News

 Sonntag, 16. Dezember 2007 

Hamburg Cowboys: Endlich Befreiungsschlag
SCC überwintert in der Liga auf Platz zwei
VfB: Die Drei steht wieder vorne
evivo schlägt sich selbst
Turnier gegen Rechtsextremismus in Mittweida
Interview mit Susanne Lahme

Dezember 2007
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Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Sonntag, 16. Dezember 2007

  

Hamburg Cowboys: Endlich Befreiungsschlag

Für Jan Schneider, Chef der Hamburg Cowboys, war es ein aufreibender Abend. Von einer Grippe genesen, saß er zu Hause vor dem Rechner, doch der Live-Ticker funktionierte nicht – nur ein mitgereister Fan vermeldete die Ergebnisse des Kellerduells Rhein-Main Volley gegen Hamburg per sms. Am Ende knallte aber im Hause Schneider ein Sektkorken: Die Cowboys hatten verdient 3:1 gesiegt (21:25, 25:18, 25:23, 25:22), der erste Sieg in der 1. Bundesliga war geschafft.

„Ich freue mich vor allem für unseren Trainer Bernd Schlesinger und die Jungs, die über Monate hinweg hart gearbeitet haben, die zuletzt immer wieder Rückschläge wegstecken mussten und jetzt endlich belohnt wurden“, sagte Schneider. „Der Sieg kommt genau zur rechten Zeit, jetzt gehen wir mit frischem Mut ins neue Jahr.“ Eine Stunde nach Spielschluss berichtete der diesmal nicht eingesetzte Fridolin Lippens von einem „phasenweise zäh umkämpften Match, das wir aber hätten noch klarer gewinnen können. Wir waren ganz einfach das bessere Team.“

Im ersten Satz bissen sich die Cowboys ein ums andere Mal die Zähne am Block der Hausherren aus, zudem kam Sebastian Fuchs im Mittelblock nicht in Fahrt, wurde für Stefan Trienen ausgetauscht. Doch mit Beginn des zweiten Satzes dominierten die Gäste, die fortan stetig führten.

Zuspieler Sebastian Neufeld gelang es immer wieder, den Block des Rüsselsheimer/Wiesbadener Teams auseinander zu reißen – er lieferte ein ebenso überzeugendes Spiel wie Duncan Budinger (diagonal, 17 Punkte) und Sven Glinker (außen, 19 Punkte), die genauso überraschend auflaufen konnten. Auch Felix Braun und Björn Domroese lieferten wichtige Zähler in entscheidenden Phasen.

„Natürlich war das Team im Kopf nicht frei, natürlich waren die Jungs nervös, bei dieser Tabellensituation“, sagte der sichtlich erleichterte Trainer Schlesinger, „dadurch sind Fehler passiert, die Rhein-Main immer mal wieder herangebracht haben. Aber mich interessiert ehrlich gesagt heute abend nur das Ergebnis. Wir brauchten diesen Sieg, sonst wären wir weg gewesen. Jetzt können wir durchatmen und im neuen Jahr angreifen.“
In der spärlich besetzten Walter-Köbel-Halle kam zu keinem Zeitpunkt Gänsehaut-Atmosphäre auf – die mitgereisten zwölf Fans hatten es leicht, ihre Mannschaft anzufeuern. Groß war der Jubel nach dem verwandelten Matchball, und die lange Heimfahrt versprach ein Festzug zu werden.

Hunderte Kilometer entfernt, im Norden, blickte Manager Jan Schneider bereits voraus: „Am 15. Januar empfangen wir Bad Dürrenberg, wenn wir die ebenfalls schlagen, sind wir bis auf zwei Punkte an einem Nichtabstiegsplatz dran. Wir haben noch sieben Heimspiele, und unser Satzverhältnis gibt uns auch Hoffnung. Es ist noch alles drin.“

Adieu, Tristesse – die Hamburg Cowboys haben in der 1. Bundesliga wieder eine Perspektive.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Sonntag, 16. Dezember 2007

  

SCC überwintert in der Liga auf Platz zwei

Betrachtet man das nackte Ergebnis (3:0 / 25:21, 25:21, 25:21), war es wie (fast) immer in dieser Saison. Mit Ausnahme des 2:3 gegen Titelverteidiger VfB Friedrichshafen haben die Volleyballer des SCC BERLIN alle Heimspiele ohne Satzverlust für sich entscheiden können – so also auch am Samstagabend gegen die SG Eltmann.

Bei genauerer Betrachtung stellt man allerdings fest, dass dieser Heimerfolg keinesfalls alltäglich war. Einerseits waren die Eltmänner nach den starken Leistungen gegen Düren (2:3 in der Liga) und Unterhaching (3:0 im Pokal) mit viel Selbstbewusstsein an die Spree gereist. Andererseits muss das SCC-Team schon seit Wochen auf Nationalspieler Marcus Böhme (Mittelfußbruch und Bänderriss) und die angeschlagenen Milan Vasic und Falko Steinke (bei beiden sind aufgrund ihrer schweren Verletzungen bisher nur Kurzeinsätze möglich) verzichten.

Doch die „SCC-Notbesetzung“ schlug sich einmal mehr hervorragend. Insbesondere Aleksandar Spirovski – der Mittelblocker vertrat erneut Steinke und Vasic auf der Diagonalposition – lieferte wieder eine starke Partie und war mit 17 Zählern punktbester Spieler beim SCC. Aber auch Ricardo Galandi – der 18jährige agierte wiederum anstelle von Spirovski im Mittelblock – war nicht anzumerken, dass er noch am Vorabend mit dem VC Olympia Berlin in der 2. Bundesliga beim SV Warnemünde antreten musste. Wie schon in den letzten Begegnungen beeindruckte das Nachwuchstalent mit einer erstaunlichen Leistung.

„Ich freue mich, dass die Mannschaft zum wiederholten Male allen Personalsorgen trotzte und sich als großartiges Team – in der besten Bedeutung des Wortes – präsentierte“, freute sich SCC-Coach über den wichtigen Heimsieg. Damit wird Berlins Volleyball-Team Nr. 1 in der Bundesliga auf Platz zwei überwintern und konnte aufgrund des Auswärtserfolges von Moers in Düren den Abstand auf die beiden Verfolger sogar noch vergrößern.

Statt eines besinnlichen Weihnachtsfestes, wie es nun den Großteil der Bundesligisten erwartet (nächster Spieltag ist der 13. Januar), stehen dem SCC in der kommenden Woche noch ganz besondere „Festtage“ ins Haus. Am Mittwoch (19.12. / 19 Uhr / Sömmeringhalle) wollen die Berliner im Europapokal-Rückspiel gegen Marchiol Prvacina aus Slowenien (Hinspiel 3:2) den Achtelfinaleinzug perfekt machen. Und nur 72 Stunden später (22.12. / 15 Uhr / Sömmeringhalle) steht als krönender Jahresabschluss das DVV-Pokal-Halbfinale gegen den Deutschen Meister, Pokalsieger und Champions-League-Gewinner VfB Friedrichshafen auf dem Programm.

„Die Slowenen haben uns bereits im Hinspiel alles abverlangt und über die Qualität eines VfB Friedrichshafen muss man wohl keine weiteren Worte verlieren. Es wird also eine ganz harte Woche für uns. Aber mit unserem fantastischen Publikum im Rücken werden wir uns auch diesen Herausforderungen stellen“, appelliert SCC-Manager Kaweh Niroomand an sein Team, für die letzten beiden Pflichtspiele des Jahres noch einmal alle Reserven zu mobilisieren.

mk

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Sonntag, 16. Dezember 2007

  

VfB: Die Drei steht wieder vorne

Vor 3000 Zuschauern hat der VfB Friedrichshafen seinen elften Bundesligasieg in dieser Saison perfekt gemacht. Die Mannschaft von Trainer Stelian Moculescu setzte sich mit 3:1 (23:25, 25:17, 25:15, 28:26) gegen den VC Leipzig durch und führt das Klassement damit weiterhin ungeschlagen an

Die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen haben allen Grund zur Freude: Einen Tag vor dem dritten Advent stand bei ihnen die Drei wieder ganz vorn – und das nicht nur in sportlicher Hinsicht. Begeisterte 3.000 Zuschauer nämlich verfolgten, wie die Häfler beim 3:1 (23:25, 25:17, 25:15, 28:26) über den VC Leipzig ihren elften Bundesligasieg unter Dach und Fach brachten. „Für die Zuschauer war das ein schönes Spiel“, sagte VfB-Cheftrainer Stelian Moculescu. „Das war nett anzuschauen. Sie haben für ihr Geld richtig was geboten bekommen.“

Und das von Anfang an. Denn der Tabellenneunte aus Leipzig präsentierte sich von Anfang an äußerst engagiert. Die Sachsen zelebrierten Volleyball mit Herz und feierten jeden Punkt überschwenglich. Da sich aber auch der VfB, bei dem Moculescu dieses Mal Außenangreifer Everaldo für Robert Hupka in die Startaufstellung beordert hatte, ordentlich präsentierte, entwickelte sich ein munteres Spiel. Erst hatte Friedrichshafen mit 8:4, dann der VCL mit 18:21 die Nase vorn. Beim 21:21 hatten die Hausherren den Ausgleich geschafft, mussten letztenlich aber doch den Verlust des ersten Satzes hinnehmen.

„Vielleicht haben wir Leipzig etwas zu leicht genommen“, mutmaßte Christian Pampel, der mit 19 Zählern als erfolgreichster Punktesammler in der Bestenliste verzeichnet wurde. Der Rückstand schien die Häfler zu gehörig zu ärgern, denn nun machten sie ernst. Sie erhöhten den Druck im Aufschlag, waren damit auch im Block erfolgreicher und ließen ihren Kontrahenten in den Abschnitten zwei und drei nicht den Hauch einer Chance. „So muss das eigentlich das ganze Spiel laufen“, urteilte Moculescu. „Aber wir haben uns das Leben wieder selbst schwer gemacht.“

Anstatt die Sachsen weiter unter Druck zu setzen, schaltete das VfB-Ensemble, bei dem mittlerweile Mittelblocker Marc Honore fur Juliano Bendini auf dem Feld stand, im vierten Abschnitt einen Gang zurück. Zwar führte der VfB mit 8:7 und 16:14 – beim 20:20 allerdings hatte sich Leipzig den Ausgleich und beim 23:24 und 25:26 sogar zwei Satzbälle erkämpft. Aus dem Traum von einem weiteren Satzgewinn wurde jedoch nichts. Robert Hupka, der für Everaldo eingewechselt wurde, war es, der den Häfler Sieg mit einem Schmetterschlag in die kurze Diagonale perfekt machte.

„Meine Mannschaft hat das umgesetzt, was wir besprochen haben“, sagte Leipzigs Trainer Michael Mücke. „Wir wollten uns nicht ärgern, wenn etwas nicht klappt, sondern jeden Punkt feiern. Genau das haben wir gemacht.“ Nicht ganz zufrieden zeigte sich dagegen Moculescu. „Die Jungs müssen lernen, auch gegen vermeintlich leichte Gegner durchzuspielen“, so der Coach. „Das kann sonst auch schnell mal ins Auge gehen.“

 

 

Deutschland - wvivo Düren-News

 Sonntag, 16. Dezember 2007

  

evivo schlägt sich selbst

... und der Moerser SC sagt Danke. 0:3 (23:25, 23:25, 21:25) endete das Lokalduell aus Dürener Sicht.

In den ersten beiden Sätzen war evivo nicht in der Lage, deutliche Führungen bis zum Ende durchzuspielen. Durchgang eins ging nach 16:10-Führung noch verloren. Im zweiten Satz lag die Sechs von Trainer Mirko Culic schon 22:18 in Führung. "Und dann machen wir einige Fehler und sind danach völlig von der Rolle", hat ein frustrierter Mittelblocker Max Günthör beobachtet. "Aber wenn du solche Führungen verspielst, dann hast du auch verdient verloren", so Günthör. Wie schon im Europapokal gegen die Franzosen aus Beauvais hat Düren am Satzende das Durchsetzungsvermögen gefehlt.

Der Moerser SC konnte abwartend spielen und profitierte von den Dürener Fehlern. "Wir haben es erstmals geschafft, ruhig zu bleiben, obwohl wir im Rückstand waren", freute sich der Moerser Trainer Georg Grozer Senior über eine abgeklärte Vorstellung seiner Manschaft.

Moers zieht mit dem Sieg an Düren vorbei und steht jetzt auf Rang drei der Tabelle. evivo ist Vierter.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Sonntag, 16. Dezember 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

Turnier gegen Rechtsextremismus in Mittweida

Am Mittwoch setzten die Volleyballerinnen der Fighting Kangaroos Chemnitz ein Zeichen gegen rechte Gewalt in Mittweida. Insgesamt vier Mannschaften nahmen am Volleyballturnier "Sport gegen Rechtsextremismus", organisiert von der Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und dem Landratsamt Mittweida, teil. Im Finale setzten sich die Zweitligadamen des CPSV gegen die Männerauswahl der Fachhochschule Mittweida mit 2:0 (25:19, 25:14) durch.

"Wir wollten ein klares Bekenntnis gegen Rechts setzen", meint Dr. Stephan Franke, Präsidiumsmitglied des Chemnitzer PSV. Und Veronika Majova ergänzt: "Den Jugendlichen hat das Turnier viel Spaß gemacht. Was im Sport möglich ist, wäre auch für die Politik wünschenswert. Zudem fühle ich mich in meiner Mannschaft super gut aufgehoben", erzählt die Mittelblockerin aus Tschechien. Im Team des aktuellen Tabellenführers der 2. Bundesliga-Süd spielen derzeit drei Ausländerinnen. "In unserer Mannschaft haben wir seit vielen Jahren Spielerinnen aus den verschiedensten Nationen. Diese fühlen sich in Chemnitz wohl und sicher", erklärt CPSV-Trainer Mirko Pansa.

Nach dem Turnier ging es für einen Teil der Mannschaft direkt zur Weihnachtsfeier des ASB-Wohnzentrums in der Chemnitzer Rembrandtstraße. Die "Kängurus" folgten damit der Einladung der schwerstbehinderten Heimbewohner. "Wir haben in diesem Jahr viel gebaut. Durch die Einnahmen aus dem Benefizturnier des Lions Club Chemnitz-Agricola und der Zweitligamannschaft der Fighting Kangaroos vom Chemnitzer PSV konnten wir unsere schöne neue Cafeteria einweihen", erzählt ASB-Wohnheimleiterin Martina Schneider.

Heute absolvieren die "Kängurus" ihr letztes Training vor der wohlverdienten Weihnachtspause. Ab dem 27. Dezember müssen dann wieder alle in der CPSV-Halle an der Forststraße erscheinen. "Die Hinrunde hat an den Kräften gezehrt. Aber ohne Sport werde ich die freien Tage nicht verbringen", erzählt Veronika Majova. Die 29-Jährige wird über die Weihnachtsfeiertage in ihre tschechische Heimat nach Liberec fahren und mit ihren Geschwistern auf die Langlaufpiste gehen.

 

 

Deutschland - Beach-Volleyball.de

 Sonntag, 16. Dezember 2007

   www.beach-volleyball.de

Interview mit Susanne Lahme

Eine Volleyball-Ikone sagt leise Servus. Susanne Lahme, langjährige Spielführerin der deutschen Hallen-Nationalmannschaft sowie Olympiateilnehmerin 2004 in Athen und Deutsche Meisterin 2005 im Beach-Volleyball, hat ihr Karriereende bekannt gegeben.

Hallo Suse, wie geht es dir und was macht deine Verletzung?
Lahme:
Danke, mir geht es wieder sehr gut und die Verletzung ist auch bestens verheilt!

Beim letzten FIVB Turnier in Phuket hat Geeske Banck mit Anja Günther gespielt und verlauten lassen, dass du deine aktive Laufbahn beenden willst. Warum?
Lahme:
Nach der WM und der dabei zugezogenen Verletzung habe ich mich gemeinsam mit meinem Freund entschieden, nicht mehr weiter zu spielen, denn die Olympiateilnahme in Peking war - realistisch gesehen - in weite Ferne von Geeske und mir gerückt und wäre für mich der einzige Grund gewesen, noch ein paar Jahre dranzuhängen.

Wird dir nicht ein großer Teil fehlen nach einer so langen Karriere in der Halle und im Sand? Oder bleibst du dem Volleyball als Trainerin erhalten?
Lahme:
Volleyball hat mich über sehr viele Jahre meines Lebens begleitet und die Zeit als aktive Spielerin war einfach grandios, doch jetzt freue ich mich auf andere Aufgaben. Natürlich möchte ich einen Job als Trainerin nie ausschließen, denn die immensen Erfahrungen und Erlebnisse der vergangenen Jahre möchte ich gerne an junge Spieler weitergeben.

Was hast du nun für Pläne für deine neue Lebensphase, wirst du beispielsweise weiterhin in Italien wohnen?
Lahme:
Ich werde weiterhin in Bella Italia wohnen bleiben und soviel wie möglich versuchen, meine Familie und Freunde in Berlin besuchen zu kommen und meine Wohnung dort zu behalten. Ich habe Pläne in Richtung Kreativität und auch in Richtung Arbeit, aber die sind noch nicht ausgereift und deshalb gebe ich auch noch keinen Kommentar dazu ab.

Stehen für dich berufliche Ziele oder das Private (Familie) im Vordergrund?
Lahme:
Familie ist natürlich ein Thema und das möchte ich gerne mit dem neuen Berufsleben verbinden.

Was waren für dich persönlich die bewegendsten Ereignisse in deiner Karriere als Beach-Volleyballerin?
Lahme:
Sicherlich die Olympiateilnahme 2004 in Athen und der Deutsche Meistertitel 2005 in Timmendorfer Strand mit Danja.

Wie siehst du nun mit etwas zeitlichem Abstand und noch mehr Erfahrung deine Zeit an der Seite von Danja Müsch?
Lahme:
Genauso wie nach ihrem Karriereende: Es war eine tolle Zeit, wir hatten viel Spaß, Danja war und ist eine große Sportlerin und Persönlichkeit.

Wie beurteilst du die Lage oder Entwicklung des Beach-Volleyballs in Deutschland und die Chancen des Sports? Was könnte/müsste sich ändern? Oder ist alles gut?
Lahme:
Ich glaube, dass sich die Sportart in Deutschland in den letzten Jahren rasant weiter entwickelt hat, was die Professionalität der Teams, den Trainingsumfang, die Trainingsorte sowie das Management, den Trainerstab und die medizinische Betreuung betrifft. Meiner Meinung nach ist auch die Organisation und die Zusammenarbeit zwischen DVV und den Spielern auf einen höheren Niveau angelangt als früher. Trotzdem gibt es immer noch Bereiche, die verbessert werden müssen.

Vor deiner Zeit im Sand hast du lange Jahre überaus erfolgreich in der Halle gespielt. Wie hast du die Zeit als Beach-Volleyballerin erlebt im Vergleich zu dem vorher vermutlich stärker organisierten Trainingsablauf?
Lahme:
Beide Sportarten sind grundverschieden, was Trainingsplanung (Wettkampfhöhepunkt), Tagesablauf (in der Halle ist der Schwerpunkt des Trainings abends, am Wochenende das Match, maximal noch eins in der Woche), Trainingsort, Eigenorganisation und Trainerwahl am Beach, Spieleranzahl etc. betrifft.

Wie siehst du deine Karriere mit etwas zeitlichem Abstand. Würdest du die „Strapazen“ wieder auf dich nehmen?
Lahme:
Natürlich!

Was sind deiner Meinung nach die entscheidenden Kriterien, die eine erfolgreiche Spielerin ausmachen?
Lahme:
Talent, körperliche Eigenschaften, Ehrgeiz, Zielstrebigkeit, charakterliche Voraussetzung für eine Teamsportart, Spaß am Trainieren.

Was würdest du jungen Spielerinnen empfehlen, die eines Tages ganz oben mitspielen wollen?
Lahme:
Die erwähnten Charaktereigenschaften nicht aus dem Auge zu verlieren.

Willst du deinen Fans noch etwas mitteilen, die dich so lange Zeit begleitet haben?
Lahme:
Sehr gerne! Ich möchte mich einfach nur ganz herzlich bedanken für die schöne Zeit und die tolle Unterstützung der letzten Jahre und mir wünschen, dass sie den Sport Beach-Volleyball weiter so begeistert verfolgen wie bisher. Vielen Dank!

Wir danken dir.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel