News

 Sonntag, 02. Dezember 2007 

Nationalmannschaft der Behinderten im Finale
VCO Berlin: Zahlen sagen nicht immer die Wahrheit
Schweriner SC: Befreit vom mentalen Rucksack?
Olympia-Vor-Qualifikation: Im Finale
World Cup: Brasilien als erstes Team qualifiziert
DVV-Hauptausschuss: Strukturelle Weichen
Eltmann gegen Vizemeister Düren nur Außenseiter
Interview mit Brink-Abeler/Jurich
TVR locker im Badischen
Dresden zittert sich in dritte Runde
Suhl: Das darf doch nicht wahr sein

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Zum Medien-Überblick

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Deutschland - DBS-News

 Sonntag, 02. Dezember 2007

  

Nationalmannschaft der Behinderten im Finale

Durch ein 3:0 Sieg über Polen steht die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft im Finale des WOVD Standing Volleyball World Cup 2007 in Phnom Penh und kann damit wieder die Nummer eins im Standing Volleyball der Behinderten werden.

Auch im zweiten Spiel dieses Turniers gegen Polen konnte die Nationalmannschaft bereits zu Beginn des ersten Satzes durch die sehr gute Blockarbeit und gut positionierte Abwehr den Hauptangreifer der Polen, Adam Stepien, schwächen und so immer wieder die eigenen Angriffe aufbauen und erfolgreich abschließen. Insbesondere gegen den Außenangreifer Robert Kampczyk, der zwischen kraftvollen Schlägen und Trickbällen variierte, hatten die Polen im ersten Satz kein Konzept, so dass der Satz eindeutig mit 25:12 gewonnen wurde. Im zweiten und dritten Satz hatten sich die Polen dann auf das deutsche Spiel eingestellt und wurden stärker, ohne jedoch die Führung der Deutschen je zu gefährden. Die Sätze gingen mit 25:20 und 25:21 an Deutschland. „Das war eine sehr solide Leistung im Block und in der Abwehr. Die Mannschaft hat sich gegenüber den vorherigen Spielen nochmals gesteigert“, beurteilt Bundestrainer Athanasios Papageorgiou das Spiel. „Wenn sie dies auch im Finale umsetzen, haben wir beste Chancen, gegen die angriffsstarken Slowaken zu gewinnen.“

In dem spannenden und dramatischen Halbfinalspiel zwischen dem Gastgeber Kambodscha und Slowakei gewann die Slowakei sehr knapp und glücklich mit 3:2 (25:21, 21:25, 25:17, 26:28, 15:12). Das zahlreiche Publikum feuerte begeistert seine Mannschaft an und sorgte für eine eindrucksvolle und energiegeladene Kulisse.

 

 

Deutschland - VC Olympia Berlin-News

 Sonntag, 02. Dezember 2007

  

VCO Berlin: Zahlen sagen nicht immer die Wahrheit

Den Zahlen nach war es eine klare Angelegenheit: 3:0 (25:23, 25:22, 26:24) gewann der Köpenicker SC am Freitagabend in eigener Halle das Lokalderby der Frauenvolleyball-Bundesliga gegen das Zurich Team VC Olympia Berlin. Wie erwartet könnte man sagen, denn der Tabellensiebente bestätigte damit vom Ergebnis her seine Favoritenrolle gegen das an 11. Stelle rangierende Schlusslicht...

Allerdings spiegeln Zahlen im Sport, speziell im Volleyball, nicht immer das „wahre Geschehen“ wider. Denn so einseitig, wie das 3:0 vermuten lässt, verlief die 79minütige Partie in der Köpenicker Flatow-Oberschule absolut nicht: Drei Mal führten die 16/17-jährigen Talente des ZTVCO in der jeweiligen Satzendphase mit zwei oder drei Punkten - 23:21 im ersten, 22:20 im zweiten und gar 22:19 im dritten Durchgang! Und brachten dennoch keinen Satzgewinn zustande!

„Jeder einzelne Satz hätte auch verloren gehen können“, sagte KSC-Pressesprecher Klaus Sieckmann, „aber so war es für unsere Fans natürlich schöner. VCO hat  zumindest einen Satz verdient - toll, wie die Mädchen sich immer wieder reingekniet haben.“ Katrin Holtwick von der Beachabteilung des ZTVCO, vor zwei Jahren Spielführerin der KSC-Aufstiegsmannschaft und vom Gastgeber mit einem Blumenstrauß als Erste der europäischen Beachvolleyball-Serie herzlich begrüßt, meinte als „neutrale“ Beobachterin: „Der KSC war verdienter Sieger, aber das 3:0 war nicht verdient. Wer weiß, wie das Spiel gelaufen wäre, wenn VCO nicht so schwach mit 1:8 gestartet wäre und den ersten Satz gewonnen hätte.“

Aus dem 1:8-Fehlstart schafften die Schützlinge von Bundes-Nachwuchstrainer Jens Tietböhl mit engagierter Aufholjagd bei 17:17 erstmals den Gleichstand. Was trotz des späteren 23:21 nicht zum Satzgewinn reichte. Ähnlich verrückt das Zahlenspiel im zweiten Abschnitt: Dank einer Aufgabeserie über sieben Punkte durch Caroline Kresse aus dem Regionalliga-Team machten die Gäste aus einem 14:20 ein 22:20. Aber wieder nicht den Satzgewinn!

Das Endergebnis sei „richtig ärgerlich“, meinte Caroline, „weil wir gezeigt haben, dass wir es drauf gehabt haben...es fehlte am Schluss bei uns der konsequente Abschluss und vielleicht ein bisschen Glück“.

Die wie Sarah Petrausch wegen Verletzung nicht einsatzfähige Angreiferin Kira Walkenhorst (beim KSC gesundheitlich gehandicapt Ilona Farkowska, Katalin Schlegl, nicht einsatzfähig Sandra Sell) vom ZTVCO: „Ich glaube, uns fehlt einfach die Erfahrung. Nicht nur in der Endphase. Da sind wir verkrampft, machen eigene Fehler. Aber solche Rückstände wie in den ersten beiden Sätzen aufzuholen, kostet zuviel Konzentration.“ Nachdem die Ursachen für ihre Atembeschwerden gefunden und behandelt worden sind, ist Kira wieder ins Training eingestiegen.

Am Sonntag, beim Heimspiel (16 Uhr/Saefkow-Halle) gegen Leverkusen, bietet sich dem Team von Jens Tietböhl eine erneute Gelegenheit, gegen einen starken Gegner das Spiel nicht nur möglichst lange offen zu halten sondern eventuell sich bietende Chancen am Ende besser zu nutzen. Vorher - 14 Uhr - in der 2. Bundesliga, Männer: ZTVCO - Humann Essen.

 

 

Deutschland - Schweriner SC-News

 Sonntag, 02. Dezember 2007

  

Schweriner SC: Befreit vom mentalen Rucksack?

USC Münster zu Gast beim alten Rivalen SSC

Zum vorletzten Spiel in der Hinrunde empfängt der Schweriner SC am 2. Dezember, 14.30 Uhr, die Volleyball-Damen des Unabhängigen Sportclubs Münster (USC). Die Mannschaft von Trainer Axel Büring war bisher durch ihre Sieglosigkeit in der laufenden Saison aufgefallen.

Selbst einem Neuling in der Liga, dem TSV Sonthofen, musste sich der alte und routinierte Hase in der Bundesliga geschlagen geben (3:2 auswärts in Sonthofen am 21. Oktober). Doch der traditionsreiche Verein gibt sich so leicht nicht geschlagen. Im Spiel gegen den VCO Berlin (3:1) scheint der Knoten geplatzt zu sein. Und auch beim folgenden 3:1 im Pokalspiel gegen den Zweitligisten SC Union Emlichheim befreiten sich die Mädchen aus Münster vom mentalen Rucksack des ewigen Verlierers. Im Viertelfinale treffen sie auf den VfB Suhl und trachten nach Wiedergutmachung für das verlorene Match gegen den VfB in der Bundesliga.

Die Unabhängigen sind heiß darauf, in der Bundesliga Plätze gut zu machen. Platz 9 in der aktuellen Tabelle ist dann doch für den mehrfachen Deutschen Meister und Pokalsieger ein allzu hässlicher Fleck in der so erfolgreichen Vereinsgeschichte. So soll es nicht bleiben, prophezeit Axel Büring, der sich die Schweriner Spiele per Video genau angeschaut hat. Im übrigen zählten Begegnungen zwischen dem SSC und dem USC immer zu den Kassenreißern. Warum sollte das im heutigen Spiel anders sein?

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 02. Dezember 2007

  

Olympia-Vor-Qualifikation: Im Finale

Wieder gegen die Tschechische Republik

Die DVV-Männer haben bei der Olympia-Vor-Qualifikation in Evora/Portugal souverän das Finale erreicht: Das Halbfinale gegen Außenseiter Schweden gewann die Mannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu sicher mit 3:0 (25-19, 25-11, 25-21), punktbeste Spieler waren Stefan Hübner und Christian Pampel (je 15). Im Finale am 2. Dezember (17.05 Uhr deutsche Zeit) kommt es zum Wiedersehen mit der Tschechischen Republik, die sich überraschend deutlich mit 3:0 (25-19, 25-20, 25-16) gegen Frankreich durchgesetzt hatte. Bereits in der Vorrunde kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Teams, damals konnte die deutsche Mannschaft einen 2:0-Satzvorsprung und zwei Matchbälle im dritten Satz nicht in einen Sieg verwerten.

Die Turnier-Startformation mit Simon Tischer, Christian Pampel, Stefan Hübner, Max Günthör, Mark Siebeck, Björn Andrae und Markus Steuerwald begann konzentriert und setzte die Schweden sofort mit guten Aufschlägen unter Druck. Diese konnten in der Folge nur über die Außenpositionen angreifen, wo der deutsche Block des öfteren zupackte. Am Ende sollten 15 Blockpunkte stehen. Lediglich Diagonalangreifer Markus Nilsson (11 Punkte) konnte mit den DVV-Cracks mithalten.

Als die deutsche Mannschaft im dritten Satz etwas Konzentrationsprobleme offenbarte und mit 10-13 in Rückstand geriet, kam Marcus Popp für Siebeck und sorgte mit Sprung-Flatteraufgaben für den notwendigen Druck. Überhaupt hatten die Schweden mit der Flattervariante am Aufschlag (Günthör) große Probleme.

Zuvor hatten die deutschen Spielbeobachter eine wie entfesselt aufspielende tschechische Mannschaft gesehen, die Turnierfavorit Frankreich nicht den Hauch einer Chance ließ. „Vor allem die Außenangreifer Konecny und Popelka knallen enorm drauf“, so Delegationsleiter Günter Hamel. Diese beiden Angreifer waren auch im ersten Aufeinandertreffen zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik die Garanten für den Erfolg des Gegners.

 

 

International - DVV-News

 Sonntag, 02. Dezember 2007

  

World Cup: Brasilien als erstes Team qualifiziert

Russland und Bulgarien hoffen

Olympiasieger und Weltmeister Brasilien hat es abermals allen gezeigt. Die Brasilianer qualifizierten sich durch ein souveränes 3:0 gegen Russland als erstes Team für die Olympischen Spiele 2008 in Peking. Und das nach einer 0:3-Niederlage gegen die USA zu Beginn des World Cups, anschließend feierte das Ausnahmeteam jedoch neun Siege ohne weiteren Satzverlust (!).

Die unterlegenen Russen müssen nun am letzten Spieltag, 2. Dezember, im „Alles oder nichts“-Spiel gegen die punktgleiche USA gewinnen, wenn sie sich ebenfalls bereits beim World Cup qualifizieren wollen. Gute Aussichten, das Ticket zu lösen hat zudem Bulgarien. Die Bulgaren sind nach dem mühseligen 3: über Japan mit 8:2-Siegen gleichauf mit Russen und US-Boys und haben mit Argentinien am letzten Spieltag eine lösbare Aufgabe vor der Brust.

Ergebnisse vom zehnten Spieltag
ARG-USA 0-3 (16-25, 19-25, 18-25)
BRA-RUS 3-0 (25-22, 25-22, 25-18)
BUL-JPN 3-1 (22-25, 25-20, 25-20, 25-20)
EGY-TUN 3-1 (25-21, 18-25, 25-21, 25-22)
ESP-KOR 3-0 (25-22, 25-17, 28-26)
AUS-PUR 3-1 (25-21, 15-21, 25-18, 25-21)

Tabelle der ersten vier Teams vor dem letzten Spieltag
1. BRA - 19 Punkte - 9:1-Siege - 27:3-Sätze
2. RUS - 18 Punkte - 8:2-Siege - 26:7-Sätze
3. USA - 18 Punkte - 8:2-Siege - 26:9-Sätze
4. BUL - 18 Punkte - 8:2-Siege - 26:13-Sätze

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 02. Dezember 2007

  

DVV-Hauptausschuss: Strukturelle Weichen

In Rüsselsheim vorgestellt und diskutiert

Der am 1. Dezember in Rüsselsheim durchgeführte Hauptausschuss des Deutschen Volleyball-Verbandes hat über strukturelle Weichen für die Zukunft des Spitzenverbandes diskutiert. Die von einer Struktur-Kommission vorbereiteten Änderungen, die ab 2009 greifen sollen, sehen eine deutliche Stärkung der hauptamtlichen Führungskräfte, den Wegfall des Präsidiums sowie mehr Eigenständigkeit der Ausschüsse vor. Die Landesverbände sind nun aufgefordert, Vorschläge bis Anfang des neuen Jahres einzubringen, damit eine neue Struktur auf dem nächsten Hauptausschuss am 31. Mai/1. Juni 2008 in Bremen auf den Weg gebracht werden kann.

Zudem verabschiedeten die Vertreter der Landesverbände, der Deutschen Volleyball-Liga und des DVV-Präsidiums einstimmig die Anti-Doping-Resolution. Diese bestätigt und unterstreicht das konsequente Vorgehen des bereits eingeschlagenen Weges im Kampf gegen Manipulationen im Sport sowie die Kooperation mit der Nationalen Anti-Doping Agentur NADA und widmet sich insbesondere der Prävention.

Zwei Personalien rundeten den harmonischen Hauptausschuss ab: Harald Schoch, Präsident des Nordbadischen Volleyball-Verbandes, erhielt aus den Händen von DVV-Präsident Werner von Moltke für seine langjährigen Verdienste um den Volleyballsport die goldene DVV-Ehrennadel. Und Dieter Theis wurde einstimmig zum neuen DVV-Lehrwart gewählt. Er löst am 1. Januar 2008 den bisherigen Amtsinhaber Andreas Schmid ab.

Der leitende Nachwuchs-Bundestrainer im Beach-Volleyball, Jörg Ahmann, stellte die Nachwuchs-Konzeption für die kommenden Jahre vor. Ahmann betonte, dass aus seiner Sicht, eine zu frühe Spezialisierung nicht wünschenswert sei und plädierte für ein fruchtbares Nebeneinander der Beach- und Hallen-Variante. Erst ab dem U20-Bereich müsse eine Spezialisierung erfolgen, um erfolgreich in Beach- oder Hallen-Volleyball zu sein.
Nach Einschätzung des olympischen Bronzemedaillengewinners von Sydney 2000 „ist der DVV sicher mit vier National-Duos in Peking dabei.“ Und ergänzte: „Alle vier Duos, die in Peking teilnehmen, haben Medaillenchancen, eine Medaille kann aufgrund der hohen Leistungsdichte aber nicht eingeplant werden.“

Ein Grund für die starken Leistungen der deutschen Duos sieht Ahmann auch in der medizinischen Betreuung: „In der medizinischen Betreuung sind wir im A-Kaderbereich weltweit führend. Dr. Michael Tank und die Physiotherapeuten um Jochen Dirksmeyer, Ekkehard Schurig und Brigitte Tiefenbach leisten hervorragende Arbeit.“

 

 

Deutschland - DVL-News

 Sonntag, 02. Dezember 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

Eltmann gegen Vizemeister Düren nur Außenseiter

Den Top-Favoriten wenigstens ärgern

Eigentlich dachte ich, wir haben eine gute Chance, gegen Düren zu bestehen“, sagt Milan Maric, Trainer der SG Eschenbacher Eltmann (7./8:8 Punkte, 15:19 Sätze). „Jetzt bin ich nicht pessimistisch, aber ich hoffe, dass wir den deutschen Vizemeister wenigstens ärgern können. Düren ist natürlich Top-Favorit.“ Der Grund für die Zurückhaltung des Eltmanner Coaches vor dem Heimmatch gegen evivo Düren (4./12:4, 21:9) ist die Verletzung und damit der Ausfall von Außen-Annahmespieler Timo Wilhelm, der im Eschenbacher Cup gegen die Hamburg Cowboys sehr unglücklich umgeknickt war. Denn bislang spielte der 21-jährige eine tolle Saison und hatte sich zurecht einen Stammplatz erkämpft.

So muss auf Außen der Tscheche Jan Jarolim ran, der zwar in der Annahme gut steht, im Angriff aber meist wenig Durchschlagskraft hat. Eine Alternative auf dieser Position wäre auch Allrounder Oliver Staab, aber Maric hält „Jarolim insgesamt für stärker.“ Sonst stünde nur noch Nachwuchsmann Christian Schwabe zur Verfügung, der aber noch keine Minute Bundesliga-Luft geschnuppert hat. Immerhin ist Andras Geiger für die zweite Außenposition rechtzeitig vom Olympia-Vor-Qualifikationsturnier in seinem Heimatland mit der ungarischen Nationalmannschaft zurück.
Während die SGE die zweiwöchige Bundesliga-Pause zu Hause verbrachte, bereitete sich Düren am vergangenen Wochenende mit einem Kurz-Trainingslager in Frankreich und zwei Spielen gegen das französische Top-Team Tourcoing Lille Metropol auf die Partie vor. Allerdings musste Trainer Mirco Culic dabei auf seine beiden Mittelblocker Max Günthör (mit der Nationalmannschaft in Portugal und dort in der Starting Six) und Malte Holschen (Fußverletzung) verzichten. Zum erweiterten Kader des deutschen Teams gehören zudem neben Holschen auch Libero Till Lieber und Zuspieler Ilja Wiederschein. Herausragend beim Vizemeister ist auch Diagonalangreifer Heriberto Quero, 54-facher Nationalspieler für Venezuela.

Mittwoch, 19.30 Uhr: SG Eschenbacher Eltmann – evivo Düren

 

 

Deutschland - Beach-Volleyball.de

 Sonntag, 02. Dezember 2007

   www.beach-volleyball.de

Interview mit Brink-Abeler/Jurich

Das deutsche Damen Beach-Nationalduo Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich hat nach einer ereignisreichen Saison auf internationaler Ebene mit einem neunten Weltranglistenplatz die Saison 2007 beendet. Im nächsten Jahr geht es für die Damen vom USC Münster zum Endspurt um die Teilnahme an den Olympischen Spielen...

Hallo Rieke und Hella, wie geht es euch nach einer langen Saison? Seid ihr froh, ein wenig Pause zu haben?
Hella:
Ja, die drei Wochen trainingsfrei sind so schnell vergangen, dass ich gar nicht weiß, wo die Zeit hin ist. Hab es aber genossen, viele Leute zu besuchen und abzuschalten.
Rieke:
Sehr gut, auch wenn's heute schon wieder los geht und die Pause doch etwas kurz war, aber ich freue mich trotzdem schon ein bisschen auf das Training.

Habt ihr Verletzungssorgen über die Saison gehabt?
Hella:
Ich kann mich über solche Probleme wirklich nicht beklagen. Mir geht es eigentlich immer ziemlich gut und hab nur ganz selten Wehwehchen.
Rieke:
Ich hatte immer mal wieder ein paar Problemchen, aber im Großen und Ganzen war ich schon für meine Verhältnisse recht verletzungsfrei.

Wie zufrieden seid ihr mit der vergangenen Saison 2007? Die Ergebnisse bis zum letzten World Tour Turnier in Phuket waren ja eher durchschnittlich und wohl auch für euren Anspruch zu wenig. Wie seht ihr das?
Hella:
Ich denke, dass wir während der Saison auch die Möglichkeiten hatten, uns weiter vorn zu platzieren, aber trotzdem nicht unter unserem Anspruch gespielt haben. Man muss da auch ganz realistisch bleiben und sagen, dass sich viele Teams weiter entwickelt haben und somit immer alles möglich ist, jedes Spiel und vor allem jeder Sieg zählt für uns.
Rieke: Das hört sich ja so an, als hätten wir bis zum Turnier in Phuket eine schlechte Saison gespielt! Das sehe ich nicht so. Wir haben bis auf an vier Turnieren (von 14) immer eine Top Ten Platzierung erreicht, das halte ich jetzt nicht für durchschnittlich sondern eher für gut.

Ihr habt vor einigen Monaten mit Markus Dieckmann einen neuen Trainer dazubekommen. Wie sieht euer Trainerstab nun aus und wie kam diese Zusammenarbeit zu Stande?
Hella:
Unser Trainerstab: Axel Büring, Markus Dieckmann, Jan Neuhaus. Zustande gekommen ist diese Konstellation, weil wir (Rieke, Axel und ich) uns nach Timmendorf zusammengesetzt und überlegt haben, wie wir das Training über den Winter optimaler gestalten können. Wen können wir uns dafür vorstellen, wer passt in unser Team, wer passt in diese Trainer-Konstellation und wer hat Zeit? Markus hat um eine Woche Bedenkzeit gebeten und uns dann erfreulicher Weise zugesagt.
Rieke:
[...]Markus übernimmt in Absprache mit Axel Büring das komplette Wintertraining. Zu den Turnieren wird hauptsächlich Axel uns begleiten[...].

Woran werdet ihr in der Winterpause gezielt arbeiten? Gibt es Sachen zu verändern?
Hella:
Es gibt immer Sachen zu verändern. Keiner von uns ist austrainiert und lernt nichts mehr dazu. Aber unser Training hat noch nicht angefangen und die Schwerpunkte werden die Trainer setzen.
Rieke:
Annahme, Zuspiel, Aufschlag, Annahme, Zuspiel, Aufschlag, Sideout, Annahme, Zuspiel, Aufschlag...Ganz simpel!!

Wie seht ihr eure Chancen zu den Qlympipischen Spielen 2008 in Peking zu fahren? Goller/Ludwig sind wohl so gut wie durch. Werdet ihr euch um den zweiten Platz mit Pohl/Rau streiten, oder traut ihr auch noch anderen Teams wie Claasen/Röder oder sogar Holtwick/Semmler zu, noch ins Geschehen eingreifen zu können?
Hella:
Ich trau jedem alles zu, aber glaub fest an uns!
Rieke:
Wenn ich jetzt schreiben würde, ich sehe unsere Chancen nicht so gut, dann würde ich nicht so viel Zeit für den Sport investieren, wie ich es momentan tue. Natürlich ist unsere Konkurrenz sehr, sehr stark, aber der 4. Platz in Phuket hat uns ziemlich dicht an Okka und Stephi gebracht und auch alles wieder offen gemacht. Klar sind Antje und Helke ein starkes Team, sie haben diese Saison sehr gut gespielt und sitzen uns im Nacken. Auch darf man Katrin und Ilka nicht unterschätzen. Die beiden haben auf der CEV-Tour sensationell gespielt, waren aber auf der FIVB-Tour seltener vertreten, was nicht heißt, dass man sie aus den Augen lassen soll.

Wie sieht eure Vorbereitung/Saisonplanung für das nächste Jahr aus?
Hella:
Wir werden alle Turniere, die im Olympia-Quali-Zeitraum liegen, spielen. Wie genau die Vorbereitung darauf aussieht, müssen wir noch absprechen und planen gerade die Monate Januar, Februar, März...
Rieke:
Wie gesagt, heute geht's los mit dem Balltraining. Im Januar werden wir ins Trainingslager fahren, wir sind uns aber noch nicht einig wohin. Momentan sieht es nach Brasilien aus. Anfang März geht's dann nach Adelaide, wo dann ja auch das erste Turnier stattfindet. Ende April geht's dann ja richtig los. Dazwischen werden wir bestimmt noch das ein oder andere kurze Trainingslager einschieben. Ansonsten trainieren wir mit Markus in Düsseldorf!

Habt ihr Wünsche für die nächste Saison?
Hella:
Gesund bleiben!
Rieke:
Das ist ja wohl klar! Ab nach Peking und das nicht als Zuschauer!

Wollt ihr noch irgendwas loswerden?
Hella:
Allerdings möchte ich noch etwas loswerden: Ich wollte meinen Eltern und meiner Schwester "merci" sagen, weil die immer für mich da sind und mir im Sommer ganz viel Kraft gegeben haben.
Rieke:
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Vielen Dank an euch beide für das kurze Interview und viel Erfolg für die neuen Beach-Saison 2008!!!

 

 

Deutschland - Schwäbisches Tagblatt

 Sonntag, 02. Dezember 2007

   www.tagblatt.de

TVR locker im Badischen

tol). Der TV Rottenburg gewann am Samstagabend sein Zweitligaspiel vor rund 250 Zuschauern im badischen Bühl locker mit 3:0 (25:18; 25:23; 25:21).

 

 

Deutschland - Schwäbische Zeitung

 Sonntag, 02. Dezember 2007

   www.szon.de

Dresden zittert sich in dritte Runde

Dresden (dpa) Die Volleyball-Damen des Dresdner SC sind in die dritte Runde des europäischen Challenge Cup eingezogen.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Sonntag, 02. Dezember 2007

   www.freies-wort.de

Suhl: Das darf doch nicht wahr sein

VfB Suhl verliert völlig unnötig mit 1:3 gegen Wiesbaden

Suhl – Das gibt’s doch nicht. Nach furiosem Beginn verlor der VfB 91 Suhl gestern Abend sein Heimspiel gegen den 1. VC Wiesbaden noch mit 1:3 (25:11, 18:25, 25:27, 24:26).

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel