News

 Donnerstag, 17. Januar 2008 

Hamburger Jugendmeisterschaften am Wochenende
Cowboys: Enttäuschung, Zorn – und Spott
Großes Verletzungspech bei evivo düren
Aachen: Erstes Heimspiel gegen Essen
SCC verliert das Verfolgerduell
Ein besonderes Spiel für zwei Personen
DVV-Frauen unter Siegzwang gegen Niederlande
Serbien kämpft Rumänien nieder
Weltmeister Russland ohne Probleme gegen Kroatien
CEV kooperiert mit the sportsman
Verkrampftes Eltmann gegen Haching chancenlos
Piraten machen fette Beute
Moerser Bundesligaspieler zum „Conti-Cup“
"Abstieg steht zu 99 Prozent fest"
VC Norderstedt II beendet Durststrecke
Grün und Co. auf Sympathiewelle
Hamburg Cowboys vor dem Abstieg
Klassentreffen auf Weltniveau
Uta Ferling: Solide Arbeiterin mit WM-Titeln
Rhein-Main Volley: Deutliches Lebenszeichen
SCP: Julia Großner endlich wieder fit

Januar 2008
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31      
             
Dezember 2007
Mo Di Mi Do Fr Sa So
          1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31            

 

Zum Medien-Überblick

Aus Copyright-Gründen darf zu Berichten von Zeitungen, die ihr Einverständnis zur direkten Wiedergabe 
nicht erteilt haben, nur ein Link gesetzt werden. Sollte ein Link nicht mehr funktionieren, kann auf individuelle 
Nachfrage unter Angabe von Datum und Titel der Bericht aus dem Privat-Archiv angefordert werden.

 

 

Hamburg - Smash Online-News

 Donnerstag, 17. Januar 2008

  

Hamburger Jugendmeisterschaften am Wochenende

Am kommenden Wochenende finden in Nettelnburg-Allermöhe die Jugendmeisterschaften für die Altersklasse U16 statt. Die Turniere der Mädchen und Jungen beginnen am Samstag um 11 Uhr und werden am Sonntag um 10 Uhr fortgesetzt.

Große Vorfreude herrscht bei den Verantwortlichen des SV Nettelnburg-Allermöhe, die erstmals eine Hamburger Jugendmeisterschaft ausrichten und seit Wochen in den Vorbereitungen stecken. In der Halle Fährbuernfleet am Walter-Rothenburg-Weg treffen sich die jeweils acht besten Mädchen- und Jungenteams der Altersklasse U16.  Der Gastgeber trifft in seiner Vorrundengruppe auf SC Alstertal-Langenhorn 1, den VC Norderstedt sowie das zweite Team des Rissener SV.

Mädchen

Jungen

Gruppe A

Gruppe B

Gruppe A Gruppe B

VfL Geesthacht

SCALa 1

SCALa VfL Geesthacht

SCALa 2

Rissener SV 2

Ahrensburger TSV 1. VC Norderstedt

Eimsbütteler TV SV

Nettelburg/Allermöhe

VG Elmshorn Altonaer FC 93

Rissener SV

1. VC Norderstedt

Eimsbütteler TV Walddörfer SV

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Donnerstag, 17. Januar 2008

  

Cowboys: Enttäuschung, Zorn – und Spott

Es ist schon kurios: Da ist erst die Vorrunde vorbei in der 1. Bundesliga, doch die Hamburg Cowboys haben nach dem 1:3 (23:25, 25:22, 22:25, 21:25) gegen den VC Bad Dürrenberg/Spergau kaum mehr Chancen, sportlich die Klasse zu halten. Mit 2:20 Punkten ist die Bilanz ernüchternd. Ohne die verletzten beiden „Allstars“ Sebastian Fuchs und Sven Glinker, die nur sporadisch zum Einsatz kamen, konnte auch eine Energieleistung die Niederlage nicht verhindern.

„Das tut einfach nur weh“, sagte Jan Schneider, Abteilungschef des Stammvereins Oststeinbeker SV, „zum fünften Mal kocht hier die Halle, scheitern wir knapp – und jetzt sind wir, realistisch betrachtet, so gut wie abgestiegen. Dabei haben wir noch sechs Heimspiele.“ Sechs Punkte Rückstand sind es allerdings jetzt auf den 10. Platz, und angesichts der Qualität der anderen Teams müsste schon ein Wunder her, um diesen Rückstand noch aufzuholen.

Gegen die Spergauer kamen mal wieder viele Dinge zusammen: Immer wieder erarbeiteten sich die Cowboys beste Punktballchancen, vergaben sie jedoch zum Teil leichtfertig. Nach dem Ausfall von Sven Glinker (Knie verdreht) mühten sich Marcus Gensitz und Fridolin Lippens zwar redlich, konnten jedoch auf der Außenposition kaum Druck entfalten. Dafür setzten sich Felix Braun und Stefan Trienen über die Mitte immer wieder durch, auch Duncan Budinger auf diagonal spielte zwei Sätze lang stark, ehe er abbaute.

Als die Gäste ihren besten Blockspieler Christian Langer durch Verletzung verloren hatten, schien sich das Momentum zugunsten der Cowboys zu verschieben. Doch beim 10:8 im dritten Satz begannen die Angreifer die Bälle in Einerblocks zu hämmern, das Unheil nahm seinen Lauf. Im vierten Satz dann, beim Stand von 13:14, pfiff das Schiedsgericht einen technischen Fehler auf Hamburger Seite, Coach Bernd Schlesinger kassierte eine gelbe Karte – weil er seinen Wunsch nach einer Auszeit zu laut vorgetragen hatte. Immerhin schien da die zweite Schiedsrichterin, nun ja, aufgeweckt worden zu sein, auf beiden Seiten übersah sie haarsträubende Netzfehler.

Und so waren beide Trainer nach dem Spiel bedient. Sowohl Michael Merten als auch Bernd Schlesinger nannten die Ansetzung durch die DVL „ohne Fingerspitzengefühl und unglücklich“. In der Tat muss man sich wundern: Da geht es um ein „Endspiel im Abstiegskampf" (Merten), „um alles oder nichts“ (Schlesinger) – und von der DVL werde ein inkonsequent handelndes Schiedsgericht entsandt.

Die knapp 1000 Zuschauer verbreiteten denn auch im vierten Satz eine höllische Stimmung – aber es reichte nicht, die Cowboys in den Tie-Break zu treiben. Sportlich gesehen ging das Ergebnis in Ordnung, unterm Strich hatte sich Spergau als die etwas homogenere Mannschaft erwiesen.

Wie es nun weitergeht? „Wir setzen uns bald zusammen und analysieren die Lage und die Perspektiven“, kündigte Jan Schneider an. „Ein Beispiel: Der Umzug nach Hamburg hat uns ein enormes Plus an Sponsorengeldern gebracht: exakt 250 Euro. Dieses Faktum wird in die Bewertung miteinfließen, wenn wir über die Zukunft der olympischen Sportart Volleyball in der ehrgeizigen Sportstadt Hamburg diskutieren.“

2000 Euro an Aufwand müsse man für die beiden Live-Übertragungen von DVL.TV aufbringen, erzählte Schneider weiter, "immerhin hat uns der Umzug in die Millionenstadt also einen ganzen Satz finanziert". Wer da statt der gewohnten leisen Ironie bitterbösen Sarkasmus heraushören wollte, durfte es gerne tun. Dennoch betonte Schneider, „dass wir weiterhin alles versuchen werden, unsere Chancen zu nutzen. Zumindest Elfter wollen wir werden, denn womöglich zieht ja ein Team zurück, das sich finanziell übernommen hat. Unsere Fans haben es sich auch verdient, dass wir uns nicht kampflos verabschieden.“

Und es stehen ja noch sechs Heimspiele an – als Erstes kommt am Sonntag der VfB Friedrichshafen (15 Uhr). Wenn es denn eine Abschiedstournee für die Cowboys werden wird, so beginnt sie mit einem furiosen Auftaktkonzert.

 

 

Deutschland - evivo Düren-News

 Donnerstag, 17. Januar 2008

  

Großes Verletzungspech bei evivo düren

Mit Spielmacher Ilja Wiederschein fällt jetzt schon der dritte Leistungsträger beim Volleyball-Bundesligisten aus Düren aus. Der 30-Jährige hat sich bei der 2:3-Niederlage in Leipzig eine Bauchmuskelzerrung zugezogen. Bis Freitag hat der evivo-Regisseur Sportverbot. Die Vorzeichen, dass Wiederschein am Samstag beim Auswärtsspiel in Königs Wusterhausen spielen kann, stehen schlecht.

Möglicherweise fällt der Spielmacher zwei oder mehr Wochen aus. "Im Moment geht gar nichts", so der Linkshänder. Nach Malte Holschen und Sven Anton fällt damit der dritte Leistungsträger aus. Zudem plagt sich Sven Dick mit Sehnenproblemen an der Hand.

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Donnerstag, 17. Januar 2008

  

Aachen: Erstes Heimspiel gegen Essen

Nach dem gelungenen Rückrundenstart (3:0 in Braunschweig) fiebern die „Ladies in black“ ihrem ersten Heimspiel im neuen Jahr entgegen. Gegner am Sonntag um 15 Uhr in der Bergischen Gasse ist der Tabellenvorletzte Essen (4:20 Punkte). Das Hinspiel in Essen gewannen die Alemanninnen in 67 Minuten klar mit 3:0 (25:16, 25:16, 25:23). Lediglich im dritten Satz leistete die Heimmannschaft etwas Widerstand.

Bislang konnten die Essenerinnen erst zwei Heimspiele gewinnen: am 2. Dezember 3:1 gegen den Tabellenletzten Warendorf (2:22 Punkte) und letzten Sonntag zum Rückrundenstart überraschend 3:2 gegen den Tabellenfünften Emlichheim. Die Aachenerinnen dürften also gewarnt sein, schließlich war Emlichheim in der letzten Saison Vizemeister. Auswärts sind die Essenerinnen allerdings noch sieglos und sollen es möglichst auch nach diesem Wochenende sein.

Auch wenn der momentane Punktestand für die Borbeckerinnen nichts Gutes verheißt, glaubt Trainer Uli Walkenhorst fest an den Klassenerhalt: „Uns war klar, dass die junge Mannschaft es sehr schwer haben wird. Wenn die Mädels aus den Erfahrungen der Hinrunde gelernt haben, wird der Klassenerhalt zwar schwer, aber möglich. Ich bin da zuversichtlich!“ Der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt momentan zwei Punkte (Braunschweig ist mit 6:18 Punkten 10.).

Natürlich gehen die „Ladies in black“ als klarer Favorit in die sonntägliche Partie. Alles andere als ein Sieg wäre eine große Überraschung. Und schließlich will man den Vorsprung auf einen Nicht-Aufstiegs-Platz weiter vergrößern. Dies sollte am Sonntag gelingen, zumal am Samstag bereits der Tabellendritte Potsdam den Tabellenvierten Iserlohn (beide haben 16:8 Punkte) empfängt und sich beide Teams gegenseitig die Punkte abnehmen. Und wer weiß: vielleicht stolpert der Tabellenzweite Münster (20:4 Punkte) ja am Wochenende in Köpenick oder Braunschweig.

Bina Rollersbroich

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Donnerstag, 17. Januar 2008

  

SCC verliert das Verfolgerduell

Die Volleyballer des SCC BERLIN konnten die Chance nicht nutzen, sich von ihren direkten Konkurrenten um Platz zwei – evivo Düren und Moerser SC – abzusetzen. Während Düren überraschend in Leipzig unterlag, kassierten die Hauptstädter in Moers eine deutliche 0:3 (23:25, 22:25, 14:25) Niederlage.

Dabei begann das Verfolgerduell im Sportzentrum Rheinkamp für die Berliner durchaus viel versprechend. Über die Stationen 10:6 und 16:13 dominierte das SCC-Team, bei dem Nationalspieler Marcus Böhme nach mehrwöchiger Verletzungspause ein gelungenes Comeback feierte, bis zum Stand von 20:17 Gegner und Spiel. Doch dann wendete die „kanadische Minute“ sowohl den Satz als auch das Match. Zunächst verschlug Mark Dodds für die Berliner seinen Aufschlag und anschließend erzielte der in diesem Moment eingewechselte MSC-Neuzugang Jeremy Wilcox mit seinem Service zwei direkte Punkte. Kurz nach diesem Ausgleich brachte Georg Grozer jun. die Moerser per Aufschlag-As in Führung und wenig später besiegelte Zuspieler Lukas Kampa per Block den Satzgewinn des MSC.

Während die Berliner noch den vergebenen Chancen nachtrauerten, wurden die Gastgeber nun von Minute zu Minute sicherer. Stabil in der Annahme, aufmerksam im Block und druckvoll im Aufschlag bzw. Angriff drückten sie der Partie – lautstark unterstützt von 850 Zuschauern – jetzt ihren Stempel auf und lagen permanent in Führung. Lediglich beim zwischenzeitlichen 19:19-Ausgleich im zweiten Satz keimte auf Berliner Seite noch einmal berechtigte Hoffnung auf. Doch eine erneute Wendung des Spielverlaufs wollte dem SCC nicht gelingen, zu konsequent agierte das individuell starke und mannschaftlich geschlossene MSC-Starensemble. Der dritte Durchgang entwickelte sich für den SCC sogar zum deutlichsten Satzverlust im bisherigen Saisonverlauf.

Für die Hauptstädter wird es nun wichtig sein, die ebenso klare wie verdiente Niederlage schnell zu verarbeiten. Denn schon am Samstag wartet auf den SCC beim VC Leipzig (19.01. / 20.00 Uhr) die nächste schwere Auswärtsaufgabe, bevor dann in der kommenden Woche (23.01. / 19.00 Uhr) im Europapokal-Achtelfinale mit AZS Olsztyn eine der besten europäischen Vereinsmannschaften in der Charlottenburger Sömmeringhalle zu Gast sein wird.

mk

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 17. Januar 2008

  

Ein besonderes Spiel für zwei Personen

Die Partie Deutschland – Polen am zweiten Vorrundenspieltag der europäischen Olympia-Qualifikation in Halle/Westfalen verspricht Spannung pur. Beide Teams siegten zum Auftakt in ihren Spielen gegen die Türkei und die Niederlande – der Sieger des Duells hat beste Aussichten, das Halbfinale zu erreichen.

Für Margareta Kozuch (NA.Hamburg) ist das Aufeinandertreffen mit den Polinnen keine normale Partie: Die deutsche Nationalspielerin hat auch die polnische Staatsbürgerschaft und hätte auch für Polen ans Netz gehen können. „Maggi“, wie sie nur gerufen wird, entschied sich aber für das DVV-Trikot, „weil ich in Deutschland aufgewachsen bin und dort meinen Lebensmittelpunkt habe.“ Zumindest bis vor einem Jahr, nun schmettert sie für den italienischen Erstliga-Klub Sassuolo.

Mit zwei Herzen in der Brust könnte auch Andrzej Niemczyk das Spiel erleben. Der erfahrene Haudegen führte die Polinnen 2003 und 2005 als Cheftrainer zu zwei EM-Titeln, ehe er sich mit Super-Star Malgorzata Glinka überwarf und zurück trat. Lange zuvor war Niemczyk auch Bundestrainer der DVV-Frauen (1981-1989) und feierte mit Platz sechs bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles den größten Erfolg. In Halle/Westfalen hat sich Niemczyk als Pressevertreter angemeldet.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 17. Januar 2008

  

DVV-Frauen unter Siegzwang gegen Niederlande

2:3 gegen Polen

Die DVV-Frauen haben bei der europäischen Olympia-Qualifikation in Halle/Westfalen ihre erste Niederlage kassiert und stehen vor dem letzten Spiel am Freitag gegen die Niederlande (20.00 Uhr) unter Siegzwang: Die Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti unterlag vor 4.100 begeisterten Zuschauern dem zweifachen Europameister Polen trotz zweimaliger Satzführung mit 2:3 (25-22, 21-25, 25-14, 19-25, 8-15).

Dabei reichte der deutschen Mannschaft eine 12:8-Führung im vierten Satz nicht. Polen übernahm mit zwei Siegen die Tabellenführung in der Gruppe B und hat beste Aussichten, das Halbfinale zu erreichen. Punktbeste Spielerinnen waren Angelina Grün (31) und Hanka Pachale (14) auf deutscher Seite, bei Polen punkteten Anna Podolec und Malgorzata Glinka-Mogentale (je 18) am häufigsten.

Startformation Deutschland: Tanja Hart, Angelina Grün, Hanka Pachale, Cornelia Dumler, Christiane Fürst, Corina Ssuschke und Heike Beier.
Startformation Polen: Katarzna Skowronska-Dolata, Anna Baranska, Katarzyna Gajgal, Milena Saruek, Malgorzata Glinka-Mogentale, Eleonora Dziekiewicz, Mariloa Zelik

Tolle Stimmung im GERRY WEBER STADION – 4.100 Zuschauer wollten den Showdown zwischen Deutschland und Polen sehen und wurden nicht enttäuscht: Beide Teams lieferten sich vom ersten Ballwechsel an einen offenen Schlagabtausch, kein Ball wurde leichtfertig hergeschenkt. Die deutsche Mannschaft setzte sich im ausgeglichenen ersten Durchgang als erstes Team ab und sicherte sich den Satz nach einem 21:17-Zwischenspurt. Auch im zweiten Satz lief das deutsche Spiel auf Hochtouren, die Angriffskombinationen wurden von der reaktivierten Tanja Hart glänzend initiiert und zumeist von Grün abgeschlossen. Nachdem die deutsche Mannschaft mit einem 16:14 –Vorsprung aus der technischen Auszeit kam, nutzten die Polinnen eine kurze Schwächephase des Gastgebers und konnten ausgleichen. Der dritte Satz sah dann eine dominierende deutsche Mannschaft, die ihren Gegnerinnen nicht den Hauch einer Chance ließ: Kaum ein Angriff der Polinnen wurde im Block und Abwehr nicht berührt, auf der Gegenseite punkteten Angelina Grün, Hanka Pachale und Corina Ssuschke zahlreich. Die glänzende Vorstellung sollte auch im vierten Satz bis zum 12:8 Gültigkeit haben, dann kam ein unerklärlicher Bruch in das deutsche Spiel. Auf einmal wackelte die zuvor so stabile Annahme, die Polinnen legten eine 8:1-Serie hin und drehten den verloren geglaubten Satz. Davon erholte sich die deutsche Mannschaft nicht, vor allem die 1,93 Meter große Anna Podolec punktete in Angriff und Aufschlag nach Belieben. Eine bitter Niederlage, weil absolut mehr drin war.

Ausführlicher Spielbericht

1. Satz
Beide Trainer vertrauten den Stammformationen, die am gestrigen Eröffnungstag Siege eingefahren hatten, die ersten Punkte steuerten die jeweiligen Super-Stars bei: Glinka für Polen und Grün für Deutschland (1-1). Ein erfolgreicher Einerblock von Dumler (gegen Dziekiewicz) sowie die Lufthoheit von Fürst sorgten für das 3-1, ein verzogener Angriff von Dumler für den Ausgleich (3-3). Als Dumler mit ihrem Angriff an der Netzkante hängen blieb, glichen die Gäste aus, ein Fehler von Skowronska (nach sensationeller Abwehr von Beier) brachte das 7-5. Ein Annahmfehler Beiers sowie eine Ungenauigkeit auf deutscher Seite ließen die Polinnen drei Zähler in Folge machen und mit 7-8 in Führung gehen. Nach einem Rückraumangriff von Grün, der knapp neben die Seitenlinie segelte, lagen die Polinnen das erste Mal mit zwei Zählern vorne, beim nächsten Ball machte es Grün dann besser (9-10). Ein Grün-Knaller, gefolgt von einem Pachale-Punkt sorgte für Stimmung unter den lautstarken Fans - nach drei Zählern Rückstand war der Ausgleich da (12-12). Kurze Zeit später gar die Führung, weil Polens Zuspielerin Sadurek über das Netz gegriffen hatte (14-13). Mit dem Minimalvorsprung für die Polinnen ging es in die zweite technische Auszeit – Dziekiewicz hatte sich Grün gepflückt (15-16). In der Auszeit schwappte zum ersten Mal die La Ola durch das GERRY WEBER STADION – die Stimmung unter den Zuschauern war prächtig. Einen Grün-Sprungaufschlag konnte Glinka nur über die Netzkante parieren, Ssuschke sagte danke und holte die Führung zurück (17-16). Zwei starke Abwehraktionen in einem Ballwechsel mit anschließend versenktem Punktball durch Pachale bedeuteten das 19-17 und Auszeit Polen. Pachale steuerte auch den nächsten Zähler bei, weil zuvor erneut die deutsche Block- und Feldabwehr aufgepasst hatte. Mittelblockerin Maria Liktoras kam für Gajgal aufs Feld, doch Grün machte unbekümmert das 21-17. Pachale vergab die nächste Punktchance knapp, Glinka drosch anschließend einen Ball aus dem Rückraum weit ins aus. Doch das Schiedsgericht hatte eine Blockberührung gesehen – Auszeit Deutschland (21-19). Wichtig: Der nächste Zähler ging im dritten Anlauf an das deutsche Team, Ssuschke versenkte einen Einbeiner (22-19). Linda Dörendahl kam für Ssuschke zum Aufschlag, verzog jedoch. Als auch Grün aus dem Rückraum falsch Maß genommen hatte, war der Vorsprung zusammen geschmolzen (22-21), Fürst machte per Zwei-Meter-Schuss jedoch den nächsten Punkt, Trainer Bonitta nahm seine zweite Auszeit (23-21). Käpt´n Grün übernahm Verantwortung und hämmerte den Ball diagonal in das polnische Feld – Satzbälle Deutschland (24-22). Gleich der erste wurde verwertet, der Lobversuch von Skowronska aus dem Rückraum blieb an der Netzkante hängen (25-22).

2. Satz
Beide Teams begannen mit den Formationen, die am Satzende auf dem Feld gestanden hatten, und die Partie setzte dort an, wo sie aufgehört hatte: Jeder Ball war umkämpft, leichte Punkte waren Mangelware (4-4). Ein Ssuschke-Einbeiner sowie ein Ass von Grün machten daraus das 6-4, ein Ssuschke-Block gegen Baranska das 7-4. Nach einem weiteren sehenswerten Schnellangriff über die Dresdner Mittelblockerin ging es mit 8-6 in die erste technische Auszeit. Der Vorsprung hatte weiter Bestand, weil beide Teams beständig aus der Annahme punkteten (11-9). Als Dziekiewicz weit verzog, hieß es erstmals drei Punkte Vorsprung (12-9), der nach einem Glinka-Angriff ins Seitenaus weiter Gültigkeit hatte (14-11) – Auszeit Polen. Ein Glinka-Ass (Pachale hatte sich verschätzt) sowie ein Block gegen Dumler brachte den Polinnen den schnellen Ausgleich (14-14), die starke Ssuschke sorgte für die Führung (15-14). Laut wurde es, als Dumler sich gegen den gut postierten Doppelblock durchsetzte, und es mit zwei Zählern Vorsprung in die technische Auszeit ging (16-14). Baranska glich für die Polinnen abermals aus, ein Liktoras-Block gegen Pachale ließ die Polinnen im zweiten Satz erstmals in Führung gehen (17-18) – Auszeit Guidetti. Skowronska per Angriff und ein abermaliger Liktoras-Block gegen Pachale bedeuteten das 18-20, gut, dass Fürst wieder die Herrscherin der Lüfte war und verkürzte (19-21). Nach einem Angriff Pachales an die Antenne nahm Guidetti eine Auszeit (19-22), der deutsche Dreierblock hielt die Mannschaft im Spiel (20-22). Glinka machte mit etwas Glück den 23. Zähler, Grün danach den 21. Dziekiewicz machte per Aufsteiger das 21-24, ein verzogener Angriff von Grün bedeutete Satzausgleich (21-25).

3. Satz
Pachale mit Geschick und Grün mit Power holten die ersten zwei deutschen Zähler, Glinka den ersten für Polen. Als Dziekiewicz ihre Einbeiner verzog und Pachale aus dem Rückraum den Dreierblock anschlug, stand es 4-1. Ein Grün-Block gegen Glinka vereitelte den Anschluss, ein Grün-Block gegen Skowronska machte das 6-2. Nachdem Pachale abermals den Dreierblock aus dem Rückraum anschlug, ging es mit vier Zählern Vorsprung in die technische Auszeit (8-4). Per Einerblock punktete Pachale abermals (gegen Skowronska), dann hämmerte Grün aus dem Rückraum ins polnische Feld (10-4). Marco Bonitta reagierte und wechselte zunächst Anna Podolec (für Skowronska), dann Katarzyna Skorupa (für Sadurek) ein (11-4). Die deutsche Mannschaft ließ sich von den Wechseleien nicht beeindrucken und hielt den Druck aufrecht. Vor allem die Block- und Feldabwehr agierte stark und machte eifrig Punkte (14-6). Mit komfortablen acht Punkten Vorsprung ging es in die zweite technische Auszeit – Grün hatte zunächst Glinka geblockt, anschließend per Lob die Lücke gefunden (16-8). Zwei direkte Pachale-Aufschlagzähler stockten das deutsche Punkte-Konto weiter auf (18-8), Dumler erhöhte auf 20-10 – Auszeit Polen. Netzfehler Podolec, Block Ssuschke, die Führung wurde weiter ausgebaut, Margareta Kozuch kam für Hart aufs Feld (22-10). Kurze Zeit später komplettierte Kathleen Weiß den Doppelwechsel und kam für Grün aufs Feld (23-11), Dumler holte den ersten Satzball (24-11). Nachdem die Polinnen drei abwehren konnten, nahm Guidetti nochmals eine Auszeit (24-14), ehe Podolec per Fehlaufschlag ein Geschenk verteilte (25-14).

4. Satz
Blitzstart für die DVV-Frauen in den vierten Satz: Beim 3-0 sah sich Bonitta gezwungen, seine erste Auszeit zu nehmen. Dabei hatte er zuvor umgestellt und eine „große Aufstellung“ mit Skowronska, Glinka, Podolec und Liktoras gewählt. Ein Block gegen Dumler ließ die Gäste verkürzen (5-3), ein Grün-Hammer schlug knapp dem Feld ein (5-4). Nach einem Grün-Angriff an den Block sowie einem Skowronska-Fehler war die Führung wieder angewachsen (7-4), mit drei Zählern Vorsprung ging es dann auch in die technische Auszeit (8-5). Grün erhöhte direkt danach per Ass (9-5), Ssuschke vergab im Anschluss die gute Punktchance. Danach machte es die Dresdnerin besser und erhöhte auf 11-8, ein Angriffsfehler von Skowronska, die überhaupt nicht ins Spiel fand, brachte das 12-8. Ein erfolgreicher Doppelblock gegen Pachale ließ Polen wieder näher kommen, Guidetti nahm seine erste Auszeit (12-10). Dann war der Ausgleich da, weil die deutsche Annahme zweimal patzte (Dumler und Beier, 13-13), dann gar der Rückstand (13-14). Guidetti wechselte die Zuspielerinnen, Weiß kam für Hart, doch den nächsten Zähler machte Glinka (13-15). Nach 1:8-Punkten in Serie ging es mit 13-16 in die zweite technische Auszeit. Die DVV-Frauen hatten völlig den Faden verloren und die Polinnen zurück ins Spiel gebracht. Nach einem weiteren Zähler für Polen kam Atika Bouagaa für Pachale auf den Court, und endlich, endlich gelang wieder ein deutscher Punkterfolg: Fürst versenkte den Aufsteiger (14-17). Ein Skowronska-Angriff hinter die Grundlinie ließ die deutschen Fans aufschreien (16-18), aber Glinka machte per Angriff über den Block den Drei-Punkte-Rückstand klar. Grün hielt dagegen und punktete per Angriff und Aufschlag (18-19), ehe Podolec den nächsten Punkt machte (18-20). Zwei ganz umstrittene Pfiffe des slowakischen Schiedsrichters Mokry brachten das Publikum und die deutsche Mannschaft in Rage. Statt Anschluss hieß es 18-22, anschließend kassierte Guidetti noch die gelbe Karte (18-23). Grün verkürzte nochmals aus dem Rückraum auf 19-24, doch der Satzgeverlust war nicht mehr abzuwenden. Podolec glich aus (19-25).

5. Satz
Guidetti ließ wieder seine Startformation beginnen, Bonitta hielt an der zuletzt erfolgreich fest. Ein Dreierblock gegen Grün brachte die Polinnen in Front (0-2), Fürst verkürzte per Zwei-Meter-Schuss. Grün hielt ihre Mannschaft per Angriff über den hohen polnischen Block im Spiel (2-3), Podolec, die nun viele Bälle bekam, machte das 2-4. Nach erfolgreicher Abwehr eines Grün-Angriffs machte Glinka den nächsten polnischen Punkt, Pachale missriet eine Annahme – Auszeit Deutschland (2-6). Ein weiteres Ass von Podolec brachte das 2-7, Bouagaa kam für Pachale, doch auch die konnte den Aufschlag von Podolec nicht kontrollieren (2-8). Dann war Beier an der Reihe, die langen Flatteraufschläge der 1,93 Meter großen Diagonalangreiferin konnte die deutsche Annahme nicht nach vorne bringen (2-9). Dumler durchbrach den Bann und machte per Diagonalangriff den dritten deutschen Punkt, Glinka konterte nicht minder hart (3-10). Ein Angriffsfehler von Glinka veranlasste Bonitta gleich, eine Auszeit zu nehmen, damit die DVV-Frauen nicht in Fahrt kommen (5-10). Guidetti vergrößerte den Block und brachte Kathy Radzuweit (für Hart) und Pachale (für Bouagaa) aufs Feld. Den Zähler machten aber die Polinnen, Hart kam zurück (5-11). Ssuschke setzte ihren Einbeiner an die Antenne, Glinka verzog erneut (6-12). Podolec, überragend im Abschluss-Satz, holte per Lob Matchbälle für Polen (7-14). Grün wehrte den ersten per Roller ab, den zweiten verwertete Dziekiewicz per Aufsteiger (8-15).

Stimmen zum Spiel

Tanja Hart: „Wir haben die Polinnen wieder ins Spiel gebracht. Sie waren nach dem dritten Satz völlig von der Rolle. Ich weiß nicht, ob es ein Konzentrationsloch war oder aber die Folge, weil wir den Satz zuvor so klar gewonnen hatten. Jetzt müssen wir gegen die Niederländerinnen gewinnen, das wird nicht einfach. Die haben einen hohen Block und gute Angreiferinnen.“

Marco Bonitta: „Alle Zuschauer heute werden ihr Kommen nicht bereut haben, es war ein wirklich tolles, spannendes Spiel. Ich bin sehr stolz auf mein Team, es hat sich den Sieg wirklich verdient, weil wir im Spiel nie aufgegeben haben und den Sieg vielleicht noch mehr wollten als das deutsche Team. Das war vor allem in den engen Situationen entscheidend für uns, obwohl ich zugeben muss, dass man die strittigen Entscheidungen im vierten Satz auch gegen uns hätte pfeifen können.“

Milena Rosner: „Glückwunsch an Deutschland, sie haben heute sehr stark gespielt, vor allem in der Abwehr waren sie sehr überzeugend. Aber im fünften Satz haben wir einfach konzentrierter gespielt und wir hatten natürlich das Glück Anna Podolec in unseren Reihen zu haben, die uns mit ihrer Aufschlagserie den Sieg gesichert hat.“

Giovanni Guidetti: „Ich habe heute unser bestes Spiel in den letzten fünf Monaten gesehen, umso enttäuschender ist es, dass wir nicht gewonnen haben. Wir waren wirklich stark in allen Bereichen – bis zum 12:8 im vierten Satz. Da haben wir uns leider eine entscheidende Schwächephase geleistet, obwohl ich glaube, dass wir bis zu den umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen noch voll im Satz waren, aber danach war der Durchgang leider weg. Im fünften Satz hat man einfach gemerkt, dass Polen noch mehr Reserven hatte als wir und das haben sie dann voll ausgespielt. Auch wenn diese Niederlage schmerzt, so hat sich an unserer Ausgangslage nichts geändert. Mir war schon vor Turnierbeginn klar, dass unsere Gruppe erst am Freitagabend entschieden wird. Und so wird es mit unserem 'Endspiel' gegen die Niederlande auch kommen.“

Angelina Grün: „Bei mir herrscht momentan eine Mischung aus Enttäuschung und Ärger. Wir haben so einen guten dritten Satz gespielt und führen auch Mitte des vierten Durchgangs mit vier Punkten und dann reißt bei uns alles ab. Aber an der Entwicklung des vierten Satzes waren wir nicht allein Schuld, die Entscheidungen des ersten Schiedsrichters sehe ich doch sehr kritisch. Im fünften Satz legen wir dann einen klassischen Fehlstart hin und dann ist das Match leider vorbei. Aber trotz allem Ärger blicke ich zuversichtlich auf das Spiel gegen die Niederlande – da gilt's und wir werden alles tun um ins Halbfinale zu kommen.“

Christiane Fürst: „Das war heute von uns ein deutliche Leistungssteigerung zum Spiel gegen die Türkei. Wir haben phasenweise super gespielt, allein der dritte Satz war sehr stark von uns. Leider hat aber diese tolle Leistung dann am Ende nicht zum Sieg gereicht. Aber an unserer Ausgangslage hat sich ja trotz der Niederlage nichts geändert – wir müssen am Freitag gegen die Niederlande gewinnen.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 17. Januar 2008

  

Serbien kämpft Rumänien nieder

Vize-Europameister Serbien ist mit einem hart umkämpften Sieg in die europäische Olympia-Qualifikation in Halle/Westfalen gestartet: Gegen Außenseiter Rumänien sahen die Serbinnen schon wie der sichere Verlierer aus, drehten dann jedoch noch einen 0:2-Satzrückstand in einen 3:2-Sieg um (25-27, 23-25, 25-22, 25-15, 15-11). Punktbeste Spielerinnen waren Carmen Turlea (24) und Carmen Marcovici (18) auf rumänischer Seite, bei Serbien punkteten Ivana Djerisilo-Stankovic (22) nd Brizitka Molnar (21) am häufigsten.

Startformation Rumänien: Daniela Minca, Carmen Turlea, Iuliana Nucu, Claudia Carstoiu, Elena Butnaru, Carmen Marcovici, Nicoleta Manu
Startformation Serbien: Ivana Djerisilo-Stankovic, Brizitka Molnar, Vesna Citakovic, Maja Ognjenovic, Jelena Nikolic, Stefana Veljkovic, Suzana Cebic

Zoran Terzic, Serbiens Trainer, war nicht zufrieden. Bereits nach zwei Punkten nahm er eine Auszeit, um seine Spielerinnen zu ermahnen. Ein Fehlaufschlag sowie ein Fehler per Angriff waren ihm bereits zuviel. Und er hatte Recht mit seiner frühen Ermahnung: Vize-Europameister Serbien kam gegen die Rumäninnen im ersten Satz nicht so richtig in Fahrt. Die Rumäninnen punkteten eifrig mit Carmen Turlea und ihrem Block und hatten beim 21-24 drei Satzbälle. Die ließen sie ungenutzt, doch wenig später machte Butnaru mit dem fünften Satzball die 1:0-Satzführung klar (27-25).

Der Favorit berappelte sich etwas, ohne jedoch zu glänzen. Dank starker Angriffsaktionen von Molnar ging Serbien 11-7 in Führung, doch die Rumäninnen konterten und verkürzten auf 13-11. Nach und nach mehrte sich das Punktekonto von Außenseiter Rumänien, die Serbinnen wirkten etwas lustlos. Beim Stand von 23-24 dann eine für das bisherige Spiel typische Aktion: Außenangreiferin Nikolic setzt den Aufschlag ins Netz zur 2:0-Satzführung für die Rumäninnen.

Wie im zweiten Satz lag Serbien beim 19-15 mit vier Zählern in Front. Aber die Folgeaktionen waren nicht zwingend genug, und die Rumäninnen, die sich in jeden Ball warfen, konterten zum 19-18. Dann ging Spielführerin Citakovic mit gutem Beispiel voran, versenkte einen Schnellangriff und wehrte stark ab. Der Lohn: Serbien verkürzte nach Sätzen (25-22).

Der Satzgewinn schien die unsichtbare Blockade bei den Serbinnen gelöst zu haben. Nun dominierten sie mit variablem Angriffsspiel den Gegner, die Block- und Feldabwehr stand nun besser (8-3). Kurzfristig rückten die Rumäninnen wieder etwas näher heran (14-11), dann setzte sich die größere Power und Variabilität der Serben durch (25-15).

4-2 gingen die Serbinnen im entscheidenden Satz in Führung, ehe Djerisilo-Stankovic per Ass auf 7-4 erhöhte. Dann packte der Block der Serbinnen erfolgreich zu, die sich mit 9-4 vorentscheidend absetzen konnten. Molnar lieb es vorbehalten, den Matchball beizusteuern (15-11).

Stimmen zum Spiel

Florin Grapa, Coach Rumänien: „Sehr schade, dass wir das Spiel heute noch verloren haben. Wir hatten so eine gute Ausgangslage, 2:0 an Sätzen vorn und am Ende nichts. Aber jetzt wünsche ich Serbien auch sehr viel Glück für das weitere Turnier und das sie die Qualifikation schaffen.“

Carmen Marcovici, Spielführerin Rumänien: „Wir sind wirklich sehr enttäuscht, diese Niederlage war unnötig und unglücklich. Eigentlich spielt Serbien auf einenm höheren Level als wir, davon habe ich aber heute nichts sehen können.“

Nebojsa Protic, Co-Trainer Serbien: „Ich weiß nicht was in den ersten zwei Sätzen mit uns los war!? Wir haben wohl gedacht, das Spiel gewinnen wir hier nur mit 50% unserer Leistung. 25 unnötige Fehler sagen da wohl alles. Ich bin total froh, dass wir da noch mal die Kurve gekriegt haben und mit diesem Sieg weiterhin unsere Chancen auf die Qualifikation wahren.“

Vesna Citakovic, Spielführerin Serbien: „Die ersten zwei Sätze haben wir total verschlafen. Da haben wir wirklich alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte. Zum Glück haben wir uns dann aber noch mal steigern können und dieses wichtige Spiel gewonnen. Aber für die nächsten Spiele müssen wir uns extrem steigern.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 17. Januar 2008

  

Weltmeister Russland ohne Probleme gegen Kroatien

Weltmeister Russland hat bei seinem ersten Auftritt bei der europäischen Olympia-Qualifikation in Halle/Westfalen Stärke gezeigt: Russland siegte souverän gegen Außenseiter Kroatien mit 3:0 (25-19, 25-15, 25-12). Für die Kroatinnen dürfte das Turnier damit vorzeitig beendet sein, sie kassierten nach dem 2:3 gegen Rumänien bereits die zweite Niederlage. Punktbeste Spielerinnen waren Ekaterina Gamova (20) und Liubov Shashkova (14) bei Russland sowie Sanja Popovic (11) und Jelena Alajbeg (9) bei Kroatien.

Startformation Russland: Marina Sheshenina, Liubov Shachkova, Natalia Alimova, Ekaterina Gamova, Natlalya Safronova, Yulia Merkulova, Ekaterina Kabeshova
Startformation Kroatien: Marina Katic, Jelena Alajbeg, Ivana Milos, Sanja Popovic, Zrinka Petrovic, Mirela Delic, Lucija Cigic

Der Respekt vor dem Weltmeister war zu Beginn auf kroatischer Seite zu spüren. Ohne viel Zutun stand es schnell 3-0, dann berappelte sich der große Außenseiter und glich beim 7-7 erstmals aus. Als die Kroatinnen mit zwei Punktchancen am russischen Block scheiterten, nahm Kroatiens Trainer Mijo Vukovic seine erste Auszeit (11-9). Nach einem Schnellangriff von Merkulova sowie zwei erfolgreichen Aktionen von Shashkova (mit Trikotnamen Sokolova) ging es mit 16-11 in die zweite technische Auszeit. Die Russinnen setzten sich auf 20-13 ab, der Rest war nur noch Formsache: die eingewechselte Natalia Kulikova steuerte per Lob den letzten Punkt bei (25-19).

Die Dominanz der Russinnen setzte sich im zweiten Satz nahtlos fort – erst beim 5:0 gelang den Kroatinnen der erste Punktgewinn nach einem Aufschlagfehler von Sheshenina. Körperlich total überlegen, stellte der Weltmeister am Netz des öfteren ein unüberwindbares Hindernis dar. Lediglich Alajbeg konnte sich ab und an gegen den Block durchsetzen (16-8). Dies bedeutete natürlich die Vorentscheidung im zweiten Durchgang, der deutlich mit 25-15 an den Favoriten ging.

Der Beginn des dritten Satzes war für die Kroatinnen nicht ganz so verheerend wie im zweiten Satz, nach einem Ass von Gamova hatte der Favorit bei der ersten technischen Auszeit bereits ein Vier-Punkte-Polster (8-4). Davon zehrten die Russinnen bis zum 13-9, ehe die drei nächsten Zähler auf das Punktekonto flossen und den Vorsprung ausbauten (16-9). Bei diesem Resultat konnte es sich Russlands Cheftrainer Giovanni Caprara locker leisten, seine wichtigste Spielerin, Shashkova, durch Olga Fateeva zu ersetzen (18-9). Weitere Blockpunkte führten zum 24-12, ein Block von Kulikova beendete das Match (25-12).

Stimmen zum Spiel

Mijo Vukovic, Coach Kroatien: „Heute waren wir ohne jede Chance das Spiel zu gewinnen. Dafür spielt Russland einfach einige Level höher als wir.“

Sanja Popovic, Spielführerin Kroatien: „Wir haben heute nicht gut gespielt, aber Russland hat uns auch nicht gelassen. Sie haben einfach gezeigt, warum sie aktueller Weltmeister sind. Für mich ist das momentan das beste Team der Welt.“

Giovanni Caprara, Coach Russland: „Ich bin mit unserem Spiel heute zufrieden. Aber als klarer Favorit auf den Turniersieg sehe ich uns nicht. Es gibt aus meiner Sicht 5 Teams, die das Turnier gewinnen können. Obwohl ich auch Deutschland dazu zähle, glaube ich, dass es für das deutsche Team sehr schwer wird. Der Druck ist sehr hoch für die Deutschen, schließlich ist dieses Turnier ihre letzte Chance zu den Olympischen Spielen zu kommen. Und zu viel Druck wirkt sich zumeist nicht gut auf die Leistung eines Teams aus.“

Liubov Shashkova, Spielführerin Russland: „ Wir haben heute sehr gut gespielt und auch zurecht 3:0 gewonnen. Besonders zufrieden können wir heute mit unserem Block und unseren Aufschlägen sein. Da waren wir eine Klasse besser als Kroatien.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 17. Januar 2008

  

CEV kooperiert mit the sportsman

Luxemburg / München - Die Münchener Sportrechte-Vermarktungs-agentur, ‚the sportsman media group’, und der Europäische Volleyball Verband (CEV) haben eine Kooperationsvereinbarung über die Vermarktung der internationalen Medienrechte europäischer Volleyball-Wettbewerbe geschlossen. Neben der Volleyball Champions League (Männer und Frauen), dem CEV-Cup (Männer und Frauen), der Europaliga der Männer wird the sportsman auch die NESTEA European Beach Volleyball Tour medial vermarkten.

Das Rechtepaket umfasst die audiovisuellen Medienrechte des Europäischen Volleyball-Verbandes für TV, Internet und Mobilfunk. Ziel der Kooperation ist die Ausweitung der medialen Verbreitung und insbesondere die Steigerung der internationalen TV-Reichweite der verschiedenen CEV-Wettbewerbe. Ein spezieller Fokus liegt dabei auf der medialen Vermarktung der INDESIT Volleyball Champions League, Europas wichtigstem Club Wettbewerb.

Zur Realisierung des gemeinsamen Ziels, den europäischen Volleyball weiterzuentwickeln, hat die CEV the sportsman neben dem TV-Vermarktungsauftrag auch die Nutzungsrechte für das Internet übertragen. Das Internet Video Portal LAOLA1.tv, eine Tochtergesellschaft der sportsman media holding, wird als ’Home of CEV Volleyball’ live im Internet von Volleyball-Wettbewerben berichten. Ab dem 22./23. Januar gibt es die INDESIT Volleyball Champions League live und als Highlight-Zusammenfassungen auf www.laola1.tv zu sehen. So bietet LAOLA1.tv allen Volleyballfans die Möglichkeit, ihren Lieblingssport und die besten Volleyballer der Welt live zu erleben.

“Das Ziel unserer Kooperation ist die weitere Verbreitung von Bewegtbildern der CEV-Wettbewerbe der Männer und Frauen sowie die zusätzliche mediale Präsenz der Sponsoren, um die Entwicklung des Volleyballsports weiter voranzutreiben. Neben den bereits existierenden Volleyballübertragungen im Fernsehen, welche von den verschiedenen TV-Anstalten schon erfolgreich umgesetzt werden, sind die Internetübertragungen auf LAOLA1.tv eine wertvolle Ergänzung, um die Volleyball-Bilder der Volleyballgemeinde flächendeckend in Europa zugänglich zu machen,“ betont André Meyer, Präsident der CEV.

„Es ist uns eine große Ehre, dass die CEV uns den Auftrag zur Vermarktung ihrer bedeutendsten Rechte erteilt hat,“ sagt Thomas Krohne, Geschäftsführer der sportsman media group, „Wir freuen uns darauf, unseren Teil dazu beizutragen, eine der interessantesten Sportarten langfristig erfolgreich im Fernsehen und Internet zu positionieren und weiterzuentwickeln.“

 

 

Deutschland - DVL-News

 Donnerstag, 17. Januar 2008

   www.volleyball-bundesliga.de

Verkrampftes Eltmann gegen Haching chancenlos

Die Blockade im Kopf

„Es war eine reine Kopfsache“ analysierte Eltmanns Trainer Milan Maric. „Die Grüne für die Niederlage sind psychischer Art. Wir haben nicht an den Sieg geglaubt.“ Entsprechend waren Auftritt und Ergebnis der SG Eschenbacher Eltmann am Mittwochabend gegen General Haching. Das 0:3 war der wohl bislang schwächste Auftritt der Unterfranken in dieser Saison in eigener Halle. „Da war überhaupt eine Feuer drin heute“, gab auch Eltmanns Außenangreifer Timo Wilhelm zu, der nach langer Verletzungspause erstmals wieder von Beginn an auflaufen konnte.

Von Beginn an standen die Hausherren neben sich. Auch Zuspieler Michael Neumeister, der wie schon beim 3:0-Erfolg im DVV-Pokal vor gerade fünf Wochen Regie führen sollte, brachte kaum Ordnung ins Spiel. Schon zu Beginn des zweiten Satzes erlöste ihn Maric und brachte Huib den Boer, der aber kaum eine Besserung erreichen konnte. Irgendwie spukte offenbar bei beiden Mannschaften noch dieses Pokal-Spiel durch den Kopf, aber bei Eltmann führte das unverständlicherweise zu Lähmungserscheinungen.

„In der Annahme waren wir heute sehr gut gestanden“, so Wilhelm, „aber im Angriff lief es überhaupt nicht.“ Die SGE-Angreifer Wilhelm, Andras Geiger und Alexander Mayer (wurde zeitweise durch Oliver Staab ersetzt) machten die Bälle vor allem in den entscheidenden Situationen nicht „tot“. Wobei allerdings sich allerdings auch die Hachinger Abwehr um Libero Ferdinand Tille teils mit Glück und Geschick mehrfach auszeichnen konnte. „Andras Geiger hat ja durchaus gute Bälle geschlagen, aber irgendwie haben die sie immer noch bekommen“, klagte Wilhelm. So schaffte der Ungar gerade mal sieben Punkte, Mayer acht und Wilhelm noch als bester neun. Ganz anders dagegen Haching, die mit einem glänzenden Kapitän Steve Keir (18 Punkte), Mittelblocker Emanuel Kohut (12) und Diagonalangreifer Curt Toppel (11) gleich drei offensive Kräfte hatten, die besser waren, als der gefährlichste Eltmanner Akteur. Auch über die sonst so starke Mitte lief diesmal nichts. Kapitän Christian Nowak wurde gar im zweiten Durchgang gegen Junioren-Nationalspieler Lukas Bauer ausgewechselt und Jaromir Zachrich war auch weit von der Form entfernt, die ihn in den Nationalmannschafts-Kader brachte.

Kein Wunder, dass die Hausherren drei Sätze lang chancenlos waren. Nur im dritten Durchgang versprühten die Wallburgstädter einen halben Satz lang so etwas wie Feuer und den Willen, sich nicht sang- und klanglos geschlagen zu geben. Bis zum 12:12 war der Satz ausgeglichen, dann ließen die Angreifer wieder zahlreiche beste Chancen aus und Unterhaching zog auf 16:12 davon. Zu einem letzten Aufbäumen war Eltmann an diesem Tag nicht fähig – und der Fehlstart ins Jahr 2008 nach dem deutlichen 20:25, 17:25 und 17:25 perfekt. Positiv war wenigstens die Annahme: Der 19-jährige Libero Jens Werner hatte beachtliche 70 Prozent gute Annahmen, Wilhelm gar 81 Prozent. Doch in der Offensive konnte das eben nicht in zählbares umgesetzt werden.

„Ich glaube nicht, dass wir Schwierigkeiten hatten, aus der Weihnachtspause raus zu kommen“, so Wilhelm, „wir hatten eine gute Vorbereitung.“ „Außerdem hat Haching in diesem Jahr noch bei keinem Turnier so gut gespielt, wie heute“, meinte Trainer Maric. Vielleicht hatte Hachings Trainer Mihai Paduretu tatsächlich mit seiner knappen Spielanalyse den Nagel auf den Kopf getroffen: „Es war diesmal umgekehrt, wie im Pokal: Eltmann dachte, es könnte nochmal so einfach gehen wie beim 3:0 damals und ist verkrampft. Wir haben dagegen von Beginn an locker aufgespielt und verdient gewonnen.“

 

 

Deutschland - DVL-News

 Donnerstag, 17. Januar 2008

   www.volleyball-bundesliga.de

Piraten machen fette Beute

Big Point in Hamburg

Um es vorsichtig auszudrücken – es war sicher kein Spiel auf besonders hohem Niveau – aber das war auch nicht zu erwarten, schließlich ging es für den VC Bad Dürrenberg/Spergau um viel und für die Hamburg Cowboys schon fast um alles. Nach 98 dramatischen und zum Teil zerfahrenen Minuten bejubelten die Pirates ihren vierten Saisonerfolg, das Ganze wie immer im Kreis tanzend, diesmal aber nicht auf dem Feld, sondern vor der Auswechselbank.

Dort nämlich hatte Christian Langer Platz genommen, nicht etwa weil er seiner Freude keinen Ausdruck verleihen wollte, der Mittelblocker hatte bereits zur Halbzeit das Feld verlassen müssen. „Nachdem Christian umgeknickt ist hatten wir große Bedenken, er hat bis dahin stark aufgeschlagen und am Netz wichtige Punkte gemacht.“ sagte VC Trainer Michael Merten. Den ersten Satz hatte Spergau knapp mit 25:23 gewonnen, Langers Verletzung geschah kurz vor Ende des zweiten Durchgangs, den holten sich die Cowboys mit 25:22 und so war alles wieder offen.

Normalerweise hält in solchen Momenten die Heimmannschaft alle Trümpfe in der Hand – die Piraten aber rauften sich zusammen, Peter Mayer ersetzte Langer und auch im Zuspiel reagierte Michael Merten und brachte Sven Dörendahl für Simon Kronseder. Vor allem Dörendahl verdiente sich Bestnoten – nicht das Kronseder zuvor schlecht Regie führte – Sven Dörendahl aber brachte eine völlig andere Taktik mit auf die 81 Quadratmeter. Die Außenangreifer Rene Andörfer und Jiri Stolfa wurden nun häufiger gesucht und beide Herren nahmen dankend an. Die Sätze drei und vier verliefen zwar relativ ausgeglichen – das allerdings nur weil der VC des Öfteren in der Annahme keinen stabilen Eindruck hinterließ und deshalb immer wieder Führungen verspielte. In den Endphasen der Durchgänge aber stimmte dann die Konzentration wieder. Der 3:1 Erfolg geht deshalb auch voll in Ordnung. Die letzten beiden Sätze holten sich die Piraten mit 25:22 und 25:21.

Nicht unerwähnt soll die suboptimale Leistung des Schiedsgerichtes bleiben. Das Gespann machte nicht den sichersten Eindruck, die Fehlentscheidungen glichen sich am Ende zwar in etwa aus, brachten aber unnötig Unruhe und Spannung in diese wichtige Partie. Sei es drum, der VC hat mit diesem Auswärtserfolg einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht, sechs Punkte beträgt der Vorsprung nun schon auf die beiden Abstiegsränge. „Das war natürlich extrem wichtig, nach oben blicken wir trotzdem nicht, wir wollen schauen, dass der Vorsprung auch nach den kommenden Spielen so bleibt wie er ist.“ resumierte Michael Merten.

8:14 Punkte stehen zu Buche, mit einem Sieg am Samstag gegen den dritten Aufsteiger und Tabellenvorletzten Rhein Main Volley, kann der Vorsprung nach unten weiter ausgebaut werden und na ja, wenn man genau auf die Tabelle schaut, dann winkt sogar ein Play Off Platz.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Donnerstag, 17. Januar 2008

   www.volleyball-bundesliga.de

Moerser Bundesligaspieler zum „Conti-Cup“

Als hätten die Moerser Bundesligavolleyballer mit drei Spielen (gegen Berlin, Haching und Wuppertal) in fünf Tagen noch nicht genug zu tun – jetzt müssen sie auch noch als „Trainer“ die zahlreichen Schülermannschaften betreuen, die am Sonntag in Moers zum „Conti-Cup“ (früher „Adler-Cup“) antreten. Schon zum dritten Male findet das Mammutturnier statt, in welchem Moerser Schüler/innen zeigen, was sie im 1. Halbjahr in den 12 Talentgruppen gelernt haben, die alle von MSC-Bundesligaspielern trainiert werden.

Das MSC Projekt zur Förderung des Nachwuchs im Volleyball geht in diesem Jahr bereits in die dritte Runde – erstmals konnte mit der Versicherung „Continentale“ ein Sponsor gewonnen werden, der im Verbund mit der Adler Apotheke in Moers die Ausrichtung des Cups maßgeblich unterstützt und für Plaketten Urkunden, Trophäen und reichlich T-shirts sorgen wird.
Noch bedeutsamer: das Mammut-Turnier (am 20. Jan. von 10.00 Uhr bis ca. 15.30 Uhr) wird flankiert von einem höchst interessanten Projekt, das wichtige Informationen für Eltern und Kinder und Organisation vermittelt: es geht um einen möglichst frühen Beginn in der Gesundheitserziehung und die Tatsache, dass eine richtige Ernährung ein „wesentlicher Faktor für eine optimale sportliche Leistung und damit auch für den persönlichen Erfolg“ ist. Viele junge Sporttreibende – aber auch deren Eltern – wissen oft nicht, worauf sie wirklich beim Essen und Trinken achten müssen.

So werden in der Mittagpause von 12.00 bis 13.00 Uhr Eltern und Kinder im Forum der Sporthalle Pattberg von zwei Wissenschaftlern der „Continentale“ anschaulich informiert: Dr. med. Jürgen Wentzek, ärztlicher Berater bei der „Continentale“ und Prof. Dr. Michael Hamm von der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg werden konkret ausführen, wie sportliche Freude, sportliche Leistung und eine vernünftige Ernährung in Einklang zu bringen sind. Während des Turniers kommt es dabei zu einem „wissenschaftlichen“ Experiment: einige Teams werden optimal beraten und während der Wettkämpfe ernährungswissenschaftlich versorgt. Anschließend werden die Erfahrungen besprochen und ausgewertet.

Beim MSC freut man sich ganz besonders über die Begleitung durch die „Continentale“. Die älteren Jugendmannschaften, aber auch die Spieler Bundesligamannschaft werden das Turnier organisieren und begleiten. Trainer Georg Grozer sen.: „Das ist nicht nur eine tolle Maßnahme für unsere Kinder – auch meine Mannschaft wird davon profitieren. Die Ärzte von der „Continentale“ sind auch im Hochleistungsbereich informiert und können meinen Jungs sicher auch wertvolle Tipps geben.“

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Donnerstag, 17. Januar 2008

   www.abendblatt.de

"Abstieg steht zu 99 Prozent fest"

Nach der Niederlage gegen den VC Bad Dürrenberg/Spergau beträgt der Abstand zum rettenden Ufer schon sechs Punkte.

Oststeinbek - Aus und vorbei! Auch wenn erst die Hälfte der Saison in der Ersten Bundesliga gelaufen ist, stehen die Volleyballer des Oststeinbeker SV nach dem 1:3 (23:25, 25:22, 22:25, 21:25) vor knapp 1000 Zuschauern gegen den Mitaufsteiger VC Bad Dürrenberg/Spergau praktisch als Absteiger fest. Sechs Punkte Rückstand zum rettenden Ufer dürften für eine Mannschaft, die in der ersten Halbserie nur zwei Zähler holte, kaum wettzumachen sein.

Zur tragischen Figur des Abstiegskrimis wurde der frühere Nationalspieler Sven Glinker, der seiner Mannschaft trotz einer im Training erlittenen Knieverletzung unbedingt helfen wollte. "Es ging aber überhaupt nicht", musste der 26-Jährige nach anderthalb Sätzen feststellen. Nach seiner Auswechslung versuchten sich auf der Außenposition abwechselnd Markus Gensitz, Björn Domroese und Fridolin Lippens. In der Annahme bot das Trio eine solide Leistung - doch im Angriff fehlte es den Dreien am nötigen Durchsetzungsvermögen.

Diesen Schwachpunkt vermochten auch Diagonalangreifer Duncan Budinger und Mittelblocker Felix Braun nicht auszugleichen, obwohl beide eine überragende Vorstellung zeigten. "Ich war so gut drauf, mit mir hätten wir sicher gewonnen", sagte Glinker verärgert. Das war keineswegs überheblich gemeint - mit Glinker wären die Stormarner schlicht weniger ausrechenbar gewesen.

Am kommenden Sonntag (15 Uhr, Rüterstraße) im nächsten Heimspiel gegen den Champions-League-Sieger VfB Friedrichshafen wird Glinker mit Sicherheit fehlen. Zuerst muss eine genaue Diagnose gestellt werden. "Vielleicht muss ich auch operiert werden", befürchtet der Außenangreifer.

Ganz aufgegeben hat die sportliche Führung den Verbleib in der Ersten Liga nicht, auch wenn Trainer Bernd Schlesinger meinte, dass "der sportliche Abstieg zu 99 Prozent feststeht". Doch in der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass sich des Öfteren Klubs nach der Saison aus wirtschaftlichen Gründen zurückziehen. So könnte auch der vorletzte Rang reichen, um weiter erstklassig blocken zu dürfen.

Die Frage ist allerdings: Macht das für die Stormarner Sinn? "Darüber werden wir in den nächsten Tagen reden", kündigte Manager Jan Schneider an. Klar dürfte sein: Bleibt das Team in der Ersten Liga, startet es nicht mehr für den Oststeinbeker SV, sondern für einen Hamburger Verein.

Manfred Schäffer

 

 

Hamburg - Norderstedter Zeitung

 Donnerstag, 17. Januar 2008

   www.abendblatt.de

VC Norderstedt II beendet Durststrecke

NORDERSTEDT - Die Verbandsliga-Volleyballfrauen des 1. VC Norderstedt (5./14:12 Punkte) haben durch den 3:0-Erfolg gegen den Oststeinbeker SV (8./8:16) ihre Chance auf den zweiten Tabellenplatz gewahrt und wollen an den Heimspieltagen am 19. und 26. Januar (jeweils 14.30 Uhr, Pellwormstraße) nachlegen. Dann sind mit der VG Elmshorn (9./8:20), Grün-Weiss Eimsbüttel (4./18:12), dem CVJM Hamburg II (6./12:12) und dem Eimsbütteler TV II (7./12:14) vier schlagbare Gegner zu Gast.

Nach der Durststrecke im Dezember 2007 zeigte das Team von VCN-Trainer Diethard Uebel von Beginn an eine starke kämpferische Leistung und gefiel ab Mitte des zweiten Durchgangs auch spielerisch. "Allerdings waren alle Sätze hart umkämpft", so Teamsprecherin Katharina Stöver.

Die starke Zuspielerin Sonja Gritschke verdiente sich ein Sonderlob. Außerdem feierte Claudia Wachholz nach ihrer Babypause und nur wenigen Trainingseinheiten ein gelungenes Comeback auf der Libero-Position.

ust

 

 

Deutschland - Mindener Tageblatt

 Donnerstag, 17. Januar 2008

   www.mt-online.de

Grün und Co. auf Sympathiewelle

Keine Frage, die deutschen Volleyballerinnen um Superstar und Sprachrohr Grün sowie die reaktivierten Leistungsträgerinnen Tanja Hart und Hanka Pachale haben sich gleich im ersten Spiel auf dem Weg zur Olympia-Teilnahme in Peking in die Herzen der Zuschauer gespielt ...

 

 

Deutschland - NDR Hamburg

 Donnerstag, 17. Januar 2008

   www1.ndr.de

Hamburg Cowboys vor dem Abstieg

Für die Volleyballer der Hamburg Cowboys rückt der sofortige Wiederabstieg aus der Bundesliga immer näher. Die Mannschaft des ehemaligen Junioren-Bundestrainers Bernd Schlesinger verlor am Mittwochabend das Duell gegen den Mitaufsteiger VC Bad Dürrenberg/Spergau mit 1:3 (23:25, 25:22, 22:25, 21:25) und ...

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Donnerstag, 17. Januar 2008

   www.westfaelische-nachrichten.de

Klassentreffen auf Weltniveau

Halle. Eigentlich müsste Axel Büring in diesen Tagen so richtig das Herz aufgehen. Vielleicht ist es ja auch so, wenn er einmal den Kopf frei bekommt und es ihm gelingt, den rauen, in diesen Wochen oft so unangenehmen Alltag auszublenden.

 

 

Deutschland - DerWesten

 Donnerstag, 17. Januar 2008

   www.derwesten.de

Uta Ferling: Solide Arbeiterin mit WM-Titeln

Iserlohn. Uta Ferling gilt als zurückhaltend, bodenständig, kämpferisch - eine solide Arbeiterin auf dem Volleyballfeld. Dass sich die 28-Jährige vom Zweitligisten TuS Iserlohn auch Weltmeisterin nennen darf, dürfte nur wenigen bekannt sein.

 

 

Deutschland - Main-Spitze

 Donnerstag, 17. Januar 2008

   www.main-spitze.de

Rhein-Main Volley: Deutliches Lebenszeichen

Rhein-Main Volley wehrt drei Matchbälle und jubelt in Wuppertal

kri. WUPPERTAL Sollte da doch noch etwas gehen? Die Mannschaft von Rhein-Main Volley hat zum Abschluss der Hinserie für die vielleicht größte Überraschung in dieser Bundesligasaison gesorgt. Nach bravourösem Kampf blockte der Aufsteiger Gastgeber Bayer Wuppertal gestern Abend 3:2 (27:29, 33:31, 25:27, 25:21, 16:14) ab.  

 

 

Deutschland - Maerkische Allgemeine

 Donnerstag, 17. Januar 2008

   www.maerkischeallgemeine.de

SCP: Julia Großner endlich wieder fit

Die Potsdamerin ist heiß auf das vorentscheidende Spiel am Samstag gegen TuS Iserlohn

Das Ziel Aufstieg in die erste Bundesliga haben die Volleyballerinnen des SC Potsdam noch nicht aufgegeben. Am Sonnabend kommt Tabellennachbar Iserlohn.

Nein, richtig durchstarten konnte Julia Großner beim Volleyball-Zweitligisten SC Potsdam bisher noch nicht. Fast die gesamte Hinrunde verpasste die 19-Jährige wegen eines Bänderrisses im linken Knöchel.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel