkte sein Spiel. Demgegenüber spielten die Gäste aus der Wetterau nach der Devise, keine Chance zu haben, diese aber nutzen zu wollen.

Es zeigte sich schnell, dass der in der Vorwoche hochgelobte Block des VC, diesmal kaum Wirkung erzielte. Auch der eigene Angriff kam nicht wirklich zur Entfaltung. Ständig lief die Mannschaft einem Punktrückstand hinterher und zeigte sich überrascht von der Gegenwehr der Rhein-Main-Volleys. Trotzdem schien der Satzverlust nur ein Missverständnis, das in den nächsten Sätzen auszubügeln sei. Aber auch im 2.Abschnitt tat sich der VC schwer. Erst beim 17:16 ging man erstmals in der Begegnung in Führung. Inzwischen waren Christian Franz für „Fritz“ Lückerath im Zuspiel und Lars Pößel für Marcel Herrmann auf Diagonal ins Spiel gekommen und gaben dem Spiel neue Impulse. Nach dem Satzausgleich dachten alle in der Halle, dass die Gothaer nun Fahrt aufnehmen würden. Doch das Gegenteil geschah. Die starke Rodheimer Feldabwehr entschärfte viele Angriffe des VC und der gute Zuspieler Gruppe (5) spielte seine Angreifer immer wieder gekonnt frei. Das nutzten insbesondere der Pole Strelczyk (3) und Gornik (10) zu Punkterfolgen, ohne, dass der VC-Block dies verhindern konnte.

Spannend und umstritten dann das Satzende. Einen angedeuteten Pass spielte Franz gekonnt und mutig über Kopf ins gegnerische Feld. Ob der Rodheimer Abwehrspieler noch die Hand zwischen Ball und Parkett bekam, war ebenso umstritten, wie eine vermeintliche Berührung des Balles durch einen Rodheimer, nachdem dessen Angriff zwar geblockt wurde aber von dort ins Aus sprang. Alle Proteste halfen nichts, Rodheim gewann den Satz mit 26:24.

Im 4.Satz versuchten die VC-Spieler das Blatt nochmals zu wenden. Aber auch die von Trainer Schulz vorgenommenen Auswechslungen brachten keine Verbesserung. Über die Aufschläge wurde kaum Druck erzeugt, die Blockleistung blieb weiterhin hinter den Möglichkeiten und in der Annahme schlichen sich wieder überwunden geglaubte Fehler ein.

So blieb am Ende die Erkenntnis, dass man gegen einen Gegner verloren hat, der wahrlich keine Übermannschaft ist, der aber seine Möglichkeiten konsequent genutzt hat.

Dass diese Niederlage nicht an zwei vermeintlichen Fehlentscheidungen festzumachen ist, sondern aus einer an diesem Tag schwachen Leistung der gesamten Mannschaft resultiert, sollte ebenfalls klar sein. Erfreulich lediglich die Tatsache, dass der lange verletzte Sven Kellermann wieder einsatzfähig ist. Zu seinem Bundesligadebüt kam der junge Fabian Klich, der am Nachmittag bereits in der 2. Mannschaft im Einsatz war.

Für den VC Gotha gilt es nun die notwendigen Schlüsse aus der Niederlage zu ziehen und am kommenden Sonnabend in Freiburg zu versuchen, sich die verlorenen Punkte zurück zu holen.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 19. November 2007

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Dresdner Sieg nach dramatischem Spiel

In einem packenden Spiel, das die 220 begeisterten Zuschauer mitriss, setzte sich der VC Dresden mit 3.2 (26:24, 26:24, 14:25, 20:25, 15:8) gegen den Tabellendritten TuS Kriftel durch und festigte damit seine Tabellenposition. Auch wenn die Gäste zuletzt in München überraschend verloren hatten und damit unter Erfolgsdruck standen, waren sie die Favoriten in diesem Spiel, und der Aufsteiger aus Dresden nahm die Außenseiterrolle ein, in der er sich allerdings pudelwohl fühlte.

Beide Mannschaften begannen das Spiel mit Volldampf und schenkten sich in diesem spannenden Satz nichts. Die Gastgeber zogen zu Beginn mit 5:3 in Front, aber zur ersten technischen Auszeit lagen die Hessen mit 8:6 vorn, die die Lücken im Dresdner Block für sich nutzten. Nach dem 10:10 zogen die Dresdner mit einem Zwischenspurt auf 13:10 davon, doch wieder kam Kriftel auf 16:15 heran. Mit schnellen und variablen Angriffsspiel, bei dem Robin Gietzelt seine Angreifer geschickt in Szene setzte, zogen die Sachsen auf 22:18 davon. Die stark spielenden Hessen hielten dagegen, glichen zum 23:23 aus und hatten bei 24:23 sogar Satzball. Doch die Hausherren blieben nervenstark, und Dresdens 16-jähriger Youngster Paul Sprung, der bereits vorher mit guten Schnellangriffen glänzte, entschied diesen Satz mit einem gelungenen Block zum 26:24.

Der zweite Abschnitt, in dem beide Teams das hohe Tempo beibehielten, verlief noch spannender. Keine Mannschaft konnte sich bis zum 23:23 entscheidend absetzen. Die Schlussphase verlief wie im ersten Satz: die Gäste hatten beim 24:23 Satzball, doch die Dresdner konterten und erzielten mit einem erfolgreichen Block von Kay Trautvetter den 26:24-Satzsieg. Damit führte der Außenseiter in einem mitreißenden Spiel beider Mannschaften mit 2:0 nach Sätzen.

Im dritten Abschnitt stemmten sich die Gäste vehement gegen die drohende Niederlage und zogen mit einem Zwischenspurt vornehmlich durch einen schier unüberwindlichen Block, mit dem sie den Dresdner Angreifern „den Zahn zogen“, von 4:4 auf 12:4 davon. Trainer Blume nahm nach und nach seine Stammspieler vom Feld. Nur das Kraftpaket Kay Trautvetter hielt eisern durch. Am Ende hieß es wohl 25:14 für die Gäste, aber die eingewechselten Spieler hatten ihre Aufgabe voll erfüllt, den Stammkräften eine möglichst lange Erholungs- und Denkpause zu verschaffen.
Auch im vierten Satz zogen die Gäste von 6:6 auf 10:6 in Front. Die Gastgeber, die ihren Zuspieler wechselten, bemühten sich, den Rückstand zu verkürzen. Doch einer starken Aktion folgte meist eine unkonzentriert verschlagene Aufgabe, und der Effekt war dahin. Kriftel gewann auch diesen Satz mit 25:20. Mit nur der Hälfte von Aufgabefehlern hätten wahrscheinlich die Dresdner den Satz und damit auch das Spiel klar für sich entschieden. Stattdessen erzielten die Hessen den Satzausgleich und wieder einmal – in dieser Saison bereits zum 6. Mal -musste der Tiebreak entscheiden.

Im fünften Satz brachte Trainer Blume wieder seinen Stammsechser. Die Gastgeber setzten mit frischem Elan ihren nun kräftemäßig abbauenden Gegner unter hohen Druck und bestimmten mit ihrem schnellen Angriffsspiel die Szenerie. Frenetisch angefeuert von ihrem Publikum gingen sie von Anfang an in Führung und bauten diese kontinuierlich aus. Nach 113 Minuten verwandelte Kay Trautvetter mit einem erfolgreichen Block den Matchball zum 15:8-Sieg. Wie schon zuletzt gegen Schwaig entschied auch heute die bessere Kondition der jungen Dresdner dieses Spiel. Damit erfüllte sich auch der Tipp von Catering-Chefin Gabi „Am liebsten wäre mir ein Fünf-Satz-Sieg unserer Mannschaft“.

Trainer Karsten Blume war zufrieden: „Kriftel ist eine Spitzenmannschaft. Das haben sie hier nachhaltig unter Beweis gestellt. Ein Kompliment an meine Mannschaft, die diesen starken Gegner mit großem Kampf bezwungen hat. Dabei haben alle eingesetzten Spieler zum Erfolg beigetragen. Dieser Sieg gibt uns Selbstvertrauen für die kommenden Spiele, aber speziell die Sätze 3 und 4 haben gezeigt, dass vor uns noch viel Arbeit liegt.“

Am 1. und 2. Dezember stehen die beiden Spiele gegen den Tabellenzweiten Durmersheim und den Tabellenvierten Bühl an. Mit dem heutigen Sieg gegen den Tabellendritten Kriftel hat die Mannschaft genügend Selbstvertrauen für diese interessanten Auswärtsaufgaben getankt.

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Montag, 19. November 2007

   http://de.eurosport.yahoo.com

Fehlstart für Weltmeister Brasilien

Tokio (dpa) - Mit einer Riesen-Überraschung begann in Japan der World Cup im Männer-Volleyball, bei dem die ersten drei Olympia-Tickets für Peking vergeben werden.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Montag, 19. November 2007

   www.westline.de

USC 2: Fast ohne Fehl und Tadel

MÜNSTER Und das war der sechste Streich ... - Bei stolzen sechs Siegen aus sechs Spielen und nur zwei Satzverlusten steht jetzt das Konto des Volleyball-Zweitligisten USC Münster II.

 

 

International - Bieler Tagblatt

 Montag, 19. November 2007

   www.bielertagblatt.ch

Paul Laciga Ehrenmitglied von Swiss Volley

Das Volleyball-Parlament hat den zurückgetretenen Beachvolleyballer Paul Laciga zum Ehrenmitglied von Swiss Volley gewählt.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 19. November 2007

   www.abendblatt.de

0:3 - NA verliert Titelhoffnung

HAMBURG - Das Ziel, um die Meisterschaft in der Volleyball-Bundesliga mitzuspielen, hat sich für die Frauen der NA Hamburg (6., 8:4 Punkte) erst einmal erledigt. Nach dem 0:3 bei Meister Dresdner SC gab es nach dreiwöchiger Punktspielpause auch gegen den zweiten Topklub der Liga, den Schweriner SC, ein ernüchterndes 0:3 (19:25, 15:25, 24:26).

Die Enttäuschung ist umso größer, als Schwerins Trainer Tore Aleksandersen nach 77 Spielminuten in der Arena Süderelbe feststellte, dass es kein gutes Spiel war. "Ich hatte es mir schwerer vorgestellt, hier die Punkte zu holen", so der Norweger. Er musste mit der verletzten Finnin Hanna Torkkeli und Tina Gollan (Grippe) auf zwei Stars im Außenangriff verzichten, stattdessen Erstligadebütantin Janine Völker aufbieten. Das 16 Jahre alte Talent ließ die Stammkräfte nur ab und zu vermissen.

Die Hamburgerinnen hingegen standen in Bestbesetzung auf dem Feld, auch wenn Mittelblockerin Imke Wedekind, ohnehin vom Verletzungspech arg gebeutelt, schon nach drei Ballwechseln mit Verdacht auf Bänderriss im linken Fuß ausschied und später zum Röntgen ins Krankenhaus gefahren wurde. Heute folgen weitere Untersuchungen. "Ihr Ausfall hat aber beim Ergebnis keine Rolle gespielt", meinte NA-Trainer Helmut von Soosten.

Bei den Fischbekerinnen stimmte an diesem Nachmittag nichts. In der Annahme war das Team desolat. Insbesondere Libera Lisa Rühl wirkte verunsichert und wurde von den Schwerinerinnen bei den Aufgaben gesucht. Auch im Angriff gelang nur wenig. Nationalspielerin Dominice Steffen machte aus ihren 17 Schmetterversuchen nur fünf Punkte. "Von ihr muss man eindeutig mehr verlangen", sagte von Soosten.

Erst im dritten Durchgang versuchte Kapitänin Kerstin Ahlke so etwas wie Führungsaufgaben zu übernehmen: "Irgendwie waren wir alle verunsichert, jede hat sich zu sehr mit ihren eigenen Fehlern beschäftigt", beklagte sie. Das führte wohl dazu, dass eine taktische Marschroute des Trainers schlicht ignoriert wurde. "Kein Ball beim Aufschlag auf Libera Linda Dörendahl", hatte von Soosten bei der Besprechung vor der Partie gepredigt. In der Endabrechnung hatte die bekanntlich beste Schweriner Annahmespielerin mit 21 Baggerversuchen die meisten ihrer Mitspielerinnen.

masch

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 19. November 2007

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Cowboys auch im Pokal abgeschossen

BOTTROP - Alle acht Spiele in der Volleyball-Bundesliga hat Aufsteiger Hamburg Cowboys verloren. Da sollte das Achtelfinalspiel im Deutschen Volleyball-Pokal beim Zweitliganeunten Rhein-Ruhr Volley das erste Erfolgserlebnis bringen. "Ich bin völlig deprimiert", musste Kapitän Björn Domroese nach dem 2:3 (25:22, 25:23, 21:25, 19:25, 11:15) in Bottrop bekennen.

Allerdings sind etliche Bottroper pokalerfahren. Torben Tidick, Alexander Mimouh und Tamasz Szekeres standen als Erstligaspieler vor zwei Jahren mit dem Moerser SC im Cupfinale. "Trotzdem müssen wir einen 2:0-Satzvorsprung nach Hause bringen", schimpfte Domroese. Die Niederlage sei reine Kopfsache, glaubt der Außenangreifer.

Die Hamburger waren ohne den gesundheitlich angeschlagenen Coach Bernd Schlesinger angereist. Kotrainerin Marina Cukseeva gab die Anweisungen. Für den an der Schulter verletzten Diagonalangreifer Sebastian Fuchs war Duncan Budinger vom Mittelblock auf seine angestammte Position gerückt. Auch fehlte mit Sebastian Neufeld (Polizeidienst) der zweite Zuspieler. Dem routinierterem Neufeld war es bislang immer gelungen, bei Einwechslungen für Talent Christoph Schwarz neue Impulse zu setzen.

Jetzt sind die Hamburger bis zum 5. Dezember spielfrei. Eine Pause, um Abstand zu gewinnen. Domroese: "Vielleicht müssen wir uns ja mal auf die Couch legen." Schließlich stehen die Spiele gegen die drei Abstiegskonkurrenten an.

masch

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 19. November 2007

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Hamburger Zweitliga-Ergebnisse

Die Zweitligafrauen des 1. VC Norderstedt (4., 8:4 Punkte) besiegten die Warendorfer SU vor 70 Zuschauern in der Moorbekhalle 3:0 (25:17, 25:15, 25:12). Dabei kam Außenangreiferin Jana Köhler im dritten Satz beim Spielstand von 16:12 zum Aufschlag und gab ihn nicht wieder ab.

Die zweite Mannschaft der NA Hamburg (7., 8:6) unterlag bei Alemannia Aachen in 107 Minuten mit 1:3 (20:25, 28:26, 18:25, 19:25). Die Zweitliga-Männer des Eimsbütteler TV (12., 4:12) unterlagen im Aufsteiger-Duell vor 200 Zuschauern an der Bundesstraße der TSGL Schöneiche 2:3 (18:25, 16:25, 25:19, 29:27, 9:15).

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 19. November 2007

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Universiade: Hamburg erwartet positive Entscheidung

Gegen 17 Uhr gibt der Hochschulsportverband in der Handelskammer das Ergebnis bekannt.

Hamburg - Die Eindrücke der Prüfungskommission sind positiv, die Informationen der Stadt lückenlos, dennoch, sagt Thomas Beyer, "bleibt es bis zum letzten Moment leider sehr spannend". Mehr als fünf Jahre lang hatte der Geschäftsführer des Hamburger Hochschulsports eine Bewerbung für die Universiade, die Weltspiele der Studenten, im Hintergrund akribisch vorbereitet. Heute gegen 17 Uhr in der Handelskammer am Rathaus soll es nun so weit sein. Die Delegierten des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes (ADH), 161 haben sich angekündigt, entscheiden auf ihrer Mitgliederversammlung über eine deutsche Kandidatur für 2015. Hamburg ist beim Heimspiel einziger Bewerber. Der Zuschlag gilt als wahrscheinlich. Das ADH-Präsidium empfiehlt ihn.

Mitte 2009 vergibt der Weltverband, die Fédération Internationale du Sport Universitaire (Fisu), die Universiade 2015. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Bundesregierung haben ihre Unterstützung bei der Kampagne zugesagt, organisatorisch, fachlich und finanziell. DOSB-Präsident Thomas Bach gilt als Befürworter einer deutschen Universiade-Bewerbung, Hamburg war dabei sein Wunschkandidat - als Trost für entgangene Olympiachancen 2012 und 2016, aber auch als Möglichkeit, die Stadt den internationalen Sportfachverbänden zu präsentieren.

Acht deutsche Gemeinden hatten ursprünglich für 2013/2015 Interesse an der Ausrichtung der nach Olympischen Sommerspielen zweitgrößten Multisportveranstaltung der Welt angemeldet - im August in Bangkok hatte es bei der 24. Auflage mit rund 10 000 Athleten aus 160 Nationen in 17 Sportarten einen Teilnehmerrekord gegeben. Nachdem im Oktober auch Berlin und Hannover ausstiegen, blieb Hamburg übrig.

Die Konkurrenten hatten vor allem Schwierigkeiten, ein rentables Beherbergungskonzept zu entwickeln. Hamburg hat zwei Modelle: Ein Universiade-Dorf auf dem Heiligengeistfeld mit rückbaubarer mehrstöckiger Holzbautechnologie für bis zu 8000 Bewohner und geplanter Wiederverwendung "in der Entwicklungshilfe für die Dritte Welt". Kosten: rund 30 Millionen Euro, ein Fünftel des Gesamtetats.

Die Alternative wäre das Anmieten von Kreuzfahrtschiffen im Hafen für die Zeit der Spiele. Kosten: 22 Millionen Euro. Dieses Szenarium hatte Eingang in Hamburgs Olympiabewerbung gefunden.

Eine der wichtigsten logistischen Anforderungen des Weltverbandes Fisu erfüllt die Stadt mühelos: Alle Wettkampfstätten sollen vom Universiade-Dorf in 60 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sein. Als Austragungsorte sind die Messehallen, das Kaifu-Bad in Eimsbüttel, die Alsterschwimmhalle, das Tennisstadion am Rothenbaum, das St.-Pauli-Stadion, das Ruderregattazentrum Allermöhe, das Heiligengeistfeld, die Color-Line-Arena und ein temporäres Leichtathletik-Stadion neben der Nordbank-Arena im Volkspark angedacht. Begleitende Wissenschaftskongresse sollen im CCH abgehalten werden.

Die Hamburg Marketing möchte die 28. Sommer-Universiade mit zusätzlichen kulturellen Veranstaltungen zur Image- und Touristenwerbung nutzen. Die Entscheidung wird in der GmbH-Zentrale in der ABC-Straße heute mit besonderer Spannung verfolgt.

Rainer Grünberg

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 19. November 2007

   www.abendblatt.de

Imke Wedekind ist der Pechvogel

Fischbeks Mittelblockerin landet auf dem Fuß einer Mitspielerin, fällt mit Bänderriss vermutlich mehrere Wochen aus.

Fischbek - Wenn es einen Pechvogel im Team der Bundesliga-Volleyballerinnen der NA.Hamburg gibt, dann heißt er Imke Wedekind. "Bitte nicht schon wieder Imke", stöhnte Sabine Verwilt-Jungclaus nach dem dritten Ballwechsel im Heimspiel gegen den Schweriner SC auf. Die Libera im Ruhestand gehörte zu den 1000 Zuschauern in der Sportarena Süderelbe, die den spitzen Schrei der Mittelblockerinnen gehört hatten. Dick am Knöchel bandagiert musste die 23-Jährige die 0:3-Niederlage (19.25, 15:25, 24:26) mit anschauen.

Dabei verbreitete Imke Wedekind noch Optimismus: Selbst nach dem zweiten Satz war sie sich sicher: "Wir drehen das Spiel noch." Selbst für ein Interview mit dem TV-Sender Sportdigital.TV stellte sie sich zur Verfügung - und lächelte. Dabei war ihr ganz anders zumute. "In Hamburg kenne ich bald alle Krankenhäuser", sagte sie mit Selbstironie. Gerade erst war die Jurastudentin überraschend schnell von einer schweren Knieoperation genesen, sie hatte im Training einen so guten Eindruck hinterlassen, dass sie Trainer Helmut von Soosten von Beginn an im Mittelblock aufbieten wollte. Nach einem Blockball war sie auf dem Fuß ihrer Mitspielerin Kerstin Ahlke gelandet und umgeknickt. Wenn sich der Bänderriss bewahrheitet, muss sie mehreren Wochen pausieren. Die Knieverletzung und ein Bandscheibenvorfall ergänzen die Liste.

"Das war allein meine Schuld", spricht sie ihre Mitspielerin Kerstin Ahlke frei. "Auch wenn ich nichts dafür kann, ein schlechtes Gewissen habe ich trotzdem", sagte Kapitänin Ahlke. Die Verletzung Wedekinds mochte NA-Trainer Helmut von Soosten aber nicht als Entschuldigung für den enttäuschenden Auftritt seiner Mannschaft gelten lassen.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 19. November 2007

   www.abendblatt.de

VCN: 3:0-Erfolg in 54 Minuten

Das Zweitliga-Frauenteam verbessert sich auf Platz vier. Die Regionalliga-Männer unterliegen der VG Elmshorn mit 2:3.

Norderstedt - Wie die Volleyballmänner und -frauen des 1. VC Norderstedt am ersten Doppel-Heimspieltag ihres Klubs in der Saison 2007/2008 aufschlugen, das war phasenweise richtig spektakulär. Bei der Zweitliga-Frauenmannschaft (jetzt Tabellenvierter mit 8:4 Punkten) lief beim 3:0 (25:17, 25:15, 25:12) über die Warendorfer SU erstmals in der Saison wirklich alles rund. In 54 Minuten wurde der noch punktlose Gegner aus der Moorbekhalle geschossen."

"So hatte ich mir das vorgestellt", stellte Trainer Thomas Broscheit fest. Er hatte erneut sein 18 Jahre altes Mittelblock-Talent Eileen Giffey in die Startaufstellung genommen und Zuspielerin Swantje Basan mit Veronik Olszewska im Außenangriff so eine weitere erfolgversprechende Option für ihre Aktionen verschafft.

Im dritten Satz ging dann alles so schnell, dass der Norderstedter Trainer nicht mehr reagieren konnte. Eigentlich hatte Broscheit vorgehabt, auch Janina Bettencourt noch etwas Einsatzzeit zu verschaffen. "Nach Jana Köhler wirst du für Eileen Giffey zum Aufschlag eingewechselt", hatte er Bettencourt versprochen. Doch Köhler machte mit ihrem Service neun Punkte in Folge - und die Partie war beendet.

Gleich 15 Punkte hintereinander machte Zuspieler Sebastian Meiser mit seinen Aufschlägen im Regionalliga-Spiel der VCN-Männer gegen die VG Elmhorn. Trotzdem unterlagen die Norderstedter (Tabellensiebter/2:10 Punkte) mit 2:3 (25:16, 25:12, 16:25, 15:25, 13:15).

Meiser war sein Kunststück zu Beginn des zweiten Durchgangs gelungen, den die Norderstedter dann auch sicher nach Hause spielten. "Möglichweise ist uns der Satzgewinn einfach zu leicht gefallen", vermutete Trainer Uli Lampe. Fakt ist: Im weiteren Verlauf der Partie ließen die Norderstedter etwas nach. Im selben Maße wurden die abwehrstarken Elmshorner immer besser. "Den Schalter dann wieder umzulegen, ist einfach unheimlich schwer", so Uli Lampe.

Auch seine Einwechslungen konnten nicht verhindern, dass die Gäste langsam aber sicher Oberwasser bekamen. So verpuffte die taktische Maßnahme, mit Sebastian Lemke einen zweiten Zuspieler auf dem Feld zu haben, wirkungslos. "Sebastian Meiser war leicht angeschlagen und konnte deshalb nicht den gewohnten Druck im Angriff erzeugen", stellte der Coach fest.

Trotzdem war der 1. VC Norderstedt nahe dran, den zweiten Saisonsieg einzufahren. Die Gäste setzen sich erst im Tiebreak nach einem Zwischenstand von 13:13 mit einem Mini-Endspurt durch. "Mit Leistungen wie dieser brauchen wir uns eigentlich keine Sorgen um den Klassenerhalt zu machen", sagte der VCN-Coach.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 19. November 2007

   www.svz.de

SSC-Damen lassen NA. keine Chance

HAMBURG - Ohne zu glänzen, aber souverän lösten die Schweriner Bundesliga-Volleyballerinnen die schwere Auswärtsaufgabe in Hamburg: Beim Tabellenvierten NA. gewann der SSC glatt 3:0 (19, 15, 24).

 

 

Deutschland - DerWesten

 Montag, 19. November 2007

   www.derwesten.de

3:0! Humann spielte aus einem Guss

Essener Zweitligist ließ Schlusslicht Fortuna Bonn nicht den Hauch einer Chance. Zusammenspiel zwischen Jens Bräkling und Martin Plöntzke klappte glänzend.

 

 

Deutschland - Main-Spitze

 Montag, 19. November 2007

   www.main-spitze.de

RMV: Starke Leistung mit geschwächtem Team

Rhein-Main Volley spielt im Pokal-Viertelfinale

maj. KRIFTEL "Unter diesen Voraussetzung bin ich mit dem Spiel meiner Mannschaft sehr zufrieden", freute sich Coach Christian Metzger über den 3:1 (25:18, 25:19, 23:25, 25:23)-Sieg seiner Jungs von Rhein-Main Volley im DVV-Pokal Achtelfinale über Zweitligist TuS Kriftel.

 

 

Deutschland - Maerkische Allgemeine

 Montag, 19. November 2007

   www.maerkischeallgemeine.de

Potsdam: Prüfung ohne Knedel bestanden

Die Volleyballerinnen des SC Potsdam fielen sich jubelnd um den Hals. Die Erleichterung war zu spüren. Gerade hatten sie ihre Zweitliga-Begegnung beim Köpenicker SC II mit 3:1 (25:22, 22:25, 25:19, 25:14) gewonnen, jene Partie, die nach dem schlimmen Auftritt der Vorwoche richtungsweisend sein sollte.

 

 

Deutschland - Frankfurter Rundschau

 Montag, 19. November 2007

   www.fr-online.de

Kriftel: Zu müde für eine Überraschung

Kriftel unterliegt im Pokal Favorit Rhein-Main-Volley

Spannender als von vielen erwartet ging es gestern im Achtelfinale des deutschen Volleyball-Pokals der Männer zwischen dem Zweitligisten TuS Kriftel und dem Erstligisten Rhein-Main Volley zu. Am Ende gewann zwar der Favorit mit 3:1 (25:18, 25:19, 23:25, 25:23). Allerdings ...

 

 

Deutschland - Nürnberger Nachrichten

 Montag, 19. November 2007

   www.nn-online.de

Schwaig schlägt den Spitzenreiter

Volleyballer holen 0:2-Satz-Rückstand auf - VfL Nürnberg souverän

NÜRNBERG (keb) - Zwei Heimsiege durften die Nürnberger Zweitliga-Volleyballer am Wochenende feiern – der eine war hart umkämpft, der andere entspannt.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel