News

 Dienstag, 04. Dezember 2007 

DBS-Nationalmannschaft World-Cup-Sieger 2007
NA.Hamburg kann wieder nicht gewinnen
Jugendregionalliga Nord: Zweiter Spieltag
RWE Volleys: Starker Auftritt beim USC
TVR überzeugt in Bühl
Stelus Jungs lösen Türkei-Ticket
VfB: Zwei Spiele von besonderem Wert
Überzeugender Sieg für SVL in Bad Soden
Raben rutschen auf den vierten Platz ab
DVV Pokal Viertelfinale - Knüller in Bottrop
VCO: Zwei Sätze Lohn für Kampfgeist
VCO-Männer: Gegner einfach besser
Cowboys: Herzschlagspiel bei Netzhoppers
Kronshagen: Niederlage gegen VGE
Pampel: „Olympia-Quali in Izmir ist Mini-EM“
DVV-Frauen hoffen auf Fußballer-Glück
Theis übernimmt Trainer-Lizenzstelle von Piater
Challenge Cup: Dresden trifft auf Burgos
Schöneiche: Viertes Heimspiel – Vierter Sieg
Freiburg macht die Flatter
Allianz Volley gewinnt beim VV Grimma
VCN schmeißt Julia Lemmer raus
HTB: Hoffnung auf den Klassenerhalt
NA Hamburg unterliegt Suhl 1:3
Handelskammer: Kurs halten auf Olympia!
Elmshorner werden zu Seriensiegern
Männer des ATSV verlieren Topspiel
Suhl gewinnt Zitterspiel
Wiesbaden unter Dampf
SVW im zweiten Spiel platt
Bayer-Trio freut sich auf den SCC Berlin

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Deutschland - DBS-News

 Dienstag, 04. Dezember 2007

  

DBS-Nationalmannschaft World-Cup-Sieger 2007

Im Finale des WOVD Volleyball World Cups 2007 in Phnom Penh schlug die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Behinderten die Slowakei mit 3:2. Das Team lag bereits 0:2 hinten, bis es schließlich in einem nervenaufreibenden Spiel den dritten Satz für sich verbuchen konnte, der den Durchbruch zum Sieg bedeutete. Martin Vogel wurde zum besten Annahmespieler des Turniers gewählt.

Im ersten Satz machte der Slowake Josef Mihalco, bester Blockspieler des World Cups, auf allen Positionen die entscheidenden Punkte. Die deutsche Mannschaft agierte nervös und kam nicht ins Spiel, so dass gleich der erste Satz mit 16:25 abgegeben werden musste. Auch im zweiten Satz (23:25) stand die Mannschaft nicht optimal und setzte ihre Angreifer nicht effektiv ein. Im vorletzten Ballwechsel wurde der Hauptangreifer Robert Kamczyk beim Block so unglücklich getroffen, dass er mit einem ausgerenkten kleinen Finger ausschied. So kam Jens Altmann als C-Spieler zum Einsatz, und Martin Vogel sowie Timo Hager übernahmen zunehmend erfolgreich den Angriff. Dies gab der Mannschaft den nötigen Schub. Die kambodschanischen Zuschauer feuerten mit „Untee“-Rufen das deutsche Team immer wieder an, das sich Punkt für Punkt erkämpfte und den dritten Satz dann mit 25:21 gewann. Bei den Slowaken nahm nun die Nervosität zu und die Kondition stetig ab, während die Deutschen endlich zusammenfanden und aus der Abwehr heraus ihren Angriff aufbauen und verwerten konnten – sie entschieden mit 25:22 den vierten Satz für sich. Im Tiebreak ging das deutsche Team erstmals von Beginn an in Führung, um diese vor dem Wechsel mit 6:8 abzugeben. Doch die Mannschaft gab sich nicht geschlagen und peitschte sich vorwärts. Spannende Ballwechsel mit kämpferischem Einsatz folgten, um jeden Ball wurde bis zum Schluss gefightet. Und wieder wurde den Slowaken Punkt um Punkt abgenommen. Trotz taktischen Wechseln und Auszeiten gelang es ihnen nicht mehr, das Spiel der deutschen Mannschaft zu stören. Mit 15:12 wurden der Satz, das Spiel und letztendlich der WorldCup 2007 gewonnen.

Im Spiel um Bronze besiegte Gastgeber Kambodscha das polnische Team mit 3:2.

„Es war ein sehr gelungener World Cup mit spannenden sowie hochklassigen Spielen“, sind sich der Bundestrainer Athanasios Papageorgious und Dirk Ludemann, Delegationsleiter und Vorstand des Hauptsponsors Diana Kliniken AG, Bad Bevensen, einig. „Wir hoffen, dass Standing Volleyball in Zukunft die Anerkennung erhält, die dieser Sport verdient und wieder paralympisch wird.“

Weitere Informationen zur deutschen Volleyball-Nationalmannschaft der Behinderten finden Sie unter www.dbs-volleyball.de.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Dienstag, 04. Dezember 2007

  

NA.Hamburg kann wieder nicht gewinnen

Spannendes Match mit dem schlechteren Ende für Fischbek

Hamburg, 03.12.2007 – Die Bundesliga-Damen von NA.Hamburg tun sich weiter schwer gegen die Gegner, die ebenfalls einen Platz in den Play-offs anstreben. Im Heimspiel gegen den VfB 91 Suhl sahen die rund 400 Zuschauer kein hochklassiges aber ein ungemein spannendes Spiel. Die Punkte fahren jedoch mit nach Suhl.

„Gegen Suhl sind die Spiele immer besonders eng und aufregend. Das war auch heute so, nur das wir diesmal den Kürzeren gezogen haben“, sagte die verletzte NA-Mittelblockerin Imke Wedekind, die die Partie mit eingegipstem Fuß von der Tribüne aus verfolgen musste. Dabei agierten beide Teams von Beginn an auf sehr ausgeglichenem Niveau. Hamburg, dass bereits nach wenigen Minuten ohne Séverine Lienard auskommen musste (Halsblockade), verfiel schnell in das alte Muster: zu viele leichte Fehler. Dennoch kämpfte sich das Team von Trainer Helmut von Soosten nach einem Rückstand wieder heran, wehrte fünf Satzbälle ab, musste den ersten Durchgang jedoch in der Satzverlängerung doch abgeben.

Nach dem Seitenwechsel kam die NA-Truppe viel besser ins Spiel. Mit einer starken Annahme, einem sicheren Block und einer zumeist effektiven Offensive setzte man Suhl gut unter Druck und zwang sie damit zu vielen Fehlern. So ging der Satz verdient mit 25:18 nach Fischbek. Der VfB hatte sich aber schnell von dem Schock erholt, fand seine Linie im dritten Durchgang wieder und entschied diesen nun seinerseits sehr deutlich für sich. Der Schlusssatz verlief ähnlich wie Nummer eins: Lange Ballwechsel, leichte Fehler auf beiden Seiten, kein Team konnte sich einen nennenswerten Vorsprung heraus arbeiten. Wieder wehrte Hamburg einen Matchball ab, doch diesmal saß nach 97 Spielminuten schon der zweite.

„Ich bin heute zufriedener mit der Mannschaft als noch in den letzten Spielen gegen die Teams aus der oberen Tabellenhälfte. Wir haben den frühen Ausfall von Séverine gut kompensiert, aber in der Offensive zuviel verschenkt“, sagte NA-Trainer von Soosten nach dem Spiel. „Wir sind spielerisch auf dem Weg nach vorn, müssen dem Gegner jedoch aggressiver gegenüber treten. Wir müssen schon mit unserer Körpersprache aussagen: An uns kommt ihr heute nicht vorbei. Das fehlt mir in vielen Phasen noch.“ Das soll schon am Freitag besser werden, wenn mit Vilsbiburg der nächste Gegner aus der oberen Hälfte auf Hamburg wartet.

NA.Hamburg – VfB 91 Suhl 1:3 (26:28; 25:18; 15:25, 23:25)

 

 

Deutschland - Smash Online-News

 Dienstag, 04. Dezember 2007

  

Jugendregionalliga Nord: Zweiter Spieltag

Am Sonntag fand in Husum der zweite Spieltag der Jugendregionalliga Nord statt. An dieser Pilotserie nehmen Jungen der Altersklassen U16 und U18 aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg teil.

In der Altersklasse U16 dominierte wie schon am ersten Spieltag der TSV Husum,  musste sich diesmal aber mehr ins Zeug legen. gegen den Schweriner SC reichte es noch zu einem knappen Zweisatzerfolg, doch gegen den VC Norderstedt kam der erste Satzverlust in dieser Liga: mit 25:22 siegten die VCN-Youngster, mussten anschließend aber zwei deutliche Satzverluste hinnehmen und die Überlegenheit der Husumer anerkennen.

Bei den U18-jährigen gewann der SC Strande alle drei Spiele, musste aber jedes Mal über drei Sätze gehen. Auch ein Indiz für den Kampfgeist, den die Jugendteams in diesem neuen Angebot entwickeln, war erneut die Partie zwischen dem Schweriner SC und dem VC Norderstedt. Während am ersten Spieltag der SSC noch im dritten Satz mit 15:12 die Oberhand behielt, folgte diesmal die Revanche der Norderstedter: mit 27:25, 31:33 und 15:8 sorgten sie für den zweitenb Platz in dieser Runde.

Der dritte Spieltag Jugendregionalliga Nord findet am 17. Februar 2008 in Schwerin statt.

U16  
Norderstedt - Eutin 25:16 23:25 14:16
Husum - Schwerin 25:19 25:23
Schwerin - Norderstedt 25:16 25:19
Husum - Eutin 25:18 25:16
Eutin - Schwerin 23:25 25:23 8:15
Norderstedt - Husum 25:22 11:25 11:15
1. TSV Husum 75 6:0
2. Schweriner SC  4:2
3. PSV Eutin 2:4
4. VC Norderstedt 0:6
U18  
Strande - Husum 25:15 21:25 15:12
Strande - Norderstedt  18:25 25:17 15:4
Strande - Schwerin 22:25 21:25 20:18
Schwerin - Norderstedt 25:27 33:31 8:15
Schwerin - Husum  25:13 25:23
Norderstedt - Husum 25:7  25:18
1. SC Strande 6:0
2. VC Norderstedt 4:2
3. Schweriner SC 2:4
4. TSV Husum 75 0:6

 

 

Deutschland - RWE Rhein-Ruhr Volley-News

 Dienstag, 04. Dezember 2007

  

RWE Volleys: Starker Auftritt beim USC

USC -RWE: 16:25, 15:25, 19:25 - 64 Minuten

"So deutlich hatte ich das nicht erwartet" meinte VC Chef Jürgen Heidtmann, nachdem er von Teammanager Wolfgang Donat das Ergebnis vom Spiel seiner RWE Volleys am Sonntag in Braunschweig übermittelt bekam. Michael Werzinger, sportlicher Leiter des VC Bottrop 90, war ständig auf dem Laufenden, so konnte er bereits beste Glückwünsche nach Niedersachsen schicken, während der von Wolfgang Donat die Glückwünsche zu den Erfolgen der Jugendteams übermittelt bekam.

Ein Netzwerk an Informationen, querbeet durch das Land und alle berichteten von Erfolgen der VC Teams. "Bessere Werbung können wir für das Pokalspiel am Wochenende gegen evivo Düren nicht machen", so Teammanager Wolfgang Donat, denn die Fans wollen ihr Team siegen sehen, siegen und kämpfen. Genau das brachten die Zweitliga- Volleyballer des VC Bottrop 90 auch am Sonntag aufs Feld. Die Vorgaben von Gürsel Yesiltas wurden voll erfüllt. Die Aufgaben saßen scharf und platziert; der Block stand wie eine Mauer und das, was durchkam, war oft die sichere Beute der von Torben Mols gut eingestellten Feldabwehr. Die Annahme stimmte auch, so dass Torben Tidick alle seine Angreifer geschickt einsetzen konnte, mehrfach spektakulär einmal mehr die Mittelangriffe.

Gürsel Yesiltas und sein Co Marco Donat verbrachten dennoch keinen ruhigen Frühnachmittag. Mit Vehemenz und Leidenschaft spornte Yesiltas seine Spieler an und forderte immer neu den vollen Einsatz, auch wenn keine Gefahr im Verzuge war. Die beiden ersten Durchgänge waren sehr schnell absolviert und nach dem 25:15 und 25:16 sah es danach aus, dass man, wie im Vorjahr auch unter einer Stunde bleiben würde. Doch die Gastgeber, die nicht von ungefähr auf Rang zwei der Tabelle standen, setzten nun mit ihrer Gegenwehr ein. So zog sich der letzte Durchgang bis zur zweiten technischen Auszeit ausgeglichen hin. Der USC führt sogar mit 14:11; doch jetzt bewies RWE einmal mehr Nervenstärke, holte auf, glich aus und ging mit 16:14 in diese Auszeit, baute die Führung aus bis zum 19:16 und war dann nicht mehr einzuholen.

Glücklich fielen sich alle Spieler in die Arme, denn endlich haben sie erneut Konstanz bewiesen. Kapitän Ferdinand Stebner, Motor des Teams, hatte in diesem Spiel Pause, zu sehr hatte er sich in den letzten heissen Matches verausgabt- nun haben ihm die Ärzte etwas Ruhe verordnet und er kann sich für die anstehenden Aufgaben regnerieren. Für RWE spielten Szekeres,Terhoven, Mols, Mimouh, Romund, Tidick und Kampa.

Coach Gürsel Yesiltas stellte für die Woche dann auch einen Regenerationstag in Aussicht, denn mit dem Pokalhit am Samstag ( RWE - evivo Düren um 20.00 Uhr in der Dieter Renz Halle ) und dem Ligamatch am Sonntag um 16.00 Uhr gegen den Berliner TSC stehen mit Sicherheit keine leichten Spiele an. Da gilt es, alle Kräfte gut einzuteilen und sich genauestens vorzubereiten.

Wolfgang Donat

 

 

Deutschland - TV Rottenburg-News

 Dienstag, 04. Dezember 2007

  

TVR überzeugt in Bühl

„Wir müssen mal wieder eine konstant gute Leistung abliefern“, forderte TVR-Coach Müller-Angstenberger von seiner Mannschaft vor der Partie beim TV Bühl. Sein Team  gehorchte und bezwang die Badener vor 250 Zuschauer in der Schwarzwaldhalle mit 3:0 (25:18, 25:23, 25:21), bleibt Tabellenführer und holte sich damit wohl das nötige Selbstvertrauen für das kommende Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Durmersheim.

„Ich würde einmal sagen, nach rumeiern hat das heute nicht ausgesehen“, sagte der TVR-Trainer über die Leistung seiner Mannschaft. Hintergrund dieser Aussage: Bühls Coach Diego Ronconi hatte in einem Zeitungsinterview über die Rottenburger Leistung gemeint: „Wer aufsteigen will, soll nicht so rumeiern wie Rottenburg zuletzt.“ Dieser Satz freute Müller-Angstenberger, denn „nach so einer Aussage braucht man sein Team nicht mehr motivieren.“

Mit einer zwanzigköpfigen Fankolonne, die in Bühl richtig Stimmung machte, reiste der TVR zum Lokalderby beim Tabellenfünften. Die Rottenburger spielten im ersten Satz sehr stark, machten fast keine Eigenfehler und bauten vom 3:1 über 8:5 und 16:11 ihre Führung konstant zu verdienten 25:18 Satzgewinn aus.

Im zweiten Satz stellten die Hausherren um und griffen nun verstärkt mit dem enorm sprunggewaltigen Sean Kendal aus dem Rückraum an. Eine starke Bühler Variante, mit der Rottenburg lange zu kämpfen hatte. Beim  Stand von 21:23 gegen den TVR sah alles nach dem Satzausgleich im Topspiel des siebten Spieltages aus. Dann allerdings griff auch Müller-Angstenberger in die Trickkiste. Mit taktischen Aufschlägen und Angriffen drehte der TVR den Satz noch zu seinen Gunsten. „Das war stark, wir wollten nicht Hals über Kopf den direkten Punkterfolg, sondern haben Bühl zu Fehlern verleitet“, lobte der TVR-Trainer die Spielweise seiner Mannschaft, der in dieser Phase vier Punkte am Stück gelang.

Nach dem Gewinn des zweiten Satzes spielte der TV Rottenburg dieses Mal konzentriert weiter. Eine starke Aufschlagsserie von Thomas Welz kombiniert mit guter Blockarbeit und dem variabel angreifenden Matthias Pompe führte zur Vorentscheidung. Von 7:7 zog Rottenburg auf 13:7 davon. Die Männer vom Neckar gewannen das Spiel somit souverän mit 3:0.

„Das war heute eine starke Leistung in allen Mannschaftsteilen“ zeigte sich Müller-Angstenberger zufrieden. „Wir haben unter der Woche gut trainiert, alle Spieler sind fit und jetzt freuen wir auf den Schlagabtausch mit Durmersheim.“

Am kommenden Sonntag wird um 16 Uhr das letzte Heimspiel des TV Rottenburg in der Paul-Horn-Arena statt finden. Mit dem derzeitigen Tabellenzweiten Durmersheim ist erneut ein Spitzenteam zu Gast und die Zuschauer können sich auf Volleyball vom Feinsten freuen. Zum richtigen Zeitpunkt scheint sich der TVR seiner Topform zu nähern und so will die Mannschaft um Kapitän Welz den Rottenburger Fans „ein verspätetes Nikolausgeschenk“ bereiten.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Dienstag, 04. Dezember 2007

  

Stelus Jungs lösen Türkei-Ticket

Für Stelian Moculescu, Christian Pampel und Markus Steuerwald vom VfB Friedrichshafen endete die Pre-Olympia-Qualifikation in Portugal mit einem Happy-End. Für Robert Hupka, Lukas Divis, Joao José und Lukas Tichacek dagegen ist der Traum von der Teilnahme an den Olympischen Spielen schon jetzt vorbei

Des einen Freud ist des anderen Leid: Während Trainer Stelian Moculescu, Christian Pampel und Markus Steuerwald vom VfB Friedrichshafen mit der deutschen Nationalmannschaft über das Erreichen der europäischen Olympia-Qualifikation vom 7. bis 13. Januar in Izmir (Türkei) jubelten, herrschte bei Zuspieler Lukas Tichacek und seinen tschechischen Teamkollegen große Enttäuschung. Mit 3:2 gewannen die Deutschen im Finale des Turniers in Evora (Portugal) gegen Tschechien und dürfen sich nun über eine weitere Chance, das Olympiaticket zu lösen, freuen.

„Wir haben das wieder einmal unnötig spannend gemacht“, sagte Moculescu. „Im Prinzip hätten wir die Qualifikation schon im ersten Spiel perfekt machen können.“ Hier aber unterlagen die Deutschen der Tschechischen Republik in fünf Sätzen. „Vielleicht“, so der Coach weiter, „neigen wir ja zum Masochismus“. Positiv aus Häfler Sicht: Sowohl Pampel als auch Steuerwald zählten zu den Stützen der deutschen Mannschaft.

Diagonalangreifer Pampel gehörte in allen vier Spielen zur Startformation und musste nur in der ersten Partie seinen Platz für Jochen Schöps räumen. „Er hat in bewährter Qualität gespielt und ist von Spiel zu Spiel besser geworden“, sagte Moculescu, hatte aber auch ein Lob für Libero Steuerwald parat: „Der Junge hat ein ordentliches Turnier gespielt. Wie er sich im vergangenen Jahr entwickelt hat, ist schon enorm.“

Für Tichacek, der mit der tschechischen Auswahl ebenfalls eine gute Leistung bot und in der Vorrunde Deutschland mit 3:2 sowie im Halbfinale Frankreich mit 3:0 bezwang, sind dagegen alle Olympiaträume voraussichtlich schon jetzt vorbei. Die Tschechen nämlich sind in der Weltrangliste wahrscheinlich nicht gut genug platziert, um bei einem der letzten Qualifkationsturniere im Mai noch einen Startplatz zu erhalten. Genauso ergeht es auch Robert Hupka, Lukas Divis und Joao José. Nach zwei Vorrundenniederlagen gegen Schweden und Frankreich mussten Hupka und Divis in Evora mit der Slowakei bereits vorzeitig die Segel streichen. José gewann mit Portugal zwar knapp gegen die Tschechische Republik, verlor danach jedoch gegen Deutschland und verpasste so den Einzug ins Halbfinale.

Damit muss der VfB Friedrichshafen von Ende Dezember bis Mitte Januar voraussichtlich noch einmal auf Moculescu, Pampel und Steuerwald verzichten. Am 27. Dezember trifft sich die Nationalmannschaft, um sich auf das Turnier in Izmir vorzubereiten, wo sie gegen Europameister Spanien, dem EM-Dritten Serbien, Vize-Weltmeister Polen, dem EM-Vierten Finnland, Italien, den Niederlanden und Gastgeber Türkei um eine Olympiafahrkarte spielt. „Ein Ticket gibt es, mal sehen, ob wir da dran kommen“, sagte Pampel und fügte hinzu: „Es ist eine Mini-EM, aber auch eine Möglichkeit, uns wieder gut zu präsentieren.“

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Dienstag, 04. Dezember 2007

  

VfB: Zwei Spiele von besonderem Wert

Die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen freuen sich auf den Doppelpack gegen den Moerser SC. Am Mittwoch (5. Dezember, 19.30 Uhr) treten sie erst in der Bundeliga, am Freitag (7. Dezember, 19.30 Uhr) und damit nur zwei Tage später im Pokal-Viertelfinale im Sportzentrum Rheinkamp in Moers an

Bis Sonntagabend glühten bei Ulf Quell die Telefonleitungen. Der Co-Trainer und Teammanager des VfB Friedrichshafen hatte alle Hände voll zu tun, um die Reisepläne der Häfler Volleyballer vor den beiden Auftritten beim Moerser SC in der Bundesliga (5. Dezember, 19.30 Uhr) und zwei Tage später im Viertelfinale des DVV-Pokals (7. Dezember, 19.30 Uhr) zu koordinieren. Keine leichte Aufgabe – schließlich waren mit Trainer Stelian Moculescu, Christian Pampel und Markus Steuerwald, Robert Hupka, Lukas Divis, Lukas Tichacek sowie Joao José gleich sieben Akteure mit den Nationalmannschaften Deutschlands, der Slowakei, der Tschechischen Republik sowie Portugals bei der Olympia-Pre-Qualifikation in Portugal im Einsatz.

Nun steht der Plan und sieht folgendermaßen aus: Christoph Helbig, Juliano Bendini, Everaldo, Rodman Valera, Marc Honore und Neu-Häfler Idi reisen zusammen mit Lukas Divis am Montag per Bus zum Olympia-Stützpunkt Heidelberg. Quell holt am Frankfurter Flughafen José und Tichacek ab und trifft am Abend in der Stadt am Neckar ein, wo auch Moculescu, Pampel und Steuerwald im Laufe des Tages erwartet werden, um sich gemeinsam mit der Mannschaft auf die wichtigen Partien vorzubereiten. Tags darauf sammelt der Tross auf dem Weg nach Moers Hupka ein, der in Düsseldorf ankommt. Von Dienstag bis Freitag machen die Häfler schließlich in Moers Station.

„Unsere Spieler kommen aus ganz Europa wieder zurück nach Deutschland“, sagte Moculescu. „Das ist auch für uns eine außergewöhnliche Situation und sicher nicht die beste Vorbereitung auf die beiden schweren Spiele in Moers.“ Dem Doppelpack gegen den Bundesligadritten MSC kommt ohne Zweifel eine ganz besondere Bedeutung zu. In der Bundesliga kann Tabellenführer Friedrichshafen seinen Vier-Punkte-Vorsprung auf die Verfolger wahren und auf Moers sogar auf komfortable sechs Zähler ausbauen. Im Pokal geht es ohnehin um alles, würden die Häfler doch wie in den beiden vergangenen Spielzeiten nur zu gern das Finale in Halle (Westfalen) erreichen.

An ein Taktieren bei den zwei so kurz aufeinander folgenden Begegnungen gegen den gleichen Gegner wird am Bodensee nicht ein einziger Gedanke verschwendet. „Das wird nicht passieren“, stellt Moculescu klar. „Für uns sind beide Spiele wichtig. Wir wollen beide gewinnen.“ Leicht wird es nicht – darüber ist sich auch der Cheftrainer im Klaren. Moers verstärkte sich vor Saisonbeginn unter anderem mit dem niederländischen Olympiasieger Guido Görtzen sowie dem deutschen Nationalspieler Ralph Bergmann und kann nun ein imposantes Starensemble mit insgesamt über 640 Länderspielen aufbieten. „Die Mannschaft hat Format“, so Moculescu. „Wir freuen uns auf die Spiele. Denn gegen gute Gegner anzutreten, macht immer Spaß.“

Fanfahrt zum Pokal-Viertelfinale

Zum Pokal-Viertelfinale des VfB Friedrichshafen gegen den Moerser bieten die die VfB-Bluebears eine Fanfahrt an. Gespielt wird am Freitag, 7. Dezember, um 19.30 Uhr im Sportzentrum Rheinkamp in Moers. In der Partie treffen die Pokalfinalisten der beiden vergangenen Jahre aufeinander.
Abfahrt an der Arena Friedrichshafen: Freitag, 7. Dezember zwischen 8 und 9 Uhr. Preis: 56 Euro zuzüglich Eintrittskarte. Es gibt keinen Nachlass auf Rentner, Schüler usw. Der Preis gilt pro Person bei 34 Teilnehmern. Falls sich weniger als 34 Teilnehmer anmelden, findet die Fanreise nicht statt. Anmeldungen im Internet über www.vfb-bluebears.de oder telefonisch über 07541 - 9 50 19 04.

 

 

Deutschland - SV Lohhof-News

 Dienstag, 04. Dezember 2007

  

Überzeugender Sieg für SVL in Bad Soden

Ihren zweiten Auswärtssieg der Saison konnten sich die Volleyballerinnen des SV Lohhof am vergangenen Samstag in Bad Soden sichern. Vor nur 60 Zuschauern siegten die Lohhoferinnen deutlich mit 3-0 (-20, -16, 18) in 58 Spielminuten. 

Viel vorgenommen hatten sich die Volleyballerinnen des SV Lohhof am zehnten Spieltag der 2.Bundesliga, schließlich stand das Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn TG Bad Soden an und nur der Sieger würde den Anschluss an das Spitzenquartett halten können.

Die lange, aber angenehme Fahrt mit dem Busunternehmen Reichenberger steckte den Spielerinnen um Kapitänin Martina Banse anscheinend zu Beginn des Spiels noch in den Beinen, denn der SVL erwischte einen regelrechten Fehlstart in die Partie. Die erste technische Auszeit beim Stande von 2-8 aus Lohhofer Sicht war aber scheinbar das Startsignal. Von nun an war nur noch der SV Lohhof am Drücker. Die Außenangreiferinnen Patricia Hofmarksrichter, Stephanie Utz und Martina Banse versenkten einen Ball nach dem anderen im Feld und auch der Block mit Ambria Springer und Sophie Schellenberger wurde immer stärker. So drehten die Lohhoferinnen den ersten Durchgang noch und konnte am Ende sogar noch deutlich mit 25.20 in Führung gehen. Auch in den Sätzen zwei und drei fanden die Hessinnen kein Mittel gegen die selbstbewusst aufspielenden Gäste. Nach einem 25-15 im zweiten und einem 25-18 im dritten Satz war der 3-0 Erfolg für den SV Lohhof in trockenen Tüchern. 

Dementsprechend zufrieden zeigte sich auch SVL-Trainer Hannes Müllegger: „Wir sind nur schwer in Tritt gekommen, daher hat es in der ersten technischen Auszeit ein wenig gescheppert. Ab diesem Zeitpunkt haben wir dann das Spiel beherrscht. Auch in den beiden folgenden Sätzen konnten wir ab Mitte des Satzes anziehen und haben auch verdient gewonnen. Wir haben den Anschluss nach oben gehalten und auch hoffentlich nachhaltig unsere Lehren aus dem Hamburg-Spiel in der letzten Woche gezogen: Für gute Leistungen muss man auch was tun!“

Der SV Lohhof steht nun mit 12-8 Punkten auf dem fünften Platz der Tabelle und nur zwei Minuspunkte trennen vom dritten Platz. In der nächsten Woche geht’s zum bayerischen Derby zum VfL Nürnberg, der die letzten fünf Spiele in Folge gewinnen konnte. „In Nürnberg erwartet uns wieder ein heißer Tanz. Darauf werden wir uns in dieser Woche gezielt vorbereiten“, blickt Müllegger auf die nächste Begegnung hinaus.

 

 

Deutschland - Rote Raben Vilsbiburg-News

 Dienstag, 04. Dezember 2007

  

Raben rutschen auf den vierten Platz ab

Vilsbiburger Damen können auch in Wiesbaden nicht bestehen – Dritte Niederlage in Folge

Auch gegen den VC Wiesbaden ist den Roten Raben kein Sieg gelungen. Sie unterlagen gegen die Hessinnen nach einer spannenden Begegnung mit 1:3 (25:19/25:27/17:25/21:25). Mit dieser dritten Niederlage in Folge rutschten die Vilsbiburger Volleyballerinnen auf den vierten Tabellenplatz ab. Raben-Trainer Guillermo Gallardo sah als Ursache, dass die Raben im dritten und vierten Satz „die Kontrolle über das Match verloren haben“. „Wir sind ganz nah dran, aber eben noch nicht auf dem gleichen Niveau“, machte Raben-Manager Klaus-Peter Jung-Kronseder deutlich. Aus seiner Sicht hatte am Sonntag Nachmittag den Ausschlag über Sieg und Niederlage die Tatsache gegeben, dass die Raben-Spielerinnen im dritten und vierten Satz die Spannung nicht mehr halten konnten und sich so individuelle Fehler häuften. „Wiesbaden war cleverer und besaß heute mehr Siegeswillen“, so der Manager.

Allerdings sieht er auch keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. „Wir müssen einfach zur Kenntnis nehmen, dass die Mannschaft noch nicht so weit ist, um gegen die Top-Mannschaften der Volleyball-Bundesliga bestehen zu können“. Jung-Kronseder war aber auch überzeugt, dass „die Raben mit dieser Leistung das Spiel gegen Schwerin gewonnen hätten“.

Dabei begann das Spiel ganz im Sinne der Gäste aus Vilsbiburg. Nach einer 2:0-Führung der Wiesbadener übernahmen die Raben das Kommando, sprich die Führung, und gaben diese bis zum Gewinn des ersten Satzes nicht mehr her. 19:25 hieß es nach 27 Minuten für die Raben. Da hatten sie die Gastgeber souverän im Griff und setzten die Vorgaben von Trainer Gallardo ordentlich um. Mit ihren Angaben setzten sie Wiesbaden von Anfang unter Druck, so dass diese ihr Angriffsspiel gar nicht erst  aufziehen konnten.

Auch im zweiten Satz hatten die Raben das Spiel noch in der Hand. Zwar lagen sie erneut mit 0:4 zurück, schafften beim 6:6 aber den Ausgleich. Da Wiesbaden mittlerweile besser ins Spiel gefunden hatte, wogte das Spiel hin und her, doch keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Allerdings hatten die Wiesbadener beim 24:22 ihren ersten Satzball. Aber die Raben kämpften sich wieder heran und glichen aus. Wieder schaffte Wiesbaden den Führungstreffer, doch wieder glichen die Raben aus. Nach 42 Minuten aber hatten die Gastgeberinnen das bessere Ende für sich und gewannen diesen Satz mit 27:25.

Danach kam der Einbruch bei den Raben. Bis zum 8:7 konnten sie zwar noch einigermaßen mithalten. Dann zog Wiesbaden unaufhaltsam davon. Über 13:8, 20:15 brachten sie mit dem 25:17  den dritten Satz unter Dach und Fach. Immer mehr individuelle Fehler schlichen sich jetzt bei den Raben-Spielerinnen ein. Ihr Spiel wirkte zerfahren und überhaupt nicht mehr so entschlossen wie in den ersten beiden Sätzen. Im vierten Satz schafften sie es nur beim 5:6, in Führung zu gehen. Ansonsten mussten sie stets einem Rückstand hinterher laufen. Der war zwar meist nicht höher als drei Punkte, doch zum Schluss reichte es für die Gastgeberinnen zum 25:21 und damit zum 3:1-Sieg.

Raben-Trainer Guillermo Gallardo, der dieses Mal wieder mit Nicole Fetting im Zuspiel, auf den Außenpositionen mit Regina Burchardt und Ioana Nemtanu, im Mittelblock mit Tsvetelina Zarkova und Daniela Lanner Mapeli sowie Katja Wühler auf der Diagonalposition begann, bescheinigte Wiesbaden eine starke Leistung. „Sie waren gut organisiert und stark im Kopf“, so der Raben-Trainer. Er habe zwar immer wieder mit dem Doppelwechsel Nadja Jenzewski für Nicole Fetting und Maja Pachale für Katja Wühler versucht, taktische Varianten zu spielen, doch „es hat heute leider nicht gereicht“. Und die Chinesin Meng Yin hat sich nach ihrer Grippe noch nicht als die erhoffte Verstärkung erwiesen. Damit hatte der Raben-Trainer nur neun Spielerinnen zur Verfügung und damit deutlich weniger Handlungsspielraum als sein Wiesbadener Trainerkollege Luis Ferradas.

Allerdings möchte sich der Raben-Trainer nicht beklagen, er weiß, jetzt beginnt der Kampf um die vorderen Plätze erst richtig. Er muss die Raben-Fans noch ein bisschen vertrösten: „Wir werden sicher noch bis Weihnachten brauchen, bis wir unser Leistungsvermögen komplett abrufen können“. Allerdings habe er nach wie vor Vertrauen in seine Mannschaft, dass sie beispielsweise am kommenden Freitag gegen NA. Hamburg bestehen kann.

 

 

Deutschland - RWE Rhein-Ruhr Volley-News

 Dienstag, 04. Dezember 2007

  

DVV Pokal Viertelfinale - Knüller in Bottrop

Zum "Spiel des Jahres" erwartet Zweitligist RWE Rhein-Ruhr Volley am Samstag (08. Dez. 20.00 Uhr )in der Bottroper Dieter Renz Halle den Deutschen Vizemeister evivo Düren. Die Bottroper konnten im Achtelfinale bereits den Erstligisten von den Hamburg Cowboys ausschalten und hoffen nun  darauf, als einzigster Zweitligist in das Halbfinale vorstoßen zu können.  (www.vcbottrop90.de)

 

 

Deutschland - VC Olympia Berlin-News

 Dienstag, 04. Dezember 2007

  

VCO: Zwei Sätze Lohn für Kampfgeist

Mehr als zwei Stunden musste sich Johannes Herber gedulden. Dann konnte der nach einer Knie-OP im Reha-Training befindliche Basketball-Nationalspieler von Alba Berlin seiner Halbschwester Maren Brinker gratulieren. Jene hatte mit Bayer Leverkusen das Spiel der Volleyball-Bundesliga beim Zurich Team VC Olympia Berlin in der Saefkow-Halle nach einer wahren Marathon-Partie 3:2 (25:22, 25:20, 26:28, 24:26, 15:10) gewonnen.

„Mit einer 2:0-Führung gut angefangen. Dann haben wir die Sache etwas schleifen lassen, weil einige dachten, es läuft von alleine...der VCO ist gefährlich, weil die Mannschaft nichts zu verlieren hat und nach Fehlern weiter volles Risiko spielen kann“, sagte Maren Brinker nach dem Match, „Wenn's gut weiter gehe, möchten wir noch versuchen die Play-off-Meisterrunde erreichen“. Die Bayer-Spielführerin nannte „Defizite in den entscheidenden Phasen“ als derzeit noch größtes Manko bei den 16/17-Jährigen des Gegners.

Doch da sah Bundes-und ZTVCO-Trainer Jens Tietböhl am Sonntag eine Steigerung gegenüber dem 1:3 gegen Münster bzw. dem 0:3 gegen den Köpenicker SC: „Die spielerische Leistung war in diesen drei Spielen trotz vorhandener Schwächen gut, kämpferisch sogar sehr gut. Klar, müssen wir an der Endkampfgestaltung arbeiten und diese verbessern. Da zielstrebiger, konsequenter, effektiver agieren. Aber ich bin überzeugt, dass kommt.“

Die allgemeine Verkrampfung und Verunsicherung legte seine Mannschaft gegen die bis dahin drei Mal siegreichen Gäste erst ab, als bei 0:2 alles verloren schien. Bei 8:6 und 16:15 im dritten Durchgang wurden erstmals Führungen bei den technischen Auszeiten erreicht. Dann aber hieß es 19:19, 21:23, 25:24 und am Ende ein erlösendes 28:26 nach großem Einsatz. Das beflügelte für den vierten Abschnitt, in dem zunächst ein 24:20-Stand nicht zum zweiten Satzgewinn reichte. Nach 26:24 für Berlin und 2:2 nach Sätzen zog Leverkusen im Tiebreak 8:5 davon, quittierte dann ein 10:10 und profitierte letztlich von den erwähnten Endkampfschwächen des Talenteteams.

Dessen Spielführerein Lena Möllers meinte: „Trotz einiger Hänger haben wir heute eine gute Gesamtleistung geboten. Dass die Mannschaft aus den vergebenen Chancen gegen Münster und den KSC gelernt hat, bewiesen die beiden Satzgewinne...noch schöner wäre es gewesen, wenn wir auch den fünften gewonnen hätten.“

Und Libero Frauke Formazin, die in der Annahme eine hervorragende Leistung zeigte, sagte: „Dass wir diesmal auch enge Sätze am Ende für uns entschieden und im dritten sogar ein 19:22 aufholen und umbiegen konnten, sehe ich als sehr positiv. Das stärkt auch das Selbstvertrauen für die kommenden Spiele. Schade, dass das i-Tüpfelchen mit dem 3:2 für uns nicht gelang.“

Beim Heimspiel am 15. Dezember (19.30 Uhr/Saefkow-Halle) gegen den schon auswärts geschlagenen Aufsteiger Sonthofen ist die nächste Gelegenheit, den (Doppel)Punkt aufs i zu setzen.

epo.

 

 

Deutschland - VC Olympia Berlin-News

 Dienstag, 04. Dezember 2007

  

VCO-Männer: Gegner einfach besser

Ein Wochenende mit zwei Niederlagen ist sportlich nicht gerade das, was gute Laune verbreitet. Zuerst verloren die Junioren des Zurich Team VC Olympia Berlin in der 2. Volleyball-Bundesliga (Staffel Nord) am Samstag in der Saefkow-Halle gegen den Spitzenreiter TSV Giesen 1:3 (25:23, 18:25, 25:27, 27:29). Dann 18 Stunden später an gleicher Stelle gegen Humann Essen gar 0:3 (22:25, 26:28, 16:25). Hinterher war man bei den Berlinern enttäuscht, aber zu durchaus selbstkritisch-sachlicher Analyse fähig...

Bundes- und ZTVCO-Trainer Söhnke Hinz bilanzierte kurz und knapp: „Gegen Giesen hat sich die Mannschaft in Anbetracht der Umstände noch gut verkauft, gegen Essen war es wohl unsere schwächste Saisonleistung.“ Was die Umstände angeht, so vermisste er diesmal Angreifer Christian Fromm und Mittelblocker Robert Böttcher schmerzlich, während Angreifer Sebastian Krause nach seiner Pause wegen Rückenproblemen der Mannschaft nicht wie gewohnt helfen konnte. Gegen schwächere Gegner, so Hinz, könne man solche Ausfälle kompensieren, „gegen Giesen und Essen gelang das nicht“.

Mittelblocker Ricardo Galandi verneinte, dass der Leistungsabfall am zweiten Tag gegen Essen eine Folge des Kräfteverlustes aus der umkämpften und intensiven Partie gegen Giesen gewesen sein könnte: „Die Doppelbelastung kann es nicht gewesen sein. Das stecken wir weg. Aber Essen, gegen die wir schon in der Hinrunde 0:3 verloren hatten, spielt ein gutes erstes Tempo, gegen das wir im Moment im Mittelblock noch anfällig sind. Dazu kamen wieder Abstimmungsprobleme unsererseits.“ Eine selbstkritische Haltung, die der Impuls zu Besserung sein könnte.

Mittelblocker Hans Cipowitz: „Uns mangelt es momentan noch an Mumm und Courage, an einem Killerinstinkt, in den entscheidenden Momenten...damit wäre sogar ein Sieg über Giesen möglich gewesen.“ Und Angreifer Stefan Köhler meinte: „Giesen und Essen waren diesmal spielerisch stärker als wir. Ärgerlich nur, dass wir nicht das gezeigt haben, was wir können. Vor allem im Endkampf nicht. Woran das liegt? -Werden wir versuchen herauszufinden.“

Ob der Schlüssel zum kurzfristigen Erfolg gefunden wird, könnte sich bereits am 8. Dezember in Warnemünde und am 14. Dezember in Schöneiche zeigen.

epo.

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Dienstag, 04. Dezember 2007

  

Cowboys: Herzschlagspiel bei Netzhoppers

Und Donnerstag: Teilnahme am WSD Iceday! (6. Dezember ab 15.00 Uhr auf dem Wandsbeker Eisvergnügen)

Zwei der drei fehlenden Vorrundenspiele wollen die Hamburg Cowboys um jeden Preis für sich entscheiden. Diesen Mittwoch (20 Uhr) reist das Team von Trainer Bernd Schlesinger zu den Netzhoppers Königs Wusterhausen, derzeit Tabellenzehnter (6:12 Punkte). Die Cowboys wiederum warten noch immer auf den ersten Sieg nach der Rückkehr in die 1. Bundesliga. „Bei den Netzhoppers ist alles drin“, sagt Schlesinger, „in der Vorbereitung haben wir sie geschlagen, aber da waren sie nicht komplett. Das ist ein konstant spielendes Team, das sich in Richtung Play-Offs orientieren möchte.“

Eine Pleite gegen Hamburg käme da mehr als ungelegen – und genau darin sehen die Gäste ihre Chance. „Wir brennen vor Lust, endlich zu punkten“, sagt Mittelblocker Felix Braun, „und wir wissen, dass wir es drauf haben, Königs Wusterhausen zu schlagen. Die sind nicht athletischer als wir und in der Spitze nicht besser besetzt.“ Personell sieht es rosig aus; alle Mann sind fit. Das Team reist bereits am Dienstag an, um sich für das wichtige Match angemessen vorzubereiten. „Das sind Profibedingungen“, sagt Cowboys-Macher Jan Schneider, „wir tun alles, damit die Jungs das packen können.“

Schon am nächsten Tag, Donnerstag, 6.12., steht für drei Spieler der große WSD Iceday in Wandsbek auf dem Programm.

Die WS Dienstleistungen und das Krüll Volvo Zentrum Hamburg laden am Nikolaustag Schüler + Sport-Teams zum kostenlosen Laufen auf die Wandsbeker Kunsteisbahn ein. Ebenfalls dabei sind  Sportler unseres Kooperationspartners Olympiastützpunkt Hamburg / Schleswig-Holstein. Damit setzt die Firma WSD ihr Engagement bei „Wandsbek On Ice“ auch im Jahr 2007 fort. Auf Initiative des ehemaligen Bezirksamtsleiters und jetzigen Staatsrates Gerhard Fuchs kam der Kontakt zu WSD-Geschäftsführer Werner Schulz zustande, der spontan seine Bereitschaft erklärte, diese Veranstaltuing zu unterstützen: „Unsere Firma wurde in Wandsbek gegründet und hat ihren Standort im Stadtteil, deshalb empfinde ich es als eine Selbstverständlichkeit, mich hier zu engagieren.“

Letztes Jahr feierte der WSD Iceday seine Premiere. „Das Event war ein großer Erfolg, insgesamt freuten sich knapp 500 Menschen über dieses eiskalte Vergnügen“, beschreibt Event-Manager Jens Stümpel die Premiere, „dieses Jahr haben wir für die Teilnehmer eine Reihe von zusätzlichen Überraschungen.“ So wird am 6.Dezember Publikumsliebling und WSD-Maskottchen „Putzi“ vom Nikoloaus unterstützt, der für die Kinder viel Süßes dabei hat. Dazu gibt es eine Autogrammstunde mit Lotto King Karl, Vince Bahrdt (Orange Blue)  und Sportlern vom „Olympia-Team Hamburg“, dem HSV Handball und den Volleyball-Bundesligisten Hamburg Cowboys. Für Autogrammjäger wird also eine Menge geboten.

Dazu moderiert Sebastian Franke (vom OSP) das Programm, führt Interviews und bei diversen Gewinnspielen warten tolle Preise. Besonders gespannnt sind wir natürlich auf das Eisstockschießen der Promis. Hamburg 1 und das NDR-Fernsehen werden über diesen Eventtag wieder ausführlich berichten. Wir freuen uns schon jetzt auf den 6.Dezember.

Hier das vorläufige Programm des WSD Iceday:

15.00 Uhr: Eröffnung WSD Iceday
Bezirksamtsleiterin Cornelia Schroeder-Piller
Andreas Ernst (Staatsrat für Sport)
Werner Schulz (Geschäftsführer WSD)              

15.00 – 19.00 Uhr: Programm
Autoshow vom Krüll Volvo Zentrum
Nikolaus verteilt Leckereien
WSD-Maskottchen “Putzi” verteilt Give-A-Ways
Luftballon-Modellierer (Pinguine, Eisbären)
Kinderschminken mit Pauline
Gewinnspiele, Interviews (Sebastian Franke vom OSP)

15.30 – 16.30 Uhr Uhr: Autogrammstunde
Lotto King Karl, HSV Handball, Hamburg Cowboys
Olympiastützpunkt Hamburg / Schleswig-Holstein

16.30 – 17.15 Uhr: Eisstockschießen
Prominente + Sportler treten gegeneinander an

 

 

Norddeutschland - TSV Kronshagen-News

 Dienstag, 04. Dezember 2007

  

Kronshagen: Niederlage gegen VGE

Die 1. Herren des TSVK haben am Samstag gegen die VG Elmshorn die dritte Saisonniederlage einstecken müssen.

Der Favorit aus Elmshorn spielte von Beginn an mit viel Freude und mannschaftlicher Geschlossenheit und agierte sicher in seinen Aktionen, während die Kronshagener insbesondere in der Annahme Schwächen offenbarten. Das wussten die Elmshorner geschickt auszunutzen und gewannen so den ersten Satz.

Der zweite Satz begann auf Kronshagener Seite engagierter und man konnte den Elmshornern schließlich sogar auf fünf Punkte entrinnen, doch dasn bessere Ende hatten die Gäste wieder auf ihrer Seite und gewannen auch den zweiten Satz, wenn auch knapper als den ersten. Im dritten Satz hielten die Gastgeber zunächst mit, mussten die Elmshorner dann jedoch wiederum ziehen lassen und ihnen auch den dritten Satz überlassen.

"Das war eine enttäuschende Vorstellung meines Teams", sagte Trainer Dirk Severloh zum Spiel. "Wir hatten nichts zu verlieren und konnten dennoch nicht frei aufspielen. Da war der Wurm drin", sagte Mannschaftsführer Morten Klein.

Viel Zeit bleibt den Kronshagenern allerdings nicht, dieses Spiel zu verarbeiten. Bereits am nächsten Samstag um 20 Uhr wird das Spiel gegen den 1.VC Norderstedt angepfiffen, der am Samstag das Glanzstück vollbrachte, den bisher ungeschlagenen Tabellenführer Oststeinbek zu besiegen. Es wird also wieder spannend in Kronshagen!

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 04. Dezember 2007

  

Pampel: „Olympia-Quali in Izmir ist Mini-EM“

Um 12.00 Uhr landeten die DVV-Männer wieder in Frankfurt (mit einstündiger Verspätung) und kehrten von ihrer erfolgreichen vorolympischen Mission zurück. Durch den Turniersieg im portugiesischen Evora sicherte sich die Mannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu die Teilnahme an der europäischen Olympia-Qualifikation vom 7.-13. Januar in Izmir/Türkei. Dort nehmen mit Spanien, Serbien, Polen, Finnland, Italien, den Niederlanden und der Türkei sieben weitere hochkarätige Teams teil und kämpfen um ein Olympia-Ticket. Christian Pampel, einer der Garanten für den Turniersieg, stand unmittelbar nach der Landung Rede und Antwort.

Sie mussten bereits in der Nacht wieder aufbrechen, um ihren Flieger zu bekommen. Ging es überhaupt ins Bett, wurde durchgefeiert?
Christian Pampel: „Die meisten sind ins Bett gegangen und haben zwei, drei Stunden geschlafen. Wir waren doch ziemlich KO nach vier Spielen hintereinander. Wir haben gemütlich ein paar Bier getrunken, sind aber nicht auf die Piste gegangen.“

Wie fällt ihre Analyse des gesamten Turniers aus?
Christian Pampel: „Wir haben gut gespielt. Im Grunde genommen waren die beiden Tschechen-Spiele die schwersten, was auch die Ergebnisse dokumentieren. Die Tschechen waren phasenweise sehr stark. Auch die Portugiesen haben gut gespielt, nur die Franzosen präsentierten sich überraschend schwach.“

Wie sah es in ihnen und ihren Kollegen nach der Auftaktniederlage gegen die Tschechische Republik aus?
Christian Pampel: „An sich unverändert. Es hat sich natürlich keiner darüber gefreut, aber wir wussten, dass wir mit einem 3:1 über Portugal Erster sind. Natürlich wussten wir auch, dass die Portugiesen ein ekliger Gegner gerade zu Hause sein können. Doch wir haben Gas gegeben und hatten Erfolg.“

Im Finale gelang ihnen die Revanche gegen die Tschechische Republik, auch dank 27 Punkten von Christian Pampel. Eine Genugtuung für Sie, nachdem sie zuletzt in der Auswahl nicht gesetzt waren?
Christian Pampel: „Genugtuung trifft es nicht ganz. Es ist immer schön zu spielen. Mittlerweile weiß jeder, dass wir zwei gute Diagonalspieler in der Auswahl haben. Wir werden sicherlich noch häufiger wechseln. In den vergangenen Jahren war ich bis auf die vergangene EM gesetzt, dort hat Schöpsi (Jochen Schöps, Anm. d. Red.) sehr gut gespielt. Eine Genugtuung verspüre ich höchsten gegenüber den Volleyball-Experten, die nach der EM sagten, ich würde in meiner Leistung stagnieren. Doch da habe ich ja kaum gespielt.“

Nun geht es Anfang Januar gegen hochkarätige europäische Konkurrenz um ein Olympia-Ticket. Was ist da drin?
Christian Pampel: „Ein Ticket gibt es, mal sehen, ob wir da dran kommen. Es ist eine Mini-EM. Nur der Erste kommt weiter, für den Rest gibt es nichts. Es ist eine gute Möglichkeit, uns wieder gut zu präsentieren. Wenn wir es nicht schaffen sollten, haben wir immer noch die Chance im Mai in Düsseldorf.“

Am 6. Dezember erfolgt die Auslosung in Izmir. Gegen wen würden Sie eher nicht in der Vorrunde antreten wollen?
Christian Pampel: „Das ist völlig egal, denn im Endeffekt muss man eh alle besiegen.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 04. Dezember 2007

  

DVV-Frauen hoffen auf Fußballer-Glück

Die Fußballer haben es wieder einmal vorgemacht, die DVV-Frauen wollen nachziehen. Nach den „Glückslosen“ für die DFB-Kicker bei der EM-Auslosung erhoffen sich die DVV-Frauen für die europäische Olympia-Qualifikation vom 15.-20. Januar 2008 im GERRY WEBER STADION in Halle/Westfalen ebenfalls ein gutes Los und damit verbunden machbare Aufgaben.

Verantwortlich dafür wird Ariane Hornung (geb. Radfan) sein, die am 4. Dezember (11.00 Uhr) die zwei Vierer-Vorrundengruppen per Los bestimmt. Mit Weltmeister Russland, Vize-Europameister Serbien, dem EM-Vierten Polen, Grand Prix-Sieger Niederlande, der Türkei, Rumänien und Kroatien steht der deutschen Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti eine große Herausforderung bevor. Denn nur der Sieger ist für die Olympischen Spiele in Peking 2008 qualifiziert.

Während die ehemalige Hallen-Nationalspielerin und einmalige Olympia-Teilnehmerin die Lose zieht, führt mit Danja Müsch eine dreifache Olympia-Teilnehmerin als Moderatorin durch das Programm.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 04. Dezember 2007

  

Theis übernimmt Trainer-Lizenzstelle von Piater

Dieter Theis, neuer DVV-Lehrwart ab 1. Januar 2008, übernimmt ab sofort auch die DVV-Trainer-Lizenzstelle von Ernst Piater. Piater gibt dieses Amt, welches er seit 1989 innehatte, aus Altersgründen auf. Alle Lehrwarte und Landesverbands-Geschäftsstellen werden zu inhaltlichen und organisatorischen Änderungen direkt informiert.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Dienstag, 04. Dezember 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

Challenge Cup: Dresden trifft auf Burgos

Der Dresdner SC trifft in der 3. Runde des Challenge Cups der Frauen auf den spanischen Klub Universidad Burgos. Das ergab die Auslosung am Montag morgen in der CEV-Geschäftsstelle in Luxemburg. Der Deutsche Meister muss zunächst auswärts antreten (Spieltermin wahrscheinlich am 15. Dezember) und genießt eine Woche später Heimrecht (wahrscheinlich am 22. Dezember). Der Sieger dieser Duelle bekommt es im Achtelfinale im Januar mit dem Sieger aus Panathinaikos Athen (Griechenland) gegen TPV Novo Mesto (Slowenien) zu tun.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Dienstag, 04. Dezember 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

Schöneiche: Viertes Heimspiel – Vierter Sieg

TSGL Schöneiche gewinnt gegen Tabellendritten 1 FC Windeck mit 3:1

Die Volleyballer der TSGL Schöneiche bleiben auch nach dem vierten Heimspiel in der 2. Bundesliga Nord auf eigenem Parkett weiterhin ungeschlagen. In einem dramatischen Spiel wurde am Samstagabend vor 300 Zuschauern in der Schöneicher Lehrer-Paul-Bester-Halle der Tabellendritte und Mitaufsteiger 1. FC Windeck mit 3:1 (25:19, 17:25, 25:23, 25:20) Sätzen in 92 Spielminuten niedergerungen!

Beide Mannschaften kannten sich ja bereits aus der Aufstiegsrunde zur 2. Liga, die im Mai diesen Jahres in Windeck stattfand. Damals hatte die TSGL in einem wahren Volleyballkrimi knapp mit 3:2 die Oberhand behalten. Und der damals noch nicht lange im Schöneicher Trikot spielende, 19-jährige Zuspieler Matthias Penk machte dabei sein bis dato bestes Spiel. Ein anderer hingegen sein letztes: Sven Dörendahl, 2 Spielzeiten Spielertrainer, Hauptzuspieler und "Vater" von 2 Aufstiegen nacheinander, wechselte anschließend nach Bad Dürrenberg in die 1. Bundesliga. Am Samstag war er nun erstmals Augenzeuge eines Schöneicher Heimspiels in der 2. Bundesliga - und wurde von TSGL-Vorstand Dirk  Leonhardt vor Spielbeginn offiziell und herzlich verabschiedet.

Der schon angesprochene Matthias Penk hingegen stand - sicher auch für ihn selbst etwas überraschend - von Beginn an für den beim 3:2 Auswärtserfolg der Vorwoche in Frankfurt (Main) durchspielenden Florian Schaarschmidt auf dem Feld. Aber vom ersten bis zum letzten Ballwechsel rechtfertigte er das Vertrauen, das TSGL-Coach Kurt Radde an diesem Tag in ihn gesetzt hatte, voll und ganz! Mit hohem Tempo und äußerst variabel setzte er seine Angreifer ein und mit gezielten Aufschlägen die gegnerische Annahme immer wieder unter Druck.

Im ersten Satz beherrschten die Schöneicher die Gäste dadurch recht souverän, aber davon unbeindruckt drehten diese im zweiten den Spiess mit 25:17 eindeutig um. Hier zeigte sich vor allem die individuelle Klasse des 2-fachen Beachvolleyball-Europameisters Jonas Reckermann, der von Zuspieler Freisewinkel fast 50% der Bälle serviert bekam und vom TSGL-Block nur selten gestoppt werden konnte.

Vom Beginn des dritten Durchgangs an stahl ihm dann aber endgültig sein Pendant auf der Schöneicher Diagonalpostion die Schau: Henry Curin lief zur absoluten Höchstform auf und "versenkte" Angriff auf Angriff im Windecker Feld. Aber auch Außenangreifer Paul-Christoph Pelzer stand ihm in Nichts nach. So entwickelte sich fortan ein, auf hohem Niveau stehender, offener Schlagabtausch und auch das frenetische Publikum verwandelte die Halle nun endgültig in einen Hexenkessel!

Begünstigt durch eine sehr harte Schiedsrichterentscheidung (gelbe Karte beim Satzball für den Windecker Trainer Sven Dombrowski für einen angeblichen Wechselfehler) gewannen die Gastgeber diesen vorentscheidenden Satz knapp, aber nicht unverdient mit 25:23.

Nun bekamen der Schöneicher Block und die Felabwehr auch die Angriffe von Reckermann immer besser in den Griff. Bezeichnend dafür der Matchball: Florian Schaarschmidt (der etatmäßiger Zuspieler kam diesmal zu Kurzeinsätzen auf der Mittelblockposition!) wehrte einen knallharten Angriff von ihm so ab, dass der Ball im hohen Bogen über das Netz segelte und kurz vor der gegnerischen Grundlinie landete! Anschließend feierten Spieler und Fans ausgelassen den vierten Sieg im vierten Heimspiel und gleichzeitig vierten Sieg in Folge für den Aufsteiger.

Dadurch kletterte die TSGL in der Tabelle der 2. Bundesliga Nord bei nunmehr 12:8 Punkten auf den 5. Platz und hat  sich schon ein ansehnliches Polster auf die Abstiegsränge verschafft. Am nächsten Sonntag geht es dann ins niedersächsische Ibbenbüren, wo mit dem viertplatzierten VCB Tecklenburger Land der nächste überraschend starke Aufsteiger auf die Randberliner wartet...

 

 

Deutschland - DVL-News

 Dienstag, 04. Dezember 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

Freiburg macht die Flatter

Aufschlagtaktik geht in Friedrichshafen auf - 1844 mit fünftem Sieg in Serie

FREIBURG (zm). Sprungaufschläge sind im modernen Volleyball als Angriffsmittel längst etabliert. Doch manchmal entfaltet die ach so harmlos aussehende Angabe aus dem Stand mehr Wirkung als der Kracher mit Anlauf. Florian Schneider bestätigt diese These Woche für Woche im Dienste der Volleyballer der FT v. 1844 Freiburg. Auch am vergangenen Samstag beim Friedrichshafener Nachwuchs in der Zweiten Bundesliga Süd: Mit 3:1 (25:21, 25:25, 23:25, 25:21) beendeten die Freiburger ihren Hallenkomplex in der Friedrichshafener Arena und zementierten damit ihren dritten Tabellenplatz mit 16:6-Punkten.

Spielertrainer Wolfgang Beck wollte nichts beschönigen: „Das war ein schlechtes Zweitligaspiel, geprägt von vielen Aufschlagfehlern.“ Beide Mannschaften versuchten sich zunächst in der gähnend leeren Arena (Beck: „beim Warmspielen habe ich 49 Zuschauer gezählt“) mit Sprungaufschlägen. Was vor allem bei den Gastgebern zu vielen Fehlern führte. Als sich die Freiburger, gestützt auf das gefürchtete Flatter-Service von Schneider, abzusetzen begannen, konnten die VolleyYoungStars nicht mehr kontern.

So gingen die ersten beiden Sätze an die Gäste, bei denen Beck dann zugunsten von Jan Jansen auf der Bank Platz nahm. Nun stellten die Häfler auch auf Flatteraufgaben um und reduzierten damit ihre Anfälligkeit für vermeidbare Punktverluste. Über 16:16 setzte sich die zweite Mannschaft des deutschen Rekordmeisters auf 23:18 ab und sackte den dritten Durchgang ein.

Im vierten Satz aber fanden die Freiburger schnell wieder zum alten Erfolgsmuster zurück (10:4). Die wacklige Annahme der Bodensee-Vertretung, die auf ihren erkrankten Libero Fabian Kohl verzichten musste, erleichterte der FT die Aufgabe. „Der Friedrichshafener Aufbau war sehr konfus, das haben wir ausgenutzt“, sagte Beck. Obwohl die Gastgeber noch einmal auf 14:16 herankamen, sorgte eine Freiburger Aufschlagserie für die Entscheidung. Ihr Initiator: Florian Schneider.

Hält gegen den SV Schwaig die bayerische Serie?

Nun haben sich die 1844-Kräfte erneut im vorderen Tabellenbereich festgesetzt. „Damit war zum Saisonbeginn eigentlich nicht zu rechnen“, räumt Beck ein. Doch nach fünf Siegen in Folge wollen die Freiburger auch am kommenden Samstag im letzten Heimspiel der Hinrunde gegen den SV Schwaig erfolgreich sein. „Gegen bayerische Teams haben wir seit über eineinhalb Jahren nicht mehr verloren“, weiß der FT-Spielertrainer. „Und davon gibt es in der zweiten Bundesliga ganz schön viele.“

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 04. Dezember 2007

   www.volleyballer.de

Allianz Volley gewinnt beim VV Grimma

Die Damen von Allianz Volley Stuttgart haben auswärts ihre weiße West behalten. Auch im Hexenkessel der Muldentalhalle gewann am Sonntag das Stuttgarter Team bei dem heimstarken Team VV Grimma mit 3:1 (25:12, 24:26, 25:13, 25:23). Angepeitscht vom Hallensprecher unterstützten 380 lautstarke Zuschauer ihr Team.

Die Mannschaft von Alexander Waibl ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und spielte routiniert und konzentriert ihr Spiel und gewann letztendlich souverän. Damit steht Allianz Volley Stuttgart weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz der 2. Bundesliga Süd, der zum Aufstieg in die 1. Bundesliga berechtigt und hat bereits vier Punkte Abstand zum Tabellendritten SWE Volley-Team Erfurt.

Zum letzen Heimspiel in diesem Jahr am Samstag, den 08.12.07 (19:30 Uhr Hegel-Halle Stuttgart-Vaihingen) wird der Tabellensiebte TG Bad Soden erwartet. Die Zuschauer dürfen sich freuen: Die 156-fache aktuelle Nationalspielerin Birgit Thumm hat ihre Knieverletzung soweit auskuriert und kommt immer mehr in Fahrt. Schon alleine deshalb lohnt sich der Weg in die Hegel-Halle.

Zu diesem Spiel hat sich die Sportbürgermeisterin der Stadt Stuttgart und Patin des Volleyballprojektes VC Stuttgart Frau Dr. Susanne Eisenmann angesagt. In der zehn Minuten Pause erwartet das Publikum wieder eine sportliche Darbietung. Das Sport-Aerobic-Team vom MTV Stuttgart wird sich eindrucksvoll präsentieren.

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Dienstag, 04. Dezember 2007

   www.abendblatt.de

VCN schmeißt Julia Lemmer raus

Die bei den Zweitliga-Frauen beliebte Außenangreiferin muss mit sofortiger Wirkung das Team verlassen.

Norderstedt - Reichlich Zoff gab es vor dem 3:1 (25:21, 21:25, 25:22, 26:24)-Sieg der Zweitliga-Volleyball-Frauen des 1. VC Norderstedt über den SC Potsdam. Dabei wurde erstmals in dieser Serie ein Gegner geschlagen, der über den Norderstedterinnen in der Tabelle steht. Doch die Freude darüber blitzte bei den Spielerinnen nur kurz auf.

Grund: Unter der Woche hatte sich die Klubführung in Gestalt von Thomas Broscheit (Trainer und Klub-Präsident in Personalunion) sowie Manager Klaus Meetz mit sofortiger Wirkung von der im Team beliebten Außenangreiferin Julia Lemmer getrennt. "Das stimmt, es gab Differenzen", bestätigt Broscheit, der sich zum Thema nicht weiter äußern wollte. Auch Julia Lemmer mochte in Bezug auf den Grund der Meinungsverschiedenheit nicht ins Detail gehen: "Ich bin mir aber keiner Schuld bewusst", sagt die 25-Jährige, die seit 2004 für den VCN spielte.

Die Trennung von der Stammkraft bewirkte, dass das Team in der Moorbekhalle engagiert wie selten auftrat. "Das war ein Sieg der Mannschaft, jede hat heute gekämpft", stellte Jana Köhler fest, die vor der Partie ihr Amt als Spielführerin niedergelegt hatte. Ihre Worte sind so zu interpretieren: Die gute Leistung ist ein Protest gegen den Rauswurf Lemmers - und kein Erfolg der sportlichen Führung. "So lange das Team siegt, ist mir das egal", kommentierte Broscheit die Aussage seiner bisherigen Führungskraft auf dem Spielfeld.

U-23-Beachvolleyball-Europameisterin Köhler lief mit Problemen der Rückenmuskulatur auf. Ihre Leistung als Libera war dennoch beinahe erstligareif: Vor allem in der Abwehr zeigte sie glänzende Reaktionen. Köhler war während der vergangenen Woche noch vom Physiotherapeuten der Mannschaft, Richard Konrad (56), behandelt worden. Am Spieltag stand dieser nicht mehr zur Verfügung. "Ich habe mit sofortiger Wirkung aufgehört, weil Versprechungen nicht eingehalten worden sind", sagt der Norderstedter. Wie Jana Köhler fürchtet er mögliche rechtliche Konsequenzen seitens des prozess-erfahrenen Managers Klaus Meetz und mag über Interna nicht reden. "Es stimmt nicht, was Richard sagt", meint hingegen Thomas Broscheit.

Das alles geschieht vor dem Hintergrund, dass die Norderstedterinnen mit jetzt 10:6 Zählern zu einem Tross von sechs Teams gehören, die Chancen auf den zweiten Aufstiegsplatz zur Ersten Bundesliga hinter dem etwas enteilten Spitzenreiter Alemannia Aachen haben.

"Wenn wir am Saisonende auf einem Aufstiegsplatz stehen, werden wir das auch wahrnehmen", kündigt Thomas Broscheit an. "Von einer Erstliga-Tauglichkeit sind wir in allen Belangen noch etwas entfernt", sagt Jana Köhler. Offenkundig ist, dass sie damit nicht nur den zahlenmäßig knapp besetzten Kader des 1. VCN meint . . .

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Dienstag, 04. Dezember 2007

   www.abendblatt.de

Hoffnung auf den Klassenerhalt

Aus dem 3:1 beim Tabellendritten VfL Pinneberg will der HTB neue Kraft im Abstiegskampf der Verbandsliga schöpfen.

Harburg/Vahrendorf - Auch wenn es Jörn Folster, Trainer der Volleyball-Männer des Harburger TB, die "Rückkehr in die Normalität" nennt. Das 3:1 (21:25, 25:23, 25:22, 25:20) über den VfL Pinneberg, den Tabellendritten der Hamburger Verbandsliga, war ein Sieg der Hoffnung für den Aufsteiger und das Schlusslicht der Tabelle.

Einige Spieltage hatte der Coach schon an der Einstellung seiner Spieler gezweifelt, die Misere des HTB mit nur einem Sieg aus den ersten sieben Partien als Kopfproblem diagnostiziert. Und die Misserfolgsserie schien sich in der neuen Halle am Göhlbachtal fortzusetzen. Denn zunächst hatte es gegen den Tabellenzweiten Oststeinbeker SV III ein 0:3 (20:25, 19:25, 21:25) gegeben.

"Ich habe dann umgestellt", sagte der Trainer. Obwohl er sich nach seiner Verletzungspause noch unsicher fühlte, wurde Zuspieler Sebastian Bednarz gegen den VfL Pinneberg aufs Feld geschickt. Sein bisheriger Stellvertreter Sönke Schottmayer rückte auf seinen gewohnten Posten als Diagonalangreifer. "Das hat gewirkt", so Folster. Zweiter Grund des neuen Auftretens der Harburger: Erstmals konnte der Coach den 21-jährigen Mittelblocker Markus Raue einsetzen. Zum Semesterbeginn hatte der frühere schleswig-holsteinische Jugend-Auswahlspieler sein Studium an der TU Harburg begonnen, seit drei Wochen trainiert er beim HTB mit. "In jedem Satz hat er mindestens fünf Blockpunkte gemacht", sagte Jörn Folster - eine überragende Bilanz des Neulings.

Auch den Viertliga-Frauen des TV Vahrendorf ist am Heimspieltag in der Oberliga Niedersachsen/Bremen ein wichtiger Teilerfolg gelungen. "Mit etwas Glück wären uns sogar zwei Siege geglückt", so Trainer Torsten Bluhm. Den bislang zwei Punkte besser gestellten TSV Bodenstedt schlugen die Vahrendorferinnen (jetzt 6:10 Punkte) in der Halle Nenndorf glatt mit 3:0 (25:18, 25:19, 25:23). Vor allem Zuspielerin Britta Zaufke imponierte mit ihrem variablen Pass-Spiel. Und mit 61 Minuten Spielzeit hatte Vahrendorf so viel Kraft gespart, dass das 2:3 (23:25, 25:16, 21:25, 25:19, 18:20) gegen den höher eingeschätzten SV Nienhagen ein echter Krimi wurde. Im Tiebreak wehrte Bluhms Team fünf Matchbälle ab, erkämpfte sich einen eigenen. "Im Mittelfeld kann jeder jeden schlagen", so der Coach.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Dienstag, 04. Dezember 2007

   www.abendblatt.de

NA Hamburg unterliegt Suhl 1:3

HAMBURG - Gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenregion ließen die Volleyballfrauen von NA Hamburg in dieser Bundesligasaison bisher nichts anbrennen - gegen Teams unterhalb von Platz sieben holten sie ihre Punkte. Gegen Klubs aus der oberen Tabellenhälfte können sie einfach nicht gewinnen. Gleiches galt bisher für den VfB Suhl. Nach dem 1:3 (26:28, 25:18, 15:25, 23:25) von NA Hamburg in 96 Minuten muss Hamburg mit den Thüringerinnen (jeweils 10:8 Zähler) die Plätze tauschen und rutscht auf den sechsten Rang ab.

Nur 400 Zuschauer kamen zum ersten Montagspiel der Klubgeschichte, das live im Sportdigital-TV übertragen wurde. NA-Coach Helmut von Soosten setzte gegen das Team aus der "Wolfsgrube" auf mehr Durchschlagskraft im Angriff - und unter den Augen des Bundestrainers Giovanni Guidetti auf Jung-Nationalspielerin Dominice Steffen (19) statt Spielführerin Kerstin Ahlke. Doch schon beim 5:7 war Ahlke wieder gefragt, als die Außenangreiferin für die Französin Séverine Lienard (Schulterverletzung) eingewechselt wurde. Mit Frau Kapitän an Bord wehrte NA sieben Satzbälle ab, verlor den dramatischen Auftakt erst in der Verlängerung.

Der Knackpunkt waren aber 26 leichte Fehler der Fischbekerinnen - mehr als ein ganzer Satz. Suhl leistete sich im dritten Durchgang nur zwei und im vierten nur vier "Unforced Errors". Insgesamt war das Kampfspiel vom Niveau wechselhaft. "Heute war mehr möglich", meinte von Soosten. " Aber wenn dem Gegner nicht in die Augen guckt, sondern eher nach unten, dann ist man auch nicht bereit genug."

Dem Italiener Guidetti missfällt eher der Gesamtlevel: "In der Bundesliga werden viel zu viele Fehler gemacht." Lob gab es gestern nur für Dominice Steffen, mit 24 Punkten beste Angreiferin NA Hamburgs. Die Abiturientin kann im Sommer auf weitere Einsätze im Nationalteam hoffen.

masch

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Dienstag, 04. Dezember 2007

   www.abendblatt.de

Handelskammer: Kurs halten auf Olympia!

Warum die Stadt das Ziel, Olympische Spiele auszurichten, nicht aufgeben sollte.

Hamburg - Das Treffen war vor zweieinhalb Monaten anberaumt worden. Am Mittwoch wollte die Hamburger Olympia Arbeitsgemeinschaft (AG) sich auf die Vollversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am Sonnabend in der Handelskammer Hamburg vorbereiten. Jetzt steht ein anderer Punkt oben auf der Tagesordnung: Was wird aus den Olympia-Ambitionen, nachdem Ole von Beust (CDU) in der vorigen Woche die Hamburger Kampagne für die Ausrichtung von Sommerspielen bis auf Weiteres gestoppt hat?

Hintergrund des Vorpreschens des Bürgermeisters: Das DOSB-Präsidium sieht mit einer Bewerbung um Winterspiele bessere Erfolgschancen beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und will München für 2018 ins Rennen schicken. Das hatte DOSB-Präsident Thomas Bach persönlich von Beust erklärt. Das Votum der Fachverbände gilt als sicher.

"Es macht in dieser Situation keinen Sinn, gegen den Willen des DOSB eine Kandidatur für Sommerspiele zu forcieren", sagt der fünfmalige Ruder-Weltmeister Dr. Roland Baar, Mitglied der Hamburger Olympia AG. "Dennoch sollte die Stadt das Ziel Olympia nicht aufgeben, weiter die Kontakte zu den internationalen Verbänden pflegen und die Bewerbung für die Universiade 2015, die Weltsportspiele der Studenten, vorantreiben." 2011, wenn das IOC den Zuschlag für die Winterspiele 2018 erteilt, so Baar, müsse die Lage ohnehin neu bewertet werden. Daher gäbe es keinen Grund, sich heute ohne Not viele Türen zuzuschlagen. Härtester Konkurrent Münchens dürfte die südkoreanische Stadt Pyeongchang werden, die sich mit Unterstützung des Weltkonzerns Samsung zum dritten Mal bewirbt.

Auch Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz erstaunen die Worte des Bürgermeisters immer noch. "Wir empfangen aus seiner Partei ganz unterschiedliche Signale", sagt der Hauptgeschäftsführer der Handelskammer. Er empfiehlt deshalb: "Kurs halten!" Olympia sei eine fantastische Vision, die viele Kräfte in der Stadt gebündelt habe. Solch eine vereinende, großartige Idee, die stärkste seit dem Wiederaufbau 1945, dürfe nicht leichtfertig geopfert werden.

Schmidt-Trenz: "Wir reden bei der Olympia-Bewerbung über einen Zeitstrahl von zwanzig, dreißig Jahren, über Spiele 2028 oder später. Da kann es auf vier Jahre mehr nicht ankommen." Wie aber soll die Wirtschaft weiter fürs Sportsponsoring oder andere Aktivitäten gewonnen werden, wenn das Leitmotiv abhandengekommen ist. Am 14. Dezember wird Olympia in der Handelskammer jetzt zum Hauptthema beim Plenum der Mitgliedsunternehmen.

Warum der Bürgermeister aus der bisherigen partei- und verbändeübergreifenden Allianz ohne Rücksprache ausgeschert sei, könne er nur mutmaßen, sagt Schmidt-Trenz. Aber: Selbst wenn der Druck auf die Stadt wachse, die attraktiven Olympiaflächen in der HafenCity für andere Projekte freizugeben, hätte von Beust eine Alternativplanung vorlegen sollen, anstatt gleich aus der Olympia-Bewerbung auszusteigen.

Prof. Hans-Jürgen Schulke, einer der Väter der Hamburger Olympia-Kandidatur, urteilt ähnlich: "Ich habe nicht das Gefühl, dass der Bürgermeister bei dieser Frage klug beraten war. Eine Stadt braucht langfristige Ziele. Hamburg ist in der Lage, Olympische Spiele auszurichten." Mit seinen Äußerungen habe von Beust bei den Verbänden und im DOSB neues Misstrauen gesät. "Viele werden sagen, so ernst nehmen die Hamburger die Entwicklung ihrer Sportstadt also doch nicht."

Grundsätzlich, kritisiert Schulke, fehle es Hamburg weiterhin an einer Strategie, seine Interessen zielgerichtet zu verfolgen. "Die Stadt braucht ein klares Konzept: In welchen Sportarten haben wir Chancen, attraktive Veranstaltungen nach Hamburg zu holen. Und: Welche Perspektivkandidaten bieten sich an, die in den nationalen und internationalen Sportorganisationen Lobbyarbeit leisten können." Der Sportsoziologe rät, Headhunter auf Sportfunktionäre anzusetzen und Scouts auf Eventsuche zu schicken. "Erfolg hat, wer früh erkennt, welche Trends es gibt und mit welchen Leuten sie umzusetzen wären." Dagegen sei es falsch, sich beleidigt zurückzuziehen, wenn nicht alles sofort nach Plan laufe. Olympia verlange einen sehr langen Atem.

Rainer Grünberg

 

 

Norddeutschland - Pinneberger Zeitung

 Dienstag, 04. Dezember 2007

   www.abendblatt.de

Elmshorner werden zu Seriensiegern

ELMSHORN - Das hatten sich die Volleyballer der VG Elmshorn bedeutend schwerer vorgestellt: Beim TSV Kronshagen kamen sie binnen einer knappen Stunde zu einem klaren 3:0 (25:21, 25:19, 25:18), sind damit nach dem fünften Sieg in Folge punktgleich mit Spitzenreiter FT Adler Kiel und dem Oststeinbeker SV II Dritter der Regionalliga Nord.

"Wir haben relativ sicher und fehlerfrei durchgespielt - das war unser großes Plus", bilanzierte VGE-Spielertrainer Ekkehard Goller, der sich vor den Toren Kiels ganz aufs Coaching beschränkte. Besonders sicher agierten die Elmshorner in der Abwehr, während der höher eingeschätzte Gegner vor allem in der Annahme unerwartete Schwächen zeigte.

Nur einmal mussten die Gäste um den Auswärtserfolg bangen, als die Kronshagener im zweiten Satz fünf Punkte vorlegten. "Da stand das Spiel auf der Kippe, aber der Gegner konnte das Niveau nicht halten", stellte Goller erleichtert fest. Vor allem schaffte es der TSV nicht, seinen besten Spieler konsequent in Szene zu setzen: Sven Hesse, in der vergangenen Saison noch für Absteiger SV Adelby aktiv und im Sommer Beachvolleyball-Partner von VGE-Routinier Florian Pünner, erhielt kaum verwertbare Zuspiele.

Wesentlich mehr gefordert werden dürften die Elmshorner am kommenden Sonnabend, wenn sie um 15 Uhr in der Koppeldammhalle Adler Kiel zum Spitzenspiel empfangen. Anschließend (18 Uhr) treten dort die diesmal spielfreien VGE-Frauen (ebenfalls Regionalliga Nord) gegen den Wiker SV an.

 

 

Hamburg - Ahrensburger Zeitung

 Dienstag, 04. Dezember 2007

   www.abendblatt.de

Männer des ATSV verlieren Topspiel

AHRENSBURG - Der Angriff auf Platz eins ist misslungen: Die Bezirksliga-Volleyballer des Ahrensburger TSV unterlagen dem Tabellenführer VG Elmshorn III im Spitzenspiel mit 1:3 und mussten sich anschließend auch der auf Rang sechs liegenden VG Hausbruch-Neugraben-Fischbek II mit 2:3 beugen.

Trotzdem bleiben die Stormarner vorerst Tabellenzweiter - aber nur, weil sie im Vergleich zu einigen Konkurrenten schon bis zu drei Spiele mehr absolviert haben. Am Sonntag (14.30 Uhr, Fischbeker Weg) ist der ATSV erneut gegen die VG HNF II gefordert.

 

 

Deutschland - MDR.de

 Dienstag, 04. Dezember 2007

   www.mdr.de

Suhl gewinnt Zitterspiel

Wichtiger Sieg für die Volleyball-Frauen des VfB Suhl: Am Montagabend siegten die Thüringerinnen bei NA. Hamburg nach einem spannenden Match mit 3:1.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Dienstag, 04. Dezember 2007

   www.westfaelische-nachrichten.de

Wiesbaden unter Dampf

Münster. In einigen Tagen endet in der Volleyball-Bundesliga der Frauen die Hinrunde. Nach neun Spieltagen hat sich das Feld sortiert.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Dienstag, 04. Dezember 2007

   www.svz.de

SVW im zweiten Spiel platt

ROSTOCK - Im ersten Match am Sonnabend gegen das Volleyball-Internat Frankfurt gab es nach knapp 100 Minuten ein 3:2 (16, -26, -18, 19, 12) zu bejubeln. Gestern Nachmittag stand nach nur einer Stunde ein klares 0:3 (-18, -13, -20) gegen den 1. FC Windeck zu Buche.

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Dienstag, 04. Dezember 2007

   www.wz-newsline.de

Bayer-Trio freut sich auf den SCC Berlin

Sebastian Kühner, Gergely Chowanski und Dirk Grübler treffen auf ihren Ex-Klub.

Wuppertal. Natürlich freut sich Sebastian Kühner auf jedes Spiel. Aber vor dieser Partie ist der 20-Jährige besonders heiß. Denn am Dienstagabend um 20.15 Uhr wird er mit dem SV Bayer Wuppertal gegen den SCC Berlin auflaufen.

 

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